TWUP 199

TWUP 199 — Hochsensible Personen & die Balance der Gehirnhälften mit Holger Fischer

Die Episode beleuchtet die Herausforderungen hochsensibler Personen (HSP) im Profisport und Berufsalltag sowie die Bedeutung der Balance zwischen linker und rechter Gehirnhälfte. Holger Fischer erklärt, wie sich veränderte Arbeitswelten, Smartphone-Nutzung und das Bildungssystem auf die mentale Leistungsfähigkeit und Stressresistenz auswirken.

Kernpunkte

Einleitung und Stressmanagement

Holger, willkommen zurück. Holger, danke, dass ich da sein darf. Wir haben heute Morgen direkt mal ein bisschen dein Stressmanagement getestet. Oh ja.

Mit der Parkplatzsuche. Ich bin ja, das gehört ja auch zu den Hochsensiblen. Und eine meiner großen Leidenschaften ist meine Parkplatzphobie. Das heißt, es ist immer ein großes Stressmoment für mich, überhaupt noch einen Parkplatz habe und bin dann Gottfroh, dass ich dann das Thema finde.

Aber wenn ich dann weiß, Wolfgang hat gesagt, er ruft mich an, ich erreiche ihn nicht, da war natürlich schon gleich der Puls auf 120. Leider in den zwölf Minuten, in denen ich hier runtergefahren bin, ohne WLAN, läuft da leider nichts. Und genau da hast du fünfmal angerufen. Aber du hast tatsächlich direkt vor der Türe einen Parkplatz gefunden, was auch definitiv auf der glücklichen Seite ist.

Man könnte sagen, ich habe es bestellt, aber manchmal traue ich den Bestellungen, deshalb ist der Stress trotzdem da. Cool. Freut mich auf jeden Fall riesig, dass du wieder da bist. Die letzte Folge, die wir gemacht haben, ich glaube, ziemlich genau einem Jahr müsste es sein, hat ja auch sehr viel positive Resonanz.

Das große Thema, das wir da hatten, war ja im Endeffekt Mentaltraining für Sport und darüber hinaus oder Mentaltraining für Leistung. Mentaltraining, das tatsächlich funktioniert. Das war... Damals hast du noch gemein, ich sei Mentaltrainer irgendwie.

Wenn mich jemand fragt, was du eigentlich machst, sage ich, du bist Mentaltrainer, auch wenn du dich selbst nicht gern als Mentaltrainer bezeichnest. Das kriege ich hoch, wenn ich das Haare hätte mit dem Thema Mentaltrainer. Mentaltrainer und Sportpsychologe sind ja letztendlich so Schimpfwörter in Deutschland. Das heißt ja immer, ich habe dann einen in der Murmel.

Aber sagen wir mal, Profisportler, der jetzt ab einem gewissen Niveau, die haben keine mentalen Schwächen. Die haben andere Themen, die sie triggern oder mit denen sie gerade konfrontiert werden. Ein Jahr ist vergangen. Ja, Wahnsinn.

Was gibt es bei dir Neues, Holger? Ja, du, es läuft richtig gut. Also auch schon vor dem Podcast hatte er auch viel Resonanz auf dem Podcast. Interessanterweise viel von hochsensiblen, nicht erkannten hochsensiblen, m hochsensiblen und auch viele hochbegabte Parallel baue ich ja momentan auch noch die neue Firma auf elea kleiner Werbeblock, weil muss sein, das habe ich im Forschungshals voll, oder wir haben vorher Fachgesimpel über Weine, also sind wir ja beide Freaks, von daher, vielleicht ist ein trockener Hals, vielleicht müsste man jetzt irgendeinen Weißwein schon mal früh im Morgen trinken, aber gut, ich werde es uns gleich hinkriegen.

So.

Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt

Ja, LEA-Team, das heißt im Endeffekt, es kommen ja völlig neue Themen auf deutschen Unternehmen zu, auch im Profisport. Das heißt, das war jahrelang Arbeitgebermarkt, wir haben jetzt einen Arbeitnehmermarkt, viele sind noch gar nicht darauf vorbereitet. Wir haben ein Unternehmen heute bis zu vier verschiedene Generationen. Wir haben die junge Generation, die Generation Y, die ja völlig anders tickt wie die anderen.

Das Führungsthema wird sich kolossal verändern. Also wir stehen vor anspruchsvollen Herausforderungen und schrägstrich ich mittendrin und du ja auch körperlich. Gerade das mit dem Thema Arbeitgebermarkt hat mich echt in den letzten ein, zwei Jahren fasziniert, da ich mehrfach mit Agenturen in Kontakt war, deren Aufgabe ist, quasi Arbeitgeber, Arbeitnehmermarkt, deren Aufgabe ist, Arbeitgeber interessanter für Arbeitnehmer zu machen. Ich hatte sogar einmal Kontakt mit jemandem, die Werbung geschalten haben, wo ich dann gefragt habe, warum braucht ihr für euer Unternehmen Werbung und ihr seid ja voll.

Und sagt ihr, es geht nicht darum, Kunden zu akquirieren, sondern mit der Werbung geht es darum, für potenzielle Mitarbeiter attraktiv zu erscheinen und dann über die Werbung statt Kunden Mitarbeiter zu generieren. Was ja vor 10, 20 Jahren ist ja mehr oder weniger unvorstellbar, dass man sowas macht. Heute ist es normal. Ja, du, früher hieß es ja, der Kunde ist König.

Heute ist der Kunde nicht mal König, sondern Mitarbeiter ist König. Und früher hat man halt gesagt, okay, wenn einer schon nicht gut war, okay, weg. Und der Nächste, da warten schon fünf andere für dich. Heute schickt man einen weg, guckt ins Wartezimmer und sieht halt keinen.

Es ist halt keiner da. Und früher war es natürlich wichtig, mehr ja, so dieses Geldthema war halt wichtig, dass ich da genügend Geld habe. Und heute sind ganz andere Faktoren wichtig. Das oberste ist, werde ich von meinem chef wahrgenommen und dann kommt das zweite wissen wie es so mit meinen mitarbeitern hat um kollegen ist findet aber statt und das dritte ist erst geld also das ist spannend was da was auch passiert ist das was immer wieder wieder h ist dieses Thema Wertsch und Kritik Ich h mich gestern erst mit einem unterhalten der auch jemanden abgeworben hat für eine höhere Position.

Und dann kam nach dreieinhalb Wochen direkt die Kündigung von dem Arbeitnehmer aus mit dem Feedback. In den ersten dreieinhalb Wochen wäre er nicht wertgeschützt genug geworden. und deswegen Wiedersehen. Oder Tschüss. Was ja auch so eine interessante Entwicklung ist, hin zu diesem Thema Kritik und Wertschätzung, das geht ja schon so ein bisschen ineinander über, dass das jetzt auch so dominant geworden ist.

Ja, früher, also ich kann mich erinnern an die vorletzte Gallup-Studie, ich weiß gar nicht, ob wir letztes Mal darüber gesprochen haben, die machen ja so Untersuchungen und in der vorletzten Gallup-Studie haben wir so Untersuchung von Arbeitnehmern gemacht und da waren in der Tat nur 17% der arbeitenden Bevölkerung, die gerne zur Arbeit gehen. 33% haben ihren Arbeitgeber gehasst. Also nicht gerne hin, sondern gehasst. Und das hängt ja auch mit verschiedenen Führungsthemen und Führungsthematiken, wie gehe ich mit Mitarbeitern um und da wird sich gewaltig was ändern müssen. Das heißt ja jetzt nicht, dass man die alle pampern muss und Aideide machen, sondern muss er halt anders wahrnehmen.

Und früher war halt ein Mensch, also ein Mitarbeiter, einer, den hat man bezahlt, damit er irgendwas macht. Aber ob der jetzt Peter Mayer oder André Huber heißt, war völlig egal. Und heute ist halt wichtig, dass man weiß, wie er heißt. Und damit fängt es oft schon an.

Und da werden gewaltige Veränderungen auf uns zukommen. Gallup, war das USA? Gallup-Studie. 33 Prozent, einer von drei hast den Arbeitnehmer. Also hast du den Chef.

Oder die Firma. Okay, das hätte ich nicht erwartet. Ja. Wenn man es mal aus anderen Themen, aus anderen Blickwinkeln beleuchtet, macht das völlig Sinn.

Zum Beispiel? Ja, eben das Thema Wahrnehmung. Das Thema Führung. Ich bin ja auf den Hotels und dann sehe ich da die ganzen Führungskräfte-Seminare und dann muss ich mich immer schlapp lachen, weil Das ist halt wieder typisch deutsch wir haben die besten Theorien aber dabei bleibt es auch Und F ist ja eigentlich relativ einfach und doch wird es kompliziert gemacht weil der Vorteil mit dem Kompliziertmachen verdient nat Geld Einfach machen nicht Das ist wie beim Golf Beim Golf lernt, erlebt der Golf-Trainer ja, weil er immer was Technisches findet.

Aber dass letztendlich Golf zwischen den Ohren entschieden wird, darauf wird viel zu wenig Wert gelegt. Und so ist es beim Arbeiten, aber bei der Führungskraft ja auch. Es gibt ein paar einfache Grundprinzipien. Da braucht man so an sich selber denken.

Wenn man immer jeden Tag einen auf die Fresse haut, dann gehe ich natürlich nicht gern zur Arbeit. Ich dachte immer, je lauter euch der Mitarbeiter anschreit, desto schneller arbeitete. Das mag vielleicht mal früher funktioniert haben und dieses Schreien passt auch, wenn du es alle halbe Jahr mal machst, als Stilmittel nicht, aber wenn du zwei, dreimal schreist, wer schreit, verliert. Und das Problem ist ja, dann kommt und sagt, ich gucke mal, hänge mal meinen Rüssel aus dem Fenster und sage, ach übrigens, ich suche einen neuen Arbeitgeber und ja, kaum der Armkoben sind schon drei da.

Und gerade sowas wie Hotel und Gastronomie ist ja da ganz extrem. Also ich habe, ich kenne einen bekannten Hotelrestaurant im Tiefen Schwarzwald. Die haben mittlerweile schon 3,8 geboten für Servicekraft. Die kriegen aber nichts.

Das heißt, die nehmen nur noch begrenzte Anzahl an Gäste auf. Sie kriegen keine Menschen. Verrückt, ja. Und das ist auch schlimmer geworden.

Exakt das gleiche Sinovario kenne ich auch hier aus Stuttgart, wo nicht mal so dieses Thema, ja, du musst quasi gut bezahlen und dann noch Glück haben. Du brauchst ein gutes Umfeld, die Leute wollen erstmal Probe arbeiten und dann musst du auch das Glück haben, dass du jemanden findest, der on top auch noch eine gewisse Kompetenz und Arbeitsbereitschaft mitbringt, um den Job zu machen.

Homeoffice und soziale Isolation

Wir haben natürlich in Deutschland uns auch selber ein bisschen ins Knie geschossen, weil durch die Corona war auf einmal Homeoffice da. Also wir sind ja mit ein paar Unternehmen drin und auf einmal sind alle Homeoffice und irgendwann fangen die meisten an zu sagen, so ein so Büro wäre schon mal dufte, also von dem Vorstand runter, nur noch Homeoffice zu machen, dann denke ich, was soll das denn sein, dass dann natürlich eine soziale Vereinsamung stattfindet, ich glaube, da brauchen wir nicht drüber reden. Und da dann wieder rauszukommen, ist wieder größer, aber man ist halt von einem Extrem, also immer morgens bis abends im Büro, ins andere Extrem gekommen und jetzt kommt so ein goldener Mittelweg, weil anders geht es auch gar nicht.

Wir Menschen sind Herdentiere. Der Hybrid, je nach Job und Person mehr oder weniger, Aber die Freiheit, ich glaube, so ein bisschen das Ding, es funktioniert, was ja gerade hier so im Mittelstand, habe ich auch von vielen gehört, so dieses Homeoffice, keine Chance, da arbeitet niemand mehr was. Jetzt musste man, sieht, es funktioniert. funktioniert doch noch, je nach Position und Persönlichkeit, teilweise ganz gut. Und dass man jetzt so ein bisschen, ich glaube, gerade hier als Stuttgarter auch mit dem Verkehr, wenn du überlegst, was du an Verkehr lösen könntest oder auch an Wohnraumsituationen, je nachdem, wie viel Büro du gerade noch pro Woche hast, ist es natürlich dann deutlich, wesentlich einfacher möglich, dass du auch weiter rausziehst.

Wenn du jeden Tag eine Stunde pendelst, one way, das ist nicht gut. Aber wenn du halt irgendwie sagst, bis zwei Tage die Woche im Büro und dann halt noch das Pendeln drin hast, dann das Wohnraumproblem könnte man, da kann man in Baling wohnen, in Stuttgart arbeiten, was wenn du das täglich machen würdest? Da brauchst du viele Podcasts, die du hören kannst. Nicht funktioniert, aber so, dass da ein bisschen die Möglichkeit geschaffen wird, dass man da eine Balance schafft zwischen...

Das ist richtig, aber wir haben ja jetzt die sogenannte Generation Y, die ja sowieso nicht so diese Nachhaltigkeit in bestimmten Themen hat, außer jetzt zum Beispiel, die können wahnsinnig gut mit elektronischen Geräten umgehen. Und dann noch mit dem Thema Homeoffice, also da höre ich von vielen Unternehmen, dass natürlich da auch wirklich Defizite sind, weil wenn du halt dann in der Schlaf- und Zughose den ganzen Tag dein Zeug machst, also nichts gegen die Schlaf- und Zughose, aber das hat ja auch was mit Mindset zu tun, mit Einstellung zu tun. Das wäre jetzt, wenn du jetzt in der Schlaf- und Zughose Online-Kurs gibst für Krafttraining.

Ja. Ja, klar. Die Energie ist natürlich klar, was darüber kommt.

Körperliche Aktivität und sitzender Lebensstil

Und wenn du die Brücke schlägst zum Thema Training, was ja verrückt ist bei dem Homeoffice ist, es gibt ja viele Büroangestelle, die schon keine Schritte machen, die sich aber nicht bewegen. Und mit dem Homeoffice ist es ja nochmal drastischer. Absolut. Wo du halt Leute hast, die ein paar hundert Schritte am Tag machen und der Rest hat Zeit quasi.

Die Schritte sind abhängig von der Größe der Wohnung. Ich wollte es gerade sagen, ein paar hundert. Ich habe mir gerade überlegt, so zwischen Klo, Schlafzimmer, Büro und Küche. aber genau, das ist es halt auch. Da ist schon, es ist manchmal verrückt, wenn du siehst, gerade mit dem Thema Bewegung, da geht man ja immer so ein bisschen von sich aus, so wie man sich selbst bewegt, ist so ein bisschen das normale Bewegungsniveau und dann hast du halt so das Spektrum von, am einen Ende des Spektrums ist klassischerweise so Kellner, wo dann ganz schnell 30, 35 tausend Schritte am Tag zusammenkommen und die dann quasi her ist, das ist normal.

Und dann auf dem anderen Ende vom Spektrum hast du so B die dann quasi von zu Hause mit dem Auto ins B fahren aus dem Parkhaus ins B laufen den ganzen Tag dort sitzen mehr oder weniger und halt irgendwie auf ihre 700 800 Schritte am Tag kommen Was ja dann, für beide ist das irgendwie so normal, ohne zu realisieren, dass die Differenz halt schon extrem ist. Auf alle Fälle und vor allen Dingen, das sind halt viele für ihr Körpergewicht halt zu klein. Ja, das ist wachsendste Lösung, sagst du? Wenn es geht, aber ich glaube, das werden wir wahrscheinlich beide nicht hinkriegen.

Smartphone-Nutzung im Profisport

Aber du siehst ja auch dieses Thema Handy. Ich weiß gar nicht, was schätzt du? Da haben wir Untersuchungen gemacht, Bundesliga-Vereine, wie lange die pro Tag am Handy sind. Ich glaube, wir hatten das letzte Mal schon.

Ich hatte letztes Jahr auch mit dem Bundesliga-Verein zu tun und da kam auch diese Statistik auf. Und es waren entweder sechs oder acht Stunden. 8 Stunden 20. Verrückt. Besprechung, gab Besprechung vor dem Spiel, haben sie eingeführt, dass quasi Handyverbot ist, weil sonst immer noch der ein oder andere, da war es 8 Stunden, 8 Stunden 20.

Du kriegst ja alle Informationen vor Abschaub auf Handy. Die haben ja alle diese speziellen Apps. Du wirst ja erzogen, dass du das da letztendlich immer, du kriegst deine ganzen Abläufe auf Handy, du kriegst ja alles aufs Handy. Ohne Handy, das wird ja weniger gesprochen, auch dort.

Ich meine, da steht ja, früher hat man gesagt, okay, morgen Training um neun. Heute sagt man immer morgen Training um neun. Heute schreiben wir halt morgen Training um neun. Und da kommen natürlich schon ein Haufen zusammen.

Aber das ist ja beim normalen Arbeitgeber oder du kennst ja auch, ich glaube, wir haben auch immer unsere paar Stunden Handy pro Tag. Ja. Das geht gar nicht anders. Es hat sich ja mehr oder weniger auch hinentwickelt zu so einem, ja, es ist ja kein Telefon mehr, sondern Minicomputer.

Aber so wie es heute verwendet wird, Mit den ganzen kommunikativen Problemen, die dadurch entstehen. Es kommen schon spannende Themen auf uns zu.

Influencer vs. Experten im Coaching

Und natürlich auch bei den Jüngeren. Das ist das, was ich jetzt gesehen habe, auch mit dem, was ich da letztes Jahr mit dem Bundesliga-Verein gearbeitet habe, zum Thema Kommunikation. Also das ist der klassische Beispiel. Der Bundesliga-Spieler wird vegan.

Wie effektiv das jetzt ist, sei mal hingestellt. aber warum wird er vegan weil er hat irgendeinem influenza oder in florenzerin folgt und die dann quasi mehr zu sagen hat zum Thema Ern als jetzt die Person die der Verein daf angestellt hat oder die der Verein dafür beauftragt hat, das Thema auszubilden, so gerade dieses bei den jüngeren Spielern, womit ich auch mit allen Sportarten zu tun habe, dass quasi dieses Influencer versus Experte, da bist du natürlich deutlich näher an dem Spieler, an dem Sportler und hast da Einfluss, der aus meiner Sicht mehr unterhaltend ist, als tatsächlich zielführend.

Teilweise auch sinnbefreit, aber letztendlich, das ist halt die Welt im Momentan. Und da müssen die, die arbeiten gehen jeden Tag und ob die auch Profisportler natürlich auch klarkommen. Man sagt halt immer so allgemein so Fußball, bla bla, alles drum und dran, aber es ist nicht so einfach da bei sich zu bleiben und an seiner eigenen Entwicklung zu arbeiten und auch zu verstehen, hey, an was arbeite ich überhaupt? Und auch zu verstehen, wer bin ich?

Du arbeitest jetzt schon über ein Jahrzehnt mit Profisportlern, deutlich mehr. Das heißt, du hast mit Profisportlern vor dem Smartphone gearbeitet und du arbeitest mit Profisportlern seit 8 Stunden 20 am Tag Smartphone. Da gehöre ich auch dazu, oftmals zu den 8 Stunden 20, wenn ich mit denen telefoniere. Es gibt ja mittlerweile auch viele Online-Sessions, also die Kommunikationswege sind natürlich anders wie damals.

Damals gab es zwar auch Handy, du erinnerst dich, Flo, die ersten D4, 7. Mannesmann Mobilfunk. Genau, und dann Communicator, den alle hatten. Das Thema Mobilfunk war damals auch stark, aber da hast du halt telefoniert.

Aber heute hast du noch ganz andere Sachen. Aber es ist schon spannend, wie sich da... Was ist der größte Unterschied, den du siehst, die größte Entwicklung in den 20 Jahren von Mannesmann Mobilfunk, Telefon so groß wie ein Sixpack-Bier, hin zu Minicomputer-iPhone? Also du meinst im Umgang mit den Spielern?

Ja. Also im Endeffekt ist es einfach so, dass die Spieler, die Sportler heute in viel kürzerer Zeit viel mehr Informationen verarbeiten müssen. Und wir Menschen, wir sind ja, wir überleben ja durch Adaption, das heißt, wir sind immer noch in der Adaptionsphase, das auch tatsächlich umsetzen zu können oder auch filtern zu können, was ist jetzt wichtig, was ist nicht wichtig. So eine Uni in England hat ja auch bewiesen, so ein Mittelmanagement aufwärts, die können gar nicht mehr alle Mails am Tag bearbeiten.

Da geht es ja auch schon nach gefühlt Priorisierungen also wir reden von gef Priorisierung nicht von ich mache einen Algorithmus rein und so ist nat bei Sportler entsprechend genauso Das hei die m durch soziale Medien und in viel kürzerer Zeit eben viel mehr verarbeiten. Und das ist eigentlich das Anstrengende. Früher haben die auch 65 Spiele gehabt im Jahr mit Champions League, Landesburg, UEFA Cup und so. Aber du hattest halt die sozialen Medien nicht.

Was sind da deine Strategien, um das zu optimieren?

Gehirnhälften: Rationalität vs. Emotion

Also ich bin ja nach wie vor ein Verfechter von ganzheitlicher Entwicklung. Das heißt, Leben der eigenen persönlichen Entwicklung, auch immer bedingende Schulung, gerade von der linken Hirnhälfte, die ja im Profisport, jetzt nicht nur bei Fußball, oft eher zu kurz kommt, weil man denkt, das braucht man nicht. Aber die Hirnhälfte ist halt schon die, die in unserem täglichen Ablauf bei einer gewissen Intelligenz halt schon sehr dominant ist. Und wenn die halt kein produktives Futter gibt, dann sucht sie sich halt Futter und ist halt immer Müll.

Linke Gehirnhälfte für die, die sich noch Das ist die Rationale Alles was mit Rationalität zu tun hat mit Struktur, mit Denken mit Denkmustern ist alles eher linkshirnig vereinfacht und die rechte Hirnhälfte ist mehr für die Emotionalität und die Kreativität zuständig und meistens ist die linke Hirnhälfte halt leider dominant Bei Frauen sind die oder zwischen den beiden Hirnhälften ist ja ein unterschiedlich großes Bändchen Bei den Frauen sind die Bändchen dicker wie bei den Männern, außer sind halt Künstler. Das heißt, davon wird halt die Rationalität und die Emotionalität mehr vermischt und die handeln auch anders.

Du kennst ja zum Beispiel der alte Spruch, links außen und Torhüter. Das habe ich noch nie gehört. Nie gehört? Früher sind wir, das sind so die Spezialisten, der Linkshänder, die haben ja dominantes Repräsentationen über die emotionale Seite.

Das heißt, die handeln per se eher viel emotionaler von innen raus, aber tagsüber, denkt man halt, ist dann halt der Konflikt zwischen der Ratio und der Emotion. Okay, Zwischenfrage.

Linkshändigkeit und emotionale Verarbeitung

Die dominante Hirnhälfte bestimmt, ob du Links- oder Rechtshänder bist? Nein, wenn du Linkshänder bist, ist die rechte Hirnhälfte, weil es immer überkreuzt ist. Also die rechte Hirnhälfte steuert die linke Körperhälfte und die linke Hirnhälfte steuert die rechte Körperhälfte. Das heißt, wenn du Linkshänder bist, ist quasi die rechte Hirnhälfte dominanter, aber nicht andersrum.

Weißt du, was bestimmt, ob jemand Links- oder Rechtshänder wird? Ich glaube, das ist von Geburt an. Es gibt viele Hybride. Früher gab es keine Linkshänder, das wurde aber zogen auch mit drastischen maßnahmen zum teil klassischen maßnahmen heute ist immer offen aber heute kommen immer so die hybride die so 20 prozent links 380 rechts oder oder sind aber am ende des es ist halt eins oder es gibt einige die schreiben mit links und werfen da mit rechts also das kommt immer mehr das gab es früher eher weniger weil man es natürlich auch wahrscheinlich heute auch eher zulässt dann auch in der betrachtung von menschen wenn man weiß link center das muss oder man muss mit link center anders umgehen mit rechtshänden weil der link center im prinzip gesteuert grundsätzlich eher immer emotional ist und wenn er natürlich sehr intelligent ist, im Optimalfall die Logik eins ist, aber oftmals bei denen natürlich das Gefühl sagt, mach A und der Kopf sagt, nee, mach mal B.

Und dann hast du halt diese Konflikte, diese Konfliktsituationen, die sogenannten, wie soll ich sagen, aber die halt dann sehr entscheidungsstark sind, also gar nicht entscheiden können. Und da geht es einfach darum, gerade zum Beispiel im Sport, dass man halt der Intuition, dem Gefühl, dem Dominanten einfach folgt. Wenn du natürlich weniger intelligent bist, ist es natürlich einfacher. Weil dann sagt die linke Hirnhälfte auch nicht viel dazu.

Aber je intelligenter du bist, desto mehr Optionen schafft er die linke Hirnhälfte. Und dann arbeitet er links gegen rechts. Das ist aber auch bei einer in Anführungszeichen Rechtshänder und so, weil die rechte Hirnhälfte ist ja auch da, aber die ist halt nicht das Dominante. Und trotzdem ist natürlich auf einer anderen Ebene, die emotionale Ebene entscheidend, was passiert mit uns.

Was sind da so Strategien, wenn du jemanden hast, wo die Linke recht dominant ist, aber die Rechte nur ein Stück drunter, um die so ein bisschen in Harmonie oder in Wechselspiel, ein produktives Wechselspiel zu bringen? Also der Linkshänder, dass er erstmal auch lernt, mit seiner Emotionalität besser umzugehen und die auch auszuleben. Da hat mein Lieblingsbeispiel Thema Kampfsport. Die sind ja oftmals auch kreativ oder wenn sie halt rational gesteuert sind, sagen, ich bin ja gar nicht kreativ, aber wenn man dann mal näher geht, dann sind sie sehr wohl kreativ.

Also dass sie in dem Bereich einfach auch sich weiterbilden, aber gleichzeitig natürlich auch für die Ratio Futter geben. Deshalb bin ich verfecht davon, dass auch Profi, oder gerade Profisportler, sich mit Themen beschäftigen, wo die linke, rationale Gehirnhälfte auch geschult wird. Ich habe zum Beispiel auch Athleten, die dann vor Wettkämpfen zum Beispiel noch lernen und dann festgestellt haben dass sie dann im wettkampf der kopfnummer dazwischen punkt also gerade dann wenn es darum geht dass die das die emotionalit dass dieses das zul dass die Emotionalit bestimmte Bewegungen bestimmte Aktionen steuert dass man dann auch wirklich loslassen kann Lernen heißt sowas wie eine Sprache oder Matheaufgaben?

Sowohl als auch. Die meisten, mit denen ich zusammenarbeite, die machen so ein Studium, Fernstudium oder nebenher irgendwas. Ausbildungen, Weiterbildungen, wo sie einfach Freude dran haben oder Spaß dran entwickeln können. Manchmal muss man ein paar ein bisschen kräftiger anschucken, aber sie merken dann schon selber recht schnell, dass es auf die eigene Leistung eher produktiv ist.

Wie schädlich. Quasi die linke Hirnhälfte vorermüden, sodass sie dann später mehr im Balance ist mit der rechten. Gibt es irgendwelche Tests rauszufinden, ob bei jemandem die linke oder die rechte Hirnhälfte dominant aus? Ich glaube, das ist relativ einfach, wenn du dem Stift gibst, dann nimmt er automatisch eigentlich den Stift mit der dominanten Seite.

Und so ist es ja auch, wenn du jemanden stehen lässt und sagst, okay, lauf mal los, dann siehst du ja, ob er Linksfuß oder Rechtsfuß ist. Okay, das heißt, du würdest Rückschluss ziehen, bin ich Rechtshänder, dann ist meine linke Hirnhälfte dominant, bin ich Linkshänder? Okay. Also im Zwangsläufigen Sinne von im Normalfall.

Wir werden ja sowieso linksführendig gesteuert, weil du ja im Kindergarten, Schule ja immer Input kriegst, den die linke Hirnhälfte ja auch verarbeiten muss und verarbeiten darf. Und da ist natürlich auch einer der größten Ressourcen im Menschen. Was denkst du denn, in St. Gallen hat man mal eine Untersuchung gemacht, wie die Megabrains, wie viel Prozent, die ihre Gehirnkapazität nutzen.

Was schätzt? Das ist ein kleiner Prozentsatz. Also die Megabrains, so 24, 25 Prozent. Und ein regulärer Mensch, 3, 4 Prozent.

Naja, wir wollen jetzt 3, 4 Prozent, hört sich jetzt vielleicht ein bisschen weniger. Genau, aber wir Menschen, wir vergessen halt eins, wir werden ja, wenn wir aufwachsen, werden wir ja trainiert, dass wir lernen und dann studierst du, dann wirst du auch trainiert, dass du lernst und dann fängst du an zu arbeiten und war es das.

KI und die Zukunft des Lernens

Das Thema Lernen hat mich tatsächlich in letzter Zeit häufiger beschäftigt, weil, du hast mit Sicherheit auch mitbekommen, die künstliche Intelligenz kommt. Ja. Das Thema, also, ich würde sagen, Internet war so der erste große Quantensprung in puncto Verfügbarkeit von Informationen direkt gefolgt von Google. Ja.

Und jetzt gefolgt ist quasi das Chat-GPT, das quasi ein Google ist, wo du nicht mehr mal wenn ich nur suchen muss und dann weiter suchen muss sondern du fragst was und das gibt dir eine Antwort plus minus richtig Was er am Ende daf f also einen kleinen Sohn für mich ist auch so ein bisschen die Frage, okay, was wird bei ihm anders als bei uns? Wird mit Sicherheit einiges anders? Definitiv. Ein Punkt ist definitiv, so dieses auswendig lernen, das natürlich wir beide in der Schule immer gemacht haben, auf eine Arbeit lernen, ist im Endeffekt...

Sehr gerne haben wir das gemacht. Das ist einfach, genau. Es ist einfach gewesen. Du liegst einfach, wenn du weißt, was im Ordner drinsteht, kriegst du eine gute Note.

Das wird dir mehr oder weniger wegfallen. Weil warum soll ich noch Sachen auswendig lernen, wenn mittlerweile so einfach und Chat-GPT im Endeffekt die Lösung oder der nächste Schritt ist mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass du das als Voice-GPT oder Assistant-GPT hast, wo du quasi mit dem redest. Dann fragst du den oder schreib mir einen Brief an meinen Mieter, wie ich die Miete um 3% erhöhen kann. Und dann schreibt er mir einen Brief, dass ich es machen muss.

Oder sagt er, lade Holger zum Podcast ein, wann ich in meinem Kalender frei habe. Und dann kann der in meinem Kalender durchschauen und eine Einladung rausschicken, schön ausformuliert. Guten Morgen, Holger, und so weiter. Das wird ja also basierend auf der Technologie, die wir jetzt haben.

So Sachen werden ja kommen. Das heißt, gerade Zugang zu Wissen wird weniger wichtig. Das heißt, Skills, wie ich Wissen verarbeite, werden noch mal größer. Und da sind wir ja wieder beim Thema auch, was macht das mit uns Menschen?

Wir sind trotz alledem Menschen und das heißt, die Intelligenz ist ja okay, es kommt weiter, kommt Verarbeitung, verschieden, aber auf der anderen Seite dürfen wir natürlich die menschlichen Entwickler die auch nicht vergessen. Wenn wir überlegen, dass statistisch betrachtet 20% der deutschen Bevölkerung HSPler sind, also hochsensible, die ja wiederum ticken, anders ticken und dann dann hergehen und sagen, du arbeitest nur mit künstlicher Intelligenz, dann verkümmert natürlich das, was dich eigentlich auszeichnet, ja umso mehr. Das heißt, die Balance dann immer zu finden zwischen der Weiterentwicklung durch künstliche Intelligenz, das wird auch ganz normal sein, aber trotzdem die Entwicklung des Menschen nicht zu verpassen.

Weil es wird natürlich auch bequem, wenn wir selber nichts mehr machen müssen.

Definition hochsensibler Personen (HSP)

Wenn man im letzten Podcast schon dieses Thema hochsensibel oder HSP mehrfach verwendet, wie definierst du es oder was ist die definition von von also sp hochsensible person hochsensible personen sind menschen die mehr oder deutlich mehr f wie jetzt normale menschen das sind meistens auch Hochbegabte Also die Korrelation zwischen Hochbegabung und Hochsensibilit ist sehr eng Und ich wiederhole es auch gerne nochmal, es gibt ja 16, 17 verschiedene Intelligenzen, gibt es halt auch 16, 17 verschiedene Hochbegabungen und die Höchstbegabten, die letztendlich mehrere von den Themen vereinbaren. Aber hochbegabt heißt nur, dass ich mehr Bilder pro Sekunde habe und mehr Gedanken pro Sekunde habe und natürlich eher in Lösungen denke.

So, und jetzt haben wir dann diese ausgeprägte Gefühlswelt. Das heißt, die nehmen oft mehr wahr, wie der normale Mensch. Das kann jetzt normal sein, dass ich, mein Kapital ist ja auch, ich sitze mit dem Menschen zusammen und nach ein paar Sekunden weiß ich, wer das ist und was ich, und wie ich den ansprechen muss und wo seine Themen liegen. Das mache ich aber nicht rational, sondern das ist eben mein Gefühl, was ich da habe.

Dann gibt es welche, die fühlen dann die Aura von jemandem Und es kann halt in verschiedene Richtungen gehen. Es gibt dann HSPler, die führen dann jede Muskelvibrile, wenn die zuckt. Und die Ausprägungen sind völlig verschieden. Aber die Verhaltensstrukturen von denen sind natürlich elementar anders, weil die natürlich viel mehr Zeit brauchen der Verarbeitung, die viel längere Zeit haben, wenn sie verletzt werden, die viel mehr auch Emotionshygiene betreiben müssen. und die aber letztendlich allen eins ist, die brauchen immer Sicherheit.

So wie mein Parkplatz-Syndrom. Wenn du mir jetzt sagen würdest, pass auf, da kommst du jetzt links neben in deine Parkgarage und dann Nummer 23, da ist dein Auto und dann bin ich relativ chill, dann aber stresst du mich trotzdem noch, dass ich pünktlich da bin, könnte ja jetzt noch ein Stau sein oder die Garagentur ist zu oder, oder, oder.

HSP-Merkmale und Stresslevel

Und das sind halt so diese Themen, wo du dann halt immer in allem immer eine hohe Emotionalität mitbringst. Das Gute dran ist, dass du letztendlich bei diesen HSP-Themen, du kannst in einem Training das auf ein Thema fokussieren. Ich fokussiere es immer auf meine Parkplatzsituation, also meine Parkplatzphobie. Oder wenn ich irgendwo hinfahre in Hotels, wo ich mir auch einen Kopf mache, ja, fahre zwei Stunden früher oder Flugplatz.

Okay, ich bin zwei Stunden, eher drei Stunden früher da, könnte es sein, dass ich keinen Parkplatz finde und dann muss ich da anstehen und dann komme ich Stress. Also das sind halt so die Gedankengänge, die bei den HSP-Lern ist. was halt dieses Stress auslöst das heißt der Stresslevel ist deutlich höher und die Regenerationszeit ist deutlich länger und das darf man einfach auch berücksichtigen viele HSPler schlafen zum Beispiel weniger in der Nacht, aber dafür am Tag Die schlafen vier Stunden, dann sagt jeder, bist du bescheuert, normal, dann ist man halt ab vier produktiv, aber dafür schlafen die mittags von zwölf bis zwei.

Und da wird halt der Normale sagen, der hat einen in der Murmel und von der HSP ist das völlig normal.

HSP im Profifußball

Problem vom HSP ist erstmal, weil die anderen sagen, du hast einen in der Murmel, dass sie irgendwann selber denken, dass sie einen in der Murmel haben. Und teilweise natürlich auch so betrachtet werden. Wir haben ja letztes Mal kurz, Gregor ist ja auch ein HSPler, Gregor Kobel ist ein herausragender Tröder, der halt lernen muss mit seiner emotionalen Welt klar zu kommen und mit dem, was ihn beschäftigt, was ihn umtreibt was er da fühlt und so und wenn der jetzt an jemand anders geraten würde der mit dem HSP keine Berührungspunkte hat, würden die alle sagen wir werden können, der hat dann mal alle Latten am Zaun und der HSPler, der kann der passt eigentlich nicht in unsere Welt sondern der muss die Welt halt passend machen.

Und da gibt es natürlich, und das ist ein relativ neues Phänomen, und ich möchte es gerne nochmal betonen, das ist keine Diagnose, sondern es ist eine Wesensbeschreibung, weil viele denken, boah, das ist nicht die Krankheit namens HSP. Und statistisch betrachtet sind 20% der deutschen Bevölkerung HSPler. Viele wissen es halt nicht. Also ich habe es ja auch erst spät kennenlernen, erfahren dürfen.

Wie viel Prozent der HSPler sind Linkshänder? Das ist eine spannende Frage. Kann ich ja nicht sagen. Aber wahrscheinlich basierend auf...

Das weiß ich nicht, das müssen wir mal nachforschen. Aber ich glaube, gefühlt würde ich jetzt sagen, dass es keine Relevanz ist. Weil der Linkshänder, der ist dann halt per se schon sehr emotional. Und wenn er dann noch ein HSPler ist, dann können wir uns natürlich vorstellen, dass das Drama natürlich noch mehr seinen Lauf nimmt.

Und wenn ich jetzt so in der Retro-Perspektive ein paar Sportler, mit denen ich lange gearbeitet habe, so betrachte, mit dem Wissen von heute über HSP, da hätte ich da viel mehr bei dem bewirken können. können und das macht mich manchmal schon traurig, dass ich die zwar immer als sensible Persönlichkeiten wahrgenommen habe und auch gesehen habe und auch mit denen gearbeitet habe, aber mit dem Thema HSP und deren Eigenschaften natürlich, dass ich eine ganz andere Qualität hätte und natürlich im Umgang mit denen ganz anders, ganz andere auf ganz andere Dinge Wert legen würde. Zum Beispiel? Dass sie zum Beispiel lernen, aus sich raus zu gehen.

Weil viele HSPler denken, sie sind keine HSPler oder haben halt gelernt, dass in ihrer in ihrer emotions range immer versuchen nahe der nulllinie zu kommen weil sie wenn sie darauf herauskommen gelernt haben dass es immer negativ ist Einfaches Beispiel die sind halt oft auch j Die können von Null auf, also im Bruchteil einer Sekunde, von normaler Befindlichkeit in eine extreme Emotionalität reinkommen. Mach das mal in der Schule. Dreimal. Dann stehst du dreimal in der Ecke und dann kriegst Ritalin wegen ADSA und so.

Also das ist nicht einfach für die, weil du merkst dann einfach, dass du anders bist. Und mit dem Anderssein kommen viele nicht klar. Also bin ich ja selber lange Jahre nicht klar gekommen. Jetzt geht's.

Vor allem wenn es andere Sein dann noch als negativ wahrgenommen wird. Ich kenne viele HSPler, die wirklich darunter leiden und auch angegangen werden, weil die halt einfach anders ticken oder dann auch das Thema verletzt reagieren und sensibel sein. Wir hatten es ja eingegangen auch von Unternehmen, das ist der Inhalt von Führungskräften in den jetzt und in den nächsten Jahrzehnten ist das Thema sensibel sein. Erstmal sich selber gegenüber dazu zu stehen, dass man es ist, weil wir Männer ja noch erzogen worden sind, ein deutscher Junge weint nicht, ein Mann zeigt keine Gefühle, ein Mann ist sensibel, das ist ja auch ein Schimpfwort an den Unternehmen, dass es einfach normal wird.

Und normal wird es ja dann, wenn ich mich selber damit beschäftige. Und ich habe viele Führungskräfte, die mit dem Thema Sensibilität halt nochmal gar nichts anfangen können am Anfang. Und wenn du es aber gleichzeitig HSPler bist, kannst du dir vorstellen, in welchem Spannungsverhältnis du lebst und welche Kompensationsmechanismen du dann brauchst. Und die gehen dann von Alkohol, Drogen hin zu Extremsport, zu Spiel und Sexsücht.

Und Erfolgsucht auch. Weil du musst ja das Kompensieren. Es ist auch kein Switch, der so von heute auf morgen passieren wird.

Historische Trainingsmethoden: Bulgarien vs. Russland

Und das Interessante ist, das gleiche Spiel gibt es ja auch im Sport. Also gerade so das Klassische, so denken wir zurück, so 70er, 80er Jahre so der erste Höhepunkt der Sportwissenschaften, wo es quasi der, der mehr trainiert, ist erfolgreicher und der, der müde ist, ist egal, weiter trainieren und quasi alle runtergrinden und wer dann am Ende vom Tag überlebt, ist quasi dein Weltmeister, Olympiasieger oder was auch immer in dem Sport ist. Ja, du hast auch in Tennis gesehen, da gab es eine Zeit lang, haben immer irgendwelche russischen Tennisspieler in Grand Slams gewonnen die haben es einmal gewonnen vielleicht zweimal und danach waren sie weg tot also verletzt Und die hatten halt in Moskau da Zentren und da war Survival of the fittest Und wenn du durchgekommen bist war halt klar dass du halt relativ weit kommst.

Aber natürlich auch mit dem Thema nicht nachhaltig. Gewichtheben ist gleich das Beispiel. Es gibt die Bulgaren, die in den 70er, 80er so super erfolgreich waren. Aber am Ende vom Tag, du hast einen olympischen Zyklus gehabt und bis auf einen einzigen hat niemand mehrere Olympische Zyklen erfolgreich überstanden und da war, was die gemacht haben, was grundsätzlich für das Thema Wettkampf nicht schlecht ist, aber was halt viel Material kostet ist, was die gemacht haben, ist, zwölf Wochen ging die Saison, also letztes Wochenende war der Hauptwettkampf und es gab jedes Wochenende einen Wettkampf, nationalmannschafts intern, die erweiterte Nationalmannschaft waren 20 Gewichtheber, nur die ersten zehn sind dann zum Wettkampf gefahren und dann gab es jedes Wochenende Wettkampf und du hast Punkte gesammelt.

Das heißt, du musstest quasi Wochenende für Wochenende abliefern und wer dann am Ende die Top 10 mit den meisten Punkten, egal wie du in welcher Form du warst und so weiter, sondern die, die quasi 11 Wochenenden in Folge abgeliefert haben, waren die, die dann halt zur WM gefahren sind oder zur Olympia gefahren sind. Was dafür gesorgt hat, die waren damals auf so einem hohen Niveau, das heißt, wenn du zur WM oder Olympia fährst, für die meisten Nationen oder in jedem Sport im Endeffekt, du fährst da hin, das ist der größte Wettkampf mit der größten Anspannung, mit der größten Konkurrenz, während wenn du damals Bulgare warst, war das halt das zwölfte Wochenende auf exakt dem gleichen Niveau mit genau genommen dem gleichen Druck, denn davor musstest du auch performen, sonst wärst du da nicht hingefahren und so waren die halt dafür bekannt, dass sie quasi abgeliefert haben, die waren auch super super erfolgreich, die hatten weniger als ein Zehntel der Gewichtheber im Gegensatz zu Russland und haben sich grundsätzlich in den Medaillenspiegel mit Russland und Platz 1 oder 2 gebattelt, während Russland Zahlen, ich kann das nicht mal, ich glaube, Russland hatte 60.000 Gewichtheber auf Wettkampfniveau und Bulgarien 3.000 oder 4.000.

So war die Differenz. Und trotzdem haben sie sich ständig im Medaillenspiegel gebattelt, aber halt einfach mit dem Nachteil, dass bei den Bulgaren, du hattest einen olympischen Zyklus und dann war es vorbei. ich war an so zwei wo ich angefangen habe 20 jahre ungef da hatte ich damals auch mit einer gr gr Spieleberater im Bereich Handball ein paar Mal Gespr und der hatte die russischen Handballer nach Deutschland gebracht Was schätzt du, wie viele Trainingseinheiten die pro Woche hatten? Russische Nationalspiele, die haben damals Welthandball beherrscht. Also es gibt sieben Tage, das heißt, ich würde sagen, mindestens 14. 16.

Plus Spiel. Plus Spiel. Und die haben dann teilweise auch draußen trainiert, bei minus 10 Grad. Es gibt Härte.

Ja, und dann sind die natürlich nach Deutschland gekommen, in die deutsche Bundesliga, und haben nicht performt. Und da kam ich damals ins Spiel, wo ich dann auch dankend abgelehnt habe, weil, ist ja klar, die kamen von 16 Einheiten auf 5. Und machen die den ganzen Tag? Okay, weil das war mein erster Gedanke, warum haben die nicht performt?

Eigentlich sollten die ja jetzt super kompensieren. Das heißt, die haben einen Haufen Blödsinn. Die haben ja gesoffen alle. Die haben geraucht.

Die haben sonstige Themen gemacht. die man in der Sowjetunion damals nicht machen durfte. Aber die haben einfach nicht mehr, das war... Die waren durch, ja? Die haben gesagt, hey, die haben gar keine Motivation gehabt, weil dann kam es halt von einem russischen Trainer, wo natürlich Zucht und Ordnung in Anführungszeichen ist, zu Deutschen, die dann ein bisschen moderater und vielleicht auch zum Teil demokratischer waren.

Und wenn du halt von 16 Trainingseinheiten kommst und gewohnt bist und du liefern musst, auf einmal kommst du auf 5 plus Spiel, ja, was machst du den ganzen Tag? Du musst ja die Zeit totschlagen. deshalb haben die nicht geliefert und der hat man hat mir damals war gespräche ob ich damit den einen oder anderen mal spiele ich habe mit einem getroffen hat die weinflaschen die bierflaschen und weiter gesagt was soll ich machen dann haben die natürlich auch nicht unbedingt deutsch gesprochen und fließend deutschland das war einmalig versuch aber der spieler hat gesagt hey das ist leider Gottesdärz. Die kommen dann nach Europa, spielen zwei, drei Jahre weg.

Liefern nicht mehr. Fast keine. Es gibt immer Ausnahmen, logisch. Und das Phänomen damals, viel hilft viel.

Und heute ist es ja genau andersrum. Heute denken ja viele immer noch, viel hilft viel. Oder noch mehr hilft noch mehr. Aber es gibt viele Sportarten, wo es eben nicht mehr so ist.

Und auch da praktisch, sag mal so, als ich dieses Wesensgerechte anzupassen, wir hatten eine HSP-Ler, hat das also wenn du weltklasseathlet bist in wo speed reinkommen ist also rückschlag sportarten wie jetzt tennis zu stellen so musst du hochbegabt sein also emotional hochbegabt gehabt, ob es dann gleichzeitig HSP, das ist was anderes. Warum? Dass du quasi schneller denken kannst, als du rational denkst. Es gibt die HSPler, die natürlich nicht hochbegabt sind, die ein normales Denk und Geschwindigkeit auch haben.

Es gibt die, die dann hochbegabt sind, die natürlich auch deutlich schneller sind. Gibt es eine Studie zu dem Thema aus der dominikanischen Republik? Die Dominikaner sind ja granadate Baseballspieler und man weiß, dass wenn du den Baseball wirfst, bei einer normalen Geschwindigkeit auf Profi-Niveau, die zweite Hälfte der Strecke kannst du ihn nicht sehen. Das menschliche Auge ist nicht imstande zu sehen, wie du dann das Ding wegprügelst.

Und dann war die große Frage, wie sind die imstande quasi trotzdem den Ball so sicher zu treffen? Da wurden einige Experimente durchgeführt. Eines war, man hat die roten Nähte von dem Baseball entfernt. Und selbst die besten haben nicht mehr getroffen.

Das heißt quasi, wenn der Ball sich dreht, ergibt es ja ein gewisses Muster, die waren sich nicht bewusst, dass es das ist, aber am Ende vom Tag ist ihr Hirn imstande, dieses Muster zu erkennen, unterbewusst, und dementsprechend einzuschätzen, wo der Ball hinfliegt. Wo dann quasi unterbewusst es deutlich schneller abläuft, als bewusst. Und deshalb, du musst, dadurch, dass alles schneller wird, musst du einfach dann diese Qualität haben. Wenn du die nicht hast, hast du ein Problem.

Coaching-Strategien für HSP-Athleten

Jetzt haben wir ja 20% statistisch HSPler, dann kannst du ja überrechnen, dass in der Kabine vom VfB oder von Bayern mindestens 20% HSPler, Klammer auf, vermutlich sogar ein paar mehr, Klammer zu ist. Aber hast du einmal irgendwo was gesehen, okay, wir müssen Trainerweitbildung machen zu dem Thema HSP, Hochbegabung? Nix. Was interessant ist, wo ich mich vor einem Jahr mal mich auseinandergesetzt habe, da weißt du vielleicht mehr, ist, dass quasi ein Talent von Jürgen Klopp ist, der so ein bisschen unterschiedliche Persönlichkeiten erkennt und dann mit denen unterschiedlich kommuniziert und das so wohl eine seiner Stärken ist, warum er so ein Team zusammenbringt.

Der fühlt halt, also ob er jetzt weiß, dass es so ist, vielleicht hat Kloppo ja mal den Podcast, aber der hat natürlich dieses Gefühl, wie er mit welchen Spielern wie er umgehen muss Und er hat halt diese Emotionalit die er auch nach au tr Davon lebt er ja letztendlich auch Mit allem anderen Wahnsinn der nat dann plus minus dazu kommt Aber das ist eben eine Gabe. Und du siehst ja jetzt bei Guardiola, wo du ja im Endeffekt sowieso einen überdurchschnittlichen IQ haben musst, um das zu verstehen, was da alles erzählt und die ganzen Systeme. Und da sind halt die Anforderungen. Aber ich habe noch nirgends wo, jetzt bei einer Trainerfortbildung, im Fußball, Tennis, egal wo, irgendwas gehört über das Thema, wie gehe ich jetzt mit den HSP-Lern und den Hochbegabten um, die ja immer mehr reinkommen.

Und dann wundern wir uns bei Weltmeisterschaft und wie auch das bestimmte Jungs auch gar nicht liefern können. Das hat man ja auch jetzt gesehen, die Weltmeisterschaft war jetzt ja nicht so erfolgreich. Und auch da vom Mindset her, du hast ja jetzt im letzten Spiel, hast du glaube ich gegen Costa Rica spielen müssen? Ich weiß gar nicht mehr. 4-2 haben sie gewonnen. daran.

Ja genau, irgendwie. Und die Spanier haben glaube ich 7-0 gegen die gewonnen. Und dann haben die, du hast aber nicht einen gehört, der dann auch vorher gesagt hat, mit der recht mentale Einstellung, ja hey, hau mal halt mal, den schenken wir halt 10 ein. Und wenn du jetzt mal die Chancen zusammenrechnenst, die Deutschland gehabt hattest, der wäre ja 10 überhaupt kein Problem gewesen.

Aber wenn du sagst, naja, Hauptsache gewinnen, wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen, wir müssen gewinnen und so, da siehst du ja auch letztendlich, was Einstellung, Thema mentale Einstellung, welche Fehler da auch letztendlich gemacht werden. Oder auch im Umkehrschluss dann natürlich wieder Richtung HSP, wenn du so ein HSPler sagst, okay, jetzt mach mal so eine Fratze, was sie da vom ersten Spiel gemacht haben, so mit dem Mund zu und so und der will das gar nicht, dann weißt du natürlich im Anschluss, dass der nicht vernünftig performt, weil der was machen muss, was er eigentlich gar nicht will, aber mitmachen muss, weil es erwartet wird.

Und du weißt das selber, das kennst du ja vielleicht von dir auch, wenn dann Druck aufgebaut wird, du musst das jetzt so machen, dann sind mir zwei eher Typen, wo sagen, ja, müssen, tun wir schon, aber wir machen es nicht. Also, ne, und dann bist du halt auch wieder... Deswegen machen wir auch keinen Mannschaftssport. Genau, das hast du immer...

Aber das macht ja in so einem Menschen auch was, ne. Und das heißt, am Endeffekt, du verpulverst Energie, körperliche Energie, emotionale Energie in eine Scheiße rein, die fehlt natürlich dann anschließend. So ein bisschen der Hunger. Das ist so von... als ich glaube costa costa rica spiel wenn das ist 42 ich habe das letzte paar minuten gesehen und dann vom finale habe ich auch die verl und das meterschie geschaut das war das Einzige was ich von der WM tats im Ganzen gesehen habe Der Rest habe ich gebe damit sehr sch auf YouTube die Zusammenfassung, kriege ich in sechs bis acht Minuten, sehe ich alles, was ich sehen will.

Also ein bisschen dieser Hunger, was natürlich, die sind alle hoch erfolgreich und haben dann die WM gewonnen, das vorvorletzte Mal, glaube ich, war es. 2014. Ja. das Thema Hunger ist da für mich so ein bisschen durchgekommen, was natürlich auch schwierig ist, wenn das nicht von innen kommt, auch wie kann da ein Trainer dann dafür sorgen, dass der Hunger wieder größer wird. Du, ich weiß gar nicht, ob es Hunger ist am Ende des Tages, wenn du halt du, ich glaube, das ist ja ein Thema, da können wir wahrscheinlich eh fünf Podcasts machen mit Vermutungen und aber letztendlich, wir sind halt so gut, wie wird abgestimmt.

Punkt. Wir sind in der Vorrunde raus und wir waren 2018 vor und raus, wir sind einfach nicht besser, sag ich mal, wir Deutschen. Und es hat einfach auch seine Gründe, ob das jetzt Hunger ist, ob das, wenn du die Mannschaftsstruktur anguckst, du siehst der Spieler, die dann, wenn es darauf ankommt, der Musiala, der dann gemeint hat, ich muss jetzt alleine hier Deutschland arbeiten und das sind ja alles Themen. Die sind ja mit sich allein, das sind ja gut bezahlte Spieler, die haben ja einen Trainer, die haben sie, wenn es, vielleicht auch noch, wenn es gut sind, Mentaltraining oder wie auch immer.

Aber die wissen alle, sind es jetzt HSPler wie jetzt, der tickt schon mal anders, da muss ich den schon mal ganz anders ansprechen, ich muss mit dem den ganz anders entwickeln. Das heißt ja nicht, dass die alle krank sind, aber das ist eben das Potenzial. Und wenn man jetzt ein paar Spieler von Deutschland sieht, die Queen Musiala, den kenne ich jetzt nicht persönlich, oder Leroy Sané, wo man ja weiß, der hat viel Talent, aber das sind halt für mich die klassischen HSPler aus meinem Gefühl aus der Ferne raus. Die können was, was andere nicht können, aber die können es nur peripher.

Und peripher heißt, weil die halt mit verschiedenen Mechanismen des Profisports einfach nicht klarkommen. Oder das nicht gelernt haben, weil der HSP-Leiter, die meisten stehen nicht gerne im Mittelpunkt, weil sie eben auch anders sind. Du wirst aber immer im Mittelpunkt geschoben. Vor allem in der Nationalmannschaft spielst du.

Genau. Und da gibt es zig Beispiele aus eigenen Klienten, die in der Retroperspektive diese HSP-Leiter sind, die es dann leider nicht geschafft haben. Was siehst du da die größte Herausforderung für einen HSPler in so einem Kontext von zum einen Profisport aber auch in dem Kontext von einer Situation bei einem Unternehmer Du wenn ich halt merke dass ich anders bin dass ich mich mit dem Thema einfach besch Und nicht darauf warte dass sich einer mit mir besch Sondern viele fühlen ja oder wissen ja, dass sie anders sind. Aber das Anderssein wird dann immer so als, ja, ich habe einen Schuss weg oder irgendeinem Murmel.

Sondern dass ich halt, sagen wir mal, in den Spiegel gucke oder mal reflektiere mit mir selber und sage, okay, was zeichnen wir eigentlich aus? wenn wir zum Beispiel so Seminare machen manchmal, frage ich es außen spontan okay, sag mal drei Dinge, die ich auszeichne das kriegen die wenigsten unfallfrei zusammen weil wir uns mit der Thematik gar nicht beschäftigen und wenn man den einen anderen mal fragt, wie fühlst du dich da und so dann gibt es dann viele sagen, ich denke mir geht es gut, also die Frage war, wie fühlst du dich und dann die Antwort ist, ich denke mir geht es gut das siehst du schon welche, da schon in welche Richtung geht, gut es ist gleichzeitig mit HSP aber dass wir erstmal lernen müssen, dass wir zugeben, was wir Männer zugeben müssen, es gibt eine Gefühlswelt.

Und was macht denn meine Gefühlswelt, wenn ich verletzt werde? Dauert es lang? Komme ich mal aus mir raus? Bin ich einer, der immer versucht, ein gleiches Emotionslevel zu haben?

Und da gibt es ein paar schöne Bücher über das Thema HSP, gerade von Luca Rohleder und so, wo man sich dann auch mal selber hinterfragt. Da gibt es so Listen, okay, es gibt ja auch so Tests, mittlerweile hochsensible Tests, wo du dann von keiner Ahnung was, wenn du dann mit einer gewissen Ehrlichkeit umgehen kannst, wirst du schon schnell feststellen, wie weit deine Hochsensibilität ist. Und wie gesagt, es gibt ja eine ganz spezielle und es gibt natürlich eine breit gefächerte. Und dann gibt es natürlich welche, die sind halt ganz speziell.

Beispiel? Die fühlen, wenn einer, wenn die in den Raum kommen, wer krank ist. Hört sich jetzt völlig abstrus an. Aber ist so, ich kenne zwei.

Und die haben am Anfang zerrt und das Ergebnis war, irgendwann ist er nicht mehr aus dem Haus. Dann heißt es natürlich auch, der hat einen Vollschuss und so, eine psychologische Behandlung, bla bla. Und bist dann festgestellt, okay, der ist ein HSPler und der spürt in der Tat, wenn er in den Raum reinkommt, der krank ist. Oder wem es nicht gut geht.

Und wenn du es aber nicht weißt, dass es eigentlich auch eine Gabe sein kann, dann ängstigt dich das. Weil du redest ja mit keinem, weil jeder denkt, du hast da einen an der Murmeln. und dann ziehst du dich natürlich zurück. Oder ein wesentlich großes Merkmal ist, wenn wir viele HSPler, die nur Sicherheit um sich herum aufbauen, Strukturen, was ja gleichzeitig Sicherheit ist, Kontrollfreaks sind, weil Kontrolle ist ja Sicherheit. Und nur eine meiner Lieblingsbeispiele ist, der HSP ist ja Raffainer da.

Früher nicht wissend habe ich auch gedacht, ja, vielleicht soll er mal seine Routinen ändern, vielleicht kommt er noch weiter oder wie auch immer, aber heute weiß ich, das sind alles, was er da macht, macht er nur. Was macht er? Ich bin da gar nicht drin. Raffainer da?

Ja. Der macht so komische Bewegungen, immer die gleichen Rituale, die Flaschen stehen immer im gleichen Punkt, müssen in die gleiche Richtung zeigen, der läuft nicht einmal über irgendeine Linie drüber, Begrenzungslinie drüber, der macht dann so Zucken links, Zucken rechts, Arschzupfen hier, Schulterzupfen da und das macht der vor jedem Ballwechsel. Aber das macht er damit, dass er letztendlich sich safe fühlt und dann ist er drin. Das heißt, da lebt er seine hohe Emotionalität und er lebt die hohe Emotionalität bei 15 Beide im ersten Spiel und bei 5,5,30 Beide im fünften Satz nach 5 Stunden. davon lebt er jeden punkt jeden punkt und da ist natürlich ein brutaler aufwand es muss ja wieder runterkommen das heißt der entspannt dann oder flucht auch mal wie auch immer hat er zeit bis zum nächsten und machte das ein ritual und dann ist er wieder in seinem emotion mode und dann ist er wieder on fire und es sind dann so sehr rituale die dann so eng sind dass es dir eine Sicherheit gibt.

Und dann, wenn du das so und so macht, fühlst du, dass ich safe. Und alle denken, der spinnt ja und bla bla, musste sein und 25 Mal tippen, oder Tiogovic zum Beispiel genauso, wo dann immer 25 Mal tippt oder keine Ahnung wie oft und so auch immer dasselbe macht. Und du musst aber diese HSPler sein, um in so eine lange Zeit, auf so einem Niveau, sich immer weiter zu entwickeln und trotzdem in der Klasse zu sein. Weil da kommen ja immer wieder ein paar neue, du fühlst ja letztendlich Tennis spielen, wenn du selber Tennis spielte.

Das ist ja eh so eine komische Sportart. Du spielst fünf Stunden, aber entscheidend ist ein Ball. Der ist dann oftmals irgendwo mittendrin, wo ein Spiel kippt oder nicht kippt. Und da ist ja, du bist ja jeden Punkt, bist du ja immer gefordert.

Du musst ja immer auch fühlen, was macht der andere nicht, weil du musst ja die Witterung, das ist ja Wahnsinn, was du da aufnehmen musst. Und das wird halt noch viel zu wenig berücksichtigt. das k Aspekte die du ja auch trainierst das sind halt die Basics Und wenn die nicht stimmen hast du sowieso kein Problem nach oben Aber wie weit du am Ende des Tages kommst das entscheidet nicht der K sondern dein Gefühl. Und wie gehst du mit dir selber um? Und wie wird mit dir umgegangen?

Und da sind wir Deutschen natürlich, wir sind ja die Cheftheoretiker. Wir zerlegen alles bis ins kleinste Detail und auch gerade bei den Führungskräften, wir hatten es auch bei Trainern, wenn du dann siehst, die gehen halt mit den Jungs halt auch nicht wirklich in Anführungszeichen vernünftig um, weil sie es halt auch gar nicht wissen. Das heißt, bist du ein Trainer, hast jetzt 20% HSP, wenn es dumm läuft, sind es aber genau die, die du brauchst. Dann haust du ihn jeden Tag vor drei Mal auf die Fresse, dann liefern die halt nicht.

Und dann fragt sich jeder, ja, wieso bringt er sein Talent nicht auf die Spur? Gerade bei den Sportlern in der Entwicklung ist dieses, an welchen Trainer gerätst du oftmals oder wahrscheinlich sogar in jedem Fall super entscheidend. Ich sage mal, böse formuliert, wir haben viel zu viele schlechte Trainer und schlechte Führungskräfte. Weil die ja selber groß geworden sind, unter welchen, wo damals noch Druck und Härte und vor allem muss ich davor eins nicht vergessen, Trainer sein hat ja immer eine Machtposition. und viele die irgendwelche auch im teil macht so spaß weil es halt cool ist ich war ja auch trainer merken coach so früher hat ja auch das muss ab und zu auf die fresse und heute weiß ich war als blödsinn aber mein erfolge war dass ich letztendlich mit den athleten gecoacht habe und ich hab ja nicht trainiert sondern gecoacht und deshalb sind die auf viel weiter gekommen und das probleme hauptproblem ist halt als trainer sind unfassbare macht und wenn du aus deiner eigenen ohnmacht weil da selber auf die fresse bekommen hast haushalten einer auf die Fresse.

Die haben ja beide so ein bisschen Vorliebe, auch MMA. Meine Haupte ist ja mittlerweile auch ein bisschen so Sparring, Kämpfen, Boxen und Kickboxen. Und wenn du da in die Studie reingehst, du kennst Planet Ether, da sind über 80% Mobbing-Opfer. Hört sich jetzt drastisch an.

Aber Migranten, wenn du als in Russland war der Deutsche und in Deutschland war der Russe, dann kriegst du das nicht nur auf die Fresse. und die natürlich anders wenn du dann aus dem kontext dann oft trainer ist haus dann halt auf die fresse weil er selber auf die fresse bekommen hast wenn dann heißt jeder kommt für nicht ist allein und alle wundern sich ja eigentlich hoch talentiert warum schafft es nicht und die jetzigen trainer also da und vor allen dingen auch die die n Generationen werden viel mehr mit dem Thema Hochbegabung und HSB zu tun bekommen Weil, wie du ja richtigerweise sagst, auch vorher erzählt hast, Künstliche Intelligenz.

Die Handys werden immer schneller, die Prozesse werden immer schneller. Wir müssen anpassen. Das heißt, unser Gehirn hat die Vorrichtung, dass wir es anpassen können. Das heißt, wir müssen die Nelligkeit entwickeln, um dem auch hinterher zu kommen.

Und es ist ja alles da, aber wir müssen halt ein paar Jahre üben, bis wir das auch umsetzen können. Und so ist es bei der Gefühlswelt ja genauso. Die Vorrichtungen sind da, bloß wir schulen sie nicht. Und vor zehn Jahren hat keiner von HSB gesprochen.

Das ist ein relativ neues Thema. Ja, es ist schon eine Weile auf, aber es kommt halt immer, immer aktueller, weil es halt immer mehr gibt, dieses Outen, die sich selber fühlen, dass sie anders sind.

Das deutsche Bildungssystem und Hochbegabung

und dieses Thema Hochbegabung, ich kann mal einer meiner Söhne ist höchst begabt, damals war es ja aussätzig, weil ich dachte, ja gut, der ist halt anders und ja, weil wir das deutsche Schulsystem ja eher an alle denken, nur nicht an die, die richtig gut sind, sondern es werden hauptsächlich die gefördert, die schlecht sind. Und es wird aber immer noch viel zu wenig die gefördert, die wirklich richtig gut sind. Außer es gibt ab und zu, mittlerweile gibt es ein paar hochbegabte Züge und so, aber früher wurden, warst du Aussätziger, dann hieß ja, meiner war glaube ich damals sechs, wo in der dritten Klasse war, Ja, das kann man nicht machen sozial, der ist ein Sport der Schlechteste, aber da merkt man wieder, dass sie keine Ahnung haben, weil die Hochbegaben ist scheißegal, wie die im Sport sind.

Und die Schüler fanden das cool, da war ein, mein Sohn, kleiner Tisch noch gehabt, die anderen hatten normale Tische, mein Sohn noch einen Teddy, aber er war halt in der Halbenkopf, alle überlegen. Das fanden die alle duftend, da so ein kleiner Zwerg, der überlegen war. Und dann kann man so deutsche, ja, Aufsatz schreiben. Mein Sohn hatte halt Thema, halbe Seite.

Wäre ein Fünfer gewesen. weil Aufgabe war anderthalb Seiten. Sagt mein Sohn, ja, wie soll ich anderthalb Seiten schreiben? Halbe Seite reicht doch. Der Lehrerin sagt, ja, einheitlich reicht es auch, aber Aufgabe war 1,5 Seiten.

Was war das Ende vom Lied? Nachhilfe, zwangsweise. Wie die Nachhilfe aussagern, kann es ja vorstellen. Okay.

Genau das ist so typisch, einfach zu sagen, hey, cool, der schafft es in einem Halben, okay, und ich akzeptiere das einfach, weil er halt so ist, wie er ist, auf die fresse und zugeheuern dass er doof ist weil kriegt eine schlechte note weil er nicht an der tabseiten geschrieben hat ist ein paar aber auch ganz wenig fein gef bewiesen genau aber wie viele lehrer haben das das Feingef Das ist immer wieder beim wenn ich jetzt b w m ich sagen im Promille Das heißt, eigentlich müsste ich ja selber sein, um zu verstehen. Der ist halt so, der tickt so. Und der wird in seinem Leben nie anderthalb Seiten schreiben.

Warum muss er jetzt in der dritten Klasse anderthalb Seiten schreiben? Wenn es der Inhalt der Kontext war, können wir ja auch, wir haben ab und zu halbeseitig geschrieben, haben wir keinen Bock daran. Und da stand auch Müll drin. Also auch klar aber wenn es alles stimmt und du wirst dafür bestraft weil du nur eine halbe seite steil abseiten und das heißt das machte mit so einem jungen menschen was anstatt zu sagen hey cool aber schlecht du musst anderthalb seiten schreiben und sagen wir die hochbegabten oder schrägstehend hochsensiblen wenn wir die mit druck kommen machen ja genau das gegenteil wir hatten das damals auch in die idee und acht merkt man von hochbegabten hochsensiblen die haben seltsame es Gewohnheit.

Also viele mögen so Gemüse und so Zeug nicht wirklich und sondern die essen dann auch gerne trockenes Brot und Nudeln und so ganz einfache Dinge und ausschließlich. Und meine Frau und ich, damalige Frauen, ich hatte auch mal überlegt, ja gut, vielleicht sollte man mal dem Gemüse beibringen. Da haben wir gesagt, okay, du musst jetzt die Weintraube essen. Da haben wir mehr oder weniger halbwegs gewalt, indem die Weintraube da in den Mund ist.

Drei Stunden später gucke ich in den Mund und sage, ey, was ist eigentlich da in deinem Backen? Oh, nix, nix, nix. Mach mal den Mund auf, da war die Weintraube noch drin. Also nach dem Motto, ihr könnt mich nicht zwingen.

Er wollte nicht. Also das heißt, du musst halt mit denen ganz anders umgehen. Und auch Dinge akzeptieren, die man bei anderen Dingen, bei anderen Menschen halt vielleicht nicht akzeptiert. Also wir Deutschen sind oft gleichmacher, alle müssen genau gleich sein, aber manche sind halt doch gleich.

Messi ist halt genauso wie zehn andere Fußballer, Und er wird manchmal gleich behandelt, aber er ist halt doch gleich. Weil der halt Unterschied ausmacht. Und das gibt es halt bei uns in Deutschland gar nicht mehr. Da darf halt keiner einen Unterschied ausmachen.

Wir lächzen nach Persönlichkeiten, aber wir machen alle gleich. NLZ, Fußball. Gleiche, Pädagogik, alle gleich. Fällt keiner mehr auf.

Fußball, Bundesliga, wer fällt denn da noch auf? Also spontan fällt mir kein Deutscher ein. Ja, was so ein interessantes Thema ist, wenn du das Persönlichkeit und Deutsch, der Deutsche oder der deutsche Sportler tut sich ja auch oftmals recht.

Teamgeist und internationale Vergleiche

Schwer im internationalen Vergleich. Nicht was die Leistung angeht im Sport, sondern auch diese Persönlichkeit, die viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. So der Star. Oder Teamgedanke zum Beispiel.

Warum sind die Spanier so gut? Warum sind die in allen Ballsportarten so gut? Weil die immer in Teams auftreten und gemeinsam Freude und Spaß haben. Warum sparen?

In allen Ballsportarten, Basketball führend, Handball führend, Golf führend, Tennis führend. Gut, dann gibt es ein paar böse Sachen, die haben böse Doping und so. Die ändern alle nicht. Aber was die halt alle haben, ist Teamgedanken.

Du wirst zum Beispiel in Deutschland keine zwei Golfer gemeinsam trainieren sehen. Weil der eine Golfer über den anderen denkt, ja, wenn ich dem jetzt helfe oder wenn wir miteinander arbeiten, dann nimmt der mir einen Sponsorenvertrag weg. Und es wird denen ja auch suggeriert. Und wer ja suggeriert ist, sind einerseits die Eltern und natürlich aber auch Trainer.

Und wir haben in allen ballsportrelevanten Themen, haben wir einfach, sind wir nicht mal die Besten. Warum sind wir nicht mal die Besten? Bei uns gibt es keinen Teamgedanken mehr oder zu wenig Teamgedanken und es gibt keine Typen mehr. Die haben wir abgezogen.

Und so ist es auch bei Führungskräften, wenn du jetzt in viele Führungsebenen reingehst. Das ist eine Gleichmacherei. Und wie führen die meisten? Okay, ich haue die anderen auf die Fresse.

Ja, das mit den Typen ist mir mehr und mehr aufgefallen. Kennst du das Interview, das ist so eine Talkrunde mit Thomas Helmer und Mario Basler zum Thema die Nacht vor der Champions League, vor dem Champions League Finale? Ja, kenne ich die Geschichte. Für die, mir ist es vorher schon in den Kopf gekommen, ich habe es mehrfach angeschaut, ich fand es super lustig, es war eine Talkrunde.

Und dann hat Mario Basler erzählt, dass er in der Nacht vor dem Champions-League-Finale an der Bar saß und ein Bierchen getrunken hat. Und dann irgendwann, weit nach Mitternacht, kam dann der Trainer und hat gesagt, Mario, Bett gehen. Und dann sagt er, nee, nee, ich muss noch ein Bierchen trinken. Und irgendwann war es um vier Uhr morgens und dann kommt Uli Hoene und sagt Mario du gehst jetzt ins Bett oder du spielst morgen nicht Dann kann man auch nicht gewinnen Basler ist zum Beispiel, gut, ich kenne jetzt Mario Basler nicht persönlich, aber gefühlt ist es auch ein HSPler.

Weil der hat ja von seiner Generalität gelebt. Und der hat halt völlig andere Verhaltensstrukturen. Aber das ist einer der wenigen, dem es halt scheißegal war. Also zumindest sagt er so und tut so und handelt so.

Aber der hat ja auch eine Gefühlswelt. Und Alkohol und Zigaretten, dafür war er ja schon bekannt. Dafür saufst du mehr. Aber das ist ja nicht der einzige.

Ich kenne aktuelle Bundesligaspiele, die schlafen teilweise vor Spielen nicht. Sonst bringen Weltklasseleistungen. Was eigentlich nicht geht. Aber trotzdem geht.

Aber das ist ja Herr Mertesacker, der auch nach der KJ erzählt, der hat ja immer Durchfall gehabt und alles drum und dran. Das erzählt ja keiner. kein erfolgreicher Profisportler, welche Themen der da rumschleppt. Das kann man wieder sagen, ja, die kriegen viel Geld, blablabla, aber die kriegen viel Schmerzensgeld.

Druck und mentale Zusammenbrüche im Sport

Das, was der Mario Basler damals gemacht hat, kann es heute gar nicht mehr machen. Mit Handy, Fotokamera, da steht Bild-Zeitung und selbst der bricht irgendwann. Oder hört auf, oder ist verletzt. Das geht nicht mehr.

Wenn du heute als Bayern-Spieler um vier, um zwei Nacht an der Bar hängst, steht es morgens in der Bild-Zeitung. Und in der Welt und in der Abendzeitung und und und. Und das machst du ein paar Mal. Erinnere dich mal an das Thema, wo das Thema Impfung Joshua Kimmich.

Der war vorher der überragende Bayern-Spieler. Jetzt guck mal seitdem, seit er filetiert worden ist in der Presse, weil er sich nicht geimpft hat und alles, wie der Notendurchschnitt ist. Und wie viele Spiele der wirklich so überragend hat wie davor. ich verfolge keine Nachrichten, aber das damals hat selbst zu mir durchgedrungen und seitdem ist der deutlich schwächer und schlechter, also wir reden immer noch auf hohem Niveau, aber hat seitdem nie mehr diese konstant extrem hohe Verfassung gehabt, die er damals gehabt hat, weil er halt durch die Medien mit Kakao durchgezogen ist Impfung blablabla und jeder hat b b und nochmal b b oder auch vielleicht erinnerst du dich noch vor grauen Vorzeiten Sabine Lissig ich sagte ja Tennisspielerin Name, sag mir was im Kontext.

Die war mal im Wimbledon-Finale, ich glaube es war 2014. Und im Wimbledon-Finale ist ja immer so, wenn du um das erste Mal in so ein Turnierfinale kommst und du spielst gegen einen, die schon mal dort war, verlierst du. Weil es eine ganz andere Energie ist, es ist eine ganz andere Mythos, eine ganz andere Emotionalität. Und alle haben Bum-Bum-Biene, weil sie einen starken Aufschlag hat und alles, Bundeskanzlerin hat gesagt, hol den Pokal und Jogi Löw und die sind alles und so.

Die hat angefangen bei 3-1 erstensatz oder 4-1 zu weihen. Die ist emotional komplett eingebrochen und seit 2014, seit diesem Bimbleden-Finale hat die nicht mehr irgendwas, nicht mal ansatzweise irgendwas erreicht. Ob die jetzt HSP die jetzt nicht drüber äußern oder sowas, da musst du dich mit näher beschäftigen, aber allein schon, was es damit macht, diese Erwartungshaltung an eine Spielerin, die das erste Mal im Leben überhaupt mal so weit kommt, und dann völlig einbricht. Oder du erinnerst dich, Brasilien gegen Deutschland 2014, 7-1.

Brasilien kriegt ein Tor und fällt komplett zusammen. Elf Weltklasse-Athleten, Weltklasse-Sportler, die davor und danach in der Form nie wieder zusammengebrochen sind. Warum sind sie zusammengebrochen? Druck.

Genau. Ich erinnere mich noch, ich wurde gefragt, was mein Tipp ist und ich glaube, mein Tipp war 3 zu 0 Führung zur Halbzeit, weil dann kann ich nämlich zur Halbzeitpaus ins Bett gehen. Brasilien oder für Deutschland? Für Deutschland.

Dann war es ja glaube ich 5 zu 0 und ich bin zur Halbzeitpaus ins Bett gegangen. Und da hatten wir noch, die hätten wir zweistellig nach Hause geschickt und da gab es noch, okay gut, wir machen es nicht dann so und so und dann sagt man, lässt man ein bisschen nach, weil das waren elf Leute, die alle richtig gut kicken können. Brechen völlig zusammen. Drei Tore, glaube ich, innerhalb von...

Zwei, fünf Minuten gefühlt. Also das ging pop, pop, pop. Und da hätten auch viel mehr fallen können. Und das ist ja auch wieder das Thema wie gehe ich mit Gef um mit Druck um wie gehe ich mit der Erwartungshaltung um Und wir hatten es ja auch mit dem Thema HSP die nat nicht genauer wenn die damit nicht klarkommen die brechen ja viel eher.

Und jeder fragt dann, ja scheiße, warum ist so ein Riesentalent? Ich sage, ich kenne es, Leroy ist eigentlich nicht persönlich, gefühlt ist es, und mir tut der Kerl einfach leid, ist der falsche Ausdruck, aber ich finde es einfach schade, weil das der klassische HSP-Lehrer eigentlich ist, also da könnte ich alles drauf verwenden, und aber genau deswegen mal liefert mal nicht und dann kriegt der Druck, dann liefert er erst recht mal nicht und dann lässt man irgendeine Ruhe und dann kriegt er mehr Attention, also wahrscheinlich im Trainerteam und und und und dann geht es wieder Zeit lang und wieder wird nichts und das sind so diese, ob es da können wir jetzt sicherlich nebulös einige Athleten jetzt nicht nur im Fußball, die da HSPler sind, wo wir alle fragen, ja eigentlich ist der hochtalentiert, aber wieso sieht man von dem nichts? oder warum nur drei Spiele, oder?

Und dann kommt natürlich die Aussage, ja, versaut und verdient zu viel und bla, und du hieß es. Wenn du so jemanden hast, oder vielleicht gibt es auch einen Zuhörer, der einen Sport macht, nicht zwingend auf hohem Niveau, sondern auch auf Amateur-Niveau, das Szenario ist am Ende vom Tag das gleiche. Genau. Was wäre also das Erste, was du jemandem, oder den Anstoß, den du geben würdest, dass wenn jemand quasi, so der klassische Trainingsweltmeister, der ist dann aber einfach dann nicht im Wettkampf, wo dann quasi das Zittern anfängt.

Er bringt es sich hin. Er kann sich umsetzen. Wo der Puls hochschießt.

Fazit und Ausblick

Du, da gibt es, das ist ja natürlich eine Frage, die ist brutal pauschal. Und dann müsste man eigentlich theoretisch beantworten, okay, dann gibt es eine Antwort für HSP, dann gibt es eine Antwort für die Normalos und dann gibt es die Antworten, die nicht intelligent sind. Also die einfach nur aus dem Gefühl raus an. Holger, weißt du was?

Wir machen das als kurzen Cliffhanger. Wir machen eine kurze Espressopause. Coole Idee. Und dann hören wir uns in der nächsten Folge wieder.

Können wir machen. Gute Woche. Gute Woche. Danke dir.

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