Wolfgangs Erfahrungen mit Covid-19
Wolfgang, wie geht es dir? Wie der Väter. Ich hatte Covid. Oha.
Jetzt holen wir uns mal alle ab. Ja, ich weiß, wo es herkam. Ich kann mir auch im Nachhinein, aus China, aus dem Labor in Wuhan, was am Ende vom Tag auch nichts dazu beiträgt. Nein, aber war teils okay, teils war es einfach der letzte Zeitpunkt, wo sowas hätte passieren sollen.
Also das Unangenehmste. Ja, aber was sind denn so Zeitpunkte, wo man sagt, jetzt passt es ja gerade mega, das ist ja saugeil. Den gibt es wahrscheinlich nicht, aber letzte Woche war Black Week, was die umsatzstärkste Woche im ganzen Jahr ist. Und umsatzstark hei auch gleichzeitig immer Hick dementsprechend viel was da und ja fuck Jetzt sag nicht dass Hamza auch so eingespannt war dass er sich keine Frage hat Hamza hat letzte Woche das ganze Ding gerettet Großer Shoutout an der Stelle an Hamza.
Wenn er nicht den Laden zusammengehalten hätte, wäre er letzte Woche noch stressiger geworden, als er eh schon war. Und Hamza hat keine Frage, so weit waren wir noch nicht mal. Hamza zu fragen, wegen Hamza fragt, das ging komplett unter. Die Routine ist raus.
Also das ist wirklich, letzte Woche kommt ja irgendwas mit einem Waschlappen, diese Woche kommt nichts. Hamza, sorry. Also du bist auch mittlerweile ja eigentlich ein solider Pfeiler dieser hier Podcasts. Ja, dieses Podcasts.
Ich hatte drei Tage Symptome, so mal kurz die Fakten. Ich hatte drei Tage Symptome, halben Tag Fieber, bisschen Hals, bisschen Schnupfen. Das war es dann aber auch schon. Müdigkeit war das Symptom, das mich tatsächlich am meisten mitgenommen hat.
Geschmack? Ja, Geschmack ist weg, Geruch ist weg. Das war aber quasi danach, nachdem alles vorbei war. Ich hatte morgens einen Ingwertee, den habe ich geschmeckt und dann esse ich Frühstück und denke mir, hä?
Geschmack, Geruch komplett weg. Geschmack kam wieder nach fünf Tagen, also schmecken kann ich, aber Geruch ist nach wie vor teilweise ganz leicht, nehme ich es wahr. Was die ersten Tage extrem verwirrend ist und auch sehr unbefriedigend. Also das ist schon interessant.
Du hast Lust, irgendwas zu essen, aber du kannst was essen, aber es ist doch sehr texturbasierte Kulinarik. Ich habe echt Kunden, die haben, also auch Fußballprofis, die fit sind, die haben drei Monate keinen Geschmack oder keinen Geruch gehabt und zum Teil immer noch keinen. Oder ich habe einen Fußball, der sagt, nur die Hälfte ist zurückgekommen. Sehr, sehr krass.
Wir müssen es jetzt neun Tage hope for the best. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute. Wie geht es dir sonst?
Auswirkungen auf Business- und Bildungsprojekte
Wie arbeitest du jetzt diese ganz verlorene Zeit auf? Was ist dir jetzt angefallen, Wolfgang? Hol uns doch mal ab. Das wirst du gar nicht wissen.
Ich habe von zu Hause gearbeitet. Im Endeffekt habe ich jeden Tag gearbeitet, in 14 Tagen so ist es nicht. Gewisse Dinge sind liegen geblieben. Ich bin jetzt seit heute wieder, meine 14 Tage Isolation sind vorbei.
Jetzt gucke ich, dass ich die Liste etwas nach und nach abarbeite Im Endeffekt wird es darauf rauslaufen dass einige Projekte die eigentlich geplant waren dieser zwei Wochen L zum Opfer fallen Also gewisse Dinge wird es erst n Jahr geben Okay. Was zum Beispiel? Ich muss noch einige Aufnahmen machen für Online-Education. Modul 5, Modul 6 brauchen Online-Teile.
Modul 1 bis 3 sowie 5 und 6 Englisch brauchen Online-Teile. Intervall-Training-Seminar, aber das hatte ich schon vor den zwei Wochen Corona, also halb abgehakt für dieses Jahr. Das sollte eigentlich zum Jahreswechsel kommen. Das ist raus.
In zwei Wochen sollte eigentlich Online-Modul E auf Englisch kommen. Aber auch das muss noch ein bisschen verschoben werden. Während den zwei Wochen war Advanced Supplements Online-Seminar, weil das dementsprechend nicht stattgefunden hat. Und für das ich jetzt auch noch einen Nachholtermin brauche an einem Samstag, wahrscheinlich in zwei, drei Wochen.
Das auf jeden Fall noch dieses Jahr, aber eben nicht wie geplant im November, sondern irgendwo Mitte Dezember, denke ich. Da muss ich jetzt mal schauen, wo ich das unterbekomme. Ja, so. Mehr unspektakulär als alles andere.
Mehr nervig als... So ist es, ne? Du bist fit?
Thomas' aktuelle Seminare und neue Kurse
Ich bin fit. Ich bin ein bisschen durch. Ich war in London. Das war sehr, sehr anstrengend.
Genau. Aber jetzt bin ich hier. Jetzt habe ich nochmal ein Seminar. Ich habe jetzt noch einmal das Seminar Modul 4 Selbstständigkeit.
Eins meiner Lieblingsseminare, das ich halte, weil es wirklich interaktiv ist und unfassbar viel Spaß macht. Und dann gebe ich noch so einen internen Halswirbelsäulenkurs, aber nur für ITT-Absolventen. Das wurde auch nur in der ITT-Facebook-Gruppe kommuniziert. Das ist ein Seminar, das ich noch nie gehalten habe.
Das auch nicht wirklich auskonzeptioniert ist, aber es hieß immer wieder, hey, kannst du nicht mal und wann kommen die Advanced-Module? Jetzt habe ich angefangen, die zu konzeptionieren. Und dann kam aber immer mehr die Frage, wann kommen denn mal Module? Kannst du nicht mal irgendwas zur Halswirbelsäule machen?
Weil das ist wirklich so ein rotes Tuch in der Therapie. und dann habe ich gesagt, ja und dann haben sie gemeint, ja oder wir machen einfach mal so einen interaktiven Work-Tag, wo wir uns alle treffen und du zeigst einfach mal, was du machst und dann habe ich gemeint, okay, das kann ich machen, werde dann aber keine großen Vorlesungen vorbereiten können, werde keine große Skript aushändigen können und dann haben sie gemeint, nee, nee, easy, machen wir einfach so, wir kommen und du erklärst uns einfach, was du machst und wie du es machst und zeigst uns irgendwas und dann hat sich eine Gruppe ergeben, ich habe es auf 14 Leute reglementiert, weil es natürlich ein Thema ist, was ich irgendwo sehr in der hohen Qualit gerne pr m und das funktioniert meiner Meinung nach schon nicht mehr mit 20 Leuten Also wenn du sieben Zweiergruppen hast da kannst du dann wirklich gut arbeiten Das funktioniert, aber mehr geht nicht.
Und das ist das erste Mal, dass ich das halte. Der Podcast kommt raus am Montag. Also für euch jetzt an dem Wochenende, was kommt. Und da bin ich sehr gespannt und mal sehen, wie es wird.
Urlaubsplanung und Work-Life-Balance
und ansonsten beginnt jetzt so ein bisschen die Jahresendstimmung. Ich habe Urlaub geplant, das allererste Mal im Voraus fürs nächste Jahr. Zweimal zehn Tage. Ich habe, seitdem ich selbstständig bin, war der längste Urlaub, den ich gemacht habe, sieben Tage und sonst habe ich im Schnitt immer nur so vier, fünf Tage mal über ein Wochenende oder so gemacht und da bin ich sehr stolz drauf.
Wie handhabst du das mit Urlaub? Du machst einmal im Jahr so einen großen, ne? Früher habe ich am Ende des Jahres für das komplette nächste Jahr acht Wochen geplant. So habe ich das über Jahre hinweg gemacht.
Geil. Und dann war direkt im Endeffekt vornherein klar, hier gehen wir dahin, hier gehen wir dahin. Im Regelfall war es dreimal länger, zwei Wochen und zwei bis dreimal kürzer, knappe Woche oder ein langes Wochenende. Geil.
Die Problematik im Umgang mit Bargeld
Du bist ja richtiger, aber du bist ja Schwabe, Wolfo. Du hast aber mal, dass du halt ein alter Sparfuchs bist, wirklich, die alten Knacks, Volksbank, Spartage, was sind nix gegen dich? Kennst du noch Knacks? Der Knüllig.
Der Knüllig. Der Fetzbraun. Also vor kurzem hatte ich so ein Heftchen in der Hand, dann dachte ich, abgefahren, aber es sind auch die flachesten Geschichten ever. Du kannst auch heutzutage kein Kleingeld mehr einzahlen, ne?
Also die, ich bin letztens mit Jonas in der Mittagspause kurz zum Rewe hier bei uns um die Ecke und also von der Praxis in der Nähe und dann war da so ein Geldautomat, da konntest du dann Bargeld einwerfen. Du konntest dein Bargeld einwerfen und dann hast du Scheine rausbekommen oder ich glaube du hast sogar so ein Bon bekommen, den du an der Kasse einlosen kannst. Nagel mich nicht drauf fest. Jedenfalls habe ich das gesehen beim rausgehen und ich habe hier so ein 3 Liter Erdinger Glas.
Das hat mir mal ein Sportprofi, der ein Event gewonnen hat. Die kriegen ja mit diesen 3 Liter Gläser, mit denen sie sich dann übergießen mit Bier. Und der hat mir das geschenkt und da spare ich seitdem so mein Kleingeld drin. Und Pissgeld, wie ich es auch nenne, weil es für mich keinen Wert hat, Wolfgang.
Und nein, also ich stammelte meinen Kleingeld. Weil wer den Cent nicht ehrt, wird nie ein Dagobert. Ich bücke mich auch heute noch in die verwinkelste Winkelgasse, um ein Ein-Cent-Stück aufzuheben. Aber dann habe ich gedacht, okay, wie werde ich das jetzt los?
Weil die nehmen sich mittlerweile richtig Geld. Und ich habe geguckt, die nehmen sich, glaube ich, 17% Provision von dem, was du da einwirfst. Wow. Zum Wechseln.
Wahnsinn, ne? What? Ja, habe ich auch gedacht. Weil ich habe da gesagt, warte mal kurz, Jonas, es interessiert mich jetzt, das wird ja nicht umsonst sein.
Und dann klickst du so drauf und dann waren es, nee, 17 Euro, ich glaube sogar 30 Prozent. Das war unfassbar viel, das war utopisch viel, wo du sagst, what, von 100 Euro kriegst du 70? Also das kann nicht den Ernst sein. Ja, das fand ich ziemlich Wahnsinn.
Ich habe von Gastroleuten schon gehört, dass es ziemlich schwierig ist mittlerweile, auch hier in Stuttgart Kleingeld zu bekommen. Also es gibt nur noch ein paar Banken, die Schalter haben, wo du hingehen kannst und quasi Münzen wechseln, dass du Kleingeld hast. Ja, das machen sie wahrscheinlich auch nur für die Gastronomen. Was ist die Frage, was machst du jetzt?
Hast du die Münzen abgegeben? Nö, ich glaube ich werde da irgendein Kind losschicken aus meinem nächsten Umfeld und werde dann sagen, so hier ein bisschen auf die Tränendrüse Wenn ihr irgendwelche Ideen habt, wie ich mein Kleingeld loswerden kann, wir haben nämlich eine sehr aktive ZuhörerInnen-Community dann bitte einmal Bezug nehmen wie ich mein Geld losbekomme
Die 40kg Klimmzug-Wette und Einsätze
Was mich eigentlich auch schon zum nächsten Thema bringt, Wolfgang, wenn ich bei unserer Community bin. Was war ein zentrales Thema unserer letzten Folge, Wolfgang? Ich habe keine Ahnung. Ja, das ist nämlich, siehst du, und deswegen hast du mich hier, den Günther Jauch, der Podcast, des Podcasts.
Und zwar, falls du dich erinnerst, unsere 40 Kilo Klimmzugwette. Ah, okay. Und an der Stelle muss ich sagen, liebe Grüße und vielen Dank auch an Covid-19. Ich glaube, das hat mich ein kleines Stück vorangebracht.
Ja, fand ich ausgehen. Wie grumpy du bist. Wie sieht es da aus mit der Wette? Die kann von mir auch schon noch stehen.
Aber wäre auch jetzt nicht schlimm, wenn wir die ausfallen lassen würden, meinst du? Können wir auch machen, dass das jetzt... Nein! Nein wirklich ich habe seit 21 Tagen Dauerd durch die Kreatin ich werde hier nichts abblasen diese 40 Kilo Wette die steht wie eine Eins Und ich w auch noch sagen wenn die M besteht vielleicht k man das auf die Fibo ausdehnen und sagen hier wer einen 40 Kilo Klimmzug bekommt, schafft, der bekommt irgendwas.
Ich verbreite meine Klimmzugstange. Also nein. Nein. Okay.
Okay. Und zwar, es ging um den Wetteinsatz. Wir haben ja das letzte Mal aufgerufen, bitte Bezug zu nehmen. Da habe ich diverse Einschriften bekommen.
Und zwar der erste war Schusepp, der mir geschrieben hat. Da hat er geschrieben, Moin Thomas, Idee für den Wetteinsatz mit Wolf, wo der Verlierer muss das heftige Squad-Workout von Felix Reihen machen. Natürlich mit Videobeweis. Was würdest du davon halten, Wolfgang?
Wir sind jetzt nicht an dem Punkt, an dem ich in irgendeiner Weise zu irgendeinem Wetteinsatz Ja sage. Ja, aber das haben wir ja besprochen, dass wir in der nächsten Podcast-Folge den Wetteinsatz festlegen. Gut, habe ich hiermit gemacht. Es gibt weitere Vorschläge.
Ich habe auch welche bekommen. Von unserer TWP-Page? Okay, dann sage ich... Okay, warte, ich lese sie vor und danach sage ich es dir.
Und zwar hier, unsere TWP-Fanpage hat geschrieben zu mir, übrigens, Wetteinsatzvorschläge aus der Umfrage gebündelt. Surströming-Essen. Was ist das? Sauerströming.
Ich glaube, das ist irgend so ein skandinavische kulinarische Scheiße. Dann goldener Klimmzuggürtel. Finde ich auch nicht schlecht. Neue Roli.
Thomas muss kochen. Wolfo muss Bachelor gucken. Essen im Sanremo. Verlierer muss fünf Fragen von Hamza im Live-Podcast beantworten.
Frisur des jeweils anderen zulegen. Finde ich auch nicht schlecht. Oder Influencer-Video für die Firma des anderen drehen. Und von mir, der Gewinner, ja, Gewinner darf ein Kostüm aussuchen, welches der andere auf der FUO-Eintag tragen muss.
Safe nicht, niemals. Was ist dein Favorite? Ich würde sagen, Frisur des anderen zulegen. Findest du am besten?
Nee, das mit der Uhr fand ich nicht schlecht. Ja? Naja. Komplett übertrieben, aber nicht peinlich.
Wie hart w das Das w hart W du mir eine schenken Nein Ich finde was ich wirklich gut fände, und das meine ich jetzt wirklich ernst, wäre ein Influencer-Video für die Firma des anderen drehen. Ja, aber wir sind jetzt am aktuellen Zeitpunkt, die Wette geht ja von mir aus gern weiter, aber wir sind ja nicht an einem Punkt, an dem das irgendwo realistisch ist, solange du es nicht komplett verboxt. Ja. Das ist nicht challenging.
Was ist nicht challenging? Die 40 Kilo für mich. Die sind nicht challenging. Würdest du die jetzt schaffen, oder was?
Ja, aber es dauert erstmal ein bisschen, nee. Andersrum. Das ist aktuell, du bist so weit voraus, als dass es da für mich, ist uninteressant. Schöne ich mich mal?
Ja, aber Wolfgang, es geht ja auch darum, wir haben ja ein Eid geschworen. Wir sind der Sender mit dem Ständer. oder wir haben ein Eid geschworen, unserer Community, dass wir sie da thematisch abholen. Und die brennen da drauf, Wolfgang. Die dürsten danach.
Ja, können wir auch machen. Ich habe ja nicht gesagt, dass die Werte nicht mehr stehen. Ja, aber dann müssen wir ja doch jetzt den Wettansatz festlegen. Also ich finde, das Influencer-Video finde ich gut.
Und ich finde, das sollte man dann auch so machen. Ich bin mir sicher, Arthur Derr, unser heiß geliebter Content-Creator. Liebe Grüße, bitte auch mal folgen auf Instagram. At Arthur Derr. der wird es bestimmt auch medial aufbereiten.
Wenn du sagst so, hallo, mein Name ist Wolfgang. Das ist komplett witzlos. Das ist so weit weg. Wenn es um körperliche Beschwerden geht, vertraue ich nur Thomas Armbrecht.
Er ist der beste Therapeut, den ich kenne. Und dann hältst du so zwei Daumen in die Kamera. Fände ich mega. Das Gleiche würde ich für das Supplement deiner Wahl machen.
Hallo, mein Name ist Thomas. Ich bin international gebuchter Therapeut. Aber wenn es um Supplementierung geht, vertraue ich nur nationalen Produkten. Meine Wahl fällt auf Wolfgang Unselz, Kreatin, Magnesium, Insoliton, Komplex.
Irgendwie sowas. Meinst du nicht? Nein. Jetzt lass mich mal wieder ins Training kommen und dann können wir weiterschauen.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Wette meiner Prioristik ganz weit unten. Leute, ganz kurz, bitte spammt Wolfgang mal voll, das geht nicht Er hat letzte Woche Ich bin kurz davor gar keine Instagram mehr zu lesen So wie ich mein Facebook vor ein paar Jahren abgeschafft habe dass ich das lese bin ich kurz davor, mein Instagram-Nachrichten gar nicht mehr zu lesen. Oh Wolfgang. Wer mich voll spammt, das hilft da, was das angeht, nix.
Also wer noch gerne Antworten auf Fragen sieht, ähm, ich mich voll spammt. Mensch, hey, Heute ist aber auch nicht dein Tag, oder? Nee. Nicht mich vollspannen bei Instagram, weil wenn es wenigstens Fragen sind, also grundsätzlich, wenn mir jemand eine Frage schreibt, wenn es etwas ist, das mich fordert und das interessant ist und das ich in einem Satz max beantworten kann, dann ist das noch einigermaßen interessant.
Aber wenn ich Fragen gestellt kriege zu Dingen, die man ganz einfach via Suchfunktion auf meiner Seite findet oder ähnliches, dann ein bisschen bemühen. Ich glaube, liebe Freunde Es ist zu einfach, mir Fragen zu stellen Dementsprechend Liebe Freunde, der Wolfgang, der hat ja auch gerade was hinter sich Und jetzt ist auch Blackwick Der ist ein bisschen vergrummelt Wolfgang, im Herzen ist der Wolfgang Der allseits geliebte Charming Bear Aus der Toilettenpapierwerbung Das ist eigentlich, das bist du Aber jetzt hast du eine harte Woche hinter dir, Wolfgang Jetzt lass das nicht an unseren ZuhörerInnen aus Tue ich nicht, das war eine konstruktive Angräge für die, die mir tatsächlich wertvolle Fragen stellen wollen.
Das stimmt. Das finde ich auch super. Gibt es eigentlich noch deine Fragen auf der Seite, auf der Instagram-Seite? Ja, klar.
Ich beantworte gelegentlich ein paar. Aber grundsätzlich nur kurze Fragen oder kürzere Fragen, die ich mit einem Satz beantworten oder mit wenigen Worten beantworten kann. Ich habe noch ein paar andere Fragen mitgebracht. Also den Wetteinsatz lösch ich noch nicht.
Da komme ich nächste Woche nochmal darauf zurück. Ich fände...
Reiseempfehlungen: Thailand und darüber hinaus
Ich habe eine Zwischenfrage, Thomas. Ja, bitte. Wir sind relativ hart abgebogen von dem Thema Reisen. Du fährst nächstes Jahr zweimal zehn Tage weg.
Ja, das weiß ich noch nicht. Also ich weiß es noch nicht. Was steht zur Auswahl? Das sollten wir jetzt erörtern.
Ich bin ein großer Fan der Reiseplanung. Oh, da kannst du mir vielleicht unter die Arme greifen, Wolfgang. Ja. Also ich glaube, ich fände Mexiko gut.
Großartig. Also ein bisschen Tulum finde ich, glaube ich, ganz schön. Yucatan. Ja?
Ah ja. Aber zehn Tage ist zu kurz. Dachte ich, würde, also deswegen würde ich vielleicht im Februar, aber dann vielleicht Philippinen fände ich auch noch schön. Vielleicht müsste ich in der Reise. also Planung, aber nochmal eine Woche dranhängen.
Ja, von Philippinen kannst du nicht, das geht nicht in 10 Tagen. Du hast ja 40 Stunden Reise schon. Wir haben gemeinsam Bekannten. Hilf mir auf die Sprünge, ohne den Namen zu sagen.
Ja, der hat was auf den Philippinen, wo man machen kann. Ja, ich weiß, deswegen komme ich drauf. Das ist großartig. Aber der Weg dahin ist lang.
Ich wurde tatsächlich auch eingeladen dahin. Von gemeinsamen Bekannten. Das würde ich machen, aber nicht in 10 Tagen. Tagen, weil du brauchst über 24 Stunden, bis du überhaupt dort bist.
Das ist ein relativ weiter Weg, da musst du international, da musst du nach Cebu und dann musst du nochmal einen kleinen Sprung machen, bist du über den Tag unterwegs, du kannst nicht 10 Tage und 2 Tage davon reisen. Also deswegen war das gerade so die Idee, über den gemeinsamen Bekannten müssen wir auch nochmal auf Mike reden, weil das ist wirklich unfassbar, das tut mir jetzt leider an alle Zuhörer und Zuhörerinnen, aber das ist vielleicht einer der beeindruckendsten Menschen, die ich jemals kennenlernen durfte und müssen wir uns gleich nochmal so unterhalten. Was würdest du denn empfehlen für 10 Tage im Februar?
Also am liebsten nicht zu lange Reisezeit, warmes Klima. Ich finde ja schon, ich habe in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht mit Portugal im Februar. Da hast du dann schon mittags mal deine 20 bis 23 Grad und eine Sonne, in die du dich auch wirklich setzen kannst, die dich noch nicht irgendwie verbrennt und ansonsten morgens und abends ist so ein bisschen pullilange Hosewetter. Was wäre jetzt dein Go-To?
In 10 Tagen kannst du schon ein bisschen weiter fliegen als Portugal. Die große Frage ist, was genau interessiert dich? Dschungel, Wasser? Wasser?
Würde ich sagen, Wasser finde ich gut. Wasser warm. Ein guter Start ist immer Thailand. Warst du schon mal in Thailand?
Nee, Thailand nicht. Ich war in China, ich war in Taiwan, aber Thailand noch nicht. Thailand hast du einen großen Vorteil. du kannst mit relativ wenig Zwischenflugaufwand mehrere Sachen sehen. Also du könntest zum Beispiel nach Bangkok fliegen.
Das ist ein bisschen, ja, das geht. Ich würde es einfacher machen. Zehn Tage sind halt doch nicht so lang. Ich würde es auf zwei Stationen begrenzen.
Copy P musst du die Fähre nehmen, wenn ich mich richtig erinnere. Bangkok, zwei, drei Tage Bangkok. Je nachdem, wie du fliegst, was sich anbietet ist Lufthansa da bist du n um die Mittagszeit dort Dann hast du einen halben Tag und dann kannst du zwei N machen Dann kannst du dir Bangkok ein bisschen anschauen Was ich dir auf jeden Fall empfehle ist so ein Tourguide zu buchen Das spart dir einen Haufen Zeit. Und du hast direkt ein bisschen Erklärung und Unterhaltung, ohne dass du jetzt einen kompletten Tag unterwegs bist.
Bangkok ist auch interessant bei Nacht. Auch das würde ich auf jeden Fall einen Abend machen. Und wenn du da zwei Tage bist, würde ich weiterfliegen. Dann hast du noch sieben Nächte. dann bietet sich Koh Samui an oder sowas wie Kaolak, da würde ich mir anschauen, was genau dich interessiert Koh Samui wäre jetzt mein persönlicher Favorite, weil es einfach ein bisschen kleiner und ruhiger ist Kaolak ist ein bisschen nördlich von Phuket, Phuket ist extrem überlaufen Phuket nicht?
Also dieses Kickbox-Mekka? Genau, die haben eine große Straße, wo die ganzen Tiger-Gym sind. Ja, dieses Tiger-Gym Ja, Taiga ist da, Puket Top Team ist da. Stimmt, Puket Top Team kenne ich auch.
Aber Kaolak bist du quasi auf der Puket-Seite, da fliegst du nach Puket, fährst anderthalb Stunden nach Norden und dann hast du da quasi Strand und du hast auch noch diese Simulan Islands, die direkt davor gelegen sind, was ein sehr schöner Tagesausflug ist. Oder halt Kausamui, kleine Insel auf der anderen Seite. Ja, okay. Und wie ist das Wetter da so im Februar?
Wie das ganze Jahr? 30 Grad europäisch. Beste. Okay, dann würde ich das mal in Betracht ziehen. Ist ein guter Start.
Also für Südostasien, finde ich, Thailand ist der beste Start. Okay. Ich weiß nicht, jetzt mit Corona muss man da wahrscheinlich, ich habe jetzt Fußballer gehabt, die haben tatsächlich, also ich hatte heute drei in Behandlung und die haben mir, Also zwei haben mir erzählt, dass sie beide Urlaub in Südafrika geplant hatten und jetzt mit der neuen Variante das wahrscheinlich komplett ins Wasser fällt. Und der eine hatte sogar eine Villa gebucht und kriegt wahrscheinlich keinen Cent zurück.
Und ich glaube, dass man da auch ein bisschen spontan buchen muss, oder? Weiß nicht, keinen Cent zurück. Im Regelfall soll der eine Kreditkarte haben, die eine Reiserücktrittsversicherung hat. Ja, hast recht.
Soll er sich vielleicht erkundigen, was die Kreditkartenfirma sagt, Aber das ist ein Regelfall. Meine anständigen Kartenkarten sind mit dabei.
Verkehr und Logistik in London
Weil wir jetzt gerade noch beim Reisen sind, was ich noch erzählen wollte. Also London, muss ich ja sagen, London ist ja es kann cool sein aber es ist nicht meine Stadt Ich finde London muss ich sagen wirklich schei Ja Warst du mal in London Ein paar Mal Ein paar Mal ist nicht meine Welt Was ganz schrecklich ist, ist dieser Verkehr wirklich, also man sagt das ja auch immer, aber es ist wirklich so, du stehst nur im Stau. Ich habe an drei Tagen in Summe über sieben Stunden, glaube ich, im scheiß Taxi gesessen oder in so einem Chauffeurdienst. Und das Krasse ist, die haben ja alle Elektroautos. und durch diesen Traffic Jam, diese Elektroautos, der Fahrer pumpt rein, gibt Vollgas und bremst ab.
Und Vollgas, abbremsen, Vollgas, abbremsen. Und auch so ein Toyota Yaris als Elektro, der hat so viel Power. Mir ist wirklich schlecht geworden. Also ich habe keinen empfindlichen Magen.
Jetzt alle Hörer sagen so, aber mir wurde echt schlecht und ich war auf einer Fahrt. Ich musste mich nach jeder Fahrt, musste ich mich wirklich fünf bis 15 Minuten sammeln, nachdem wie lange die Fahrt war. und du fragst dich auch, wie sind wir angekommen? Also du hast das Gefühl, du fährst gar nicht und du stehst immer nur auf dem Fleck. Selbst nachts um drei, wenn du nachts um drei irgendwo hin zurückfährst, stehst du im Stau und denkst, es kann doch nicht sein, dass ich nachts um drei an einem Samstag im Stau stehe.
Das habe ich noch nie erlebt. Also man merkt einfach, dass diese Stadt für Kutschen konzeptioniert wurde und mit diesen 15 Millionen Menschen im Speckgürtel einfach massiv, also es ist einfach eine Fehlkonstruktion, diese Stadt. So, was ist deine Erfahrung mit London? Es ist zu dreckig.
Zu dreckig, zu Chaos, zu... Zu laut auch einfach, ne? Also für so ein Stadtding ist es mit Sicherheit ganz interessant. Klimatisch finde ich es uninteressant.
Und die U-Bahn ist mir nicht sympathisch. Ja, naja, also gut, London habe ich abgehakt. Meine Notiz war, London ist scheiße dazu. Und
Expertise bei Neukunden etablieren
und da hatte ich aber, ich hatte die Woche auch noch ein gutes Gespräch in der Praxis und da mit Flo, liebe Grüße an Flo und der hat mir eine Frage gestellt und die fand ich extrem schwierig zu beantworten und es gibt selten Fragen, die ich erstmal schwierig finde zu beantworten und hab gedacht, die nehme ich mal auf und vielleicht kann das auch noch so ein weiteres größeres Themenfeld aufmachen und zwar hat er mich gefragt, wie überzeugst du jemanden, der dich noch nicht kennt von deiner Expertise Das finde ich eine spannende Frage weil heutzutage und ich glaube dass das jetzt nicht irgendwie ist aber haben wir beide eine gewisse Reputation die so ein bisschen mitschwingt und wo jemand kommt und dann steht er bei uns in der Praxis und dann sieht er auch anhand der Trikots und der Sportler, die da waren, das ist ja eine gewisse Reputation.
Sieht er, ah, da sind ein paar Leute gekommen, die da hat er wohl gute Arbeit geleistet. Aber wenn dich jemand nicht kennt, Wolfgang, auch als Trainer, wie überzeugst du ihn, dass du eine hohe Expertise hast und nicht in diesem und vielleicht auch jemand, der selber keine so hohe fachliche Expertise hat und deine Expertise gar nicht so einschätzen kann. Weißt du, was ich meine? Ja.
Das ist die spontane erste Antwort, die mir einfallen würde. Ich würde erstmal ihn gar nicht versuchen zu überzeugen. Als Personal Trainer, also ich glaube, vor allem als junger Personal Trainer, ist das aber eine entscheidende Frage, weil selbst da würde ich exakt die gleiche Antwort geben, beziehungsweise die gleiche Antwort empfehlen. Das ist, wenn Trainer und Therapeuten meinen, sie müssen jemanden überzeugen von ihrer Expertise, dann ist es eigentlich schon zu spät.
Und das jetzt auch nicht, und das war für mich vor 10, 13 Jahren auch nicht anders als jetzt. Also grundsätzlich, wenn jemand an einer Expertise interessiert ist, dann wird er sich mal Zumindest anschauen oder umhören, was du gemacht hast. Und in beiden Fällen sollte das, was du gemacht hast, für sich selber sprechen, ohne dass es notwendig ist für dich. Aber jetzt versichst du dich nochmal zurück.
Du hast ja früher angefangen. Jetzt hast du wahrscheinlich schon von Anfang an eine überdurchschnittliche Expertise gehabt. Hast aber jetzt noch vielleicht keine 30 Before and Afters gehabt, die für sich selbst gesprochen haben. Ich finde, die Frage ist wirklich gut.
Wie überzeugst du diese Person? Versichst du dich in den jungen Personal Trainer, der versucht, einen Kunden zu akquirieren. Ich versuche es aus der Sicht des Therapeuten zu beleuchten. Du hast dich gerade selbstständig gemacht, hast eine kleine Rödelpraxis.
Es sieht noch alles ein bisschen provisorisch und noch nicht high-end investiert aus. Und jetzt kommt jemand und sagt, okay, ich habe jetzt einen Probetermin mit dir als Personal Trainer. Wie überzeugst du ihn in einer Stunde von deiner Expertise? Grundsätzlich kommt er zu dir und will ja irgendwas.
Das heißt, ich würde ganz genau das machen, was ich in der normalen Arbeit mache. Ich würde mir das Ganze anschauen, ich würde ihm sagen, hier und hier sind die Lücken, hier und hier müssen wir daran arbeiten. Und das sind die Möglichkeiten, die wir haben. Also was passiert, wenn wir diese Lücken ausbessern?
Ja. Wenn es zu pushy wird, das ist so. Wenn du wirklich Ahnung hast, ist es überhaupt nicht notwendig. Das verstehe ich voll.
Bei mir war das auch so, dass ich gedacht habe, also ich bin heute noch so, dass ich nicht pushy bin. Ich habe manchmal Patienten, die behandle ich und dann sage ich, okay, pass auf, heute ist nichts passiert. Also aus den und den Gründen haben wir, ich erkläre den Leuten das Problem, ich erkläre ihnen, warum es nicht funktioniert gerade, kann ihnen aber erklären, pass auf, wenn wir das jetzt aber mehrfach behandeln, dann werden wir dieses Problem in den Griff bekommen. Und da komme ich mir manchmal schon verkäuferisch vor und das nervt mich, dieses, bitte mach jetzt nochmal ein paar Termine aus. das ist ja überhaupt nicht schlimm, diese Person kommt ja, weil sie ein Leiden hat und freut sich ja, dass ich das Problem verstehe und ihr auch erklären kann und das Problem oder meine Arbeit folgt ja auch in einer gewissen Logik, also es ist ja nicht so, als würde ich mir das aus den Fingern saugen und trotzdem komme ich mir da manchmal ein bisschen schlecht vor und denke mir so, verkaufe ich dem gerade Termine und dann erkläre ich mich manchmal auch dafür und das ist, also ich versuche heute noch nicht so pushy zu sein.
Ich glaube, dass du jemandem, das fällt mir jetzt gerade spontan dazu ein, dass du jemanden von deiner Expertise überzeugst, wenn das, was du den Leuten erklärst, einer gewissen Logik und Sinnhaftigkeit folgt. Weißt du, wie ich meine? Und einfach ist, definitiv. Genau.
Simpel muss es sein. Das heißt, die Person muss es verstanden haben. Und am besten, wenn die Person deine Räumlichkeit verlässt oder die Stunde mit dir beendet, dann sollte sie von dem, was du erklärt hast, was du am besten ganz simpel runtergebrochen hast, sollte sie im Optimalfall vielleicht 40 bis 60 Prozent wiedergeben können. Also sagen können, okay, der Wolfgang hat mir jetzt erklärt, warum wir das machen, was wir machen oder warum wir das machen, was er vorhat mit mir zu machen und warum wir das machen.
Das sollte einer gewissen Logik folgen. Ja. Love it. Gut.
Wolfgang, was liegt dir sonst noch auf der Seele? Das Reisethema war ganz interessant ansonsten meine Liste ist leer wir sollten eher auf deine Liste umschwenken
Spezialisierung in Therapie und Coaching
So ein bisschen angekn daran hatte ich eine ganz kurze Instagram mit jemandem der mich gefragt hat und das ist eine der h Fragen Thomas soll ich Osteopathie studieren Und dann habe ich gesagt, naja, weiß ich ja nicht. Also ich kenne dich nicht, du bist einfach nur ein Instagram-User. Und ich nehme mir auch manchmal die Zeit und beantworte auch Fragen. Aber das weiß ich ja nicht, ob du Osteopathie studieren möchtest.
Die Frage ist ja, was möchtest du? Möchtest du Osteopath sein oder osteopathisch arbeiten, dann solltest du Osteopathie studieren. Möchtest du mit Sportlern arbeiten, dann solltest du dich vielleicht mehr in die Richtung spezialisieren. Und dann hat er gefragt, wie spezialisiert man sich denn oder muss man sich überhaupt spezialisieren?
Und das wäre auf jeden Fall nochmal eine Frage, die ich gerne in den Raum stellen würde. Muss man sich spezialisieren? Das ist vielleicht Frage 1. Und Frage 2 wäre, wie spezialisiert man sich denn?
Finde ich eigentlich ein sehr spannendes Thema. Ja. War das jetzt durch die Frage beantworten? Ja, so läuft es in der Regel.
Ich stelle da eine Frage und dann sagst du, was du denkst, dann sage ich, was ich denke.
Die Wichtigkeit, zuerst die Grundlagen zu meistern
Also zum Thema Spezialisieren, das Erste, was meistens unterschätzt wird, ist, die Spitze der Pyramide ist nur so hoch, wie ihre Basis breit ist. Das heißt, spezialisieren kannst du dich erst, wenn du ein sehr, sehr gutes Verständnis von den Basics hast. Und das ist eben die Größte bei den meisten, die sich spezialisieren wollen. Das Grundverständnis für die Basics ist noch nicht ausgeprägt genug, als dass wirklich eine hohe Spitze der Spezialisierung erreicht werden kann.
Das heißt, wenn sich jemand spezialisieren möchte, ist die erste Frage, die er sich stellen sollte, kann ich die Basics? Und viele werden ja antworten, viele sollten aber nein antworten. Egal in welchem Beruf, ich bin mir sicher, du stimmst mir zu, ob das jetzt Therapeut ist oder Trainer, wenn du die Basics noch nicht kannst, dann macht es keinen Sinn, sich zu spezialisieren. Je besser die Basics sitzen, desto mehr Sinn macht es, sich weiter zu spezialisieren und, was auch wichtig ist, andersrum, an einem gewissen Punkt hilft die Spezialisierung mit den Basics.
Wie meinst du das? Je tiefer du in einem Thema drin bist desto mehr erkennst du dieses Thema auch in anderen Themen weiter Ja das verstehe ich Mach aber vielleicht nochmal ein Beispiel Wenn zum Beispiel aus Sicht des Therapeuten wenn du tief in das Thema Akupunktur, Dry-Needling eingehst, dein Verständnis für Akupunktur wird dadurch dein Verständnis für Anatomie wird dadurch deutlich vertieft. Denn du hast ein deutlich größeres Verständnis für 3D-Anatomie, wenn du mit vielen, mit Nadeln, vor allem mit langen Nadeln arbeitest, als wenn du nur klassischerweise Anatomie lernst oder nur mit deinen Händen arbeitest.
Weil da die 3D-Anatomie bei weitem nicht so eine große Rolle spielt, wie wenn du mit einer langen Nadel arbeitest. Ja, okay, das verstehe ich. Ich fand den Punkt super, dass du gesagt hast, die Grundlage muss stimmen. Weil, ja, stimme ich dir zu, ist mir aber als allererstes gar nicht in den Sinn gekommen.
Ich hätte jetzt ja gesagt, safe spezialisieren und ich glaube, das größte Problem ist, wenn Leute sich nicht spezialisieren. In der Betriebswirtschaftslehre sagt man natürlich, oder in der Wirtschaft sagt man natürlich, du musst gucken, dass du eine große Zielgruppe hast. Man sagt aber auch, wenn jeder deine Zielgruppe ist, ist niemand deine Zielgruppe. Und das ist irgendwann, ist so ein Punkt erreicht, wo sich dieses ganze Thema kippt.
Also je mehr Leute du ansprichst, desto besser. Aber irgendwann ist dieser Punkt, wo es kippt, wo man sagt, so jetzt sprichst du auch wieder niemanden an. Ich habe hier Ich habe hier so ein gutes Restaurant, da könnten wir das nächste Mal auch hin. Vielleicht könnten wir es auch als Wetteinsatz nehmen, dass der Verlierer dort essen muss.
Das heißt Nice Food. Ich weiß nicht, ob es gut oder schlecht ist, aber ich fahre da immer dran vorbei. Ist hier auf meiner Strecke in der Stadt. Und da steht Nice Food und die haben alles.
Die haben Schnitzel, Gyros, Pizza, Döner, asiatisch. Also die haben alles. Und eigentlich ist das Konzept ja Weltklasse, weil wenn du alles anbietest, müsste ja eigentlich auch jeder dein potenzieller Kunde sein. Aber irgendwann kippt es und dann denkst du dir so, naja, wenn ich eine Pizza will, gehe ich am liebsten zum Italiener.
Oder noch besser, wenn ich eine gute Pizza will, gehe ich zu einer italienischen Pizzeria. Also diese Spezialisierung hilft dir dann schon. Auf der anderen Seite, die italienische Pizzeria spricht natürlich nur Kunden an, die Pizza wollen. Dafür kann sie vielleicht auch ein bisschen hochpreisiger sein als beim normalen Italiener. der normale Italiener der bietet nat auch andere Gerichte an hat deswegen vielleicht grunds eine gr Zielgruppe Also das ist immer so ein Abw was willst du und was machst du Ich glaube das ist der Grund warum wir beide ein St weit Einzelk sind Jetzt sind wir ja keine Einzelk Ich habe Jonas im Team und auch noch Backoffice Du hast ja auch.
Wir haben ja ungefähr die gleiche Personengröße in unseren Unternehmen, Firmen oder wie man es nennen will. Und ich glaube, dass wir beide uns dafür entschieden haben, Qualität zu priorisieren und damit kannst du halt auch nicht unendlich wachsen, muss man sich einfach eingestehen. Trotzdem ist es eine gewisse Form von Spezialisierung? Wachsen in Qualität ja, in Größe natürlich nicht, logisch.
Aber das ist ja auch eine grundsätzliche Entscheidung, die wir beide getroffen haben und auch bei dir. Ich sehe dich jetzt nicht, dass deine Vision ist, eine Praxis mit 30 Physiotherapeuten zu haben. Das gleiche überträgt sich auch auf mich. Wachstum im Sinne von Größe ist definitiv nicht möglich.
Wachstum im Sinne von Qualität ist definitiv möglich. Oder Qualität oder spezifischerem Angebot. Auf der einen Seite ist es fantastisch schön, aber es ist auch irgendwie, finde ich, sehr traurig. Weil wenn du dich für eine gewisse Tiefe und eine gewisse Qualität entschieden hast, dann ist Wachstum einfach nicht mehr wirklich möglich.
Das ist ganz schwierig. Jonas ist ein fantastischer Therapeut. Der ist empathisch, der ist sympathisch. Er ist auch ein stranger Vogel, muss man auch sagen. merkwürdig manchmal.
Naja, egal. Was das Thema angeht, was mit Sicherheit auch ein guter Punkt ist für Therapeuten und Trainer, die ein ähnliches Konzept im Hinterkopf haben, wie wir beide machen. Also was Kleineres, was auf Qualität fokussierteres. Sich in unserer eigenen Branche oder sich in unseren eigenen Branchen umzuschauen, wird schwierig, denn unsere eigenen Branchen sind noch so jung, dass es da keinerlei Beispiele gibt.
Also jemand, der sowas macht wie wir beide, ist mehr oder weniger Vorreiter. Da gibt es nicht, du kannst nicht sagen, okay, da gibt es den und gibt es den.
Businessmodelle: Gastronomie vs. Fitness
Eine Branche, die sehr, sehr viele Parallelen hat zu dem, was wir beide machen, ist die Gastronomie. Und in der Gastronomie hast du, wenn du dir das höchste Level an Koch- oder Handwerk, Kulinarik anschaust, dann bist du da im Fine Dining-Bereich. Und wenn man sich anschaut, wie die Restaurants laufen, also zwei Dinge. Erstens, es gibt keine Filialkonzepte, sondern es gibt im Endeffekt Restaurants, Und das war's, die haben vielleicht noch ein Bistro dabei und fertig.
Es gibt ganz wenige französische Köchte, die imstande waren, durch Rezeptentwicklung und ihren Namen und über diesen Namen die entsprechenden Mitarbeiter, mehr Restaurants aufzubauen. Aber im Endeffekt sind es keine Restaurants, wo sie selber arbeiten, sondern sie geben das Konzept, den Namen und dann eben die Rezeptentwicklung. Darüber hinaus ist es ein Restaurant für einen Koch, in dem man jeden Tag arbeitet. Der zweite Punkt hier ist, es gibt ganz, ganz große Unterschiede, was die Wirtschaftlichkeit angeht.
Also es gibt viele von den Restaurants, die müssen subventioniert werden. Es ist nicht unüblich, dass solche Restaurants entweder einen sehr vermögenden Sponsor haben, der da siebenstellig im Jahr investiert, oder eben, dass das Restaurant in einem Hotel ist, wo dann im Endeffekt über die Zimmerpreise das Restaurant finanziert wird.
Profitabilität und Prestige in der gehobenen Gastronomie
Aber meinst du nicht, dass gute Restaurants teilweise mit schwarzen Zahlen auf acht bis zehn Jahre gerechnet werden, aber dass die dauerhaft subventioniert werden? Also das mit dem Hotel, das verstehe ich ja noch, die Rechnung. Aber was ist die Motivation hinter einem Restaurant, was dich niemals wirtschaftlich trägt? Es gibt mehrere.
Einen emotionaleren und rationaleren. Der emotionalere ist definitiv dieses Mäzentum. Wenn du einen gewissen Wohlstand erreicht hast, dann ist die Frage, was mache ich? Und wenn du im Jahr so und so viel disposable income hast, achtstellig, dann was mache ich damit?
Und vielleicht hast du eine Freude an einem Restaurant und vielleicht hast du auch eine Freude daran, der zu sein, der dieses Restaurant hat. Also quasi der, Thomas Armrecht hat ein Zwei-Sterne-Restaurant in Frankfurt. Du hast damit viel zu tun, aber genau, Liebhaberei. Mäzentum, Liebhaberei, wie du es nennen willst.
Und das Zweite ist natürlich, dass so ein Restaurant natürlich auch ein wahnsinnig guter Kontaktpunkt ist für gewisse Personen und vor allem für gewisse Deals. Also ich kenne zum Beispiel persönlich einen Fall, hat ein Restaurant, das Restaurant macht so und so für miese. Mehr will ich jetzt nicht sagen. Und er weiß es und das ist vollkommen einkalkuliert und sein Punkt ist, wenn ich einen großen Deal in diesem Restaurant pro Jahr abwicke, hat sich das für mich gerechnet.
Das heißt, so ein Restaurant zu haben, es gibt auch größere Konzerne, als Adidas noch ihre Headquarter in Frankreich hatte, hatte dieses Headquarter ein Sternerestaurant. Du kannst davon ausgehen dieses Sternenrestaurant hat nie Geld verdient aber wenn entsprechende Gesch oder m Gesch zu Besuch in Frankreich waren und man hat da im Endeffekt ein ausgiebiges Mittagessen oder ein ausgiebiges Abendessen dann ist es auf dem Niveau wo solche Beals abgeschlossen werden ein gro Bonus um so einen Deal abzuschlie und ich kenne auch ein paar andere Beispiele, wo quasi im Endeffekt Unternehmer solche Restaurants komplett am Leben halten und zwar dieses Restaurant kann kein Geld verdienen.
Du kannst das durchrechnen. Es ist nicht möglich, dass dieses Restaurant Geld verdient mit diesem Konzept. Es ist zum Teil ein Prestigeumprojekt und zum Teil einfach eine Grundlage für entsprechende Deals. Das heißt, es ist im Endeffekt ein Verlust, den du umlegst.
Aber gleichzeitig gibt es auch eine ganze Reihe von Restaurantkonzepten in diese Richtung, die höchst profitabel sind. Vor allem ein Punkt, was ich sehe, ist, wenn sie einfach eine deutlich klare Linie fahren. Ja, also ich muss sagen, und natürlich auch, was man dazu sagen muss, wie viel Prozent der Fine Dining Restaurants schaffen es, konstant bei knapp 100% Kapazität zu sein. Die, die Geld verdienen, sind grundsätzlich die, die konstant bei knapp 100% Kapazität sind.
Das sind die, die einen kompletten Monat Tische innerhalb von 3 bis 4 Sekunden verkaufen. Es gibt Beispiele, zum Beispiel aus Spanien, da gab es ein bekanntes Beispiel von einem Restaurant, die hatten den ganzen Sommer über 2000 Tische oder 2000 Plätze über die komplette Saison und die hatten über 30.000 Anfragen für 2000 Tische. Da kannst du davon ausgehen, dass wenn das gut kalkuliert ist, die können auf handwerklich höchstem Niveau mit den besten Produkten arbeiten, aber gleichzeitig sind sie wirtschaftlich, weil von vornherein klar ist, welchen Umsatz sie machen. Das funktioniert aber nur, wenn du zum einen so gut bist und zum anderen auch schaffst, dieses so gut nach draußen zu tragen.
Also wenn man ein bisschen Google will, ein Beispiel ist El Bulli, E-L-B-U-L-L-I. Das ist einer der bekanntesten spanischen Restaurants, die im Endeffekt ein Überangebot an Nachfrage hatten. Und da wird es auch, also für jemanden, der dann sich nicht großartig reinfuchst, einen Tisch zu bekommen, kriegst du keinen Tisch. Punkt.
Und es ist nicht so, dass die quasi Tische übrig haben, sondern nein, es gibt einfach keinen Tisch. Punkt. Die wissen von vornherein, so und so viele Tische haben wir, fertig. Es gibt auch andere Beispiele, vor allem im skandinavischen Raum, ist es dass du bezahlst wenn du reservierst Ja ja das kenne ich Und dann wenn du nicht kommst Pech Ausfallrechnung Genau Ja das kenne ich Und die Frage ist, wenn wir die Gastronomie nehmen, was machen die, die tatsächlich wirtschaftlich sind, und das ist am Ende vom Tag ein kleiner Prozentsatz, die tatsächlich wirtschaftlich sind, anders als die große Mehrheit, die eben nicht wirtschaftlich ist.
Und davon lässt sich viel übertragen auf Trainer- oder Therapeutenarbeit im Premium-Segment. Ja, das stimmt. Ein weiterer Punkt, wo ich auch ein paar Beispiele persönlich kenne. Machen wir weiter, bevor ich mich hier in dem Thema verliere.
Ne, finde ich gut. Also ich habe dich hier wieder so ein bisschen zum Leben erweckt aus deiner Grumpiness. Freue mich, dass es dir wieder so besser geht. Du musst noch über Essen und Reisen reden.
Das ist übrigens Training, ist jetzt abgehakt. Jetzt geht es nur um Essen und Reisen mit Wolfgang. Essen und Reisen mit Wolfgang, das könnte ein ganzes Reisekonzept werden. Ich muss sagen, du hast vollkommen recht, wir sind Vorreiter.
Trotzdem finde ich, je klarer das Bild ist oder die Vision ist, desto leichter ist es, es zu erreichen. Mein Beispiel ist immer, wenn du vorher noch nie ein Auto gesehen hast und jemand sagt, bau ein Auto, weißt du nicht, was du zu tun hast. Wenn du mal ein Foto von einem Auto gesehen hast, weißt du einfach deutlich leichter, in welche Richtung es geht und wie sowas aussehen könnte. Deswegen eignet sich zum Beispiel auch so ein Trainee-Tag gut, weil du einfach siehst, wie ist es ausgestattet, wie sind die Strukturen und so.
Du lernst ja unheimlich viel von einem Konzept, das funktioniert. Und ich muss sagen, ich habe mich ein bisschen am Personal-Training orientiert, als ich gesehen habe, okay, eine Premium-Dienstleistung, die hochpreisiger ist, ich sage mittlerweile nicht mehr extrem hochpreisig, weil es gibt genügend Leute, die sich das leisten können und die Dienstleistung ist es definitiv wert. Aber es ist auf jeden Fall eine hochpreisigere Dienstleistung als die klassische Therapie. Und da habe ich gesehen, okay, es gibt Leute, die haben das Geld oder die Kaufkraft, sich eine Stunde Expertise zu leisten, wenn denn die Qualität stimmt, und machen das auch immer wiederkehrend und zahlen das auch privat.
Also losgelöst von jeglichen, was kriege ich denn von der Kasse zurück oder irgendwelchen gesetzlichen Krankenversicherungen. Und da muss ich sagen, da habe ich mich schon dran bedient und auch daran orientiert.
Preisgestaltung und Wirtschaftlichkeit in der Therapie
und deswegen, ja, sowas gibt es nicht, aber es hat schon Sinn gemacht, da fachübergreifend zu gucken was funktioniert denn an Konzepten Und deswegen kann ich heute nur sagen es funktioniert Ich habe jetzt gerade einen Kumpel der ist der hat mit mir Ausbildung gemacht war aber während meiner Ausbildung einer meiner engsten Freunde oder Vertrauten und der macht jetzt gerade eine Praxis auf und dann bin ich mal auf seiner Homepage, weil es mich interessiert hat und sehe, der bietet an, Osteopathie 60 Minuten, 60 Euro. Physiotherapie 60 Minuten, 60 Euro eigentlich jede Dienstleistung 60 Euro und da habe ich gedacht so boah, also davon kannst du nicht mehr leben also vor 10 Jahren war die Empfehlung in der Therapie 1 Euro pro Minute wenn du das runterrechnest, ist das nicht wirtschaftlich Wolfgang? ja, ja, ja gerade El Bulli noch gegoogelt.
Hast du? Ne, ja, ich habe parallel gegoogelt. Ja. Das ist große Kunst.
Wenn du 30 Stunden die Woche arbeitest, dann sind sie bis mit 1660 Euro bei 1800. Das heißt, du bist im Monat irgendwie 8000 Euro Umsatz. Bei 30 Stunden am Patienten. Je nachdem, was du Miete bezahlst, kann das schon funktionieren.
Aber es ist halt nicht zukunftsweisend. Da gebe ich dir vollkommen recht. Warte mal, 8 mal 60, 60 mal 30, 3.800 mal 4, 7.200, 7.200 Euro Umsatz. Mal 4,3.
Ja, bis bei 8. Boah, naja, hast du eine Taui-Miete. Genau, das sage ich, also da kann auch schnell mal sein, dass irgendwie wie drei Brutto bei rauskommen, je nachdem, was du da für Fixkosten hast, für irgendwelche Geräte, Ausstattung, Leasing oder welchen Kredit noch für den Umbau abbezahlen musst. Das ist schon sehr knapp gerechnet.
Ich glaube, dass Spezialisierung notwendig ist. Und ich glaube, dass zu wenig Leute sich spezialisieren, weil sie halt eben Angst haben, per se Leute auszuschließen. Aber das ist einfach so. Und je klarer deine Zielgruppe ist, desto leichter und besser findet ihr euch auch alle gegenseitig.
Also es ist ja auch schon eine Form der Spezialisierung zu sagen, ich habe jetzt eine Privatpraxis. Damit schließt du, du schließt niemanden aus, aber du machst den Zugang für Selbstzahlen, natürlich etwas schwieriger, weil sie die Behandlungskosten selbst übernehmen müssen. Und das ist schwierig. Dann sagst du, okay, ich bin ein bisschen hochpreisiger, weil aber auch die Qualität stimmt.
Dann sagst du, okay, ich mache auch eigentlich keine Reha. Also ich mache keine Reha. Wir nehmen mal eine Reha an, aber ungern ist nicht unsere Kernkompetenz. Unsere Kernkompetenz ist Schmerztherapie, Körperstatik.
Genau, sowas ist unsere, ja, das ist unsere Kompetenz. Und dann ist die Zielgruppe schon deutlich dezimierter, als wenn ich sage, ich mache eine Physiotherapie, eine Mischpraxis, also gesetzlich und privat. Und ich biete alles an, von Reha über Lymphdrainage, über Gruppenkurse und alles mögliche. Dann ist quasi jeder angesprochen, aber auch niemand so richtig.
Und ja, ich bin ein großer Freund von Spezialisieren. Ja, ich bin kein Gegner davon. Ich sage nur, dass die meisten noch nicht an dem Punkt sind, an dem die Basics so gut sitzen, als dass eine Spezialisierung notwendig ist. Je länger deine Karriere, je tiefer du in das Thema eingehst, desto wichtiger ist es, dich zu spezialisieren, weil du dann auch durch die Spezialisierung der Breite das Ganze besser verstehst.
Wolfgangs Entwicklung: Von Vorher-Nachher-Bildern zu Plateaus
Jetzt propagierst du deine Vorher-Nachher-Bilder. Das wäre definitiv der große Spezialisierungspunkt bei mir. Und wie kam das irgendwann? Also grundsätzlich, wir brauchen Fortschritt, wir brauchen Erfolg, ansonsten macht das keinen Spaß.
Als ich mich entschieden habe, Trainer zu werden, war dann der Punkt, okay, wie können wir ganz klar rational Fortschritt generieren und messbar machen. Und da ist das Bild mit Abstand die einfachste Lösung. Die Hautfaltmessung war natürlich auch ein wichtiger Bestandteil, aber die ist bei weitem nicht so greifbar wie so ein Bild. Und dementsprechend war relativ schnell klar, bumm, diese Bilder, das ist es.
Und dann war mein voller Fokus für recht lange Zeit auf der Produktion von diesen Vor-Nachher-Bildern. Mittlerweile hat sich das ein bisschen, ich würde sagen, meiner dritten Generation an Kunden und mittlerweile ist es mehr so, meine Spezialisierung ist es, fortgeschritteneren Trainierenden, die an einem Plateau festhängen, Wege aufzuzeigen, das Plateau zu überwinden und wieder mehr Fortschritt im Training zu haben. Ah okay spannend weil ja sehe ich bei deiner Arbeit ist aber nicht das erste womit man dich glaube ich assoziiert von au Ja ist definitiv Before aber alles hat nat Quantit und Inflation sind proportional je öfter du das gleiche machst, desto geringer der Reiz.
Das heißt auch mit den, nicht nur, dass ich in der Breite und Höhe mehr Before-and-After produziert habe, als jeder andere weltweit, vor allem in Anbetracht dessen, dass ich nur wenige Trainer habe, beziehungsweise in den letzten Jahren auch, wenn ich im Endeffekt der Einzige bin, der Programme schreibt und so weiter. Über 100 Dinge habe ich raus, da sind ein paar davon dabei, die mit Sicherheit so einzigartig sind. Und dann ist die Frage, was ist der nächste Schritt? Und da hat sich das für mich so ein bisschen natürlich hin entwickelt, Richtung den ambitionierten Trainierenden, der an einem Plateau festhängt.
Ich mache immer noch gerne die Before und After, aber mein Fokus ist nicht mal mehr ein Teil davon, von dem, was in der Vergangenheit war. Also in der Vergangenheit war, wer will ein Bild, let's go. Kriegen wir hin, du machst, du trainierst, du isst. Aber das ist eine Generation von Kunden.
Ich mache es immer noch, ich veröffentliche deutlich weniger, denn aus meiner Sicht an dem Punkt, der Menge, die ich veröffentlicht habe, jetzt einfach hier und da mal ein normales Bild rauszuhauen, das ist so uninteressant. Sondern es muss schon irgendwas sein. auf einem Niveau von Sven Knebel plus minus, dass es noch irgendwo interessant ist. Man stumpft auch ein Stück weit ab durch die sozialen Medien. Ich meine, da ist auch extrem viel gefotoshopt und gefakt in sozialen Medien, aber das ist natürlich schon krass.
Es ist Inflation am Ende vom Tag. Du musst ja irgendwo ein bisschen, ich denke, vor und after mit Sina war jetzt hochinteressant, vor allem auch dass es viereinhalb Jahre waren. Auch ich habe letzte Woche ein zweites Foto hochgestellt, wo man quasi mit drei Fotos den Fortschritt sieht, wo der Fortschritt mit Sicherheit nochmal deutlich greifbarer wird. Und dann eben auch mit meinem Punkt, das sind drei Fotos in viereinhalb Jahren.
Da waren sehr viele Mahlzeiten und sehr viele Trainingseinheiten dazwischen. Aber mit drei Bildern ist es schon nochmal ein Tick greifbarer als mit zwei und dass sie quasi ihren Körper so umstrukturiert hat. Das ist ein großartiger Fortschritt. Ja das stimmt
Zielgruppen und Marktsegmente
Jetzt ist es so als Therapeut hast du mehr Kunden weil die meisten kriegen es erstmal bezahlt auch wenn du eine Privatpraxis machst dann kommen nat trotzdem die meisten und sagen hier ist meine Kasse die zahlt es oder es gibt auch noch gen Privatpatienten die das bezahlt bekommen und die Kaufmotivation ist eine größere, denn Schmerz verleitet Leuten natürlich, du willst Abhilfe, du bist bereit, alles zu tun, hier, take my money. Als Trainer ist das schon schwieriger, also du bist in einem Premium-Segment oder einem Luxus-Segment notwendig, wo Training, natürlich, definitiv jeder braucht, gar keine Frage, aber die wenigsten realisieren es und nicht alle haben die finanzielle Kaufkraft, sich das quasi, du musst ja einmal die Woche das safe machen, Das heißt, es kommen ja schon eine Summe zusammen, die sich vielleicht nur noch 3%, 4%, 5% der Bevölkerung leisten kann.
Würdest du, also mein Punkt, langer Monolog, würdest du, obwohl die Kaufkraft in dem Segment nicht so groß ist, dich trotzdem spezialisieren oder würdest du sagen, okay, du bist ein junger Personal Trainer, guck, dass du jeden kriegen kannst und sei happy über jeden Kunden? Du musst dich ja irgendwo spezialisieren. Du brauchst ein gewisses Basisverständnis und dann musst du dich spezialisieren für deine eigene technische Entwicklung, zum anderen aus Sicht des Marketing. Der Kunde muss ja irgendwo wissen, wenn er dich findet oder wenn du ihn findest, passt es.
Was bietest du als Trainer an? Ist dein Ding irgendwie, wenn du 50 Kilo abnehmen willst, komm zu mir oder wenn du deinen ersten Sixpack haben willst, komm zu mir oder wenn du von mir aus auch deine Haltung verbessern willst, komm zu mir. Du musst ja in irgendeiner Weise eine spezifische Zielgruppe ansprechen und dafür musst du dich ja auf diese spezifische Zielgruppe spezialisieren. Ja, das ist jetzt die Frage.
Das ist das erste Mal, dass du quasi jetzt so konkret Kante beziehst und sagst, du musst dich spezialisieren. Das ist ja eigentlich die Frage der letzten 20 Minuten gewesen. Muss man, muss man nicht? Also du sagst ganz klar, musst du, auch als Trainer.
Du brauchst eine spezifische Zielgruppe. Ich glaube, die wenigsten haben das. vor allem die wenigsten, also Therapeuten fast gar nicht, weil ja, ich hab ja KG, MT, KGG gelernt. Trotzdem musst du dich spezialisieren. Sehe ich ganz genauso.
Als Trainer, wo die Kaufkraft weniger ist oder die Zielgruppe kleiner ist, sagst du auch spezialisieren, weil zum Beispiel die ganzen Fitness First, es gibt noch andere Fitnessstudios, Fit711, X-Mal, keine Ahnung wie die alle heißen, die Personal Trainer rumlaufen wirken f mich h nicht spezialisiert Aber das sind auch alles Grundsch F die gibt es auch noch keinen Punkt sich zu spezialisieren Die k nur nicht lesen schreiben und rechnen Dementsprechend gibt es zero Grund, sich zu spezialisieren. Ganz im Gegenteil, sich jetzt zu spezialisieren verkürzt nicht nur die Länge, sondern auch die Höhe deiner Karriere.
Das heißt, was empfiehlst du?
Der Bildungsweg für Coaches
Eine Metapher, die ich in verschiedenster Form verwende und die auch hier wieder sehr gut passt, ist unser Schulsystem. Egal was du später werden willst, in der Grundschule lernst du Basics. Du lernst lesen, rechnen und schreiben. Fertig.
Dann kommst du in die Mittelstufe. In der Mittelstufe gibt es im Endeffekt drei Züge. Und dann je nachdem, in welche Richtung du später eine Ausbildung machen willst, wählst du eine der drei Züge. Und nach dem Abschluss des jeweiligen Zugs, dann wählst du deine Ausbildung oder dein Studium.
Das ist deine erste größere Spezialisierung. Aber davor ist nichts, die ersten 13 Jahre deiner Entwicklung ist nichts mit Spezialisierung oder nichts mit größerer Spezialisierung. Die ersten vier sind exact gleich und dann von 5 bis 19 oder 13 ist ein kleinerer Unterschied in dem Level der Information, die du aufnimmst. aufnimmst. Aber mehr ist noch nicht.
Und das muss am Anfang, du musst am Anfang die Basics meistern. Wenn du in Mathe in der achten Klasse eine 4 schreibst, dann wirst du nichts mit Mathe Studium. Du musst 1 schreiben, dass du danach das Ding studieren kannst. Wenn du gerade so mit Mühe und Not mit 3 und 4 die Grundschule abschließt, dann wird das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum späteren Zeitpunkt nichts mit Spezialisierung auf einem höheren Niveau.
Ja. Und zu Beginn der Ausbildung meister die Basics. Meister Programmdesign, meister Ernährungscoaching, meister dein Verständnis für Supplementierung. Das sind die drei großen Säulen.
Wenn du da noch eine drüber setzen willst, ist meister Systeme und Strukturen, wie du die Veränderungen kommunizieren kannst. Das ist ein großer und wichtiger Punkt. der so kaum angesprochen wird. Du musst ja nicht nur im Stande sein, eine gewisse Kompetenz aufzubauen, sondern auch diese Kompetenz zu kommunizieren und zwar nicht nur so, dass sie verständlich ist, sondern auch so, dass sie für den Kunden umsetzbar ist. Und je mehr du diese Basics gemeistert hast, je mehr du ein Grundverständnis für Programmdesign, Ernährungscoaching und Supplementierung hast und die absolute Mehrheit der Trainer hat das noch nicht entwickelt, desto mehr Zeit musst du dich damit auseinandersetzen.
Und wenn du das dann gemeistert hast, dann macht das Sinn, dich mehr zu spezialisieren. Aber wenn du drei, vier und fünf in der Grundschule hast, dann ist ein Studium in ganz, ganz weiter Ferne. Wenn du nur Einsen hast, dann kannst du, es gibt auch die paar Ausnahmen, die nur Einsen haben und dann in der siebten Klasse nachmittags zum Spaß Vorlesungen an der Uni besuchen. Warum können sie das?
Weil sie bewiesen haben, dass sie die Basics so gemeistert haben, dass einfach die Schule sich so weit unterfordert, dass es mit 13 notwendig ist für sie in der Uni nachmittags die Vorlesung einzuhören, um so noch Input zu bekommen. Das ist ein Extremspeichspiel auf der anderen Seite. Ja, aber das hast du wunderschön erklärt.
Theoretische vs. praktische Kompetenz
Was würdest du sagen für unsere Trainer? Was bedeutet das, wie spezialisiert man sich? Wie legt man selbst die Grundlage? Ich glaube, wenn ich die Frage selbst beantworten müsste, selbst erstmal Primärerfahrung sammeln.
Das heißt, trainiert verschiedene Trainingspläne durch, trainiert alles durch, was euch unter die Nägel kommt. Du kannst, vielleicht ist das eine simple Benchmark, aber du kannst halt kein erfolgreicher Trainer sein. Wenn du noch nie in deinem Leben einen Maximalkraftblock selbst trainiert hast, das ist vielleicht die f sechste Klasse dass du einfach mal selber schweres Gewicht bewegt hast Mach mal vielleicht ein Gewichtheber Wie legt man die Basic Wolfgang außer dass man diesen Podcast hier abonniert und liked? Also am Ende vom Tag musst du zwei Dinge machen.
Erstens, du brauchst theoretische Kompetenz, das heißt, du musst dich weiterbilden. Sei es jetzt Seminare, Bücher oder Online-Education. In irgendeiner Weise musst du theoretische Kompetenz aufbauen. Selbststudium ist da ein ganz wichtiges.
Und der zweite ist, du brauchst praktische Kompetenz. Und da ist definitiv eine wichtige praktische Kompetenz, das selbst mal zu erfahren. Auch, wenn du eine neue Therapietechnik, dich interessiert, bevor du du lernst, solltest du sie selber mal an dir gemacht bekommen. Dass du ein bisschen Einblick hast, was ist das genau.
Und manche Sachen, je mehr praktische Erfahrungen du hast, desto mehr Dinge kannst du einordnen, wie sie sein werden, bevor du sie tatsächlich machst. Wenn du aber diese praktische Kompetenz noch nicht hast und die hat niemand am Anfang, dann musst du es tatsächlich machen. Ein einfaches Beispiel ist Kniebeugen, 10x10, 3 Minuten Pause, 4.0, 1.0 Tempo. Das ist die Hälfte der Zeit, wenn ich das als Programm raussehe, kommt das Feedback, das ist alles.
Mach mal ein Workout und dann wirst du schon sehen, warum wir nicht mehr machen. 10x10 sieht super einfach auf auf dem Papier. Wer es tats mal selber macht merkt oh das f sich anders an als es auf dem Papier den Eindruck macht Und sowas zu sehen tust du in allererster Linie mit praktischer Erfahrung Du brauchst natürlich auch hier eine gewisse theoretische Kompetenz, aber du musst Dinge erfahren, um sie einordnen zu können. Und dann ist natürlich als Trainer und als Therapeut nicht nur die praktische Kompetenz selbst notwendig, sondern auch die praktische Kompetenz am Kunden. Denn nur weil du imstande bist, Klimmzug mit 60 Kilo zu machen, heißt das noch lange nicht, dass du jemanden beibringen kannst, einen Klimmzug mit 60 Kilo zu machen.
Nur weil du es geschafft hast, mit ein bisschen mehr Training und ein bisschen weniger Kalorien den Körperfettanteil zu reduzieren, heißt das noch lange nicht, dass du deinen Kunden mit anderen Umständen ebenfalls schaffst, den Körperfettanteil zu reduzieren. Das heißt, du brauchst beides. Du brauchst die eigene Erfahrung oder auch bei der Therapie. Wenn du ein junger Sportler bist, dann wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch viele Dinge sehr leicht ansprechen.
Wenn du dann auf einmal Patienten hast, die deutlich älter sind, die nicht so aktiv sind, deren Nervensystem nicht so entwickelt ist, dann wirst du auf Therapie nicht in dem Maße ansprechen. das kannst du nicht selbst erfahren an dir selbst, sondern das musst du quasi praktische Erfahrung am Kunden sammeln und das ist etwas, das einfach Zeit braucht aber das ist bei jedem Handwerk so wer strukturiert und methodisch vorgeht der kann Ausbildungszeit verkürzen aber am Ende vom Tag brauchst du immer noch diese Ausbildungszeit du brauchst du brauchst die Zeit im Sch ja das ist du brauchst die Zeit im Sch ist vielleicht ein fantastisches Abschlusswort
Abschlussworte und Supplement-Bestellungen
Wolfgang, ich bin sehr zufrieden mit deiner Antwort. Ich finde das ein spannendes Thema. Das sollten wir vielleicht auch nochmal weiterführen. Du brauchst jetzt ein bisschen Zeit an der Klimmzugstange, mein Freund. und du solltest dir mal Gedanken machen über den Wetteinsatz, weil das sind wir allen schuldig, was da kommt.
Ah, und ich habe noch eine Bestellung. Darf ich noch eine Bestellung aufgeben bei dir, Wolfgang? Schick mir eine E-Mail. Ich kann es dir aber einfach gerade sagen.
Was sagst du? Ist Amino schwarze Johannisbeere, gibt es Wassermelone oder gibt es keine Wassermelone? Wassermelone gibt es seit heute. Yes, dann Amino schwarze Johannisbeere und Wassermelone bitte.
Zweimal Magnesium, Green Schoko, zweimal und einmal Vitamin D. Alright. Klasse, Leute. Bestellt euch das bitte auch.
Benutzt den Code T3AC2 und habt Spaß. Seid lieb zueinander. Ihr dürft bald die zweite Kerze anzünden. Es ist der zweite Advent.
Und über Weihnachten und was der Wolfgang mir schenkt, da reden wir nächste Woche drüber. Gute Woche. In diesem Sinne, gute Woche. Tschüss.
Ciao. Hab euch lieb. Grüß dich und Servus. Musik