Einleitung und Kreuzheben mit Zughilfen
Guten Morgen, Thomas. Guten Morgen, Wolfgang. Mit voller Energie und guter Laune starten wir in die neue Woche. Es ist Montagmorgen.
Herzlich willkommen beim Training und Therapie Talk. Was geht ab? Läuft. Sollen wir direkt weitermachen, wo wir vor 30 Sekunden aufgehört haben?
Ja, also wir haben schon so viele Themen im Vorgespräch gemacht. Heute kommt auf jeden Fall der Unterschied zwischen Kreuzheben und damit starten wir direkt rein. Kreuzheben mit Zughilfen versus Kreuzheben ohne Zughilfen. Und ich erkläre, weil ich diese Diskussion letztens hatte, den Unterschied von arithmetischer und geometrischer Rendite.
Den verstehen nämlich sehr, sehr viele Leute nicht. Und weil ich in letzter Zeit häufiger irgendwie mit Menschen konfrontiert wurde, die gerne am Kapitalmarkt investieren. und das ein großes Interessen- und Themengebiet meinerseits in den letzten Jahren geworden ist, möchte ich diese Unterschiede kurz erklären. Aber wir starten direkt rein. Wolfgang, es gibt Menschen, die machen Kreuzheben mit Zughilfen und ohne.
Eigentlich ein super Thema, kann man ganz viel aufmachen. Ich habe jetzt im Gym, vielleicht ist das die kurze Einleitungsgeschichte. Das war drei, vier Tage her, war ich im Gym, habe ich ein junges Mädchen gesehen neben mir, die hat Kreuzheben gemacht mit Zughilfen. Aber mit doppelt supinierten Händen.
Also nicht im Kreuzgriff, das heißt eine Hand proniert und eine supiniert, sondern mit doppelt supinierten Händen und Zughilfen. Was erstmal ein Riesenkampf war, diese Zughilfen, um die Langhandel zu bekommen. Und dann habe ich mich aber auch gefragt, wie kommt man auf die Idee, das zeigt dir ja keiner proaktiv. Ich glaube jetzt auch nicht, dass irgendwelche Fitness-Influencer damit anfangen.
Also ja, manchmal bin ich immer so geneigt. Lass mich das mal von einer anderen Richtung aufrollen. Und zwar, wir hatten es gerade darüber, über die Anfänge. Und ich habe mich erinnert, es gab, ich kann mich an drei Diskussionen erinnern, Ich habe angefangen als Trainer zu arbeiten 2007 2008 2008 habe ich angefangen 2007 im Oktober wenn ich mich richtig erinnere 2007 Oktober September und dann 2008 2009 2007 habe ich angefangen das hei diese Diskussion muss irgendwo 2008 gewesen sein Also ich war ganz am Anfang meiner Laufbahn als Trainer und da gab es in den Anfangszeiten dann sogar die alten Hasen das war ich damals, Mitte 20, und die haben natürlich viel gewusst, weil sie schon länger da waren und da habe ich so ein paar Diskussionen geführt, drei davon erinnere ich mich noch, wo ich echt da saß und dachte, diese Diskussion ist so absurd, Und die überzeugt waren, dass ihr Punkt natürlich richtig ist.
Eine dieser Diskussionen war eben die Aussage, dass bei Kreuzheben grundsätzlich ohne Schlaufen, denn quasi der Griff ist ein Schutzmechanismus des Körpers, um zu verhindern, dass man mit zu viel Gewicht den Rücken überlädt oder die hintere Kette überlädt Und somit quasi es keinen Sinn macht, Schlaufen zu verwenden, um nicht diesen Schutzmechanismus des Körpers auszuschalten. Sprich, das maximale Gewicht, das du greifen kannst, ist das maximale Gewicht, das du kreuzheben solltest. Dass der gesamte Bewegungsapparat irgendwo belastet werden soll. Genau, das ist der Kreuzheben, das du verwenden solltest.
Erkennt mal der Langhandel bei einer Kniebeuge. Wo ist da der limitierende Faktor? Es ist so eine Diskussion gewesen. Ich habe mich tatsächlich wirklich bemüht.
Der war wahrscheinlich damals zehn Jahre älter als ich und hat Sportwissenschaften studiert und macht wahrscheinlich Krafttraining schon. Ich habe damals ein paar Jahre Krafttraining gemacht. Der hat wahrscheinlich 20 Jahre Krafttraining gemacht und so weiter. Auf jeden Fall.
Das waren drei Diskussionen, die ich geführt habe in dieser Komplenanzahl, an mich ich heute noch erinnere. Ich habe mir gedacht, hä? Ich erklär es dir und du argumentierst, ohne dass deine Argumente auch nur ansatzweise irgendeine Grundlage haben. und das war eben einer der, an die ich mich erinnere, dieses Thema, kein Schlaufen bei Glimmzügen, bei Kreuzheben, nicht bei Glimmzügen. Es gibt wenige Übungen, wo Schlaufen grundsätzlich Sinn machen.
Kreuzheben, insbesondere Kreuzheben mit einem doppelt ponierten Griff, was der Griff ist, den ich grundsätzlich empfehle, außerhalb des Powerliftings. Man muss auch dazu sagen, mittlerweile gibt es Powerlifting-Wettkämpfe, wo Schlaufen erlaubt sind. So wurde unter anderem auch der letzte Weltrekord im Kreuzhebentor, hat auch Schlaufen verwendet, was ganz interessant ist. Wenn du ein Kreuzheben machst in dem keine Schlaufen erlaubt sind musst du am Ende vom Tag den gemischten Griff nehmen den Kreuzgriff oder ein Hand proniert ein Hand subiniert weil du damit einfach deutlich st bist beziehungsweise deutlich mehr Gewicht heben kannst.
Aber außerhalb dessen Aussieheit spricht grundsätzlich alles für den doppelt pronierten Griff und beim doppelt pronierten Griff ist für die absolute Mehrheit einfach eine Schlaufe notwendig. Du hast Gewichtheber, also Gewichtheber verwenden Schlaufen im Training, um ihren Griff einfach nicht zu sehr zu ermüden beziehungsweise den Griff zum Limitieren und Faktor zu machen. Und du hast halt Gewichtheber, die sind imstande, die Stange zu greifen und alle vier Finger über ihren Daumen zu legen. Also nicht so Hook-Grip-mäßig, nur so ein Finger einzuklemmen, sondern live schon Gewichtheber gesehen, auch Top-Gewichtheber.
Wenn du die Hände anschaust und dann anschaust, wie die Stange greifen, jeder kann das mal beim nächsten Mal im Gym versuchen, Stange greifen und alle vier Finger über den Daumen zu legen. so groß sind die Hände. Oder guck dir mal die Hände von diesem Lascher an oder guck dir die Hände an von diesem Iraner, diesem Salimi. Das sind solche Riesenhände. Wenn du so Riesenhände hast, klar, kommst du mit deutlich weniger oder gegebenenfalls auch keinen Schlaufen zurecht.
Für alle anderen, der Griff ist der limitierende Faktor. Du reduzierst den Trainingseffekt auf die Zielmuskulatur und das Kreuzheben ist kein Griffkrafttraining. Das Kreuzheben ist in erster Linie im Training der hinteren Kette, du trainierst die Hüftextension. Da keine Schlaufen zu nehmen, ist einfach so limitiert und keine Schlaufen zu nehmen, ist definitiv auch keine Garantie, dass du dich nicht verletzt.
Vor allem die Progression der Muskulatur, selbst wenn sie jetzt gleichmäßig voranschreiten würde, würde ja aufgrund der Größe und der Leistungsfähigkeit der Muskulatur gar nicht matchen. Das heißt, wenn ich jetzt mit Kreuzheben anfange mit 40 Kilo, als Beispiel und meine Hände können das halten, dann wird ja über die Zeit meine hintere Kette und die großen Muskeln so viel stärker und die Griffkraft kommt gar nicht automatisch hinterher. Die hat auch gar nicht so einen riesigen Leistungsoutput wie die richtig, richtig großen Muskeln. Das heißt, du kommst automatisch an die Grenze, wo du nicht mehr das Gewicht halten kannst.
Und was ich sagen muss, selbst wenn du das Gewicht manchmal halten kannst, dann leidet darunter die Bewegungsausführung, Weil du bist dann so konzentriert das Gewicht zu halten dass die Qualit die Bewegungsqualit total schlecht wird Du hast dann irgendwie keinen Fokus mehr du sp die Muskulatur nicht mehr die du bewegen m Also das finde ich auch sinnlos Also es geht gar nicht um Max aber selbst wenn du jetzt irgendwie mehrere Wiederholungen machen würdest, ich weiß, dass du kein Riesenfreund bist von großem Volumen beim Kreuzheben, aber wenn du jetzt 80 Kilo, sag ich jetzt mal, für 10 Wiederholungen machen würdest, dann würden bei den letzten Wiederholungen die Griffkraft vielleicht so leiden bei dir, ist natürlich sehr individuell, dass du dich nicht mehr auf die Bewegung konzentrierst.
Und ich sehe das im Gym immer wieder, dass du Leute hast, die hohes Volumen auch bei Kreuzheben machen und die Bewegungsausführung wird von Wiederholung zu Wiederholung zu Wiederholung deutlich schlechter. Das kennt jeder. Auch jeder, der Latziehen macht, weiß, die ersten sechs Wiederholungen sind sehr sauber und die zehnte, da kommt Schwung rein, da gehen die Schultern nach vorne, da hast du auf einmal eine Innenrotation im Oberarm. Das wird alles nicht mehr so richtig sauber und kontrolliert.
Und das ist ja auch irgendwo okay. Schon Arnie hat gesagt, kontrolliertes Abfälschen ist in Ordnung, aber kontrolliert und nicht unkontrolliert.
Die Logik hinter der Griffkraft als limitierender Faktor
Ja, krass. Aber das ist ja das Problem, diese Geschichte klingt ja so super logisch. Das ist ja das große Problem der gesamten Welt, glaube ich, dass Geschichten, die logisch klingen. Es gibt ein Zitat, das heißt, nichts ist so mächtig wie eine gute Geschichte, darum ist es manchmal fast egal, ob sie stimmt, hat Carlos Hannemann über den Untergang der Credit Suisse mal gesagt.
Und wenn du eine Geschichte hast und die klingt so logisch und so gut, wie gesagt, dann hinterfragt die auch keiner mehr. Und die Geschichte, die Griffkraft ist die limitierende Faktor für Kreuzheben, du sollst auf keinen Fall mehr heben, als du halten kannst, klingt ja im ersten Moment so super logisch. Das ist ja auch wie, du hast Rückenschmerzen, weil dein Hüftbeuger verkürzt ist, deswegen musst du den Hüftbeuger dehnen und der Hüftbeuger verkürzt, weil wir so viel sitzen und angenähert. Das klingt super, super logisch, die Geschichte klingt total gut und niemand hinterfragt, ob das überhaupt einer gewissen Logik folgt.
Deswegen, ja, krass. Also Zughilfen.
Arten von Zughilfen und Zughaken im Vergleich
Folgende Frage noch, Wolfgang, es gibt ja verschiedene Formen von Zughilfen. Es gibt die klassischen Zughilfen, die einfach nur so eine Triangel sind, so eine Schlaufe um dein Handgelenk und die du dann um die Stange herumwickelst. Und es gibt ja auch für die Faulen diese Haken. Genau.
Jeder, der schon ein bisschen... Genau, also ich denke, die Meinung ist klar, aber ich dachte, wenn wir jetzt schon bei dem Thema Schlaufen mal wieder sind, dass wir es vielleicht trotzdem nochmal thematisieren für Leute, die noch nicht eingestiegen sind. Vielleicht erklär nochmal, Was ist der Unterschied, was sind die Vor- und die Nachteile? Also die Haken sind irrelevant.
Erklär das aber tausend Amazon-Kunden, die die bestellt haben, weil sie gedacht haben, sie haben Zugschlaufen gedribbelt und müssen sich jetzt nicht jedes Mal beim Satz da drum wickeln. Ja, nein. Mich hat tatsächlich in den letzten 15 Jahren niemand nach diesen Haken gefragt. Das letzte Mal, dass ich nach Haken gefragt wurde, war wirklich ganz am Anfang meiner Trainerkarriere.
Die Stabilität der Haken, insbesondere bei hohen Gewichten, ist nein. Ja, und ich finde, was auch ein ganz klarer Grund gegen diese Haken ist, ist, wenn du das Gewicht fallen lassen willst, kommst du teilweise nicht richtig raus. Und bei den Schlaufen machst du die Hand auf und in dem Moment löst sich auch die Schlaufe und das fällt. Weil du hast schon manchmal auch, es kommt selten vor, aber es gibt Menschen, die tendieren dazu. hebst ein Gewicht an und irgendwie merkst du, es hat sich nicht so geil lang gefühlt, es ist so ganz leicht, irgendwie mal in den Rücken gezogen.
Das kennt jeder, das ist auch kein riesiges Problem, da ist strukturell in der Regel nichts kaputt gegangen. Volkstümlich würde man sagen, die Hexe hat kurz geschossen und dann ist es häufig besser, du lässt das Gewicht einfach ab, anstatt es jetzt irgendwie wieder langsam runter zu bringen. Und dann ist es schon besser, wenn du diese Zugschlaufen hast, anstatt diese Griffe. Wenn wir bei den Schlaufen sind, hier unterscheide ich grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien.
Kategorie 1 ist das Material. Das ist entweder so ein Gewebe oder es ist Leder. Leder ist um Welten besser. Es ist weicher, geschmeidiger und wesentlich haltbarer.
Also für die, die schon mal so Gewebe verwendet haben und es viel verwendet haben. Ich habe schon mehrere Schlaufen in meiner Trainingskarriere gerissen. Die nutzen sich einfach ab und reißen irgendwann. Leder ist deutlich haltbarer.
Ich habe noch nie Leder durchgerissen und es ist auch deutlich angenehmer um die Hand. Und die zweite Kategorie ist, wie ich diese Schlauche verwende. Da gibt es grundsätzlich zwei Optionen. Die Option 1, also diese Schlaufen haben an einem Ende grundsätzlich so ein Loch, wo ich quasi das andere Ende durchfädle, dass ich mir so um das Handgelenk legen kann.
Das ist grundsätzlich die beste Option für vor allem Übungen wie Kreuzheben Wenn ich jedoch sowas wie Gewichtheben mache mit Schlaufe dann will ich nicht das Ende durch das Loch am anderen Ende durchf sondern ich will die Schlaufe offen verwenden Das ist auch etwas, was ich im Gewichtheber-Seminar hier immer zeige. Denn sobald du über Kopf arbeitest, ja, die Schlaufe geht auf, aber die Schlaufe ist zu an der Innenseite des Handgelenks. und an dem Punkt, an dem dir die Hand nach hinten abhaut, hast du das Problem, dass die Schlaufe nicht schnell genug aufgehen wird und das ist für deine Schulter ganz, ganz schlecht.
Während wenn du das eine Ende nicht durch das Loch am anderen Ende fädelst, sondern die Schlaufe offen verwendest, löst sich die Schlaufe, sobald du loslässt, komplett und fällt einfach auf den Boden. Dementsprechend für sowas wie Reißen ist die offene Variante, die mit Abstand der bessere, weil sichere.
Grifftraining und ergänzende Übungen
Ja, definitiv. Sehr gut. Trotzdem finde ich, es gehört dazu, dass man am Anfang natürlich nicht direkt mit Zughilfen startet. Wenn ihr Trainingsanfänger seid, dann ist eine Grundentwicklung von Unterarm- oder Haltemuskulatur sinnvoll.
Nicht direkt ins erste Training mit Schlaufen gehen, startet erstmal ohne rein. Und dann lohnt es sich auch parallel zum Kreuzheben vielleicht, wenn ihr Zeit habt, noch Griffkrafttraining zu machen. Was wären so deine Top-Übungen, um die Griffkraft zu trainieren? Parallel dazu, dass man vielleicht dann auch schon als fortgeschrittener Athlet, Athletin Kreuzheben mit den Zughilfen macht.
Aber natürlich ist es ja immer sinnvoll, wenn du mehr Griffkraft hast. Wichtiger Punkt ist hier, Kreuzheben ist die einzige Übungsgruppe, bei der ich grundsätzlich Schlaufen empfehle. Also Kreuzheben in jeglicher Form, Langhandel vom Boden, Rumänisch, Trapper. Bei allen anderen möglichen Übungsgruppen, zum Beispiel Langhandelrudern, Kurzhandelrudern, Klimmzüge, Curls.
Ich habe sogar mal jemanden gesehen, der hat Zughilfen für Bankdrücken verwendet. True story. Empfehle ich grundsätzlich keine Schlaufen. Also das sind alles Übungen, bei denen nicht Lasten verwendet werden, die so hoch sind, als dass der Griff relevant limitierend ist.
Natürlich kann bei sowas wie zum Beispiel Kurzhandelrudern, sobald du da ein bisschen stärker geworden bist und 50, 60, 70 Kilo Ruderst, kann der Griff limitierend sein. Wenn er das aber ist, dann ist einfach deine Griffkraft grunds viel zu schwach Und dann ist nat das direkte Griffkrafttraining die die L und definitiv auch das indirekte Griffkrafttraining Indirektiges Griffkrafttraining ist ein recht breites Feld dementsprechend im Modul 2 decke ich das grunds am Ende ab In einem Satz der Griff braucht mehr Volumen Frequenz und Variation als jede andere Muskelgruppe das ist das, was den Unterarm besonders macht.
Ja, perfekt.
Produktivitäts-Hacks und Tastatur-Shortcuts
Ey Wolfgang, sind wir doch direkt wieder mit Fachlichkeit in die Podcast-Folge startet, mega. Ich muss auch sagen, ich wurde in letzter Zeit wirklich mehrfach darauf angesprochen. Ich wurde in einem coolen Klamottenladen hier in Frankfurt angesprochen, Shoutout. Dann wurde ich im Gym zweimal angesprochen.
Ich habe das Gym gewechselt, ich bin jetzt in einem normaleren Gym, nicht mehr in dieser Eisenschmiede, wo ich vorher war, die ich trotzdem sehr gerne gemocht habe, aber vor allem im Winter war es da echt arschkalt. Also es waren, wenn es draußen minus vier Grad waren, waren es da drin fünf Grad. Okay. Und jetzt wurde ich sogar im Apple Store auch angequatscht.
Krass, Alter, wirklich. Also vielen, vielen Dank. Vielleicht an der Stelle, ich habe ein neues MacBook, mein altes ist kaputt gegangen, bin aber sehr zufrieden mit der Qualität, muss ich wirklich sagen. Habe jetzt zwei MacBooks in zehn Jahren gebraucht.
Ja, doch, das ist korrekt. Ich habe mein erstes MacBook habe ich wirklich noch in der Physio-Ausbildung gekauft gehabt, glaube ich. Also nee, ist sogar, war wahrscheinlich schon länger her. Nee, das ist länger her.
Okay. Crazy. Ja, das habe ich aber nicht mehr. Stimmt, das waren drei MacBooks.
Drei MacBooks und das ist echt lange her. Also die halten wirklich lange, keine bezahlte Werbung. Und ich wollte aber an der Sache, an der Stelle vielleicht nochmal, das ist so eine kleine Randnotiz, die ich hatte, euch einen Shortcut mitgeben, der mich sehr begeistert. Ich arbeite total viel mit Shortcuts, also ich glaube so Command-C für die alle Apple-User ansonsten Steuerung-C, Command C für Kopieren, Command V mit Einfügen, Command A für alles.
Das sind ja Standards. Es gibt aber, Wolfgang dachte schon, okay, unangenehm schlechter Tipp, den der Thomas gerade sagt. Es gibt folgende Situationen und die kennt jeder von uns, der mit diesen Shortcuts arbeitet. Du kopierst einen Text zum Beispiel aus Wikipedia und möchtest den irgendwo anders einfügen, dann nimmst du ja automatisch die Schriftart, die Schriftgröße und gegebenenfalls auch Links mit.
Weißt du, was ich meine? Ja. Das kannst du du kannst beim Einf kannst du das weglassen und zwar du kopierst den Text ganz normal mit Command C Dann gehst du auf das neue Dokument und kopierst ihn mit Command Option und ganz links diese Hochstelltaste die du benutzt um einen Buchstaben gro zu machen Ist ein bisschen aufwendiger, aber wenn du die drei Tasten gedrückt hältst und dann das V drückst, dann kopiert er aus der Zwischenablage und übernimmt den Textstil in dem Dokument, in dem du gerade schreibst. Abgefahren.
Command, Option, Hochstelltaste, V statt nur Command, V. Genau. Du kannst ja mal das Beispiel machen, gehst jetzt auf Wikipedia, nimmst dir in Wikipedia einen großen Artikel, da sind ja immer irgendwelche Links und so, fügst den in ein Dokument ein, in dem du gerade schon am Schreiben bist. also dass Pages oder Word auch weiß, welche Schriftart du gerne hättest, machst Einfügen und dann hast du es exakt in dem Stil, in der Größe, in der Schriftart eingefügt und musst den Text nicht jedes Mal noch individuell nachbearbeiten. Smart.
Großartig. Das ist nicht schlecht, oder? Ja. Willst du noch einen Techniktipp, der mich begeistert?
Schieß los. Das ist der Moment, wo du sagen musst, ja, saugeil, immer her damit. Tommys Technikecke, Alter, ich sehe es schon. Also pass auf, für alle iPhone-Nutzer, ihr geht auf Einstellungen.
Dieser Podcast hat, ah doch, wir haben eben noch über Zugeschlaufen geredet. Du gehst auf Allgemeinen dann auf Tastatureinstellungen und bei den Tastatureinstellungen auf deinem iPhone, da würdet ihr finden die Textersetzung. Und bei Textersetzung, da könnt ihr zum Beispiel Texte eingeben, die ihr immer wieder tippen müsst und dafür Shortcuts hinterlegen. Also zum Beispiel habe ich meine E-Mail-Adresse, die ich immer wieder eingeben muss irgendwo.
Also meine E-Mail-Adresse ist... Und dann habe ich als Kurztext oder als Code auf meiner Tastatur zum Beispiel T1. Sobald ich T1 eingebe, kommt meine E-Mail-Adresse. T2 für meine zweite E-Mail-Adresse.
B1 für meine erste Business-E-Mail-Adresse. Oder aber auch ganz häufig kriege ich... Was könnt ihr noch machen? Ihr könnt zum Beispiel Geburtstagsgrüße, also meine Geburtstagsgrüße, ich verschicke eigentlich nur Geburtstagsgrüße an Menschen, die mir wirklich wichtig sind, weil ich vergesse auch Geburtstage relativ oft, das hat nichts mit meiner emotionalen Bindung oder Empathie für diese Menschen zu tun, sondern ich bin einfach super schlecht, was Geburtstag angeht, mehr Kulpa, aber ich habe Ein Kumpel, der hat sich da zum Beispiel so einen Standardtext für Geburtstage reingelegt.
Und dann so, hey, ich wünsche dir alles Gutes zum Geburtstag. Ich hoffe, du hast dich beschenken lassen und feierst ordentlich. Viele liebe Grüße und ich wünsche dir ein erfolgreiches und gesundes neues Lebensjahr. Irgendwie sowas.
Und wenn der den Text Geburtstag eingibt, dann kommt dieser Text automatisch. Und dann kann er ihn verschicken. Also ihr könnt bei Textersetzung, könnt ihr euch auf jeden Fall grundlegende Nachrichten auf eurem iPhone speichern. Genau, das dazu.
So habe ich zwei Techniktipps rausgehauen. Sehr schön. Hast du ein Hamza-Fragt?
Schulerinnerungen und verschiedene Lehrstile
Natürlich, Tami. Ah ja, Weltklasse. Dann machen wir das Hamza-Fragt und dann erkläre ich noch den Unterschied zwischen einer arithmetischen und einer geometrischen Rendite. Ich habe eine grundsätzliche Frage.
Tami, was waren deine Lieblingsfächer früher in der Schule? Sport. Und dann war ich ja ganz oft nicht da. Ich war wirklich sehr oft nicht da, muss ich sagen.
Politik. Welche Schule warst du, dass du Politik hattest? Ich habe Fachabitur gemacht in Wirtschaft und Verwaltung. Da gab es Politik.
Was hast du gelernt in Politik? Eigentlich nicht viel, aber der Politiklehrer war grandios. Der hat die ganze Zeit geredet und nichts gesagt. Shoutout, Herr Dyke.
Ich habe bestimmt sehr viel gelernt. Ich hatte mittelmäßig gute Leistungen, habe ich erbracht. Aber der Herr Deik, liebe Grüße wirklich, der hat es geschafft, den Unterricht so zu gestalten, dass du, ob du wolltest oder nicht, zugehört hast. Weil der Unterricht war so kurzweilig, entertaining, witzig, provokant, dass dich das nicht abgelenkt hat.
Also der hat immer wieder es geschafft, den Unterricht so zu gestalten und das war wirklich, also ich war auch damals, ich will nicht sagen, dass die Schule daran schuld war. Also ich war auf jeden Fall auch kein motivierter Schüler, auch weil der Unterricht wahrscheinlich jetzt nicht super geil gestaltet war, aber der Herr Deik, muss ich sagen, der hat es wirklich hinbekommen, den Unterricht so zu gestalten, dass du einfach gespannt zugehört hast und die Zeit ist verflogen, muss ich wirklich sagen. Ich habe gute Noten bei ihm geschrieben, obwohl ich auch nicht gelernt habe, aber nochmal, weil der Unterricht halt so geil gestaltet war, hast du die Dinge einfach gemerkt.
Und das war auf jeden Fall, deswegen würde ich sagen, Sport und Politik. Ich hatte mein erster Ber mit dem Thema Spezifizit des Trainingsreizes war tats in der Oberstufe in Englisch Herr Krake kam grundsätzlich 10 bis 15 Minuten zu spät und musste grundsätzlich 10 bis 15 Minuten früher gehen. Er hatte eine Besprechung und musste was kopieren. Aber einfach, er kam jede Stunde 10 bis 15 Minuten zu spät und musste jede Stunde 10 bis 15 Minuten früher gehen.
Was aber auch eine Form der Zuverlässigkeit. Am Anfang war es noch ein Witz und irgendwann war es halt einfach normal. Deswegen Herr Grake, großartiger Mann. Die andere Klasse, Englisch LK, hatte Frau Markert.
Frau Markert hatte ich ebenfalls in Französisch. Frau Markert hat das Ganze sehr ernst genommen. Bei der durfte man nicht mal auf Toilette gehen. Während im Unterricht.
Sogar während der ganzen Klassen gefahren. Unser Englisch-LK hatte eine bessere Durchschnittsnote als der Englisch-LK von Frau Markert. Das ist bitter. Warum?
Wir haben einfach zwei Jahre lang Prüfungen gemacht. Herr Krake kam mit Arbeitsblättern, die quasi 1 zu 1 Prüfungen waren. Wir haben einfach zwei Jahre lang im Englischunterricht, ich sage 98% unseres Englischunterrichts, einmal mussten wir einen Vortrag machen und es hat hart gefällt, ich kann mich nur erinnern. Und den Rest der Zeit, wir haben einfach nur Übungsblätter gemacht.
Das heißt, diese Abi-Prüfung kam und du hast einfach zwei Jahre lang genau diese Art von Übungsblättern gemacht. dann liest es. Ja, ist ja mega. Sprachskills in Englisch mäßig, aber halt gute Prüfung geschrieben. Okay, hat das jetzt irgendwas mit der Hamza-Frag zu tun?
Wie hast du jetzt diese Brücke in deinem Kopf geschlagen? In jungen Jahren war tatsächlich eins meiner Lieblingsfächer Erdkunde. Okay, Erdkunde, muss ich sagen, bin ich ja unfassbar schlecht. unfassbar schlecht. Also ich kriege die Kontinente hin, ich kriege die Länder hin, aber bitte frag mich jetzt nicht, wo der...
Ich bin so schlecht, dass ich bei Trivial Pursuit zweimal in einem Jahr die Frage gezogen habe, an welchem Fluss Heidelberg liegt und ich es nicht wusste. Auch beim zweiten Mal nicht Das ist eine sehr flache Lernkurve Also du wei nicht was die Hauptstadt von Papua ist Ja genau so Aber wo ich immer denke ey warum Alter Ich kann das googeln Das ist wirklich no need das auswendig zu können. Es ist schon gut und gewisse Dinge gehören zur Allgemeinbildung. Okay, jetzt schieß mal los, vielleicht weiß ich.
Geografie-Quiz: Quadratische Flaggen
Dann hier Erdkunde-Allgemeinbildung. Thomas, welches Land hat eine quadratische Flagge? Oh, das weiß ich, glaube ich. Das müsste der Vatikanstaat sein.
Tommy, das ist richtig. Yes, Junge! Und es ist sogar zwei richtig. Das ist der Vatikanstaat.
Und der Vatikanstaat, der hat eine weiß-rote Flagge. Es gibt sogar zwei richtige Antworten. Ja, ich weiß, es gibt noch eine. Die ist gelb irgendwas, ne?
Das ist falsch. Okay, was ist die zweite? Die Schweiz. Stimmt. stimmt.
Die einzigsten zwei Flagen. Lustig, dass ich eher so Vatikan stattkomme, statt auf Schweiz. Okay, und was ist die Geschichte dahinter? Ich hoffe, dass du jetzt auch ein bisschen Background-Info betrieben hast.
Die Geschichte kenne ich leider nicht. Ich weiß aber, dass vor dem UNO-Gebäude von United Nations in New York nur eine quadratische Flagge hängt, denn der Vatikan ist nicht Mitglied. Ah, okay. Das ist ein bisschen Hintergrund, dass ich dazu noch habe, dass mir Hamza zur Verfügung gestellt hat.
Aber nicht schlecht, oder? Sehr gut. Nicht schlecht. Vatikanstadt, ich weiß nicht, wie viele das gewusst hätten.
Shoutout an mich einfach mal. Das ist ja auch Selbstbewusststaaten.
Arithmetische vs. geometrische Rendite in der Finanzwelt
So, vielen, vielen Dank. Jetzt erkläre ich euch, weil wir es vorhin im Gespräch dazu hatten, den Unterschied zwischen einer arithmetischen und einer geometrischen Rendite. Und zwar, wenn ihr euch mit dem Thema Kapitalanlagen beschäftigt. Und Achtung, ich glaube, das muss man jetzt so sagen, zumindest, ich freue mich, dass ich sagen darf, das hier ist keine Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr mit eurem Geld macht. Und ihr habt, dann kommt ja immer, wie viel Rendite macht Papier XY. Und häufig wird einfach die Rendite so hingenommen und man sagt, okay, das hat jetzt irgendwie 10% Rendite pro Jahr gebracht. Super.
Aber ihr müsst verstehen, welche Art von Rendite und meistens Bedarf es, wie so oft im Leben einem proaktiven und eigenständigen Research, weil ihr euch auf die Zahlen nicht verlassen könnt, weil die Zahlen sehr häufig natürlich geschönt sind. Machen wir folgendes Beispiel Ihr habt eine Aktie die 100 Euro Wert hat und im ersten Jahr verliert diese Aktie 50 ihres Wertes Dann hat sie nur noch 50% Wert. Im nächsten Jahr macht sie 100% Performance. Das heißt 100% auf 50 Euro sind 50 Euro.
Das heißt wir sind nach dem zweiten Jahr wieder bei den 100 Euro, die die Aktie vorher schon hatte. Das heißt, wir haben eigentlich summa summarum keinen einzigen Euro verdient, zum Glück dann aber auch keinen Euro verloren. Jetzt ist aber folgendes passiert, wir haben im ersten Jahr minus 50%, im zweiten Jahr plus 100%. Das macht insgesamt 50% Zugewinn in zwei Jahren, wenn man das auf die Rendite bezieht.
Und das durch 2 geteilt könnte man jetzt sagen, oder das passiert auch oft, wenn man die arithmetische Rendite betrachtet, dass wir durchschnittlich 25% Performance pro Jahr hatten. Und das ist mathematisch korrekt. Wir hatten durchschnittlich 25% Performance pro Jahr. Am Ende haben wir aber 0 Euro.
Das heißt, das ist jetzt die arithmetische und die geometrische Rendite. Das ist die reale Rendite. Da hätten wir jetzt auf zwei Jahre 0%. Und deswegen, weil wir das einfach nur vorhin hatten, ich dachte, das ist irgendwie so ein kleines finanzmathematisches Schmankerl.
Eigentlich ist es auch ein normales mathematisches Schmankerl. Da habe ich gedacht, ich erzähle das nochmal im Podcast. es heißt, leider Gottes, wie so oft, liegt die Lösung nicht immer in der Überschrift, sondern man muss auch manchmal den ganzen Text lesen und manchmal sogar auch nochmal die Quelle überprüfen. Das nochmal zu arithmetischer und geometrischer Rendite.
Negativbankdrücken vs. Dips
Wolfgang, hast du noch irgendwas Kurzes auf der Liste? Muss ich meine Liste aufmachen. Ich habe vorher durchgeschaut, ich habe ein paar längere Fragen. Ich habe nämlich auch nur noch längere Fragen.
Ich habe noch ein Thema, dann machen wir das noch kurz auf und zwar steht einfach völlig alleine gelassen und verloren hier auf meiner Liste und zwar Negativbankdrücken. Bevor wir zu Negativbankdrücken kommen, würde ich aber ganz gerne nochmal den Aufruf starten. Beteiligt euch gerne bei uns hier im Podcast. Wir freuen uns, das ist ein interdynamischer, es ist ein dynamischer Podcast.
Schreibt uns gerne eure Fragen, schreibt uns Anregungen, Themenwünsche, einfach am besten bei Instagram direkt an mich, an attrainingundtherapie. Wolfgang könnt ihr auch erreichen, nur leider wie gesagt, oder für die Zuhörerinnen, die schon uns länger folgen. Am besten per E-Mail. schreibt uns gerne und schickt uns eure Themenvorschläge. Wir nehmen die wirklich sehr gerne auf und in der Regel kriegt ihr auch auf jede Nachricht eine Antwort.
Wolfgang, Negativbank drücken war mal ein Riesenhype, als ich angefangen habe zu trainieren, so vor mit 15, da haben viele Leute Negativbank drücken gemacht. Ich sehe es mittlerweile nicht so oft. Gut, Schrägbank drücken sehe ich oft, Negativbank drücken nicht oft. Was ist deine Meinung dazu und was würdest du sagen, wie verbreitet ist das Ganze noch?
Gibt es einen Artikel auf meiner Website zu, warum ich grundsätzlich kein Negativbankdrücken empfehle? Das Negativbankdrücken, das ich empfehle, sind die Dips. Ja, ja, genau. Das wäre jetzt mein nächster Punkt gewesen.
Warum empfehle ich kein Negativbankdrücken? Punkt Nummer 1 für das Nervensystem. Das Nervensystem ist grundsätzlich am effektivsten in der Generierung von Kraft bzw. Rekrutierung von Muskelfaser, wenn du auf zwei Beinen stehst mit dem Kopf über der Hüfte.
Also, Kreuz dem Kniebeug. Sobald du liegst, bist du schon nicht mehr so effektiv. An dem Punkt, an dem jedoch dein Kopf unterhalb der Hüfte ist, nicht gut fürs Nervensystem. Denn für Entwicklung von Kraft in dieser Position ist das Nervensystem nicht ausgelegt.
Das ist Punkt Nummer 1 fürs Nervensystem. Suboptimal, was Rekrutierung von Muskelmasse angeht. Also wenn wir Negativbank drücken, vergleichen, was Winkel von Oberarm zu Torso angeht. Zum Beispiel zu Dips, wo der Kopf mehr oder weniger vertikal über der Hüfte ist.
Punkt Nummer zwei, du brauchst eine spezielle Bank, wo du deine Füße einhängen kannst. Wenn du keine spezielle Negativbank hast, hast du das Problem, dass du da runterrutschen wirst. Vor allem in Bezug dessen, dass du aufgrund des Winkels deutlich mehr Gewicht verwenden kannst. Also ich würde sagen, so vor zehn Jahren, 15 Jahren war ein großer Trend zur Negativbank da, weil man einfach mehr Scheiben auf der Stange hatte und größere Kurzhandeln bewegen konnte, als das der Fall war auf der Flachbank oder sogar auf der Schrägbank.
Das heißt natürlich schön, endlich kann man mal die 40er rausholen, endlich mal drückt man mal 100 Kilo. Das heißt mechanisch kürzere Weg, optimalere Winkel zur Kraftentwicklung und dementsprechend höhere Gewichte. Dementsprechend du brauchst so eine spezielle Negativbank, die selten tatsächlich vorhanden ist. Ja, früher war die viel gängiger, ich sehe sie mittlerweile fast nirgendwo mehr. und Punkt Nummer drei, das ist eines meiner Hauptthemen, also neben dem Thema Nervensystem, neben dem Thema Verf der Bank ist das dritte einfach Position der Schulter Auf einer Negativbank ist es sehr schwierig die Schulterbl in optimaler Position zu halten Also die Schulterblätter bzw. die Schultern drücken sie ganz schnell, in dem Fall auf der Negativbank, nach unten vorne.
Was für die Schulter eine Position ist, in der sie relativ einfach verletzt wird. Und zwar nicht nur akute Verletzungen, sondern vor allem Overuse. Das heißt, ich will eigentlich grundsätzlich, dass meine Schultern hinten unten bleiben, wenn das nicht möglich ist, zumindest zentral. Was ich nicht möchte, ist, dass die Schultern nach vorne oben wandern.
Und das kann man beim Dip wesentlich einfacher verhindern, als es beim Negativbankdrücken ist. Das heißt, meistens hast du da so, du drückst quasi dein AC-Gelenk Richtung Ohr und dann hast du viel zu hohe Gewichte, die du über einen viel zu kurzen Bewegungsradius bewegst. also grundsätzlich Negativbankdrücken ist auch der Bewegungsradius deutlich kürzer als zum Beispiel bei regulärem Bankdrücken oder natürlich auch bei Dips. Das heißt Muskelrekrutierung ist aus der Sicht geringer. Gleichzeitig ist eben die Belastung auf das Schultergelenk wesentlich höher bzw. es ist eine instabilere Position, was gerade das Thema Overuse Injury recht groß macht.
Am Ende vom Tag der einzige Vorteil des Negativbankdrückens, oder von mir aus auch zwei Vorteile. der eine Vorteil wäre, ist was anderes, ist ein anderer Reiz und der zweite Vorteil ist, man kann halt endlich mal die großen Gewichte verwenden. Der Dip ist ganz klar vorzuziehen. Ja, absolut, sehe ich auch so.
Alternative Karrierewege: Die Kochlehre
Perfekt, guck mal, haben wir doch noch ein kleines Thema? Ich habe noch ein Thema auf der Liste, da habe ich schon ein Weichen auf der Tiste. Das war so ein schönes Thema, es geht um das Thema Ausbildung und das ist so eine schöne Anekdote, deswegen habe ich es mir auf die Liste gesetzt und Und das ist eine Anekdote, die aus meiner Sicht für jede Art der Ausbildung zählt. In dem Fall ist es so, es ist ein Stuttgarter Unternehmer, dessen Sohn möchte Koch werden.
Der Unternehmer möchte natürlich, dass sein Sohn irgendwo Koch wird, wo auch wirklich was lernt. Und wie kommst du quasi, also Punkt Nummer eins, musst du rausfinden, in welchem Restaurant kannst du wirklich was lernen. Und Punkt Nummer zwei, wie kommst du da rein. Das hat der Unternehmer verstanden, was ja auch so weitestgehend logisch ist.
Der Unternehmer ist befreundet mit einem Stuttgarter Winzer Fragt er den Stuttgarter Winzer der gut vernetzt ist was Gastro angeht Sagt der Stuttgarter Winzer Ich kenne da einen der ist in Stuttgart was Gastro angeht er ist nicht bekannt aber innerhalb was so die Organisation der Gastronomie angeht ist er extrem gut vernetzt Komm, ich habe da eine Flasche 82er Krug, ich mache die auf, ich lade den zum Abendessen ein, ich lade dich zum Abendessen ein und dann, wenn ich sage, ich mache die Flasche auf, dann kommt er und dann bist du auch mit dabei und dann kannst du quasi während dem Abendessen, mit ihm darüber reden, Ausbildung als Koch.
Und natürlich das Ziel ist natürlich, der sagt, geh in das Restaurant und gib dir eine Empfehlung. Also hast du einen Ausbildungsplatz in diesem Restaurant. Soweit alles logisch, oder? Ja.
Hört sich gut an. Und was empfehlt jetzt dieser Kerl dem anderen, das sein Sohn macht aus Sicht der Ausbildung? Ich weiß es nicht. Mach bloß keine Ausbildung als Koch.
Ja. Und zwar, sagt er, es ist Zeitverschwendung und wenn du Kochen auf hohem Niveau lernen willst, das lernst du quasi fast nirgends. Was du machst ist, du machst Praktika von 6 bis 12 Monaten pro Restaurant auf der ganzen Welt. Sehr gut.
Wenn du nicht in Deutschland und an dem Punkt, an dem du die ersten ein, zwei Praktika in der Tasche hast, die Restaurants, wo du da hingehst, wenn du ein Praktika in dem Restaurant hast und dich dann im nächsten Restaurant auf diesem Niveau bewirbst, hast du das Praktika in der Tasche. Alles, was du brauchst, ist quasi du musst Praktika 6 bis 12 Monate machen. Die ersten 1, 2 Restaurants, da kann ich helfen. Mache ich gerne, gebe ich eine Empfehlung, dann ist das Praktikum da.
Ist natürlich Praktikum, da kriegst du, da läuft es mittlerweile so, du kriegst ein paar Euro, aber du kriegst bei weitem nicht das, um Miete zu bezahlen, Essen zu bezahlen und so weiter. Du lernst Abläufe und dann je nachdem, wo sie dich gerade brauchen, wirst du irgendwo hingesteckt. Dann lernst du, wie man Fisch vorbereitet, lernst du, wie man Meeresfrüchte vorbereitet, man muss Gemüse vorbereiten und so weiter. Und je mehr Praktikus du hast, desto mehr steigst du auf.
Und so hast du zum einen das absolut weltweit höchste Niveau, zum anderen deinen Lebenslauf voll. Drittens, du lernst natürlich, wie gehe ich mit den Lebensmitteln um und du lernst auch, was sind die Abläufe in so einer Küche. Und so weiter Und gro Empfehlung Es ist sehr zu dem was ich gemacht habe weil es bei mir gar keine Ausbildung gibt Sehr auch zu dem was du gemacht hast Und es ist eine sehr wichtige Perspektive aus meiner Sicht auf jegliche Art von Ausbildung. Es gibt natürlich Ausbildungen, zum Beispiel als Physiotherapeut, musst du sie machen, dass du überhaupt Leute anfassen darfst.
Da kommst du nicht drum rum. Aber zum Beispiel sowas als Koch. Das habe ich mich eben gefragt, kannst du einfach ein Restaurant eröffnen? Freund von mir ist Koch, obwohl er nie eine Ausbildung gemacht hat. also er hat die abgeschlossene Ausbildung Koch, obwohl er nie die Ausbildung Koch gemacht hat.
Und zwar, wenn du nachweist, dass du einige Jahre in der Gastro gearbeitet hast, ich weiß nicht mehr was genau, es sind drei, vier, fünf Jahre Gastro, einfach Barkeeper. Und wenn du nachweist, dass du in der Gastro gearbeitet hast, dann kannst du dich einfach zu der Abschlussprüfung anmelden. Ach krass, aber es gibt eine Abschlussprüfung. Genau, dann hat er sich nur zur Abschlussprüfung angemeldet, hat natürlich das Ding gerockt und hat jetzt tatsächlich einen Kochabschluss.
In seinem Fall ging es nur darum, wenn er dann kannst du Ausbilder werden, dann kannst du quasi Jungs einstellen, die Koch werden. Ah, okay. Aber ist auch wieder so ein Ding, klar, die Ausbildung Koch hat grundsätzlich noch einen gewissen Wert. Es geht um Struktur, es geht um, und da gibt es natürlich auch Fächer wie Deutsch, Englisch und so weiter.
Um den durchschnittlichen Koch auszubilden, brauchst du weiterhin die Ausbildung Koch, aber wenn du tatsächlich Koch auf höchstem Niveau werden willst, dann macht das wesentlich mehr Sinn, da raus in die Welt zu gehen und quasi von den Besten der Besten zu lernen, um dann natürlich auch diese unterschiedlichen, ein Unterschied, ob du in New York für ein entsprechendes Restaurant kochst, ob du in Singapur für ein entsprechendes Restaurant kochst oder Tokio, also die Unterschiede, viele Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede. Wenn du sowas mal drei, vier Jahre mitnimmst, dann hast du eine Basis an Ausbildung. es ist da gibt es einen dem folge ich auf Instagram und zwar es ist eine ganz interessante Geschichte, er hat immer gern gekocht wusste nicht, was so eine Ausbildung machen kann und hat dann quasi in USA hast du so Culinary Schools, also das ist keine klassische Ausbildung im Restaurant, sondern du gehst in so eine Culinary School und da lernst du zwischen drei und drei Monate und drei Jahre ist so eine Ausbildung und er hat so einen Intensivkurs, sechs Monate gemacht und hat sich natürlich gut angestellt, war sehr motiviert, hat deutlich mehr gemacht, als notwendig war und hat dann direkt seinen ersten Job bekommen in einem Dreisterner in New York unter Thomas Keller, den ich auch schon mal erwähnt habe in dem Podcast.
Und wenn du dir jetzt bei Instagram der Zeitpunkt, so ein bisschen Sachen, Steven Moto Cooks, ist glaube ich sein Instagram-Ding. Der Kerl kocht seit einem Jahr. Und du guckst dir an, wie technisch und handwerklich skilled der ist. Der hat auch glaube ich in der Welt eine halbe Million Follower.
Also der macht das ihr kurz und zeigt da halt so Zeug. Sechs Monate Ausbildung, so Basis quasi, und dann sechs Monate in so einer Küche arbeiten und das sind die Skills, die du danach hast. faszinierend. Ja, brutal. Aber das ist ein mega guter Tipp.
Vielleicht der beste Tipp, den ich seit langer Zeit gehört habe. Weil ich finde auch, heutzutage braucht man das nicht mehr unbedingt. Also wie du sagst, als Physiotherapeut brauchst du eine physiotherapeutische Ausbildung. Aber als Koch geht es ja am Ende wirklich nur darum, schmeckt es oder schmeckt es nicht.
Und es ist ja freie Marktwirtschaft und der Kunde oder der Gast, der entscheidet ja, ob er wiederkommt oder nicht. und deswegen, ey, absolut, macht komplett Sinn. Du kriegst viel mehr Einblicke, du wirst weniger geknechtet du wirst geknechtet aber mit mehr Einblicken Du gehst auf so eine kulinarische Weltreise Selbst als Physio du musst ja bei anderen quasi Hospitierungen oder Seminare machen Du musst gegebenenfalls schauen, okay, was passiert außerhalb von Deutschland, um Einblick zu bekommen, was passiert auf der Welt, was machen unterschiedliche Personen, was davon macht für meine Zielgruppe und meine Personen im speziellen Sinn und was macht grundsätzlich für alle Sinn.
Also auch in der Physiotherapie, es gibt Dinge, wie viele verschiedene Techniken gibt es in der Physiotherapie? Unendlich. 90 Millionen irgendwas Techniken. Aber alle Techniken haben ja gewisse Gemeinsamkeiten. Punkt.
Was sind die Gemeinsamkeiten? Was muss alles können? Und darüber hinaus, welche Art von Technik liegt mir persönlich besonders gut aufgrund von meinem körperlichen Ausmaß? Ich meine, um Beispiel Chiropraktik, wenn du ein bisschen größer bist und ein bisschen Kraft hast, hilft das natürlich der Chiropraktik.
Wenn du klein bist und nicht die entsprechende Kraft hast, dann ist die Chiropraktik manchmal limitiert. Gleiches Spiel mit irgendwelchen manuellen Sachen machst wo du Kraft in den H brauchst wenn du halt sehr zierliche sehr schmale d lange Finger hast mit relativ wenig Kraft dann kannst du natürlich deinen Griff, du kannst damit arbeiten, dass der stärker wird, aber allein von der mechanischen Grundlage wird der Griff niemals so effektiv wie jemand, der eine größere Hand mit dicken, massiven Fingern hat. Als Beispiel. Also gewisse Grundlagen, in der Küche wäre das okay, was fasziniert mich mehr, die asiatische Küche, die französische Küche, in welche Richtung gehe ich gehen, mehr einen puristischen Ansatz wie Japan und so weiter.
Und das Gleiche trifft auf den Physiotherapeuten zu, genau das Gleiche trifft natürlich auch auf den Trainer zu. Es gibt eine gewisse Grundlage, egal in welche Richtung und basierend auf welchem Ansatz du trainierst, die Grundlage ist überall die gleiche. Und dann ist es eine Frage von, okay, mit wem arbeite ich? Das ist mein durchschnittlicher Kunde.
Mir geht es um Energielevel, Leistungsfähigkeit, Anti-Aging und im Schnitt ist er 50. Oder mir geht es um Sixpack, Körpertransformation Transformation und der durchschnittliche Kunde ist 30. So, das ist dann in der Umsetzung ist es schon ein deutlicher Unterschied. Die Grundlage ist exakt identisch.
Krass.
Abschlussworte und Call to Action
Wolfgang ich bin beeindruckt und ich bin auch beeindruckt wie du es geschafft hast wieder aus nichts zum Essen zu kommen Sehr sch Das ist wie wenn du in der Schule so hast du so eine Biopr hast dich nur auf W vorbereitet ziehst aber Elefant und dann heißt ja, der Elefant hat vier Beine, läuft auf dem Boden und im Boden, da gibt es Regenwürmer. Regenwürmer und dann fängst du an. Also einfach wirklich die perfekte Kurve bekommen, Wolfgang, du solltest, du bist eine große Inspiration für alle Menschen, die noch Prüfungen vor sich haben. Wolfgang, in diesem Sinne, vielen Dank für deine Zeit und allen anderen wünsche ich eine gute Woche, bleibt gesund, lasst gerne mal 5 Sterne da, freut uns auf jeden Fall sehr, dieser Podcast ist weiterhin ohne Werbung, ohne Pro Bono, ich weiß nicht, ob man Pro Bono im Kontext sagen kann, ohne Werbung, es ist kostenlos und wir wollen auch keine irgendwie randomisierten Werbungen annehmen, aber tut uns den Gefallen, es wäre mega nice, gebt uns 5 Sterne, freuen wir uns sehr und ansonsten eine gute Zeit und bis nächste Woche.
Wir hören uns nächste Woche wieder bei unserem Finanz- und Koch-Postcast in diesem Sinne Ciao, gute Woche