TWUP 193

TWUP 193 — Therapie Training Talk 90: Anfangen zu laufen & App

Die Episode behandelt den Wiedereinstieg ins Lauftraining nach Verletzungen und die Bedeutung von Alltagsbewegung durch Schritte. Im Fokus stehen die strukturelle Belastbarkeit des Körpers, der Einsatz von Intervall-Apps zur Steuerung sowie die Synergie zwischen Krafttraining und Knochendichte.

Kernpunkte

Intro und Vitamin D Supplementierung

Thomas, Wolfgang, wie geht's dir? Mir geht's sehr gut. Mir würde es tatsächlich noch besser gehen, wenn du, alter Schwabe, meine Praxis nicht als toten Briefkasten missbrauchen würdest, um irgendwelchen Fußballprofis deine Supplement zukommen zu lassen. Das habe ich.

Ich bin kein Fulfillment Center, das sich anhört wie ein großer Fluss in Südamerika. Habe ich das? Nicht du, aber ein Spielerberater kam mit einem großen Paket und hat gesagt, Thomas, kann ich jetzt hier deponieren? Spieler kommen und holen es ab.

Du bist schon aufgestiegen, du bist jetzt schon quasi Teil des Vertriebssystems. Ja, ich fühle mich wie so eine YPSI-Packstation. Packstation. Nein.

Nee, mir geht es sehr gut. Heute ist Montag, der 6. Februar. Ja, wir sind schon im Februar. 17.35 Uhr, wir nehmen auf.

Es ist ein wunderschöner Tag, war heute in Frankfurt und in Darmstadt. Wie war es bei euch in Stuttgart? Bewölkt. Oh, hier hat die Sonne geschiehen.

Das war wirklich gut. Und ich war heute laufen. Das kann man eigentlich auch mal zum Thema machen. Da wollte ich schon mit dir drüber reden.

Wir hatten es irgendwie angeteasert am Ende letzten Jahres und dann sind wir nicht mehr dazu gekommen. Tommys Laufschule ging ja weiter, und zwar im Geheimen, aber vielleicht kann man das auch nochmal erzählen. Und ansonsten, was steht noch an? Wir müssen nochmal über das TNT Summit reden.

Was müssen wir noch? Es gibt ganz viele Sachen auf der Liste. Du wolltest mir irgendwas vom Pistolsquot erzählen. Also pickepacke voll die Folge.

Wolfgang, wie geht es dir? Erzähl doch mal. Sehr gut. Die erste Seminarwoche dieses Jahr ist rum.

Vier Tage Advanced-Seminare. das Jahr wird so langsam warm wenn es jetzt das Wetter noch besser werden würde also der deutsche Winter ist echt nicht meins das stimmt also das stimmt wobei ich sagen muss, das war der beste deutsche Winter, den ich je hatte und das ist jetzt keine bezahlte Werbung, aber ich habe wirklich zum allerersten Mal Vitamin D konstant supplementiert von dir, also am Anfang echt hochdosiert eine halbe Pipette und dann irgendwann jetzt, wo ich irgendwann das Gefühl hatte, ich bin echt vom Mut her ziemlich gut drauf. Nehme ich immer nur noch so vorne so eine Spitze. Sehr gut.

Täglich? Ja am Anfang t mittlerweile jeden Tag bis jeden zweiten Das passt Wie lange hast du Wie lange hast du Drei Monate vier Monate Ja, also ich würde sagen, ich habe im September angefangen. Nee, Oktober habe ich angefangen und dann wirklich durchgezogen. Also ich glaube, ich bin bei der dritten Ampulle oder so ungefähr.

Das heißt, wenn ich das jetzt, ich mag ja Argumentationsketten. Das heißt, du sagst, bei euch in Darmstadt hat es heute schönes Wetter gehabt, weil du drei bis vier Monate meinen Vitamin DK genommen hast. Nee. Oder?

Das habe ich jetzt so verstanden. Genau, richtig. Und nee, aber das ist mir schon damals mit 15 aufgefallen. Ich glaube, ich habe es auch schon in meinem Podcast erzählt.

Dass ich mit 15, 16 irgendwie schon so sensibel war, dass ich gemerkt habe, gegen Ende des Winters, wenn du echt eine lange Dunkelperiode hinter dir hast, da wurde ich wie so ein bisschen melancholisch traurig. Das sind jetzt vielleicht zu große Worte, aber ich habe so gemerkt, manchmal sitze ich dann da und bin so ein bisschen traurig. Also ich hatte, weiß Gott, jetzt keine Depression oder irgendwas. Aber ich habe so gedacht, hey, so diese richtig gute Euphorie, die ich sonst eigentlich habe, weil ich grundsätzlich ein sehr, sehr positiver Mensch bin, die ist mir dann gegen Ende des Jahres so ein bisschen flöten gegangen.

Und ich muss wirklich sagen, und nochmal, das ist jetzt keine bezahlte Werbung, und ich kriege auch die Produkte nicht umsonst. Ich kriege sie zwar rabattiert mit dem Rabattcode. Ah ne, nur für die Trainer. Egal, lassen wir das.

Aber ich zahle auch die Produkte selber, aber richtig verrannt in so einer Rabattsackgasse. Ich zahle die Produkte selber, mir geht es wirklich deutlich, deutlich, deutlich besser. Und ich war heute laufen und da habe ich so ein bisschen Vitamin D getankt. Das freut mich zu hören.

Tägliche Schrittzahl und Bewegung im Alltag

Wolfgang, letztens hatten wir es auch mit mir davon, aber auch im Privaten, dass du auch gesagt hast, ey, du willst ein bisschen auf die Schritte achten, dass du so ein bisschen mehr Schritte machst. Wie kamst du da drauf? Das ist ja vielleicht so ein bisschen die Brücke zwischen uns beiden, die jetzt mal ein bisschen mehr Schritte machen. Ja, das ist ein sehr guter Punkt.

Mir kam es irgendwann letztes Jahr mehr vor als zuvor, dass ich jetzt ein bisschen so einen Bürojob habe, wo ich so gefühlt den kompletten Tag nur sitze. Und dann dachte ich, komm, jetzt machst du mal so Schritte zählen. und dann war das auch, es war jetzt nicht super wenig, aber es war auch überraschend wenig. Und dann dachte ich okay jetzt muss ich mal gucken dass ich irgendwie so ein bisschen bewegte Pausen einf um so das Bewegungslevel wieder hochzukriegen Wenn du fr einen Haufen PT gibst dann bist du einen Gro des Tages auf den Beinen da kommen Schritte zusammen. Wenn ich Seminare gebe, da laufe ich auch von links nach rechts, von links nach rechts, da kommen auch Schritte zusammen.

Aber wenn du halt tatsächlich viel am Bürotisch sitzt, da kommen dann auf einmal nicht mehr so Schritte zusammen. Peak ist knapp 5000. Also jetzt nicht super wenig, aber es ist auch weit entfernt von viel. Und da war jetzt auch so ein bisschen die Überlegung, wie ich da in meinem Alltag Lösungen finde, um aus den 5000 auch mal gerne 10.000 zu machen.

Warum oder woher kommt diese Empfehlung 10.000 Schritte am Tag? Ich glaube, da gibt es, erst vor kurzem hatte ich das recherchiert, wo diese 10 schrauschen Schritte herkommen. Ich habe es mir aber nicht genau gemerkt. Ich glaube, es ging einfach nur darum, dass du ein gewisses Bewegungsniveau hast und so 10.000 Schritte.

Es war irgendeine spezifische Institution, die das empfohlen hat. Aber im Endeffekt, die Idee ist so, dass du ein gewisses Maß an Bewegung hast, 10.040 für viele, viele. Es gibt viele Jobs, in denen hast du mehr.

Arbeit als Kellner und Trinkgelder

Klassiker ist Kellner, die mal ganz schnell auf 35.000 Schritte pro Tag kommen, wenn im Endeffekt der Weg zwischen Pass und dem durchschnittlichen Tisch entsprechend lang ist. Also gerade sowas wie Terrasse im Sommer, das versteht man so gar nicht so einfach. Aber wenn du halt innen hast und außen hast in einem Restaurant, dann ist es halt einfach meistens so, dass draußen deutlich weiter weg ist vom Pass. Und dementsprechend sammelst du einfach viel mehr Schritte.

Und dann sind halt 35.000 Schritte mal ganz kurz normal, was halt viele sind. Also ich habe Büroangestellte, die kommen auf keine 1.000. Ja klar. Also ich weiß noch, als ich damals, ich habe mal gekellnert.

Und da habe ich noch in Groß-Gerau gewohnt. Das war mein allererster Job mit, ich glaube, 15 und kurz vor 16. Da war das noch ein bisschen tricky, weil ich eigentlich nicht arbeiten durfte. Und ich weiß gar nicht mehr, wie man das damals gemacht hat.

Bestimmt habe ich erst mit genau 16 angefangen. Und da war ein Tag, Wolfgang, das war 1. Mai. Und da war so Fahrradtourwetter.

Und da sind die ganzen Männer dann irgendwie mit ihren Jungs auf Fahrradtour gegangen. Ich war der Einzige im Service, der draußen und drinnen bedienen musste. Ich musste Bestellungen aufnehmen. ich musste Getr bringen ich musste die Tische abr und ich musste abkassieren Und ich bin da waren so vier Stufen zwischen drau und drinnen und diese vier Stufen Wolfgang ich bin sie ich wei nicht wie oft gelaufen Und das war echt der Tag, wo ich gekündigt habe, wo ich gesagt habe, ey, Leute, ich bin der Einzige. Da kamen halt auch Fahrradgruppen mit drei Männern oder vier Männern, die gesagt haben, ein Bier und dann weiterfahren und dann einfach wirklich Biergarten.

Ich würde mal sagen, da waren 200 Leute, die ich alleine bewirtschaften muss. Das war völlig absurd und ich habe damals auch nicht verstanden, wie unwirtschaftlich, dass man nicht irgendwie an so einem Tag vier Kellner da hat. Weil der limitierende Faktor des Umsatzes bin ich. Und ja, das war Wahnsinn.

Aber ich finde, Kellnern finde ich irgendwie schon auch einen coolen Job, muss ich sagen. Das ist zwar körperlich, aber ich finde auch so körperliche Jobs eigentlich ganz cool. Ich habe, als ich mich damals selbstständig gemacht habe, ich weiß nicht, ob ich es mal erzählt habe, da hatte ich ja schon Existenzängste. Klappt es?

Klappt es nicht? was ist, wenn es nicht klappt, was mache ich dann? Und da hatte ich immer so im Hinterkopf, ich habe nämlich eine Kundin oder auch eine Bekannte gehabt damals und die hat eine sehr, sehr große Gastronomie in Darmstadt gehört. So ein bisschen wie das Hofbräuhaus in München gibt es das auch in Darmstadt. Ist jetzt nicht das Hofbräuhaus, nur sowas in der Art, so eine urige deutsche Gastronomie.

Und die hat, glaube ich, 35 festangestellte Kellner gehabt. Also die hatte nicht so Springer oder Studenten, sondern das waren wirklich festangestellte Kellner. Und die haben damals roundabout, lüge mich nicht an, aber irgendwie zwischen 3.000 und 3.500 Euro brutto verdient. Und du musstest ja eigentlich nicht viel können.

Also ich möchte den Beruf jetzt nicht diskreditieren. Aber es war halt einfach wirklich malochen. Es war richtig Knochenarbeit. Aber da habe ich gedacht, ey, das passt für mich.

Ich bin mir da nicht zu fein für. Und da habe ich gedacht, mit Trinkgeld verdienen diese Jungs richtig, richtig Kohle. Also was schätzt du, was macht so ein Kerl in so einer Gastronomie, vor allem im Sommer noch, wenn da richtig voll ist draußen, der macht doch bestimmt 1000 Euro im Monat Trinkgeld. Mehr würde ich sagen, oder?

Mehr, oder? Acht Stunden am Tag. Wenn der in einer Stunde sechs, sieben Tische macht, da hat der pro Tisch vielleicht insgesamt 8 Euro Trinkgeld, 40 die Stunde. Ey, das ist ja...

Dann bist du bei 300 am Tag. Dann bist du bei 1500 in der Woche. Dann bist du bei gut 6 bei 4,3 Wochen im Monat. Das würde mich aber jetzt auch mal interessieren.

Also an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer gerne mal Bezug nehmen, wenn ihr Infos habt, wir würden das auch sehr diskret behandeln, selbstverständlich. was habt ihr damals, hat mir jemand wirklich richtig durchgekellnert? Oder was mich auch interessieren würde, was machen denn so die Kellner oder Kellnerinnen auf dem Oktoberfest? Die müssen ja absurde Trinkgeld machen. Wobei das auch abhängig ist, was die Maß gerade kostet.

Ich erinnere mich an ein Jahr, als ich mal irgendwie auf den Wiesen war, da waren es 9 Euro. Ich weiß, ich war nur ein einziges Mal auf den Wiesen. Und da gibt es natürlich 10. Und dann ist ja quasi pro gebrachte Maß 1 Euro Trinkgeld für die Kellnerin. und dann im nächsten Jahr waren es anscheinend 9,50 Euro oder 9,70 Euro, wo ja auch jeder weiter 10 gibt, das heißt, es wurde eigentlich nur, die Kürzung hat eigentlich nur stattgefunden beim Trinkgeld der Kennerin, was echt ein bisschen assi war.

Aber das würde mich mal interessieren, das ist ja, wenn wir so hochrechnen, das ist ja Wahnsinn. Ich glaube, es ist auch ganz stark abhängig von der Art der Gastronomie. Und gerade wenn du so einen Biergarten hast, wo die meisten trinken, dann kann es halt schon schnell vorkommen, dass du einen großen Wechsel hast, während wenn du eine entsprechende Gastro hast, wo quasi du den Tisch mittags einmal besetzt, einen Tisch abends einmal besetzt, dann wird es mit Sicherheit wesentlich weniger sein. Ja.

Auf jeden Fall. Okay, also jetzt zurück zu den 10.000 Schritten. Du hast mir da noch irgendwie irgendeinen Fakt um die Ohren geworfen. Wie war das?

Also so und so viele Schritte reduzieren das Risiko auf irgendeine Krankheit um wie viel Prozent? Keine Ahnung mehr. Das war so ein Funfact, den ich aufgeschnappt habe und den mein Hirn direkt wieder aussortiert hat. Ja, okay.

Also definitiv ist Bewegung gut. Ich sehe das auch immer bei Johannes Lukas. Der macht nämlich genau das Gleiche und ich glaube seit einem Jahr oder so. Dem folge ich noch auf Instagram.

Liebe Grüße. Und der ist morgens immer, der hat wohl bei sich so eine Tartanbahn in der Nähe und der geht echt wirklich stumpf auf diese Tartanbahn und läuft morgens früh seine 10.000 Schritte und dann hört er auf. Aber 10.000 Schritte ist echt tough, da drauf zu kommen. Ich dachte immer, ich habe immer so mein Handy benutzt und geguckt, wie viele Schritte ich manchmal mache.

Aber das liegt die meiste Zeit, wenn ich behandle, irgendwo rum. Ich habe das nicht an meinem Körper. dann habe ich jetzt so eine Sportdose, eine Garmin, weil ich ja jetzt laufen gehe. Und habe gedacht, naja, die zählt die Schritte schon eigentlich sehr zuverlässig. Da müsste ich ja an einem normalen Arbeitstag richtig viele Schritte machen.

Aber Wolfgang, das waren auch höchstens, lass das mal, das mache ich am Tag, 6000 Schritte. Ja? Ja. Also ich stehe ja den ganzen Tag bei der Behandlung.

Ich laufe rum und ich h auch gedacht dass ich deutlich mehr Schritte mache aber ist nicht Okay h ich jetzt auch erwartet Ja Ist auch geil wie die Uhr am Anfang als ich sie installiert habe, 10.000 Schritte von mir wollte und sich dann irgendwann an realistische Ziele anpasst und irgendwann einfach nur noch so 6.000 von dir will. Das sollte sie nicht tun. Es sollte hochgehen auf 12.000, sodass du motiviert bist, mehr zu machen. Ich gucke jetzt mal, wie viele Schritte ich jetzt heute gegangen bin.

Ich habe heute jetzt schon 8.780. Aber ich war sogar laufen. Das sind 9.000 Schritte, das heißt, wenn du noch ein paar Runden drehst, bist du bei knapp 10.000 heute. Ja, aber ich war auch laufen.

Also ich war 6,5 Kilometer laufen. Machen wir das Thema einfach mal auf. Let's go.

Tommys Weg zurück zum Laufen

Mein großer Traum war es immer, laufen zu können. Und schon in meiner Basketballzeit war, mein Knie hat regelmäßig Probleme gemacht. Ich habe ganz viele Physios gehabt und auch echt coole Physios, die mir auch so ein bisschen dann vielleicht so den Spaß an dem Beruf nähergebracht haben. Und hatte aber immer, immer Schmerzen beim Training, während dem Spiel, nach dem Spiel, wurde auch zweimal operiert.

Hatte jeweils einen Außenmeniskusriss auf dem rechten Knie und auf dem linken Knie, die teute, teute sehr gut operiert wurden. Aber ich hatte immer Knieschmerzen und das Schlimmste für mich war Joggen. Diese monotone Belastung, die konnte ich nie ab. Das wusste ich und irgendwie hatte ich aber dann trotzdem, hat mich so ein bis zwei Mal im Jahr dieser Rappel überkommen, wo ich gedacht habe, hey, probier doch mal irgendwie joggen zu gehen.

Das wäre so cool, weil es so einfach und so schnell ist. Also ziehst du dir ein paar Laufschuhe an, zack raus und da reichen auch schon 25 Minuten, 30 Minuten und du hast irgendwie einen Effekt oder hast auch was gemacht oder fühlst dich halt auch angestrengt. das ging aber nie, ich habe es angefangen bin losgelaufen und dann habe ich irgendwie Probleme bekommen und das war echt total frustrierend, dann habe ich versucht und bin aufs Radfahren umgestiegen vor letztes Jahr war ich so ein bisschen im Rennradfieber und bin sehr sehr viel Rennrad gefahren das hat mich immer genervt, weil ich fand es sehr gefährlich, das war auch wirklich am Ende der Grund, warum ich mein Rennrad wieder verkauft habe ich weiß nicht, letztes Jahr bin ich die erste Tour gefahren und bin auf der Strecke zu meiner alten Praxis ins gute schöne Mühltal hatte ich zwei sehr extrem gefährliche Situationen und ich bin wirklich auf dem Fahrradweg gefahren, der direkt neben der Stra war und da habe ich gedacht so ey no way also mir geht es gut mein Leben ist wirklich sehr sehr sch Ich bin total gl ich habe keinen Bock irgendwie abges zu werden Was passiert auf dem Fahrradweg Ja ja genau Also das war schon krass.

Und ich habe ja wirklich auch ein paar Rennrad-Profis, die Tour fahren. Und wenn ich mir immer anhöre, wie oft die umgesäbelt werden oder wie oft irgendwelche Mannschaftskameraden da umgesäbelt werden, dann ist mir das einfach zu gefährlich gewesen. Und der zweite Punkt, der mich genervt hat, war, du brauchst halt wirklich Zeit. Also dass du da wirklich so Belastung spürst, Da brauchst du schon eine Stunde mindestens und eigentlich ist noch besser eineinhalb bis eineinhalb Stunden bis zwei Stunden bis vier Stunden.

Und das hat mir immer so ein bisschen viel Zeit gefressen und deswegen habe ich gedacht, Laufen wäre eigentlich das Optimale. Aber wie gesagt, hatte ich immer die Probleme mit dem Laufen. Und dann habe ich es dieses Jahr nochmal probiert und wir hatten auch drüber geredet. Was ist deine Empfehlung, Wolfgang, wenn jemand kommt und du empfiehlst ja auch Intervalle zur Fettverbrennung primär? oder?

Ja. Am Ende vom Tag geht es da um den Faktor Bewegung und die Fähigkeit, deinen Körper auf höhere Geschwindigkeiten zu beschleunigen. Kleiner Fun-Fact. Lance Armstrong fährt nicht mehr Fahrrad aus dem gleichen Grund wie du.

Er sagt, wenn er mit einem Fahrrad fahren und gutes Workout will, muss er drei bis vier Stunden aufs Rad. Die Zeit mit Kindern und anderen Verpflichtungen hat er nicht. Dementsprechend geht er nur noch laufen, weil in einer Stunde kriegt er eine harte Einheit auf der auf den Beinen hin, beim Fahrrad läuft das nicht. Ja, 100% und wo war ich stehen geblieben?

Ah, Intervalle. Da hast du auch gesagt, so hier starte einfach mal mit Intervallen. 60 joggen, 60 gehen, 10 Mal, das ist so die Standardintervalllösung, die ich, mit der ich starte. Ja, und

Laufintervalle und Trainings-Apps

Und ziemlich genau so bin ich eigentlich auch gestartet. Ich habe mich behandeln lassen, auch von Jonas und auch von meiner Freundin, die ist ja auch Trainerin und kennst du die ganzen Correctives von mir, die ich auch in den Seminaren immer wieder beibringe. Und die hat sich dann um mein Becken gekümmert. Und dann war es echt gut.

Mittelfuß war frei, Becken war frei. Und damit war auch die Spannung aus dem Knie raus. Und dann bin ich laufen gegangen. Und ich bin sonst immer laufen gegangen, wie es wahrscheinlich jeder macht.

Ich ziehe meine Schuhe an und dann gehe ich einfach mal los und laufe solange ich nicht mehr kann Also der limitierende Faktor ist beim Laufen immer die kardiovaskul Leistungsf oder die muskul Leistungsf Und das ist einfach ein sehr, sehr großes Problem, was ich gelernt habe, was ich jetzt auf diesem Weg zum Tommy Lernen wieder laufen gelernt habe. Denn eines der größten Probleme ist die Belastbarkeit von passiven Gelenkstrukturen, also von Knochen, von der Kapsel, von den Gelenkflächen. das, die Bänder, das muss alles auch belastet werden. Und das ist halt echt tough. Also da musst du wirklich ganz, ganz langsam anfangen.

Und genau das habe ich gemacht. Ich habe mir so eine App runtergeladen, die hieß Lauflos. Die empfehle ich auch sehr, sehr vielen Kunden. Die ist kostenlos, die ist auch nicht wirklich schön gemacht, aber die hat solche Intervalle, wie du sie auch empfiehlst.

Und ich glaube, der erste Intervall war, also erst mal Game Changer, warm gehen und kalt gehen. Fünf Minuten lang gehen am Stück ist ein Riesenunterschied, ob ich fünf Minuten zügig gehe und dann anfange zu joggen oder ob ich einfach aus der Haustür rausgehe und dann anfange zu joggen. Das ist ein Riesenunterschied. Und diese App sagt dir, okay, fünf Minuten gehen und danach joggst du eine Minute, gehst eine Minute, joggst eine Minute, gehst eine Minute.

Und diese App fängt an mit sechs Intervallen, also sechs Minuten joggen. Und das ist echt krass, weil es ist total frustrierend, weil du denkst so, ey, sechs Minuten, sechsmal eine Minute Joggen, wofür habe ich mir die Schuhe angezogen? Aber, und das war krass, du hörst auf und hast wirklich ein gutes Gefühl. Dir tun die Knie nicht weh, dir tun die Füße nicht weh und du bist echt so, okay, das hat Spaß gemacht.

Ich habe das Ziel erreicht und jetzt gucke ich mal morgen, wie es geht. Und dann hatte ich keine Probleme und das habe ich dann echt, das steigert sich dann auch und das habe ich dann zweimal die Woche gemacht, morgens früh, am Anfang war so ein Training, 25 Minuten und davon waren halt 10 Minuten, also 2 mal 5 Minuten warm gehen und kalt gehen. Und dann hat sich das langsam gesteigert und irgendwann kommst du auch mal zu Intervallen von 3 Minuten und dann eine Minute Pause und so steigert sich das langsam. Und es hat wirklich funktioniert.

Also ich kann mittlerweile, ich war jetzt die Woche das zweite Mal joggen und war jetzt, ich glaube ich bin letztes Jahr tatsächlich noch 250 oder 300 Kilometer gejoggt. Ich glaube, ich habe im Mai angefangen. Mai bis Jahresende waren 250 bis 300 Kilometer Joggen. Und bin dieses Jahr jetzt schon gejoggt.

Die erste Strecke, also das erste Mal jetzt diese Woche waren fünf Kilometer. Das war so eine halbe Stunde am Stück. Und heute war ich Intervalle 6,5 Kilometer mit so einer Pace von 5,30. Und? 5,20.

Nee, weniger 5,20, ja. Die Signale für die Intervalle kriegst du dann über den Kopfhörer? Genau, die kriegst du über den Kopfhörer. Am Anfang bin ich gejoggt mit dem Handy in der Hand, weil ich wollte ja nicht so 1.000 Euro in Equipment ausgeben und am Ende funktioniert es wieder nicht und dann bist du frustriert.

Und dann habe ich echt einfach mein Handy in die Hand genommen und bin dann damit laufen gegangen. Dann habe ich mir einen neutralen Schuh gekauft von Asics. Ziemlich neutral für schwere Leute. Also vor allem Leute wie ich, ich wiege ja 110 Kilo, müssen schon darauf achten, dass es eine Sohle ist, die halt auch für das Gewicht ausgelegt ist.

Das wäre jetzt, und ich bin kein Laufexperte, aber das wäre so mein allererster Advice. Schaut mal, dass das Körpergewicht, also dass der Schuh für euer Körpergewicht passt. Frage, Schuh, Internet oder Laden? Ich habe einfach im Internet bestellt.

Den zweiten habe ich mir im Laden gekauft. Und bin jetzt schon, bin echt happy damit. Also ich habe jetzt drei Laufschuhe insgesamt schon. Weil dann irgendwann macht es schon Spaß und dann hat man schon auch Spaß an diesem Equipment.

Wie gesagt, habe die Laufuhr und baue mir jetzt mittlerweile einfach meine Intervalle mit dieser Uhr zusammen. Und das funktioniert wirklich, wirklich gut. Also das macht echt Spaß. Und Fettverbrennung ist top.

Und es ist genau das, was du sagst. Dadurch, dass ich regelmäßig kardiovaskulär mich belaste, Ich habe auch das Gefühl, ich schlafe besser, ich wache deutlich energetischer morgens früh auf, ich fühle mich fitter und, und das ist ein ganz neues Gefühl, was ich bestimmt, ich bin jetzt 33, ja, was ich bestimmt acht Jahre lang nicht hatte, ich fühle mich wieder wie ein Sportler. Weil für mich ist so die Definition von, oder meine persönliche Definition von sportlich sein oder Sportler sein, ist so, ich kann aufstehen und loslaufen. Weißt du, ich finde so Laufen oder Joggen, das hat mich immer so fasziniert, ist so eine Grundbewegungsform.

Du stehst auf und du kannst einfach mal losrennen. Und das konnte ich einfach ewig nicht. Ich habe immer nur im Fitnessstudio trainiert, was ich super finde und was auch immer noch eine meiner größten Leidenschaften ist. Aber je länger du eine Sache machst, desto mehr freust du dich ja auch vielleicht an einer anderen Sache.

Und es hat echt Spaß gemacht. Und ich fühle mich deutlich sportlicher, als ich es vor den letzten drei, vier, fünf Jahren gefühlt habe. Die Bewegungskomponente so ging es mir auch mit dem Jiu die Bewegungskomponente ist einfach etwas das beim Krafttraining k kommt dementsprechend ist eine Sportart mit einer Bewegungskomponente eine sehr sch Erg zum Krafttraining Eine Frage habe ich noch im Hinterkopf. Die App startet jeden beim gleichen Programm oder gibt es da in irgendeiner Weise Einstellung, sodass du dein aktuelles Level bestimmen kannst?

Ich glaube, es gibt drei Levels. Das erste ist, das erste Level hat das Ziel 20 Minuten zu laufen. Und dabei rechnet die App aber folgendermaßen, am Anfang läufst du ja quasi fünf Minuten warm gehen und dann eine Minute joggen, eine Minute gehen, eine Minute joggen, eine Minute gehen, davon sechs Intervalle. Und die App sagt, damit bist du quasi sechs Minuten gejoggt.

Und diese erste Arbeitsperiode bringt dich dahin, dass du 20 Minuten joggen willst. Das heißt, du hast irgendwann drei Minuten Intervall, vier Minuten Intervall, fünf Minuten Intervall, zwei Minuten und eine Minute zum Beispiel. Und das dann in Summe, so steigert es sich dann langsam, dass du halt auch mal an längere Laufzyklen gewöhnt wirst und dass du in der ersten Arbeitssequenz quasi irgendwann dahin kommst, dass du in Summe 20 Minuten in einem Workout joggst. Und der zweite Hintervall sind 30 Minuten am Stück und der dritte sind, glaube ich, 40 oder 60.

Und ich glaube, du kannst entscheiden, ob du dich auf 20 Minuten hochtrainieren willst, auf 30 oder auf 60, irgendwie so. Aber es ist sehr simpel gemacht, ist wirklich toll. Irgendwann fragt dich die App, ob du eine Bewertung abgeben möchtest. Also du musst dann irgendwann, wenn du sie weiter nutzen willst, musst du entweder eine Google-Bewertung abgeben, beziehungsweise eine App-Store oder was spenden.

Und da habe ich wirklich auch, also ich glaube, die wollten dann eine Spende von einem Euro oder ein bis zwei Euro. Da habe ich echt zwei Euro gespendet, weil die App mir so viel Spaß gemacht hat und deswegen auch gerne unbezahlte Werbung. Du hast dann schon für die zwei Euro einen Spendennachweis für die Steuererklärung angefordert, oder? 100 Prozent. Und dich dann beschert, dass das nicht automatisch erfolgt.

Ja, also es ist, aber wirklich, Wolfgang, diese App, ich kann sie wirklich nur empfehlen.

Physische Anpassung und Muskelkater

Was krass war, war, also ich habe so viele Learnings aus diesem Prozess gezogen. Meine Unterschenkelmuskulatur, Lecomio, die ist mir um die Ohren geflogen. Ich hatte, als ich das erste Mal drei Minuten am Stück gelaufen bin, und das war vielleicht die vierte, fünfte Trainingseinheit, nee, es war so fünfte Trainingseinheit, würde ich sagen, fünfte, sechste Trainingseinheit. Mein Tibialis ist mir um die Ohren geflogen, mein Peroneus ist mir um die Ohren geflogen, Tibialis Posterior der wirklich so auf der tiefen Beinr liegt der ist mir um die Ohren geflogen und ich habe echt gemerkt wie ich am Ende dieser drei Minuten joggen und ich bin richtig langsam gejoggt Ich bin einen 37er gejoggt Das war das sah aus, als wäre ich, als hätte ich körperlich ein Problem.

Wirklich, also Spaß beiseite, mich haben Rentner überholt, Wolfgang. Meine Freundin ist von mir weggejoggt und die musste nach dem Intervall immer wieder zurücklaufen, damit wir dann wieder den nächsten Intervall gleichzeitig starten konnten. Also es war wirklich, wirklich, ich meine 7,30, das ist, das kannst du walken. Das war mein Jogging-Tempo und wir sind trotzdem bei drei Minuten die Unterschenkel um die Ohren geflogen, weil die das einfach nicht gewohnt waren.

Ich meine, du kommst auf und landest und beim Landen ist ja, der allererste Puffer ist ja das mediale Fußgewölbe oder das Fußgewölbe generell, das heißt, der Fuß senkt sich ab und dann ist ist die Unterschenkelmuskulatur, die kontrahiert und hilft, dieses Gewölbe wieder aufzubauen. Und wenn die das einfach nicht gewohnt ist, repetitiv immer wieder das Gleiche zu tun, dann wird die einfach extrem, extrem müde. Also das ist vielleicht so, wie wenn man Air Squats macht. Machst irgendwie Air Squats und das ist jetzt nicht ein super hohes Gewicht, aber wenn du das mal drei Minuten am Stück Air Squats machst, dann wird der Oberschenkel richtig sauer und brennt und genau so war das auch mit mir mit dem Unterschenkel.

Also das war auf jeden Fall ein krasses Learning, dass du dass du aus meinen Muskeln, die sportartspezifisch benutzt werden müssen, dass die sich da erstmal dran gewöhnen müssen. Das ist ja jetzt kein Hexenwerk und ist ja auch logisch, aber hätte ich nicht so gedacht und hätte nicht gedacht, dass das so krass ist. Ich konnte den Fuß gar nicht mehr aufsetzen nach diesen drei Minuten. Also ich habe in der Pause, also kurz vor der Pause, habe ich den Fuß völlig unkontrolliert aufgesetzt, weil ich gar kein Gefühl mehr in meinen Unterschenkeln hatte.

Sorry, unfassbarer Monolog heute, Wolfgang, tut mir leid. Ist auch interessant. Also es war echt krass und das wurde aber mit der Zeit besser. Und jetzt wirklich, ich kann eine halbe Stunde laufen.

Ich bin schon zweimal 10 Kilometer gelaufen. Einmal mit einem 6, 7er Pace und einmal mit einem, ich glaube, da wollte ich unter die 5, 5, 50er Pace. Zweimal habe ich es schon geschafft, 10 Kilometer zu laufen. Das sind jetzt 30 Wochen etwa.

Wie viele Einheiten hast du im Schnitt pro Woche gemacht? Auch mal wieder eine Pause gemacht. Ich würde sagen 1,3. Okay, also 40 Einheiten.

Ja aber das kann wirklich jeder Also wenn ich das hinkriege kann das wirklich gut du vielleicht nicht weil Stuttgart glaube ich eine der schlechtesten St ist um joggen zu gehen Ich war sogar, Wolfgang, wir waren doch in Italien zusammen. Und waren da auch noch in diesem Hotel. Da musst du laufen. Ja, und zwar auf dem Laufband.

Das war, weil du kannst ja gar nicht laufen gehen. Also dieses Hotel ist ja auf so einem kleinen Miniberg und da geht es ja auch nur hoch und runter in der Toskana, da kann es ja nirgendwo laufen gehen. Und da bin ich tatsächlich so dedicated war ich. Und ich weiß nicht, ob du mal dieses Gym in Anführungszeichen gesehen hast.

Ja, hast du gesehen? Das ist ja eine schlechte Besenkammer, das Ding. Aber das ist überall in Italien so. Ja?

Ja, ich habe schon solche Gyms, die haben halt ein Gym und dann das Equipment von 1900, einmal in einem Gym, das hat nicht mal Tageslicht gehabt und zwar Equipment von 1988, so. Und einfach niemand benutzt dieses Gym, sondern das gibt es halt einfach nur, dass man irgendwie seine Sterne bekommt oder das mal auf der Website hinschreiben kann, hier, bumm, Jim. Also wirklich, da ist nur ein einziges Laufband drin gewesen und ich glaube eine Yogamatte und eine Kettlebell und der Raum war so niedrig, dass ich echt gucken musste, weil wenn ich normal gelaufen bin, bin ich mit dem Kopf angestoßen. Also bin ich da sehr, sehr flach gelaufen, also das war, aber sogar da bin ich laufen gegangen. und das war schon spannend.

Und jetzt, wie gesagt, zweimal 10 Kilometer, bin tierisch stolz, dass es geht und es macht mir wirklich, wirklich Spaß. Kann ich nur empfehlen.

Verletzungsrehabilitation und strukturelle Belastung

Habe ich dir mal von dem Triathleten erzählt, den wir in der Behandlung hatten? Auch eine spannende Geschichte, was so... Nicht, dass ich jetzt spontan im Hinterkopf habe. Also, sorry an alle Zuhörerinnen und Zuhörer, falls ich die Geschichte schon mal erzählt hatte.

Wir hatten in der Praxis einen Triathleten. Und der hatte große Schmerzen und Probleme mit der Leiste und mit den Hamstrings und mit dem Gesäß. Und dann haben wir den behandelt. Beziehungsweise, ja, wir haben den behandelt.

Und ich habe ihn mir angeschaut und ich wusste auch, was es ist. Und habe gesagt, du kriegen wir hin. Und dann ist er nach zwei Behandlungen zum Jonas, weil ich irgendwie keine Zeit hatte. Und Jonas hat ihn behandelt und hat ihn sehr, sehr gut behandelt.

Und nach vier Behandlungen, fünf Behandlungen war er komplett schmerzfrei. Und diese Probleme hat er neun Monate lang gehabt und er konnte nicht laufen. Er konnte Rad fahren und er konnte schwimmen, das ging alles, aber er konnte nicht laufen. Und dann waren, ich muss jetzt überlegen, wie ich das politisch korrekt ausdrücke, dass man auch nicht weiß, wer das ist und Rückschlüsse ziehen kann.

Dann war er schmerzfrei und hat dann, weil das ein wichtiger Wettkampf war und der Zeit nach stattgefunden hat, hat er einfach, weil er ja schmerzfrei war, an diesem Wettkampf teilgenommen. Ich glaube, so kann ich es erzählen. Hat sehr gut abgeschnitten, ich sage jetzt auch keine Platzierung, aber er hat sehr gut abgeschnitten und hatte dann Schmerzen im Kreuzbeinbereich. Und dann haben wir uns angeschaut und haben gesagt, wissen wir nicht, bitte ärztlich abklären lassen, weil es war jetzt nicht so richtig eindeutig, war sehr diffus.

Und dann kam raus, war ein Ermüdungsbruch im Kreuzbein, im Sack rum. Und ich finde das so spannend. Es ist so eine geile Geschichte, weil das zeigt einfach, über diese knapp neun Monate, die er weiterhin trainiert hat, aber nur schwimmen und Radfahren, hat er es geschafft, seine kardiovaskuläre Ausdauer aufrecht zu erhalten und zu verbessern und auch seine muskuläre Ausdauer aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Aber was er halt einfach nicht hatte, war diese Stoßbelastung.

Diese Stoßbelastung auf dem Bewegungsapparat, die hat er gar nicht gehabt und deswegen war er zwar leistungsfähig und konnte auch in einem Wettkampf, ohne dass er sich lange vorbereitet hat, das Laufen trainiert hat, konnte er eine sehr gute Leistung abrufen und bringen. Aber der Bewegungsapparat war es nicht gewohnt und der ist einfach kaputt gegangen, hat einen Ermüdungsbruch gehabt und war jetzt nicht schlimm, waren ich glaube sechs bis acht Wochen, bisschen Trinkpause, Schwimmen und Radfahren ging wieder und jetzt macht er einfach eine Belastungssteigerung, eine progressive, aber wie gesagt, nicht für die Muskulatur, nicht für die Ausdauer, sondern einfach für den Bewegungsapparat, der sich wieder an diese Stoßbelastung gewöhnen muss.

Und das war auch bei mir der Fall. Ich musste mich erstmal an diesen monotonen Stoß auf die Gelenke und auf die Knie und auf den Rücken und aufs Becken langsam wieder gewöhnen. Ja, und das war auch, ich denke, ich kann mich so grob daran erinnern, dass es auch kein Hobby-Triathlet gewesen, sondern jemand, der ambitioniert Triathlon macht. Genau, also sehr ambitioniert.

Also so ambitioniert, dass wir alle in den nächsten Jahren noch von ihm hören werden. Was auch verrückt ist. Also das ist ja nicht irgendjemand der jetzt halt drei Jahre nichts gemacht hat und dann zur und deswegen Stressbruch hat sondern der neun Monate einfach diese Art der Belastung nicht hatte Ja Also aber das sind so F die finde ich so spannend weil da lernt man so viel Und ja nat ist einem klar na ja, wenn man lange Zeit keine Belastung auf eine Knochenstruktur hat, dass die vielleicht nicht die gleiche Stabilität oder Robustheit hat, wie wenn man die regelmäßig appliziert, ist uns allen klar.

Aber wenn du dann mal so ein Beispiel aus der Praxis hast, wo du es tatsächlich siehst, finde ich super. Also der Fall hat mir total Spaß gemacht. genau und es geht schnell, deswegen machen ja auch Astronauten die Krafttraining, denn nur drei Monate da oben im das ist ja nicht mal Weltraum, das ist ja nur Umlaufbahn Orbit, ich glaube Orbit meinst du keine Ahnung, aber ist Umlaufbahn, ist Erdumlaufbahn nur dadurch, dass für die drei Monate die Anziehungskraft so viel geringer ist adaptiert da der Knochen schon so extrem. Oder auch, um wieder einen kleinen überzuleiten auf eines meiner Lieblingsthemen, das Kochen.

Hast du schon mal versucht, wenn du eine Brühe gekocht hast, nach ein, zwei Tagen Kochen, Knochen zu brechen? Falls du es nicht versucht hast, testest es beim nächsten Mal, wie einfach solche Knochen zu brechen sind. dieses ein, zwei Tage Kochen zieht halt Mineralien aus dem Knochen, das ist auch die Grundidee und danach sind diese Knochen so brüchig im Vergleich zu vorher, also selbst den Hühnerknochen, den größeren Hühnerknochen zu zerbrechen ist jetzt nicht einfach. Koch den mal zwei Tage, danach ist es viel einfacher. Also glaube ich sofort.

Knochendichte und schweres Krafttraining

Und das ist aber auch, ich habe zum Beispiel eine ganz, ganz liebe Kundin, die schon in den 70ern ist, die betreue ich schon ganz lange und die ist mir richtig ans Herz gewachsen, deswegen mache ich das auch liebend gerne jede Woche weiter. Und das ist so einer der Gründe, die ich ihr am Anfang erklärt habe, weil was sagt sie natürlich immer? Sagt sie, oh, muss das denn so schwer? Und dann sage ich immer, ja, das muss so schwer.

Einmal ist es gut, dass du stärker wirst und B ist einfach diese Belastung auf deine passiven Strukturen gut. Wenn ich dir ein Gewicht in die Hand drücke und lasse dich damit Kniebeugen machen oder wenn du mal ein Gewicht runterziehst oder mal etwas schwereres hochhebst, einfach dadurch, dass du beispielsweise beim Hochheben eine axiale Belastung auf die Wirbelsäule hast. Dadurch wird die Knochenstruktur wieder st Und vor allem Frauen und vor allem Frauen die ein sehr geringes K haben wo die Schwerkraft jetzt nicht regelmäßig irgendwie positiv für das muskuloskeletare Gerüst arbeitet, die brauchen einfach regelmäßig Belastung.

Ein schönes Beispiel, das wir auch schon hatten, sind Unterarmprobleme bei Klimmzügen. Also wenn du mal einigermaßen gut warst in Klimmzügen und dann eine Weile keine Klimmzüge machst und dann wieder mit Klimmzügen anfängst, ist das statistisch größte Problem, dass deine Unterarme diese Belastung nicht mehr gewohnt sind, die sie ja so im Alltag einfach nie haben. Also die Kräfte, die auf Unterarme wirken beim Klimmzug, wer hat die in seinem Alltag? Und die Unterarme damit das Erste sind, was Probleme macht, weil sie einfach überlastet werden.

Krass. Okay, glaube ich sofort. Also das habe ich zum Beispiel einmal gemerkt, da war ich mit der Nationalmannschaft im Speedskating in Taiwan, glaube ich, bei einer Weltmeisterschaft, 21 Tage und habe richtig viel massiert. Und das bin ich eigentlich nicht gewohnt, weil in meinem Praxisalltag massiere ich ja nicht viel.

Ich mache auch mal Muskeln frei, aber so mal richtig Beine auslockern oder ausschütteln, was ja in einem Sport definitiv gut tut nach einer Belastung. Was aber nicht so in meine tägliche Arbeit fällt, war ich einfach nicht gewohnt. Und da habe ich mir eine fette Handgelenksentzündung geholt. Das war echt unangenehm.

Also man muss sich halt an Belastung langsam wieder dran gewöhnen. Wieder dran gewöhnen? Macht keinen Sinn. Wieder dran gewöhnen.

Mobilität und Bizepscurls nach Verletzungen

Was auch krass war, ich hätte mal meinen Arm gebrochen. Also ich hätte beide Arme auch gebrochen. Und einen Arm, den ich gebrochen hatte, den haben sie falsch zusammengegipst. Also die beiden Stellen, wo der Knochen gebrochen war, haben sie nicht gut zusammengesetzt.

Und dann hat man auch gemerkt, dass ich irgendwann Schmerzen bekommen habe. Dann hat man das Ganze nochmal gerönt und festgestellt, okay, die Wundränder sitzen so schlecht, die standen um 19 Grad schief, wir müssen es nochmal brechen und nochmal ordentlich zusammensitzen. War dann bei einem anderen Arzt. Gemacht, getan und toi, toi, toi, auch alles gut.

Aber ich konnte nicht wirklich krass subinieren. Also ich sage mal, wir haben, wenn du jetzt, wenn du normal stehst, kannst du deine Hände so subinieren, dass die Handfläche kerzengerade zur Decke zeigt. und das konnte ich auf der rechten Seite einfach nicht mehr. Da hatte ich so einen 45 Grad Winkel. Und dann habe ich auch den hatte ich aber schon lange dann habe ich erst angefangen irgendwann Bizeps Curls mit der SZ Stange da gibt es ja auch unterschiedlich starke Neigungswinkel und dann habe ich erst so einen genommen dann habe ich einen genommen der das Ganze noch ein bisschen mehr provoziert hat, bis ich irgendwann bei der Langhandel war und da einen ganz normalen Langhandel-Bizeps Curl machen konnte.

Und jetzt mittlerweile kann ich wieder einen vollkommen schmerzfreien, sublinierten Langhandel-Bizeps Curl machen und habe mir echt wieder diese Beweglichkeit zurückgearbeitet. Also der Körper passt sich auch noch lange Zeit an. Geht schon, wenn man was macht. Ja, ja, 100 Prozent.

War aufgeregt, Alter. 40 Minuten fachlichen Talk und ich habe gefühlt 39 Minuten geredet. Das tut mir leid. Alles gut. Ich habe heute Morgen was gesehen und dachte, das muss ich ja...

Bitte. Jetzt das Mal hatten wir zwei, haben sie gefragt.

Oktopusse und kulinarische Anekdoten

Heute haben wir wieder zwei, haben sie gefragt. Eine kommt von mir von heute Morgen, die mich so begeistert hat. Da dachte ich, das muss ich kurz einwerfen. Machen wir damit mal weiter.

Und zwar, Thomas, was sind Oktopoden? Oktopoden. Richtig. Oktopoden.

Boah, wirklich gar keine Ahnung. Ich habe bei dir natürlich immer das Gefühl, das geht in Richtung Kochen. Jetzt Oktopus wäre natürlich irgendwie die einfachste Ableitung. Deswegen würde ich wahrscheinlich sagen, Sind wir im Tierbereich, Wolfgang?

Ja. Und deine Richtung stimmt auch. Ja, Oktopoden sind spezielle asiatische Köche, die eine ganz lange Zubereitung gelernt haben, was den Oktopus angeht. Oktopoden ist der Plural von Oktopus.

Flach, aber gut. Oktopoden, wirklich? Ich habe das nie gehört. Ich dachte, okay, krass.

Ja, krass. Okay. Ich dachte so, es gibt ja auch so spezielle Köche, die den Kugelfisch zubereiten können. Weil ich weiß auch nicht, also würdest du einen Kugelfisch essen, wenn der richtig zubereitet ist?

Ja, aber wenn der nicht richtig zubereitet ist, Wolfgang. Keine Ahnung, ob das tatsächlich, da steht der Hamza bald im Impressum vom YPSIA. Ich habe auch die Simpsons-Folge gesehen zu dem Thema. Ich weiß nicht, ob das tatsächlich so tragisch ist.

Ich glaube schon. Ich meine, ich hätte da auch schon mal so eine YouTube-Reportage drüber geguckt. Hast du schon mal Seeigel gegessen? Ja, großartig.

Erinnerst du dich dran? Nee. Dann war es wahrscheinlich keine gute Qualität. Aber Seeigel ist, wenn es gute Qualität ist, ist es ganz oben auf der Liste meiner Favorite Meeresfrüchte.

Ich habe einen fantastischen Charbonnet gedruckt am Wochenende. Jetzt bin ich gespannt. Hast du ein Foto gemacht oder hast du dir gemerkt, was es ist? Nee, aber ich weiß, ich hatte einen Weinkenner an meiner Seite und dem habe ich natürlich dann die ganze Zeit von dir erzählt und habe gesagt, ich frage immer den Wolfgang, was ich am liebsten trinke, weil der Wolfgang weiß mehr, was mir schmeckt, als ich weiß, was mir schmeckt.

Wer warst, der Georg? Nee, nee, nee, nicht der Georg. War jemand anderes, Bekannte von den Eltern meiner Freundin. Ganz netter Abend und der hat einen fantastischen Schallonee rausgeholt.

Ich werde dir nochmal erfragen, welcher es war. Jetzt bin ich gespannt. Da habe ich an dich gedacht. Naja, ich kann die Informationen jetzt nur nachliefern, aber der war wirklich gut.

Wie kamen wir drauf? Weiß ich nicht. Wir waren bei Hamzaffmarkt.

Begegnung mit einem Stachelrochen in Los Angeles

Ja, habe ich dir mal erzählt, wegen Octopus, dass ich mal von einem Stachelrochen gestochen wurde. What? Krass, ne? War ich in...

Wie klein war das? Nee, nee, nee. Also der war, ich weiß es nicht. Ich war in Los Angeles surfen.

Und surfen klingt jetzt nach mehr, als es eigentlich war. Ich hatte so ein Idiotenbrett, was so groß war wie ein Floß, wo du einfach gar nicht runterfallen kannst. Und also ein riesiges Stereopor-Ding. Und damit sind wir irgendwie surfen gegangen, Kumpels und ich. ein Kumpel von mir hat damals in San Diego studiert und dann bin ich vom Surfbrett runtergefallen und bin ins Wasser natürlich dann gefallen und dann hat mich irgendwas Hartes gestochen das habe ich schon gemerkt, okay, es tut schon krass weh und dann habe ich echt gemerkt, okay, es brennt mega krass und es brennt so im Knöchel und es ist schon scary, weil du siehst ja nichts es ist ja Meer, du merkst, okay, ich hänge irgendwo mitten im Meer, es brennt wie Sau und dann war krass, dann ist es hochgezogen.

Es ist hochgezogen, die Wade hoch, ins Knie und dann ist es so weiter hochgezogen und dann habe ich mich schon aufs Surfbrett geworfen, bin rausgepaddelt, also wieder Richtung Strand und dann habe ich schon einen Kumpel gerufen. Ich so, ey, komm mit, komm mit, mich hat irgendwas gestochen und oder ich bin irgendwas rein und bin dann so raus und dann ist es immer weiter hoch, den Oberschenkel lang, in den Intimbereich, da hat es richtig gebrannt dann ist es hoch in den Magen Der gesamte Bauch hat gebrannt Und du f an das ist ganz langsam und du merkst es aber wie es immer hochsteigen du denkst dir so ey was ist jetzt wenn das die Lunge oder das Herz erreicht Also es war echt krass, es war wirklich krass und dann sind wir raus und direkt in so ein Restaurant, was da an dem Strand war und ich so, ey, es hat mich irgendwas hart erwischt und so und der so, ja, Stingray, Stingray und ich so, ja, fuck und der so, du musst ins Medical Center sofort und ich so, okay, okay, der Krankenwagen, der so, nee, nee, siehst du dieses kleine rote Kreuz da hinten?

Und ich so, nee, ganz da hinten. Und ich so, oh fuck, ja, der so, da musst du hin. Und ich so, wie komme ich da hin? Der so, du musst laufen, es gibt jetzt keinen Weg, da hinzukommen.

Dann bin ich eineinhalb Kilometer dahin gerannt und gehumpelt halt. Und wie haben Sie es behandelt im Medical Center? Was haben Sie gemacht? Keine Ahnung.

Drauf uriniert. Nee. Fuß in den Eimer, kochend heißes Wasser drauf. Weil kochend heißes Wasser bricht die Eiweißstruktur.

Das Gift ist eine Eiweißstruktur und kochend heißes Wasser bricht diese Eiweißstruktur. Und das war wirklich immer an der Grenze zur Verbrennung. Und die haben immer so, geht's noch, geht's noch. Also du hast dann irgendwann geschrien, weil dein Fuß quasi verbrannt wurde.

Und das war die Behandlungsmethoden. Die haben dann immer wieder heißes Wasser nach. Hat eine Stunde gedauert. habe ich noch Fotos von und da saß ich in San Diego im Medical Center am Strand und der Typ meinte so, ey, es ist wie ein Lottogewinn, sagt der. Er arbeitet seit 25 Jahren hier an diesem Medical Center und er ist zweimal gestochen worden.

Er sagt, es tut unfassbar weh, aber er ist jeden Tag mehrfach im Wasser und er ist in 25 Jahren zweimal gestochen worden, wie oft ich komme und ich sage, es ist mein erster Tag. Er sagt, es ist wie Lotto, es ist wie Lotto. Und er hat mir erklärt, wenn du normalerweise ins Wasser gehst und mit den Füßen so shufflest, also so reingehst, dann checken die das und hauen halt ab. Die einzige Gefahr ist wirklich, wenn du, wie ich, von oben kommst, von einem Surfbrett und direkt drauf hältst, dann stechen sie zu.

Also, krasse Geschichte.

Der Ursprung von 'Mayday' und die Luftfahrt

Was eine großartige Überleitung ist, zum Zweiten haben sie erfolgt. Thomas, warum wird bei einem Notruf der Begriff Mayday verwendet? Ah, fuck. Mayday.

Vielleicht wegen ich muss jetzt aus dem Englischen ableiten Mayday so vielleicht der Tag an dem man sterben k oder May Day May May the Day May the Day I Dying weißt du, so in die Richtung, boah, keine Ahnung, keine Ahnung, habe ich aber auch eine Geschichte zu, ich habe heute ein paar Geschichten, habe ich auch eine Geschichte zu, aber was ist denn May Day? Ich weiß nicht, ich weiß, dass May Day auf jeden Fall der offizielle, Begriff ist, den man eben in der Fliegerei benutzt, wenn ein Problem ist. Mayday ist auf jeden Fall in der Fliegerei und ich weiß, dass wenn du mit Mayday, wenn du Mayday, Mayday machst, dann wird sofort, kriegst du eine eigene Notfallfrequenz mit dem Tower und wenn du mit Mayday, Mayday in den Flughafen reinkommst, dann darfst du alles.

Also du darfst jede Landebahn benutzen, du darfst zwischen den Landebahnen landen, der gesamte Flugverkehr wird umgeleitet, dir gehört dann, wenn du mit Mayday kommt, du hast die höchste Priorität. Das ist schon ziemlich krass. Ich weiß nicht, warum heißt es so? Gib mir einen Moment.

Okay. Kannst du noch irgendwas erzählen? Ja, klar. Und zwar ein sehr guter Freund von mir.

Wir hatten ihn angerufen, ein paar Folgen zuvor aus der Fliegerei. Marius, erinnerst du dich? Ja. Und statistisch gesehen, es ist wahrscheinlich am allersichersten, mit ihm zu fliegen, denn er hatte schon zweimal einen Mayday.

Krass, ne? Also er sagt immer so, mit mir kannst du fliegen, weil statistisch gesehen ist es unmöglich, dass ich nochmal einen Mayday bekomme. Und ich nenne jetzt auch die Fluggesellschaft nicht. Ich hoffe, dass sie es in der alten Folge nicht gemacht hat.

Aber ich glaube nicht. Und einmal sind sie von da werden jetzt ein paar pfiffige Reisende werden vielleicht drauf kommen. Da ist er von, egal, ich sage die Stadt nicht. Von einer Stadt aus den USA sind sie zurückgeflogen und bei Langstrecken flügen, hast du ja drei Piloten.

Und er war der erste Pilot, der quasi in Rest gegangen ist. Also da gibt es ja so Stühle, wo die Piloten dann schlafen können. Und er lag da irgendwie 30, 40 Minuten nach Start und dann kam wohl irgendwie die Purserin und weckt ihn und sagt so, Marius, bitte einmal komm mal bitte ganz kurz ins Cockpit schnell. Und dann ist er weit total verwirrt und so, was ist los?

Und ist dann nach vorne und hat gesagt, er hat den einen Schubhebel der stand auf neutral Und er sagt so kein Kraftstoffhebel oder kein Schubregler steht auf neutral beim Fliegen und dann ist denen wohl ein Triebwerk abgerauscht und die waren mitten über nirgendwo und dann haben sie echt gedreht und das fand ich auch krass, weil so eine Maschine kann mit einem Triebwerk wirklich krass gut fliegen, also der sagt auch die haben den Passagieren nichts gesagt, die haben gesagt, na wir haben irgendein Problem mit der Klimaanlage oder wir haben irgendein Problem mit dem Luftfilter und aus Sicherheitsgründen fliegen wir jetzt einfach mal nochmal zurück an unseren Ursprungsflughafen.

Ist jetzt nervig, aber bleiben Sie ruhig, ist alles gut. Weil die halt auf keinen Fall eine Panik an Bord wollten. Die wollten jetzt nicht sagen so, Leute, uns ist ein Triebwerk abgeschmiert. Und da haben sie auch, also er kam rein und hat gesagt, dieser Schubregler stand auf neutral und der Senior First Officer war schon irgendwie am Funken, Mayday, Mayday.

Und er so, da läuft es dir kalt den Rücken runter, wenn du auf einmal Mayday, Mayday hörst und siehst, dass eine Maschine abgeschmissen ist. Es ist alles gut gegangen. Es ist nichts passiert, aber der hat auch gemeint, dieser gesamte Flughafen, die landen da und dann haben auch die Passagiere das gecheckt, weil dann steht da Feuerwehr, Feuerwehr, Feuerwehr, Polizei, Polizei, Krankenwagen, Krankenwagen, Krankenwagen, der sagt, da blinkt dann wirklich das gesamte Landefeld blinkt blau und das muss schon krass sein. So, hast du jetzt die Info gefunden, Wolfgang?

Mir ist was anderes eingefallen, das ich kurz suchen musste. Also hast du in der Schule ein paar E-Mails beantwortet. Also hast du Französisch gehabt in der Schule, Thomas? Un petit peu.

Okay. Was heißt Hilf mir auf Französisch? Je ne sais pas, Wolfgang. MEDE.

M-A-I-D-E-Z. MEDE. Und MEDE kommt von einem Kommunikationsproblem zwischen einem französischen Flugzeug und englischen Funker. Was die verstanden haben, ist nicht Hilf mir, Mayday, sondern Mayday, Mayday.

Und aufgrund dessen kam der Notrufbegriff Mayday im Fliegen zustande. Ah, okay, okay. Vielleicht hat er auch Merde gesagt. Ja, möglicherweise.

Ja, und das ist aber eigentlich, eigentlich ist es eine Werbung für, ich glaube, für Englischkurse der Volkshochschule. Ah ja, okay, großartig. Ja, auch immer diese Werbung, was ich einfallen hat lassen, Chapeau. Aber es tut mir so leid, weil das ist wirklich, die Werbung ist bestimmt 30 Jahre alt, 35 Jahre alt.

Da gab es doch, vorher gab es doch immer noch die besten Werbeclips der Welt. Ja, ich erinnere mich. Und da merkt man auch, dass wir alt sind, ey. Vielleicht soll ich kurz auflösen.

Das ist so ein Schiff und dann sagt der Funker, we are sinking, we are sinking und die deutsche Küstenwache sagt, what are you sinking? Genau, also der Typ ist herzlich gelacht. Im Originalclip sitzt der Typ in so einem wie heißt das denn, in so einem na, rot-weiß an jeder Küste, Licht dreht sich. Wolfgang, hilf mir.

Kamin, das Original kenne ich nicht. Ne, aber wie heißt denn dieses Gebäude? Leuchtturm. Ein Leuchtturm, danke.

Normalerweise sitzt er im Leuchtturm und da kommt nur der Funkspruch und dann heißt so, dann kommt Coast Guard, Coast Guard, we are thinking, we are thinking. Und der Typ nimmt so dieses Ding und sagt, hello, this is the German Coast Guard. We are thinking, we are thinking, hello, what are you thinking about? Kennst du dich?

Nee, den Original kannte ich nicht. Nein, nein, nein. Habe ich noch zwei gute Clips, die schicke ich dir im Anschluss. Was soll ich sagen?

Ich weiß es nicht mehr.

Pistol Squats und Shrimp Squats

Pistol Squad war noch auf der Liste. Ja, bitte. Erzähl. Im Endeffekt, die Podcast-Folge ist nicht mal ein Tag draußen und heute kamen schon die ersten Nachrichten.

Bei mir auch. Mein Favorite, hast du das Video bekommen von der Dame mit dem Ball? Ja. Großartig.

Die macht den Pistol Squad auf einem Ball Also quasi Wobbleboard 2 Respekt Ich habe mir die nochmal angeschaut Die ist ja wirklich unfassbar fit Ja ich ebenfalls Du ebenfalls unfassbar fit oder du hast dir ebenfalls die unfassbar fitte Frau angeguckt? Letzteres. Ich fände es auch ultra lustig, wenn du einfach so übertrieben fit wärst, Wolfgang. Also wenn du einfach so, so wie du jetzt heute dastehst, einfach so eine Human Flag raushaust, so seitlich.

Finde ich ganz gut. Doppelsalto vorwärts im Stehen. Ja, genau. Ist Hamza ein Athlet?

Das ist natürlich die Frage, wie du Athlet bezeichnest. Okay, okay. Ist Hamza ein Freibadathlet? Kennst du die Jungs, die so im Freibad so Flickflack ein bisschen können?

Oder kann der irgendwie, kann der so eine Human Flag? Das ist eine gute Frage. Human Flag sollte eigentlich von den Kraftwerten vielleicht skilltechnisch noch nicht, aber von den Kraftwerten, was Latt angeht, das sollte er hinbekommen. Ja, und auch die Körpergröße und das Körpergewicht könnten dem zuträglich sein, ne?

Ja. Ja, weil die Grundvoraussetzung ist klein und lauch und das ist ja wirklich perfekt. Liebe Grüße Hamza. Das zweite Video, das ich gekriegt habe, das mich begeistert hat, war ein Shrimp-Squat.

Also das Shrimp-Squat ist neben dem Pistol-Squat die zweite Form der unilateralen Kniebeuge. Beim Shrimp-Squat hast du dein Knie komplett gebeugt und das Knie leicht hinter der Hüfte. Der größte Nachteil vom Flimmsquat ist, dass du natürlich nicht ganz die Range of Motion hinbekommst, weil das Knie natürlich im Weg ist, das passive Knie im Weg ist, dass das aktive Knie komplett gebeugt wird. Und da hat mir heute Shoutout an Philipp, der schon einige Seminare bei mir besucht hat, mir ein Video geschickt, wie er das auf einer Treppenstufe macht, wo er am aktiven Bein nur den Fußballern auf der Stufe hat.

Also zusätzlich noch die Komponente, dass er sein Sprunggelenk stabilisieren muss und dann die Treppenstufe als Defizit genutzt hat sodass das Knie hinter ihm mehr Platz hat sodass das vordere Knie komplett schlie kann Erstmal Philipp Schmieder. Nein. Nein, nicht Philipp Schmieder. Weil Philipp Schmieder bester Mann, liebe Grüße an der Stelle.

Kann Philipp Schmieder einen Pistolscoat? Gute Frage. Also Philipp Schmieder kann, mir fällt spontan nichts ein, was Philipp Schmieder nicht kann. Ich würde ihm Ich würde ihm einen zutrauen und wenn er es nicht kann, dann ist er so kurz davor, dass er sich innerhalb von zwei Wochen draufschaffen kann.

Das wäre meine Aussage. Was sagst du? Ich frage ihn. Ja, bitte Bezug nehmen.

Ein Shrimp Squat, nur damit ich es nochmal verstehe, ist quasi, der steht auf der Treppe und er geht nach hinten runter. Richtig. Und hält das hintere Bein aber aktiv in der Luft. Richtig.

Also du hältst das Bein fest mit deiner Hand, sodass das Knie komplett gebeugt ist. Ah, okay. Das ist aber noch schwieriger als ein Pistel Squat, oder? Ja, ist deutlich schwieriger als ein Pistolsquad.

Aber der große Nachteil ist einfach, dass du die Range of Motion nicht hinbekommst. Oder deutlich ist ein Tick schwieriger als ein Schwimmsquad. Großer Nachteil ist, dass du die Range of Motion halt nicht hinbekommst. Ah, okay.

Und das hat er übers Defizit gelöst. Ich habe ihm gesagt, er soll mal hier ein Wurbelboard bestellen und dann ein Wurbelboard Pistolsquad machen. Ja. Gib doch mal bitte 65 Euro aus, um dann was zu machen, worüber wir im Podcast reden können.

Kosten Wobbleboard 65 Euro. Ich habe keine Ahnung. Vom Gefühl her schon, Wolfgang. Ich hätte jetzt gesagt 30.

Ist das hier eine Wettfrage? Du sagst 65, ich sag 30. Jetzt schauen wir mal, wer näher dran ist. Okay.

Warte, ich gucke. Ich gucke auch. Wo schaust du? Also Wobbleboard.

Bei Google. Kennst du das? Mhm. Also so Fireball und Bing und so hat sich auch nicht durchgesetzt Nee Wobbleboard Amazon Wobei ich glaube dass irgendwann wird eine neue Suchmaschine k ich mir vorstellen kommen weil Google nervt einfach mit diesen Anzeigen, muss ich einfach sagen.

Aber irgendwie müssen sie ja das ganze wirtschaftlich rentabel machen. Spenden, wie Wikipedia. Wikipedia kann niemals so viel. Scheiße, ich habe eins gefunden.

Ja, ich habe hier eins für 34 Euro. Es sieht echt ganz gut aus. Ich glaube, ich bestelle das. Ich glaube, ich bestelle das.

Technische Schwierigkeiten und Outro

So, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wie es manchmal so ist, gab es einfach tatsächlich wirklich, ist noch nie passiert, den Double Fail. Das heißt, wir waren gerade beim Amazon suchen. Auf einmal sehe ich, als ich wieder zurückgehe, dass irgendwie mein Programm, mit dem ich den Podcast aufnehme, mein Mikrofon nicht mehr erkennt, von jetzt auf gleich. Und Wolfgang sagt, Wolfgang hat nämlich mit so einem Podcast-Gerät aufgenommen, dass er auf einmal, dass seine Karte voll ist, seine Speicherkarte.

Und das eigentlich pretty much in der gleichen Sekunde. Deswegen, weil wir können jetzt auch nicht weiter aufnehmen, Wolfgangs Podcast ist ja voll, Podcast-Gerät ist ja voll. Also entsprechend diesem Problem, aber auch witzig wirklich, dass es fast mehr oder weniger in der gleichen Sekunde aufgetreten ist, muss ich jetzt hier die Folge alleine abmoderieren. Ich habe Wolfgang noch auf dem Ohr.

Ich soll euch ganz lieb grüßen. Er wünscht euch wie immer eine gute Woche. Und wir freuen uns darüber. Lasst gerne noch ein paar Likes auf Spotify da.

Schreibt uns gerne auch immer Fragen, Anregungen zum Podcast. Da freuen wir uns wirklich sehr. Nehmt gerne Bezug. Das Ganze ist ja schön, weil es so interaktiv ist.

Und ja, gute Woche. Nächste Woche hören wir uns in alter Frische. Alles Liebe und bis dahin. Gute Woche. you

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