TWUP 197

TWUP 197 — Therapie Training Talk 94: Gefahren des Biohacking

Diese Episode beleuchtet die Risiken von exzessivem Biohacking und betont die Notwendigkeit von Individualisierung in Therapie und Training. Die Experten diskutieren zudem die Differenzierung zwischen echtem Fachwissen und reinem Influencer-Status sowie praktische Ansätze zur Integration von Bewegung in den Alltag.

Kernpunkte

Humorvolles Q&A: Dinosaurier und Philosophie

Sehr gerne. Da habe ich auch direkt schon was vorbereitet. Es gibt nämlich zwei, Hamza fragt heute. Oh.

Jetzt direkt am Anfang die erste. Wir fangen mit der Seichterin an. Das ist eine großartige Hamza, die kommt von einem von Hamzas Ghostwriters, wenn du die Frage hörst, erkennst du sie auch? Erkennst du den Ghostwriter auch direkt?

Und zwar die Frage lautet, Thomas, wieso essen Dinosaurier kein Kartoffelpüree? Das ist eine großartige Frage. Also ist die Frage jetzt ernst gemeint? Mir wurde sie gestellt und ich habe tatsächlich nachdenken m dass ich da eine sinnvolle Antwort drauf finde Ja also Punkt 1 es gab damals kein Kartoffelp und ja das ist eigentlich Punkt 1 und das ist eigentlich schon die Antwort.

Warum gab es damals kein Kartoffelpüree? Weil Kartoffeln gab es ja damals. Ja, weil keiner so einen Kartoffelstampfer hatte. Das ist nah an meiner Antwort.

Meine Antwort war, weil es damals noch kein Herd gab und den Herd brauchen wir, um Kartoffelpüree herzustellen. Okay Und was ist die richtige Antwort? Ich denke, das sind beides mal die korrekte Antwort Karoffelstaufen ist einmal notwendig Man kann auch eine Gabel nehmen Oder Ich habe doch gefragt, ob wir seicht anfangen sollen Ja, aber der Wolfgang das ist ja ungefähr so, wenn ich frage Warum hat man noch nie einen Dinosaurier im Fernsehen gesehen? Hat man?

Jurassic Park? Ja, weil der war ja animiert? Warum hat man kein lebenden, echten Dinosaurier im Fernsehen gesehen? Was heißt animiert?

Es sind solche Fragen, die so einfach sind, aber die dann doch manchmal etwas fordern, was eine korrekte Antwort angeht. Ja, also, dass du unter die Küche und Lebensgenießer gegangen bist, das ist uns allen klar. Dass du jetzt unter die Philosophen gegangen bist, Wolfgang, das ist mir neu. Ich bin ja eigentlich der studierte Soziologe von uns, aber ich philosophiere auch herzlich gern.

Wir können auch mal darüber reden, was passiert nach dem Tod oder was ist der Sinn des Lebens.

Vitamin-D-Einheiten und Heimdiagnostik

Ich habe aber, bevor wir da rein einsteigen, habe ich noch eine Frage und zwar hat mir ein Zuhörer, ich weiß gar nicht, wer mir den schreibt, ich glaube, er heißt Kai Zoku, er hat ihn aber so ein bisschen komisch geschrieben, hat gefragt und hat gesagt, Servus Thomas, vielen Dank für die, für eure tollen Podcast-Folgen. Ich hätte noch eine kleine Nachreichung zum Thema Training nach Erkältung aus der letzten Podcast-Folge. Wolfo schlägt ja einen Wert von 80 für Vitamin D vor, gibt aber keine Einheiten dazu an. Denke, es wäre ein wichtiger Nachtrag, da unterschiedliche Labore unterschiedliche Einheiten verwenden.

Millimol pro Liter oder NG pro DL, was ist denn? Nanogramm pro DL. Ah, ja klar. Viele liebe Grüße, macht weiter so.

Ich habe gesagt, du gibst es in Millimeter M-M-O-L an. In Nanogramm. In Nanogramm, okay. NG 80 ist der Wert.

Okay Also falls viele Leute da sehr tief drin sind dann w das auf jeden Fall der Wert der euch zu interessieren hat Wie es gibt bei Amazon glaube ich auch gute Vitamin Die kann man sich einfach bestellen und kann die selbstständig irgendwie mal durchführen und kriegt auch damit relativ schnell ganz gute Ergebnisse. Exakt. Das ist auch das, was ich empfehle oder verwende. So Heimdiagnostik, die es ja seit einigen Jahren gibt, ist für sowas schon super effizient.

Tägliche Schritte vs. WHO-Trainingsrichtlinien

Wir beide haben eine E-Mail bekommen von einem Hörer. Und die würde ich gerne mal kurz vorlesen, dass wir dazu Stellung nehmen können, weil ich glaube, das ist ein sehr guter Punkt, den wir auch nicht so auf dem Schirm hatten, so wie ich auch nicht das auf dem Schirm hatte, dass ich eine Einheit zu dem Vitamin D geben soll, da das für mich recht logisch war, da es fast immer Nanogramm ist, was angegeben wurde. Und zwar die E-Mail des Hallo Thomas, Hallo Wolfgang. Bezugnehmend auf die letzte Folge und die Anzahl der Schritte, die auch schon in anderen Folgen diskutiert wurden, würde ich gerne Folgendes einwerfen.

Mit dieser Anzahl an Schritten ist die Fitnessindustrie auf eine Benchmark des Unsinns aufgesprungen. Unabhängig von der Sportart gibt es für Menschen Vorgaben, wie wir normal funktionieren. Das sind laut WHO Vorgaben von dreimal pro Woche Ausdauertraining und zweimal pro Woche Krafttraining. Das gilt für jeden ab 18 Jahren.

Wenn ich diese Vorgaben erfülle, brauche ich mir im Sinne einer progressiven Belastungssteuerung auch keine Gedanken über Schritte am Tag machen. Ich würde mich freuen, wenn ihr einer Folge nochmal darauf eingeht und den Hörern das Thema näher bringt. Ist ein sehr guter Punkt. Möchtest du oder soll ich?

Bitte, mach du. Punkt Nummer 1, diese Vorgabe der WHO ist natürlich nett. Dreimal Ausdauertraining die Woche, wie auch immer Ausdauer hier definiert wird und zweimal Krafttraining pro Woche. Wie viel Prozent der Bevölkerung halten dies ein?

Also nicht mal ich und ich liebe Ausdauersport, ich liebe Kraftsport. Die Empfehlung ist gut, sie ist aber einfach unrealistisch, basierend auf der Statistik, die es gibt. Und der zweite Punkt, der da schön rausgearbeitet wurde, der mir wichtig ist, Schritte hat nichts mit Training zu tun. Für mich in meiner Arbeit, die Schritte sind interessant, denn die Schritte sind ein Indikator für wie viel Bewegung hast du in deinem Alltag.

Denn wir haben Training, das ist eine Sache, aber wir haben auch eine sogenannte Non-Exercise Physical Activity. Und diese Non-Exercise Physical Activity ist wichtig denn sie unterscheidet sich von Person zu Person dramatisch Wir oft gehen davon aus so aktiv wie wir sind so aktiv sind auch andere Und gleichzeitig nehmen wir gar nicht wahr, wie aktiv wir sind. Also jemand, der zum Beispiel einen Job hat, wo er sich relativ viel bewegt und läuft, kann ganz schnell auf 35.000 Schritte kommen. Jemand, der einen entsprechenden Arbeitsweg zu Fuß hat, kommt auf 10.000, 15.000 Schritte am Tag, ohne dass er das Große wahrnimmt.

Und die nächste Person macht einfach nur 600 Schritte am Tag. Und Bewegung, die nicht Training ist, ist trotzdem Bewegung und hat somit einen Effekt auf unseren Stoffwechsel, auf unsere Physiologie und auf das ganze System. Und diese Bewegung als Faktor zu betrachten, ist wichtig, wenn wir uns das ganze System anschauen und dann entsprechende Empfehlungen für Einzelne aussprechen. Es ist kein Training, denn es geht nicht um progressive Belastungssteigerung.

Es geht um, wie viel bewegt sich diese Person, was neben sowas wie Ernährung oder Schlaf ein wichtiger Faktor ist, um einen besseren Einblick in den Alltag der Person zu bekommen. Das heißt, die 10.000 Schritte ist eine nette Benchmark. Die Benchmark ist aber natürlich, wie er schon sagt, das kann relevant sein, kann aber auch nicht relevant sein. Ich ziele nicht darauf ab, dass jemand 10.000 Schritte am Tag macht.

Was mir wichtig ist, ist ein Einblick zu bekommen, in wie viel bewegt sich jemand außerhalb des Trainings. 100 Prozent. Denn 5 Trainings die Woche ist nett und natürlich habe ich viele Kunden, die 4 bis 6 Trainings die Woche machen. Jedoch, wer 4 bis mehrmals die Woche trainiert, muss seinen Alltag auf Regeneration und auf das Training ausrichten, was einfach basierend auf den Prioritäten der Einzelnen für die absolute Mehrheit nicht realistisch ist. Und ich bin schon froh, wenn jemand zweimal die Woche Training macht, als wenn er gar kein Training die Woche macht.

Und wenn er viermal die Woche Training macht, sehr, sehr gerne. Als wir noch viel PT gemacht haben, war meine Grundregel, wenn jemand neu bei uns anfängt, ist es nicht möglich, vier Einheiten die Woche zu buchen. Weil das Risiko ist viel zu hoch, dass das kaum in deinen Alltag zu integrieren ist und du dann relativ schnell wieder draußen bist, weil es für dich einfach im Alltag zu viel Unruhe bringt. Deswegen war, selbst wenn du motiviert bist, mach mal einen Monat drei Einheiten die Woche und dann schauen wir, ob du auf vier steigerst, was deutlich einfacher in der Umsetzung ist.

Das heißt, zusammenfassend

Integration von Bewegung in den Alltag

Das ist der zweite Monolog in der zweiten Folge, die aufeinander folgt. Thomas, bist du noch da? Was? Schritte ist ein Indikator für dein Level an Bewegung im Alltag, das definitiv eine Rolle spielt.

Und die Unterschiede, die wir hier in der Praxis sehen, sind einfach riesig. Deswegen muss man das mit in Betracht ziehen. Und dann kann man natürlich auch die Schritte steigern. Denn grundsätzlich 5.000 mehr Schritte zu machen, ist für viele auch deutlich einfacher in den Alltag zu integrieren, als eine Trainingseinheit mehr zu machen.

Denn Schritte kannst du in deinen Alltag irgendwo einbauen, wenn es so einfache Dinge sind, wie du nimmst die Treppe oder wenn sowas ist, du machst einen Call und anstatt im Büro zu sitzen, läufst du im Büro im Kreis, je nachdem, wie viel Platz du hast. Oder du sagst, hey, meine Calls direkt nach der Mittagspause, da gehe ich raus und mache halt die Calls mit Kopfhörern und so weiter. Oder brainstormen, anstatt auf dem Sofa rumzusitzen um mir über irgendwas Gedanken zu machen, gehe ich den Weg der alten Philosophen auf dem Philosophenweg und mache bei einem kleinen Spaziergang Gedanken zu was. Das heißt, Schritte, Bewegung, Non-Exercise, Physical Activity ist einfacher in den Alltag einzubauen, als eine klassische Trainingsheit für viele basierend auf ihren Prioritäten in ihrem Alltag.

So, das war's.

Auswirkungen von Immobilität und sitzendem Lebensstil

Das klingt doch großartig. Ich habe, also erstmal hast du schon zum zweiten Mal diese Folge, ja, die Philosophie ins Spiel gebracht, Wolfgang. Ich weiß nicht, was mit dir los ist. Und das Nächste ist, du hast vollkommen recht.

Also wenn man darüber redet, was ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, dann bekommt man auf einmal auch nochmal eine ganz andere Perspektive. Also ich meine, simpel runtergebrochen, in Bewegen steckt auch Bewegung. Und Bewegung ist die Grundvoraussetzung für Beweglichkeit. Und jetzt bist du vielleicht ein super Trainer und erkennst, okay, das Sprunglenk ist eingeschränkt, die Hüftbeweglichkeit ist eingeschränkt.

Und gibst auch spezielle Mobility-Übungen mit und das ist auch schön und gut. Aber grundsätzlich, und das ist wirklich ein wichtiger Punkt, den du gerade genannt hast, sollte man vielleicht auch noch aktiver, proaktiver den Patienten oder den Kunden hinterfragen und versuchen, seinen Alltag zu analysieren. Wie viel bewegst du dich im Alltag Weil die besten Mobility bringen dir nichts wenn du trotzdem nur 800 Schritte am Tag gehst weil du Fahrstuhl Tiefgarage Fahrstuhl hoch sitzen sitzen sitzen lunch sitzen abends sitzen sitzen sitzen Auto Couch Dann bringen dir diese ganzen Mobility nicht wirklich viel sondern du solltest wirklich Lifestyle versuchen welche Hebel kann ich bewegen, damit ich einfach mehr Bewegung in meinen Alltag bekomme.

Also ich meine, ich glaube, das ist jetzt kein Geheimnis, wenn ich das jetzt verrate, aber du hast auch gesagt so, ey, ich muss mich mehr bewegen. Du hast auch irgendwie mal geguckt und hast gesagt, ey, ich habe an einem schlechten Tag, roundabout, weiß ich, 1500, 2000 Schritte und man merkt das auch gar nicht. Also ich kenne das selber, wenn ich irgendwie konzeptioniere, wenn ich Seminare konzeptioniere, dann sitze ich da und dann sitze ich vier Stunden am Stück auf meinem Po und dann gehe ich mal aufs Klo, hole mir was zu trinken, was zu essen und dann sitze ich wieder drei Stunden da und auf einmal ist der Tag rum.

Das ist wirklich krass und wenn du das halt sehr lange Zeit machst, wirst du unbeweglich. Das ist einfach so. Ja, bei mir war es auch so. Sogar ich als Physio habe immer gedacht, naja, ich bin ja nicht davon betroffen, ich bewege mich ja viel.

Aber in der alten Praxis, wo relativ wenig Bewegung notwendig war, da bin ich am Tag, ich habe so eine Sportuhr, die auch die Schritte verhältnismäßig gut zählt. Da bin ich teilweise, also ich hatte eine Zeit lang diese Uhr nicht. Irgendwann habe ich mir diese Uhr zugelegt im Rahmen von Tommy lernt laufen und habe dann festgestellt, da gehe ich auch mit 3000 Schritten nur nach Hause, weil die Praxis halt sehr klein war. Und ich habe zwar viel an der Behandlungsbank gestanden, aber so richtig viel bewegt habe ich mich auch nicht.

Und ich glaube, das war auch der Punkt, warum wir überhaupt mit Schritten angefangen haben, weil es mir so ging. Ich habe das Gefühl gehabt, dass die letzten sechs Monate, ich sitze einfach den kompletten Tag und habe dann auch Schritte gemessen und dann waren es mal 1500 und dann warst du mal nach der Arbeit einkaufen und nur weil ich einkaufen war, Lebensmittel waren es auf einmal 2500. 100. Also die Hälfte der Schritte oder fast die Hälfte der Schritte, die ich an dem Tag gemacht habe, kamen dann auf einmal davon, dass ich im Supermarkt war und von der Fischtheke in den Kühlraum zum Fleisch gelaufen bin.

Und ja. Also gar keine Frage und eigentlich sollte man es auch noch in den Anamnesebogen des Patienten mit aufnehmen. Weil ich meine, meiner Überzeugung nach verkürzt der Hüftbeuger jetzt nicht, wenn wir den ganzen Tag sitzen. Aber und das ist halt ein Punkt den man tats einfach wieder in Betracht ziehen muss die gesamte Beweglichkeit die gesamte Mobilit der gesamte Stoffwechsel also ich meine jetzt haben wir es eben nur auf Beweglichkeit runtergebrochen aber auch der gesamte Stoffwechsel regenerative Prozesse und so weiter leiden ja auch unter dieser Immobilit Also was auch das Regenerationspotenzial in w und nach Behandlung angeht sollte man auch schauen dass man eine gewisse Beweglichkeit hat oder ein gewisses Volumen an Bewegung Wir haben ja auch sehr viele Patienten, die von weiter weg kommen.

Was ich ihnen häufig empfehle ist, wenn du sehr lange fährst, mach Pausen. Auch wenn du nicht aufs Klo musst oder so, aber fahr alle eineinhalb Stunden ran und bleib mal zehn Minuten an der Stelle, mach ein paar Kniebeugen, geh mal in die tiefe Hocke, lauf mal irgendwie, weiß ich nicht, dreimal den Parkplatz hoch und runter, weil du kommst deutlich mobiler und beweglicher hier an, als wenn du irgendwie drei Stunden fährst, aussteigst, hoch in die Praxis, Wartezimmer und dann zur Behandlung, ist so semi-optimal. Also genau das Gleiche ist nach der Behandlung. Jetzt haben wir, weiß ich nicht, irgendwas mobilisiert, freigemacht, detourisiert, whatever.

Und danach setzt du dich vier Stunden ins Auto und fährst zurück und steigst dann wieder aus. Also da ist viel, viel, viel Möglichkeit für Optimierung, definitiv.

Körperhaltung beim Autofahren und physische Dysbalancen

Ich hatte jetzt ein Jahr her einen Kunden, der aufgrund von Covid auf einmal wenig geflogen und sehr viel im Auto gesessen ist. Hat dann irgendwie in einem Jahr, 60.000 Kilometer waren es glaube ich, gemacht. Davor kaum Auto gefahren, in einem Jahr 60.000 Kilometer gemacht. Und wir kamen drauf, da wir seine Kniebeuge genauer angeschaut haben.

Und er zum einen, ich meine, er annähernd so tief runtergekommen ist, wie er davor runtergekommen ist. Und zum anderen Sprunggelenksmobilität links deutlich schlechter war. Und der dritte Punkt, wir haben dann angefangen, um die Sprunggelenksmobilität zu verbessern, unter anderem Tibialis Races zu machen. Und er konnte rechts Wiederholungen machen.

Und links ging so ein, zwei Wiederholungen und dann war er vorbei. Also die leere Tibialis Race Maschine. Und er war so, was ist los? Und dann natürlich im Gespräch kam auf einmal raus, also in diese 60.000 Kilometer gefahren ist, in einem Jahr, was natürlich irgendwo Sinn macht.

Zum einen die Hüfte wird nicht mehr groß, es ist fix in der Position und zum anderen das linke Sprunggelenk bewegt sich gar nicht mehr. Wenn du eine Automatik hast, das linke Bein steht da, rechts ist noch ein bisschen Bewegung drin. Das heißt, bei ihm war einfach die Adaption des Körpers an 60.000 Kilometer Auto fahren und das sind eben x Stunden, da hat es insgesamt seine Hüftmobilität und seine Sprunggelenk-Mobilität deutlich schlechter wurden und eben links auch noch sich so eine unilaterale Disbalance in Mobilit und auch Kraft basierend auf Ansteuerung entwickelt hat Und das war f mich so ein Ding okay krass das war eine im Alltag die er nicht so wahrgenommen hat und die dann auch erst sich so manifestiert hat, als wir die Kniebeuge wieder angeschaut haben und das auf einmal, der hat dann da vorne eine richtig gute Kniebeuge und dann gucke ich mir das an und denke mir so, hey, hast du noch nie eine Kniebeuge gemacht?

Und dann haben wir es genauer angeschaut und dann kam das raus und dann war halt so dieses, naja, ich bin früher ganz viel geflogen, international gibt es zwar nicht mehr aber in Europa jede Woche ein, zwei, drei Flüge und das musste ich jetzt alles mit dem Auto machen Kilometer gesammelt Was ich krass finde ist zum Beispiel Sorry, also auch nochmal für alle Zuhörerinnen, diese schlechte Verbindung ist für euch sicherlich jetzt akustisch nicht das größte Vergnügen, aber entschuldigt, wir sind ja trotzdem bemüht irgendwie, auch wenn wir unterwegs sind, euch diesen Podcast zu liefern was ich schon da hatte und ich glaube, wir haben sogar im Podcast mal drüber geredet, Wolfgang und zwar die Sitzposition spielt da ja auch eine große Rolle also ich bin mal einen größeren SUV Probe gefahren kann man auch sagen, war ein BMW war ein BMW X5, ist jetzt nichts Schlimmes und das war nicht das richtige Auto für mich denn ich saß da mit einem zu also ich saß da zu, wie sagt man denn wie wenn ich auf einem Stuhl sitze also ich saß sehr aufrecht, ich hatte 90 Grad Beugung in der Hüfte und ich hatte 90 Grad oder ein bisschen mehr.

Ich hatte Beugung im Knie. Der Punkt, auf den ich hinaus möchte, ist, wenn ich das Gaspedal betätigt habe, dann kam diese Tätigkeit nicht ausschließlich aus dem Sprunggelenk oder primär aus dem Sprunggelenk, wie man das bei Autos gewöhnt ist, wo man mehr mit gestreckter oder mehr mit Mehrstreckung im Knie sitzt. Nehmen wir jetzt zum Beispiel einfach mal, weil sich jeder vorstellen kann, ein Porsche, wo ich jetzt eher sehr sportlich drin sitze und die Beine sind eher gestreckt, dann betätige ich das Gaspedal und die Bremse ja eher über die Bewegung im Sprunggelenk. Wohingegen, wenn ich halt sehr aufrecht sitze, dann kommt auch sehr viel Bewegung aus dem Hüftbeuger.

Denn ich muss jedes Mal das Knie mit hochheben, also die Hüfte beugen, um das Gaspedal und das Sprunggelenk ordentlich bewegen zu können. Und das war krass. Ich bin bei der Probefahrt. Ich hatte das schon einmal bei einem Leihwagen.

Damals war es ein Mercedes. Ich glaube ein GLE, da hatte ich irgendwann mal einen Leihwagen oder ich hätte ein Auto geleast und dann haben sie mir einfach das Größe gegeben, was da war, wegen meiner Körpergröße. Und da hatte ich das auch schon mal beobachtet und da habe ich dann wirklich... wirklich, ich habe richtig Schmerzen und richtig Brennen im Hüftbeuge gehabt. Also so schlimm, dass ich wirklich bei der Fahrt rumgerutscht bin und versucht habe, den Sitz zu verstellen, um irgendeine gute Sitzposition zu finden.

Wenn ich einen kleineren SUV genommen habe, also ich bin dann irgendwann eine X3-Mal-Probe gefahren, wo ich nicht ganz so aggressiv aufrecht sitze, da hatte ich dann gar keine Probleme mehr damit. Und ich glaube, ich habe schon viele Kunden gefragt, die allerwenigsten Menschen können jetzt relaten und können sagen, ah, das kenne ich. Es gibt aber einige Menschen, wenn du die fragst, kennst du das, sagen die, ja, ja, 100 Prozent, ich weiß genau, wovon du redest. Und das ist mittlerweile eine Frage, die ich auch Fußballern stelle oder auch normalen Patienten, wenn sie zur Behandlung kommen, dass ich sage, wenn sie darüber klagen, dass sie immer sehr viel Spannung auf dem Hüftbeuge haben, frage ich, welches Auto fährst du?

Kennst du dieses Phänomen? Und ich sage mal, 5 Prozent, einer von 20 sagt, ja, kenne ich. Und dann ist wirklich eine meiner Empfehlungen, überleg mal, ob du vielleicht mal eine Zeit lang, weiß nicht, ob du einen Lebensgefährten oder Lebensgefährten hast, das Auto von dem nehmen kannst oder mal ein anderes Auto pro befahren kannst. Und das kann tatsächlich eine Besserung bringen.

L-Glutamin vs. Magnesium bei Krämpfen

So, Wofo. Soll ich mal auf meine Liste schauen? Gerne. Und zwar habe ich, hat mir jemand erzählt, der, ich weiß nicht mehr, wer es war, liebe Grüße, egal, ich weiß nicht mehr, wer es war.

Ah doch, Max war das, glaube ich. Max Lang. Viele liebe Grüße. Doch, doch, es war Max Lang.

Viele liebe Grüße. Physiotherapeut auch von den Würzburger Basketballern. War letztens bei mir. Haben wir einen Tag zusammen uns so ein bisschen gegenseitig weitergebildet.

Also viele liebe Grüße. Und er hat mir einen Punkt gesagt. Und zwar hat er mir gesagt, L-Glutamin wäre besser als Magnesium bei akuten Krämpfen. und das wollte ich von dir nochmal verifiziert haben. Stimmt das?

Was ist deine Meinung dazu? Das ist tatsächlich ein Punkt, mit dem ich noch nie auseinandergesetzt habe, weil ich noch nie davon gehört habe und es dementsprechend auch noch nie angewendet habe. Die Frage ist, basiert auf was? Ah, okay.

Oder basierend, woher soll das kommen? Also Krämpfe haben unterschiedliche Gründe Gründe oder unterschiedliche Ursachen. Einer davon ist definitiv eine Belastung im Volumen die ungewohnt ist Also wenn du zum Beispiel jetzt aus irgendeinem Grund meinst du m jetzt drei Stunden ein St laufen oder joggen und selbst es teilweise nur mit einer geringen Geschwindigkeit machst da werden sich an einem gewissen Punkt Krämpfe einstellen. Hydration hat hier einen positiven Effekt darauf und dementsprechend sind gerade Kalium und Magnesium oftmals recht effektiv in der Vermeidung von Krämpfen, da es Elektrolyte sind, die auf dem Weg einen Einfluss auf unseren Wasserhaushalt haben.

Glutamin in dem Kontext, Glutamin hat einen positiven Effekt auf den Säurebasenhaushalt, denn genau genommen wird unser Säurebasenhaushalt über zwei Wege gesteuert, zum einen basische Mineralien, wie Kalium und Magnesium und zum anderen über Glutamin. Was aber da tatsächlich die direkte Korrelation ist, habe ich noch nie von gehört, noch nie in der Praxis angetestet. Ah, okay. Entsprechend würde mich da definitiv interessieren, was da seine Begründung ist, beziehungsweise seine Erfahrung ist.

Hat er das ausgeführt? Ich dachte irgendwie, er hätte es von dir, aber dann gerne nochmal Bezug nehmen. Jetzt hoffe ich auch, dass ich ihm kein Unrecht getan habe und dass diese Information tatsächlich von ihm kommt, weil ich habe diesen Satz einfach nur auf meiner Liste gefunden, ohne irgendeine Zugehörigkeit. Ich glaube, es kam von Max.

Max, wenn du es hörst, gerne nochmal Bezug nehmen, dann greifen wir das Thema auf jeden Fall nochmal auf. Wenn ihr Erfahrungen dazu habt, wenn ihr sagt, ah, das kenne ich oder das war irgendwo mal Großthema, dann dürft ihr auch Bezug nehmen. Schreibt uns gerne auf Instagram und wir versuchen natürlich die Themen irgendwie auch zeitnah dann wieder aufzugreifen und für euch und mit Wolfgang zusammen auch auszurollen. Ja, das dazu.

Was ich auch noch sagen kann, wichtigster Punkt, weil man immer versucht direkt zu supplementieren, sind wirklich wie gesagt Basics. einmal die Intensität, in der man häufig Ausdauersport betreibt, ein bisschen anzupassen. Das Zweite, jetzt zum Thema Krämpfe nochmal, ist, wie du selber schon richtig gesagt hast, Flüssigkeitszufuhr. Und dann auch Salz. Wenn Salz fehlt, das kann auch häufig zu Krämpfen führen.

Deswegen auch gerne nochmal Salz zu supplementieren. Okay, dann hast du noch was auf der Liste, Wolfgang. Ich gehe meine gerade so ein bisschen durch.

Die Gefahren von exzessivem Biohacking

Ich habe einiges auf der Liste. Ich habe noch ein größeres Thema, und zwar die Gefahren des Biohackings. Sollen wir den aufmachen? Ah ja, bitte, mach das mal.

Und zwar habe ich hier auch eine Nachricht erhalten auf Instagram Die war relativ lang Und das ist ein Fall den ich in der Form schon sehr h gesehen habe Ich lese einfach mal vor und dann können wir das in den Kontext setzen. Lieber Wolfgang, ich habe heute deinen Podcast mit ... gehört. Darin kam der Tipp, dreimal am Tag zu essen. Ja, da ich seit einiger Zeit Ärzten auf Instagram und viele Podcasts höre zum Thema Fitness, Gesundheit und Ernährung und alle fasten und machen intermittierendes Fasten und propagieren Eisbaden, habe ich das auch gemacht.

Zusammen mit HIT-Training, also das ist die Frage, was ich mit HIT meinte, quasi Einsatzschwer oder HIIT, also High Intensity Intervall Training und Low Carb bis hin zu Keto war das wohl zu viel für meinen Körper. Am Ende von LEED habe ich keine Tage mehr, Progesteron und Testosteron sind im Keller. Ich bin nun bei einer Ärztin, die funktionell arbeitet und ich soll wieder frühstücken, wieder Kohlenhydrate essen und weniger fasten. Langsam geht es mir wieder besser und ich bekomme mehr und mehr Kraft.

Ich weiß nicht, ob du den Post je siehst, da du ja viel zu tun hast. Auch ein Coaching bei dir. Mit Fasten, Sport und Low Carb. Das ist auch nicht so wichtig.

Der letzte Punkt ist, 16% Körpersenzen sind für meinen Körper zu wenig. Habe jetzt 50 Kilo auf 1,63 oder hatte zuletzt 50 Kilo auf 61, bin jetzt bei 53 Kilo, da fühlt sich der Körper wohl. Das ist ein ähnlicher Fall, wie ich ihn oft in der Praxis sehe. Wenn man einfach sagt, jemand will es sehr und macht sehr viel, aber das Viel ist zu viel.

Also Beispiel, der Punkt mit den Kohlenhydraten ist, du musst immer Kohlenhydrate in Relation zu deinem Bedarf essen. Wenn du viel Sport machst, vor allem viel Intervalltraining und wenn du Kohlenhydrat-tolerant bist. Und Kohlenhydrat-Toleranz kann man über verschiedene Wege messen. Wenn du 50 Kilo wiegst auf 1,63 Meter, dann ist es einfach so, dass deine Rückenfalte, was ein wichtiger Indikator für Kohlenhydrat-Sans ist, definitiv niedrig sein wird.

Das heißt, wenn du jetzt auch noch wenig Kohlenhydrate isst oder on top auch noch Keto isst, dann ist das im individuellen Fall nicht die Ideallösung und dann, weil das einen negativen Effekt hat, auf deine Regeneration auch noch zu viel. Also wenn ich so einen Fall lese und sie selbst hat ja auch erkannt das war einfach too much ist es so ein klassischer Fall von ich will es sehr mache aber viel zu viel und erreiche das Ziel nicht Der Kopf sagt aber ich kann nicht aufgeben ich muss weitermachen Bis irgendwann dann das System so ein bisschen in sich kollabiert mit jetzt, in ihrem Fall waren es die Tage, in einem anderen Fall ist es Ermüdung, im nächsten Fall könnte man es mit Einführungszeichen Burnout nennen und so weiter. im Training ist es recht einfach.

Du musst Fortschritt machen. Mit allem, was man noch drumherum machen kann, wie Eisbaden und Fasten und so weiter, das erhöht alles Cortisol. Eisbaden erhöht Cortisol. Eisbaden ist nicht schlecht, hat seine Vorteile.

Intermittierendes Fasten ist auch nicht schlecht, aber es erhöht einfach Cortisol. Und wenn die Gesamtkortisollast zu sehr steigt und dein Akku dementsprechend geleert wird, dann machst du nicht den Fortschritt, den du dir erhoffst. Ich hatte mir da auch noch eine Notiz gemacht, weil ich einen Fall hatte, auch bei einer Kundin, die kam, hat einen guten Fortschritt immer gemacht, war länger schon meine Kundin, das heißt ich hatte so ein bisschen Idee von den Zahlen und sie kam und auf einmal ist von einem auf den anderen Monat die Bauchfalte und die Wadenfalte deutlich angestiegen. Was für mich so ein Indikator war, Stress und Schlafqualität.

Nach einem Gespräch kam raus, dass sie jetzt seit neuestem wegen der Regeneration jeden Abend kalt duscht. Wenn du kalt duschst, vor allem wenn es so kalt ist, dass so ein bisschen eine Schnappatmung kommt, dann geht in jedem Fall dein Puls nach oben. Dein Puls geht nach oben, weil du Adrenalin und damit auch Cortisol ausschüttest. Sie wollte sich was Gutes tun für die Regeneration, hat mit kaltem Wasser geduscht, das hat aber Cortisol erhöht, was sich dann bei ihr in dem Fall so geäußert hat, dass die Bauchfalte und die Wadenfalte etwas hoch gingen, was ich aber nur erkannt habe, dadurch, dass ich schon relativ viele Messungen von ihr hatte und da eine gewisse Tendenz und Gleichmäßigkeit drin war, ist es für mich auf einmal rausgestochen, Rückfrage gestellt und dann kam dieses Eisduschen oder das kalte Wasserduschen raus.

Wir haben das wieder weggelassen. Nach einem Monat hat sich die Bauchfalte und die Wadenfalte wieder normalisiert. Hätte sie das jetzt weiter gemacht, wäre das tendenziell noch schlechter geworden, was Stressmanagement, Bauch und Wadenfalte angeht. Und das ist so ein klassischer Fall, so die Gefahren des Biohacking.

Wenn du einfach zu viel machst, vor allem mit Dingen wie Fasten, Keto und Eisbaden, das sind so Klassiker, die erhöhen einfach deinen Kopf.

Individualisierung in Coaching und Therapie

Ja, nach so einem Eisbaden fühlst du dich im ersten Moment gut, weil Adrenalin und Cortisol durch die Decke schießen. Und dann bist du wach und bist fit, aber es hat einfach einen negativen Effekt, man kann einen negativen Effekt haben auf deine Gesamtkortisollast, je nachdem, wie dein Alltag sonst noch aussieht und natürlich auch, welche grundsätzliche physische Basis du hast. Wenn wir das Beispiel nehmen mit Keto, wenn du eine hohe Kohlenhydrat-Toleranz und damit einen hohen Kohlenhydrat-Bedarf hast, dann ist einfach für dich Low Carb und Keto keine Option. Es gibt nicht so viele, auf die das zutrifft, aber es gibt sie.

Tommy, das ist der nächste Monolog gewesen. Ja, aber ich habe dir unheimlich gerne zugehört und ich habe an deinen Lippen gehangen. Was mir dazu eingefallen ist, ist, dass jede Intervention individuell betrachtet gut ist, aber das große Problem ist, es am Ende alles sinnvoll zusammenzufügen. Ist Eisbaden gut?

Ja. Ist Krafttraining gut? Ja. Ist Maximalkrafttraining gut?

Ja. Ist Joggen gut? Ja. Ist Sprinten gut?

Fantastisch. Nur alles zusammen ist zu viel. Und ich glaube, das ist ja das Problem vor allem, glaube ich, auch durch zu viele Informationskanäle, durch zu viele Leute, die auch irgendwie Dinge erzählen und ja auch Dinge auch häufig zu allgemein erzählen. weil es natürlich jetzt nicht auf jeden Zuhörer und jeder Zuhörerin individuell eingehen können. Das ist ganz schwierig.

Das heißt, Dinge, die man im Internet sieht oder die propagiert werden, die gut sind, die sind häufig gut. Nur ist die Frage, passen diese Dinge auch zu deinem aktuellen Lifestyle, zu deiner Belastung, zu deinen Zielen, die du hast? Also es ist ungefähr so, wie wenn man jetzt, weiß ich nicht, wenn man irgendwelchen Business-Seiten folgt und die sagen, eine GmbH macht Sinn. Ja, eine GmbH ist gut und eine Holding ist noch besser.

Ja, ist auch gut, aber ob das individuell für dich und deine Konstellation Sinn macht, das kann dir nur ein Steuerberater sagen. Also das heißt, du kommst nicht umher, dich mit einem Experten hinzusetzen, deinen aktuellen Ist-Zustand zu beleuchten und dann zu gucken, was ist denn individuell für dich der beste Plan. Und genau das Gleiche ist es auch mit Ern das Gleiche ist es auch mit Training und das Ganze ist es auch mit Biohacking Ist denen gut Ja denen ist gut Aber passt es jetzt in das Ziel was du hast Also das ist immer die Frage Und das ist glaube ich etwas wovor wir die Augen verschlie weil wir glauben, wir brauchen ja gar keine individuelle Beratung mehr.

Ich brauche ja kein Coaching bei dir, weil ich höre ja den Podcast und ich habe ja die Bücher gelesen und ich habe auch die Seminare besucht. Also eigentlich weiß ich ja alles. Und gut, wenn du die Seminare besuchst, das ist vielleicht nur was anderes. Aber du weißt, was ich meine.

Same, same. Du brauchst die individuelle Beratung, denn am Ende des Tages, weißt du, wie viele Bücher über Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung ich gelesen habe? Und trotzdem käme ich nicht drum rum, mich mit einem Experten zusammenzusetzen. Liebe Grüße an der Stelle übrigens an Holger Fischer.

Ich lese gerade das Buch von ihm, Karrierekiller. Ein wirklich sehr gutes Buch, kann ich nur empfehlen. Liebe Grüße Holger. Was mir sehr gut gefällt ist, dass es so menschlich geschrieben ist.

Das mag ich. Er benutzt eine Sprache, die er auch sprechen würde und das finde ich immer super und da sind keine wilden Schachtelsätze drin. Da sind auch manchmal da schmunzle ich Begrifflichkeiten, wo du genau weißt. Die benutzt man eher im Sprachgebrauch als irgendwie im Schreiben und im Lesen.

Und deswegen, also sehr gutes Buch. Ich habe die Hälfte jetzt durch. Viele Dinge, die mir schon bewusst waren, weil ich aber auch wirklich unfassbar viel schon in dem Bereich gelesen habe, aber sehr viele Nuggets, für die sich das Buch lohnen und ein, zwei Punkte, die ich fantastisch gut fand, wo ich mich schon geärgert habe, dass wir beim TNT Summit, dass du den Talk mit ihm hast, wobei wir sitzen ja nochmal zusammen am Ende, mit allen. Ja.

Genau, und da würde ich auf jeden Fall nochmal drauf eingehen, also ja, aber ich käme am Ende trotzdem nicht drum rum, auch wenn ich das Buch von Holger gelesen habe, ich müsste mich mit ihm hinsetzen und müsste, welche Ziele wie ich auch immer hätte oder verfolgen würde, eine individuelle Beratung bei ihm buchen. Da komme ich nicht drum rum. Musst du nicht, aber wenn du es effizient haben willst, musst du. Wenn man es vergleicht aus meiner Perspektive mit dem Thema, ja, bei Seminaren, ich vermittle sehr effizient und sehr praxisnah, aber am Ende vom Tag ist es halt doch ein Unterschied, ob du dir ein Programm von jemandem schreiben lässt, der seit 15 Jahren Trainingsprogramme analysiert und basierend auf dieser Analyse designt.

Oder ob du halt ein Seminar besucht hast und dir da x Stunden Content reingezogen hast und das gelernt hast aber denen fehlt am Ende vom Tag einfach die Praxiskomponente was ja auch so etwas Interessantes und Schönes ist von dem, was Holger macht, dadurch, dass er kein Fragenkatalog ist im klassischen Sinn, sondern dass er sehr basierend auf was und wie du antwortest, so ein Gespräch in eine entsprechende Richtung bringt, was ja gerade in diesem Kontext da ja so viel unterbewusst passiert, unterbewusst oder unbewusst passiert, super wichtig ist, was aber exakt das Gleiche ist in dem Kontext von Therapie und Training.

Wenn wir das Beispiel nehmen von der Kundin, die dachte, sie tut sich was Gutes mit Eisbaden und nach einigen Nachfragen, mit Eisbaden, es war kalte Dusche am Abend, für die Regeneration dachte sie, macht noch was extra und wir dann im Endeffekt nur über die Messung herausgefunden haben, dass das schlechter wurde nach einigen Wochen und da wieder direkt gegensteuern, gegengesteuert haben, beziehungsweise gegengesteuern konnten. Das ist ja auch nichts, was du in dem Moment, klar hat man schon mal gehört, dass sowas wie Stress einen negativen Effekt auf den Schlaf hat, logisch, aber jetzt zu assoziieren, dass diese kalte Dusche Adrenalin damit Cortisol erhöht, dass der Stress ist, das ist so eine Brücke, die fehlt da dann halt einfach oftmals.

Und ein wichtiger Grund, warum die fehlt, ist Praxiserfahrung. Wenn jemand seit 10, 15 Jahren Physiotherapeut ist, Und dementsprechend allein nur schon von, ich fasse an und schaue, wie sich das bewegt in den Feinheiten. Nicht nur in wie viel Grad kann dieses Gelenk sich bewegen, sondern wie bewegt sich das grundsätzlich. gleiches Spiel, wenn ich über den Trainingsplan schaue, kann ich relativ gut feststellen, in welche Richtung geht es, was ist der nächste Schritt oder wenn ich mit jemandem rede, kann ich eine Idee haben, was ist jetzt tatsächlich das Problem, das dafür sorgt, dass aktuell dein Energielevel niedriger ist und so weiter und hier ersetzt eben die tatsächliche Erfahrung theoretisches Wissen nicht.

Definition von Expertise vs. Influencer-Status

Was ein wunderschöner Übertrag ist zu einem anderen Punkt, der auf meiner Liste steht. Das ist ja fantastisch, wie du hier durch den Podcast geleitest. Ich komme mir geleitet vor. Auf meiner Liste steht, du darfst gerne direkt antworten, Influencer und Experte.

Was macht einen Experten aus? Oh, sehr gut. Jetzt w wahrscheinlich die meisten Leute intuitiv sagen naja ein Experte der muss mindestens 10 Stunden XY oder halt eben sein Spezialgebiet praktiziert studiert oder angewendet haben Ja, soll ich einfach mal direkt darauf antworten, was mir einfällt? Also ein Experte ist für mich jemand, der erstmal sehr, sehr lang in diesem Beruf ist und der diesen Beruf mit einer unglaublichen Passion lebt und betreibt.

Also ich muss immer an dieses Beispiel aus München denken, die hatte ich glaube ich auch schon erzählt, von diesem Pizzabäcker, wo ich die schlechteste Pizza meines Lebens hatte und die konnte man nicht essen. Ich bin wirklich jetzt nicht so picky bei einer Pizza, sage ich, komm, dann hole ich mir irgendwo noch was anderes zum Essen, ich werde schon satt. Aber die war nicht mal fertig gebacken. Also die konntest du nicht essen.

Und dann hatte ich wirklich so gedacht, okay, ich rufe ihn mal an und frage mal, ob da ein Fehler passiert ist. Nicht, dass da irgendwie vielleicht auch andere Kunden schlecht beliefert wurden. Und dann hat er gemeint, nee, die ist so. Und er backt seit 20 Jahren Pizza.

Und das war für mich so ein Moment, wo ich dachte, okay, aber das bedeutet ja nicht, dass du das intuitiv gut machst. Für mich ist ein Experte jemand, der das sehr lange praktiziert mit einer großen Passion und Leidenschaft und einem nicht enden wollenden Antrieb, sich weiterentwickeln zu wollen. Also sich nonstop weiterbilden zu wollen. Und Experten sind für mich auch häufig sehr kritisch mit sich selber und auch manchmal etwas unsicher.

Denn du musst deine eigene Arbeit nonstop reflektieren und auch kritisch in Frage stellen, was sehr, sehr schwierig ist. Weil je selbstbewusster du bist, und das erlebt man eigentlich bei den Newbies, also bei denen, die neu im Game sind, ein junger Personal Trainer tritt häufig viel selbstbewusster auf als jemand, der schon tief in der Biochemie ist und das Gefühl hat, oh, da gibt es aber ganz viele schwarze Flecken, wo ich jetzt nicht wirklich weiter weiß, so geht es mir auch. Da zweifelt man sich und seine eigene Kompetenz häufig mehr an. Jetzt habe ich mich verrannt, aber du weißt, worauf ich hinaus will.

Also einfach dieser Punkt, okay, ich muss mich weiterbilden und ich muss auch regelmäßig an den Punkt kommen, wo ich das Gefühl habe, das verstehe ich jetzt nicht oder das ist ein Thema, was ich unbedingt erarbeiten muss. Sehr schön. Also quasi theoretische Erfahrung oder theoretische Basis gepaart mit erfolgreicher Erfahrung und Passion für Weiterentwicklung. Basierend auf dem Kriterium, wie Wie viele Influencer sind Experten in Ihrem Thema?

Die Realität der Content-Erstellung auf Social Media

Boah, die allerwenigsten. Weil das Problem ist ja auch, also ich weiß, worauf du hinaus willst, das ist auch wirklich lustig, aber das Problem ist ja auch, wer wirklich tief in seinem Thema ist, hat sehr wenig Zeit, um zu influencen. Denn du und ich, Wolfgang, wir versuchen zu influencen. Betonung liegt auf versuchen.

Aber wir haben beide, gut, jetzt fehlt uns beiden so ein bisschen der Spaß dran, aber es kostet auch und das ist die Erkenntnis vielleicht nach den letzten Jahren es kostet sehr viel Arbeit es kostet sehr viel Arbeit hochwertigen Content zu erzeugen und ein Influencer der zeichnet sich ja erstmal primär dadurch aus dass er hochwertigen und Entertainment also Content mit Entertainment Charakter hat das ist wirklich viel Arbeit und ich habe Hochachtung davor und Respekt wie viel Arbeit es ist diesen Content zu produzieren aber da bleibt dann nicht mehr so viel Zeit für praktische Anwendung und für Weiterbildung.

Außer du hast ein Team, was das Ganze für dich macht, okay, aber das werden die Allerwichtigsten haben. Es ist schwierig.

Praktische Erfahrung vs. theoretisches Marketing

Der Punkt auf meiner Liste kam so zustande, mir werden regelmäßig irgendwelche Beiträge oder Videos von, ich nenne es einfach mal Influencern geschickt und dann kommt so die Frage, ob das richtig wäre oder was ich davon halte. Ich habe am Anfang ein paar Mal geantwortet, Das Problem ist nur bei sowas, eigentlich, dass es Sinn macht, für mich auf eine Nachricht zu antworten, muss ich das Ding screenshotten können und dann in meiner Story zu teilen, sodass nicht eine Person die Antwort liest, sondern dass 2.000 bis 3.000 Personen die Antwort lesen. Ansonsten ist es einfach nicht effizient Zeit investiert.

Wenn ich das jedoch mache mit so einem Post von einem Influencer, dann habe ich das Problem, dass ich dem eine Plattform gebe und natürlich einen Repost gebe, was ich ja in den meisten Fällen nicht will, denn das, was da in einem Post vorkommt, ist weit entfernt von, nennen wir, richtig oder effektiv und dementsprechend ich einfach aufgehört habe, solche Dinge zu beantworten, weil einfach es ist teilweise so wild, was behauptet wird. Und da dann... Gerne, schieß los. Sorry, ich finde, man will aber auch...

Also ich bin so, ich will auch niemanden bloßstellen. Also du hast vollkommen recht, du müsstest ja eigentlich, m du ja die Frage f viele Leute zug machen Aber ich m auch gar nicht ich hab in der Vergangenheit das ist einige Jahre her auch schon einmal oder zweimal gemacht und habe mich dabei auch immer mies gef und gedacht ja super jetzt habe ich vielleicht sogar gesagt, was fachlich richtig ist, aber zwischen fachlich Recht haben und menschlich Recht haben, finde ich, ist ja auch immer noch was und ich möchte niemanden bloßstellen und sagen, das stimmt aber nicht, sondern ich möchte auch in Ruhe gelassen werden für meine Arbeit und wenn man mich fragt, dann, was denn?

Das ist ein guter Punkt, den löse ich für mich so, du bist nicht deine Überzeugung. Das heißt, ich sage nicht, der hat keine Ahnung und der ist ein Idiot, sondern ich gucke mir an, was er sagt und dann kann ich basierend darauf rational argumentieren, warum das, was diese Person sagt, falsch ist oder nur halb richtig ist. und wenn diese Person tatsächlich interessiert daran ist, besser zu werden, dann würde sie sich das anhören und dann basierend darauf überdenken, inwieweit ich richtig liege oder nicht. Wenn sich dadurch jemand angegriffen fühlt, grundsätzlich fühlst du dich nur angegriffen, wenn zumindest ein Teil davon irgendwo der Wahrheit oder Realität entspricht.

Sprich, ich unterscheide dazwischen, ich greife die Person an oder ich greife oder ich widerlege Aussagen oder ich korrigiere Aussagen der Person. Und wenn da jemand wirklich daran interessiert ist und falsch lag, das ist jedem schon mal passiert und wird auch jedem wieder passieren, dann habe ich im Endeffekt der Person einen Dienst erwiesen, in dem ich ihre Ansichten optimiert habe. Aber nichtsdestotrotz, du hast, ja, ich versuche da niemand persönlich anzugreifen ja also es ist ein ganz ganz schweres und defizientes Thema teilweise ist es halt auch grob fahrlässig grob fahrlässig und das ist so ein bisschen mein Punkt mit den Influencern, der eigentliche Punkt den ich machen wollte, wenn du irgendwas online siehst oder wenn ich irgendwas online sehe ich gehe ja nicht grundsätzlich mit dem gleichen Sieb vor dann interessiert mich erstmal, wie viel macht das Sinn, was der sagt oder sie sagt.

Basierend auf dem, was ich schon weiß oder dem, was ich noch nicht weiß. Und dann setze ich mich mit dem Thema auseinander und dann ist natürlich auch für mich immer eine gro Frage wer ist es Ist es ein 17 Sexualtherapeut oder ist es jemand der tats schon ein gewisses Ma an Erfahrung theoretische Basis und Erfolg in der Praxis hat Und da ist dann halt einfach bei, gerade der klassische Influencer, da ist es halt schon sehr schnell sehr dünn. Da hat man irgendwo was gehört, bereitet es dann halt so auf, dass es so halb entertaining ist und schießt es dann da raus. und je weiter das von der Norm abweicht, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass das einen Haufen Aufmerksamkeit bekommt.

Und wer das selber da für sich schon mal durch so ein Sieb laufen lässt, wie viel Sinn macht das? Manchmal ist es auch gut argumentiert, auch wenn was nicht ganz zu Ende gedacht ist, ist es trotzdem gut argumentiert. Und dann natürlich auch die Frage, zu welchen tatsächlichen Proof hat das? Das sind so Aussagen, ich kann mich erinnern, vor Monaten wollte ich mit jemandem argumentieren, dass die beste Übung für die seitliche Schulter das Seitheben ist, weil das genau die Bewegung in der Linie mit den Fasern ist.

Was aber in der Praxis jeder ein bisschen Ahnung hat von der Entwicklung von Schultern. Wie viele Personen machen Seitheben? Wie viele Personen, von denen die Seitheben machen, haben eine hochentwickelte Schulter? Wie viele Personen, die viel über Kopfdrücken machen, beziehungsweise viel Drückübungen in verschiedensten Winkeln machen, in progressiver Natur, haben eine gut entwickelte Schulter?

Der Prozentsatz zum Beispiel vielfaches höher. Jeder, der ein bisschen Praxiserfahrung hat, versteht relativ schnell, dass Seiteben definitiv seine Berechtigung hat, aber am Ende vom Tag nicht effektiv genug ist, weil es nicht genug Fasern rekrutiert und überlädt. Im Vergleich zu Druckübungen in verschiedenen Winkeln, vor allem über Kopfdrücken. Ein klassisches Beispiel ist der Toner oder der Gewichtheber.

Die haben alle ausgezeichnete Schulterentwicklung. Wie viele Seitheben machen die? Ziemlich nah an Zero. Und sowas wird oft propagiert und dann viele versuchen, basierend darauf, selbst Schulter zu entwickeln, haben dann aber nicht die Erfolge, kommen dann teilweise einfach frustriert und trainieren gar nicht mehr oder haben dann halt irgendwelche anderen Begründungen, warum das jetzt nichts wird, ohne einfach das Ganze ein bisschen realistischer zu sehen nach dem Motto, okay, hat sich gut angehört, ich bin dann tatsächlich so weit gegangen, um es zu testen. es hat nicht funktioniert, dann ist die Frage, ob es an mir oder an dem System liegt.

Tats in vielen F liegt es einer Kombination aus beidem Und dann muss ich einen Weg finden der f mich funktioniert Wenn ich mal Powerlifting versucht habe und einfach nicht stark geworden bin dann hei das nicht dass Powerlifting nicht stark macht. Denn in dem Fall hat das System grundsätzlich sich bewiesen, dass es jemand stärker macht. Welchen Powerlifting-Ansatz ich auch verfolge, egal welchen. Das Ziel ist immer, dass du stärker wirst.

Das heißt, wenn Person X durch Powerlifting nicht stärker wird, dann liegt es nur bedingt ein Powerlifting selbst, sondern es liegt mehr an die Umsetzung des Ansatzes von Person X. Denn jeder kann stärker werden. Nicht jeder wird Weltrekordhalter, aber jeder kann stärker werden. Das Problem ist auch, und es geht heute schon wieder die ganze Zeit irgendwie nur um Influencer und alles Mögliche, aber es ist natürlich ein wichtiger Punkt.

Früher war eine Informationsquelle eine Zeitschrift oder ein Fernsehbericht oder weiß ich nicht was. Und da musstest du eine gewisse Expertise, einen gewissen Lebenslauf oder eine gewisse, ja, du musstest irgendwo lange Zeit präsent gewesen sein, dass man sich als Experten herangezogen hat. Also jetzt auch eine Fit for Fun oder eine Sporty oder keine Ahnung, wie diese ganzen Zeitschriften heißen. Und auch wenn die jetzt vielleicht nicht das Nonplusultra sind, aber die Leute, die damals dort abgebildet wurden oder interviewt wurden, die waren schon zumindest lange in der Szene.

Und den kann man einfach unterstellen, die haben schon sehr lange Try and Error probiert und sich weitergebildet und so weiter. Die haben dann eine Plattform bekommen, um ihre Meinung kundzutun. Und ich glaube, das war besser, als es heute ist. Denn heute kann ich einfach, indem ich mir einen Instagram-Account mache oder einen TikTok-Account mache und fetzige Videos mit einer knackigen Nachricht habe, wo man vielleicht auch noch ein bisschen Haut sieht, so viel Reichweite generieren, dass ich dann relativ schnell als Experte wahrgenommen werde.

Und ich sehe das auch bei uns in der Praxis, dass teilweise Patienten kommen und sagen, ich war sogar schon bei dem Therapeuten und ich kenne den Therapeuten, weil dieser Therapeuten mir seit zwei Jahren lang jedes Mal, jeden Tag als gesponsert das Advertisement irgendwo vorgespielt wird. und der hat halt über die Zeit einfach, weiß ich nicht, 100.000 Follower generiert. Und jetzt ist halt das Problem, okay, wenn ich, ich meine, es ist ja auch relativ simpel, steck mal 15.000 Euro über zwei Jahre in Advertisements, dann hast du halt 150.000 Follower oder hast, weiß ich nicht, 70.000 Follower und die Praxis, Das ist voll.

Und das ist halt so, wo du sagst, dann bist du halt ein Experte oder du wirst zumindest als Experte wahrgenommen, weil ein Experte ist jemand, der viel Aufmerksamkeit und Aufsehen bekommt in seinem Gebiet. Und das ist halt schade. Das ist halt einfach schade, dass heutzutage jeder einfach sehr schnell sich ja diesen Stecker anheften kann. Ich bin Experte, weil schaut mal, wie viele Leute ich influence.

Das ist halt sehr, sehr schade. Und deswegen geht es auch mehr darum. Ich mache mir zum Beispiel nicht viel aus unseren Followerzahlen. Ich freue mich, dass wir über die Zeit irgendwann mal jetzt 11.000 Follower haben.

Bin ich wirklich auch, also wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass es mir egal ist. Aber es geht mehr darum, was hinter dieser Fassade passiert. Wer kommt alles zur Behandlung? Welche Erfolge feiert man?

Welche Learnings hat man durch Kollegen? Und so weiter. Das ist das, was es eigentlich ausmacht. Und diese ganze Instagram-Welt ist einfach viel mehr Schein als sein.

Deswegen da einfach nicht so viel drauf geben. Egal in welchem Bereich. Und dann noch mal eine Punkte, die du vorher schon erwähnt hast. Wer wirklich dieses Instagram-Game oder Social-Media-Game intensiv betreibt, in fast allen Fällen muss man das selbst betreiben.

Wer acht bis zehn Stunden am Tag Content createt, der arbeitet nicht genug, um tatsächlich in dem, was er vermitteln will, besser werden will. Das einfachste Beispiel ist da immer so diese Business Coaches. Wenn die tatsächliche erfolgreiche Businesses hätten, dann wären die keine Business Coaches. So einfach.

Leute, ganz kurz. Ich will nur eins sagen. Ich habe Krypto so durchgespielt. Ich bin so stinkreich.

Ich weiß überhaupt nicht, wohin mit meinem Geld. Wirklich. Die Bank hat angerufen und hat gesagt, bitte nicht noch mehr Geld aufs Konto. und genau aus dem Grund, weil ich einfach wirklich nicht mehr weiß, wohin mit der Kohle, habe ich jetzt richtig Bock, euch allen das beizubringen. Das kostet zwar auch wieder ein bisschen Geld, aber eigentlich geht es darum, euch das einfach, also so, ey Leute, das glaubt ihr doch bitte nicht.

Wenn jemand den ganzen Tag vor der Kamera steht, wenn jemand jeden Tag ein Foto, ein Video oder ein Reel produziert, ein Foto, dann sei mal dahingestellt, aber ein Reel produziert, das ist richtig Arbeit. Content überlegen, das Abdrehen, das Schneiden, das Hochladen und so weiter. Das ist echt Arbeit. Wer jeden Tag oder jeden zweiten Tag ein Video hochlädt, der ist nicht vollständig am Arbeiten, außer es ist ein großes Team dahinter, was wie wir bereits gesagt haben in den allerwenigsten F der Fall ist Und ich muss auch sagen die Leute oder ich sag mal es gibt so viele krasse Experten im Game in Deutschland zumindest in meinem Bereich ich denke jetzt eher noch so an Ärzte und und und und und und und die Top-Leute, wo auch die Top-Leute hingehen, die findest du kaum.

Die haben mal eine Homepage, aber die haben eigentlich sonst gar nichts. Und das ist auch so, und die Homepage sieht in der Regel nicht fancy aus. Und das ist, wo du denkst, ah, okay. Und das ist aber der Experte, wo alle hingehen und der ist super in dem Gebiet.

Und das ist so, ja, das ist halt, wie es halt wirklich ist. Kennst du eigentlich Mohammed Khalifa? Klar. Ja, ne?

Meine Schwester war schon mal. Unabhängig was von... Ah, okay, sehr spannend. Einige Fußballspieler auch.

Ja, ja, Boris Becker und alle möglichen. Unabhängig jetzt mal, was man von ihm halten möchte. Ich möchte dieses Fass gar nicht aufmachen. Aber nur der Punkt, weißt du, wie der seine Termine gemacht hat?

Per Telefon und dann gab es nur ein kleines Fenster, in dem man anrufen konnte? Ganz genau. Also aus den Erzählungen, die ich kenne, wie gesagt, es sind nur Erzählungen, ich habe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und hundertprozentige Richtigkeit, hat man, ich sage jetzt einfach was, Mittwochs zwischen neun und zehn war das Telefon an, da konntest du anrufen, konntest dich vorstellen und wenn dein Fall interessant war und du nämlich operiert warst, hast du gegebenenfalls einen Termin bekommen und den musstest du dann annehmen. Und nach 10 Uhr wurde das Telefon wieder ausgemacht und dann wurde die nächste Woche mit den vereinbarten Terminen gearbeitet.

Und das ist so, und der war halt, weiß ich nicht, ich will nicht wissen, wie viele Leute da gleichzeitig angerufen haben in dieser einen Stunde, aber das ist, der hat jetzt auch kein wildes Instagram und so gehabt, sondern einfach die Qualität hat sich über die Zeit durchgesetzt. Und du musst es selber anrufen? Weil wenn du dir nicht die Zeit nimmst, einen Termin zu vereinbaren, dann nimmst du quasi die Zeit nicht ernst genug und dementsprechend hat er auch keinen Termin für dich. Ja.

Marathon-Historie und körperliche Voraussetzungen

In Darmstadt gibt es einen... Ah, ist egal. Komm, erzähl ich nicht. Wurfke, ich habe noch eine andere Frage und zwar an dich.

Wie viele Ecken hat ein Stoppschild? Ich habe es gerade akustisch nicht verstanden. Wie viele? Ich habe wie viele ein Stoppschild verstanden.

Wie viele Ecken hat ein Stoppschild? Keine Ahnung. Sieht aus wie UFC Oktagon Hat es acht Richtig Ich habe die Frage letztens bei Wer steht mir die Show bei Joko Winterschalk gesehen Und ich habe es mir auch vom Oktagon abgeleitet. Und ganz viele haben sechs gesagt und hatten das sogar aufgezeichnet.

Und das sah dann wirklich so aus. Und ein paar hatten gesagt, es wäre eine Fun-Frage, das hätte keine Ecken. Deswegen habe ich gedacht, vielleicht kriege ich dich damit irgendwie gelingt. Aber Wolfgang, erzähl mal, was ist denn hier die neue Hamza fragt?

Die zweite. Ich hoffe, dass die mehr Niveau hat als die erste. Ja, die hat vier mehr Niveau. Und zwar, kurze Vorfrage, wie lang ist ein Marathon?

Das ist noch nicht die eigentliche Frage, aber es ist die Vorfrage. 42,159. 195. 125, okay. 42,195. Okay, okay. Warum ist der Marathon 42,195 Kilometer lang? Oh, fuck.

Ich wusste es mal. Warte, warte, warte, warte. Warte. Ich wusste es mal.

War das so, dass man, wenn man es umgerechnet hat, war es irgendwie eine gerade Zahl? Ich glaube, es hatte was mit Meilen zu tun. Aber ich glaube, es sind auch nicht irgendwie, Das ist auch keine gerade Anzahl an Meilen, oder? Das nervt mich richtig, Wolfgang, weil ich weiß, ich weiß, dass ich die Antwort schon mal wusste.

Ich sage, und ich glaube nicht, dass es richtig ist, aber ich muss irgendwas sagen. Ich sage, es ist, weil es in der Umrichtung eine gerade Zahl ist, aber das stimmt nicht. oder weil es so da wo der entstanden ist, war das genau die Distanz von bis sag mal bis zu den Olympischen Spielen 1908 war der Marathon immer unterschiedlich lang und zwar zwischen 40 und 43 Kilometern zu den Olympischen Spielen in London 1908 wollte die Königin jedoch dass der Start des Marathons vor ihrem Fenster war Stimmt, ja. Und dann wurde der Marathon auf diese Distanz festgelegt, die da quasi am Schloss Winzer vorbeigeht sodass sie den sehen konnte Und ab da war dann die Streckenl festgelegt auf 42 Also muss ich jetzt ehrlicherweise zugeben, es macht jetzt gerade nicht Klick bei mir, so im Sinne von ach ja, stimmt, das war's.

Ich weiß aber, dass ich es schon mal gehört hatte. Okay, strange. Das ist ein guter Punkt. Glaubst du, du würdest Glaubst du, du würdest es schaffen, einen Marathon zu laufen, Wolfgang?

Wenn du dich ein Jahr, zwei Jahre hoch trainierst oder sagst du, eigentlich no chance. Warum soll ich das nicht schaffen? Das ist die richtige Einstellung? Ich glaube auch, dass ich es schaffen würde, aber es wäre schon hardcore.

Die nächste Frage ist natürlich, mit welchem Anspruch an Zeit? Die Durchschnittszeit liegt irgendwo bei 4 Stunden 40. Durchschnittszeit heißt, die Hälfte der Finisher sind über 4,40. und ich sag mal 2,30 das ist eine gute Halbmarathon Zeit also dieser 10 Kilometer Halbmarathon ich bin schon ein Fan von diesem 5 Kilometer Halbmarathon, also so ein 1 Kilometer Halbmarathon, den könnte ich schon schon laufen Wolfgang, jetzt überleg mal wie unnatürlich das aussehen würde, wenn du und das ist jetzt überhaupt nicht böse, aber mit deiner Statur einen 230er Marathon laufen würdest. Da wären überall diese Profi-Kenianer und alle möglichen und dann kommst du und ich.

Ich sehe mich da so wie Rocky in einer graumelierten Jogginghose, ein bisschen so 7, 8er Jogginghose, Tanktop, Sturmband und dann so Schattenboxen währenddessen. Ja, und hast du so einen kleinen YPSI-Shaker, den hast du noch mit, falls du unterwegs durchkriegst. Weil du vertraust dir nicht. Dann laufe ich so rechts an den Kenianer ran, rede kurz mit ihm und dann ziehe ich einfach davon.

Es wäre so witzig, wenn du so schnell laufen könntest. Weißt du, wer tatsächlich extrem schnell laufen kann? Thorsten. Ja?

Bei uns aus der Praxis. Thorsten Sticks, ja, viele liebe Grüße. Thorsten kann extrem schnell rennen. Und ich schäme mich immer, wenn ich Thorsten von meinem Joggen erzähle, weil es wirklich für ihn Griechen ist. ich glaube ich glaube der läuft ich glaube der läuft Marathon in zwei Stunden irgendwas das ist gut ja also es ist wirklich jetzt interessiert es mich doch erzähl mal weiter Und ich gucke mal, ob ich gerade noch mal irgendwas finde, weil er hat mir mal irgendwas geschickt gehabt.

Trainingsstrategie für Langstreckenlauf

Also ich denke mal, so ein Ziel wie ein Marathon, die erste Frage, die ich mir stelle, ist, warum will ich den Marathon laufen? Ein guter Grund ist mit Sicherheit der sportlichen Herausforderung wegen. Und dann der zweite Punkt ist, einfach die Toleranz für das Volumen zu bekommen. Also es geht ja nicht mal darum, den entsprechenden Grundspeed aufrechtzuerhalten, sondern es geht darum, überhaupt mal Volumen zu bewältigen.

Imstande zu sein, mal eine Stunde am Stück zu laufen, mal zwei Stunden am Stück zu laufen, dann mal einen Lauf einzubauen, der drei Stunden am Stück geht, um zum einen das System von der Physiologie und Anatomie her und natürlich auch den Kopf auf eine Belastung in der Länge auszurichten. Wenn ich jetzt in einem Jahr einen Marathon laufen würde, dann wäre der Ansatz definitiv nicht eine Zeit festzulegen, sondern der Ansatz wäre, wie kriege ich das progressiv, zyklisch so hin, dass ich nach und nach Volumen steigere, um überhaupt diese 42 Kilometer einigermaßen, entspannt ist das falsche Wort, aber einigermaßen flüssig laufen zu können.

Und erst danach, wenn ich weiß, okay, hier, so und so sieht es aus, dann, oder so und so viel, solche Zeiten habe ich über Distanzen X und Y, dann würde ich schauen, okay, was ist meine Zielzeit, denn mittlerweile ist es ja relativ einfach hochzurechnen, Wenn meine 10 Kilometer Zeit das ist, wenn meine Halbmarathonzeit das ist, dann ist eine Marathonzeit in dieser Zeit realistisch. Und dann ist am Ende vom Tag nur noch eine Frage von Prioritäten. Da muss man im Endeffekt x Tage die Woche sich Zeit nehmen. Einfach grob sch es sind 3 bis 6 Tage die Woche an denen du laufen musst Und dann im Idealfall au der Laufeinheiten nat noch was f die Regeneration von dem Volumen tun was zum einen Schlafsupplementierung und Ern umfasst Und dann natürlich auch alles, was diesem Volumen und der Regeneration davon in die Quere kommt, wieder aus dem Weg zu schaffen.

Und dann sehe ich jetzt persönlich gar keinen Grund, warum es nicht möglich sein sollte, zumindest den Marathon zu finishen. wenn man da zum einen einen progressiven Plan hat und zum anderen ein ganzes Jahr investiert. Dass ich jetzt den Marathon in 3.30 finische oder so, das würde ich jetzt für den Moment mal bezweifeln. Aber dass ich ihn finischen kann, gibt es für mich keinen Grund, warum, wenn ich bereit bin, natürlich den Marathon so zu priorisieren, dass in dem Jahr Laufen eine hohe, vielleicht sogar oberste Priorität hat. und alles quasi dem Laufen untergeordnet ist, dann gibt es keinen Grund für mich, warum das nicht möglich sein sollte.

Die Zeit ist wieder eine andere Baustelle, weil da brauchst du halt auch gegebenenfalls länger als ein Jahr Vorbereitung und du brauchst natürlich auch so ein bisschen, das natürlich, auf Zeit X sich vorzubereiten, ist wesentlich belastender. Das ist ein bisschen so ein Beispiel wie, kann jeder eine volle Knie-Wirke schaffen? Ja, kann jeder innerhalb von einem Jahr dreifaches Körpergewicht, Kniebeugen. Die meisten nicht, manche ja.

So ein bisschen so. Die Höhe einer Leistung ist deutlich schwieriger vorauszusagen und auch natürlich den Effort, der notwendig ist, um diese Leistung zu erreichen, als grunds die Leistung an sich Ja absolut Ich bin zweimal bis jetzt 10 Kilometer gelaufen und muss sagen boah das zieht sich schon extrem Also ich laufe da so einen 6er-Schnitt, so wenn ich mir das überlege. Ich werde ja nicht schneller in der Regel. Das heißt, ich brauche eine Stunde für 10 Kilometer.

Das heißt, ich bräuchte 4 Stunden, wenn ich so weiterlaufen würde. Das würde ich niemals schaffen. Also ich würde mal, schätze, ich brauche 5 Stunden und 5 Stunden ziehen sich. Also 5 Stunden Joggen ziehen sich wirklich extrem.

Ich glaube, ich wäre auch noch nicht im Stande. Aber diese Saison ist mein Ziel mal so, ich glaube mal so 17 oder 18 Kilometer. Wobei, dann könnte ich ja schon fast auf den Halbmarathon gehen. So hört es sich an.

Ich denke, ein wichtiger Punkt bei so einer, wenn du nicht optimal vorbereitet bist, dass du nie wirklich an die Ermüdung rangehst, sondern bevor du in den roteren Bereich kommst, einfach du gehst, bis du wieder deutlich aus dem roten Bereich raus bist und du dann wieder läufst dann brauchst du natürlich insgesamt länger, aber es wird natürlich einfacher, was Ermüdungsmanagement angeht, weil das ja gerade bei längeren Belastungen, der Klassiker ist einfach und längere Belastung heißt nicht 42 Kilometer, sondern so längere Belastungen es gibt viele, die versuchen Kilometer in drei Minuten zu laufen und laufen einfach die ersten 400-500 Meter viel zu schnell und dann brechen sie ein so einfacher Punkt.

Und das passiert natürlich, je länger die Distanz ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass du einfach zu schnell anfängst. Und wenn dann halt mal die Krämpfe oder ähnliches anfängen oder Wehwehchen, dann hast du halt, ja, dann hast du ein Problem. Das heißt, gar nicht so weit in den Erm reinzugehen sondern fr einfach zu gehen um das System dann so ein bisschen aus dem roten Bereich rauszuhalten Das macht dich nicht schneller aber es sorgt daf dass du mit h Wahrscheinlichkeit das Ding abschlie Das ist eine interessante Frage. Wie viel Prozent der Marathon-Starter sind Marathon-Finisher?

Das ist eine Frage, mit der ich mich noch nie auseinandergesetzt habe. Das ist auch eine gute Frage, ja. Ja, absolut.

Abschlussbemerkungen und Veranstaltungsankündigungen

Na gut, Wolfgang, ich kann nur sagen, wir müssen es von anderen besprechen. Ich muss noch mal los. freue mich aber sehr, dass es trotzdem geklappt hat. Wolfgang, vielen, vielen Dank. Nächste Woche kommt, glaube ich, eine Folge mit...

Nee, nächste Woche geht es ganz normal weiter. Nächste Woche geht es ganz normal weiter und dann kommen zwei Folgen mit Holger. Oh ja, da freue ich mich auch sehr drauf. Tickets zum TNT Summit, Wolfgang, ganz kurz, wie sieht es aus?

Ich glaube, es sind noch 15 Stück übrig. Wer jetzt noch kein Ticket hat und kommen möchte, sind nicht mehr viele da und dann haben wir dieses Jahr tatsächlich im März sind wir ausverkauft. Ja, saugeil. Also 15 Tickets, schnell sein, denn auch gerne vielleicht, als alter Krypto-Coach kann ich sagen, gerne mal investieren und dann nochmal versuchen auf dem Schwarzmarkt die Dinger loszuwerden oder klassisch vor der Halle stehen, fände ich auch ultra witzig, wenn jemand vor der Halle steht und nochmal wie bei einem Fußball-Champions-League-Spiel so die Tickets in die Hand, in die Höhe hält und versuchst für einen doppelten Preis zu verhökern.

Ja, Wolfgang, vielen, vielen Dank. Viele liebe Grüße, eine gute Woche und das letzte Wort gehört wie immer dir. Gute Woche. Ciao.

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