Das Phänomen des Trainingsweltmeisters
Das große Thema, das wir in der letzten Folge angeteasert haben und das für mich immer ein faszinierendes Thema ist und das da draußen sehr viele auf unterschiedlichem Leistungsniveau und neben dem Sport natürlich auch den unternehmerischen Bereich betrifft, ist dieses Thema Trainingsweltmeister. Also jemand, der abliefert, wenn es quasi nicht um viel geht und kaum jemand zuschaut und dann, wenn es um mehr geht und mehr Zuschauer da sind, das Zittern anfängt. Also ich glaube, wir hatten ja gesagt, es sind mehrere Menschengruppen, die es betrifft, die auch ein bisschen separat oder differenziert zu betrachten sind.
Also bei einem ist es so, bei den Hochsensiblen, also bei den HSP-Lern, ist immer wichtig, entscheidend, Sinnfrage. Warum mache ich das überhaupt? Weil viele machen es dann eigentlich nicht für sich, sondern weil man es halt macht, weil es erwartet wird, wenn sie jünger sind, weil es die Eltern sind. Und im Endeffekt hat es immer was zu tun, wenn ich es nicht für mich mache, dann schaffe ich sowieso den Sprung ins Rampenlicht.
Schwierig, wenn man das Thema auffallen, weil die HSPler haben alle auch ein Thema mit dem Thema auffallen. Weil wenn man abliefert, fällt man ja auf. das Zweite, also Sinn und Auffallen. Dann bei den in Anf normalos bei der breiten Masse stecken halt immer dahinter Wir Menschen sind ja immer so wir denken ja dass wir denken also dass das Gehirn praktisch die Ratio unser System bestimmt aber es ist ja einfach nicht so
Umgang mit Ängsten und Leistungsdruck
Und wir kennen ja alle so diese Sätze, ja du musst Ängste bekämpfen und du musst Ängste wegdrücken und Ängste bis hin zu Ängste eliminieren und das ist natürlich völliger Quatsch. Also wenn du stark im Kopf bist, einen großen Willen hast, kannst du die Ängste immer eine Zeit lang verdrängen, aber die kommen natürlich dann immer wieder um die Ecke. Und da wir uns freiwillig nicht mit dem Thema Ängste beschäftigen, müssen sie ja irgendwo um die Ecke kommen. Und was bleibt dann meistens übrig?
Dann, wenn ich liefern muss. Und wenn ich was tatsächlich gern mache, also weniger im Geschäft oft, weil es da auch ein Tabuthema ist, aber dann im Freizeitsport. Da kommen die dann raus. Und da werde ich dann entsprechend konfrontiert, weil diese Trainingsweltmeister, die haben ja im Training keinen Druck, also keine Angst zu haben, aber jetzt kommen sie in den Wettkampf rein und jetzt muss ich liefern.
Und dann kommen die Ängste um die Ecke, Versagensängste. Ängste, nicht gut genug zu sein. Und dann krepieren ja viele dran, trainieren halt noch mehr und dann gibt es die Schlauberger, die Schlauberger-Trainer, die dann sagen, ja, da muss man durch und dann muss man die Arschbacken zusammenkneifen und du musst die drei Ängste ankämpfen und wegdrücken und so und das gibt natürlich dann ein Fiasko, Weil wenn dann die Ratio, also der Kopf sagt, okay, es geht, gegen die Emotion, ja, ich habe aber Angst, und der Zwiespalt groß ist, dann bade es halt irgendwann den Körper aus. Und viele, es gibt viele, die dann tatsächlich froh sind, dass sie sich verletzen.
Auch die hatte ich schon zur Hauf, sowohl Unternehmer als auch Freizeitsportler, als auch teilweise Profisportler, die dann froh waren, dass sie mal raus waren aus dieser Geschichte. Aber das Thema Korrelation, denke ich, gehen wir vielleicht mal anders mal an, so ein bisschen ausführlicher. Also es geht hauptsächlich um das Thema Ängste. Das heißt, wie unterdrücke ich die jetzt nochmal?
Gar nicht. Also du darfst sie gerne unterdrücken, nur du wirst es nicht schaffen. Die kommen dann irgendwo wieder um die Ecke. Und das Geile daran ist, die kommen immer dann um die Ecke, wenn du es am wenigsten gebrauchen kannst.
Also da kannst du die Uhr danach stellen. Also letztendlich, wenn dir dann sportwichtig ist, dass du jetzt deinen Wettkampf hast und hast die immer weggedrückt, dann kommst du natürlich genau da um die Ecke. Das heißt, der erste Schritt wäre, sich den Ängsten bewusst zu werden. Genau, dass es nicht um Ängste überhaupt geht.
Der zweite Schritt wäre, dass ich, also der Athlet, haben darf weil uns wird ja immer suggeriert dass man nicht haben darf Und das Geile an der ganzen Geschichte ist ja die meisten denken ja wenn ich habe bin ich nicht erfolgreich Und das stimmt schon fünfmal nicht. Ich kenne mehr als genug Weltklasseathleten, die voller Ängste sind und trotzdem Weltklasse sind. Aber da wird nicht über Ängste gesprochen, über das Thema. Deshalb, der Hobbysportler denkt ja auch, wenn ich Ängste habe, kann ich nicht erfolgreich sein.
Und das ist natürlich Schwachsinn. oder ich kann nur erfolgreich sein, wenn ich gut drauf bin. Auch Schwachsinn. Ich kann tief traurig sein und trotzdem Top-Leistung bringen. Überhaupt kein Thema.
Sondern es ist relevant, es ist auch ein Zeithema, also ein Zeichen der Zeit im Moment, zu akzeptieren, dass es Ängste gibt. Gucken wir die Zeitungen, werden ja immer Ängste geschürt. Jetzt mit Corona lange Zeit und jetzt kommt Energiekrise, blablabla, das heißt, wir haben ja sowieso alle voller Ängste. Aber keiner sagt, dass er Ängste hat, aber jeder hat sie.
Weil es eben ein Tabuthema ist. Und so der Freizeitsport ist natürlich dann ein willkommenes Ventil. Und eigentlich sollte man auch dankbar dafür sein, dass sie irgendwann rauskommen, weil sonst wird es irgendwann gesundheitsschädlich oder kann gesundheitsschädlich werden. Also erster Schritt, benennen.
Mal nachfragen, okay, vor was habe ich denn Angst? Zweite ist, ich benenne es meistens Versagensangst, ist immer letztendlich dahinter, die Angst nicht gut genug zu sein, nicht zu genügen. Punkt 3 ist, ja, ich darf Ängste haben, die gehören zu mir. Punkt 4 ist, ich will die auch nicht mehr verdrängen, ich lasse die einfach auch mal zu.
Punkt 5 ist, ich lege meinen Fokus dann auf was Positives. Dann ist die Angst zwar im Untergrund immer noch da, aber die schlägt aus. Die meisten gehen dann auch gedanklich in alte Strukturen rein, in Verletzungsstrukturen. Und das ist ein Training, weil die meisten Menschen wollen ja immer einen Knopf haben, den berühmten, wie schalte ich das aus?
Wolfgang, du lächelst, aber es ist ein Training. Und wir Menschen wissen, okay, wenn wir jetzt Muskeln zunehmen, wenn sie zu ihr kommen, sie müssen trainieren. Aber wie viele Menschen trainieren, wenn es um die Ängste geht? Keiner.
Die wenigsten. Keiner ist falsch, aber die wenigsten. Und das ist auch ein Training, zu lernen, dazu zu stehen, dass man sie hat und natürlich auch damit umzugehen. Und wenn es dann traumatisch belegt sind, die Ängste kann ja auch sein, dann nehme ich halt professionelle Hilfe.
Und das sollte dann auch kein Tabu-Thema sein. Sicherheit einer der h oder einer der Hauptgr warum die nicht trainiert werden ist weil sich die wenigsten bewusst sind dass man da gro was machen kann um das zu verbessern Wahrscheinlich hast du sogar recht weil die wenigsten sind sie bewusst dass es um geht Sondern die trainieren eher noch mehr und geben noch mehr Mittel für Gelder, für Nahrungsergänzungsmittel und sonstige Sachen aus. Oder Baldrian oder sonstige Mittelchen, anstatt einfach mal in den Spiegel zu gucken und zu fragen, darf ich denn überhaupt Ängste haben? Oder was macht, oder andersrum, man muss vorsagen, was macht es denn mit mir, wenn ich nicht abliefer?
Dann fühlt man sich scheiße. Und wenn dann meine Kumpels abliefern und ich nicht, dann fühlt man sich ja noch scheißer. Und dann, um was dreht es dann? Dann sind es einfach die Ängste.
Und mein Wolfgang, du kennst ja auch ein paar Kabinen und bei dir sind auch Sportler da, reden die über Ängste? Also ich habe noch keine Kabine erlebt, wo Profisportler über Ängste reden. Das ist ein Tabuthema. Und es ist auch in Unternehmen ein Tabuthema.
Vor allem in größeren Gruppen. Ja. Und wir finden es alle toll, wenn einer sagt, so wie in Mertesacker nach der Karriere, ja, ich habe da Ängste und habe Durchfall gehabt, sagen wir, ja, alles toll. Aber hätte er vielleicht mal während der Karriere sagen können.
Macht aber keiner, weil wenn dann an der gelben Wand vor Dortmund die 25.000 dann dich auspfeifen und dich beschimpfen, das macht natürlich auch keinen Spaß. aber wir sind jetzt gerade in der Zeit wo wir massiv mit dem Thema klarkommen müssen, wir wissen ja auch nicht was passiert mit Putin, blablabla das heißt wir sind viel Ungewissheit, viel Ängste aber keine Rede drüber, das ist sensationell
Historischer Kontext und Generationenwandel
Ich hatte vor Wochen was gesehen, was ich faszinierend fand so zum Thema Angst und Perspektive, da war im Endeffekt eine Aufzählung von, wenn du 1900 geboren bist, dann warst du quasi in der Mitte der Pubertät, als der Erste Weltkrieg losging, dann kam die Spanische Grippe war es, dann kam der Zweite Weltkrieg, dann kam der Wirtschaftskrise kam, dann war der Zweite Weltkrieg, dann kam danach war auch irgendeine Pandemie. Wiederaufbau. Meinst du Kontradieff? Irgendeine Pandemie war es, da gab es nochmal was.
Ne, Kontradieff, das war ein russischer Wissenschaftler, das war der Erste, der das so in Dekaden unterteilt hat. Das, was du jetzt sagst. Und da gab es immer pro Dekade eine Überschrift. Und da war es eben die Kriegsgeschichte.
Die Entwicklung von Männlichkeit und Emotionen
der Wiederaufbau, Kriege, Wiederaufbau, Enttabuisierung der Sexualität, also 68, dann die Gleichberechtigung der Frau, was ja damals dann ein wichtiger Schritt war, dann kam die Hightech-Revolution, so bis Anfang in den 90er Jahren, wo man in unserem Alter eigentlich schon zum alten Eisen gehört hat. Und dann kam das Thema Mensch wieder im Vordergrund. Mensch sein ist wichtig, wie funktionieren Menschen? Menschen und ich sage jetzt, wir sind jetzt in der in der Emanzipation des Mannes und der Offenlegung, dass es Gefühle gibt und dass die salonfähig sind.
Warum Emanzipation des Mannes? Weil wir natürlich so in der Nachkriegszeit, also wir haben, unser, mein Vater war jetzt Kriegskind, der hat mit, wo der 12, 13, 14 war, haben die Leichen aus dem Bunker rausgeholt und so. Da gab es gar nicht so viele Psychologen wie Themen, die die da auch hatten. Das heißt, man muss halt wirklich stark sein.
Im Wiederaufbau hat man mit Gefühl auch nicht viel anfangen können. Und wir kennen ja auch alle, ein deutscher Junge weint nicht, haben wir vorher schon gesagt, ein deutscher Junge zeigt keinen Schmerz oder ein Mann zeigt keine Schwächen und so. Das sind ja alles so Glaubenssätze, die mal Obertunen waren, auch ihre Berechtigung hatten früher, aber jetzt eben enttabuisiert werden müssen, um eben diese Geschwindigkeit, mit der wir jetzt konfrontiert werden und das, was auch noch kommt, damit klar zu kommen. weil wir Männer, wir verbrauchen viel zu viel Ressourcen, weil wir jeden Tag ja unsere Gefühle wegdrücken müssen.
Interessiert ja keinen. Dieser Switch basiert ja auch zu einem gewissen Maß drauf. Also wenn es ist der Erste Weltkrieg, dann war auch eine Pandemie, dann war Zweiter Weltkrieg, dann war die Pandemie, dann kam Vietnamkrieg und so weiter. Wenn du jetzt 1900 geboren bist, wenn du überlegst, in welchem Zustand die Welt war von 0 bis 75, während wenn du jetzt die aktuelle Zeit anschaust, ist natürlich, klar, sind Gefahren und wenn man die Konflikte und auch die Pandemien sind, wenn man es vergleicht, natürlich nicht mal annähernd in dem Ausmaß, wie wenn du 1900 geboren bist.
Das ist richtig. Und auch wenn du mal davor schaust, 1800, 1700, da gibt es dann auch alle 100 Jahre gibt es Pandemien. Wenn du da eine Pest nimmst und so weiter, da haben wir jetzt, wenn ich sage, einfache Zeit, aber eine Zeit die nicht ganz durch diese wirklich gro Konflikte gepr ist was mit Sicherheit auch eine gewisse Basis schafft um sich mehr mit solchen Themen auseinanderzusetzen Wenn wir jetzt in einer massiven Stresssituation wären, dann wäre die Basis natürlich auch eine andere, sondern dann ist nicht, ich möchte mich jetzt entwickeln und mich mit deinen Ängsten auseinanderzusetzen, sondern ich will überleben.
Genau, das ist schon so richtig. Das ist richtig. Das gab ja alle 100 Jahre, so Corona 100 Jahre vor, war ja die, Anfang 20 war ja die, 1920 war ja die spanische Grippe, da davor war irgendwie auch eine Wahnsinnspest und so, also Klebra, keine Ahnung was, aber es gab immer so alle 100 Jahre Zyklen und das ist so, da hat man andere Themen, aber jetzt sind eben andere Themen auch opportun und da müssen wir uns halt auch gewaltig anpassen, wir haben gesprochen über das Thema Arbeitnehmermarkt, wir haben gesprochen über das Thema, wie verändern sich die Führungskräfte, es gibt auf einmal HSPler, da hat vor 40 Jahren keiner, oder vor 30 Jahren, vor 20, vor 10 Jahren noch keiner drüber gesprochen.
Das heißt letztendlich, diese Funktionsweise des Menschen rückt halt immer mehr in den Vordergrund und muss ja auch, weil letztendlich die Hightech, wir haben Künstliche Intelligenz gesprochen, aber der Mensch muss ja trotzdem anpassen, weiterentwickeln und der Weiterentwicklung sind erstmal auch wie Männer gefragt. Das wäre letztendlich diese Enttabuisierung von Ängsten und Gefühlen, du kannst dich erinnern, früher hat bis an Pest, Lebra irgendwie gestanden, dann kam irgendwie Krebs und so, in 10, 20 Jahren ist Krebs wahrscheinlich wie Grippe irgendwo. Dafür gibt es MS, ALS und die Erkrankung des Nervensystems.
Und Nervensystem im wahrsten Sinne des Wortes heißt ja letztendlich auch, hat was mit Gefühlen zu tun. Und wir Menschen, wir denken ja immer, oder wir Männer, wir denken, aber 80% Informationen gehen von unten nach oben, also vom Bauchhirn zum Kopf runter. Auch das zeigt ja, wie wichtig eigentlich das Thema Gefühle wäre, aber wir reden halt einfach zu wenig drüber. Das heißt jetzt nicht, dass wir jetzt nur noch ein Gefühlsduselei uns irgendwo ergeben, sondern das heißt einfach, dass wir uns, dass wir lernen, dass es diese Ebene gibt und dass wir uns mit der Ebene auseinandersetzen dürfen, Schrägstrich auch müssen.
Und dazu gehören natürlich auch Ängste. Und das Thema mit Menschen umgehen hat viel mit dem Thema Sensibilität zu tun. Wann spreche ich wen wie an? Wann halte ich mal die Fresse?
Wann muss ja man schiebe ich einen an wann halte ich ihn dann muss ich mit die sch hand dr gehen wann habe ich die rolle wann habe ich die rolle wer denkt da dran Oder andersrum wer praktiziert ist Dann sagt man ja keine Zeit keine Zeit aber nat haben wir Zeit
Effizienz und menschliche Bindung in der Arbeitswelt
Es gab ja auch wieder eine Statistik, die sagt, okay, von einer Stunde Arbeitszeit, was schätzt du, wie viel Zeit effizient da wirklich gearbeitet wird? Im Schnitt? Verschwinden gering. 25 Minuten im Schnitt von einer Stunde. Also wo wir jetzt wirklich von effizient arbeiten.
Natürlich gibt es auch Berufe, wo du dann 100% machen musst, wenn du gerade in irgendeinem Prozess drin bist, aber im Durchschnitt musst du überlegen, von einer Stunde arbeiten wir effektiv 25 Minuten. Was machen wir in den anderen 25 Minuten? Ja, wir gucken ins Internet, wir labern ein bisschen rum. Und da könnte man ja zum Beispiel auch mal das ein oder andere Wort oder mal zuhören über die Befindlichkeit meines Kollegen, sei es im Sport oder auch im Beruf.
Wir fragen ja immer, wie geht es dir, aber was passiert, wenn einer sagt Scheiße? Aber der, der fragt, ist aber ruckzuck weg. Das ist unhefflich, wenn er ehrlich antwortet. Ja, aber wer hört sich das dann an?
Die sind sofort weg. Weil es interessiert eigentlich auch keinen. Und das Interesse am Menschen und für Menschen, das hat eine lange Zeit da wirklich, war nicht da. Und so ist natürlich im Sport noch viel mehr.
Hat man ja auch gesagt, okay, Fußball, wenn du nicht lieferst, kommt halt ein nächster. Aber sagen wir mal, die herausragenden Talente, die haben wir ja schon gesprochen, aber was halt viel wichtiger ist, dass der Amateursport ja auch so wichtig ist und dass auch gerade solche Themen wie Versagensängste da einfach auch hochkommen dürfen, sollten. Jetzt mal überlegen, ob das jetzt grammatikalisch halbwegs vernünftig war. Aber das ist einfach, ja, das ist, ja, dass man sich selber erlaubt, da auch Emotionen zu leben, die man sonst normal nicht lebt und da können Ängste auch dazu.
Da gehört auch mal Wut und Aggression dazu. Ich habe ja erzählt, ich mache Kampfsport und das hätte ich mir niemals für Möglichkeit gehalten und wenn mich da manche sehen, wie ich mich da verhalten, mich da rumschreie und so, denken alle, das ist nicht der, der vor mir gegenüber am Tisch saß und so ruhig und strategisch und so. Und das ist auch wichtig. Und wenn das halt freiwillig ich tue, dann kommen halt die Ängste.
Ist auch eine Emotionalität. Und wenn ich Schmerzen habe, Schmerzen ist auch ein Gefühl.
Kampfsport zur Stressbewältigung
Thema Wutaggression ist auch nicht weil das oftmals sehr negativ behaftet ist was das ja am Ende vom Tag genau genommen nicht ist sondern was normal ist das ja auch eine gewisse zu einer gewissen Balance wieder führt im Idealfall. Ist nur zu empfehlen und es gibt halt nicht so viele Mechanismen mit Wut und Aggression umzugehen. Viele sagen, erzählen mir dann, ja, sie gehen eine Stunde joggen, aber da kriege ich die Aggression ja gar nicht raus. Also meines Wissens nach gibt es halt nur zwei Möglichkeiten.
Die eine ist das Schreien aus dem Magen raus, das ist sehr unangenehm, weil das mal probiert hat. also jetzt nicht aus dem Hals, sondern wirklich aus dem Magen raus und das zweite ist Highspeed Boxing. 3-4 mal 10 Sekunden vor der Lotte auf so einen Boxsack einhämmern, danach geht es dir gut. Also da gibt es keine Wut mehr. Da gibt es keine Aggression mehr, aber sie ist draußen. Wir sehen es ja auch bei ELEAN, wenn wir mit Unternehmer, Führungsleuten arbeiten, wenn ich das erste Mal auf so einen Boxsack oder so überhaupt mal, wenn man so die Technik so, die tun sich unheimlich schwer dagegen zu donnern, so eine Pratsche oder einen Boxsack. und tun sich noch schwerer damit, gleichzeitig einen Schrei loszulassen und tun sich noch mehr schwerer damit, gleichzeitig auch noch zu atmen.
Weil was passiert denn, wenn wir am Stressen oder Ängste haben? Genau. Dieses Hechelatmen und wenn du das erste Mal in so einer Sparring-Situation mit einem Profi-Kämpfer bist, du weißt ja, der tut dir nichts. Aber du bist nach einem Minute tot, wenn überhaupt.
Du hast es ja selber erlebt.
Atmung und Stress im Kampfsport
Was einer der schönsten Punkte ist, wenn man eine Brücke schlägt zum Thema Training, gerade im Leistungssport, wenn man schwer atmet, heißt es ja immer, Ausdauer fehlt und da gibt es zwei primäre Gründe, dass zu wenig trainiert oder zu viel trainiert, aber der dritte Punkt, der unterschätzt wird, ist diese Stresssituation. Gerade im Kampfsport, wenn einer irgendwie für drei Runden Kampf immer fünf Runden trainiert, sein Kardio reicht und dann im Kampf ist er nach der ersten Runde platt und dann heißt es nicht, das nächste Mal müssen wir mehr Kondition trainieren, mehr Ausdauer trainieren. Nee, nee, da muss ruhiger bleiben.
Den Cortisol Adrenalin und Ademfrequenz, Puls ist nicht gut für dein Cardio. Das ist so. Und das Thema Stressmanagement, da gibt es dann auch viele intelligente Ansätze und weniger intelligente Ansätze. Dann heißt es ja, mach Atemtechniken, mach Yoga, hat ja alles eine Berechtigung.
Wenn wir zum HSP-Häler hochbegaben kommen, der kann nämlich nichts anfangen. Also mich kannst du mit Atemtechniken und Yoga jagen. Alles probiert, funktioniert nicht. Aber was funktioniert?
Kaum Sport. Ich habe vor einem Monat mit einem trainiert, der wahrscheinlich der beste grappler ist mit dem ich bis dato trainiert habe und dann ein bisschen technik gemacht und dann quasi ein reines rollen und nach den mir 20 Minuten gerollt hat, hat mich angelächelt und hat gemeint, ich soll nicht vergessen zu atmen. Dann hast du aber schon 20 Minuten, ist schon gut. Nach 20 Sekunden.
Nach den ersten 20 Sekunden. Ich habe dann tatsächlich gemerkt, wie plat ich bin nach einer Minute. Weil natürlich dann, auch wenn ich weiß, es ist keine Gefahr da, aber du willst ja dann quasi auch nicht, du hast ja einen gewissen Anspruch. Und dann war, obwohl ich eigentlich immer relativ entspannt bin, war da die Anspannung so hoch, dass ich einfach komplett vergessen habe zu atmen. und dann bin ich danach auch kaum noch in ein normales Atmen reingekommen und war ja nach einer Minute, zwei, ich war platt.
So wie ich normalerweise nach dem ganzen Training nicht ermüdet bin. Und er hatte dann 20 Sekunden direkt, hat er gelächelt, gemeint, don't forget to breathe. Ich merke es ja auch, es gibt kaum einen Profisportler, sie sind ja austrainiert, das ist ja nicht so, dass sie jetzt schlecht sind, die, wenn du mit einem Profisportler das erste Mal Sparring machst, eine halbe Minute überleben im Sinne von, sind eine halbe Minute kaputt, wenn es der Profisportler drauf anlegt, weil die gar im Atmen herkommen. Die bist du so unter Stress und deshalb machen wir ja auch jetzt mit Elian auch diesen Kampfsportthema integrieren wir ja in so Seminar genau aus dem Grund Stressmanagement.
Und wir Menschen denken ja immer, unter Stress sind wir nicht mehr leistungsfähig und können nicht mehr atmen und genau das funktioniert. Und das ist eben das Thema, das ist auch ein Training, wie mit Ängste umgehen, wie gehe ich mit Stress vernünftig um und wie erlebe ich Stress, wenn ich mal wirklich wir in einer Kampfsituation ein bisschen Stress pur. Und wenn du das dann trainierst, das habe ich einmal mit mir selber erlebt, noch mit vielen Profisportlern, du wirst deutlich stressresistent. Aber du musst natürlich auch mit Kampfsporttrainern arbeiten, die dann auch speziell gebrieft sind.
Also das kann man nicht mit jedem machen. Da haben wir auch negative Erfahrungen gemacht. Und das Zweite ist, auch wenn du in so eine Prats immer einhaust, dann gibt es halt wie viele Trainer, die labern, labern, labern, labern und labern und erklären und labern, labern, labern. Ich liebe die ja, die zu zerpflücken.
Und das Ziel ist, Zu sagen, du machst einmal vor und dann machen wir nach. Und dann siehst du auch schon, wie schwer sich manche tun. Ja, wie war das nochmal, bla bla bla bla. Einfach mal diesem Gefühl zu folgen, was ja eine ganz normale Bewegung ist, streck deinen Arm aus.
Also berühr den Box ab. Wie kompliziert es viele dann auch machen. Wie geht es normal, links, rechts, rechts, links. Und auch da letztendlich in diesen Seminaren den Menschen zurück zum Gefühl zu bringen.
Das ist ja eine Gefühlssache. klar ein bisschen Technik und wir werden ja immer totgelabert dann als Trainer Alle Trainer labern tot Ich habe ja auch Golf den habe ich ja kuriert der labert kaum noch mit mir Weil ich ihm einfach gesagt hätte, er soll einfach mal die Fresse halten. Also wenn du mir was sagst, dann gib mir doch mal die Chance, mal das nachzumachen oder mal vier, fünf Mal zu probieren, dass ich mir selber ein Gefühl dafür kriege. Oder auch das erste Kampfsport, die haben ja auch mit totgelabert. Hey, stopp, shut up, man.
Lass mich doch erstmal probieren. lass dir mal ein Gefühl dafür kriegen, wie sowas funktioniert. Und dann muss ich mich natürlich auch, ich war ja selber Trainer, du laberst halt immer dann meistens, wenn du dann irgendwie dabei bist, aber doch nicht dabei bist. Denkst halt irgendwas anders und laberst halt. Oder dir dann halt noch erzählen, ja, deine Muskelbrille links macht dann genau das, wenn du mit dem rechten Arm zuschlägst, blablabla.
Dann sag ich, hey, ist das Relevantes für mich? Nein, es ist nicht relevant für mich. Ein Kampfsporttrainer, der hat mir erzählt, also machen die Übungen, weil mach das und das und das und das, dann hör ich dem zu, ey stopp, interessiert mich nicht. Der philosophische Aspekt ist...
Sag mir, was ich tun soll.
Das Image des Kampfsports in Deutschland
Was ich mir für Kampfsport wünsche, beziehungsweise ich hoffe, was der nächste Trend ist, weil aktuell die absolute Mehrheit der Kampfsport Gyms in Deutschland sind entweder so die Philosophen, die dann halt ihre Grundidee haben von whatever, Selbstverteidigung und die dann halt da so Vorträge gehalten, was dann aber am Ende vom Tag nicht wirklich Kampfsport ist, ohne dass es jetzt wertend ist, aber es ist halt so ein bisschen. Und dann hast du halt die Kampfsportstudios, wo du, wie du vorher gesagt hast, du hast 80% Mobbing-Opfer oder Leute, die gemobbt wurden und die dann quasi den Kampfsport suchen des Kampfes wegen.
Und da ist es natürlich auch so ein bisschen ein Thema, du in beiden Fällen hast du eine sehr spezifische Zielgruppe. Die Zielgruppe, die ich gerne jetzt hätte oder von der ich mir wünsche, dass es sie gibt, ist so dieses Kampfsport als Sport. Und ein großes Thema, was du da halt brauchst, was ich sehe, auch wenn ich jetzt Leuten empfehle, Kampfsport zu machen oder mal mit Jiu-Jitsu zu probieren, empfehle ich sehr gerne so One-on-One. Denn du hast halt als Beispiel, wenn ich jetzt jemand empfehle, der 40 ist und Jiu-Jitsu ausprobieren will, dann wird es schwierig, wenn ich dem sage, geh in das Studio, wo ich weiß, da ist der durchschnittliche Trainierende 20 und muss jetzt unbedingt sich beweisen, Dass er k kann nicht gut Ich selber habe ja auch wenn ich mit jemandem trainiere den ich nicht kenne sage ich ich spiele Jiu ich k kein Jiu sondern es geht ja in erster Linie um die Bewegung nicht um den dass ich jetzt wenn du sowas wie Kickboxen machst, nicht, dass ich denen jetzt einfach so heftig eine einschenke, wie möglich, um denen zu zeigen, dass ich besser bin, sondern diese Bewegungskomponente und ein großer Faktor ist ja der Trainer einfach, dass der Trainer imstande ist, dass der Trainer sich nicht beweisen muss oder dass der Trainer keine Vorträge halten muss, sondern dass der Trainer quasi das so strukturiert, dass du gefordert bist, aber gleichzeitig Erfolgserlebnisse hast, sodass du dranbleibst.
Das ist so. Ich bin ja jetzt auch schon ein bisschen älter und ich habe mit 56 Kickboxen angefangen, wo eigentlich die wenigsten mit Kickboxen anfangen. Und ich bin da, dass ich das nicht früher gemacht habe, wobei das Thema Kampfsport natürlich immer so negativ besetzt ist. Ich habe auch meine eigene Geschichte mit dem Thema, kämpfen und prügeln und bla bla bla und verprügelt werden und es ist halt, es hat immer so Geschmäckle in Deutschland, das ist immer so Assi-mäßig und sind die Halbstarken, sind die Goldkennenfraktion und so, ja ich finde es da aber beim Golf mittlerweile auch oder bei woanders aber das Faszinierende, was wir in Deutschland einfach lernen dürfen, ist, dass es eine ganzheitliche Ausbildung ist, eines Körpers, wenn man es richtig macht und vor allen Dingen für Führungskräfte ein gnadenlos gutes Stressmanagement Also wir haben ja die Denker, es sind ja viele Führungskräfte, die denken, und sind alle schnell und dies und jenes.
Und dann immer fragen, ja, wie kriege ich meinen Kopf? Und dann gehst du mit denen hin und machst ein bisschen Patze. Und dann stehen die da und sagen, was ist mein Kopf? Oh, ich höre ihn gar nicht.
Und das ist eben das Faszinierende daran. Und da würde ich mir wünschen, dass dieses Kampfsportthema weg von diesem Image, Blut, ich muss dir auf die Fresse hauen und du musst stärker sein wie du und ich muss noch mehr können wie du hin zum normalen, in Anführungszeichen, Stressmanagementsport, dass es zum guten Ton in Anführungszeichen auf Führungsebene geht, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Führung und Selbsterkenntnis
Bei der Konfrontation mit mir, ich sage immer, wer will Menschen fühlen, wenn man sich selber nicht führen kann? Wer will mit Menschen ein Gefühl aufbauen oder die fühlen, wenn die mich selber nicht fühlen? Wenn ich selber meine Gefühle immer wegdrücke, wie soll das dann funktionieren? Und das ist ein klasse Medium wo ich leider Gottes erst mit 56 angefangen habe und wo ich jetzt dann in den Seminaren mit den Lehrern oder mit Profisportlern Unternehmern die alle auch Frauen hohe Abwehr k bla bla und so Und es ist keiner ausgegangen bis jetzt, wo gesagt hat, alles auf Scheiße.
Und es gibt selten, weißt du, dass du irgendwo mit einer Gruppe hingehst und die ausprobieren lässt, die keine Ahnung haben von dem Thema. Natürlich Vorbehalte und Ängste und dann, gut, du siehst natürlich bei MMA Studio, kennst Planet Idas, siehst halt ein paar volltätowierte, das sind aber alles ganz liebe Jungs und die sind ja alle ganz lieb und nett und da ist ja keiner dabei, wo sagt, was willst du denn? Die können ja teilweise Opa von denen sein und dieser respektvolle Umgang und aber auch diese Hürde, das zu machen und alles und sagen, hey geil, was ist das Beste und bla und dies und jenes.
Wie gesagt, wenn wir ein paar Sachen genau berücksichtigen, auch im Umgang mit den Leuten. Und darum finde ich cool, dass wir beide ja auch eine Lanze brechen für das Thema, weil das wird ein großes Thema für die Zukunft. Wie gehe ich besser mit mir, mit anderen Menschen, mit meinen Emotionen um? Bei Emotionen sind ja in Deutschland nicht gefragt.
Wir dürfen ja keine Gefühle zeigen. Wenn einer laut lacht in der Gegend rumläuft, denken auch schon, dass einer einen Dach schadet. Was war nochmal die beste Strategie, um die Emotionen zu unterdrücken? Am besten, es war aber eine Fangfrage, aber lieber Wolfgang, du bringst mich natürlich in der Tiefe.
Nein, Spaß beiseite. du es nicht aber schaffen medium da wo du es leben kannst und viele leben sondern daheim indem es eine frau eine dengeln ist auch keine gute idee oder viele genau das haben ins stadion wenn du da manche unternehmer die oder manche leute die dann die du siehst okay die kennst du jetzt von privat so und auf einmal sie ist im stadion sind zwei menschen und da fällt es halt auf wenn du durchdrehst und beschimpfst da kannst du schreien und machen und jubeln und das habe ich gesagt ist so wichtig diese Massenveranstaltungen. Wenn du es sonst nicht freiwillig machst, aber da machst du es.
Das Geile daran ist, da fällt es halt keinem auf. Normalerweise. Auch wahrscheinlich die Fußballkultur in Deutschland neben England die emotionalste und aggressivste. Diese Hooligan-Kultur.
Das ist ja wieder was anderes. Das ist ja Fußballer, nur Deckmann. Ein Schritt weiter, ja, aber das ja auch so ein bisschen den Emotionen freien Lauf lassen am Samstagnachmittag unter dem Deckmantel des Fußballs da treffen man sich aber die Hooligans sind ja oftmals die Hardcore, die treffen sich ja dann irgendwo auf irgendwelchen Feldern, um sich die Fresse einzuhauen, aber das ist ja praktisch nur unter dem Deckmantel des Fußballs. Aber der Fußball hat in Deutschland so eine wichtige Funktion, weil es halt sozialpolitisch ein großes Thema ist, weil das einzige Medium ist, wo Prof.
Dr. Dr. Meier mit Ludi Lambrusco vom Bahnhof gemeinsam feiert und sich in den Arm nickt, wenn Deutschland gewinnt. Komm, das kann nicht mal vorkommen.
Und vor allen Dingen in den Stadien, wo du Emotionen einfach ausleben kannst. Gemeinsam. Weil welche Deutsche leben, wir leben in einer Zeit, wo leider manche Emotionen ausgelebt werden, leider jetzt mit Messer zücken und auf Kinder, also auf Menschen einschlagen. Aber das meine ich nicht mit Emotionen.
Es geht einfach darum, wenn man die mal dahin schickt zu bestimmten Themen, wäre es für die auch sinnvoller, als jetzt irgendwie auf Bahnhöfen irgendwelche Leute zu verhauen. Oder auch Kinder, das ist immer mehr erinnert. Also da wird wieder Bahnhof, da werden wieder welche verhauen. Die Emotionen werden ja gelebt, aber man kann es besser kanalisieren, indem es vielleicht auch besser vorgelebt wird, besser erklärt wird und halt letztendlich auch Raum geschaffen wird, dass die Kinder oder Menschen, die letztendlich diese Aggressionen haben, dort auch Aggressionen ausleben dürfen in einem geschützten Rahmen.
Weil wenn die da eine halbe Stunde auf die Bratze einhauen, sind sie nicht mehr aggressiv. Ist so. Kennst du ja selber, ne? Ja. auch das, was für mich das letzte Mal schon kurz erwähnt, den Körper-Kopf-Balance zu schaffen, was ja gerade für viele im unternehmerischen Kontext wichtig ist, weil der Großteil der unternehmerischen Arbeit ist kopflastig.
Und natürlich auch der Übertrag, wenn wir auf die letzte Folge zurückgehen, dass der, der körperlich aktiver ist, wie der Profisportler dann mehr diese geistige Belastung hat, wie das jetzt noch vor dem Spiel, im Rahmen seines Studiums was lernt, um da dann die Balance zu schaffen zwischen Körper und Geist. Da gibt es auch immer noch so ein bisschen dieses Vorurteil quasi, Sport macht dumm. Ganz einfach im Kontext. Das kann sein.
Das ist das Gegenteil der Fall. Ich hatte vor kurzem so eine Auflistung gesehen, wo dann hier den Nobel-Race gewonnen und ist leidenschaftlicher Badminton-Spieler und spielt vier Tage die Woche Badminton. Oder hier der MIT-Professor, der Hobby hat Wo du also eine ganze Liste von denen hast die quasi gro Begeisterung f die k Komponente als Hobby haben aber dann gleichzeitig auch in der geistigen oder kognitiven Komponente hochleistungsfähig sind.
Koordinationstraining und Gehirngesundheit
Da gibt es eine spannende Komponente und zwar es gibt ja dann viele, die Sport machen, also das Kraftsport und Fitnessstudios und Triathlon, Fahrradfahren, aber was jetzt auch immer mehr kommt, sind koordinative Themen. wir machen ja zum Beispiel in Seminaren machen wir immer so koordinative Teile, so ganz einfache Sachen Ansteuerung von Finger, Hände Extremitäten und es ist krass wie wenig da teilweise dann auch gemacht wird und die haben dann oft Muskeln haben oft Konditionen, du siehst was machst du, wir gehen jeden Tag eine Stunde joggen ganz stolz, dann machst du mal zwei, drei, einfach koordinative Übungen, koordinative Übungen geht nicht und dieses koordinative Übungen sind ja genau die Übungen, die es ja darum geht, wenn du im Alter gesund sein möchtest.
Das Joggen ist ja ganz gut, das will ich ja gar nicht absprechen und Kraftsport ist auch gut beim Alltag. Aber viel wichtiger ist genauso dieses koordinative Thema. Und so wie du sagst, wie der Nobelpreisträger, der gern Badminton spielt, ist ja hochkoordinativ. Also diese koordinative Schulungen, Ansteuerung von Muskelgruppen und wenn wir das dann oft sehen, aber auch bei Profisportlern, wie schlecht es teilweise ist, Ansteuerung von bestimmten Muskelgruppen, Feindskoordination, krass.
Die außerhalb des üblichen Bewegungsmusters sind. Und das ist auch, was in der Zukunft noch viel mehr auch integriert werden muss in der Außenweiterbildung von Menschen, koordinative Fähigkeiten, weil die ja wieder was mit dem Gehirn zu tun haben, mit einer erhöhten Aufnahmefähigkeit des Gehirns. Und natürlich auch wieder in der Verarbeitung von Gefühlen und auch bei dem Thema Fokussierung auf bestimmte Themen. Das ist ein Thema, was noch viel zu viel brach liegt.
Da gab es mal so mit dieser Live-Kinetik mal eine Zeit lang. Es gibt ja immer in Deutschland so, es gibt drei Jahre, macht jeder Live-Kinetik, dann zwei Jahre macht jeder das, zwei Jahre macht jeder das. Hat ja auch alle seine Berechtigung. Neuro-Athletik war so der letzte Password.
Genau, das ist jetzt dann wieder in, demnächst kommt irgendwas, keine Ahnung, schieß mich tot, was Neues. Aber einfach diese Nachhaltigkeit. Und ich brauche keine Maschinen, um einfache koordinative Sachen zu machen. Ich brauche keinen Computer oder keine computergesteuerte Mechanik um eine Ansteuerung von Zeigefingern und Daumen zusammenzubringen oder mal den zweiten Finger ansteuern und wegkriegen Also es ist krass wie wenig wie schlecht wir da sind Seid dir Rüdiger Gamm was?
Nein. Rüdiger war, in dem Kontext, sie haben mir als erstes eingefallen, Rüdiger war Podcast-Gast vor wahrscheinlich zwei Jahren. Davor habe ich dann, ich schreibe immer zum Podcast-Gast, eine kleine Bio und was ich dann über ihn gefunden habe.
Fingerkoordination und kognitive Fähigkeiten
Rüdiger Gamm hat einen IQ von über 200. Und das war dann so ein Punkt, den ich im Podcast angesprochen habe. Was heißt über 200? Er weiß nicht genau.
Er hat einmal einen Test gemacht. Da war er irgendwie bei 160, 170. Ja, das war zu niedrig. Aber er hat auch schon einen Test gemacht.
Er war bei 250. Ja, das stimmt auch nicht. Das ist viel zu hoch. Und so über 200 grob ist er.
Rüdiger war bei Wetten, Das? Und hat das Höchste, was er gut kann, Er war super schlecht in der Schule und ein paar Jahre nach der Schule war im Radio so ein Kopfrechenweltmeister. Und dem Kopfrechenweltmeister wurden Rechenaufgaben gegeben und Rüdiger hat ihn dann auch im Kopf mitgerechnet und hat dann rausgefunden, dass er die viel schneller ausrechnet als der Kopfrechenweltmeister, der da im Radio ist. Und er hat dann so seine Begeisterung für Mathe erkannt und Potenzrechnen ist so 94 hoch 7.
So was rechnet er halt im Kopf aus und war damit bei Wetten, dass? Und hat dann das höchste Ergebnis jemals gehabt von einem Menschen. Es gab nur einmal ein höheres Ergebnis, es war knapp ein Pferd oder so. Das war quasi mit einer größeren.
Und sein Hirn funktioniert gut. Er hat unter anderem ein Buch rausgebracht, quasi wie man Gehirntraining macht. Und ein paar Sachen habe ich dann auch gefragt, was. Und eins seiner wichtigsten Dinge ist so Fingerkoordinationsgeschiften.
Das ist ja quasi die Fingerkoordination, dass man die trainiert. sowas. Genau. Wir haben kein Video hier, aber was ich jetzt mache, ist quasi mit Fingern, Fingern berühren, um quasi hier so Stufen da drin, dass du hier quasi dem Nervensystem einen weiteren Reiz gibst, um so quasi, je breiter die Basis, desto höher die Spitze, also je besser die Fingerkoordination, desto potenziell größer deine Fähigkeit, so Potenz zu rechnen. Das fand ich super faszinierend, dass es quasi nicht nur das zahlenrechnen ist sondern er mit zuhause koordinativen koordinativen da sein nervensystem weiter input gibt du und das sind ja das ja auch die neuen Themen die dann auch kommen Und da geh es genauso dazu wie jetzt kleine koordinative Übungen, weil die machen wir einfach nicht.
Und das reißt ja wieder Gehirn und man sagt ja immer im Alter, Gehirn lässt nach, ne, wir geben einfach kein Futter mehr. Die meisten beschäftigen sich ab 50 mit der Rente. Und man hat es ja, glaube ich, bei den letzten Folgen gesagt, dein Gehirn wird ja trainiert von außen bis zum Ende des Studiums, im normalen Fall. Und danach bist du selber verantwortlich.
Aber du wirst aber 25 Jahre lang gebrieft, dass jemand anderes das macht. Und an den Spagat kriegen schon viele hin, lernen hin zu sagen, okay, vielleicht muss ich auch trotzdem was machen, mit Fortbildung, wie auch immer. Und ich bin ja auch brutal neugierig und deshalb schule ich auch meinen Kopf regelmäßig. Und ich meine, von der Schnelligkeit ist auch von der Aktionsschnelligkeit, man kann sich trainieren.
Ich bin jetzt 60 und keiner denkt wie schnell ich immer noch reagieren aber warum mache ich das weiß auch trainieren wenn er zum beispiel die jungs haben den sparring macht das erste mit mir sparring machen fünf sekunden haben zwei japs drin und dann denken sie gibt es ja gar nicht so wie der welt denkt der 60 küssel wohlstandsbeuchle und so kommt bei loomäßig daher und das ist ja genau das training und ich habe es neulich mal gemerkt die war mit dem hund draußen da war so ein bisschen so leicht Schnee und ein Dab in ein Loch rein. Normalerweise fällt es dir ab einen gewissen Alter um und hast auch sonst was gebrochen.
Zack, zack und ich war da. Sofort ausgeglichen das System. Aber warum ist es so? Weil ich es trainier.
Persönliche Ziele und Altern im Sport
Wie oft machst du die Woche Kampfsporttraining? Also wenn ich Zeit habe, würde ich es am liebsten jeden Tag machen. Manchmal mache ich zwei, drei Wochen gar nichts. Weil ich einfach keine Zeit habe und dann auch zu faul bin, weil ich muss ja sagen, ich muss kein Weltmeister werden.
Manchmal war ich drei Tage hintereinander. Okay. Und es ist immer erstaunlich, wenn ich mal zwei Wochen nix mache, drei Wochen nix mache, dass anschließend, also die Reaktion oder manche Übungen teilweise sogar besser klappen nach drei Wochen Pause, wie im Trainingsprozess. Und das Coole an den Trainern, den ich habe, die sagen ja nicht, also ein 60er muss es statistisch so und so und so und so machen, interessiert mich alles nicht.
Sondern mein Ziel ist ja, ich will ja irgendwann mal boxen, zehn mal drei, also zehn Runden gehen, 10 mal 3 Minuten. Das Ziel? Das ist mein Ziel. Und so, je nachdem, mit wem ich das mache, bei 7 Runden bin ich mittlerweile, 6-7 Runden, je nach wie die mich da attackieren, weil ich am meisten kleinere und die kommen halt nicht ran, das ist dann wieder Stressmanagement.
Und da will ich mal hinkommen, das ist mein Ziel, zehnmal drei Runden mit irgendeinem Profikern Versparing machen. Also keine Angst, wir hauen es nicht auf den Nischl, aber es ist halt so leichte Berührungen und ich fange dann schon auch mal ein. Aber jetzt nicht so, dass man mit blutenden Platzwunden und blauen Augen, gut, das kann mal sein, aber rauskommt. Also es ist nicht gewaltvoll.
Du spielst Boxen? Ja. Mein Trainer sagt immer, wir tanzen. Und es ist wirklich ein Tanzen.
Meine Beweglichkeit, Koordination ist Wahnsinn. Aber gut, das ist meine persönliche Geschichte. Wenn ich 70 bin, will ich eigentlich immer nur 10 Runden kämpfen. Ich merke einfach, mein Körper ist Wahnsinn, wie er sich trotzdem weiterentwickelt.
Aktionsschnelligkeit, Reaktionsschnelligkeit, Koordination, weil wir auch viele koordinative Dinge machen. Und dann kennst du ja auch diese Scheißübungen mit den Bändern da, die immer so einfach aussehen, aber an den Rande des Wahnsinns treiben. Man muss halt nicht trainieren. Das ist einfach mega und da möchte ich auch gerne immer auch alle einladen, dass Alter nichts mit Entwicklung zu tun hat.
Physisches Potenzial und Erfolge im späten Alter
Ja, vor allem beim Nervensystem ist definitiv ein großer Faktor. Das Nervensystem oder das Gehirn kann ja auch noch mit 60, 70, während Muskulatur definitiv das Progressionspotenzial natürlich direkt nach der Pubertät in den 20ern definitiv das Höchste ist und dann einfach abnimmt. Aber eben nur das Progressionspotenzial. Ich gebe gerne das Beispiel, ich hatte schon über ein Dutzend Kunden, die ich zum einarbigen Glimmzug geführt habe.
Der älteste Kunde, der einen einarbigen Glimmzug gemacht hat, war 51. Der hat davor in seinem Leben nie einen einmal einen Glimmzug gemacht. Der war bei Glimmzügen irgendwann so gut, dass ich so einen Raum geworfen habe, was hältst du davon, wenn wir dafür trainieren? Fand er großartig.
Und dann hat er tatsächlich einen einarbigen Glimmzug gemacht. Natürlich wäre das, wenn er in den 20ern gewesen wäre, wahrscheinlich einfacher gewesen. Fakt ist, die wenigsten in den 20ern könnten einarmigen Glimmzug. Das kommt noch dazu, die können ja kaum einen Burzeln bauen, die heutige Junge.
Weil es halt niemand macht, niemand drauf trainiert und dann hat er mit 51 tatsächlich noch den einarmigen Glimmzug gelernt, was dann schon geht. Ich weiß nicht, irgendeiner hat mir erzählt, dass auch ein Kunde hat, der ist an 80 und der macht nur knapp 200 Kilo Bankdrücken. Wow. Aber glaube ich sofort Also es gibt immer das Problem ist einfach wir Menschen wir denken halt ja es gibt ein paar Prozesse die kann man nicht auffallen ist so, aber wir haben auch keine Challenges mehr.
Weißt du, wer das war, der mit 80 noch zwar? Ne, müsste mal nachgucken. Aber irgendeiner hat mir gesagt, da war es der Weltrekord mit 80, 82, der 200 Kilo Bankdrücken macht, kann sein. Irgendwo habe ich gesagt, gehört oder gelesen?
Rudolf Flugfelder, das ist wahrscheinlich noch nie gehört, der war russischer Nationaltrainer im Gewichtheben, hat selbst 64 Tokio Gold gewonnen im Gewichtheben, mit damals dreimal die Woche Training und sechs Tage die Woche zwölf Stunden unter Tage gearbeitet. Den habe ich mal besucht, der wohnt mittlerweile in der Nähe von Kassel. Zwei Gyms, eins im Keller, aber Keller ist die Decke zu niedrig, das heißt, der kann nichts über Kopf machen. Das heißt, der hat draußen in seinem Gartenhäuschen nochmal quasi zweites Gym und dann war Kniebeugenständer Ständer, Stange drin, links und rechts 15 oder 20 Kilo Scheiben waren drauf.
Und drunter so ein Stuhl. Und dann wir unterhalten uns, dann setzt er sich hin, sitzt unter dieser Stange, nimmt diese Stange raus, macht ein bisschen über Kopf drücken und legt die Stange wieder rein. Krass. Und er hat einfach nur so eine Stange, jetzt bewegen wir uns kurz.
Der war 82, wenn ich mich richtig erinnere. Mit 82, 50, 60 Kilo über Kopf drücken, ist so okay, aber er macht halt auch noch, auch dreimal die Woche macht er noch Sport, macht seine Kniebeugen, macht seine Gewichtheberübungen, macht dann halt auch so ein bisschen so Schattenboxen und im Stand joggen, um sich warm zu machen, ist da noch immer voll dabei. Also ich bin davon überzeugt, wenn du ganzheitlich dich weiterentwickelst, auch im bestem Alter immer noch erstaunlich erstaunliche Fähigkeiten hast und entwickeln kannst und vor allem deutlich länger und gesünder leben kannst. Ja.
Vor allem, wenn du auch selber eine Vision hast. Also allgemein ist 10 mal 3 Runden. Du musst sagen, was willst du mit 10 mal 3, also 10 Runden, 3 Minuten mit irgendeinem Boxen und so. Aber das ist ein Ziel.
Aber wenn ich es nicht schaffe, haue ich mir deshalb nicht mehr auf die Fresse. Aber so eine Vision, wo ich sage, hey cool, da will ich hinkommen. Es ist auch einfacher, irgendeinen Sport zu machen, wenn du irgendwas hast. So wie das Beispiel mit dem Wimtzug, wenn ich irgendwas sehe.
Ich setze da gerne so Zwischenziele, weil es natürlich deutlich einfacher ist so und wenn du sagst 10 mal 3 das ist das was dich irgendwo was daf sorgt dass du 100 mal die hundertmal im Jahr hundertmal im Jahr zum Boxen gehst dann hält dich das dabei und das ist so ein bisschen. Das andere ist jetzt bei zwölf Runden eine Minute mit zehn Sekunden Pause anschließend. Da ist natürlich die deutlich höhere Frequenz vom Schlagen her, wie jetzt zum Beispiel eine drei Minuten Campster pro Runde. Und dann zehn Sekunden ist Regeneration, da wird es schon eng, die Luft.
Aber auch da zu merken, hey, das geht immer besser. Das ist cool. Ich spiele ja auch gern Golf, als Kontrastprogramm. Ich gehe auch gern schnell Auto fahren.
Also ich bin überall, wo ich so sage, hey, hab einen Riesenspaß und hab meine Ziele. Und bei Golf habe ich aber kein Ziel. Boah, ich muss ein einstelliges Handicap haben, das langweilt mich. Aber es macht halt Spaß.
Und da will ich natürlich auch den Ball besser treffen und vielleicht mal eine Linie machen, die man nicht macht, da kann ich mich auch mal aufregen, aber das ist halt eine andere Challenge. Aber das ist jetzt für mich nicht so erfüllend wie jetzt zum Beispiel im Gym, Kampfsport oder wie jetzt, wenn ich meinen Jungs racen bin im Auto. Das ist dann auch ein anderer Spaßfaktor und andere wie sagen wir da, andere Challenge. Aber macht halt riesen Spaß.
Und das ist wichtig, dass man Dinge macht, die wirklich Spaß machen, wo man Strahlen im Auge kriegt, weil wie viele Menschen haben überhaupt ein Strahlen im Auge? Und bei was? Vielleicht bei sechs oder so. Und wenn man Fußballfan ist oder wie, dann wenn Bayern gewinnt oder wer auch immer.
Aber das war es dann halt auch schon. Wie viele Leute gehen mit strahlenden Augen morgens ins Geschäft? Viel zu wenige. 17 Prozent, laut vorletzter Galop-Studie. 17 Prozent der deutschen Bevölkerung geht gerne zur Arbeit. Das ist einer von sechs, das ist nichts.
Wenn einer von drei seinen Chef hasst. Ja. ja also das war die vorletzte die wurde jetzt deswegen nicht anders viel besser wird es nicht gewonnen aber das wird sich halt ändern müssen weil man es eben vom arbeitgebermarkt wieder zum arbeitnehmer marken andersrum vom arbeitnehmermarkt aber jetzt komme ich selber durcheinander wir sind im arbeitnehmermarkt sind wir jetzt genau wir springen wieder ohne ende das ist auch wieder typisch also ich denke schon wieder viel schneller reden kann aber gut ist also also gut so der arbeitnehmer markt weil am ende vom tag je mehr arbeitnehmer erf job haben desto besser machen sie auch ihren job das ist einfach so auch da einfach so und auch da wir sind ja es aus er kommst ins erste zeitalter sei man sagte der jetzige 60 j ist so weit wie vor keine ahnung der 50 j und es gibt ja viele wissen glaube ich sagen also von 200 jahren von menschen da ja auch kein problem mit den heutigen möglichkeiten also ist rein ein körperlich und wir wissen ja gar nicht wo das hingeht vielleicht sind wir in 40 jahren Wolfgang Gunzel Podcast 283.422 reden dann über Mikro, bla bla, blub blub.
Ach, warst du schon in der Kältekammer? Ja, da war ich einen halben Tag drin, das geht mir so. Podcast in der Kältekammer. Genau.
Wer weiß, was da noch auf uns zukommt. Ja, das ist ein komplett anderes, hochinteressantes Thema, dieser technologische Fortschritt und dessen Möglichkeit habe ich der Anspruch des Alltags an uns wird größer, wenn wir das vergleichen mit unseren mit vor oder zwei Generationen davor oder eine Generation davor, wenn wir in 30 Jahren rechnen und viel von dem, was wir jetzt quasi benötigen von Mahnungsergänzungsmitteln über spezifische Ernährung bis hin zu so Biohacking-Tools wie eine Eiskammer oder ähnliches, das hilft uns ja zu einem gewissen Maß, ist tatsächlich ein Fortschritt oder hilft es uns nur den Rückschnitt slash erhöhten Anspruch des Alltags besser zu puffern?
Das ist ein spannendes Thema, das werden wir sicherlich in 20, 30 Jahren mehr haben, aber es ist ja einfach so, dass das ist auch nicht aufzuhalten, das brauchen wir auch nicht drüber reden, aber der jetzige 80-Jährige, es gab noch nie in der Zeit aller eines Menschen, der in den 80 Jahren solche Quantensprünge erlebt hat. Gab es noch nicht vorher in der ganzen Geschichte. Aber wir haben ja immer noch eine DNA von Jahrmillionen Jahren. Das heißt, das ganze System muss ja auch immer neu programmiert werden, sich weiterentwickeln und das ist spannend.
Und deshalb haben wir ja viele Ältere, die dann mit dem Thema gar nicht mehr klarkommen. Aber wir werden es wahrscheinlich erleben, dass in einem normalen Unternehmen, dass es völlig normal ist, dass ein 70-Jähriger da mitarbeiten. Wenn sie Bock haben. aber welche visionen die meisten früher war halt rente das ziel muss man immer arbeiten kann man nicht was machen der staat hat sich freut weil die alle relativ zeitnah gestorben sind irgendwann auch noch weil kann Keine Ziele, kein Leben. Aber das wird alles noch spannend.
Wir werden das erleben, dass fitte 70-Jährige dann mit 20-Jährigen in einem Unternehmen drin sind. Obwohl die völlig unterschiedlich neuronale Strukturen haben, dann trotzdem gemeinsam eigentlich an einem Ziel arbeiten sollten. Und dann sind wir wieder beim Thema Führung. Und da kommen auch neue Themen dazu.
Deutsches Over-Engineering in der Sporttechnologie
Und dann sind wir wieder bei, wir Deutsche sind eben Theorie-Weltmeister. ich war jetzt mal bei so einem Golf-Profiturnier, da gibt es halt eine spezielle Golf-Maschine für was Patten, also was eigentlich ein heiliges Gefühlsthema ist und woher kommt die Maschine, wer hat sie dabei gehabt? Deutsche Bundestrainer. Wo ist sie konzipiert worden? In Deutschland.
Was macht die Maschine? Dass du unfallfrei patten kannst. Also patten im Golf heißt ja kurzspiel. Was heißt unfallspiel?
Oberkompliziert. Was? Ja, weil letztendlich Putten ist ja wichtig, aber Putten ist, wenn du ein Citra hast, kriegst du halt das Ding vielleicht nicht rein. Und die Maschine macht was?
Ja, dass du eben dieses Gefühl programmieren sollst, also die reden dann immer von Muskelgedächtnis. Deshalb trainiert man auch recht viel, weil viel hilft ja viel. Und die Maschine ist dann, also wie sie das auch so? Ja, du, ich kann es nicht so beschreiben.
Es war mal einfach peinlich, weil halt der deutsche Bundesdraher natürlich mit deutschem, also mit Polohemd und natürlich deutsche Farben und so und dann war das ein 18-Jähriger, der dann an der Maschine da irgendwas machen musste, das sah einfach peinlich aus. Hat auch keinen interessiert übrigens, aber da muss ich ja sagen, weißt du, das Putten ist ein Gefühlsthema, aber die trainieren dann auch mechanisch, dann erzählen die dir ja Muskelgedächtnisse. Je öfters du puttest, desto mehr geht das völliger Quatsch, weil das Putten ja von der Feinstkoordination am anspruchsvollsten ist und die ermüht am schnellsten, aber trotzdem putten die dann halt 500 Putzen und sagen, ja viel hilft viel.
Und denken dann durch Muskelgedächtnis, blablabla, dass es besser wird. Und dann entwickeln wir natürlich Maschinen, dass du halt das Muskelgedächtnis noch besser schulst. Aber wenn du jetzt im Golf-Weltrein bis zu guckst, da siehst du aber keine Deutschen. Das ist ja auch quasi alle paar Zentimeter, wo der Ball woanders liegt, ändert sich ja auch die Gegebenheit.
Genau. Aber das ist ja, das Coole ist ja wahrscheinlich, du verdienst ja immer viel Geld, wenn du viel Technik hast und viel bemängeln könntest. also du jetzt nicht, weil du für diesen Menschen, aber der Fehler, Hightech bringt viel Kohle. Jemandem zu zeigen was er nicht gut macht bringt einen dazu Geld zu investieren dass man es gut macht Golf ist ja die Sportart wo man am meisten Kohle ausgibt um von ganz schlecht auf mittelschlecht zu kommen. Ich glaube, es gibt nur noch eine Sportart, die eh nicht viel Geld investiert ist, das ist ein Triathlon.
Radfahren wollte ich sagen. Beim Triathlon ist das, was immer am meisten Geld kostet, Radfahren. Genau, und dann auch mit Nahrungsergänzung plus, plus, plus, plus, plus, Trainingsmittel oder Trainingsmethodik, blub, blub, blub und so weiter. Und Golf verdienst du halt am meisten Geld, weil du findest immer einen Fehler.
Da könnte ich auch Geschichten stundenlang erzählen über die Golffelder. Also schon könnte man einen witzigen Podcast machen, welche Mechanismen da gelten und es ist bodenlos, unglaublich. Eine besondere Zielgruppe, eine Zielgruppe, die Kaufkraft hat, aber gleichzeitig ein gewisses Maß an Ambitionen und mit denen natürlich dann Verkaufskreise in der Maschine, also für den Fall, dass man die irgendwo gut platziert, kann ich mir vorstellen, dass sehr viele Hobbygolfspieler sich diese Maschine kaufen. Ja, oder dran arbeiten und Geld dafür bezahlen, na klar.
Das soll auch gar nicht abwärts falsch verstehen, aber jetzt sage ich es bewusst, wir Deutschen, wir verkomplizieren halt viele Dinge, wir machen uns Techniken draus, aber wir vergessen halt immer, dass es die Menschen sind, die es am Ende des Tages machen müssen und bringen müssen und leisten müssen. Und an dem Thema Mensch wird am wenigsten investiert. Unternehmen, die größte Investition bei Unternehmen ist Maschinen normalerweise, die zweitgrößte ist in Personal, die drittgrößte in fachliche Ausbildung und dann kommt lange nichts mehr. Jetzt kommen ein paar Sachen dazu und dann gibt es natürlich dann so die üblichen Themen, die dann auch wieder verteorisiert werden.
Und dann gibt es mal eine Phase so, eine Phase so, eine Phase so, aber es gibt auch da keine Nachhaltigkeit. Die nachhaltige Arbeit an und mit Menschen. Und das wird auch kommen. Maschine ist halt greifbarer, das mit sicherheit das argument die maschine kannst du wieder verkaufen während natürlich das investment in mitarbeiter potenzial aber auch risiko mit sich bringt das risiko nein potenzial wie risiko Risiko Wenn du 10 investierst und bis jetzt dann hast du 2 verlieren die dann zum Next Besseren gehen, 2 wirst du aussortieren, weil sie eben dann doch nicht gut genug oder die Entwicklung nicht mitgehen, hast aber 6 gute.
Da kommen ja wieder 10, das heißt im Endeffekt, es bleiben immer auch gute für dich übrig. Und kurzfristig ist natürlich der Invest in manchen Maschinen einfacher refinanzierbar möglicherweise, aber das Erfolg eines Unternehmens macht am Ende nicht die Maschine aus, sondern die Menschen und die Entscheidungen der Menschen und die, wie Menschen mit Menschen umgehen. Und da wird noch viel zu wenig entwickelt. Ja, Führungskräfte, Seminare rauf und runter, es ist bodenlos, was da passiert.
Das ist alles theoretisch okay. Aber wenn ich dann die Menschen angucke, frage ich mich immer, wie soll das gehen? Das ist ein guter Punkt. Die Messbarkeit ist, glaube ich, der nächste Punkt.
Bei einer Maschine kannst du halt messen, die macht so und so viel Stück. Jetzt ist sie kaputt, macht weniger Stück oder zahlt sie den Aussetzer. Das ist natürlich beim Menschen deutlich ein blinderes Investment.
Investition in Menschen vs. Maschinen
Das entscheidende Investment, klar. Rechne mal hoch, was ein Unternehmen kostet, wenn A, Führungskräfte Burnouts und sowas haben. Das ist horrend teuer. Das zweite ist Krankheitsgeboten von 2, 3, 4 Prozent von der Belegschaft.
Was das kostet pro Jahr? Und was dann im Verhältnis kostet, dass die besser Gewinn bringen, damit sie umbringen. umbringen, sondern mit sich umgehen. Das ist deutlich besseres Invest. Oder wir hatten ja vorher, glaube ich, 25 Minuten effektive Arbeitszeit.
Wir kommen von 25 Minuten effektive Arbeitszeit auf 35. Und die 10 Minuten sind auch viel Geld, wenn du es bei 1000 Mitarbeiter rechnest. 40% mehr Produktivität. Gerade was ich häufiger sehe, weil es natürlich auch ein bisschen meine Zielgruppe ist oder Menschen, in denen Jobs meine Zielgruppe sind, ist gerade so Management mit Potenzial nach oben. aber halt irgendwo in den Mitte der 30ern ist halt die Batterie so leer das sehe ich jetzt weniger aber gesundheitliche Probleme sind ja da gerade so plus Mitte 30, Mitte 40 die sich schon deutlich häufen aber auch so dass die Batterie so leer ist, dass quasi entschieden wird nicht sich da weiter zu entwickeln, sondern rauszugehen, dass da quasi zu viel Führungspotenzial einfach verheizt wird mit so also das ist ja auch einer der gründe weil ich schimpfe immer dass man so wenig gute f haben wir wollen eine f akademie aufbauen vor allen dingen auch f Junge weil viele Unternehmen haben zwar Nachwuchskr Nachwuchsf aber die werden alle fachlich ausgebildet aber nicht als Persönlichkeit.
Und da haben wir natürlich noch einen riesen Nachholbedarf, weil wie gesagt, wenn man sich selber nicht führen kann, kann natürlich auch andere Menschen nicht führen. Und so wie du gesagt hast, mit 5 oder 3 sind viele Verhalts, ist so. Aber natürlich die mittleren Managementstufen, die kriegen Druck von unten, Druck von oben, können mit Druck nicht umgehen, das Handy wird immer schneller, das heißt, du kommst automatisch in so eine Spirale rein, was schwierig ist. Das Zweite ist natürlich, dass in Deutschland auch das Thema Karriere sehr negativ besetzt ist.
Da hat er damals das zweite Buch geschrieben, das ist einfach diese Entemotionalisierung der Begrifflichkeit Karriere und auch was Welt-Topsportler unter Karriere verstehen. Und da müssen wir einfach ein paar andere Hebel setzen. Ich weiß nicht, wie viel Zeitung wir so machen, wo wir vom Zeitfaktor wahrscheinlich mal gucken,
Die Bedeutung der Midlife-Crisis
was spannend ist ja, wie die Midlife-Crisis, die ja eigentlich keine Midlife-Crisis ist, sondern einfach ein Mechanismus des menschlichen Organismus, weil der Mensch wurde ja geprägt bis zum 40. Lebensjahr von seinen Eltern oder von der Herkunftsfamilie. Und mit 40 verlieren wir ja normalerweise unsere Eltern irgendwann, weil die dann halt, und da muss man ja irgendeinen Mechanismus geben, um A zu überlegen, A, weiß ich schon, wer ich bin, B, habe ich mich schon verabschiedet von meinen Eltern im Sinne von, kann ich die gehen lassen und trotzdem ohne die existieren? C, ist das, was ich mache, auch wirklich das, was ich machen will?
D, ist der oder die Alte, mit der ich zusammen bin, auch tatsächlich der oder die Alte, mit der ich die nächste Zeit verbringen will? E, mache ich tatsächlich auch das, was ich schon immer mal machen wollte? Das heißt, diese Midlife-Crisis ist keine Crisis, sondern soll den Menschen dazu bringen, sich über bestimmte Themen Gedanken zu machen. Neujustierung für viele.
Neujustierung, Feinjustierung, Veränderung und das ist, weil sonst machen wir halt immer dasselbe und das ist halt die Chance und für mich ist diese Midlife Crisis in Anführungszeichen keine Midlife Crisis, sondern Segen für die Menschen zu reflektieren, ein paar Dinge zu ändern.
Persönliche Erfüllung und Kindheitsträume
Wie passt da jetzt der Papaya-farbene Sportwagen rein? Der Papaya-farbene? Das kommt drauf an, welche Marke. Bei manchen sieht es cool aus.
Italienische Sportwagen oder Stuttgarter Sportwagen. Ich bin eher für die deutschen Marken. Allein schon, weißt du, gut, aber es ist ein anderes Thema. Aber am Ende des Tages, viele kaufen sich dann so ein Ding.
Ja gut, manche kaufen es wirklich, um zu sagen, guck mal, was ich kann und was ich habe. Und manche erfüllen sich einen Traum. Kindheitstraum, ja. Genau.
Für mich war immer Sportwagen Kindheitstraum. Und ich bin ja auch mal so, ich bin ja auch mit Menschen und irgendwann arbeiten und irgendwann habe ich mal mir überlegt, hey Holger, was machst du eigentlich für dich? Und damals ist mir festgestellt, nichts. Da habe ich überlegt, scheiße, ist aber nicht gut, du erzählst allen, sondern irgendwas machen und was machst du denn?
Also für meinen Kopf habe ich was gemacht, für die Ratio. und habe mir überlegt, okay, was mache ich denn gern? Und ich war schon immer als Kind Autos. Damals war das erste Auto, war ein Wiesmann-Cold. Ein Kumpel von mir, den hatte ich.
Ich durfte dann bei 4 Grad, Außentemperatur, Sonne, Wiesmann fahren und da war ich natürlich hin und weg. Wiesmann ist? Deutsche Handmanufaktur, ist vollkommen neidfrei, flach. BMW-Antriebstechnik, Motor-Antriebstechnik. ist dann leider gottes irgendwann pleite gegangen weil ihr frist hirn und so weiter verschiedene faktoren dazu geführt haben und da ist erst mal wieder strahlen im augen gehabt und dann war wenn es mal scheiße ging in die garage rein habe das auto angucken war schon gl augen gehabt und es war so dass dieses thema okay das konnte nat dann erst auch leisten weil vorher ging es halt auch nicht und das sind halt die Themen wo man sich dann genau dann mal anschauen darf, was mache ich denn wirklich für mich?
Weil Fakt ist natürlich, dass bei den Unternehmern oder bei normalen Führungskräfte und Inhaber die meiste Lebenszeit verbringen, die im Geschäft. Die zweitmeiste Lebenszeit im Bett, also schlafend. die Drittmeister mit der Familie, also auch nichts, die Viertmeister, dann kommt irgendwann mal ich. Nee, stopp, Viertmeister ist gesellschaftliche Verpflichtungen, Hobbys, ETC, fünftens, dann komme ich. Das ist der Vorteil vom Profisportler, der kommt immer als Nummer 1.
Also das Wohlergehen, die haben dann, wenn du heute keinen Weißer selber hat, ein Profisportler, Profifußballer, der hat einen Athletiktrainer, Ernährungswissenschaftler, Mentaltrainer, Physiotherapeut, Osteopath, Arzt, ein Koordinator, Spielerberater und so. Das ist ein ganzes Entourage. Ich glaube, bei Jan Sommer stand es mal drin, ein Staff von elf Leuten. Der nimmt es auch recht ernst.
Ja klar, aber darum geht es ja auch. Und mit der eigenen Fort- und Weiterbildung, welche Unternehmer macht das? Welche F in der mittleren Management macht das Also im Hinblick auf die Zukunft keiner Fast keiner Also keiner fast keiner Viel zu wenig Und das ist der Vorteil vom Profisportler weil die dann gut dann auch besser liefern. Die müssen auch anders liefern, weil die eben auf verschiedensten Ebenen sich weiterentwickeln.
Also nicht alle, aber zunehmend.
Fazit und Ausblick
Ich glaube, das macht das Ganze jetzt auch rund und ist ein schönes Schlusswort. Quasi so das finale Thema oder der finale Punkt von dir, die Investitionen in sich selbst aus verschiedenen Richtungen, ob es die kognitive ist, mit Koordinationssport, ob es grundsätzlich die körperliche ist oder sich einfach nur Zeit zu nehmen und dann natürlich auch sich damit auseinanderzusetzen. Was ist der eigene emotionale Zustand inklusive dem Thema Ängste? Jeder hat Ängste, vollkommen normal und gerade so in diesem Kontext der Trainingsweltmeister, von dem es halt einfach viel zu viele gibt, leider da noch aktiver sich miteinander auseinander zu setzen, okay, was passiert da, warum, vor was habe ich Angst und Schritt für Schritt das einzugehen.
Und vor allen Dingen eins, was das Wichtigste ist, Dinge zu tun, die einem Spaß machen und die man f sich selber macht egal was es ist aber ich erlebe es halt immer viel zu wenig Menschen machen Dinge die einem Spa machen Die meisten denken ich muss es halt machen weil Und da auch vielen Dank nochmal f heute Holger, herzlichen Dank. Ja, wie immer befruchtend. Ich glaube, wir können über tausend Themen noch tausendmal sprechen, aber vielleicht werden wir das ein und das andere Mal nochmal zusammensetzen. Thema Verletzungen.
Du bist ja einer von unseren Gästen am TNT Summit am 3. Juni. und ich glaube, das Thema Verletzungen wäre ein großartiges Thema dafür. Ja, die psychimentale Korrelationen und Verletzungen gibt es überhaupt, wenn ja, warum, weshalb, wieso. Also auch da sind wir sicherlich noch am Anfang oder noch an den Anfängen, da Wechselwirkungen oder Wechselkorrelationen herzustellen.
Aber ich freue mich schon auf den Summit, war noch nie dabei. Von daher... Zweite Mal dieses Jahr, das erste Mal in Stuttgart. Ich freue mich.
Ebenfalls. Holger, besten Dank. Sehr gerne. Ich wünsche dir was.
Hab viel Spaß in dem, was du tust. Hab ich. Vor allen Dingen, das große Gewächs muss man dann irgendwann noch trinken. Machen wir.
Alles klar. Ich habe schon eine Idee. Sehr gut.