TNT Summit Feedback und Formatänderungen
Guten Morgen, Thomas. Guten Morgen, Wolfgang. Herzlichen Dank. Oder soll ich sagen, this is the rhythm of the Wolfo.
The Wolfo. Oh yeah. Ja. Das bringt direkt so ein bisschen Bewegung rein.
Beg ein bisschen Pepp und Schwung rein, denn ich bin total excited, Wolfgang und ich. Wir hatten gerade noch, wir haben uns leider verquatscht, wir hatten ein strategisches Meeting und wir sind voller Energie und Tatendrang und deswegen konnte ich gar nicht anders als singen, Wolfgang. Das kann ich nachvollziehen. Wolle, wie geht's dir?
Was gibt's Neues? Was hast du erlebt? Sehr gut, sehr gut. Was gibt's Neues?
Und zwar eine Sache, die ich noch ansprechen wollte. Wir hatten Feedback zu unserem neuen Format des TNT Summit und das Feedback war positiv zum Abendessen. Man vermisst jedoch diese Podiumsdiskussion, dass eben wie bei den ersten beiden es so ein Panel gibt, wo man gewisse Themen in kleiner Runde vorne bespricht und dann die Möglichkeit gibt für Fragen stellen und so weiter. Und das macht schon Sinn, das hatten wir bei den ersten beiden TNT Summit.
Wir haben es jetzt gar nicht mehr durch das Abendessen, was dann basierend auf dem Feedback schon fehlt. Und so wie wir das Setup gerade haben, lässt sich das jedoch problemlos integrieren. Dementsprechend haben wir entschieden, dass wir neben dem Abendessen zusätzlich die Podiumsdiskussion machen. Das heißt, Beginn ist 16.30 Uhr, wir machen eine halbe Stunde früher, sodass wir um 17 Uhr mit einer Podiumsdiskussion starten und dann haben wir zwei Stunden die Podiumsdiskussion. wie bei den ersten beiden Events.
Auf jeden Fall Holger ist dabei und wir haben noch einen weiteren Gast, der nicht 100% feststeht aufgrund von seinem beruflichen Ablauf oder Plan. Er ist Astronaut und er könnte über intergalaktisches Krafttraining referieren, weil es aber echt schwer ist von Anreise und auch krass kostenintensiv können wir dir noch nicht fix zusagen. Exakt. Und dann machen wir quasi anderthalb zwei Stunden Podiumsdiskussion mit einer offenen Fragerunde.
Im Endeffekt exakt gleich wie in den ersten beiden TNT Summits. Und dann beginnt 19 Uhr das Abendessen und hier gibt es dann auch die Möglichkeit, weiter in kleineren Gruppen Fragen zu stellen oder sich auszutauschen. Das heißt, wir haben das Beste aus beiden Welten, Podiumsdiskussion plus Dinner.
Technologisches Wachstum und exponentielle Intelligenz
Ich war einmal auf einer Verabschiedung von einer sehr hochrangigen deutschen Politikerin. Die wurde verabschiedet. Ne, stimmt nicht. Ich weiß nicht, ob es ihr Geburtstag war.
Doch, ich glaube, es war ihre Verabschiedung. Und die Verabschiedung war dann einmal sehr öffentlich und einmal auch in einem kleineren Kreis. Und da war ich dann eingeladen. Und da hat auch ein Speaker in den Abend eingeführt.
Das hatte ich so noch nie erlebt. Hatte ich dir das mal erzählt? Ich glaube schon, oder? Und das war total spannend, weil der hat einfach nur so einen kleinen Ausblick gegeben und zwar damals über die technische Entwicklung und Quittessenz, die ich mitgenommen hatte, war im Schnitt, das hatten wir glaube ich schon besprochen, im Schnitt entwickelt sich die Rechenleistung von Computern, alle eineinhalb Jahre verdoppelt sie sich. und damals, das ist aber schon ein bisschen her, war der Ausblick, dass quasi Berechnungen zufolge in 60 Jahren der Computer, was Lernprozesse beziehungsweise intuitive Problemlösungsprozesse angeht, in 60 Jahren genauso schnell ist wie das menschliche Gehirn.
Und dass ab diesem Zeitpunkt dann ja quasi die Entwicklung deutlich schneller vorangeht. Und zwar hast du ja dann quasi in 61,5 Jahren doppelt so schnelle Geschwindigkeit, in 63 Jahren vierfach und ab da beginnt dann exponentielles Wachstum. Und hat so ein bisschen einen Ausblick gegeben, wie wird sich die Welt, wie wird sich Deutschland oder wie könnte sich das Ganze verändern. Und das war schon sehr, sehr spannend und war wirklich ein toller Intro in den Abend, weil du konntest danach mit jedem, mit dem du dich getroffen hast oder wo du irgendwie neben den Leuten, denen du saßt, hattest du schon mal ein gemeinsames Gesprächsthema und zwar, wie entwickelt sich das Land, wie entwickelt sich Wirtschaftspolitik, wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt und so weiter.
Also es war total spannend und war wirklich ein sehr cooles Intro in den Abend und deswegen bin ich eigentlich, ich bin sehr happy, dass wir das jetzt doch so machen. Ja, das ist ein guter Punkt. Ja, das ist, bei solchen Veranstaltungen ist es tatsächlich, da habe ich in der Form noch nie erlebt, macht jetzt aber für mich viel Sinn. Gerade wenn da ein Haufen Leute zusammenkommen, von denen sich viele wahrscheinlich noch nicht so kennen, so ein bisschen diese erste Stunde zu überbrücken, um da so ein bisschen quasi einmal eine Runde soziales Gleitgel in die Menge.
Ja. Dass es ganz ein bisschen Dynamik gewinnt. Genau, man trifft sich dann. Und wir wollen ja auch, dass die Leute quasi, dass wir so ein bisschen rotierende Sitzplätze haben.
Und dann setzt du dich neu hin. Dann kannst du dich immer wieder auf diesen Vortrag beziehen oder zu dem gemeinsam gehörten Anfang, kann man immer sagen. Wir hatten ja vorhin denen den Vortrag gehört und die hatten ja den Punkt mit Überlastung im Sport. Das ist ganz interessant, ich hatte gerade jemanden so.
Also man kommt dann immer irgendwie besser ins Gespräch. Deswegen, ja, ich freue mich sehr auf diesen Abend. Das wird bestimmt ziemlich cool. Ich hoffe, dass der intergalaktische Personal Trainer aus dem Weltall Zeit findet.
Und dann runden wir auch, ich sage mal, die Gäste, die Gästerunde, runden wir ab. Das macht keinen Sinn. Ich will jetzt nicht an die Verwirrtheit von letzter Woche anknüpfen. Ich habe heute Morgen schon Nachrichten bekommen war wirklich krass verwirrt die letzte Woche Aber dann ist unsere Aufstellung an G ist dann auch perfekt Dann introducen wir nochmal gro aber seid euch sicher es werden sehr interessante und spannende Gäste sein.
Gut.
Anatomie des Hüftbeugers und Rückenschmerzen
Wolfgang, was gibt es Neues? Hast du irgendwas auf der Liste? Die letzten paar Folgen waren recht trainingsfokussiert. Deswegen dachte ich, eine Sache, die ich schon länger auf meiner Liste habe und die ein hochinteressantes Thema ist, ist, was ich mir notiert habe, ist Rückenschmerzen und der Hüftbeuger.
Das heißt, gerade aus Sicht des Trainings, aber vor allem aus Sicht der Therapie, welche Rolle spielt für dich der Hüftbeuger bei Rückenschmerzen? Das ist ja, vielleicht ist es so eine der ersten oder eine der großen Standardfragen in der Therapie oder ich sage mal ein Standardpatient, der in die Praxis kommt, hat meistens, würde ich mal schätzen, Knie oder Rücken. Und Rücken ist einfach so ein bisschen geprimed, dass der Hüftbeuger da Probleme macht. Und der Hüftbeuger hat einen großen Einfluss auf Rückenschmerzen, das stimmt.
Die Frage ist nur, wie. Und vielleicht müssen wir erstmal anfangen, was ist der Hüftbeuger? Also der Hüftbeuger ist der Iliopsoas, zumindest wird er häufig als der Hüftbeuger bezeichnet, weil er in der Funktion die Hüfte beugt. Aber der Iliopsoas besteht aus zwei Muskeln, aus dem Iliakus und aus dem Psoas.
Die beiden laufen dann zwar in Richtung ihres Ansatzes als Nachbarn nebeneinander her, aber kommen eigentlich von völlig unterschiedlichen Orten, weswegen sie auch bei einer konzentrischen Anspannung einen völlig anderen Einfluss auf die Körperstatik und auf die Körperhaltung haben. Das heißt, in der Funktion macht der Iliopsoas das Gleiche. er beugt die Hüfte sehr kräftig. In der Dysfunktion machen Iliakus und Psoas aber unterschiedliche Dinge. Und das ist schon sehr, sehr wichtig, das am Anfang zu verstehen.
Mythen über Muskelverkürzung und Ursachen von Spannung
Das nächste, was wichtig zu verstehen ist, ist, dass der Hüftbeuger, also der Hüftbeuger kann, wenn er viel Spannung hat, natürlich kann er die Wirbelsäule negativ beeinflussen, indem er sehr viele Zug- oder konzentrischen Kräfte oder auch isometrischen Kräfte auf die Wirbelsäule auslöst. Der Hüftbeuger, der verkürzt nicht, zumindest nicht so, wie wir uns das vorstellen. Das ist auch ein wichtiger Punkt, den man am Anfang klar machen muss. Der Hüftbeuger, der ist zwar sehr viel angenähert, wenn wir sitzen, aber dadurch verkürzt er jetzt nicht.
Denn in der Regel laufen wir auch noch genug oder wir liegen mit gestreckten Beinen mal im Bett. Okay, wir liegen auch auf der Seite mit angebeugten Beinen. Aber der Punkt ist, ein Muskel verkürzt nicht in dieser Geschwindigkeit. Wenn er das täte, dann wäre die Frage, warum andere Muskeln nicht mitverkürzen würden.
Also zum Beispiel, warum würde die Bauchmuskulatur nicht mitverkürzen, weil die ist ja auch ebenfalls angenähert und aktiv dehnen tue ich die Bauchmuskulatur eigentlich nie. Gleichzeitig müssten auch der Sternocleidomastoidäus oder die Scalini, die müssten auch verkürzen, denn mein Kinn befindet sich tendenziell eher in Beugung in Richtung Brustbein und nicht in der Dehnung. Ich dehne auch nie meine Halsflexoren oder meine Halsrotatoren. Die dehne ich nicht und die müssten aus dieser Logik heraus ja ebenfalls verkürzen.
Oder es müsste auch ein Masetamuskel im Kiefer, müsste auch verkürzen. Denn nachts halte ich meinen Mund ja acht Stunden lang geschlossen. Und wann halte ich mal meinen Mund wirklich aktiv offen? Höchstens, wenn ich beim Zahnarzt bin.
Das heißt, der Muskel müsste ja theoretisch auch verkürzen. Das tun sie aber nicht. Warum? Weil Muskeln einfach nicht so schnell verkürzen.
Der Muskel kann zu viel Spannung haben, das ist richtig. Und dann ist immer die Frage, warum hat der Muskel zu viel Spannung? Und da gibt es einfach verschiedene Ursachen. Einmal kann der Ursprung, der Ansatz des Muskels oder auch des Hüftbeugers räumlich verändert sein.
Dann haben wir ein statisches Problem. Und dann kann es sein, dass der Muskel einfach vorgedehnt ist. Und wenn der Muskel vorgedehnt ist, dann ist er verletzungsanfälliger, kann nicht so viel Kraft entwickeln. Das gefällt dem Körper nicht. und dann spannt er diesen Muskel mit einer leichten, dauerhaften, isometrischen Anspannung an.
Genau, und dadurch können dann zum Beispiel Rückenschmerzen entstehen. Es kann aber auch sein, dass ein mechanisches Problem vorhanden ist und wenn ein mechanisches Problem vorhanden ist, dann möchte der Körper diese Mechanik funktionell immobilisieren und das macht er ebenfalls, indem er die Muskulatur drumherum isometrisch anspannt, um einfach funktionell zu immobilisieren Und dadurch kann dann auch lokale Muskelspannung zu Rückenschmerzen führen. Also es ist zu komplex die Frage, aber was man sagen kann ist, der Hüftbeuger hat einen großen Einfluss, aber es ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt, Muskel verkürzt und deswegen habe ich irgendwelche Probleme, sondern man muss schon gucken, woher kommen die Probleme, was ist die Ursache dafür und erst wenn ich die Ursache behoben bekomme, dann kriege ich das Problem auch nachhaltig in den Griff.
Perspektiven aus Training vs. Therapie auf den Hüftbeuger
Wie gehst du mit dem Hüftbeuger um? Eine Sache noch, Wolfgang, vielleicht kannst du die gleich mitbeantworten. Das Gesäß, der Hüftstrecker, der ist ja immer untertrainiert. Der muss immer gekräftigt werden.
Der Hüftbeuger, der muss aber nie gekräftigt werden. Warum wird der Hüftbeuger nie gekräftigt? Das ist doch Quatsch. Sollte man das nicht ändern?
Nein. grundsätzlich ein Punkt, der mir wichtig ist, als ich damals bei deinem Modul 1 war, einer der Punkte, die ich mitgenommen habe, war genau der, dass quasi aus Sicht der funktionellen Anatomie aus Sicht der Bewegung der Hüftbeuger der Hüfte beugt, jedoch aus Sicht der Beckenposition eher genau das Gegenteil macht war für mich komplett neu habe ich aus der Perspektive noch nie gesehen, wenn natürlich ein jemand darauf hinweist, in dem Fall du, macht es natürlich vollkommen Sinn, dass gerade was dieses Thema Beckenposition angeht, was aus Sicht der Therapie ein größerer Fokus ist als aus Sicht des Trainings, super wichtig.
Ja, definitiv. Also für einen Trainer ist es wirklich nice to know und bestimmt cool für das funktionelle Verständnis vom Körper. Und wenn der Trainer auch noch ein bisschen mehr in dieses Kunden, die mit Schmerzen kommen, möchte ich adäquat behandeln. Wenn der da noch so ein bisschen rein möchte, dann ist es auf jeden Fall wichtig.
Aber ich sage mal, für einen Trainer oder einen Athletiktrainer, einen Strength Coach, der wirklich das Ziel hat, Kraft zu entwickeln oder Body Transformations zu machen, ist es nicht ganz so wichtig? Also lass mich das umformulieren.
Beckenposition und sportliche Leistungsfähigkeit
Aus Sicht des Trainings ist es nicht entscheidend, denn trainingstechnisch kann ich das nicht differenzieren. also beides macht ja die gleiche Bewegung das heißt wie will ich Iliakus und Soas unabh voneinander trainieren nat aus Sicht von Stretching Akupressur oder was auch immer du machst Tool war jetzt ein schlechtes Beispiel, denn für Eliopsoas funktioniert Tool nicht. Aber Stretching ist das beste Beispiel. Aus Sicht des Stretchings spielt das natürlich eine Rolle. Denn je nachdem, wie die Beckenposition ist, muss der Ansatz ein anderer sein, was Mobilitätsoptimierung angeht.
Das heißt, aus Training macht es nicht den Unterschied, aber gerade wenn Mobilitätsoptimierung Fall ist, ob jetzt aus Sicht des Schmerzkunden oder eben natürlich auch aus Sicht des Performancekunden, denn das Becken ist die Mitte. Je optimaler das Becken steht, desto größer mein Potenzial für Kraft- und Muskelaufbau. Je suboptimaler das Becken steht, desto schlechter, meine Basis für Kraft und Muskel. Was würdest du sagen, was ist die tendenziell suboptimalste Konstellation des Stands der beiden Beckenschaufel?
Eine nach vorne, eine nach hinten? Ah, kann man so gar nicht sagen. Tendenziell. Vielleicht sogar tendenziell, ist eine Frage, über die ich noch nie nachgedacht habe.
Vom ersten Gefühl vielleicht beide nach hinten, weil dadurch wird der Gluteus schon sehr stark angenähert und kann nicht mehr richtig aktiv arbeiten. Und dadurch hast du schon dann viele Probleme auch im Alltag, weil der Gluteus natürlich einer der stärksten Stabilisatoren vom Becken ist. Und wenn der nicht mehr funktioniert, weil er angenähert ist, plus sehr viel Zug auf der Oberschenkel Vorderseite, das wäre schon schlecht plus. Aber das würde zu weit führen und ist ein Nugget, was ich auf jeden Fall nur im Seminar raushauen möchte.
Ne, wenn ich das jetzt im Podcast sage, dann würde die alle sagen, oh mein Gott, das ist ja so logisch, aber dafür müsst ihr schon zum Seminar kommen.
Fallstudie: Eisschnellläufer mit Knieschmerzen
Es ist witzig, wir hatten heute Morgen, hat mir ein Inder geschrieben, er ist absoluter Top- Profi im Speedskating und im Eisschnelllauf und der hat mir geschrieben und hat geschrieben, hi Thomas, do you think it's possible I have Pesanserinus bositis tendinopathie, my hamstrings are quite tight and glutes and inner quadriceps are weak. und es ist so, okay, also er sagt so vor allem primär der Quadrizeps und da habe ich gemeint, nee, ich glaube, dass du einfach ein Ilium anterior hast, warum? Weil wenn du ein Ilium anterior hast, sind die Hamstrings unter Zug und der Quadrizeps ist angenähert und deswegen ist der Quadrizeps weak und er sagt so, okay, and that's causing the medical knee pain, also medialer Knieschmerz, ja, richtig, warum? wegen Semi-Membranosus, Semi-Tendinosus.
Die kommen ja unter Zug, durchs Ilium anterior. Okay, and that's causing the medical knee pain. Going to Korea today, and any of your physio-friends there. Es war so, ja, es ist so geil.
Der schreibt einfach, ey, ich habe Knieschmerzen auf der medialen Innenseite. Meine Hamstrings sind brutal tight. Mein Quadrizeps funktioniert nicht. Da kriege ich keine Kraft drauf.
Und du weißt sofort, ist doch völlig logisch, was der Kerl hat. Ich weiß nicht, wo es herkommt. Dafür müsste ich ihn untersuchen, aber ich werde es mit dem FaceTime, werde dem Correctives aus den Basismodulen anleiten und werde dann versuchen, dem Physio zu erklären, falls er dafür offen ist. Also ich finde es immer schwierig, wenn jemand anrufen sagt, hier ist der Profi, ich sage dir jetzt mal, wie es geht.
Aber wenn der Physio vor Ort offen ist, beziehungsweise anscheinend hat er keinen Physio mit, das heißt, er wird dort zu irgendjemandem gehen und dann würde er sagen, mein Physio aus Deutschland würde gerne mit dir reden. und dann werde ich dem sagen, was meine Einschätzung ist, wie man es wegbekommt. Aber ich weiß genau nach der Beschreibung, safe, weiß ich, was er hat. Und du hättest das auch gewusst. Ja.
Ja.
Ursachen für gluteale Inaktivität und langes Sitzen
Jetzt habe ich kurz den roten Faden verloren. Alles gut, das kenne ich. Ich kenne das. Das ist der, ja.
Vor allem, wenn einer so lange monologisiert, dann macht man dann doch irgendwie nebenbei, geht man noch mal Notizen durch oder so. Deswegen verstehe ich es voll. Ich habe gerade überlegt, was der Punkt war, mit dem wir eigentlich angefangen haben. Der Punkt war inaktives Gesäß, inaktiver Soas oder Iliopsoas und Training.
Beziehungsweise Hüftbeuger. Der Hüftbeuger, Iliopsoas, Hüftbeuger. Rectus femoris und TFL gibt es ja auch noch. Warum ist das Gesäß statistisch inaktiv? mehrere Gründe.
Sicherlich einer ist, dass wir sehr viel sitzen. Richtig. Kein Muskel mag, wenn da ständig Druck drauf ist. Genau, das ist Punkt eins.
Punkt eins. Keiner mag, wenn Muskel drauf kommt. Und Punkt zwei. Wenn du sitzt, kippt die Beckenschaufel tendenziell nach hinten.
Vor allem, wenn du fläst, dich nach hinten lehnst und dann noch den Oberkörper nach vorne, dann hast du richtig viel Kyphose oder Endlor-Dosierung in der Lendenwirbelsäule. Dadurch Tendenz, Beckenschaufel nach hinten, Illum posterior, deswegen sehr stark vorangenäherter Muskel und deswegen erhöhte Innenaktivität. Weiterer Punkt aus Sicht der Bewegung, das Gesäß ist ja gerade für die Endstreckung in der Hüfte zuständig und die Endstreckung in der Hüfte wird eigentlich relativ häufig verwendet bei höherer Kraftentwicklung, wenn wir rennen und springen, was eigentlich grundsätzliche Bewegungsabläufe sind. die aber heutzutage kaum noch gemacht werden.
Also das Gesäß arbeitet aus Sicht der Kraftentwicklung am optimalsten in der terminalen Streckung der Hüfte, sprich Springen und Sprinten oder Springen und Rennen, was natürlich bei den meisten heute nicht mehr machen. Und dementsprechend nicht nur, dass der Muskel direkt deaktiviert wird durch das Sitzen, sondern er wird auch kaum noch aktiviert und in seiner primären Funktion verwendet. Das ist sicherlich so eine Kombination, die beiden Hauptfaktoren, warum das Gesäß nicht optimal arbeitet.
Progressionspotenzial in der Programmgestaltung
Deine ursprüngliche Frage, um jetzt den Kreis zu schließen, warum trainieren wir den Hüftbeuger nicht? Die kurze Antwort ist, weil sein Progressionspotenzial sehr gering ist und gleichzeitig der primäre Fokus auf den Hüftburger die Aktivierung und nicht die Stärkung sein sollte. Im Gegensatz zum Gesäß, welches ein Muskel ist, mit einem riesen Progressionspotenzial für Kraft und Muskelzuwachs. Und gerade aus Sicht des Trainings die Grundidee ist immer seine Trainingszeit in Muskeln zu investieren die das gr Progressionspotenzial in Kraft und Muskelzuwachs haben Ein Faktor ist nat die Gr des Muskels Ein anderer Faktor ist natürlich, wie weit ist der Muskel von seinem Potenzial entfernt.
Also wenn wir zum Beispiel so etwas nehmen, Außenrollatoren, Infraspinatus, Terras minor und du basierend auf Ratios 10 Kilo bewegen solltest bei kurzer Außenrollation Ellbogen auf dem Knie, Du aktuell aber nur zweieinhalb Kilo bewegst, dann ist natürlich das Potenzial zum Wachstum absolut nicht besonders hoch, denn 10 Kilo ist nicht viel Gewicht in Relation zu dem, was man bei zum Beispiel Kniebeugen verwenden kann. Aber in Relation zu dem Potenzial, zu dem relativen Potenzial dieser Übung ist das Progressionspotenzial sehr hoch und entsprechend macht das auch Sinn, in dem Fall natürlich kleinere Muskeln zu trainieren.
Die große Frage ist immer, wo ist das größte Progressionspotenzial? Absolut und relativ. Die Menge der Muskelmasse, die angesteuert wird bei einer Übung, ist natürlich ein guter Indikator, jedoch nicht der einzige, sondern ebenfalls ist wichtig herauszufinden, wie weit ist dieser Muskel entfernt von der optimalen bzw. maximalen Kraftentwicklung, die möglich ist in Relation zum Rest, was ein essentieller Bestandteil ist von der Art und Weise, wie ich Programmdesign angehe. Denn wenn du darin investierst, in das, was das größte Progressionspotenzial hat, dann hast du einfach rechnerisch die größte Möglichkeit für Fortschritt.
Korrekturübungen für Elite-Athleten
Vielleicht kann man auch an der Stelle nochmal sagen, liebe Grüße und herzlichen Glückwunsch an Lisa Marie Schweitzer, die, ich glaube, Dritte wurde jetzt bei ihrem Wettkampf im Gewichtheben und wo du auch die ganzen Correctives programmiert hast. Ich glaube, das ist kein Geheimnis. und die auch bei mir in Behandlung ist. Es ist schon krass, ne? Also wie die, die hat schon, obwohl sie ja Gewichtheberin ist, sagt sie auch, sehr viel davon partizipiert, nochmal diese Correctives von dir zu machen, um einfach, ja, nicht nur diese sportartspezifische Muskulatur, sondern auch ein homogene, stabilisierendes Muskelkorsett zu haben, das einfach viel besser stabilisieren kann.
Ja. Definitiv. Ja. Ich liebe es immer.
Ich mache da immer so ein Rätsel in meinem Kopf, mit welcher Antwort du um die Ecke kommst, Wolle. Wie viele Optionen gibt es denn? Ja. Ja, definitiv.
Oder? Sehr schön. Wolfgang, gibt es noch einen Hamza? Fragt, weil ich bin diesmal der Schuldige.
Ich muss jetzt gleich schon los, deswegen mehr Kulpa, dass die Folge so früh zu Ende geht, aber durch das Meeting, das Wolfgang und ich vorher hatten, wird euch in Zukunft sehr viel geiler Content auf Social Media noch präsentiert. Deswegen, falls ihr es nicht tut, was ich jetzt glaube, folgt uns gerne, folgt gerne Wolfgang, folgt gerne uns und folgt auch gerne dem YPSI. Da wird sehr viel fachlich bezogener Content noch kommen.
Hamza fragt: Was ist ein Kapaun?
Wolfgang, gibt es noch ein Hamza fragt zum Abschluss der Folge? Natürlich. Oh ja, oh ja. Hamza fragt.
Thomas. Stopp, ich möchte erst wissen. Ich liebe es auch, Wolfgang, da noch so einen Spannungsbogen aufzuziehen, bevor wir jetzt irgendwie einfach nur die Frage raushauen. Ist es eine Frage, die du hättest beantworten können?
Die Frage ist, wann? Gestern Mittag? Nein. Gestern Abend?
Ja. Weil du die Antwort dann kanntest, oder was? Ja. Okay, glaubst du, dass ich die Antwort kenne?
Nein. Das ist eigentlich so eine frustrierende Kategorie. Ich weiß gar nicht, warum wir die überhaupt eingeführt habe. Die Grundidee, von haben sie eine Frage, ist ja mittlerweile, dass wir ein ein Potpourri aus Unnützem Wissen erzeugen.
Genau, Fun Facts. Okay, komm, mach. Thomas, was ist ein Kapauen? Entschuldigung, ich glaube, die Verbindung war schlecht.
Was ist ein was? Kapauen. Kapauen. Ja.
Kampauen. Kappauen. Kappauen? K-A-P-A-U-N.
Kappauen. K-A-P-A-U-N. Kappauen. Das ist ein Kappauen.
Ich gebe dir einen Tipp. Es ist ein Tier. Ein Kappauen. Ist das irgendwie eine Mischung aus einem anatolischen Hirsch und irgendeiner Ziege?
Nee. Ist ein kastrierter Hahn. Bei sowas frage ich mich immer... Ein kastrierter Hahn.
Ich frage mich bei sowas immer, wie Hamzas Alltag aussieht. Weißt du? wann in seinem Prozess des Alltagserlebens, wann kommt er dazu, sich irgendwie so eine Scheiße, also wo konsumiert er das? Das war in einem Kochbuch. Ah.
Wirklich, und da war die Empfehlung eher einen kastrierten als einen unkastrierten Hahn zu nehmen? Tatsache. Da war das Rezept für eine Brühe und diese Brühe hat spezifisch nach eineinhalb Kilo Fleisch von einem Kapun, also Englisch für Kapauen, gefragt.
Schlussbemerkungen und zukünftige Themen
Siehste, Wolfgang, sind wir doch schon wieder mindestens um 10 Informationen reicher durch diesen Podcast. Wenn euch der Podcast gefällt, Freunde, lasst mal einen Stern da. Unser Ziel ist es, jetzt dieses Jahr mit 1605 Sterne Bewertungen aus diesem Podcast rauszugehen. Ich announce jetzt einfach mal das Ziel.
Nehmt euch auch gerne das Handy von der Freundin, dann habt ihr immer einen Grund, da auch mal reinzugucken. Sagt einfach, Schatz, sorry, ich muss hier Thomas und Wolle muss ich eine 5-Sterne-Bewertung abgeben. Und genau. Deswegen gebt uns gerne 5 Sterne.
Wir freuen uns sehr. Ansonsten, mehr Kulpa, dass die Folge so kurz geworden ist, ist meine Schuld. Nächste Woche geht es weiter. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, ich habe ganz viele Nachrichten bekommen in letzter Zeit und habe sehr viele Fragen auch auf die Liste aufgenommen.
Von der Frage von Simon über Training der Fußmuskulatur, über Martin mit 10 Spreizern, über Maria mit Schwachstellen zu stärken machen, wie kann man das tun, haben wir ganz, ganz viele Themen, die in den nächsten Wochen kommen. Schreibt uns gerne weiter Themenvorschläge an Wolfgang oder an mich, wir freuen uns sehr und eine gute Woche wünsche ich und ich habe euch alle lieb und freue mich, bis bald. Ciao und gute Woche.