Physiotherapeutischer Ansatz und aktives Training
Das heißt, das Morgenfernsehen ist in Wien? In Österreich ist das. In Österreich und wenn es in Wien ist? Ganz genau.
Bist du mit vor Ort? Richtig. Also die Touren mit so einem mobilen LKW, mit einem mobilen Studio und dann sind sie einmal dort, einmal dort, einmal dort und in Wien halt an drei, vier verschiedenen Orten vier, fünf, sechs Mal im Jahr. und wenn es in Wien sind, am Montag bin ich immer dabei, außer es gibt irgendein Thema, so wie beim Darm oder wieder das Guten Morgen, ein ins Leben, das Programm, dann bin ich die ganze Woche. Und dann zeigst du ein bisschen Übungen zur Aktivierung am Morgen.
Ganz genau, das dauert immer nur 3-4 Minuten, leider sehr kurz nur. Aber da bin ich dabei, es macht recht Spaß, das ist eine schöne Abwechslung. Das erste Mal, dass ich von dir gehört habe, war es vor 5-6 Jahren, habe ich dir schon mal erzählt, es war so ein Zöllner von der Schweizer Grenze, Janis heißt er, der war bei einem Seminar und hat mir dann erzählt, dass er da so einen Physiotherapeuten aus Wien kennt. Da muss man nach einer halben, dreiviertel Stunde Behandlung nochmal eine dreiviertel Stunde Krafttraining machen, sodass quasi diese Veränderung der Therapie durch Training gleichzeitig bleibt.
Und damals war ich so, okay, das ist mir ganz neu und das ist eine richtig gute Idee. Und das ist bei dir vollkommener Standard, richtig? Absolut, ganz genau. Also es muss auch jeder eine Viertelstunde früher kommen, um sich vorzubereiten.
Du kannst mit Patienten nichts anfangen, wenn der einfach abgehetzt kommt, auszieht und sagt, da bin ich, was machen wir? Ich sage, komm einmal runter, zieht einmal um, mach einmal deine neuen Termine aus, schau einmal, wiederhole deine Übungen, dann kann man schon mit einem Augen schauen, wie macht er das, ist er komplett daneben oder macht er das halbwegs gut? Und dann fangen wir an, dann haben wir 45 Minuten Zeit und dann sage ich, und jetzt alles Neugelernte und ich mache 90% aktiv, wiederholen. Und wer, er macht es nicht, weil dann Schimpfe haben.
Und das ist natürlich als Physiotherapeut der viel, viel schwierigere Weg. Also dass du da dann einmal wirklich erfolgreich bist und die Bude voll hast, das dauert viel, viel länger, weil die Leute wollen sich ja Bauch pinseln lassen. Die wollen ja hin und sagen, reparier mich. Und die sagen, ich repariere dir nicht.
Ich zeige dir, wie du dich reparierst. Und dazu gehört einfach, dass du wirklich jetzt danach nachtrainierst und du merkst ja, ob der das gemacht hat oder nicht. Deswegen bei mir kriegt auch jeder ein Notizheft, wo alle dann rein notiert werden Und beim sechsten Mal weil heute die Verordnungen in sechsmal sind wird dann ein Therapiesammelsurium gemacht wo aufgeteilt wird an welchen Tagen was therapeutisch zu machen hat Und das ist so der Plan und das fahre ich jetzt schon 20 Jahre und mit dem fahre ich ganz gut. Das heißt so ein bisschen Massage und Fangopackung drauf?
Sicher nicht, da kriege ich immer solche Kabeln. Wir machen sehr wohl manuelle Therapie, aber erst im zweiten Schritt. Das heißt, die ersten sechs Einheiten sind wirklich im Zeichen der aktiven Therapie. Und dann, wenn ich sage, okay, wie schaut es aus, geben wir Feedback, dann machen wir sowohl manuelle Therapie, aber keine Massage.
Faszientherapie, Flossing, Nadelrättsmatten, Spinespoon, was auch immer. Und da gehen wir dann und sagen, was ist Spinespoon? Das ist einfach ein Holzlöffel von der Handschuh, glaube ich, hat die geheißen, oder die Surferin, die das entwickelt hat. Ein Tool, einfach ein Löffel aus Holz. genial.
Dann an der Wirbelsäule, rauf und runter. Zum Beispiel, um richtig so ein bisschen die Faszien zu lösen, ein bisschen in den Muskel hineinzuarbeiten. Mache ich ganz gern, wobei trotz alledem ich mit den Händen noch lieber arbeite. Und da geben wir aber auch Gas.
Ich mache genauso Chiropraktik seit 2005. Komplett verbönt, Chiropraktik, was für eine Pseudowissenschaft. Nur die Geschichte ist immer, diese Studien und die, die was da hätten dagegen, die haben ja überhaupt keinen Tau, um was eigentlich geht. Der sagt, ja, das ist alles scheiße, aber hat das noch nie gemacht.
Kennt die Ausbildung nicht und kennt die Hintergründe nicht. Mein Zugang zur Chiropathik ist jetzt ein perfektes Befundungstool. Ich habe in fünf Minuten jedes Gelenk von dir in der Hand und kann da sagen, wo es Unterschiede gibt, oben, unten, links, rechts und dann sage ich, okay, und jetzt habe ich in fünf Minuten wirklich ein Gefühl, wie du in seinem Körper deine Gelenke mal sich anspüren. Das glaube ich mit nichts anderem.
Ich kann halt Endlage testen und hin und her, wie man es in der Akademie lernt. Und die hat schon wirklich einen Stellenwert. Dieses Geknackse jeden Tag, das ist ja eher Schwachsinn, das weiß man eh. Aber ich kann ja aus jedem auch das Gute herausholen.
Und das taugt mir schon dann. Quasi als ein weiteres Tool. Also mir gefällt die Metapher ganz gut mit der Werkzeugkiste. Du machst das auf und jeder Kurs und jedes Ding ist ein Werkzeug mehr.
Und ich kann halt aus 20 Jahren wirklich schon schöpfen und sagen, das, das, das, das habe ich gelernt. und mit der Zeit lernst du ja zum Verschalten und sagen gut schlecht brauche ich weniger wird mehr wirken wird weniger wirken Und das ist halt auch das Spannende an der Arbeit das macht mir halt schon richtig Spa Immer noch nach 20 Jahren Ich habe auch regelm Kunden die kommen und sagen ich war da beim Physiop und der macht jetzt die neue Technik, was hältst du davon? Oder ich habe das im Internet gesehen, was hältst du davon? Und einer meiner Punkte ist da auch immer, okay, eine Technik, es gibt nichts, das immer funktioniert.
Und die große Frage bei einem Werkzeug ist immer, wer hat es in der Hand? Ganz genau. Diesen Vorschlag haben wir eine gute Sache, um eine Wand einzureißen. Mit Sicherheit, wenn du stark genug bist, den Vorschlag haben wir zu schwingen.
Ich kann mich erinnern, damals, wie ich den Chiropraktikurs gemacht habe, habe ich das halt auch einem Kollegen gezeigt, der Feuer und Flamme macht den Kurs auch, kommt drückt, der hat das einfach nicht drauf. Du brauchst eben dieses handwerkliche Geschick. Und wenn du das nicht hast, dann hast du es nicht. So wie ein Meter 50 wird ein Basketballer werden.
Du brauchst einfach eine gewisse Voraussetzung, um den Beruf zu haben. du brauchst auch Empathie, du musst mit den Leuten reden können. Du darfst dich nicht verstellen, du musst sagen, okay, das ist mein System und hinter dem bleibe ich. Und du musst aber auch so weit sagen, das gebe ich weg, das habe ich erklärt.
Die drei Säulen der Therapie
Schön, gut, dass ich es weiß, dass es nicht funktioniert. Weg mit dem Dreck. Schau, wie du das was Neues gibst. Wenn ich zu dir sagen würde, du könntest die nächsten 5, 7, 10 Jahre, die du Physiotherapeut bist, nur noch 3 Techniken verwenden.
Alles andere dürftest du nicht mehr verwenden, nur noch drei verschiedene Techniken und Ansätze. Welche drei will das so wählen? Definitiv die Chiropraktik. Auf jeden Fall.
Dann das Mobility-Konzept Zynastica Natural. Also das hat mich, also vom Alvaro Romano, der da hat die Sachen von Bewegungen vom BJJ, von den Animal Moves und von Kleinkinderbewegungen unter einen Hut gebracht hat. Genial, das ist für mich reine Physiotherapie. Und Mulligan.
Mulligan ist ein Therapiekonzept, das ist ein kleiner untersetzter Physiotherapeut und der einfach nur sagt, es gibt aktive, es gibt positive und negative Feedback-Schleifen, wenn etwas positiv ist, das heißt, du greifst vorhin, es tut nichts weh und wenn das weh tut, ist es negativ und mir ist es wurscht wie, Hauptsache es wird positiv. Und er greift hin, er lernt greifen, er verschiebt dein Gelenk, er verdreht dein Gelenk und sagt, okay, das war zuerst schmerzhaft und danach hast du weniger schmerz oder mehr range von der bewegung und das unterstützt er dann noch mit dem t zum beispiel und mit zentrierenden und das ist grenzgenial das ist super einfach und grenzgenial Diese ganzen komplizierten Techniken wo du 350 Stunden lernen musst irgendwelche Grundhaltungen von irgendeinem Gelenk, die bei jedem anders sind, von denen halt ich persönlich, heißt nicht, dass es falsch ist, von dem halt ich halt nichts.
Und die drei Sachen wären wirklich Chiropraktik, Gymnastika Natural und Maligen. Maligen mit Tapen dazu.
Ginastica Natural und Bewegungsqualität
Das Gymnasium an der Dual, da hast du die komplette Ausbildung gemacht. Ganz genau. Kalifornien, richtig? Genau, ich bin nach San Diego geflogen zu ihm.
Und Alvaro Manu ist ein total lustiger Mensch und hat ein Bewegungsgefühl, das ist gigantisch. Das habe ich vorher noch nie gesehen. Der ist jetzt über 60 schon und bewegt sich wie ein junger Hund, wie man in Österreich sagt. Und wir haben zweimal am Tag eine Privatsession gehabt von eineinhalb Stunden, über 14 Tage und dann nochmal die Ausbildung. und das war wirklich beeindruckend, wie sich der bewegt und wie viel man da vom Körper lernt.
Und ich bin dann zurück nach Wien und habe sofort angefangen, diese Klassen anzubieten und dann natürlich in die Therapie einfließen zu lassen. Und wir nehmen praktisch bei jedem Patienten Auszüge heraus und geben ihm das mit heim, weil das einfach die natürliche Bewegung ist. Also der Name ist auch, er ist wie es ist, Gymnastiker Natural und genauso ist es. Und die macht das mit 90-Jährigen und mit jungen Buben und mit der Hausmeisterin und mit einem Fußballstar, der ist am schwersten von allen, der ist am steifsten von allen.
Das heißt, jemand, der noch nie Gymnastika Natural gesehen hat, wie muss ich mir das vorstellen? Das ist einfach Körpergewichtsübungen oder Körpergewichtsbewegungen? Also anfangen tut es meistens im Sitz, im Sitz, also 1990, so ein bisschen abgewandelt. und du spürst dich mal in deinen Körper rein und er hat verschiedene, also er hat zum Beispiel 30 verschiedene Arten von Liegestütz, er hat 30 verschiedene Arten von Sit-Ups, er hat 30 verschiedene Arten von irgendwelchen Dehnprogrammen ungefähr. Und eine Übung geht in die nächste Übung in Form von einer Transition, in einer smoothen Bewegung, das heißt, es ist wie tanzen am Boden.
Dann stellst du da auf, dann gehst du wieder runter, dann spürst du dich wieder hinein, dann kannst du wieder ein bisschen mehr auf Kraft machen, dann kannst du mehr auf Dehnung machen und das ist eigentlich ein Spielen am Boden, wie Kinder spielen und da sind halt ein bisschen Animal Moves auch dabei, ein bisschen für die Kraft und dann auch natürlich Einflüsse von Pilates und von Yoga, hat er auch rein, weil er hat Pilates Ausbildung gemacht, er hat Yoga Ausbildung gemacht und das ist ein bisschen ein Bot,
Werdegang als Personal Trainer und Burnout
Aber mit wirklich einem eigenen Stellen. Also wenn man sieht, merkt man, das ist Jane. Das ist nicht Pilate, das ist nicht Yoga, das ist einfach Genastika natural. Und von da nehme ich halt was raus, was ich dann den Patienten mitgeben kann und die lieben es.
Die lieben es einfach und du kannst das mit jedem machen. Das heißt, du hast Kurse angeboten im Fitnessstudio, wenn ich das richtig in Erinnerung habe? Im Fitnessstudio, beim Handballverein, also ich bin kreuzig und quer durch Wien gefahren und habe das angeboten. Hatte allerdings, da habe ich mich dann ein bisschen übernommen, weil ich habe meine eigene Firma auch noch, ich habe noch meine eigene Ordination und war aber so Feuer und Flamme, dass ich jeden Tag dann noch nach 10 Stunden, 12 Stunden arbeiten, bin ich noch in der Fitnessstudio gefahren und habe das nochmal 1-2 Stunden angeboten.
Oft Anfänger und danach bin ich um 11 Uhr am Abend heimgekommen und am nächsten Tag um 7 Uhr in der Früh wieder auf der Mathe gestanden. Da habe ich mich dann selber ein bisschen übernommen, aber ich war halt Feuer und Flamme, bin ich immer noch, aber man wird auch schon älter, das sieht man am grauen Board. Man muss schon ein bisschen mit den Energien haushalten. Aber kann ich jedem nur empfehlen.
Also es ist echt grenzgenial. Mit dem Übernehmen, wir hatten vor zwei Wochen, drei Wochen sind es jetzt her, zwei, drei Wochen, uns in Thailand kennengelernt und ein bisschen über Training geredet. Das ist auch immer eine Zeit geredet, wo du sehr viel trainiert hast. Morgens anderthalb Stunden.
Abends anderthalb Stunden. Arbeiten den ganzen Tag. Ja, zwölf Stunden. Und dann abends nochmal anderthalb Stunden.
Haufen Ringtraining, Haufen Turnertraining, Handstandgeschichten. Ja. Ja. Anderthalb Jahre war die beste Trainingszeit.
Ja. Also es war auch so, dass wir waren in der Gruppe auch. Also das braucht es auch, um das durchzuhalten. Wir waren echt um sechs in der Früh, haben wir uns getroffen, entweder bei mir in der Ordination oder auf einem Spielplatz auf der Donauinsel und haben dort eineinhalb Stunden wirklich Gas gegeben.
Also nicht so bla bla und was war gestern, sondern wir haben echt gefichert. dann in die Arbeit gefahren, 10-12 Stunden gearbeitet, war auch notwendig, weil ich die neue Ordination geöffnet habe damals. Für alle nicht österreichischen Ordinationen ist die Physiopraxis. Genau, es war ganz neu, dass ihr das noch kennt. Und am Abend dann noch einmal.
Und das ganze Leben war Training, Essen, Arbeiten, Essen, Training, Schlafen, eineinhalb Jahre, das hat mir urspaß gemacht. Nur irgendwann brennt man dann doch ein bisschen aus, weil dann ist die Gruppe ein bisschen kleiner geworden, der sagt, das machen wir schon ein Jahr. Aber es war unpackbar von der Energie her, also es hat mir richtig Spaß gemacht. Ja aber das Leben hat auch andere Facetten Und dann habe ich das leider ein bisschen aus den Augen verloren Und deswegen bin ich wieder heute bei dir um mich von dir wieder vor den Mann zu bringen Bringen zu lassen
Gymnastik, Ringtraining und Reha-Progressionen
Zurück zu den Ringen und Handstandtraining und Krafttraining. Ringen und Handstand baust du jetzt auch immer noch ein bisschen in Physiomedalen? Ja, ja, ja, definitiv. Aber die Vorübungen natürlich.
Weil wenn du einen Patienten hast, jetzt mit frohsen Schultern, kannst du jetzt nicht eine Klimtsegel machen lassen. Aber dieses Passiv-Aktiv-Arch-Hang, ist bei jeder Schulter drinnen, bei jeder Wirbelsäule drinnen. Die Hand-Wheast-Foutine ist bei allen mit Oberextrementität dabei. Die Vorübungen vom Kopfstand ist bei jedem mit Halswirbelsäulenproblemen und Bandscheibenproblemen mit der Halswirbelsäule.
Da schauen sie mir alle an mit großen Augen, da lasst du den Kopf stehen und machen beim Bandscheibenvorfall im Hals. Ja klar, natürlich, da muss ich wieder ein Selbstbewusstsein kriegen. Und wenn man das vernünftig aufbaut, dann ist da überhaupt nichts dabei. man muss halt schon wissen, wie der Körper funktioniert und in meinen Augen muss man alles vorhupfen können. Also nichts von einem Patienten, was du selber nicht kannst.
Das ist einfach unauthentisch. Und da habe ich ganz, ganz viel mitgenommen, eben auch die Übungen vom Ido Portal eben, die haben ja auch sehr viel weitergebracht. Wobei bei Ido muss man sagen, das ist halt wirklich für die vier, das kannst du mit den Patienten nicht machen. Da kannst du das Warm-Up von Erben kannst du bei Patienten halbwegs einbauen, aber dann ist schon Ende.
Aber immerhin, man kann von überall das Positive rausziehen. Das ist auch irgendeine Message, die ich mitgeben möchte. Jede Geschichte hat was Positives für dein Geschäft. Aber da haben wir wirklich, also wir haben ein Beispiel, ein Training war so in 20 Minuten 30 mal 2 Vollscrib Pull-Ups und Tipps auf den Ringen.
Also das war schon heftig. Fortgeschrittener. Das war schon ein bisschen fortgeschrittener. Aber war mega, hat mir Spaß gemacht.
War gut. Was mir gut an dem Tontraining gefällt ist, dass anstatt im Krafttraining ist es, wir machen Progression, indem wir einfach Gewicht drauf packen. Während in Turno-Übungen wird es natürlich deutlich schwieriger, weil Turno verwenden wenig bis kein Zusatzgewicht, anstatt dessen so Übungsprogression. Also ich will quasi, ich will den Muscle ab an Ringen lernen, dann muss ich vorher gewisse Übungsprogressionen durchlaufen, wenn man es ganz einfach macht.
Ich muss Klimmzüge lernen, ich muss explosive Klimmzüge lernen, ich muss Dips lernen. Wobei da wieder, weil ich halt sehr umtriebig bin, habe ich mit einem Kollegen geredet, der war in der jugend staatsmeister im turnen und da sage ich hörst du wie fange mit leid an die kennen kein klimzug machen bis der mit dem klimzug machen kann ist der schon lange drau wieder sagt dann mach mit der Windel Was Windel Wenn du das Baby kriegst hat bei euch auch Windel Ja schon Windel Sag ich, was meinst? Sagt er, eine Umlenkrolle oben, einen Klettergurt, du hängst das Seil ein, über die Umlenkrolle, die Griffe drauf, die Ringe drauf und dann ziehst du mit einem halben Körpergewicht.
Das ist schon mal gut. Wenn das noch immer keiner kann, auch kein Problem, dann hast du ganz normal die Ringe. oben bei der Aufhängung von den Ringen hast du daneben die Umlenkrolle. Das heißt, vom Klettergurt geht das Seil rauf, über die Umlenkrolle runter und dann gibst du ein Gewicht daneben. Und dann fängst du an mit 10, 15 Kilo Klimmzüge und gibst immer weniger Gewicht, bis du dann auf der Hälfte bist und weniger und dann dorthin kommst.
Und da kannst du dann wirklich am Millimeter messen, wie viel der besser ist. Und das war wirklich so der Game Changer auch für die Patienten, weil wenn man sagt, das Klimmzug ist gut, fange ich an, ja, hängen und wenn du mal hängst, bla bla, ja, aber das machen wenige. Das machen die Leute. Exzentrious ablassen ist auch mein Go-To, was natürlich schwierig wird, wenn du eine Verletzung hast und dann quasi supramaximal trainierst.
Da war das nur drauf, dass das Schiff geht. Diese Vorrichtungen, kennst du da irgendeine Quelle, wo man das bestellen kann? Es gibt jetzt was Neues, was ich irgendwo gesehen habe, aber dann müsst ihr nachschauen, wo das war. Ich habe es selber gemacht mit Rollen vom Petzl, die Kletterrollen, der kostet eine 15 Euro.
Das ist aber schon die Stabile, die hält schon drei Tonen aus, da kannst du die Kuh aufhängen. Und ein Kletterseil, auf jeder Seite 4 Meter. Ein Klettergurt ist das billigere, ein Salto-Gurt ist ein bisschen teurer. Ihr sagt, mit 150 Euro bist du selber bauen.
Ich habe auch schon Fotos von so einem Gestell gesehen, aber ehrlich gesagt, nur nirgends, wo jemand das anbietet. Irgendwer hat das jetzt neu angeboten, mir sollten auch schon, ich weiß es nicht. Aber verlangen sie 100 Euro. Nicht nur für den regulären Klimmzug, sondern definitiv auch.
Aus meiner Sicht gibt es auch wieder zwei Wege, den einarmigen Klimmzug zu lernen. Und einer von beiden Wegen ist definitiv mit so Rollen zu arbeiten und Zusatzgewicht. Und nicht mit Bändern, was oftmals im Studio passiert, die im Endeffekt einen negativen Effekt aufs Training haben, weil unten, wo sie stark sind, sie helfen. Und oben, wo du schwächer bist, sie nicht helfen.
Das habe ich auch definitiv in der Ordnungsnation mitgekriegt, bei Leuten, die dann anfangen, dass die dann sagen, ah scheiße, jetzt genau, jetzt habe ich mir eigentlich weh dann damit und das will ich natürlich nicht. Und wie gesagt es sind zwei Kletterrollen vier Meter Seil auf jeder Seite und ein Klettergurt Fertig Und zwei Haken in die Decke Und das funktioniert genial. Und solche Dinge taugen wir halt in der Therapie, weil die sind ja eigentlich mehr oder weniger verbönt. Die klassische Physiotherapie ist ja, ja, leg dich mal her und ich lege da mal Hand auf und dann kommt vielleicht irgendein Katsch noch drauf.
Und dann mach mal die eine Übung und dann schau mal, dass du aufrecht durchs Leben gehst und, ja, ja, lieb, aber nein. Funktioniert nicht. Nicht in meinen Augen. Physiotherapie technisch, Gymnastika natural war ein großes Thema, Mulligan war ein großes Thema und dann das dritte war die Chiropraktik.
Chiropraktik gibt es mittlerweile auch einige, einige Universitäten, vor allem in England und Nordamerika, die das anbieten. Da gibt es in Deutschland mittlerweile auch mehr Chiropraktiker als je zuvor. Ich kenne mittlerweile auch ein paar zum Beispiel. Der 100-Meter-Sprinter Sven Knibhals, einer der schnellsten deutschen 100-Meter-Sprinter, der jetzt der erste leitende Chiropraktor des DLV ist.
Seit einem guten Jahr hat der Deutsche Leichtathletikverband zum ersten Mal einen Chiropraktiker oder Chiropraktor, der studierte Variante, im Mitarbeiterzirkel, der offiziell jetzt für die Leichtathleten das anbietet. Und was interessant ist, Hyropraktik gibt es relativ lang, im Deutschen Leichtathletik ist es jetzt so ein bisschen solider angekommen.
Neurotransmitter und der Braverman-Test
Von den Sachen, die du in den letzten Jahren neu gesehen hast, was waren so ein paar Methoden, wo du sagst, oh, das ist interessant, da habe ich ein bisschen mehr Augenmerk drauf, das könnte was werden, das könnte größer werden, weil es funktioniert. Ja, also was Witziges, was wir heute auch gemacht haben, ist dieser Neurotransmitter-Test, dieser Preformen-Test, den habe ich in die, also jeder kriegt von mir das Heft und da war der drinnen. Und ich habe gesagt, beim ersten Mal, bitte füll den aus bis zum nächsten Mal. Und ich habe in etwa 2000 Patienten ausgetestet.
Okay. Weil wir lassen immer 1000 Hefte machen und dann wieder 1000 und wieder 1000. Und das war unglaublich, also bis auf zwei oder drei Patienten, bei 2000, hat das immer gepasst. wo ich sage, findest du dich wieder in dem Ergebnis? Ja klar, war voll, ich bin mehr der Dopamintyp oder Serotonintyp.
Also war echt, echt spannend. Und ich wollte dann, das war einfach ein Versuch, weil es dafür noch nichts gegeben hat, und wollte das in die Therapie einfließen lassen.
Schlaf, Ernährung und Langlebigkeit der Patienten
Aber bis ich das einfließen lassen kann, ist der nicht mehr bei mir. Und ich muss, ich habe gewisse Sachen, die müssen sein. Wenn der jetzt ein frisches Kreuzband hat, der muss gewisse Stadien durchlaufen. Da ist mir wurscht, ob der Dopamin oder Serotonin ist, das muss einfach sein.
Und bis der so weit ist, dass er weitermachen könnte, wo ich sage, okay, und jetzt wird es interessant, dass ich ihm einen Plan für einen Dopamintypen gebe oder für einen Serotonintypen, also einen Verspielterin oder einen Straighten oder Schwartanscharp, wie es halt bei Nacetylcholin ist, ist halt leider nicht mehr bei mir. Und das ist etwas, wo ich momentan noch ein bisschen daran feile und arbeite, wie schaffe ich es, die Leute wirklich ein bis zwei Jahre an der Stange zu halten. Nicht einmal bei mir in der Ordination, aber dass er von mir dann zum PT geht, zum Personal Trainer geht. Weil die Therapie ist nicht vorbei, wenn er schmerzfrei ist.
Dann fängt es erst an. Und das ist leider etwas, was nicht in die Köpfe reingeht, A, weil es auch Kohle kostet und B, weil die Leute einfach faul sind. Und zwar wurscht wo, ob das jetzt Thailand ist oder Deutschland ist oder Österreich ist. Die meisten.
Aber das war etwas, wo ich glaube, dass da noch viel Potenzial drinsteckt, weil das noch viel zu wenig Leute wissen, wie der Präformantest und Neurodialetik funktioniert. Und da glaube ich einfach, dass da noch viel, viel, viel möglich ist. Vor allem auch in der Physiotherapie. wenn sie es schaffen würden, wer sie oder die Gesellschaft, dass man den Leuten in den Kopf kriegt, die Therapie dauert anderthalb, zwei Jahre. Und nicht nur, wenn die Schmerzfreiheit ist.
Also das ist etwas, was wirklich spannend war. Mittlerweile habe ich den Test wieder rausgenommen aus meinem Heft, weil ich gemerkt habe, ich komme nicht so weit. Und selbst wenn der dann wäre, dann bin ich nicht mehr die richtige Ansprechperson. Also wenn er schmerzfrei ist, dann gehört er zum PT.
Der Ahnung hat von der Therapie, also weiß, was vorher gemacht wurde, weil dann kann man sich nämlich gegenseitig helfen. Dann sage ich, ich fange an, du machst weiter und am Ende haben wir einen glücklichen Patienten, der dann keiner mehr ist. Und danach fitter ist es jemals zuvor. Das ist immer ein Ziel von mir, wenn das kein Patient hat.
Wie lange bleibt ein Patient bei dir? Das hat sich leider ein bisschen geändert. Aufgrund der Verordnungsanzahl, also früher war es zehnmal und nach zehnmal hat er sich eine zweite geholt. Also im Schnitt war es 20 Mal früher, mittlerweile sind es nicht mehr zwölfmal. und das zweimal in der Woche, das ist der Schnitt.
Wir haben welche, die kommen jeden Tag, aber ganz wenige im Schnitt zwei bis dreimal in der Woche Das hei erst drei bis sechs bis sechs Wochen da Die zweite Sechser mache ich dann im 14 Intervall oft dass er dann halt l kommt weil dann hat er schon sein Programm Das heißt, ich hoffe, dass ich die Leute drei, vier Monate halten kann, aber da spielt Vernunft oft keine Rolle, sondern das Geldtaschel oder einfach der innere Schweinehund. Jetzt will ich aber nicht mehr. Leider nicht lang genug. Ja, aber in drei, vier Monaten werden sie trainingstechnisch nicht so fortgeschritten als das Neurotransmitter-Thema.
Eben nicht, da sind gerade mal Wundheilungen abgeschlossen. Ich verwende ja das Neurotransmitter-Thema sehr, sehr viel. Interessanterweise ist es so, dass das Trainingsthema ein sehr, sehr kleines bei mir ist, was Neurotransmitter angeht, aus dem gleichen Grund wie bei dir. Die absolute Minderheit der Kunden wird so fortgeschritten, als dass es wirklich relevant ist, nach Neurotransmitter zu gehen.
Die zwei Hauptaspekte, wo ich bei mir den Neurotransmitter mit einfließen lasse. Das ist Punkt Nummer eins. Leistungsfähigkeit im Alltag. Das braucht jeder irgendwo.
Jeder, der im Laufe des Morgens fast einschläft oder mittags sein Loch hat, weiß, okay, das ist nicht gut. Wenn ich durchgehend Energie habe, ist es besser. Und so kann ich auch über den Neurotransmitter und die Defizite vor allem steuern, okay, wie ist meine Konzentration, wie ist meine Aufmerksamkeit, wie ist Entspannung abends. Und dann das zweite große Thema, mein Schlaf.
Schlaf, Neurotransmitter. gerade das einfache Beispiel von den ganzen Neurotransmittern, die wichtig sind, den Braverman Test, den ich in modifizierter deutscher Variante mache, sind vier Neurotransmitter, einer davon ist Serotonin. Serotonin ist wahrscheinlich einer von denen, wo jeder schon mal von gehört hat, ist der Neurotransmitter für Entspannung und Wohlbefinden. Das kennt jeder. Berg Nudeln gegessen oder Berg Kohlenhydrate gegessen, danach liegst du auf dem Sofa und es ist so entspannt.
Das ist im Endeffekt ein hohes Serotonin-Level im Hirn. Serotonin ist Vorläufer für Melatonin. Melatonin ist das Hormon, das sich in Tiefschlaf bringt. Und so spielt Neurochemie direkt, gerade beim Thema Schlaf, Schlaf eine große Rolle, weil im Endeffekt, wer braucht nicht besseren Schlaf?
Ja, klar. 100% der Kunden, die zu mir kommen, ist Schlaf ein Thema. Plus, minus. 100% der Kunden, die zu mir kommen, ist Ernährung ein Thema. Plus, minus. Aber dass jemand so fortgeschritten wird, dass Neurotransmitteln ein großes Thema bei einem Training spielen, ist ein kleinerer Prozentsatz.
Coaching von Elite-Athleten und Kampfsportlern
Selbst bei mir 10 Leistungssport 90 regul Personal nenne ich es Das wird bei dir sein regul Patienten und dann 10 Leistungssport In ist es Fu macht ihr Also ich mache sehr viel Kampfsport, Kampfsportler, also bei mir ist es zum Beispiel UFC-Kämpfer und Boxen, also Weltmeister in Boxen und unser einziger, oder wir haben jetzt mittlerweile drei UFC-Kämpfer, da ist einer bei mir. Und ich habe schon richtig die Kapazonda bei mir gehabt und eben Wiener Staatsoper im Ballett. Die sind richtige Leistungssportler. Da braucht man nicht glauben, das sind nur die Hupftohlen, sondern die sind richtige Viecher und auch vom Charakter her sehr, sehr coole Leute, weil die einfach wirklich wollen.
Und mit denen arbeiten, mit Kampfsportlern und mit Ballettdänzern arbeite ich am liebsten. Weil die machen das, was du ihnen sagst. Der Ballettdänzer, der FOTE Eisenbahn drüber, der will. Der will sein Primärer und der FOTE.
Und damit macht das Arbeiten sehr viel Spaß. Und der Kampfsportler, der ein Fußballer verliert und weint vielleicht, aber der Kampfsportler verliert und ist vielleicht im Spital. Und das haben die immer im Hinterkopf. Also die wollen wirklich.
Und wenn der dir vertraut, dann vertraut er darauf ewig. Dieses Vertrauen musst du natürlich auch rechtfertigen. Und mit denen arbeiten macht echt, echt Spaß. Und Hobbysportlern.
Weil die wollen auch. Die kriegen kein Geld dafür. Ambitionierte Hobbysportlern. Schwierig wird es bei Fußballern und die Geschichten, wo da viel Politikum im Hintergrund ist. wenn ich jetzt einlaufe und bin nicht so stark, komm wieder auf Bangle, ist schlechter, als wenn ich gar nicht einrenne.
Das sind viele solche Geschichten, die wir gar nicht mehr hören. Deswegen sind wir das die Lieberin mit der Arbeit. Kampfsport machst du primär MMA? Wir haben Boxen, MMA.
Das sind die zwei Hauptgeschichten, was wir haben. Kickboxen auch leicht, aber sonst wenig. Kickboxen leider mittlerweile mehr in Amateursport, als dass da professionell wirklich viel passiert. Beim Kickboxen, da gibt es 928 Verbände, jeder zweite ist Weltmeister.
Und da gibt es eine Geschichte, dass ein Verein, ein tschechischer Verein, wollte seinen Hauptschützling zum Weltmeister machen, hat einen Verband gegründet, hat ein Turnier gemacht, leider hat der verloren und ist einer von meinen Freunden Weltmeister geworden. Mit einem Turnier. Das ist dann halt schon schwierig. Vor allem bringt das in Verruf ein bisschen.
Ich trainier, also nicht ich, aber dann trainiert jemand ein Leben lang, Weltmeister zu werden und dann bilden wir einen Verband. Das ist nicht mein Weg. Vor 20 Jahren, gerade so in Japan, Glory, da war Kickboxen riesig, da haben wir tatsächlich auch die Besten der Besten. Da gibt es mittlerweile noch ein paar internationale Verbände, wo da wirklich einen Weltmeister, in dem einer aus Asien gegen einen aus Europa kämpft, wo einer aus den USA gegen einen aus Europa kämpft.
Aber auch hier in Deutschland gibt es so Verbände, die machen dann nur Veranstaltungen in Süddeutschland und es gibt aber trotzdem den Weltmeistertitel. Das ist halt dann ein bisschen schade. Ist nicht mein Verständnis vom Leistungssport und vom Profisport. Was ja auch dem Kickboxen an sich.
Es gibt noch ein paar, zwei, drei große Verbände. Das sind halt mehr so Amateurverbände. Interessanterweise aus meiner Sicht, gerade beim Boxen, die tun sich ähnlich schwer. Es gibt ein paar mehr Verbände, es ist deutlich größer.
Es sind auch oftmals, Weltmeister ist dann tatsächlich der Beste. Aber gerade beim Boxen ist die Ausgänge der Kämpfe oftmals so, du guckst dir das an, der Ausgang ist relativ eindeutig. Dann kommt die Punktrichterentscheidung. Und das ist halt genau andersrum aus irgendwelchen politischen Gründen.
Genau. Weil was gerade bei MMA, UFC, im Endeffekt die Anzahl der Fehlerentscheidungen sind extrem selten. Also es ist halt 99% der Fällen, würde ich sagen, 99 plus Prozent der Fällen ist so, okay, das war relativ eindeutig. Und selbst wenn es mal so eine Split-Decision war, kann man dann Argumente für beide selten finden.
Aber es ist extrem selten, dass du denkst, okay, der eine hat jetzt den anderen klar dominiert. der da dominiert wurde, gewinnt aber trotzdem, weil halt, keine Ahnung, aktuell der erste Kampf in seinem neuen Vertrag ist und jetzt halt gewinnen muss, sowas gibt es ja recht selten, wo Boxen sich auch die letzten Jahre, gerade in Deutschland, sich schwer tut. Ja, das merkt man schon, aber wie gesagt, die UFC-Leute, die bei mir sind, die sind mit denen, die arbeiten auch total hervorragend. Welche drei Österreicher sind da? Der Rakic, dann der und der Wanderboy.
Der Austrian Wanderboy, wo er aber jetzt den Namen gar nicht weiß. Das ist der Spitznamen. Aber der ist technisch unpackbar gut. Irgendwann Rakic anschauen und da war er auch dabei.
Da war ich echt überrascht, weil der technisch unpackbar ist. Wenn der körperlich noch ein bisschen nachlegt, wird der ganz groß. Technisch im Stand? Überall.
Also der ist im Stand beim BJJ. Ist der echt cool drauf gewesen. Was für eine Gewichtsklasse? Weiß ich nicht.
Kleiner oder großer? Kleiner, also nicht halbführer. Kleiner. Aber Austrian Wanderboy findet man.
So grob im Hinterkopf habe ich schon mal gehört. Rakic ist ja relativ gut dabei. Genau, er ist ein guter Freund von mir auch. Einfach eine Trainingsmaschine, das ist unfassbar.
Das ist einfach, ich sage immer, als Mutant. Und alle Kampfsportler heißen ja der Monster, der Maschine und ich sage immer Gänseblümchen zu. Das ist mein Gänseblümchen. Zwei Meter, 100 Kilo.
Aber eine auch menschlich herausragende Persönlichkeit und der wird es noch ganz weit bringen. Ich sage mittlerweile, ich gehe davon aus, dass irgendwo in der Top 15, Top 10, Top 10, sein letzter Sieg war gegen Manuva. Ein Knockout, Highkick in Stockholm war das vor ein paar Monaten. Das heißt, sein nächster Kampf.
Jetzt im Dezember kämpft er in Nordkorea. Macht einem nicht so viel Spaß, weil er hätte lieber in Las Vegas gekämpft. Logischerweise. Aber der nächste ist Nordkorea.
Busan, Südkorea ist es. Südkorea? Ja, ich glaube, Nordkoreaner und amerikanische Organisationen. Okay, das geht sich vielleicht nicht so aus.
Bousan jetzt in gegen wen kämpfen? Gegen den einen Türken. Oztimir. Schweizer.
Schweiz gegen Österreich. Das deutsch-italienische Grenzgebiet. Witzig, eine Stärke für dich. Cool.
Das heißt, Kampfsport, Boxen im Mahl und dann natürlich noch Ballett, was jetzt so ein bisschen für viele Randsportart ist. Also Sport, es ist natürlich ein Tanz, weil die trainieren am Tag sechs bis acht Stunden und haben dann auch die Aufführungen. Also das sind wirkliche, wirkliche Kämpfer. Die Trainingsbereitschaft ist groß.
Mittlerweile jetzt sind auch einige Triathleten bei mir. Also wir haben auch die beste österreichische Triathletin gerade in Therapie. Und es ist immer so, wenn einer kommt und ist mit dir zufrieden, der bringt dann natürlich Gott sei Dank auch dann viele andere hinten nach. Und so schwankt das immer ein bisschen.
Also manchmal ist man Kampfsport, manchmal Ballett. Jetzt kommen auf einmal die Triathleten, was auch eine super Partie ist. Die sind auch Viecher ohne Ende und gehen meistens immer drüber über das Limit. Die muss man mehr bremsen als fördern.
Karriereweg und Klinikgründung
Im Fußball muss man immer einen Tritt in den Hintern geben und die anderen muss man eher bremsen. Aber das ist halt auch das Schöne, immer noch nach 20 Jahren diese Vielfalt, die der Job halt hergibt. Also erstes Jahr war ich in einem Reha-Zentrum, dann war ich auf der Intensivstation als Therapeut. dann drei Jahre in einer Integrationsschule mit körperbehinderten Kindern dann ein Jahr geistig behinderte Kinder dann habe ich mich schon selbstst gemacht war im Nationalteam Badminton als Therapeut sieben Jahre Handball ein Jahr dann Bundesliga die Pfeifers seit zehn Jahren in ein Altersheim habe ich gearbeitet.
Also richtig, richtig ein großes Spektrum und das macht den Beruf halt wirklich so geil, anders kann man es gar nicht sagen. Und die eigene Orde habe ich halt jetzt seit 13 Jahren, vorher war ich eingemietet, Dann war ich zehn Jahre in einer kleineren und jetzt seit drei Jahren in einer ein bisschen größeren Ordination bei der Reichsbrücke in Wien. Mit einem kleinen Garten auch mit 200 Quadratmeter, wo man im Sommer auch rausgeben kann. Da haben wir draußen eine Monkey Bar und einen Kniebeugenständer und eine Slackline und innen auch alles, was dazugehört.
Ein 80 Quadratmeter Trainingsraum, wo ich auch Vorträge gebe. Und das macht richtig Spaß. Das ist richtig, richtig cool. Seit wann machst du das mit dem Training und Therapie kombinieren?
Wurde auch nicht seit Tag 1 gewesen sein. Doch, doch. Relativ früh direkt hast du erkannt. Weil nämlich, wie ich mich eingemietet habe, bei einem Primar, bei einem Arzt, der hat schon Trainingstherapie gehabt.
Und ich war eingemietet. Und ich habe sofort in der Sekunde gesagt, wenn ich meine eigene Arbeit habe, dann genauso. Und damals war es aber so, dass der das nicht gemischt hat, sondern nach der Therapie, wenn die Therapie abgeschlossen war, dann haben sie trainieren gehen können. Und ich habe gesagt, na, das gehört zusammen.
Und ab den ersten Sekunden, wo ich meine eigene Ordnung gehabt habe, also ich kann mich nur erinnern, ich bin von ihm ausgezogen, im Guten, war eine total super glatte Trennung, habe meine Ordination aufgemacht und war so nervös damals, ob das Geschäft trennt, dass ich keinen Tag verlieren wollte. Am Donnerstag bin ich bei ihm raus und am Freitag um 6 in der Früh ist von damals Technogym die Geräte gekommen und 14 Freunde haben mir tragen geholfen. Und ich mir dachte, die werden schon kommen mit irgendwelchen Regeln und werden uns helfen. Da ist nur der Fahrer gekommen, weil ich übersehen habe, nur eine Hauszustellung, aber nicht bis rauf.
Aber wir waren eh zu 14, haben das um 6 in der Früh rauftragen. Um 8 Uhr sind meine Betten gekommen, die Therapiebetten. Und um 12 Uhr ist der erste Patient gekommen. Und das war von der ersten Sekunde, ich habe damals um die 50.000 Euro investiert in Geräte.
Von der ersten Sekunde habe ich das umgesetzt. Vollgas. und das war aber am anfang war es wirklich schwierig weil es viel schwieriger ist so business aufbauen wie mit hand auflegen aber im spiel schon k das ist auch noch die im fitnessstudio gehen wer will wirklich trainieren wer taucht halt auf so nach dem motto ich bin war im fitnessstudio und dann dass man keine ergebnisse hat hat halt die und die gr ist halt ist halt so aber zwar von anfang an ich habe gesagt wenn dann muss ich was machen wo ich dann in 10 20 jahre sagt ja da steht dahinter und die waren nie der gesagt hat ja da tun wir ein bisschen umstreichen das kann ich nicht das will ich nicht und das war echt spannend, weil dann alle gesagt haben, also die Kollegen und die Freunde, ja, bist du wahnsinnig, du investierst zu viel Geld da eine und hin und her.
Ja, aber an das glaube ich. Ich kann nicht etwas machen, was ich an das nicht glaube, das ist ja schwachsinnig. Dann hat sich natürlich viel geändert, einige Geräte weg, andere dazu und die Richtungen immer weiterentwickelt. Und bin jetzt echt, echt froh, dass ich das nicht anders gemacht habe.
War der weit steinigere und härtere Weg, aber mir kann keiner was vorhupfen. und deutlich zufriedenstellbarer. Ja, definitiv.
Patientenedukation und Chirurgie-Workshops
Jetzt gehst du ja auch in die Richtung nächsten Schritt, ein wenigstens mehr Ausbildung an. Ganz genau. Du arbeitest mit der offiziellen Physiotherapieausbildung in Österreich? Weniger.
Es ist so, da gibt es jetzt verschiedene. Es gibt den Verband, mit dem habe ich weniger am Hut, momentan noch. Und dann gibt es die Freiberufler, die sich selbstständig gemacht haben und ich habe die Balleakademie gegründet quasi, wo ich halt bei mir in der Ordination so acht bis zwölf Vorträge anbiete, zwischen ein und zwei Tagen, und aber auch gebucht werde, also von der Nationalbank, jetzt eben von Stephen Graves, wie wir in Thailand waren, Bewegungskamp, was natürlich sehr cool war, oder bei der Bundessportakademie, also das ist die Universität in Wien, die Schmölz, wo ich unterrichte, bei der staatlichen Trainerausbildung und bei den Koordinationslehrgängen.
Und das macht mir richtig Spaß, das Unterrichten. Also das wird meine Zukunft sein, die baue ich jetzt auf die nächsten Jahre, wo ich dann sage, irgendwann, jetzt bin ich 20 Jahre Physiotherapeut, ich habe jetzt über 40.000 Therapien gemacht. Also das ist eigentlich eine Zeit, die kann ich mir selber gar nicht vorstellen. Mir macht es noch Spaß, aber irgendwann möchte ich ein bisschen in eine andere Richtung.
Und wie du weißt, beim Unterrichten kann man halt mehr sein Wissen verbreiten als eins zu eins. und die möchte meine erfahrungen schon weitergeben also bild auch immer wieder praktikanten aus und die gerade in der ausbildung sind und das macht mir richtig spa und da sehe ich meine zukunft drin was mir erz du bietest vortr f Vortr f deine Patienten an Ja Was ich ein ganz angenehmes Konzept finde dass der Patient auch ausgebildet wird Und das muss ich sagen, das habe ich selber unterschätzt. Ich habe mir gedacht, das ist ein gutes Zuckerl, wie man sagt, bei uns für den Patienten. Und ich habe gesagt, okay, wenn Sie wollen, ich mache in den Rahmen, wenn Sie da sind, jedes Monat ist ein Vortrag.
Und auf einmal war die Bude boom, voll. Da haben wir gedacht, die sind eh zweimal in der Woche da. Aber gut. und dann war der Vortrag vier Stunden und danach, boah, das war alles interessant und ich denke mir, ich erzähle das doch eh eins zu eins immer, aber es ist trotzdem ein anderes Setting. Der sitzt vier Stunden da, hört sich die Theorie an, dann kommen schon zwei, drei, vier Übungen auch dazu, aber der hat mit einem Mal erklärt, warum er überhaupt bei mir in Therapie ist.
In einem Vier-Stunden-Vortrag. Die Zeit hast du nicht beim Befunden. Bei Befunden schaue ich, wo ist das Problem, dann sage ich, das sind deine ersten Übungen und rüber und geht schon und Gas geben und trainieren. Da bleibt die Zeit nicht, in vier Stunden was zu erklären.
Und ich freue mich natürlich, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass das bei den Patienten so gut ankommt, dass die dann kommen, wenn sie wirklich vier Stunden hinsetzen auf einen Samstagvormittag und sagen, wie funktioniert mein Knie, warum ist das Kreuzband gerissen, wie wird das versorgt, mit was muss ich rechnen, warum tut es noch immer weh, warum tut es bei einem weh und bei einem anderen nicht, wenn man dann sich die Augen YouTube-Videos, wie die irgendeinen Schrauben raushemmern aus dem Knie, dann weiß man, warum das bei den einen zwei Monate dauert und bei den anderen ein Jahr. Und was so ein bisschen so ein Hobby von mir geworden ist, ist bei Operationen zuschauen.
Da lernt man als Therapeut so unpackbar viel. Verschiedene Ärzte, verschiedene Zugänge, verschiedene Operationsmethoden und du weißt dann auf einmal, okay, du brauchst dich nicht zu wundern, wenn der nach sechs Monaten noch ein geschobenes Knie hat. Weil oft passiert was und Und manche geben es zu, manche nicht. Und ich bin mittlerweile so weit, dass ich den Arzt anrufe und sage, der hat nach vier Monaten noch eine Schwellung.
War da bei der OP alles okay oder ist da irgendwas passiert? Sollte ich was wissen? Dann höre ich oft nichts am Telefon. Und dann, naja, war eh alles okay.
Und dann hört man schon raus, ob es da ein Problem gegeben hat oder nicht. Aber das ist ja auch menschlich. Das kann nicht alles klar funktionieren. Aber das bei Operationen zuschauen hat mir auch sehr viel weitergebracht.
Und das gebe ich dann auch weiter bei den Workshops für die Patienten. und das kommt recht gut an und das macht recht gut Spaß. Ist auch eine gute Parallele zum Training, wo der eine sagt, okay, ich habe... Meine Freundin hat den ersten Klimmzug in sechs bis acht Wochen gelernt. Ich selber mache jetzt seit sechs Monaten Versuch, einen Klimmzug zu lernen.
Schaffe es immer noch nicht. Wieso? Es sind individuelle Unterschiede. Beispielsweise die Freundin, die nach sechs, acht Wochen den ersten Klimmzug kann, hat unter Umständen Leistungssport-Background, hat vielleicht leichterledig sogar gemacht, was eine gute Hilfe ist für Klimmzüge, während du selbst im Endeffekt der einzige Sport, den du gemacht hast, zwischen 10 und 20 war so während der Schulzeit die eineinhalb Stunden Schulsport die Woche.
Das war dann auch so bloß nicht schwitzen und dann gar nichts. Sie zehrt so ein bisschen von dem Zins. Du zehrst nicht von dem Zins, du hast nie investiert. Dementsprechend dauert es jetzt einfach länger bei dir, bis du den ersten Klimmzug als Frau lernst.
Bei einer OP ist es im Endeffekt genau das gleiche Spiel. Der eine kommt schneller zurück. So ein Klassiker ist auch, je mehr Muskelmasse jemand hat, je fitter, je stärker jemand vorher ist, desto schneller geht es einfach. wenn der Bewegungsapparat nicht so ausgebildet ist. Oder dann halt in so einem Fall auch noch bei einer OP, was schief lief oder bei einer OP, was nicht ganz so glatt läuft, wie es einglaufen soll.
Und ich habe viele Ärzte, mit denen ich mittlerweile zusammenarbeite, die mich schon kennen, mein Konzept kennen und die mir vor der Operation, wenn es möglich ist, schon die Leute schicken. Wenn du jetzt ein Kreuzband hast und der nicht gleich operiert wurde, weil er halt in der heißen Phase ist, in der Entzündungsphase und du da nicht reinschneiden darfst und der eben drei, vier, fünf Monate warten muss. wenn der zu mir kommt, dann habe ich ein viel leichteres Spiel. Weil da schaue ich zuerst einmal Schwellung weg, Beweglichkeit her und dann gebe ich dem nochmal Gas, so viel wie geht, dass der perfekt vorbereitet auf die OP kommt.
Und die Unterschiede sind gewaltig. Also wenn du fünf Monate dich vorbereiten kannst auf eine Kreuzband-OP, das ist wie Tag und Nacht. Kannst du nicht vergleichen. Aber da brauchst du wieder Ärzte, die das wissen.
Weil viele Ärzte sagen, ich baue dir das Kreuzband ein und das passt dann schon und nach zwei Monaten kannst du wieder gehen. Nein, kannst nicht. Da gehört einfach viel, viel mehr dazu. Da gibt es halt viele Eventualitäten, auf die musst du auch die Patienten hinweisen und dann sagen, wenn du weißt, wie das funktioniert und wenn du weißt, wie der OP funktioniert und wenn du weißt, dass ein Kreuzband eigentlich eineinhalb Jahre braucht, bis es sich wieder umbandelt, von einer Szene auf ein Band, dann ist das Spiel schon ganz ein anderes.
Und wenn du das dann eben auch in einem Vortrag einem Patienten beibringst, dann sagt er, uff, ich habe glaubt, in sechs Monaten bin ich wieder fit. Nein, bist nicht. Und das sind so spannende Geschichten
Evidenzbasierte vs. erfahrungsbasierte Praxis
Redest du mit Patienten Supplementierung Ern Noch zu wenig muss ich echt zugeben Also wir sagen jetzt nur in der Zeit nach der Operation die ersten zwei drei Monate bitte entzündungshemmende Nahrungsmittel zu dir nehmen, wie Quarkuma, wie Ingwer, wie alle diese Geschichten, Wildlachs und Brokkoli und so Sachen. Und bitte vermeide weitgehend Zucker und Alkohol. Also wir sagen nur diese 0815, wo du auf keinen Fall falsch liegen kannst. Es wäre natürlich total super und spannend mit einem Ernährungsberater oder mit einem Unschuld zum Arbeiten, wo man die Leute hinschickt.
Ich habe in Wien noch keinen gefunden, mit dem ich das machen kann. Das ist wirklich die Geschichte. Und das Zweite ist, dass ich schon mal froh bin, wenn die Leute überhaupt in Therapie kommen. Geschweige denn, dass sie vom Therapeuten dann noch zum Ernährungscoach gehen oder sonst irgendwas. es wäre 100% der richtige Weg wir haben jetzt in meinem Heft wo zuerst der Neurotransmitter-Test drin war ist jetzt auch dein Getränk drinnen wir sagen das 1.
Saftel dazu und es sind diese Ernährungstipps drin die auf keinen Fall falsch sein können bei einer Entzündung es sind auch Stressmanagement-Tipps drinnen und die Ärzte mit denen wir zusammenarbeiten wo ich weiß, ich habe ein gutes Gefühl ich kann die Leute hinschicken, das ist alles in unseren Heftl drin. Aber auf die Frage zurückkommen, ich bin 100% davon überzeugt, dass es richtig ist. Ich habe wirklich in Wien noch keinen gefunden. Gibt es ein Physiotherapiebuch, wo es ein Ernährungskapitel gibt?
Vielleicht, aber ich habe es noch nicht gefunden. Wir sind in der Therapie in meinen Augen, da mache ich mir jetzt nicht viel Freunde, sage ich mal wirklich ein paar Jahre hinten nach. Wenn in Österreich, was nicht evidence-based ist und 100 Mal untermauert, dann gilt es nicht. Da ist deine eigene Erfahrung providol.
Zum Beispiel wie Flossing rausgekommen ist, das Flossen. Ich sage, gut, gute Idee, kommt mir logisch vor, ich habe das gemacht, habe das dann meinem Team vorgezeigt, ich habe fünf Mitarbeiter, dann sage ich, wir flossen jetzt bei dem, wo es angebracht ist. Jede Woche ist Teammeeting, welche Feedback haben wir von den Patienten? Baff, nächste Woche wieder, nächste Woche wieder.
Nach vier Wochen haben wir gesagt, das kommt in unser Portfolio rein, in unser physiotherapeutisches, seitdem floss ich. Das ist meine Art der Studie da brauche ich jetzt keine Evidenz nein f mich Und ich sage immer es kommt auch darauf an wo du was anbietest Bei mir am Mexikoplatz in Wien funktioniert es Das hei nicht dass es in Tirol auf der Alm funktioniert Ich sage deswegen, ich habe meinem Freund geholfen, eine Woche Urlaubsvertretung. 20 Kilometer außerhalb von Wien. Und so meine Idee war eben, danach trainieren und gib Gas und so. Die kommen direkt, ist jetzt kein Schmähwolfgang, mit einem Traktor zur Therapie.
Der ist an dem Tag schon 20 Mal am Metre schon raufgestiegen und wieder runter. Der hat solche Haxen, solche Hände, so einen Tonus. Dem braucht es jetzt keine Kräftigungsübung geben. Den musst du wieder runterholen.
Das heißt, die Studie, welche auch immer, die in Wien gilt, gilt 20 Kilometer außerhalb von Wien gar nicht. Soll jetzt nicht heißen, dass Studie nichts wert ist, nicht falsch verstehen. Aber man muss da schon sehr differenziert schauen, welche Gesellschaftsgruppe hat die Studie drinnen. Stadt, Land, Fluss.
Übertrieben jetzt. Und was ist dabei rausgekommen? Und wenn ich sage, okay, es gibt noch nichts, dann mache ich das selber. Ich mache ja nicht den Schas, ich tue ja das Gummibandeln nicht um den Hals wickeln.
Sondern Gelenk, Muskel, Feedback. Okay, beim nächsten wieder. War zu viel, war zu wenig, hat gar nicht geholfen. Blablabla.
Und dementsprechend sage ich, funktioniert das. Wenn wir jetzt da in Österreich mit Physios und Flossinger so ein Blödsinn ist ja nicht Evidenz-Based und woher heißt denn das? Und das sind schon wieder die gescheiten Therapeuten, die alles besser wissen. Dann sage ich, ja, weiß ich auch.
Ich bin 20 Jahre Physi, ich habe meinen Erfolg. Zeig mir was Besseres. Genauso die Chiropraktik, genauso die Nadelreizmatten, was die Russen schon machen seit 300 Jahren. Und deswegen, da muss man sich halt dann ein bisschen drüberstellen und sagen, okay, red du, was du redest.
Du bist ein Theoretiker, ich bin der Praktiker. Ich stehe jeden Tag 10 Stunden in der Orde. Du nicht. wenn du nichts Besseres hast, bitte geh doch weiter. Ich bin 100% bei dir.
Im Endeffekt, das gleiche Spiel gibt es in Ernährung, das gleiche Spiel gibt es im Training. So ein Klassiker in Ernährung ist, es gibt keine Studie, die zeigt, dass mehr als 2,4 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht Protein pro Tag mehr Ergebnis bringen. Wenn du jetzt mit jedem redest, der einigermaßen erfolgreich mit Bodybuildern gearbeitet hat, der wird dir sagen, dass kein Bodybuilder 2,4 Gramm oder weniger Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag isst. Die essen alle im Bereich von 3, 4, teilweise sogar mehr Gramm Protein.
Es gibt aber keine Studie dazu. Wie viele Studien gibt es mit Bodybuildern Es wird schon mal schwierig eine Studie zu machen wo du sagst okay jetzt analysieren wir die Ern von 100 Bodybuildern Soll es ja irgendwo mindestens sein. Ganz schwierig. Oder das gleiche Spiel im Training.
Wenn ich da eine Studie mache, welche Methoden steigern Bankdrückleistung am effektivsten. Dann habe ich da irgendwie 35 Sportstudenten mit einer Bankdrückleistung von 75 Kilo und einer Standardabwechung von 8 Kilo. Da kann ich machen, was ich will. die werden stärker. Will ich jetzt eine Bankdrückstudie machen zu, was steigert meine Leistung auf hohem Niveau oder in einer spezifischeren Zielgruppe, dann müsste ich eigentlich gehen und gucken, okay, machen wir mal eine Studie mit jemandem, der ein hohes Leistungsniveau hat.
Dann bräuchten wir mal mindestens 15 Leute, die 180, 200 Kilo Bankdrücken machen. Ich kenne keine 15 Leute, die 200 Kilo plus Bankdrücken machen. Persönlich. Deswegen ist es meiner Meinung, Studien sind schon gut, aber nicht so hoch einzuschätzen, wie es momentan ist.
Da ist meine eigene Erfahrung mit 20 ja viel wertvoller. Zum Beispiel es gibt die Rückenschule, die in der Physiotherapie mir vor 20 Jahren, 23 Jahren beigebracht wurde. Und nach Jahren habe ich mitgekriegt, wie die die Studie gemacht haben. Das waren fünf Leute im Eigenversuch.
Und aufgrund der Studie mit fünf Leuten im Eigenversuch mit Klebeelektroden ist die Rückenschule gegründet worden. Über 20, 30 Jahre ist das propagiert worden. Heute noch wird in der Ausbildung für den Physiotherapeuten in Österreich keine Kniebeuge instruiert. Danke, keine weiteren Fragen.
Neuroathletik und das 80/20-Prinzip
Aus deiner Sicht, was sagst du, was ist der Grund, warum dieses Thema Science-Based und Evidence-Based so groß geworden ist in den letzten paar Jahren? Das ist schwer zu sagen. Das sind halt Leute, die sich nicht daran hingreifen, die müssen halt reden. Ist vielleicht ein bisschen provokant.
Aber wenn ich jetzt dann nicht, wir haben es uns erarbeitet. Du bist jeden Tag am Floor, ich bin jeden Tag am Patienten. Ich habe Fehler gemacht ohne Ende, für welche ich mich teilweise geniehe, teilweise habe ich mich mit ihr weitergebracht, aber so ist das Leben einfach, es rennt nicht immer gerade. Es geht rauf, es geht runter, aber man darf ja auch nicht die Vogelstrauß-Politik betreiben.
Kopf im Sand und alles andere geht mir nicht an. Das heißt, habe ich einen Fehler gemacht, dann habe ich reflektiert und sage, du hast jetzt echt einen Schaß gemacht, das kommt nicht mehr vor, wie kann ich das verhindern, wie kann ich das weiterentwickeln? Und das glaube ich einfach, dass uns das dann weitergebracht hat, Und das machen aber die anderen nicht. Die sagen, ja, wir machen eine Studie und dann gibt es die Kontrollstudie und da habe ich da 10 Leute und da 15 Leute.
Und wer war der Auftraggeber? Wer war der Geldgeber? Was wollte ich wirklich haben? Oder bei sowas wie einer Kniebeuge, Studien zu Kniebeugen.
Was ist eine Kniebeuge? Ja. Ist es ganz runter? Ist es horizontal?
Ist es horizontal? Wo ist das Knie? Ganz nach vorne. Bleibt das Knie über dem Knöchel und so weiter.
Die lernen noch immer in der Akademie, dass du das Knie nicht vorstimmst. Alleine da, da höre ich gar nicht. Ich diskutiere nicht mehr. gewisse Dinge diskutiere ich einfach nicht mehr. Wo ich sage, ja, ey, mach mal deine Erfahrungen und dann können wir gerne wieder reden.
Das wirkt vielleicht arrogant, aber du wirst das kennen. Wenn du 20 Jahre den gleichen Blödsinn diskutieren musst, dann sagst du irgendwann, macht es das unter euch aus. Ich habe die Diskussion schon 15 Mal gehabt, das brauche ich nicht mehr. Und dann kümmere ich mich lieber um neue Sachen.
Eben wie wir vorher gesagt haben, den Neurotransmitter-Test oder Neurathletik zum Beispiel. Das ist auch so ein Thema, wo ich glaube, dass es noch in den Kinderschuhen steckt. da kann man noch urviel, wirklich viel rausholen. Wir machen das auch, gibt es auch noch kaum Studien in der Physiotherapie. Ich habe es von Patrick Meiner damals, die Kurse gemacht, und ich war beim Linhard einmal, und ich finde das sensationell, was die auf die Beine gestellt haben.
Und ich baue das halt auch wieder, ich nehme eine Technik her, baue das ein bei mir in die Therapie. Passt gut? Okay, passt nicht? Weg.
Das Nächste. Und so spiele ich mich und baue mir das selber auf. Aber ganz ehrlich, ich habe weder die Zeit noch den Willen, dass ich da jetzt auf einmal Studien aus dem Hut zauber. Ich will arbeiten.
Und nochmal, die Studien würden dann am Mexikoplatz 24 gelten und nicht mehr in Enzersfeld. Enzersfeld ist die Wirtschaft, wo der Freund die Orde hat. Das heißt, du musst für dich deinen Weg finden, der für dein Klientel passt. Und musst aber genauso weit sagen, ich bin mittlerweile so weit, dass ich sage, ich kann dir nicht helfen, ich bin nicht der Richtige.
Lieb, dass du mich nicht findest, aber dir könnte der vielleicht besser helfen, weil mein Wissen, mein Portfolio ist für dich nicht das Richtige, vielleicht für den anderen. So weit muss der Warme werden. Zielgruppe, Ziel und auch meiner Sicht auch immer eine große Frage ist Effizienz. Wie viel Zeit bist du bereit zu investieren, in was?
So als wie Neuroathletik, das habe ich auch über die letzten Jahre beobachtet. Ich habe Lars Lienhardt vor Rio Olympia 2016 kennengelernt. Da war ich in Kienbaum im Leistungszentrum mit den Sprintern Er war auch da zwei Tage lang beobachtet was er so macht Hab einige Fragen gestellt ich fand es ganz interessant Die Ergebnisse waren da. Und mein Fazit nach zwei Tagen war so, es ist wahnsinnig komplex.
Ich bin grundsätzlich schnell vom Begriff. Er hat mir einige Dinge erklärt. Ich war dann so, okay. Und wenn ich jetzt quasi einen Test, eine Vorgängsweise, aber wie baue ich das jetzt um?
Ah nee, da musst du fünf Jahre studieren und hin und da machen. und es ist wahnsinnig komplex. Am Ende vom Tag geht es nur um Aktivierung. Da kann ja auch teilweise einfach, wenn ich einen Kugelschreiber nehme und in den höchsten Punkt des Muskels 10 Sekunden im Uhrzeigersinn drehe, dann habe ich auch eine verbesserte Aktivierung der Muskulatur. Das ist Fakt.
Also die Geschichte ist bei dem, ich nehme das raus, was leicht geht. Dieses Komplexe lasse ich komplett aus. Das haben wir bei dem, was du letztens gehabt hast, das 80-20-Prinzip, das wende ich da definitiv an. Was leicht geht, nehme ich das Komplexe, Das würde in den Rahmen sprengen.
Oder zum Beispiel habe ich einmal vor Jahren angefangen, die angewandte AK, angewandte Kinesologie. Sensationell. Aber der Aufwand und diese Komplexität, die Verschaltungen, bis ich das kann, das zahlt sich nicht aus. Da habe ich wirklich 90% Aufwand für 10% Output.
Deswegen habe ich das weggelassen. Nicht, weil es nicht gut ist, aber weil es mir viel zu aufwendig ist, um da jetzt einen Benefit zu haben. Da habe ich mit den Sachen, die ich mache, mehr Erfolg und mehr Spaß, weil ganz ehrlich, es soll ja mir auch Lust gut gehen und dir, weil wenn es uns gut geht, können wir den anderen besser helfen. Klingt komisch, ist aber so.
Und das war mit der angewandten Killer-Sage, ja super Konzept, aber für mich nicht. Und bei der Neuathletik hole ich mir das raus, was leicht geht. Diese ganz schwierigen Geschichten, wo man dann austestet, zwei Stunden, das ist nicht meins. Das soll der Lars machen, das soll der Patrick machen und der Kopf machen. die schicke ich auch dann gerne weiter da bin ich 100% bei dir sowas wie angewendete Kinesiologie und so ein paar andere Sachen ich habe auch vor 8, 10 Jahren eine ganze Reihe von Physiokursen besucht um zu gucken, welche Techniken welche Techniken kann da ich für mich mitnehmen wo ich dann quasi in meinem Trainingsszenario, so eine Prämisse die ich verfolge ist, es muss innerhalb von weniger als 3 Minuten Ergebnisse bringen weil 3 Minuten ist meine maximale Satzpause wenn ich gleich mal länger als 3 Minuten investiert, kostet es mich Trainingszeit.
Es darf mich keine Trainingszeit kosten Und da ist im Endeffekt auch so hier und da mal so Kleinigkeiten raus die AK angewendete Kinesiologie Muskeltests zur Aktivierung super Einige davon, alles andere und alles, was über den Muskeltests hinausgeht, aus meiner Sicht auch, solange du dich nicht komplett spezialisierst, okay, angewendete Kinesiologie ist quasi die Basis von dem, was ich mache, oder Neuroathletik ist die Basis von dem, was ich mache, oder Methode oder Therapie X ist die Basis von dem, was ich mache, so wahnsinnig viel Zeit zu investieren für relativ wenig Effizienz und oftmals dann halt Zeit weg von dem, um was es eigentlich geht.
Im Training kommen wir sehr oftmals vor, dass dann die, die vor einer Stunde Training erstmal 40 Minuten Warm-Up, Mobility-Aktivierung machen und dann wo ist dein Training? Zwei Drittel der Zeit.
Zweck und Mechanik von Taping
Du musst es ja auch deinen Klienten rüberbringen. Wenn es bei mir ein Patient kommt, mit einem Kreuzband, ich mache zwei Stunden Test, dann sagt er, na deswegen bin ich auch ein absoluter Fan von Tapen, das möchte ich auch gerne anbringen weil es ist eine schöne Studie herausgekommen Tapen verhindert Schmerzen nicht oder lindert Schmerzen nicht und ich lese mir das durch und sage warum haben sie das gemacht, für das ist Tapen gar nicht da das ist wie ein Auto schwimmt da nicht und da haben sie sich im Internet, also Facebook und Instagram ausgelassen, die Tapen die sind alles Vollidioten und man, jetzt habt ihr den Beweis, Tapen mich verhindert, keine Schmerzen und ich denke, man seid ja alle geisteskrank, für das ist ja gar nicht da.
Tipen hat in allererster Linie die Idee, mal die Wahrnehmung zu erhöhen. Dann kann ich einen Korrekturtipp machen, ich kann die Knie selber, das haben wir ja gemacht in Kosamui, die Batella-Szene medialisieren und das habe ich nicht einmal gemacht, sondern hunderte Male. Und ich kann aufgrund der besserer Ansteuerung von Vastus medialis, dann eine höhere Effizienz haben. Ob der dann weiter mehr Ränsch hat, vielleicht hat er wirklich weniger Schmerz, aber das ist mir gar nicht wichtig.
Ich möchte nur, dass die Muskulatur besser ansteuert. Ich möchte, dass die Kniescheibe so läuft, wie sie gehört. Bei einem Memory-Tap möchte ich, dass der erinnert wird, dass die Schultern hinten sind. Ob der jetzt mehr oder weniger Schmerz hat, ist mir wurscht.
Ich möchte nur einmal, dass der weiß, wo er hingehört. Wenn der jetzt sich zwei Bänder gerissen hat bei der Weltmeisterschaft und sagt, ich gehe aufs Feld, egal was, dann muss ich ihm einen Stabilisation-Tap geben. Da geht es nicht um Schmerz oder nicht Schmerz. Das heißt, das wäre auch teilweise Studien gemacht, die ja überhaupt keinen Sinn machen in meinen Augen.
Und ich habe mich dann so auch immer gedacht also prinzipiell diskutiere ich im Internet nicht was keinen Sinn macht Ich stelle mich nicht hin und gebe auf irgendwas eine Antwort was es macht Es gibt keiner dann zu der sagt ah ja du hast recht Das habe ich noch nie gelesen Da war ich knapp dran, dass ich sage, jetzt muss ich was schreiben. Aber nein, es ist so weit weg von gut und böse. Nämlich eine Studie zu machen, wo die Fragestellung schon falsch ist. Dafür ist das Tape einfach nicht da.
Das ist eine gute Studie. Dann steht fest, was am Ende vom Tag rauskommt. Ja, genau. Ja, reduziere Tape-Schmerzen.
Nein, also nicht tapen. Dafür ist es aber nicht gemacht. Und tapen mache ich sehr, sehr gerne, weil es eben genau so schnell wirkt. Weil es oft so ist, dass, also ich habe so die Palle 5 für mich kreiert, das heißt, wenn ein Patient bei irgendwas, sagen wir mal Kniebeuge, Knieschmerzen hat.
Das Erste ist, isometrisch die Muskulatur ansteuern, sofern er es kann. Wenn das hilft, dann greife ich hin mit einer normaligen Technik. Das können wir so ein normaler Gännis erklären, aber wenn das funktioniert, dann unterstütze ich das noch mit einem Tape. Wenn das noch immer nicht funktioniert, das noch immer zu viel, dann Hebel reduzieren, Gewicht reduzieren, aber trotzdem die Übung ausführen lassen.
Weil ich sage immer, was ist der Unterschied zwischen einem guten Trainer, einem schlechten Trainer und einem Physiotherapeuten? Auch wieder provokant. Eine Übung tut weh, der schlechte Trainer sagt, mach weiter. Der gute Trainer sagt, hört auf, Hör auf und der Physiotherapeut sagt, was muss ich machen, damit es nicht mehr wehtut?
Weil, wenn ich jetzt sage, Stiegen steigen tut mir weh und der Physiotherapeut sagt, na nimm die Lowall-Type, macht keinen Sinn. Wenn ich sage, es tut weh und du sagst, geh weiter, das wird schon passen, so auf Russisch. Macht keinen Sinn. Das heißt, ich muss ja einen Weg finden, dass das, was ihm wehtut, nimmer wehtut.
Klingt zwar komisch, aber viele sagen, na mach es halt nicht. Das ist ja nicht die Lösung.
Mulligan-Technik und Gelenkzentrierung
Beim Kreuzheben tut mir das Kreuz weh. Ja, dann mach es halt nicht. Nein, ich muss den Weg finden, dass es nicht wehtut. Und das mache ich eben gern mit Mulligan, das mache ich eben gern mit Tapen, das mache ich eben gern mit diesen Techniken.
Und wie du sagst, das muss in drei Minuten funktionieren. Und wenn dann funktioniert es. Und diese Dinge, die funktionieren entweder gleich oder gar nicht. Mulligan funktioniert nicht noch 20 Mal.
Entweder jetzt oder nicht. Und das ist das Coole. Deswegen habe ich gesagt, das ist eine von den drei Techniken, die pfeifen. Und auch da wieder Mulligan, selbst wenn es jetzt so eine beliebte Technik ist bei dir, wird auch nicht in 100% der Fällen funktionieren.
Nein, überhaupt nicht. Nichts funktioniert in 100% der Fällen, weder im Training noch in der Ernährung noch in der Ernährung. In der Therapie entscheidend ist Techniken, Ernährungsmethoden, Übungen, Trainingsmethoden zu haben, wo man mit einem hohen Prozentsatz an Erfolg erzielt und dann quasi mehrere Optionen, wo man ein bisschen abwechseln kann. Ganz genau, also Werkzeugkiste wieder.
Mulligan ist auch eine Weichgewebstechnik, oder? Nein, eigentlich geht es nur um Gelenke führen, sagen wir mal so. Das heißt zum Beispiel, du machst deine Kniebeuge, du versuchst die Gelenkspartner ein bisschen anders zu führen, machst wieder die Kniebeuge und in der Sekunde, ab der ersten Wiederholung, muss es leichter gehen. Das heißt, entweder weniger Schmerz oder mehr Range, also mehr Bewegungsamplitude, oder eine bessere Performance.
Wenn der Eier hat mein Knie, dann kannst du sagen, er hat dann eine schönere Führung. Dann gehe ich weg mit meinen Händen, sage, jetzt mache ich es nochmal und dann muss es kurz bestehen bleiben, dass es dann in die Birne reingeht. Und dann sage ich, wie schaffe ich es, dass das bleibt. Ich mache einen zweiten, dritten Durchgang.
Ich unterstütze das mit einem Tape zum Beispiel. Und dann sage ich, okay, warum bei einer Hüfte zum Beispiel funktioniert das jetzt? Was könnte da jetzt sein? Dann sage ich, möglicherweise muss ich halt austesten, Gluteus medius zu schwach.
Na, dann aktiviere ich den mal isoliert. Dann schaue ich mir dann, ah, funktioniert besser. Okay, deine Hausübung ist Gluteus medius isoliert. Wahrnehmung und so weiter und so fängt das Spiel dann an und das ist das Geniale einfach und genial von Mulligan, weil die schweren Dinge merken wir als Wiener ja nicht Das heißt von deinen Top 3 haben wir zweimal Gelenke Chiropraktik von Mulligan und einmal Weichgewebe Also Gymnastik eigentlich das Gymnastik natural Weichgewebebewegung Das sind halt so die Top 3, also was ich sehr gerne mache sind diese gelenkszentrierenden Maßnahmen Da habe ich mir einen ganzen Workshop zusammengebaut.
Für jedes Gelenk ein bis zwei Übungen, die das Gelenk quasi zentrieren. Das heißt, die Gelenkspartner weitgehend gegenüberstellen. Bei der Schulter war es mal ein Zentimeter aus dem Lot, ein Zentimeter aus der Mitte, 10 bis 20 Prozent weniger Körperkraft, weniger Kraftentwicklung. Bei zwei Zentimeter 50 bis 60 Prozent weniger Kraft.
Das geht bei der Schulter. Das hei da nehme ich mir die Au her die ich beispielsweise beim Polyquin beim PECP1 Polyquin International Certificated Program das ist ein super klingender Name in Toronto mir angeeignet habe Funktioniert super Bei der Hüfte, Gluteus Medius und Gluteus Maximus, super geniale Übungen. Und da habe ich einen Workshop zusammengestellt, der dauert ziemlich genau 4 Stunden, wo ich sage, für jedes Gelenk bekommst du deine 1-2 Übungen, die du entweder mit körpereigenem Gewicht oder mit dem Gymnastikband, Miniloop, Powerloop, Theraband, trainieren kannst. Wobei es kein Krafttraining ist.
Es ist ein Tonisieren, ein Aktivieren und ein Gegenüberstellen. Und das sind so Sachen, wo ich meine Golden Nuggets habe. Mit den Leuten gerne.
Stretching, Mobilität und Nackentraining
Stretching. Was sagst du? In der Therapie nicht wirklich. Da bin ich mehr beim Mobilisieren.
Eben auch Gymnastika natural, solche Geschichten. Funktioniert viel besser für mich. Wobei Stretching prinzipiell einmal für mich eine gute Geschichte ist. Zum Runterfahren, als Sundowner, Stress reduzieren, alles super, Nagensport, alles super.
Ich bin halt der Verspüte. Ich tue mir gerne am Boden herumrollen, gehe in eine Dehnposition rein, gehe wieder raus, mache eine Rolle, gehe in die nächste Stretchposition rein. Das ist genau das, was der Alvaro Romano hat für mich Gymnastika natural erfunden. Und hier und da bleibe ich in der Endposition drinnen, aber prinzipiell ich bin ein Befürworter für das Stretchen.
In der Therapie selber, im Physiotherapie-Setting eher weniger. Da sind andere Sachen wichtiger. Nach einem Training, um den Tag abzuschließen, Stressmanagement, ja, definitiv. Meiner Meinung.
Das heißt, Mobility oder Mobilitätstraining im Sinne von Bewegung ziehst du klassisch am statischen Stretchen oder auch dynamisch am dynamischen Stretchen vor? Also in der Früh gern als Morgenroutine, Joint Mobility von Stephen Maxwell, super Idee, 10-20 Minuten, jedes Gelenk isoliert, endlagig 10-20 Mal bewegen, als Morgenroutine. Eine von mehreren Morgenroutinen, jeden Tag das machen wird auch Fahrt werden, aber hier und da das machen, ja. Wenn du eine Session hast mit 15 Minuten in der Früh oder am Abend, Zynastika Natural, da ist der ganze Körper drin, Rückwärtsrolle, Vorwärtsrolle, Seitwärtsrolle und die ganzen Spiletteln.
Das macht auch Spaß und da ist alles drinnen. Weil oft ist es so beim Stretchen dass du dich auf deine Hauptmuskeln konzentrierst hinter der Oberschenkel Hemmstring so gut wie bei jedem Mitteleurop so kurz wie es meint Und die Wirbels sind bei denen meistens verk und rudimentiert Warum ist der Beinbizeps zu kurz? Naja, A hat er das meiste Bindegewebe eingelagert. Der ist von per se her, von seiner Struktur her schon mal benachteiligt, weil der krampft auch am gernsten, wie gesagt.
Ich weiß noch immer nicht, ob gernsten ein deutsches Wort ist. Gern, gerne am gernsten. aber der hat am meisten Bindegewebe, ist am schlechtesten durchblutet. Deswegen krampft er auch so gerne. Und dann gibt es halt die Geschichte, dass die meisten ja den Fokus setzen auf Muskulatur, die man sieht.
Also der Quadrezeps wird ja viel lieber trainiert als die Hamstrings, immer noch. Der Bizeps wird trotzdem noch lieber trainiert als die Rhomboideen. Was ich sehe, selber sehe, das ist mehr im Fokus. Bizeps ist aber auch der wichtigste Muskel im Körper.
Natürlich, ja. Weil mit was machst du ein Gurkenglas aus? Und das heißt, für mich ist es oft so vom Training her, dass der Quadrezept sehr viel mehr gefordert wird wie die Hamstrings. Ist auch eher unangenehmer vom Training her.
Der Muskelkater in den Hamstrings ist ja ganz grauslich. Der absolut unguteste Muskelkater ist eine Halsmuskulatur, die ich extrem gern trainiere. Nämlich nicht Nacken, sondern Hals. vor allem für meine HWS-Patienten, für meine Bandscheiben-Patienten. Wie drehst du die?
Diese Übung nennt sich Ja-Nein-Vielleicht. Du legst am Rücken und nimmst deine Beine und hebst den Kopf, drehst den Kopf und du hast den Kopf seitneigen. Können wir vielleicht ein extra nochmal klare Video machen. Ganz eine super leichte Übung.
Und ich fange mit dem Patienten dann mit drei Wiederholungen. Fertig. Vorteil Full Range of Motion. Der Bandscheiben-Patient, der Angst hat, seinen Kopf wieder zu drehen, fängt an isoliert. ja, ich kann wieder den Kopf drehen, ich darf den Kopf nach hinten, weil ich ganz verpönt war in den 80er Jahren Kopf in den Nacken liegen.
Ich kann vor, ich kann seitneigen. Dreimal, dreimal drei Wiederholungen. Wenn das gut geht, dann macht er eine Wiederholung mehr. Ihr redet von Therapiesetting, nicht von Krafttraining.
Macht er drei, drei und im dritten Satz vier Wiederholungen. Dann macht er drei, vier, vier. Dann macht er vier, vier, vier. Bis er auf fünfmal 20 ist.
Das wird dauern, ein Dreivierteljahr, ja. Aber 5x20 Jahren ein Vielleicht schafft kaum jemand aufs erste Mal da rei jeden das Knack ab und du glaubst wenn du einen Muskelkater hast im Hals du musst zum Internisten gehen wegen der Seitenstrangangina Deswegen fange ich da ganz ganz flach an vor allem mit Patienten weil das sind eben Patienten keine Trainierer Das darf man nicht vergessen. Und dieses Ja-Nein-Vielleicht, das ist für mich die goldene Übung für die Halswirbelsäule, in Kombination mit einer Vorübung vom Kopfstand, wo ich dann isometrisch wieder das Gefühl kriege, ich kann meinen Kopf halten.
Das ist ja auch eine psychische Geschichte. Weil gerade die Halswirbelsäule Patienten haben ja nicht nur die im Bandscheibenvorfall, sondern die Angst der Lähmung. Die schwert immer hinten mit, wie das Damoklesschwert. Weil mit der Zeit kriegst du dann schon mit, welche Ängste haben eigentlich Patienten.
Und der HWS-Patient hat immer im Hintergrund, ich bin im Rollwagerl und lenke nur mit dem Kinn oder so. Und die hole ich gerne ab, eben mit diesen zwei Geschichten. Janen vielleicht, Kopfstand, super geniale Idee. Du fängst ganz, dreimal den Kopf heben, traut sich auch der. dreimal den Kopf drehen, dauert er sich auch, also in Rückenlage ist die jung und dreimal seiteneigen Latflex.
Wie schnell kommt da der Muskelkater? Bei dreimal noch nicht? Bei dreimal noch nicht will ich auch gar nicht. Also wenn jetzt einer kommt und mit mir trainieren anfängt, dann mache ich dreimal 10 und den hat er.
Also mit dreimal 10 hat jeder einen Muskelkater. Ich trainiere für mich fünfmal 20. Und das sind halt so, ich habe so kleine Muskelgruppen, die ich für mich herausgenommen habe. Wenn ich nichts mache, mache ich das.
Einfach fast, man braucht ein paar Fetzermuskeln, man braucht ein paar für die Vorträge, man sagt. Aber ich habe noch nie wem gehabt, noch nie einen Halswirbelsäulen Patienten mit 5x20 Jahren vielleicht und einer Minute Kopfstand, der dann noch Probleme gehabt hätte. Weil das ist, die sind so dermaßen sicher dann, die erweitern die Range, die haben wieder ein Selbstbewusstsein, die haben das erarbeitet, über ein Dreivierteljahr, dass sie diese 5x20 schaffen. Und das ist einfach meine eigene Erfahrung.
Das steht in keinem Buch drin, das ist not evidence based, das ist palisitz based, palisitz proof. Und da weiß ich, ich habe eine hundertprozentige Erfolgsquote mit meinen Patienten am Mexikoplat. Das möchte ich immer betonen, weil er sagt, ja, da weiß ich, was ich meine. Also du solltest einen Übungskanalog rausbringen, der palisitz proofed ist.
Ja, genau, da bin ich ja dabei, bin ich dabei. Wir sind ja gerade am filmen, wir haben eine Woche schon gefilmt in den Bergen von Österreich, also vor Alpen auf der Rax, wo wir schon so 300-400 Übungen gefilmt haben, ganz lustig, nämlich, ich erkläre die Übung, mit der Drohne wird die auch gefilmt und daneben sitzt ein Gorilla, Keil,
Online-Ausbildung und digitales Coaching
Wer weiß, warum der Quarilla sitzt? Ich schon. Und dann können die Patienten, die bei mir die Übungen gelernt haben, sich dann minutenweise die Übungen kaufen. Das heißt, er kriegt die Übungen mit Anfangsendposition, Mittelposition als Foto, die Übung von zwei Winkeln gefilmt und dann noch erklärt.
Aber nur dann, wenn er es schon gelernt hat bei mir. Ich möchte nicht der 928. sein, der irgendein Online-Programm hergibt und sagt, kauf mir die 50 Übungen ab um 3,50 Euro. Das möchte ich nicht, sondern du lernst bei mir die Übung. Und damit du dann das daheim wiedergeben kannst, dann hast du die Foto, dann hast du das Video von mir und die Beschreibung.
Das heißt quasi, um den Patienten nach diesen 6 bis 12 Einheiten die nächsten ein, zwei Jahre noch ein bisschen was mitzugeben. Ganz genau. Das dann auch noch so selbstständig machen kannst. Ich nenne es dann unbreakable.
Unbreakable shoulder. und das sind halt so Konzeptprojekte, die ich gerade am Laufen habe. Das gefällt mir gut, gerade das Thema Online Education oder Weiterbildung online, auch gerade jetzt nicht nur für den Profi, im Sinne von den Therapeuten oder den Trainer, sondern auch für den Endverbraucher, in dem Fall Patienten oder im Training trainieren, dass man online was mitnimmt. Angebot gibt es ja schon relativ viel, gerade im Trainingsbereich, wahrscheinlich im Physiotherapie-Bereich sehr ähnlich. Es gibt sehr, sehr viel.
Es ist jedoch ganz schwierig herauszufinden, was ist gut und was funktioniert tatsächlich. Im Trainingsbereich, wie viele Programme gibt es für Steigerung von oder Fettabbau oder Six-Pack-Secrets oder was auch immer. Wir haben jetzt eine neue Patientengattung. Das sind die YouTube-Sportler.
Das sind die, die sich den Personal-Trainer, den Physio, den wem auch die Trainer einfach sparen wollen, sich Videos anschauen, drei Jahre trainieren, wirklich keine Geschichte, kommen dann und du denkst dir, was hast du gemacht die drei Jahre? Das heißt, versaufen wir auch können die Zeit. Weil du kannst, wenn du es vorher nicht gelernt bekommen hast, gelehrt bekommen hast von deinem Coach, kannst du es nicht aus dem Internet lernen, außer du bist wirklich ein Fachmann. Die lernen Sachen und die reflektieren nicht.
Selbstreflektion ist ein großes, großes Thema. Sehe ich auch oft. ich habe aber so ein Online was im Endeffekt halb individualisiert ist mit ein paar Fragebogen aber du kriegst auch per Video per Foto Und selbst wenn jemand pers mit mir Online macht schicke ich ihm das noch mit und schreibe auch auf dem Programm nochmal ganz genau drauf, okay, zum Beispiel Langhantel, Nackendrücken sitzend, keine Rückenlehne. Und dann kommen da Videos zurück, Nackendrücken an der Multipresse mit einer Rückenlehne. Und sowas allein online?
Also ich bin ein absoluter Freund von Videos machen im Training, dass man sagt, ich mache ein Video, vorher, nachher schickt es den Coach. Das ist ja eh schon ein Segen. Man kann ja eigentlich einen Coach haben in Deutschland oder in Österreich irgendwo und sagen, schau her mein Training und du siehst das, du bist ein Fachmann. Nur die machen ja gar nichts.
Die nehmen das Video und machen das nach und glauben, sie sind die großen Helden. Und das geht nicht, das funktioniert nicht. Never ever. Aber ja, Business ist so.
Aber da ist gerade mein Punkt, es wird sich rauskristallisieren, dass du irgendwie Lösungen brauchst, So was wie jetzt, du hast einen Patienten, der lernt das alles und dann kann er die Videos nochmal anschauen, um quasi sich selbst nochmal zu korrigieren. Oder sowas wie, ich lerne von dem Video, nehme dann aber selber auf und schicke das jemand, der korrigiert. Oder ich lerne von einem Video und habe dann vielleicht noch jemand, mit dem ich trainiere. So dass quasi so der durch Video ausgebildete Hobbycoach dann guckt, okay, wie sieht das auf dem Video aus?
Was macht mein Freund da gerade? Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Also jetzt mal gucken, okay, das ist das, was du machen sollst, sodass wir da so ein bisschen ein Bindeglied haben. Nicht, dass es das ersetzt, aber dass allgemein der Konsum an Trainingsinfo oder Therapieinfo deutlich ansteigt.
Beispiel, wenn man sowas nimmt wie Musik heute, wie viele Platten werden noch verkauft, wie viele CDs werden noch verkauft. alles wird gestreamt der ein oder andere Musiker hat seine Nachteile und so weiter Fakt ist jedoch, es wird mehr Musik tatsächlich konsumiert als je zuvor was sich natürlich faktisch negativ auf CD-Verkäufe an sich auswirkt aber der Konsum insgesamt ist deutlich höher was natürlich sich positiv auswirkt auf sowas wie zum Beispiel Konzerte habe ich vor kurzem mit einem Kunden, der macht Musik von beruf mich darüber unterhalten und da gab es so eine grafik über die letzten 50 jahre welcher musiker wie lange an höhepunkt hatte also während in der vergangenheit 70 80 jahren k waren die hat jahre hinweg wo es oben waren haben wir heute letzten zehn jahre vor allem durch Internet eine deutlich gr Kurzlebigkeit Also es gibt nicht mehr diesen einen der sagt okay boom ich will jetzt Michael Jackson und ich bin jetzt einfach sechs acht zehn Jahre lang Konstantin Nummer eins und alle warten nur darauf, dass dieses eine Video kommt, sondern es ist deutlich mehr Wechsel. was natürlich positiv ist in dem Sinne dass deutlich mehr die Chance haben für Publikum, deutlich mehr die Chance davon haben zu leben und natürlich auch der Konsument, in dem Fall Musik deutlich mehr Auswahl hat sich zu picken, okay das ist jetzt gerade meine Stimmung, ich höre das das ist gerade meine Stimmung und ein paar wenige Ausnahmen, die quasi komplett trotzdem noch da oben bleiben gibt es dann immer noch darunter ist aber dieser konstante Wechsel, den es aber einfach vor 30, 40 Jahren nicht gab und auch da im Trainingsbereich so diese Online-Education, wo ich was habe und es mich interessiert, okay, wie führe ich die Übung aus, dann vielleicht in zehn Jahren ist es so, dass du dann mehr Zeit in den Bergen verbringst als in Wien und dann noch zwei Tage die Woche noch Patienten siehst und dann quasi so eine Art Plattform hast, wo die Leute dann die Videos anschauen und dann Videos von sich selber machen und du dann quasi sagst, okay, morgens, nachdem ich mein Steak gegessen habe und meinen Kaffee getrunken habe, von 8 bis 9, eine Stunde lang schaue ich Videos an und dann drunter kommentierst du einfach kurz, okay, pass mal auf, Arm nicht Richtung Boden, sondern Arm Richtung Himmel.
Und dann hast du quasi deutlich effizienter, anstatt dass du 12 Stunden in der Praxis sitzt und natürlich auch deutlich effizienter für den Patienten, weil um dich jetzt zu sehen, braucht er einen Termin, soll irgendwo in Wien oder Mummland wohnen, während jetzt sagt einer aus Berlin und sagt, Roman, das ist ein ganz interessanter Ansatz, das will ich machen. Zur Therapie fahre ich nicht nach Wien, aber ich kann mir einen Physiotherapeuten hier in Berlin suchen und kann nebenher, für die manuellen Geschichten, das halt nicht mehr Internet funktioniert, aber kann nebenher dann gucken, okay, jetzt mache ich noch die Übungen top und nicht nur quasi wie aus einer Zeitschrift raus, sondern ich mache die Übungen, mache ein Video und kann mich da direkt von Roman coachen, der dann nicht zwölf Stunden am Tag in der Praxis sitzt, sondern sagt, okay, eine Stunde morgens zwischen acht und neun nach dem Steak und dem Kaffee, setze ich mich hin und gucke einfach ein Video nach dem anderen an und dann drunter wie so eine Kommentarfunktion sowas aus meiner Sicht das ist so hat der Trainierende und in deinem Fall der Patient deutlich mehr Zugang zu einem deutlich breiteren Spektrum an Therapeuten was am Ende vom Tag Therapeuten, die einen guten Job machen, erlaubt deutlich mehr Kunden, deutlich breiteres Spektrum an Kunden zu sehen und erlaubt dem Patienten oder im Fall des Trainers, dem Trainierenden spezifischer auszuwählen.
Weil Physiotherapie klassischerweise ist es so, der Arzt gibt dir ein Rezept, sagt, da geh hin, wenn du wählst, also in Deutschland ist es zumindest so, du wählst für den, auf zwei bis drei Gründen auf, immer der Arzt sagt, geh da hin, oder du guckst, okay, was ist in der Nähe, vielleicht im Haus von dem Arzt oder bei dir um die Ecke, oder jemand empfiehlt es dir. Empfehlung ist im Regelfall noch mit die beste Lösung, aber die anderen beiden ist halt so, es ist halt da, deswegen geht man da hin. Und dann gibt es ein bisschen Massage, fang gut drauf, und dann ist so nach Hause gehen. Aber wie gesagt, da sind wir gerade am Arbeiten dran und das hat auch recht Spaß gemacht.
Da haben wir im Wald gedreht und auf der Alm gedreht. Also das wird auch vom Setting her. Ich probiere das immer alles ein bisschen auch humorvoller zu gestalten. Du bist jetzt eh schon verletzt.
Du hast vielleicht einen Bandschirm. Du weißt nicht, wie es weitergeht in meinem Leben. Und dann kommst du zu einem Therapeuten, der mit dem Fadengesicht da steht. Und ich probiere auch, also ich bin ja auch die einzige und erste Schlagerordination Österreichs.
Das bin ich mal in einer Zeitung erwähnt worden. Und das hat mich sehr erheitert. Und bei mir spielt es mit dem Schlager. Und wir schauen halt, dass wir das Ganze humorvoll, aber mit einem nötigen Ernst verbinden.
Dass die Leute eine Gaude haben dabei, aber halt wirklich ein ordentliches Input haben. Und genauso habe ich die Videos auch gemacht. Auf der Alm und im Wald und auf dem Berg.
Die 'Schlager'-Klinik und Atmosphäre
Und das wird ein ganz cooles Projekt werden. Für alle, die das mit dem Schlager noch nicht ganz verstanden haben. Ich habe Martin Grazer, Bruderfreund, Bankdirektor Egemaler Kugelstoßer. auf die angesprochen. Das Erste, was ich mir geantwortet hatte, da läuft beim Training Schlager.
Die Schlagerordination ist die Physiotherapiepraxis, wo während Therapie und Training nebenher Schlager läuft. Das hat aber auch einen richtigen, triftigen Grund. Es gibt ja auch bei uns die GISS, also die Gebühr, für Radio und Fernsehen. Dann war die Kontrolle bei mir in der Ordination, also Praxis, wie es bei euch heißt.
Ich habe gesagt, ob ich das angemeldet habe. Ich sage, in der Ordination, wieso, warum? Ja, ich muss das jetzt nachzahlen, also nein, sicher nicht. Für den Schaß, wenn du drei Stunden arbeitest, hast du sechsmal die Nachrichten, zwölfmal Werbung und dreimal das gleiche Lied.
Für das zoll ich kein Geld. Und dann habe ich gesagt, okay, gut, es wird nur mehr Schlager gespielt, weil Techno macht mich bei der Arbeit aggressiv. Launch, da schlafe ich ein nach zwei Stunden. Das normale 0815 ist einfach Fahrt für mich.
Und bei den Schlager, du kannst sagen, was du willst. Irgendwer kennt einen Schlager. Irgendwer summt mit. Irgendwer hat ein Lächeln auf den Lippen.
Und das reicht schon, dass du mal eine gute Stimmung hast. Oder eine bessere Stimmung. Weil die kommen ja alle eher geknickt rein. Du bist ja auch mehr Psychologe als Therapeut.
Und dann schon, ich bin so arm und du musst mir helfen. Sag ich, nein, du hilfst dir selber und hörst Schlager. Und machst die Übungen. Aber es ist natürlich witzig, wenn halt die richtigen Bären kommen, ebenso wie der Martin.
Oder ich habe halt einen, der Niertheister, der macht 330, 340 Kilo Kreuzheben zum Aufheben. das sind halt so richtige richtige Rösser, wie man bei uns sagt so richtige Kästen und im Hintergrund ist der Karel Gott mit schönes auf der Welt zu sein das ist natürlich dann schon ganz vom feinsten, aber das gehört einfach bei mir dazu das ist einfach meine Geschichte ein bisschen logere Atmosphäre aber trotz alledem den ernsten Hintergrund das ist mir schon wichtig aber man muss es ja nicht fad machen auch meine Vorträge probiere ich immer pointiert zu machen, weil das hat mir auch bei dir gefallen das ist einfach der action dabei das ist ein mächtiger vortrag da bin ich gefesselt und da wird es nicht fad weil ich war schon bei so vielen vorträgen und da sitzt erinnern denkst du warum musst du das sofort machen das gibt es ja nicht und dann habe ich gesagt wenn ich mal vortr mache schon vor jahren dann sollen die abel an einem hohen einen Pepp haben wo man viel mitnimmt Und das probiere ich halt zum Umsetzen Nicht wie Schule fr Ja, genau.
Oder nach 10 Minuten jeder auf die Uhr schaut und denkt, okay, wann ist jetzt Pause? Oh Gott, das will ich nicht. Genau, richtig, richtig. Also das ist so meine Idee.
Buchprojekt: Full Range of Motion
Neben dem Videoprojekt, ich weiß nicht, wie spruchreif es schon ist, du schreibst jetzt auch ein Buch. Ganz genau, ja. Das ist schon ziemlich spruchreif. Also das ist Full Range of Motion, voll die Bewegung.
Also es muss das Wienerische dabei sein. Und da geht es darum, dass wir Körperabschnitte hinterleuchten. Also ich finde das Projekt ganz spannend. Nämlich in Österreich sagt man zum Kreuz.
Also der Kreuz ist zwischen Rippenbogen und Kniekehle. Das ist das Kreuz. Alles, was da wehtut, fällt da rein. Die Knie ist eh klar, dann Schultergürtel.
Und für jeden Körperabschnitt, der da drinnen bearbeitet wird in dem Buch, es sind sieben, gibt es ein Patientenbeispiel. Und zwar wirklich eines aus den 20er Jahren, wo du sagst, boah. Also kurze Anekdote von den Knien. Das ist der Volker Tischler, der Wohnungen umgebaut hat.
Der hat einen schweren Unfall gehabt mit einer Scheibdruhe, mit einer Schubkarre, glaube ich, sagt er, oder? Scheibdruhe versteht es auch? Schubkarre, ja. Schubkarre, ja.
Voll mit Schutt beim Umbauen. Und da war in dem alten Haus noch nicht diese Sicherheitstüren vom Lift, vom Aufzug. Und die ist ihm zu schwer geworden. Runtergefallen und hat ihm beide Knie zertrümmert. und die Holme von der Schubkarre sind durchs Glas durch.
Der Lift ist weggefahren und wie dann die Holme oben angestanden sind, weil die Kabine nach oben gefahren ist, hat er den Rest vom Knie durchtrennt. So, dann irgendwie hat er den Notstopp erwischt. Die Feuerwehr hat ihn dann abgelassen und hat ihn rausgeholt Und der Feuerwehrmann hat ihn wieder munter gemacht weil er war n ausgenockt indem er den Schutt wegger hat und das Knie ist 90 Grad abgebogen und er hat ihm das wieder reponiert. Beide Knie natürlich komplett zermärschert.
Notoperation, stundenlang, bla bla bla. Und ich habe ihm dann mal, habe das nicht gewusst, habe ihn in seinem Geschäft besucht, er verkauft Ergonomiebetten und Gesundheitsmöbel. Und wir reden eine Stunde, weil ich halt ein Bett gebraucht habe und dann steht er auf und hatscht herum und ich sage, warum hatscht du denn so? Hinkst du denn so?
Er sagt, er weiß ja nichts von dem Unfall, er erzählt mir von dem Unfall, das muss man sich anschauen, du hast ja keine Orthesen drauf, nichts, der war 7,5 cm aus dem Lot, auf der anderen Seite und auf der anderen noch mehr. Da habe ich mir sofort Orthesen besorgt und dann hat er zwei künstliche Knie bekommen. Und diese Patientengeschichte wird halt pointiert, also wirklich ein bisschen witziger, auf Deutsch-Wienerisch, also übersetzt immer, beschrieben. Dann gibt es so zwei, drei Übungen, die man präventiv machen kann, um das Knie zu stabilisieren.
Dann erkläre ich ein, zwei häufige Verletzungsmuster, die einfach bei uns gängig sind und was da einen erwartet, wenn man das hat. Plus zwei, drei Golden Nuggets noch. Das ist so die Idee, mit eben den Link, dass man genau die Übungen dann als Video von dem Buch, von dem, was wir gerade auf der Rax gedreht haben, runterkriegt. Das heißt, ich habe gesagt, ich schreibe nicht ein Buch nur mit Foto, ich schreibe es ausschließlich, wenn es dazu Videos gibt.
Das war halt der Deal. Dann habe ich gesagt, okay, diese sieben Abschnitte, sieben Krankengeschichten, eine spannender als die andere, plus die die jeder leicht machen kann weil es ja auch das video dazu gibt Und jetzt kommt der dazu Es gibt dann halt noch einen Gutschein f einen Workshop wo man dann halt einen reduzierten Preis kriegt Das heißt, ich biete dann diese Übungen in einen Workshop an. Da wird man sagen, wie gut sich das Buch verkauft. Und sage, okay, der Workshop würde kosten 3 Millionen und du zahlst aber nur 2 Millionen, weil du das Buch gekauft hast.
Aber du weißt, was ich meine. Schilling oder Euro? Bad, Bad, weil wir gerade in Thailand waren. Und das war mir wichtig, Foto, Video und Workshop kombiniert mit der Erklärung vom Buch.
Und das ist die Idee, full range of motion, volle Bewegung, sind wir schon mittendrin und das wird hoffentlich, also es muss bis Mitte nächsten Jahres fertig werden und wird hoffentlich beim Perform Better Summit präsentiert. Das wäre der Plan. Aus Erfahrung mit Büchern, es dauert immer ein bisschen länger, Ja. Mit allem Planungsdruckschlüsse.
Ja, genau. Also drei Kapiteln auf drei, vier Kapiteln haben wir schon fertig. Also es steht ja alles, es muss mal geschrieben werden. Und ich habe einen sensationellen Ghostwriter, einen guten Freund von mir, der dann meinen Kauderwelsch dann wirklich auf Papier bringt.
Und wir harmonieren da recht. Und das ist mein erstes Projekt. Also das, um den schreibe ich gerade. Also Ghostwriter ist viel wert.
Ja. Roman, ich glaube es wird Zeit, dass wir ein Stück Fleisch zum Mittag essen. Jawohl, ich finde auch. Vielen Dank an alle Zuhörer und an alle Zuschauer.
Und Roman, vielen Dank. Danke Wolfgang für die Einladung.