Der Ursprung von 'No Free Lunch'
Die Redewendung There is no such thing as a free lunch bedeutet vereinfacht gesagt, dass es nichts gibt, das nichts kostet. Selbst wenn es den Anschein hat, dass etwas kostenlos ist, gibt es immer Kosten für eine oder mehrere Personen, die Gesellschaft oder die Natur. Mein guter Freund, der dänische Manager und Unternehmer Jesper Heuer, verwendet diese Redewendung sehr gern und häufig, wenn es um Ressourcen und Entscheidungsfindung geht. Ursprünglich basiert diese Redewendung auf einer Welle an Freelunch-Angeboten in Bars in den USA des 19.
Jahrhunderts. Dieses Angebot sah so aus, dass jeder, der zur Mittagszeit ein alkoholisches Getränk bestellt hat, so viel zu Mittag essen konnte, wie er wollte. Das Mittagessen war oftmals sehr salzig mit Schinken, Käse und salzigen Crackern, sodass die, die das Free Lunch Angebot angenommen haben, auch noch einige Gläser Whisky und Bier mehr tranken. So ist der Free Lunch nicht wirklich free.
Wenn der Gast die direkten Kosten nicht trägt, dann muss der Besitzer die Kosten tragen. Und der wird versuchen, diese auf anderen Weg auszugleichen. Indem der Gast mehr Alkohol, zu unter Umständen sogar höheren Preisen trinkt, oder dass der Gast grundsätzlich des Free-Lunch-Angebots wegen überhaupt zur Mittagszeit eine Bar aufsucht. Das gleiche Prinzip wird auch heute noch oft bei der Happy Hour am späten Nachmittag angewendet.
Auch wenn einige Güter, wie zum Beispiel wild gepflücktes Obst, im ersten Moment zwar praktisch kostenlos erscheint, entstehen dennoch immer Kosten. In diesem Fall zum einen für Arbeitsleistung des Pflückens, und zum anderen durch den Verlust an Nahrungsmitteln für die Tiere der Umgebung oder den Verlust der Wiederaufnahme der im Obst enthaltenen Nährstoffe, wenn diese im reifen Zustand abfallen und dann wieder samt Nährstoffen vom Boden aufgenommen werden.
Ökonomische Prinzipien und Ressourcenknappheit
Es war der Princeton-Professor Harley Lutz, der 1943 sagte, dass wenn man Ökonomie in einem Satz zusammenfassen würde, dieser wie folgt lautet There is no such thing as a free lunch. thing, also free lunch, zusammengefasst wird. Stufe 1 ist zu verstehen, dass es grundsätzlich einen Mangel gibt. Das ist die Grundlage von Ökonomie und die Grundlage jeder erfolgreichen Entscheidungsfindung Unsere Ressourcen sind beschr
Zeit und Energie als begrenzte Ressourcen
Im Kontext von Training und Ern sind das in allererster Linie Zeit und Energie Beides ist beschränkt. Zeit haben wir 24 Stunden pro Tag. Nicht mehr und nicht weniger. Und wie viel Energie wir haben, hängt in erster Linie von unserer Ernährung, unserem Schlaf und unserem Umfeld ab.
Dies variiert zu einem gewissen Maß von Person zu Person, ist jedoch grundsätzlich auch immer limitiert. Sich bewusst zu sein, dass Energie und Zeit limitiert sind, ist entscheidend für eine realistische Zielsetzung in Training und Ernährung. Was direkt zur zweiten Stufe führt. Da limitierte Ressourcen auf in Theorie unlimitierte Ziele treffen, müssen wir konstant Entscheidungen treffen, welche dieser Ziele wir verfolgen.
Der Mangel an Ressourcen zwingt uns dazu, diese Entscheidungen zu treffen. Wie wir unsere Zeit, ob nun Freizeit oder Arbeitszeit verwenden. Und wie wir unsere Energie verwenden, ob mit Denken, Sport oder Unterhaltung. Wir müssen wählen. und dieses Zusammentreffen von Mangel auf Wahl findet in allen Bereichen statt.
Für was verwenden wir ein Grundstück, für was verwenden wir Steuergelder, für was verwenden wir Erdölvorkommen.
Das Konzept der Opportunitätskosten
Einer der wichtigsten Aspekte, um diesen Entscheidungsprozess zu optimieren, ist es, sich der Opportunitätskosten bewusst zu werden. Opportunitätskosten sind in Gang und Nutzen, die dadurch entstehen, dass vorhandene Möglichkeiten nicht wahrgenommen werden. Man kann auch von Kosten entgangener Gewinne sprechen. Opportunitätskosten sind somit keine Kosten im klassischen Sinne, sondern ein ökonomisches Konzept zur Quantifizierung des Nutzens entgangener Alternativen.
Opportunitätskosten in Fitness und Lifestyle
Opportunitätskosten in den Bereichen Training, Ernährung und Schlaf sind recht einfach definiert. Gehe ich nun ins Training oder treffe ich mich mit Freunden? Gehe ich eine Stunde früher schlafen oder scrolle ich noch eine Stunde durch YouTube und Social Media? Esse ich den Teller Pasta und trinke ein Glas Saft dazu?
Oder entscheide ich mich für ein Stück Fisch mit Grillgemüse und ein Glas Wasser mit einer Scheibe Zitrone? Solche Entscheidungen treffen wir jeden Tag. und die Summe dieser Entscheidungen bestimmt, welche Ressourcen wir auf Training und Ernährung verwenden, was rein statistisch direkt proportional zu unserem Fortschritt und Erfolg ist.
Abwägung: Olympisches Training vs. Wissenserwerb
Ein Teilnehmer der Olympischen Spiele hat im Durchschnitt 6 Jahre, 320 Tage im Jahr und 4 Stunden am Tag trainiert vor der ersten Olympiateilnahme. Das ist viel Zeit und Energie und sehr viele Opportunitätskosten. Wenn wir zum Beispiel davon ausgehen dass man im Schnitt drei Stunden ben um ein Buch zu lesen dann sind es genau 480 B die nicht gelesen wurden Es sind Opportunit in H des Wissens aus 480 B Wissen mit dem man im Laufe eines Lebens viel erreichen kann Der Olympiateilnehmer hat jedoch bewusst oder unterbewusst sich dafür entschieden, nicht 480 Bücher zu lesen, sondern die Zeit, in Training zu investieren.
Bewusste Entscheidungsfindung und Zufriedenheit
Je bewusster eine Person Entscheidungen basierend auf Opportunitätskosten trifft und man sich bewusst ist, was man aufgibt oder einfach nicht macht, um ein anderes Ziel zu erreichen, desto einfacher ist es, nicht nur dieses Ziel zu erreichen, sondern desto zufriedenstellender ist das Endergebnis auch. Wem wichtig ist, 5 mal pro Woche Fastfood zu essen und der deshalb seine Ziele in puncto Körperfettreduktion oder Trainingsfortschritt nicht erreicht, weiß, dass er sich bewusst für den in diesem Fall wahrscheinlich Genuss oder die Befriedigung des Fastfoodkonsums entschieden hat und die Opportunitätskosten des mangelnden Fortschritts bei Körperfett und Training.
Was grundsätzlich nicht schlecht ist. ist, jeder kann und muss am Ende selbst entscheiden. Verschiedene Menschen haben verschiedene Ziele. Nicht jeder will doppelt das Körpergewicht Knie beugen, das ganze Jahr mit 6% Körperfett rumlaufen oder 10 Kilo Muskeln aufbauen.
Ressourcen auf Trainingsziele ausrichten
Wenn es um die Definition und das Erreichen von Zielen geht, ist entscheidend klar zu definieren, welche Ressourcen habe ich und für was setze ich diese Ressourcen ein und basierend darauf kann ich dann ein grobes Ziel definieren. Wer sich nur zwei Stunden pro Woche Zeit für Training nehmen will, jedoch große Ziele im Training hat, der muss entweder sein Zeitinvest oder sein Trainingsziel anpassen. Für wen kognitive Leistungsfähigkeit im Alltag entscheidend ist, jedoch dreifaches Körpergewicht Kreuzheben machen will, der wird im Training schnell herausfinden, dass eine schwere Einheit Kreuzheben viel Energie kostet und die Neurochemie für einige Stunden danach beeinträchtigt ist.
Das bedeutet, man muss sich entscheiden, was wichtig ist. Die kognitive Leistungsfähigkeit an Trainingstagen oder alle 3-7 Tage schweres Kreuzheben.
Der Mythos 'Keine Zeit' für Mahlzeiten
Oder im Bereich Ernährung ist einer der Klassiker, eine Mahlzeit ausfallen zu lassen. Mit der Begründung, ich habe keine Zeit zu essen. Wer meine Podcast-Folge mit dem Titel Keine Zeit gehört hat, weiß, dass die Aussage, ich habe keine Zeit, Unsinn ist. Da jeder die gleiche Menge an Zeit hat. 24 Stunden am Tag.
Die korrekte Begründung, dafür eine Mahlzeit wie Frühstück oder Mittagessen ausfallen zu lassen, ist damit oft, mir ist die Mahlzeit nicht so wichtig und etwas anderes ist mir wichtiger.
Konsequenzen durch das Auslassen von Mahlzeiten
Die Mahlzeit und alles, was damit verbunden ist, Schwankungen im Blutzucker Einstieg des Cortidol und eine m tempor Unterversorgung an N sind somit Opportunit Die Mahlzeit zu essen kostet zwar direkt Zeit und indirekt auch noch mehr die Opportunitätskosten sie nicht zu essen können jedoch auch hoch sein und werden von vielen konstant unterschätzt. Ein Abfall an Produktivität, das Wachsen des Körperfetts am Bauch und Heißhungerattacken können alle darauf passieren, zu häufig Mahlzeiten ausfallen zu lassen. Mahlzeiten ausfallen zu lassen ist in den meisten Fällen mittelfristig sehr teuer. Insbesondere bei der Begründung, mir ist es wichtiger, weiterzuarbeiten, als eine Pause zu machen, ist entscheidend zu berücksichtigen, dass Produktivität und tatsächliche Ergebnisse wichtiger sind als die Zeit und Energie, die man investiert hat.
Tägliche Entscheidungen und Produktivitäts-Abwägungen
Egal, welche Entscheidung wir treffen, es entstehen Opportunitätskosten. Nichts ist umsonst. There is no such thing as a free lunch. Um eine Sache zu erreichen, die wir wollen, müssen wir eine andere Sache aufgeben.
Entscheidungen zu treffen bedeutet, Ziele gegeneinander abzuwägen. Ist es dir wichtiger, am Morgen 15 Minuten länger zu schlafen und das Frühstück ausfallen zu lassen, anstatt diese 15 Minuten früher aufzustehen und ein paar Eier oder eine Packung Stremlachs zu frühstücken? Denn ja, schlaf länger. Ist es dir wichtiger, am Nachmittag ein Stück Kuchen zu essen, als für den Rest des Nachmittags produktiv zu arbeiten und dich effektiv fokussieren zu können?
Dann ja, iss das Stück Kuchen. Ist es dir wichtiger, am Abend 3 Stunden eine Serie zu schauen, als eine Stunde zu trainieren, kurz etwas zu kochen und dann nur noch 45 Minuten eine Folge einer Serie zu schauen? dann ja, sitz drei Stunden auf dem Sofa und schau die Serie.
Investition und Resultate im Fitnessbereich
Bei all den Entscheidungen ist es wichtig, für sich selbst klar zu definieren, welche Ziele man hat und wie man seine Ressourcen einsetzt. Wenn es für jemand wirklich wichtig ist, morgens länger zu schlafen, nachmittags Kuchen zu essen und abends drei Stunden eine Serie zu schauen, dann ist es vollkommen okay. Dann jedoch zu erwarten, dass man große Fortschritte in Training und Ernährung macht, ist jedoch recht unsinnig. Der komplette Invest an Ressourcen, kurz und vor allem längerfristig, ist immer statistisch proportional zum Ergebnis und den Erfolgen.
Wer Profit möchte, wer Erfolg möchte, muss investieren. Und das gilt nicht nur im Bereich Finanzen, sondern auch definitiv im Bereich Trinken und Ernährung. Denn there is no such thing as a free lunch. In diesem Sinne, Viel Erfolg bei der klaren Zielsetzung und bis zur nächsten Episode.