TWUP 156

TWUP 156 — Psychologie & Mentaltraining mit Holger Fischer

Die Episode beleuchtet den Unterschied zwischen klassischem Mentaltraining und tiefgreifender psychologischer Arbeit im Hochleistungssport. Holger Fischer erklärt, wie unbewusste Glaubenssätze, emotionale Blockaden und Hochsensibilität die Leistungsfähigkeit beeinflussen und warum wahre mentale Stärke oft in der Akzeptanz der eigenen Verletzlichkeit liegt.

Kernpunkte

Definition von mentaler Stärke vs. mentaler Schwäche

Du hast gesagt, Menschen, die als mental schwach galten. Warum gilt jemand als mental schwach? Das sind die Trainingsweltmeister, die dann das, was ihre Leistung nicht umsetzen können, das, was prognostiziert ist, was sie selber die eigenen Erwartungen nicht erfüllen können. Und dann heißt es ja immer so schnell, ja, das liegt zwischen den Ohren irgendwo.

Und oft ist es halt wirklich so, dass ihr erlebt habt, dass wirklich die sogar mental sehr stark sind, aber irgendein anderes Thema gerade so übermächtig war, was es verhindert hat, die Leistung letztendlich auch umzusetzen.

Die Rolle von Glaubenssystemen und Traumata

Anderes Thema im Sinne von Nebengeräusche im… Beziehungsstress Umgang mit sich selbst was im Profisporten bei Unternehmen ein brutales Thema ist das Thema Sensibilit Verletzbarkeit Hochsensibilität teilweise, also der eigene Umgang mit sich selbst. Oder ich habe irgendwelche Glaubenssätze von meinen Eltern übernommen, der bekannteste, ich habe das oft schon gehört, ja nicht auffallen. Und dieses ja nicht auffallen ist natürlich im Profisport fatal, weil wenn ich im Profisport gut bin, dann fahre ich halt auf. Und wenn ich da aber eine Sperre im Kopf habe, ist es ja nicht mental schwach, sondern es liegt letztendlich an dem Glaubenssatz.

Und das ist das Spannende, mit einer Arbeit mit Menschen herauszufinden, wo sind die leistungslimitierten Faktoren und wo ist da, wo noch Ressourcen da sind. Das bedeutet, mental stark definierst du primär als belastbar? Ja, stressfest.

Die Bedeutung intellektueller Entwicklung

Das heißt, du unterteilst oder du gliederst so etwas wie Glaubenssätze von dem Mentalstar komplett aus? Teilweise. Also nah beieinander, aber doch verschieden. Das ist interessant.

Für alle, die den Podcast schon länger hören und auch meine Seminare besucht haben, ein Punkt, den ich regelmäßig mache, ist, ich coache die mentale Komponente nicht, basierend auf dem Faktor, dass das statistische Progressionspotenzial für Verbesserungen sehr gering ist. Manchmal sagen dann Leute, ja, ich würde sagen, da könnte man nichts dran ändern. Was ich nicht sage, sondern ich sage, statistisches Progressionspotenzial ist sehr gering. Beispiel, es ist extrem unwahrscheinlich, dass jemand 2,04 Meter ist.

Mein Podcast-Partner Thomas, mit dem ich oft Dialog aufnehme, der ist 2,04 Meter. Das heißt, es gibt Leute, die 2,04 Meter sind, es ist aber einfach extrem unwahrscheinlich, dass jemand 2,04 Meter ist. Und genauso bei den psychologischen Komponenten. Fortschritt ist möglich, aber halt einfach die wenigsten machen ihn.

Grenzen des traditionellen Mentaltrainings

Also da bin ich bei dir, weil letztendlich das reine mentale Training aus meiner Sicht bei einem Athleten mal so etwas Kleines bringen kann und vielleicht auch das kleine Mosaiksteinchen, was es hat, aber nachhaltig bin ich genau der gleichen Meinung, dass das rein mentale Training nicht erfolgsrelevant ist. Wie würdest du mentales Training definieren? Also dieses, was auch ein paar bekannt ist, Vorstellung, Moments of Best Excellence, immer wieder dieses Vorstellen, wie ich auf dem Podest stehe und den Pokal Hochhalt oder alles was in die Richtung geht Visualisierung Emotionalisierung von bestimmten Themen Das sind Dinge die mal kurzfristig helfen k aber mittel bis langfristig eine Karriere nicht zum nachhaltigen Durchbruch dazu verhelfen kann dass es funktioniert Sowas wie Glaubenssätze als Grundlage sind da deutlich wichtiger.

Holgers Coaching-Ansatz und Beobachtungsgabe

Genau, zum Beispiel, also wie gesagt, das sind zwölf Themen, die ich definiert habe und das Spannende ist ja immer rauszufinden, an was hängt es denn gerade? Oder wo ist jetzt gerade der nächste Schritt, weil deshalb bin ich auch nie dabei großartig bei Fußball spielen, bei Tennisturnieren, Golfturnieren und so. Weil ansonsten bin ich irgendwann selber triebsblind. Ich arbeite jetzt mit Sportlern teilweise zehn Jahre und da muss ja auch irgendwas entwickeln, stattfinden.

Deshalb bin ich auch selber bei Coaches, damit ich selber meine eigene Betriebsblindheit immer wieder ausbaue und dafür eine neue dazukommt. Und von daher ist es einfach wichtig, auch immer zwar dran zu sein, aber nicht zu dicht dran zu sein. Das heißt, du schaust dir jetzt zum Beispiel beim Fußballspieler ein Spiel nicht an? Live vor Ort.

Live vor Ort? Fernsehen? Ja, teilweise schon, aber ich gucke jetzt nicht das Fußballspiel als Fußballspiel an, sondern ich gucke auf so kleine Dinge. Körpersprache, Bereitschaft, über bestimmte Grenzen rauszugehen.

Ich habe ja unheimlich viel mit Kreativspielern zu tun, mit Stürmern zu tun. Trauen die sich, gehen die auch mal in die Grätsche, um einfach mal den Körpereinsatz nicht nur zu vermeiden, sondern auch den Körpereinsatz zu suchen. Weil im Fußball zum Beispiel Stürmer geht es ja unheimlich viel ums Durchsetzen. und viele, die künstler sind, haben oft ein Problem mit der nachhaltigen Durchsetzungsfähigkeit. Und da arbeite ich zum Beispiel dann auch mit Kampfsport zusammen.

Holgers Zusammenarbeit mit Peter Sobotta

So kennen wir uns ja, ich denke, das wird auch kein Geheimnis sein, jeder, der sich kurz googelt, sieht, dass du mit Peter Sabota gearbeitet hast und der dann auch nach seinem ersten UFC-Run mit dir gearbeitet hat und dann der zweite UFC-Run komplett anders gelaufen ist. Und das war auch das erste Mal, was ich von dir gehört habe. Was mich damals so begeistert hat, ist, weil auch Mentalcoaching ist so ein bisschen dieses, was die meisten darunter verstehen, ist so Motivation, Visualisierung, so dieses Chaga, ich bin ein Gewinner. Oder so ein Klassiker, gerade im Kampfsport kommt ja häufiger vor, ich trainiere härter als alle anderen, deswegen gewinne ich.

Und da ist ja mein Punkt immer, auf hohem Niveau trainieren alle hart. Du musst nicht härter trainieren, sondern das sind andere Faktoren, die eine Rolle spielen. und dann hat er mir ein bisschen erzählt, was ihr gemacht habt was du f Fragen gestellt hast und dann war ich so ah okay das ist nicht dieses Motivationsvisualisieren mit dem Pokal und so weiter sondern es geht mehr quasi um so die psychologische Komponente

Unterscheidung zwischen mentalen und emotionalen Komponenten

Ja, die ganzheitliche Betrachtung und Entwicklung von Menschen einfach, die ja nicht ich alleine auch machen muss, sondern wenn ich so ein Gefühl habe oder mit bestimmten Tests, dass einer jetzt körperlich beschwächelt hat, dann mache ich das natürlich nicht selber, sondern dann gibt es natürlich das Netzwerk, wo dafür verantwortlich ist, dass natürlich dann einen entsprechenden Körper aufbauen. Weil gerade im Fußball ist es so, dass die zwar alle dicke Oberschenkel und dicke Waden haben, aber dann nach oben wird es halt ziemlich mau. Ja, das ist... Ich unterteile es gern zwischen...

Wenn du so ein Videospiel hast, hast du ja immer so Balken mit Fähigkeiten und du hast diese technische Fähigkeit, egal wie körperlich oder mental stark du bist, wenn du nicht Fußball spielen kannst, wird das nichts mit dem Fußballprofi. Dann die körperliche Komponente, was mein Job ist, gucken, dass jemand verletzungsresistenter wird und schneller wird. Und dann die mentale Komponente. Und oftmals bei der mentalen Komponente, bei der körperlichen ist mein Punkt immer, das ist für die meisten da, wo sie mit dem wenigsten Aufwand den größten Fortschritt haben.

Die mentale Komponente ist aber das, was am Ende vom Tag das ganze, am entscheidendsten ist. Technisch musst du können, aber die kritischste Komponente, so nenne ich es immer. Weil selbst wenn du körperlich super vorbereitet bist und technisch super vorbereitet bist, aber wenn du halt am Wettkampf, was ja so ein Klassiker ist, Wenn du da nicht abrufen kannst, was du körperlich und technisch kannst, ist der klassische Trainingsweltmeister, jeder der Sport auf hohem Niveau gemacht hat, kennt den, wo du im Training denkst, wenn der jetzt Spiel oder Kampf oder Wettkampf, dann räumt der alles ab und dann ist es halt doch oft nicht so.

Ja, also ich unterscheide mental, das kommt von Mentos, der Geist. Und die Frage ist ja immer, ist der Geist das Rationale, das geistig Rationale oder ist es eben das Emotionale? Ist es die linkere Hälfte, also die stark Rationale oder ist es eben die rechteren Hälfte, die mehr emotional Kreative? Weil die meisten, die eben die Trainingsweltmeister, die haben ja keine geistige Blockade, so nach dem Motto, weil die ja auch alles mobieren, ja ich bin gut, schakka, bla bla. sondern die können oft mit den soft skills und mit den weichen faktoren nicht umgehen versagens ängste was ist wenn ich meine eltern kriege ich wieder prügel und so habe ich alles schon erlebt wenn ich nicht gewinnen und und und und das hat ja jetzt mit mental also mit geistigen stärken unbedingt was zu tun sondern es sind andere faktoren deshalb wenn finde ich es immer wichtig zu unterscheiden, mental, was ist jetzt geistig, rational?

Also wenn man sich immer von morgens bis abends einredet, dass man körperlich nichts taugt, dann wird man nicht körperlich was leisten können. Oder eben diese emotionalen Faktoren, was hier jetzt immer mehr auch kommen. Bei mir ist mental quasi alles, was mit Denken und Fühlen zu tun hat.

Der Prozess der emotionalen Umprogrammierung

Ja, aber es ist ein großer Unterschied, auch in der Arbeit. Das ist ja, glaube ich, wie bei dir im Körper auch. Ich bin ja auch in der Mache bei, verschiedenen Sachen, und wenn der Körper, der Muskel kann sich ja schnell irgendwie adaptieren, aber bis dann Wirbel oder Bänder, Sehnen, dauert ja viel, viel länger hinterher. Und so ist es natürlich auch, wenn du jetzt emotional an Themen arbeitest, das dauert bis zu anderthalb Jahren, bis du Dinge verändert oder umstrukturiert hast oder umprogrammiert hast, weil du kannst jetzt nichts löschen.

So, wenn du mal Prügel kriegst, kannst du nicht löschen, okay, du hast jetzt keine Prügel mehr gekriegt, kannst du es hundertmal einreden, es wird nicht funktionieren. Das heißt, die emotionale Komponenten sitzen so tief, dass du Also, dass man die in einem Prozess letztendlich umformatiert. Wie im Rechner, wenn was nicht funktioniert, dann muss man es halt umformatieren. Ich kann es nicht löschen, aber ich kann halt eben lernen, damit umzugehen.

Ein klassisches Beispiel, ist es okay, wenn wir mal Beispiele haben? Klar. Mein erster Klient damals 2002, ich war das 20 Jahre, das waren Schweizer U21-Nationalspiele. Und den hat man so den Beckenbauer der Schweiz genannt.

Also ein begnades Talent. Der war dann, glaube ich, bei Zürich oder Basel-Weiß, bei den Großen. Und dann kam ein deutscher Trainer, der mittlerweile verstorben ist, so alte Schule. Und der ist immer vor dem hingestanden, hat ihn angeschrien und hat so die Hand ausladen nach rechts.

Und hat sich immer gewundert, dass der immer weniger, immer weniger, immer weniger geleistet hat. Bis dann irgendwo klar war, bei seinem Vater ging das auch so. Der ist um ihn gestanden, hat die Hand nach rechts, bloß der hat zuschlagen. Und jedes Mal, wenn er dann den Trainer gesehen hat, kam dieses Muster hoch und dann war der wie gelähmt.

Und alle haben verstanden, hey, wieso liefert der nicht? Und als er es verstanden hat und dann gelernt hat, wie ich damit umgehe, auf einmal ging es, der Vereinswechsel war dann Schweizer Nationalspieler. Und das ist so ein kleines Thema, wo keiner erstmal drauf kommt. Und wo man dann auch gesagt hat, ja, der ist mental schwach und der kann nichts ab und bla bla.

Aber der war einfach, ja, traumatisiert ist so heftig, aber der hat einfach einen Hau weg gehabt, in Anführungszeichen. Ich sage immer liebevoll, die haben dann einen Hau weg. bei dem Thema mit dem Vater der Trainer hat halt ein Muster aufgerufen bei dem Das war halt hochspannend danach ging es Aber da musst du erst mal drauf kommen Das wäre meine nächste Frage. Wie kommst du drauf? Du redest, du fragst.

Ich frage und ich fühle. Also als ich jung war, hat mir einer gesagt, du bist sensibel. Ich dachte, du bist ein Arschloch. Ich bin gnadenlos, eiskalt, bla bla.

So wie man es halt früher auch eingetrichtet bekommen hat. ein Mann weint nicht, kann keine Gefühle zeigen, ist ja sensibel. Aber ich habe einfach festgestellt, meine größte Ressource ist meine Feinfühligkeit. Das heißt, ich fühle da was und manchmal fühle ich was und kann es erstmal gar nicht so erklären. Aber dann kommen eben die Fragen.

Ich bin meister der dummen Fragen. So die einfachen Fragen, weil ich dann immer frage, ja, warum? Wieso? Weshalb?

Das heißt, letztendlich rege die Leute erstmal an selber zum Regen und irgendwann, wenn ich das Gefühl habe, in welche Richtung geht es, dann kommt der eh mal drauf. Und meistens ist es so ein Nebensatz. Und wichtig ist halt nicht nur das Fühlen, sondern auch das Hinhören. Wir Menschen haben alle gelernt zuzuhören, aber nicht hinzuhören.

Das heißt so die nonverbale Komponente, wie reagiert jemand? Wann zuckt er zusammen? Wie verändert sich der Körper, wenn er was ist? Welche Betonung nimmt er bei bestimmten Formulierungen?

Weil das, was uns am meisten wehtut, ist das erste, was wir vergessen. und es kommen dann so meistens die Nebensätze, die relevant sind und wir werden ja geschult, zwar zuzuhören, aber das läuft dann meistens so vorbei, wenn ich die meisten Leute frage, ja wie geht's? Ja gut, darfst du ja nicht sagen, mir geht's scheiße. Wie kommen wir da raus? Deshalb unterscheide ich halt zwischen zuhören und hinhören.

Mit dem Hinhören schärfe ich natürlich auch alle Sensoriken in mir selbst mit dem Zuhören. Ja gut, dann höre ich halt zu und es geht halt vorbei. Zwischen den Zeilen, gerade die emotionale Komponente, wie du sagst, wie der zusammenzuckt, wie sich die Stimmlage verändert. Wie verändert er sich bei provokative Fragen?

Keiner erzählt erst mal so gern das, was ihn irgendwo beschäftigt, weil man muss ja stark sein. In so Kabinen, das kennst du selber, da geht es ja nur der größte, die schönste, das größte Auto und und und. Die Frisur und die Witze das ist ein guter Punkt Das hei du unterteilst zwischen mentaler und emotionaler Komponente Mentaler Komponente ist dann mehr sowas wie ein Glaubenssatz Mental ist geistig, sind zum Beispiel Themen, was natürlich viele Profisportler oder viele Unternehmer kolossal unterschätzen. Entwicklung geht ja auf mehreren Ebenen.

Wir haben ja jetzt die Körper, Geist und Seele, das ist sehr bekannt. Viele machen von Körper was, weil sie denken, ja gut, ich muss halt von Körper was machen. viele machen auch was oder weniger für geistig sondern wann entwickle ich mich weiter wenn du dich daran erinnerst, du gehst in die Schule, dann wirst du ja gefordert geistig, dann gehst du Uni wenn es gut läuft, dann wirst du gefordert dann fängst du an zu arbeiten, dann wirst du noch gefordert, nach 5 Jahren wirst du nicht mehr gefordert und das Gehirn das Gehirn ist ja wie ein Muskel, also die Rationale wenn ich es nicht mehr trainiere, dann verschrumpelt es halt zusammen und bei Profisportlern die ja letztendlich dazu gezwungen werden letztendlich, also du bist jetzt abhängig von uns, machst alles nichts und nur Samstag 15.30 Uhr, da musst du liefern, die machen ihre Gehirn, machen gar nichts mehr.

Das heißt, eine Aufgabe, wenn ich mit denen arbeite, ist, die müssen irgendwas von Kopf in Kopf machen. Zum Beispiel? Sprache lernen, Fernstudium, je nach Intelligenz, dann gerade Sprache, weil viele können ja nicht Englisch, irgendwas, was halt einfach die geistige Fähigkeit anregt. Weil wenn ich eine Sprache lerne und dann lerne ich was, dann habe ich eine Bestätigung.

Das heißt, wichtig, ich muss mich ja auch unabhängig machen von der Bewertung, anders. Spiele ich Samstag gut, bin ich wertvoll, spiele ich nicht gut, bin ich schlecht. Aber dann bin ich ja nicht nur als Spieler schlecht, sondern als Mensch schlecht. Das heißt, die auch immer wieder dafür sorgen oder das geht dann auch dann eher so einfache Dinge wie Golf spielen, lernen dazu, was ja jetzt eine geistige und eine emotionale Thematik ist.

Kampfsport als Werkzeug zum Stressmanagement

Kampfsport ist ein großes Thema, wo ich die immer wieder animiere, was auch alle unheimlich gern machen und wo ich dann einfach auch merke, die Wir legen bei dem Thema Zweikampfhärte zu. Das heißt Kampfsporttraining, einerseits Bratzentraining, zweitens mal Ausbildung, das hat zwischen oben und unten, Oberkörper, Unterkörper, auch was passiert. Also das mache ich. Dann auch Sparring, kämpfen.

Mit Profis. Profis wissen ja, was sie tun. Das ist dann hochspannend, weil wenn man das erste Mal gekämpft hat in seinem Leben, da bist du naked. Dann weißt du, wer du wirklich bist.

Wir nehmen das ja auch auf. Das kommt dann in die Gruppe rein, Kampfsporttrainer, Sportler und ich. und dann kannst du es mal sehen, auch wie deine Entwicklung ist. Und Sparring ist Stress hoch 30. Und so eine Stresssituation hast du im Normalfall im Sport nicht Auch wenn du es ja gewohnt bist Fu wei du okay Samstag 15 30 muss ich liefern Aber k Da wei du wie stressfest du bist Und wie reagierst du?

Bist du ein Schnellumsetzer? Bist du ein Fluchttier? Bist du einer, der dann wild um sich haut? Und das ist unheimlich spannend, weil da ja auch die Entwicklung stattfindet.

Auch in emotionaler Komponente, weil du ja letztendlich Frust, Wut, Druck einfach auch mal rauslassen kannst. wir haut ihn heute einfach mal was in die Pratze rein du kennst es wahrscheinlich selber das ist das einzige Medium mit wo man sagen kann ich baue jetzt halt mal ein bisschen Emotionen ab ich habe auch ich habe angefangen mit Kampfsport, da ich mal so ein bisschen was gemacht aber ich habe tatsächlich über Peter ich habe mich lange was gesucht, ich habe nur Krafttraining gemacht und mir war Krafttraining zu wenig spielerisch, es ist halt der große Vorteil von Krafttraining, wenn es auch irgendwann mein Beruf wurde ist, keine Trainingsform kannst du so klar strukturieren, ist der Bewegungsablauf mit dem Tempo, so viele Wiederholungen, so viele Sätze.

Aber an einem gewissen Punkt, wenn du dich vor allem in deinem Alltag viel damit auseinandersetzt, das wird dann einfach alles zu strukturiert. Und dann habe ich auch angefangen mit Kampfsport. Und dann mit Jiu-Jitsu. Das ist der Verletzungskomponente wegen.

Da hast du das, wo du am härtesten quasi trainieren kannst mit der geringsten Verletzungskomponente. Und das war auch so ein, ich werde mich noch an die erste Trainingsanheit erinnern. da war ich dann nachher irgendwas, das war dann jetzt so ich war das Wollknäuel und Peter war die Katze da hat die Katze ein bisschen mit dem Wollknäuel gespielt und dann natürlich, du merkst ja dann irgendwann du trainierst, du trainierst, trainierst und irgendwann weißt du okay, das ist jetzt immer noch, das Wollknäuel kann sich jetzt leicht bewegen, aber auch dieses zu wissen so wie setze ich den Körper ein, also ich hab in meinem Leben noch nie eine richtige Schlägerei wie die meisten und ich hab auch Zero Interesse, Freitagabend in der Stadt mich zu beweisen.

Aber allein zu wissen, wie verhalte ich mich, ist eine wichtige Komponente. Absolut. Dazu kommt natürlich das Thema Weiterentwicklung. Wenn du im Sport wissen, ich muss trainieren, um mich weiterzuentwickeln.

Und es macht dir natürlich auch keinen Sinn, wenn du jetzt nebenher irgendwas machst, wo du ähnlichen Perfektionismus anstrebst, wie jetzt zum Beispiel in dem, was du da tust. Kampfsport ist natürlich immer, egal wie viel du trainierst als Fußballer oder als Sportler, du wirst nie perfekt. Und wir haben es auch schon gehabt mit einem Torhüter, der hat dann sich so schnell entwickelt als am Kämpfen, da haben wir halt mal einen anderen dagegen gestellt. Und das ist halt so, der hat es halt mal wissen, und dann hat es mal kurz klackelt und dann war es natürlich wieder okay.

Und das hilft aber dann aber auch, weil der Profikämpfer, der weiß ja immer genau das Tempo, was kommt, nehme ich mit, wandle es um. Ich habe jetzt mit 56 angefangen zu kämpfen, also Kampfsport zu machen, Kickboxen. Ich genieße es, ich liebe es. Ich habe auch Golf jetzt unter einem anderen Aspekt spielt, also nicht so nach dem Motto, wichtig ist mir ein gutes Handicap, sondern Ausgleich.

Das heißt, ich spiele ab und zu mal, nicht zu viel, weil sonst werde ich gierig. und so ist dann halt der Ausgleich, dann ist es für mich wirklich ein Ausgleich und da kann ich mich mal aufregen, wenn eine Kugel irgendwo hingeht, aber ich weiß natürlich, wenn ich mehr trainieren würde, wäre ich natürlich besser. Das heißt, aber ich habe meine Erfolgserlebnisse, ich habe meinen Spaß, meine Sinne, meine fünf Sinne werden anders wieder angeregt und dann kann ich natürlich im Job auch wieder viel besser performen und so ist es natürlich beim Berufssportler genauso. Das heißt, wenn der Außen viel mehr sich entwickelt, alles was du Außen entwickelst und lernst, das kannst du dann auch mal im Chord umsetzen oder auf dem Platz umsetzen.

Das heißt, das ist interessant, das heißt, als Teil der mentalen Entwicklung, sondern ich nenne es mal sportlich-intellektuelle Entwicklung, so quasi außerhalb deiner Sportart, was zu lernen, ob es jetzt reine Sprache ist, was wenig Sport ist oder ob es einfach eine einfache Sportart ist. Das heißt, mein Aspekt ist immer die Entwicklung einer ganzheitlichen Persönlichkeit. Deshalb sind es insgesamt auch zwölf Punkte, die dann relevant sind, wo man dann mal mehr, mal weniger auch hingucken kann und hingucken muss. Aber es ist ja immer so, alles, was so viele denken, wenn ich im Sport, wenn ich also auf dem Platz besser werde, das geht automatisch und draußen passiert nichts mehr.

Das heißt, wenn ich draußen bestimmte Dinge nicht kann, werde ich es auf dem Platz nicht umsetzen. Wenn ich bestimmte Verhaltensstrukturen auf dem Platz nicht kann, dann kann ich sie normalerweise außerhalb vom Platz auch nicht. Aber es ist dann einfacher, außerhalb zum Platz zu landen und die dann in den Platz reinzubringen. Wir haben vom Trainingsweltmeister gesprochen.

Wenn du jetzt sagst, wenn du es nicht im Training kannst, kannst du es im Wettkampf nicht. Es gibt halt auch diese Outlier, wo es genau andersrum ist. Die gibt es auch, ja. Mein Lieblingsbeispiel ist da immer Matthias Steiner.

Goldmedaille, Gewichtheben 2008, Olympia. Der im Training nie über 42 Kilo umgesetzt und gestoßen hat. Und dann 2,58, also 18 Kilo auf dem Niveau. Das ist wie wenn ein 100-Meter-Sprinter 10,5 rennt und dann auf einmal 9,9 rennt.

Ja, genau. aus deiner Sicht kennst du ein bisschen die Geschichte Ja Was mit dem Bild da dann quasi andersrum, dass diese emotionale Komponente in dem Fall, seine Leistung so gesteigert hat. Ja.

Hochbegabung und Hochsensibilität im Sport

Aber das ist über den Schmerz. Ein Mensch entwickelt sich ja hauptsächlich über den Schmerz. Es sind zwei Faktoren gefühlt, ohne ihn jetzt zu kennen. Das eine ist, wir Menschen wirken uns immer durch zwei Faktoren.

Einmal über Schmerz, weil wir müssen was tun, oder über Reflexion, die natürlich auch wieder schmerzhaft ist. Das heißt, einer spiegelt mich und bringt mich zum Nachdenken und eben an meine blinde Flecke. Das zweite ist Komponente, was immer mehr dazukommt, um heute und auch zu der Zeit schon mal deutlich, sagen wir Weltklasse, Nibu Zubris, musst du hochbegabt sein. Entweder hochbegabt oder und hochsensibel.

Das sind zwei Gattungen, die im Profisport noch gar nicht zu berücksichtigt werden. die aber mehr oder weniger Voraussetzungen sind. Hochbegabung, denkt man immer, das sind die Einsteins dieser Welt, aber es gibt ja 16 verschiedene Intelligenzen, also gibt es 16, 17 verschiedene Hochbegabungen und die Höchstbegabten, die mehrere vereinen. Hochbegabung heißt ja nicht, dass sie intelligenter sind, weil das ist ja nur rein rational, mathematisch intelligenter, sondern Hochbegabung heißt einfach, dass du pro Sekunde mehr Bilder hast und eher in Lösungen denkst. Das ist die ganz einfache Begrifflichkeit.

Das heißt, die sind deutlich schneller und denken Lösungen. Das heißt, Fußball, alle Sportarten werden ja immer schneller. Das heißt, du kannst gar nicht mehr so schnell denken, wie das passiert. Also muss ja letztendlich eine andere eben dafür verantwortlich sein, dass du so gut bist, wie du bist.

Und das ist eben die Hochbegabung. Jetzt gibt es dann die hochsensiblen. Lass uns kurz bei der Hochbegabung bleiben. Die Hochbegabung, wie viel davon ist Genetik?

Wie viel davon ist frühe oder pubertäre Entwicklung? Das ist das, was in diesem Leben, wenn man es mal ganzheitlich betrachtet oder wie auch immer, das bringt, ist da das Potenzial. Und die Frage ist, lebst du es oder lebst du es nicht? Und in den herkömmlichen Schulformen, Erziehungsformen, die wir in Deutschland eben haben, ist der hochbegabte E, geht ja meistens unten weg.

Ich hatte mal einer meiner Mentoren damals vor 25 Jahren, wo ich gesagt habe, ich will den Job machen, war Professor Ulrich Jürgen Heinz. Der hat in der Schweiz mal ein Heim für schwerziehbare Jungs geleitet. Da waren 300 Jungs. Da habe ich gesagt, 250 davon waren hochbegabt.

Weil die Hochbegaben die ticken halt anders Und das Problem bei der ganzen Gleichmacherei die jetzt im Fu ist also wir schreien ja immer nach Pers aber eigentlich will es ja auch keiner weil da will ja jetzt keiner sich kritisch auseinandersetzen Das ist ja wie in der Presse auch, welcher Fußballer ist ehrlich vor der Kamera? Keiner. Also das ist einfach weichgespültes Zeug, wo man sich so wenig wie möglich angreifbar macht. Weil wir eben mit solchen Leuten auch nicht umgehen können.

Weil die halt Hochbegabte, die ticken eben anders. Und wenn ich den nicht erkenne, Dann mach ich ein Blatt, weil dann versucht der Hochbegabte, der muss man ja so vorstellen, der merkt ja irgendwann, er ist anders wie die anderen. Er tickt anders, er reagiert anders. Also du willst aber als Kind ja dazugehören.

Also was machst du? Du passt dich entweder an, dass du ein Mitläufer bist oder du bist der Klassenclown oder der Klassenprügler. Aber irgendwie lebst du es ja irgendwie aus. Das heißt, die Trainer oder die meisten oder viele Trainer, die können mit solchen Leuten gar nichts anfangen, weil die einfach anders ticken.

Die muss sie auch anders ansprechen. Wir haben ja Matthias Steiner, der muss emotional hochbegabt sein, zumindest emotional hochbegabt, weil der ist dann fähig, wenn er eine Challenge hat, und die Challenge war ja da, Frau tot, dann über sich rauszuwachsen. Aber es geht nur, wenn die eine Challenge haben. Das heißt, wenn man jetzt dem Steiner gesagt hätte, ich kenne es nicht, aber ich gehe mal davon aus, aus dem Gefühl, hey, du musst jetzt Gold holen, du musst jetzt Gold holen, du bist so stark, du musst jetzt Gold holen, Er hätte bei dir nichts gebracht.

Aber die Challenged einfach, für seine Frau Gold zu holen. Das waren die letzten... Und diese Challenge, wenn du die nicht hast, dann bist du auch nicht so leistungsfähig, wie du denkst. Ich hatte mal einen Unternehmer, der galt als depressiv, war ein Visionär.

Und wenn der eine Vision gehabt hat, dann hat er gemacht, hat er dreht wie Orgel, sagt man im Schwabeland. Und dann war der glücklich. Wenn der nichts gehabt hat, ist der in seinem Sessel gesessen und hat es vor sich nur trillt. Da hat alle gesagt, der ist depressiv, der muss Tabletten nehmen.

Der war wirklich jedes Jahr vier Wochen in Kur, aber der hat ja nicht gewusst, dass er ein Visionär ist. Und eben diese emotionale Hochbegabung, die jetzt mit Visionär einhergeht. Als er das verstanden hat, dem geht es seinem Gut. Das sagt keiner mehr, dass er depressiv ist.

Das sagt mittlerweile, hey Junge, langsam, langsam, langsam. Man muss ja auch erkennen, wer ist das und wie tickt der? Also ist der Bau einfach konstant Projekte? Der braucht Challenges, der braucht eine Vision.

Und wenn der keine Vision hat dann sitzt er na wie hier wie bei uns der trillt halt vor sich hin der redet nicht der schw der wartet bis er wieder eine Vision hat Oder ihm jemand eine Vision gibt

Die Herausforderung beim Coaching von Elite-Ausreißern

Und diese Hochbegabung, das zweite ist eben die Hochsensiblen. Gerd Müller jetzt zum Beispiel, der war ja jetzt kein Einstein, rein rational betrachtet. Aber der hat dieses Gefühl gehabt, Dinge zu tun, zu wissen, was passiert, bevor es passiert. Dieses Gefühl. wo man der Sport sagt, ja, das ist Antizipation.

Aber das geht weit drüber hinaus. Kennst du die Geschichte mit der Dominikanischen Republik und dem Baseball und den roten Strichen? Nee. In der Domrep haben sie eine Studie gemacht.

Und zwar wollten sie herausfinden, irgendwann hat man verstanden, der Ball ist so schnell, dass du ab der zweiten Hälfte der Flugphase diesen Ball nicht mehr sehen kannst. Es ist unmöglich. Und dann haben sie versucht herauszufinden, wie trotzdem die Guten imstande sind, diesen Ball zu treffen. und dann waren sie irgendwann bei dem Experiment, dass dieser weiße Ball, der rote Linien hatte, dass sie die roten Linien weggemacht haben und selbst die Besten haben nichts mehr getroffen. Das heißt, der Umkehrschluss war, die haben gelernt, basierend auf der Bewegung der roten Linien zu antizipieren, was natürlich keiner von denen wusste, sondern was einfach unterbewusst lief.

Die waren so gut darin zu sehen, wie spinnt dieser Ball, um zu wissen, wo kommt der hin, dass ich ihn treffen kann. da gibt es eine ähnliche Geschichte von Ronaldo, kennst du die? Nein. Und da hat man einen Versuch gemacht mit Cristiano Ronaldo und zwar hat man in einer Halle, da hat praktisch ein Oberliga oder ein durchschnittlicher guter Fußballer, aber kein Profi, hat der Linie entlang gemacht und hat da eine Flanke geschlagen. Und in dem Moment, wenn der die Flanke geschlagen hat, haben die das Licht ausgemacht.

Sowas ähnliches kenne ich mit der, bei Holland haben sie auch mal so eine. Genau. Und der Ronaldo hat also bei den Bällen, die jetzt in seiner Reichweite irgendwo war, hat er von 18, 17 getroffen. Komplett dunkel.

Das heißt, dieses Gefühl und das ist ja das, was auszieht, das kann man nicht erklären, das hat man oder man hat es eben nicht. Aber ist natürlich auch sehr speziell, der Kollege, weil die richtig guten, also egal welche Sportart, die sind halt alle auch sehr speziell. Mit denen muss man umgehen können. Also erstmal die mit sich selber, logischerweise, weil Genie und Wahnsinn, das heißt ja nicht umsonst, richtig beieinander, aber vor allen Dingen auch Trainer, Funktionäre und so.

Da haben die ein Megaproblem in Deutschland. Weil die einfach anders ticken. Die sind kein Mainstream. Also fliegen die unterm Rad dadurch.

Die quasi dann anzupassen an den Bedarf des Vereins. Genau. Das wird schwierig. Erwartungshaltung.

Also machst du einen du bist das, du bist das, aber halt die Fresse und fall nicht negativ auf.

Die 12 Faktoren der persönlichen Entwicklung

Das heißt, für dich ist dann der Prozess, dass er selber versteht, der Sportler, warum ich so? Wer ich bin ich? Warum ticke ich so, wie ich ticke? Und wie gehe ich jetzt damit um?

Ich habe unheimlich viele Hochbegabte oder Höchstbegabte, Nichterkannte. Dann gibt es vor allen Dingen immer eine neue Gattung, die hochbegabt und hochsensibel sind. Das heißt, das ist der Ultraathlet. Also da ist die Grundlage.

Das ist eine Challenge. Also die sind erstmal für sich selber eine Challenge. Aber die sind natürlich auch für alle anderen eine Challenge. Weil die brauchen ja immer Input, weil Hochbegrad braucht immer Input, die geistige Challenge.

Die brauchen die geistige Challenge, damit sie dann ihren Sport machen können. Also ich habe zum Beispiel auch Sportler, die bis zum Stadion dann gelernt haben. Also den Kopf nochmal gefühlt haben, dass der dann jetzt im Spiel dann Ruhe geben hat und die andere die hohe Emotionalität dann praktisch, die ich durchsetzen konnte, weil jetzt bist du ja immer am Denken. Aber das kann natürlich erst, wenn ich halt fühle oder weiß, wie der dann auch tickt.

Also es ist hoch spannend, die Arbeit mit Menschen. Deshalb dieses Eingangs mit Mentaltrainer und so, ich war immer als Mentaltrainer, da krieg ich eine Hochfrisur, wenn ich es nur H hätte. Aber das ist ein guter Punkt, weil für mich war auch immer so ein bisschen Mentaltraining, ist halt psychologische Faktoren, Denken und Fühlen, fertig, aber das ist schon vollkommen recht, Glaubenssätze, Ängste, das geht noch deutlich tiefer und auch, das ist quasi ergänzendes, komplementäres, intellektuelles Training zu machen, um das auszugleichen. Ja, um einfach weiterentwickeln, festzustellen.

In unserer Natur, wir sind ja Teil der Natur und in der Natur, entweder du wächst oder du stirbst. Du entwickelst dich oder du stirbst. und wir Menschen sind ja Teil, das ist ja dasselbe. Das heißt, wenn wir älter werden, es gibt ja viele, die mit 40 schon denken, Gott sei Dank nur noch 25 Jahre bis zur Rente und die, die aber bis zum Schluss, also bis wir wirklich mal hier von der Welt gehen, noch Ziele haben, die sind A, gesünder, das ist erwiesen, B, leistungsfähiger und C, glücklicher. Warum sind zum Beispiel viele Menschen, die Golf spielen, bis ins hohe Alter gesünder?

Weil die halt drei bis vier Mal in der Woche da draußen die 10 Kilometer laufen oder die 11 Kilometer. Ich hatte mal bei Kenzo Kenzo Nachtcaf so eine Sendung Freitagabends Da gab es einmal so selbstst im Alter Da waren nur Leute da die ab 63 selbstständig gemacht haben. War cool. Da waren 84 Jahre dabei.

Der hat mit 63 dann erste Firma gegründet. Also drei Firmen gehabt. Der hat nur von Vision gesprochen, von 10 Jahresbilden und und und. Der hat zwar ein paar Falten in der Birne gehabt, aber der war völlig klar.

Das heißt, wir müssen halt diese Fähigkeiten auch trainieren und wir trainieren die aber nicht mehr. Wir trainieren sehr eindimensional. Wenn du jetzt die meisten Sport- oder Menschen fragst, Unternehmer, ja machst du Sport? Ja, ich gehe joggen.

Die sagen nicht, ja ich gehe ins Kraftraum, sondern joggen tue ich nicht. Oder wenn du Unternehmer fragst, du arbeitest ja auch mit Unternehmern, dann kommt der um drei zu mir und fragt, was machst du denn für dich selber, für deine Eidngestellung? Ja, keine Zeit. Ich muss arbeiten.

Ich arbeite 14 Stunden. Moment, es ist doch gerade drei Uhr nachmittags, du sitzt hier. Jetzt geht es mir aber nicht gut. Ah, okay, du kümmerst dich also erst nur um dich selber, wenn es dir nicht gut geht.

Da fängt es schon an. Wer macht das freiwillig? Wer arbeitet freiwillig an seiner Entwicklung? Auf mehreren Ebenen.

Wenige? Die meisten kommen, wenn es dir nicht gut geht? Genau. Und dann gibt es ein paar wenige Ausnahmen, die auch so kommen.

Genau. Aber das sind die Ausnahmen. und wir Deutschen, wir sind ja auch da ein bisschen vom Krankheitssystem, ich sage immer Krankheitswesen, wir sind ja so krank, wir erzählen dann beim Physiotherapeuten dass wir jetzt ein neues Auto kaufen und da ist noch eine Klimaanlage drin, ein neues Shishi kostet 90.000, dann sagt der Physio dann anschließend, ja du, dein Privatanteil, da ist es nur 2,83 Euro, was? 2,83 Euro? Bist du das wahnsinnig scheiß System? Blablabla und deswegen eben solche Sachen eben nicht machen, ich gehe seit 10 Jahren einmal in der Woche zum Physiotherapeut zu Osteopathen.

Auch wenn ihr nichts habt. Das ist Gold wert. Wir hatten im Podcast einen Dialog mit dem Thomas und wir hatten es nochmal von Physiotherapeut und genau das Punkt, wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich mich sechs Tage die Woche behandeln lassen, Massage um würdest du vielleicht einwerfen, dass ich genau genommen die Möglichkeit habe, aber es trotzdem nicht macht. Du hättest sie, ja.

Ich hätte sie, aber es trotzdem nicht macht. Ja weil wir einfach auch viel zu wenig proaktiv an unsere eigene Entwicklung denken Und es ist einfach so wir m in immer k Zeit immer mehr leisten Der Profisport wird immer gl Das hei du hast keine immer weniger Phasen der Regeneration der natürlichen Regeneration. Früher hast du halt einen Auftrag geschrieben, hast einen Fax geschickt und hast gewartet, bis es kommt. Heute machst du dein Handy und morgen ist es da.

Das heißt, du hast ja gar keine Regenerationsmöglichkeiten mehr. Und wir Menschen, wir hinken ja immer hinterher. Wir müssen uns ja immer adaptieren. Und auch diese Schnelligkeit, die haben wir ja da, weil unser Gehirn ja relativ unbenutzt ist, weil wir es einfach nicht mehr trainieren.

Ab 35 trainieren wir es einfach nicht mehr. Oder viel zu wenig. Und nur wenn wir es müssen. Und wenn wir es aber jetzt ganzheitlich betrachten, auf allen Ebenen an Entwicklung arbeiten, bin ich zwangsläufig natürlich auch leistungsfähiger.

Weil dann habe ich mehr Balance und ich bin leistungsfähiger. Das heißt, ich kann mit Stress ganz anders umgehen. Und das ist dann ja auch einer meiner Ansätze letztendlich auch in der Arbeit mit Menschen. Dass eben Balance ist, dass die leistungsfähiger sind, die sind sie in der Tat und dass sie trotzdem gesünder sind.

Das heißt, du würdest zum Beispiel auch so jemand wie dem Unternehmer empfehlen, dass er jetzt anfängt, zweimal die Woche eine Sprache zu lernen? Ja klar. Also irgendwas, wo ihn weiterentwickelt. Also ich gehe auch mit Unternehmer kämpfen.

Das ist hochspannend. Und das quasi, ja. Da gab es auch mal von Gandhi, wenn ich mich richtig erinnere, da wurde auch gemeint, er meditiert jetzt drei Stunden am Tag und dann war das Feedback so, nee, nee, geht nicht, die Zeit ist nicht da. Dann war sein Antwort, okay, dann meditiert er jetzt vier Stunden am Tag.

Das heißt ja nicht umsonst, wenn du es eilig hast, laufe langsamer. Das heißt, von den zwölf Faktoren, dann einer Sklaven-Sätze. Also eines, ich sage, es ist Persönlichkeit, also das ich, das zweite ist natürlich das Thema Eltern, was ich übernehme von denen. Dann das dritte, ich hoffe, ich kriege es an der F-Mobile, also das dritte ist letztendlich das soziale Umfeld, Beziehungen.

Das vierte ist der Körper. Das fünfte ist sich trennen. Das ist die Emotionalität, alles was mit Emotionalität zu tun hat. Das sechste ist alles was mit Geist zu tun hat.

Das siebte ist alles was mit PR und Öffentlichkeit zu tun hat. Das hat jetzt mit Unternehmen weniger zu tun. Das achte ist alles was mit dem Erfolg zu tun hat. Wie gehe ich mit Erfolg um?

Beim Erfolg werden die meisten Fehler gemacht. Das neunte ist, wie gehe ich mit Geld um? Das zehnte ist peinlich muss ich jetzt mal ein bisschen im Buch nachgucken aber es ist ein zw Buch liegt da ihr m es nachgucken es k nicht sein kurz nachlesen und sagen okay die anderen zwei fallen mir auch noch einer Vorgesetzte ist wichtig Vorgesetzte also wie gehe ich mit Vorgesetzte mit Tr und alles drumherum und dann, ja gut, eins vergesse ich immer. Also im Buch steht es so.

Und genau das gleiche lässt sich auch über die Karriere übertragen. Genau. Das heißt, du hast immer wieder einen von den zwölf Faktoren, die eine Rolle in dir spielen. Von den zwölf Faktoren, was würdest du aus deiner Erfahrung sagen, was ist der, den die wenigsten auf dem Schirm haben, der aber den größten Einfluss hat?

Die 'Emanzipation der Männer' und emotionale Offenheit

Umgang mit der eigenen Ängsten, Zweifel, Sensibilität. Da haben wir vor allem in Deutschland, wir Männer, brutale Nachholbedarf. Weil das ist unsere größte Ressource. Weil wir versuchen ja immer stark zu sein, keine Schwächen zu zeigen, bla bla bla.

Und es gibt keinen, der keine Schwächen hat. Es gibt auch keinen, der nicht sensibel ist. Es gibt auch keinen, der keine Ängste hat. Das gibt es einfach nicht.

Weil das ist einfach ein Mechanismus in uns, den wir auch brauchen. Da sind wir in Deutschland so weit hinterher? Also es gibt ja, kennst du Konradieff? Also der unterscheidet ja immer so Zyklen.

Da gibt es immer so bestimmte, dann die Weltkriege, also Erster Weltkrieg, Finanzieller Krieg, also Schwarzer September, Zweiter Weltkrieg, dann danach der Wiederaufbau, dann kam die Emanzipation der Frau in den 60er, 70ern, dann die sexuelle Freiheit, dann kam die Hightech-Revolution und seit 2000 rückt er wieder Menschen in den Vordergrund. Also Mitte 90er, wenn du da 50 warst, sag, was willst du, Alter, sag eigentlich noch hier. Weg, weg, weg. Und ab Anfang 2000 ist der Mensch, wie der ist.

Und ich sage jetzt so, ab 2, 5, 2, 10 ist die Emanzipation des Mannes. Hört sich jetzt doof an. Aber die Frauen, die haben einen Doofmus, die haben ja früher hinter uns, dann waren die jetzt gleichberechtigt. Und viele Frauen haben ja eigentlich die Hosen an.

Einfach so, je nach Muster. Und wir Männer, wir leben ja immer noch in der jetzigen Zeit von Kriegszeit, Nachkriegszeit, von den Glaubenssätzen, ein deutscher Junge weint nicht. Du darfst keine Schwächen zeigen. Du musst immer stark sein.

Du darfst auf keinen Fall verletzbar sein. Das ist alles Blödsinn. Aber im Endeffekt, und das gilt jetzt darum, dass wir Männer im Endeffekt eben lernen, dazu zu stehen, dass sowas da ist. Kleine, geile Geschichte.

Da war ein Manager, Daimler, mittleres Management, der kurze Burnout, da war er bei mir und das Problem war der Umgang mit seinen Vorgesetzten. vorgesetzte Teammeetings rumgeschrien, rumgeschrien, persönlich geworden. Ich habe gesagt, okay, beim nächsten Meeting, lebst du die Hand und sagst, stopp, das, was da gerade abgeht, das verletzt mich. Da geht bei mir ein Muster ab und dann werde ich nur noch aggro. Das hat getan, er macht's, die macht hob wieder rum, er hebt die Hand und sagt, ey, das verletzt mich.

Und jedes Mal so, wenn das so war, hat mir meine Mutter anschließend geschlagen. Stille im Raum. Ein Zweiter sagt, ach übrigens, mir geht das auch ruhig drauf und sagt, mir tut das auch weh, was du da machst. Die Vorgesetzte, Frau, in Tränen ausgebrochen, haben dann oft mit deiner Geräte ab dem Tag Anders Klima in der Gruppe.

Nur weil ein Mann, sag ich mal, die Cojones hatte, zu sagen, hey, das verletzt mich. Hast du schon mal gehört, im Unternehmer und Unternehmen, dass einer sagt, hey, das verletzt mich gerade, so wie du mich gerade anschreist. Das kommt selten zu. Genau, aber genau darum geht es.

Ich mache ja auch viele Seminare und ich frage dann immer Frauen, hey, wünscht ihr eigentlich von eurem Mann, dass die mehr über ihre Gefühle reden? Dann sagen die, ja klar, aber sie tun es nicht. Dann fragt man die Männer, hey Männer, was hält euch eigentlich ab, über eure Gefühle zu reden? Macht man nicht und hat es nicht gelernt und mein Vater hat es nicht vorgelebt.

Also Thema Eltern. Aber genau darum geht es, weil wenn ich halt nicht lerne, mit meiner Feinfühligkeit umzugehen, dann komme ich mit den Anforderungen, die immer mehr auf uns zukommen, gar nicht mehr zurecht. Weil die größte Ressource, die wir Menschen haben, ist eben unsere emotionale Ebene. Weil ich kann ja mit Stress ganz anders zugehen, wenn ich zugebe, dass ich Stress habe. weil dann muss ich nicht immer einen Deckel drauf auf den Topf, wo das Wasser eh schon kocht und irgendwann kann ich es nicht mehr halten und deshalb spreche ich von der Emanzipation des Mannes weil dann können die Frauen, die jetzt ja immer stärker werden mussten, weil wir Männer ja nicht zu unseren Schwächen stehen, können die wieder mehr in ihre Weiblichkeit kommen und wir Männer müssen mehr in unseren Mann sein kommen hört sich jetzt zwar wahrscheinlich recht strange an aber genau darum geht es die Nachkriegsgeneration ist ja schon eine besondere Generation unter den Umständen was die quasi von ihren Eltern mitgekriegt hat na klar, du siehst ja auch jetzt die ganzen Nachkriegsleute die haben ja immer mehr diese neurologischen Krankheiten wie MS wie ALS wie Parkinson, Alzheimer und so hat ja auch Gründe, weil damals hätte es ja gar nicht so viele Psychologen geben können, was sie erlebt haben Mein Vater hat mir erz er hat in Stuttgart aus irgendwelchen Luftschutzbunkern die Leichen da rausgeholt als 12 13 Ich meine dass die irgendwie nat emotional irgendeinen Hauer weg haben ist doch klar Meiner ist zwar kleiner Junge im Zweiten Weltkrieg, kann sich noch daran erinnern, wie er nachts geschlafen, Sirenen gingen an und es war schnell in den Keller runter.

Was für unser Alltag jetzt ganz weit weg ist. Genau. Aber wenn da eine Sirene tut, da zuckt er zusammen. und steht sofort auf. Und das sind eben die Themen.

Wir mussten so sein damals, um zu überleben, auch im Wiederaufbau. Das heißt, da waren emotionale Komponenten, da waren Fehlernplätze, weil du musst ja wieder alles aufbauen, du musst wieder gucken, dass du zu Hause hast und, und, und, und. Und das fliegt uns halt jetzt auch um die Ohren. Das Geile war, ich war mal in so einem Vortrag, da war einer von Heckler & Koch von ganz oben dabei.

Dann hat die mir erzählt, was ja alles Tolles für die Mitarbeiter machen. Frage rund. Ich frage, was machen die eigentlich im Vorstand für eure Entwicklung? Naja, wir haben jetzt dann schon da so ein paar Fachleute, die uns dann weiterhalten.

Im Moment, ich meine für euch selber. Nee, so Kindergartenkram machen, so Ringelreihe-Veranstaltungen machen wir nicht. Und genau da fängt es an.

Batterien aufladen und Burnout-Prävention

Warum haben wir denn so viele Burnouts? Ist ja nichts anderes wie, ich bin überlastet, Traum ist aber nicht zu sagen. Ganz vereinfacht. Oder ich finde keine Lösung, den Akku wieder aufzuladen, sondern es ist, weiter geht's, weiter geht's.

Dann gibt es so ein paar von denen, die dann halt trotzdem da durchboxen. Und dann gibt es halt noch einige, die umgeben. Das ist so. Und du weißt ja selber, wenn du das einmal Burnout richtig gehabt hast, dann riegel dein System im Muschel rechtzeitig ab.

Das heißt, du bist nicht mehr so leistungsfähig. Und die wenigsten nehmen sich auch dann die Zeit, den Akku tatsächlich aufzufüllen. Das ist dann, ich mache ein bisschen was und sobald ich wieder ein bisschen Energie habe, weiter geht's. Das sehe ich auch aus der Ernährungsschlaf und körperlichen Sicht, dass man da nicht die Zeit nimmt, den Akku wieder anständig aufzufüllen, sondern let's go.

Wenn du jetzt aber grundsätzlich an einer ganzheitlichen Entwicklung arbeitest, dann ist ein Teil dieses Runterfahren ein Teil davon. Aber du musst es trainieren, weil du lernst es nicht. Wir leben jetzt in der Vollgas Wir haben Leben Vollgas wir haben nur noch Handy wir sind in der Entwicklung von uns Menschen wo wir unheimlich gefordert sind das aber gar nicht wissen Oder diese ganzen Spiele die ja letztendlich was die Kinder und Jugendliche ja machen wo ja einerseits sind in ihrer Welt andererseits nerven sie sich dermaßen hoch, dass sie irgendwann gar nicht mehr abschalten können. Also ich sage auch den Jungs immer, wenn ihr mal FIFA spielt, okay, aber es gibt Leute, es gibt halt FIFA, die spielen, die Jungs, die spielen dann erstmal lange Zeit, vier, fünf Stunden am Tag und dann sagen sie, ich kann schlecht schlafen.

Ja klar, weil du willst ja gewinnen. Das heißt, du bist ja immer, das Nervensystem ist ja immer auf Alarm. Immer Alarm, Alarm, Alarm. Alarm und Input.

Ich habe auch mit dem Bundesliga-Verein vor ein paar Wochen ein Gespräch gehabt und einer der Punkte, die einer der Verantwortlichen gemacht hat, wo ich gelächelt habe, war, was schätzt du, was ist die durchschnittliche Bildschirmzeit am Handy pro Spieler? Fünf Stunden? Acht. Acht? und es ist so, teilweise müssen wir dann, wenn quasi vor dem Spiel Besprechung ist, sitzen noch alle am Handy und wir müssen dann schon so halb Handys einsammeln, dass die Dinge aussehen, dass okay, jetzt ist Spiel und davon weit über 90% Social Media Input, Input, Input.

Genau und da ist ja auch wieder der Faktor, kann ich dann 15.30 Uhr Samstag wirklich liefern, wenn ich eine völlige Reizüberflutung habe. Vor allem je schneller der Sport wird, das da, da muss man auch ein System sein. So ist es.

Spiritualität, Energie und kollektive Angst

Übrigens ist mir das 12. eingefallen. Das ist Thema Spiritualität, Karma. Also alles, was auch mit Energien zu tun hat. Hört sich jetzt erstmal ziemlich spooky an.

Wie definierst du Spiritualität und Karma? Also für mich ist es ein Unterschied zwischen der konservativen Welt und der Esoterik, die wo es so in Extremform besteht. Und spirituell sind die, die möglich halten. das spielt Emotionalität eine Rolle, das spielt das Thema Energien eine Rolle, da spielen auch das Thema Ängste und wie gehe ich damit um? Also Spiritualität ist einfach, ich räume ein, dass es eine andere Ebene außer unserer körperlichen, unserer rationalen gibt.

Und vielleicht, der eine glaubt, es gibt vielleicht wieder eine Geburt, andere eben nicht, wie auch immer, das ist ja völlig egal, das darf ja jeder selber entscheiden. Aber ich bin einfach offen für Dinge, die jetzt erstmal nicht erklärbar sind. Energie. sagt jeder, ja, aber du kannst dich an erinnern an das legendäre Spiel 2014 Deutschland gegen Brasilien, 7-1, was ist denn da passiert? Kollektiv, also diese Energie diese Erwartungshaltung elf erwachsene Menschen die alle schon Champions League Seger blablabla haben sind emotional komplett eingebrochen Weil diese Energie, diese Erwartungshaltung, Weltmeister im eigenen Land zu werden, hat die einfach gelähmt.

Wie kannst du das sonst erklären? In Amerika gibt es schon Untersuchungen, die sind an bestimmten Dingen erweitert. Es gibt ja viele Unternehmen, die in Schieflage sind, wo das Thema Ängste kurzes Beispiel auch in Amerika ist ein Stahlriese in Schieflage geraten die hatten dann jedes Jahr zig Tote im Unternehmen ist ja klar, wenn du mit Stahl, mit Flüssigzeug da kann ja schon was passieren und dann hatten die einen neuen CEO geholt und der hat bei der Antrittsrede gesagt, ich sorge dafür, dass hier keiner mehr stirbt der ist verrissen worden in der Öffentlichkeit, du musst jetzt erstmal 50 Leute rausschmeißen, weil er in der Schieflage ist, ist ja klar, wenn jeden morgen 2000 Leute, 3000 Leute ins Geschäft gehen und haben Angst, dann ist es ja eine Kollektivangst.

Red mal von einer Kollektivangst, die ja auch lähmt. Und er hat dann auch die Dinge verändert, dann ist keiner mehr gestorben und es sind Dinge, die sind aus der Schieflage raus. Und alle haben sich dann bei ihm Abbitte geleistet. Alle die, die medial und die Aufsichts-, also vor der Aktionär platt gemacht haben, wie kann man nur, du musst das erstmal gucken.

Nein. Ich sorge dafür, dass die Arbeitsplätze sicher sind. Klar, da hat er ein paar Dinge, die feinjustiert. Aber wenn halt in ein Gebäude nur Leute reingehen, die Angst haben, dann passiert natürlich was.

Das Phänomen ist ein Tunnelbrand, zwei Wochen später ist wieder irgendein Tunnelbrand. Stürzt ein Flieger ab, musst du mal beobachten, kurze Zeit später stürzt du mal ein Flieger ab. Und da reden wir eben auch von Kollektivängsten oder Kollektivenergien. Und gerade Brasilien, das versteht jeder, weil das war nicht möglich nochmal.

Wer das Spiel gesehen hat, weiß, das kann gar nicht sein. Und das ist eben diese Kollektivenergien. Oder wenn du jetzt mit Sportlern arbeitest, ich habe eine Tennisspiele, habe ich auch, wenn du Wimbledon-Halbfinale stehst und du spielst das erste Mal Wimbledon-Finale, spielst gegen einen, die schon Wimbledon gewonnen hat, verlierst du. Sabine Lissicki war 2014, glaube ich, 13 Wimbledon-Finale, seitdem nur noch verletzt.

Die hat während dem ersten Satz angefangen zu heulen. Hey, Bumbumbine, Angela Merkel, hey, alles Gute, Jogi Löw, hey, mach sie, Gewinn, bla drücken die daumen das heißt diese erwartungshaltung ist so groß gewesen die ist völlig eingebrochen so schätztweise, und das hat mit Mentalschwäche gar nichts zu tun, sondern das ist ein Adaptionsprozess, du musst ja erstmal lernen, damit umzugehen. Ich habe jetzt ja die Dressurreiterin und als dann die ersten Weltcups habe ich immer gesagt, ey, du musst, Montag musst du dir komplett frei halten, weil du bist tot. Ja, im kleinen Turnier, alles kein Problem.

Erster Weltcup, erster Weltcup gewonnen, Montag total tot. Die macht ja auch immer Pausen, aber sie hat es erleben müssen, dass wenn du in einer Halle drin bist, die voll ist, wo du Energie nicht wieder für oder gegen dich ist, dass du einfach danach platt bist. Manche kommen damit grundsätzlich besser zurecht. Ich bin Kampfsport, großer Fan der UFC und da gibt es so ein paar Jungs, wo ich sage, das sind Champions.

Selbst wenn sie noch keine Champions sind, wenn die Champion werden, die können ein weichen Champion bleiben, weil die brauchen dieses Umfeld. Und dann gibt es ein paar, wo du denkst, die sind sportlich gut genug, aber die sich jetzt schon anfangen zu beschweren, dass es viel zu viel Medienaufmerksamkeit ist. Obwohl sie noch ein, zwei Kämpfe von einem Titelkampf entfernt sind. Und da kannst du eigentlich schon sagen, das heißt, wenn die Medienaufmerksamkeit kommt, dann entweder sie verlieren schnell oder sie treten einfach zurück und gehen in den Ruhestand, weil sie damit nicht mehr zurechtkommen.

Das heißt, du würdest mit so jemandem arbeiten, dass er quasi lernt, damit umzugehen. Mit sich selber, weil es ist ja sein eigenes Thema, damit umzugehen, das sind das weniger tangiert.

Umgang mit Erfolg und die 'Gier frisst Hirn'-Falle

Wie groß siehst du da, wenn jemand dich anstellt, ist natürlich grundsätzlich das Bewusstsein da, ich muss was ändern? Entwickeln. Guter Punkt. Ich muss was entwickeln und dann so grob, also Beispiel in Theorie, jemand wird Weltmeister und sagt einfach, dann komme ich nicht zurecht.

Dann wäre quasi deine Frage, warum? Um tiefer zu gehen, was ist das Problem? Was beeinträchtigt ihn? Also ich rede auch ungern immer von Problemen, sondern ich frage immer erstmal, was beeinträchtigt ist, was blockiert dich, was macht dir, was verletzt dich?

Einfach um überhaupt mal zu gucken, wie reagiert er mit der Frage, was verletzt dich, wie geht er überhaupt damit um? Und es gibt viele Sportler, die uns das erste Mal sagen, ja, ich habe das erste Mal überhaupt meine Gefühle gesprochen. Bei Eltern haben wir das Thema Eltern und das haben wir bei zwölf verschiedene Themen. wenn du halt Glaubenss mitgebracht hast oder oder oder oder oder dann kann es sein dass du eben den letzten Punkt nicht machst da und wenn du halt Erfolg hast es gibt ja einen Unterschied zwischen One-Hit-Wonders und die Champions und die One-Hit-Wonders sind halt die, wo dann ein großes Phänomen ist was alle trifft, mehr oder weniger, wenn es Erfolg ist, in Gier frisst du dann das heißt, wenn du die ersten Erfolge hast, dann wirst du gierig noch mehr zu machen und das siehst du ja oft auch im Fußball da spielst du eine überragende Saison, nächste Saison verletzt, ist nicht immer so stark und und und.

Weil diese, wie nennt man es, diese Konsolidierungsphase im Profisport, in Karrieren, keiner einplant.

Die Wichtigkeit von Konsolidierungsphasen

Aber du wirst Champion nicht durch Belastung und durch Siege, Siege, Siege, sondern durch Regeneration und auch Einbau von Konsolidierungsphasen. Und eben diese Reflexion, Gierfrist hören. Ich habe viele Sportler, die dann wirklich schon proaktiv drauf vorbereitet, also erfolgreich, wie gehe ich damit um? Na ja, das passiert mir nicht, passiert mir nicht.

Und dann aber nur noch, ich will jetzt, jetzt, muss, jetzt, muss, muss, muss. Aber ist ja klar, weil in dem Moment, wenn du zum Beispiel Deutschland 2006, Sommermärchen, kannst du dich erinnern, die danach 1,5 Millionen sind die vor in Berlin, wie viel von denen waren nach der Saison, in der kommenden Saison schwer verletzt. Also wir reden jetzt nicht von Muskelfaserrissen, sondern von schweren Verletzungen. Wie viele waren von 23?

Wären viele sein, wenn du so fragst. Abgefahren. 16. Kann man alles nachlesen. Die in der Saison danach schwer verletzt waren.

Ist doch auch klar. Du bist erstmal, du wirst ausgelacht. Dann wirst kalt, weil Kollektivenergie, eine riesen Erwartungshaltung. Dann hast du riesen Euphorie und von heute auf morgen bist du ein anderer Mensch.

Das Problem ist, von heute auf morgen wird aber was anderes von dir erwartet. Und du kannst vielleicht vorher erinnern, die emotionale Entwicklung dauert ja bis zu anderthalb Jahren, bis du Dinge verinnerlicht hast. Manche gehen schneller, manche dauern länger. Je nachdem, wie du letztendlich geprägt wirst und wurdest.

Das darf man eigentlich komplett vergessen. Ich arbeite ja auch mit dem Gregor Kobel, der ist ja in dem Buch drin. auch drin. Und das ist ja auch strategisch diese Konsolidierungsphase, auch mit dem Jungen immer das Sagen, hey stopp, es geht es nicht darum, noch besser zu halten, sondern jetzt komm erst mal an da Der war jetzt am Anfang da war er Zweite Liga Stuttgart dann Bundesliga dann jetzt Dortmund und Gregor ist ja auch ein unfassbar sensibler Mensch ein unfassbar intelligenter Mensch. Und der darf ja auch lernen, mit sich selber umzugehen.

Und die Konsolidierungsphase, die lernt er natürlich jetzt, weil es bisher immer nur ständig bergauf geht. Mein Gott, dann kriegst du halt mal vier. Ist halt so. Aber du kommst halt relativ gut durch und was für mich wichtig, so kommst du verletzungsfrei durch.

Ich habe jetzt schon so viele begleitet, auch andere Spiele, die dann ein Jahr durchgestiegen sind, durchgestochen sind und dann zweite Saison auf einmal nicht mehr so gut waren. Jeder fragt, ja, was ist los? Aber da denkt, da spricht keiner drüber. VfL Wolfsburg zum Beispiel letztes Jahr, die haben ja eine überragende Saison gemacht.

Ja, ein Spieler von denen maßgeblich beteiligt. Aber das Problem an der ganzen Geschichte, dann kommt Erwartungshaltung. Jetzt machen wir Champions League, dann muss man die nächste Saison, jetzt haben wir neue Trainer, wir verpflichten noch zwei und jetzt geht es noch weiter. Aber dass alle, die da den Erfolg erreicht haben, den davor noch nie gehabt hatten, das vergessen die meisten.

Das heißt, die sind alle auf eine Ebene gekommen, die sie vorher noch nie erreicht haben und haben auf einmal an sich selber eine Erwartung. Dann ist natürlich die Ausstellung, die sagen, ja, du musst jetzt mehr fahren, was willst du in Wolfsburg, bla bla, rö, rö, mehr, du musst woanders hin und so. Und auf einmal kippt sowas und jeder fragt sich, warum sind die auf einmal im Abschießkampf? ein völlig normales Vergnügen das heißt dein Ansatz wäre quasi Geh frisst Hirn, Geh reduzieren das Hirn, einfach zu sagen okay, wir sind jetzt quasi Dritter geworden und nicht nur der dritte Platz bei 2006 sondern es war ja diese Euphorie diese Szenen am Brandenburger Tor, ich kann mich heute noch dran erinnern obwohl ich das nicht groß verfolgt habe.

Es ist so, wow, da ist richtig was. Schwer verletzt waren die Saison drauf. Schwer. Dann einfach von vornherein zu sagen, okay, das war jetzt was Besonderes, aber wir haben jetzt nicht den Anspruch, dass wir das dieses Jahr toppen.

Und du bist immer noch ein Mensch. Auch wenn du jetzt ein berühmter Sportler bist, bist du aber immer noch ein Mensch. Und das dürfen wir halt vergessen. und der genauso in die Schüssel kackt, wie vorher auch Da ver sich nichts Einzige du hast vielleicht mal eine goldene Sch aber der M muss so oder so Es geht auf und ab Hast du die Doku Last Dance gesehen? Michael Jordan?

Das soll aber geil sein. Wahnsinn. Michael Jordan, Basketball zu 90er Jahre. 15 plus. Du kriegst das so am Rand mit, dann hast du eine gewisse Grundidee und die Doku gibt einen Haufen Einblick und einer der Punkte, die mir hängen blieben, nicht nur, dass er Michael Jordan quasi der Gewinner, er muss halt quasi gewinnen, um jeden Preis, sondern der zehn Jahre in der NBA eingefahren, Sacke kriegt.

Bis er dann, bis er an diese drei in Folge kam und dann war eine kurze Pause und dann kamen nochmal drei in Folge, wo aber, was niemand so auf dem Schirm hat, Aber es waren einfach plus minus 10 Jahre oder 8 Jahre waren es. Von 1. NBA-Saison zu 1. Championship, wo er quasi dieses, okay, let's go, let's go, aber trotzdem verloren.

Und die Bulls waren ja davor, nicht besonders gut und danach auch nicht mehr. Aber er da so ein wahnsinniges Motor war. Aber eben auch diese Zeit gebraucht hat, um Raum zu laufen. Genau.

Und aber auch letztendlich damit klar zu kommen. Dann auch die Konsolierung, weil man auszeit gehabt hat, aber mal zurückfahren. Aber trotzdem immer beseelt von Weiterentwicklung, weil die Champions die prägt ja immer eins, die wollen sich immer weiterentwickeln, die interessiert nicht Kohle oder Titel. Roger Federer zum Beispiel, warum war der bis 38 so richtig gut?

Gut, der ist jetzt immer noch gut, aber nachdem er gegen Djokovic letzte Finale verloren hat, da war es irgendein Break mit zwei Matchbälle. Seitdem hat er nicht mehr viel getroffen, aber warum ist der mit 38 in der Weltklasse? Das ist relativ einfach, weil der im Endeffekt irgendwann war der tight, dann war er schon 6, 7 und hat dann angefangen, okay, wie entwickle ich mich weiter? Damals Stefan Edberg als Trainerkult, Surfen-Wolle-Spieler.

Das heißt, er hat sein Spiel erstmal nach vorne verlagert, also mehr ins Netz gegangen, mehr Surfen-Wolle, hat sich weiterentwickelt. Danach hat er Ljubic den besten Konterspieler, das heißt, dass er mehr an der Linie bleibt, um dann letztendlich auch besser nach vorne zu kommen. Und darum geht es. Und es dann auch im Wettkampf auch umzusetzen.

Und das ist der Unterschied von den Champions. Denen geht es nicht um Kulian-Titel. Außer es geht um die Ewigkeit, wie Djokovic. Die spielen jetzt auch um die Ewigkeit.

Aber die haben immer diese Entwicklung im Blick. Wenn du Nadal siehst, wie der früher gespielt hat, wie er jetzt spielt, welche Facetten der dazu gelernt hat und so, trotz seines Alters. Genau darum geht es. Die Bereitschaft, sich immer weiterzuentwickeln.

Und wenn du jetzt außerhalb vom Sport dich nirgends weiterentwickelst, dann hörst du dem Sport natürlich auch irgendwann mal auf, dich zu entwickeln. Es ist normal, dich nicht mehr zu entwickeln. Wenn du aber daneben dich immer weiterentwickelst, entwickelst du dich immer als Sportler weiter. Deshalb ist mir auch die Entwicklung außerhalb so wichtig.

Je nach Eignung. Ich bin ja auch einer, der dann sagt, karitativ Dinge zu machen. Ich habe einen Fußballer, der jetzt, Adam zum Beispiel, da steht auch ein Buch drin. Das ist der erste Fußballspieler, der jetzt mittlerweile als Unternehmer mehr Geld verdient als als Fußballer.

Was macht er? Der hat zwei Firmen. Eine Produktionsfirma, die seinen Vater leitet, und eine Immobilienfirma. Dann geht er regelmäßig in Ungarn in Kinderhospize und macht Camps mit Nike zusammen in Ungarn für Kinder, dass die einfach Fußball spielen können.

Der kommt aus Ungarn und gibt da was zu tun. Adam hat ja Waren, ist beim VfB ja groß geworden, Adam Scholler. Der ist ja jetzt nach Basel gewechselt, weil er wieder der nächste Schritt ist für der Papa. Aber das finde ich cool, die Entwicklung.

Der ist unglaublich intelligent. Und deshalb diese Entwicklung zu sagen, immer zu drängen, hey komm, bau Unternehmen auf, beteil dich dran. Und dann ist es so, wenn du halt sagst, okay, ich bin offen dafür, dann kommt natürlich auch was um die Ecke. Und das ist eben die Entwicklung da, das finde ich eben das Geile daran.

Das ist ein interessanter Punkt, weil das ist ja für viele Sportler ein extrem schwieriger Punkt in der Karriere. Das sehe ich regelmäßig, denn viele Sportler, mit denen ich arbeite, die kommen zu mir Richtung Ende ihrer Karriere und dann kriege ich auch ein bisschen das mit, okay, jetzt ist quasi, ich bin zwischen 30 und 40 für die meisten und jetzt ist es vorbei und dann ist so dieses große, was mache ich jetzt, was mache ich mit dem Resten vom Leben, ich kann meinen Sport, meine Identität, ich bin erfolgreicher Athlet und dann so ein bisschen dieses, wie geht's weiter, was ja viele auch für eine große Herausforderung stellt.

Deshalb fange ich da schon spätestens mit Mitte 20 an. Wenn klar ist, dass ich mit denen länger, einfach schon sich in bestimmte Dinge auch zu denken, auszuprobieren, dass du einfach, wenn du danach auch nicht mehr diesen Druck hast, weil viele kommen dann mit dem Alter mit dir, weil sie denken, okay, jetzt sorgst du dafür, dass ich nochmal drei Jahre länger spielen kann oder drei Jahre länger aktiv sein kann. Das wäre dann in dem Fall dein Job dann im Endeffekt. Weil dann kann ich schon drei Jahre länger das machen, was ich halt schon immer mache.

Aber dann macht der Kopf das weiter und nicht mehr das Gef das verpassen ja viele diesen Moment so jetzt ist klasse das mal aber wenn du dann nichts hast dann machst du nat erstmal das weiter was du halt kannst Thema Fußballer, 25 Prozent aller Fußballprofis sind nach der Karriere pleite. Das ist statistisch erwiesen. Also bis 23, 25, aber ein Viertel aller Fußballspieler sind pleite. Ich kann ja die in der NFL, das ist glaube ich neun Monate, wenn der NFL-Vertrag zu Ende ist, neun Monate später bist du insolvent und ich glaube NBA waren es drei Jahre statistisch, aber dass auch im Fußball einer von vier pleite ist.

Ja gut, du musst dir überlegen, ganz einfach, je heller das Licht, desto mehr Motten. Und jeder will was verkaufen und jeder will irgendwas machen. Ich habe das auch schon erlebt, Fußballer, wenn die jetzt kein einfaches Umfeld haben, sagen wir, oder Leute, die auf sie aufpassen, dann unterschreiben die teilweise Sachen, die einfach bodenlos sind. Dann machst du eine Finanzierung, eine Wohn- und Hausfinanzierung, mehr für ein Haus auf 20 Jahre.

Wenn du Geld verdienst als Fußballer, das ist ja kein Thema, aber was ist, wenn du es nicht mehr verdienst? Dann bist du einfach platt. Wenn es dumm läuft. Ich kenne Fußballer, die haben im Monatsauskommen, also die geben im Monat zwischen 50.000 und 70.000 aus.

Mike Tyson hat mehr ausgegeben. Der war auch Der fängt jetzt wieder kämpfen an, die alte Riege. Mehr als einmal. Was auch interessant ist, hast du seine Biografie gelesen?

Teilweise. Das war so eine Mischung aus Aha, super unterhaltend und dann so auf jemanden, den man auch nur aus den Medien so oberflächlich kennt. Da so ein bisschen tieferen Einblick. Fand ich das eine der besten Biografien, die ich in den letzten fünf, sechs Jahren gelesen habe.

Das ist ja auch scheiße sensibel, der Junge. das merkst du ja auch, also dieses, wie der, wie der, also ich fühle das einfach, der ist so sensibel und das ist, das macht Sinn, ein Punkt im Buch, das mit den Blümchen im Gesicht, mit dem Tattoo, er wollte unbedingt Blümchen im Gesicht, dass sein Gesicht netter aussieht, dass die Leute nicht so Angst vor ihm haben und dann hat der Tattoo-Artist gesagt, das ist auch kein, und dann haben sie sich darauf geeinigt, dass er dieses Maori-Tattoo, glaube ich, dass es im Gesicht hat. Aber das war einer der Punkte, wo mir hängen geblieben ist. Mike Tyson will netter aussehen, mit Bl im Gesicht Und man steckt dahinter Angst vor Ablehnung Und deshalb wenn du halt aus dem Ghetto kommst und auf einmal bist du jemand und kannst nicht damit umgehen dann finde ich erstmal alle Dufte und dann finde ich ja immer Dufter, Dufter, Dufter, bis er wieder weggeht.

Und dann finde ich immer weniger Dufter. Das heißt, die Motten werden immer weniger, das Licht wird immer dunkler und du bist dann klar. Wenn du aber nicht darauf vorbereitet wirst, das sind so die üblichen Fallen. Was passiert denn, wenn es mal nicht läuft? oder wie reagiere ich dann, wenn es mal die Scheiße bergauf läuft wie gehe ich mit Erfolg um da werden ja bekanntlich die meisten Fehler gemacht sagen alle, ja ja ist so, ist so aber wenn es dann selber trifft, sagen dann fallen, tappen sie in die gleichen Fallen rein einer der größten oder der größte Fehler, den die Leute mit Erfolg machen, ist Gierfristung du willst dann einfach zu viel noch mehr und du willst es nicht mehr verlieren was du mal hast, willst du nicht mehr verlieren das ist Gier plus Angst Genau.

Die Angst ist der Motor für die Gier. Du bist auf einmal jemand und wenn du vorher niemand warst, bist du auf einmal jemand und dann willst du nicht mehr niemand sein. Also willst du unbedingt noch mehr ein jemand sein. Weil es ja geil ist, weil vorher hatte ich keinen Mensch gekannt und keiner hat dich interessiert und auf einmal sind sich viele für dich.

Alle finden dich dufte. Und alle erzählen dir nur, wie gut du bist. Wie toll du bist. Ja.

Und damit psychologisch umzugehen, damit setzen sich die wenigsten auseinander. Genau. Wie oft siehst du jemanden so im Schnitt? Unterschiedlich, wie ich eigentlich mit denen arbeite.

Wenn du sagst, die Entwicklung einer emotionalen Komponente ist anderthalb Jahre. Bis zu, also je nach Thema. Je nachdem, ob es jetzt dann auch traumatisch, wie es belastet ist. Aber ich habe ja Gott sei Dank viele, mit denen ich sehr lang zusammenarbeite. wo dann, sagen wir mal, sich diese ganzheitliche Entwicklung auch wollen und auch den Mehrwert haben und auch Richtung Ende.

Aber ich telefoniere regelmäßig mit denen, ich sehe die auch regelmäßig, aber nicht jeden Tag oder einmal in der Woche. Nur im Notfall. Im Notfall ist natürlich was anderes. Aber ansonsten halte ich halt diesen Prozess immer am Laufen.

Und da hilft nicht viel immer viel. Die Jungs haben ihre Aufgaben und wenn du halt die immer sich zu oft siehst, musst du ja immer fragen, wie sieht es aus, wie läuft es da, bla bla. Und die sagen immer selber haben die auch keinen Bock drauf. Das heißt, du musst ihnen ja auch Raum geben, Dinge umzusetzen.

Das hei du bist mehr so kontinuierlicher Berater der da ist aber jetzt nicht mit so klassischer Psychiater oder Psychologe wo du halt irgendwie jeden Montag 15 Uhr einen Termin hast Ich gucke dass ich die regelm sehe, damit ich die fühle, wo stehen die gerade. Aber wie oft das ist, unterschiedlich. Aber im Schnitt einmal im Monat sehe ich die. Das heißt, wenn wir zwölf Komponenten haben und jemand kommt zu Beginn, ist dann so dein Ansatz, einfach mal reden, was geht's?

Und dann rauszufinden, welche oder welche paar von den zwölf sind die größten Baustellen? Genau. Und dann da quasi... Wo ist die größte Noten da?

Lösungen. Lösungen, die sie dann umsetzen müssen. Genau. Weil ich kann den ja, also ich kann den zwar einen Weg freimachen, aber laufen müssen schon selber.

Und das ist auch wichtig, dass sie die Hilfe zur Selbsthilfe bekommen, aber dann auch selber laufen müssen. Selber umsetzen können. Bei mir geht es ja immer darum, das Thema auch langfristig oder nachhaltig die Nachhaltigkeit zu haben. weil wenn die dann irgendwann aufhören oder wir nicht mehr zusammenarbeiten, dass die letztendlich diesen Mehrwert auch haben und dann einfacher durchs Leben kommen und dann hat sie halt Routinen gebildet, du weißt, du brauchst ja immer bestimmte, sagen wir mal ein halbes Jahr, manchmal drei Monate manchmal sechs Monate, manchmal ein Jahr, um neue Routinen zu bilden, je nachdem wie schwer das fällt und wenn du die mal drin hast, dass du dich immer weiterentwickelst, dann läuft es auch nach der Karriere weiter Wie oft hast du Fälle von Sportlern die gerne was entwickeln wollen, aber es nicht auf die Kette bekommen, tatsächlich zu entwickeln?

Das gibt es nicht. Also wenn der Sportler und ich entscheiden, wir arbeiten zusammen, dann reichen wir auch immer was. Den einen musst du manchmal näher am Anfang mal ein bisschen an die Hand nehmen, weil das eben so eine Routine bildet. Den anderen gibst du einfach nur Input und den einen hilfst du zum Beispiel nochmal durch ein Gespräch, hatte ich auch schon.

Und dann hat es auf einmal klack gemacht und dann lief es. Das gibt es schon auch. Es ist nicht so, dass die immer nur bei mir auf dem Schoß sitzen oder ich bei denen auf dem Schoß. Für mich ist es wichtig, dass sie so unabhängig wie möglich sind.

Und dass die aber immer wissen, okay, im Zweifelsfall ist jemand da, oder sowieso jemand, der ein bisschen ein Auge drauf hat, weil letztendlich der Sportler im Tagesgeschäft sowieso bestimmte Dinge dann außer Acht verliert. Bis zum Abschießkampf, dann weißt du zum Beispiel, oder im Meisterschaftskampf, dann hast du erstmal ein paar andere Dinge im Kopf. Und dann sage ich, übrigens Hausaufgaben umsetzen. Wie finden dich die meisten?

Nur Mund zu Mund. Ich habe noch nie Marketing gemacht. Das ist ja, was ich am Anfang gesagt habe. Das verlange für mich so ein bisschen so einen Untergrund.

Ich dränge mich jetzt auch noch an die Presse, dass ich jetzt sage, ich muss da jetzt irgendwo mit den Namen, wenn ich jetzt alle veröffentlichen dürfte, die ich zusammenarbeite, dann wäre das nur wieder, aber es sind schon genug, die da jetzt sagen, okay, ich stehe da dazu. Auch in dem Buch, in dem Neuen, das ist jetzt, glaube ich, da ist ein eitlicher Olympiasieger, Weltmeister und Nationalspieler drin und so. Und es ist sehr cool, dass die immer dazu stehen. Das ist auch eine Vorbildfunktion, dass ich denke, wenn wir zurückkommen zu dieser Emanzipation des Mannes, so dieses, du brauchst einen Mentaltrainer oder einen Psychologen, weil du schwach bist.

Das ist, deshalb will ich keinen Psychologen, keinen Mentaltrainer. Wie nennst du dich selber? Ich bin einfach Coach, Berater, Inspirator, Bessermacher, Potenzialentfalter, irgendwas, also wenn du zehn fragst, was ich bin, bin ich für neun, wirst du unterschiedliche Aufgaben. Letztendlich, mein Hauptjob ist Reflexion.

Reflexion und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Darum geht es am Ende des Tages. Und es hat jetzt nichts mit mental, psychisch schwach, mental schwach zu tun, sondern mit Entwicklung. Die Vorbildfunktion, dass erfolgreiche Sportler sagen, ich habe da jemanden an einer Seite, der Berater ist.

Der mir hilft, meine eigene Betriebsblindheit zu begreifen, zu erfahren und Wege daraus zu finden. Der mir einfach hilft, ich selber zu sein. Das ist das Entscheidende. Ich selbst sein.

Und dazu zu stehen, in meine größte Ressource, das Gefühl zu haben wie ein Kämpfer, ich weiß, bevor der haut, bin ich schon weg. Dann muss er eben mit dem, das ist das positive Aspekt, dann muss er mit den Schattenseiten auch lernen, klar zu kommen. Und darum geht es. Und das hat im Prinzip nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit Intelligenz. das heißt, wenn ich mit jemandem zusammenarbeite, der sein Handwerk versteht werde ich zwangsläufig erfolgreicher also die Leute, das Honorar, was ich denen koste, das wird sich immer refinanzieren ich denke auch, für die meisten ist die finanzielle Hürde die kleinste, sondern die größte Hürde ist sich bewusst zu sein da ist was, das ist auch aus meiner Sicht diese psychologischen Faktoren statistisch geringes Progressionspotenzial der erste Schritt ist einfach sich bewusst zu sein dass da irgendwas nicht richtig l Oder irgendwas nicht optimal l Oder der Berater sagt hey da ist noch viel Ressource drin, hast du nicht Interesse, dass das Potenzial mehr freigelegt wird und und und und.

Und in Deutschland ist es immer noch mal Schwäche, weil du sagst ja auch immer reflexmäßig Psychologe, Mentaltrainer und das ist ja eher negativ besetzt. Und ich habe mich schon immer gegen den Begriff Mentaltrainer, also Mentalcoach und lag gewährt. Was die anderen über mich sagen, habe ich keinen Einfluss drauf. Aber das ist halt, wie du es richtig gesagt hast, da habe ich den geringsten Hebel überhaupt was zu berücken.

Da kann ich mal ein Momentum erreichen. Schwind. Deshalb bin ich da völlig bei dir. Das reine Mentaltraining ist oftmals Entertainment.

Also die Hölle aus dieser Welt, die dann diese Hade füllen, wo dann 12.000 anschließend sagen, okay, ich bin alle ein Adler, die sind dann zwei Tage später von den 12.000, 11.980 wieder Hühner, die dann rumgackern. Das gibt es in den USA, weil in den USA ist es ja deutlich verbreiteter, also diese Persönlichkeitsentwicklungsseminare, da gibt es auch Studien zu und drei Wochen, du bist drei Wochen zurück auf Baseline, du kommst halt da raus und ist halt Chaga und ich bin Gewinner und drei Wochen später ist genauso alles wieder vor. Bei den meisten. Es gibt einen, wo das ein bisschen anders macht, den Tony Robbins.

Was macht der anders? Der hinterfragt sich selber immer. Der war auch so, die größere Sache, das was ich im ersten Buch geschrieben habe, das war ein bisschen Lonsens, also weil bla bla. Und der schafft die Voraussetzungen, dass Dinge nachhaltig implementiert werden.

Das heißt, der gibt auch Hilfe, Selbsthilfe und der macht bestimmt Dinge vor. Der arbeitet dann morgens von 10 bis nachts um 3 durchgehend, 4 Tage lang. Die Halle hat 16 Grad, wird immer auf 16 Grad runtergekühlt. Das sind in jedem...

Da schläft niemand ein. In jeder Gruppe sind Coaches und es sind unheimlich viele Heile in der Halle. Weil natürlich viele, die kurz vor dem Ding sind sich selber umbringen und so. Das heißt, das Konzept ist sehr durchdacht.

Natürlich ist es kommerziell, aber Toni ist einer, der dann immer auch mal neue Aspekte in die Geschichte reinbringt. Der halt viel für die Forschung macht, der sich viel mit Hirnforschung beschäftigt, mit denen. Aber die ganzen deutschen Chakas, wenn du da mal drüben müssen. Jetzt sitzen alle da anscheinend mit.

Ich habe mich mit Tony Robbins vor einigen Jahren tiefer auseinandergesetzt weil ich auch dachte ich muss irgendwas machen Ich habe einige Kunden und auch einige Bekannte die bei Tony Robbins waren teilweise auch alles gemacht haben. Mein Punkt war dann der, das waren zwei Hauptgründe, warum ich dann nichts von ihm besucht habe, mich dann mit ihm auseinandergesetzt habe, aber es dann doch gelassen habe, war einfach, es gibt ein paar, die dachten, sie gehen dahin und ihr Leben ändert sich. Das tut es nicht. das funktioniert nicht und von den paar, die super begeistert sind und auch erfolgreich sind, da war mein Punkt ja, aber das warst du davor auch schon sondern es war dann so ein bisschen so so ein kleiner Booster, so habe es ich gesehen, dass ein paar Tools bekommen und das macht er auch gut und natürlich erfolgreicher als jemals jemand zuvor als jeder andere, das ist der erfolgreichste aber das Thema ist ja immer, du hast es richtig, du kriegst einen Boost, du kriegst Infos das heißt, du machst, wenn du zu Toni gehst du mal nach Amerika, dann hast du dein Feld und machst erstmal den ganzen Müll weg.

Und dann siehst du dort. Und dann denken alle, ja jetzt muss ich nichts mehr machen. Das heißt, die Nacharbeit, das heißt, was mache ich jetzt mit der Inspiration? Eine neue Routine zu bilden, dauert halt mal drei, sechs, zwölf Monate, je nachdem wie schwerwiegend bestimmte Themen sind, ist ja keine bereit.

Die meisten gehen hin, ich gehe da hin und danach bin ich ein anderer Mensch. Genau das funktioniert nicht. Aber du kriegst die Anleitung, wenn du das machen würdest, dann wird sich auch einiges ändern. Bloß die meisten sind sich auch bequem.

Die sagen, jetzt mach mal. Das ist ja bei mir oft, was glaubst du, wie viele Menschen bei mir waren und sagen, mach mal. Nein, ich mach nichts. Ich mach was, dass du mit dir selber was machst, aber ich mach da nichts.

Und dann eben diesen Prozess zu begleiten. Und das ist die Nachhaltigkeit, die kann der gar nicht leisten. Sondern das ist ein Impuls geben. Und eine Animation und Infos geben und Hilfsmittel in die Hand zu geben.

Also jetzt hast du einen Potpourri, dann lauf. Die meisten laufen eben nicht. Oder nur kurz. Weil wir halt auch bequem sind.

Und im Zweifelsfall leiten wir lieber weiter, weil das unsere Routine ist. Was kann man nicht anders? Anstatt ich über bestimmte Grenzen rausgehe und dann gehe ich da hin und denke, okay, jetzt ist alles anders. Genau das ist es nicht.

Das war für mich sicher, diese zwei Gruppen von Supermachig, aber hat eh nichts gebracht, weil die davor schon nicht da war und die andere Gruppe war schon aus meiner Sicht also die Grundlage war da und dann war das halt einfach nur so ein bisschen ein bisschen ist dann halt auch ein kleiner oder gro bisschen ein Antrieb um so ein paar Tools an die Hand zu bekommen Aber das musst du selber machen. Und das ist ja entscheidend. Und sagen wir mal, so wie er ja auch die Dinge, das, was ich in meinen Büchern schreibe, habe ich ja selber auch erfahren und ist praktisch meine eigenen Erkenntnisse. Und das, was ich selber mit den Menschen oder auch an mir selber und auch mit den Menschen letztendlich selber auch erfahren habe und mitgefühlt habe, das heißt die Entwicklung.

Und so ist er, Toni, auch alles, was er erzählt, hat er ja auch selber gemacht. Also bei ihm ist, ich nenne es dann eher, bei ihm ist es Infotainment, weil es natürlich auch spannend ist, weil er auch viel macht. Und die Deutschen, die machen Entertainment. Chaka Chaka.

Da ist zwar auch Info drin, aber da ist so diese, da sind wir bei diesen Gruppenenergien, weißt du, mein du Chaka, alle singen, alle klatschen und so, ist doch klar, dass du natürlich erstmal, das sind diese Kollektivenergien, da gehst du natürlich raus und denkst, jetzt reiße die Welt ein. Problem ist aber, zwei Tage später gehst du noch tiefer wie vorher. Ist ja klar. Gehst erstmal von einem Extrem, dann musst du erstmal ins andere Extrem.

Und das vergessen halt alle. Und da wirst du auch nicht drauf vorbereitet. Aber so die Grundideen, ist er einer, der viele neue Dinge einfach auch immer wieder reingebracht hat, auch zu dem Thema Persönlichkeitsentwicklung. Aber er ist auch keiner, der die Hand auflegt und sagt, so ist alles gut.

Bin ich auch nicht. Du musst am Ende vom Tag was machen. Genau. Wie bei jeder Art vom Training.

Nur bei sowas wie körperlichem oder technischem Training. Nach zweimal Fußballspielen erwartet niemand Bundesliga zu spielen und nach zweimal Kniebeugen machen erwartet auch niemand doppelt das Körpergewicht zu machen. Aber wenn wir auf ein Seminar gehen, erwartet man, dass danach alles anders ist. Das ist ja das.

Wir wissen, wenn ich jetzt zu dir komme oder ein Sportlerzieher komme, dann weiß, er muss trainieren. Das will er ja auch. Und wie viel sagen denn, ich trainiere an meiner Entwicklung? Das ist nicht körperlich, geistig, emotional.

Da hört es schon auf. Einige wenige. Das sind die, die halt auch eine entsprechende Grundlage haben oder das entsprechende Entwicklungsmindset in sich haben oder halt schon starke Schmerzen haben und dazu gezwungen wurden. Das Geile ist ja, weißt du, du musst dich ja als Mensch, wir müssen uns ja irgendwann um uns kümmern.

Entweder wir tun es früh proaktiv oder wir werden irgendwann gezwungen. Also wenn nichts um meinen Körper kommt, dann sitze ich irgendwann mal im Arzt ein Therapeut, dann mache ich auch was für mich. Wenn ich aber vorher praktisch Physiotherapie, Training, alles drum und dran, einen vernünftigen Aufbau mache, dann habe ich, muss ich nicht zum Arzt. Klar, aber das, ja.

Also weniger immer statt. Und die meisten hören dann auf, sobald es das Problem nicht mehr, Nummer eins ist Problem mit Schmerz, Nummer zwei ist Problem ohne Schmerz, Nummer zehn ist optimal, bei zwei hören die meisten dann wieder auf, das zu machen. Das war ja auch für mich erstmal ein Riesen, Also ich habe ja viel Tennis gespielt früher, war Trainer. Also einseitige Belastungen, Blockadenwirbel, also halt wenig beweglich und so.

Und als ich dann wirklich angefangen habe, dann das Ding zu entwickeln mit Osteopathie, mit Training, also mit so kleinen Scheißübungen wie mit den Scheißbändern da, da denkst du immer, du bist da ein Vollhunk, aber wahnsinnig effektiv. Und dann habe ich mal Schmerzen gekriegt. Da habe ich angefangen, mir zu arbeiten, Rückenschmerzen gehabt. Die haben aber gesagt, hey, Umbaumaßnahmen, alles gut.

Da musst du erst mal Vertrauen haben. Okay, erst mal hatte ich keine vorher, dachte, alles gut, habe ich Schmerzen werden. Dann war der Rücken vorbei, dann ging die Schulter los. Wieder Umbaumaßnahmen irgendwann, ja alles noch.

Und das habe ich am rechten Knie, obwohl ich dem rechten Knie nichts hatte, weil wieder bla bla, Umbaumaßnahmen. Und es ist das Faszinierende, dass du letztendlich, wenn du im Körper was umbaust, immer über den Schmerz gehen musst. Aber das musst du erst mal verstehen. Also am Anfang tust du dich schwer, wenn du Trainer beim Peter und Paul, mit dem ich da arbeite und mit Füße aus der Palme, sagst, ja gut, tut es halt mal der Weile weh.

Weil der Muskel geht halt schnell auch, bis dann Gelenke und Bände und Sehen dann sich weiter, das dauert halt. Also hast du halt ein bisschen Schmerzen. Ist ja paradox. Aber cool.

Also ich bin so fit wie, bin zwar ein bisschen übergewichtig, so ein bisschen Wohlstandsbeuchle, aber Ja, weil es ist im Krafttraining, um da die parallel zu machen, am Ende vom Tag genauso. Der Muskelkader am Anfang ist der Schlimmste. Und dann wird es, je mehr du trainierst, desto weniger wird er.

Holgers Werdegang: Vom Tennis zum Fußball

Wie bist du auf diese Beraterprofession? Also wenn ich zurückdenke, ich war es schon immer. Eigentlich wollte ich mal früher Arzt werden. Ich bin ja auch hochbegabt, spät festgestellt, aber mich hat Schule nicht interessiert.

Ich fand Schule immer langweilig. Und ohne NC kein Arzt. Wollte ich früher erst mal Arzt werden. Und dann war ich ja dann mit während Abis schon ein Tennistrainer und habe mit 24 den ersten Großklub übernommen und ich habe die eigentlich gar nicht trainiert, ich habe die mehr gecoacht. die waren immer die Gr und die haben alle deutlich besser geworden wie alle prognostiziert weil ich einfach anders mit ihnen umgegangen bin und dann hat man meine damalige Frau mich irgendwann mal Ende 30, wo ich Ende 30 frage, ja willst du eigentlich von dem Tennisplatz sterben da sag ich, nee Menschen arbeiten, Menschen wickeln da sind so viele schon so verletzt, wir wissen warum sind die immer verletzt und warum scheitern so viele Karrieren und dann habe ich so ein paar Ausbildungen gemacht, Naturheilpraxis also naturkundliche Themen wie Professor Heinz, der dann zu allen körperlichen Prozessen psychische, mentale Hintergründe definiert hat.

Wir kennen es ja, die ist fast auf den Magen geschlagen. Also das sind ja so Sachen, die ja durchaus ihre Berechtigung haben. Dann habe ich damals angefangen. Das war das einzige Marketingmaßnahme, mein Ex-Freud damals.

Dann bin ich über einen Spielerberater reingekommen und habe dann geile Arbeit gemacht und dann ging es halt Mund-zu-Mund-Propaganda. Dann kamen auch die ersten Tennisspieler, Petkovic, Andrea, die habe ich gearbeitet, die habe ich übernommen mit 500. Die war dann zu gierig, die habe ich betreut, bis sie 9 der Welt war. Angelique, habe ich zur Nummer 1 der Welt betreuen dürfen.

Das heißt, du kommst aus dem Tennis, du bist eigentlich Sportspieler. Ursprünglich, aber ich habe nur intensiv mit 3 Tennisspielen überhaupt gearbeitet. Hier ein Österreicher, der hat es in Durchbruch nicht geschafft, aber Flo Meyer habe ich damals bis zu 18 der Welt begleitet. Angelique zur 1, Petco zu 9.

Das heißt, du kommst aus dem Tennis und dann über Spielerberater in Fußball. Ich wollte eigentlich als Kind immer Fußballprofi werden, aber ich durfte nicht Fußball spielen als Kind. Aber ich kann sagen, ich habe den Sprung dann in die Fußball-Bundesliga erreicht. Zwar nicht als Spieler, aber als Coach.

Warum durfte ich kein Fußball spielen? Meine Mutter war dagegen. Er hat gesagt, wenn der Junge Fußball spielt, lässt sie sich scheiden. Okay.

Aus dem Dorf, das war keine Ahnung. Dann habe ich halt irgendwann mit 14 Tennis angespielt. angefangen selber, dann habe ich mit 20 in der 3. Liga gespielt. Dann haben alle gesagt, ja, mach Profi.

Dann habe ich gesagt, nee, ich bin ein faule Schwein, mache ich nicht. Und war dann Trainer, mit Leib und Seele, mit 18 und 19, dann war ich dann Trainer, habe nebenher das Abi gemacht. Ich bin zwischen Training praktisch ans Abi schreiben gegangen. Das ging damals noch mit geschickter Wahl von den Fächern und mit 24 den ersten Großklub übernommen.

Und dann irgendwann, sagen wir mal, mit Kind und Frauen riesen Schulden genommen und habe was v Neues gemacht Alle haben gedacht das schafft der sich sich nicht Ich kenne das nat dann auch mal die finanzielle Negative Ich habe mir auch mal verkauft, Gierfrist hören.

Lehren aus Scheitern und Finanzkrisen

Damals bin ich mit Thomas Strunz dann zu Wolfsburg gegangen. War vorher bei Aachen, habe also viele Spieler dort betreut, habe alle meine Aachen mitbegleitet. Bundesliga und dann kam mal Wolfsburg und ich wollte unbedingt Bundesliga. unbedingt bundeslegal. Ich bin da immer hingefahren mit einem Scheißgefühl, da waren zwölf Ausländer und zwölf Deutsche.

Alle verfeindet. Und ein Trainer, das war ein Fehler. Und das erste Mal war ich nicht ehrlich. Da war ich dann bei dem Vorstand mit dem Trainer und dann hat er mich gefragt, ja, Herr Fischer, wie ist das denn mit dem Trainer?

Hat der einen Zugang zum Mannschaften? Und ich feige Sau habe gesagt, obwohl ich genau gewusst habe, der muss weg. Damals ist dann Thomas rausgeflogen und dann bin ich rausgeflogen. Ich habe damals auch dem gesagt, pass auf, Spieler A, B, C muss weg und dann läuft es.

Dann kam der nächste Trainer, ich war weg, der genau Spieler A, B, C entfernt und dann lief es. So Dynamiken in so Teams ist ja hochinteressant. Ja, ich habe immer gedacht, ich bin ja immer neugierig, ich habe immer gedacht, dass du praktisch als Coach mit der ganzen Mannschaft arbeiten kannst. Warum?

Du hast immer drei Gruppen. Du hast immer eine Gruppe, die es cool findet. Eine Gruppe, die sind erstmal offen und eine Gruppe findet scheiße. Wenn du ein paar Mal da sein willst, dann müssen dich die Führungsspieler cool finden.

Weil dann finden die, die erstmal neutral sind, auch eher cool. Aber du hast auch immer den Teil, der es scheiße findet. Und das erste, zweite ist natürlich immer, wenn der Verein es bezahlt, haben natürlich auch viele ein Problem, sich wirklich zu öffnen. Deshalb, das Ganze ist ja nett, dass alle Vereine Mentaltrainer, Psychologen und alles drum haben, aber die wenigsten gehen da hin und öffnen sich tatsächlich.

Weil die wissen ja genau, der ist vom Verein bezahlt, wie viel kommt dann tatsächlich beim Trainer an? Oder sonst irgendwo. Deshalb gehen die lieber, wenn sie es machen, im Normalfall zu extern. Aber eine Mannschaft, ich habe es ja in Aachen, da war ich relativ lang dran, aber irgendwann hast du einfach die Zeit nicht, also bist du einfach weg.

Dann musst du immer neue Impulse bringen und immer neue Impulse bringen. Und dann habe ich halt viele mit Einzelnen gearbeitet damals. das war dann toll weiter letztendlich die euphorie mit bundesliga aufstieg und so die der hecken damals zusammen war echt toll tolle zeiten dann halt dooferweise nach wolfsburg wechselt schmatti dann dann stinkesauber auf mich zu Recht Mit Einzelnen zu arbeiten Und in dem Jahr danach dann ging es mir weg Finanzielle Katastrophe. Da war ich fast hops gegangen. Weil auf einmal war nichts mehr.

Wie als wenn Cheffe oben oder wer auch immer gesagt hat, hier frisst Hirnbub, du predigst immer, wie es selber drauf reingefallen. Also dann friss. Da war ich echt fast am Abnippeln. finanziell. Was war die Strategie?

Immer mit dem Banker dran. Ich habe ja Darlehen aufnehmen müssen, um das Geschäft zu machen, weil wir hatten ja nichts. Meine Ex-Frau hat damals das Geld bei dieser Technik alles verjodelt. Alle Gelder waren weg.

Es gab viele Schulden, Kinder und neues Business. Deshalb hatte ich immer regelmäßig Kontakt mit den Bankern. Auch als es dann gut lief, hatte ich auch Kontakt mit den Bankern. Deshalb haben die das Vertrauen gehabt, okay, der kommt da raus.

Die meisten trauen sich ja nicht, beim Thema Schwächen, Ängste, ja, ich habe ein Problem. Die zögern sich ja so lange raus, mit dem Banker zu reden, bis gar nichts mehr geht. Und da habe ich halt das Glück gehabt, dass die Banker gesagt haben, okay, wir vertrauen ihnen. Aber das ist auch ein Riesending, wie du sagst, die meisten sind nicht offen und der Banker hat natürlich auch die Angst, dass kein Geld kommt und er dann quasi den Rüffel kriegt.

Weil viele auch Geschichten erzählen. Ich erzähle dann halt irgendeine Story vom Pferd. Darf ja nicht, muss ja davon nicht schlecht dastehen, bla bla. Anstatt einfach die Ehrlichkeit und Offenheit zu sagen, hey stopp, war mein Fehler.

Momentan läuft es beschissen, die Kosten waren so hoch, durch Scheidung, Kinder, Unterhalt, bla bla bla. Und von daher hat er gesagt, okay gut, wir vertrauen ihnen. Und hat halt dann immer wieder das Dispo immer weiter nach unten geschraubt oder aufgemacht. Und da kam wirklich irgendein Turnaround. also ich kenne es selber wie es ist wenn man mal nichts hat also ich habe alles das was die Jungs dann irgendwie habe ich alles selber schon erlebt was ja auch eine wichtige Grundlage ist für ja und ich lasse mich jetzt ja auch schon damals 25 Jahre coachen ich hatte damals ja auch Coaches und hätte damals keinen Coach gehabt, wäre es für mich auch schwerer gewesen also ich lasse mich ja immer noch coachen ich weiß wie Menschen funktionieren aber ich bin genauso betriebsblind und wir sind wieder beim Thema Entwicklung.

Von außen drauf schauen. Ja, klar.

Neue Projekte: Leadership Academy und Seminare

wir bauen jetzt noch eine neue Firma auf ich sage immer in Deutschland wir haben eine schlechte Führungskultur das heißt wir haben viel zu wenig Leute, die führen können sind wir selber schuld, sind wir wieder mit dem Thema Emotionalität, Gefühle wo wir letztendlich die Erkenntnisse aus dem Profisport in Führungsebenen reinbringen wollen weil wir können halt im Gegensatz zu allen anderen, die da auf dem Markt sind eins behaupten, wir sind alle also wir sind fünf Leute, wir haben 88 Jahre Berufserfahrung, es gibt weltweit keinen Titel den nicht einer von uns selber oder als Coach geworden hat und wir können es schneller.

Weil wir es ja immer beweisen, dass wir Dinge schneller implementieren können in Menschen. Deswegen auch das Buch? Ne, das Buch war vorher schon. Was hat dich dazu bewegt?

Jetzt nach 2009 schon eins geschrieben? Das zweite Buch, das war Zeiten neu, das erste Buch habe ich geschrieben, als so eine Ära für mich vorbei war. Und das zweite Buch war bis auch als so eine Ära nicht vorbei ist, aber was Neues eingeleitet wird. Gerade zum Beispiel auch dieses Unternehmen, da ist jetzt Martin Strobl, den wir vom Handballer kennen vielleicht, da ist ein Kämpfer drin, wenn wir dieses Kampfsport in Seminartechnik machen, da ist ein Thomas Strunz drin, den du wahrscheinlich kennst, Wasserlauben Strunz.

Meine Frau... Nein, Wasserlauben Strunz. Ex-Bayern-Spiele. Ah, klasse.

Das heißt, es gibt keinen Sportler, der mehr Scheiß erlebt hat wie der. Und so offen drüber... 1996 war Europameister. und natürlich Germani Trabattoni Thomas Strunze sind in der 119. Minute eingewechselt worden fürs Elfmeterschießen damals gegen England das heißt der ist dann zum Schiedsrichter hin, vor dem Elfmeterschießen kann ich mal einen Ball haben, das ich mal in der Hand habe und haben dann verwandelt also der weiß, der kennt es nicht diese Affäre mit seiner Ex-Frau Effenberg, Martina du musst vorstellen, Bild-Zeitung kennst du ja Das ist ja immer, wenn du, das Deckblatt ist vorne und es gibt das Deckblatt hinten.

Und er war in dem Jahr mehr vorne Deckblatt wie Schröder Bundeskanzler und Irak-Krieg. Okay, das ist. Das heißt, wer weiß, wie das ist, mit Verletzungsstrukturen und es gibt keinen, der so offen spricht wie er dann auch in Seminaren. und das ist ja auch, wir haben jetzt schon mit ein paar Unternehmen das gemacht, gesagt okay wie kommt das an die dann auch gek haben wir machen andere Seminarabl nicht so dieses neun bis so dann bis da dann zwei Sch bla bla bla Wir machen ganz andere Themen wo es um einen selber geht um die eigene Entwicklung Und wir haben jetzt in der Nachbetrachtung haben es sagen alle Unternehmen es war noch niemand so nachhaltig wie ihr Die so nachhaltig bestimmte Sachen in der kurzen Zeit verändert haben.

Und die Z-Bank, die haben schon, weiß Gott, wie in alles da gehabt. Und das war also im Grunde sagen, okay, pass auf, wir sind auf dem richtigen Weg. und da wollen wir mehr machen mit Unternehmen und letztendlich eine Führungskräfte-Akademie aufbauen, Vernachwuchsführungskräfte, wo die erstmal lernen, mit sich selber umgehen kann, weil wer sich selber nicht führen kann, kann auch andere nicht führen und wo die einfach mal Dinge anderer Dinge mitkriegen, wie jetzt theoretische Themen, sondern erstmal lernen, sich selbst zu führen. Wer bin ich? Wie ticke ich?

Warum ticke ich so wie ich? Und wie gehe ich vor allen Dingen, wie gehe ich vernünftig mit Menschen um? Weil in Deutschland wirst du nicht Führungspersönlichkeit, weil du führen kannst, sondern weil du Ausbildung A, B, C, D hast oder den Arsch A, B, C geleckt hast oder eben Vitamin B hast. Ja, das sind die drei Faktoren, wie in Deutschland.

Genau. Wir haben wahrscheinlich auch in Deutschland interessanterweise mehr Geschäftsführer von großen Unternehmen, die nicht deutsch sind als je zuvor. Wahrscheinlich. Oder die zumindest Misch, also ein L und Teil nur deutscher ist.

Und da sind wir völlig hinten dran. Das siehst du ja auch im Sportbereich, wie Menschen mit Menschen umgehen und ein Ansatz für mich ist ja auch, wenn wir mit Führungskräften arbeiten und die machen das vernünftig im Sinne der Entwicklung von Menschen, dann arbeiten wir mit Multiplikatoren. Das heißt, wir erreichen ja viel, viel mehr Menschen, denen es dann auch besser geht. Die Seminare, das sind dann quasi immer Unternehmen, die die bei dir buchen?

Sowohl als auch. Also wir gehen sowohl in die Unternehmen, die kommen trotzdem zu uns und das Zweite ist, wir wollen jetzt eine Akademie aufmachen, wo praktisch immer vier Blöcke, also vier Wochenenden im Jahr, zwölf Blöcke, wo jeweils immer drei durchgegangen werden und wo vor allen Dingen auch immer fünf Coaches da sind. Das heißt, wir sind immer zu fünft. Okay.

Das kostet zwar ein bisschen mehr, aber uns geht es in erster Linie aber nicht um Geld, aber die Effizienz ist natürlich deutlich höher. Das heißt, wir haben das ganze Seminarwesen komplett in Anführungszeichen revolutioniert, weil wir es ganz anders machen, wie das, was alle kennen. Und kann man zum Beispiel, wenn jemand den Podcast hört und sagt, das interessiert mich, Ist es auch öffentlich buchbar oder nur? Wir anrufen, die Nummer steht dran und wir machen im ersten Kontakt auch immer einen Videocall.

Also der Thomas und Martin Martin Strobl ist Handballer der war 150 Mal f Deutschland gespielt der hat jetzt diese Verletzung gehabt bei der Heim und der war als Zweitligaspieler dann nochmal in der Nationalmannschaft und war strategisch schon in der Nationalmannschaft. Das gibt es aber auch nicht oft, dass jemand aus einer Zweitliga in der Nationalmannschaft spielt. Genau, das war bei der Weim. Da er sich doch das ganze Knie zedeppert und so, hat er auch ein Buch geschrieben, da war ich dann auch nahe und der ist spezialisiert für Teamgedanken, für Führungsthemen, weil er in St.

Gallen noch studiert hat und E ist sowieso da brutal stark drin ist. Das heißt, wir decken alle unterschiedliche Kompetenzen ab und die alle unterschiedlich natürlich auch in dem Tag auf die Menschen einwirken. Wir haben natürlich auch das Gefühl, wann es jetzt notwendig ist. Wer macht es mehr, wer macht weniger?

Und vor allen Dingen, wir haben für alles, was wir erklären, immer Geschichten. Geschichten aus dem Profisport. Und das ist ja das. Wir merken uns ja viel, viel einfacher, wenn du eine Geschichte dahinter hast, die natürlich gleichzeitig in den Emotionen wächst, weil du ja dann hörst was du siehst was, du fühlst was und es hält halt nach.

Plus natürlich, wie kriege ich schnell einen Mensch von A nach B, weil das ist ja mein, ich habe ja teilweise nur einen Tag Zeit, einen wieder hinzukriegen. Wer ist der Kampfsportler in der Runde? Paul. Der bei Peter ist Paul Götten.

Paul ist unfassbar sensibel und er weiß ganz genau, was er tut, wie er mit dem kämpfe ich auch immer. Der hat ein unfassbares Gefühl, was muss ich jetzt tun? Und wo und wo und wo was muss ich dem jetzt nochmal als Hilfen geben? Und wie muss ich mich selber verhalten?

Unfassbar. Und sagen wir, unser Ziel ist ja letztendlich, dass wir auch reproduzierbar sind. Das heißt, dass wir dann auch das, was wir weiter und dann auch andere Sport dazu machen, auch Marpete und so alles drum und dran, heißt, dass wir einfach immer mehr Menschen die Möglichkeit geben können, sich in kurzer Zeit, also in möglichst kurzer Zeit einfach weiterzuentwickeln. und diese Seminare, die haben wir auch jetzt dann, wir werden dann immer eben vier offene Seminarblöcke machen und da kann sich auch jeder dann dazu buchen und mit einem Jahr, wenn du das durch hast, dann hat sich viel verändert in deinem Leben.

Auch, dass es auch vier Blöcke ist, dass man ein bisschen Zeit dazwischen hat. Du hast zwei Zeit dazwischen, du hast deine Aufgaben und aus unserer Erfahrung raus, das wird sich jeder weiterentwickeln. Und da sind wir wieder bei dem Thema, wir machen nicht nur einmal irgendwas, indem wir was anschubsen, sondern wir begleiten es einen, ja. das Kontinuierliche. Und auch das gibt es nicht.

Das Konzept was wir machen gibt es in Deutschland nicht Und der Vorteil ist es gibt es nicht Und der Nachteil ist es gibt es nicht Es braucht ein bisschen um sich zu etablieren Aber wenn du auch ich denke auch wieder da wird organisch, das organisch zu fühlen, ist deutlich nachhaltiger, als wenn du jetzt, wie viele von denen nennen wir es, Unterhaltungscoaches, die dann halt wahnsinnig Marketingbudget reinblasen, um dann quasi so ein Kollektivenergie-Ding zu machen. wir haben beschlossen, wir machen gar keine Marketingmaßnahme. Am Ende des Tages, wir werden Siegericht dann mal in der Medial auftauchen, weil eben Thomas und Martin mittlerweile ich auch so einen gewissen Bekanntheitsgrad haben im Sport und deshalb immer auch eine Plattform kriegen, aber wir werden keine Unternehmen sonst was anschreiben, sondern nur Mund zu Mund und Empfehlung.

Das ist gut. Der Bedarf ist ja schon da, aber es gibt nichts, wo wo es wirklich passt. Als ich mich damals mit Tony Robbins auseinandergesetzt habe, habe ich auch so ein bisschen den Markt abgegrast. So ein bisschen mich interessiert, was kann ich in die Richtung machen?

Was gibt es, was Hand und Fuß hat? Und in Deutschland ist es ja nur Unterhaltung. Und auch selbst in den USA ist viel von dem, was es... Da kenne ich ja nicht mal die Kleinen, sondern da kenne ich nur das, was man auch weit über...

Und hat mich dann ein bisschen umgehört. Und dann war Tony Robbins das Einzige, was sich konstant wiederholt hat. Und da...

Die Effizienz von Holgers Coaching-Methode

Nee, und da nehme ich den Mund ziemlich voll. das weiß ich, aber es gibt keinen der effizienter Arbeit wie wir. Wir haben jetzt auch Führungsgruß in kurzer Zeit zusammengebracht. Das ist eine Aussage, die ich konstant verwende. Das ist eine Aussage, die ich konstant verwende in meiner Arbeit.

Ich bin auch überzeugt, dass niemand effizienter ist als ich. Da stehe ich jetzt. Absolut. Und da wollen wir dazu stehen.

Ich bin jetzt seit 20 Jahren im Geschäft und habe schon mehr als genug entwickeln dürfen und habe aber auch mehr als genug aus irgendwelchen Gründen funktioniert hat. Wir reden ja zum Beispiel in diesen Seminaren ja auch über unsere eigenen Fehler. Über Dinge, die wir erlebt haben, die nicht funktioniert haben. Auch das machen ja kaum welche, die mit Menschen arbeiten.

Die erst mal sagen, den Käse haben wir auch schon gemacht. Ja, ist es. Und auch, was mir oft auffällt, zurückzukommen auf Sportler, eine Sache, wie du mit Niederlage umgehst, ist etwas, mit Erfolg umzugehen, aus meiner Sicht ein Tick einfacher. Nee.

Weil es ist ein Tick positiver. Genau. Es ist ein Tick positiver. Es ist einfach, dass mich Es ist einfach, den Erfolg positiv zu sehen, als die Niederlage positiv zu sehen.

Das ist richtig. Und die Niederlage ist da das, wo auch sich der, also Beispiel, wenn wir zurückkommen zum Kampfsport. Ich war kein Conor McGregor-Fan. Bis, Interimstitel gegen Mendes, bis in die UFC guckst du?

Ja, aber da war ich noch nicht dabei. Ich habe erst Zeit, ich selber... Und dann hat er Ne Diaz, hat er Ne Diaz-Kampf angenommen, zwei Gewitzklassen drüber, hat das Ding verloren. und die Art und Weise, wie er nach dieser Niederlage reagiert hat, war ich so okay, wow. Das ist sowas, habe ich bewusst noch nie wahrgenommen, weil er halt zwei Gewichtsklassen drüber hat dann getabt nach anderthalb Runden, obwohl er eigentlich die erste Runde komplett dominiert hat und quasi wurde im internationalen Fernsehen gechokt und hat aufgegeben und ist dann hingestanden und war dann so, okay. ich habe es unterschätzt, größerer Mann, ich will genau diesen Kampf in dieser Gewichtsklasse, das ist es.

Der hat natürlich dafür später wieder alle möglichen Fehler gemacht. Aber ich sage, es ist halt einfach, wenn du ein paar Mal verlierst, weißt du, dass du was tun musst. Nennen wir das Beispiel. Wo sagst du, wo da, es gibt ein paar weitere Beispiele.

Dominic Cruz ist so ein anderer, der seinen Titel verloren hat. Da kennen wir es nicht so gut. Mac Greger sagt mir was, ich habe die letzten Kämpfe gesehen und da siehst du einfach, wenn du in gewissen Sphären bist, dann wirst du halt größenwahnsinnig. Dann kämpfst du gegen Mayweather und so, es war zwar Show und haust halt und wirst halt auch in Aussagen gegen Poiré wirklich deutlich unter der Gürtellinie.

Deutlich unter der Gürtellinie und ich sage immer so, Karma, es gibt immer der Karma-Bus hält überall. Und je mehr du natürlich dann in bestimmten Positionen dich so äußerst, kriegst du natürlich immer irgendwie eine Watschen zurück. Das heißt, der hat natürlich genau die Fehler gemacht, was sicherlich in Amerika teilweise schon ist, aber was für dich selber natürlich fatal ist und das hat ja nicht umsonst gesagt, war mal doof verloren. Sein Argument wäre wahrscheinlich, er macht es, dass mehr Leute zuschauen.

Interessant war, das funktioniert halt auch, aber halt sportlich. Aber interessant war, der war auch einmal bei Toni, und zwar wo er den Kampf gewonnen hat, wurde ihm einmal der Schulter-K.O. gehauen. Weil alle haben mal erwartet, dass er passiv anfängt, weil Gregor ja nochmal immer passiv anfängt und hat den Kampf, glaube ich, nach knapp einer Minute gewonnen weil er dann letztendlich mit der Schulter K gehauen hat Das hei er hat v anders reagiert wie er all die K vorher war Und das ist ja auch wieder wenn du im Coach arbeitest und dann sagst okay machen wir was komplett anders. Aber du musst natürlich auch, ja.

Genau. Ich habe Peter damals auch drüber gesprochen, du musst gucken, den letzten Kampf vor in Abu Dhabi hat er gesagt, wenn ich jetzt du wäre, aber ich würde einfach ganz anders sein wie normal, weil der weiß, wie du bist. der weiß, wie du reagierst, der weiß, wie du anfängst. Wenn du jetzt in den ersten 20 Sekunden auf den Los gehst, dann hast du erstmal eine dicke Chance, weil du nie damit rechnen. Du musst ja in solchen Sachen auch immer mal wieder was machen, wo keiner mit rechnet.

So wie McGregor ja erst bei dem einen Kampf, den er dann schnell gewonnen hat, noch nie so schnell, so früh so nach vorne gegangen ist. Also auch völlig was anderes, out of our own range gemacht hat, seine eigenen Routinen komplett gebrochen hat, aber mit Erfolg. und Peter hat es dann halt nicht gemacht, aber es war ja natürlich auch nicht, wahrscheinlich du musst erst mal an Sicherheit nach, war ja zwei Jahre draußen verletzt, okay, ich komme erst mal rein, hast keine Matchpraxis, dann ist es auch nachvollziehbar, dass er sagt, ja gut, mache ich vielleicht erst mal nicht, aber im Endeffekt dann zu sagen, okay, jeder wartet drauf, dass du so kämpfst und dann genau was anderes zu machen und den Überraschungsmoment, den wirst du mit dem Kampfsport vor allen Dingen erst mal für dich nutzen können. du erinnerst dich an dem einen Sprung von, wie hieß der, Mas Vidal geht los, hoppst in einen Reihenend das war auch schön, wenn du Slow-Mo anschaust siehst du wie programmiert der andere ist und seinen Kopf quasi senkt weil er an die Hüfte will und ihn runterzunehmen und dann können wir überraschen aber dann muss man auch immer halb selbstvertrauen, halb verrückt genug sein offen, ich sag immer offen und die ganz oben sind sind meistens auch die Verrückten, weil die Verrückten haben einen Vorteil, also in Anführungszeichen liebevoll Verrückten, die sind halt offen und wenn die eine Challenge drin sehen, dann machen die das dann wieder beim Thema Hochbegabung, solange die da eine Challenge haben dann machen die das außer du bist halt dein Routinen verhaftet du hast ein Umfeld, wo du sagst, ja mach lieber mal das sichere weil ob du recht hast oder nicht recht weißt du immer anschließend danach kannst du immer sagen, ich hätte es halt anders gemacht und da gehört schon viel dazu sagen ich mache jetzt mal was ganz anders und das risiko einzugehen gerade wenn du recht erfolgreich bist ist ja auch immer die Frage muss ich jetzt was Genau, aber gerade da geht es darum, sich zu ändern.

Und du hast ja den Vorteil, du kannst ja nicht nur im Sport was ändern, weil wenn du außerhalb, dann wieder dich was entwickelst, also ändern entwickelst, dann entwickelst du dich automatisch auch im Cage oder auf dem Platz. Das ist ganz normal. Aber wenn du nur versuchst, nur was im Cage zu entwickeln, aber sonst nichts tust, das wird nicht funktionieren. Dann ist irgendwann eine normale Grenze.

Weil dein System sagt, wo ist das Neue? Wo habe ich die Bestätigung? Wo habe ich die Abwechslung? Wo sind meine Sinnesorgane, die wieder neue Impulse kriegen, die dann wieder mich öffnen für das Wesentliche, was meine Profession ist?

Das ist die Erfahrung aus all den Jahren. Wenn du halt immer nur im Kort versuchst, was zu verändern oder zu entwickeln, dann ist irgendwann Schluss. Außer du machst es dann außerhalb. Und dann, sie kommen auf einmal, erreichen manchmal Sportler Dinge, die keiner von Möglichkeiten hat.

Als ich damals mit Angelique angefangen habe zu arbeiten, die wollte aufhören zu Tennis damals, war in Frankfurt, hat Alex Waske mich dazu geholt, habe ich dann zu Angelique gesagt, du, pass auf, also wenn wir antreten, ich habe so ein Gefühl gehabt für sie, dann Top Ten, dann habe ich mir erst mal ausgelacht. Bei der ersten Ranking war 50. Ich habe gesagt, nee, so ein Gefühl, pass auf, kriegen wir hin. Wir arbeiten ein Jahr und ich mache das voll laut, dafür kriege ich eine hohe Prämie, wenn wir erfolgreich sind.

Ich bin Nummer eins der Welt geworden. Mich haben damals alle ausgelacht, wo ich gesagt habe, die Kaube wird mal Top Ten. Wir sind Nummer eins der Welt geworden. Dann habe ich damals Olli Schmidlein, kennst du vielleicht von Bayern, ein guter Freund von mir.

Olli kenne ich schon lange, aber ich habe gefragt, du, der hat damals mit der Martina Hingis gesagt, du Olli, eigentlich kannst du beim Damen-Tennis Top Ten, oder Top 20 war es mal vorsichtig produzieren und sagte, ja, jetzt spricht mal mit Martina. Da kam er zu, hat gesagt, nee, ich habe gesagt, Top 20 nicht. Top 5. Basierend auf welchen Faktoren?

Umgang mit sich selbst, Erkennung mit sich selbst, eine gewisse Freiheit zu haben, Entwicklung außerhalb vom Platz, da dran zu arbeiten und dann halt im richtigen Moment auch wirklich zur Stelle zu sein. Ein ganz wesentlicher Punkt war damals, die hat Eastbourne mit sieben Matchbälle verloren gegen Pacek damals, die Matchball Cup verloren und dann habe ich am Abend drei Stunden wieder telefoniert. Am n Tag fing Wimbledon an Das war das erste Mal im Halbfinale Das hei h ich da die drei Stunden nicht da gewesen an dem Sonntag und h es weiterlaufen lassen w Wimbledon die erste Runde Abflug gewesen Das heißt, die war genau im richtigen Moment, am richtigen Ort, am Telefon.

Und das gehört auch dazu, das Gefühl, das Glück, weil normalerweise rufe ich nach Matchen nie an, lasse ich erstmal in Ruhe und habe ich angerufen. Und sie ist rangegangen. Um die Niederlage zu verarbeiten. Weil ich gewusst habe, am nächsten Tag fängt Wimbledon an, zwei Tage später spielt sie Wimbledon.

Und da ist sie dann das erste Mal im Halbfinale gekommen. Das heißt, wir konnten letztendlich mit sieben Matchbälle verlieren, ist natürlich bitter. Und bei viel ist das Karriereende, wenn wir das nicht verarbeiten. Wie du das angehst, das, was ich Dominik Kruse, den ich erwähnt habe, unabhängig von seinem Namen, er hat Titel verloren und hat gerade Pressekonferenz gegeben, im Stehen.

Er hat sich nicht hingesetzt, wie alle immer, sondern im Stehen. Dann wurde gefragt, warum er nicht sitzt und seine Aussage war, auch in der Niederlage, der größten Niederlage seiner Karriere, steht er. Cool. Das sind so Dinge, wo ich sage, es ist einfach, einen Erfolg zu feiern, aber es ist deutlich schwieriger, die Niederlage zu sehen, als, klar, negative Komponente, aber gleichzeitig dann, wenn du entsprechend das angehst, auch quasi einen Anstoß, okay, jetzt muss es weitergehen.

Und da arbeiten ja noch weniger dran, als Gier frisst Hirn, das wäre quasi das Hauptproblem beim Erfolg. Absolut. während das Hauptproblem bei der Niederlage ist? Wie würdest du es ausdrücken? Wie gehe ich jetzt damit um?

Wie gehe ich jetzt vor allen Dingen mit meinem Ich habe ja verloren, ich bin ja ein Loser. Und es wird mir dann oftmals ausruggeriert von verschiedenen, du hast halt verloren, du bist halt ein Loser. Und jeder, der mal ganz oben war, war mal ganz unten. Das ist einfach so.

Letztendlich, wie kommst du überhaupt nach oben? Wie hast du den Motor? Das heißt, du hast oft auf die Fresse bekommen. Ich sage immer, weißt du, wenn du als als Jung immer viel auf die Fresse ist wie eine Feder.

Das heißt, du kriegst immer mehr auf die Fresse, die Feder geht immer wieder tiefer. Leider bricht sie oft. Aber manche spülen dich dann auch nach oben. Du weißt ja selber, du arbeitest ja selber mit Top-Athleten.

Da gehört schon viel dazu, sich dann über einen langen Zeitraum immer wieder zu knechten, immer wieder ranzugehen, immer wieder nochmal einen draufzupacken, immer wieder noch besser zu werden. Also, wenn du jetzt praktisch diese kämpfe früh nicht gehabt hast dann sitzt auf dem sofa und sagt das ist ja oft so dass genießen bald zum beispiel halt viel weniger trainieren lange zeit weil die halt am ball so gut sind, dass sie eh besser sind wie alle anderen. Und dann ab einer gewissen Klasse reicht es halt nicht mehr. Außer du bist Messi.

Und hast dann zwei überragende Sechser hinter dir bei Barca, weil der läuft halt nur 6 Kilometer. Ja? Ja, statistisch 6 bis 7 Kilometer, mehr läuft der nicht. Messi ist Mittelfeld oder Stürmer?

Ja, Zehner. Zehner, Mittelfeld. Der macht halt Unterschiedsspiele, aber der hat natürlich die genialen Sechser hinter sich gehabt, die natürlich eben für ihn mitlaufen und vor ihnen aufräumen. Wenn einer im Fußball heutzutage nur 6 oder 7 Kilometer läuft, dann spielst du nicht.

Das ist ganz einfach. Allein schon deshalb spielst du in Deutschland nicht, weil du eben so wenig läufst. Wenn du trotzdem so effizient bist, wie Messi? Selbst dann nicht.

Du brauchst halt die Qualität hinter dir, wo er halt für dich mitarbeitet. Das heißt, du musst ja überdurchschnittlich viele Löcher zustopfen, die du gar nicht zulaufen kannst. Und Xabi und die haben Disney auch diese hochbegabten, emotionalen, die sind halt auch immer schon dahin gestanden, wo der Ball kommt. Das heißt, die haben so unheimlich viel aufräumen können, dass der kleine, ich sage immer, der kleine Knopf davon nicht glänzen kann.

Diese Hochsensibilität, Hochbegabung ist ein Begriff, der ist bekannt. Hochsensibilität habe ich in der Form noch nie gehört. Da ist auch eine große genetische Komponente. Das bringst du auch mit.

Das heißt, du hast ein unfassbares Gefühl für, du nimmst Dinge wahr, die andere nicht wahrnehmen. Also Vorteil hat natürlich im Sport, du fühlst halt, wenn der Ball hinkommt, bevor ihr ihn kommt oder im Kampf, du weißt, die Faust kommt, bevor sie kommt, hat natürlich aber auch Nachteile, weil die ganz anders ticken. Das sind oft Einzelgänger, die sind oft sehr eher auch die Außenseiter und die brauchen immer eins in ihrem Leben, Sicherheit. Auch da, kurze Anäktore, ich hatte eine Frau aus Luxemburg bei mir, die war selber hochsensibel und ihre Tochter hat hochsensibel.

Die Tochter war zwölf und wenn sie zu ihrer Tochter gesagt hat, gehst du bitte zum Bäcker, also 20 Meter weit und kaufst Brötchen, ist sie nicht gegangen. Aber die hat leidenschaftlich Cello gespielt. Hat die aber zu ihr gesagt, nimmst dein Cello mit und gehst Brötchen holen. Dann ist sie gegangen.

Weil das Cello für sie die Sicherheit war. Und das sind zum Beispiel Komponenten, die brauchen immer eine Sicherheit. Und sind immer am Zweifeln, sind immer so, trauen sich auch nicht, weil letztendlich über die Gefühlswelt natürlich viel zu wenig gesprochen wird. Und über die Gefühlswelt viel zu wenig auch als Positives wahrgenommen wird. und da wird nat auch viel Mobbing was hier es oder Charlie Brown mit seiner Decke Genau Und da hast du fest viel Ablehnung und dann ziehst du natürlich noch mehr zurück.

Aber da man dieses Gefühl, also es gibt viele zum Beispiel, die da auch im Weltklassebereich, in manchen Sportarten musst du hochsensibel sein, weil du es gar nicht anders kannst. Aber wie viele Profisportler, du kennst ja auch schon ein paar Jahre dabei, wie viele reden über ihre Sensibilität? wenn sie bei dir sind, keiner. Ja. Aber wenn du Weltklasse sein willst, musst du sensibel sein.

Wenn du in bestimmten Sportarten, wo es brutal um Schnelligkeit geht, dann musst du schon hochsensibel sein. Und dieses HSP ist ja ein Phänomen, was in Deutschland erst seit ein paar Jahren ist. Das ist also keine Krankheit, sondern das ist eine Beschreibung von Menschen. Da gibt es tolle Bücher dazu und da gibt es auch Leute, die das wirklich auch proklamieren.

Was ist dein, wenn jemand nur ein Buch zum Thema HSP liest? Luca Roleder. Roleder, das ist doch... Nicht der Torhüter.

Das ist der so für uns... Bitte? Kann sein. Luca Roleder.

Das ist einer, der ein Buch geschrieben hat, der hat einen Podcast, der hat dann auch Therapeuten, weil viele von denen halt leider auch in psychologischer Behandlung sind, weil der nicht erkannte HSPler, wenn er zum normalen Psychologen geht, dann kriegst du natürlich einen Arsch voll Diagnosen. was alles nicht passt genau das sind halt ganz spezielle Menschen aber die haben unfassbare Fähigkeiten das heißt jemand der quasi hochbegabt, hochsensibel hochsensibel ist quasi das HSP HSP ist hochsensibel, High Sensitive Person und viele sind entweder nur HSP oder die meisten HSPler haben auch eine Form von Hochbegabung weil die ja eher dann auch aber wenn du einen HSPler und einen Hochbegabten hast Das ist eine heiße Mischung, weil die Ratio natürlich ständig immer wieder Futter braucht.

Die brauchen ja immer laufend Challenge und die Emotionalität aber gar keine Ruhe kriegt. Die braucht ja auch ihren Raum. Und sagen wir, wenn wir jetzt so sitzen, dominiert ja die linke Hirnhälfte die Ratio. Wir nehmen ja die Emotion gar nicht wahr.

Aber die sagten auch immer, ich bin aber auch da und ich bin auch da. Und die sagten dann, irgendwann hast du halt diese Ängste. Und wer zum Beispiel auch hochregabt oder hochsensibel ist, René Adler. Der ist ja auch ein Torwart.

Ja, genau. Der ist unfassbar intelligent. Also alles, was er macht, immer 1 Aber unfassbar sensibel ist Und diese Mischung im Profisport vor allem im Fu ist nat das darfst du ja nicht zeigen Und wenn, sagen wir mal, dann die Ratio und die Emotion dann gegeneinander arbeiten, dann muss ja einer die Super auslöffeln. Und wenn man es dann ganzheitlich betrachtet, ist dann meistens der Körper, der dann mal dafür sorgt, dass sie jetzt mal eine Auszeit hat.

René hat ja auch ein Voraus geschrieben, so bei dem Buch, wo er auch sehr offen drüber umgeht, er war ja bis 2010, WM war ja Nummer 1 in Deutschland, Neuer war 2 und hat sich dann schwer verletzt. Sonst wäre Manuel Neuer nie der Torhüter gewesen, das war René. Neuer war damals 2. René war dann... 2010.

Das heißt, 6 war noch Kahn? Nee, dann war noch 6, nee, 6 war Lehmann. Lehmann, der war nur einmal und dann der Vorbild. Genau, 8 war dann, war er Ersatztor wieder da.

Bei der EM 10 wäre er Nummer 1 gewesen in Deutschland. Da hat er sich die Rippe gebrochen vorher. Und er sagte auch selber, ich habe mir selber viel zu viel Druck gemacht und ich habe eine Bewegung gemacht, die ich normal 100 Mal mache im Training. Dann macht es der Knacks.

Und er war ja damals bei U21-WM mit, gab es zwei Spiele, die rausragend ausgezeichnet wurden als bestes Spiel des Turniers. René als Torwart und ein gewisser Herr Messi. Lionel Messi. Spielt er noch?

Messi spielt noch. René ist jetzt Geschäftsmann. Der macht das Business. Die Vorbereitung.

Und ist Experte jetzt. Macht er richtig gut. Das Coaching für Unternehmer, aus meiner Sicht Coaching quasi ein Exit-Coaching für Athleten. Viel zu wenig gemacht.

Genau. Das ist ein Riesending, weil es halt tatsächlich so ein... Ich hatte jetzt eine Athletin für jetzt 22 Peking Winter Olympia gearbeitet und der einzigste Grund war, warum sie sich zu Olympischen Spielen gefahren ist, weil sie nicht wusste, was sie sonst machen soll. Das war so, okay, dritte Olympische Spiele, eigentlich war sie schon retired und ein Jahr lang nicht wirklich trainiert und dann war sie, was mache ich?

Und dann komme ich, gehe ich mal und hat dann tatsächlich auch in ihrem Land Qualifikation, Meisterschaft gewonnen, die beste im Land, dann sind sie zu Olympia gefahren und dann bei Olympia etwas unglücklich, aber danach die erste E die sie mir danach geschrieben hat war so gerade dieses ich identifiziere mich jetzt nicht nur als der Sportler sondern eben als auch Athlet und zum ersten Mal lese ich gerne und dann habe ich sie gefragt, was sie jetzt gerne liest und dann hat sie mir Werkbücher geschickt so zum ersten Mal interessiert mich irgendwas außerhalb von meinem Sport davor war einfach nur Sport, Sport, Sport mit relativ viel, dann auch so diese schwere Verletzung gehabt und wenn du halt nicht mehr deinen Sport machen kannst, aber der Sportler bist, wer bist du dann noch?

Niemand. Und dann auch einfach nur, quasi einfach weitergemacht, weil es halt keine andere Option gab, was natürlich nicht ewig funktioniert. Du weißt ja auch selber, es gibt ja viele Trainer und das Umfeld, wo sagen, wenn du jetzt neben deinem Sport noch was machst, dann wirst du zu viel abgelenkt, bla bla bla bla bla bla. Und die haben halt einfach komplett Unrecht.

Also außer du übertreibst es jetzt mit Spiel und sonst was. Aber wenn du parallel an Entwicklungen, an deinen eigenen Entwicklungen arbeitest, wirst du im Sport zwangsläufig besser. Du musst das, was du normal machst, aber wenn du dich ganzheitlich entwickelst, wirst du automatisch besser. Das hat nichts damit zu tun, der macht jetzt noch nebenher ein Unternehmen oder geht noch Gold spielen oder macht Kampfsport und so weiter.

Die Top-Leute werden ja auch gerade im Fußball ein ganzes Entourage drumherum, wo er verhindert, dass da irgendwas stattfindet. Und das ist leider Gottes weit verbreitet anstatt die Einfachheit. Es gibt ein paar Spielerberater, die sehr fortschrittlich denken, aber dann auch hast du was mit meistens, wenn es nicht läuft. Aber das ist eher ein Schlüssel, um nachhaltig Erfolg zu haben, dass du ständig an Entwicklungen arbeitest.

Sowohl körperlich, sportartspezifisch, persönlich. Hast du auf Netflix diese Avicii-Doku gesehen? Diesen DJ? Der war, was ich jetzt gerade gesagt habe, das war das Erste, wo ich daran gedacht habe, der auch so ultra erfolgreich war und unglaublich hochsensibel, aber dementsprechend das Gefühl für diese Musik.

Wenn du ein bisschen Radio hörst, wirst du es kennen. Okay, jetzt fällt mir ein, der hat sich selber umgebracht. Und der dann quasi sich... Aber das passiert oft.

Das ist genau das Thema. Die nicht erkannten HSP-ler oder die nicht bekannten Hochbegabten, weil die dann irgendwann nicht mehr damit zurechtkommen. Vor allen Dingen HSP-ler, die laufen ja letztendlich emotional, gefühlsmäßig ja immer offen durch die Gegend und die kriegen ja alles mit. Kurz für den.

Also Doku würde ich auf jeden Fall empfehlen. die zwei Punkte, was da ist. Sein Favorite war, sich irgendwo in einem Haus oder einem Riesenraum mit Unmengen an Equipment einzuschließen und Musik zu machen. Und das war, da hat er das konnte er 20 Stunden am Tag Musik machen und hat ja auch einige der Trends hat er vor verschiedensten, glaube ich. Ja, genau.

In USA ist es EDM, Electronic Dance Musik, da war er riesig, aber dieses rauszugehen, auf Tour zu gehen, Auftritte zu haben, das hat ihn fertig gemacht. Und dann hat er sich wieder rausgenommen und ist irgendwo auf dem Haus oder in irgendeinem, also war es eine Burg ähnlich, hat da sein Zeug reingestellt, hat wahnsinnig Musik gemacht, ging es ihm besser und dann musste er wieder raus halt für Auftritte und dementsprechend auch die Leute um sich rum. Aber das ist ja oft so. Diese Leute brauchen ja ihren Rückzug.

Aber wenn du richtig erfolgreich bist, wird dir der Rückzug oft gar nicht gewährt. Wenn du jetzt die starke Persönlichkeit hast oder das Umfeld, wo du sagst, jetzt lass den mal in Ruhe und so und auch den abschirmt, dann hast du halt irgendein Problem. Und dann ist halt auch die Flucht eben der Tod. Oder Drogen vor allen Dingen.

Du siehst zum Beispiel Amy Winehouse, die HSP-lerin vor dem Herrn. Auch wenn man so die Doku und Leute spricht oder liest, die Beschreibung von ihr, 1 zu 1, Kurt Cobain, der sich auch das Hirn weggeblasen hat. Wenn du ihn erstmal ansiehst, fühlst und das auch liest und hörst, ist das wieder typische Haispehler. Aber die werden natürlich in diesem Haifischbecken Erfolg und Ruhm komplett aufgefressen.

Und wenn du jetzt nicht selber stabil bist und weißt, wer du bist und deine Leute drumherum hast, die verstehen, wer du bist und dich dann auch abschirmen, dann schießt du dich halt mal selber weg. im wahrsten Sinne des Wortes. Und das ist halt schade, weil gerade viele dann viel zu früh und viel zu jung sterben. Ich glaube, der Arvid war dann auch 27. Ja, auch in diesem Drehraum.

Weinhaus war 27, Körbein war 27. Es gibt ein paar andere, die jetzt dieses Phänomen, die sie mit 27 selber getötet haben oder selber umgebracht haben. Und das sind HSPler. Amy Weinhaus, HSPler.

Überleg mal, wie viel Gefühl du in so eine Stimme bringen musst, um das nachzumachen. oder Eric Clapton, das zum Beispiel HSPler, wo er jetzt, da haben sie mal einen Contest gemacht, da haben sie fünf der besten Gitarristen weltweit die Gitarre von Clapton gegeben und gesagt, spiel mal die Musik von ihm nach. Also das ist rein notentechnisch, konnte ich das. Aber diese Scheiß-Gitarre hat nicht einmal so geklungen wie bei Clapton. Ist ja nur Holz und Metall und bla bla, aber auch das zeigt, ja weißt, dass du diese hohe Sensibilität und so, diese Feinfühligkeit und wenn wir da jetzt durchgehen von Kunst über Sport, das unheimlich viele nicht erkannte ASPL wo dann auch wirklich darunter leiden weil die einfach anders ticken Aber denken ich muss jetzt irgendwelche Rollen gerecht werden und spielen und dies und jenes Und dann, wenn sie halt keine Sicherheit haben und die Sicherheit dann woanders suchen.

Halt nicht mehr in diesem Leben. Weil bei Sportlern das halt Karrieren zu Ende sind, bevor sie anfangen. Da gab es ja auch so einige Beispiele. Also jetzt eine Retro-Perspektive.

Benny Loth. Benny Loth, kennst du nicht. Einer der begnadetsten deutschen Stürmer, die es jemals gab. Der hat beim VfB ja mal gespielt, muss mal gucken.

Bei 60 war der richtig, richtig gut. Wie lange ist das her? 10, 20 Jahre? Er hat noch Bundesliga gespielt zum Schluss, Hannover. Das war so 2-6 rum.

Der war Nationalspieler auch. Barsa wollte den. Er war ein unfassbarer Stürmer. Aber unfassbar sensibel.

Damals konnte ich auch nicht. oder Jan Rosenthal oder so, die auch unfassbare Qualitäten, aber diese, Jan war auch hochbegabt und hochsensibel hochbegabt, habe ich gewusst, also sensibel habe ich damals gewusst, aber damals gab es diesen Begriff HSP noch nicht. Da gibt es unheimlich viele, die da leider Gottes das Maximum ihrer Fähigkeiten nie erleben durften, weil sie einfach selber vorher geschossen haben oder wegen Dauer verletzt oder oder oder. Mir gefängt alle an, der war bei den Bayern, hat aber nie bei den Bayern gespielt, weil der Konstant nur verletzt war. Ich will den Namen jetzt auch 15, 20 Jahre her.

Das war auch ein Riesentalent. Sebastian Deißler. Ich glaube, das war es. Deißler war absolut im Nachhinein.

Der ist ein absoluter HSPler. Das war der Erste, der mir da jetzt gerade einfiel. Der war auch bei Bayern, hat aber nie wirklich gespielt. War zwei, drei Jahre im Stück verletzt.

So gefühlt. Ja, es gibt viele, die da so sind. War dann auch weg. Und in der Retro-Perspektive weiß es von vielen Sportlern, weil es jetzt halt die Begrifflichkeit HSP, das ist ja relativ neu, diese Thematik.

Und da haben wir natürlich jetzt auch noch etliche, wenn du beim VfB guckst, laufen auch zwei, drei Ruhm. Und dann wundern es sich halt manchmal, dass sie halt entsprechende, wenn Druck kommt, nicht leisten können oder respektive sich dann aber schwer verletzen. Wenn das dann noch dazukommt, so das zweite Jahr, ein Jahr bestichst du durch und auf einmal steigt dir der Ruhm zu. Eigentlich willst du ja nur deine Ruhe haben und dann dich zurückziehen, aber man es lässt nicht zu, weil er muss ja dann zugehören, cool sein und so.

Und dann sucht sich halt, sorgt sich halt der K oft daf

Abschließender Rat: Angst zugeben als Stärke

Wenn du wenn jetzt jemand da drau auch Sport macht auf Wettkampfniveau und mit dem Druck nicht zurechtkommt was w so f dich oder was würdest du so zwei, drei Sachen, die du jemandem an die Hand geben würdest, wie man besser mit Wettkampfdruck zurechtkommt? Das hört sich jetzt doof an, aber der erste entscheidende Satz bei vielen ist mal, es ist okay, dass ich Ängste haben darf. Und wenn du den Satz aussprichst und wenn du das trainierst und dann auch irgendwann das Gefühl hast, es darf so sein, dann ist der Druck oft schon wenig groß. Bei Druck heißt ja nichts anderes, ich habe Angst vor dem Verlieren, Angst vor dem Versagen, Angst vor abgelehnt, Angst vor nicht gut genug zu sein.

Aber welcher nicht reflektierte deutsche Mann oder jetzt ein deutschlandlebender Mann würde hinstellen und sagen, es ist okay, dass ich Ängste haben darf. Im Leistungsbereich. Oder im Top-Management. Da reden wir von 1-2% die überhaupt die Bereitschaft hätten.

Es gibt einen deutschen Mittelstürmer der erfolgreich war und der hatte immer Angst, dass er Herzinfarkt hatte. Das heißt, da war am Spielverrenden immer ein Defibrillator. Aber das sind die Geschichten, die kommen ja nie raus. Der hatte immer Angst gehabt vom Herzinfarkt.

Er war aber einer der bekanntesten deutschen Stürmer. Ja, man hat einen Defibrillator am Schrauben. Der hat immer gefragt, ist der Defibrillator da? Der hat immer auf der Satzbank einen Defibrillator und hat immer geguckt, ob er auch tatsächlich da ist.

Also es gibt genügend, die wahnsinnige Angst, Ängste haben, auch im Profifußball, aber das erfährt halt keiner. Das ist auch so ein Buch, was schön ist, dass ein paar sagen und auch als Vorbildfunktion dann agieren, so hey, guck mal, Ich hatte Probleme oder ich habe Hürden. Ja. Und ich habe die entwickelt mit Hilfe von außen.

Genau. Und das ist im Endeffekt dieses Thema Karriere. Das Buch heißt Karrierekiller. Und Karriere ist ja in Deutschland sehr negativ behaftet.

Entbehrungen, muss ich durchprügeln, Neid, alles drum und dran. Mir ging es ja erstmal darum, wirklich diesen Begriff zu entemotionalisieren. Karriere ist für mich einfach, du definierst ein Ziel und tust alles dafür, um das Ziel zu erreichen. Ist aber auch okay wenn es nicht erreicht Also nicht von vornherein schon aber einfach auch damit zu lernen in dem Prozess es kann auch sein dass ich mein Ziel nicht erreiche aber deshalb bin ich kein Loser Karriere ist nichts einfaches ich habe ein Ziel und ich m da hin und ich tue alles Menschenmögliche dafür, um da hinzukommen und aber trotzdem in Balance bleibend.

Und deshalb wollte ich auch den Titel Karrierekiller, weil Karriere halt immer so negativ behaftet ist. Wenn du jetzt auf die Hausfrauen-Tests machst und fragst zehn Leute auf der Straße, Karriere, sagen, ja, du wirst erst mal keine positiven Assoziationen und Begrifflichkeiten haben. In Deutschland mehr als, also in Deutschland negativer. Genau, wie woanders.

Das war mir einfach wichtig. Was sagst du? Kommt Neide zu, da kommt natürlich auch deutsches Understatement. Genau.

Ich wollte es gerade sagen, das ist unsere Geschichte. Auch in Deutschland war ja lange Zeit das Thema Hochbegabung oder Elitäre oder Elite und so war ja völlig durfte ja keiner sagen. Du hast ja eine lange Zeit, als meine Kinder klein waren, mein Jüngster ist höchstbegabt. Da darfst du nicht sagen, dass einer hochbegabt ist.

Was negativ ist. Da hast du echt dafür kämpfen müssen, dass die da entsprechend gefördert ist, weil letztendlich lange Jahre in Deutschland wird alles gefördert. Also die Leserechtschreibschwäche, die Blinden, die Tauben, die, die, die, die. Aber die Elite wird noch viel zu wenig gefördert.

Hört sich jetzt doof an. Das ist ja auch okay, dass die Schwächeren auch alle irgendwelche Unterstützung haben. Nur wir müssen irgendwann mal anfangen, auch die richtig Guten zu fördern. Und eins davon ist, dass die einfach dazu stehen dürfen, zu sagen, ich bin richtig gut.

So wie du auch sagst, ich gebe keinen, der effizienter ist, ist ja auch ein Statement und da wagst du dich ja als Deutsche und vor allem als Schwabe ja weit aus dem Fenster und dasselbe sage ich ja von mir auch. Aber wie viel sagen das von sich? Ja, wenn du selber nicht davon überzeugt bist, dann wird auch niemand anderes davon überzeugt sein. Ja, aber du hast ja trotzdem auch manchmal Zweifel, du bist ja auch ein Mensch, ne?

Ja, klar. Du musst dann drifst manchmal eine Aussage, wo du manchmal denkst, oh scheiße, wo habe ich das auf einmal her? Da kommt ja aus dem Impuls, Gefühl und sagst du was, wo du dann erstmal gar nicht weißt, ob es tatsächlich so ein ist und dann kommt es tatsächlich. Du bist ja auch noch ein sehr sensibler Mensch.

Sonst könntest du ja den Job gar nicht machen, den du machst da. Du musst ja die Härte haben, aber gleichzeitig auch die Sensibilität haben. Wie weit kannst du gehen? Das ist ja bei dir viel wichtiger.

Wenn du einmal zu weit gehst, ist das was kaputt. Möglicherweise. Ja, ja, und definitiv. Definitiv.

Auch das ist so, wo ich sagen würde, eine der größten Entwicklungen, ich mache den Job jetzt seit 15 Jahren, auch schon war ich in 2007. und dieses wie ich jemanden coache am Anfang war es ganz klar das Schwert gehoben und dann war wie bei Braveheart und das hat sich definitiv geändert definitiv aber das spricht ja auch für deine Entwicklung und die jetzigen Jungen, die kannst du gar nicht mehr so erziehen wenn du mit Druck kommst, dann gehen die gleich wieder danke bitte nicht weil die einfach auch anders ticken die Gehirn, die neuronalen Strukturen sind ja jetzt ganz andere wie jetzt unsere oder wie die unserer Eltern das ist ja erwiesen und die Jungen unserer Kinder die werden dann auch wieder andere Neuronalstrukturen haben das heißt die werden alle immer intelligenter sein müssen und immer schneller sein müssen, weil einfach die Handys immer schneller gehen, die Informationen immer schneller kommen und die Informationen immer schneller bearbeiten müssen also der Mensch überlebt man durch Adaption das heißt, wir werden kommen, Nachteile in der ganzen Geschichte, dann fehlt es halt irgendwann in der Nachhaltigkeit.

Wenn du heute ein Fünfjähriges Handy gibst, die können es besser wie wir wahrscheinlich. Du entwickelst halt eine Art der Intelligenz, andere Intelligenzen, also Beispiel, was ich vor einigen Monaten oder vielleicht einem Jahr gelesen habe, ist, dass du früher, wenn du Sporttrainer hast, die früher noch mit Strichmännchen Taktik aufgezeichnet haben, was gut ging, dadurch, dass jetzt so viel Bildschirm ist, so wenig Lesen, das heißt wesentlich weniger Vorstellungsvermögen, dass die heutigen Kinder, du brauchst Video mit richtigen Menschen, weil die nicht mehr quasi imstande sind, sich das vorzustellen oder auch, was ich so ein bisschen sehe, die Generation, die jetzt kommt, vielleicht quasi geistig schneller Informationen verarbeiten können, aber die körperliche Intelligenz.

Wenn ich meinen Putzen brauche. Genau. Wie viele Kinder in jungen Jahren sind noch imstande, sich zu bewegen? und das ist jetzt auch nicht auf Elite-Niveau, sondern einfach so simple Dinge mach mal einen Klimmzug, mach mal eine Liegestütze, mach mal eine Kniebeuge, mach einen Purzelbaum das kriegen die gar nicht mehr hin das fehlt, weil halt so ein großer Fokus auf Technologie ist und das auch nicht technologisch schlecht ist, sondern das Ganze halt zu verknüpfen, dass halt ein bisschen dich noch bewegt, aber gleichzeitig dann auch die Technologie nutzt, die ja großartig ist ich kann mich noch erinnern, als ich klein war da gab es dieses Sega da konnte man Fernsehen drauf gucken Und ich dachte das ist ein Fernseher wo du abends im Bett liegen kannst und auf so einen kleinen Fernseher Fernsehen schauen kannst Und jetzt ich habe auch einen kleinen Sohn der wird wahrscheinlich keinen Fernseher mehr haben, der hat wahrscheinlich entweder einen Projektor für die Wand oder er hat halt ein iPad, das in der Qualität Videos abspielt, das halt weit entfernt ist von jedem Fernseher, den es vor 30 Jahren gab.

Wir werden die Zeiten kommen, es dauern aber hin, dass die Kinder keinen Schulranzen mehr haben, sondern eine iPad-Tasche. Tablet und fertig. Genau. kein Schulanzen mehr packen. Wir haben vor ein paar Tagen darüber geredet, mit meiner Frau, weil wir es auch davon hatten, mit Tablet für die Schule und dann habe ich gemeint, dieses jeden Abend Bücher packen.

Der Schulanzen war nicht groß genug, weil du alle Bücher reinpacken kannst. Das heißt, du musstest jeden Abend Bücher packen. Das war so eins der Dinge, die ich... Schule war nicht meins.

Bücher packen war eins der Dinge, das war mir so lästig. So jeden Abend... Das würde er nicht mehr machen müssen. Also du bist auch wenig gern in die Schule gegangen.

Ja, überhaupt nicht. Ich habe mir überhaupt nicht reizt. Überhaupt nicht so, ja. Ihr seid nicht hier.

Ich habe in der 11. Klasse, genau, das hat keine Challenge für mich. Also in der 11. Klasse hat mein Chemielehrer damals, der Dr.

Kienze, zu mir gesagt, ist ein günftiger Sozialfall. Irgend so einem wie mir bezahlt er seine Steuern. Da habe ich gesagt, okay, gut. Ich war immer einer der Jüngsten.

Ich war immer einer der Jüngsten und alle waren 18, ich war nur 17. Das heißt, alle konnten sich die Krankmeldungen selber schreiben. Aber ich war nur 17. Aber der Lehrer hat das wohl nicht geblickt.

Das heißt, ich habe mit 17 immer schon meine Krankmeldung selber geschrieben. Ich hatte 60, 70 Prozent Fehlzeiten. Dann 12, 13. Klasse.

Teilweise ist es eine Stunde vor der großen Pause gekommen und eine Stunde nach der großen Pause bin ich wieder gegangen. Ich kenne das. Ich glaube, Anfang der 13. ist einer meiner Lehrer auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich mein Abitur will. Ich sage, jetzt bin ich schon so lange da, jetzt würde ich das Heißchen ganz früh fertig machen.

Dann sagt er, aber dann wissen Sie, dass Sie sich keine Stunde mehr fehlen dürfen, um die erforderliche Mindestanzahl der Stunden anwesend zu sein. Da war ich halt immer da, aber halt nur da. Die Rechnung hatte ich auch, zum Glück ist aber niemand aufgefallen. Bei mir war es leid.

Was ich gefehlt habe, hätte ich eigentlich gar kein Abitur kriegen dürfen. Ich kann mich noch erinnern, ich habe 13.02 damals neun Wochenstunden gehabt. Ich habe das so gerne, ich war ja schon Trainer. Ich habe das so genial gew dass ich dann alles abw konnte und war echt top Das war top Damals ging es noch heute war es Aber gut Ja.

Gut. Wahnsinn. Das heißt, die drei Punkte für Druck im Wettkampf, dein Hauptpunkt war, ich habe Ängste. Nein, ich habe Ängste.

Ich darf Ängste haben und es ist okay. Das ist ein ganz anderer Ansatz. Ich darf Ängste haben. Weil jeder, der ein Druckthema hat, hat auch Ängste.

Wo sie wenigste stehen dazu. Es endet immer bei einer Angst. Normal stecken immer Ängste. Wir haben bestimmte Ängste, die haben wir halt einfach.

Mal mehr, mal weniger. Das Entscheidende ist gerade bei uns Männer, ist einfach die Ehrlichkeit zu haben, ich darf es haben. Bei uns wurde immer suggeriert, darfst du nicht haben. Leistungssport?

Nein, keine Ängste. Das wird ja immer suggeriert. Und das ist der erste wichtigste Schritt. Ich darf Ängste haben und es ist okay.

Und der zweite Schritt wäre dann, ich darf Ängste haben, es ist okay und ich bin trotzdem auch okay mit Ängsten. Also ich stehe dazu auch zu mir, dass ich Ängste habe. Und wenn du die zwei hast, also zu 98 Prozent, hat sich dein Drucklevel deutlich verringert. Deutlich. allein mit den zwei Seiten, wenn du mit denen regelmäßig arbeitest, natürlich parallel, also nur, sondern machst dir auch Gedanken, was die auszeichnen, logischerweise um Wettkampf, aber allein die zwei Sachen helfen schon du glaubst gar nicht, was ich schon alles erlebt habe, als wie viel Stottern das erstmal war bis man den Satz überhaupt rausbringt und wie beschissen man sich fühlt und wenn man sich mal beschäftigt, wie gut sich fühlt, wie sich dann Dinge einfach gelöst haben einfach nur dieses Thema ich darf Ängste haben und ich bin okay.

Hört sich jetzt doof an. Es ist ja eine grundlegende Sache, es ist nicht irgendwas Spezifisches, ich denke an das, ich denke an das. Es ist einfach die grundlegende Basis, das grundlegende Denkmuster. Einfach sich zu erlauben, ich darf Ängste haben, ich darf verletzbar sein, ich darf auch sensibel sein und bin trotzdem erfolgreich.

Weil die meisten denken, ja wenn ich es bin, bin ich nicht mehr erfolgreich. altes Gedankengut auch von vielen Trainern. Die Harten kommen in den Garten und man kennt sich Alte Schule Ja Ein Weichen funktioniert aber nicht so nat nachhaltig Nicht wirklich. Nicht für viele. Nicht wirklich.

Und deshalb auch ein Unternehmen, das Patriarchentum, stirbt immer mehr aus. Weil keiner mehr für die arbeiten will. Ja. Der Spaß an der Arbeit oder die Selbsterfüllung an der Arbeit.

Ja. Mit solchen Chefs. Das ist so. Ja. auch einer der Gründe ist, dass halt aktuell mehr Ausländer Geschäftsführer von deutschen Unternehmen sind als jetzt davor.

Denn Ausländern hast du weniger Patriarchen. Das heißt bei den Deutschen schon, also das ist auch so. Ja, sagen wir mal so, du kennst ja auch viele Sportler, wie viele erfolgreiche Nachwuchsspieler, Jungsportler haben einen deutschen Elternteil und einen ausländischen Elternteil. Das kommt unheimlich häufig vor, wenn du Bei mir damals, wo ich der Trainer war, die besten Leute aus dem Tennis hatten immer einen deutschen Elternteil und irgendeinem Ausländischen.

Was sagst du da kulturell? Kulturell, sagen wir mal, es gibt ja die ehemaligen Balkanstaaten, das sind ja eher mehr emotionale Menschen, die ja die Emotionalität deutlich mehr ausleben als wir Deutsche. Und da kommen natürlich dann oft die deutsche Disziplin und Nachhaltigkeit trifft die hohe Emotionalität. Und das Kind hatte dann von jedem Mal beide, so circa 50 mal grob 50 Prozent in sich und hat natürlich dann auch beides dann irgendwo mit.

Also es war damals auch wirklich augenfällig, wie hoch der Prozentsatz war. Wo dann immer ein Elendenteil eben deutsch war und ein Elendenteil eben aus unterschiedlichen Nationen kam. Gut, und heute ist ja eh, müssen ja eh Multikulti hier. Aber diese Mischung einfach, das ist echt, und zwar damals und dann Fußballer, wie viel das auch beobachtet.

Und das ist dann schon, hat oft einen Vorteil, weil du halt was mitbringst und automatisch auslebst, was ja auch vorgelebt wird natürlich, weil du eben schon auch emotional erleben, aber auch das andere da ist. Was du natürlich auch brauchst. Diese Disziplin, diese Nachhaltigkeit, diese deutschen Tugenden eben. Das war vorher, als du gesagt hast, dass du halt im Profisport so die Verrückten brauchst.

Da sagt dann der Deutsche in mir, ein bisschen Ordnung muss schon da sein. Aber du brauchst beides. Du brauchst ein bisschen den Verrückten, der aber imstande ist, seinen quasi verrückten kreativen Teil in so ein bisschen geordneten Schema auszuleben, sodass es auch nachhaltiger wird. Das Problem ist halt, die Verrückten werden oft ausgegrenzt und belächelt und beschimpft.

Und das Miteinander wäre eigentlich perfekt, weil der Verrückte sorgt ja mit dafür, dass wir auch die Grenzen erweitern, auch unsere eigenen. Wir würden es ja nicht tun, weil wir in unseren Routinen verhaftet sind. Und der Umgang miteinander ist halt entscheidend. Ich brauche den einen, ich brauche aber auch die, die es dann nachhaltig und geordnet auch weiterbringen.

Im Endeffekt ist immer beides. Aber wir Deutsche kennen halt oft das eine oder das andere. Das eine ist scheiße, das andere ist gut. aber das beide, wir brauchen eben solche Steve Jobs, ohne Steve Jobs hätten wir kein iPhone und der hat damals ja auch gesagt so sieht das heute in der Zukunft aus und alle haben ausgelacht seine eigene Ingenieure haben ausgelacht aber das war ja auch ein Patriarch mit dem war auch nicht gut Kirschen essen Frage ist inwieweit jemand der so revolutionär ist das sind Visionäre, Visionäre sind immer hoch emotional, die sind unfassbar schnell die haben überhaupt keine Geduld, Visionäre sollten nie im Tagesgeschäft involviert sein, weil das können die nicht und die haben halt immer diese Menschenverachtung der Art.

Also dieses Menschenverachtung, falscher Ausdruck, dieses ich herrsche über Druck und du machst das jetzt oder du fliegst oder, oder, oder. Das sind auf der anderen Seite auch unfassbar unsensibel Leute, weil du brauchst ja unheimlich viel Gefühl, ist es überhaupt umsetzbar. Du brauchst die Kreativität, wie kann sowas aussetzen? Und die Visionäre sind die schlechtesten Unternehmer. ein guter Unternehmer, der weiß, dass er Visionär hat, immer einen so zwischen sich.

Deutschen Geschäftsführer. Ja, der zumindest diese Schnelligkeit relativiert, weil der Visionär natürlich immer deutlich schneller ist. Visionär sind auch alle hoch bis höchstbegabt und denen geht es halt nie schnell genug. Gibt es ja auch viele Fußballer, die einfach immer, ja, ich muss weiter, weiter, weiter und wieder, weiter, weiter und so, dieses ja, schneller und weiter, weiter.

Die sind halt so. Und wenn die es halt nicht wissen, dass sie so sind, haben die halt per se ein Problem. Erstmal mit sich selber, aber natürlich mit der Umwelt. Weil die gucken die Leute an und sagen, warum sind die alle so doof.

Die sind doch auch Menschen wie ich. Wenn er es aber weiß, dann weiß er halt, okay, ich bin schneller wie die, ich kann mein Tempo verlangsamen, aber die können nicht schneller werden. Also wenn ich Ferrari bin, kann ich langsamer fahren, wenn ich weiß, wie man halt ein Rennen mit dem GTI. Aber der GTI kann nicht schneller werden, wie er ursprünglich ist.

Und das ist eben die Aufgabe von den Hochbegabten und H die eben so schnell sind in dem Moment wenn sie es wissen k sie es umsetzen Und dann nimmst du die halt immer mit Ansonsten erschlägst du die einfach. Und du kommst wieder selber nicht zurecht, weil du denkst, bin ich denn doof, wieso machen die das nicht so? Also jetzt gerade ein Unternehmen, ich kann viele Unternehmer, die hochbegabt sind oder höchstbegabt sind und nicht wissen und wenn sie nicht wissen, natürlich irgendwann darunter leiden. und die unter ihnen leiden natürlich auch logischerweise weil da immer Anforderungen da sind die die gar nicht erfüllen können ich würde sagen wir sind jetzt bei fast zweieinhalb Stunden was? das war ein sehr sehr guter Rundumschlag einmal rundum vom Sport über dann natürlich auch was für viele dann auch relevant ist Denn ein paar Leistungssportler, die das hören, ein paar ambitionierte Hobbysportler, aber viel mehr, die noch selber Unternehmen haben oder in einem Unternehmen arbeiten, was da ja sich auch gut überträgt.

Und die Haltung gegenüber Erfolg, Niederlage, ist ja nicht nur für Sport wichtig, sondern auch für die persönliche Entwicklung und als Teil dessen die Karriere. Irgendwie abschließenden Worte. Krass, vielen herzlichen Dank. Ich hätte nie gedacht, da hast du schon mal zweieinhalb Stunden einen Podcast gehabt.

Oder kürzt du den dann auf zwei? Nein, wir kürzen nichts. Ist ungeschnitten. Ich glaube, das ist der längste jemals.

Aber wenn er lang war, dann haben wir uns zumindest mal nicht gelangweilt. Jetzt hoffen wir mal, dass wir die Leute, die es anhören, auch nicht langweilen. Wenn es sich schnell anfühlt, dann ist es auch für den Hörer schnell vorbei. Da war viel drin.

Ich könnte noch deutlich länger reden. Stoff hätte ich noch gerade noch ein paar Sachen im Hinterkopf, aber ich würde sagen, für heute jeder, der sich für dein Buch interessiert, Karriere Killer, ich habe es noch nicht gelesen, habe ich dir auch ganz am Anfang gesagt, normalerweise lese ich ja immer Bücher, aber bei dir habe ich gedacht, weil ich habe so eine gewisse Idee, wie das aussieht, was ich am Anfang gesagt habe und mich hat unheimlich interessiert, was dein Punkt ist, für mich, der ja mehr für das Thema mehr Zaungast ist, während du ja aktiv damit arbeitest und ich nicht direkt damit arbeite.

Mein Hauptthema ist Ernährung und Krafttraining. Trotzdem spielt ja die mentale Komponente eine riesen Rolle und manchmal ist ja auch f mich dann als Coach wenn ich in Krafttraining und Ern arbeite ich wei woran es liegt warum der andere keinen Fortschritt macht Und das sind dann Glaubenss mentale Faktoren. Eine große Rolle, aber es ist für mich so, das ist jetzt nichts, an dem ich arbeite. Du musst ja auch nicht.

Wichtig ist ja immer, dass du jemanden kennst, den jemanden kennt. Im Zweifelsfall. Oder allein mal schon so ein bisschen. Also ein Buch, das ich gerne empfohlen habe.

Sagt dir Dr. Carol Dweck, Mindset heißt es auf Englisch. Die unterscheidet zwischen, das Buch habe ich gelesen ganz am Anfang, als es rauskam, ganz simpel, die unterscheidet zwischen zwei Arten von Mindset. Fixed Mindset und Growth Mindset.

Und Fixed Mindset in einfachen Worten ist, jemand der halt sagt, es ist halt so, kann man nichts ändern, das ist das, was ich kann, mehr kann ich nicht, oder gerade im Sportkontext ist es, der ist besser, der macht ja irgendwie Doping oder so. Das ist so Fixed Mindset. Und dann Growth Mindset ist quasi diese ein Mindset für Entwicklung ist immer möglich, wenn ich nur nach Wegen suche und die umsetze. Mir war es damals, habe ich ein Buch gelesen und für mich war es so, ist aber schon ein bisschen arg einfach.

Und dann über die Jahre kam es immer wieder und irgendwann dachte ich, nee, nee, das ist es. Und das ist nicht schwarz-weiß, das ist halt ganz viel grau und quasi dieses, ja, ich finde Lösungen dafür. Erstens, ich muss sie finden, dann muss ich sie umsetzen und dann muss ich gucken, ob es Zeit ist, die Lösung oder die Strategie zu wechseln, sodass es kontinuierlich vorangeht. Das war dann so ein bisschen von allen Konzepten, die ich bisher hatte, in seiner Einfachheit, das, was am besten sich übertragen lässt und auch mehr oder weniger das einzige Buch zu dem Thema, das ich ab und an mal so einem Kunden empfehle, so hier, lies mal und viele finden sich dann auch wieder.

Das ist so ein Klassiker-Fixed-Mindset, du bist in der Schule, die Lehrerin ruft dich auf und du denkst dir, warum will die mir schon wieder einen reindrücken. Während jemand mit einem Growth Mindset mehr so rangeht, so jetzt kann ich mich beweisen. Jetzt habe ich die Antwort jetzt. Aber dann macht es wirklich Sinn, wenn du auch das erste Buch von mir liest, weil da diese menschliche Funktionsweise stark vereinfacht da ist und vielleicht gesagt ein Arsch voll Werkzeuge, wie du dann mit dir selber besser umgehst und mit bestimmten Themen besser umgehst.

Ich wusste bis heute Morgen nicht, dass du ein erstes Buch hast. Du hast es ja richtig gesagt, ich bin ja eher mehr im Untergrund so, also von daher, dadurch, dass das zweite kommt, kommt natürlich das erste auch nochmal im Buch. Und viele fragen ja, was ist denn der Unterschied? Also der erste ist so da geht es um den Mensch betrachtet als Mensch und in meinem zweiten geht es halt um das Thema Karriere Ich werde das erste auch holen die wir beide lesen Ich werde dann auch in einem der folgenden Podcast davon berichten.

Ja, gerne. Auch dein Feedback und so finde ich cool. Und wie gesagt, vielen Dank, dass ich da sein durfte. War echt eine große Freude.

Ich hatte dich lange, lange im Kopf. Aber ich dachte, du bist im Untergrund. Und als ich dann das Buch gesehen habe, dachte ich, okay, jetzt ist Now it's time. Ready for Rumble.

Und Website, wo finden wir dich? www.hfcoaching.de oder eben dann dieses neue Unternehmen www.elean-team.de E-L E-L-E-A-N Alle fragen, wie kommt ihr auf E-L-E-A-N? Das ist relativ einfach. Wir haben Namen gesucht und dann haben wir gesagt, okay, was sind unsere USPs? Und wir haben fünf.

Also leistungsoptimiert. Erstmal erfolgreich E. L, leistungsoptimiert. E, effektiv.

A, anders, N, nachhaltig. Elean. Gleichzeitig ist es irgendein griechischer Gott von bla bla und es gibt irgendwas. Es gibt niemanden, der das hat.

Und ist nah an Eleganz. Das hört sich auch gut an, ja, das ist richtig. Cool, heißt elean-team.de Die Homepage ist gerade im Entstehen, weil die Firma ist, wir haben jetzt die ersten Referenzprojekte immer. Sehr erfolgreich, wenn wir erstmal aber gesagt haben, okay, wir machen was völlig Neues, also brauchen wir jetzt ein paar Referenzprojekte. die haben erfolgreich hinter uns, haben wahnsinnigen Erfolg und alle sagen, okay, haben sie nicht erlebt, nachhaltig auch nicht erlebt, also top, sind wir auf dem richtigen Weg.

Vielen Dank, das ist auch nochmal ein kleiner Werbeblock eingeblendet zum Schluss. Ich bin überzeugt, dass da für viele einiges ein Mehrwert ist. Definitiv. Die mentale Komponente und mentale, emotionale Komponente.

Ist für viele auch das, was ich in alltäglichen Arbeit sehe, ein Weaklink oder eine Hürde, die, wenn sie sie überwinden, da viel passieren kann. Aber das für viele, ich hoffe, dass es für viele ein Anstoß ist, sich da selbst ein bisschen zu hinterfragen, zu reflektieren. Dass für manche, die das schon tun, dass die dann auch direkt Tools an der Hand haben, Buch lesen, Seminar vorbeischauen. Und dass da sich was in die richtige Richtung bewegt.

Das ist ein großartiges Thema, mit das immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Definitiv. Mehr dem mehr Aufmerksamkeit schenken, dann würden sich auch deutlich mehr entwickeln können. Definitiv.

Cool. Cool, vielen Dank, Wolfgang. Sehr gerne. Alles klar.

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