Kalorienverbrauch bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten
Guten Morgen Thomas. Guten Morgen. Wie geht's dir? Haben wir das nicht schon im Vorgespräch besprochen?
Haben wir? Ja, also heute können zäh werden, heute können schleppen werden. Wenn ihr andere Podcasts auch gerne habt, dann hört euch die Woche den an. Das wird von vorne bis hinten hier gar nichts.
Soll ich dann direkt mal hier die technische Leitung übernehmen? Ja, bitte. Ich bitte dich, Wolfgang. Wir kriegen gelegentlich Fragen per E-Mail für den Podcast oder Fragen grundsätzlich.
Und dann steht manchmal dabei, regelmäßig steht dabei für den Podcast. Und manche nehme ich auf, manche nicht. Wir haben jetzt tatsächlich eine bekommen, von der ich direkt dachte, die nehmen wir auf, weil... Ich lese mal vor.
Hallo Wolfgang. Hätte da mal eine Frage... eventuell für den Podcast, war bezüglich eurer letzten Folge im Gespräch mit einem Kollegen über Kalorien usw. Es ergab sich dann, dass er irgendwo gelesen hatte, dass man dieselbe Anzahl an Kalorien verbrennt, egal ob man eine zum Beispiel 5 mm lange Strecke geht oder joggt oder rennt. Der zeitliche Aspekt Aufwand und Anstrengung wird hierbei natürlich völlig außer Acht gelassen.
Ist dieses Statement richtig? Ah, nochmal Bezugnahme zu unserem Kalorien-Thema von vor zwei Wochen. Ja, finde ich eine sehr spannende Frage. Okay.
Wenn du mit dem Auto eine 5-Kilometer-Strecke fährst, unabhängig wie du diese Strecke fährst, mit welchem Auto du diese Strecke fährst, verbraucht es immer die gleiche Menge an Sprit. Ja, das stimmt. Ja? Ja, ich habe da auch noch ein Beispiel.
Und zwar, wenn du zum Beispiel auf einem Fleck Erde liegst, ist es egal, ob du auf dem Rücken mit ausgestreckten Beinen und Armen liegst oder ob du im Unterarmstütz dich befindest, solange du auf dem gleichen Stück Erde dich befindest. Was ist dann gleich? Nein. Ja, das völliger Quatsch ist, wenn ich einen Unterarmstütz mache, dann brauche ich viel mehr Energie, als wenn ich auf dem Rücken liege und schlafe.
Verstehst du, was ich meine? Energieverbrauch. Grunds die Frage ist absurd Nein Der Unterschied ist sehr sehr gro Er h von verschiedenen Faktoren ab und der offensichtlichste bei 5 Kilometern ist die Geschwindigkeit in der du dich bewegst in Relation zu deiner Maximalgeschwindigkeit und zu deiner Metaboleneffizienz Genau, das wollte ich gerade sagen. Metaboleffizienz ist auch nochmal ein sehr, sehr gutes Wort.
Was primär bestimmt, welches Energiesystem du zu welchem Maß belastest. Das gleiche Spiel mit dem Auto. Wenn ich fünf Kilometer mit einem Moped zurücklege, dann ist es ein sehr geringer Spritverbrauch, während wenn ich fünf Kilometer mit einem Sportwagen zurücklege und die fünf Kilometer so schnell wie möglich zurücklege, ist der Verbrauch natürlich um ein Vielfaches höher. Und das Gleiche trifft auch auf den menschlichen Körper bzw. menschlichen Energiesysteme bzw.
Energieverbrauch für eine bestimmte Distanz hin. Ähnliches Beispiel ist auch Kredit. Wenn du dir 500 Euro von der Bank holst, kostet das immer das Gleiche an Zinsen? Nein.
Wo kommen die 500 Euro her? Von einem Dispo? Von einem Darlehen? Oder holst du dir online irgendeinen Mikrokredit, der dir einen Prozent Zinsen pro Monat und damit 12 Prozent Zinsen im Jahr abzieht?
Bedeutung von Energiesystemen und Basiswissen
Das ist grundlegend, es gibt verschiedene Energiesysteme, genau genommen sind das zwei und eine davon haben zwei Untertypen und in welchem Energiesystem du bist, bestimmt in erster Linie, wie viel Energie verbraucht wird, gepaart mit deiner metabolischen Effizienz. Einfaches Beispiel, Ziel jedes Ausdauersportlers ist es, so metabol-effizient wie möglich zu sein. Das Ziel von einem Ausdauersportler ist es, Leistung X zu bringen mit minimalem Energieverbrauch. Beispiel, es geht darum, den Marathon so schnell wie möglich zu laufen mit Energieverbrauch X, der dementsprechend so gering wie möglich sein sollte.
Ja, also das hast du wunderbar formuliert An der Stelle vielleicht kann ich nochmal sagen ein Shoutout auch nochmal an Erik Heger, den Hauptstadttrainer, Freund dieses Podcasts hat seinen ersten Marathon in seinem Leben gemacht und zwar den New York Marathon Hat er gestern gefinished, großen Respekt Vor allem auch, weil New York Marathon der ist schon tough, da geht es ja schon ziemlich viel hoch und runter durch die ganzen Brücken, die die einzelnen Stadtteile miteinander verbindet Und das hat mich so motiviert, dass ich gestern die längste Strecke meines Lebens gelaufen bin jetzt lacht ihr bestimmt alle.
Ich bin 13 Kilometer joggen gewesen. Da war ich schon stolz. Um nochmal kurz zu Bezugnahmen zu nehmen zu der Frage warum ich sage dass die absurd ist Sie ist absurd denn offensichtlich ist es jemand der das beruflich macht Davon w ich ausgehen wenn er sagt einen Kollegen das hei es sind zwei Leute die in diesem Bereich ob Trainer oder Physiker das beruflich machen Das Verständnis für Energiesysteme ist die Basisphysiologie. Und heutzutage wird sich zu wenig mit der Basis beschäftigt und zu viel mit so Deko.
Insbesondere wenn jemand schreibt, er hat irgendwo gelesen, dann würde ich mal vermuten, dass so ein Beispiel nicht aus einem Buch kommt, sondern wird einfach statistisch vermuten, dass das irgendwo herkommt von Social Media oder vielleicht sogar ein Blog, wenn das noch irgendjemand liest. entsprechend es ist absurd, weil jemand diese Basis oder sich jemand dieser Basis noch nicht bewusst ist und wer das Fundament nicht hat und kein Basiswissen hat, für den wird es natürlich auch schwierig, sich in der Deko auszukennen, das heißt mein Punkt ist hier ohne grundsätzlich, ich freue mich über Fragen und ich freue mich genau genommen auch über Fragen, die so deutlich sind wie die, wo einfach quasi grundsätzliches Basiswissen über Energiestoffwechsel offensichtlich fehlt oder auch natürlich die Anwendung des Basiswissens fehlt, weil es ein Reminder ist für alle, die sich mit dem ganzen professionell, also beruflich auseinandersetzen oder auch nur basierend auf privatem Interesse auseinandersetzen, mal mehr Zeit mit der Basis zu verbringen und sich über grundlegende Dinge wie zum Beispiel Energiestoffwechsel, wie zum Beispiel Faserverteilung auseinanderzusetzen, um einen besseren Einblick in die Basis zu bekommen, denn je besser dein Verständnis für die Basis, desto größer das Potenzial, dass du auch fortgeschrittene und auch außergewöhnliche Dinge verstehst.
Warum Trainer Kunden anders trainieren als sich selbst
Wunderbar. Vielen, vielen Dank, Wolfgang, für den Input. Bringt mich direkt zu meiner nächsten Frage, die ich auf der Liste habe. Und zwar, warum trainieren Physios und PTs ihre Kunden anders als sich selbst?
Warum trainieren Personal Trainer ihre Kunden anders als sich selbst? Wolfgang, ich bin in letzter Zeit häufiger in irgendwelchen Fitnessstudios hier im Rhein-Main-Gebiet unterwegs, ich war jetzt auch in Köln und und und und und ich habe jetzt in letzter Zeit den großen Genuss, den ich ja sonst nicht hatte, weil ich meistens irgendwie in privaten Gyms trage ich oder hier in meinem, ich hatte ja noch ein Gym hier in Frankfurt so eine alte Muskelschmiede sage ich jetzt mal die 60 Jahre alt ist wo kein Mensch war da gab es auch kein Personal Training nichts aber jetzt bin ich in letzter Zeit auch h auch mal in moderneren Gyms in Frankfurt und ich sehe sehr viel Personal Training und frage mich warum trainieren die meisten also nicht die meisten, aber einige Personal Trainer ihre Kunden komplett anders als ich selbst.
Ich raste gleich aus. Da hast du da so einen Typen, den beobachte ich häufiger. So, und dieser Typ, da sieht man, der trainiert. Und der trinkt wahrscheinlich auch ordentlich, weil der steht ziemlich gut im Saft, objektiv betrachtet.
Also aufrechte Körperhaltung, der hat ein gutes Verhältnis von Oberkörper zu Unterkörper, insgesamt einen hohen Muskelanteil, auch eine gute Muskelmagermasse, niedriger Körperfettanteil. Der Typ steht da, man würde sagen, geil. Also wenn ich jetzt unsportlich wäre und ich hätte Interesse daran, gesünder, aufrechter, mit einer besseren Körperhaltung und vielleicht ein bisschen attraktiver durchs Leben zu gehen, würde ich den ansprechen und sagen, hey, obviously hast du es geschafft, deinen Körper in eine Form zu bringen, die ich gut finde, kannst du mich bitte coachen. Und was würde ich mir davon erhoffen?
Ich würde mir davon erhoffen, dass er diesen Plan macht, mit dem er irgendwie ansatzweise auch diese Erfolge gefeiert hat, oder? Ja. Was sehe ich mit diesen Menschen? Dieser Mensch macht Miniband-Sidewalks mit den Leuten, aber auch Männer, also nicht Frauen, sondern Männer.
Männer ist Miniband-Sidewalks hoch und runter, dann legen die auf dem Rücken, dann kriegen sie irgendwie eine Blackroll zwischen das Knie und den Ellenbogen eingeklemmt und machen so einen Deadbug. Dann macht er in Rückenlage ein Miniband an die Füße, um dann quasi das Bein auszustrecken. Auf der einen Seite trainiert er die Beinstreckung, während das andere Bein im 90 Grad Hüftwinkel und Kniewinkel quasi einen Widerstand hält, sodass der Hüftbeuger trainiert wird isometrisch. Weißt du, was ich meine?
Ja. Wolfgang. Und das sind keine Reha-Übungen, weil ich habe jetzt auch die Kunden von denen mehrfach beobachtet. Ich habe sie mit Personal Trainer und ohne Personal Trainer gesehen.
Sie machen ohne Personal Trainer viel bessere Sachen als mit Personal Trainer. Und das ist nicht nur einer. Ich habe es bei vielen beobachtet. Die machen kompletten Quatsch mit den Leuten.
Da ist eine Personal Trainerin, die sieht auch ziemlich fit aus. Und du weißt, die wird auf jeden Fall ordentlich trainieren. Die macht mit ihren Kunden und Kundinnen. Ich weiß nicht, warum Personal Trainer häufig in dieses Muster verfallen, so Reha-Trainings mit den Leuten zu machen.
Ey, der Typ ist komplett belastbar. Also hockt den einfach hin, lasst den Lat-Zug machen, lasst den, weiß ich nicht, Bankdrücken machen. lasst den Kniebeugen machen, lasst den irgendein Gewicht hochheben. Warum müsst ihr denn mit denen Dinge tun, die ihr selber nicht in euer Training einbaut? Ich beobachte das so viel.
Das ist Wahnsinn. Ich kann es nicht verstehen, Wolfgang.
Spaß vs. Fortschritt im Training
Grundsätzlich das Thema Spaß am Training ist wichtig. Fortschritt am Training ist ebenfalls wichtig und je nach individuellen Trainingsziel wichtiger. Also wenn du Fortschritt erzielen willst, ist Fortschritt wichtiger als Spaß. Das heißt aber nicht, dass es schwarz-weiß ist, sondern dass es grau ist.
Ziel ist immer, einen Trainingsplan zu finden, der den Kunden fordert, ihm gleichzeitig Fortschritt ermöglicht, aber auch gleichzeitig Spaß macht. Also Beispiel, ein der einfachsten Wege dafür zu sorgen, dass jemand keinen Spaß an der Übung hat, ist einfach die über Monate hinweg zu machen. Und dann ist eine klassische Frage, die ich dann auch stelle, so wenn ich irgendwie 6, 8, 10 Phasen Kniebeuge drin habe, kommt es dann oft mal so, hey, so unten, Kniebeuge, boah, so, boah, oder Back Extension ist auch so ein Klassiker. Wenn es mal ein paar Monate drin ist, ist dann so ein bisschen, boah ja.
Aber dann merke ich schon, okay, wir wechseln mit einer Variante, die einen entsprechenden Übertrag hat. Also Beispiel, wenn die Kniebeuge mal ein bisschen ausgelutscht ist und die Begeisterung gering ist, macht es Sinn, zum Beispiel so etwas wie Kreuzheben zu wechseln. Bei Back wenn 45 Grad Back zu viele Monate drin ist kann das recht m werden Dann vielleicht mal auf horizontale Back wechseln und je nachdem wo das Kraftniveau ist vielleicht sogar schon zu rum Kreuzheben oder zu Rack-Dead-Lifts wechseln. Ein gewisser Wechsel muss da sein, was natürlich aber am ungehebten Schluss nicht bedeutet, dass mein Ziel ist, nur Übungen zu machen, die dem Kunden Spaß machen, weil da ist also da auch wieder zwei Szenarien, also Punkt Nummer eins, vor allem in dem Fall von Verletzungen, kann so eine Übung emotional werden, also Beispiel, da machst du Kniebeuge und jetzt, weil du fährst den Rücken, warum auch immer, und dann willst du keine Kniebeuge mehr machen.
Ich verstehe diese Assoziation zwischen Kniebeuge und Rückenschmerzen. Nichtsdestotrotz besteht eine grundlegende Notwendigkeit, sich Schritt und Schritt wieder darauf hinzuarbeiten. Sowas funktioniert tatsächlich besser im PT, wo der Trainer daneben steht, als wenn jemand selber einen Plan durchführt am Ende vom Tag. Bei sowas, was so grundlegend ist, wie zum Beispiel Kniebeuge oder wie zum Beispiel der Klimmzug, dann ist es das Ziel, sich Schritt für Schritt wieder hinzuarbeiten und über kleine Erfolge diese Hürde und diese Assoziation mit Schmerz zu reduzieren.
Und der andere Fall ist natürlich Übungen, die anstrengend sind. Du hast natürlich auch, gerade jeder Personal Trainer hat einen Kunden, der eigentlich gar kein Interesse hat, sich körperlich anzustrengen. Punkt ist, nicht jede Übung muss anstrengend sein und es ist nicht grundsätzlich notwendig, dass jedes Training anstrengend ist. Mit dem gleichen Titel habe ich einen Artikel geschrieben, der, ich glaube, heute, wenn dieser Podcast heute rauskommt, geht auch dieser oder ist dieser Artikel heute Morgen um 6 online gegangen, der Titel ist, muss jedes Training anstrengend sein.
Wirklich? Ja. Krass, okay.
Belastungssteuerung und Intensität
Aus meiner Sicht ist das ein Missverständnis. Genau, aus meiner Sicht ist das ein Missverständnis, denn die Grundaussage des Artikels ist die, dass es um Fortschritt geht und du hast Du hast eine gewisse Zielgruppe, die sich gar nicht anstrengen will. Dann hast du eine gewisse Zielgruppe, die immer in körperlichen Grenzbereichen ist. Beide werden kaum Fortschritt machen.
Und dann hast du eine Zwischenzielgruppe. Das Problem mit der Zwischenzielgruppe ist, bei denen Phasen, wo das Training einfach easy ist, und Phasen, wo das Training viel ist. Und beides erlaubt nur bedingt Fortschritt. Die Steuerung von Training, also Belastungssteuerung, Programmdesign und Periodisierung, eine der Hauptaufgaben ist, Training so zu steuern, dass es gelegentlich belastend ist, gelegentlich recht einfach von der Hand fällt weil du grundsätzlich relativ konstant Fortschritt machst.
Das heißt, mein Punkt ist, beides ist notwendig, Fortschritt oder Spaß, in unterschiedlicher Gewichtung, je nach unterschiedlichem Ziel. Das aber, wenn du einfach nur Übungen machst, die Spaß machen, jemand will halt keine Kniebeuge machen, weil das halt anstrengend ist oder jemand will halt nicht mehr als acht Wiederholungen machen, weil das halt anstrengend ist und obwohl Fortschritt möglich ist, dann ist es natürlich schwierig, da tatsächlich ein effektives Programm zu machen und da geht es natürlich dann auch darum, als Trainer mal so ein bisschen zu verhandeln. Das ist ja nicht so, dass wir jetzt eine Übung reinnehmen, auf die du keine Lust hast und die wir jetzt ein halbes Jahr machen.
Aber wenn es eine Übung ist, die tatsächlich einen großen Mehrwert bietet, dann kann man einmal mal verhandeln, dass man das mal drei Wochen macht. Oder wenn jemand einfach keine hohen Wiederholungen machen will, obwohl für diese Person in diesem Wiederholungsbereich gerade viel Potenzial ist, dann kann ich einmal mal verhandeln, so hey komm, wir gehen jetzt auf 10 bis 12 Wiederholungen, Kniebeugen für drei Wochen und danach gehen wir wieder runter. Lass uns das mal die drei Wochen machen oder lass uns das mal einen Monat machen und dann mal schauen, wie du Fortschritt machst und danach gehen wir auf jeden Fall wieder runter.
Also es ist nicht so, dass du jetzt nur noch quasi Kniebeugensätze machst, wo du danach schwer atmest. So ein bisschen diese Verhandlung, in diese Verhandlung zu gehen, um dann eben auch Trinkspläne dann entsprechend zu finden, die Spaß machen, die was Neues bringen, aber gleichzeitig auch fordern und auch Weaklings und meistens sind Übungen, die einem keinen Spaß machen, Übungen mit viel Progressionspotenzial zusammenzubauen. Also grundsätzlich, wer Fortschritt will, für den ist Spaß sekundär. Sekundär heißt aber nicht, gar nicht entscheidend, denn ein gewisser Spaß, eine gewisse Vorfreude aufs Training ist absolut notwendig, als dass du regelmäßig trainieren gehst.
Und es gibt die, die sagen, mir egal, so Hauptsache funktioniert. Das ist eine Einstellung wie, egal wie es schmeckt, ich esse es, Hauptsache es hat einen Effekt. Das ist eine recht kurzsichtige und nicht nachhaltige Einstellung, von der ich kein großer Fan bin. Dementsprechend definitiv die Mischung finden aus Effektivität und natürlich auch eine gewisse Vorfreude und Spaß am Training.
Und auch eine gewisse Aufklärung. Also Patienten aufzuklären oder Kunden und denen zu erklären, du hast jetzt wahrscheinlich gedacht, dass wir jetzt hier super viele Miniband-Workouts machen und verr Spr und alles M Das k wir auch tun aber das ist jetzt vielleicht f dein Ziel nicht so optimal Wenn jetzt jemand kommt und sagt du ich f mich so ein bisschen gangunsicher weil ich, keine Ahnung, ich bin jetzt 70 und habe nie Sport gemacht und habe so das Gefühl, manchmal morgens, wenn ich die Treppen runtergehe, da wackele ich so ein bisschen und ich würde gerne irgendwie mehr Gangsicherheit haben. Dann machst du natürlich auch Krafttraining, auch Grundübungen.
Also jetzt vielleicht irgendwie versuchst du mal eine Variation von einem Splitsquad oder wenn es nicht geht, Dann tastest du dich so langsam ran. Da kannst du dann auch mal irgendwie Koordinationsleiter machen, Miniband-Walks, solche Sachen. Ja, das kannst du alles machen. Aber wenn jemand kommt und sagt, ich möchte irgendwie gerne schlanker, belastbarer, fitter, gesünder werden, das brauchst du dann nicht so viel.
Das muss nicht immer eine starre Kniebeuge sein und eine starre Kreuzheben. Das kann auch mal einarmiges Kurzhantelrudern sein. Das können unilaterale Übungen sein. Das kann auch eine Übungsvariation sein.
Aber nicht immer nur Quatsch. Also nur Quatsch. Und ich weiß genau, dass der Kunde, den ich gerade meine, wenn ich heute noch trainieren gehe, weiß ich, werde ihn sehr wahrscheinlich wieder sehen, weil seine Trainingszeiten sind ja häufig in der Woche die gleichen. Dann weiß ich, dann wird der wieder da irgendeinen Zirkusquatsch machen.
Außer der hat gesagt, er würde gerne ein Zirkusclown werden. Dann wäre es wieder sportartspezifisch.
Physiotherapie und Krafttraining
Und für Physiotherapeuten, ey, da gibt es mittlerweile auch so coole, trainierte Mädels und Jungs. Und dann kommt irgendwie ein Trainer und dann heißt es irgendwie, ja, ihr müsst, weiß ich nicht, ihr müsst die Rückenmuskulatur kräftigen. Und dann wird immer noch das Theraband rausgeholt, da wird immer noch in Bauchlage der Schwimmer ausgepackt. Dann so, hey Leute, ihr trainiert doch selber im Fitnessstudio, macht doch mal Dinge mit den Leuten, die ihr selber für sinnvoll erachtet.
Wobei ich sagen muss, es ist in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Die Awareness für Krafttraining ist deutlich größer geworden, auch in der Physiotherapie. Das finde ich sehr positiv. Man muss ja was Positives sagen.
Es ist ja wirklich Sehr positiv, dass die Physiotherapie erkannt hat, dass ehrliches Krafttraining mit Gewichten und einer gewissen Grundanstrengung auch einen Nutzen bringt. Deswegen ja, auch was Positives sagen.
Verhandlungsspielraum bei der Übungsauswahl
Ein Punkt zu dem, was ich gesagt habe mit Verhandeln, der mir noch wichtig ist. Grundsätzlich bei Verhandlungen ist es so, es gibt Dinge, die verhandelbar sind und es gibt Dinge, die nicht verhandelbar sind. Beispiel, ganz am Anfang meiner Zeit als Trainer vor 15 Jahren hatte ich einen Kunden. Der kam und der kam auf die Empfehlung von einem Freund hat ein 12er gebucht und trainiert und dann so bei der dritten Trainingseinheit war es dann so ein ja aber es ist ja schon wieder das Gleiche was wir machen Also es ist ja, wir haben jetzt jetzt drei Mal in Folge quasi das Gleiche gemacht.
Ja, wir wiederholen die gleichen Übungen mit dem Ziel, dass du dich jedes Mal steigerst ein Gewicht mehr oder Wiederholung mehr. Ja, aber es ist ihm zu langweilig. Ich habe gesagt, ja, aber wir machen jetzt sechs Mal den gleichen Plan und dann wechseln wir den Plan. Dann gibt es neue Übungen, dann ändern sich die Wiederholungen, dann ändern sich Tempi und so weiter.
Hanne, er will jedes Mal was anderes machen. Das ist halt mein Punkt. Ja, aber Ziel ist, dass wir uns steigern. Das heißt, wir müssen einen ähnlichen Reiz wiederholen, sodass wir quasi messbar uns steigern können.
Nee, nee, nee. Er will jedes Mal was anderes machen. Er hat gesagt, ja. Meine Philosophie ist, dass wir trainieren.
Trainieren bedeutet, wir machen Fortschritt. Ja, es gibt Trainer, die einfach nur bewegen und wo du einfach hingehst und dich eine Runde bewegst und dann jedes Mal irgendwas anderes gemacht wird und ich mache das nicht, sondern wir trainieren. Und das war dann auch, der kam dann noch ein paar Mal und dann war so gerade Training und so, dann war ich im Urlaub, ich weiß noch, Sommerurlaub, Training, ja, passt gerade nicht so und dann, klar, dann kam er auch nicht mehr, was am Anfang der Zeit war, war dann schon so, einer der ersten Kunden, die ich da verloren hatte und dann war das für mich schon so im Moment so, okay, jetzt kommt er nicht mehr, aber was ist die Alternative?
Dass ich ihn halt einmal die Woche eine Stunde bewege, nein, das ist für mich, basierend auf meiner Definition, kein sinnvolles Investment meiner Zeit. Und wenn er das braucht, gerne, da gibt es genug Optionen da draußen, wo man sich einfach geführt bewegen kann für eine Stunde, aber eben nicht hier. Vielleicht sage ich jetzt, okay, dass ich es den Kunden behalte, mache ich jetzt, aber ich garantiere, dass ich innerhalb von zwei, drei Einheiten mir denke, was soll denn das jetzt? was mache ich hier eine Stunde lang entsprechend ist das wer trainiert muss quasi einen ähnlichen Reiz oder einen progressiven Reiz regelmäßig setzen, das heißt nicht, dass wir die gleiche Übung für die nächsten zwölf Monate machen aber das heißt mal zumindest das Bewegungsmuster für sechs Einheiten gleich bleiben, bevor wir dann ein bisschen Variation reinbringen und am Ende vom Tag ist ja auch, man redet mit dem Kunden und gerade wenn es emotional wird dann ist eben manchmal doch wichtig nicht die Kniebeuge zu machen oder nicht die Kopfdr zu machen was auch so ein Klassiker ist Oder Klimmzug mal im Nacken reingefahren und dann hat man so ein bisschen Bef zum Klimmzug und macht dann nicht mehr richtig, weil man wieder Befürchtungen hat, dass dann wieder da ein Nacken reinfährt.
Was ja mehr eine Frage von unkontrollierter Bewegung ist und Überlastung als tatsächlich vom Klimmzug selbst. Aber dann einen Schritt zurück, Ober- und Rücken stärken, mit Latzug wieder ein bisschen reinfinden und dann, wenn so ein bisschen das ganze, dieses kleine emotionale Trauma ein bisschen zurück ist nach zwei, drei Monaten, sechs, acht Wochen, da mal wieder mit Klimmzügen ganz moderat anfangen, um so wieder ein bisschen diese Hürde zu brechen als einfaches Beispiel. Das heißt, Verhandlungen ja, aber ganz klar für sich selber festlegen, was ist nicht verhandelbar und bei was können wir ein bisschen verhandeln.
Hamza fragt: Geschichte der Motoren
Wolfgang, Bei Dingen, bei denen man normalerweise nicht verhandeln kann, ist zum Beispiel die Antwort auf Hamza fragt. Und deswegen wollte ich fragen, gibt es einen Hamza fragt? Gibt einen Hamza fragt. Ich habe auch eine Frage an dich vorbereitet.
Schieß los. Okay, irgendwie aus dem Gespräch mit einem Patienten die Woche. Wolfgang, was gab es zuerst, den Dieselmotor oder den Benziner? Eine großartige Frage.
Jetzt ist natürlich immer die Frage, seit wann gibt es Benzin? kann ich dir auch beantworten. Das wäre meine nächste Frage gewesen. Ich habe tatsächlich ein Buch gelesen, The Price, das ging über Öl. Das war die komplette Geschichte des Öls und mein Gedächtnis ist nicht gut genug, um dir zu sagen, seit wann es Öl gibt.
Eine gute Frage. In dem Fall müsste ich einfach raten. Ja, willkommen in meiner Welt. Diesel Diesel ist ja grundsätzlich die effizientere Lösung, aber potenziell weniger umweltfreundliche Lösung viel läuft mit Diesel Diesel ist ja schon so ein bisschen old school Dieselmotor nicht mehr ganz so gern gesehen mein Opa hatte einen roten Porsche Traktor und da stand in so einer Chromschrift Diesel drauf, Porsche an der Seite Diesel diesen Traktor haben wir auch noch Der erste Porsche, den ich jemals gefahren bin.
Krass. Deswegen würde ich jetzt einfach davon ausgehen, dass quasi so ältere Geschichten diesellastiger sind, wäre mein Grund, auf Diesel zu setzen. Also Diesel vor Benzin und in welchem Zeitraum, wann ist das so entstanden, was schätzt du? Also der Motor, das Auto, ist ja jetzt 130 Jahre alt, grob.
Die Motoren gab es da schon früher. Die Eisenbahn lief aber mit Kohle zu Beginn und nicht mit Diesel oder Benzin. Geil, ne? Großartig.
Das ist eine gute Frage. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das erste Öl in Pennsylvania zehn Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es war ein Frankfurter Banker, ein Kunde, der mich schwer beeindruckt hat über die Zeit und hat mir zwei Bücher empfohlen, die mich schwer beeindruckt haben. Das eine war The Price und das andere war More Money Than God.
Ah ja, More Money Than God habe ich auch gelesen. Die Geschichte, dass der Hedgefonds ist das große Thema, so eines der beeindruckendsten Kapitel war, als George Sorrow gegen den britischen Pfund gewettet hat und damals fast quasi die britische Währung zum Fall gebracht hat und mit seinem Büro am Columbus Circle mit seinen 42 Mitarbeitern auf 400 Quadratmeter und dass er jeden Mittag eine Toast mit Frischkäse und Oliven gegessen hat, um quasi nichts zu riskieren, dass irgendein Essen, das er sonst nicht isst, seine geistige Leistungsfähigkeit einschränkt. dass George Soros Toast mit Frischkäse und Oliven gegessen hat kann ich mich noch erinnern wann Öl gefunden wurde daran kann ich mich nicht erinnern Prioritäten wie weit willst du wegkommen von dieser Frage Hamza fragt, was war George Soros Mittagessen wie viel, in welchem Jahr ungefähr ist Benzin und Diesel ungefähr 150, 200 Jahre her, das wäre jetzt meine Vermutung.
Ja, also 1877 ist der Dieselmotor ist der Benzinmotor entdeckt worden also oder der Otto das kennt man ja noch Der Otto 1877 der Dieselmotor kam 20 Jahre sp das ist 1897. Und der Dieselmotor war dann populärer wegen seiner Effizienz? Genau, aber Umwelt hat sich wahrscheinlich damals nicht so durchgesetzt. Ich finde trotzdem beeindruckend 20 Jahre Unterschied zwischen Benzin und Dieselmotor.
Und 150 Jahre finde ich schon beeindruckend. Vor allem auch die Zahl 1877. Das ist ja eine Zeit, die wir uns gar nicht vorstellen können. Natürlich, man kennt es irgendwie von Phoenix oder N24-Reportagen, dass da irgendwie Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind, Menschen Auto gefahren sind.
Aber diese Idee, dass in der Zeit Autos gefahren sind und du theoretisch irgendwie nach Italien fahren konntest oder sonst was, finde ich schon beeindruckend. Also, ja, Wahnsinn. Und dann aber auch wieder gleichzeitig beeindruckend, in welch kurzer Zeit die Technologie sich dann doch so massiv gewandelt hat, finde ich auch genauso beeindruckend. Wenn wir bei Italien fahren dran sind, kannst du dich nur erinnern, vor 30 Jahren, als es diese krassen Urlaubsstaus nach Italien gab.
Wegen Autogrill. Nein, nicht mehr Autogrill, sondern vor 30 Jahren. Da war ja quasi, wenn Urlaubsbeginn war, da gab es sogar mal so einen Film auf Sat.1 oder RTL, Der Stau, wenn ich mich richtig erinnere. Das war halt so ein bisschen, wo du halt ewig im Stau standest, weil halt quasi halb Deutschland nach Italien Urlaub gefahren ist und dann hast du die zwei Nadelöhren, den Gotthard und den Brenner und die noch nicht entsprechend ausgebaut waren und so es da zu massivem Stau geführt hat.
Erinnerst du dich noch? Nee, nee, nee. Na gut.
Hamza fragt: Was ist eine Equinox?
Wolfgang, komm, hau raus, deine Hamza fragt. Die ist die folgende. Thomas. Hamza fragt, Hamza fragt.
Hamza fragt. Eine Frage, die uns alle... Was ist Eine Equinox. Und ich meine nicht die norwegische Metalband oder die amerikanische Gymkette.
Ich wollte gerade sagen, okay. Bei Equinox hat es irgendwie gerade geschaltet und Equinox ist aber die amerikanische Gymkette, die aus Athletes Performance damals entstanden ist mit Marc Westegen. Das weiß ich gar nicht. Doch, ich glaube Equinox war früher Marc Westegen.
Marc Westegen hieß Athletes Performance. Daraus wurde Exos. Exos, stimmt. Nee Equinox ist doch Stimmt du hast recht du hast recht das ist Exos Equinox ist eine High Fitnessstudio die gibt es auch in London so n Genau, das sind eher schon so richtig so Member-Häuser, stimmt.
Ich habe einen Kumpel, der in London arbeitet, der bei Equinox, also mittlerweile nicht mehr, der ist mittlerweile in New York, liebe Grüße Patrick, aber der hat in London gearbeitet und hat bei Equinox trainiert. Die erste YPSI A-Lizenz-Trainerin hat ein Jahr lang in London bei Equinox gearbeitet, als Personal Trainerin. Ich kann dir nicht sagen, was Equinox ist. Es ist die Tag-Nacht gleiche.
Aha. Es gibt zweimal im Jahr einen Tag, an dem Tag und Nacht identisch sind. Das ist zwischen 19. und 21. März und zwischen 22. und 24.
März und das markiert auch jeweils aus astronomischer Sicht Frühling beziehungsweise Herbst. Und es ist auch wohl tatsächlich so, dass da immer ein Wetterumschwung gibt. Ich hatte mich mit einem biodynamischen Winzer unterhalten im September und wir hatten es über das Thema Wetter und er hat gesagt, ja, ja, bald ist 22. September, da ist immer eine Woche schlechtes Wetter.
Ich so, Moment, was heißt hier, 22. September ist eine Woche schlechter. Und er hat dann gemeint, hey, ist ja Equinox. Und ich so, was ist Equinox? und dann kommen wir da wo Tag und Nacht gleich ist und es ist grundsätzlich eine Woche unruhiges Wetter um diese Zeit rum was ja bei ihm immer plus minus Mitte oder Ende der Lese ist
Serienempfehlung: Die 3-Sonnen-Problematik
Da kann ich dir vielleicht noch eine kurze Serie empfehlen und zwar war ganz lustig, war Essen letztens mit Freunden oder wir waren Essen mit Freunden und da war ein Freund, dann habe ich ich habe ihn gefragt, was sind die besten Bücher oder was ist das beste Buch, was du jemals gelesen hast? Und da hat er gesagt The Three-Body-Problem. Hast du das schon mal gehört? Three-Body-Problem?
Ja. Nee. Und das ist ein Science-Fiction-Buch. Ist eigentlich gar nicht so mein Genre, aber manchmal lasse ich mich dazu hinreißen.
Und er hat erzählt, es gibt irgendwie eine Bücherreihe, sind drei Bücher, sehr komplex und es geht irgendwie darum, dass es einen anderen Planeten gibt und dieser Planet hat drei Sonnen und es gibt wohl nicht die Möglichkeit, drei Körper, die sich in einem Raum gegeneinander oder nicht nur in einem Raum die sondern drei Körper die gegeneinander sich bewegen vorherzusagen das heißt weil es drei Sonnen gab mit unterschiedlichen Gravitationen und mit unterschiedlichen Wetterentwicklungen hatten die das Polynvers die ein sehr instabiles Wetter hatten so kam ich jetzt auch gerade drauf und deswegen mussten die versuchen ihren Planeten zu verlassen und mit ihrem Volk einen neuen Planeten zu suchen Und haben dann die Erde gefunden.
Und wollen die dann irgendwie angreifen oder erobern oder so. Und das hat er mir dann total ausführlich erzählt. Er ist ein krasser IT-Nerd, aber sehr positiv gemeint. Und hat das total geil beschrieben.
Und dann haben wir zufällig gesehen, dass es irgendwie bei Netflix jetzt eine Serie gibt, The Three-Body Problem. Und es ist die erste Staffel von genau dieser Buchtrilogie. Und die haben wir angefangen zu gucken. Und ich muss sagen, ich bin nicht so ein krasser Science-Fiction-Dude, aber die Serie ist der absolute Hammer.
Wir haben vier Folgen geguckt, ist richtig, richtig geil. Da ist es auch nicht so Starship-mäßig, dass Leute mit Raumschiffen rumfliegen. Es spielt sich eigentlich erstmal nur in der normalen Welt ab. Also das ist ganz normal, es ist nur auf unserem Planeten.
Du siehst nichts im Weltall und so. Aber es ist hammerhart. Also es ist wirklich sehr, sehr gut gemacht, weil mir so viele Leute oder uns so viele Leute vertraut haben bei der Kaffeemaschine und auch dem Raumduft, der ausverkauft ist. Vielen Dank dafür, weil ich brauche mittlerweile auch einen neuen.
Kann ich nur empfehlen, diesmal komplett kostenlos, wieder eine kleine Tommys Empfehlungsecke. Und zwar The Three-Buddy Problem bei Netflix. Zieht es euch gerne mal rein, schreibt mal gerne, wie ihr es fandet und wenn ihr weitere geile Empfehlungen habt, dürft ihr mir die auch schreiben. Top.
Serienempfehlung: Der Herr der Elemente
Ich habe es gerade geguckt. Hochinteressant. Kleiner Funfact noch zu diesem Equinox-Thema. Die Pyramide von Chich...
Du warst schon mal in Mexiko. Hast du Pyramide angeschaut? Nee, aber ich kenne sie. Wir waren in Koba, was mich beeindruckt hat.
Chichen Itza. Die Pyramide in Chichen Itza ist so gebaut, dass bei der Tages- und Nachtgleiche die Treppen an der Nordseite mittags in der Sonne sind, aber alles links und rechts der Pyramide im Schatten ist. Also übrigens ein Rechtsertrepp auf der Pyramide. Faszinierend.
Vielleicht auch noch kleine Netflix. Das letzte, was ich hier so habe. Oh ja, sehr gerne. Free Body Problem habe ich mir aufgeschrieben.
Das schaue ich mir anders. Das sieht so aus, als wäre das genau, was ich feiere. Ich bin aus der Generation, die kein Anime geschaut haben. Du bist ein paar Jahre jünger als ich.
Das heißt, du hast Anime geschaut. Auch nicht so richtig. Pokémon, Pokémon. Pokémon, Dragon Ball Z.
Da war ich dann irgendwie, keine Ahnung, was ich da war, Anfang 20 und guckst es an und denkst dir, what? Was soll das? Verstehe ich nicht, will ich nicht verstehen. Und dementsprechend ist auch so diese ganze Anime an mir vorbeigegangen und ich bin ein großer Fan der UFC und ich kann mich nur erinnern, dass ich den ersten Kampf von Israel Adesanya gesehen habe und dann war er, The Last Stylebender ist sein Spitzname, Last Stylebender hört sich gut an, wo kommt es her und bin so zum ersten Mal auf das Anime des Last Airbender gestoßen.
Kennst du The Last Airbender? Nein. Ist auch ein bisschen alt, ich weiß nicht, dass ich da mal kurz geguckt habe oder irgendein Anime. Interessiert mich nicht.
Es gibt aber jetzt ein Netflix-Remake von The Last Airbender. Drei Staffeln. Eine Staffel kam jetzt dieses Jahr, glaube ich. Kam raus.
Und unglaublich. Das war tatsächlich so eine Serie, die mich wirklich gefesselt hat. Es rennt so ein bisschen zurück. Natürlich deutlich besser als früher.
Aber so Landschaftsaufnahmen. Ich wei nicht ob du James Bond also wir hatten fr drei Sender und ein Highlight war wenn irgendwie zweimal im Jahr ein James Bond kam Und eins der Dinge die mich immer fasziniert haben an James Bond waren diese unglaublichen Landschaftsaufnahmen Ob es jetzt diese Unterwassertauchaufnahmen oder ob es irgendwo in der Schweiz sind wenn es so Schneegeschichten sind oder ob es irgendein James Bond hatte immer in mehreren Punkten in jedem dieser alten James Bond sehr beeindruckende Landschaftsaufnahmen. Und das war dann so ein bisschen so, wer nur ARD, CDF und das Dritte hatte, dann gab es auf einmal Spielfilm und auch dieses Last Air Bender mit Schauspielern, also es ist nicht Anime, sondern mit Schauspielern, hat ebenfalls so unglaubliche Aufnahmen landschaftlich und auch eine, ich habe jetzt nur die erste Staffel gesehen, aber die Geschichte finde ich sehr unterhaltsam, jedoch auch aus philosophischer Sicht lehrreich.
Okay, also wenn ich The Three-Body-Problem durch habe, dann werde ich mir, werde ich dem Ganzen mal eine Chance geben. Super. Wolfgang, vielen Dank für deine Zeit, vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt, lasst gerne mal fünf Sterne bei Spotify da, habt eine gute Woche, trainiert eure Kunden und Patientinnen, so wie ihr euch selber das Training vorstellt und alles Gute und bis nächste Woche. Ciao, gute Woche.
Social Media vs. echtes Training
Die ersten zwei Antworten, die mir einfallen, ist erstens, weil der Trainer denkt, der Kunde erwartet es. Und die zweite ist, weil der Kunde das tatsächlich erwartet. Eins meiner Favorite-Beispiele zu dem sind, das habe ich auch schon im Podcast, aber in Sicherheit von vielen Folgen genannt, Als ich in Australien Seminartour gemacht habe, hat da einen Tag vor meinen Seminaren immer ein anderer Trainer Seminar gemacht. Der ist relativ stark auf Social Media unterwegs, hat eine halbe Million, seine Freundin und Frau hat zwei Millionen. und viel davon, was er macht, sind eben Trainingsvideos mit ihr.
Und die hat recht beeindruckende Kraftwerte, also wiegt sie um die 60 Kilo, ist wirklich gut in shape, hat da auch mal so ein Bikini-Wettkampf-Weltmeister geworden und macht sehr solides Krafttraining, macht Klimmzüge mit Zusatzgewicht, macht Klimmzüge auf Wraps, macht Kniebeugen, macht Kreuzheben, wenn ich es richtig im Kopf habe, ist ihr bestes Kreuzheben 150 Kilo und ihre beste Kniebeuge 130 bei 60 Kilo Körpergewicht, also eindrucksvoll. Und wenn du das Instagram anschaust, ist es halt teilweise so Spielplatz-Workouts. Ja. Und dann habe ich auch so gesagt, hey, so die ganzen Videos, das ist nicht so, wie sie trainiert.
Und sagt er, ja, ja, das Problem ist, wenn wir Videos machen über so, wie sie trainiert, dann kriege ich da 20.000 Views auf so ein Reel. Wenn wir jetzt aber auf den Spielplatz gehen und uns so irgendwas überlegen und dann quasi ein Video von so einem Spielplatz-Workout machen, dann hat es halt 50.000 plus Aufrufe. Ja. Und dieses Spielplatz-Workout wird nie trainiert, sondern sie nimmt quasi die Kraft und Leistungsfähigkeit, die sie im Gym aufgebaut hat mit Dips, Klemmzügen, Kniebeugen und Kreuzheben und überträgt es auf quasi Skill auf dem Spielplatz, der natürlich deutlich unterhaltender ist.
Also der Konsument will offensichtlich nicht schon wieder eine Kniebeuge sehen, Auch wenn die Kniebeuge und das Kreuzheben die Basis von diesem Unterk ist und die Dips Klimmz nat alle anderen die Basis sind f diesen Schulterg das w ja langweilig Oder es w normal Dementsprechend kommt einfach irgendwas das au der Norm ist und anders ist besser an auch wenn es definitiv nicht effektiver ist Ja, ich glaube, das Wichtige ist, wie immer, die Kommunikation. Man muss seinen Kunden und Kundinnen erklären, pass mal auf, das ist vielleicht langweilig und vielleicht ist es auch stupide Und vielleicht, ja, aber die Wiederholung und die Wiederholung, die macht es gut.
Wenn du, keine Ahnung, für Elise auf dem Klavier spielen möchtest, dann ist es einfach stumpfes Wiederholen, Wiederholen, Wiederholen. Ich bin mir sicher, wenn du für Elise spielen kannst, wird es dir nur noch semi-gut gefallen, weil der Weg dorthin, hast du es eine Million Mal falsch gespielt, dass der Spaß daran so ein bisschen verloren geht. Aber das ist am Ende der Weg, das Ganze zu meistern. Was ich verstehe, ist, dass du als Personal Trainer vielleicht nicht super stringent, das wirst du vielleicht anders sehen, an Übungen festhältst, wenn einem Kunden Kniebeugen überhaupt keinen Spaß machen, überhaupt keinen.
Ja, dann ersetzt es halt durch irgendwie Split Squats oder durch eine Beinpresse. Alles gut, verstehe ich. Aber Zeitmanagement und Effektivitätsmanagement, technisch ist es doch sinnvoller, große Übungen zu machen, als sich in völlig kleinen Übungen zu verlieren. Deswegen macht es so wie bei euch.
Ich habe früher auch Personal Training gegeben. Nach meiner Physiotherapieausbildung habe ich eine Zeit lang bei einem Personal Trainer gearbeitet, habe da auch sehr viel lernen dürfen und habe dann Training gegeben. Und dieses Training sah ungefähr genauso aus. Ich habe dann verschiedene Übungen gemacht.
Ich habe häufig kein richtiges Satz- oder Wiederholungsschema da gehabt. Ich habe Übungen gemacht, die ich mir ausgedacht habe, weil ich den Kunden damit beeindrucken wollte, wie viele Übungen ich kenne. Das war völliger Quatsch. Also es hat überhaupt keinen Sinn ergeben.
Ich finde, du kannst auch, wenn es zum Beispiel ältere Leute sind, darfst du auch gerne mal Koordinationsübungen oder Koordinationsspiele einbinden. Dann ist das aber nichts, was dem Training dient, sondern das kann vielleicht dem Warm-up dienen oder dem Cooldown. Oder das können Aufgaben sein, die außerhalb der Trainingszeit selbst zu bewerkstelligen sind. Das ist ja alles fein.
Aber dafür müsst ihr nicht eure kostbare Personal Training Zeit opfern. Und dann hatte ich irgendwann mal eine Dame, die war relativ jung, also die war jung, ich war sogar noch jünger, ich war damals 21, ich würde sagen, sie war 30. Und das war die Frau von einem Arzt eine ganz ganz nette Frau und die kam zu mir und die hat gemeint so ey ich w irgendwie gerne jetzt nach meiner zweiten Geburt wieder so ein bisschen in Shape kommen Und die hat irgendwie die richtigen Worte bei mir ausgel Die hat dann gesagt, ey, ich würde irgendwie gerne meine Beine ein bisschen straffer machen, ich würde meinen Po ein bisschen stärken, ich möchte einen flachen Bauch und einen stabilen Oberkörper.
Und dann war das so, ah, okay, ich glaube, du möchtest genauso trainieren wie ich. Und dann habe ich mit der einfach genauso trainiert wie mit mir. Und dann habe ich dir das erklärt und habe gesagt, hey, ich mache genau das Gleiche. Und da muss ich sagen, da war so nach zwei, drei Monaten, war wirklich eine krasse Veränderung zu sehen.
Und das war das erste Mal, dass ich gecheckt habe, warum soll ich die jetzt anders trainieren? Es ist zwar eine Frau, das ist jetzt Achtung in Anführungszeichen, weil man ja auch immer denkt, eine Frau, die muss man anders trainieren, aber die hat auch zwei Beine und zwei Arme. Die hat auch ein pectorales Mario und ein Gluteus Maximus. Warum soll die denn jetzt grundsätzlich anders trainiert werden? ich bin dafür, dass man Übungen rausschmeißt, die dem Kunden absolut keinen Spaß macht, weil es bringt nichts, wenn der Kunde, der sich vielleicht eh schon eine Motivationshürde hat zum Trinken zu geben, wenn du dem dann noch eine Übung reinbaust, wo er sich wirklich durchquält 100% Ah ok, krass, hätte ich gedacht, dass du es sogar anders siehst, aber am Ende musst du Menschen trainieren, wie du sie selber trainierst jetzt sag du was dazu und dann möchte ich aber das folgende Thema nicht untergehen, Physiotherapeuten Würde ich auch gerne gleich noch.
Jetzt habe ich nur die PTs gerantet. Möchte ich Physis gleich auch nochmal kurz ansprechen.