Romans Hintergrund und sein neues Buch
Also mein Name ist Roman Ballesitz und ich bin 24 Jahre alt, mal zwei. Bin seit 21 Jahren Physiotherapeut und spezialisiert auf Unfall, Orthopädie, Neurochirurgie und Sport. Sowohl Profisport wie auch Hobbysportler, wobei mir die fast lieber sind, weil die wollen wirklich. Da ist weniger Politikum drin.
Wer die Profisportler? Nein, die habe ich Sportler. Die wollen wirklich. Ich wollte gerade sagen.
Die wollen wirklich. Nein, die Profisportler natürlich auch. Und ja, und ich habe halt so meine Erfahrungen mit der klassischen Physiotherapie, die mich nicht so glücklich gemacht haben. Und deswegen habe ich so ein bisschen ein eigenes Konzept kreiert, das auch jetzt in mein neues Buch hineingepackt.
Und für alle YouTube-Zuschauern, ihr könnt diesen Podcast auch bei YouTube schauen, wir halten das Buch einmal in die Kamera Roman Palisitz Schmerz beiseite. Das ist es. Gibt es bei Amazon bestimmt, oder? Ja.
Unfassbar gut verkauft in den ersten vier Wochen schon. Der Verlag war ganz begeistert, hast du gesagt. Deswegen vielleicht lieber schnell zu schlagen, nicht, dass die erste Auflage weg ist und dann kein bisschen mehr da ist. In Wien ist deine Praxis?
Genau, also ich habe meine Ordination seit jetzt mittlerweile 15 Jahren in Wien. War zuerst eingemietet bei einem Arzt und dann habe ich zehn Jahre die erste Ordination gehabt. Und weil Wien anders ist. Wer in Wien war wei bei der Einfahrt steht Wien ist anders und bin ich wirklich anders Habe ich dann aus der ersten Ordi raus m weil Physiotherapie kein Gewerbe ist Und ich habe einen gewerblich gef Nicht war Und ich bin da rein.
Und jetzt habe ich seit fünf Jahren die neue Ordi-Nation und die ist ein bisschen größer. Zu groß, aber passt auch. Und bin am Mexiko-Platz bei der Reichsbrücke. Mexiko-Platz, 24 wie Weihnachten.
Ich war schon vor Ort. Hat mir sehr gut gefallen. Mehr Fitnessstudio als Physiotherapie-Praxis. Bei mir auch.
Bei mir auch. Ein Viertel Behandlungsraum, also ein Viertel Behandlungsspace, drei Viertel Trainingsraum.
Die Erfahrungen beim Thailand-Seminar
Woher kennt ihr bei euch? Wie habt ihr euch kennengelernt? In Thailand? Yes.
Bei der Massage ohne Hip-Eint. Tatsächlich waren wir uns zusammen bei der Thai-Massage. Aber da habt ihr euch nicht kennengelernt. Ihr habt euch nicht zufällig da getroffen.
Du hast da irgendwann mal so ein Seminar auf Thailand geintragen. Aber da musstet ihr euch doch vorher kennen. Du sitzt doch nicht irgendein. Nein, wir waren beide eingeladen.
Wolfgang, guck mal, seine Praxis sieht nicht normal aus. Er sieht nicht normal aus. Du kannst dich natürlich einfach random einladen, nur dass du ihn kennst. Ich war auch eingeladen.
Ich war nicht der Veranstalter. Ich dachte, dass du der Veranstalter gewesen bist. Es war ein Bewegungscamp oder sowas, oder? Es waren vier Vortragende, fünf Vortragende.
Ja, fünf Vortragende von der Stephen Graves. Der hat das jetzt so zweimal gemacht. Das dritte Mal kommt jetzt im März hoffentlich. Und ist eine super Idee grundsätzlich.
In der coolsten Location in Koh Samui. Und was da halt für mich das Besondere war, dass die Teilnehmer halt richtig wollen haben. Also sie sind Urlaub genommen, sind dort hingeflogen und wollten halt wirklich was lernen. Und das hat richtig Spaß gemacht, dort zu unterrichten.
Und wir haben das Glück gehabt, dass wir vor der Eröffnung eines Restaurants haben wir halt die Location verwenden können zum Unterrichten. Und wenn du dich noch erinnern kannst, das war am nagelneuen auf der Plattform im Hintergrund des Meeresrauschen. Und wir haben dort in der Badehose unterrichtet. Also das war schon...
Also die Bilder habe ich gesehen, da kannte ich euch beide, doch ich glaube, dich kannte ich gerade, Wolfgang. Dich kannte ich noch nicht, aber die Bilder waren Wahnsinn. Ein mega gutes Konzept. Ich dachte, dass du damals der Veranstalter gewesen bist.
Nein, den war ich nicht. Ich war auch eingeladen als Vortragender, aber die Location war großartig. Direkt am Meer, Vortrag in nasser Badehose und Adiletten. Das war damals sein First.
Die komplette Location war echt, wir hatten mehrere, so Time-Massage am Läden, direkt um die Ecke. Essen war. Koh Samui war eine Riesen Ich hatte davor schon viel von Thailand gesehen Koh Samui war ich noch nie Und jetzt im Nachhinein ist tats Koh Samui ganz oben auf der Liste finde ich was Thailand angeht Nicht so wie andere Orte nat dann auch am Wasser. Dadurch, dass es so eine kleine Insel ist, auch ein bisschen mehr Wasser als nur so ein klassischer Küstenort.
Also weil ich suchte tatsächlich noch eine Reisedestination jetzt für Winter. Ich hätte Miami gedacht, aber... Das ist immer ein hartes Kontrastprogramm. Miami ist cool.
In Miami hast du halt Stadt, während Koh Samui ist halt so verschlafen, das Inselchen. Du rückst am Flughafen eine Kokosnuss, aufgeschlagene Kokosnuss zu trinken. Der Flughafen, die Immigration hat nur ein Dach, also keine Wände. Du wirst vom Flugzeug zur Immigration mit so Golfcard.
Also alles ganz langsam. Geil. Ja, geil. Und du bist jetzt gerade aus Wien angereist.
Genau.
Aktive Therapie versus manuelle Behandlung
Wie sieht deine normale Arbeit aus? Also ich bin eben spezialisiert auf Unfall, Orthopädie und Neurochirurgie-Patienten und halt sehr viel Sport, sowohl halt im Profi- und Hobbysport. Und bei mir ist es so, dass ich halt gemerkt habe, dass es jetzt auch in den letzten Jahren immer mehr der Stress von den Patienten in den Vordergrund steht. Das heißt, die Leute hetzen rein in die Therapie, wollen da in 20 Minuten abgespeist werden und selber auch, wirklich von sich aus viele, und gehen wieder.
Und ich habe gesagt, so arbeite ich sicher nicht. Und das heißt, die Patienten sind angehalten oder fast schon verpflichtet, dass sie 10 Minuten, Viertelstunde früher kommen, um einmal den ganzen Miskubel draußen zu lassen, sich einmal vorzubereiten. Dann machen wir eine Dreiviertelstunde Therapie und dann alles nochmal wiederholen. Und vor Corona schon und jetzt noch viel mehr, war es so, dass die Hauptidee 99% aktiv war.
Also aktive Übungen, die ihnen helfen und die sie auch daheim machen können. Und das dann danach nochmal wiederholen. Jetzt mit Corona war das halt so, dass ich gesagt habe, ich habe so Corona-Kubeln aufgebaut. mit so Plexiglaswänden. Und da war es noch viel mehr, dass wir Übungen angesagt haben.
Und nur wenn es wirklich notwendig ist, dass man dann manuell Therapie macht. Finde ich gut, ist notwendig, aber halt wirklich nur in zweiter oder dritter Instanz. Und zuerst halt aktiv. Was geht aktiv?
Tourne bis zur Urne. Ja, Tourne bis zur Urne, das kenne ich von dir.
Chiropraktik als diagnostisches Werkzeug
Aber du warst doch schon mal zu Gast bei Wolfgang im Podcast. Und ich meine mich zu erinnern, dass du damals gefragt hattest, was sind deine drei Techniken, die du jetzt mitnehmen würdest, ich glaube, dass du da Chiropraktik gesagt hast, oder? Ja, ja, das definitiv, ja. Weil du jetzt gerade sagst 99 Prozent aktiv Aber es ist ja so du brauchst halt 100 Prozent Ja Und wenn ich hingreife und auch wenn ich befunde dann kommt halt wenn es auch der Patient will eine chiropraktische Intervention.
Und das finde ich, in erster Linie mache ich Chiropraktik nicht, um den Wirbel zu verschieben, sondern ich habe innerhalb von drei, vier Minuten den kompletten Körper, jedes Gelenk in meinen Händen. Und da gibt es für mich kein besseres Tool dafür. Das heißt, ich habe jedes Wirbelsäulensegment, jeden Wirbel in der Hand, jedes Gelenk in der Hand und habe innerhalb von kürzester Zeit einen Überblick über links, rechts, oben, unten, vorne, hinten unterschiedliche Strukturen und das ist einfach für mich eines der besten Dinge, die es gibt, die würde ich immer noch jedem umgeschaut empfehlen. Leider sehr verpönt, weil die am meisten laut schreien, die sie am wenigsten auskennen.
Ist nach wie vor so, auch das ist nach wie vor so, aber wenn man das vernünftig anwendet, dann gibt es nichts. dagegen zu sagen. Wolfgang, es tut mir sehr leid, weil ich freue mich so, dass ich hier einen Therapeuten neben mir sitzen habe. Wenn du jetzt sagst, Chiropraktik oder Chiropraktik, wie viel Prozent ist wirklich klassisch Chiropraktik, wie viel ist manuelle Therapie? Weil es wird ja immer so, manuelle Therapie und Chiropraktik wird von Physiotherapeuten zumindest immer gern einfach in einen Top geworfen.
Naja, also wie gesagt, für mich ist die Chiropraktik ein Diagnosetool in erster Linie. Und ja, und manchmal hat es schon gegeben, das halt kracht wie nur und auf einmal war das Aha-Erlebnis, aber das war jetzt drei oder vier Mal in den letzten 15 Jahren. Also ich suche jetzt nicht den großen Knacks, wenn es ist, okay, schön, und dann die Patienten, ah, super, jetzt ist alles frei, nur das bringt dir eh genau Nüsse, wenn du nicht danach irgendwas machst, dass das auch so bleibt. Also das ist komplett sinnlos, irgendjemandem einzurichten, wenn du nicht weißt, warum das überhaupt zu der Situation gekommen ist.
Und da geht es halt rundherum, dass du halt dann Übungen hast, dass das auch so bleibt und sagst, was ist die Ursache, warum bist du jetzt überhaupt da und was können wir jetzt da weitermachen. Aber wie gesagt, die manuelle Therapie, also ich bin schon auch ein Freund von Maligain und diese Geschichten, aber da komme ich genauso weit mit der aktiven Übung, sagen wir so. 100 Prozent, also ich sehe es ganz genauso. Ich sage immer, meine Zahlen sind immer, ich sage immer 90 Prozent ist Training, aber häufig stehen 10 Prozent Therapie davor. Ich habe sehr viele Profisportler oder Sportler generell, mein Publikum ist relativ jung, deswegen sind die Probleme, mit denen ich mich auseinandersetze, eher akute. als wirklich chronische Probleme.
Und bei chronischen Problemen brauchst du nicht mehr viel manualtherapeutisch, chirurgisch Hand anlegen, sondern das musst du trainieren. Bei akuten Problemen, da macht es noch Sinn. Da kommt jemand und sagt, ich habe mir gestern das, ich habe mich hier verhoben. Fußballprofi kommt, sagt, ich habe seit zwei Trainingsschmerzen in der Leiste.
Da habe ich viel mehr Erfolg manualtherapeutisch, weil ich halt ein akutes Problem direkt intervenieren kann. Aber bei chronischen Problemen überhaupt nicht. Das ist natürlich so ein bisschen saisonabhängig. Also vor der Saison, wenn es dann, oder vor einem Wettkampf, wo es dann alle Gas geben wie verrückt, oder ich habe sehr, sehr viele Kampfsportler, die das Jahr lang super trainieren und dann kommt der Kampf, dann geht einer die Düsen, wie man bei uns sagt, wie sagt man bei euch?
Gibt es das auch? Der Stift. Der Stift, da steht der Stift, ja. Und dann wird halt dann über den Maß halt trainiert und dann gibt es halt Überlastungen und dann muss man halt schnell reagieren.
Und da tue ich genauso gerne Tapen zum Beispiel. und das ist ja auch so, ich habe mir so okkart gelacht, okkart, also Hochdeutsch, ich habe schon gelacht, wie eine Studie herausgekommen ist, dass Tapen keine Schmerzen reduziert und ich denke mir, wofür haben die die Studie gemacht? Dafür ist Tapen nicht da. Es ist komplett sinnlos, eine Studie zu machen über ein Thema, das gar nicht adäquat ist. Das ist, wie gut schwimmt ein Auto.
Vollkommen wertlos, das brauche ich nicht. Warum tape ich? Um die Wahrnehmung zu erhöhen, um ein Memory-Tap zu platzieren, um, wenn jetzt einer Bänder überdehnt hat und ich war halt beim Nationaldeam Handball oder Badminton sieben Jahre lang und die knöcheln halt mal um. Das ist halt so.
Und wie bringst du den jetzt wieder? Den machst du da, dass er nicht mehr umknöchelt und dann wurscht, ob der Schmerzen hat oder nicht, der muss spüren. Und deswegen habe ich mich sehr amüsiert über diese Studie und der, der die injiziert hat. Aber da lache ich nur mehr darüber.
Wolfgang, ich habe auch schon, da gab es eine Studie, da wurde der Effekt von Massage auf Kraftzuwachs, auf Sprintgeschwindigkeit, auf Maximalkraft und auf irgendwas anderes getestet, wo du sagst, wer kommt denn auf die sowas, das war sogar eine Metastudie. Echt?
Training für muskuläre Balance
Jetzt würde mich aber interessieren, Wolfgang, du hast so viele Leute schon im Training gehabt und Before and After gemacht, das habe ich ja auch schon gesagt, wenn du dir mal hier anguckst, diese ganzen Before and After Bilder, da kommen Leute rein und die sind augenscheinlich schief und nach auf dem Afterbild sind sie gerade Und dann habe ich Wolfgang irgendwann mal gefragt was machst du mit denen L du die behandeln Seine wei ich nicht seine Wolfgangs Schwester ist ja auch therapeutisch aktiv Sag ich nee einfach nur Training Was sind deine Erfahrungen mit Schmerzen und Training Training ist eine große Baustelle.
Ernährung würde ich auch als eine Baustelle ansehen. Vor allem, wenn du halt viele Dinge isst, die du nicht essen solltest, die dann zu Entzündungen im Darm führen. Das hat oder kann einen negativen Effekt auf deine Haltung haben. Aber Training für muskuläre Balance, was für mich das Erste ist, erstmal die vollständige Kniebeuge wiederherstellen.
Also jemanden dazu führen, dass er ganz runter kann in die Kniebeuge. Und im Oberkörper ist das Erste dafür sorgen, dass jemand über Kopf stabil seine Arme strecken kann. Gefolgt von Dingen wie Oberrücken, Unterrücken, ist zentrales Glied des Programmedesigns bei jedem der Kunden. Also selbst wenn du kommst mit, ich will Muskel aufbauen, ich will Fett abbauen oder auch ich will stärker werden, muskuläre Balance ist die Basis.
Das ist auch der schöne Punkt, Therapie und Training, das geht ja ineinander über. Das ist ja nicht schwarz-weiß, sondern das sind Haufen Grautöne dazwischen, wo dann quasi immer das Ziel ist, aus diesem klinischeren Zustand der Dysfunktion, was ja mehr dann die Therapie betrifft, hinzugehen in den leistungsorientierten Zustand der muskulären Balance reinzutrainieren und dann quasi möglichst nah am Optimum zu trainieren. Denn je besser muskulärer Balance, desto einfacher ist es für mich auch so ein Before-and-Afterbild zu produzieren. Je optimaler deine Körperstatik, desto einfacher ist es für mich kontinuierlich zu trainieren, ohne Verletzungen, ohne Wehwehchen, mit deutlich mehr Fortschritt.
Dementsprechend kriege ich schneller einen Fettabbau hin und schneller einen Muskelaufbau hin.
Dysbalancen im Profisport
Weil du gerade Körperstatik sagst. Ich werde immer missverstanden, dass ich versuche, jeden Menschen gerade zu machen oder die Statik gerade zu machen. Das ist überhaupt nicht mein Anspruch. Also ich schaue eher, funktioniert der Körper?
Sind die Muskeln normotonisiert? Also haben die Muskulatur eine normale Spannung? Steuern sie normal an? Das ist für mich viel entscheidender, weil wenn du zum Beispiel einen Hochspringer hast, der ein explosives Bein hat, da wird die Statik nicht in Anführungszeichen normal sein.
Wie siehst du das? Also weil du das jetzt gerade sagst mit den Einseitigen. Ich war eben sieben Jahre Physiotherapeut vom Bad Winton National Team. und in Asien ist halt Badminton Sport Nummer eins oder einer der ersten Sportarten. Und das, was ich mich noch erinnern kann, was der größte Unterschied war, Oberschenkelumfang war sieben Zentimeter.
Sieben. Aber das schw Bein wenn du das zuerst gesehen hast hast du gesagt boah ein Athlete Dann hast du das andere Bein gesehen weil die sind immer mit der Schlaghand vorne beim Badminton Dann hast du gedacht, das ist ein Atomkraftwerk. Sorry, was meinst du mit der Schlaghand vorne? Beim Badminton ist es immer so, dass du, wenn du jetzt Rechtshänder bist, dass alles, was vorne ist, bist du mit dem gleichen Bein vorne.
Ah, okay. Du machst keine Links-Rechtschritte. Du wärst viel zu lang, nicht wie beim Tennis. Und du musst bei jedem Schritt eigentlich immer zurück ins Zentrum.
Das heißt, du hast so Sternschritte. Und alles, was jetzt vorne ist, Beispiel rechte Hand, ist rechter Fuß vorne. Und seitlich auch. Und auch Vorhand.
Jetzt ins Vorhand-Eck. Und sogar bei der Rückhand, weil wenn du die Rückhand nicht schlägst, dann machst du den Umsprung. Das heißt, du bist eigentlich immer mit dem Schlag, mit dem Schlaghandbein bist du vorne. Und das den ganzen Tag.
Beim Training, beim Spiel und, und, und. Und das heißt, es ist unmöglich, unmöglich, dass du da eine Balance zusammenbringst. Das ist unmöglich. Nur bei den Asiaten ist es so, dass die halt wirklich bis zu 7 cm Umfangunterschiede hatten.
Das muss man sich mal vorstellen. Und dass sie da dann alles verzieht, ist natürlich ganz klar. Nur die haben trotzdem relativ wenig, ganz, ganz wenig Probleme mit ISG, Kreuz und so weiter. Die haben mehr Probleme mit Sprunggelenk oder Kreuzband oder sonst was.
Aber das auch nicht wegen der Dysbalance, sondern weil die, wenn die wirklich am Limit sind und der Pulse ist am Anschlag, dass sie halt dann irgendwann mal den Fehler machen und dann halt nicht so landen und halt mit den Rotationen dann halt irgendwie ein Kreuzband sie verabschiedet oder sonst irgendwas. Und da können Sie, wenn du den siehst bei einer klassischen Physiologie und sagst, Gott, das will ihn, der hat Dysbalancen, der ist verschoben, bitte spiel nicht mehr Badminton. Der dreht sich um und geht, weil das ist ja sein Beruf. Und ein schlechter Trainer würde sagen, das Bein ist viel dünner, das müssen wir jetzt unbedingt auftrainieren, sonst funktioniert das nicht mehr.
Und das war sehr, sehr spannend, das zu sehen und auch sehr augenöffnend natürlich. Und da waren halt Unterschiede dabei, die waren gigantisch. Aber sehr spannend auch.
Das indonesische Badminton-Auswahlsystem
Was war deine Erklärung, warum trotz dieser großen Dysbalance zwischen links und rechts die Verletzungen gerade im asiatischen Bereich niedriger sind? Die haben, bei den Indonesiern weiß ich es, da gibt es die, ich frage mich jetzt nicht, 13 oder 14 Jahre kommen die in einer Akademie. Und in Indonesien kann jeder Badminton spielen, weil es gibt nichts anderes. Da ist Zas für Leichtathletik und es will jeder in die Akademie f Badminton Und dann gibt es einen Leistungstest Und ich bin jetzt schon zehn Jahre weg vom Nationaldeam und das war vor zehn Jahren die Geschichte.
Und da haben die 14-jährigen Mädels wie Buben, war der erste Test Drop Jump mit 40 Kilo Langhandel von einem Meter. So. Der zweite Test war im Entengang. Du hast die ganzen Deep Squad, Entengang.
Ein Schritt zurück. 14 Jahre alt, Indonesien, was wiegen die? Danke, dass du fragst. 40 Kilo. Nix, genau. Das heißt, die machen mit Körpergewicht einen Dropjump von einem Meter.
Genau. Verletzungsrate? Um die 95 bis 98 Prozent. Der nächste Punkt, den ich gemacht hätte, wäre, der eine von den 100, der sich dabei nicht verletzt, ist unkaputtbar.
Genau um das geht es. Genau um das geht es. Und es geht noch weiter. Dann kommt dieser Entengang, wo du ganz unten bist, mit der Langhantel, mit der Lehren und du gehst in Kreis im Turnsaal, bis es halt nicht mehr geht.
Und die Geschichte war nicht, dass sie die Leistung getestet haben, sondern gesagt, wer gibt auf oder wer fällt raus. Und da bleiben dann über 50, 60, 70 Leute und mit denen kannst du machen, was du willst, weil die sind unkaputtbar. Und das ist so und das ist ueroft so. Und ich war jetzt gerade in Schileiten, das ist ein Bundessportheim in Österreich, grenzgenial, also das einmal googeln.
Bundespartei im Schieleiten in der Steiermark, das ist ein Schloss, ein Riesenschloss, nebenbei. Und da haben wir halt auch geredet über Erfahrungen und Geschichten und so ausgetauscht, wie wir es jetzt machen. Und da war mal die Geschichte, dass die Basketballspieler, die tschechischen gekommen sind und komplett schwachsinniges Training gemacht haben, aber die Nationalgeamsportler waren. Und ich habe gesagt, warum sind die dann so gut gewesen?
Wie sind die ins Nationalgeam gekommen? Einfach, weil sie genug Leute haben. Und wenn du genug Leute hast, dann fallen 90 weg, 95 Prozent, vollkommen wurscht. Die Fünfe, mit denen kannst du machen, was du willst.
Komplett wurscht. Die überleben das einfach. Und spielen können sie alle. Und der, der dann vielleicht noch ein bisschen Talent hat und ein Spiel verständigt ist, der wird halt Nummer 1.
Und die anderen werden halt Nummer 5, Nummer 10 oder was auch immer. Ich kenne das selber noch aus meiner Basketballvorbereitung mit Franky Franky Ivanovic. Liebe Grüße, wenn du das hörst. Das ist jetzt der Trainer von Heidelberg, erste Bundesliga. wenn du da zweite Bundesliga Vorbereitung hattest, gab es zwei Möglichkeiten entweder du verletzt dich schwer oder du bist doppelt so fit wie jeder Gegenspieler war wirklich so, also du hast Wirklich vor dem Training hast du im Auto gesessen und bist im Kopf durchgegangen und hast gesagt, fuck, jetzt habe ich Training.
Die Vorbereitung war Horror. Das System gibt es natürlich in verschiedenen Ländern, in verschiedenen Sportarten. Südkorea, Eis, Schnelllauf. China, in verschiedenen Sportarten.
Bulgarien, im Gewichtheben. Auch früher in der DDR war so ein Ansatz normal. Es funktioniert halt nur, wenn du Unmengen an Talent hast und das entsprechend verbrauchen kannst. Und genetisch halt dementsprechend. vom Bergbahnhof kommst oder ich weiß es nicht.
Die Paar aus oder in Russland ringen. Ist auch so, dass so 10 die Weltmeister werden, einer setzt sich quasi durch oder werden könnten. Einer setzt sich durch, weil halt einfach mit diesem extrem hohen Trainingspensum sich nicht verletzt und dann das Ding gewinnt. Es funktioniert halt nur, wenn du diese Riesenmenge an Sportlern hast und einfach akzeptierst, dass so viele auf der Strecke bleiben.
Gern halt über Leichen. Effektiv, aber nicht intelligent oder moralisch vertretbar.
Patienten-Onboarding und Stress-Assessment
Roman, wie läuft ein Besuch bei dir in der Praxis ab? Also Leute kommen und ich mache mal eine Anamnese, eine physiotherapeutische Anamnese, wobei die zuerst einmal so ist, dass ich die Leute reden lasse. Weil oft ist es so, was meine Erfahrung ist, ein Therapeut macht Kurse und hat sich dann so ein Konzept und will sein Konzept dem Patienten aufdringen. Und muss ich zugeben, die ersten paar Jahre war ich auch so ein bisschen in der Schiene, bis ich draufgekommen bin, mein Konzept ist uninteressant, sondern es ist schon interessant, aber es ist viel interessanter, wo kommt der Patient her.
Und mittlerweile ist es so, und das ist eines der größten Themen, ist halt das Stressthema. Ich schwöre es euch, 80 Prozent haben ein Stressthema oder noch mehr. Und deswegen kommt es zu orthopädischen Geschichten oder zu Unfallchirurgischen. Es wird immer mehr.
Und wenn man die mal reden lässt am Anfang, dann kommt man darauf, okay, das Unfallmuster, weil der gestresst war oder die Abnutzung war, weil die gestresst waren oder oder oder. Und dann ist die Erklärung so, dass ich sage, unser Konzept ist eben 15 Minuten früher kommen, dreiviertel Stunde Therapie und dann nochmal eine halbe Stunde alles wiederholen. mit den drei Schwerpunkten Mobilität, Kraft und Koordination. Und wir holen die Leute dort ab wo sie am meisten Potenzial zur Verbesserung haben Das hei wo sie am schlechtesten sind aber das sage ich nicht gerne Ich m keine negativen Ausdr Deswegen sage ich dort wo du am meisten Potenzial hast dort holen wir dich ab Und dann ist es so, dass ich diese Themen schon für eine Therapie blocke.
Das heißt, du kriegst ein Mobility-Programm oder ein Kraftprogramm oder ein Koordinationsprogramm. Und ich mische das sehr ungern. Man könnte es natürlich auch fachlich vertreten, dass man es mischt, aber das verstehen die Patienten. Einer, der jetzt nicht so viel von Sport kommt oder so viel Bewegungstalent hat oder Körperwähnung hat, für den ist es leichter zu verarbeiten, wenn er nur Mobility macht, eine Einheit.
Und das macht er mal eine Woche. Und dann kommt er und dann macht er nur Koordination, eine Einheit. Und danach macht er nur Kraft, eine Einheit. Und im Schnitt kommen die Leute mit der ersten Sexerverordnung.
In Österreich gibt es halt so Rezepte mit Sextherapien. Dann haben sie zweimal Kraft, zweimal Mobility und zweimal Koordination. und das arbeiten sie ab. Dann muss man schauen, wo sie sind. Dann werden die zweite Sechser-Serie ein bisschen länger vom Intervall her, da sind nur mehr alle 14 Tage gekommen.
Und der dritte ist dann überhaupt nur mehr alle zwei Monate oder so, wenn sie dabei bleiben. Meistens sind wir zu schnell, das heißt den Leuten geht es zu schnell zu gut, weil sie merken, ein bisschen nur Bewegung wird ja oft schon reichen, dass einem besser geht. Manche checken es, dass das eigentlich der Weg ist und dass sie dann mehr machen sollten. Manche sagen immer, ich bin schmerzfrei, das reicht mir.
Aber Schmerzfreiheit ist für mich nie ein Ziel, eine Voraussetzung. Checken viele nicht, was ich damit meine. Ihr wisst, was ich meine. Sagen, was ist dein Ziel?
Wir fragen immer nach dem Ziel. Und da kommt sehr oft nur Schmerzfreiheit. Das kann ja nicht der Leben sein, dass der Ziel Schmerzfreiheit ist. Das kann ja nicht der Ernst sein.
Ja doch, warum? Das ist eine Voraussetzung für das, dass du leben kannst. Am Berg gehen, nach Cozumel fahren, Basketball spielen oder mit einem E-Auto fahren. oder was auch immer. Und das ist halt so die Geschichte.
Und dann, wenn sie lang genug dabei sind, dann wird halt adaptiert. Dann kommen natürlich Sachen weg, die ihr nicht mehr braucht, aufgrund von der Wundheilungsphase oder was auch immer. Und wir machen auch beim dritten, vierten Mal ein sogenanntes Therapiesammelsurium. Das heißt, wir teilen die Übungen zu an den Tagen, dass die wirklich geführt sind und genau wissen, an welchem Tag sie was machen.
Und wenn ich dann merke, dass die Körperwahrnehmung steigt, dass das Training besser umgesetzt wird. Okay, der hat schon ein bisschen eine Ahnung von dem was ich ihm erz Dann wird halt weitergearbeitet Und das funktioniert eigentlich relativ gut Wir haben die letzten Wochen haben wir auch viel Stress geredet im Podcast Das ist 100 das was ich auch wahrnehme. Es kommen immer mehr Leute, die gestresst sind. Immer mehr Leute, die das auch gar nicht mehr merken, weil Stress ja so ein schleichender Prozess ist.
Du bist ja nicht von heute auf morgen gestresst, sondern es ist ein schleichender Prozess. Und ich erkläre das auch immer so, das ist so wie ein Mülleimer, den du eine Zeit lang natürlich mit Müll befüllen kannst. Aber du musst ihn auch leeren und am besten musst du ihn auch trennen und dich damit auseinandersetzen, weil ansonsten fängt es an zu schimmeln und das kannst du nicht ignorieren. Jetzt wäre meine Frage, also ich sehe das ganz genau wie du, was sind die Mechanismen?
Physiologische Auswirkungen von Stress
Zwei Fragen, was sind die Mechanismen? Woher glaubst du kommen orthopädische oder Schmerzproblematiken? Also wie entsteht aus einer Stressproblematik eine Schmerzproblematik? Erste Frage und zweite Frage habe ich gerade vergessen.
Achso, machst du ein Stressassessment? Also testest du Leute auf Stress oder ist das einfach dein Gefühl? Weil das würde ich auch gelten lassen, weil wenn du mit Menschen arbeitest, merkst du relativ schnell, der ist drüber, der ist nicht drüber, der ist entspannt, der brauchst du. Also A, maße ich mir an, nach 40.000 Therapien schon ein bisschen ein Gefühl zu haben.
Also das sage ich jetzt einmal. Das ist aber nicht evidence-based. Wollte ich gerade sagen, danke, Wolfgang. Finde ich auch nicht gut.
But policy is proof. Und du kriegst das mit, der macht die Tür auf und du weißt schon, der zieht dir die Jacken aus oder der kommt rein und ist schon hektisch. dann weiß er es eigentlich schon. Die Geschichte ist einfach, dass wenn du jetzt physiologisch vom Stress her gehst, es gibt so viele Parameter, die auch physiologisch sind bei gestressten Leuten. Das heißt, Gefäße verengern sich um bis zu zwei Drittel.
Das ist messbar, das ist Physiologie. Das heißt, lange Stress, lange zu wenig Versorgung. Einfach von der Menge her. Das ist ein bisschen eine Milchmädchenrechnung, weiß ich schon, aber ihr wisst, was ich meine. die Gefäße sind Muskelschläuche die eine gewisse Elastizität haben ich bleibe nur immer bei der Milchmädchenrechnung ich will jetzt nicht zu physiologisch werden wenn das jetzt eine Kontraktion hat einen Spasmus um die Hälfte oder zwei Drittel oder ein Drittel dann ist das ja auch wieder eine Einschränkung die Zellen diese Permeabilität für die Ernährung, weil du mal Ernährung angesprochen hast das funktioniert ja auch nicht mehr mit Stress das heißt, wenn einer gestresst ist funktioniert der ganze Körper nur mehr eingeschränkt.
Das heißt, die Zelle funktioniert nicht mehr gescheit vom Austausch, die Gef sind kontrakt und funktionieren nicht mehr gescheit die Regeneration der Schlaf es geht gar nichts richtig Und dann brauchst du ja nur warten bis irgendwo ein Ventil aufgeht Und dann geht es zerbumm. Und ob das dann eine Abnutzung ist, orthopädisch, oder dann einfach, du bist mit dem Fokus irgendwo und fällst die Stufen runter oder sonst irgendwas, da brauchst du nur warten. Ein Freund von mir hat 11.400 Sprünge, Fallschussprünge. und bricht sie den Haxen, also bricht sie das Sprunggelenk mit elf Schrauben, zwölf Schrauben, weil er die Stufen danach runterspringt.
Stress, also alles weg, alles super. 11.400 Sprünge ohne irgendwas, nicht einmal einen eingerissenen Fingernagel. Und dann bricht er seinen Haxen nach dem Springen, weil er die Stufen runterfährt. Also ich würde Wolfgang übrigens so einen Sprung schenken, falls du da einen Kontakt herstellen könntest. Naja, das ist limitiert vom Gewicht.
Ja, ich wollte es schon mal machen. Ja, wirklich? Aber es geht nicht, da bin ich... Das ist meine Ausrede, wenn es irgendwo in den Freizeitpark geht, sage ich immer.
Würde ich saug gerne mit, aber 2,3 Meter darf nicht mitfahren. Naja, und Kepern-Falm-Springer sind 120 Kilo, das geht schon nicht raus. 90 oder 100, ist alles, was ich bisher gefunden habe.
Stressmanagement und Erholungsstrategien
Wie gehst du mit Stress um, Wolfgang? Testest du auf Stress? Merkst du, dass Leute Stress an? Passt du Trainingspläne auf Stress an?
Und zweite Frage, was wäre deine Erklärung für das? Also Roman hat ja seine Erklärung. Am Ende teilen wir sie uns, aber mich interessiert so, wie erklärst du den Leuten, was da passiert? Stress Assessment, klar.
Ich gucke mir an, genauso wie Roman. Wie kommt jemand rein? Wie verhält er sich grundsätzlich im Gespräch, im speziellen Hautfaltenmessung. Es gibt ein paar Falten, die mit Stress korrelieren, da weiß ich relativ schnell, welche ist wie hoch und natürlich, welche ist Priorität.
Also ein Klassiker, Bauchfalte ist Prior 1, Stressmanagement. Ey, das merke ich wirklich, seitdem du mir das sagst, merke ich das so krass. Die letzten Wochen normal trainiert, normal gegessen, sehr, sehr, sehr viel Stress gehabt und Bauchfalte ging hoch, dann viel Stress abgefallen, einfach ganz normal weitergemacht, Bauchfalte ging brutal runter. Das war ein cooler Taste, Entschuldigung, Cooler Test ist, fang fünf Minuten später an, als die Stunde normal beginnt. 11 Uhr ist Termin und du schaust so und sitzt im gleichen Raum.
Und die Gestressten um 11.01 Uhr schauen schon. Um 11.02 Uhr werden schon ganz nervös. Um 11.03 Uhr steht die Schweißbärland um 11.05 Uhr. Was ist jetzt?
Das ist ein kleiner, kleiner Ding. Du merkst dann einfach, wie die unrund werden. Oder lass sie einmal, wenn du das nicht sicher bist, lass sie zehn Minuten auf einen Punkt schauen. Wo wir es einfach aussehen.
Ich habe keinen Arbeitsauftrag, ich kenne. Siehst du den Punkt? Ja, schau dir mal 10 Minuten an. Ja, aber genau.
Wir nennen das hier in Tschechien. Tschechien ist... Hirn tschechern. Bei mir kriegt jeder ein Notizheft und da haben wir auch so Stressmanagement.
Das ist so die wechselseitige Nasenatmung, Wirbelsäulen gleiten und Hirn tschechern. Nur 10 Minuten Hirn tschechern, 10 Minuten auf den Punkt. Das mache ich am Anfang halt nach der Stunde, weil da sage ich, jetzt habe ich 10 Minuten, jetzt habe ich 100 Euro für eine Dreiviertelstunde, für das, dass ich 10 Minuten auf den Punkt geschaut habe. Aber mach das mal.
Ich mache das oft auch bei Kopfhörseminaren oder Stressseminaren, da sage ich, wir fangen an mit 10 Minuten auf den Punkt an. Und da brauchst du nur in die Gruppe schauen. Und die werden wahnsinnig. Die rennen am Rad.
Ich würde wahnsinnig werden. Wie erklärst du den Leuten, was Stress macht? Ich erkläre nicht so viel. Sondern mein Ding ist, Stressmanagement zu verbessern.
Also ein Punkt, den ich oft mal sage, vor allem wenn jemand kommt, von wegen ich muss Stress reduzieren, sage ich, läuft nicht. Stressreduktion ist Illusion, Stressmanagement ist die Lösung. Das heißt, mein Ding ist, wie kann ich über Training und dann auch natürlich vor allem über Ernährung Mikronährstoffe und Schlaf dafür sorgen, dass jemand mit Stress besser umgehen kann. Denn je besser du gegessen hast, je optimaler du mit Mikronährstoffen versorgt hast und je besser du geschlafen hast, desto besser gehst du mit Stressor X um.
Das weiß jeder, wenn du lange nichts gegessen hast oder wenig geschlafen hast, kommt Stressor X und du reagierst deutlich stärker drauf, als wenn du ausgeschlafen bist, gut gegessen hast und dann kommt Stressor X und so. Okay, finden wir jetzt eine Lösung. Ich glaube, dass das wirklich ein krasser Punkt ist, der vor allem in der Therapie brutal unterschätzt wird, weil wir Therapeuten immer so, was können wir tun, aber was muss der Patient tun? Ich glaube echt, wenn du ausgeschlafen bist, also Schlaf ist eines der meist unterschätzendsten Regerationstools, dass es gibt.
Regelmäßige Schlafrhythmen, 7-8 Stunden Schlaf ist eine wahnsinnige Veränderung. Aber ich nehme das auch wahr, was du sagst, es kommen immer mehr Leute, die brutal gestresst sind, die du anguckst und sagst, okay, wir sagen immer, der ist drüber, also mit drüber meinen wir, das Nervensystem ist übererregt quasi, Und ich erkläre den Patienten das quasi immer so, wenn du Stress hast, dann aktiviert dein Sympathikus, also der Erreger und der Parasympathikus, der Beruhiger, der wird runtergefahren. Beziehungsweise nicht runtergefahren, aber die sind nicht mehr gleich aktiviert. Und die Konsequenz ist, alles wird aktiviert, was du zum Kämpfen und zum Fliehen brauchst und alles, was du nicht brauchst, wird runtergefahren.
Und deswegen fährt zum Beispiel allein schon der gesamte Magen-Darm-Trakt, die Verdauung, alles mögliche wird runter. Es wird weniger Salz S Pepsin produziert Essen was reinkommt muss eher mechanisch zerkleinert werden als chemisch und das passiert auch nicht richtig weil die ganze Aktivit runtergefahren ist Und deswegen stellen sich auch schon Spannungszust und Tensionen im Unterbauch ein die dann wieder statische Veränderungen mit sich führen. Und das ist einfach die Konsequenz. Aber es ist unfassbar.
Und die Frage ist ja, wie hält man es auf? Hält man es überhaupt auf? Wird es mehr? Also die Geschichte ist, dass Stress wird prinzipiell mehr auf der Welt, weil wir immer mehr Inputs zu verarbeiten haben.
Punkt aus. Da verteilen wir darüber. Also es steht auch in meinem Heft drin und das glaube ich recht. Wir haben heute an einem Tag mehr Input zu verarbeiten als vor 200 Jahren im gesamten Leben.
Da kann man sagen, wo kommt das her? Aber überlege einmal, Fernsehen, Radio, Telefon, Computer, Verkehrsregeln und, und, und. Das kann das Hirn gar nicht mehr checken. Jetzt haben wir natürlich schon Strategien entwickelt, was wir alles wegschieben.
Aber es wird immer mehr und immer mehr und irgendwann kannst du das nicht mehr wegschieben. und diese neuen Krankheiten, die kommen ja nicht von irgendwo, wie Burnout und, und, und. Und die Depressionen und jetzt mit Corona, wo es einen nach dem anderen die Sicherungen durchgebracht hat, durchgeschossen hat. Es wird einfach alles zu viel. Einfach 100%.
Und das kriegst du nicht mehr hin. Und deswegen ist diese Viertelstunde bei mir, auf die bestehe ich immer mehr. Weil der kommt dann, was soll ich machen? Und manchmal sage ich, mach was du willst, Hauptsache du bist da.
Du atmen, schau beim Fenster raus in Quarten. Aber verstehen die dann, was du meinst? Die meisten ja. Die, die es überhaupt nicht verstehen, probiere es kurz zum Erklären.
Aber ich bin keine Weltverbesserung mehr. Früher habe ich das alles persönlich genommen. Ich war schon 21 Jahre im Geschäft. Und da wollte ich jeden bekehren und jedem mein Wissen hineintrichtern.
Und jetzt sage ich in aller Ruhe, schau her, so ist es. Glaubst du mir, ist es gut und glaubst du es mir nicht, es ist auch okay. Du kannst nicht alle retten. Natürlich würde ich es machen und manchmal, und da werde ich schon extrem rigoroser, wo ich sage, Therapie ist beendet, bitte geh mal da hin.
Also wenn jetzt einer partout nie die Viertelstunde früher kommt und partout immer Ausreden hat, dass ich sage, wir haben da einen guten Osteopathen, wir achten mit dir, gehen wir hin und machen dort die Therapie. Und dann, Highlight war, kurze Anekdote, kommt jedes Mal später, bleibt nie länger und unterbricht Übungen und sagt, nein, die macht es jetzt nicht. Und ich sage, warum? Ja, die ist zu schwer.
Ich sage, naja, ich weiß, dass du es nicht kannst. Wir wollen es ja lernen Mein Arzt hat gesagt ich muss nicht alles machen Ich sage okay Moment du kommst nicht fr Nein muss ich ja nicht Du bleibst nicht l Nein muss ich ja nicht Und du machst die jetzt nicht Was machst du bei mir? Warum? Wieso?
Das macht ja keinen Sinn. Und dann hat er sich keinen weiteren Termin ausgemacht und hätte aber dann wieder drei Tage später angerufen. Ich sage, du, ich nehme dich nicht mehr. Vollkommen angepisst.
Ja, das ist eine Frechheit. Und was ich mir einbüht, sage ich, mein Konzept, du musst ja nicht. Geh irgendwo hin, wo es gebauchbindelt wird. Aber das macht einfach keinen Sinn.
Aber was auch gut ist, wenn die Leute dann sagen, ja, aber alle sagen, dass sie der Beste sind. Ja, aber kennst du das so? Nein, die Verantwortung abgeben. Alle sagen, ich muss zu ihnen.
Ja, aber du hältst nicht an mein Konzept. Ja, ja, aber trotzdem sagen alle, ich muss zu dir. Das bringt nichts. Und deswegen, also diese Viertelstunde für die, die das einhalten, da merkst du schon richtig einen Unterschied.
Und oft sind die dann drin und da merkst du, jetzt kommen sie runter und dann kannst du ganz anders arbeiten. und auch das länger bleiben. Und jetzt alles nochmal. Was, echt, haben wir die Zeit? Ja, wir haben die Zeit.
Ganz in aller Ruhe, mach das nochmal. Und das funktioniert auch. Und das glaube ich, dass das ein großes Tool ist, warum es halt großteils funktioniert bei mir.
Meditation und aktive Entspannung
Ich würde sagen, ich ziehe natürlich meine Patienten an. Ich habe, wie gesagt, sehr viele Sportler, junge Leute, mobile Leute mit häufig akuten Problemen. Und da braucht man es nicht so viel. Deswegen würde ich sagen, 10% meiner Patienten sind Menschen, die aufgrund von chronischen Schmerzproblematiken zu mir kommen.
Aber dann nehme ich mir auch die Zeit und sage so, du musst anfangen runterzukommen, auf die Couch legen, Fernsehen gucken, bringt nichts. Das ist keine Entspannung. Dein Körper, deine Muskeln entspannen vielleicht. Du liegst bequem, aber es entspannt dein Nervensystem nicht.
Das muss aktiv passieren. Das Simpelste, was du tun kannst, meditieren. Ja, okay, wie mache ich das? Lad dir Headspace runter.
Ich mag das, weil es nicht esoterisch ist. Und es ist gut bewertet und die Leute sehen das. Okay. Und das machen sie eh nicht.
Und dann setze ich mich hin, nimm Therapiezeit und sage, so, jetzt meditieren wir zusammen. Ja, wie? Gib mal dein Handy, du lädst dir Headspace runter, nicht mit meinem. Ich habe das.
Ich weiß, wie es geht. Du lädst es dir runter. Wir starten mit Grundlagen 1, zack, hinlegen, setze ich mich hin, gucken wir uns an, machen die Augen zu, meditieren 10 Minuten. In ihrer Therapiezeit, weil ich weiß, dass das Beste ist, was dieser Person hilft und sie es alleine den Anfang niemals finden würde.
Und deswegen gucken die mich an und sagen, dafür komme ich jetzt hierher. Ja, dafür kommst du her, weil du es alleine nicht machst. Also ich mache genau das Gleiche weil wenn man sich wirklich mit dem Menschen auseinandersetzt und auch ein Menschenmensch ist dann merkt man dass das ein Riesenproblem ist Das ist zum Beispiel auch bei der progressiven Muskelentspannung noch Jacobson Also einfacher geht es ja nicht mehr Anspannen, entspannen. Und am Anfang habe ich mir gedacht, warum gehen die Leute ein Wochenende dorthin?
Das habe ich einem in 10 Sekunden erklärt. Nur, sie haben ein Wochenende das dann durchgemacht und dann wissen Sie, wie das wirkt. Und dann machen sie es. Wenn du sagst, anspannen, entspannen funktioniert, macht es keine Sau.
Und du musst die Leute echt dazu zwingen, dass sie halt beispielsweise sowas machen. Und wenn sie es dann spüren, dann ist die Chance groß, dass sie es halt dann auch selber umsetzen. Du kriegst Leuten besser eine rostige Spritze für 3000 Euro verkauft, die brutal wehtut, als die den Stress reduziert, als wenn du ihnen sagst, pass auf, kostenlos, jederzeit anwendbar, tut nicht weh. Ne, kriegen sie nicht.
Was ich mittlerweile mache ist, ich empfehle Fascial Stretching. Das Beste, was du machen kannst, ist meditieren oder andere Formen der Entspannung. Aber wenn du das nicht hinkriegst, das Einzige, was jemand für dich tatsächlich machen kann, ist Buster Stretching. Lass dich stretchen, Nervensystem fährt runter.
Und du wirst bewegt. Genau. Es ersetzt nicht Meditation, aber es kommt dem sehr, sehr nah aus. Es ist wirklich gut.
Meditation ist ja mehr Nervensystem. Der Vorteil von dem Stretching ist ja auch, du hast ja die Bewegungskomponente. Weil für viele Leute ist natürlich auch ein Stress, sich nicht zu bewegen. Wenn du jemand bist, der im Laufe eines Tages 800 Schritte macht, dann ist definitiv nicht bewegen ein Stressor für dich.
Das heißt, bewegt zu werden gleicht es wieder aus. Was ich oft erkläre, ist für diejenigen, die dieses Stressmanagement-Ding noch nicht so ganz drin haben, basierend auf Training. Eine der größten Hürden mit Stress ist, Stress ist gut, Stress ist wichtig, Stress ist Leben, aber du musst von dem Stress regenerieren. Und im Alltag ist für die meisten mehr, mehr, mehr, das noch, das noch, das noch, das noch.
Wenn du es mit Training vergleichst, wenn du viel Fortschritt machen willst im Training, wie viel trainierst du? Eine Stunde viermal die Woche oder sechs Stunden jeden Tag? Sechs Stunden jeden Tag. Jeder, der ein bisschen Historie und ein bisschen Erfahrung im Training hat, weiß, mit sechs Stunden jeden Tag bin ich einfach nur platt, da passiert gar nichts.
Exakt. Weil du nicht von regenerieren kannst. Und genauso ist es auch mit Alltagsstressoren. Zu viel ist nicht automatisch mehr, sondern mehr ist mehr.
Das heißt, du brauchst mehr Ruhephasen, du musst mehr Ausgleich schaffen, ob das jetzt mehr für das Nervensystem ist über Meditation oder über sowas wie zum Beispiel Stretching oder einfach auch für jemanden den ganzen Tag mitzunehmen. sitzt, einfach mal schwitzen. Das ist Stressmanagement. Einfach einen Sport zu machen, der dir liegt, bei dem du wirklich schwitzt, ist ausgezeichnetes Stressmanagement. Und das kann so simple Sachen sein, wie die Sauna, was kein Sport ist, aber zumindest schwitzt du mal.
Um einfach ein bisschen, nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich einen Ausgleich zu dem Stressor deines Alltags zu haben. Schlaf ist natürlich der größte, Ernährung ist ein großer, aber dann auch so Bewegungs- oder Meditationsformen oder Lesen. Oder einfach nur Musik hören. Um so einen Ausgleich zu schaffen, um vom Stressor deines Alltags regenerieren zu können.
Denn selbes Spiel mit dem Training. Wenn du viel trainierst, aber nicht davon regenerierst, dann ist das Training, es macht einfach nur müde, du fühlst dich nicht gut und vorangehen tut gar nichts. Ja, ich kenne das auch.
Trainingsfrequenz und individuelle Kapazität
Jetzt kommt jemand und sagt zu Wolfgang, Before and After möchte ich unbedingt machen. Du guckst ihn dir an, siehst, es ist nicht realistisch, du bist völlig drüber. Der möchte es unbedingt machen. Wie handhabst du das?
Trainingsfrequenz ist das Erste, was ich angehe. Im Zweifel weniger. Als wir noch viel Personal Training gemacht haben, hatten wir unter anderem zwei Einheiten die Woche, drei Einheiten, vier Einheiten die Woche Sessions. Vier Einheiten die Woche habe ich seltenst Tag 1 angenommen.
Selbst die, die machen wollten, habe ich gesagt, also mal dreimal die Woche starten. Nach zwei Monaten reden wir nochmal drüber. Wenn du sagst, ich komme noch eine Einheit mehr, machen wir es. In den meisten Fällen war nach zwei Monaten, ich bleibe bei drei, denn es ist für die meisten schon viel, die drei unterzupacken.
Das ist Trainingsfrequenz. Ich habe welche, die trainieren einfach nur zweimal die Woche. Ich hatte sogar schon einmal einen Kunden, der so einen Alltag hatte, wo ich sage, wir machen keine einzige Trainingseinheit. Wenn du am Wochenende zu Hause bist, spiel ein bisschen Fußball mit deinem Sohn im Garten, häng dir eine Klimmzugstange auf und jedes Mal, wenn du vorbeiläufst, machst du ein paar Klimmzüge.
Das sind ein paar Minuten Training die Woche, aber mehr läuft einfach nicht, weil der hat ja wirklich einen Alltag. Wir reden von einer 100-Stunden-Woche mit Fliegen interkontinental alle zwei Wochen. Der hat einen Alltag, der wirklich voll war. Das heißt, mein Ding war, ich will jetzt noch nicht noch einen zusätzlichen Stressor mit viel Training.
Denn Training ist auch ein Stressor. Danke, das ist nämlich ein super Punkt. Es kostet Energie. Im Englischen heißt es Workout.
Es ist Working Out. Es ist Energie verbrauchen. Und da will ich ein bisschen Bewegung für den Alltag, aber dann, wenn du zu Hause bist, mach was, was auch wieder quasi Energie aufbaut was den Akku auff anstatt jetzt noch mehr zu trainieren Also mit einer der ersten Geschichten die Roma mir erz hat von seinem eigenen Training die mir h geblieben sind waren eine Stunde Trainings morgens zwölf Stunden als Physio arbeiten, eine Trainingsstunde abends. Und es hat funktioniert.
Er hat mir ein Foto gezeigt, er war in Shape. Warum? Weil er darauf hingearbeitet hat. Wie viel Prozent der Bevölkerung sind imstande, morgens eine Stunde zu trainieren, dann zwölf Stunden zu arbeiten und dann wie nochmal eine Stunde zu trainieren?
Wie viel Prozent der Bevölkerung arbeiten? 50%. Wie viele arbeiten mehr als 8 Stunden? Wahrscheinlich. 20%? Fuck, das schafft keiner.
Das ist aber auch ein guter Punkt, den du gerade machst, weil wenn wir über Stress reden, was ist denn überhaupt Stress? Naja, Stress ist eigentlich alles. Stress ist Beziehungsstress, Leistungsdruck auf der Arbeit, Stress ist belastungsapplizierte Reize in Form von Rennen, Springen, Ballsportarten, Krafttraining, all das ist eigentlich ein riesiger Stressbrück. Und egal, in welchem Bereich du zu viel bekommst, die Summe der Stressoren macht. im Endeffekt alles, was Energie verbraucht.
Das ist ähnlich wie beim Auto. Du kannst fahren, aber der Tank ist irgendwann leer und dann solltest du wieder tanken. Ansonsten fährst du nicht mehr. Was mir immer hingeblieben ist, ist, als du mir gesagt hast, wenn du Bodybuilder triffst, dann sind das alles richtig entspannte Jungs, hast du gesagt.
Weil die trainieren, schlafen, essen. Es geht auch nicht anders. Das sind die, die ganzen Tag so, ich bin Hartgen. Du regenerierst einfach nicht optimal und das ist im Regelfall zwei primäre Komponenten.
Proteinzufuhr und Muskelwachstum
Erstens, du isst zu wenig. Aber dann sagen sie, nee, ich esse mega viel. Das ist dann die eine Mahlzeit am Tag, wo sie sich überfressen. Das Gefühl haben, ich platze gleich und dann haben sie das Gefühl, ich esse auch viel.
Ich habe regelmäßig Kalorien tracken, macht Sinn in gewissen Situationen, macht wenig Sinn aufgrund der Ineffizienz in vielen anderen. Gelegentlich mache ich es für ein paar Tage und ich habe regelmäßig, ich esse genug Protein, track mal für drei Tage. Nach drei Tagen tracken, was hast du im Schnitt am Tag Protein gegessen? 120 Gramm am Tag, so 1,5 Gramm Protein. Aber das ist doch das, was man empfiehlt, oder?
Für die Ziele, die du hast, reden wir von dem Doppelten bis zweieinhalbfachen davon. Ah, okay. Aber das ist ja dann richtig viel. Ja.
Und auch der durchschnittliche Bodybuilder, der kann essen. Es gibt die Jungs, die dann auch entsprechend muskelmäßig aufbauen, der isst einfach ein Kilo Hühnchen auf einmal und 500 Gramm Reistrockengewicht. dazu das Abendessen. Und hat danach nur zwei Stunden später so leicht Hunger. Du brauchst nicht nur das Essen und dann brauchst du natürlich auch tagsüber.
Wenn du den ganzen Tag von einem ins andere und hier und das noch machen und hier noch da da regenerierst du nicht Und gr Mengen an Muskelma aufbauen du musst einfach du setzt einen kurzen Reiz das ist dein Training, und den Rest der Zeit adaptierst du an den Reiz, das heißt im Idealfall, der Muskel wird größer.
Krafttraining in der Physiotherapie
Machst du Krafttraining bei dir in der Praxis? Meinst du für die Patienten? Ja. Leider komme ich kaum in den Genuss, sagen wir es mal so.
Weil ich habe recht frische Patienten. Und die werden relativ schnell. Also recht frisch meinst du quasi. Nach der Operation oder wenn halt dann wirklich mal orthopädisch.
Und jetzt tut es so weh und jetzt komme ich. Und die kommen im Schnitt zwischen 6 und 18 Mal. Also zwischen einer und drei Serien. Und bis ich jetzt wirklich in das klassische Krafttraining, was du jetzt meinst, kommen die meistens weg.
Leider. Aber es hat sich auch ein bisschen mein Klientel verändert. Also ich war früher viel, viel mehr mit Spitzensportlern und Sportlern unterwegs, weil ich auch noch die Mannschaften betreut habe. Also da war ich ungefähr so in der Range, wo du warst, weil ich eben mit dem Badminton-Nationalteam unterwegs war und mit dem Handball-Nationalteam und in der Staatsoper und, und, und.
Und bei den Balletttänzern, die Spitzensportler sind. Unfassbar. Die haben am meisten trainiert von allen. Ja, es wird dann sechs, sieben Stunden Das ist völlig normal.
Vollkommen absurd. Und da war es so, da haben wir sehr viel mit Krafttraining. Also du weißt eh bei mir, da ist jeder unter die Stange gegangen, Kurzhantel, Langhantel, alles was es gibt. Das hat sich jetzt ein bisschen verändert.
Also es ist immer, in welche Richtung du gerade trainierst und auch wo das Grundniveau von der Kraft ist, von den Patienten, dementsprechend adaptiere ich halt das Training. Die Sinnhaftigkeit, das brauchen wir gar nicht diskutieren, dass die da ist. Weil irgendwann ist das Gummibandl zu Ende. Ich liebe Gummibänder.
Ich liebe schon das Gummibandl und umgeknöchelt. Genau. Irgendwann ist auch das Buch voll damit. Warum?
Weil man mit dem anfängt. Und wenn dann sagen, ja, und die beste Übung, und das ist halt die Lasten- und die Tiefkniebeuge, stimmt hundertprozentig. Also ein sehr, sehr, sehr guter Freund von mir. Das ist seine Standardübung.
Und in ganz Österreich kennt ihn dafür. Schöne Grüße, Erwin. Aber ich habe kaum wem in der Therapie, wo ich mit einer Kniebeuge einen Erfolg habe. Weil bis der das gelernt hat sind da f oder zehn Einheiten weg Und in der Zeit kann ich das ganze Buch durcharbeiten jetzt Die Sinnhaftigkeit ist au Frage Dort gehört es hin.
Und deswegen arbeite ich so gern mit Trainern zusammen in Wien. Wo ich sage, pass auf, ich bin jetzt fertig mit der Therapie und ich schwöre dich, ich flehe dich an, gehe zu einem Trainer, der das dann umsetzt. So wie der Nemo, den du kennst. Wo ich sage, bitte, geh zu ihm und mach halt weiter mit Krafttraining und so weiter, weil dort geht hin.
Da braucht man gar nicht über die adaptiven Reitsche, da braucht man gar nicht reden. Die sind eh 100 Pro. Ich habe jetzt die Müller-Wohlfahrt-Doku fast zu Ende geguckt. Hast du die gesehen?
Nein. Es ist nicht weltbewegend, aber ist auf jeden Fall entertaining und ganz gut. Der sagt auch von Anfang an, Bewegung, Bewegung, für Bindegewebe, für alle passiven Strukturen, für Knochen, für Kapsel, für alles, für Homöostase, für alles, Bewegung. Training und Sport.
Ich glaube, er sagt weniger Training, aber er sagt Sport, der Körper muss sich bewegen. Und das ist halt leider immer noch so extrem verpönt. Warum muss ich mit Eisen arbeiten und so weiter? Weil es die Leute nicht checken.
Da muss ich jetzt leider ein bisschen gegen die Physiotherapie reden in Österreich. Nein. Aber nur gegen die in Österreich, nicht gegen die in Deutschland. Die Deutschen war alles ganz anders.
Es wird noch immer kein Knieballer unterrichtet. Doch, wir hatten welche bei uns im KGG-Unterricht. Und zwar Langhandel, Gewicht auf einer Seite, auf der anderen keins. Der Vorteil ist, wurde mir erklärt, wenn du runtergehst, das Gewicht rechts zieht dich nach rechts.
Und damit trainierst du nicht nur die Beine, sondern auch die gesamte linke Rumpfseite, die quasi isometrisch verhindert, dass du lateral flexierst nach rechts. Also da muss ich sagen, da ist Deutschland schon weiter als Österreich. Jetzt bin ich aber neidig. Jetzt bin ich angefressen.
Aber nicht ganz runter. Ja, genau. Nur bis der Hilfe. Meine KGG-Ausbildung.
Liebe Grüße an die SFO in Frankfurt. Danke, danke dafür. Also mehr Geld und Zeit habe ich in meinem Leben noch nicht aus dem Fenster geschmissen. Liebe Grüße.
Es ist halt wirklich so, dass ich sage, ich verstehe es einfach nicht, warum die noch immer da, da wird halt, ah, wir sind jetzt Bachelor und was weiß der Teufel, was alles, also nur, dass da der Titel da ist. Es wird keine Kniebeuge unterrichtet, es wird, ganz ehrlich, es wird nicht einmal Liegestütz unterrichtet. Nicht, dass jetzt die Liegestütz die eierlegende Wollmilch sei, aber ein Physiker sollte schon wissen, wie ein gescheiter Liegestütz zu instruieren geht und vielleicht einmal vorzeigen. Also ich mache in ganz Österreich Vorträge, und da sind auch oft Physis dabei und da denken wir, puh, puh, puh, puh, puh.
Immer noch der Wahnsinn mit Knieverschieben, ja, nein. Also ich lösch schon alles, ich will es gar nicht mehr diskutieren. Das geht mir ja schon. Zweiter Punkt ist, Bankdrücken, Beine hoch.
Hey, ist doch schon gut. Kommt von Physiotherapeuten in meinen Seminaren, neben ergutive Kniebeuge hat sich in meiner Blase rumgesprochen, auch durch Wolfgangspräsenz, aber dann kommt bei mir immer wieder, ja, Bankdrücken, Beine hoch. Entlastet doch die Lendenwirbelsäule. Leute, du hast doch gar keine Belastung auf der Lendenwirbelsäule.
Du hast überhaupt keine Blasen, was du hinbekommen soll. Das spielt doch gar keine Rolle. Ja, aber ist nicht gut für den Rücken. Ja, Wolfgang, in deiner Blase findet das nicht mehr statt.
Aber in der Osternblase ist das täglich Bisschen. Da muss man ein Buch schreiben, das beste Bankdrücken. Wahrscheinlich. Wird ein dünnes Buch, aber ja.
Die Bedeutung von Kniebeugen
Aber ich muss auch, die Kniebeuge ist die Mutter aller Übungen. Also Wolfgang predigt immer, aber es ist wirklich so. Ich sage immer, die Kraft eines Baumes liegt in den Wurzeln und jeder Patient muss früher oder später eine Kniebeuge machen. Genau. 100 Prozent.
Ich habe jetzt eine 73-jährige Frau, die zu mir regelmäßig kommt, die kam mit Rücken- und Knieschmerzen, angefangen, konnte auf dem Squatboard von Wolfgang fünf Knie beugen, nicht wirklich tief, mit Festhalten vorne an der Stange, die quer in Recklack, hat sich hochgezogen, fünf Stück. Mittlerweile macht sie dreimal acht mit zwölf Kilo Kurzhandel vor dem Körper fast ganz runter. Und wenn du sie anfasst auf der Bank, für sie beginnt die Therapie immer auf der Bank, also lege ich sie kurz hin, gucke und sage, alles gut, jetzt geht los. Und deswegen habe ich jede Woche auch ihr Bein in der Hand.
Da sind richtig Muskeln drauf gekommen. Richtig Muskeln mit 73 und dann merkst du, da passiert noch richtig was. Also ich habe auch eine Patientin gehabt, die war knapp 80 und ist gekommen wegen der Osteoporose. Und da hast du halt verschiedene Messpunkte geschätzt.
Das ist ähnlich in Deutschland, also im Radius und bei der Hüfte. Und jeder Punkt war hoch osteoporotisch. Nach vier Jahren war nur mehr ein Punkt mit Osteoponie. Und die haben wir echt unter die Stange.
Also zuerst mit dem Holzstaberl und am Schluss dann halt wirklich mit der 20er Stange. Und die hat echt Gas gegeben. Und da war sie noch und da sind sie zuerst gekommen, die haben gesagt, ja, was ich mir da jetzt einbilde. Und der war, ich kann doch jetzt der Neid, die Urli, also Urgroßmutter Urli, sagt man bei uns, also mit der Handel da und die hat jetzt da blaue Flecken auf der Schulter gehabt und ich sage, jawohl, bist du verrückt?
Und ich sage, ja, das Beste. Und das war der Beweis daf Und das hat dir Spa gemacht aber das musst du halt dann r aber es ist noch viel Aufklärungsarbeit
Hawaiihemden und Praxisatmosphäre
Apropos Aufklärungsarbeit was hast du mit diesen Hemden auf sich? Die sind wunderschön Nein, die sind nicht schön Warum dieses Hemd? Wo kommt das her? Das kommt aus Hawaii Das kommt original aus Hawaii Wirklich, von einer Olympiasiegerin, von einer Snowboarderin.
Also das Hemden, muss ich sagen, finde ich wirklich gut. Aber wie gesagt, kein Gemüse. Nein, ich war beim Perform Better Summit in Deutschland einmal und da war eine Olympiasiegerin in Snowboarden, eine Österreicherin, und war dort und hat sich jetzt angeschaut und war dann auch mal bei mir in Wien für eine Therapie. Und ich habe mir gedacht, ob der das jetzt gefallen hat, weil die hat sich nicht mehr kreiert.
Und ich habe gesagt, ist das okay, ist das nicht. Und dann ein Jahr später hat sie sich gemeldet über Instagram, gesagt, die ist gerade in Hawaii, was habe ich für eine Größe? Hatte ich 1,76? Nein, oder Kleidergröße, sage ich.
Medium. Und hat mir dann drei Hawaii-Hemden geschickt, das war schon sehr cool. Aber warum das Hawaii-Hemd? Weil das einfach schön ist.
Eine Frage, die mich lange beschäftigt und die an das Thema anknüpft. Was ist das häufigst gespielte Schlagerlied in deiner Ordnation? Peter Alexander, wunderschönes Mädchen, bald sind wir ein Pärchen. Was war denn das Ding?
Das war auch in dem Podcast. Leute, also falls ihr euch gerade fragt, warum Hemd? Schaut auf YouTube rein. Roman tritt auf mit wunderschönen Hawaii-Hemden.
Das war gerade das Thema. Und Wolfgang fragt gerade nach der Musik, weil ich glaube, hört euch auf jeden Fall auch mal den Podcast an mit Wolfgang und Roman, der vorangegangen ist. Das war irgendwie wegen GEMA-Gebühren. Hast du dich entschieden?
Oder was war das Ding? Bei uns heißen es GISS-Gebühren, ja. Und es ist so, dass du halt zahlen musst für in das Schweinsprogramm, was es halt gibt. Und jetzt muss man sich vorstellen, wenn man jetzt Radio hört in Österreich.
Am 8 Uhr hast du Dienstbeginn oder fangst du an. Dann fangst du einmal an jede halbe Stunde mit den Schauernachrichten, dass irgendein Politiker irgendeinen Scheiß gemacht hat oder gelogen hat oder irgendwer erschossen worden ist. Korruption. Korruption in Österreich, nein.
Also das Wöhn. Und das gibt es an mit so großen Ohren. Aber der ist jetzt eh abmontiert, hoffentlich. Und dann hast du Werbung ohne Ende. und alle halben Stunden kommt das gleiche Lied.
Und dann kommt ein Kontrolleur von der GISS also ich wei gar nicht was die Abk hei aber dass man halt nochmal zahlen muss und die musst du nicht in deine Wohnung reinlassen Das habe ich zum Gl gewusst Und ich mache die T auf und der ist ungef so in deiner Gr so 2 Meter oder so Und ich schaue darauf und der sagt, ja, haben Sie die Gießgebühr? Und ich sage, was wollen Sie da? Ja, und Kontrolle, ich sage, kannst wieder gehen. Und dann habe ich mir gedacht, okay, das kannst du jetzt nicht ewig so hinzögern, dass der alle Wochen kommt und dich kontrolliert.
Ich habe gesagt, okay, Radio weg. Und was willst du hören an Musik? Also jetzt der Techno, du wirst aggressiv. Lounge-Musik, da schlafe ich ein.
Was ist das? Lounge-Musik? Lounge-Musik, ist nicht Hochdeutsch, aber nicht gibt. Lounge-Musik, schlafe ich ein.
Das, was jetzt gerade in der Hit-Barreiter ist, das kannst du nicht mehr hören. Und Schlage ist einfach Weltklasse. Das amüsiert. Und alleine, wenn der Patient einmal ein kurzes Lächeln hat und aus seiner Schmerzding kurz rausgeholt wird.
Man weiß ja, Musik kann ja auch Schmerzen ein, zwei Punkte reduzieren. Genauso wie Geruch, genauso wie gute Stimmung oder Humor, genauso wie schöne Kleidung. Wobei, in der Orde habe ich jetzt die HW-Hemden nicht an, weil sie einfach mit den kannst du nichts vorzeigen. Bei den Workshops sehr wohl und ich möchte halt auch ein bisschen zur Anker setzen. und von diesen strikten Stahn ein bisschen abhängen und einfach ein bisschen Fahrer ins Leben bringen.
Und das gelingt dir, Roman. Ich hoffe.
Kommunikation und das Brechen von Tabus
Vielleicht ganz kurz, du hast eben noch deine Seminare angesprochen. Habe ich ja auch gesehen, was sind das für Seminare? Wie kann man die buchen? Was lernt man da?
Also die Palle Akademie, so habe ich das genannt, sind so Kurzseminare mit so im Schnitt vier Stunden und bis aufs letzte Jahr, weil es einfach so mühsam war mit den Regeln von Corona, die ja überhaupt keinen Sinn mehr machen. Wir haben gerade vorher kurz gesprochen, wenn du eine Dienstreise machst, dann bist du nicht gefährdend. Und wenn du privat wohin fährst, bist du gefährdend. Also der Virus, der ist ziemlich intelligent.
So intelligent wäre ich auch gern. Aber es ist so, dass ich halt versuche, mit vernünftigen Deutsch den Patienten den Körper zu erklären. Weil eines der größten Themen bei Physiotherapeuten ist, Die kommen von der Schule und auf einmal wird nur mit Fachwörtern herumgeschmissen, damit sie ihre Inkompetenz oder Unsicherheit überspielen. Der Patient traut sich aber auch nichts sagen.
Der denkt sich jetzt frage ich lieber nicht nach und wei nicht was es hei Ganz kurz wenn ich nicht unterbrechen darf Ich habe eine Themenliste hier auf meinem Handy f Podcasts und eins der Themen was ich mit Wolfgang die n Wochen besprechen wollte steht hier, vielleicht kannst du es einmal vorlesen. Sexualität im... Nein, das ist das Thema. Kombination mit Kollegen wird immer verkompliziert, absolut.
Also genau den Punkt wollte ich in Wochen mit dir machen, warum hat jeder das Bedürfnis, seinen kleinen Pimmel groß zu machen, indem er Begrifflichkeiten Unsicherheit. Also ich weiß es auch, wir haben Praktikanten, und da sage ich ja gar nichts. Bei Physiotherapie-Praktikanten, die sind einfach noch unsicher und die müssen es erst lernen. Aber auch nach der Diplomierung oder wenn die dann halt zugelassen werden, um offiziell zu arbeiten, ist natürlich so, dass ich, wenn ich da großartig Wording präsentiere, dass ich meine Unsicherheit damit überspielen kann, oft ist es dann so, dass der Patient sich denkt, ich möchte jetzt nicht als Trottel darstellen und frage lieber nicht nach und dann, ja, ja, ich verstehe dich eh, verstehe ich eh, dann ist die Stunde vorbei, hat nichts verstanden und der Therapeut hat nichts rübergebracht.
Und ich bin mittlerweile, dass ich sage, verstehe ich nicht, verstehe ich nicht, weiß nicht, was du meinst. Also ich frage einfach nach. Und bei meinen Workshops ist ein zentrales Thema, alles auszudeutschen, sagen wir, was ich bei euch auch gebe, dass man sagt, was heißt denn das jetzt auf Deutsch? Was ist der Befund?
Und oft nehme ich mir dann Befunde, sage ich, nehmt Befunde mit und ich deutsche den dann aus für die ganzen Leute. Das ist ein guter Punkt, ja, finde ich auch gut. Und ich probiere halt dann eben auch wieder Anker zu setzen oder das halt recht humorvoll zu machen, damit die Leute sich das merken. Und da sind halt so Themen dabei wie Hilfe zur Selbsthilfe oder jetzt einmal habe ich einen Beckenboden-Workshop gehabt.
Und ich mache dann so Teaser. Ich sage, Beckenboden kommt nächste Woche. Und um Tabus zu brechen, weil Beckenboden ja oft ein Tabuthema ist und Inkontinenz und Impotenz und so weiter, dann sage ich, wir beginnen den Workshop und sagen 20, ja fast, wir beginnen den Workshop und sagen 20 Mal Penisscheide. Und dann habe ich am Anfang fangen immer an, welche Fragen gibt es, was willst du wissen?
Und der eine, ja, Wochenbettgymnastik und Inkontinenz und halbsteifer oder irgend sowas. Und einer sagt, können wir das jetzt sagen mit dem Penisscheide? Und dann haben 40 Leute lauthalschreien Penisscheide, Penisscheide. Dann sage ich, tabu gebrochen, passt, super und dann ist es halt losgegangen.
Und das bleibt dann auch bei den Leuten hängen und ich versuche das halt wirklich. Und, Entschuldigung, ganz kurz noch. Es kommen immer mehr auch Physiotherapeuten, die dann sagen, jetzt habe ich wieder mal ein bisschen das Verständnis, wie man mit Patienten reden kann. Weil das einfach, die Leute verlernen das.
Also die Physiotherapeuten verlernen es einfach. Die wollen das Superwissen aufs Auge drücken, was ja keiner versteht. Vielleicht ist das ein guter Cliffhanger für die nächste Folge und vielleicht kann man damit ganz gut starten, weil ich glaube, dass da noch viel Gesprächspotenzial da ist. Passt das für dich, Wolfgang?
Sehr gut. Wolfgang hat mir nämlich die ehrenvolle Aufgabe, ich bin jetzt der technische Superleiter, hat der Wolfgang gesagt. Aber das hat er, glaube ich, nur gesagt, damit ich idiotisch die Technik aufbaue. Ja, aber trotzdem bin ich den Titel gut, Wolfgang.
Es macht was mit meinem kleinen angekratzten Ego.
Abschluss und Social Media
Vielen Dank. Ja, also, Roman, vielen, vielen Dank, dass du diese Woche schon da warst. Du bleibst natürlich hier und Wolfgang. Nächste Woche wieder.
Also, vielen Dank. Abonnieren. Folgt Roman bitte auf Instagram unter romandafysio. Schaut euch das Buch an, Schmerz beiseite auf Amazon.
Vielen Dank fürs Zuhören und bis nächste Woche. Bis dann. Bis nächste Woche. Ciao, ciao.