Einführung in die Baubiologie
Armin, willkommen zurück. Freut mich, hallo. Schon weilchen her, sind es zweieinhalb Jahre, dass du das erste Mal da warst? Circa, ja.
Ich habe dir gerade erzählt, dass die erste Folge mit dir unter den Gästenfolgen in der Top 5 ist. Unglaublich, freut mich sehr. Das ist ein interessantes Thema, die Baubiologie. Das Thema Baubiologie hat da dann doch viele interessiert und ich habe auch viel Feedback bekommen.
Wir haben in der ersten Folge ja viel über das Thema E-Smog, ein bisschen über Schimmel geredet, aber eine Sache, die wir tatsächlich nicht im Detail besprochen haben, war, was ist Baubiologie? Ja, sehr gerne. Also Baubiologie ist eigentlich die Beziehung des Menschen zu seiner bebauten Umwelt, also seine erste direkte Umwelt. Also es geht im Prinzip darum, welche Auswirkungen haben die Baustoffe, das Gebäude auf den Menschen und auch welche Auswirkungen hat der Mensch auf das Gebäude, also auch sein Nutzerverhalten zum Beispiel auch.
Und das ist eigentlich Baubiologie. Es geht um das Thema gesundes Wohnen. Das heißt, man möchte hier einfach unnötige Umwelteinflüsse im Bereich der Physik, Chemie, Mikrobiologie, also sprich elektromagnetische Felder, Wohngifte, Schadstoffe und Mikroorganismen vermeiden und versuchen, ohne technische Einbußen ein natürliches Lebensumfeld zu erzeugen. Also die Menschheit hat sich ja im Laufe der Jahrmillionen entwickelt in einem natürlichen Hintergrund, in einem natürlichen Milieu.
Und dieses Milieu setzt sich eben zusammen aus dem natürlichen Strahlungshintergrund, dem chemischen Hintergrund und auch dem mikrobiologischen Hintergrund. Und in den letzten Jahren, kann man sagen, haben wir eigentlich durch unsere Bauweise dieses Milieu komplett verändert. Also wir haben eine sehr luftdichte Bauweise, das heißt wir haben Anreicherungen von einerseits Feuchtigkeit, Kohlenstoffdioxid, Ausgasungen von Baustoffen, von Möbeln. Andererseits natürlich eine sehr starke Technisierung unserer Gebäude, also elektromagnetische Felder und natürlich auch Mobilfunk von außen.
Und dann, wenn die Gebäude dicht sind und keine Lüftungsanlage eingebaut ist oder die Bewohner auch zu wenig bewusst lüften, steigt die Feuchtigkeit und es können sich auch Mikroorganismen entwickeln.
Schimmelproblematik in modernen Gebäuden
Also ich habe auch Fälle gehabt, wo Gebäude im vierten Jahr alt, also vier Jahre alt, das war glaube ich vor vier, fünf Jahren wird das gewesen sein, also ein sehr moderner hoher Standard auch und das Geb im vierten Jahr hat dann das Gitterbett freistehend im Schlafzimmer voll mit Schimmel In Salzburg war das ein Fall Und dann war natürlich die große Frage oder Diskussion, wie kann das sein? Und dann war halt Baumeister da und Bausachverständiger und alles mögliche. Und irgendwie sind es dann auf Baubiologie gekommen und dann haben gesagt, jetzt soll der mal schauen sozusagen. Ich bin dann hinkommen und habe mir das angeschaut.
Und es war wirklich so, dass das Gitterbett ist frei im Schlafzimmer gestanden, war ein Vollholzgitterbett. Also die Eltern haben ja geschaut auf das Kind, dass das natürlich ist und so. Und sie hat mir dann erzählt, die Mutter, es war innerhalb von einer Nacht, also am Abend hat sie noch nichts gesehen und in der Früh war das Bett dann voll, das ganze Holz voll mit Schimmel. Und dann war natürlich, sie hat mir erzählt, sie hat das Bett dann genommen und dann Balkon rausgeschmissen, also in Schnee rein, weil das ist ein Drama halt.
Und das war halt wirklich ein sehr schönes Beispiel auch, weil das Gebäude war ein hoher Standard, also es war einfach luftdicht. Und beide Eltern waren zu Hause, er war selbstständig, hat ein Büro gehabt und die haben zwei kleine Kinder gehabt, also die Mutter war auch in Karenz zu Hause. Und kleine Kinder produzieren viel Feuchtigkeit, sagen wir. Das ist genau das Babyfläschchen und Baden und alles und dann Dekochen und die ganzen Sachen.
Und dann natürlich das Schutzempfinden der Eltern, man versucht es warm zu halten, dadurch wenig gelüftet. Dann war das einfach so, dass an den Bereichen sozusagen, wo der höchste Feuchtegehalt war, hat es dann angefangen zum Schimmeln. Und das war halt das Vollholzgitterbett. Also der Schimmel wächst nicht mehr an der Außenwand, so wie wir es früher kennen, sondern in neuen Gebäuden kann das wirklich auch an Möbeln dann stattfinden oder sogar im Hausstaub selbst, weil einfach die Feuchtigkeit sich so anreichert.
Das heißt, man sieht eigentlich den Schimmel gar nicht mehr, kann dann im Hausstaub schon wachsen oder in diesem extremen Fall dann halt, eben das Gitterbett.
Richtiges Lüften und Lüftungsanlagen
Ich habe das dann ausgerechnet, wie oft die lüften müssen. Ich bin dann auf 16 Mal lüften gekommen pro Tag. Und das war dann halt, kann man ja eben aufgrund der Feuchtemenge und alles Nutzerprofil dann erstellen und dann ausrechnen, wie oft die lüften müssen. Und da war halt, den 16 Mal schafft es nicht, wie soll das gehen.
Also man muss halt dann einfach eine Lüftungsanlage einbauen, nachrüsten. Wurde dann gemacht, eine dezentrale Lüftungsanlage. Das geht relativ schön und schnell zum Einbauen. Das sind im Prinzip dann nur so runde Rohre, also mit einem Durchmesser von 120 mm und kommt dann direkt in die Wand rein.
Da ist ein Lüfter drin mit einem Wärmetauscher und der tauscht dann die Luft aus. Dann hat man eine Grundlüftung und dann ein paar Mal noch, so ein bis zwei Mal sollte man trotzdem noch die Fenster aufmachen Dann hat man das im Griff Diese L ist nicht Standard Nein das ist auch das gro Problem Also wir bauen nat aufgrund der Energieeffizienz sehr dichte Geb und das hat in den letzten Jahren ein großes Problem eben gegeben, weil auf die Luftdichtheit zwar geachtet wurde, aber eben nicht auf das Nutzerverhalten. Das heißt, die Leute müssen darauf hingewiesen werden, dass sie massiv mehr manuell lüften.
Und das ist, wenn man sagt, okay, Familie, wie ich das extrem Beispiel genannt habe oder erzählt habe, wenn man da auf 7, 8, 10 mal lüften kann, das gehen ist unmöglich. Noch schlimmer ist es eben, wenn man im Bestandsbau ohne einen Wärmeschutz Fenster nachrüstet, also dichte Fenster nachrüstet, dann kommt es sehr schnell zum Schimmelbefall, weil das Gebäude einfach abgedichtet wird.
Bauphysik: Relative Feuchtigkeit und Wandtemperatur
Mein erster Gedanke wäre jetzt, ich bestelle mir so ein Feuchtigkeitsmesser bei Amazon, stelle den in jeden Raum und lüfte den einfach so regelmäßig, dass wir konstant zwischen 50 und 60 Prozent bleiben. Würde das funktionieren? Ist für den ersten Schritt einmal interessant, um zumindest einmal ein Gefühl zu bekommen. Aber es ist halt immer die relative Feuchtigkeit, belügt uns ja total.
Relativ heißt ja in Relation zu was? Und zwar in Relation zur Temperatur. Und das hat dann immer sehr stark mit dem Gebäude zu tun. Das heißt, habe ich jetzt ein neues Gebäude, das heißt mit einem Vollwärmeschutz, oder habe ich jetzt einen Bestandsbau?
Das hat eben mit den Oberflächentemperaturen zu tun, wenn ich ein altes Gebäude habe, oder wenn ein altes Gebäude eben vorhanden ist und ich habe eine relative Luftfeuchtigkeit von 50%, dann kann das schon viel zu hoch sein. Und das ist eigentlich viel zu hoch sogar. Bei gleicher Temperatur? Ja, bei gleicher Temperatur.
Also wenn man zum Beispiel im Altbau 22, 23 Grad hat, weil die Oberflächen oder die Wände halt einfach nicht ganz so warm sind, dann heizt man ja mehr. Dann sinkt aber diese warme Luft mit 23 Grad, mit 50% relative Luftfeuchtigkeit, im Bereich der Wand auf 9 Grad ab und die Luft kann man sich vorstellen wie ein Gefäß. Wenn die Luft warm ist, dann ist es ein großes Gefäß und wenn die Luft dann sozusagen ein großes Gefäß, wo viel Feuchtigkeit reinpasst, zur Wand hinwandert und dann kühlt sie ab, dann muss die Feuchtigkeit raus. Das heißt, man befeuchtet dann sozusagen diese Oberflächentemperaturen.
Es gibt ja auch diesen FRSI-Wert, der eben vorschreibt, Also der sollte eben größer gleich 0,7 sollte das sein. In ist es 0 in dem Bereich Und der wird eben im Altbau wenn luftdichte Fenster eingebaut werden eben relativ schnell dann auch Was ist das f ein Wert Ein FRSI-Wert ist ein baufysikalischer Wert. Das ist eben eine Berechnungsgröße, um eben diesen Wert zu berechnen. Der sollte 0,7 sein.
Das ist ein dimensionsloser Wert. Und wenn diese 0,7 unterschritten werden, dann besteht Schimmelgefahr. Und das ist eben genau dieser Wert, der sozusagen im Altbau dann auch eingesetzt wird, um hier eben ein Schimmelrisiko zu bestimmen. Und das ist auch diese Hygienetemperatur mit 12,6 Grad sollte eben nicht unterschritten werden, weil dann besteht eben Schimmelgefahr.
Und im Altbau ist es oft so, dass man teilweise 10 Grad unterschreitet. Also die Wandtemperatur. Es geht um die Oberflächentemperatur. Ich hatte immer lange Zeit einen Kunden, der war Stuckateur. und seine Regel war immer das Lüften sekundär, die Wand darf nicht unter 14 Grad fallen.
Da hat das ja recht. Weil sonst hast du eben dieses Problem mit Kondenswasser, dass du Feuchtigkeit hast, im Raum ist es okay, aber sobald es dann quasi im Raum warm wird, hast du dann quasi nasse Wände, das dann zu Schimmel führt, obwohl die Feuchtigkeit im Raum okay ist, was ja genau... Das heißt, man müsste quasi nicht nur die Feuchtigkeit im Raum messen, sondern ebenfalls die Feuchtigkeit an der Wand messen. Es geht im Prinzip um den AW-Wert.
Der AW-Wert, das ist eben die Wasseraktivität an der direkten Bautaloberfläche. Und die darf 0,8 nicht überschreiten längerfristig, denn dann wächst der Schimmer. Im Prinzip ist es 80% relative Luftfeuchtigkeit an der direkten Bautaloberfläche. Und Schimmer braucht ja nicht Wasser.
Also er braucht ja gewisse Feuchtigkeit. Und ab diesen 80% relativen Feuchtigkeit an der direkten Bautaloberfläche kann Schimmel längerfristig dann auch wachsen. Einige Schimmelblitze schon früher auch, die fangen schon an bei 0,72, 0,73, so diese ersten. Aber das sind sehr wenige.
Also diese 0,8 wäre wichtiger.
Schimmelgefahr im Altbau vs. Neubau
Das heißt, jemand, der im älteren Gebäude wohnt, das nicht so gut isoliert ist, muss darauf achten, dass die Gebäudewand nicht zu kalt wird. Und jemand, der im neueren Gebäude ist, das deutlich besser isoliert ist, muss gucken, dass der Luft austauscht. Beide müssen lüften, genau. Der Unterschied ist eben, dass der im Altbau ein größeres Problem hat wie der im Neubau.
Also der im Neubau, das Beispiel, das ich gebracht habe, das war schon ein Extrembeispiel. Also das hat sehr stark auch mit der Nutzerdichte zu tun. typischerweise sagt man so zwei bis dreimal lüften pro Tag, das ist also Hygienelüftung, das reicht eigentlich im Neubau heutzutage aus, die Oberflächentemperaturen der Wände sind ja sehr hoch, wegen diesem Vollwärmeschutz, den wir haben, im Altbau haben wir das nicht und da ist es eben sehr wichtig, die Feuchtigkeit abzuführen. Also da haben wir teilweise so, dass die Wände überhaupt nur 35 bis 40 Prozent relative Luftfeuchtigkeit vertragen, also mehr darf man dann eigentlich nicht haben.
Gibt es eine statistische Erhebung, wie viel Prozent der Haushalte zwei, drei oder mehr Mal pro Tag lüften? Das ist mir nicht bekannt, aber ich glaube nicht. Das ist ein kleiner Prozentsatz, würde ich vermuten. Das ist ein kleiner Prozentsatz.
Vor allem, wenn du arbeitest und morgens früh das Haus verlässt und abends spät zurückkommst und da tagsüber niemand isst. Klar, du bist natürlich dann auch weniger da. Das heißt, die Luftfeuchtigkeit wird grundsätzlich weniger sein, weil du weniger Feuchtigkeit in Luft verlierst als Bewohner, oder? Ja, das Problem ist einfach, so wie du sagst, die Leute gehen arbeiten und das bleibt dann zu und die Feuchtigkeit reichert sich an.
Und vor allem reichert sich die Feuchtigkeit dann über die Zeit an Die Feuchtigkeit, die nicht abgeführt wird, speichert sich ja dann auch in den Kapillaren der Baustoffe und in den Möbeln. Und dann kommen die Leute nach Hause, machen mal kurz das Fenster auf, erzeugen meistens auch keinen Durchzug, das heißt, dass das Luftvolumen ausgetauscht wird und dementsprechend reichert sich das immer mehr an und irgendwann einmal kommt es dann halt zum Schimmelbefall. So ist eigentlich dieser Zusammenhang. Und das ist halt auch so die Arbeit oder ein Teil der Arbeit eines Baubiologen, also dieses Verständnis auch bei den Personen, also bei den Leuten dann eben zu entwickeln, wie man Gebäude eigentlich richtig nutzt.
Also wir haben für jedes Auto, für jede Waschmaschine haben wir eine Bedienungsanleitung. Also für das Auto lesen wir es ja auch nicht. Waschmaschinen vielleicht ein bisschen. Aber es sollte eigentlich jedes Gebäude auch eine Betriebsanleitung haben, dass wir eigentlich wissen, wie wir damit umgehen.
Ich hätte vor Monaten mal ein Meme gesehen auf Social Media. Das war irgendwas in die Richtung, eine große Wohnung ist eine Wohnung, die man querlüften kann. Ja, das kostet mich nur lächeln, aber oder gut, das Lachen. Also es sollte jede Wohnung sollte quer zu lüften sein.
Also irgendwie muss man es schaffen. Es gibt schon immer wieder auch so Bauten, wo man es schwer schafft, sage ich mal, oder einzelne Räume auch. Also oft wird ja auch das Badezimmer dann irgendwie so in die Mitte der Wohnung reingebaut, was natürlich völlig sinnbefreit auch ist. Und dann ist halt ganz wichtig auch, dass man gute Abluftventilatoren drin hat.
Und dann kommt das nächste Problem, dass die Abluftventilatoren Filter drin haben und die Filter sind dann meistens nach einem halben Jahr am Jahr zu. Und vor allem nach einer neuen Baustelle so ein Geb neu erstellt wird Das sieht man dann auch die ganzen Baust Und dann das reduziert dann eben den Luftvolumenstrom bis zu 90 Prozent da geht nichts mehr raus. Das macht zwar ein lautes Geräusch, aber es wird nichts mehr abgeführt, das heißt die Feuchtigkeit des Badezimmers bleibt dann auch in der Wohnung. Vor kurzem wieder, vor Weihnachten war das auch in Wien, so ein Fall gehabt, macht einen riesen Lärm das Ding und ich habe es dann aufgemacht und das ist halt wirklich dann schon, zentimeterdick ist da der Staub drauf, aber jetzt nicht übertrieben, das ist wirklich ganz massiv dann auch.
Das heißt, diese Abluftventilatoren, da müssen die Filter jährlich getauscht werden. Man kann sie schon so halbjährlich mal waschen, aber die sollten eigentlich nicht länger, nicht älter sein als wir. Ja, dann können sie raus. Aber dann sind sie zu.
Und die werden in der Realität selten gewechselt? Ja, ganz wenig. Also das ist auch so ein großes Thema bei Mieter-Fermieter-Streitigkeiten auch. Das ist dann oft schon der Knackpunkt auch.
Also mein erster Schritt, ich bin ja Sachverständiger auch für diese Thematik. Und ich mache zwar keine Gerichtssachverständigen-Tätigkeit, Ich habe das früher mal auch so Gerichtsberichte geschrieben, diese Gutachten, aber das ist eine Streiterei, das interessiert mich nicht. Ich mache jetzt nur mal so Privatgutachten. Und da ist es eben das erste Gang zum Lüfter, aufmachen, reinschauen und dann hat man es meistens schon im Griff.
Man kann schon zeigen, okay, hier ist das Problem. Und es ist halt immer die Frage, es wird natürlich vom Vermieter immer auf den Mieter geschoben. Also du tust zu wenig Lüften, obwohl er dann Lüften tut. Meistens wird dann auch falsch gelüftet.
Mit ein bisschen Empathie, sage ich einmal, kann man auch viele Streitigkeiten relativ schnell dann auch lösen. Das ist auch die Aufgabe des Baubiologen, hier auch ein bisschen beruhigend einzuwirken und versuchen ein Verständnis für diese Thematik überhaupt dann auch zu entwickeln.
Fehler beim Lüften und Mieterstreitigkeiten
Falsch zu lüften, was ist der größte Fehler, der gemacht wird? Kipplüften. Die Leute glauben, wenn man kippt und vor allem über längere Zeit kippt, dass das ausreicht, weil es wird dann kühl im Raum. Das Einzige, was aber passiert ist, es kühlt einfach der Raum aus und vor allem die Fensterlaibungen, aber man hat effektiv keine Luftaustausche.
Also Lüften heißt, Fenster ganz aufmachen und einen Durchzug erzeugen, damit man Raumluftvolumen austauscht. Und je kühler es draußen ist, desto kürzer muss man lüften. Das heißt, bei minus 5 Grad reicht normalerweise 2 bis allerhöchstens 5 Minuten. Normalerweise reicht 2 Minuten.
Weil für die Luftbewegung ist eigentlich die Temperatur verantwortlich. Das hei je gr der Gradient zwischen innen und au ist desto schneller tauscht sich die Luft aus Und wenn es Au hat wie gesagt innerhalb von zwei bis drei Minuten ist das ganze Luftvolumen ausgetauscht Das Geb k aber nicht aus weil die Luft kann ja wenig W tragen Die Luft ist ja sehr sch Wir verwenden ja auch als Isolator die Luft Und dementsprechend ist da auch sehr, sehr wenig Energieverlust gegeben. Diesen Winter ist mir aufgefallen, wir haben beim Einzug so ein Luftfeuchtemesser geschenkt bekommen. Der ist dann im Schrank verschwunden.
Der ist aber letzten Herbst wieder aufgetaucht. und dachte, komm, stell dich mal neben dem Herd auf, das interessiert mich jetzt. Dadurch, dass ich deutlich mehr gekocht habe in den letzten zwei Jahren, dann dampft es und dann ist mir aufgefallen, wenn ich ein bisschen was gekocht habe, steigt das Ganze auf 63, 64 Prozent, teilweise 67, das war mein Rekord. Und wenn ich dann im Winter kurz die Balkontüre aufreiße und dann halt einfach nach weniger als einer Minute wieder zumache, hatte ich über 10 Prozent Luftfeuchtigkeitsverlust. Also da war dann kurz offen, wieder zu und dann war ich auf einmal bei 52, 43 Prozent Luftfeuchtigkeit.
Aber ich war dann sehr überrascht, wie schnell das geht.
Effizientes Austrocknen von Räumen im Winter
Ja, die Luft, wenn sie kalt ist, ist ihr Knochen trocken. Das ist genau dieses Beispiel, wenn Luft, kann man sich wirklich vorstellen wie ein Gefäß. Wenn Luft warm ist, es ist ein großes Gefäß, da passt dann einfach sehr viel Feuchtigkeit rein. Kennt man ja aus den Tropen zum Beispiel, wo so diese feuchte, schwüle Luft dann auch ist.
Und wenn die Luft dann abkühlt, dann wird das Gefäß immer kleiner und die Feuchtigkeit muss raus. Das heißt, wenn man im Winter von außen kalte Luft reinholt, dann ist die Luftknochen trocken. Und diese Luft wird dann erwärmt und dann wird sozusagen dieses kleine Gefäß groß und nimmt dann die Feuchtigkeit auf. Und das ist genau dieser Trocknungseffekt.
Und diese feuchte Luft, diese warme Luft geht dann wieder raus, es kommt wieder die trockene, kalte Luft nach. Damit kann man, wenn man weiß, wie das funktioniert, man kann Räume wahnsinnig schnell austrocknen, auch Feuchteschäden zum Beispiel. Ich habe einmal einen Fall gehabt, das war eh auch in Deutschland, massiver Wasserschaden mit einem Gewölbekeller. und da haben sie sich ein bisschen schwer getan mit der Trocknungsfirma, weil das ist halt dieses massive Mauerwerk, da kommt man nicht hin sozusagen. Und ich habe dann einfach, das waren Freunde von mir auch, und haben gesagt, okay, wir machen das so, ich habe dort übernachtet, es war im Winter, wir haben da wirklich minus 15 Grad gehabt, das war eiskalt, und da haben wir diesen Laminatboden, war das glaube ich, den haben wir einfach hochgehoben und ich bin dann wirklich, ich habe mir das angetan, zwei Nächte, ich bin im Stundentakt aufgestanden, wir haben das also voll geheizt und im Stundentakt gelüftet.
Das war nach, ich glaube, drei, vier Tagen war das Knochen trocken. Da holst du die ganze Feuchtigkeit aus den Baustoffen raus Das geht total schnell Das hei das Heizen Feuchtigkeit in die die Luft und dann durchs Fenster aufrei Feuchtigkeit raus Genau die ganz kalte trockene Luft kommt wieder rein wird wieder erw das saugt da die ganze Feuchtigkeit raus aus den Baustoffen. Also das haben wir da sehr, sehr schnell ausgetrocknet. Natürlich die Arbeit da jetzt, wie gesagt, in der Nacht aufstehen, ich war da noch ein bisschen fertig, jede Stunde, aber das habe ich mir wirklich angetan und es hat ausgezeichnet funktioniert.
Das heißt, wenn du sagst, draußen kalt, das heißt im Winter ist Lüften deutlich effizienter und im Sommer muss ich es grundsätzlich weniger machen?
Sommerkondensation im Keller
Im Sommer haben wir ja sowieso die Fenster offen. Da ist es eh so, dass die Fenster offen sind und der Schimmelgefahr besteht ja eigentlich nur im Winter, weil da sind dann die Wände kalt sozusagen. Außer, das ist der Unterschied, dann eben Suttererbereich oder Keller, da dreht es sich um, weil da hat man dann im Sommer kühle Oberflächentemperaturen, also wenn man runtergeht in den Keller, dann ist es ja schon kühler, Da haben die Wände normalerweise keine höheren Temperaturen als 15, 16 Grad. Und wenn man draußen immer 40 Grad hat und dann eine Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent oder wie viel auch immer, und das reinlüftet sozusagen, dann befeuchtet man die Keller und auch die Suttererbereiche, also diese Erdgeschosswohnungen.
Und das kennt man ja auch immer, wenn man in diese Erdgeschoss-Suttererwohnungen reingeht, da hat es so einen leichten, muffigen Geruch. Und das ist Schimmelwachstum. Also immer, wenn man was riecht, so leicht muffig, modrig oder so, dieser Geruch, das ist immer aktives Leben. Also das sind Verdauungsgase der Pilze.
Das ist dieser Pilzgeruch, diese MVOCs nennt man das, also mikrobiellen Lösemittel. Das heißt, da ist aktiver mikrobielles Leben da. Also typischerweise Schimmerpilze und dann kommt noch ein bisschen was anderes dazu. Wir haben vor Jahren mal einen kleinen Roadtrip durch Italien gemacht und unter anderem in der Toskana in so einer Burg übernachtet.
Und dann hatte ich auch so ein Erdgeschoss, das war ein altes Gemäuer, Erdgeschoss. Wir sind reingelaufen in diesen Raum und es war so dieses Kellergewölbe, Gewölbe, muffig, feuchte. Und ich war so, ah ah, hier schlafe ich nicht. Du kommst rein und es ist beklemmende, zurück an die Rezeption und dann haben sie uns ein Zimmer im ersten Stock gegeben, reingelaufen, hat sich einfach ganz normal angefühlt.
Evolutionäre Abwehrreaktion gegen Schimmel
Ja, das ist genau das, was du sagst und das ist auch, deine Reaktion ist sehr interessant, weil das ist was Typisches. Wir Menschen haben ja evolutionär auch dieses Gefühl, also Abwehrhaltung gegen Schimmel. Also jeder kennt das, man hat eine Obstschale, schaut ein paar Tage nicht drauf und dann sind Orangen, da geht man hin und plötzlich siehst, eine Orange ist da verschimmelt und dann ist automatisch so dieser Geruch so, Das Gefühl, du willst das weg haben. Und das ist nämlich genau, wir haben das evolutionär, weil verschimmeltes Essen ist einfach giftig und das ist sehr, sehr stark in uns drin.
Das ist eine Stressreaktion, das löst das aus. Und wenn du jetzt dann auch, oder so mit dieser Obstschale, irgendwo merkt man dann irgendwie, riecht die Luft ein bisschen komisch und das ist schon eigenartig, dann fängt man an nachzuschauen sozusagen. Und dann ist genau diese Reaktion, verschimmelte Apfel, verschimmelte Orange, dann ist er weg vom Mund. Und das ist eben sehr stark in uns drin.
Jetzt musst du dir vorstellen, du hast irgendwo einen versteckten Schimmelbefall und du hast ganz leicht immer diese Lösemittel. Das ist für den Körper ein Stress. Das heißt, du bist eigentlich permanent, auch hast du eine Stresswirkung, eine Fluchtreaktion. Fluchtreaktion heißt einfach dann Adrenalin rauf und diese ganzen Körperhormone, dass du sozusagen dann auf Aktivität eingestellt bist, auf Flucht und dann willst du dich in deiner Wohnung entspannen.
Das funktioniert nicht. Und das nur durch diese Pilzgerüche. Wenn du eine Schale mit zehn Orangen hast und eine Orange schimmelt, was machst du? Was ich mache, ich nehme die dann vorsichtig raus.
Also bei mir zu Hause passiert mir das ja auch, das ist ja ganz typisch. Also grundsätzlich zu den Schimmelpilzen vielleicht so das Thema, wir Menschen haben evolutionär gesehen relativ hohe Resistenz auch gegen Schimmelpilze. Es ist nicht so, wenn ein bisschen Schimmelpilz auftritt, dann sind wir sofort krank in keiner Weise. Es geht hier eher um ein hygienisches Thema.
Und längerfristig bei einer hohen Konzentration können natürlich Gesundheit die Effekte, typischerweise Atemwegsprobleme, Reizungen im Atemtrakt beziehungsweise dann längerfristig auch Allergien zum Beispiel entstehen. Aber wenn so jetzt eine Orange verschimmelt oder so, dann nehme ich die ganz vorsichtig und gebe sie vor Ort gleich in eine Tüte rein. Also ich trage sie nicht durch die Wohnung durch, sondern dort rein und mache die Tüte zu. Weil wenn man dann damit durch die Wohnung geht und in der Küche herumwedelt damit, dann geht das alles in die Luft.
Und dann hat man natürlich auch eine gewisse Schimmelpilzkonzentration, also Sporen dann auch in der Luft. Die sedimentieren irgendwann einmal, dann saugt man die wieder zusammen, das dauert ein bisschen. Manche kleine Schimmelpilze haben sehr lange Verweildauer in der Luft. Die sind sehr klein, also Penicillen zum Beispiel oder Aspergillen.
Die können auch lange Zeit in der Luft schweben und die atmen wir ein. Was ist lang? Lang. Die können dann schon mehrere Tage schweben.
Die haben wenig Masse. Also mehrere Stunden bis mehrere Tage können die dann auch wirklich schweben.
Feinstaub und Konvektionsheizung
Man muss halt eines auch bedenken, du gehst durch die Wohnung durch, Luft bewegt sich, bumm, sind sie schon wieder in der Luft. Du hast ja keine Luftmasse, die steht. Und dann hast du im Winter auch Konvektionsheizung Das hei Luft wird immer bewegt Das hei es wird permanent Staub und eben auch diese ganzen Sporen etc dann in der Luft gehalten Und das atmen wir dann auch in der Winterzeit wieder einverst Deswegen ist ja auch eine Konvektionsheizung eigentlich nicht die optimale Heizung, weil es sehr viele Feinstäube auch in die Luft bringt. Ich habe jetzt gerade wieder an Grazer so einen Fall gehabt, mit ganz massiven gesundheitlichen Störungen, also Augenbrennen, Atemwegsprobleme, bronchiale Probleme, auch, sehr starke Atemwegsprobleme auch und ich war dann dort zu Messungen, keine Schadstoffe und nichts aber es ist ein unglaublich hoher Feinstaubgehalt, also unglaublich hoch, erhöhter Feinstaubgehalt zum Außenbereich, Graz in der Stadt jetzt Graz hat ja auch einiges an Feinstaub und innen war es ums Zehnfache mehr und das war einfach, das hat sich angereichert und eben dann durch die Konvektionsheizung dann verstärkt in der Luft gehalten und das atmet der Mann dann ein und dann hat er halt diese Atemwegsprobleme, Augenbrennen zum Beispiel ganz typisch dann immer Niesanfälle und solche Sachen.
Und das ist halt immer so die Konzentration. Dann ist natürlich immer die Frage der Qualität, was haftet so an diesem Staub dran. Und das ist ganz interessant, in der Luft ist es so, das pappt sich alles zusammen. Das ist eben so eine Massenanziehung, die dann in der Luft stattfindet, das heißt die kleinen Partikel werden dann immer größer, bis sie dann irgendwann sedimentieren.
Und wenn man sich so Stäube anschaut, da kannst du fast alles nachweisen, was du im Haus dann auch findest, also angefangen von Fasern, von schwerflüchtigen Schadstoffen, Schimmelpilzen, Also da findet man so ziemlich viel. Und wir machen halt auch eines, dass wir so Hausstaubproben machen, da sammeln wir das zusammen und schicken es ins Labor. Und das ist so wie die Negativmatrix des Hauses. Das ist dann mal dann so alles, was in diesem Haus dann auch unterwegs ist, in diesen Bereichen.
Leichtflüchtige Schadstoffe werden anders gemessen.
Einsatz von Luftreinigern und Feinreinigung
Was ich dir schon vor dem Podcast kurz erzählt habe, dass eine der Sachen, die ich nach unserem ersten Podcast gemacht habe, war mir so einen HEPA-Filter zu bestellen, den ich dann direkt hier aufgestellt habe. und am Anfang der Unterschied, man hat es gerochen. Ich habe auch gerade vor Trainingsvereinheiten 30 Minuten den Filter angemacht und die Luft hat deutlich, gefühlt so leicht kälter und klarer. Frischer, gell? Ja, frischer und es war so, natürlich, wie öfter du es machst, also weniger nimmst du das wahr.
Aber das ist genau das, was du beschreibst. Ich sage das auch meinen Kunden immer wieder. Es ist so, die Geruchsqualität der Räume wird sich ändern, weil es ist, wir atmen Masse ein, das heißt es sind Stäube und dann halt auch, diese St reichern sich im Laufe der Jahre dann immer wieder an durch T wenn bei dir hier zum Beispiel du du dann auch Training oder so man bewegt sich man reibt Sachen ab Das hei die Staubqualit oder die Staubkonzentration nimmt dann zu. Genauso in den Wohnräumen eben auch.
Und das ist ein typisches Ding, wenn man in den Innenräumen ist und die Luft ist so schwer, so dumpf, so ein dumpfes Gefühl. Das ist eigentlich die Masse, die in der Luft dann auch vorhanden ist. Man kennt es zum Beispiel auch mit der Feuchtigkeit. Wenn es so in den Wohnungen so feucht ist, dann ist die Luft so schwer zu atmen auch.
Und das Gleiche ist auch mit den Stäuben. Und wenn du dann einen Luftreiniger aufstellst, der holt dir diese ganzen Partikel aus der Luft, also die ganzen ist relativ, aber eben eine sehr hohe Konzentration davon. Und dann wird die Luft nahezu wie im Hochgebirge, und nahezu, das ist jetzt nur ein sehr bildhafter Vergleich auch, die Luft ist dann eben frei von Masse und dann atmest du so angenehm, so frei. Und das ist das Gefühl, was du im Hochgebirge hast, wenn du mal wandern gehst, du atmest so frei, weil die Luft so rein ist, so sauber ist.
Und dann natürlich auch noch die sehr hohe Ionisation der Bergluft und so. Da sind noch ein paar andere Aspekte dabei. Aber das ist genau dieses Gefühl, was du dann auch beschreibst. Höhere Ionisation.
Ich war vor ein paar Wochen, am Wochenende in Österreich, und das war auch dann die erste Nacht, bevor ich schlafen gegangen bin, habe ich nochmal Balkontüren auf, bin dann quasi in kurzer Hose auf dem Balkon gestanden, bei deutlich unter null Grad. und so einfach ein paar Mal tief eingeatmet. Und zwar so. Das fühlt sich gut an. Die Luft ist knochentrocken.
Und wenn du knochentrockene Luft einatmest, dann ist es genau so dieser Effekt auch. Es kommt zu einer Entfeuchtung der Lunge dann auch. Der Mensch mag das eigentlich sehr gerne. Wir Menschen sind eigentlich, das mögen wir sehr gerne, weil es ist auch diese lebensnotwendige Entfeuchtung der Lunge. auch.
Okay, das heißt, wenn ich zum Beispiel sowas mache wie eine Kältekammer und diese, kennst du, diese minus 120, minus 180 und da ein paar Minuten drin bist, dann hast du quasi eine extrem Entfeuchte in der Lunge. Wird wahrscheinlich so sein, wir müssen es mir jetzt einmal anschauen dann auch, also Kältekammer, ich kenne es vom Prinzip her, ich habe es gehört, aber ich habe es noch nicht angeschaut, also es wird wahrscheinlich so sein, wenn du so tiefe Temperaturen hast, dann wird die Luft natürlich sehr, sehr trocken sein auch, genau das ist der Effekt. Also wir sagen ja immer, dass trockene Luft schlecht ist.
Stimmt ja nicht. Wir haben das beim letzten Podcast vielleicht schon auch besprochen Es gibt ja Untersuchungen es hat ja keine einzige Untersuchung dass nachweisen k dass trockene Luft eben Auswirkungen auf die Atemwege hat Die haben Luft bis auf ich glaube es waren 2 6 getrocknet also wirklich im einstelligen Bereich getrocknet und es gab keine Probleme. Wie viel Luftfeuchtigkeit hat, nur im Vergleich, so minus 5 Grad Luft? Minus 5 Grad Luft kommt darauf an, also absolute Feucht ist es dann so, glaube ich, bei 2-3 Gramm pro Kubikmeter oder Gramm pro Kilogramm.
Es ist ziemlich trocken. Im Endeffekt ist es so, die relative Luftfeuchtigkeit hat ja keine Bedeutung. Also ich habe jetzt die absoluten Zahlen nicht im Kopf. Aber es ist so, wenn du jetzt im Innenbereich bei 22, 23 Grad Raumtemperatur und 30 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit hast, dann hast du so zwischen 4 und 6 Gramm pro Kilogramm Luftfeuchtigkeit, Gramm pro Kubikmeter.
Und im Außenbereich bei minus 5 Grad hast du da weniger. Du hast dann so um diese 2 bis 3, glaube ich, ist es ungefähr, aber ich müsste jetzt nachschauen. Das heißt, im Endeffekt ist es so, außen zeigt ja die relative Luftfeuchtigkeit an, minus 5 Grad und 70, 80 Prozent relative Luftfeuchtigkeit. Hast du aber effektiver trockenere Luft im absoluten Maß und innen hast du 30 Prozent relative Luftfeuchtigkeit.
Das ist aber feuchter, deswegen beliebt uns ja die relative Luftfeuchtigkeit. Das ist ja immer nur in Relation zu was? Zur Temperatur. und deswegen hat das auch kaum eine Bedeutung. Was aber natürlich stimmt, das ist, und da haben die Ärzte schon recht, die Ärzte sagen immer, man sollte dann versuchen, die Luft zu befeuchten, das sollte so um die 45 bis 55 Prozent relative Luftfeuchtigkeit sein, wenn die Leute die Atemwege haben, weil wenn man die Räume befeuchtet, dann bringt man wieder Feuchtigkeit, Masse in die Luft und die Stäube werden schwerer und sedimentieren und dann atmet man wieder leichter ein.
Das ist eigentlich dieser Effekt. Aber das ist halt sozusagen nicht die Lösung, sondern das ist einfach, die Ursache wird nicht gelöst, die Ursache gelöst wird durch einen Luftreiniger. Und dann hast du diese Probleme nicht. Was würdest du sagen, wenn man so einen Luftfüller hat, wie viele Minuten sollte der pro Tag an sein?
Das sind sehr viele Einflussfaktoren. Also das hat halt wirklich mit der Raumgröße zu tun, mit der Größe des Geräts. Da gibt es ja sehr verschiedene Geräte auch. Also die Geräte haben ja außer Angabe diese CADR, diese Clean Air Delivery Rate.
Das gibt er dann eben an, für welche Raumgröße schafft er das, wie schnell sozusagen. Und man muss dann halt einmal schauen, wie groß sind die Räume, die ich habe und dann ein entsprechendes Gerät anzusehen. sich zulegen. Also ich empfehle auch immer ein bisschen ein größeres Gerät zu nehmen, weil es ist ja nicht so, einmal eingeschalten und einmal sozusagen für 20 Minuten laufen lassen und dann hat er das alles einmal durchgereinigt. Das stimmt ja nicht, weil es ist ja natürlich, die Luft hat gewisse Strömungen und es ist ja nicht so, dass der Luftreiniger das ganze gesamte Raumluft Volumen einmal durchzieht.
Und es gibt ja so Verwirbelungen und dann ist es auch gut, wenn man das Gerät immer wieder mal woanders im Raum aufstellt auch. Und vor allem ist es eines, meiner Erfahrung nach ist es so, dass nur das Aufstellen eines Luftreinigers eigentlich nicht ausreichend ist. Ich empfehle meinen Kunden immer eine Feinreinigung, das heißt, der Luftreiniger steht für drei Tage in einem Raum und für den ersten Tag mal mit voller Leistung und ab dem zweiten Tag wird geputzt, das heißt dann wirklich sauber geputzt und es müssen auch wirklich die Wände aktiviert werden, weil einfach an den Wänden sehr viele Storbe auch haften aufgrund dieser elektrostatischen und kapillaren Kräfte auch und die aktiviert man, da geht man einen Besen drüber oder mit einem Staubsauger auch an der Decke und dann saugt das alles ein.
Und dann geht man so Raum für Raum dann auch durch. Und dann hat man einmalig auch die ganzen Feinstäube, diese Anreicherung, dieser ganzen Laufzeit der Wohnung dann entfernt. Vieles ist auch in Neubauten zum Beispiel, diese ganzen Baustäube, die da noch vorhanden sind. Ich habe da in Wien mal so einen Fall gehabt, das war unglaublich.
Also Neubau, also die haben Kindermädchen gehabt und eine Putzfrau, beide dort. Also das war jetzt wohl gesittet auch und so. Also wirklich total top geputzt auch. Und die ganze Familie hat Atemwegsprobleme gehabt und zwar so massiv auch, dass der Sohn ist dann mehrfach ins Krankenhaus gekommen, auch mit Fremdbeatmung und so, also massive Probleme auch.
Und das war alles sehr ungewöhnlich und ich bin da dann gerufen worden und ich habe dann diese Feinstaubmessung gemacht und in Wien, in der Innenstadt war das im ersten Bezirk, glaube ich, und im Außenbereich war das dann so im Bereich von Partikelgrößenordnung von 10 Mikrometer, habe ich da gehabt, ich glaube es war irgendwie so zwischen 10 und 12 Partikel pro Liter Luft. Und im Innenbereich habe ich 100 gehabt. Also massiv mehr. Und das war total sauber geputzt.
Wie kann das sein? Und das sind halt die Feinstäube. Die siehst du nicht, die kannst du durch normales Reinigen auch nicht entfernen. Dafür brauchst du dann eben spezielle Geräte.
Man hört das ja auch immer wieder, man muss einfach lüften. Es macht schon ein bisschen was, wenn man es richtig macht, ein bisschen was bringt es, aber man muss dann wirklich einen kompletten Durchzug erzeugen. Das tun die Leute nicht. Und dann darf man dabei nicht vergessen wir haben ja kein Rohr wo wir vorne und hinten das aufmachen das zieht einfach durch und das ganze Volumen ist ausgetauscht sondern wir haben in dem Bauk kleine das sind Fenster und T Die T macht man eh nicht auf au beim Haus zum L und selbst da macht man es nicht Die Tür lässt beim Lüften immer zu.
Dann machst du ein kleines Fenster auf und dann kommt die Luft rein und dann fängt die an sich zu drehen. Und wo sieht man denn zum Beispiel auch immer den Staub? Unterm Bett, unter dem Kasten, da reichert sich das an. Das sind halt auch diese Verwirbelungen, diese Gebäudekonvektion.
Das heißt, es kommt durch Lüften zu einem gewissen geringen Austrag von Feinstäuben, aber entfernen tust du es damit effektiv nicht komplett. Und dafür brauchst du dann eben so ein Luftreinigungs. Und am besten eben mit deiner Feinreinigung. Das haben wir dann dort, also ich nicht, aber ich habe das dann empfohlen, wurde gemacht, Probleme waren dann weg.
Das habe ich nicht nur einmal gehabt, sondern schon mehrfach auch Kinder, die dann wirklich ins Krankenhaus mussten, also mit Fremdbeatmung und so. Und typischerweise dann auch nach Bautätigkeit, Renovierungsarbeiten. Das heißt, wenn Böden geschliffen werden und dann hat man natürlich eine sehr, sehr hohe Masse, dann auch Feinstaubmasse in der Luft. und da habe ich mehrfach Fälle gehabt und dann wurde eben danach die Feinreinigung durchgeführt und dann sind die Probleme danach weg. Den Luftfilter, den ich zu Hause habe, der hat so eine Farbanzeige, der misst quasi Luftqualität.
Wie genau das ist nur, aber... Ist relativ, aber ein bisschen was zeigt er schon an. Er macht blau, gut, dann kommt grün, dann kommt orange, dann kommt rot. Es gab nur zwei Situationen, in denen das Ding rot wurde.
Wenn der Luftfilter im Bad steht und meine Frau irgendwas verwendet, wo man sprüht oder wenn eine Küche steht und ich fleischscharf anbrate. Also wenn das Fleisch schon gegart ist und ich einfach die Pfanne auf Vollgas und dann nur noch ein bisschen das Fleisch anröste, da ist sofort der Luftfilter rot und dann läuft der Luftfilter auf Vollgas 40 bis 60 Minuten, bis es wieder unten ist auf blauer. Da war ich selbst mit Lüften, dauert das. Ja, das ist genau das eben, auch mit dem Lüften, also bis du das dann rauskriegst und Und was da eben erzeugst, das sind einfach kleine Tröpfchen in der Luft, durch das scharf anbraten sozusagen, da geht das Öl raus oder vom Fleisch dann halt auch Feuchtigkeit oder so.
Oder eben durch die Spraydosen, das sind natürlich ganz, da sind auch Lösemittel, die dann auch kondensieren, die dann partikulär werden. Das ist ein Kondensationseffekt, das ist da auch. Und natürlich Tröpfchenbildung, ganz klar. Und da geht dann natürlich rauf.
Es sind diese Anzeigen, das ist ganz nett auch, das tun sie dazu. weil du musst dir vorstellen, du kaufst dir das Gerät, das kostet zwischen 150 bis 350 Euro, so die Geräte 400 Euro, die wir so empfehlen. Und es ist halt ein kleiner Sensor drin und dann eben die ganze Elektronik bla bla das Ding kann nicht so viel kosten also kann es nicht so viel zeigen und das hei das ist eigentlich relativ ungenau also man kann sich darauf nicht verlassen, das ist einmal so ein netter Hinweis, mein Feinstaubartikelmessgerät kostet so circa 6000 Euro, und ich messe bis 0,3 Mikrometer, das ist was das Gerät schafft, und wenn es dann noch feiner wird, dann kannst du gleich noch einmal, dann kostet es nicht 6.000, dann kostet es einmal aufwärts von 60.
Ja, so gibt es auch, aber das ist ein ganz feiner Bereich auch. Aber das geht dann schon in diese Bereiche 15.000, 20.000 Euro dann auch. Das sind dann wirklich super feine Messgeräte auch. Also alles was.
Vielleicht ist dir aufgefallen, wenn du dich umdrehst, an der Türe ist so eine riesen Luftreinigungsanlage. Das Ding ist, man sieht hier, drei Meter tief und es ist wahrscheinlich 5, 6 Meter breit. Wir haben eine Arztpraxis im dritten Stock seit einem Jahr jetzt. Die haben ein Labor.
Die mussten hier diese Riesenreinigungsanlage installieren, um Reinheitsrichtlinien für unser Labor aufrechtzuerhalten. Wo ich dann auch mal kurz so, okay, das ist eine etwas größere Lüftungsanlage. Genau, und da sind auch die Filter drin. Die filtern da auch die Raumluft, damit das wirklich dann sauber ist.
Also je nachdem, was sie machen. Also Laborbetrieb ist natürlich gefordert, kein Feinstaub. Reinräume zum Beispiel auch, also wenn diese ganzen Halbleiter-Technologien hergestellt werden, also mein Gerät zum Beispiel, mein Feinstaubgerät ist genauso ein Gerät für diese Reinräume auch, also es ist zertifiziert, ich setze es halt dann in den Innenräumen ein, auch zur Quellensuche zum Beispiel, Spitzengerät bin ich sehr zufrieden auch damit und in der Labortätigkeit natürlich, wenn da irgendwelche Sachen produziert werden, also dann dürfen keine Feinstaube vorhanden sein und damit wird das dann entfernt, da wird natürlich relativ stark die Luft auch ausgetauscht, gefiltert, Genau, das ist das so.
Vor allem beim Putzen, das haben wir auch angefangen, vor allem mit Staubsaugen, weil gerade wenn die Sonne ein bisschen scheint und du anfängst zu staubsaugen, dann siehst du ja immer so einen Grobstaub, der dann so durch die Luft läuft und da immer gestaubsaugt wird, Luftfilter an auf höchste Stufe und da so ein bisschen gegenarbeiten.
Gesundheitsrisiken durch ultrafeine Partikel
Also den Staub, den man sieht, das ist so, wie du sagst, der Grobstaub, da kannst du auch zuschauen, der sedimentiert dann relativ schnell, das ist eigentlich nicht dein Feind, weil der hat sedimentiert, der liegt an ihrem Boden bald zusammen und dann kannst du ihn wieder wegsaugen oder zusammenwischen sozusagen Aber der Feinstaub der hat eben wenig Masse bleibt eben lange in der Luft den sieht man nicht und das ist eigentlich der Feind weil der geht dann auch tief in die Atemwege rein Grobstab geht ja nicht tief der wird in den oberen Atemwegen dann abgeschieden dann hustet das weg oder kommt dann halt dann mit diesem Flimmerh raus dann ist die Nase voll, dann schnäuzt dich mal, dann ist das weg.
Aber der Feinstaub, der geht dann tief in die Atemwege rein und wenn er ganz fein wird, dann geht er auch in diese Alveolen rein, in diese Lungenbläschen. Die Lungenbläschen, das ist halt ganz ein feines Membran und da ist halt ein sehr hoher Gasaustausch und diese ganz feinen Storbe gehen dann da halt auch durch. und gehen dann auch über in den Blutstrom und dann ist halt genau dieses Problem mit diesen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Blut tickt ein und dann geht der Staub überall hin und der Staub ist halt auch ein Träger für Substanzen. Das heißt, da können dann halt auch wirklich Schadstoffe drauf haften, die ohne die Stäube gar nicht in den Körper reingekommen wären und der Staub übernimmt eine sogenannte Carrier-Funktion, eine Träger-Funktion und bringt dann eben auch Schadstoffe, mögliche Schadstoffe in den Körper rein.
Stäube haben eigentlich eine sehr große Bedeutung, sind ja auch das größte ökologische Einzelrisiko nach Definition der Weltgesundheitsorganisation. Und weltweit ist es auch so, dass in Innenräumen immer mehr Feinstaub vorhanden ist als im Außenbereich. Das ist doch ein sehr, sehr relevantes Thema. Deswegen diese Luftreiniger machen sehr viel Sinn.
In Amerika gehören sie seit langer Zeit eben zum Haushalt wie Kaffeemaschine. Bei uns kommt es ja auch sehr stark. Ich kenne da sogar Aufnahmen vom Herrn Lauterbach, das ist ja euer Gesundheitsminister, jetzt genau in Deutschland. Und wo er interviewt worden ist, da war er noch kein Gesundheitsminister und es war in seiner Privatwohnung wie in Corona war das ganz am Anfang.
Und dort im Hintergrund hat man einen Luftreiniger dann auch gesehen. Also er hat sich natürlich mit der Thematik auseinander und hat sich nämlich genau so ein Gerät gekauft, die ich auch empfehle. Also es ist ein gutes Gerät gewesen. Habe mich gefreut.
Gut informiert. Ich habe auch einen Kunden, die stellen diese Gewebe für Filter her. Primär für so Reinräume, Halbleiter und für OPs. Und mit dem hatte ich es auch schon mal kurz davon und er hat im Endeffekt exakt den Punkt gemacht, den du gerade gemacht hast, dass mittlerweile Partikel so klein werden, dass die absorbiert werden und dann ins Blut aufgenommen werden.
Und ein Punkt war auch, also zum einen Luftverschmutzung draußen, da redet jeder drüber, vor allem in Stuttgart, aber Luftverschmutzung im Innenraum ist ein viel größeres Thema. Und dann eben auch diese neuartigen Partikel, die es jetzt gibt, die jetzt im Endeffekt entstehen durch Industrie. Diese Nanopartikel sind das auch, das kommt in Industrie starker. Also die Leute sind immer der Meinung, dass man da nicht Lüften sollte, weil draußen die Luft ja so schlecht ist.
Also deswegen. Und das stimmt aber nie. Es ist die Luft draußen ist immer besser. Deswegen draußen ist immer besser.
Das heißt trotzdem lüften. Wichtig ist eben zu entfernen. der Feinstaub in Innenräumen, also Feinreinigung durchführen mit so einem Luftreiniger, das macht sehr viel Sinn, gut lüften und dann hat man das gut im Griff. Auch wenn draußen jetzt so viel Verkehr ist oder so, ich habe in Graz bei uns einmal eine Messung gemacht, eine stark befahrene Straßenkreuzung und Graz gehört auch in Österreich zu den Städten mit einer sehr relevanten Feinstaubbelastung. Und ich habe dann im Außenbereich gemacht und innen und ich habe innen trotzdem das Zehnfache gehabt.
Und das ist einfach, weil innen hast du einfach das Problem, das reichert sich im lauft der Zeit an oder es sind eben Baustäube noch vorhanden.
Emissionen von Laserdruckern
Und dann natürlich Bürotätigkeit. Du hast halt diese ganzen Laserdrucker zum Beispiel, die machen ja auch Unmengen an Feinstaub. Also pro gedruckter Seite auf vier Seiten sind es, glaube ich, 2,7 oder 4,7 Milliarden Partikel Feinstaub. Und das ist einfach deswegen, also es ist eine unglaubliche Menge.
Man kann es gar nicht glauben, wie kann das sein. Aber es ist eben so, das sind eben diese Lösemittel, die in die Luft dann auch gehen, die kondensieren und dann hast du plötzlich ganz viele, ganz kleine Partikel. Das hat eben diese, wie heißt das, Nano, so eine Gesellschaft ist das, die hat damals eine Studie gemacht mit dem Deutschlandbundesamt für Risikoforschung. Also da gibt es in Deutschland die PASILI.
Ja, ja. Ja, sowas in die Richtung. Müsst ihr jetzt nachschauen. Aber es sind unglaublich hohe Konzentrationen auch, sind ganz, ganz kleine Partikel.
Und die pappen sich dann immer wieder mehr zusammen, werden immer größer, sedimentieren dann und irgendwann kannst du zusammensaugen. Aber es ist gerade Laserdrucker zum Beispiel, ist halt so, da sind halt schon auch alle möglichen Substanzen drauf. Das sind halt dann, BAKs können dabei sein, also diese polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffe, es können Schwermetalle sein, es sind schwerflüchtige Substanzen drauf, also das ist halt alles Chemie, die dann auch in der Luft ist. Laserdrucker sind die mit dem Toner, oder?
Genau, das ist das mit dem Toner, genau. Und die sind halt, da sollte man schon ein bisschen aufpassen, vor allem alte, die machen halt wirklich sehr viel Feinstaub und die gehen halt auch wirklich in die Lunge rein, weil die so klein sind. Da gibt es ja auch einige Untersuchungen. Also da gibt es auch so Untersuchungen, wo Leute eben viel damit gearbeitet haben.
Also an diesen Steuerberatungskanzleien, da sitzen ja oft dann die Mitarbeiter in kleinen Räumen und tun halt Sachen kopieren, also Rechnungen kopieren, dass die dann halt aufgehoben werden. Und da wurden Lungen untersucht und die sind halt schwarz auch. Also das ist nicht lustig. Gerade die alten Geräte auch.
Die Industrie hat ja darauf auch reagiert. Die neuen sind ja auch deutlich besser, muss man ganz klar sagen. aber der Trend geht auch tendenziell sehr stark auch bei diesen großen Bürogeräten in Richtung Tintenstrahldruck also das hei man ist heutzutage ist man so weit dass ein Tintenstrahldrucker sch besser und l druckt als ein Tonerdrucker Also diese Aussage f ein B brauche ich so einen Tonerdrucker weil sonst rechnet sich das bestimmt effektiv nicht mehr Auch Plotter, zum Beispiel große Drucker, also für Architekten und so, die gibt es mittlerweile auch im Tintenstrahl, weil einfach diese Problematik bekannt ist auch.
Ein Toner ist auch, der Laserdrucker, das ist auch so ein 90er Phänomen. Davor war es Tintenstrahl, dann kam es der Laser und jetzt… War super Technologie, weil es war einfach dann deutlich, eine Zeit lang war es ja auch wirklich so, dass es schneller gegangen ist und auch deutlich günstiger war. Aber es hat so, wie der Fortschritt halt ist, den Strahl hat sich weiterentwickelt und man hat da auch Geld investiert, aufgrund auch dieser Problematik heraus. Und mittlerweile ist das wieder komplett anders.
Und es ist halt bei den Tonern, da muss man halt wirklich eins dazu rechnen, da geht halt schon ordentlich elektrische Energie auch rein. Zum Erhitzen das innen so eine Walze, die muss ja heiß werden und dieses Pulver wird ja im Prinzip so raufgebrannt dann auch. und wenn man das Ganze bilanziert, dann muss man natürlich auch ein bisschen ganzheitlicher bilanzieren und diese ganzen Energiekosten mit reinrechnen. Wenn man das tut, dann ist ein Strahldrucker deutlich günstiger und zwar richtig deutlich günstiger auch. Das heißt, die kommen jetzt wieder?
Sehr stark, ja. Und macht auch absolut Sinn, weil die einfach deutlich weniger Emissionen machen, machen auch ein bisschen Emissionen, weil es ist ein Ventilator drin und ein bisschen was geht raus, aber das ist eine komplett andere Thematik. Interessant. Ich wusste, dass die Kopierer ein Problem sind.
Ich habe mal ein knappes Jahr in einer Mundzahn-Kiefer-Klinik gearbeitet und da gab es im Keller so einen Druckerraum mit so diesen ganz alten, riesen Druckern. Ich wollte gerade sagen, was du da hast, spannende das Leben schon. Schon einiges gemacht. Das war Zivildienst.
Ich habe in der Bibliothek und Fotolabor gearbeitet. Das war eine lustige Zeit. Ich kann mich heute noch an diesen Druckerraum im Keller erinnern. Wenn ich was drucken musste, ich fand diesen Raum, wie es da drin gerochen hat, das war auch so ein Raum, da bin ich reingelaucht und ich habe mich immer unwohl gefühlt.
Naja, wir haben das schon, wir nehmen das so unbewusst auch wahr, dass die Luft ist unangenehm, irgendwas passt nicht, wir können es aber nicht definieren, weil wir wissen halt nicht, was ist da. Und da ist halt ein Haufen Schadstoff in der Luft und dann kriegst du halt immer so Fluchtreaktionen wieder raus, ich fühle mich nicht wohl. Und wir hören auch viel zu wenig auf das. Aber man muss auch eines ganz klar sagen, das ist keine, das Gefühl, wir Menschen sind halt darauf geprimmt, dass wir mit unseren Sinnen unsere Umwelt definieren.
Und wenn wir etwas nicht spüren, dann glauben wir, es ist nicht da. Und da sind wir dann halt auch beim Thema elektromagnetische Felder weil der Mensch kann halt wie gesagt kann elektromagnetische Felder nicht sp das ist so nicht m aber trotzdem gibt es dann halt biologische Auswirkungen Was ist auch bei den Schadstoffen Wir riechen ja eigentlich nur wenige Schadstoffe Und das hei wir k eigentlich schon eine hohe Raumluftkonzentration haben die uns definitiv schädigt. Das heißt, viele oder die meisten Schadstoffe auch können eine schädigende Wirkung unter der Geruchsschwörde haben. Und das sind halt einige aromatische, alibatische Kohlenwasserstoffe, die wir sehr stark riechen.
Die meisten davon, also von der ganzen Palette dieser leichtflüchtigen organischen Substanzen, können wir riechen auch. Bei den Schimmelpilzen ist es auch ähnlich, dass vielleicht noch, also den riechst du eigentlich erst, wenn da schon eine relevante Biomasse auch vorhanden ist. Schimmelpilzwachstum kann auch schon viel länger auftreten, das heißt, die Mycele wachsen da schon dahin und wir riechen das gar nicht, weil wir riechen ja auch nur eine Hüllkurve. Da können sehr viele verschiedene Gerüche drin sein, bis sozusagen Pilzgeruch so dominant wird, dass es dann auch raussticht und dann hat man schon eine relevante Biomasse, das heißt, da wächst schon ordentlich.
Das heißt, am besten gar nicht so weit kommen lassen.
Prävention und Ausbildung zum Baubiologen
Nicht warten, bis mal irgendwas ist, sondern schon vorher präventiv auch einen Baubiologen holen, macht sehr viel Sinn, weil Prävention ist heutzutage ein großes Thema. Das heißt, nicht warten, bis wir irgendwas haben, sondern es geht bei uns. Also heutzutage ist es halt wirklich so, wir haben so viele Einflussfaktoren durch unsere hochtechnisierte Welt und sehr viele Schadstoffe, dass es absolut Sinn macht, so einen Baubiologen und vor allem halt einen fachlich gut ausgebildeten Baubiologen auch präventiv zu holen, das heißt Gesundheit zu erhalten. Und nicht warten, bis das Fass gefüllt ist und das überlauft sozusagen, sondern wirklich diese unnötigen Umwelteinflüsse im Bereich der Schadstoffe, die wir zu Hause haben, Feinstäube zum Beispiel oder elektromagnetische Felder zu reduzieren, weil wir dann diese Energie für unser Leben zur Verfügung haben.
Das heißt auch für Leistungsfähigkeit, für Gehirnleistung, auch Konzentration, das heißt, was dann auch wirklich Geld bringt. Und natürlich großes Thema ist halt auch so diese ganzen Burnout-Geschichten. Die Leute sind eh dann schon zu mit diesen ganzen Eindrücken etc. Und dann gibt es halt auch noch im Schlaf das Problem, dass die Menschen nicht in die Tiefschlafphase kommen, wenn das über Tage geht, über Wochen geht, über Jahre auch geht.
Irgendwann kippt das System. Und deswegen gibt es ja auch die Umweltmedizin. Die hat sich ja auch deswegen gebildet, weil man einfach diese ganzen Umweltfaktoren irgendwann gemerkt hat, da ist ordentlich was los und die müssen wir einfach berücksichtigen. Und daraus hat sich dann auch die Baubiologie, die war eigentlich früher schon auch dran, die Baubiologie, wo man versucht diese Umweltfaktoren zu beschreiben messtechnisch und dementsprechend dann auch Sanierungen anzubieten Du sagst gut ausgebildeter Baubiologe da muss ich ein Buch lesen und dann so ein Wochenendseminar besuchen und dann bin ich Diplom-Baubiologe?
Ja, so wie Diplom-Trainer, so wie du bist, das geht so relativ schnell. Vorher hast du mir erzählt, einen langen Weg auch. So läuft es nicht. Natürlich gibt es diese Wochenendkurse, aber das ist halt, was machst du mit einem Wochenendkurs?
Es ist halt Baubiologie, so wie ich gesagt habe, Physik, Chemie, Mikrobiologie. Das sind halt schon Disziplinen, die natürlich einen gewissen Anspruch haben. Das heißt, ein Baubiologe, so ein Ausbildungsweg ist schon ein bisschen länger, dass man die Materie auch in der Tiefe versteht. Und in Deutschland gibt es ja gute Ausbildungen zum Baubiologen oder vielleicht so am Anfang, zum Unterscheidung.
Es gibt die Ausbildung zum Baubiologen, es gibt Baubiologen. Das heißt aber nicht, dass die messen können. Weil ein Baubiologe ist eigentlich jemand, der dich berät zum gesunden Bauen und Wohnen. Er macht aber noch keine Messungen.
Dafür brauchst du einen baubiologischen Messtechniker. Das ist einmal so die erste Definition. Weil ein Baubiologe, der ist wirklich nur dafür ausgebildet, dass er dich beraten kann. Und diese Messtechniker-Geschichte, das ist ja eben eine längere und intensivere Ausbildung dann auch.
Weil Messtechnik, okay, das ist halt eine komplizierte Thematik. Messgeräte etc. hin und her. Und in Deutschland gibt es eben relativ gute Ausbildungen. Auch das Institut für Baubiologie und Ökologie Neubeuern in Rosenheim. die machen eben diese Ausbildung zum Baubiologen, da lernt man dann wie man ein gesundes Haus eigentlich baut oder Wohnung baut zum Beispiel und auch gesundes Leben, das heißt auch im Lauf natürlich eines Gebäudes, das heißt wenn wir das bewohnen auch, wird ja immer wieder mal ausgemalt oder man hat auch irgendwelche Möbel zum Beispiel, die man auslöscht das heißt all diese Themen werden da ausgebildet das ist ein Fernlehrgang den man online machen kann, wo man eigentlich dann lernt, wie baut man ein gesundes Gebäude und wie auch zum gewissen Anteil lebt man auch gesund, also in Bezug immer auf Baustoffe natürlich auch.
Und darauf aufbauend gibt es dann eben diese Ausbildung zum baubiologischen Messtechniker. Das ist dann eine mehrjährige Ausbildung auch. Also man kann es innerhalb von ein bis zwei Jahren so machen, wenn man relativ schnell ist. Also ich habe so zweieinhalb, drei Jahre habe ich dafür gebraucht.
Ich komme ja aus Österreich, habe eine längere Anreise gehabt, auch wie sie findet in Fulda statt. Und das ist dann schon eine detaillierte Ausbildung im Bereich Physik, Chemie, Mikrobiologie. Das heißt, der ganze Hintergrund auch, also Schadstoffe, diese Sachen, elektromagnetische Felder und dann viele Praxiskurse, die dann auch dabei sind, dass man auch wirklich lernt, sich dieser Thematik zu nähern, wie bedient man Messgeräte, wie misst man richtig, das heißt, da auch in diesen ganzen einzelnen Gebäuden oder Situationen, wo sind dann auch diese Messfehler oder diese Fallen, die einem da gestellt werden.
Das ist ja nicht so, dass man ein Gerät kauft, das legt man hin und drückt einen Knopf und dann sagt einem das ein wunderwuziges Gerät sozusagen, das funktioniert ja so nicht. Ist es immer wieder grün oder rot? Ja genau, das wäre der Traum eines jeden Baubiologen, das gibt es aber nicht. Und dafür ist eigentlich die Ausbildung dann da und das sind eben diese baubiologischen Messtechniker und da gibt es auch dann Vereine in Deutschland, den Verband Baubiologie, wo sich diese Berufsverbände und der Verband der Deutschen Baubiologen, das sind eben diese professionellen Verbände, wo man dann auch sich Baubiologen zum Beispiel suchen kann, gibt es Postleitzahlensuche und da weiß man dann und hat eben dann den Nachweis, diese Leute sind hochgradig ausgebildet, die wissen, was sie machen, die kaufen sich nicht die einfachen Geräte im Internet, heutzutage kannst du für 100 Euro ein Messgerät für Elektrosmog im Internet kaufen und dann kannst du schon messen gehen sozusagen und dann drückst drauf und dann sagst, 100 und wenn dann ein Profi kommt mit einem Spektrumanalysator, dann sind es nicht 100, sondern es sind 10.000.
Das ist aber die Realität. Bei den günstigen Geräten, die liegen jenseits von Gut und Böse. Wurde jetzt wieder eine Untersuchung durchgeführt vom Verband der Deutschen Baubiologen auch. Ist dann publiziert worden oder veröffentlicht worden, wo man diese ganzen Billigmessgeräte für Hochfrequenz, also für Mobilfunk, also diese 100-Euro-Teile da mal untersucht hat.
Das ist unglaublich. Also das ist jenseits von Gut und Böse. Also das hat mit Besttechnik nichts zu tun. Das ist vielleicht für so einen ersten Eindruck, wenn man sich das kauft, wenn man es selber misst, aber das ist alles mit absoluter Vorsicht zum Betrachten.
Ich mache die Hautfaltenmessung. Ich habe da so eine Zange, die auf 0,1 Millimeter genannt ist. Du kriegst auch das gleiche Ding für 1990 aus Plastik. Verpitzig da schon.
Tatsächlich, meine erste Zange war auch die aus Plastik. Und dann habe ich relativ schnell verstanden, okay, wenn ich es genau machen will, dann bleibt mir nichts anderes überdacht. Und es ist halt auch diese Genauigkeit, weil es gibt ja diese umweltmedizinischen Richtwerte. Im Jahre 2015-16 hatte die Europäische Akademie für Umweltmedizin auch diese Richtwerte für Innenräume herausgegeben, das heißt für Tagesbereiche und für Nachtbereiche mit einer Aufenthaltsdauer für 4 Stunden und 20 Wochenstunden, typischerweise eben Arbeitsbereiche oder eben Schlafbereiche und die eben aufgrund der medizinischen Evidenz auch festgelegt wurden Das hei die sagen mehr sollte nicht sein denn alles was dr ist kann l eben eine gesundheitliche Wirkung haben Und damit man sich auch auf diese umweltmedizinischen Richtwerte beziehen kann, muss man natürlich auch eine gewisse Qualität an Messtechnik haben und auch wissen, was man tut.
Aber sonst macht das Ganze keinen Sinn. Und dann geht es natürlich auch darum, wie saniert man das Ganze. Und da hat man halt, wie gesagt, einen gut ausgebildeten Baubiologen, macht halt Sinn, der kommt und macht das. Ich will jetzt da nicht so viel Werbung machen, aber es ist einfach die Realität.
Ich kenne das eben auch bei meinen Kunden. Da kommt jemand und macht dann halt für 150 Euro so eine kleine Messung und die Leute haben nichts davon, außer dass sie dann halt ein bisschen mehr Angst haben wie vorher und sich noch weniger auskennen. Das macht halt so keinen Sinn. Und die Verbände, die sind wie gesagt, das sind eben gut ausgebildete Leute dabei mit dem richtigen Messe-Equipment.
Und gerade wenn du was renovierst oder vielleicht sogar ein Haus baust oder eine Wohnung kaufst, wenn du dann noch mit reinrechnest, was der Biologe dann prozentual kostet, ist es ja ein kleiner Prozentsatz in Relation zu dem, was an potenzieller Wohnqualität rauskommt. Genau, genau. Und das ist ja, so wie du sagst, auch bei Renovierungen heutzutage, es ist, wenn du da in den Baumarkt reingehst, du kaufst ja dann so eine Kübel Farbe und dann sind Biozide drin, dann wunderst du dich halt auch, 2022 sollte das nicht mehr sein. Und doch ist das ganze Zeug drin und das kann dann über Jahre in den Innenräumen sein.
Die zählen dann zu den stärksten Kontakt Allergene sind nach wie vor am Markt. Die Leute kriegen auch alle möglichen Probleme dann. Also ich habe vielfach schon Kunden gehabt, die Artenwegsprobleme kriegen, also teilweise Wohnungen nicht bewohnen konnten. Ich habe Häuser gehabt, wo die gesamte Farbe wieder runtergekratzt wurde.
Ich habe ein Opernhaus gehabt, wo das ganze Büro wieder rausgebaut wurde, komplett rückgebaut. Da waren diese Substanzen in den Lacken, in der Wandfarbe und im Kleber war das drin. Das Büropersonal ist reingegangen, war Opernhaus, ist reingegangen und die haben dann wirklich Hautreizungen gehabt, beziehungsweise haben dann, die haben Nasenbluten gekriegt, plötzlich unerklärliche, Augenreizungen so stark, dass sie sie nicht ausgehalten haben. Und der Operndirektor hat zu mir dann gesagt, ich habe mir gedacht, die spinnen alle, hat er gesagt.
Und dann bin ich reingegangen, hat es mich hintrisch wieder rausgedreht, hat er gesagt. Und dann haben wir eben Ursachensuche gemacht, also Quellensuche und dann haben wir nachgewiesen, dass das drin ist. Das sind alles baurechtlich zugelassene Produkte. Und das Problem an der Sache ist, dass es in geringen Konzentrationen in vielen Produkten drin ist und dann in der Masse, in der Summe hast du eine hohe Konzentration und dann haben sie das Ganze noch mit einer Luftheizung gehabt das ist dann ordentlich so rumgewirbelt worden wurde dann alles r Also es ging da nicht anders war nat ein Extremfall Aber ich habe auch schon neue Geb gehabt wo die Leute eingezogen sind, wieder ausgezogen und wurden die Farben wieder runtergekratzt.
Ist Titandioxid da ein Thema? Ist natürlich auch ein Thema, hat damit jetzt aber nichts zu tun. Titandioxid da ist natürlich jetzt dann auch als Krebserregen dieses, glaube ich, eingestuft worden. Ich rede schon seit Jahren drüber.
Nahrungsergänzungsmittel wird in Kapseln viel verwendet. Also wenn deine Kapsel nicht durchsichtig ist, dann ist da Titandioxid drin. Also die Funktion ist, dass die Kapsel nicht durchsichtig ist. Ansonsten gar nichts.
Warnungen gab es da schon viele. Und jetzt seit letztem Jahr, Mai ist es offiziell von der EFSA, das ist die Europäische Sicherheitsbehörde, als nicht sicher eingestuft in Lebensmitteln, wo Nahrungsergänzungsmittel zuzählen. Es ist aber ganz viel in Farben wird es verwendet. und da ist es meines Wissens nach, haben sie es nur als Verwendung in Lebensmitteln nicht sicher eingestuft. Das muss man schon grundsätzlich unterscheiden, das ist natürlich eine Kapsel, die du in den Körper reinnimmst, also natürlich jetzt nicht so gut.
Farbe, da ist das Material natürlich gebunden. Das ist jetzt nicht so, dass das dann in die Raumluft übergeht, außer man, es ist ja jetzt abrasiv, das heißt, du gehst jetzt kratzt drüber oder so und dann ist da auch immer die Frage, wie viel kratzt du da jetzt runter? Also da ist es sicherlich jetzt eher noch ein untergeordneteres Thema, ist natürlich nicht optimal. Wenn man das jetzt erkennt als problematischer Stoff, ist die Frage, wie lange sich das noch halten wird.
Was ich eher gemeint habe, das sind auch diese Isothiazolinone, das sind eben so Biozidekontakt, sehr starke Kontaktallergene. Die sind eigentlich drin als Topfkonservierungsmittel. Das sind eben Bakterizide, die eingesetzt werden oder Biozide in den Farben, damit eben der Kübel sozusagen das Gebinde nicht verkeimt, damit da kein mikrobielles Wachstum stattfindet. Das ist ein Konservierungsmittel. ist das.
Und dann streikst du die Farbe an die Wand oder ist auch in Klebern drin, zum Beispiel Bodenklebern. In Kosmetika ist es drin, aber in geringen Konzentrationen. Und dann gast das halt aus. Und da sind halt welche dabei, die relativ stark ausgasen und schlecht abgelüftet werden können.
Und dann hast du eine hohe Raumluftkonzentration und dann hast du wieder in den Atemwegen drin. Und das ist zum Beispiel alles ein Wissen. Das ist auch so die biologische Baustofflehre, die ein gut ausgebildeter Baubiologe hat und der dann auch richtig beraten kann. Und da ist dann ein kurzer Anruf.
Welche Farbe soll ich nehmen? In Graz zum Beispiel gibt es das Haus der Baubiologie. auch und wir sind ein zertifiziertes Umweltinstitut sogar das ist schon eine bessere Auszeichnung auch und f die Bev wo man anrufen kann ich m jetzt renovieren ich brauche einen guten Bodenkleber beziehungsweise ich brauche eine Wandfarbe und dann kann man genau richtige Produkte, jetzt dann immer mehrere natürlich auch empfehlen, also sind da immer produktneutral unter Anführungszeichen, dass wir immer mehrere empfehlen, also nicht auf eines bezogen auch. Oder eben direkt beim Baubiologen anrufen und der kann dann auch konkret sagen, was macht man und was macht man nicht, um diese Probleme zu vermeiden dann auch.
Vor allem in der Summe. Ich denke, der eine ist empfindlicher als der andere, aber wenn du wieder sagst, zum Beispiel, ich habe mein Buch gelesen vor zehn Jahren, da war, das Buch ist recht trocken, Detoxifier, da hieß es, danach hast du dann so quasi, die Welt geht gleich unter Gedanken, weil halt das Buch, ein Kapitel nach dem anderen, was alles schlecht ist, von irgendwelchen Flammschutzmitteln im PC drin, dass wenn der halt warm wird, so quasi der außerflüchtige Stoffe, die du einatmest, bis hin zu. Diese Chemikalien sind im Endeffekt überall in unserer Umwelt, die komplett zu vermeiden wird schwierig.
Aber zumindest hohe Konzentrationen und die Summe, vor allem an Orten, wo wir relativ viel sind, wie Wohnraum, zu vermeiden, macht dann schon Sinn. Ja, es ist absolut so, wie du sagst. Diese Umweltkrankheiten sind auch immer so Multisystemerkrankungen. Es sind immer mehrere Einflussfaktoren.
Einflussfaktoren. Und das ist ja auch in der Umweltmedizin so ein Prinzip. Das sind diese synergistischen Effekte. Das heißt eben eine Potenzierung von verschiedenen Einflussfaktoren.
Ich kann nicht sagen, 1 plus 1 ist 2, sondern das kann die 10-fache, 20-fache bis zu 100-fache Auswirkungen haben. Also Elektrosmock und Schimmel oder so zusammen, was dann zusammenkommt. Und natürlich kann man da relativ schnell wahnsinnig werden, wenn man die falschen Bücher auch liest. Aber man muss das immer auch relativieren.
Also erstens einmal haben wir in Innenräumen immer eine Niedrigdosis-Konzentration. Also die Zeit, wo wir hohe Konzentrationen hatten, die ist vorbei auch. Das waren so die Zeiten, wo wir Holzschutzmittel in Innenräumen angestrichen haben, das voll war mit Pentachlorphenol, mit Lindaren und DDT und alles Mögliche. Oder dann halt auch so die Zeit, wo die Leute dann irgendwie so ganz heftige Insekten-Schutzmittel rumgesprüht haben.
Also der Kammerjäger oder so. Ist ja nach wie vor, da muss man immer aufpassen. Kammerjäger muss immer aufpassen. Der bringt halt Pulver rein sozusagen.
Aber diese Zeit haben wir hinter uns. Jetzt reden wir auch eher von einer Niedrigdosis-Konzentration. Es hat sich aber wieder ein bisschen geändert, auch weil wir wieder die Gebäude dichter machen. Jetzt ist nämlich genau das Problem, dass eine Niedrigdosis-Konzentration sich auch wieder höher anreichern kann, weil früher, waren die Gebäude undichter, die Fenster waren einfach undichter.
Das heißt, es war eine natürliche Lüftung gegeben. Das ist eine natürliche Infiltration, nennt man das. Der Wind drückt aufs Gebäude drauf und drückt einfach ein gewisses Volumen raus. Jetzt ist es dichter.
Also jetzt sind die Gebäude so, wie ein Kochtopf mit der Deckel hat, der Dichtung, da muss drauf, da geht nichts mehr raus. Früher war das so, der Deckel hat keine Dichtung gehabt und die Feuchtigkeit ist bei der Seite rausgedampft. Und deswegen kann sich das schon auch anreihend. Deswegen ist ja die Lüftung auch so wichtig.
Aber wie gesagt, es ist trotzdem ein niedrig Dosisbereich und das ist einfach so, dass wir verschiedene Sachen haben, die dann längerfristiger Probleme machen. Und in keiner Weise so, dass die Welt untergeht. Also man muss da vernünftig an diese Thematik rangehen und es geht auch sehr viel um Prävention, damit eben nicht solche Probleme entstehen, wie zum Beispiel mit diesen Wandfarben. Das sind ja auch immer Extrembeispiele.
Und natürlich auch, es kommt eines dazu, so wie du richtig gesagt hast, die individuelle Konstitution. Was bringt der Mensch mit? Ist der jetzt schon ein sensiblerer Mensch? Hat der schon eine Vorschädigung?
Wie ist die Genetik? Hat er irgendwelche anderen Krankheiten? Was ihn nochmal mehr triggert und so? Und das ist aber auch das, was die Umweltmediziner sehen auch, dass die Immunsysteme von Generation zu Generation auch immer ein bisschen schlechter werden aufgrund dieser Schadstoffanreicherung auch in der Umwelt.
Und dementsprechend haben halt auch die Kinder immer ein bisschen mehr Allergien. So wie früher waren die Kinder relativ gesund oder auch die Kinder in der Stadt haben ein bisschen mehr Allergien als für die Kinder im Land sozusagen.
Induktionsherde und Magnetfelder
Die Summe, da war ein Thema, wir waren vor einem guten Jahr in Kontakt und zwar war eine Frage, die ich hatte, wie groß ist das Problem der Induktionsherde wirklich? Denn Induktion, im Endeffekt, wenn du heute einen Herd kaufst, gibt es mit Sicherheit auch eine statistische Erhebung, aber ich würde vermuten, dass fast 100% Induktion ist. Ceran, also Gas ist ja eh in Deutschland, auch in Österreich sehr unüblich. In Wien ist bei uns Gas schon noch üblich.
Ja, Wien ist sehr viel. Österreich hat ja glaube ich 80 Prozent. Hängen wir ja am russischen Gas auch, ganz aktuelles Thema auch. Also sehr viel mit Gas auch.
Ah, interessant, das wusste ich. In Deutschland ist es sehr untypisch, dass du so ein Gasherd zu Hause hast. In Wien sehr viel auch. Ich kenne niemanden, der ein Gasherd zu Hause hat.
Die Leute mögen das eigentlich gerne, weil es lässt sich sehr schnell regeln, auch mit Gas zu kochen, macht Spaß. Also das geht viel schneller. Ceran ist ja viel langsam und jetzt natürlich dann Induktion. Und der Induktionsherd ist halt von der Handhabung her von der Nutzung her super Reagiert irrsinnig schnell also top Es ist halt nat eines es ist ein Magnetfeld das da erzeugt wird eben, das diese Induktionswirkung aufweist und das ist eben ein höherfrequentes Magnetfeld, damit man eben diesen Induktionseffekt dann auch erreicht.
Also jeder normale E-Hert oder jedes normale Ceranfeld hat auch dieses magnetische Feld, das aber bei 50 Hertz ist. Das ist ja unsere normale Hausinstallation. Und jetzt liegt es aber so bei, ich glaube, es liegt bei so circa 60 Kilohertz bis 100 Kilohertz, also deutlich höher auch, das heißt ein höherfrequentes Magnetfeld. Und man sieht das auch zum Beispiel bei den Bewertungen, die internationale Computerarbeitsplatznorm, kennt ja kaum jemand.
Interessanterweise sowas gibt es, das heißt, es gibt wirklich richtwerte Empfehlungen international, die sagen, mehr sollte an einem Arbeitsbereich nicht sein, an elektromagnetischen Feldern, damit eben das Büropersonal vor elektromagnetischen Fällen geschützt ist. Und man sieht da auch, dass in den höherfrequente Bereichen immer deutlich kritischer eingestuft werden. Das heißt, da ist natürlich schon eines zu sagen gegenüber normalen Ceranfeld, dass man ein bisschen vorsichtiger sein sollte, ein bisschen mehr Abstand halten sollte und sich halt nicht so lange vor diesen Induktionskochärten aufhalten sollte.
Also es ist normalerweise, wenn man so einen halben Meter bis dreiviertel Meter Abstand hat, nach einem Meter ist da nichts mehr. Dann ist das auch wirklich weg. Das Problem ist wirklich davor und das Problem ist halt dann auch natürlich Großküchen, das heißt eben so Restaurants, wo die Leute den ganzen Tag drinstehen. Also man sollte oder auch Schwangere zu Hause zum Beispiel auch oder Männer, die gerne kochen, das sind ja auch immer so diese Bereiche da, so im Beckenbereich, also wo eine hohe Zellteilung auch stattfindet, das sind ja auch eher die kritischen Bereiche im menschlichen Körper.
Und wenn da jemand lange davor steht, dann hat er natürlich ja dementsprechende Belastung auch. Also sollte man auch eher vermeiden. Das war einer meiner größten Aha-Momente zum Thema E-Smog war, vielleicht acht bis zehn Jahre her, da habe ich gehört, dass die Schweizer, was so Regulationen und Richtlinien angeht, weit voraus sind. Da habe ich da ein bisschen recherchiert auf offiziellen Seiten des Schweizer Ministeriums.
Und eins der Dinge, die ich gefunden habe, war, dass wenn du in der Großküche arbeitest, schwanger bist, und in der Großküche es Induktionherde gibt, du ab Tag eins krankgeschrieben bist. Weil quasi das Risiko zu hoch ist, dass dieses Magnetfeld bei Schwangeren ist Das ist auch absolut richtig Das ist ja nat eine hohe Zellteilung der F Also das ist nat da sieht man es auch Und die Schweizer sind ja nat vorsichtig Und natürlich daran denken, zu Hause hat man es auch. Und dann stehst du dann davor und das ist genau in diesem Bereich. Aber auch der Hinweis, jeder normale E-Hert hat auch, dieses Magnetfeld, kann sehr stark sein, etwas niederfrequent, aber auch eben, können relativ hohe Flussdichten auch sein.
Also die liegen da so direkt beim Eherter vor, so bis zu einem halben Meter, können die bei ein paar hundert Nanotesla sein. Die Weltgesundheitsorganisation stuft zum Beispiel magnetische Wechselfelder ab 300 bis 400 Nanotesla als möglicherweise krebserregend ein. Das ist jetzt aber natürlich nicht ganz zu vergleichen, weil man ist ja nicht den ganzen Tag zu Hause vom Eherter. Da spricht man jetzt auch wieder von den Großküchen auch.
Aber wie gesagt, nicht so lange davor stehen, vor allem wenn man schwanger ist oder eh schon irgendwo in diesem Beckenbereich dann auch vielleicht ein bisschen Probleme hat. Das heißt, zu Hause, wer Induktionsherd hat, einfach nicht die ganze Zeit im Herd stehen? Genau, rausreißen braucht man den jetzt nicht. Man muss es ja auch immer in Relation sehen.
Und einfach nicht darauf achten, dass auch Kinder zum Beispiel nicht so viel davor sind und auch nicht so lange sich davor auffällt. Und das ist einfach die Empfehlung dann auch. Das Magnetfeld hat auf das Essen keinen negativen Effekt? Kann ich nicht beantworten.
Ich kenne da keine Untersuchungen dazu. Es gibt ein paar Versuche, auch mit dieser Kirlian-Fotografie, das ist so eine Hochspannungsfotografie, das ist jetzt aber auch nicht wirklich wissenschaftlich, also ich kann da nicht wirklich was sagen dazu. Vom Nährstoffgehalt, ich weiß es nicht, kann ich nicht beantworten. Natürlichste wäre natürlich immer Blamme.
Das ist die Natur, da sind wir wieder beim Gas, da sind wir wieder beim Gas, wo wir das Gas herkriegen. Oder Holz, fossile Brennstoffe. Fossile Brennstoffe zum Beispiel, ja. Habe ich auch vor kurzem über Zahlen gestoßen, ich weiß nicht mehr was es war, aber durch Innenraum, Luftverschmutzungen, sterben x Millionen Kinder im Jahr.
Ja, das ist ein großes Thema. Weiß ich mal, was die Zahl war, bis ich gehört habe, dachte ich, wie bitte? Und dann war es einfach, wenn jemand, gerade das ist in westlichen Ländern ein kleineres Thema, aber in Ländern, wo gerade auch noch mit Holz gekocht wird im Innenraum und dann entsprechend da Luftverschmutzung hast, dass du einfach, es waren mehrere Millionen Kinder im Jahr, die das nicht überleben, wenn die Luftverschmutzung im Innenraum zu hoch ist, also Grillen im Innenraum, Holzkohlegrillen im B vielleicht wenn man zuerst mal so einen Gastroabzug installiert dann wird es noch funktionieren Da wird auch daran gearbeitet dass man in diesen dritten Weltl diese ganzen Kochherde also diese Holzfeuerstellen und so, da noch austauscht.
Entweder damit das einen Abzug macht oder dann eben, da machen sie diese Solarkochgeräte und alles Mögliche, sodass man da ein bisschen dagegen auch wirkt. Da gibt es so Projekte auch von der Weltgesundheitsorganisation. Das ist ein großes Thema. Induktion, also ich habe es auch erst vor kurzem das erste Mal tatsächlich live verwendet und wo ich dann selber den Induktionsherd verwendet habe und war dann auch für den Moment echt fasziniert.
Dann war man ein bisschen hoch und auf einmal blubbert das Wasser sofort mehr und dann machst du ein bisschen runter und es blubbert sofort weniger. Wir haben einen Ceranherd zu Hause. Da wartest du mal, gell? Das dauert.
Und die Küche, die ich hatte, da sollte eigentlich ein Induktionsherd reinkommen und ich war dann in dem Stadion, wo ich noch ein bisschen was entscheiden konnte und habe gesagt, nein, nein, kein Induktionsherz. Also aus baubiologischer Sicht würde ich es auch nicht empfehlen. Also ich kriege ja immer wieder Anfragen auch und ich kann es nicht empfehlen. Und wenn dann halt jetzt das schwierig wird und dann ist natürlich immer die Diskussion, ja, aber das funktioniert so gut und dann immer der Hinweis, wie nutzt man das?
Das heißt eben ein bisschen mit Vorsicht, ein bisschen noch vorsichtiger nutzen als ein Ehert, da nicht stundenlang davorstehen. Wenn das mal kurzfristig ist, ist das überhaupt kein Problem. Also das muss man nicht übertreiben. Und wir Baubiologen, und das muss man auch sagen, diese wissenschaftlich fundierte Baubiologie, wie wir sie betreiben, das ist ja jetzt nicht hokus pokus, dass man sich irgendwas einbildet, sondern man muss da natürlich auch am Boden der Realität bleiben.
Aber eben, wir arbeiten nach diesen umweltmedizinischen Vorgaben auch, das heißt, evidenzbasiert, aber mit dem Präventionscharakter. Nicht warten, bis da jetzt irgendwas passiert, sondern präventiv heißt halt, dass man auch ein bisschen den Vorsichtsgedanken hat. Und das ist heutzutage einfach sehr, sehr wichtig auch.
Schadstoffe in Baumaterialien und Farben
und wenn baubiologische Häuser gebaut werden, auch die Leute fühlen sich pudelwohl, also ich habe viele Kunden auch, wo ich baubiologische Beratungen mache, auch Online-Beratungen, also die schicken mir ihre Sachen und dann gehen wir das ganze Gebäude durch, also vom Keller bis zum Dachspitz, wo wir die ganzen Baustoffe durchsprechen, also die Leute fühlen sich pudelwohl, das ist auch wirklich was anderes, man ist umgeben von Natur, wie es eigentlich von der Natur aus für uns vorgegeben wäre. Sowas wie Esmog oder Schimmel, Luftverschmutzung, das kennen die meisten, was ist der Faktor, der ein Stressor ist in der Wohnung oder im Haus, den die wenigsten auf dem Schirm haben?
Ich würde einmal sagen, heutzutage natürlich Mobiltelefon, würde ich einmal sagen. das ist natürlich die größte Emissionsquelle, einfach aufgrund der Nähe auch. Und das tragen wir mit uns rum. Also gerade die junge Generation ist ja auch damit ein bisschen verwachsen, schon zu sagen, es wächst ja schon in die Hand rein sogar. Und das ist sicherlich die größte Emissionsquelle.
Und dann natürlich die eigenen Quellen in den Räumen, WLAN, die Rota zum Beispiel, Verstärker, schnell los die Telefone. Ich bin ein Freund von Statistik und ich arbeite jetzt seit kurzem mit einem Fußballverein in der Bundesliga. und die für mich faszinierendste Zahl war die durchschnittliche Bildschirmzeit eines Spielers pro Tag. Was schätzt du? Bildschirmzeit heißt Fernsehschauen.
Bildschirmzeit, Telefon. Smartphone, Bildschirmzeit pro Tag. Da wird schon ein bisschen was sein, weil die werden ja auch immer drauf schauen. Acht Stunden.
Mit weit über 90% Instagram und TikTok. Also, keine Spielanalyse. Das Ganze müssen wir ein bisschen militärischer aufziehen bei der Bundesliga. Ich sag's da.
Da war ich auch, wie bitte? Erstaunlich, oder? Naja, es ist halt unser Fenster zur Welt. Das muss man auch sagen.
Also ich kenne es von mir auch, selbst wenn man mal Internet nicht geht, dann wirst du mal nervös. Also natürlich auch, wenn du jetzt einen Betrieb hast, Firma hast, aber es ist ein Fenster zur Welt auch. Ja, es ist, Mobiltelefon ist natürlich schon ein Thema. Also du hast es in der Hand, du hast die Strahlungsdichten, und dementsprechend bist du immer ausgesetzt.
Ob das leistungsfördernd ist, weiß ich nicht. Ich hätte dann schon vom Inneren Auge, wie so ein Abwehrspieler bei einem langweiligen Spiel aus seiner Tasche das Telefon rausholt und ein bisschen schaut, was bei Tinder so passiert. Schauen wir, was die gerade schreiben über das Spiel. Du machst gerade die Bundesliga.
Ernährung ist da. Was interessant ist, das erste Gespräch war ein Gespräch, wo ich am Anfang gar nichts gesagt habe, sondern ich wollte einfach wissen, okay, was wollt ihr jetzt? Und das, was dann kam, das wäre vor fünf oder vor zehn Jahren undenkbar gewesen. Also das Bewusstsein des Leistungssports wird hier mittlerweile deutlich, deutlich größer für, okay, wir müssen nicht nur so ein Sport spielen, sondern auch das Drumherum und das geht weit über das vom Spiel essen wir Nudeln hinaus.
Elektrosmog am Schlafplatz
Naja das ist schon das weil das ist eine andere Generation Fr war halt so die Leute waren einfach grundgesund da war das egal weil die K haben einfach die Kraft gehabt die waren unglaublich leistungsf Und die neue Generation merkt einfach, dass da einfach Sachen da sind und da muss man natürlich ein bisschen optimieren. Also da ist natürlich ein Riesenthema, ist da natürlich Schlafbereich, also diese ganzen Emissionen am Schlafbereich. Und das ist halt wirklich ganz ein zentraler Bereich, auch in der Umweltmedizin. Der Mensch verbringt ja circa 2000 Stunden im Jahr auf zwei Quadratmetern.
Das ist ja auch der wichtigste Bereich. Wenn man es mal hochrechnet, ist es sogar teilweise noch mehr, je nachdem, wie viel du schläfst. Und das ist halt auch ein sehr, sehr wichtiger Bereich des menschlichen Lebens, der Schlafbereich, weil da einfach in der Nacht findet diese wichtige Regenerationsphase statt. Das heißt, dass ich wirklich, du kennst das ja aus den Spitzensport, Muskeln, die sich regerieren.
Wann wächst der Muskel? Im Schlaf. Das heißt, wenn er Ruhe hat. Verdauung zum Beispiel, beziehungsweise dann endokrine Systeme, diese ganzen hormonellen oder sehr viele hormonelle Funktionen, Funktionen, die werden im Schlaf gesteuert, beziehungsweise die ganzen Hormone ausgeschüttet.
Das ist das Wichtigste. Das Melatonin ist sehr bekannt auch. Aber dann auch die Diebschlaffase. Die Diebschlaffase, die Entgiftungsfähigkeit des Menschen, findet hauptsächlich in der Diebschlaffase statt.
Und das ist ja das Problem, wenn die Leute, und man hört es ja, 75 Prozent in Österreich war es einmal, haben sie gesagt, Dunkelziffer sollte noch höher sein. Die Leute können nicht richtig schlafen. Die entgiften auch nicht richtig. und dann kommt es zu einer schleichenden Anreicherung und dann ist halt auch, wenn irgendwelche heftigeren Sachen vorhanden sind, gibt es halt auch diese CFS, diese Chronic Fatigue-Syndrome, diese Müdigkeitssyndrome und alles Mögliche. Und das natürlich gerade auch für einen Spitzensportler, Schlafen ist schon ein wichtiges Thema.
Und wenn wir diese Schlafplatzuntersuchungen machen, das ist ja, wie gesagt, ein zentrales Thema in der Umweltmedizin und in der wissenschaftlich fundierten Baubiologie, du findest halt jede Menge. Typischerweise halt elektromagnetische Felder, alleine die Elektroinstallation. Du liegst im Bett, links und rechts, also in Österreich, Deutschland wird es ja relativ gleich sein oder ist relativ gleich. Du hast ein Ehebett, rechts und links hast Schalter, Steckdosen.
Das Verbindungskabel geht entweder runter am Boden und direkt hinter dir vorbei oder sogar hinterm Kopf direkt vorbei. Das sind ein paar Zentimeter oder eben ein paar Dezimeter Abstand. Und diese Elektroinstallation, wenn sie ausgeschaltet ist, steht ja trotzdem unter Spannung. Das heißt, wie ein Gartenschlauch, der vorne zugedreht ist und hinten aufgedreht ist, ist der Schlauch unter Druck und der hat kleine Löcher drin und da spritzt das Wasser raus.
Das gleiche ist bei der Elektroinstallation. Das hei wenn ich mich am Abend ins Bett lege und das Licht ausschalte dann ist ja bis zum Schalter steht ja eben dieser Strom an sozusagen und ich habe die Spannung Und bei jeder Steckdose habe ich das Gleiche. Ich habe ja immer die Möglichkeit, etwas reinzustecken und schon kann ich etwas einschalten und betreiben. Das heißt, die Elektroinstallation steht unter Spannung und dementsprechend emittiert die auch in der Nacht und bei Dunkelheit diese Felder.
Und die größte Umweltschutzbehörde der Welt, die EPA, die Environmental Protection Agency von den Amerikanern, stuft auch diese niederfrequenten elektrischen Wechselfelder als eindeutig gesundheitsschädigend ein, bereits schwache Felder. Und es gibt auch diesen Richtwert für Tagesbereiche, sollte nicht mehr sein wie 10 Volt pro Meter. Ab 10 Volt pro Meter gibt es dann neurologische Effekte. Also da fangen diese ersten Effekte dann an, dass die Leute dann halt nervös gereizt werden, verspannt werden und so.
Und ich mache dann Schlafplatzuntersuchungen und ich messe dann zwischen 20 und 50, teilweise bis zu 100, weniger als in einzelneren Fällen dann auch. Die typischen Werte sind dann eben so von 5 bis 20 Volt pro Meter. Und sehr, sehr häufig werden sogar die Richtwerte für Tagesbereiche überschritten. Das heißt, ein durchschnittlicher Schlafbereich heutzutage wäre aus umweltmedizinischer Sicht nicht mal als Tagesbereich geeignet.
Nicht einmal nach den Richtwerten der internationalen Computerarbeitsplatznorm, wenn man damit vergleicht. Das ist Fakt. Und das ist, weil wir Gebäude nach Stand der Technik bauen und nicht nach Stand der Forschung. Stand der Technik heißt, wir wissen, wie es geht, das können wir, da passiert nichts.
Aber es ist halt nicht auf den Körper ausgelegt. Das heißt, da wird nur auf die Technik geschaut und das funktioniert nicht. Stand der Technik ist ja gut, aber wenn ein Gebäude nach Stand der Technik gebaut wird, wird seine gesundheitliche Unbedenklichkeit in keiner Weise ausgeschlossen.
Netzabkoppler und technische Lösungen
Was machst du denn da? Was ist ja nicht die Wand aufhaken? Nee, ich soll nicht auf vorderlich. Man muss auch gründen.
Ich habe da nicht mehr einen Pickel dabei, was ich am Land zum Sanieren gemacht habe. Alle Kabel raus, es gibt nur noch Taschenlampe. Ja, genau, jetzt ist Kerze, Leute, wieder zurück. Der Baubiologe.
Aber da hast du wieder Kerze, fossile Brennstoffe? Ja, genau. Es ist ein schwieriges Thema. Aber ich bin jetzt kein Baubiologe mit einem weißen Bart.
Du solltest mich mal beschreiben. Es sitzt jetzt niemand da, der so einen weißen Bart hat und mit der Wünschelrute oder so. Nein, nein. Ich bin ja Techniker vom Beruf.
Es geht in der wissenschaftlich fundierten Baubiologie geht es eben darum, dass wir gesunde Innenräume erzeugen, ohne auf diese technischen Vorteile oder diesen Luxus, den wir auch haben, zu verzichten. Und es geht einmal grundsätzlich darum, dass man natürlich einmal feststellt, wie hoch ist die Belastung das mit umweltmedizinischen Richtwerten vergleicht dass man es einstufen kann und dann ist immer wichtiger Quellensuche Das hei was ist jetzt der Verursacher Und da geht man dann halt vor Typischerweise ist das dann halt die Elektroinstallation Es sind eben Ladegeräte am Nachttisch, zum Beispiel typischerweise heutzutage eben Mobiltelefon.
Klar wird in der Nacht geladen, ist ja super, aber das Kabel macht dann halt. Bei einigen Geräten nicht, bei allen aber sehr hohe Emissionen auch. Okay. Scheidet sich auch.
Ja, das ist je nachdem, wie halt die Technologie ist. Also ich kann da jetzt auch nicht irgendwelche Marken sagen, was besser ist und was weniger ist. iPhone macht auch ein bisschen was, das sehen wir so. Das ist aber ein gutes Gerät. Und dann ist es halt auch zum Beispiel Radio Wecker, findet man in den letzten Jahren immer weniger auch.
Das ist ja schon ein bisschen bekannt auch. Und dann halt Verlängerungsleitungen, irgendwie noch was, so Kabel oder so ums Bett rundherum oder so. Genau, und dann fangen wir mal an zum Ausstecken und dann gehen wir an den Sicherungskasten und dann versuchen wir eben diese relevanten Sicherungskreise herauszufinden. und das geht dann eben durch Abschalten der Sicherungen und typischerweise sind es dann eben zwei bis drei Sicherungen, die relevant sind an einem Schlafbereich. Es kann dann beim Altbau zum Beispiel können auch mehrere Sicherungen vorhanden sein und im Holzbau ist es so, dass es dann doch deutlich mehr danach sind, weil Holz hat ein bisschen die Eigenschaft, diese elektrischen Wechselfelder großflächig zu verbreiten.
Das heißt, da kann ich nochmal... Ah, okay. Ja, das ist ein bisschen die Eigenheit des Holzes auch, weil Holzbau steht isoliert gegenüber dem Boden und hat aber Restfeuchtigkeit und dadurch werden diese elektrischen Wechsel von der Großfläche verbreitet. Es gibt ganz interessante Versuche, habe ich auch schon gemacht bei den Holzbaufirmen, die ich sozusagen vier Meter langes Brett angehoben habe, auf der einen Seite meinen Sensor hingestellt, also von meinem Messgerät, und auf der anderen Seite, vier Meter entfernt, einfach nur ein Kabel über das Brett drüber gelegt.
Und davon, man sieht, auf der anderen Seite, wie die Werte in die Höhe gehen. Da denkst du, ein Holzbau ist viel, viel besser, weil natürlicheres... Ist auch super gesund, also Holz ist auch, weil Holz hat wirklich ganz ein toller Baustoff. Und es geht immer nur darum, das Ganze in der Gesamtheit auch zu betrachten.
Und das ist dieses interdisziplinäre Wissen, das ein Baubiologe hat. Wir schauen uns nicht nur einzelne Sachen an, sondern wir schauen uns Sachen immer ganzheitlich an. Und wenn ich einen Holzbau habe, dann ist in der Planung halt sehr wichtig, dass man eine abgeschirmte Elektroinstallation macht. Im gesamten Gebäude.
Und das geht sehr einfach. Also wenn ich jetzt zwei, drei Sicherungen habe und weiß, okay, die zwei, drei sicherungen sind die das problem machen dann kannst du in der nacht ausschalten einerseits mit der hand kostet gar nichts da muss halt mit der taschenlampe oder mir herz Macht eh keiner Taschenlampe schreifen gehen. Und es gibt dann halt eine technische Lösung, das sind sogenannte Netzabkoppler. Das heißt, das sind elektronische Geräte, die danach gerüstet werden, die werden nach der Sicherung dann eingebaut und die erkennen das, wenn du dich ins Bett legst und das letzte Licht ausschaltest, dann erkennt dieser Netzabkoppler, dass kein Strom mehr fließt und er schaltet die Spannung weg.
Wir haben immer dieses Verhältnis Spannung und Stromfluss. Und die Spannung ist dann bei Null? Die Spannung ist dann nicht, also die Wechselspannung ist dann bei Null und das Gerät legt dann eine kleine Gleichspannung an, die liegt dann bei ein paar Millivolt, das macht dem Körper nichts. Was hast du normalerweise Volt? 220. 230 Volt hast du dann.
Genau, mit 50 Hertz. Das schaltet er weg. Auf 20. Dann geht es noch runter auf 20 Millivolt zum Beispiel.
Wir haben vorher, weil ich hatte so einen Knopf, der das quasi runterschält. Das war das, was wir im Schlafzimmer haben, wo der das eingeschalten hat und dann ist quasi nur diese Grundspannung. Genau, und das ist diese Prüfspannung, das heißt, dass du dann in der Nacht, wenn du in der Nacht aufs Toilette musst oder dein Kind weint oder so oder in der Früh stießt auch, schaltest du ganz normal wieder den Lichtschalter ein und über diese Prüfspannung erkennt das Gerät, dass jetzt wieder Strom fließt und dann schaltet er innerhalb von ein paar Mikrosekunden schaltet er den normalen Strom oder die Spannung wieder dazu und dann hast du keinen Komfortverlust.
Das geht bis zu zwei, drei Sicherungen geht das. So wie bei dir, wie du mir das jetzt auch erzählt hast, dass bei einer Sicherung, das hat der Elektriker eingebaut, das ist ja der klassische Fall. So, komm mal Elektriker, ich will Netzfreischalter, baue was ein, dass der Elektrosmog weg ist. weg ist, das funktioniert ja so nicht. Weil du weißt ja nicht, ist denn überhaupt nur die Sicherung des Schlafzimmers alleinig relevant?
Normalerweise ist es nicht. Also bei meinen Messungen ist es so, ich bin jetzt seit 17 Jahren selbstständig, aus 17 Jahren bin ich jetzt als Baubiologe unterwegs und ich habe glaube ich drei oder vier Fälle gehabt, wo nur eine Sicherung, und zwar nur die Sicherung des Schlafzimmers ausgereicht hat, dass man umweltmedizinische Richtwerte unterschreitet. Normalerweise sind es eben zwei bis drei Sicherungen. Die Nebenräume spielen eine Rolle.
Genau, der Elektriker macht eines, dass er eben diese drei Phasen, die ins Haus kommen, aufteilt auf die verschiedenen Sicherungen. Macht immer 1, 2, 3, 1, 2, 3 und dann ist halt Zufallsprinzip sozusagen, ist es jetzt das Badezimmer, das Wohnzimmer drunter oder die Kinderzimmer noch dazu. Und das sind eben Kraftwirkungen, die dann auch bei dir am Bett ankommen, also im Elternschlafzimmer zum Beispiel. Und wenn du jetzt nur die Sicherung ausschaltest des Schlafzimmers, dann fällt halt eine Kraftwirkung weg.
Das kann sich aber eine andere im Extremfall sogar st durchsetzen und dann hast du eine h Belastung als vorher Deswegen muss man das auch immer messen Nicht sch sondern messen Ich habe mir bei der österreichischen Ärztekammer, bei der Ausbildung der Umweltmediziner, ein Tagesseminar auch gegeben zu elektromagnetischen Földern und da habe ich extra, ich bin ja gelernter Elektriker, Elektromeister auch, habe ich da so einen kleinen Verteilerkasten gebaut und Kabel raus und dann so ein Bett mitgenommen, dass man den Umweltmedizinern, den Ärzten das dann halt auch zeigt und dann auch die Kabel untergelegt und so.
Und dann habe ich denen das gezeigt, eine Sicherung auspumpt, die Werte gehen in die Höhe. Und das ist genau das Problem. Man holt den Elektriker, der baut das ein und zu 90% funktioniert es ja trotzdem nicht. Die Geräte schalten ja gar nicht aus, weil der Elektriker interessiert das ja nicht.
Wenn es aber ausschaltet, dann besteht die Möglichkeit erstens, dass die Belastung sowieso nicht ausreichend reduziert wird, dass umweltmedizinische Richtwerte unterschritten werden und im Extremfall ist die Belastung sogar höher. Habe ich schon mehrfach gehabt. Du kommst hin zu den Kunden, Netzfreischalter eingebaut, schaltet aus, Werte gehen in die Höhe. Dann ist es einmal richtig sauer.
Das heißt messen, Netzfreischalter einbauen. Nicht anders, ja. Genauso macht man es. Und dann funktioniert das auch und dann hat man das unter Kontrolle und den Effekt spürt man auch.
Also die Leute, die Schlafprobleme haben, Schlafprobleme kommen meiner Erfahrung nach zumeist, weil wir halt alle in unseren Schlafbereichen diese elektromagnetischen Felder haben, typischerweise eben von dieser Elektroinstallation oder dann halt auch den elektromagnetischen Feldern, würde ich mal sagen, als Überbegriff. Meine Elektrogeräte bekommen wir ja relativ einfach raus. Man macht keinen Fernseher oder Klassiker auch in Einzimmerwohnungen der Router, der unter dem Bett ist. Ja, das ist natürlich eine wilde Geschichte.
Das ist einmal die erste Empfehlung. Also diese Sachen einmal zumindest ausstecken oder raus aus dem Schlafzimmer. Kein Handy unterm Kopfkissen? Das ist natürlich schon wild, muss ich sagen.
Also was die Leute heutzutage machen, das dann auch als Wecker nutzen, also Handy und dann Kopfpolster rein. Das funkt ja auch die ganze Nacht. Und das ist halt einfach Funk, der ist biologisch wirksam. Es kommen ja immer wieder neue Studien raus, die eben zeigen, dass diese elektromagnetischen Földern deutlich unter den Grenzwerten biologische Wirkung auch haben.
Und das muss man einmal grundsätzlich verstanden haben. Grenzwerte sind sehr gut, die schützen uns auch, sehr, sehr gut sogar. Wir haben sehr gute Grenzwerte, ich sage es einmal so. Wovor schützen die uns?
Die schützen uns vor einer thermischen Wirkung, dass wir nicht heiß werden, und vor einer Reizwirkung, dass wir nicht zu Zucken anfangen, dass es eben Reizerscheinungen gibt. Aber sonst schützen die uns nichts. Die sind auch nicht konzipiert für eine Langzeitwirkung, Langzeitwirkung auch nicht für Auswirkungen auf das Nervensystem, Gehirn, endokrines System, dafür sind Grenzwerte nicht konzipiert. Daf gibt es Richtwerte Und diese Richtwerte diese umweltmedizinischen Richtwerte die ber eben diese Langzeiteffekte diese sogenannten athermischen Effekte und auch Auswirkungen auf das endokrine System auf Gehirn, Nerven etc.
Und diese Richtwerte, wie gesagt, die sollten halt vor allem in Schlafbereichen unterschritten werden, damit längerfristig nichts passiert und damit der Körper sich regenerieren kann. Und da ist natürlich dann ordentlich Leistung drin. Also für einen Spitzensportler würde ich es immer empfehlen. Das wäre auch interessant, einmal zu untersuchen. und das macht ja auch an der Sigmund Freud Universität Wien das ehemalige Chrono-Institut für Chrono-Biologie und Chrono-Medizin haben, die sich nannte, jetzt heißen sie Institut für Salotologie.
Das ist auch ein sehr interessantes Konzept, was die machen und zwar, die haben ja diesen Begriff, dass Salotologie kreiert, also Pathologie heißt ja, dass man sich eben mit Krankheiten im Körper auseinandersetzt, also Entartungen im Körper oder krankhaften Erscheinungen und die Salotologie, das ist die Lehre von der Gesundheit. Das heißt, man schaut, wie bekommt man eigentlich einen Körper optimal gesund, was ist der ideale Zustand und was ist auch die Umweltsalutologie, das heißt das optimale Umfeld eines Körpers. Die beschäftigen sich damit, die machen dann auch Untersuchungen bei Leistungssportlern, bei Spitzensportlern, beziehungsweise dann auch diese Herzratenvariabilitätsmessungen, also haben sie eigene Verfahren und machen auch mittlerweile Ausbildungen, haben Universitätslehrgänge auch, dass man sich ausbilden lassen kann zum Umweltsalutologen.
Das heißt, dass hier auch Mediziner eine Fortbildung haben, um diese Umwelteinflüsse mit zu berücksichtigen auch. Und auch, es muss nicht nur Mediziner sein, sondern es gibt andere Lehrgänge auch, um sich fortzubilden. Das heißt, über diese ganzen Umweltfaktoren, weil es ist ja so, woher willst du denn das heutzutage wissen? Es gibt ja so viele Sachen.
Wir leben alle mit dem Handy, das hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten entwickelt. Keiner weiß, was die Dinge eigentlich machen. Dann gibt es WLAN, dann gibt es die ganzen Router, dann gibt es eben diese ganzen Schnurrlosen-Telefone. Ich stehe dann oft bei den Kunden im Badezimmer oft, das ist mir jetzt einmal passiert, aber oft stehe ich dann bei den Kunden und finde alle möglichen Sachen.
Einmal bin ich dann im Badezimmer gestanden, das hört nicht auf zum Funken und ich suche dann da wirklich Viertelstunde, halbe Stunde rum, stehe im Badezimmer und die Badezimmerwaage imitiert WLAN und zwar die ganze Zeit. Und ich sage, Ihre Badezimmerwaage ist ein WLAN-Sender und das ist neben einem Schlafzimmer, das kommt bei Ihnen im Schlafzimmer an, mit deutlichen Strahlungsdichten auch. Warum haben Sie denn das? Ja, aber dann kann ich auf der Badezimmerwaage stehen und auf meinem Handy schauen, wie schwer ich bin.
Sein Blick nach unten oder das Handy Also wir leben in einem Luxus In den letzten 30 Jahren ist es mit Sicherheit vor 30 Jahren war ein Mobilfellephone so ein Werkzeugkoffer gro von Mann ist Mann Mobilfunk. Die waren noch vor Nokia. Genau. Es hat sich sehr viel getan.
Auch WLAN, die ersten Router. Ja, die haben diesen lustigen Ton dann gemacht. Das ist ein W-Ding. Da haben wir auch gerade dran gedacht.
Und damals war noch ein Computer so ein Riesending. Flachbildfernseher gab es noch keine. gerade Elektrosmog als ein Punkt hat sich mit Sicherheit in den letzten 30 Jahren massiv vervielfacht. Ja, im Hochfrequenzbereich auf jeden Fall, ja. Also da hat sich sehr viel getan.
Es ist ja auch so, dass die, es geht ja auch von Dekade zu Dekade kommt ein neues Mobilfunksystem dazu, 5G jetzt zum Beispiel auch, Technologiefortschritt. Das ist ein anderes, ein altes wird abgeschaltet, UMTS wird abgeschaltet, 5G kommt jetzt auch. Also da tut sich natürlich einiges. Also der technologische Fortschritt ist ja super auch, also wir haben ja auch einen riesen Vorteil dadurch.
Es geht einfach darum, und das ist halt auch der Ziel dieser Ausbildung auch zum Beispiel, dass man lernt mit diesen Technologien umzugehen. Was machen die mit uns? Was ist Stand der Forschung? Und wie kann ich das so reduzieren oder handhaben, dass ich den Vorteil habe, den Nutzen habe, aber nicht diese Belastung habe?
Und es geht ja nicht darum, dass jeder sein Handy wegschmeißt, in keiner Weise. Wenn man ein Mobiltelefon nimmt, mit einem Meter Abstand hast du nur noch 5% der Strahlung. Das nimmt ja überproportional ab. Das heißt, der Abstand ist dein Freund.
Ich würde jedem empfehlen, das Handy nicht an den Kopf zu halten. Macht auch keinen Sinn, mit einer super Freisprecheinrichtung drin. Mit ein bisschen Abstand, dann hast du auch nicht diese Emissionen. Also da gibt es ja auch viele Untersuchungen, dass eben die Nähe halt wirklich das Problem auch ist.
Die Franzosen haben das ja vor ein paar Jahren, also ich glaube, es ist zwei oder drei Jahre her, die haben angefangen damit, das zu untersuchen, diesen SAR-Wert und sind draufgekommen. Das ist eine veraltete Messung auch gewesen. Das heißt, mit ein paar Zentimetern Abstand zum Handy auch gemessen. gemessen. Und wenn man das eben misst, diesen SAR-Wert, das heißt mit Körperkontakt, das heißt, wie viel Emission ist jetzt wirklich, wenn ich das in der Hosentasche trage oder mir an das Ohr halte, dann ist es plötzlich so, dass die Mobiltelefone, ich glaube 9 von 10, haben das bis zu 7-fache überschritten, den SAR-Wert.
Das heißt, wir sind dann auch nicht von einer thermischen Wirkung geschützt. Das ist natürlich ein Riesenproblem. Man nennt das den Phone-Gate-Skandal. haben die Franzosen das genannt dann auch. Und es sind auch einige, Mobiltelefone mussten vom Markt genommen werden, weil die so starke Emissionen aufgewiesen haben, dass man einfach...
In Frankreich, die sind verboten, dürfen nicht verkauft werden. Das ist ein Riesenthema. Und es ist natürlich so, das ist halt auch eine Technologie, die ist sehr schnell auf den Markt geworfen worden. Und jetzt kommt man halt hinten nach dann drauf, okay, wir haben diese Themen.
Also dann die medizinische Forschung findet dann erst später natürlich heraus, dass okay, da gibt es jetzt wirklich anscheinend Effekte, die ja auch noch nicht ins Detail bewiesen worden sind. Das muss man ja auch dazu sagen. Wir haben jetzt die ersten sehr validen Langzeituntersuchungen auch, wurden von einer amerikanischen Umweltbehörde dann auch gemacht, die eindeutige Effekte nachgewiesen haben. Gut einmal nachgewiesen, dann hat das Ramazzini-Institut in Italien auch die gleichen Sachen nachgewiesen.
Jetzt wird es noch einmal gemacht und es zeigt sich halt, dass man immer wieder die gleichen Effekte auch findet. Und deswegen sollte man halt vorsichtig sein. Das heißt, ein Handy hat am Kopf nichts verloren, aber man kann es nutzen mit Abstand zum Beispiel. Und was man halt auch machen sollte, mobile Daten zum Beispiel deaktivieren, weil das Ding funkt ja die ganze Zeit. und vor allem auch die ganzen Apps drauf deaktivieren, die man nicht benötigt.
Du kaufst dein Handy und hast schon automatisch 20 Apps drauf und für brauchst 2 oder 3 oder 4, 5 und die anderen Funken auch die ganze Zeit ausschalten. Brauchst du nicht rein in die Eistellungen und dann halt in der Nacht wichtig auf Flugmodus schalten. Bei den iPhones muss man noch ein bisschen mehr machen, weil auch bei Flugmodus funkt das WLAN weiter und damit kann man das schon ein bisschen nutzen. Also seine Strahlung reduzieren und damit kann man es dann trotzdem auch nutzen und seine individuelle Exposition reduzieren und das ist auch was in Deutschland zum Beispiel das Bundesamt für Strahlenschutz ein paar Jahre noch auf der Homepage gehabt hat.
Die Bevölkerung sollte darauf achten, eben ihre individuelle Exposition so gut wie möglich zu reduzieren aufgrund der wissenschaftlichen Unsicherheiten. Und die Unsicherheiten haben sich nicht gelöst, sondern die haben sich eigentlich verstärkt. Also auch mein Ding so ein bisschen ist grundsätzlich im Kontext Stressreduktion, viele reden über Stressreduzieren, aber Stressreduktion ist Illusion, Stressmanagement ist die Lösung. Das heißt nicht anfangen, gar keine Elektrizität mehr im Haus und kein Handy mehr, sondern wie manage ich das Ganze, wie kann ich die Vorteile nutzen und die Nachteile minimieren.
Genau. Es ist auch so, also untertags ist das gar nicht einmal so ein Problem. Der Mensch hat da relativ starke Widerstandsfähigkeit. Und die Umweltmediziner, die sagen ja auch, es geht ja wirklich um Aufenthaltsbereiche mit mindestens vier Stunden Aufenthaltsdauer in einem Stück und mindestens 20 Wochenstunden. das heißt, wenn ich jetzt hier bei dir bin f zwei Stunden und hier sind ein paar Kabel auch die habe ich ja auch schon zur Seite getan ich wollte meine F nicht drauf haben dann ist das nicht das gro Problem das wird mich vielleicht ein bisschen nerv machen aber ich gehe dann ja wieder.
Und es geht hier nicht darum, dass man in der Wohnung alles so gut wie möglich reduziert, weil man halt irgendwie da panisch ist, da vorne der böse Elektrosmog, nein, sondern es geht um die wichtigen Bereiche des menschlichen Lebens. Und das sind einfach mal wirklich die Schlafbereiche, es sind die Kinderzimmer, Kinderzimmer ist ja nicht nur ein Schlafzimmer, es ist ja ein Lebenszimmer, die spielen, die lernen dort und alles Mögliche. Und natürlich Arbeitsbereiche. Da sitzt du, da möchtest du dich konzentrieren, da musst du Leistung bringen.
Elektrosmog am Arbeitsplatz
Und gerade da ist man halt auch umgeben bei diesen Computerarbeitsplätzen von Kabeln etc. Und die Leute haben die Füße auf den Kabeln drauf und plötzlich stehst du mit 100, 150, 180, 200 Volt pro Meter unter Spannung. Und ab 10 Volt pro Meter gibt es neurologische Effekte. Und dann sitzt er acht Stunden.
Dass du dann fertig am Abend heimgehst, ist aber kein Wunder. Und am nächsten Tag soll es dann wieder Leistung bringen. In Salzburg haben wir mal eine Steuerberatungskanzlei, schon ein paar Jahre her, haben wir untersucht. Und der Chef von denen, es waren so 20 Mitarbeiter, da war das sehr, sehr innovativ.
Der wollte einfach wirklich so alles rauskitzeln aus seinen Mitarbeitern. Es ist gut gelaufen und hat auch ein bisschen investiert und gesagt, meine Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen. Dann haben wir das alles durchgemessen und dann optimiert. Es ist dann umgesetzt worden, so wie wir das empfohlen haben. und das war dann so, dass die dann die Krankenstandsdauer auf eine durchschnittliche Rate von vier Tagen pro Jahr gesenkt haben.
Jetzt hast du direkt Anrufe von jedem schwäbischen Mittelständler, der hier zuhört. Die Schwaben, da gibt es eine Schwabenwitze, genau. Ja, das ist ein großes Thema. Also wenn da jemand wirklich auf Leistung bei seinen Mitarbeitern schauen will, dann sage ich eines ganz klar, also Leute, schaut euch die Arbeitsplätze an, das ist ein Riesenproblem.
Ich habe große Firmen, haben wir Messungen gemacht, das waren 12 Stück, das ist ein Österreicher, 12 Stückes Bürogebäude, das ist für Deutschland vielleicht jetzt nichts, wir in Österreich sind stolz drauf, sind ein kleines, nettes Land. Da haben wir die Arbeitsplatzmessungen gemacht und dann halt ein bisschen die Kabel zur Seite getan. Ich habe das dann alles, das Sanierungskonzept geschrieben und bei der Nachbesprechung sind die Mitarbeiter zu mir gekommen und haben sich bei mir bedankt. Sie haben gesagt, hey, ich habe Kopfschmerzen und ich merke das einfach auch.
Und das ist einfach, die Leute haben irgendwann einmal, also die spüren das jetzt nicht so, dass man das so wie mit seinen Sinnen spürt, aber die spüren das dann durch Effekte. Da ist jetzt was anderes und die Probleme gehen dann auch weg Und wenn du mal so einen Arbeitsplatz herrichtest so wie bei dieser Steuerberatungskanzlei da in Salzburg wo wir da gemacht haben die Mitarbeiter die haben dann zu ihrem Chef gesagt wir sind lieber in der Firma als zu Hause. Weil in der Firma hat es gepasst, die hatten da keine Probleme, da hat das Licht gepasst und das war wirklich alles super, keine elektromagnetischen Felder und alles richtig schön hergerichtet.
Die haben sich super wohl gefühlt. Stell dir vor, du hast einen Mitarbeiter, der geht lieber ins Büro, als er zu Hause ist. Das ist bares Geld. Da ist ordentlich Leistung drin.
Und vor allem, es ist auch eines, Also es ist schon, man muss das schon sagen, also da ist viel Innovationskraft drauf und ich wundere mich, muss ich sagen, ich wundere mich sehr.
Erdungsprobleme bei Laptops (MacBooks)
Mein Bruder hat jetzt in London angeheuert, bei einer amerikanischen Firma auch und hat da diese MacBooks dann gestellt bekommen auch, das MacBook Pro und da sind ja tolle Geräte, super. Also wenn du ein Laptop brauchst, kauf dir sowas, das ist eines der besten Geräte, keine Frage. Ja, kommt er nach Hause und hat gesagt, du komm, schauen wir uns den einmal an und ich mache eine Messung und normalerweise sollte man, es gibt diese internationale Computerarbeitsplatznorm, man sollte nicht mehr haben als maximal 10 Volt pro Meter. Er hat gehabt 400.
Und das ist ein MacBook. Schräg. Warum ist das? Das ist einfach dieser europäische Stecker, dieser Flachstecker.
Du hast ja da auch so ein Ding. Und das Gerät ist nicht geerdet. Weil dieser Flachstecker erdet das Gerät nicht und das Gerät macht unglaubliche Emissionen. Emissionen macht das.
Wenn es angesteckt ist. Wenn es aussteckt, dann nicht mehr. Aber wenn es am Netz ist. Das heißt, die Lösung ist, du lädst den Mac, wenn du ihn nicht benutzt.
Das wäre mal die erste, aber du kannst ja beim Mac, du hast ja dieses viereckige, diesen Trafo, der da dran ist, und du kannst dir diesen kleinen Stecker, der direkt drin ist, den kannst du ja rausziehen. Genau, dann ziehst du den raus und dann gibt es nämlich einen, kannst reinstecken, ein Kabel mit einem runden Schuko-Stecker. Und dieser runde Schuko-Stecker, der hat ja diese, den kennst du ja, diesen runden Stecker, der hat ja die zwei Kontaktpole und oben und unten hat er dann noch so Federkontakte, so zum Kontaktieren und darüber wird er dann geerdet. Schau mal hier auf den Boden, was ich für einen habe.
Meiner ist auf jeden Fall rund. Meiner ist auf jeden Fall rund, genau, und du hast das Richtige zum Beispiel. Das ist nämlich genau dieser Schuko-Stecker, der ist so rund und der hat oben genau diesen Metallkontakt. Damit erdet er es. und das ist genau das du kannst das auch herausziehen genau das ist das und daf gibt es dann n genau diesen flachstecker Und der wird n bei den neuen Ger und gerade bei diesem MacBook Air etc MacBook Pro ist der nämlich in Europa automatisch dabei.
Den hatte ich früher auch immer. Hier habe ich jetzt das extra Kabel dran. Nur an dem Kabel ist der runde dran. Normalerweise ist es ja, ich habe ein langes Kabel und da ist der runde dran.
Normalerweise hast du ja gar kein Kabel mehr, sondern der vierjährige Trafo steckt ja quasi in der Steckdose. Genau, und das ist das Falsche. Weil damit ist das Gerät nicht geerdet. und du findest in den Foren, ich habe mich ein bisschen beschäftigt dann mit dieser Thematik, weil ich das in den letzten Jahren verstärkt gefunden habe, findest in den Foren, die Leute sagen, ja, ich greife meinen MacBook an und ich merke, das sind so kleine Lichtblitze sogar, es brutzelt mich sogar, so ganz leicht sogar. Naja, klar, das Ding steht komplett unter Spannung, das ist nicht geerdet.
Ich meine, da besteht jetzt keine Gefahr, oder elektrischen Schlag oder so, da reden wir von was anderem. Aber das sind einfach Emissionen, die sind unglaublich hoch und das geht bei den Leuten auf die Leistungsfähigkeit. Kann ich als Grundregel sagen, ein flacher Stecker ist grundsätzlich nicht geerdet? Ja, das kann man grundsätzlich sagen, weil ein flacher Stecker hat keinen Erdkontakt und das ist auch das Problem bei den Nachtischlampen zum Beispiel, weil die machen dann auch sehr hohe Emissionen.
Also die erste Empfehlung generell ist, alles was einen flachen Stecker hat, sollte man eher versuchen im Körperbereich zu vermeiden und vor allem auch was dann dranhängt an diesen flachen Steckern, die Geräte, weil es geht nicht um den flachen Stecker, sondern das Kabel kommt dann zu dir und steht dann eben zum Beispiel am Nachtisch-Kastl, wie wir es in Österreich sagen, am Nachtisch in Deutschland, in Körpernähe die ganze Nacht. Und dann hast du Emissionen 150, 200 Volt pro Meter. Und wie gesagt, beim MacBook sind es dann halt bis zu 400 gewesen, je nachdem, wie man sich nähert an das Gerät auch.
Ich habe das nicht nur am MacBook, ich habe das auch bei Lenovo vor kurzem eine Kundin gehabt, eine Psychologin, eine ganz helle Frau auch und eine ganz interessante Kundin auch gewesen, mit ihrem Laptop, die hat dann auch irgendwie 200 Volt pro Meter gehabt. Das war das Gleiche wie beim MacBook. Sind alle runden Stecker geerdet? Nein, nicht alle.
Da muss man auch drauf aufpassen, weil manchmal ist auch so ein bisschen Fake-Geschichte dahinter. Man muss immer schauen, dass diese Metallkontakte oben sind. Also man hat links und rechts die Kontakte und dann oben und unten müssen diese metallisch sein. Dann ist es geerdet.
Wenn ich einen flachen Stecker habe und mir jetzt ein Verlängerungskabel hole, das geerdet ist und einen flachen Stecker in das geerdete Verlängerungskabel, reicht das? Nein. Dann habe ich ja quasi eine Verlängerung der Steckdose, das heißt ab flach habe ich wieder das gleiche Problem. Genau, das ist das gleiche Problem.
Das heißt, beim MacBook ist ja wieder das Geniale, weil das sind ja gute Geräte, da kannst du super austauschen. Das Ding kostet glaube ich so 10 Euro. Kannst bei Amazon kaufen oder wo auch immer. Keine Werbung für Amazon hier.
Die verdienen sowieso genug Geld. Und genau, austauschen. Und dann ist das Gerät geerdet. Und danach habe ich dann gemessen und dann hat es irgendwie so 2 oder 3 gehabt.
Von 400 runter auf 2 oder 3. Und das ist natürlich eine Katastrophe. Also mein Bruder ist jetzt da in London, arbeitet, der muss da jetzt irgendwie 10 Stunden seine Leistung bringen. 8 Stunden muss er, den Rest macht er dann halt noch extra dazu. Oder eben, stell dir vor, eine junge Studentin.
Ich habe jetzt da mehrfach schon Fälle gehabt, wo die wirklich massive Probleme auch kriegen. Und zwar, da sind die Leute krachend zusammen, das sind Studentinnen oder Studenten, die haben halt, einerseits sind sie jung und es ist halt die Sache, es ist halt einfach, die sitzen dann, studieren, Kopf ist voll, es ist Stress und dann schreiben sie ihre Arbeiten, haben ihre Hände auf diesen hohen emissionsgeladenen Computern und plötzlich ist es dann so, dass die dann halt wirklich so ein Chronic Fatigue-Syndrom haben. Die sind fertig, die haben Burnout. Und die Sache ist ungeklärt.
Ich kann jetzt nicht sagen, dass Burnout davon ausgelöst wird, das steht mir nicht zu. Aber hier ist Untersuchungspotenzial gegeben. Das ist ein Stressfaktor. Nur wenn ich es dann halt entferne, plötzlich merkt man halt, beobachtet man in life sozusagen in der Bevölkerung, dass es sich verändert, dass es den Leuten wieder besser geht.
Und das sind halt alles Sachen, die gehören, untersucht. und vor allem, deswegen habe ich das gesagt, also mit den Studenten, also das ist halt ein brutaler Stress, jeder der mal studiert hat und so Arbeiten schreibt oder so, die Diplomarbeiten oder so, die stehen ja unter brutalem Stress teilweise auch und dann kommen die Emissionen dazu und dann bist du noch jung und hast deine ganzen Sachen im Kopf, auch alles ist ja viel auch nicht geklärt, was du aus dem Elternhaus mitbringst, du versuchst deinen Platz im Leben zu finden etc., dann gibt es Stress mit der Freundin und hin und her das ganze emotionale Zeug, ich bin schon froh, dass ich da draußen bin, aber du weißt, was ich meine, da kommen viele Sachen zusammen.
Du schläfst nicht, du isst nicht richtig. Welcher Student investiert in Essen? Das ist so. Dann haben sie auch nicht das Geld dazu etc.
Wird ja auch gespart und alles mögliche. Also da ist viel im Argen auch. Ich finde es halt auch, es ist ein großes volkswirtschaftliches Problem, das wir haben. Das gehört Angang an, weil es ist halt auch Kapital, ich sage mal Menschenkapital ist vielleicht ein komisches Wort, aber das ist eine Ressource für die Zukunft.
Und es ist halt auch das ganze Leid, was da dahinter stecken kann, natürlich nicht muss, aber kann bei einigen, das ist halt dann auch schon heftig. Produktivit und Lebensqualit Ja ich habe Kunden das sind 20 Architekturstudenten ein h junger Kerl hat eine h Freundin ein gutes Elternhaus fast alles Und kracht zusammen. Und ich habe ihn kennengelernt, hat dann im Keller von seinem Schwiegervater, habe ich ihn kennengelernt. Der kann am normalen Leben nicht mehr teilnehmen.
Weil da spielt der Körper komplett verrückt. Die entwickeln dann so dieses EHS, diese Elektrohypersensitivität. und der hat gesagt, er spürt das im ganzen Körper. Der kann nicht mehr rausgehen. Er hat gesagt, wenn er dann rausgeht und in der Stadt unterwegs ist, wenn er heimkommt, dann muss er sich erst einmal ein paar Stunden niederlegen, also hinlegen.
Der kann nicht mehr. Die Energie ist dann weg. Und das ist dramatisch. Das dauert dann auch wieder eine gewisse Zeit.
Mittlerweile weiß man ja ungefähr, wie man das schon wieder ein bisschen in den Griff bekommt. Das ist ja das Gute, aber das dauert halt und das ist halt auch dramatisch, weil die Leben können dann halt auch zerrüttet sein. Wenn wir es nur auf den E-Smog reduzieren, ist halt auch Fakt, dass der in den letzten 30 Jahren exponentiell angestiegen ist. Natürlich, wir hatten vor 30 Jahren ein Laptop gehabt.
Jetzt hat jeder einen oder zwei sogar. Und dann haben wir die ganzen Kabel und wie es halt auch hieß, die Leute wickeln sich fast gern um den Körper herum. Es ist ja so.
Elektrosmog in Elektroautos und Verbrennern
Auch ein Punkt, den ich für heute noch auf der Liste hatte, war, wenn wir über E-Smog und neue Technologien sprechen, das E-Auto. Das ist ein spannendes Thema auch. Da ist es natürlich voll konzentriert. aber es ist spannend, ich habe auch schon Elektroautos untersucht, also natürlich jetzt nicht viele verschiedene, aber ich habe zum Beispiel die Teslas habe ich untersucht, Model 3 und dann den ganz großen da, der mit den Flügeltüren da zum Beispiel, den habe ich auch mal untersucht. Ja, irgendwie so, der hat irgendwie so 600 PS oder so, also das ist eine ordentliche Kiste, das ist immer gefahren, das ist eine Kanone.
Man möchte glauben, das ist ein Elektroauto und das macht ganz viel Elektrosmog, und ich habe das untersucht. Da gibt es sogar ein Video dazu auf meiner Homepage. Also wer sich das anschauen möchte, in meinem Blog ist das dann auch drin. Der Reporter von der Krone-Zeitung in Österreich, das ist so eine der größeren Zeitungen und der ist dann von Wien zu mir runtergekommen und dann haben wir das untersucht und haben ein paar Fahrten gemacht und so.
Und es ist ganz erstaunlich, weil im Vergleich zum 5er BMW zum Beispiel so, dass der 5er BMW im Stand deutlich mehr macht. Der Tesla macht da gar nichts, überhaupt nichts. Beim Fahren ist es so, wenn man normal fährt, dann macht er fast nichts der Tesla, ein bisschen was ist vorhanden. Da macht sogar der BMW auch noch mehr beim Fahren.
Und erst wenn es beim Tesla dann ordentlich Gas gibt dann flie nat ordentlich Saft Also dann merkst du auch was Da ist schon ein bisschen was da aber wie lange machst du das weil dann ist relativ bald sind die Akkus leer genau und dann also deswegen so beim moderaten Fahren da tut sie nichts also man kann sagen, also ich mache jetzt keine Werbung für Tesla, aber möchte ich nicht machen, aber das haben sie ordentlich hinkriegt, die Jungs, muss ich sagen, und da kann sich BMW was abschneiden, also ist natürlich bei den anderen Autos auch so, das Problem ist ja nicht an BMW, sondern das Problem ist ja bei den generellen, bei den Verbrennern, bei allen, es ist ja die Lichtmaschine, Die haben sie irgendwann einmal vor, ich weiß, es ist schon länger her auch umgestellt, also die läuft mit 50 Hertz.
Dementsprechend erzeugt ihr ein magnetisches Wechselfeld. Und ich habe zum Beispiel bei mir, bei meinem Beifahrersitz habe ich im Stand 2000 Nanotesla. Das ist so wie unter einer Hochspannungsleitung im Stand. Also man sitzt jetzt auch nicht so lange da drin.
Und da muss man wieder sagen, wieder umweltmedizinische Richtwerte. Wobei die Umweltmediziner auch sagen, also alles, was über 1000 Nanotesla ist, sollte nicht sein. immer bezogen auch auf vier Stunden Aufenthaltsdauer. Also du sitzt jetzt nicht unbedingt vier Stunden in deinem BMW, aber kann ja mal sein, wenn man mit der Freundin unterwegs ist. Wer pendelt 30 Minuten One-Way oder eine Stunde One-Way?
Das heißt, du bist ganz schnell ein, also schön mal zu schauen, wie viel Zeit verbringt der durchschnittlich erwachsene, arbeitstätige Deutsche in seinem Auto? Ich weiß nicht, was Pendelzeit ist, aber wenn du außerhalb von Stuttgart wohnst und Arbeit in Stuttgart hast, dann halbe Stunde, dann wird knapp. Ist sicherlich jetzt nichts Das ist so das Problem. Das ist natürlich schon eine Zeit, aber ein größeres Problem ist natürlich der, der jetzt lange im Auto sitzt.
Das ist eine gewisse Belastung, es ist nicht gesund. Aber da ist, wie gesagt, bei den Verbändern ist da einiges auch zu verbessern. Zumindest bei einigen Herstellern der Elektroautos ist das eigentlich ziemlich gut, muss ich sagen. Ich kenne dann auch Untersuchungen von Kollegen, da gibt es natürlich auch andere wie jetzt Tesla, die jetzt dann deutlich schlechter auch sind.
Und da ist halt immer die Frage, wo sind jetzt die Akkus untergebracht? Wenn die jetzt zum Beispiel auf der Rückbank sind oder irgendwo jetzt auf der Seite, je nachdem, wo die untergebracht sind, dann hast du halt in diesem Bereich auch hohe Emissionen. Und dann ist auch die Frage, wie ist das Ganze jetzt von der Elektronik gebaut? Also da kann schon ein bisschen was entstehen auch.
Also da gibt es einige, ich möchte jetzt da nicht anfangen, über Hersteller zu reden auch. Nicht, dass wir uns da in Schwierigkeiten reden. Aber generell kann man sagen, also ist es nicht so, dass wir jetzt durch Elektroautos ein größeres Problem bekommen, zwingendermaßen wie vorher durch die Verbrenner. Weil wir haben bei den Verbrennern schon einiges an Problemen auch Und das ist so der Verband der Deutschen Baubiologen hat da auch mal Untersuchungen gemacht also versucht zu erheben wie schaut es denn generell jetzt aus in Autos also in allen m jetzt dann auch Ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß jetzt nicht, ob das jetzt dann schon veröffentlicht ist.
Da müsste man mal nachschauen auf der Homepage auch. Und genau, also da kann ich jetzt nicht mehr dazu sagen dann auch. Aber das große Problem
WLAN-Strahlung in Fahrzeugen und Bluetooth
dann war halt beim Tesla, ganz das Interessante auch, WLAN. Also mal wieder beim normalen WLAN. Konnte man nicht ausschalten. Und der Herr von der Krone-Zeitung, der war eben dieser Redakteur für diese Automobil-Geschichte und so, der hat einen coolen Job gehabt.
Der hat immer die neuesten coolen Autos gehabt, dass er mit in der Gegend rumgefahren hat, einen Bericht drüber geschrieben hat, dass er einen Job musste haben. Und der hat gesagt, genau, er hat den jetzt irgendwie gehabt mit seiner Frau zusammen oder irgendwie seine Frau hat auch einen bekommen. Das Firma hat jetzt ständig Kopfschmerzen. Und WLAN, jede Menge.
Also da waren ein paar zigtausend Mikrowatt pro Quadratmeter an WLAN-Strahlung. Und das war nämlich genau in diesem Mittelchassis, war das da eingebaut. Da ist das dann rausgekommen. Und wir haben dann versucht, das auszuschalten.
Kann man dann auch ausschalten, aber es geht eben nur digital auszuschalten. Physikalisch hat es weitergefunkt. Das heißt, man konnte WLAN nicht mehr nutzen. Das Handy hat angezeigt, aus, weg.
Am Bordcomputer war es ausgeschaltet, das Häkchen gesetzt. Aber das hat mit einem Messgerät einfach eiskalt weitergefunkt. Und das ist das Problem. Das ist dann auch ein bisschen so ein Logikproblem bei den Programmierern oder bei den Herstellern, bei den Entwicklern.
Das WLAN ist ja nicht aus, es funkt ja weiter. Und das ist halt einfach diese Problematik, dieses physikalischen Trägersignal ist einfach auch nicht bekannt. Das ist mit 10 Hertz gepulst und das ist einfach relativ niederfrequent und es ist zum Beispiel, die Gehirnfrequenz liegt auch zwischen 8 und 12 Hertz, die Theta-Wellen, Entspannungswellen. Deswegen ist ja WLAN auch so ein Thema zum Beispiel, dass die Leute nicht schlafen können oder so.
Dann gibt es auch viele Untersuchungen dazu. Dann gibt es eine Review-Studie, die haben da über 100 Studien untersucht und da ist alles Mögliche nachgewiesen. Also von angefangen von nur empfindlich, also von so subjektiven Problemen, also die Leute reagieren drauf bis zu, auch bei den Kindern zum Beispiel, so diese ADHS-Geschichten, also diese Nervositätsgeschichten dann auch, bis zu Zellproblemen, also bis zu Abtoptose, bis zu Zelltod. Also da gibt es ganz viele Untersuchungen.
Dann sitzt du in einer Kiste drin, gibst du einen Haufen Geld auf, freust dich dran, hast du Elektrorautor und dann kannst du das WLAN nicht ausschalten. Das ist halt auch nicht so optimal. Also da gehört schon auch ein bisschen mit den Herstellern geredet auch. Und das ist einfach das Problem, es kommt viel auf den Markt, relativ schnell und Die Umweltmedizin hängt da halt hinten nach.
Umweltmedizin würde ich jetzt gar nicht sagen, aber die Forschung einfach. Was macht denn das Ganze mit dem Körper eigentlich? Zu oft für die weltlichen Strom betrachtet. Super, dass man WLAN hat.
Das Problem ist, wir haben halt einfach das Problem, wir haben technische Studien, die sind super ausgebildet, die Ingenieure, aber es wird einfach nicht betrachtet, was macht denn das jetzt mit dem Menschen überhaupt? Der Mensch steht ja da nicht im Mittelpunkt. Und dann im Gegenzug haben wir dann Medizinstudien, die sind auch exzellent, aber es wird eben zu wenig dann betrachtet, was diese ganzen Umweltfaktoren sind. Es wird einfach nur auf den Körper geschaut sozusagen, das ist ja auch richtig.
Aber wir haben da sozusagen einen Gap dazwischen, wir haben da keine Schnittmenge. Und diese Schnittmenge oder diesen Bereich dazwischen, den möchte eigentlich die Umweltmedizin schließen. Das heißt, diesen Bereich zwischen Technik und Medizin, diese Einflussfaktoren auf den Menschen auch. oder eben jetzt die Umweltsalutologie oder die Salutologie, die Lehre von der Gesundheit. Damit man eben die Auswirkungen der Technik auf den Menschen auch berücksichtigt und genauso eben auch, dass die Techniker anfangen überhaupt zu überlegen, was der Mensch ist einfach gemacht für ein gewisses Milieu.
Und da kann man nicht bis ins Unendliche den belasten, weil irgendwann kracht das zusammen und wir werden da noch ein größeres Problem bekommen. Es ist ein großes volkswirtschaftliches Problem. Man muss nur schauen, diese ganzen Chronic Fatigue-Syndrome und dann kommt so Corona dazu, verstärkt das ja auch. Da gibt es ja auch die Untersuchungen, die Leute, die vorher schon ein bisschen Probleme gehabt haben, entwickeln das dann auch stärker.
Das ist ein ziemlich großes Thema dann auch. Also da gehört verstärkt geforscht und dass die EU möchte das auch. Da gibt es auch so Programme, ich habe das auch gelesen bei diesen Mitteilungen für die Parlamentarier, gibt es ja Veröffentlichungen, wo sie auch klar darauf hinweisen dass in Zukunft eben Technik und Medizin verst zusammenarbeiten soll bei der Entwicklung neuer Technologien damit man einfach wirklich medizinische Fakten einfach auch ber Weil es werden Sachen auf den Markt geschmissen und dann danach, wenn die Probleme auftreten, finden wir raus, das ist eigentlich gar nicht so toll.
Und dann ein bestehendes, implementiertes System zu ändern, das kostet halt einen Haufen Geld. Und das ist mit vielen Problemen verbunden. Also was mir im Ganzen gefällt ist, dass wenn man sich über das Problem bewusst ist, für 10 Euro einen anderen Stecker für dein Mac zu kaufen. Das ist kein relevantes Investment.
Oder auch, dann einfach diesen Netzabschalter zu haben und dann zu messen, den Netzabschalter zu installieren und dann wieder zu messen und genau zu wissen, okay, das funktioniert jetzt. Oder wenn du entsprechend misst und weißt, es sind zwei, drei Sicherungen, dann alle zwei, drei abschalten. Wenn du weißt, ist es jetzt kein Rieseninvestment. Du musst ja nicht alle Leitungen rausreißen.
Überhaupt nicht. Nein, auch von der Nutzungsqualität her, ganz im Gegenteil. Also es ist so, dass sich 90% der Belastungen eigentlich sehr schnell lösen lassen. Das ist das Interessante dabei.
Also wie gesagt, also rund ums Bett herum einmal ausgesteckt, dann zwei, drei Sicherungen. Mobilfunk ist dann halt ein Thema, wie hoch ist der? Oder WLAN zum Beispiel, den Router ausschalten in der Nacht mit einer Steckerleiste. Du hast gesagt, du machst das auch so.
Also es ist ganz einfach. Du gehst schlafen, drückst drauf, boom, aus. Du brauchst ja keinen WLAN in der Nacht für was. Und deswegen auch die Kiste nicht rumfunken.
Untertags ist es ja nicht so ein Thema. Sollte man nur schauen, dass es halt im Kinderbereich halt nicht dann gerade dann in der Zeit funkt. Aber das ist wirklich so, also 90% der Belastungen lassen sich leicht lösen. Wenn einmal höhere Belastungen vorhanden sind, dann kann das ein bisschen was kosten, aber es spielt sich alles in einem moderaten Bereich dann auch ab.
Also wenn zum Beispiel hohe Mobilfunkbelastungen sind, dann ist es so, dass man Abschirmungen durchführen kann. Die lassen sich aber auch relativ leicht umsetzen mit Abschirmfarben Das sind alles offiziell zugelassene Strahlenschutzprodukte die sind von der Bundeswehruniversit in Neubieberg Das sind die Radarexperten des deutschen Milit die haben einfach mal angefangen, die Hersteller das dorthin zu schicken. Und das hat sich so entwickelt auch, dass die dort die ganzen Abschirmprodukte und Materialien überprüfen. Sehr hoher Standard.
Und kann man dann einfach an die Wand malen, kosten Quadratmeter so zwischen 8 und 10 Euro. das macht man einmal und das ist dann für den Rest des Lebens des Gebäudes, auch bis man es abreißt, bleibt das gleich, denn auch alle zukünftigen Mobilfunktechnologien werden damit abgedeckt durch so Abschirmfarben zum Beispiel. Aber das physikalische Prinzip ist ja das gleiche. Hast du schon mal so Bluetooth-Lautsprecher getestet? Ja, also Bluetooth muss man sagen, ist ja eigentlich nur mehr heutzutage so ein Markenname.
Es ist ja eigentlich alles WLAN geworden. Weil WLAN ist ja ein besserer Übertragungsstandard als Bluetooth. Und ja, die können schon ordentlich was machen. Bluetooth meinst du jetzt vom Handy zu den Ohren?
Also Bluetooth-Lautsprecher und nicht nur diese AirPods, sondern sowas wie Sonos hat so tragbare Lautsprecher, Bose hat so tragbare Lautsprecher. Super, genau, diese kleinen, was du mit dir untragen kannst. Ja, WLAN, also die funken natürlich auch. Das ist dann die WLAN.
Du setzt Bluetooth-WLAN gleich, was die Schrauben nicht. Es ist das gleiche Signal, es ist nur noch ein Markenname. Bluetooth ist nur behalten worden als Markenname. Also das ist WLAN, das ist effektiv. dieses WLAN.
Interessant. Und ja, also die funken dann halt auch. Also es ist halt nicht so stark wie ein Router zum Beispiel, weil die müssen immer miteinander kommunizieren. Irgendwie ist es so, wie wir miteinander reden.
Also ich wäre jetzt der Router zum Beispiel und du bist das Endgerät. Das heißt, ich sage was und du sagst was zu mir zurück. Genauso ist es in der Technologie. Es gibt den Router und dann gibt es das Endgerät und die reden miteinander.
Und der Router strahlt jetzt dann nat die ganze Zeit das sind 24 Stunden und dieser Lautsprecher je nachdem ob der jetzt seine Daten anfordert, das heißt für die Musik, oder je nachdem, wie er konzipiert ist, kann der auch ein permanenter Strahler sein. Der strahlt aber nicht so stark wie ein Router zum Beispiel. Aber in einem Kinderzimmer mit der Nähe hast du dann auch wieder relevante Strahlungsdichte. Und ich habe die schon öfters gefunden, auch in den Kinderzimmern und auch bei den Erwachsenen und so, das sind ja super Geräte, toller Sound auch und so.
Teilweise lässt sich das WLAN nicht ausschalten. Also da ist es so, wenn man es nutzt, okay, aber man sollte dann halt schon wieder die Nachtbereiche, das Ding dann eher versuchen auszuschalten, mal über Brustschlaßen ausstecken, genau, beziehungsweise die gehen ja auch tragbar mit den Batterien, dann eher irgendwo anders hinstellen, in ein anderes Zimmer und nicht unbedingt im Schlafzimmer dann auch haben. Genau. Auch interessant.
Armin, wir sprechen jetzt schon wieder, zwei Stunden sind es jetzt. Wirklich? Ja. Mein Parkzettel geht nicht so lange, aber wurscht.
Das investiere ich heute. Das ist mir auch eine Freude. Aber es ist dunkel und es ist kalt. Das schwäbische Ordnungsamt ist um diese Uhrzeit nicht mehr unterwegs.
Schauen wir mal. Sind wir jetzt schon in Schwaben hier? Ja, ja. Da kann mir ja nichts ausgehen.
Ich bin in Österreich. Wir sind tief im Schwaben. Ich habe mich noch gefreut beim Rauffahren. Also Stuttgart muss ich sagen, es ist so schön, so hügelig auch.
Ich finde das ist total schön gelegen. Schöne Gegend hier auch. Für mich ist es natürlich, ich komme aus den Bergen. und dann ist er mal eine andere Gegend. Also freue ich mich sehr auf.
Besten Dank für den Besuch. Ich gehe davon aus, das ist nicht der letzte. Sehr gerne. War mir eine große Freude und ich komme gerne wieder.
Also es gibt noch weitere Themen. Es wird ja auch weiterentwickelt. Wir finden ja auch immer wieder neue Sachen raus. Kann ich immer gerne wieder mitteilen.
Sehr, sehr gerne. Danke dir. Dankeschön.