Einleitung und Teerituale
Thomas. Wolfgang. Wie geht's dir? Mir geht's gut.
Irgendwie bin ich energized. Don't ask me why. Warum? Ich weiß es nicht.
Also erstmal habe ich gerade auf Englisch gesagt, dass du mich nicht fragen sollst, aber ich weiß es auch nicht. Ich bin schon ein richtig verkopfter Start in die Woche. Ne, weiß ich nicht. Ich habe heute eigentlich den gesamten Tag konzeptioniert.
Hab mich hier schön eingemuckelt in meine kleine Konzeptionierungsbude. Und ja, ich trinke einen Tee. Du auch, habe ich gewonnen. Was trinkst du für einen Tee?
Kamille. Ah, warum Kamille? Klassiker. Ich mag auch.
Kamillentee mag ich sehr gerne. Viele Leute mögen ja den Geschmack nicht. Ich finde den auch sehr lecker. Ich trinke gerade marokkanische Minze.
Aber so einen Kamillentee finde ich auch eigentlich ganz gut. Ja. Arbeitest du in irgendeiner Form mit Kamillentee? In meiner Arbeit?
Empfiehlst du den für irgendein Gebrechen? Nein. Also was ich tatsächlich empfehle, für manche ist es, den Tag mit einer Tasse Tee am Abend zu beenden, so ein Entspannungsritual. Das funktioniert für einige ganz gut, um runterzufahren.
Also da die Tasse Tee quasi am Abend, die empfehle ich da schon, aber nicht der Kräuter, die drin sind wegen, sondern primär des Entspannungseffekts wegen. Die ist jetzt meine erste Tasse Tee jetzt im Herbst und ich muss sagen, tut mir unheimlich gut. Merke auch gerade jetzt, wo ich angefangen habe, die zu trinken, dass ich wirklich deutlich runterfahre. Also vielleicht trinke ich gleich sogar noch eine.
Ich empfehle Tee oder vor allem Kamillentee und irgendwo habe ich es mal gehört, vor allem sehr lange gezogenen Kamillentee empfehle ich bei Darmproblemen. vor allem bei Blinddarmproblemen. Ich sage jetzt nicht Blinddarmentzündung, sage ich bewusst nicht, weil sonst wieder alle sagen, Blinddarmentzündung muss operiert werden, sondern eher bei einer Reizung des Blinddarms vor allem oder einer Reizung des Dickdarms, da empfehle ich langgezogenen Kamillentee und zwar kleine Schlücke, dass du kontinuierlich so ein bisschen was hast und nicht so, wir Männer sind ja immer so, wir machen uns einen Tee, dann vergessen wir den und dann trinken wir den lauwarm in drei großen Schlücken. und dann ist der Effekt so ein bisschen weg deswegen genau lang gezogen und dann kleine Schl Ich habe meine Tasse gerade mit einem geleert Ja siehst du Warum Weil er zu lang gestanden hat Er war lauarm.
Oktoberfest und persönliche Erfahrungen
Kleine Schlücke ist auch das Erfolgsgeheimnis für Wettkampf saufen. Also nicht von Anfang an Vollgas, sondern kontinuierlich kleine Schlücke und dann schlägst du jeden, der dir am Glas was Böses will, Wolfgang. Komm nicht so häufig vor. bist du ein Oktoberfest? Warst du schon mal auf dem Oktoberfest?
Warte ganz kurz, bevor du die Frage beantwortest. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, jetzt der Moment. Überlegt euch ganz kurz, glaubt ihr, Wolfgang war schon mal auf dem Oktoberfest? Vielleicht eingeladen, vielleicht nicht.
Überlegt es euch ganz kurz. Jetzt in Entscheidungsfällen. Vielleicht auch nochmal die TWUP-Page abstimmen lassen. Jetzt kommt die Antwort.
Thomas, was ist dein Tipp? Nein, 100% nicht. 100% nicht. Ich war noch nie auf dem Oktoberfest. Wir Stuttgarter haben ja Kanzler der Wasen und Frühlingsfest.
Ich war noch nie auf dem Frühlingsfest. Da war ich auch schon mal auf dem Wasen. Ich war mit 16 einmal auf dem Wasen. Das war für mich so eine Grenzerfahrung.
Nie wieder. Und dann, also in so einem Zelt drin. Und dann war ich noch ein zweites Mal irgendwann in meinen Zwanzigern mit Freundinnen und so wir gehen jetzt da hin und fahren irgendwie Riesenrad und es war so, ja. Ein nur haltsamer Nachmittag sieht für mich komplett anders aus.
Viel zu viele Menschen, schlechtes Essen. Ich muss anstehen. Nein. Ich war einmal auch in meinen 20ern auf dem Vasen.
Seppl war dabei. Selbstverständlich, liebe Grüße an der Stelle. Und ich habe mich irgendwann schwer besoffen mit Seppl in allen möglichen Situationen wiedergefunden. Wir waren auf jeden Fall im Riesenrad.
Dann haben wir Hauden-Lukas gemacht. Dann sind wir irgendwie hier Achterbahn gefahren. Ich fahre nie Achterbahn, Wolfgang. Nie.
Ich glaube, wir sind auch Kettenkarussell gefahren. Also ich habe da wirklich auch Angst vor und überhaupt keinen Spaß. Und ich war der Initiator, der gesagt hat, komm, wir machen das. Also ich war wirklich, glaube ich, schwer besoffen.
Erinnere ich mich noch dran. Also nicht mehr viel, aber ich habe noch so vereinzelte Bilder. Die waren eigentlich ganz lustig. Also irgendwie sollten wir es vielleicht trotzdem nochmal machen.
Willst du mit mir mal auf die Basen gehen, Wolfgang? Aber du hast auch gute Kontakte. Vielleicht ruf du mal im K an Vielleicht k die da nochmal irgendwie einen Tisch klar machen Das ist das falsche Restaurant f sowas aber ja nein Also au du kannst mich Ich sehe aber kein einziges Argument warum ich auf dem Vasen gehen soll. Aber es gibt doch bestimmt auch eine gute Weinbar auf der Vasen.
Ich weiß es nicht. Wenn es eine Weinbar gibt, dann wird er keinen Wein ausschenken, den ich trinken will. Wir haben in Stuttgart auch das Weinfest. Ich war noch nie auf dem Weinfest.
Wir werden mal aufs Weinfest, Wolfgang, wir zwei. Das, was dort auf, ja. Ja. Na gut.
Okay. Gut, sechs Minuten haben wir geschafft. Wolfgang, wie geht's dir? Was gibt's Neues?
Weinexpertise und Trainingsdatenbanken
Apropos Wein, da kann ich einen kleinen Schlenker machen. Wir waren gestern Mittag zum Mittagessen eingeladen. Wir waren sieben Erwachsene. Und von den sieben Erwachsenen waren fünf wirklich hochkompetent auf dem Gebiet Wein.
Meine Frau und ich waren die zwei, die nicht hochkompetent waren, was ich mir am Anfang gar nicht bewusst war. Aber wir hatten da unter anderem, was in der Laufe des Gesprächs rauskam, einen, ich bin ja, also grundsätzlich das Thema Ausbildung von Berufswegen und auch darüber hinaus interessiert mich, habe ich schon mal im Podcast die Master of Wine Ausbildung angesprochen. Ich weiß es gar nicht. Ja, doch.
Wer war der Großmeister? Ja, wir werden gestern Mittag ein Dasitzen, wie sich im Laufe des Gesprächs herausgestellt hat. Er hat ja fünf Jahre am Master of Wine Institut studiert und hat sogar die größte Herausforderung, das ist eine Blindverkostung von 36 Weinen bestanden. Und da ist die Failrate, ich glaube 85 Prozent.
Also man muss im Endeffekt dreimal zwölf Weine blind verkosten. Und man muss sagen, Land, Rebsorte, Herstellungsart und so weiter. Und wie viel Fehlerquote hast du? Ich? 100 Prozent.
Also wenn es ganz einfache Sachen sind. Nein, ich meine so ein Master of Wine. Also was ist die Prüfungsanforderung? Prüfungsanforderung ist extrem hoch, aber ich kann dir gar nicht sagen, wie viele Punkte du haben.
Das ist eine gute Frage. Ich sehe ihn die Tage wieder. Ich frage ihn mal, wie viele Punkte man haben muss, um das Ding zu bestehen. Aber ich finde es unglaublich faszinierend, das Thema, dass du quasi deine Datenbank, zum einen, dass du sensorisch so entwickelt bist, dass du das alles in Schichten wahrnehmen kannst und dann, dass du so eine große Datenbank hast, einzuordnen dass diese Art von Geschmack oder Aroma dem zuzuordnen ist und dementsprechend du sagen kannst das ist nicht nur die Rebsorte was w ich mal sagen das einfachste ist sondern auch zu sagen das ist das Land, beziehungsweise das angebaut Gebiet und so weiter.
Unmöglich für mich. Am Anfang dachte ich auch, wie geht es, aber wenn mir jemand 36 Trainingsprogramme auf den Tisch legen würde und mich fragen würde, was ist das Ziel dieses Trainingsprogramms, aus welchem Trainingssystem oder Land kommt dieses Trainingsprogramm her und sogar noch aus welchem Jahrzehnt kommt dieses Trainingsprogramm, ich könnte dir das mit einer extrem hohen Genauigkeit exakt sagen. Also solange du nicht da irgendwie was einbaust, was halt irgendwie so ein ganz krasser Exot ist und den gibt es im Wein auch, der ist aber meines Wissens nach bei diesen Tests raus, kann ich dir genau sagen, hey, wenn da ein Tempo ist, wo steht 4E1C, dann ist das ein Trainingsprogramm Nordamerika 80er Jahre.
Wenn da ein dreistelliges Tempo ist, dann hat es seinen Ursprung in Australien, 90er Jahre. Wenn es ein vierstelliges Tempo ist, dann ist es 98, 99 und danach. Wenn du ein A1, A2 System hast und so weiter. Es gibt ja schon sehr, sehr viele Merkmale und wenn du so viele Trainingsprogramme wie ich in den letzten 15 Jahren gesehen hast, dann hast du ja eine Datenbank, du hast Merkmale und dann bist du ja, wie gesagt, wenn man es so sieht und dir wird es ja ähnlich gehen, du bist ja auch in deiner Arbeit, wenn du X siehst, dann weißt du schon, okay, Y und Z kommen mit Überwahrscheinlichkeit danach und dann prüfst du danach.
Und als ich mir so dann Gedanken gemacht habe, dachte ich, okay, am Ende vom Tag ist es, wenn du einfache Sachen, also Rebsorte, würde ich mal sagen, ist mit Abstand das Einfachste, um es rauszufinden. Und dann aber, dann selbst wenn du die Länderunterschiede hast, dann hast du ja schon signifikante Unterschiede und dann hast du kleine Unterschiede. Und zuerst musst du mal die signifikanten Unterschiede kennenlernen, um dann irgendwann so in die kleinen Unterschiede zu kommen. Mir hat einer erklärt, als Beispiel beim Wein, die hatten zwei Chardonnays verglichen, einer war Burgund, einer war Österreich.
Und der Unterschied ist, dass die in Österreich für ihre Fässer Eichendauben verwenden und das so ganz hinten im Garmen so einen leichten Popcorn-Geschmack hat. Und so war er imstande zu differenzieren zwischen das ist Chardonnay aus Österreich und das ist Chardonnay aus dem Burgund. Was natürlich von außenstehend, vor allem wenn du halt mit dem Thema Wein anfängst, unheimlich faszinierend bist, aber wenn du selber einen Kompetenzgreif hast, der entsprechend tief ist, ist irgendwo schon dann, wenn man so sieht, nachvollziehbar. ist. Nichtsdestotrotz unglaublich faszinierend.
Ich glaube, die große Kunst ist auch Punkt eins, dass eigentlich gibt es nur einen Punkt, dass deine Datenbank auch nicht, oder dass deine Leber nicht proportional zur Datenbank wächst. Das ist Punkt eins. Und ansonsten finde ich das unfassbar, weil es für mich wirklich Geschmack, da kann ich immer nur sagen, schmeckt oder schmeckt nicht. Aber ich habe gerade mir überlegt, wenn du erzählt hast, ob ich überhaupt mit geschlossenen Augen weiß von rot unterscheiden könnte.
Ich glaube, dass könnte ich, aber auch nicht in 100% der Feld. Kommt auf die Rebsorte an, würde ich sagen. Ja. Es gibt gewisse Rebsorten und gewisse Ausbauarten, da ist es extrem schwierig Rot von Weiß zu unterscheiden.
Ich hatte einen sehr guten albanischen Rotwein. Wie kommst du an albanische Weine? Ich hatte noch nie einen albanischen Rotwein. Ich hatte einen Rotwein aus Albanien, weil Freunde von meiner Freundin irgendeinen Weinhandel haben, wo sie tatsächlich sich primär auf solche speziellen Weinanbaugebiete konzentriert haben.
Den haben wir probiert und der war wirklich sehr gut. Es gibt wohl, das ist ja auch ein interessanter, wollen wir nicht zu weit abschweifen, aber viel mit Weinangebiet hat ja natürlich mit Qualität, aber deutlich mehr mit Bekanntheit und Marketing zu tun. Also wenn du jetzt quasi, wenn du zwei Weine hast, einer ist Burgund, einer ist Albanien, beide sind einfach faktisch gleich gut. Wer wird beliebter sein und wer wird den deutlich höheren Preis erzielen?
Natürlich das Burgund. Ja, aber du willst mir jetzt nicht sagen, dass Miraval nicht der allerbeste Rosé ist, Wolfgang. Das ist Provence. Aber vielleicht habe ich auch das schon.
Ich habe ein paar alte Flaschen Miraval, die damals echt gut waren und dann gab es so einen Switch im nächsten Jahr, ich glaube 17 oder 18 war das. Das ist eine Massenproduktion, das ist ein Industriewein, was auch interessant ist.
Wein-Etikette und Tradition
Wie ungern hättest du mich in der Riege der Großmeister des Weins sitzen, wenn ich da mal, wenn ich da mal einen Korken ziehe. Würden die anhand des Korken, wie ich die Flasche öffne, erkennen, dass ich absolut ahnungslos bin? Ja. Ja.
Okay. Warum? Warum würden sie das? Die absolute Mehrheit Flaschen falsch öffnet.
Wie du die Kapsel abschneidest. Beim Schaumwein ist es noch deutlicher als beim Schaumwein ist so Dinge wie du drehst nicht den Korken. Korken muss knallen, oder? Nee genau Erstens Korken soll nicht knallen Zweitens du drehst nicht den Korken sondern drehst die Flasche Zweitens du h es leicht schr Warum Ist das reine Etikette Erzähl mir nicht, dass dann im linken Gaumen noch ein bisschen Popcorn entsteht.
Das hat doch keine Funktion. Guck mal, ich spiele ja auch Golf. Nicht mehr viel, weil ich nicht die Zeit habe. Mag es aber gerne.
Viele Regeln sind reine Etikette. Und das gehört einfach zur Tradition dieses Sports dazu. Macht überhaupt keinen Sinn. aber es ist halt okay und ich finde aus Respekt der Geschichte und diesem Sport gegenüber hält man sich dran, also wenn du jetzt sagen würdest es ist irgendwie eine gewisse Form der Etikette, dass du halt XY tust, wäre ich komplett cool damit, aber welchen, also hat das jetzt wirklich einen relevanten Effekt, ob du Flasche oder Korken drehst, welchen? Es geht darum, wo du hältst und wie du die Flasche erwärmst, wenn du in die Flasche drehst hältst du sie unten und damit musst du nicht am Flaschenhals halten und damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ding schäumt, deutlich geringer.
Zweitens hast du mehr Kontrolle über die Flasche und kannst so das Ploppen verhindern, weil was du willst ist, du willst nur die Flasche leicht drehen, sodass der Korken von alleine aus der Flasche gleitet, sodass du möglichst wenig Geräusch hast und möglichst geringe Wahrscheinlichkeit, dass die Flasche überläuft. Das ist auch der gleiche Grund, warum du die Flasche schräg hältst bei 45 Grad, weil so die Wahrscheinlichkeit, dass das schäumt und der Schaum in die Flasche verlässt, bevor die Öffnung über dem Glas ist, deutlich geringer ist. Okay, das sind jetzt wirklich relevante Gründe, glaube ich sofort.
Krass. Wahnsinn, ey. Aber ganz kurz.
Visuelle Beurteilung und professionelle Intuition
Wenn zwei Leute vor dir sitzen und sagst, beim Wein sagst du, fass die Flasche an, bei dir ist es, fass die Person an und mach einen Test. Du kannst allein nur, testet die Beinrückseite. Brauchst du gar nicht. Der kommt rein und ich weiß es schon.
Also ich hatte letztens, jetzt hatte ich einen Patienten da sitzen, Fußballer von Magdeburg, kam jetzt die Woche, liebe Grüße an der Stelle, kam und sagt so, ich so, was kann ich für dich tun? Der so, ja, ich habe Achillessehnenentzündung. Ich so, links. Ja?
Ja, weiß ich schon. Ja, ich habe, weiß ich schon, leg dich hin. Und das ist so, das klingt manchmal überheblich, aber das ist, du siehst einfach, ich sehe einfach so vieles schon und das zeige ich auch bei meinen Seminaren, zeige ich das auch immer. Da lege ich jemanden hin und sage, naja, was könnt ihr sehen?
Dann, naja, man sieht das und das und das. Und ich so, ich kann euch alles über diese Person sagen. Und dann mache ich immer den Witz wenn ich dann alles richtig gesagt habe und der Patient kann es auch der Gruppe best sage ich immer Thorsten ist oder ich sage ja Marco ist bei jedem Seminar dabei Also so ein gefakter der k immer da sitzen das verstehe ich voll ich hatte eben überlegt, wenn du mir Sportler aus unterschiedlichen Sportarten hinsetzen würdest, ob ich die dann anhand von Muskelausprägung und Tonisierung blind erkennen würde, ich habe überlegt ja, grundsätzlich ja es gibt für alles Exoten, ja genau ich erinnere mich an zwei Patienten die werde ich niemals vergessen, das eine war ein Spieler von der Eintracht, den hatte ich dann, als er schon nicht mehr bei der Eintracht gespielt hat da bei Darmstadt dann gespielt.
Ich komme nicht mehr auf den Namen. Wolfgang, unter 1000 Menschen würde ich den sofort erkennen. Der hatte überhaupt keine Muskelspannung. Das hat sich angefühlt wie ein totes Fleisch, kannst du ja auch nicht sagen.
Das ist ja dann halt irgendwann Leichenstarre. Aber das war so das war 0,0 totalisiert. Also wirklich 0,0. Das habe ich in meinem Leben noch nicht angefasst.
Und ich glaube, dass ich unter 1000 Leuten würde ich den 100% wieder erkennen. Und dann hatte ich noch mal einen, aber ansonsten glaube ich, würde ich das hinkriegen. Ein Golfspieler behaupte ich, würde ich erkennen. Ein MMA-Fighter würde ich eh erkennen an Ohren.
MMA-Fighter erkennt man auch häufig auf Hornhaut von der Großzehe oben drauf, von der Matte. Von diesem Schritt, von diesem Ringerschritt. man muss halt so, man muss halt, also es ist eigentlich wie immer, je mehr aktive Bewegungserfahrung du gesammelt hast, desto besser kannst du Bewegung nachvollziehen und verstehen und Belastungen verstehen. Jetzt aber nochmal eine andere Sache.
Golf als Regenerationssport
Er weiß noch nichts davon. Er weiß noch nichts davon. Habe ich verwechselt? Doch, doch.
Er ist ganz oben auf meiner Liste. Aber ich hatte noch nicht die Zeit. Aber Rolfgang, wenn nicht, laden wir einfach die fünf anderen vom Weintreffer ein. Ist ja Podcast-Nahmezug.
Also wenn er Zeit hätte, dann würden wir uns sehr freuen. Was würde ich sagen? Ansonsten, genau, und da war der Punkt, was ist das, was Holger sagt? Das Erste, was Holger mir gesagt hat, ist, schau, dass du ein, also das ist ein Top-Talent, junges Top-Talent, spielt schon Bundesliga, sehr, sehr, sehr gro Perspektiven und hat gemeint schau dass du positive Erfolge in anderen Bereichen erzielst Und dann hat er gemeint zum Beispiel spiel Golf Ich wei nicht ob das bei euch nochmal im Podcast ein Thema war aber dieses Golf bietet sich an weil es einfach sehr regenerativ ist Es ist wenig körperliche Anstrengung, du gehst spazieren, bist an der frischen Luft, bekommst noch Sonne ab.
Es ist hochtechnisch, es ist ein krasser Konzentrationssport. Du spielst nur gegen dich selbst, das heißt, du bist auch ein Stück weit demütig. und du kannst es nicht, aber du erzielst relativ schnell Erfolge, weil jeder, der ein Profisportler ist, hat ein gewisses Grundpotenzial an Koordination und am Anfang kann man Golf einfach nicht, der eine vielleicht ein bisschen besser, der andere ein bisschen schlechter, aber am Ende musst du es lernen und da stellen sich die Erfolge aber relativ schnell an. Und ich glaube, dass das halt so schön ist, wenn man sich mit anderen Themen beschäftigt, wie du mit dem Wein oder ich habe auch meine Themen, für die ich große Leidenschaft habe, dann, ja, wobei ich sag, ich sag mal, so ein wilder Knoten im Sadomaso ist auch schnell gelernt und geknotet, aber dann kommen halt wieder, weißt du, nee, Spaß beiseite, aber es ist wichtig, andere Interessengebiete zu haben, um dann auch immer wieder mit Freude zu seinem Gebiet zurückzukommen.
Aber jetzt die Frage, warum unterhaltet ihr euch, also ist es dann nicht so, dass ihr euch über die Gegend unterhaltet, wo ihr gerade seid oder Restaurantempfehlungen oder so, also warum bleibt es dann so beim Wein? oder wenn ihr euch jetzt fünfmal trefft, dann habt ihr auch andere Themen guter Punkt es ging ja nicht nur direkt um Wein sondern es ging unter anderem um Restaurant dann ging es natürlich auch um alle drei sind noch dem deutschen Wein noch nicht so oder alle fünf vier von fünf, sind im deutschen Wein noch nicht ganz so drin und dementsprechend war das ein großes Thema und ja dann ist das so ein bisschen das Thema Wein ist natürlich auch etwas breiter gefächert, sondern nicht nur das, was in der Flasche ist.
Was hast du jetzt gelacht? Ich habe so einen Kindermoment. Kennst du das? Wenn du weißt, es darfst nicht lachen, aber irgendwie habe ich so gedacht, ich habe so gedacht, wird da auch gesoffen?
Also sagt man so, das Glas auf X schaffst du nicht. Sorry, in meinem Kopf ist es so lustig und dann ist es so, Ja doch das schaffe ich Und dann trinkst du das und dann so ja hier der Dirk der schw schon Dirk du h zwei Gl hinten dran Und dann so jetzt schenkt mir Dirk nochmal einen ein Auf einmal ist das alles bes Sorry ich hatte gerade dieses Kopfkino Ich konnte es auch nicht Ich konnte es nicht Tut mir leid Ich habe mich beruhigt. Ja? Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen.
Warum? Weiß ich nicht. Das finde ich schön. Und wie kamt ihr dann über Empfehlungen vom einen Kontakt zum anderen?
So wie es immer ist. Ja. Können die dir vielleicht helfen, an so verrückte oder seltene Flaschen zu kommen, die du ganz gerne mal irgendwie, für die du so ein kleines, wie sagt man denn, für die du schmachtest? Ja.
Ah, okay. Das ist auch interessant. Dann ist mein Tipp, dann auch nicht so viele Frontsquads oder ekelhaften Beinübungen in den Trainingsplan da einbauen, sondern einfach mal so einen Good-Feeling-Trainingsplan machen. Weißt du?
Je nach Bedarf. Ja. Nee, was willst du sagen, was ist interessant? Keine Ahnung, ich habe den roten Faden verloren.
Gibt es einen Hamza-Frag die Woche? Nein. Aber es gibt eine Frage von einem Hörer, die die letzte Folge aufgreift. Und ich habe die extra hier rausgecopy-pastet.
Ja. Das greift dieses Thema sportspezifische Training auf. Und ich dachte, komm. Wir machen jetzt mal folgendes Experiment, Wolfgang.
Und zwar, lieber Hamza, jetzt schauen wir mal, ob du immer noch Liebe für unseren Podcast hast und den überhaupt in deiner Freizeit hörst. Unaufgefordert. Einfach mal Hamza fragt Fragen an Hamza, an Wolfgang oder mich. Gerne auch an mich.
Wobei, ich beantworte sie lieber. Gerne an Wolfgang. Hat er nämlich letztens, ich habe letztens mal geguckt, bei Chartable, wie viele Bewertungen wir haben. Ich glaube, wir haben, warte jetzt, ich gucke nochmal, nicht, dass ich das Falsche sage, weil die Zahl war absurd groß.
Ja? Ja. Okay. Jetzt bin ich gespannt.
Was ist denn hier los? Was kommt bei raus? Soll ich schon mal die Frage vorlesen? Ja, bitte.
Sportspezifisches Training und Dysbalancen
Hi Wolfgang, super spannende letzte Podcast-Folge, also quasi die, die heute rauskam, finde ich auch zum großen Teil nachvollziehbar, aber zwei Fragen kamen mir dann doch auf zum Thema sportspezifisches Training. Wenn das Training komplementär ist, muss es nicht aber dennoch teilweise spezifisch abgesimmt sein, auf die Hauptsportart zum Beispiel Disbalancen, die dabei gegebenenfalls entstehen, auszugleichen. Frage 2. Ist aus deiner Sicht der Ansatz beispielsweise bei einem Centerback im Football, gerade was Körpergewicht angeht, nicht ein anderer, als beispielsweise bei einem Flügelspieler beim Fußball, der vielleicht nicht unbedingt noch 10 Kilo schwerer werden sollte?
Du bist noch dran, dann beantworte ich direkt mal die erste. Bestimmt eine Sportart grundsätzlich Dysbalancen oder sollten Dysbalancen individuell bestimmt werden? Das Letztere. Also klar, gewisse Sportarten, du wirst in gewissen Sportarten grundsätzlich gewisse Dysbalancen sehen, wie zum Beispiel im Fußball, das Sprunggelenk des Schussbeines ist statistisch eingeschränkt in Bewegungsradius.
Am Ende vom Tag geht es aber nicht darum, dass du quasi sagst, hey, das ist ein Fußballspieler, also muss ich das machen, sondern es geht darum, dass du schaust, wo sind die Disbalancen, wo sind die Defizite und dann spezifisch an denen arbeitest. Da kann man natürlich über den Sport sich ein bisschen Feedback holen. Am Ende vom Tag muss das aber individuell bestimmt werden. Das heißt, es kann sein, dass auch im Schussbein das Sprunggelenk eingeschränkt ist, vielleicht im Schussbein sogar mehr eingeschränkt ist als im Standbein, was statistisch außergewöhnlich ist, aber nichtsdestotrotz im Einzelfall der Fall sein kann.
Das heißt, am Ende bestimmt nicht die Sportart. Die Sportart gibt natürlich eine Idee, aber sie bestimmt nicht, wo die Defizite sind, sondern individuelles Assessment bestimmt es. Und Frage 2, die wollte ich auch nochmal aufgreifen, weil das kam natürlich nicht ganz so rüber, offensichtlich nicht ganz so rüber.
Trainingsprogression und Leistungsniveaus
Je höher die körperliche Entwicklung, desto spezifischer muss das Krafttraining auf die Bedürfnisse des Einzelnen ausgelegt sein. Hier ist diese Schulmetapher, die ich gerne gebe. Grundschule ist für alle gleich. Mittelstufe geht es weiter auseinander.
Oberstufe haben nur Wante. Und dann, wenn es um Ausbildung oder Studium geht, geht es extrem weit auseinander. Das Beispiel, das ich im Podcast gegeben habe, war der Unterschied zwischen jemand, der unentwickelt ist und zum Beispiel einem Sprinter, der schon 180 Kilo Kniebeugen macht. Der muss natürlich deutlich spezifischer trainieren.
Dem kann ich jetzt nicht sowas geben wie 10 Sätze, 10 Wiederholungen. Das ist was Intensit und Volumen angeht viel zu viel wenn er 100 Meter Sprint macht Das hei ja klar basierend auf die individuellen Bed kann ich das abstimmen was aber erst der Fall ist, wenn der eine gewisse Grundentwicklung durchlaufen hat. Wenn der noch nicht da ist in seiner Grundentwicklung, also wenn der beispielsweise einen 16-jährigen 100 Meter Sprinter und der macht eine Kniebeuge mit 60, 70 Kilo, dann muss ich bei weitem das Programmedesign noch nicht so spezifisch auf seine Belastung auslegen, weil er aus Sicht des Krafttrainingens immer noch in der Grundschule ist.
In der Grundschule geht es darum, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen und jetzt nicht superspezifisch explosive Übungen zu machen. Denn ihm fehlt noch die muskuläre Grundausbildung, um jetzt hier groß explosive Übungen, wie zum Beispiel Gewichthebeübungen zu machen. Das heißt ja, natürlich wird Krafttraining im Programmdesign auf einen bestimmten Sport abgestimmt, jedoch erst, wenn die grundlegende körperliche Entwicklung entsprechend abgeschlossen ist. 100 Prozent, kann ich mich nur anschließen. War das der längste Monolog, den ich jemals in diesem Podcast gehalten habe?
Nein, ich glaube, wenn es um Wein geht, dann kommt da auch noch ein bisschen mehr Fuego hinter dem Monolog. Aber du hast vollkommen recht Also es ist ja auch nicht so, dass man jetzt zum Beispiel sagt Genau das, was du sagst Ein Baseballwerfer, das weiß ich Weil es gibt so einen Personal Trainer hier Der viel mit Sportlern arbeitet Der kommt ursprünglich aus American Baseball Und also hat glaube ich in Amerika sogar gespielt War Werfer Und der hat auch erzählt Ja, es ist krass wie Wie krass Ja, wie krass individuell Die Körper und die Range of Motions und die Bewegung generell und die Gelenke auch teilweise versteift oder hypermobil sind von Baseballwerfern.
Ich weiß nicht, was der Fachbegriff ist. Ist es Pitcher? Ja, ne? Ich glaube, der mit dem Schläger ist better und anderer ist Pitcher, der da wirft.
Ja. Und das ist jetzt nicht so, dass man sagt, da muss ich mich hintrainieren, weil die, die super erfolgreich sind, die haben quasi diese sportartspezifischen Eigenschaften, sondern guck, dass du dich ausgewogen trainierst und dass du dann quasi, dann kommt die sportartspezifische Anforderung und wird ihren Teil dazu beitragen für die Entwicklung. Also man sieht ja sogar in der Leichtathletik, dass Leute sogar die Bahn teilweise andersrum laufen, wo man jetzt sagt, naja, das Anforderungsprofil ist ja exakt, dass du immer in der Linkskurve l Aber um das Ganze auszugleichen l man auch in der Rechtskurve Im Basketball ist es zum Beispiel so du wirfst nur mit rechts Trotzdem f die Entwicklung vom Gehirn übst du auch teilweise Freiwürfen mit links oder auch mal Wurftraining mit links.
Also diesen Übertrag, den wünscht man sich schon. Das heißt, ein ganzheitliches Training ist das Ziel. Und wir werden auch ganz oft gefragt, naja, Patellaspitzen-Syndrom, ich habe jetzt mehr Spannung auf der Beinvorderseite, welche speziellen Übungen sollte ich denn machen? Und wir sind mittlerweile so, Wir haben viel probiert, dass wir sagen, wenn das Problem behoben ist, ganzheitlich, dann einfach alles trainieren, was möglich ist und zwar ausgewogen, gerne auch einseitig.
Also du musst jetzt zum Beispiel Split Squats oder so, es muss nicht immer bilateral sein, sondern dann, wenn alles funktioniert, kannst du auch alles tun. Aber natürlich solltest du auch, wenn die Quads total stark sind und hinten die Hamstrings nicht, dann solltest du das vielleicht ein Stück weit auftrainieren. Aber du musst jetzt nicht für dieses Problem diese speziellen Übungen machen, sind wir jetzt nicht so ein Riesenfreund von.
Analyse schneller Kraftzuwächse
Ich hatte heute noch eine Werbung gesehen, wollte mal deine Meinung dazu hören. Ich sage jetzt mal nicht den, also es ist ein Online, wie sagt man denn, ein Online-Dienstleister, der auch Trainingspläne anbietet. Der hat mal angefangen mit so Bodyweight-Trainingsplänen und so wie ich es jetzt verstanden habe, bietet der auch Trainingspläne fürs Gym an. Und der hat so ein Before and After, so ein Video gemacht mit einem Kerl und jetzt wollte ich einfach mal wissen, ob du das für realistisch hältst oder nicht.
Bist du bereit? Ja. Also, bevor Bench, ich sage erst mal, der Zeitraum waren, glaube ich, 18 Wochen. Okay.
Aber das ist doch, na, das ist schon lang. Warte mal, vier. Vier Monate. Was meinst du?
Das sind vier Monate. Nee, das wären 16, ja, viereinhalb Monate, okay. Bench, 60 Kilo zu 115. Für eine Wiederholung.
Das steht hier nicht. Squat von 80 auf 125. Ja, das ist möglich. Von Deadlift von 95 auf 160.
Und Pull-Up von 0 Kilo auf 40 Kilo. Bench fast verdoppelt. Ja also Kniebeuge kriegst du in einer Woche hin Deadlift Ja allein mit dem Kniebeugenurlaub ist schon absurd Deadlift kriegst du in wenn jemand das Bewegungsmuster nie trainiert hat kriegst du das mit schlechter Technik in sechs bis acht Wochen hin. Bench, 60 Kilo ist halt schon schwach.
Und das auf 115, für die meisten ist so diese 90 bis 100 Kilo ist da schon, wenn du dann mal über Körpergewicht drüber gehst, dauert das schon. Die große Frage ist hier natürlich, mit welcher Ausgangslage kommt er. Also welchen Trainings-Background hat er? Wenn er 60 Kilo Bankdrücken macht, hat er zero Trainings-Background, aber dann vielleicht schon eine gewisse athletische Grundentwicklung.
Vielleicht kommt er aus dem Leichtathletik, wo dann einfach eine neuromuskuläre Entwicklung da ist, auf die du natürlich schön mit dem Krafttraining aufbauen kannst. Ja, Klimmzug. Also eine Wiederholung war es auf 40? Anscheinend, ja.
Subiniert, schulterbreit, über einen vollen Bewegungsreich. Das steht hier nicht. Aber ich finde so, Squat 80 auf 125, okay, das ist so die Hälfte 50%. Deadlift von 95 auf 160 ist weniger als 50%.
Und Bench von 60 auf 115 ist 100% mehr. Grundsätzlich möglich ist sehr, sehr viel. Ich habe verrückte Sachen selber gesehen. Ich habe schon mal eingesehen, ich war in Brasilien bei so einer Konferenz, das war vier Tage, die wollten dann einen Kniebeugenurlaub machen für einige der Teilnehmer, dreimal am Tag Kniebeugen gemacht, da war einer, sein Vorhelger, P.A., war, wenn ich mich richtig erinnere, 160 oder 170, er hat am ersten Tag morgens 140 gemacht, der Typ ist verrückt, also wirklich, der war der Nationaltrainer von Volleyball, Nationalmannschaft, ich glaube Bolivien oder so, wir waren auch dann Sonntagabend in der Bar mit dem Kerl, das waren einige lustige Geschichten, Rocker hieß er, auf jeden Fall hat er 190 gemacht, es war 140 für eine am ersten Tag, an Tag 4 war es 190 für eine und der wichtige Punkt hier ist, sein PB war deutlich drunter.
Also er war ab 170 und er hat noch nie in seinem Leben über 170 gemacht. Und er kam halt einfach quasi auf diesen PB, 20 Kilo draufgelegt in vier Tagen und dadurch, dass er nicht in trainierterem Zustand war, war sein 1er-M tatsächlich 140. Das ist so mit das Verrückteste, was ich jemals habe. Ist es häufig reproduzierbar?
Nein. Ich weiß nicht, was er für einen sportlichen Background hatte. Den hat er auf jeden Fall gehabt. Ich würde auch vermuten, diese Nationaltrainerstelle hat er zum großen aufgrund Kontakte bekommen, die er da im Sportverband hat.
Das heißt, er war da schon irgendwo drin. Er war auch jemand, der hat eine ordentliche Hüfte, der hat jetzt keine schmale Taille, war gut in shape, aber er war grundsätzlich schon ein bisschen, im Englischen wird man nur bezeichnen, stocky. War 1,78 Meter, 1,80 Meter vielleicht. Also die Grundlage war da, aber wenn du einfach die Daten anschaust, das war dann auch so für mich so, okay, wow.
Der Typ ist ein bisschen crazy, hat eine gute Grundlage, Grundlage, aber einfach in vier Tagen von 140 auf 190 und sein alter BB war 160 oder 170. Das war dann auch schon so, so lange wie ich jetzt drüber rede, war das schon was Besonderes. Es gibt Ausnahmen, die die Bank drücken, 60 auf 115, das ist schon eine mächtige Ansage. Ich bin gerade bei Kreuzheben, habe ich jetzt gemacht gestern, 130 für 10.
Ich habe es gesteigert auf einen schweren Satz, aber es ist so easy, dass ich am Ende einfach nochmal 10 gemacht habe. Ich glaube, ich könnte jetzt aus dem Stand 180 für 1 ziehen. Vielleicht ist es auch ein bisschen ambizimt, vielleicht sind es nur 170. Aber ich komme wieder.
Schulterverletzungen und Rehabilitation
Ich habe doch diese Schulterproblematik. Die habe ich wirklich komplett in den Griff bekommen. Hat tierisch lang gedauert. Ich glaube, 5 Monate.
Und ich weiß, es kam von der Halswirbelsäule. Wir haben es nicht wegbekommen. Das Problem war ja auch, oder ist ja auch, ich arbeite so viel, ich behandle so viel, dass sobald ich anfange zu behandeln, das eigentlich nicht mehr gut zu behandeln ist. Also das heißt, wenn ich jetzt anfange zu behandeln und zwischen den Terminen habe ich kurz Zeit, kommt Jonas, der sieht das Problem.
Ich merke auch, die Griffe sitzen. Alles ist gut, aber er kriegt es halt nicht weg, weil ich so eine Schutzspannung habe. Ich glaube, es liegt auch, weil ich so einen Maredo-Stiernacken habe. Der hält das ganze System natürlich noch fester.
Aber jetzt haben wir es wegbekommen. Und ich muss sagen, oder fangen wir jetzt mal an, was war denn ein Problem? Ich hatte Probleme mit dem... Supraspinatus und mit der langen Bizeps-Hähne.
Also für alle, die jetzt Schulterprobleme haben und mal gucken wollen, ob sie was Ähnliches haben wie ich. Ich hasse es, wenn Leute sagen, ich habe das Gleiche, weil Schmerz ist nie das Gleiche. Arm mal zur Seite abspreizen, 90 Grad gestreckter Arm und mal nach innen drehen, also maximal nach innen. Wenn ihr jetzt ein Glas Wasser in der Hand hättet, würdet ihr es quasi abspreizen und dann also ob ihr es maximal auskippen wollt.
Wenn das in der Schulter schmerzhaft ist oder gar nicht richtig geht dann ist es schon sehr sehr Plus diese klassischen Schulterschmerzen vorne in der Schulter Und das hat echt lange gedauert Was gut geholfen hat war Kreuzheben Es war eine der wenigen Übungen, die schmerzfrei ging, weil die Schulter halt nicht viel macht. Trotzdem muss die Nackenmuskulatur und Schultermuskulatur sehr, sehr, sehr viel arbeiten. Und durch diese Anspannung in der Belastung kam dann halt sehr viel Entspannung nach der Belastung. Und diesen Moment, wenn die Muskulatur gut durchblutet war und auch diese Schutzspannung, die Myogolosen dann mal durchblutet waren.
Dann habe ich es irgendwann durch Eigenmobilisation, habe ich die Wirbel wieder reinbekommen, habe die Blockaden gelöst. Dann war es deutlich besser, aber dann war das Gewebe natürlich noch entzündet. Das heißt, lange Bizeps-Szene, Supraspinatus. Wir haben auf die lange Bizeps-Szene Stoßwelle appliziert.
Todesschmerzhaft. Ich hatte lange keine Stoßwelle mehr. Hat aber wirklich sehr viel geholfen. Also beim ersten Mal ging es.
Das zweite Mal, als wir gemacht haben, war es deutlich besser. und dann einfach, dann kam auch die Blockade ab und zu mal zurück und dann wieder trainiert und freigemacht und jetzt ist es gerade wirklich stabil. Also ich bin sehr, sehr happy und taste mich jetzt gerade wieder so an Training ran und es macht auch Spaß und ich glaube, dass das auch, wer weiß, also ob gut, ob schlecht, wer weiß das schon, eine deiner Lieblings Sayings von mir. Und jetzt habe ich wieder richtig Bock zu trainieren, weil ich war auch die Zeit davor nicht mehr so einen Fokus auf Training gelegt, andere Dinge anders priorisiert und jetzt, wo ich es kann, wieder eine ganz andere Wertschätzung für die körperliche, ja, körperliche Beschwerdefreiheit und macht gerade richtig Spaß.
Und eine Sache wollte ich noch wissen.
Intervalltraining und Lauf-Apps
Ich hatte bei dir gesehen, bei YPSI auf der Instagram-Seite, da gibt es ja immer so ganz coole Tipps, könnt ihr mal folgen, wenn du zur Seite swipest, genau, also mehrere Tipps mit, guckt es euch einfach an. Sprinten, schwierig, über 90 Kilo. Ich habe den Punkt komplett verstanden. Die Idee war nur, wir haben ja schon oft über Ausdauertraining und Laufen und auch darüber geredet, wie man mit Laufen anfängt.
Was wären, also da war ja der Tipp, die Intervalle. Muss man auch mal wirklich ganz kurz einen Shoutout geben, werde ich irgendwann noch mal ein bisschen ausführlicher machen, gegen Ende des Jahres habe ich mir vorgenommen, an die App Lauf los. Das ist keine bezahlte Partnerschaft aber diese App ist unfassbar gut wenn ihr mit dem Laufen anfangen wollt Die ist wirklich perfekt Die ist simpel die ist kostenlos Die fragt euch irgendwann ganz h ob ihr entweder m ihr die App irgendwann bewerten im App Store um sie kostenlos weiterzumutzen oder ihr spendet was Ich habe sogar was gespendet weil ich die App wirklich sehr gut finde Vom Design her ist es nicht so geil, aber das muss es gar nicht sein, weil sie funktioniert und sie ist wirklich ganz, ganz toll.
Langes Intro. Was würdest du empfehlen? Sind denn Sprintintervalle? Wie viel Meter?
Welche Geschwindigkeit? Welche Intensität? Wie oft die Woche? Genau deswegen gibt es mein Intervalltraining-Seminar.
Die Frage ist sehr, sehr gut und am Ende vom Tag der wichtigste Punkt ist hier. Intervalltraining ist wahrscheinlich die am wenigsten respektierte Form von Training. Aus der Perspektive, dass man sich mit am wenigsten auseinandersetzt, welche Parameter welchen Effekt für welches Ziel haben. Im Krafttraining, da haben wir Hypertrophie, wir haben Maximalkraft, wir haben funktionelle Hypertrophie, wir haben das jetzt sehr einfach strukturiert.
Das wird aber im Intervaltraining bei weitem nicht so spezifisch in die Trainingsplanung mit aufgenommen, sondern es ist einfach so ein, bist du danach fertig, alles gut. Das Intervaltraining hat einen großen Vorteil gegenüber dem Krafttraining. Für den ersten Moment kommen auch Fortschritte schneller. Du erreichst aber auch deutlich schneller Plateaus als beim Krafttraining.
Das heißt, dein Krafttraining muss im Endeffekt, Am Anfang musst du bestimmen, wo ist diese Person aktuell und dann musst du natürlich sagen, was wollen wir verbessern, wo trainieren wir hin und dann musst du wie beim Krafttraining einzelne Trainingsprogramme, die aufeinander aufbauen, designen, um zu dem Ziel zu kommen und zwar nicht von Zustand X, sondern von deinem aktuellen Zustand. Das heißt, auch wenn jemand über 90 Kilo wiegt, ist natürlich Sprinten eine Option. Aber hier ist die meisten, wenn du keinen aktuellen Lauf-Background hast, braucht es einfach eine gewisse Zeit, dass du nach und nach die Strukturen auf diese höheren Belastungen hin trainierst bzw. dafür sorgst, dass die die höheren Belastungen aushalten können, ohne dass du dich verletzt.
Okay, ja. Ich glaube, was schwierig ist, wenn man nur Krafttraining gewöhnt ist und fängt dann an mit Sprint, ist einfach auch die Regenerationszeit dann optimal einzuschätzen. Also diese Idee von das ist ja auch, wenn du immer nur quasi isoliertes gepumpt gewöhnt bist und kriegst auf einmal einen strukturierten Trainingsplan mit auch Verbund oder Ganzk Die Regenerationszeit da musst du dich erstmal dran gew Also das ist schon auf jeden Fall anders
Podcast-Rezensionen und Community-Interaktion
Wolfgang ich hatte jetzt eben hier parallel nochmal Dings aufgemacht, dieses Chartable. Und, wie viele Bewertungen haben wir? Ja, und deswegen kam ich nämlich drauf. 53. Drei Dinge, nee, 199 Bewertungen haben wir mittlerweile.
Okay, das ist ein Bruchteil von Spotify. Ja, aber nee, 199, doch genau. Ja, Spotify sind wir, glaube ich, fast bei 700. Freunde, 800 dieses Jahr noch knacken.
Wobei, das ist zu wenig. 900. 900 dieses Jahr knacken. Und dann gibt es, und das kann ich euch fast versprechen, da stehe ich in meinem Namen, einen Adventskalender mit 24 kleinen Türchen, wo kleine, lasive Fotos von Wolfgang und mir zu sehen sind. Und zwar auf der TWP-Page. Jeden Tag wird es ein bisschen mehr Haut gezeigt.
Und am 24. haben wir zusammen ein kleines GIF, eine kleine Überraschung für euch. Also da vielleicht mal ganz kurz fünf Sterne hinterlassen. Wenn ihr das sehen wollt, dann müssen wir die 900 knacken bis zur Vorweihnachtszeit. Was soll ich sagen?
Hier, so kam ich drauf. The Real Coach Elvis, Shoutout an der Stelle, schreibt, drei Dinge, die ich jeden Montag mache. Folgeanhören auf dem Weg in die Praxis, Patienten Hamsas Frage stellen, meinen Kollegen mit meinem Podcast-Wissen beeindrucken, danke für den Wahnsinns-Input und die ganzen Gold-Nuggets, die ich auf dem Podcast verteilt habe. Ihr habt mein Leben als ...
Physio-Trainer, Sportler extrem bereichert. Also siehst du, ich glaube, dass Hamza fragt, kommt gut an und wir müssen diese Kategorie, müssen wir aufrechterhalten. Deswegen an der Stelle bitte Hamza, ja, schick doch einfach mal 10 Fragen auf Reserve, das wäre doch mal was.
Geschichte des Weinbaus
Kurze Hamza fragt, ich als Ghostwriter, in welchem Land auf der Erde wurde zum ersten Mal Wein angebaut? Also die Frage gehört auch in die Kategorie stellen mir 100.000 Hamza-Fragfragen, ich erkenne die, die Hamza nicht gestellt hat. Deswegen sage ich Ghostwriter. Ja, ja.
Das erste Land, in dem Wein angebaut wurde. Also Italien wäre zu einfach. Frankreich wäre wahrscheinlich auch zu einfach. Spanien, glaube ich, wäre auch zu einfach.
Boah, wahrscheinlich, oder mal anders, ich liebe das ja so zu tüfteln. Könnten die Ägypter Wein angebaut haben? Boah, ich glaube, dass da die Flora und Fauna das nicht hergibt. Beziehungsweise eher die...
Was? Hamza fragt, Flora und Fauna, was sind die Tiere und was? die Pflanzen, Wolfgang? Flora ist es die Pflanzen, Fauna ist die Tiere. Sicher?
Ja. Also, warte. Googelst du jetzt? Ja, Flora, Fauna, das sind so Sachen, das kann ich mir nicht merken.
Was hast du gesagt? Flora, Pflanzen, Fauna, Tiere. Ja, richtig. Nicht zu verwechseln mit Flora und Fauna am Schwanepal 10 in Stuttgart.
Das ist nämlich ein Laden für Outdoor-Möbel, glaube ich. Also die Ägypter sind sehr nah dran. Die Ägypter waren wahrscheinlich das dritte Land. Jetzt lass mich weitermachen.
Okay, also die Ägypter, weil ich glaube einfach nur nach dem Land zu gehen, ich muss jetzt hier wirklich Geschichte siebte Klasse auspacken. Die Ägypter und dann waren es da. die Ägypter, warte mal, war es, waren es die Indianer, wahrscheinlich waren es die Indianer, deswegen würde ich sagen Südamerika. Nee, Südamerika war damals noch nicht viel los. War es Hitler?
Wein gibt es deutlich länger. Fuck, Aber Hitler war schon von Ägypten, oder? Ja, ja. Man geht davon aus, es gibt wahrscheinlich zwei richtige Antworten, Syrien oder Georgien? 100 Prozent einig ist es sich nicht.
Ich hatte noch Israel überlegt, aber es wäre jetzt auch die falsche Antwort gewesen. Okay, Syrien oder Georgien? Syrien oder Georgien, etwa 5.000 bis 6.000 vor Christus. Und weiß man, wie die da drauf kamen?
Die haben Trauben vergoren. Deswegen ist es interessanterweise ja auch illegal, dass du Trauben an der Rebe lässt. Also wenn du Reben hast, musst du, weiß nicht, ob das in jedem Land so ist, du musst die Reben runter machen, weil die ja irgendwann gären und das wird Alkohol. Das wusste ich sogar.
Wir waren doch zusammen bei dieser Weinprobe bei, bitte sag du, Julian Huber, Weingut Bernhard Huber. Richtig. Ich glaube, er hatte mir das erzählt. Das wusste ich sogar, dieses Inselwissen, dass du verpflichtet bist, die abzuernten.
Ja okay Siehst du war doch ein sch Hamza fragt K jetzt wieder also Real Elvis kann jetzt seine Patienten erstmal wieder fragen Also das klingt ganz ich habe vielleicht noch eine ganz kurze, ich wollte nämlich gerade sagen, Real Elvis geht in die Praxis und sagt, das klingt spannend mit ihrem Knie, aber wussten sie eigentlich, wo?
Funktionelle vs. strukturelle Knieprobleme
Ich hatte die Woche von einem, ich hatte die Woche ein schönes Erlebnis und zwar mit einem Knie, das fällt mir gerade noch ein, das kann ich vielleicht noch am Ende erzählen. Patient kommt und hat seit acht Jahren, also von einem Bekannten, der Vater. Und der kam und hatte, vielleicht hatte ich dir erzählt, Off-Mike letzte Woche davon, dass der kommt zur Behandlung. Ich weiß es nicht.
Jedenfalls, der Vater war da und der hat seit acht Jahren Knieprobleme. Und habe ich gefragt, hat es Kniebewegungsanschränkungen? Ja, hat es. Okay, also er kam, wurde vorstellig, genau, sollte operiert werden, neues Kniegelenk sollte da rein.
Seit acht Jahren hat er irgendwie Knieprobleme, aber nicht so richtig Schmerzen. Seit einem halben, dreiviertel Jahr tut es extrem weh. Und da habe ich gemeint, okay, soll er herkommen? Schaue ich mir an.
Ich meine, klar, also die Frage ist einfach nur, muss er operiert werden oder kriegt man das vielleicht auch besser hin? Und dann war er zur Behandlung da. Ich habe ihn mir angeschaut. Und da bin ich wieder so an das Problem gegangen.
Also der hatte wirklich eine schlechte Beugung. Der war fünf Grad von null. Der konnte das überhaupt nicht strecken. Normalerweise hast du ja so 5 Grad Überstreckung, sagt man im Knie.
Der war 5 Grad vorne oder so 10 Grad hatte er ein Streckdefizit. Beugung ging bis 120 Grad, also da haben auch noch richtig, richtig gefehlt. Also der hatte ein richtiges Scheißknie. Und dieses richtige Scheißknie hat er aber auch schon lange Zeit gehabt.
Also das war nicht neu. Und jetzt hat er seit einem halben Dreivierteljahr so starke Knieschmerzen, dass er halt auch kein Tennis mehr spielen kann. Jetzt hat dieser Mann folgendes Problem. der hat halt ein Scheißknie. Das heißt, wenn er damit zu einem Arzt geht oder zu einem Physio, der war bei Gott und der Welt, dann sagen alle, naja, das Knie sieht scheiße aus.
Und das sieht auch scheiße aus, weil es ein Scheißknie ist. Verstehst du, was ich meine? Und dann wirft aber jeder die Finte ins Korn und sagt, naja gut, was sollen wir da jetzt noch machen? Da muss halt ein neues Kniegelenk rein.
Ich denke mir bei sowas, kann sein, dass ihr recht habt. Kann aber auch sein, dass er ein Scheißknie hat. Und das hat er schon ganz lange. und auf diesen strukturellen Schaden, also das ist ja quasi, vielleicht muss ich nochmal kurz erklären, mit Scheißknie meine ich, also da ist einfach strukturell so viel kaputt da ist ein riesen Knorpelschaden drin und und und und und Und das wird auch nicht mehr besser aber vielleicht hat sich da drauf ja noch ein funktionelles Problem gesetzt Und da habe ich gemeint komm her ich m es mir anschauen habe es mir angeschaut und tatsächlich hatte er ein extrem funktionelles Problem und das hat die Schmerzen verursacht.
Und dann habe ich es behandelt und habe gemeint, du, ich bin mir relativ sicher, dass es deutlich besser ist, vielleicht sogar weg. Falls es nicht besser ist und nicht weg, dann kann ich dir sagen, dass das, was ich vermutet und was ich behandelt habe, keinen relevanten Einfluss hat und dann kannst du dich aber auch wirklich von meiner Seite aus bestens operieren lassen. War aber sehr, sehr optimistisch und habe gesagt, du, zwischen 50 und 100 Prozent Besserung würde ich jetzt einfach mal erwarten. Und dann hat sein Sohn mir dann wirklich geschrieben, hat gemeint, du, du glaubst nicht.
Weil ich habe gemeint, also der ist trotzdem noch ins Tennistraining gegangen und hat dann ohne großes Rennen halt einfach Bälle geschlagen von hinten von der Grundlinie. Und er hat gemeint, du, der war im Tennistraining, der hat keine Schmerzen mehr. Und ich so, ja geil, mega. Und er so, er war jetzt zweimal im Tennisring, hat keine Schmerzen mehr.
Treppe runterlaufen war schon sauschmerzhaft für den. Und es war so geil, weil das Knie ist nicht gut und diesen strukturellen Schaden bekomme ich auch nicht weg. Und der wird sehr wahrscheinlich irgendwann ein neues Kniegelenk bekommen müssen. Aber nicht jetzt.
Und das ist der Punkt. Weil, also, manche, weißt du, bist du krank und hast eine Viruserkrankung und dann kann sich ja auf den Virus auch noch ein Bakterium setzen. Weißt du, wie ich meine? Hast du Scheiße und dann setzt sich noch Scheiße drauf.
Und bei dem, da kann ich eine vulgäre Sprache heute, Leute, es tut mir leid. Und das war bei ihm. Er hatte ein strukturelles Problem und auf dieses strukturelle Problem hat sich ein funktionelles Problem draufgesetzt. Das funktionelle Problem konnten wir komplett lösen und auch die strukturellen Anpassungen auf das funktionelle Problem konnten wir lösen.
Aber den ursprünglichen Schaden, der ist noch da. Aber mit dem konnte er acht Jahre lang, wie gesagt, Tennis spielen. Der kann keinen Fersensitz, der kann jetzt auch das Bein nicht vollständig strecken, aber der Schmerz ist weg. Und das freut mich so und die Geschichte wollte ich erzählen, weil ich mir nur gedacht habe, jeder oder die meisten Leute oder auch ich vor zehn Jahren hätte mir so ein Knie angeguckt und wäre motivationslos an irgendeine Form der Behandlung gegangen und hätte mir gedacht, was sollen wir denn da machen?
Das Knie ist ja wirklich total schlecht. der kann sich beugen der kann sich strecken das muss aber red werden was will er überhaupt hier bei mir also das w der gedanke gewesen und heute denke ich mir der hat das seit acht jahren und erst Schmerzen seit einem halben Dreiviertel Ja vielleicht ist da ja noch was machbar Also deswegen wollte ich die Geschichte erz weil ich gedacht habe vielleicht ist es eine schöne Anekdote und motiviert den einen oder anderen. Exakt, das wäre jetzt mein Punkt gewesen. Zu oft wird zu früh aufgegeben nach dem Motto, ist jetzt halt so und man kann halt nichts machen, was teilweise schade ist.
Ja, also wirklich. Ich hatte jetzt auch, hatte ich letzte Woche im Podcast auch erzählt von Robin Benzing? Wir haben drüber geredet, wahrscheinlich im Podcast. Ja, im Podcast mit der EM.
Es wäre jetzt blöd, wenn es nicht im Podcast. Ja. Es ist defizil, weil wir reden auch zu viel privat. Okay.
Habe ich jetzt hinbekommen. Sehr gut. Also waren am Ende fünf Behandlungen, die ersten drei Behandlungen nichts geklappt. Dann haben wir das erste Problem behoben und ich dachte, das wäre es und war so, okay, müsste weg sein.
Und dann war er trainieren, hat gemeint, ey, viel besser. Also wirklich, erste Trinkseite hat gar nichts gemerkt, zweite Trinkseite hat gar nichts. Und dann merkte er aber, aber vielleicht erwartet er auch, dass jetzt noch was kommen müsste und bildet sich das so ein bisschen ein. Und ich so, okay, komm, Nummer sicher, komm nochmal vorbei.
Er wieder hergefahren, geguckt und dann haben wir wirklich, hatte ich noch ein zweites Problem festgestellt, Was ich gar nicht gesehen hatte, was ich auch so ein bisschen übergangen bin, weil ich es nicht erwartet hätte. Und das hat dann nochmal drei Behandlungen gedauert. Dann haben wir es bekommen, aber es ist so krass. Erste Behandlung, du weißt, das Problem ist da und das passiert nicht, es kommt nicht.
Zweite Behandlung kommt immer noch nicht. Dritte Behandlung, nee, stimmt nicht. Zweite Behandlung, also zweite Behandlung von der zweiten Behandlungsserie. In Summe die fünfte Behandlung schon, kommt es. und aber erst ganz am Ende, nach einer Stunde Behandlung kam es und sein Bruder war noch da und es hat geklappt und ich bin richtig ausgerastet, wirklich wie so ein kleines Mädchen, habe ich so geschrien, so wuhu, weil ich mich so gefreut habe und am nächsten Tag habe ich gemeint, ey, also wir haben es, es kann sein, dass es nochmal zurückzieht, komm noch einmal vorbei, es war dann schon Samstag und dann ist er nochmal vorbeikommen und dann habe ich es noch einmal korrigiert, das hat 15 Minuten gedauert, ganz easy, ohne viel Tamtam, kam das so easy und simpel, weil es einfach den Tag davor schon kam.
Und ja, jetzt hat er auch gemeint, ey, er war trainierend, total gut, komplett schmerzfrei. Jetzt hoffe ich, dass es nicht nochmal wiederkommt. Aber das war auch gut. Das war auch wieder so ein Learning, für mich zu schnell gedacht, es ist nur das eine Problem und das andere Problem nicht in Betracht gezogen und dann nochmal genauer geguckt und dann war noch was dahinter.
Wie bitte? War noch was dahinter. War noch was dahinter, ja. Wolfo.
Thomas, sollen wir heute eine Folge in Überlänge machen? Was hast du denn? Ich habe nicht noch ein fachliches Thema auf dem Tisch. Da wurde ich, heute hat jemand in Instagram Wir haben in den Kommentaren gefragt und dann habe ich gesagt, das beantworte ich in der Folge, die in einer Woche kommt.
Ist tatsächlich schon ein Thema, das ich öfter beim Seminar beantwortet habe. Und ich sage jedes Mal, dass zu dem Thema irgendwann noch ein Artikel kommt. Ich habe den Artikel aber bis heute nicht geschrieben. Jetzt dachte ich, das ist ein relativ interessantes, weil verbreitetes Thema.
So könnten wir auch direkt nach dem Thema die Folge benennen. Und zwar ist das Thema Ski-Ergometer. Oh, wollen wir dazu Ski-Erk? Wollen wir dazu direkt mit diesem Thema nächste Woche anfangen?
Ich wollte jetzt nicht den Markennamen nennen, denn sollen wir heute noch das als kurzen Abschluss, eine fachliche Perle für The Real Coach Elvis? Ja, okay, komm. Der Titel des Artikels... Obwohl ich Hunger habe, muss ich sagen.
Ich ebenfalls. Ich muss noch was kochen.
Kritik am Ski-Ergometer
Der Titel des Artikels ist Warum ich kein Fan vom Ski-Ergometer bin Der Ski-Ergometer ist recht weit verbreitet und aus meiner Sicht das schlecht designteste Ausdauertool der letzten 10 Jahre Aufgrund der Popularität würde ich sogar noch einen Platz vor den Shakeweights platzieren Was sind denn die Shakeweights? Das sind so Gewichte, die mit Sand gefüllt sind. Ah, ja. Oder Wasser.
Hast du schon mal so einen Skiergometer verwendet? Ich habe ihn probiert und fand ihn langweilig. Ist er anstrengend? Wenn du Vollgas gibst, definitiv.
Aber anstrengend und das dich fertig macht, ist kein Indikator für ein guter Trainingseffekt. Kannst du Burpees machen? Genau. Kannst du Burpees machen oder kannst du barfuß 400 Meter eine Asphaltstraße runterrennen.
Das tut auch weh aber der Drehungseffekt ist recht gering Und auf dem Niveau sind wir bei einem Ski Drei Punkte warum ich kein Fan vom Ski bin ist Punkt Nummer eins Ski-Ergometer hat sehr, sehr wenig funktionell mit Skilanglauf zu tun. Skilanglauf ist grundsätzlich eine gute Sache. Auch Skilanglauf, unabhängig davon, dass man in der Natur ist und so weiter. Du kriegst da Laktatwerte relativ hoch.
Also Skilanglauf ist jedoch als Bewegungsmuster eine Streckbewegung. Du streckst die Hüfte und du streckst das Knie. Damit drückst du dich nach vorne und so bewegst du dich weiter. Wenn du jetzt auch ein Skiergometer machst, das ist kein Strecken.
Der Skiergometer ist ein Beugen. Die primäre Bewegung ist die Beugung in der Hüfte. Dementsprechend, auch wenn das von außen in der Bewegung sehr, sehr ähnlich aussieht, die Richtung der Kraftentwicklung ist eine komplett andere. Du schiebst dich nicht nach vorne, sondern du ziehst einen Widerstand nach unten.
Das heißt, du überlädst nicht die Streckung, was mit die wichtigsten Muskeln sind aus Sicht von Körperfettabbau oder Conditioning oder was auch immer. Denn es sind mit die größten Muskeln im Körper. Quartalzeps, Beinbizeps, Gesäß. Das ist das, was die Hüfte und das Knie streckt.
Wenn du Fett abbauen möchtest, Training, musst du Glucose verbrauchen, denn das ist der primäre Fettabbaureiz. Dementsprechend brauchst du einen großen Muskel, der relativ viel Energie verbraucht. Das heißt, wenn du über Strecken gehst, deswegen ist zum Beispiel auch Sprinten so eine großartige Geschichte, Sprinten ist eine Streckbewegung oder ein streckdominantes Bewegungsmuster, verbrauchst du einen Haufen Glucose. Wenn du aber über die Hüfte beugst, die Muskulatur, die da hilft, ist in erster Linie Soas und Rectus Femoris, ist viel zu klein.
Du verbrauchst nicht entsprechend hohe Mengen an Glucose. Dementsprechend weder aus einer sportspositiven Conditioning-Sicht noch aus dem Fettabbau-Sicht macht es großartig Sinn, basierend auf diesem Punkt Nummer 1, dass es einfach eine Beugung ist, die du aktiv machst, nicht eine Streckung. Was direkt zu Punkt Nummer 2 führt. Ich hatte vor ein paar Jahren meinen Kunden, der kam zu mir für Ernährung, Supplementierung, Hautfaltmessung, aber hat in einem Gym trainiert und dort so ein bisschen das Training mitgemacht.
Und dann hat er mir erzählt, In dem Waldtraining habe ich ihn gefragt, was, und er macht also Ski-Ergometer. Und ich habe gesagt, Vorsicht, Vorsicht. Zum einen, seine Hüfte ist immer schon recht viel Spannung drin. Dann sage ich hey langsam machen dein R deine H ist Spannung drin Und der geht regelm zu meiner Schwester zum Stretching Und dann war das Erste was ich gesagt habe Oh ja Katharina hat auch gesagt in letzter Zeit ist meine H ist noch mehr Spannung drin als zuvor Ich habe gesagt, okay, was hast du anders gemacht?
Skiergometer, du überlädst die Hüftbeugung aktiv, vor allem auch noch in ihrer kontrahierten Position. Das heißt, dass da relativ Spannung auf den Hüftbeugung kommt. Wenn du da konstant aktiv Spannung drauf bringst, macht schon Sinn. Das ist eine aktive Hüftbeugung, du überlädst primär in der kontrahierten Position.
Je nach Person ist das, was Hüftbeuger-Längenspannungsverhältnis angeht, definitiv kontraproduktiv. Und Punkt Nummer 3, es ist eine relativ hohe kardiovaskuläre Belastung, ohne dass es eine hohe muskuläre, metabole Belastung ist. Der Skiargometer macht fertig. Warum?
Zwei primäre Gründe. Zum einen ist es eine dominant-konzentrische Belastung, wie fast alle Intervallmethoden. Gleichzeitig ist die Belastung aber in erster Linie Überkopf oder der Massenschwerpunkt der Belastung ist deutlich höher. Also wenn du sprintst, Rad fährst und so weiter und die primären Intervalltrainingsgeschichten sind alle unterkörperdominant, dann ist die Belastung in erster Linie Hüfte und Knie.
Hier bewegst du aber die Hände über Kopf und das ist für das Herz-Kreislauf-System deutlich belastender. Das heißt, du hast einen relativ hohen Herz-Kreislauf-Stressor, aber nicht diesen höheren muskulären Metabol-Stressor, den du aus Sicht des Conditionings und aus Sicht des Fettabbaus in erster Linie benötigst. Das heißt, es macht müde und fertig, ohne dass du einen großen Trainings-Effekt hast. Das ist so ein bisschen die Definition von ineffizient.
Kampfsportler hatte ich nur überlegt, weil ich Conor McGregor-Mann-Zeitung damit gesehen habe. Ja, aber es ist auch so ein bisschen, wenn du Leute damit siehst, nur weil sie es machen, heißt ja noch lang nicht, dass es auch tatsächlich im Training gemacht wird. Und selbst wenn es im Training gemacht wird, ist die Frage, ob das tatsächlich zielführend ist. Bei einem Ski-Ergometer sage ich in allen Fällen nein.
Also ich finde die Punkte von dir finde ich valide. Die Bewegung, leider, ich muss sagen, ich musste ihn mal wieder benutzen. Leider habe ich ihn lange Zeit, ich habe ihn glaube ich nur einmal benutzt und wirklich nur für fünf Minuten. Deswegen, ich kann mich nicht mal mehr so richtig daran erinnern, welche Muskeln unter Stress kamen.
Ich glaube, dass bei mir, aber da kann man jetzt vielleicht auch sagen, dass meine Technik einfach nicht vorhanden war, viel der Trizeps gemacht hat. Also ich habe sehr, sehr viel den Trizeps gemacht Ich habe wenig den Latte oder so gemacht und was denn In den Trizepsstrecken Aber du sollst mich hier auslachen Wie oft haben wir dr geredet Du sollst mich hier auslachen im Podcast H noch Freunde von mir zu Nee, ähm, ja. Ich stelle mir gerade vor, wie du in diesem Ding stehst und Trizepsstrecken machst. Ich bin viel zu groß dafür, dieses...
Genau. Warum über Kopf? Diese Griffe sind bei mir auf Brustzöhe. Verstehe ich nicht den Punkt.
Nee, aber das ist genauso, wie gut, den Punkt finde ich genauso gut. Jetzt kann ich nicht dafür viel dazu sagen. Ich muss das annehmen, was du sagst. Und im ersten Moment, wenn ich darüber nachdenke, folgt es einer logischen, also ist die Kausalität komplett logisch.
Wo es zum Beispiel auch war, war zum Beispiel Hip Thrusts für Schnelligkeitssportarten. Weil ja, der Gluteus wird stark, auch der Bauch und der Rücken wird stark, aber nicht in der funktionellen Kette, Kniestreckung, Hüftstreckung. Fand ich total gut, habe ich so nie beleuchtet und macht absolut Sinn. Und dieser Punkt, der ist ja so ein Stück weit wiederkehrend durch dieses Einklappen.
Ich habe immer so das Gefühl, die besten Ski-Erger, die klappen einfach nur hart zusammen. Also sieht so ein bisschen, so richtig gesund sieht es auch nicht aus. Aber wie gesagt, ich möchte die Crossfit-Gemeinde jetzt nicht gegen mich aufbringen. Mir fehlt da auch die Erfahrung.
Ich stelle mir gerade vor, wie du in diesem Ski-Erg stehst, in einem Ski-Ergometer stehst und dann einfach da Trizeps-Strecken machst Kardiovaskulär, keine Belastung, aber einen dicken Pump im Trizeps. Ja. Was wollte ich sagen? Ja, im Endeffekt ist es, das Zusammenklappen, es ist eine aktive Hüftbeugung.
Wenn du das auf Zeit, beziehungsweise auf Kalorien, auf Watt, was auch immer das Ding zählt, machen willst, dann musst du über die Hüfte arbeiten. Das ist eine exklusive, konzentrische Hüftbeugung. Ich glaube, man muss das Gerät wirklich nochmal neu denken, weil dann punkten, den finde ich auch gut. Man müsste ja eigentlich so eine 45-Grad-Stange haben, die man...
Grundsätzlich ist der Herrschleier super happy. Eigentlich müsste es so sein, dass es so ein bisschen wie so eine Schlittenkufe aussieht. Das heißt, dass du oben, jetzt fahre ich auch keinen Langlauf, aber dass du oben so ein bisschen so eine Kurve hast und dann 45 Grad nach hinten in den Boden, so würde ich mir das jetzt vorstellen. Und dann halt immer die Hüfte steckst.
Der wichtigste Punkt ist, dass du quasi den Druck in den Boden bringst, dass du über Streckung arbeitest, statt dass du einen Widerstand nach unten ziehst. Das wäre rein aus zu einer Sicht, was natürlich bei weitem nicht so einfach umzusetzen ist und grundsätzlich ein Masenbruch, das da gibt. Du müsstest Gewicht quasi auf die Brust, auf die Hüfte bringen, beziehungsweise du müsstest Gewicht auf die Hüfte bringen und müsstest dauerhaft versuchen, einen Widerstand ich habe so ein ganz verkopftes Bild gerade, aber das kriege ich jetzt nicht verbal gemalt, aber vielleicht male ich es mal und schicke es mal an die TWP-Page oder TWP-Page, liebe TWP-Page, schreib mich mal an, dann male ich dir das mal in dem Moment und dann schicke ich dir das zu.
Oh Mann, ey, das wird so kacke aussehen, aber könnte der allgemeinen Belustigung dienen. Aber vielleicht habe ich da auch biomechanischen Konzepte im Kopf, wer weiß. Wer weiß. Aber es nimmt wenig Platz weg, Wolfgang.
Es sieht nicht aus wie ein Haller-USM-Regal, aber nimmt nicht viel Platz weg, das ist ja auch gut.
Home-Gym Equipment und Eigeninitiative
Kennst du Leute, die so, ich hatte mal einen Kunden, Ich hatte mal einen Kunden, der hat sich bestellt, der ist, glaube ich, kein Kunde mehr von mir, nee, ich glaube nicht, hat sich mal bestellt so, also Training, gut, gut, macht Spaß. Und ich so, yeah, yeah, Homegym. Ich so, yeah, können wir den einrichten, yeah. Und dann kommt er, ihr kennt so Leute, die zu schnell zu viel Initiative zeigen.
Ja. Also ich, jetzt wird die Folge wirklich lang. Also der kam zwei Wochen später und hat sich dann irgendwo bei Total Gym oder weiß ich nicht, ein riesiges Monster Schrott bestellt und hat das in dieses Zimmer gestellt. Das Zimmer war einfach nur dunkel.
Es sah aus wie, weiß ich nicht, so habe ich mir auf dem Schrottplatz das Hauptquartier von den drei Fragezeichen immer vorgestellt. Also es war ein riesiger Haufen Schrott. Und da war nat so eine Million Multifunktions Das gesamte Ger hat gewackelt und gequietscht Es hat einfach keinen Spa gemacht daran zu trainieren Und ich wollte ihm jetzt nicht so zeigen was ich davon halte Weil ich fand es ja auch total cool, aber es war auch viel zu teuer, das Gerät. Und dann habe ich ihn einfach nochmal eine Stunde lang an Ringen trainieren lassen.
Weißt du, so Push-Ups in Ringen. Rudern an Ringen. Einarmiges Ringen. Also wirklich so, ich habe ihm Biceps Curls mit Ringen.
Trizeps Curls. Also ich habe ihm nur Ringe machen lassen. Split Squats mit Ringen. und einfach nur so Bauch mitringen. Und es war so, er so, die sind auch gut, die Ringe.
Und ich so, ja, kann man viel mitmachen. Er so, ja, sollte ich mir vielleicht auch noch kaufen. Und es ist so, ich mochte den total gerne. Und es war so, frag mich doch, bitte, bevor du so viel Geld ausgibst.
Du brauchst nicht viel. Hol dir einen Rack, hol dir das, das, das. Hol dir einen Rack.
Motorisches Lernen und schlechte Angewohnheiten
Aber die schlimmsten Leute, ich habe früher, weil ich mir mal erzählt habe, während meiner Studienzeit habe ich Anfänger-Golfkurse gegeben. Ah, wusste ich nicht. Wusstest du das? Ne, wusste ich nicht.
Ah, siehste. Und das war vor allem hier für Mitarbeiter von Merck, diesem großen Chemie-Riesen hier in Darmstadt. Da war das so ein Incentive, glaube ich. Und ich war halt angestellt bei der Technik-Universität Darmstadt als Sportstudent.
Also ich spiele nicht gut Golf, um Gottes Willen, aber für so Anfänger-Golfkurse ich bin didaktisch gut. Ich glaube, ich kann ganz gut entertainen und Und so ein bisschen Chippen, Putten, Abschläge kriege ich auch noch beigebracht. Und du hast immer zwei Leute gehabt. Die eine Gruppe, die total Blut gelegt hat, was ja geil ist.
Und die aber zwischen Termin 1 und 2 lag eine Woche dazwischen. Die durften in der Zwischenzeit die Range benutzen. Mussten einfach sich Bälle kaufen und konnten Abschläge üben. Die, die Blut gelegt hatten und die gesamte Woche irgendwie zweimal abends zu zweit, zu dritt da hingegangen sind, eine Stunde Bälle geschlagen haben.
Die waren beim zweiten Termin deutlich schlechter als die die nichts gemacht haben Weil die einfach stundenlang B geschlagen haben ohne Trainer ohne technische Anleitung Und die haben sich eine eigene Technik beigebracht, die sich, nachdem sie 400, 500 Bälle geschlagen haben, ja intuitiv und smooth anfühlt. Die hat aber nichts mit der normalen Technik zu tun. Und das war für mich ein Riesen-Learning dieses so. Die, die nichts gemacht hatten, die hatten das Learning von der ersten Stunde, standen bei der zweiten Stunde auf der Range und denen hast du was beigebracht. die haben das viel schneller aufgenommen, als die, bei denen du erstmal quasi schon eine Technik wieder aufbrechen musstest, die ja gar nicht bereit für waren.
Also das war für mich auch ein großes Learning. Leute, die zu schnell zu viel Initiative zeigen, ist häufig auch nicht gut. Das ist interessant. Das ist der Moment, wo du jetzt irgendwas sagst.
Nein, nein, die technische Komponente hätte ich jetzt so nie erwartet, weil eigentlich ist ja, je häufiger du was wiederholtest, desto besser kannst du es. Das Problem ist nur wenn du es mit schlechter Technik wiederholst, kannst du die schlechte Technik bessern. Ganz genau. Und dann haben die zum Beispiel eine Katastrophe.
Das war eine Katastrophe. Und dann standen die auf der Range und dann hast du denen gesagt, pass mal auf, also zum Beispiel für die, die jetzt Golf-affin sind oder mal einen Schläger in der Hand hatten, als Rechtshänder ist ja dein linker Arm, deine linke Hand die, die am Schläger weiter hinten greift. Und dieser linke Arm bei einem Rechtshänder, der sollte, so wie die Technik jetzt aktuell geteacht wird, möglichst gestreckt sein. Jetzt schreiben mir bestimmt 100.000 Golfer oder auch der Golf-Professor, liebe Grüße, wer den Podcast hört, Gucci Gang, Gucci Gang, Gucci Gang, der soll gestreckt sein und die haben sich so einen komischen Hacker beigebracht und dann stellst du dich hin und sagst dem, pass mal auf, du hast jetzt so einen komischen Hacker, das ist überhaupt nicht schlimm versuch doch mal bitte den Arm gestreckt zu lassen und dann zeigst du das denen und stellst denen das ein und dann gucken sie dich an und was sagen sie Das f sich aber nicht gut an Ja klar f sich das nicht gut an, weil du bereits 300 Schläge mit der anderen Technik gemacht hast.
Und dann aber auch so dieses so, du gehst dann weiter und coachst andere und guckst aber immer wieder so ein bisschen nach hinten zu den Jungs und die machen wieder ihre alte Technik und halten daran fest. Das ist total krass, weil ja klar, fühlt sich das anders an. Aber du triffst ja auch keinen Ball mit dem, was du gerade tust. Also muss es sich ja anders anfühlen, sonst wäre es ja keine andere Technik.
Hat mir sehr viel beigebracht und ist ja im Krafttraining auch so. Hast du jemanden, der eine Kniebeuge macht, aber an den Plateau kommt und du siehst, okay, es ist vielleicht mehr die Technik als die Kraftentwicklung und dann fängst du was an zu verändern und das Feedback ist, ah, weiß ich nicht, fühlt sich komisch an. Ja, klar. Sei doch erstmal offen, dass es sich komisch anfühlt, weil es ist natürlich was anderes, wenn du ein bisschen anders stehst, die Füße anders positionierst, Standbreite variierst.
Klar fühlt sich das anders an. Vollkommen logisch. Großartig. Das war eine großartige Golf-Anekdote zum Ende dieses Podcasts für heute.
Das freut mich. Du, mein Lieber, fühle dich gegrüßt. Allen Zuhörerinnen und Zuhörern, eine wunderschöne Folge. Vergesst das Abstimmen bei Spotify nicht, Freunde.
Wirklich. Ihr kriegt einen lasiven sexuell angehauchten Adventskalender von Wolfe und mir direkt in eure DMs geschickt, wenn wir die 900 knacken vor der Vorweihnachtszeit. Und Wolfgang fängt an. Gute Woche.
Ciao. Ciao. Ciao.
Soziale Kreise und sich entwickelnde Interessen
Du verwendest den Spruch und ich verwende ihn auch. Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Finde ich einen ganz tollen Spruch, hat mich mein Leben lang begleitet und ist auch einfach wirklich so. Jetzt können wir vielleicht das mal als Aufhänger nehmen, finde ich ganz spannend.
Jetzt umgibst du dich mit sehr vielen Leuten, die sehr gebildet in Wein sind oder Essen und Kulinarik generell, weil das natürlich in eines deiner absolut größten Interessengebiete ist. Aktuell. Wann kam der Switch und weiß nicht, waren am Anfang, waren das alles Trainer oder Trainingsbegeisterte mit denen du dich umgeben hast waren es dann irgendwann alles Unternehmer weil du Unternehmer wurdest und waren es dann irgendwann alles nur noch Kampfsportler weil du daf eine gro Leidenschaft entwickelt hast und hast du mittlerweile deinen nächsten Gürtel im BJJ und was macht dein aktuelles Training, Wolfgang?
Diese Fragen hätte ich gerne jetzt geklärt. Ja. Klasse, dann fantastisch. Was hast du noch auf der Liste?
Also hast du den nächsten Gürtel bekommen? Nee, ich bin immer noch überzeugter Weißgott. Ich würde mir überhaupt ernsthaft überlegen, ob ich ihn tatsächlich annehme, wenn ich bekomme. Das verstehe ich, ja.
Der Durchschnitt der fünf Menschen. Sowas ergibt sich ja nicht bewusst oder häufig nicht bewusst. Ich denke, Interessengebiete verändern sich, was vollkommen Normales und aus meiner Sicht auch so sein muss. Wir hatten es mal davon und lange Zeit war mein primäres Interesse Training, Ernährung und für mich war jedes andere Interesse daneben Zeitverschwendung.
An einem gewissen Punkt habe ich dann aber realisiert, je breiter die Basis der Pyramide, desto höher die Spitze und dem angrenzende Themen, wenn man gewisse Themen ausgereizt hat und irgendwann kommt ja so der Punkt. Jeder, der irgendwas macht oder sich für irgendwas interessiert, wird am Anfang relativ viele Aha-Momente haben und sehr, sehr viel Zeit in dem Thema investieren. Je mehr Zeit du in ein Thema investierst, desto weniger werden die Aha-Momente und desto weniger Volumen gibt es an Info oder an Kontakten oder ähnliches, die man konsumieren kann, aber gleichzeitig desto entscheidender sind die einzelnen Sprünge.
Und eine Sache, die schade ist, die auch mir schon oftmals passiert ist, dass man versucht, so auf einem Thema hängen zu bleiben, obwohl es eigentlich sinnvoller wäre, mal so einen Schritt nach rechts zu machen und sich mit einem anderen Thema auseinanderzusetzen. das ja dann oftmals auch wenn du gewisse Strukturen in einer Sache siehst, siehst du diese Strukturen in allen Sachen und ein Blick von außen, in dem man sich mit einem anderen Thema beschäftigt, ist sehr häufig, wenn man ein bestimmtes Thema schon ausgereizt hat ein ausgezeichneter Weg, dass es da weitergeht also ich bin ich bin nicht aktiv auf der Suche, aber wenn irgendwas kommt, das mich tatsächlich interessiert, dann fokussiere ich Ich kümmere mich da rein und je nachdem, wie weit sich das Thema entwickelt oder wie weit mein Interesse steigt, bin ich da auch sehr interessiert, viel Zeit zu investieren, um da noch tiefer reinzukommen, weil es mich begeistert.
Und dann wird irgendwann der Punkt kommen, an dem ein gewisses Thema nicht mehr so groß ist und dann mache ich einen Schritt nach rechts oder einen Schritt nach links und interessiere mich für ein anderes Thema. Manchmal ist man gezwungen, sich mit Themen auseinanderzusetzen, weil die halt einfach aufgrund von einer Situation aktuell sind. Manchmal ist es aber einfach nur so, man hat, zum Beispiel beim Wein ging es zu mir so, ich hatte Berührungspunkte. Also ich habe letztens mal überlegt, ich hatte mit 16 so eine Phase, da habe ich regelmäßig Alkohol getrunken.
Dann hatte ich eine Phase von eineinhalb Jahren vielleicht. Danach fast gar nicht. Dann mit 20 wieder so eineinhalb Jahre. Und dann habe ich über 10 Jahre zero Alkohol getrunken.
Also das war eine sehr fokussierte Phase. Und dann kam das so wieder, aber auch nur so nebenbei. ist ganz nett, schmeckt mir, schmeckt mir nicht, aber ohne großes Interesse. Und dann bin ich auch, habe ich Leute kennengelernt und dann kam dieses Thema und hat einer mal, ich kann mich noch erinnern, der hat mir acht Flaschen von der gleichen Rebsorte hingestellt, hat die Flaschen durchnummeriert und hat gesagt, du trinkst die zuerst, du trinkst die, dann die und dann die. Und dann haben wir uns darüber unterhalten, so nach Flasche für Flasche habe ich dann getrunken, nicht am gleichen Abend.
Und dann sind wir die durchgegangen und dann war für mich schon so ziemlich faszinierend, welches Spektrum dieselbe Rebsorte aus unterschiedlichen Lagen mit unterschiedlichen Ausbauweisen vom gleichen Weingut hat. Und das war für mich definitiv so eine der Türöffnungen, wo ich gesagt habe, okay, wow. Und dann fängst du mit dem Thema Wein an und dann lernst du neue Leute kennen, dann hast du hier einen Kontakt und dann kommt sowas wie gestern zustande. Wurdest du jetzt speziell eingeladen oder?
Ja. Also nicht, das war, wir haben neue Nachbarn und die neuen Nachbarn haben uns eingeladen zum Mittagessen. Und dann hieß irgendwann, ja, drei andere kommen auch noch, die haben auch Kinder. Super.
Und dann hat sich halt irgendwie herausgestellt, dass die eine hat selber Wein angebaut in Kalifornien und hat dort einen Önologie-Degree. Der andere hat bis 1997 für Tianello gearbeitet, Tianello kennst du, als Winemaker. Und ist dann in die USA gegangen wegen ihr und hat dort mit ihr Wein gemacht. der andere ist Ausbilder f die wichtigste Weinausbildung in der breiten Masse Und die anderen zwei der eine hat den Master of Wine und ist im Wine Business und die andere ist seit über 20 Jahren im Wine Business und auf einmal war so, okay. Und dann war natürlich das Thema klar, ich glaube, das Mittagessen ging fünf Stunden und die Frauen haben sich etwas über Kinder unterhalten und die Männer, ich glaube, kein einziges Thema.
Einer hat mich kurz nach dem Trinksplan gefragt und ja, müssen wir ein bisschen was machen den Winter über. Das habe ich dann aber, habe ich gesagt, klar, gesagt, hier, meine E-Mail schreibt mir und habe dann direkt wieder umgeschwenkt zurück zum Thema Wein. Klar, Trinkplan ist gut, aber weißt du, was noch besser ist? Guter Wein.
Was ist dein Lieblingsroter? Wahnsinn, aber was krass ist, dass diese Leute ja dann immer noch diese Begeisterung haben, so lange darüber zu reden. Ich meine, klar, ihr trinkt es, aber das ist ja quasi genau das. Also wenn wir beide uns jetzt treffen, dann unterhalten wir uns jetzt auch nicht viel über Patienten.
Ich glaube, das hört ja auch jede Zuhörerin, ihr Zuhörer, dieser Podcast lebt ja davon, dass wir eine Folge haben, wo wir sehr tief reingehen, weil Themen aktuell sind und dann aber auch wieder, naja, was beschäftigt uns sonst, mit was interessieren wir uns und wir hoffen ja eigentlich auch, das ist ja ein Stück weit das Konzept von dem Podcast, dass wir euch zeigen, es gibt andere Interessengebiete und schaut doch mal genau das, was du eigentlich gesagt hast, je breiter die Basis ist, desto besser ist es. und ich glaube auch Holger Fischer, der, ich habe jetzt ein paar Fußballer, die auch von ihm gecoacht werden, hatte ich jetzt einen Sportler, der hatte sein erstes Gespräch mit ihm, habe ich gemeint, was war der wichtigste Punkt, den Holger gemacht hat, also ich kenne Holger persönlich noch nicht, ich glaube, ich werde ihn ja kennenlernen im Rahmen vom Team T-Summit, es wird grandios, ganz, ganz toll, dass er dabei ist, dann war so die Überlegung.