Karneval und persönliche Anekdoten
Guten Morgen, Thomas. Guten Morgen, Wolfgang. Hello. Ja, als du mich gerade so begrüßt hast, habe ich kurz nachgedacht und dann dachte ich mir, heute muss Rosenmontag sein.
Ich weiß gar nicht, ob heute Rosenmontag ist. Wir haben eben beide festgestellt im Vorgespräch, dass wir sowas von nicht Karnevalsaffin sind. Ähm... obwohl du jeden Tag aussiehst, als hättest du eh ein Kostüm an, Wolfgang. Rosenmontag, 12.
Februar. Wow, okay, dann eskaliert es ja heute völlig in Köln und so. Ist Stuttgart eine Karnevalsstadt? Nee, nicht wirklich.
Tübingen. Eigentlich sind es nur Mainz und Köln. Tübingen, wo ich studiert habe, ist es auch relativ viel. Ich glaube, relativ viel.
Also da Richtung Alp Da ist es ganz groß Freund von mir ist auch Teil von so einer Boah Faschingsgruppe Er wird lachen, wenn er das hört Ja, die tragen da so So Masken und machen so Umzüge und haben da so Sitzungen Also in Frankfurt war gestern auch Karnevalsumzug Und du weißt ja, wo ich wohne Und du weißt ja, dass das so eine Einbahnstraße ist Und ich sollte da nicht mehr rauskommen Was? Also da war abgesperrt. Und dann war so, ja, Sie kommen jetzt hier nicht mehr raus. Und ich so, ja, aber es ist ja eine Einbahnstraße.
Da sagt er, nehmen Sie einen anderen Weg. Sag ich, aber es ist ja eine Einbahnstraße. Und dann wollten wir mich da einfach nicht mehr rauslassen. Und dann bin ich so einen kleinen Schleichweg gefahren, dann kam ich zu einem anderen Typen.
Und der sagt, da geht es nicht durch. Und dann habe ich dem erklärt, ich muss jetzt zur Notfallapotheke. Und dann sagt der so, das können Sie doch nicht machen. Und dann sage ich so, ja, guter Mann, ich habe eine schwere Entzündung. ich brauche Antibiotikum und ich kann es mir weder hierher bestellen, noch kann ich mir ein Taxi dahin bestellen und die Notfallapotheke, weil es war Sonntag, die ist so weit weg, da kann ich weder hinfahren mit dem Fahrrad, ich bin schwer krank, noch sonst irgendwie, ich war auf meiner Vespa unterwegs.
Und dann sagt der Herr, was soll ich denn jetzt machen, sagen Sie mir doch mal, wie ich jetzt an mein Antibiotikum komme. Und dann sagt der, gibt es jemand anderen, der das holen kann? Sag ich, meine Frau, die wohnt aber auch da, wo ich wohne. Gut, dann lasse ich es jetzt mal durch.
Und dann bin ich sch trainieren gegangen und nach einer Stunde kam ich bestgelaunt zur und habe ihn wieder herzlich gegr Ich habe gedacht Alter Leute ihr k uns hier nicht einsperren Ich darf es ja auch nicht Nur wegen Notfallsituationen wie zum Beispiel, dass du ins Training musst. Ja, ist echt so. Ich hatte akuten Eisenmangel. Der ist mir neu.
Der ist hier neu, wirklich. Das ist ein flacher, aber der ist dann schlecht. in Frankfurt, da gucken sich auch hier vor allem im Bereich Bahnhofsviertel gucken sich dann Banker und Junkies also vor allem für die Junkies, die verstehen ja die Welt nicht mehr, wenn die da auf einmal wirklich Clowns und Dinosaurier durch ihr Viertel laufend sehen das ist ja, also ich war zweimal in meinem Leben glaube ich im Karnevalsumzug ich glaube wenn man da wirklich drin ist und mit aufwächst glaube ich, dass das eine riesen Gaudi ist aber wenn man nicht damit aufwächst, ist es schwer da irgendwie noch einzusteigen, oder?
Ja Das war eine kurze, präzise Antwort. Das catcht mich nicht.
Seminar-Feedback und mathematische Rätsel
Wolle, wie geht es dir? Wie war dein Seminar am Wochenende? Letzte Woche war das Seminar. Das erste Seminar dieses Jahr war mal wieder eine sehr kurzweilige Woche mit einer sehr interessanten Gruppe.
Wenn da länger so Seminarpausen sind, dann freut mich das immer sehr, wenn die Seminarpause vorbei ist und es wieder weitergeht. und es eine Reihe neuer Gesichter, neuer Fragen und neuer Personen gibt, mit der ich den Weg kreuze. Absolut. Also ich habe jetzt auch am Wochenende wieder das Basis-Seminar 1 und das ist ja so ein bisschen das Einstiegs-Seminar. Und da habe ich auch mal Bock.
Da weißt du, okay, jetzt kommen nur unbekannte Gesichter und das ist echt, ist auf jeden Fall immer lustig und witzig. Freue ich mich auf jeden Fall sehr. Wolfgang, die Frage letzte Woche, die du mir gestellt hast mit der Kartoffel da, Ja. Hast du dir am Seminar gestellt, oder?
Ich hab dir am Seminar gestellt. Und wusste die jemand? Tatsächlich. Und ich habe ihm gesagt, dass ich ihn um Mittagessen gebracht habe.
Und? Er hat gelacht. Na, er hat einfach gerechnet. Ja, aber Wolfgang, ganz kurz, lass uns nochmal bei dem Zwischenmenschlichen bleiben.
Das fällt dir schwer, ich weiß, aber das ist ja mein Part. Wolfgang, der hat gelacht. Der hat gelacht, weil du der Chef vom Seminar bist, aber der fand das nicht lustig, Wolfgang. Insgeheim, vor allem, wenn er jetzt den Podcast hört, denkt er sich, dass du ein riesen Arschloch bist, Wolfgang.
Und deswegen finde ich solltest du diesen Mann zum Mittagessen einladen Ich dachte du l ihn zum Mittagessen ein Ja, das war ja auch meine Intention. Das war der eigentliche Plan. Du hast ihn ja darum gebracht. Entsprechend musst du diesen Mann entschädigen.
Dieser Mann gehört entschädigt. Wie heißt dieser Mann? Kannst du dich noch an den Namen erinnern? Das Wohl der Allgemeinheit geht über das Wohl des Einzelnen.
Habe ich mal so in Gemeinschaftskunde gelernt. Und es war auch nur eine einzige Person. Christus hat das Brot gebrochen, um damit alle zu sättigen. Das heißt, gebe diesem Mann ein Stück Brot, er wird es teilen, Wolfgang.
Wir hatten einen von 40, der das wusste. Das heißt, wir hatten eine 97,5%ige Chance, dass das nach hinten losgeht. Deswegen habe ich 97,5% der Anwesenden geschützt, davor im Podcast zuerst zu kommen, weil ich Eindruck von Mathematik habe, aber dann doch in dem Moment nicht in Ruhe und klar genug zu denken, dass ich die richtige Antwort habe. Das ist doch mein tägliches Brot hier jede Woche.
Mit mir hast du ja auch keine Rücksicht, dass ich hier jede Woche sage, irgendwie, ich glaube, Südafrika, nee, ist Zentral-Mittelamerika.
Die Geschichte der Shorts und Jazz
Thomas, wer hat die Shorts erfunden? Wer hat die Shorts erfunden? Was ist das für eine Frage? Ist das jetzt, da haben sie gefragt oder was?
Exakt. Ähm, warte, die Shorts erfunden, ich kenne die Geschichte sogar, ich kann dir auch gleich sagen, warum, warte. Die Shorts erfunden haben Soldaten, stimmt das? Nicht ganz.
Es waren britische Soldaten, die aufgrund der tropischen Temperaturen auf den Bermudas ihre Hosen abgeschnitten haben. Deswegen heißt es auch Bermuda-Shorts. Du versaust mir die Pointe. Ja, aber stimmt es ja, stimmt es nicht.
Stimmt nicht. Wolfgang. Liebe Zuhörer, Sie hören die allerletzte Folge des Therapie- und Training-Talks. Die Shorts erfunden hat ein gewisser Herr-Kurz-C-Hose.
Was? Okay, mach mal weiter. Das war's. Wolfgang, mach weiter.
Die kurze Hose wurde erfunden. Ich google das jetzt. Du verarschst mich doch oder Wenn ich den Witz erkl muss ist er nur halb so lustig Ah okay Ah okay Das ist eine langsame Folge. Weißt du, was ich seit einer Woche neu mache?
Ich höre keinen Podcast mehr auf dem Weg in die Arbeit, sondern eine Jazz-Playlist. Oh, sehr schön. Und hast du da irgendwie bei einem Lied angefangen und dann das Radio gemacht oder hast du eine Playlist? So richtig Miles Davis, so Green and Blue oder Otis Redding.
Mein persönlicher Favorit. Dazu möchte ich gerne eine Theorie in den Raum stellen. Wenn man so alten Jazz hört, kommt man sich automatisch reich vor. Aber ist so, oder?
Man kommt sich auf jeden Fall überlegen vor. Ich weiß nicht warum, aber Harvey Specter hat viel alten Jazz gehört, würde ich sagen. Ja, macht Sinn. Das können wir sicher.
Ich habe keine Statistik gesehen, die Musikgeschmack mit Vermögen korreliert. Ich hätte aber mal eine Statistik gesehen und mir da nur zwei Punkte dieser Statistik gemerkt. Und zwar, in den USA hast du bei folgenden Vornamen die höchste Wahrscheinlichkeit auf ein hohes Einkommen. Das ist Sebastian.
Und bei folgenden Vornamen hast du die geringste Wahrscheinlichkeit auf ein hohes Einkommen. Destiny. Wirklich? Ja.
Das war so zwei Enden des Spektrums, den ich mir gemerkt habe, aber auch der Rest ging in diese Richtung. Aber würdest du jetzt sagen, wenn mein erstgeborener Jamal Jordan heißt, dass der dann eher reich oder eher arm wird? Kann er Basketball spielen. Ah, okay.
Ja, das ist gut. Wolfgang, ey, liebe Freunde, keine Sorgen, wir starten gleich noch mit fachlichen Themen. Ich habe nämlich noch ganz viele Fragen auf der Liste. Aber es ist ja auch schön, es ist gerade so Montagmorgen, wir grooven uns hier gerade ein.
Digitalisierung praktischer Coaching-Inhalte
so Wolfgang was gibt es sonst Neues ich überlege gerade aber im Moment über das Tool Seminar haben wir schon gesprochen gesprochen. Haben wir gesprochen. Das war auch sehr gut angenommen. Über die Hälfte der Tools, die verfügbar sind, sind schon weg und auch das erste Feedback, das ich bekomme von denen, die zu Hause anhand von den Videos anfangen, es zu testen, ist sehr, sehr gut und wesentlich besser, als ich gehofft habe, denn so ein Praxissimilar lebt ja in gewisser Weise von der Praxis und wir haben versucht, mit der Art der Videos und dem Forum, das es speziell dafür gibt, für die Teilnehmer so ein bisschen eine Brücke zu schlagen und basierend auf dem Feedback, das ich jetzt in den ersten zwei Wochen bekommen habe, hat es sehr gut geklappt und die Erfolgserlebnisse oder Erfolgserlebnisse, die es da jetzt schon gibt, sind beeindruckend.
Ja, also es freut mich. Ich bin mal gespannt. Also du sagst, man kann praktische Inhalte doch digitalisieren. Das ist immer eine Frage, wie weit.
Ja, es kommt immer drauf an. Ich glaube, eine Halswirbelsäule mit Mobilisation möchte ich mir jetzt vielleicht doch nicht digital reinziehen beziehungsweise möchte ich nicht von jemandem behandelt werden, der nur eine Online-Weiterbildung in Halswirbelsäule gemacht hat. Exakt. Je mehr es Hands-on ist, desto mehr brauchst du die Praxis.
Und der Vorteil von so, wie wir das Tool-Seminar aufgebaut haben, ist natürlich, dass du selber direkt testest, ob das, was du gemacht hast, funktioniert hat. Das heißt natürlich, bei was, wo man jetzt nicht zum Beispiel eine Hautverhaltenmessung, ist immer noch, da kriegst du kein direktes Feedback, ob es jetzt richtig war oder nicht oder ob das was gebracht hat oder nicht. Das funktioniert bei einer Hautverhaltenmessung nicht. Das heißt, die Hautverhaltenmessung als praktische Komponente online zu vermitteln, halte ich immer noch für superkritisch, weil du bräuchtest irgendwie eine Art von Feedback, so hey, passt oder passt nicht.
Und so wie wir das Tool-Seminar aufgebaut haben, hast du dieses Feedback automatisch, automatisch, indem du testest und siehst, okay, hat was gebracht oder hat er es nicht gebracht und am Ende vom Tag selbst, wenn du die Technik nicht exakt so ausgeführt hast, wie ich sie ausführen würde oder wie ich es empfehle, wenn du aber diesen messbaren Fortschritt hast, dann hat es funktioniert und das ist in dem Kontext eben die schöne Lösung, dass obwohl du da niemand anderen hast, der drauf schaut, du selber direkt prüfen kannst, hat es jetzt gepasst oder nicht. Nice Wolfgang hast du Themen auf der Liste Ansonsten w ich jetzt auch mal Wir haben eine ganze Reihe von Themen auf der Liste aber du kannst gerne Wir hatten mal...
Nee, komm, guck du mal auf deine Liste. Ich habe nur so kleine Themen, merke ich. Hallo. An der Stelle vielleicht nochmal...
Wenn ihr Themenvorschläge habt, schickt sie uns wirklich gerne. Wir freuen uns immer, wenn wir Themenvorschläge bekommen. Und dann landen wir auch auf der Liste. und dann arbeiten wir die auch ab. Also immer herzlich gerne per DM an Wolfgang oder an mich.
Könnt ihr gerne reinschreiben, freuen wir uns. Ja.
Kritik am Training von Bewegungsmustern
Hi Wolfgang, mich würde interessieren, was du zu dem Thema Training nach Movement Patterns sagst. Viele von diesen sogenannten Experten, ich freue mich, dass er so genannt hat, geschrieben hat, sagen, dass das heutige Krafttraining nicht sinnvoll sei und man das Training umstellen müsse. So. Schöne Frage.
Sehr gute Frage. Wiederkehrendes Thema. das direkt mal ein paar Fragen aufwirft und aus meiner Sicht die wichtigste Frage, die wir als erstes stellen müssen, ist, wenn die sogenannten Experten sagen, dass Krafttraining nicht sinnvoll sei, dann ist meine erste Frage, wie ist sinnvoll definiert? Meine erste Frage ist, was benschen die Schwachköpfe? Gute Frage, für welchen Zweck?
Und das ist so ein bisschen bei Training, vor allem wenn wir von Dogmatikern sprechen, die mehr so einer Trainingsideologie als einer Trainingsphilosophie verschrieben sind. Für was trainierst du? Und Krafttraining gibt es schon sehr lange. Ja, ich unterbreche dich.
Das Hybrid-Athlet-Konzept
Vielleicht kann man da noch die folgende Frage, die mir jemand geschrieben hat, mit reinwerfen in dieses ganze Thema und dann machen wir ein großes Thema auf, habe ich richtig Bock drauf. Und zwar hat mir irgendjemand geschrieben, ich weiß den Namen leider nicht mehr, aber Shoutout an den Bro. Und zwar war die Frage, was hältst du von diesem ganzen Thema moderner Hybridathlet? Also so diese Frage, ein Hybridathlet.
Jeder redet davon. Das heißt, dieses klassische, ein Hybridathlet ist, weiß ich nicht, vielleicht am nächsten Crossfitter. Das heißt, ein Mensch, der sportliche Leistung bringen kann in allen möglichen Bereichen. Das heißt, der kann rennen der kann springen der kann aber auch schwere Gewichte bewegen Und das ist so ein bisschen das neue Ziel also so dieses vom Bodybuilding weg mehr zum Hybridathleten und das glaube ich geht auch so in die Richtung Functional Patterns also dieses klassische mit beiden Armen irgendwie, Bankdrücken nur mit der langen Handel, Schulterdrücken nur mit der langen Handel, Kreuzheben nur mit der langen Handel, damit entwickeln wir natürlich sehr viel Kraft, aber natürlich ist dynamische Bewegung nicht nur mit beiden Armen gleichzeitig vor, beide Arme gleichzeitig zurück, sondern wir haben ja auch sehr viele Rotationskomponenten.
Beim Rennen, beim Springen, whatever hast du auch, sage ich mal, ja, du hast ja kontralaterale Bewegungen vom Oberkörper zum Unterkörper, rechtes Knie geht hoch, linker Arm, linker Arm, rechtes Knie und deswegen ist, ich glaube, dass das so zu verstehen ist, dieser Kritikpunkt und aber auch Rotationen, das heißt gegensinnige Rotation von Oberkörper zu Unterkörper und ich glaube, dass das so der Themenkomplex ist, um den es geht. dass der Kritikpunkt ist, beim klassischen Training würde man nur gleichmäßige oder gleichsinnige Bewegungen oder ipsilaterale Bewegungen vollführen oder trainieren. Das ist, glaube ich, so der Kritikpunkt.
Jetzt haben wir drei große Themen.
Effektivität von klassischem Krafttraining
Soll ich mal in einem kurzen Monolog das Thema Movement Patterns beseitigen? Also grundsätzlich Krafttraining gibt es schon sehr lange und Krafttraining ist nachweislich sehr effektiv. Wie viel Prozent der Bodybuilder, also die Personen, die am meisten Hypertrophie aufgebaut haben, machen Krafttraining? Exakt 100 Prozent.
Somit ist Krafttraining ohne jeden Zweifel die effektivste Form des Trainings für Hypertrophie. Zweitens, wie viel Prozent der Gewichtheber machen Krafttraining? Exakt 100 Prozent. Somit ist Krafttraining ohne jeden Zweifel die effektivste Trainingsform für den Aufbau von Explosivkraft.
Wie viel Prozent der Powerlifter machen Krafttraining? Exakt, 100 Prozent. Somit ist grundsätzlich Powerlifting bzw. Krafttraining die effektivste Form zum Aufbau von Maximalkraft.
Jetzt um die Ecke zu kommen und zu sagen, ja, aber muss man alles mit natürlichen Bewegungsmustern, bla bla bla. Nein, muss man nicht. Das heißt aber nicht, dass das Ausführen von solchen in sich oder offenen Bewegungsmustern schlecht ist. Definitiv nicht.
Einer der gr Vorteile von Krafttraining ist dass wir sicher und strukturiert Bewegungsabl beladen k Und insbesondere sowas wie die Beladung von Rotation ist nicht sicher Punkt. Der menschliche Körper ist nicht dafür ausgelegt, ein hohes Maß an Kraft zu entwickeln, zu absorbieren und aufzubauen in Rotation. Das Progressionspotenzial von Rotation als ein Beispiel ist gering bis Zero. Das bedeutet nicht, dass ich nicht sage oder dass ich nicht befürworte, sich in Rotation zu bewegen.
Aber wir müssen differenzieren zwischen Bewegen und Training. Und in heutiger Zeit ist es relativ einfach, dass man mit bestimmten Aussagen, wie zum Beispiel das klassische Movement Patterns Thema, was um die Ecke kommt, das den Status Quo kritisiert und man spricht dann in allererster Linie Personen an, die mit dem Status Quo negative Erfahrungen gemacht haben. Wenn jemand mit Krafttraining negative Erfahrungen gemacht hat, dann liegt es zu einem kleinen Teil vielleicht an der Art und Weise, wie sie Krafttraining umgesetzt haben, aber zum großen Teil definitiv daran, dass die Art und Weise, wie sie Krafttraining umgesetzt haben, eben nicht aktuell für sie gepasst hat im Sinne von Sicherheit und Progression.
Denn die zwei größten negativen Erfahrungen, die Menschen haben mit Krafttraining, sind entweder, sie machen keinen Fortschritt oder sie verletzen sich. Und das liegt grundsätzlich nicht am Krafttraining, sondern das liegt grundsätzlich in der Art und Weise, wie diese Personen für sich ihren Status und ihr Ziel Krafttraining umgesetzt haben. Diese Zielgruppe springt sehr einfach und sehr schnell auf solche Aussagen an, wie klassisches Krafttraining, insbesondere so etwas wie Isolationsübungen usw. Das wäre nicht funktionell und deswegen ist es schädlich.
Das ist das gleiche Spiel, wie wenn ich Kohlenhydrate glorifiziere und sage, low carb bringt nichts und ich muss Kohlenhydrate essen vor dem Training, während dem Training, nach dem Training. Da ist es relativ einfach, eine Zielgruppe anzusprechen, die so ein bisschen low carb traumatisiert sind. Das sind die, die lange keine Kohlenhydrate gegessen haben und dann eben nicht die Erfolge hatten, die sie sich erwünscht haben. Und jetzt stellt man ein bisschen was um, packt ein paar Kohlenhydrate mit ein und auf einmal sind die dann doch überzeugt davon, dass man Kohlenhydrate braucht zum Frühstück, vor dem Training, während dem Training und nach dem Training.
Es ist einfach so eine Zielgruppe anzusprechen und oftmals ist es auch einfach nur das Ziel mit solchen Ausbildungen, sagen, die eben einen grundsätzlichen Status Quo, wie zum Beispiel, dass Low Carb effektiv ist, was das definitiv ist, wenn wir uns die Daten wissenschaftlich und empirisch angehen, ohne jeden Zweifel. Aber es ist natürlich nicht allgemein gültig. Das heißt, hier gibt es auch Ausnahmen und Low Carb ist nicht der einzigste Faktor, der eine Rolle spielt. Also es ist nicht so, dass ich einfach nur weniger Kohlenhydrate esse und entsprechend Körperfett verliere.
Nicht generell, sondern im Einzelfall. Das heißt, es gibt die Personen, die eben Low Carb traumatisiert sind, die dachten, sie lassen Kohlenhydrate weg und auf einmal passiert eben doch nicht das, was sie sich erwünscht haben und dann heißt es auf einmal, ja Low Carb funktioniert nicht. Nee, der Ansatz, den du gewählt hast, der wahrscheinlich Low Carb mit eingeschlossen hat, hat in deinem Fall zum aktuellen Zeitpunkt für deine Ziele nicht funktioniert. Das muss differenziert werden.
Und so ist es auch mit dem Thema Movement Patterns. Ja, es macht Sinn, sich zu bewegen. Ja, wenn wir mit externem Widerstand überladen, macht es Sinn, recht lineare Bewegungsmuster zu wählen. Punkt Nummer 1, Sicherheit.
Punkt Nummer 2, Progressionspotenzial. Und Punkt Nummer 3, ja, auch Isolationsübungen machen Sinn, wenn ich einzelne Glieder einer Kette stärken will. Denn wenn ich ein schwaches Glied in der Kette habe, was grundsätzlich der Fall ist, ist es in den meisten Fällen unmöglich, dieses schwache Glied an den Rest der Kette anzugleichen, wenn ich Verbundübungen mache oder wenn ich mit funktionellen Bewegungsmustern trainiere. Das ist wie, wenn dein Auto einen Platten hat.
Was machst du? Wechselst du den Reifen aus oder kaufst du ein neues Auto? Beides würde funktionieren, dass das Auto wieder fährt. Nur den Reifen zu wechseln wäre jedoch der deutlich effizientere Ansatz.
Das heißt, wenn zum Beispiel in einer Muskelkette von fünf Muskeln 400 Kilo bewegen können und der fünfte kann nur 80 Kilo bewegen, dann macht es deutlich mehr Sinn, primär diesen einzelnen Muskel zu trainieren um den Rest der Kette anzugleichen via einer Isolationsübung. Und dann, sobald eine gewisse Balance innerhalb dieser Kette hergestellt ist, wieder auf funktionellere Bewegungsabläufe überzugehen. Das heißt, ich verstehe, wo so ein Ansatz herkommt. Ich verstehe auch, wieso ein solcher Ansatz eine bestimmte Zielgruppe, vor allem die, die negative Erfahrungen mit etwas gemacht haben, anspricht.
Aber grundsätzlich sind solche Ansätze zu kurz gedacht. Krafttraining hat definitiv seinen Platz Und Krafttraining kann nicht durch funktionelles Training oder Krafttraining als Ganzes kann nicht durch den einzelnen Aspekt des funktionellen Trainings oder durch dieses Functional Movement Patterns Thema ersetzt werden. Punkt. Irgendwas dazuzufügen?
Entertainment vs. strukturiertes Training
Ich finde, dass es komplette Scheiße war, was du gerade gesagt hast. Ja. Ich finde, ich finde, Und die Grundfrage ist, wen habe ich vor mir und was ist das Ziel dieser Person? Wenn die Person in den Gym kommt und sagt, hier, pass auf, ich bin 55 Jahre, ich bin Bürotäter, ich habe mich noch nie bewegt und eigentlich habe ich auch gar keinen Bock auf Sport, aber ich weiß, ich habe ab und zu Rückenschmerzen und ich weiß, ich sollte für meine Gesundheit tun. dann ist klassisches Krafttraining sicherlich sinnvoll und auf jeden Fall ein Mittel der Wahl es könnte aber vielleicht sein, dass klassisches Krafttraining für diese Person nicht genügend Entertainment ist und dass du für diese Person vielleicht auch eine höhere Auswahl an Übungen irgendwie mitbringen musst in der Physiotherapie und aber auch in meinem Personal Training als ich früher angefangen habe, habe ich gedacht, und das ist lustig weil Shoutout an Jonas, wir haben uns da irgendwann mal drüber unterhalten.
Und wir haben immer gedacht, ein Personal Trainer ist auch dafür da, jedes Training sich neue Übungen auszudenken. Also, dass man einfach neue Übungen macht. Und das hat schon einen Entertainment-Faktor. Und es fördert auch so ein bisschen das koordinative Lernen, würde ich auch sagen.
Also, verstehst du, was ich meine? Also, wenn du jetzt mit jemandem einfach ganz knallhart solche Kniebeugen und so machen, der hat überhaupt keine Affinität dafür, dann ist das schwierig. Vielleicht, wenn er auch aus einer Spielsportart kommt, habe ich auch einen, an den ich gerade denke und der sagt so, ey, gib mir einen Ball und ich mache dir jede Übung. Aber ohne Ball habe ich überhaupt keine Lust, irgendwas zu machen.
Das sind vielleicht Menschen, wo du mit so funktionellen, in Anführungszeichen, Bewegungen, also funktionell finde ich schwierig, weil das ja quasi automatisch bedeutet, dass alle anderen Bewegungen nicht funktionell sind. Deswegen funktionell, in Anführungszeichen. So funktionelle Patterns, es ist am Ende, es ist ein bisschen Entertainment. Natürlich ziehst du einen Nutzen daraus.
Und natürlich wirst du über die Zeit auch stärker werden, wenn du jetzt quasi irgendeine Bewegung machst. Bist du dir sicher? Ja also st zum Anfang hin Ob du mit einer anderen nicht deutlich st geworden w behaupte ich ja gar nicht Wei du was ich meine Aber wenn du jetzt mit keine Ahnung Turkish Get machst sagen wir mal Turkish Get und du f an und du hast es noch nie gemacht wirst du dann am Anfang Probleme haben Irgendwann kannst du den Irgendwann kannst du den mit Bodyweight, irgendwann kannst du den mit einer 4-Kilo-Kettlebell, irgendwann mit einer 8, irgendwann mit einer 16. Ob du jetzt dadurch in der gleichen Zeit nicht hättest, das Dreifache an Kraft und Muskulatur aufbauen können mit normalen Übungen, in Anführungszeichen, was auch immer normal ist, das steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
Weißt du, was ich meine? Also, ich verstehe den Aspekt, am Ende kann man alles machen. Am Ende vom Tag ist es eine Frage von, was sind seine Ziele und die wichtigsten sind die Ziele. Und wenn sich einfach jemand nur bewegen möchte, dann hat es definitiv auch einen Platz.
Oder wenn sich einfach nur jemand mal bewegen möchte für jetzt die nächsten Trainingseinheiten oder nächsten Monat, dann hat es auch seinen Platz. Aber es ist natürlich ein großer Unterschied zwischen, wir reden von Training und besser. Und Training ist nicht Bewegung. Bewegung ist Teil des Trainings, aber Training ist nicht Teil von Bewegung.
Training setzt Fortschritt voraus. Das ist, gut, das siehst du natürlich, ich weiß, dass du das siehst, ist deutlich strenger als ich, aber ich verstehe 100% deine Definition, gar keine Frage. Das ist auch so, wenn jemand möchte sich bewegen, nehmen wir mal das, dann wäre vielleicht ein strukturiertes Training einer Agility-Leiter deutlich zielführender als ein Step Aerobic Kurs. Weißt du?
Folgende Frage. Wenn wir 100 Personen haben, die sich einfach nur bewegen wollen und wir haben 100 Personen, die trainieren wollen und sagen wir beide Gruppen beginnen das Jahr mit, ich will viermal die Woche trainieren für die Gruppe, die trainieren will und die Bewegen Gruppe will sich viermal die Woche bewegen. Das heißt, wir hatten rechnerisch gut 200 Einheiten pro Gruppe. Wie viel Prozent oder was wird die durchschnittliche Anzahl der Einheiten sein für die Gruppe, die trainiert am Ende des Jahres in Retrospektive?
Und was wird die durchschnittliche Anzahl der Einheiten sein der Gruppe, die sich einfach nur bewegt? Ich bin gerade ausgestiegen, weil ich hatte noch, mach du deinen Punkt fertig und dann versuche ich meinen völlig wirren Gedanken auch nochmal irgendwie zu geben. Ein Punkt der untersch wird ist man braucht Ziele um weiterzumachen Wenn man trainiert und Leistungsfortschritt hat ist die Wahrscheinlichkeit dass man diese 200 Einheiten im Jahr tats durchzieht um ein Vielfaches h als wenn man sich einfach nur bewegt Das heißt, jemand, der sich vornimmt, einfach viermal die Woche ins Gym zu gehen und sich einfach nur zu bewegen, die Wahrscheinlichkeit, dass der 50 Wochen am Stück, oder 53 Wochen am Stück, viermal die Woche geht, ist extrem gering.
Man macht so ein bisschen was, und dann ist so, bewegen ist nett, aber Aber bewegen ist nett. Es gibt definitiv Einheiten. Jeder, der strukturiertes Krafttraining macht, hat schon mal Einheiten gemacht, wo er sich einfach nur bewegt hat. Ich persönlich nenne sowas eine Freestyle-Einheit.
Die hat definitiv ihren Platz. Oder du bist, wo ich es auch generell empfehle, ist, wenn du im Urlaub bist, geh in den Gym, mach mal was. Mach was, was du zu Hause nicht machst oder mach was, was du in dem Gym nicht machst. Also ich bin ja grundsätzlich kein Gegner von bewegen, wenn es darum geht, dass bewegen ein kleiner Teil des großen Ganzen ist.
Das Problem ist, das Bewegen hat zu viele Nachteile und auch den Entertainment-Faktor, den verstehe ich natürlich. Und wenn Training keinen Spaß macht, dann wirst du auch nicht dauerhaft trainieren. Es ist einfach so. Ja, es gibt die, die dann trotzdem weitermachen, aber es ist ein kleiner Prozentsatz und selbst bei denen wird sich der Fortschritt basierend auf Begeisterung zurückhalten.
Das heißt, Entertainment spielt grundsätzlich eine Rolle. Im Idealfall ist es aber einfach so, dass wir beides verknüpfen und es wird Einheiten geben, die machen keinen Spaß. So ist es. So ist es bei allem im Leben.
Du kannst nicht nur machen, auf was du Bock hast und wenn du den Fußballspieler willst, der nur mehr Ball spielen will, gut, wunderbar, deswegen bist du wahrscheinlich Profi geworden. Aber die Frage ist jetzt, was bringt dich als Profi weiter? Nochmal 20 Stunden mehr Fußball zu spielen oder 20 Stunden Krafttraining zu machen? Und statistisch ist insbesondere dann, wenn du von dieser Art des Trainings nicht sonderlich begeistert bist, die wahrscheinlich hoch, dass du bei dieser Art von Training nicht besonders gut bist und dementsprechend ein großes Progressionspotenzial hast.
Ja, stimmt. Ich hatte gerade noch überlegt, wenn du jetzt diese Gruppen hast, und dann müsstest du ja theoretisch unterscheiden, was ist euer Ziel. Aber dann kam ich so irgendwie auf den Gedanken, naja, wenn sie sagen, ich möchte mich einfach gut fühlen oder besser fühlen, dann finde ich, das kannst du auch schon, manche fühlen sich gut, wenn sie aus dem Gym kommen, sind richtig aufgepumpt und manche fühlen sich richtig gut, wenn sie zehn Kilometer mit einem Viererschnitt laufen können und das Gefühl haben, hey, ich habe überhaupt keinen Ballast auf meinen Schultern, ich kann total schnell losrennen.
Also auch das Gefühl, wie viel fühlst du dich, das ist ja auch total subjektiv. Also Training ist für Menschen, die sagen, ich möchte stärker werden, ich möchte stabiler werden, ich möchte, ja weiß ich nicht, alle meine Stoffwechselprozesse optimieren, für die ist Training definitiv gut. Ich sehe beides, aber die große Frage ist ja hier, oder mein Beispiel, auf was das Beispiel raus wollte, ist, dass das Bewegen und sich gut fühlen funktioniert. Du musst dich regelmäßig bewegen.
Dopamin und menschliche Weiterentwicklung
Und was unterscheidet, was sind drei Dinge, beziehungsweise was ist wahrscheinlich der größte Unterschied zwischen dem Menschen und allen anderen Lebewesen auf dem Planeten und drei Bereiche, in denen dieser eine Faktor den Unterschied macht? Okay, also Menschen müssen Steuern zahlen. Es gibt auch Länder, vielleicht werden wir auch Schweizer Zuhörer. Sollen wir kurz denen erklären, was Steuern sind?
Ja, okay. Aber ich habe letztens darüber nachgedacht. Über so eine ähnliche Frage, sorry, ein bisschen off-topic. Aber der Mensch als Lebewesen ist es, glaube ich, das einzige Lebewesen, das sich damit beschäftigt hat, Leiden der eigenen Spezies zu verbessern.
Weißt du, was ich meine? Ja. Warum? Also die auch imstande sind, so okay, du hast jetzt Schmerzen, ich gucke mir das mal an.
Fand ich irgendwie, war nur ein ganz kurzer Gedanke, aber dann war auch wieder weg. Ich rede aber auch eine wirre Scheiße heute, Wolfgang. Der eine Punkt, also wirklich, ich bin, ist Dopamin. Es gibt kein Lebewesen, dass dieses Maß an Dopamin hat.
Und das äußert sich primär in drei Aspekten. Das ist erstens Feinmotorik. Wenn wir ein Lebewesen, das dieses Maß an Feinmotorik hat, wie der Mensch, vor allem in so vielen Bereichen, der Arm inklusive der Hand ist Feinmotorisch ein Wunderwerk. Dopamin reguliert Feinmotorik.
Zum Beispiel, wenn du ein klinisches Dopamin-Defizit hast, Parkinson's, verlierst du diese Fähigkeit zur Feinmotorik. zweite ist Sprache Sprache einer der Grundlagen für Sprache ist Dopamin und es gibt kein anderes Lebewesen von dem uns bekannt ist dass es auf diesem Spektrum kommunizieren kann wie der Mensch basierend auf Sprache Was eine gute Hamza fragt ist wie viele Sprachen gibt es auf der Welt? Sehr gute Frage. Es gibt gut 200 Länder. Das heißt, wie viele Sprachen haben wir auf der Welt?
Spanisch, Portugiesisch, Englisch steckt einiges ab. Aber dann musstest du ja auch mit einem Sprachwissenschaftler mal reden, ob durch diese ganzen, also ob dann solche Ausprägungen wie harte Dialekte, ob das dann vielleicht... Ich meine, Mandarin und Kantonesisch verstehen sich ja auch nicht so richtig. Ja, ich glaube, das zählt schon wieder als eigene Sprache.
Aber stell mal einen Ur-Bayer und einen Ur-Sachsen nebeneinander, die werden sich tatsächlich in Grundzügen verstehen, aber so, weißt du, was ich meine? Also Spaß beiseite, die könnten jetzt wahrscheinlich kein Gespräch übers Leben führen, weil die es nicht verstehen würden. Du meinst, dass Deutsch und Schweizerdeutsch nicht dieselbe Sprache sind? Nee, ich sage, dass ich die Frage einfach hätte.
Ich möchte nicht sagen, dass ich die Antwort kenne. Keine Ahnung. Ja, das ist eine gute Frage, was tatsächlich als Sprache zählt und an welchem Punkt ist ein Dialekt. Das ist wahrscheinlich relativ viel grau und gar nicht so viel schwarz-weiß. aber klar gibt es ein paar Hauptsprachen und das Interessante wäre, wie viele verschiedene Sprachen sprechen 90% der Bevölkerung mich würde nicht wundern, wenn das eine verdammt kuleine Zahl ist, irgendwie 90% der Weltbevölkerung sprechen 10 Sprachen, aber wenn du halt alle Sprachen zusammenzählst, wenn es gut 200 Länder gibt das ist eine Frage, wie definierst du Sprache?
Gute Frage recherchieren wir mal Also Punkt Nummer zwei ist Sprache. Es gibt kein anderes Lebewesen, das dieses Spektrum an Kommunikation hat, was natürlich auch den Menschen ausmacht, vor allem dafür sorgt, dass der Mensch so effizient in Gruppen arbeitet. Und der dritte Punkt ist, und das ist der wichtigste in dem Kontext von dem Punkt, den ich machen will, es ist Progression. Dopamin belohnt Progression.
Progression wird befeuert durch Dopamin. Wenn immer du Fortschritt machst und Erfolg hast, schüttest du Dopamin aus. Und je mehr Dopamin aussch desto gr Drive und Motivation mehr Fortschritt und mehr Erfolg einzufahren Und ein Key Driver f jegliche Form des menschlichen Verhaltens ist Dopamin Das ist einer der Gründe, warum es wichtig ist, im Training zu trainieren und Fortschritt zu machen, sodass ich wiederkomme und trainiere, um Fortschritt zu machen. Und jeder, der schon weichen Sport macht, kennt das.
Du hattest eine Phase, wo nichts vorangeht, du bist einfach nur platt, du bist nicht motiviert. Da geht es jedem irgendwann so. Und dann gibt es Phasen, wo du was trainierst oder was Neues machst und du machst auf einmal Fortschritt und siehst, ich werde besser, ich werde besser, ich werde besser. Da freust du dich richtig auf die Workouts.
Und du brauchst möglichst viele von diesen Trainingsanheiten, wo du weißt, heute gehe ich trainieren, da geht was. Und möglichst wenig von den Workouts, wo du am Ende rausläufst und du denkst, heute hat das alles nicht so geklappt, wie ich eigentlich dachte. und du kannst das Workout mehr als Niederlage, als Erfolg verbuchen. Und da ist Dopamin ein entscheidender Schlüssel, dass wir uns regelmäßig bewegen. Und eben ein wichtiger Faktor von regelmäßiger Bewegung ist diese positive neurochemische Assoziation.
Und das zählt genau genommen für jegliche Art von Verhalten. Wenn du positives Feedback auf dein Verhalten bekommst, von innen, von außen, dann ist immer Dopamin involviert. Und je mehr positives Feedback du bekommst, desto mehr wird dein Dopaminhunger dich dazu zwingen. Und jeder Mensch, das ist Teil der menschlichen Natur, wird dein Dopaminhunger dich dazu zwingen, dass du, oder Dopamindurst, dass du das wiederholst und wieder machst und wieder machst und wieder machst.
Und das ist ein weiterer Grund, warum eben strukturiertes Training mit Fortschritt entscheidend ist, dass du regelmäßig gehst. und again, jeder wird wahrscheinlich Einheiten machen, ich nenne es Freestyle oder Einheiten machen, wo er sich einfach mal nur bewegt. Das ist vollkommen okay. Die haben auch ihren Platz. Der Großteil des Sports sollte jedoch aus Training bestehen, dass tatsächlich was vorangeht und dass man tatsächlich auftaucht.
Definitiv, ich muss gerade trinken.
Trainingsumgebung: Home Gym vs. kommerzielles Studio
Ich muss auch sagen, ich habe keinen strukturierten Trainingsplan. Ich habe lange auch trainiert nach strukturierten Trainingsplan. Im Moment ist es so ich versuche zwei bis drei Mal die Woche irgendwie mich dahin zu qu und zu gehen Das hei qu ist es nicht mehr Am Anfang ist es qu irgendwann kommst du rein Und ich habe meine und ich kenne meine Gewichte und versuche dann da schon im Kopf auch zu steigern. Zumindest bei den Grundübungen.
Und damit fahre ich ganz gut. Also geht es besser, definitiv. Aber ich gehe regelmäßig, ich trainiere auch anstrengend und hart. Und das ist für mich völlig in Ordnung.
So fahre ich eigentlich ganz fein. Ich bin ja auch seit Anfang des Jahres wieder im Studio angemeldet und das war ein Gedanken, den ich schon öfter und länger hatte und aber nie die Entscheidung getroffen habe, dass ich jetzt quasi außerhalb meines Studios trainiere und das war definitiv für mein Krafttraining eine sehr gute Entscheidung da ich mache drei, vier Einheiten die Woche was im Winter das meiste ist, was ich an Krafttraining gemacht habe in langer Zeit. Im Sommer mache ich etwas mehr, im Winter etwas weniger. Also es ist Das ist aber auch so, wir hatten auch mal diese Home-Gym-Challenge.
Und bei uns ist es ja quasi so, jetzt kommt man bei dir ins Gym oder bei mir in die Praxis und denkt sich so, geil, Alter, ihr habt ja alles. Ihr habt Breaks, ihr habt Kabelzüge, Back-Extension, alles Mögliche. Und jeder, der sich so ein Home-Gym aufbaut, der würde sich die Finger reiben und denken, wie geil kann man denn hier bitte jeden Tag trainieren. Und das stimmt auch.
Aber Punkt eins, es nutzt sich ab. Und Punkt zwei, wenn du einfach den gesamten Tag da bist, du brauchst eine neue Perspektive. Du brauchst einen neuen Reiz. Und so blöd das auch klingt, du brauchst, ich weiß nicht warum, aber du brauchst andere Menschen um dich rum.
Wobei ich auch sagen muss, ich war, habe ich jetzt im Podcast auch schon erzählt, ich habe viele Gyms hier in Frankfurt jetzt durch. Und also ich wohne in Frankfurt, deswegen in Frankfurt. Und in Frankfurt gibt es ja auch diese ganz klassischen Gyms, ich nenne jetzt keinen Namen, die auch so ein bisschen teurer sind. Aber am Ende haben fast eigentlich alle den gleichen Gerätehersteller.
Ich nenne jetzt auch da keinen Namen. Egal, ob es McFit ist oder Fit711 oder whatever, die haben einfach Lloyd, keine Ahnung, die haben einfach all den gleichen Gerätehersteller. Und das Lustige ist, weil für die Mechanik der Trainingsgeräte zahlst du einfach überall krass unterschiedliche Preise. Das hat einfach nur mit dem Publikum zu tun, dass die anziehen wollen.
Aber ich muss sagen, ich will kein High-End-Gym, bei dem ich mich dann auch irgendwie ein bisschen schicker anziehen muss, weil die Gefahr besteht, dass ich da irgendjemanden treffe. sondern ich will wirklich verwatzt, also verwatzt in Anführungszeichen, ich will einfach in einer Jogginghose und in einem T-Shirt und vielleicht auch morgens früh nach dem Aufstehen mit völlig zerzausten Haaren will ich ins Gym gehen, ohne dass ich mich schlecht fühle und deswegen, ich brauche Leute um mich, aber ich möchte auf keinen Fall irgendwie so eine Modelatmosphäre, es darf nicht so geleckt und sauber sein, ich finde das ist ganz, ganz schlimm in einem Gym.
Dem stimme ich zu. Ja. Und deswegen, ja, eigenes Gym ist geil, ich trinke auch gerne bei uns, aber ich freue mich auch einfach nochmal irgendwie rauszukommen und dann was Neues zu sehen. Also könnt ihr gerne mal Bezug nehmen für die, die ein Homegym haben.
Ich hatte damals mein erstes Homegym. Ich habe mich ja selbstständig gemacht in meiner Studenten-WG. Beziehungsweise dann in meiner einen Wohnung hatte ich das eine Zimmer. Und da habe ich dann auch Kurzhandeln und Langhandeln und so gehabt.
Und dachte immer, geil, da kann ich irgendwie abends gucke ich Fernsehen und dann trainiere ich nebenbei. Aber du trainierst nicht. Obwohl das Gym direkt nebendran ist, du trainierst nicht. Und wenn du trainierst, trainierst du eigentlich nicht richtig ordentlich.
Aber wenn du so ein Gym hast, dann triffst du die Entscheidung, ich steige jetzt ins Auto oder ich setze mich jetzt aufs Fahrrad, ich fahre ins Gym und alleine dadurch, dass du diesen Weg auf dich nimmst, hast du eine andere Trainingsmotivation und Trainingsbereitschaft, als wenn du eh da bist und dann trainierst und merkst, ach komm, fuck it, ich gehe einfach heim. Also, ja. Ja, ein Faktor, der bei mir groß ist, wenn ich in meinem Gym bin, bin ich in der Arbeit und die Anzahl der Sachen, die mir in den Kopf kommen während so einem Training, das muss noch gemacht werden, das muss noch gemacht werden, ach, die E-Mail muss ich noch schreiben, ist recht hoch, während wenn ich draußen bin, ist das Umfeld ein komplett anderes und mir kam tatsächlich nicht, dass ich mich jetzt erinnere, in den letzten sechs Wochen einmal ein Gedanke, ach, die E-Mail muss noch gemacht werden, sondern ich bin raus aus dem Setting und damit ist die Konzentration aufs Training deutlich höher.
Was nicht bedeutet, dass ich nur noch extern trainieren werde. Der Wechsel macht es. Natürlich hat so ein Homegym, oder in meinem Fall ist es kein Homegym, sondern mein Büro ist ein Gym, den großen Vorteil der Effizienz. Das Gym, wo ich jetzt trainiere, ist fünf Minuten weg von mir und hat Parkplätze direkt vor dem Eingang.
Das sind zwei wichtige Faktoren für mich. Nichtsdestotrotz ist es natürlich eine Zeitersparnis, wenn ich bei mir trainieren w Also eine Einheit die Woche mache ich tats auch bei mir denn die ist relativ kurz und daf fahre ich nicht extra da hoch denn das ist auch die Einzige, die ich quasi hier machen kann. Alles andere sind Übungen, die ich nicht hier machen kann, was auch ein weiterer Faktor ist, wenn du in ein anderes Gym gehst, dann hast du einfach deutlich mehr Optionen. Die wenigsten werden ein Homegym haben mit 1000 Quadratmetern.
Entsprechend bietet ein reguläres Gym, das irgendwo seine 1000 Quadratmeter hat, einfach mehr Optionen. Du kannst Maschinen machen, du kannst Equipment benutzen, das du so einfach nicht zur Verfügung hast und das ist ja wieder auch so ein Faktor für das Thema Dopamin. Was Neues schüttet Dopamin aus. Dopamin ist automatisch Drive-Motivation.
Das ist so ein neues Gerät zu verwenden und daran zu trainieren, ist automatisch nochmal so ein Faktor, der dafür sorgt, dass es vorangeht. Ja. Ja, definitiv. Nehmt gerne mal Bezug, wenn ihr einen Gym habt, wenn ihr Personal Trainer seid oder Physio mit einer ordentlichen Geräteausstattung, dann dürft ihr euch gerne mal melden, würde mich wirklich interessieren.
So, Wolfgang, wollen wir noch ein Thema aufmachen? Also ich muss sagen, ich bin wirklich wirr, was aber auch völlig okay ist, weil dieser Podcast, dadurch, dass er wöchentlich stattfindet, ist ja auch ein Abbild unserer geistigen Haltung und beziehungsweise, guck, da merkst du schon, was rede ich denn? Also was ich sagen würde, ist man hat gute Tage und schlechte Tage und ich fand, unser letzter Podcast war sensationell lustig, aber ich bin irgendwie, bin ich wirr heute. Merkst du, dass ich wirr bin, Wolfgang?
Nicht mehr als sonst. Okay. Dieses Thema Hybrid ablegt, würde ich sehr gerne noch besprechen, aber mein Punkt wäre, lass uns das in der nächsten Folge machen. Lass uns das quasi als Hauptthema in der nächsten Woche machen.
Dann hatten wir das Hauptthema dieser Woche. Das ist tatsächlich auch auf meiner Liste. Denn ich wurde auch letzte Woche gefragt, was ich von diesem Thema Hybridathlet halte. Beziehungsweise aus meiner Sicht für viele eine wichtigere Frage ist, inwieweit macht so ein Ansatz für mich Sinn?
Und das würde ich gerne als technisches Hauptthema in die nächste Folge übernehmen. Ja, sehr gut.
Wirkung von Koffein und Schlafstörungen
Wunderbar Wolfgang ich w aufgrund von Verwirrung die Folge vielleicht jetzt schon zumachen weil ich glaube von mir ist heute irgendwie kognitiv nicht mehr viel zu erwarten Machen wir. Okay, also großes Sorry. Also, gute Knacken. Wobei, ich muss sagen, eine Sache habe ich anders gemacht.
Ich habe am Anfang der Folge noch einen Kaffee getrunken, während wir aufgenommen haben. Und vielleicht knallt gerade der Kaffee so, dass ich so ein bisschen drüber bin. Kennst du das? Man braucht so eine Dreiviertelstunde, bis das Koffein im Blut piekt.
Wir sind jetzt ziemlich genau 45 Minuten in der Folge. Also 3% wird über die Mundschleimhaut aufgenommen, 27% über den Magen und 70% über den Darm. Entsprechend, genau, ist es so 40, 45 Minuten. Und ich glaube, das knallt jetzt.
Ich weiß noch, als ich damals die Siebträgermaschine bekommen habe für die Praxis und wir, und ich habe dann so an der Mühle eingestellt und so rumprobiert und dann musste ich ja jedes Mal den Espresso probieren. Ey Wolfgang, ich bin wirklich, ich bin einmal, das ist kein Witz, ich musste rausrennen an die frische Luft, weil ich gedacht habe, ich raste gleich aus und habe gegoogelt, ob man an Koffein sterben kann. Also das war wirklich jenseits von gut und böse. Die letzte Maschine, die ich im lokalen Handel gekauft habe, da haben dann auch die Maschine im Geschäft eingestellt.
Es war irgendwie abends um sechs. Und ich habe dann halt auch, dass er halt passt, habe ich jeweils ein Schlückchen genommen. Da dachte ich, ja, das passt schon. Aber es waren halt doch relativ viele.
Und dann war ich abends um zehn im Bett und lag mit offenen Augen auf dem Rücken, habe die Decke angeguckt und habe mir gedacht, was ist denn jetzt los? Und ja, dann habe ich kurz drach gedacht und es war so, okay, diese paar Schlückchen Espresso, Expresso haben da dann doch einen anregenderen Effekt gehabt, als ich das in dem Moment wahrgenommen habe. Ich muss sagen, früher hat mich das total gestresst, wenn ich mal nicht schlafen konnte. Also wenn ich jetzt irgendwie dann um nachts um zwei noch wach gelegen habe, da habe ich so eine innere Unruhe bekommen.
Und das habe ich aber gar nicht mehr. Ich glaube, das kommt vom Meditieren, weil ich schaffe es dann wirklich total entspannt im Bett zu liegen. Ich sage dann, naja gut, dann schläfst du jetzt heute Nacht halt mal nur drei oder vier Stunden. Jede jedes junge paar das ein kind bekommen hat ist es gewöhnt jede mutter ist es gewöhnt und natürlich bin ich da nicht bei 100 prozent aber den tag kriegst du auch so gut rum und dann gehst du am abend sch fr ins bett ist was sch und ich bin v entspannt mittlerweile ich habe nicht mehr diesen inneren Stress Also das werden jetzt ganz viele sagen das kennen sie Ich kenne das auch von fr als ich noch in der Schule war oder im Studium oder auch in der Anfangszeit.
Doch in der Anfangszeit vom Arbeiten auch, wo ich dachte, oh, wenn ich jetzt nicht schlafe, scheiße. Und dann entsteht so ein Stress. Aber ich lege mich da hin, ich meditiere so ein bisschen vor mich hin und sage mir dann so, so what? Selbst wenn ich meine ganze Nacht nicht schlafen kann, dann kriege ich den Tag trotzdem rum.
Ich hatte früher, als ich bei McFit war, hatte ich, das hatte ich so einmal im Jahr oder so, dass ich irgendwie nachts um drei noch wach lag und nicht schlafen konnte. Und dann bin ich wirklich aufs Fahrrad und bin dann mit dem Fahrrad zum McFit gefahren, hab trainiert und bin dann zurückgefahren. Dann war ich um fünf, halb sechs daheim und dann hab ich da nochmal zwei Stunden geschlafen oder drei, hatte aber deswegen mein Training schon drin, hab dann mittags Mittagsschlaf gemacht, anstatt trainieren zu gehen. Und selbst das hat funktioniert.
Hast du mal wirklich mitten in der Nacht trainiert wurde. Ein Faktor, den man halt bei dir jetzt auch bedenken muss, ist seit du nur noch von Dienstag bis Donnerstag arbeitest. Ja, mach den Witz vorbei. Der Rest des Satzes war glaube ich nicht notwendig.
Ich denke, jeder konnte den für sich selbst vervollständigen. Was wollte ich denn sagen? Wolle. Aber hast du mal nachts trainiert irgendwie, weil du nicht schlafen konntest?
Bewusst nicht. Ja gut, wenn man es halt nicht liebt, ist auch egal. Naja. Wir hatten bis vor kurzem gar keinen McFit oder was ist bis vor kurzem?
Also damals, als ich noch in Studios trainiert habe, gab es bei uns keinen McFit. Also Stuttgart-Innenstadt-McFit ist auch ein spannendes Thema, was mir gerade einfällt.
Zukunftstrends auf dem Fitnessmarkt
Die Entwicklung am Fitnessmarkt würde mich auch mal interessieren. Ich schreibe es mal auf. Und zwar die Perspektive, was wird passieren? Nach großen, ich sag mal, Supermarkt-Fitnessstudios, was passiert?
Ich schreibe es mal auf, können wir auch nochmal kurz diskutieren. Ich denke, komm, machen wir die Runden, die Folge noch rund mit dem Thema. Ich denke, es wird sich auf drei Formen des Fitnessstudios herauskristallisieren. Das ist Discounter, viele Menschen, wenig Mitgliedsbeitrag.
Es ist High End, das High End wird sich aber auf sehr wenige Orte kristallisieren, wo die Zielgruppe ist, die nicht nur bereit ist, das zu bezahlen, sondern... und die auch dafür bezahlen will. Und das Dritte ist persönlichere Mikrogyms, wo eben Fläche kleiner ist, Mitgliederanzahl kleiner und der persönliche Kontakt wesentlich größer. Ob das jetzt sowas wie ein Crossfit-Gym ist, ob das ein privates PT-Gym ist oder ähnliches, einfach kleiner, geringere Kosten, weniger Mitglieder und persönlichere Umstände. Ich glaube, dass es, genau, also Also ja, genau wie du sagst, ich glaube, dass was Interessantes sind diese Mikro-Gyms, wobei Mikro für mich, ich glaube, es könnte auch noch was geben wie the return of diese privaten Gyms.
Also ein privater Besitzer, aber nicht so unbedingt Mikro, natürlich jetzt nicht so groß wie ein McFit, aber so, du weißt, was ich meine. Also so, was jetzt nicht super stylisch, dafür mit sehr, sehr, sehr viel Liebe fürs Gerätdetail, ausgewählte Geräte, auch durch unterschiedliche Hersteller. Also nicht so, ich mache einen Gym auf, ich gehe zu einem Hersteller, ich hole mir den maximalen Mengenrabatt, sondern jemand, der wirklich Liebe für den Sport hat und dann sagt, okay, ich richte das ein, ich brauche das Gerät, das, das, das, das, das. und ja und wo es halt auch nicht unbedingt um super stylisch geht, sondern wirklich eher um den Sport.
Dieses privaten Gym ist ein interessantes Thema, denn basierend auf einem Modell, das vor allem in den USA populär ist, was jetzt in letzter Zeit mehr und mehr in Deutschland gibt, ist, dass quasi Wohnhäuser eigene Gyms haben. Du bist in einem Apartmentgebäude, hast deine Wohnung und Teil dieses Apartmentgebäudes ist im Erdgeschoss ein Gym. So communal facilities ist ja in so gr Wohngeb in den USA vollkommen normal und macht ja auch viel Sinn Nicht nur f Gym sondern auch f viele andere Aspekte Ob du jetzt da noch einen Spa hast, Cold Plunge, Sauna, ob du jetzt einen Cinema Room hast, ob du da Meetingräume hast, je nachdem wo und welche Zielgruppe, macht das viel Sinn.
Gym ist mit Sicherheit eines der ersten Dinge, dass du halt einfach weißt, in meinem Gebäude, da wo ich wohne, habe ich ein Gym. und das ist was, das ich jetzt mehr und mehr mitbekommen habe, dass in Deutschland Wohngebäude gebaut werden, die eben einen Gym inklusive haben und gerade wenn es darum geht, dass du eben zeiteffizient arbeitest und auch ein recht ruhiges Umfeld hast, ist für das entsprechende Wohngebäude so ein Gym eine sehr, sehr gute Idee und auch da wieder, du kannst ja trotzdem deine Mitgliedschaft haben, aber du hast dann die Option, whatever, wenn du, Sonntagmorgen im Januar es ist Glatteis draußen, du willst jetzt nicht ins Gym fahren, dann kannst du runtergehen, einfach mit wahrscheinlich dem Aufzug runterfahren und kannst dann in deinem Gym kurz trainieren oder du willst jetzt irgendwie morgens kurz trainieren und Gym mitfahren, umziehen und so weiter, alles, es kostet einfach zu viel Zeit, dann kannst du kurz in Sportklamotten aus deiner Wohnung runter in dein eigenes Gym oder in das Gym deines Hauses, dort eine kurze Einheit machen und dann in Sportklamotten wieder hoch, zu Hause duschen, ich glaube, dass es auch eine riesige Chance ist für Gewerbeflächen, beziehungsweise für Großunternehmen, einfach die ja immer, also diese Diskussion Homeoffice oder Office vor Ort, das ist ja sehr groß und ich glaube, natürlich kann man Leute zwingen, ins Unternehmen zu gehen, das wird aber wahrscheinlich bei sehr vielen Leuten auch auf kein gutes Gefühl stoßen, weil die sagen, ey, ich will aber daheim sein.
Ich glaube, es ist besser, Anreize zu schaffen, dahin zu gehen und wenn du ein wirklich geiles Gym hast dann besteht vielleicht die M dass man Leute anreizt da wieder hinzugehen Also angenommen du hast jetzt wei ich nicht 400 Quadratmeter Bürofläche oder 5, finde ich, das ist zu wenig. Sagen wir, du hast wie groß ist so eine Bürofläche von einem großen Unternehmen? 1000 Quadratmeter Bürofläche und dann sagst du, okay, wir können jetzt auf 100 Quadratmeter verzichten, weil wir haben jetzt so ein Hybrid, viele sind im Homeoffice und viele sind da, wir haben vielleicht auch keine festen Arbeitsplätze, nehmen wir 100 Quadratmeter weg, bauen da ein wirklich geiles Gym rein, dass Leute wirklich Bock haben, da hinzugehen, machen vielleicht noch irgendwie so eine Ernährungsmöglichkeit, irgendwie kostenlos Lunch oder was.
Und dann haben Leute auch schon wieder Bock und sagen, ey, ich muss eh ins Gym, ich muss eh Mittagessen, ich fahre ins Büro, arbeite da, hab mein Mittagessen da, hab mein Gym da und dann fahre ich heim.
Firmenfitness und Büro-Kultur
Ich glaube, das könnte noch eine Möglichkeit sein, weil man sieht ja gerade jetzt mit der PBB, also mit dieser Bank die natürlich auch in Deutschland jetzt wieder unter Druck gerät, weil die ganzen großen Gewerbeflächen in USA, in New York, in Los Angeles, in San Francisco, die stehen nach Corona und nach Remote-Arbeit sehr, sehr unter Druck, weil die Leute sie nicht mehr benutzen. Und ich glaube, das wird ein großes Problem. Also die Entwicklung der Gewerbeflächen in Ballungszentren, in Großstädten, wo natürlich hohe Mieten hast, da bin ich sehr, sehr, sehr gespannt, was da passiert. und das beobachte ich mit großem Interesse.
Ich glaube aber, dass ein Gym vielleicht eine Möglichkeit sein könnte, die Mitarbeiter dahingehend zu binden. Weißt du, welches Unternehmen ein großartiges Office-Gym hat? Ist es ein Unternehmen, das ich auf jeden Fall kennen könnte? 100 Prozent. Dann Porsche.
Almost, AMG. Ah, okay. AMG haben ein sehr sch Gym f ihre Mitarbeiter Da haben die auch schon relativ fr Adidas hat das so ein kompletten Campus Genau Adidas hat auch Trainingsm für ihre Mitarbeiter. Weißt du, was das Gym von Adidas und das Gym von AMG gemeinsam haben?
Was? Trainer wurden im YPSI ausgebildet. Ah, nice. Hamza fragt Thomas, für was steht AMG?
Wow. Ich kann einen verwirrenden Hinweis geben. AMG sitzt in Affalterbach. Aber es hat nichts damit zu tun.
Automotorgetriebe. Ausländer mit Geld wäre ebenfalls falsch. Aufrecht Melcher Groß Asbach. Anlagentechnik.
Aufrecht Melcher Groß Asbach. Das ist der Name von dem Ingenieurbüro, das mit dem Ganzen angefangen hat. Das fand ich jetzt eine sehr gute Frage, Wolfgang. Nice.
Da würde ich die Folge auch dicht machen. Haben wir doch wieder abgeliefert. Niemand hat es erwartet, aber wir haben abgeliefert. Ich merke auch, dass meine Verwirrung langsam weniger wird.
Großartig, das Koffein nimmt ab. Zeit für Mittagsschlaf. So nämlich. Ich gehe jetzt trainieren, Wolfgang.
Hau mir noch ein Espresso rein. Vollgas. Olle, vielen Dank für die Woche. Vielen Dank für die Woche.
Was für eine Woche. Meine Verwirrung ist immer noch da. Wolfgang, vielen Dank für die Folge und bis nächste Woche. Ciao.
Gute Woche. Untertitelung des ZDF für funk, 2017