Technische Schwierigkeiten und Diktiersoftware
Guten Morgen, Thomas. Guten Morgen, Wolfgang. Wie geht es dir? Ja, mir geht es gut.
Wie geht es denn dir? Sehr gut. Darf ich dich kurz zitieren, Wolfgang? Und das musst du jetzt über dich erkennen lassen.
Er schreibt, morgen früh, morgen früh 9.30 sharp oder 9? Ich habe 11 einen Telefontermin. Das heißt, wenn wir exakt um 9.30 Uhr anfangen, bekommen wir zwei Folgen unter. Passt das?
Wolfgang, wie viel Uhr haben wir? 10.02 Uhr. Möchtest du auch erwähnen? Letzte Woche habe ich zu meiner Frau gesagt, überleg mal, die Diktierfunktion würde nicht mehr funktionieren, was dann mit meiner Arbeit passieren würde. Ich habe letzten Donnerstag ein Update gemacht der Software und seitdem schreibt die Diktierfunktion nicht mehr, was ich diktiere.
Die schreibt nicht nur nicht, was du nicht diktierst, also die schreibt nur nicht das, was du diktierst, sondern die schreibt eigentlich gar nichts mehr. Ich kenne das. Ich hatte das genau das Gleiche, als ich ein Update gemacht habe. Und das hat einen Einfluss auf meine Arbeit.
Und keinen positiven. Wenn man natürlich argumentieren könnte, es hat einen positiven Einfluss, bloß in dem Sinne, dass ich, wenn das wieder läuft, deutlich dankbarer bin für diese technologische Möglichkeit, dass ich nicht mehr schreiben muss, sondern diktieren kann. Aber man gewöhnt sich dran und auf einmal ist es weg und dann ist es. Letzten Sommer hatte ich mal in sieben Tagen, sechseinhalb Tage kein Internet.
Das war auch keine angenehme Arbeitswoche. Ja, das glaube ich. Also die Tierfunktion ist, wie gesagt, sensationell und Podcast-Hörerinnen und Hörer, die uns aufmerksam seit langer Zeit verfolgen, wissen ganz genau, dass du diese Funktion durch mich kennengelernt hast. Ich weiß noch, eigentlich eine sensationelle Folge, das war glaube ich eine Folge, in der ich dir das erzählt hatte und in der nächsten Folge hattest du es bereits getestet und warst hellauf begeistert.
Da haben auch ganz viele Zuhörerinnen und Zuhörer mir dann geschrieben, so ey, ich benutze jetzt auch die Diktierfunktion oder jede Nachricht, die ich auf Instagram bekommen habe, hat dann am Ende den Satz gehabt, PS, diese Nachricht wurde diktiert. Und deswegen habe ich jetzt vorgebracht, da du ja so viel produktiver bist und so viel, ja, ich sage mal durch die gestiegenen Produktivit ist ja wahrscheinlich auch der Umsatz gestiegen oder vielleicht also auf jeden Fall lohnt es sich Sollte ich mit einer Kiste Champagner pro Jahr vergütet werden, Wolfgang, was sagst du dazu? Früher, die, die mich schon länger kennen, wissen, dass früher die meisten E-Mailers ein bis drei Wörtern bestanden haben.
Und jetzt sind sie entsprechend länger, da ich sie diktieren kann. Das heißt, sie sind etwas formeller und höflicher mit dem gleichen Zeitaufwand. Dementsprechend ist das tatsächlich für mich keine Ersparnis mit drin, sondern es ist quasi nur eine angenehmere Kommunikation. Nicht für alle, aber für viele meiner Kunden, denn einige meiner Kunden haben auch die sehr kurzen E-Mails sehr geschätzt.
Dementsprechend hatte ich eigentlich keinen Vorteil davon. Boah, ich glaube, ey Wolfgang, ich hätte dich so gerne mal als Schüler erlebt, wenn du da mit Lehrern diskutiert hast. Ja. Da hat doch kein Lehrer gewonnen, oder?
Seltener. Tatsächlich. Diskutieren bei euch in der Familie alle so gerne? Nein.
Jetzt würdest du sagen, wir diskutieren nicht, wir argumentieren. Nein. Okay. Ja, aber es ist sehr wichtig.
Die Bedeutung der Selbstargumentation im Coaching
Nur wer seine Gedanken sauber sortiert hat, kann auch sauber argumentieren. Und gerade in so einem Job, in so einem Job, wie den ich mache, über die letzten 20 Jahre, wo die Branche oder das Feld der Expertise so jung ist musst du am Ende vom Tag imstande sein mit dir selbst viel zu argumentieren weil es da draußen zu wenig Optionen gibt zu wenig Optionen zu argumentieren am Ende vom Tag bleibt dir nichts anderes übrig als konstant mit dir selbst zu argumentieren und damit wirst du auch besser also ich weiß nicht ob ich das schon mal erwähnt habe aber ganz am Anfang als ich Programme geschrieben habe war so eine quasi Übung, die ich gemacht habe.
Ich habe ein Fallbeispiel erstellt, dann habe ich ein Programm geschrieben und dann habe ich versucht, mein eigenes Programm zu zerpflücken. Und wenn du das regelmäßig machst, dann bist du natürlich deutlich besser darin, tatsächlich zu argumentieren, warum was wahrscheinlich zu mehr Fortschritt führen würde und warum was nicht funktioniert. Das ist eine Übung, die sehr viel mehr Trainer machen sollten, denn wenn sie sie mal machen sollten, dann wäre das durchschnittliche Niveau der Programme da draußen, das ich sehe, wesentlich höher.
Entwicklung klinischer Logik durch Datenerhebung
Ja also im Grunde genommen habe ich das Gleiche auch gemacht Ich habe ich hatte jetzt am Wochenende wieder Seminar zweites Basis obere Extremit sehr gutes Seminar hat richtig Spa gemacht Leute waren total begeistert also freut mich richtig und da kommt in jedem Seminar die Frage weil die Leute dann so begeistert sind und diese logischen Zusammenhänge verstehen und auch durch das Testen und Behandeln merken, dass sie wirklich einen Einfluss darauf nehmen und Dinge verändern und sie auf einmal von jetzt auf gleich nicht mehr retesten können oder Leute schmerzfrei sind und so weiter und so weiter.
Also in dieser Euphorie fragen Leute dann, sagen wir mal, das ist ja mega, aber woher hast du das? Und dann sage ich, naja, viel auch durch Studium, Ausbildung, viel durch Austausch mit sehr guten Kollegen aus Deutschland oder auch international und vieles am Ende auch selber erarbeitet. Und selber erarbeitet, finde ich, klingt immer so unprofessionell, weil das ist so, naja, wenn ich etwas selber erarbeite, wie viel ist das schon wert? Aber am Ende ist es genau das, also so wie du deine Programmdesigns zerpflückt hast, haben wir das auch gemacht.
Also wir haben dann zum Beispiel gesagt, oder ich habe festgestellt, okay, Beispiel auf einem, wenn jemand ein Illium anterior hat, hat er sehr viel Spannung auf dem Erektor Spine. Okay, das ist mir aufgefallen. Dann habe ich mir eine Excel-Tabelle gemacht und habe gesagt, ist das wirklich so? Oder hat das vielleicht einen anderen Grund, den ich noch gar nicht gesehen habe oder irgendwas, was ich nicht in Betracht gezogen habe?
Und dann habe ich einfach gesagt, okay, jeder, der ein aktives Illium anterior hat, den untersuche ich, bevor ich irgendetwas anderes für den Patienten mache. untersuche ich ihn auf Spannung auf dem Erektorspine. Und dann habe ich meine Excel-Tabelle befüllt mit der Zeit und habe dann festgestellt, okay, 80% der Patienten, die einen Illium anterrieren, haben auch Spannung auf dem Erektorspine. Das heißt, da konnte ich jetzt einen Haken dran machen. Und dann habe ich das vielleicht noch im Jonas gezeigt oder anderen Kollegen gesagt, hier, schaut mal, ob ihr das auch für euch findet oder ob nur ich das finde in meinem BIOS.
Und dann kriegst du Feedback und dann sagen sie, ja, stimmt. Und dann macht man sich auf die Suche und sagt, Woran liegt es? Und das untersucht man dann weiter. Also ich habe bestimmt 40, 50 Excel-Tabellen rumliegen.
Mit Jonas habe ich bestimmt auch schon 4, 5 gemacht, wo ich Sachen selber untersucht habe. Und am Ende klingt es jetzt vielleicht weiterhin unprofessionell. Wenn man sich aber mal überlegt, woher kommt denn zum Beispiel eine hochgefeierte Osteopathie, die auch auf jeden Fall gut ist und ihre Daseinsberechtigung hat, aber die kommt auch nur daher, dass ein Kerl namens Taylor Still Dinge beobachtet hat, in funktionelle Relationen zueinander gesetzt hat, sie weiter untersucht hat, sie beübt hat und dann Zusammenh erprobt hat und gesagt hat okay das passt und hat die aufgeschrieben und hat die weitergegeben Und das ist heute die Osteopathie Also ich finde es ist richtig dass man auch anf Man sollte nicht einfach nur, wenn man zwei Leute getestet hat oder, weiß ich nicht, wenn einer eine Uhr auf der linken Seite trägt und der Kopf steht nach rechts, zu sagen, ah, wenn eine Uhr nach links, wenn eine Uhr links trägt, da steht der Kopf nach rechts.
Das ist keine Kausalität. Das müsste dann bei einer mindestens 100 Leuten, 150 Leuten reproduzierbar sein.
Die zwei Komponenten von Expertise: Analyse und Datenbank
Am Ende lebt ja jeder Experte von zwei Komponenten, Analyse und Datenbank. Und beides zu entwickeln lebt im Idealfall von zwei Seiten des Inputs. Input von innen und Input von außen. Also wenn du jede Datenbank komplett selbst aufbauen müsstest, das würde funktionieren, aber wäre sehr langsam.
Wenn du aber nur die Datenbank, jetzt habe ich den roten Faden verloren, wenn du die Datenbank nur selbst aufbaust, ist es zu langsam. Wenn du die Datenbank nur von extern nimmst, dann findest du dich nicht zurecht. So, jetzt habe ich den roten Faden wieder. Das heißt, du brauchst die Mischung, dass du eine effektive Datenbank aufbaust.
Du brauchst Input von außen, wie von anderen, aus Büchern, aus Vorträgen oder Ähnlichem. Und dann brauchst du Input von innen, quasi deine eigene Erfahrung. Und das gepaart mit Analyse-Skills, egal in was du Experte bist, sind diese beiden Komponenten, die für den Expertenstatus sorgen beziehungsweise dafür sorgen, dass du dich in einem Feld besser und schneller zurecht findest als die absolute Mehrheit der anderen. Ja, definitiv, das glaube ich auch.
Vielleicht kann man hier ganz gut anschließen, ich hatte eine Frage bekommen von einem Zuhörer, es ist schon länger her, hatte sie aber jetzt längere Zeit auf der Liste und da ist die Frage, also fand ich auch sehr gut, sehr gehärter Armbrecht, vielen Dank.
Zukunftstrends in Fitness und Training (2030)
Ich habe mit dem Gedanken Therapie in der Zukunft rumgesponnen, vielleicht könnt ihr mal in einer Podcast-Folge darüber reden, wie Therapie und Training in Zukunft aussehen könnte, welche wissenschaftliche Erkenntnisse revolutionäre Veränderungen bewirken könnten, Mich würde interessieren, was ihr da so für Insights habt mit besten Grüßen. Leider kein Name dabei, aber die Person, die mir die Nachricht geschrieben hat, darf sich angesprochen fühlen. Ist das ein Thema, zu dem wir vielleicht noch 10 Minuten was sagen wollen, Wolfgang? Also, möchtest du starten?
Wie wird sich das Training in Zukunft verändern? Jetzt vielleicht auch Training mal außerhalb der Blase gedacht, des klassischen Trainings, was du anbietest. Also ich sage mal, Before-and-After-Transformationen, klassisches Krafttraining. Wie wird Training in general aussehen in der Zukunft in 2030?
Also vor allem, ich sag mal, wird jeder trainieren? Werden Milon-Zirkel oder Kraft-Zirkel noch populärer? Geht man komplett davon weg? Was wird passieren?
Sitzt man irgendwann nur noch an Geräten? Wird die Krankenkasse sagen, du musst dir einen Nachweis bringen, dass du Training absolvierst? Wenn nicht, werden deine Krankenbeiträge deutlich höher. Was passiert 2030?
Okay, also ich denke, wir haben zwei große Trends der letzten Jahrzehnte und ich würde ganz schwer davon ausgehen, dass diese Trends sich so weiterentwickeln.
Zielgruppenerweiterung und technologische Unterstützung
Trend Nummer eins ist, dass einfach Training einem breiteren Publikum geöffnet wird. Also wenn wir schauen, wo Krafttraining herkommt, dann gibt es da quasi eine ganz, ganz kleine Nische, die eine Mischung ist aus Gewichtheben, Strongman und Bodybuilding. Bodybuilding war dann das Erste, was es geschafft hat, in den Breitensport vorzudringen. Und das hat sich dann natürlich ein bisschen noch weiter ausgebreitet.
Miel und Zirkel hast du erwähnt, das ist so ein Ding, wo du quasi mit Optionen des Krafttrainings oder weiteren Aspekten des Krafttrainings schaust, neue Zielgruppen zu öffnen. Neben Miel und Zirkel würde ich auch definitiv EMS-Studios als eine Komponente sehen. Also wenn man mal schaut, wie viel Prozent oder was ist die absolute Zahl der Deutschen, die in EMS-Studios angemeldet sind und sich dann überlegt, wie viel Prozent dieser Personen nicht trainieren würden, wenn es kein EMS-Studio gibt. Da hat das EMS-Studio definitiv dazu beigetragen, Leute zum Training zu bewegen, die sonst nicht trainieren würden.
Und gerade aufgrund der Veränderungen in dem Alltag über die letzten Jahrzehnte und des deutlich geringeren Aktivitätslevels muss es quasi Lösungen geben, die eine neue Zielgruppe durch verschiedene Formen des Trainings, neuere Zielgruppen eröffnen für Training. Also das ist so eine große Tendenz, die sich da, also auch wenn wir zum Beispiel Fitnessstudios in den 70ern, 80ern, das waren so Bodybuilding-Studios und dann war es Arthur Jones mit Nautilus, der da quasi das erste Mal so versucht hat, auch so ein bisschen was, muss man sagen, strukturierter, mehr Corporate aufzuziehen und mehr Leute in Fitnessstudios zu ziehen.
Dann über zum Beispiel in Deutschland ist ein schönes Beispiel, Kieser, der natürlich ein komplett anderes Fitnessstudio-Konzept aufgemacht hat, dann natürlich der große Trend, der Discounter, was wieder quasi prim eine neue Zielgruppe ist und so weiter Das hei der eine gro Trend ist wir brauchen Trainingsoptionen die einer gr Zielgruppe Training verf machen Und definitiv der zweite große Trend ist die Verwendung von Technologie zum Support. Miel und Zirkel ist da definitiv eine Form der Technologie, die es tatsächlich Wert hat für die Zielgruppe, die Miel und Zirkel trainiert. und dann natürlich auch definitiv, also Beispiel, was in meinem Alltag, wo technologisch die größte Komponente ist, ist natürlich neben E-Mail und dieser Möglichkeit, auf Distanz zu kommunizieren, definitiv auch das Video, wo ich quasi imstande bin, mit einem Beruchteil des Zeitaufwand meiner Seite, dem Kunden quasi auf Personal Training Niveau Feedback zu geben.
Also der Kunde muss nicht mehr eine Stunde herkommen, der Kunde muss nicht eine Stunde bezahlen, der Kunde oder ich muss nicht eine Stunde an Zeit investieren, sondern der Kunde macht das Video, schickt mir das Video und mit einem Aufwand von einer Minute oder zwei kann ich ihm Feedback geben, das in seiner Wertigkeit, in der technischen Wertigkeit sehr nah an dem Feedback ist, was ich ihm geben könnte in der Personal Training Stunde. Also auch das ist aus meiner Sicht immer noch Online Coaching in der Form, dass du quasi einen Coach dabei hast, in dem du deine relevantesten Sätze filmst und dir da Feedback gibst, das ist eine Form von technologischer Aufwertung des Trainings, die immer noch viel zu wenig genutzt wird.
Also Zielgruppenerweiterung für Training und technologischer Input, das halte ich, oder 24 Stunden Gyms mit elektrischen Schleusen usw. Auch das ist natürlich ein technologischer Input, der hier das Thema Training massiv optimiert wird. Und anstatt irgendwelche neuen Trends zu finden, ist es am Ende vom Tag immer einfacher zu sehen, welche Trends gibt es und wie entwickeln die sich weiter. Und da würde ich sagen, also die Zukunft des Trainings, das sind zwei Riesenkomponenten, die weiteres Ausbaupotenzial haben und ich bin überzeugt, dass wir in der Richtung noch viel in den nächsten, weil der war 2050, also drei Jahrzehnten sehen werden.
Wearables und das Tracking von Vitalfunktionen
Ja also 100 sehe ich eigentlich auch so Ich frage mich habe ich irgendwie tats jetzt die letzten Tage noch an dich gedacht Es gibt diese ich nenne jetzt keinen Namen es gibt diese ach schei diese Whoop mit denen man so ein bisschen diese ganzen Vitalfunktionen tracken kann Ich glaube ich bin gespannt wie sich diese Dinger noch weiterentwickeln werden, ob es da vielleicht auch Glucosemessungen gibt, dass man irgendeine kleine Mini-Nadel hat, die unter die Haut geht und dass man wirklich dann noch Blutzuckermessungen hat, dass man vielleicht noch konkretere Advices bekommt, so jetzt bitte was essen oder das wäre die optimale Mahlzeit oder die KI lernt, welche Gerichte für dich gut sind, damit du möglichst wenig Blutzuckerschwankungen hast, dass du möglichst wenig freie Radikale im Körper hast, die irgendwelche Tumore auslösen können.
Also sowas, da bin ich echt gespannt. Also die HRV, also die Herzratvariabilität, das ist ja schon ein gutes Ding. Schlaf wird getrackt, genau. Flüssigkeit kann man bestimmt auch noch tracken.
Also da bin ich sehr gespannt, wie lange es dauern wird, bis wir einen Computer haben, der quasi den Gang zum alljährlichen ärztlichen Checkup unnötig macht, weil dieses Ding dich quasi 24-7 dauert.
Die drei Typen von Datennutzern
Was eine interessante Frage ist, was diese Devices angeht. Ich sage, du hast drei Zielgruppen, die so Devices verwenden. Und das sind nicht harte Trennungen zwischen Zielgruppen, das sind weiche Übergänge. Aber du hast die Zielgruppe, die es einfach interessant findet, Daten zu sammeln, aber am Ende vom Tag mit den Daten nichts macht.
Dann hast du die zweite Zielgruppe, die es super interessant findet, Daten zu sammeln, aber am Ende vom Tag so viel Daten sammelt, dass am Ende vom Tag aus den Daten nichts gemacht wird. Und dann hast du die dritte Zielgruppe, die quasi Daten sammelt, analysiert, basierend auf dieser Analyse Veränderungen vornimmt und das dauerhaft weitermacht. Also Beispiel, es gibt das Band, das du so erwähnt hast und dann gibt es noch den Ring. Das ist etwas, das ich grundsätzlich nicht aktiv empfehle, wenn es jemand hat oder wenn es jemand holen möchte, sehr gerne.
Denn in beiden Fällen ist es relativ einfach zu schauen, okay, wir haben Marker Y, wir machen X, was passiert mit dem Marker? Schlaf ist der Klassiker. Du kannst relativ genau schauen, okay, Beispiel. Es gab einen Kunden, den ich hatte, das war ein Leistungssportler, der hat mit Leistungssport aufgehört.
Und dann ist sein Schlaf über ein halbes Jahr konstant schlechter geworden. laut dem Ring. Und dann hat er mir die Daten geschickt und hat gemeint, hey, ich habe immer so gut geschlafen, jetzt mache ich keinen Leistungssport mehr und mein Schlaf ist so viel schlechter geworden Und dann war mein erster Punkt okay Supplements ja nimmt er jetzt fast gar nicht mehr Fr hast du immer Inositol und Magnesium genommen Fang das mal wieder an Und dann hat er Inositol und Magnesium genommen und innerhalb von Wochen war sein Schlaf wieder auf dem Niveau, wie während dem Leistungssport. Wenn du diesen Marker nicht hast und dann den Marker nicht analysierst, ist es natürlich wesentlich schwieriger herauszufinden, warum jetzt dein Schlaf schlechter geworden ist.
Aber wenn wir so einen Marker haben, Meter Schlaf wurde ein halbes Jahr kontinuierlich schlechter. Und dann haben wir einen Faktor identifiziert, der sich geändert hat, dann ändern wir wieder und der Marker wird wieder besser. Dann hast du diese Form der Technologie effizient angewendet, so dass du tatsächlich was verbessert hast. Und das ist die dritte Zielgruppe, die aus meiner Sicht immer noch viel zu klein ist.
Persönliche Erfahrung mit Stress durch Schlaf-Tracking
Ja, definitiv. Also ich hatte eine Zeit lang so eine andere Sportuhr und da war für mich der Punkt, Und da war für mich der Punkt, dass ich gesagt habe, mich stresst es mehr, dass ich morgens früh aufwache und dann gucke und sehe, zum Glück, ich habe richtig gut geschlafen oder die Nacht war nicht gut. Und dann gehe ich schon so ein bisschen negativ geprimed in den Tag, weil ich denke, das war jetzt nicht so gut. Oder ich habe zwei, drei Nächte nicht so gut geschlafen, dann liege ich schon abends im Bett und denke, hoffentlich schlafe ich heute gut.
Auf mich hat es, das ist jetzt nur meine persönliche Meinung, häufig eher einen negativen Einfluss. Also ich schaue, dass ich gut gegessen habe, dass ich genug getrunken habe, dass ich früh ins Bett gehe, ich sage mal 22.30 Uhr spätestens Licht aus, also wirklich spätestens Licht aus, 22 Uhr ins Bett, 22.30 Uhr Licht aus. Und für mich ist dann so ein Indikator, bin ich, habe ich durchgeschlafen oder bin ich nachts wach geworden, auch wenn ich nur aufs Klo musste und wie fühle ich mich morgens. und auf das Gefühl verlasse ich mich. Und das entspannt mich viel mehr, als wenn mich jetzt jemand, wenn ich jetzt die ganze Zeit wie so eine Challenge habe, meinen Schlaf zu optimieren.
Fand ich persönlich immer ein bisschen anstrengend. Deswegen bin ich nicht so ein Riesenfan davon. Die Physiotherapie in Deutschland. Lass mich da mal einwerfen.
Ich selber habe weder das Band noch den Ring. Ja, und dein Cockring, der misst nichts. Der klemmt nur ab. Ja.
Also die Physiotherapie in Deutschland, oder wolltest du noch irgendwas dazu sagen? Ich wollte einfach nur den Punkt, den du gemacht hast, den ich einfach nur freundlich und höflich bestätigen. Oder wolltest du jetzt zu Bloodflow Restriction Bagging noch um? switchen. Okay.
Also, jetzt muss ich kurz lachen. Warte kurz. Und gähnen, warte. Also, was wollte ich sagen?
Der Wandel von manueller Therapie zu aktivem Training
Die Physiotherapie in Deutschland, wie wird sie sich entwickeln? Ich glaube, dass sie immer mehr technologisch, also dass sie immer weiter technologisiert wird. Ich glaube, dass sie immer mehr die Aktivität fördert. was jetzt im ersten Moment sich sehr positiv anhört, was ich aber nicht wirklich positiv finde. Denn ich habe das Gefühl, auch wenn ich irgendwelche Advertisements zugespielt bekomme von Therapeuten, die irgendwie ihre Praxen bewerben, habe ich jetzt auch gestern oder so, hatte ich wieder einen da.
Und das ist aber nicht nur das eine Mal gewesen, sondern ist mir ganz oft aufgefallen, dass jede Praxis immer hervorhebt, wie viel Wert sie auf aktive Therapie legt. Und es ist auch gut, versteht mich nicht falsch, aber die Basis geht so ein bisschen verloren. Und zwar dieses Manuelle, dieses Hands-on. Und da kann man unfassbar viel machen.
Da saß so ein Kerl auf so einem Fahrrad, hat sich so ein bisschen showmäßig abgetrampelt und hat dann so kurze Fragen gestellt bekommen. Und dann Hund oder Katze, weiß ich nicht, Wein oder Bier. Und dann auch immer wieder zu Therapie fragen. Dann war aktive oder passive Therapie.
Und dann so, natürlich aktive. Und das ist so sehr sinnbildlich, wo die Therapie gerade steht und sich hin entwickelt. Und ich glaube, in zehn Jahren wird sie dort noch mehr angekommen sein, dass man viel weniger auf der Bank arbeitet und viel mehr auf der Trainingsfläche. Was nochmal, ich muss nochmal betonen, gut ist, aber erst wenn ein System funktioniert.
Also wir heißen Training und Therapie, weil Training der längere, der nicht anhaltende Aspekt ist der Betreuung. Aber die Therapie steht eigentlich schon am Anfang. Also mein Beispiel ist immer, habe ich bestimmt schon tausendmal gesagt und langweile jetzt auch alle, die ein Seminar oder diesen Podcast schon länger verfolgen. Wenn du eine Schraube hast und eine Mutter und diese Mutter sitzt nicht mechanisch ordentlich auf der Schraube und du versuchst jetzt diese Mutter festzuziehen, dann stabilisierst du oder dann applizierst du Zug und Kraft auf ein System, was mechanisch nicht funktioniert.
Das ergibt nicht viel Sinn.
Die Notwendigkeit mechanischer Balance vor dem Training
Das hei es macht schon Sinn dass man ein System erstmal in ein Gleichgewicht bringt schaut dass alle Bewegungen funktionieren dass alle Muskelspannungen sich normalisiert haben dass die nervalen Funktionen wiederhergestellt sind Und dann kann man auch trainieren Aber dann kann man auch nicht sein Leben lang durchtrainieren, sondern dann muss man auch ab und zu immer mal wieder zur Inspektion. Also das ist einfach so. Und ich glaube, weil der aktive Teil so vermeidlich leichter ist, und vermeidlich sage ich, weil wer dich kennt und sich mit deinen Seminaren auseinandergesetzt hat, merkt, das ist nicht einfach, das ist sehr, sehr, sehr komplex, aber es wirkt so viel einfacher, eine Übung anzuleiten, als hands-on, manualtherapeutisch oder osteopathisch oder chiropraktisch den Körper zu bearbeiten.
Und weil viele Therapeuten sich, glaube ich, ja Angst haben, sich damit auseinanderzusetzen, sagen sie, ah, ich mache lieber Übungen. Dann zeige ich lieber, du hast Knieschmerzen, dann zeige ich dir ein paar Übungen. Und dann machen wir noch ein paar EMG-Messungen, die ich auch sehr gut finde, aber nur in einem ganzheitlichen Kontext, Weil wenn ich jetzt irgendein Problem habe, dann kann es sein, dass eine Funktionskette nicht angesteuert wird. Und dann habe ich ein EMG, das mir sagt, der Muskel funktioniert nicht.
Ja, das stimmt, der Muskel funktioniert nicht. Aber der funktioniert nicht, weil vielleicht ein Problem vorhanden ist, das den Muskel hemmt oder schwächt. Ewiger Monolog, es tut mir leid. Aber ich glaube, da wird es hingehen.
Ich glaube, ich bin, wer mich kennt, ich bin kein Pessimist. Ich glaube aber, dass wir so ein bisschen die Grundarbeit verlieren werden. Und das finde ich sehr, sehr schade. Ich habe jetzt zum Beispiel ein Beispiel.
Hatten wir jetzt beim Seminar, hatten wir einen Kerl. Jonas war auch dabei. Luna war zum ersten Mal dabei. Shoutout Luna übrigens, unsere neue duale Studentin, die auch diesen Podcast schneidet, die uns bei den Seminaren jetzt unterstützt und das ganze Social-Media-Game aufs nächste Level bringen möchte.
Donai ist fertig mit dem Studium, muss man auch an der Stelle sagen, und beginnt jetzt seine Physiotherapie-Ausbildung. Also an der Stelle auch Shoutout. Donai ist wirklich ein Familienmitglied geworden in der letzten Zeit und geht jetzt seinen Physio-Weg. Leider haben wir ihn so sehr begeistert für den Beruf, dass er aufgehört hat und Physioausbildung macht, aber er plant auch perspektivisch zurückzukommen.
Deswegen auch für Donal, er geht nicht verloren, aber an der Stelle nochmal liebe Grüße.
Fallstudie: Schnelle Meniskusbehandlung vs. Training
Und genau, da hatten wir Seminar mit Luna und Jonas und da war ein Kerl, den habe ich untersucht, obere Extremität, habe dabei so ein bisschen Smalltalk geführt, habe so ein bisschen nochmal der Gruppe gezeigt, in welcher Geschwindigkeit ich realistisch diese Testbatterie durchteste. und dann habe ich mit ihm Smalltalk gemacht und wie geht es dir sonst, sonst irgendwelche Probleme und er sagt ja ich habe Knieschmerzen und ich so mhm und habe ihn weiter getestet und dabei aber trotzdem Anamnese gef Und dann haben wir uns das Knie tats angeguckt So und da habe ich gefragt wie lange hast du die Knieschmerzen?
Seit zwei Monaten. Weil was tut es weh? Treppe runter, hat er ein Stechen auf der Innenseite, kann nicht in die Tiefe hocke, das tut weh und das nervt ihn und er kann eigentlich auch kein Fußball mehr spielen seitdem. Und ich wusste sofort, was es ist.
Das war nämlich, haben wir auch schon letztens im Podcast drüber geredet, klassisch eingeklemmt einen Meniskus. Und da habe ich Jonas gesagt, Jonas, machst du ihm das ganz kurz weg, bevor wir den Theorievortrag machen. Und dann haben wir umgebaut für den Theorievortrag, also haben die Stühle wieder aufgestellt. Jonas ist mit ihm in die Kabine, kam nach drei Minuten zurück, Meniskus deblockiert und Kollege komplett schmerzfrei.
Konnte wieder runter in die Hocke, konnte den Schmerz nicht mehr provozieren und war über beide Ohren happy. Und auch die anderen Seminarunternehmer waren, okay, krass. Und das ist so, ja, das ist ein kleines mechanisches Problem. das man sehr schnell, sehr einfach lösen kann. Das kriegst du aber nicht weg trainiert und auch mit aktiven Übungen nicht weg.
Also das heißt, ich kann da noch so viele Übungen machen. Ich muss dieses Problem erstmal in den Griff bekommen, bevor ich überhaupt irgendwie aktiv werde. Und ich glaube, dass die Therapie sich immer mehr in der Aktivität in Anführungszeichen verlieren wird und die guten alten Handwerksfähigkeiten fallen immer weiter hinten runter. Sorry, Monolog Ende.
Ich würde das mal als sehr schönen Input bewerten. Lebensstil, der mit diesem Beruf einhergeht, ist nicht mehr, oder ist eigentlich nicht mehr nachgefragt oder wird nicht mehr akzeptiert. Die Bezahlung ist zu schlecht und und und und das Handwerk kriegt ein Riesenproblem.
Wirtschaftlicher Vergleich: Therapie, Personal Training und Handwerk
Was ist der Stundensatz, den ein Physiotherapeut gesetzlich abrechnet? Mit der gesetzlichen Krankenkasse kann ich dir nicht genau sagen. Ich glaube, es sind könnt ihr mir gerne mal schreiben, würde mich interessieren. Ich glaube, es sind Was denkst du was der durchschnittliche Preis f Personal Training ist Pro Stunde 100 80 Ich sage immer noch 80 Die 100 kriegen wir fast nur in gewissen Städten hin. 80, ja, irgendwo.
Ich würde vermuten, da gibt es viele Trainer, die einen Tick weniger nehmen. Ich würde irgendwo Personal Training 60 bis 80 ansetzen. Was denkst du, was der durchschnittliche Handwerker pro Stunde abrechnet? Was für Handwerker hast du? 60.
Ja gut, also ich hatte letztens auch einen Handwerker von unserer Hausverwaltung in der Praxis. Und da habe ich nur gesagt, was kostet denn hier eigentlich, wenn wir die Waschbecken tauschen? Weil wir haben so nicht ganz so ästhetische Waschbecken bei uns in der Praxis. Und dann hat er gemeint, ja gut, da kommt es darauf an, ob ihr die Amatur besorgt oder wir.
Also wenn wir die Amateur über uns bezieht, dann ist es einfach der, rechnen wir es über Stunden, Satz ab. Wie hoch ist denn der Stundensatz? Naja, 85 Euro plus Mehrwertsteuer. Habe ich gesagt, okay.
Dann sagt er, wenn ich die Amateur besorge, dann sind es 95 Euro plus Mehrwertsteuer. Ey Wolfgang, da habe ich aber kurz mal mit den Ohren geschlackert, als ich gedacht habe, warte mal, ihr nehmt 120 Euro oder 115 Euro und das ist jetzt nicht wie Personal Training oder Physiotherapie, wo ich eine Dienstleistung erfahre. Ich möchte jetzt um Gottes Willen das Handwerk nicht diskreditieren. Das ist ein unfassbar ehrenwerter und brutal wichtiger Beruf, 100%.
Aber wenn wir mal ehrlich sind, da wird nicht eine Stunde gearbeitet und wenn eine Stunde 10 gearbeitet wurde, wird eineinhalb Stunden, zwei Stunden abgerechnet. Weißt du, was ich meine? Auch nicht jeder. Jetzt tue ich natürlich auch wieder ein paar Unrechte.
Der Punkt, den ich machen wollte, ist das, was das Handwerk mittlerweile abrechnen kann. Wenn wir es vergleichen mit Physiotherapie und mit Training, es ist mehr. Und auch wenn der Handwerker dann argumentieren wird, dass er ein Auto ausstatten muss oder ein Auto leasen muss und er Gerät braucht und so weiter, braucht der Physiotherapeut und der Trainer auch. Das, was das Handwerk mittlerweile abrechnen kann, ist sehr gut.
Und Also gute Handwerker, ich habe auch einige Handwerker als Kunden. So etwas wie Kostenvorenschläge gibt es nur noch gegen Bezahlung, weil der Aufwand sich nicht anders lohnt. Also wenn du einen Kostenvorenschlag willst, bezahlst du dafür. Wenn du nach dem Auftrag vergibst, dann kriegst du es quasi gut geschrieben. auf die Rechnung.
Das sind so zwei Punkte, wo sich das Handwerk hin entwickelt hat.
Der Rückgang von Handwerkskunst und manuellen Fertigkeiten
Handwerk als Beruf, vor allem, aus meiner Sicht ist das größte Problem mit Handwerkern, dass du tatsächlich kaum noch Handwerker hast, sondern du hast in der absoluten Mehrheit der Betriebe ganz wenige Leute, die tatsächlich noch ihr Handwerk verstehen und der Rest ist quasi angelernt, aber kein wirklicher Handwerker. Also wenn du mal mit einem Fliesenleger zu tun hast, der wirklich Handwerker ist und dir anschaust, wie präzise Fliesen verlegt werden, das ist Kunst. Das, was ein guter Fliesenleger macht, ist Kunst. Oder ein guter Maler.
Also ich finde das faszinierend, wenn du einen Maler hast, der halt wirklich einfach Maler ist, der das gelernt hat, der das seit 25, 30 Jahren macht und du guckst an, wie der was streicht. Wir haben Glück mit dem Maler, ich musste was streichen lassen. Der war einfach imstande, eine alte Hauswand so zu streichen, dass du keinen Unterschied siehst. Es ist nicht einfach so, die Farbe ist ähnlich und es sieht jetzt halt anders aus.
Nein, du erkennst keinen Unterschied. Zero. Nada. Und auch die Art und Weise, wie der diesen Pinsel bewegt, das ist ein Künstler.
Der macht seit, was ist der Kerl, 50, das heißt, der macht seit über 30 Jahren, ist der Maler. Und der kann das Handwerk. Und von denen gibt es zu wenig. Der Status des handwerklichen Berufs ist nicht hoch genug.
Jeder will irgendwie sein Abi machen und studieren und danach im Büro arbeiten. Das ist nett und gut und mit Sicherheit auch für viele ein entsprechender Berufsweg aber halt f einige doch nicht Also auch andere Handwerker die freuen sich ich habe mich vor kurzem mit ein paar unterhalten die sagen hey B das für mich niemals, ich will morgens kommen, ich will wissen, was zu tun ist und ich will am Ende vom Tag angucken, was ich heute gearbeitet habe und dann gehe ich zufrieden nach Hause. So, ich habe hier irgendwie, das war ein Maurer, ich habe hier folgendes Mäuerchen gebaut, davor war kein Star, jetzt ist eins da, das Mauerchen ist sauber gebaut, das ist für mich, da freue ich mich dran.
Und auch diese Produktivitätskomponente, die hast du ja bei so einem handwerklichen Beruf, gerade wenn du mit Steiner arbeitest oder auch Schreiner ist so ein Ding, von denen gibt es viel zu wenig. Also wenn du als Schreiner einen guten Job machst heute und Sachen bauen kannst, das ist, du hast dann deine BWL-Absolventen, das ist ja kein Diplom mehr, was ist jetzt bei Bachelor und Master, die dann irgendwie anfangen mit ihren 3000-Gruppen-Gehalt. Du kannst als Schreiner deutlich mehr, ohne dass du studiert hast und bevor du 20 bist, schon selbstständig bist. Du kannst was bauen und auch gerade sowas mit Holz arbeiten.
Auch ich persönlich finde es, ich habe im Sommer über einen Freund zusammen, der hat so eine kleine Werkstatt und wir haben Tische gebaut. Ich schicke dir mal ein Foto davon. Das war Samstag Nachmittag. In der Sonne, draußen, im Garten ein Tischchen bauen.
Das hat einen Haufen Spaß gemacht. Mein Punkt ist, der handwerklichen Berufe, da ist Geld heute mehr als je zuvor. Den Handwerker zu bekommen, ist in den meisten Situationen schwierig. Wenn du da niemanden pers kennst ist es noch schwieriger Und der Status des Handwerkers ist leider zu gering was automatisch bedeutet dass die die sich den Berufsweg jetzt w natürlich ein deutlich größeres Potenzial haben.
Und auch die handwerkliche Komponente des etwas Erschaffens oder etwas Bauens ist eine, die man so neurochemisch, was Dopaminerfolgserlebnisse angeht, definitiv nicht unterschätzen darf. Thomas? Definitiv, glaube ich auch.
Karrieretipps und die Zukunft manueller Berufe
Willst du dazu noch was sagen? Ja, Wolfgang. Oder sollen wir das Ding rund machen? Nö.
Also ich bin auf jeden Fall, vielleicht der ein Satz noch, ich hatte letztens auch eine Kundin, die gesagt hat, den Sohn, den habe ich auch schon betreut, seitdem er 14 war, der hat jetzt Abi gemacht und ja, sie wissen nicht wohin und sie wissen nicht wohin und was ich denn so denke und da habe ich auch gemeint, also ich liebe meinen Beruf, den kann ich auf jeden Fall empfehlen, aber ich habe auch gesagt, also was Zukunftssicherheit und auch genau dieses Gefühl von glücklicher Erfüllung und finanzieller Sicherheit angeht, Handwerk. Ich meine, Fliesenleger, Gaswasserinstallateure, Trockenbauer, Elektriker, Schreiner, Dachdecker, egal was du machst, du kannst dich eigentlich im Handwerk selbst gar nicht vergreifen, wirst du definitiv nicht arbeitslos und wirst immer gutes Geld verdienen.
Beispiel, da gibt es ja auch Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Der eine Fliesenleger, den ich kenne, der arbeitet nicht Montag bis Freitag. sondern der macht nur noch Projekte. Also der arbeitet für einen Fliesenleger, der kriegt aber alles, was ein bisschen komplexer ist, wo man auch ein bisschen quasi, was nicht gerade Wände sind und wo dann jede Fliese genau passt, sondern wo auch zugeschnitten werden muss und so weiter. Der arbeitet nur noch solche Projekte Der ist gut will aber den normalen Job nicht mehr machen Dementsprechend wartet der bis es so ein Projekt gibt und arbeitet dann das Projekt ab und dann macht er wieder frei.
Dann arbeitet er wieder frei.
Abschlussbemerkungen und modernes Handwerk
Außerdem werden wir eh bald das Weltall erobern und dann kannst du auch Weltraumfliesenleger werden. Vielleicht kann man da oben auch eine Wand bauen, dann hätten die Maurer auch einen Job im Weltraum. Und überleg mal, was die Elektriker an Kabel abrechnen könnten, wenn wir da... Alter.
Ja, gut, ich sag mal von Frankfurt bis Pluto. Und überleg mal, du bist ja noch näher an der Sonne. Das heißt, du brauchst noch mehr Dächer, die noch dicker sind, die Dachdecker. Oh ja.
Also wirklich, sobald wir das Weltall angreifen, Handwerker, da knallt es richtig. Also würde ich mich auf jeden Fall nochmal mit handwerklichen Skills bewaffnen. Mach das doch mal, schreibt uns gerne ein DM, für was ihr euch entschieden habt und auch der Quereinstieg ist, glaube ich, sehr, sehr leicht möglich. Und ansonsten für Themenvorschläge gerne auch immer eine DM schreiben, gerne den Podcast nochmal bewerten, lasst uns ein bisschen Liebe da und ja, dadurch, dass wir so grandios um 9.30 Uhr, sharp um 9.30 Uhr angefangen haben, verabschieden wir uns jetzt diese Woche schon und freuen uns aber trotzdem, euch nächste Woche wieder begrüßen zu dürfen.
Wolfgang, vielen Dank für deine Zeit. ne, diese Woche kann ich das gar nicht guten Gewissens sagen, ich sag einfach Wolfgang, schön, dass du da warst. Bis nächste Woche und dir alles Gute.