Die Bedeutung von 'Life to the Max'
Max, herzlich willkommen im Podcast. Dankeschön, ich freue mich hier zu sein. Life to the Max, das ist dein Motto und auch der Name von deinem Buch, dass jetzt die Tage rauskamen. Was bedeutet Life to the Max für dich?
Life to the Max spiegelt mein Leben wieder in einer ganz kurzen Fassung. Ja gut, so ein bisschen sagt es der Name ja schon, das Leben zu maximieren. Da steckt ja das Wort Max drin, das ist jetzt auch zufälligerweise halt mein Name. Und ja, kurz zusammengefasst bedeutet das, ja.
Ich habe gestern Abend in Vorbereitung auf die Episode heute dein Buch gelesen. Und ich fand es sehr, sehr erfrischend. Und der erste Gedanke, den ich hatte, nachdem ich fertig war, war so, im Endeffekt jeder zwischen 20 und 30, der noch nicht gefunden hat, was er machen will mit seinem Leben, sollte das Ding lesen, um so ein bisschen einen Überblick zu bekommen. okay, so kann es aussehen oder so sieht es aus. Und ein bisschen diese Komponente Reisen gepaart mit dem Thema Unternehmertum, gepaart mit dem, okay, was will ich in meinem Leben wirklich machen.
Ja, absolut. Also das ist auch so ein bisschen so die, oder was heißt ein bisschen, das ist auch die Intention des Buchs gewesen, dass ich gesagt habe, ich habe ja ein recht kurioses Achterbahnleben, nenne ich es jetzt mal, gehabt. Aber das ist halt eben einfach das Leben. und dort habe ich mich einfach mal irgendwann hingesetzt und gesagt ich muss das mal aufschreiben und mit Menschen teilen Und bin dann halt zu dem Punkt gekommen dass ich gemerkt habe ja, das schreibt sich eigentlich so total von alleine. Und das sind einfach reale Geschichten.
Und ich möchte aber nicht diesen Anleitungscharakter geben im Sinne von, steh morgens früh um fünf auf und jogg um den See und du bist erfolgreich und mach dies und du bist erfolgreich, sondern eher dem Leser die Möglichkeit zu geben, einfach Teil von dieser Geschichte zu sein und zu schauen, an welchem Punkt steht vielleicht gerade der Leser und in dem Buch, an welchem Punkt bin ich, wo er es vielleicht gerade liest, und sich das dann eben rauszunehmen, was er oder sie für sich gebrauchen kann. Das Digital Nomad-Ding, das ja heute größer ist als je zuvor, war ja auch so, zumindest in Auszügen, Teil des Ganzen, dein erstes Business war China.
Ja. Da war ich in Kalifornien viel unterwegs, einen Großteil des Buches oder der Anfang und das Ende des Buches in Fiji-Stadt. Genau, ja.
Prägende Reiseerfahrungen: China, Fidschi, Vegas
Wenn du dir überlegst, von allen Orten, wo du warst, was sind die drei, wo du sagst, das war für mich das Prägendste? Das Prägendste sicherlich Shanghai, um da direkt mal zu starten, weil ich bin nach dem Abitur wirklich ohne irgendeinen Plan mit ein paar tausend Euro in der Tasche nach China damals ausgewandert. Das war 2006 absolut seltenheitswert, weil China hatten viele überhaupt noch nicht so richtig auf dem Schirm. Klar, man wusste, der Rote Drache und dieses Produktionszentrum liegt dort irgendwie so ein bisschen, zumindest von Textilien, aber auch schon vielen anderen Waren.
Aber die meisten waren da, wenn sie überhaupt ins Ausland gegangen sind, eher so auf diesem Work-and-Travel-Trip, ein bisschen Australien, vielleicht mal USA. Und das war es dann aber meistens auch. Oder halt eben Europa natürlich. und ja, ich bin damals, wie gesagt, nach dem Abitur rüber und musste dort einfach mal selbst klarkommen mit mir selbst, also das heißt an der Stadt habe ich das eine der wichtigsten Dinge für mein Leben gelernt in mich, dass ich mir selbst vertrauen kann, was dann auf gut Deutsch Selbstvertrauen heißt ja, das ist auf jeden Fall Stadt Nummer eins. Stadt Nummer zwei würde ich sagen kommt auch in dem Buch vor ist Fidji tatsächlich gewesen.
Ich habe mich auf Fidji ja entschieden, ganz was total Kontroverses zu tun und zwar bin ich einfach auf einen Kutter gestiegen am Hafen und habe die Leute gebeten mich mit auf die sch Insel zu nehmen die sie kennen Es gibt auf Fidschi ca 300 Inseln davon ist die H bewohnt Und ich habe jetzt gedacht, ich habe jetzt keine Lust auf diese neun oder 15 Hotspot-Inseln irgendwie zu gehen, sondern einfach mal Einheimische kennenzulernen und das zu machen. und in welcher Einfachheit die dort gelebt haben und mit was für einer tiefen Zufriedenheit und einem tiefen Vertrauen und Freude. Das hat mir wirklich, also das hat mir selber so viel Freude gemacht, wie sozusagen in der Einfachheit das Glück doch oft liegt.
Das war definitiv der zweite Ort. Beim dritten Ort, ja, so eine Hassliebe in Stadt, das ist Las Vegas. Ich selbst bin ja passionierter Pokerspieler. Nicht sonderlich gut, aber zumindest spiele ich sehr, sehr gerne.
Und in Las Vegas haben sich bei mir eben auch zwei ganz große Dinge getan. Las Vegas ist die Geburtsstunde zur Idee vom Gründerpokern, von meiner Netzwerkveranstaltungsreihe, die ich seit zehn Jahren betreibe oder jetzt im elften Jahr mich befinde. und das Management, dem Start vom Management von Poker-Weltmeister Pius Heinz, der 2011 dort die 8,7 Millionen Dollar abgeräumt hat und der erste deutsche Poker-Weltmeister mit 22 Jahren damals war. Das sind meine drei Städte. Mit 22 Poker-Weltmeister.
Jo. Das ist auch eine Ansage. Das war eine richtig große Ansage, ja.
Pokerstrategie und Erfolgs-Mindset
Wie kamst du zum Pokern? Hast du Begeisterung für Mathematik? Nee, überhaupt nicht. Also ich war in Mathe nie sonderlich gut.
Ich habe auch so von der mathematischen Denke auch fürs Unternehmertum immer nur mir gemerkt, kaufst du einen Euro, verkaufst du zwei. Das war so meine Devise und 50 Prozent legst du weg für die Steuer. Das sind so die einzigen Matheformeln, die ich so richtig im Kopf habe. bei Poker ist es tatsächlich so gewesen, in der Zeit in Shanghai war ich feierend mit einem Pokerspieler, der hat, Martin Kläser heißt der, der hat 2007 die Million Euro Challenge gewonnen, hatte 350.000 Euro, das war für mich damals oder auch heute noch eine unvorstellbare Summe, wie man die mit meinen Augen damals noch Glücksspiel gewinnen kann und es gibt eine ganz lustige Geschichte, der hat dann seinen Pass verloren und ich habe ihm geholfen Beh den wiederzubekommen beziehungsweise schnell zu machen Und der hat mich dann nach Las Vegas eingeladen Und so ist sozusagen dann meine Liebe zum Poker immer gr geworden wo ich dann das erste Mal dann so selber am Tisch saß und mit den zwei Karten gespielt habe.
Und den Menschen natürlich. Einer der Punkte, die du auch im Buch machst, die dich ganz amüsant fand, war, dass beim Poker immer nur zwei gewinnen. Immer nur zwei. Entweder, habe ich so noch nie gehört, das kenne ich so wieder aus dem Thema Aktien.
Aktien ist ja der Prozentsatz sehr, sehr ähnlich, der dir die Aktie ausgibt bzw. verkauft. Und dann sind es 3% der Anleger, die damit Geld verdienen. Beim Pokern ist es entweder die Bank, der das Ganze ausgibt und die 5% der besten Pokerspieler der Welt. Absolut, das sind die, die immer gewinnen.
Im Poker, es gibt glaube ich kaum einen Sport, ich würde es jetzt mal als Sport bezeichnen, vorsichtig, wo Menschen sich schneller oder mehr überschätzen, also sich selbst überschätzen und den Gegner unterschätzen. Beim Poker ist aber das Problem oder das Schöne bei diesen Menschen, dass sie, wenn sie verlieren, dann sagen sie, es war Pech. Und wenn sie gewinnen, sagen sie, es war Können. Und das macht es halt für die Sharks, also für die wirklich guten Spieler, so einfach langfristig immer Geld zu gewinnen, weil die schlechten Spieler gehen immer erst vom Tisch, wenn sie alles verloren haben.
Was macht so ein Shark aus? Wenn du von den ganzen Pokerspielern, wenn du selber Poker gespielt hast, hast du viele gesehen, die gewonnen haben und deutlich mehr, die verlieren. Wenn du so drüber schaust, was würdest du sagen? Was ist den primären Eigenschaften oder den primären Skills?
Also ich kenne keinen nicht super smarten Pokerspieler. Ich kenne die gesamte, ich sage jetzt mal vorsichtig gesagt, zumindest die deutschsprachige Weltelite sehr gut und bin auch mit vielen befreundet. und bei denen ist es eigentlich bei allen gleich. Erstmal sind es wie in allen anderen Bereichen Arbeitstiere, weil du wirst nicht Poker-Superstar, wenn du sagst, hey, ab und zu mal ein bisschen online daddeln, sondern das ist harte Arbeit, das ist viel Spieltheorie, das ist viel Mathematik, wie du eingangs schon gesagt hast, aber halt eben auch Life-Skills, wie lese ich einen Gegner, wie verhalte ich mich, wenn ich einen Bluff mache um 100.000 Euro, sollte jetzt nicht die Pulsschlagader zu stark hervorscheinen.
Hochroter Kopf, Schweiß. Genau, außer du spielst so, damit du möchtest, dass derjenige denkt, dass es ein Bluff ist. Aber das haben die eigentlich alle gemeinsam. Das ist aber auch in jedem Geschäft, genau wie bei deinem auch, du wirst nicht so, keiner ist über Nacht erfolgreich geworden.
Und wenn er über Nacht erfolgreich geworden ist, dann hat er die Tage, Wochen, Monate, Jahre davor recht viel gearbeitet. Aus meiner Perspektive. In zehn Jahren über Nacht erfolgreich. Genau.
Unternehmerisches Scheitern und Resilienz
Was auch ein weiterer Punkt ist, was mir sehr gut in deiner Geschichte gefallen hat, ist dieses, du hast ja auch eine ganze Reihe von Unternehmen ausprobiert. Ein paar haben funktioniert, ein paar haben weichen funktioniert, ein paar haben gar nicht funktioniert. was auch auf meinem persönlichen Weg, im Endeffekt jeder, der selbstständig ist oder Unternehmer ist, im Endeffekt jeder, der tatsächlich erfolgreich ist, dem geht es so. Du hast Ideen, einen kleinen Teil von diesen Ideen setzt du tatsächlich um und ein noch kleinerer Teil bleibt dann. Du hast gesagt, Gründerprogramm, das steht jetzt 10, 11 Jahre.
Genau, ja. Plug and Study machst du noch. Richtig, genau. Also mein Mietgarantiethema ist jetzt auch 11 Jahre, also wird es jetzt im Sommer 11 Jahre halt.
Aber mein allererstes Unternehmen, Philipp & Ron's Tailor-Made Business & Wedding Wear habe ich aber sowas von grandios vor die Wand gefahren, das kann man sich, also heute, auch wenn ich meinen ersten Mitgründer treffe, der kommt lustigerweise auch hier aus Stuttgart im Ursprung, wenn wir uns sehen, dann erzählen wir uns immer unsere lustigsten Geschichten aus der damaligen Zeit, aber beide sagen, dass es für ihren Lebenswerk, also ich kann es von mir sagen und er sagt es von sich selbst, sowohl für die Persönlichkeitsentwicklung als auch für die geschäftliche Entwicklung ist es so wichtig, Weil für mich war es persönlich so, es ist überhaupt nicht schlimm zu scheitern.
Es trennt auch einfach, weil ich hatte früher immer Angst vor der gesellschaftlichen Komponente, wenn ich, sag ich mal, aufs Maul fliege. Und das finde ich aber super schön, weil da konnte ich genau sehen, wer meine echten Freunde waren. War ein ganz, ganz toller Prozess. Ich habe sehr, sehr viel Demut dadurch gelernt, zu verstehen, what comes up must come down.
Das ist so, wenn du nicht aufpasst. Und das andere, dass sich die Welt einfach total weiterdreht. Und Fehler sind nur blöd, wenn du sie zweimal machst. Das habe ich wirklich da total, das so mitgenommen.
Und ich habe ja wirklich mir einfach, ich bin aufgestanden, ich sage jetzt mal, den Mund abgeputzt und sofort das nächste Unternehmen gegründet und keine Angst gehabt, sondern ich war ja dann sowieso wieder auf Null. Und das Sch ist wenn man auf Null ist kann man noch nichts verlieren Das war wirklich ein ganz tolles Gef und zieht sich aber auch wie so ein roter Faden durch mein Leben weil auch mittlerweile ist es so dass ich so mich ja keine Angst mehr vor Verlust in jeglicher Form habe weil ich alles an Verlust mal durchgelebt habe und auch festgestellt habe auch das auch da geht es weiter und auch dort ist dann die innere St gefragt ja wie stabil bin ich in mir und ja auch wie viel vertraue ich mir was ich eingangs in Shanghai gesagt habe dort sehr stark gelernt habe wie sehr liebe ich mich selbst ja und mache mir jetzt nicht die gro Vorw sondern mach mir selbst auch Mut.
Das hat nichts mit narzisstischem oder egozentrischen Bild zu tun, was viele dann denken. Aber es ist überhaupt nicht so, sondern das ist Selbstliebe. Und ja, dieses Selbstvertrauen und dann die Selbstliebe damit gepaart, dann kommt dann auch das Selbstbewusstsein hoch und mit den drei Komponenten geht es dann wieder in die neue Gründung. Und so würde ich es auch immer wieder machen.
Also das heißt, wenn mir dann morgen einer alles nehmen würde, würde ich genau wieder einfach anfangen, das geben, ausprobieren. Ja, einfach ausprobieren, weil ich kann nur sehen, was hinter der Tür sich verbirgt, wenn ich die Tür aufmache. Neue Ideen, neue Projekte.
Die Vergänglichkeit von Business und Leben
Bei sowas fällt mir immer ein, ich habe vor Jahren auf Arte eine Doku über Amazon gesehen und Teil dieser Doku war ein Interview mit Jeff Bezos. Damals hatte ich noch keine Ahnung, wer Bezos ist, das ist schon einige Zeit her. Und der letzte Zitat von Bezos am Ende dieser Doku war, dass jedes Businessmodell ein Expiry Date hat und er hofft, dass das von Amazon dann ist, wenn er nicht mehr da ist. Ja, ich glaube halt schon.
Also ich glaube grundsätzlich, also ich habe einen ganz, so einer meiner Leitsätze aus meinem Leben ist, alles ist vergänglich. Alles. Alles ist vergänglich. Und das ist so eine Sache, die ich mir immer wieder im Guten wie im Schlechten merke.
Das heißt, wenn gerade, ich habe eine Immobilie, die wurde vor einem Dreivierteljahr in Brand gesetzt. Da bin ich morgens früh wach geworden und hatte, weil ich mein Handy nachts immer aus habe, kamen dann ganz, ganz viele SMS von unterschiedlichsten Rufnummern. Und es gab einen Brandstifter, der hat mein Haus angezündet. Und ich bin dann wach geworden und bin erstmal, ist ja alles sozusagen zusammengebrochen in meiner Welt, weil ich gedacht habe, hey, das ist irgendwie meine Immobilie. und was da passiert ist, Menschen, irgendwas passiert, ist irgendwer verletzt.
Ich habe dann sofort herausgefunden, nein, dass das nicht so ist, habe ich aus SMS entnommen, habe aber dann Folgendes gemacht. Ich bin erstmal in den Wald gefahren. Das war mein Smart genommen, bin in den Wald gefahren und bin erstmal einmal eine Stunde ganz tief durch den Wald gegangen, habe ein- und ausgeatmet und habe für mich selber gesagt, auch das geht vorbei und auch das kriege ich gehandelt weil ich habe bis jetzt alles gehandelt bekommen Ich habe dann kurz in die Schaukelstuhl gemacht mich kurz auf 95 gepackt zur an diesen Moment und gemerkt auch das wird gut auch das wird gut enden Und so ist es dann auch gekommen.
Also die Versicherung hat eine super, super tolle Leistung gemacht, weil obwohl der Brandstifter ein obdachloser, mittelloser Mensch war, haben sie trotzdem bezahlt. obwohl es normalerweise so läuft, dass erst der Regressanspruch auf demjenigen, auf dem Täter sozusagen liegt und die Versicherung erst einschreitet, wenn der ein Offenbarungseid macht und so weiter und so fort. Wir mussten aber natürlich schnell dort Fassade und alles, was halt eben gebrannt hat, Mülltonnen, alles was da weg war, ja, also ich sag mal, es waren 150.000 Euro Schaden, die ja, hätten mich dann auch schnell zum Schwimmen gebracht, weil hätte passieren können, ja, und aber auch dort, ja, als kleiner Exkurs, auch das ging vorbei.
Ja, ja. Und genauso ist es aber mit allen tollen Momenten. Und das heißt jetzt nicht, dass ich dann denke, so scheiße, das ist jetzt bald vorbei, sondern egal auf was für einem Hoch ich mich vielleicht auch befinde und vielleicht sogar an Bodenhaftung ein Stück weit verliere, wenn ich dann kurz in mich gehe und weiß, auch das geht vorbei, führt halt dazu, dass ich dann den Moment nochmal viel, viel mehr genießen kann und im Moment bin, ja. Das ist cool.
Natur, Waldbaden und mentale Gesundheit
Das Waldbaden, das du erwähnt hast, der Spaziergang im Wald, das ist was, was du regelmäßig machst? Ja, das mache ich sehr regelmäßig, also eigentlich täglich. Es gibt wenig, ich würde sagen sechs von sieben Tagen gehe ich spazieren. Ich habe so eine App, Komoot heißt die, war die beste Investition, muss ich sagen, was Apps betrifft.
Die habe ich aus Zufall bei meinem Freund irgendwie kennengelernt. Einmal 30 Euro, glaube ich, bezahlt für alle Karten weltweit, glaube ich sogar. und da gibt es halt Waldspaziergänge und da mache ich es aber immer so, dass ich hinfahre, um auch mein Gedächtnis ein bisschen zu trainieren und weil ich mein Handy im Auto lasse, präge ich mir den Weg ein, teilweise halt 20 Kilometer Waldmarsche, komme auch nicht immer direkt wieder zurück, aber über Umwege irgendwie immer und das mache ich jeden Tag, ja. Wie bist du auf dieses Waldbaden, Waldspazierer gekommen? War einfach nur so?
Aus der Kindheit. Aus der Kindheit. Mein Großvater ist ganz, ganz, ganz passionierter Reiser gewesen und ganz passionierter Waldgänger. Das heißt, mein Großvater war, alle Erinnerungen, die ich an ihn habe, waren entweder reisen oder er war im Wald und hat uns Kinder oder Enkelkinder in dem Fall sozusagen die ganzen Lehren des die ganzen Weisheiten des Waldes uns gezeigt Also es begann immer mit der Stille mit der Ruhe des Waldes mit der Bodenhaftung mit der Verwurzelung mit Mutter Natur Das waren so Sachen die haben sich halt bei mir ganz stark im Hinterstübchen eingeprägt.
Zum Glück sage ich auch bis heute, weil ich glaube, dass es vielen Menschen guttun würde oder es tut jedem Menschen gut, weil wir kommen aus der Natur und überall in allen Großstädten, ich wohne selber in Köln, da ist halt viel Asphalt und dunkle Bauten und viel Metall und wenig schöne Bäume und wenig Natur. Und ja, bei mir führt es halt immer dazu, dass sozusagen das ich mache es gerne morgens, ich mache es aber manchmal auch nachts, bei Vollmond mache ich es total gerne. Das ist, mir gibt es wahnsinnig viel Energie. Und da kommen auch bei mir tatsächlich immer Motivationsschübe, Ideen, Teilweise, dass ich mich vielleicht bei einem Menschen, mit dem ich mich mal verkracht habe, war jetzt letztens, wo ich einfach gesagt habe, ich bin aus dem Wald zurückgekommen, mich hingesetzt und habe einfach einen Entschuldigungsbrief geschrieben, weil da die Eingebung gekommen ist, hey, es bringt nichts, wenn wir uns irgendwo nicht positiv gesonnen sind.
Und habe meine Teile bei mir gesucht und habe mich einfach entschuldigt, einen Brief geschrieben und danach ist jetzt die Beziehung so schön wie noch nie. und das finde ich sind so Punkte die man aus dem Wald gut mitnehmen kann und natürlich auch die Veränderung, also es ist ja jeder Waldspaziergang ist neu dadurch jetzt gerade Frühling Richtung Sommer, alles beginnt zu blühen und von einer Woche zur nächsten, sag ich jetzt mal im selben Waldstück kann schon wieder ganz ganz viel neu geblüht sein und das halt sozusagen zu sehen das geht auch nur in der Einfachheit, weil es ja das Imperfekt-Perfekte ist, eigentlich das Göttliche, was da zu sehen ist, das gibt mir super, super, super viel.
Das ist meine Art der Meditation zum Beispiel. Kennst du das Buch Your Brain on Nature? Nein. Es sind zwei Ivy League-Professoren, die im Endeffekt mit diesem In-der-Natur-Sein, vor allem mit diesem Waldbaden, auseinandergesetzt haben.
So ist das klassische, der spirituelle Ansatz, gerade in Japan wird das zelebriert und dann eben wissenschaftlich, was passiert, Warum hat der Wald so einen großen Einfluss? Angefangen von Dingen wie im Endeffekt das Grün, mehr Sauerstoff bis hin zu der Frequenz. Dadurch, dass du relativ wenig Menschen, wenig Elektronik und so weiter hast, ist die Frequenzen deutlich niedrig. Was wir wissen ist, dass das Hirn und die Hirnfrequenz sich an sein Umfeld anpasst.
Das Beispiel, was ich gerne gebe, ist, jeder, der schon mal in eine Kirche reingelaufen ist, wenn da Kirchenmusik läuft, du kommst rein und es ist so ein... Und das Gleiche ist, jeder, der schon mal in einen Club gelaufen ist, wenn da elektronische Musik läuft, das ist natürlich eine deutlich höhere Frequenz und auf einmal hast du so ein... Du wirst halt einfach wach, es hat einen anregenden Effekt. Das gleiche passiert im Endeffekt mit jeder Form der Frequenz.
Musiktechnisch, ich bin ein großer Freund von klassischem Barock. Ich auch. Ist jetzt nicht so das, was ich mir stundenlang anhören kann, aber es gibt so Momente, da höre ich es sehr gern an, weil ich weiß, es hat einen wahnsinnig beruhigenden Effekt. Gerade früher, als ich noch in einem richtigen Fitnessstudio gearbeitet habe, also richtiges Fitnessstudio im Sinne von mit Mitgliedern, mit Musik.
Wenn du da vor allem die Abendschicht machst, dann sind dann 300 Leute gleichzeitig da, die Musik ist laut. und dann läuft es dann abends um 10 da raus und es ist so, der Kopf ist so und dann 10, 15 Minuten, Johann Sebastian Bach und es ist einfach so ein runter und dann andere Musik funktioniert auch interessanterweise zum Thema Barock Classic gibt es relativ viele Untersuchungen dass es halt tatsächlich gut funktioniert und ähnliches System hast du auch im Wald, da ist es weniger der Faktor Geräusch sondern eben auch viel der Faktor von Grün, Natur, Pflanze. Unter anderem eine Studie, die sie im Buch zeigen, ist der schnellste Weg, Jetlag zu überwinden, ist in den Wald zu gehen, am besten sogar baufuß.
Immer mit der Vollerdung. Genau, dass du eine Erdung hast und dass du die schnellste Anpassung hast, büro-rhythmisch, technisch. Und Ginko ist gut. Ginko-Beloba, ja.
Das Thema Waldbahn. Ich habe in letzter Zeit ein guter Freund von mir, das Jäger. Und so habe ich mich auch mit dem Thema Wald in letzter Zeit mehr und mehr auseinandergesetzt und war jetzt auch in letzter Zeit wieder mehr im Wald als lange zuvor. Ich wohne jetzt auch 13 Jahre hier in Stuttgart.
Da, wo ich vorher gewohnt habe, bei meinen Eltern auf dem Land, da ist der Wald fünf Minuten entfernt. Hier in Stuttgart dauert es ein bisschen länger, bis du wirklich Waldweil hast und nicht so Wald, wo du dann die Bundesstraße nebendran hörst. und das ist auch dieses gerade morgens was ich jetzt das letzte mal sich war war ich morgens um sechs im wald und dann war quasi dreieinhalb stunden im wald gewesen komplette stille Zu zweit aber ohne Reden Und dann das war ein Start in den Tag Das war Kopf, Leistungsfähigkeit. Das ist dann auf dem höchsten Level, ja. Das war ein ausgezeichneter Start in den Tag.
Absolut. Absolut, ja. Das war ein cooles Buch. Ich habe es auch vor Jahren mal gelesen und dann auch wieder so liest.
Interessant. Immer so ein bisschen im Hinterkopf behalten. Aber dieses Thema Natur ist ähnlich wie Südostasien, da bin ich ein großer, großer Fan von. Ich auch, absolut.
Weg von den Städten. Die Städte finde ich ganz interessant. Für zwei, drei Tage. Genau so mache ich zwei, drei Tage und hast dann so dieses Abbeat-Stadt-Vibe und danach raus, wenn es grün-grün ist.
Der Regenwald, relativ dünn besiedelt. Dass es ein bisschen warm ist, hilft natürlich auch noch, dass die Essensqualität so gut ist. Absolut. Auch noch ein kleiner Bonus.
Ich war jetzt gerade in den Anden und habe eine Andenwanderung gemacht, also in Peru. Und das kann ich auch jedem empfehlen. Das war eine sehr lange Wanderung. Es waren 120 Kilometer durch die Anden, also wirklich mit vielen tausenden Höhenmetern hoch runter.
Aber einfach wirklich mit einem Zelt, einer ganz kleinen Truppe. Es wurde auch so gut wie gar nicht geredet. Und direkt bis hin zum jetzt ist mir gerade der Name entfallen. Machu Picchu, genau, richtig.
Den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Zum Machu Picchu hingelaufen und dann da auch wirklich von, ja, Cusco heißt die Stadt, die Ursprungsstadt, von wo wir losgelaufen sind. Und ja, dann 120 Kilometer waren es, glaube ich, in Summe. Aber auch wunderschön durch die unterschiedlichsten Naturbereiche zu Gletschern hoch, durch Regenwald runter. und ja, mit jedem Tag ohne Handy und ohne Netz steigt dann auch einfach diese, wie du eben angesprochen hast, diese Erdung und auch diese Gelassenheit, weil für mich war so das erste Mal eine ganz interessante Erfahrung, wo ich das erste Mal lange gar kein Handy hatte.
Das war auf dem Kilimandscharo, was ich auch in einem Buch beschreibe und das hat mir so ein bisschen meine Wichtigkeit genommen. Steckt auch das Wort Wicht drin. Und mir hat es das so ein bisschen genommen weil ich festgestellt habe nach den neun Tagen oder am zehnten Tag wo ich mein Handy wieder hatte im Hotel dass alles sich einfach weiter dreht auch ohne mich Das ist zwar ein bisschen schmerzhafte Erfahrung kann ich aber jedem nur empfehlen das einfach mal auszuprobieren Viele sagen, das ist bei mir völlig unmöglich, weil ich bin so wichtig für meinen Job. Und ich habe das auch oft gedacht und dann festgestellt, nope, dreht sich alles weiter.
Und das Schönste fand ich aber, dass ganz viele E-Mails und Anfragen, die ich in der Zeit bekommen habe, die haben sich einfach selber erledigt. Also das heißt, weil ich habe noch nicht mal so eine Auto-Reply eingestellt, habe sie vergessen und auch irgendwie keinen AB eingerichtet oder sonst irgendwas, aber es hat sich dann vieles wirklich selbst erledigt.
Digital Detox und Social-Media-Sucht
Ich habe seit sieben Jahren, müsste es jetzt sein, gar kein Telefon mehr. Gar kein Handy? Gar kein Handy. Ich habe kein Festnetz, kein Handy, weder beruflich noch bewahrt.
Sehr, sehr cool. Mit einem ähnlichen Ding, das war auch so irgendwann Das ineffiziente, unnötige Kommunikation über Handy war dann für mich so ein Faktor, dass es so viel Zeit für was. Und dann war es so, okay, weg damit. Der einzigste Weg, mit mir zu kommunizieren, ist E-Mail.
Oder Post. Oder Post. Ist auch schön. Also Social Media Messenger habe ich dann auch irgendwann abgestellt.
Weil das ist ineffizient. Und Schlachten an mehreren Fronten. Das ist auch eine schöne Form der Selbstliebe. Ich selbst sehe dort einen ganz kritischen Wandel, auch in der Gesellschaft durch dieses ganze Social-Media-Thema, weil es ist so kompetitiv geworden und so viel Narzissmus, der sich dadurch entwickelt.
Alle glauben, die sind geiler als der Nächste. Ich kenne Leute, die verbringen am Tag sieben, acht Stunden am Handy. Problemlos. Das ist crazy.
Das ist schon crazy. Ich kenne so ein bisschen Statistiken. Ich weiß jetzt nicht, was eine Statistik ist. Statistik ist, die Zielgruppe mit dem meisten Handy im Schnitt ist weiblich, 15 bis 17, 4 Stunden am Tag.
Der statistische Schnitt. Okay, gut, da gibt es natürlich dann auch die Ausweiser nach oben. Da gibt es ein paar, die drunter sind und dann gibt es definitiv ein paar Ausweiser nach oben. 7, 8 Stunden, das ist im Endeffekt Social Media Vollzeitjob. Ja gut aber das ist halt auch eine der gr Neuzeits die es halt gibt Es ist ja eine Sucht also ist ja ganz klar wenn jeder der sagt er ist nicht handys dann sage ich gut dann mach es jetzt mal bitte am Freitag aus gib es mir und dann kriegst du es am Montag fr wieder für die Arbeit und dann können wir mal gucken, wer hier süchtig ist.
Und da schalten aber die meisten ab. Nicht in dem Sinne, sondern sagen, nee, dann lieber nicht. Ja, absolut. Für das Nervensystem ist es, das ist ja im Endeffekt, wenn Social Media aus rein neurochemischer Sicht, du bist ja darauf ausgelegt, dass du ständig diesen im Idealfall positiven Feedback-Lum hast.
Und Social Media ist daran interessiert, dich so lange wie möglich draufzuhalten. Und das Hirn brennt da recht schnell aus, was für mich immer so ein bisschen der Faktor Produktivität. Wie viel Zeit von dem, wenn jemand sagt, okay, Social Media ist mein Job. Also wenn bei jemandem Social Media tatsächlich der Job ist.
Es gibt ja viele, die... Wir haben vorher kurz drüber gesprochen mit dem Thema Immobilien. Immobilien-Plug-and-Study ist ein Immobilien-Ding. Immobilien ist ein großes Thema bei dir.
Absolut. Immobilien oder allgemein. Da halte ich es aber übrigens genauso wie du. Bei mir gibt es dann nur Anfragen per Mail oder per Post.
Nichts anderes. Da gibt es einen Hausmeister, den kann man anrufen. Aber mich auf jeden Fall nicht. Und auch dort ist es tatsächlich so, dass wenn die Leute sich dann wirklich die Arbeit machen, um eine E-Mail zu schreiben, dann ist es auch ein Anliegen.
Und sonst, wenn es brennt, habe ich ja gesehen, kommt die Feuerwehr. und wenn einer einbricht, dann kommt die Polizei. Also von daher, ja. Ineffizienz. Du hattest, zurückzukommen zu Fiji, das war noch ein Punkt, mit Fiji beginnt dein Buch, mit Fiji beendet dein Buch.
Als du auf Fiji warst, gab es da die Idee des Buchs schon? Ja, die gab es da schon. Und zwar, ich habe meinen allerersten Podcast-Interview, also als Interviewpartner, da war ich beim Andersmacher-Postcast, heißt der, und das ist von einem guten Freund von mir, der da mit gestartet hat und das habe ich total bewundert, weil der wollte das immer tun, war aber Unternehmensberater und hat dann gesagt, so, von heute auf morgen jetzt ist Schluss, jetzt mache ich Podcast, ich habe was erspart und jetzt fange ich an. Und das habe ich total bewundert und auch natürlich befürwortet, habe dann meinen ersten Podcast mit ihm gemacht und der war auch super gut, ist ganz, ganz toll gestreamt worden, alles toll und auf diesem Podcast habe ich dann selbst ganz viele E-Mails bekommen und Nachrichten auch über Facebook oder Instagram. und wo Leute gesagt haben, hey, das ist total spannend, schreibt es doch mal auf.
Ja, und da habe ich mir gedacht, ja gut, ob das jetzt alles so spannend ist, mich dann vielleicht selber auch ein bisschen zu klein gemacht, aber in dem Podcast hat mich der Aaron, einen Gesprächspartner gefragt, wenn dein Leben ein Buch wäre, wie würde es heißen? Dann habe ich gesagt, live to the max, ohne zu überlegen. Da hatte ich ja immerhin schon den Titel. Ich war vorher, bevor ich nach Fiji bin, war ich ganz lange mit einem Van, also knapp zwei Monate mit einem Van durch Neuseeland unterwegs.
Das heißt, ich habe einen Van gekauft und habe in einem Van gelebt und auch komplett alleine und auch abseits von den Campingplätzen, sondern wirklich immer irgendwo wild and free gekämpft. Ich hatte gute Bücher dabei und hatte dann ja jetzt was zu tun, nämlich anzufangen, meine Geschichten aufzuschreiben. Und da ist mir aufgefallen, dass mir das total Spaß macht, auf der einen Seite, aber was viel wichtiger war, war die Erkenntnis, ich sag jetzt mal vom psychologischen Aspekt, nochmal einzutauchen aus meiner heutigen Sicht, also damals heutigen Sicht, auf das Erlebte. und wo ich dann wirklich dann nochmal richtig gespürt habe, dass es alles irgendwo einen Sinn ergibt, auch wenn der schwer zu erkennen ist, oftmals in der Situation, aber retrospektivisch, wenn man nochmal in diese ganzen Situationen eintaucht, halt schon einen sehr, sehr großen Sinn macht und dass es halt eben keine Zufälle sind, sondern dass es einfach nur fällig ist und dir deswegen zufällt.
Ja, so. Das muss man so auf den Punkt bringen. Und auf Fiji gab es es schon. Also auf Fiji war ich schon total in meiner, ja, ich sag jetzt mal, Vision zu sagen, 2019 wird Buch geschrieben.
Cool. Wie lang war der Prozess von erster Satz bis fertig? Der war wirklich vom allerersten Satz, ich sag jetzt mal so, im Notizblock aufgeschrieben. Bis zum fertigen Buch waren es schon 15 Monate.
Also war schon jetzt nicht kurz. muss ich aber auch dazu sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt ja schon mal eine 4-Stunden-Woche so gelebt hatte oder gelebt habe und dementsprechend viel Zeit zum Reisen hatte und ich habe mir grundsätzlich überhaupt keinen Stress gemacht. Das tue ich im Leben auch generell nicht mehr, weil das brauche ich nicht und habe gesagt, dass ich das in meinem Tempo mache und das habe ich auch gut mit dem Verlag kommuniziert, dass ich in meinem Tempo das mache und ich in Häppchen was abliefer, was auch richtig ist und auch natürlich Vertrag, sich dran zu halten ist. Aber ich habe das alles immer nach meiner Gefühlslage gemacht und manchmal habe ich zwei Wochen gar nicht geschrieben und manchmal habe ich einen Tag von morgens bis abends nichts anderes gemacht au Geschichten aus meinem Kopf gekramt Und die dann begonnen aufzuschreiben beziehungsweise zu strukturieren einzutauchen zu reflektieren Und das hat mir dann total Spaß gemacht, ja.
Ihr gesagt, gleich mache ich es auch. Und ich habe mich mit einigen unterhalten, die viel Bücher schreiben, die erfolgreich schreiben. Und das war einer der Punkte, die jeder so gesagt hat, zwing dich nicht zum Schreiben. Nee, bringt gar nichts.
Das funktioniert nicht, es ist Stresszustand. es ist einfach, entweder du schreibst oder du schreibst nicht, guck, dass du wenn du was machen kannst, ist gucken, dass du dich ein bisschen in den Zustand bringen kannst wo es fließt, aber wenn es nicht fließt einfach sein lassen, weil dann ist es, wie du gerade gesagt hast, dann ist es krampfhaft und bei mir war es, ich habe das immer sofort gemerkt, also ich kenne auch meinen Körper sehr gut und fühle viel in meinen Körper rein und wenn ja, das altbekannte Feeling nicht da war, dann hat es auch nichts, ja, hat es auch nichts gebracht ist einstrengend die 4 Stunden Woche das ist ein interessantes Thema absolut es gibt ein Buch dazu vor über 10 Jahren 2007, 2008 12 Jahre 13 Jahre ich hab's gelesen, du hast es gelesen du hast es umgesetzt, ich nicht geht ja noch, ist noch Zeit ich könnte, wenn ich wollen würde mit der Wille versetzt Berge das ist so je nachdem wie, 4 Stunden Woche für dich wie sieht es aus beziehungsweise was viel interessanter ist der Weg hin zu 4 Stunden Woche du willst die Geschichte nochmal ja mein Weg zu 4 Stunden Woche ist, ich habe zu dem Zeitpunkt der Idee schon in China gelebt und das Buch gelesen und gedacht ja das klingt ja alles wie eine super tolle Utopie aber die Umsetzung jetzt davon mit 4 Stunden Arbeit die Woche klar zu kommen war mir erstmal ein bisschen fern und das Leben zeigt uns aber immer sehr viele Dinge.
Je mehr ihr das Handy weglegt, desto mehr fallen euch die Dinge auf, weil das Leben gibt dir immer genau Zeichen und ich war auf einer Hausparty, die ich selber organisiert habe, bei einem Jungen in der Wohnung, wo ich Flyer gemacht habe, die ich an Hostels verteilt habe, um selber einfach mal eine geile Hausparty zu machen und habe gesagt, komm Jungs Bier oder Wein oder Schnaps mitbringen, Mädels können so kommen.
Immobiliengeschäft: Plug & Study
Und hab auf dieser Party einen jungen Mann kennengelernt Teure Uhrmandgelenk Schlangenlederstiefel schicker Anzug Und ich hab mich zu ihm gesetzt und habe ihn gefragt wie ihm meine Party ihm gef Nat ein super Opener und er hat sich bedankt und dann sind wir da habe ich ihn gefragt was er beruflich macht und er sagte halt ja nicht viel Und er würde 5000 Dollar im Monat verdienen, ungerechnet, also in Reminbi und würde dafür ungefähr vier Stunden die Woche arbeiten oder wenig arbeiten, hätte ich nicht das quantifiziert auf genau diese vier Stunden. Dann habe ich gesagt, okay, dann erzähl mir doch mal, wie du das machst.
Und dann sagt er, ja, das ist ganz einfach. Ich bin Engländer mit indischen Wurzeln, also spreche perfekt Englisch, aber auch perfekt Indisch. Und in Shanghai kommen immer mehr Experts. Ich habe gesagt, okay, soweit, so gut.
Und er sagt, und Experts brauchen gute möblierte Wohnungen, wo sie hinkommen und wo sie Vertrauen haben. Die brauchen einen englischen Ansprechpartner. Und auf der anderen Seite investieren immer mehr Menschen in Shanghai in Eigentumswohnungen. Also viele Privatleute, geht viel in private Hand.
Und er sagte, hey, ich bin irgendwann auf die Idee gekommen, den Leuten einfach zu sagen, ich garantiere dem Eigentümer die Miete von ihm selbst, von Karl der Hoschi. So hieß der. Oder so heißt er immer noch. Und möblier die Wohnung schön und poste in meinen Netzwerken, das war gerade so der Anfangszeit von Social Media.
Also früher gab es ja StudiVZ, aber auch über Facebook ging es da schon so langsam los. Poste darüber meine Anzeigen und schreibe auch gezielt Firmen an, die einen Sitz haben hier in Shanghai, sehe ich ja, welche Marken es hier so gibt, die aus UK kommen, und sage denen, ich habe die Wohnung. Und sagte, das ist mein Geheimnis. Ich kaufe an für einen Euro, sage ich jetzt mal symbolisch, und verkaufe weiter für zwei.
Und das macht er halt nicht mit einer Wohnung, hat er mir dann auch erklärt, sondern halt mit mehreren. Und er sagt, das habe ich mir über die letzten Jahre aufgebaut. Und ab diesem Moment, wo er mir das erzählt hat, weil ich habe, ohne jetzt meiner Mama zu nahe zu treten, Das war so eine Idee, die so einfach war, dass ich teste das gerne mit meiner Mutter, wenn ich ihr eine Idee erzähle und die sagt sofort, ja, verstehe ich, dann weiß ich, da ist jetzt keine App, kein großer Algorithmus und kein Hexenwerk. Und hatte die Idee in meinem Hinterkopf und habe sie auch aufgeschrieben, also habe sie wirklich so im Detail notiert, auch wie genau er seine Kunden bekommt und so weiter und so fort. aber die Basic war anmieten, garantieren, vermieten, schön möblieren und was Gutes bieten.
Und so ist die Idee zu Plug & Study tatsächlich dann entstanden. Ich habe dann 2009 die erste Wohnung angemietet Ich hatte keinen Cent mehr in der Tasche weil ich vorher die Pleite hingelegt habe mit meinem Anzug und Brautmode Und hatte dann aber tats einen der Juppies aus K der mir vertraut hat und gesagt hat, okay, ich gebe dir die erste Wohnung, die ich möbliert habe und wo ich quasi das erste Mal ein passives Einkommen mit generiert habe. Ja, und die Firma, die betreibe ich jetzt seit elf Jahren. Ich habe sehr, also ganz, ganz organisch gewachsen, ganz ruhig, ohne Investoren.
Ich habe mir nie irgendwo in die Karten reden lassen oder gucken lassen in der Pokersprache und gesagt, nein, egal wer angefragt hat, ob er investieren kann, nein, ich mache das ganz in Ruhe, weil ich will meine Zügel von meinem Unternehmen in der Hand haben. Ich bin Chef in der Diskussion und ich habe noch eine Mitgründerin. Wir bleiben auch jetzt bei der Größe. Also wir sind zwei Leute, also sie leitet das Geschäft und ich habe mich dann mehr oder weniger vor fünf Jahren operativ dort rausgezogen, bekomme aber nach wie vor halt eben das Gehalt in voller Höhe und Firmenwagen, Tankkarten, die ganzen Annehmlichkeiten. und das war halt ein Weg, den ich halt eben in dem Buch auch beschreibe, der wirklich anhand eines Praxisbeispiels aus meiner Sicht das super beschreibt, wie das gehen kann.
Aber da, wo wir eingangs drüber gesprochen haben, über Nacht läuft sowas alles nicht und da reicht euch jetzt nicht, den Tim Ferriss zu lesen, also zumindest bei mir, weil auch dort habe ich natürlich auch eine Menge Fehler gemacht und Dinge nicht gewusst, aber dadurch, dass es so ein Treppenbusiness ist, damit meine ich, der Umsatz, wenn ich jetzt nichts mache, bleibt mehr oder weniger gleich. Und wenn ich eine neue Wohnung dazukriege, geht eine Stufe wieder hoch. Und vor knapp zweieinhalb Jahren kam dann aber auch das wunderschöne Wörtchen genug in meinen Kopf und habe dann auch festgestellt, okay, ich kann nicht mehr als ein Auto fahren und Uhr ist schön und gut, aber da brauche ich auch nur eine von und die brauche ich noch nicht mal.
Und dann kam so ein bisschen so diese, ja, die Genugtuung des Genugs. Und bin aber trotzdem nach wie vor total froh. Halte mir aber nach wie vor im Hinterkopf, auch das geht vorbei. Auch das wird nicht auf Ewigkeiten Bestand haben.
Und ja.
Das Konzept von 'Genug' im Business
Die Fähigkeit ist es, genug zu erkennen, ist was, dass ganz wenige Unternehmen haben. Ja. Wir haben ja gemeinsam einen Freund, Sofjan. Ja.
Der war auch schon zweimal im Podcast. Und einer der Punkte im ersten Podcast, den ich im zweiten nochmal erwähnt habe, ist also auch ein Online-Show. aufgebaut hat und am gewissen Punkt gesagt hat, okay, jetzt ist genug. Der bleibt jetzt da, wo er ist. Ich halte ihn da mit relativ wenig Aufwand.
Bleibt er da, generiert Einkommen für mich und dann schafft dieses Einkommen für mich die Zeit und die Kapazität, dass ich mich umorientiere, okay, was ist das Nächste, was will ich machen? Ja, absolut. Also bei mir ist es genauso, wie du es gerade sagst. Das ist ein Wort, da bin ich auch ganz ehrlich, das war in meinem Wortschatz überhaupt nicht existent vorher, weil vorher ging es für mich darum, höher, schneller, weiter, ja, Suckit aufzubauen, da parallel Gründerpokern zu haben, dazu parallel eigene Immobilien, untereinander Plug-and-Study, also ich habe überhaupt kein Ende gefunden und war wirklich durchtrieben. und dann ist es irgendwann wie, ja, einfach wie so ein Schlag vom Himmel runtergekommen und ich habe festgestellt, ey, ich habe einfach genug.
Und es gibt viele in meinem Umfeld, die das bewundern und damals gesagt haben, ach, das könnte ich auch jetzt, die es aber einfach weiter durchziehen, was ich auch überhaupt nicht schlimm finde, weil jeder muss da für sich so seinen Weg finden. Aber ich sage für mich einfach so, es ist genug und gut mit dem, was da ist. Und das ist halt aus meiner Perspektive ein sehr, sehr großer Schlüssel zur Zufriedenheit. Weil die Zufriedenheit, die kann nur in einem Selbst drin sein.
Also die Zufriedenheit kann nicht von außen kommen. Es kann kurz einen Glücksmoment geben. Aber Glückseligkeit liegt auf der Seele. Und die ist halt nun mal bekanntlich in uns oder um uns, mit unserer Aura noch. und das funktioniert einfach nur, wenn das Wort genug einen großen Anteil hat.
Was nicht heißen soll, dass man keine Ziele haben soll, um das auch direkt nochmal klarzumachen, Ziele sind dafür da, um die Handlung in Gang zu setzen. Aber auch bei Zielen, ich habe immer nur grobe Richtungen, ich sage mal den Nordstern so gehabt für mich, aber ich hatte jetzt nie das Ziel zu sagen, ich mache das, das, das oder das, also dieses ganz Konkrete, sondern es kommt im Leben immer alles anders. Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähl ihm deine Pläne und er lacht richtig laut. Also zumindest war es in meinem Leben so, wie ich jetzt aus dem Vorgespräch erinnert habe, genauso.
Und das führt dann auch dazu, sich mehr vom Leben leiden zu lassen. Und das finde ich ein ganz essentieller Punkt, wirklich Vertrauen ins Leben zu haben Vertrauen in sich selbst Selbstvertrauen zu haben und dann einfach mal schauen wie der Wind so weht mit offenen Augen mit offenem Herzen durch die Welt zu gehen und da kommen schon richtig viele Ideen M und so weiter wenn man halt eben den Kopf hoch macht, weg vom Handy und guckt. Deswegen, super, dass du keine Niederst. Ja, diese extra Zeit, das ist auch das, wo eins meiner Favorite-Prinzipien, was Business angeht, ist nicht nur im Business zu arbeiten, sondern auch am Business zu arbeiten.
Und das gleiche Spiel im Endeffekt auch grundsätzlich. Du kannst, wenn du quasi ständig in deinem Business arbeitest, wird es schwierig, nach außen zu gehen und von außen auf das Business zu schauen. Und so auch mit einem Unternehmer das klassische, mehr ist mehr und noch mehr ist noch mehr. Und wenn ich jetzt eine Million Umsatz mache, dann ist zwei Millionen besser und fünf noch besser. und wenn ich 10 Mitarbeiter habe, dann brauche ich 40 und dann brauche ich 100 und so weiter.
Und die allerwenigsten sagen da, okay, jetzt bin ich an dem Punkt, hier passt und dann habe ich quasi das wertvollste Gut, die Zeit extra und kann einen Schritt raus machen und von außen drauf schauen, okay, was ist jetzt, auf was habe ich Bock, wo sehe ich Potenzial, was ist das, was ich als nächstes machen will. Ganz genau. Ich sage das auch immer, wenn ich gefragt werde, ob ich Millionär bin, sage ich immer, ja, ich bin Zeitmillionär. Ich habe ein unbegrenztes Kontingent an Zeit.
Ich kann mir meine Zeit frei einteilen. Und das ist so ein riesengroßes Geschenk. Und das Einzige, was Menschen davon abhält, ist Angst. Und es ist einfach nur Angst.
Es ist die Angst, nicht mehr genug zu sein für andere, für sich selbst, die Angst vorm Verlust, vorm Status. Und bei mir war es zumindest so, je mehr ich mich davon gelöst habe, ich sage jetzt mal, mein Auto zu sein oder meine Uhr zu sein, sondern einfach nur Max zu sein, umso mehr Freiheit kam dann automatisch auch. Und ein ganz wichtiger Punkt, es kam auch bei mir ab dem Punkt, wo ich mich aus allen Geschäften zurückgezogen habe, ist auch alles viel besser gelaufen. Vielleicht, weil ich einfach doch nicht so ein krasser Geschäftsmann war, wie ich gedacht habe.
Vielleicht hat es auch einfach gereicht, die Ideen angestoßen zu haben. Das kann ich gar nicht so genau werten oder sagen. sagen, kann aber nur sagen, dass bei mir ab dem Moment, wo ich sozusagen aus der Liebe und nicht mehr aus der Angst gehandelt habe, um mal so ganz groben zu geben hat sich da bei mir alles zum noch viel viel Besseren gewendet Bisschen mehr Leichtigkeit Total Leichtigkeit des Seins Einfach zu sein und nicht haben zu m Ich habe, witzigerweise, ich habe eine Liste, zwei Seiten, haben und sein. Linken Seite stand sehr, sehr viel mit haben und was ich haben wollte. Und auf der Sein-Seite, was ich gerne wäre, beziehungsweise meine positiven Eigenschaften, an denen ich arbeiten wollte, da war nicht so viel.
Und das habe ich irgendwann abgearbeitet, das Linke, bis ich wirklich den letzten Strich durchgemacht habe, von der Haben-Seite, also was ich besitzen wollte. Und bei mir war so ein bisschen so das Motto dort gehabt zu haben, befreit vom Haben-Wollen. Das heißt, für mich kann ich nur sagen, ich musste das tatsächlich durchleben, um zu verstehen, dass der Sportwagen mich kein doll glücklicher macht, überhaupt nicht. Es gibt die Glücksmoment, ja, ist cool, aber das war's.
Was nicht heißt, dass ich nicht gerne mit einem fahre, das ist eine andere Geschichte, aber ich bin das nicht. Das kann ich auch jedem Hörer mal ins Herz legen, so eine Liste mal anzulegen, um einfach mal zu schauen, was möchte denn er oder sie auf die Sein-Seite draufpacken. eben nicht nur auf die Haben-Seite, weil die Haben-Seite, auch das ist alles komplett vergänglich, nur die Sein-Seite hat quasi Unendlichkeit in uns. Um so eine Liste zu machen, braucht man aber Zeit? Dafür braucht man Zeit.
Muss ich die Zeit nehmen? Richtig, genau. Also wenn mir jemand sagt, er hat keine Zeit, dann hat er keine Priorität auf dem, was er machen möchte. Weil wir haben alle diese 24 Stunden am Tag und es geht nur um die Priorisierung.
Das heißt Priorisierung bei dir, du arbeitest bis zu 4 Stunden die Woche an Plug & Study? Genau, also da ist sicherlich ein bisschen weniger, es sind wahrscheinlich so zwei oder vielleicht eine. Das ist die Einstundenwoche. Ja, genau, das ist die Einstundenwoche.
Da könnte ich jetzt mit Tim Ferriss ein bisschen Konkurrenz machen, noch ein Buch schreiben. Du solltest zuerst die Zwei-Stunden-Woche rausbringen und dann zwei Jahre später die Einstundenwoche. Oder so, ja. Nee, also bei mir ist es tatsächlich so, dass mein Alltag, den gibt es nicht, also der ist nicht existent.
Ich erkenne, welcher Wochentag ist meistens daran, ob die Leben geschlossen haben oder nicht, was jetzt gerade ein bisschen schwierig ist. Aber wenn mich einer fragt, was für ein Tag ist heute, sage ich, heute ist mein Lieblingstag. Und das meine ich auch so, weil ich weiß nicht, also heute Morgen ist mir das Geschenk ein Tag Leben gegeben worden Das ist so ein bisschen mein Morgenritual dass ich morgens fr wach werde und wei dass wer auch immer mir das gegeben hat ohne das jetzt als Gott zu bezeichnen oder was auch immer à la Christus, können wir nennen, wie wir wollen, hat mir ein Tag Leben geschenkt und den Tag genieße ich, sodass ich mich heute Morgen einfach mit voller Freude in die Dusche gestellt habe und gesagt habe, Ich fahre heute zum Wolfgang und mache einfach ein geiles Podcast-Interview und möchte den Zuhörern gut was mit auf den Weg geben, ein konstruktives, schönes Gespräch haben und natürlich auch ein bisschen mein Boot promoten.
Bin jetzt auch nicht raus, weil ich dort viel Liebe reingepackt habe und viele Messages drin habe, wo ich glaube, dass sie dem einen oder anderen wirklich Kraft geben können. Und so gehe ich einfach in den Tag rein. Es ist wie der Wind so ein bisschen weht. Also du bist tatsächlich auch der einzige Termin, der jetzt da so in einem sehr breiten Spektrum irgendwie so drinsteht.
Und selbst, ja, sonst steht da meist nur Haare schneiden vielleicht mal. Und ja, lasse das wirklich passieren. Und viele denken dann, wie du lebst so in den Tag. Ja, so ist das halt. und manchmal mache ich auch den ganzen Tag lang gar nichts und sitze einfach nur in meinem schönen Sessel zu Hause und gucke aus dem Fenster, kann auch passieren kann aber auch passieren der Punkt ist ja nicht so, dass du vier Stunden arbeitest und den Rest der Zeit mit Gammeln, RTL 2 und Playstation verbringst ich habe keinen Fernsehen sondern du bist ja trotzdem noch produktiv beziehungsweise hast Projekte, an denen du arbeitest absolut, ja Buch war jetzt ein großes.
Genau, Buch war jetzt sicherlich ein ganz großes, wobei jeder Zuhörer oder Zuhörerin wird es verstehen, dass in dem Moment, wo wir etwas aus Liebe tun, wie du jetzt diesen Podcast, und aus Freude und aus Begeisterung und Beflügelung, in dem Moment würde ich das nie wieder oder nicht mehr als Arbeit bezeichnen können, weil es macht Spaß. Und für mich ist das, also Arbeit ist für mich aus der Kindheit ein negativ besetztes Wort. Du musst zur Arbeit, du musst da von morgens bis abends hin. Für mich ist es einfach ein modernes Gefängnis, moderne Sklaverei, weil niemand, und da lehne ich mich jetzt einfach aus dem Fenster, ist acht Stunden produktiv im Daimler-Büro.
Kann mir keiner erzählen. Sorry, wenn ich da jetzt irgendwie beim Daimler gerade angegriffen habe. Nein, aber... Es gab eine Studie vor ein paar Jahren beim Daimler und sie haben Mitarbeiter kategorisiert in Dresden.
Kategorien aktive Mitarbeiter, passive Mitarbeiter und Bewohner. Ja, genau. Das ist so ein bisschen, ja, so sehe ich es halt tatsächlich auch. Und ich glaube, der Schlüssel, ich werde oft gefragt, auch so, wenn ich Vorträge an Schulen, also gerade bei jüngeren Leuten, die dann fragen, ja, was ist denn der Schlüssel zum Erfolg?
Da kann ich echt immer sagen, das ist, wenn du deiner Bestimmung folgst. Wenn du denn eine hast, dafür brauchst du aber erstmal eine Bestimmung. Ja, was ist denn die Bestimmung? Dann sage ich, was liebst du denn?
Wenn ihr dann sagt, ja, PlayStation spielen, bei jüngeren Leuten ist das dann halt noch nicht so ausgangstiert. Deswegen sage ich dann immer, Leute, geht mal einfach reisen und hört mal auf euer Herz. Wo schlägt euer Herz für? Das kann sein für einen Podcast, das kann für Malen sein, das kann für Fitness sein.
Und wenn ihr das macht, dann seid ihr automatisch da drin super, super, super, super gut, weil ihr das liebt. Und das merkt der Kunde, das merkt der Kollege, das merken die Leute einfach. Und dann stellt sich das außer Frage, dass das auch Geld in Anführungsstrichen abwirft, weil das ist ein Prozess, der ist, ich sag jetzt mal, so simpel, wie die Natur ist und doch wieder so schwierig, weil wir halt eben in eine Gesellschaft gedrückt worden sind, die nach Leistung geht. Ich meine, das dritte Kind, wir lernen als erstes Wort Mama, dann kommt Papa und dann kommt mehr.
Und haben, haben mehr, haben. Und da ist es natürlich klar, dass dort das Mindset noch mal ein bisschen umgekrampelt werden sollte. Und das geht aus meiner Perspektive, wie wir eingangs vor dem Podcast schon gesagt haben, wirklich sehr, sehr gut eben beim Reisen. Weil dort sind wir auf uns alleine gestellt.
Das heißt, dort kommt dieses Selbstvertrauen, was die Basis, das Fundament von allem ist. Und dann kommt vielleicht auch die eine oder andere Idee. Nicht zu verwechseln, ganz wichtig, mit Flüchten. Flüchten tun ganz, ganz viele.
Die sagen dann, ich bin unzufrieden in Stuttgart. Ich gehe jetzt nach Bali. Dann sind die aber blöderweise in Bali immer noch unzufrieden, weil sie innerlich unzufrieden sind. Und dann ändern die äußeren Umstände, außer dass du vielleicht für die Instagram-Stories einen Sonnenuntergang posten kannst, nicht viel.
Investition in Erlebnisse und Reisen
Mit dem Reisen, der auch in Kölner ist Robert Geissen. Ja. Du sagst, ich finde ihn auch einen sehr unterhaltsamen Kerl. Und wenn immer dieses Reisen kommt erinnere ich mich ich habe vor Jahren ein Interview mit ihm gelesen Und eine der Fragen im Interview war damals war er so ein bisschen der erfolgreiche Immobilienunternehmer der jetzt eine eigene Fernsehserie hat wie auch immer dann eigene Fernsehserie hat er und er wurde gefragt wenn man ihm 10 Euro geben w worin w er investieren Reisen.
Und sein Punkt war, ich würde die kompletten 10.000 Euro in Reisen investieren. Ich würde um die Welt reisen und schauen, was gibt es wo, was funktioniert wo. Dann würde ich schauen, was davon kann ich mitnehmen, zurück nach Deutschland und hier so oder in ähnlicher Form umsetzen. Wie der Chinese, Copy, Improve, Placed.
Ganz einfach. So wie ich es bei den Chinesen gemacht habe zumindest. Ich hatte dazu eine ganz kurze Geschichte. Ich hatte einen jungen Herrn im Coaching sitzen, auch so 27, 28.
Unternehmensberater und wirklich im Hamsterrad tiefer drin, als es geht. Und er sass mir dann gegenüber und sagt, ja, Max, also, so, ich habe mich jetzt entschieden, also, ich will das mit dem Reisen auch gerne mal machen, aber ich habe da kein Geld für. Und dann sage ich, Moment mal, du hast doch eine Rolex Daytona am Arm. Ja, die kann ich ja nicht verkaufen.
Warum denn nicht? Ja, also, wer bin ich denn dann noch? Sagt er mit vollem Ernst, wer bin ich denn dann noch ohne diese Uhr, habe ich gesagt, ja gut, also die Uhr kannst du jetzt mal locker gegen 20 Mille tauschen und da mache ich aber mit dir eine Weltreise von. Und er hat dann tatsächlich sich dagegen entschlossen, ich weiß nicht, vielleicht hört er jetzt auch zu und kriegt nochmal einen kleinen Arschtritt, weil er hat wirklich alles Coaching, leider nichts genutzt und weil er war kurz davor zu kündigen, ist dann zu seinem Chef gegangen und hat gesagt, ich möchte die Weltreise machen und dann sagte er, und mit dieser Aussage qualifizierst du dich, deine gesamte Karriere gerade aufs Spiel zu setzen.
Sagt er, hier hole ich jetzt raus, du kriegst 20.000 Euro mehr Jahresgehalt ab dem nächsten Monat starten, wenn du bleibst. Und er hat unterschrieben. Und es geblieben. Und jetzt, wir haben uns tatsächlich vor ein paar Tagen nochmal wieder gesehen, also aus Zufall, weil er bei mir in der Nähe wohnt und sagte dann, jetzt kannst du auch nicht mehr reisen.
So, bevor ich überhaupt nicht verstehe, das sollte so. aber gut, manche Leute haben jetzt gerade in der Zeit vielleicht ein bisschen schlechte Laune und dann habe ich gesagt aber ich habe ganz viele Erinnerungen an die ganzen Reisen, die ich gemacht habe ja, also das ist so, das sind so Dinge, die einem niemand nehmen kann, also diese das wirst du ja best du wirst keine Reise bereuen sondern immer was mitgenommen aus den Reisen und aus dieser Bewegung aus diesem Movement Und ja von daher sind wir da mit Robert mit Robert sind wir da d Reisen bestes Investment Das ist auch eine Antwort übrigens, wenn ich ganz oft gefragt, wo sollte ich Geld investieren?
Dann sage ich grundsätzlich immer nur in eine gute Zeit. und eben nicht, dass ich Gold kaufen, Aktien kaufen, Bitcoin, nein, mach eine gute Zeit und das kann dir keiner nehmen. Ja, dieses Experience-Faktor, auch das ist interessanterweise untersucht, gerade das Investment in das neue Auto oder das neue Haus oder die neue Wohnung. Der Effekt ist extrem kurz, während der Effekt in Investment von Erinnerungen, gerade Reisen, relativ lang wehrt, was auch jeder überlegen kann, wenn jeder mal kurz in sich geht und sagt, okay, was sind so Reisemomente, die dir im Kopf geblieben sind? Und da kommt jeder direkt zwei, drei, vier, fünf, wo du, wenn du dich ja zurückerinnerst, kommt es dir vor, als würde es gerade passieren.
Ja, weil es so intensiv ist, weil wir dann beim Reisen meistens in dem Moment sind. Und viele werden sich jetzt vielleicht wiedererkennen, aber ich zum Beispiel war oft in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, aber kaum im Hier und Jetzt. Also gerade zu Zeiten, wo ich so overwhelmed mit Business-Quatsch, sage ich jetzt mal in Anführungsstrichen, war, war der Kopf für das Wesentliche, also für das Hier und Jetzt zu sein, fast gar nicht da. Da war wirklich nur der Gedanke, was ist morgen für ein Kunde, wie hat er gestern reagiert und so weiter und so fort.
Und beim Reisen finde ich es ganz, ganz stark, eben dieses Hier und Jetzt in dem Moment sein, rumzugucken, zu entdecken. Das hat so dieses Kindliche auch irgendwo, dieses Neugierige, durch dann halt irgendwie eine neue Stadt zu laufen und zu entdecken, zu erkunden. Und ja, da stimme ich dir 100% zu. Von allen Business-Ideen, die du in den letzten 10 plus Jahren gemacht hast, was ist die eine, die nicht funktioniert hat, wo du jetzt im Nachhinein denkst, wenn das geklappt hätte, das wäre eine gute Sache geworden?
Also die Sache tatsächlich, mein erstes Business sehe ich nach wie vor als eine Gelddruckmaschine, weil ich habe in asien die ma anz hemden hochzeitskleider f deutlich unter 50 euro produziert und ich habe sie tupperpartys am anfang ich sage jetzt mal wenn wenn m gute verkaufs m waren dann haben die bei natura Party abends acht Kleider verkauft Und zum St von 500 Euro Also dort habe ich mich schon sehr blöd angestellt, dass ich dann in den Einzelhandel gegangen bin, wo mir alles auf die Füße gefallen ist. Sag aber nach wie vor, dass das so eine Sache ist, wo ich rückblickend denke, gut, wenn ich das Wissen jetzt von heute hätte.
Wobei ich den Konjunktiv auch überhaupt nicht gerne benutze. Ich frage mich jetzt gerade, warum ich ihn gerade benutze. Aber um deine Frage zu beantworten. Und ich glaube, dass das sicherlich auch bis heute nach wie vor einen riesen Markt, riesen Potenzial hat, weil es es einfach faktisch so gut wie gar nicht gibt.
Und viele haben es nach mir auch versucht oder auch in der Zeit mit mir, Jutailer und wie sie alle hießen, ganz viele sind alle pleite gegangen, weil sie alle eben dieses Problem mit Vermessungen, mit zu vielen Fehlerquellen auf dem Weg. Und wir haben es ja damals ganz platt gemacht. Also unsere Vertriebsleute haben direkt per Skype oder per WhatsApp, nee, WhatsApp nicht, gab es noch nicht, aber so per, was auch immer, E-Mail, Fax, die Daten durchgegeben. Wir haben es halt vor Ort in China produziert und direkt rausgeschickt.
Also keine Lagerkosten, nichts gehabt. Und ja, das war ein 3D-Scanner, diese 3D-Scanner, die es mittlerweile gibt. So einen könnte man umbauen, zur Erfassung von den Maßen. das wäre eine Möglichkeit, wobei bei diesem Maß-Thema ist es schon sehr beratungs-intensiv und es ist halt eine Experience das heißt diese Braut die sich ein Kleid machen lässt 500 Euro ist ja nichts in diesem Segment und dann ist es auch noch maßgeschneidert genauso wie aus dem GQ-Katalog oder jetzt aus dem Braut-Mode-Katalog weil wir haben ja diese Styles einfach nur kopiert, also wir haben ja jetzt keine eigenen erfunden, wir haben jetzt keine Designer oder irgendwie sowas gehabt, sondern einfach rüber und kopiert.
Aber ich glaube, dass das immer noch einen riesen Markt, riesen Potenzial hat. Bei mir hat es damals nicht sein sollen und es war auch gut so. Ein guter Start. Definitiv.
War auch eine gute Bauchlandung. Auch ein einfach gutes Lehrgeld, also mit H geschrieben. Ich sage es immer gerne dazu. Und ja.
Die Suckit-Eis-Story
bevor ich dich kannte, kannte ich auch Sucket nicht. Okay, bist du einer der wenigen. Ja, bei Sucket war das Das war so meine Rockstar-Firma, sage ich immer. Das war so die Firma, wo ich auch unfassbar viel gelernt habe.
Ja, Sucket-Eis mit Alkohol war auch so eine Schnapsidee, lag auf der Hand, gibt es nicht am Markt und müssen wir einfach machen. Ich habe mich damals, so wie immer, mit Geschäftspartnern zusammengetan, mit dem Gründer von Truefruits, das erfolgreichste Smoothie-Hersteller. Ich glaube, das ist Nummer 1 am Markt oder Nummer 2 neben Innocent. also total self-made und mit dem Gründer von Selfmade Records, mit dem Elvia, der damals Künstler wie ja, Kollegah, 257ers, Genetik, Karate Andi, also wirklich die damals größten Namen überhaupt unter Vertrag hat. Favorite war auch bei Selfmade.
Favorite war einer, wo ich, da hätte ich ja Begeisterung für. Ja, Favorite hat auch gut Werbung für Sucket gemacht und das war auch so ein bisschen so der Hintergrund, weil Elvia hat damals meilenweit seiner Zeit voraus schon verstanden, wie Influencer-Marketing funktioniert, bevor es den Begriff überhaupt gab. Er hat mit Pusher Apparel eine Sport- oder Trainingsanzugsmarke gehabt, die er vorwiegend über Farid Bang, Kollegah und noch ein paar andere Haftbefehl und später Jizzes und so promotet hat und nur einen Online-Shop hatte und darüber Millionenumsätze gefahren hat. Frei nach dem Vorbild, ich sage jetzt mal, ohne da jetzt mit ihm drüber gesprochen zu haben, aber so wie es halt Jay-Z mit Ciroc-Vodka oder PDD, was glaube ich, Rockerware, genau, richtig, damals gemacht hat.
Und so haben wir halt gesagt, wir adaptieren das Ganze eben auf Suckit und machen damit halt ein sehr provokatives Lifestyle-Business. Den ganzen Handelspart hat der Marco so mit einfließen lassen von Truefruits und ich war quasi der Operativ-Guy. Und ja, aber die beiden haben halt ihre Geschäfte beide bis heute komplett self-made gebootstrapped. Ich wollte damals mit Sucket ProSieben mit reinholen, waren da auch schon sehr weit mit Verhandlungen und das wäre halt auch aus meiner Perspektive ein perfektes Produkt für ProSieben gewesen, für die Abendsstunden, hatten super Spots fertig und alles, aber ja, meine beiden Mitgründer waren eher auf dem generischen Wachstum, ich wollte es so und dann, ja, sind wir dann auch getrennte Wege gegangen und das war, ja, das war das Beste, was mir passieren konnte, weil kurze Zeit sp war ich auf Sylt habe dann das F genug f mich wieder erkannt weil ich dann einfach mal durchatmen konnte und aufgeschrieben habe wie ist denn der Ist und was ist denn alles gerade gut Kann ich auch jedem empfehlen einfach mal aufzuschreiben was ist denn gerade alles gut?
Kommt richtig viel zusammen, das warmes Wasser rauskommt, was man trinken kann, aus dem Hahn, was man darüber im Kopf hat und so. Also das sind richtig viele Sachen, die mal wieder so ins Bewusstsein reinzuholen. Ja, und dann war das Hackett so von 2013 bis 2017 bei mir gut. Ich habe auch meine Anteile gut zwischenzeitlich dort verkaufen können, größtenteils.
Und bin da mega dankbar. Habe eine Riesenzeit erlebt, also von Festivals, die wir bespielt haben, über gelernt, wie läuft der Hase im Handel, also im Einzelhandel, Rewe, Edeka und so weiter und so fort. Und bis hin zum Export alles lernen dürfen, bis Höhle der Löwen auftritt, habe ich auch noch gehabt. Kann man sich bestimmt auch irgendwo im Internet anschauen, war ganz witzig.
War erfolgreich? Ja, wir hatten eine super Promotion. Aber klar, ich meine, ich kann jetzt offen sagen, Elvia ist damals mit seinem 200.000 Euro Porsche Turbo S zu dem Casting gefahren und der Kameramann hat ihn gefragt, ob er ein Selfie machen kann, weil jeder ihn kannte, beziehungsweise seine Firma dahinter kannte. Und es war natürlich klar, das war auch den Investoren klar, es war auch dem Frank Thelen klar, dass wir jetzt da nicht auf Geld angewiesen waren zu dem Zeitpunkt.
Und ja, ich sage mal so, von Höller Löwen gibt es aus meiner Sicht, ich kenne viele Startups, die dort waren, aber wenige wirklich mit Fundament und wenige, die dann wirklich dort mit einem Investment groß und gut substanzielles Business aufgebaut haben. Sagen wir es mal vorsichtig gesagt. Ankerkraut ist ein schönes Beispiel, die es wirklich super gut gemacht haben, mag die beiden auch voll gerne. Ankerkraut ist?
So Gewürze. So stylische Gewürze. Also auch wieder da, nicht das Rad neu erfunden, sondern einfach was cool, stylisch verpackt. Es gab keine stylischen Gewürze, fertig.
Und die haben es halt super gemacht. Und Little Lunch, auch ein sehr guter Freund von mir, der Gründer, ein Grüße an der Stelle, falls er zuhört. Auch ein riesig tolles Business. Fertigsuppen, passt einfach.
Und auch dort überhaupt nichts neu erfunden. Also Suppen verpacken, im Einzelhandel, gesund, vegan, nachhaltig, Feuer frei. Nicht alle vegan, ich weiß gar nicht, die ganzen Rezepturen, aber du weißt, was ich meine. F mich als Freund der Statistik wie viele Geschmacksrichtungen habt ihr bei SACI Was ist die bestlaufende Wir haben jetzt gerade eingestellt also der Betrieb ist jetzt offiziell eingestellt Firma ist noch in Liquidation oder wird jetzt gerade liquidiert.
Ich muss aber auch sagen, ich habe jetzt auch seit Mitte 2017 gar nichts mehr mit dem Unternehmen zu tun, bekomme es aber natürlich noch als Teilhaber oder Mitgesellschafter mit. Geschmacksrichtungen hatten wir fünf. Das war Rum Orange, Strawberry Daciri, dann hatten wir Wodka Energy, dann hatten wir, wow, gucken wir mal, wie lange das schon her ist. Die, die dich noch erinnern, wahrscheinlich die, die dir am besten geschmeckt haben.
Richtig, genau. Strawberry Daciri war auf jeden Fall mit Abstand das gefragteste, gerade bei den Mädels. Dann würde ich sagen, dann kam so Rum Orange, Wodka Energy war so viel auf Festivals auch gut dabei. und ja, bei den anderen beiden, ich habe es jetzt gerade echt nicht mehr auf dem Schirm. Wir hatten am Anfang auch mal Whisky Cola und Gin Tonic noch mit drin, die waren aber zu stark polarisierend und Blue Cora Sau O hatten wir auch mal drin, das sind die drei, wo ich mich dran erinnere, die wieder rausgeflogen sind, weil sie eben nicht so gut gelaufen sind, aber ja.
Ich habe auch so einen Amino-Elektrolyt-Drink während dem Training und dann haben wir auch nach und nach andere Geschmacksrichtungen gemacht und der polarisierendste, den es noch nicht gibt, aber bald geben wird, war Cola-Geschmack. Die Hälfte hat gesagt, kannst du nicht machen. Und die andere hat gesagt, hey, wenn du es machst, reservier mir direkt ein paar Dosen. Ja, genau.
Ja, wir hatten das ähnlich. Also das war nur so, wir haben immer in Zehnerboxen, also zweimal fünf Sorten verkauft und dadurch war es halt ein bisschen schwierig, weil wir nicht Sorten reinverkauft haben. Musste das schon sehr, ich sag jetzt mal so, vollumfänglich, geschmacklich. Mojito war noch dabei, war auch gut.
War auch gut, ja. Von den neueren Sorten, ja. Bei mir ist eine Dose ein Geschmack. Cool.
Wir haben jetzt ein bisschen den Geschmack geändert. Ich hatte mal ein paar Tester vor zwei Jahren. Jetzt haben wir ihn leicht geändert. Im Endeffekt, das schmeckt, wenn du ganz normal Wasser hast, das schmeckt wie kaltes Wasser, in das du Haribo-Cola-Fläschchen pürierst.
Und jetzt haben wir sogar getestet, dass du das mit wenig Wasser machst und dann mit einem spritzigen Sprudel das Ganze aufgießt. Und dann hast du einfach das Cola-Geschmack. Cool, ja. Mit ein bisschen Protein drin, mit ein bisschen Elektrolyten drin.
Das trinke ich aber beim Training oder nach? Beim Training trinken, aber dann natürlich auch gerade beim Cola-Geschmack. Ich bin ein großer Freund von diesem Progression-vor-Perfektion-Ansatz. Cola mit Zucker besser ist Cola ohne Zucker besser ist Wasser Und dann haben wir dazwischen drin jetzt halt noch klar Cola ohne Zucker Besser als Cola mit Zucker aber wir haben auch noch Cola mit Aminos und Elektrolyten Und dann natürlich Wasser ist immer noch besser, je nachdem wie du siehst.
Aber gerade für die, die dann halt trotzdem eine Cola trinken wollen, jetzt wenn der Sommer kommt, dann ziehe ich natürlich jetzt ganz klar vor, die Cola, die dann halt kein Koffein drin ist, jedoch ein paar Elektrolyte, ein bisschen Protein und so ein bisschen, gerade im Ernährungsbereich oder in jedem Coaching-Bereich ist ja so, du gibst einen Ratschlag weiter. Grundsätzlich wird immer nur ein Teil umgesetzt. Je einfacher die Umsetzung ist, desto höher der Prozentsatz, der umgesetzt wird. Deswegen bin ich ein Riesenfreund von diesem Progression vor Perfektion.
Wenn ich dir sage, du isst gerne Joghurt, du weißt, Milchprodukte sind nicht gut, für dich und ich sage dir, du darfst nie wieder in deinem Leben Milchprodukte essen. Wenn gerade ein bisschen Not am Mann ist, okay, ich esse keine Milchprodukte mehr. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass da irgendwann ein Milchprodukt kommt, ist hoch. Ist relativ hoch.
Es gibt die paar Ausnahmen, die sagen, okay, von heute auf morgen ist es vorbei und ist dann auch tatsächlich dauerhaft vorbei. Das ist ein verdammt kleiner Prozentsatz. Ja, glaube ich. Deswegen lieber so Progression vor Perfektion, Lösungen schaffen.
Und der Cola war der, ich möchte wirklich, das war schwarz-weiß. Das waren die, oh, Wahnsinn, super. oder wann, wann. Und die andere weiß, das kannst du nicht machen. Du kannst, du machst doch hier Gesundheit und so, da kannst du nicht Cola-Geschmack machen.
Jetzt bin ich gespannt, wir machen es jetzt. In einem guten Monat kommt es raus. Sauber. Ich fuhr erst mal als Limited Edition für den Sommer.
Ist immer gut. Erst mal antesten und dann mal gucken, was passiert.
Neue Projekte: Podcast und Content-Erstellung
Bei dir neue Projekte? Ja. Ja, tatsächlich. Also bei mir, ich habe einen sehr, sehr guten Freund aus dem Hip-Hop-Bereich, der hat mich letzten Sonntag, also vor acht Tagen jetzt, hat er mich angerufen.
Und wir haben über ein paar Themen gesprochen. Und dann ging es auch um das Thema, weil ich schon sehr lange selber vorhatte, einen Podcast zu starten. Ich glaube, es haben viele im Kopf und ich weiß gar nicht genau, was mich daran erinnert hat. Vielleicht war es der Arschtritt, sorry für den Ausdruck, den ich dann letzte Woche Sonntag per Telefon bekommen habe.
Weil er sagte dann immer zu, Junge, du hast so viele so spannende Dinge zu erzählen. Bitte, bitte mach es jetzt einfach. Und ich bin derjenige, der immer predigt, nicht zu reden, sondern zu machen. und habe dann mir jemanden, den ich grob kannte, gefragt, ob er Lust hat, das mit mir zusammen zu machen, weil ich weiß, dass bei der Umsetzung das mit alles zu kompliziert sein wird, mich da jetzt irgendwo einzufuchsen und auch jetzt nicht irgendwie so die Muße hat und habe jetzt gesagt, live to the max, so heißt mein Buch, so wird auch mein Podcast heißen und dort werde ich vier verschiedene Bereiche allerdings abdecken, sowohl audio als auch audiovisuell über YouTube, wo ich sage, eins meiner ganz großen Hobbys ist neben Poker Autos.
Wir machen Autos wahnsinnig viel Spaß und ich finde, es gibt bis auf Matthias Malmedy mit Grip kaum jemanden, der Autos wirklich authentisch gut darstellt. Klar, JP ist ein riesen Marktführer und ist auch ein toller, feiner Kerl, aber irgendwie hat mir der Style nie so richtig zugesagt. Trotzdem super Typ an der Stelle. Das ist ein Aspekt, dass ich gerne Autos vorstellen möchte, so wie ich sie empfinde und durchlebe.
Dann das Thema Friends, wo ich einfach sage, ich habe ein ganz tolles, großes Netzwerk von prominenten Köchen über Schauspieler, über Fitness-Guru. Also ganz viele spannende Leute, wo ich einfach sage, ich möchte gerne, dass diese Gespräche, die ich mit den Leuten habe, die sehr tief gehen, die einfach zu teilen. Und dann noch zwei Kategorien. Das eine ist so Body und Mind, wo ich einfach ein bisschen berichte, wie jetzt über das Waldthema, kurz und knapp, was tue ich und warum mache ich das und warum hilft mir das?
Und dann kann auch wieder der Zuhörer oder Zuschauer selber entscheiden, ob das jetzt was für ihn oder für sie ist. und das Letzte ist halt so ein bisschen das Thema Finanzen, weil ich oft natürlich so ein bisschen gefragt werde, so wie hast du denn das alles jetzt so gemacht? Ja, und mir sträuben sich alle Haare und mir wird schlecht, wenn ich irgendwo auf Facebook irgendwelche Werbungen von Leuten sehe, die sagen, komm in meine Gruppe, KMNS, wir kennen es alle, ja. Finanzielle Freiheit. Finanzielle Freiheit, über Nacht, du wirst erfolgreich hier, brauchst nur 5000 Euro zu investieren und ich erzähle dir den heiligen Gral.
Da möchte ich halt so ein bisschen gegensteuern und einfach sagen, einfach aus meiner Erfahrung, weil ich finde es immer ganz wichtig, dieses Authentische komplett drin zu haben und wenn ich sage, ich erz jetzt dir Wolfgang was von Gold dann w ich das nicht tun wenn ich nicht tausende und abertausende Euros in Gold investiert habe und da eine Geschichte zu habe und eine Idee dahinter zu habe Dann w ich das nie machen weil ich finde das ist wie wenn Blinder Farbe spricht Das ist für mich immer, ja, das ist so. Und das sind so die vier Aspekte. Also Life to the Max wird es heißen, genau wie das Buch.
Und ja, jetzt gerade, sonst schaue ich einfach, wo der Wind mich hinträgt. Reisen ist jetzt erstmal on hold. und widmen mich jetzt erstmal dem Thema.
Leidenschaft für Autos und die Traumgarage
Auto ist ein Thema, über das wir noch gar nicht gesprochen haben. Wenn du jetzt das Thema Auto in deinen Podcast mit einbaust, wenn du freie Wahl hast und eine Garage zu Hause hast mit drei Parkplätzen, wie würdest du sie bestücken? Würde ich bestücken mit einem G800 von Brabus. Auf jeden Fall, weil ich finde, der G ist das zeitloseste Auto und ich bin ihn schon sehr oft gefahren.
Den G800 vom Brabus ist einfach, er hat das Gefühl, die Reifen, die krallen sich in den Asphalt. Ich habe immer das Gefühl, dass der Asphalt hinter mir aufwühlen muss eigentlich, weil das ist so krass, diese Bewegung, die das Fahrzeug und gleichzeitig bei der Eleganz und dem Stil mit sich bringt. Dann an zweiter Stelle würde ich sagen, ein 458 Speciale, also ein Ferrari 458 Speciale, ist so der, ich glaube, leistungsstärkste Achtzylinder-Sauger von Ferrari, den es je gegeben hat. Was ist das für ein Baujahr?
Der ist gebaut worden, ich glaube, 2014, 15, in zwei Jahren ist er so wie jetzt der Pista vom 488, war der speciale, einfach für mich absolutes Hammerauto und einen richtig schönen alten VW-Bus. So richtig mit Hippie-Blümchen drauf und ein bisschen umgebaut. Bett und Küche. Genau, Bett und Küche drin und damit gerne von Ushuaia bis Alaska bin ich sofort dabei.
Das wären meine drei. Cool, das ist ein guter Überblick. Die G800 in Wüstentown, Ferrari in Rot und dann der VW-Bus in Ockergelb. Ja, genau, richtig.
Mit den Blumengrün. Mit den Blumen in Dunkelgrün drauf. In Moosgrün, ja. Cool, dein Podcast finden wir überall. die nächsten Folgen müssen jetzt auch online sein, wenn die Folge hier online kommt.
Genau richtig Also wir gehen tats heute mit den ersten Folgen online Deswegen ich denke mal das ist schneller online als du jetzt hier schneiden kannst Schauen wir mal Ja. Der Podcast hier sollte zwei Wochen, also Ende April online sein. Das heißt bis dahin, bis dahin alles ready.
Vision für medizinische Schnelltests (Testify)
Sonstige Projekte, die du in der Hinterhand hast? Wo du sagst, das ist... Ja, also es gibt eine Sache, die mich sehr lange schon umtreibt, die teile ich jetzt auch gerne mit der Hörerschaft. Und zwar geht es dort um Schnelltests für Geschlechtskrankheiten.
Das ist eine Vision und eine Idee von mir, die ich schon ganz lange mit mir rumtrage, weil ich, so wie jeder andere Mensch, auch gerne Kontakt mit Frauen hat. Und das ist halt natürlich ein Thema. Ich selber als ganz leichter Hypochonder habe halt schnell mal ein bisschen Angst und sag halt, dass das ein super, super Weg wäre, wenn es diese Schnelltests in der Gänze gäbe, ich sag jetzt mal die großen fünf, die Big Five, also HIV, Tripper, Syphilis, you name it, wenn die sozusagen mit einem einfachen Blut- beziehungsweise Abstrich-Test möglich wären. Weil die Tests als solche gibt es ja, sind aber kommerziell nicht erschlossen.
Ich glaube, mit der Kraft von guten, großen Influencern, die Lust haben, mal was anderes als irgendwie Schminketäschchen zu bewerben. Detox-Tee. Oder Detox-Tee oder ist jetzt überhaupt nicht die Produkte damit abzuwerten, sondern halt irgendwas, was richtig richtig sinnstiftend ist, ist da so ein bisschen so meine Vision. Ich habe auch einen Namen dafür, Testify, mit HIV am Schluss geschrieben, groß, soll so das Ding sein und das Ganze eben auch als Share-Produkt.
Also das heißt, wenn du einen kaufst, bei Rossmann geht dann auch automatisch ein Produkt davon nach Afrika, weil für mich ist es so, dass dass das alles aufhaltbar ist, wenn sozusagen die Verfügbarkeit davon, weil das hat alles kein Gesicht. Also natürlich gibt es irgendwelche Symptome bei Krankheiten, aber am Ende des Tages kann es ja schichtenlos alles jeden treffen. Und am schönsten ist, wenn keiner von uns nie dadurch müsste. Und ich glaube, dass das Verantwortungsbewusstsein der Menschen sehr hoch ist, wenn sie das wissen, dass sie irgendwie einen mehr Reger in sich tragen, um sich und auch andere logischerweise dann zu schützen.
Und das ist tats so ein Big Project was so in meinem Hinterkopf in einer gro Wolke schwebt um einfach wirklich mal einen ganz gro Impact auf der Welt zu schaffen Das h sich an als w das an der Idee schon lange rumget wenn die schon in der Schublade liegen Die liegt komplett in der Schublade. Da sind auch schon gute Vorgespräche gelaufen mit den großen Drogerieketten. Da habe ich auch dreckige Zusagen, dass sie sagen, das ist gar kein Problem. Wir packen das sofort rein.
Wenn das ist, gibt es auch eine Arzneimitteländerung. Das ist vor zwei Jahren im Oktober, also vor anderthalb Jahren gewesen, dass sozusagen HIV-Tests zum Beispiel jetzt auch an Apotheken verkauft werden dürfen. Das heißt, es ist kein Hochrisikoprodukt mehr, was früher nur möglich war durch einen Arzt mit Bluttestabnahme und so weiter. Und jetzt gibt es eben diese Testing-Kits, bei HIV zumindest schon in Apotheken.
Das ist Abstrich oder Blut? Das ist Blut. Das ist Blut. So ein bisschen wie bei einer Diabetesnadel.
Stichst du dir rein und dann weißt du das. Und ich habe auch einen Freund von mir, der hat ein Pharmaunternehmen oder ein Bekannter von mir. Mit dem habe ich quasi dort auch die Dinge, weil ich möchte es halt, wenn dann schon, wirklich made in Germany 100% vernünftig, weil da kann ich mir irgendwo keine Fehlerquoten logischerweise leisten. Und warum hat das die Pharma noch nicht gemacht?
Ist so die erste Frage, die ich dann so gestellt bekomme, weil sie dort den Markt nicht sieht. Und auch die Pharma ist ja so aufgebaut, dass in erster Linie, da lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster, sind es ja Produkte, die die Selbstteilung, sagen wir mal, im Volksmund unterstützen. Ich sage eher hemmen, aber unterstützen und die aber dort einfach keinen großen Markt drin sehen, weil die Produktionskosten von diesen Tests sind relativ hoch und die Marge niedrig und wenn ich halt, ich sage jetzt mal, irgendeine Kopfschmerztablette für einen Cent herstelle und die für drei Euro verkaufen kann, macht das für einen Pharmakonzern mehr Sinn.
Wirtschaftlich ist es nicht so ein interessantes Gebiet. Nein, das ist auch generell wirtschaftlich kein großes Interessenthema. Was ich gerne machen würde, wäre halt bei diesem, zu diesem Test, das sozusagen direkt klar ist, wenn du auf irgendwas positiv getestet wirst, was machst du dann? Erstmal Ruhe bewahren, in Ruhe wirklich mit Videos dazu in jeder Landessprache, die erstmal erklären, was ist es überhaupt für eine Krankheit, brauchst jetzt erstmal keine Angst haben, weil auch mit HIV, siehe Magic Johnson, kannst du komplett alt werden, aber da sozusagen wirklich mal Ich sage immer so schön, Awareness zu schaffen.
Also das heißt, dass derjenige, weil natürlich, sage ich jetzt mal, benutzt ein relativ hoher Teil von jungen Leuten Kondome am Anfang, aber danach ist so, okay, ich vertraue. jetzt, ja und jeder Hörer wird sich jetzt wahrscheinlich ertappt fühlen und sagt dann, okay gut, aber so einen Test habe ich mir jetzt noch nie zeigen lassen, ja und aber irgendwie sag ich jetzt mal, müssen die paar Millionen HIV-Tote im Jahr auch zustande kommen, die kommen ja nicht zustande nur weil sie sich jetzt, weil sie alle heroinsüchtig sind und Nadeln teilen, ne und ja und da ist halt so ein bisschen so mal das Ding, so wo ich selber so auch so die Kampagne, egal was du für ein krasser Stecher bist, lass dich pieksen, ja so, also meine ist mein Tenor dazu.
Und ja, also es ist tief in der Schublade drin, kommt immer wieder mal höher. Und wenn der richtige Zeitpunkt da ist, dann steige ich da auch voll ein und dann mache ich das. Und dann würde ich es aber auch dann wirklich groß machen. Also im Sinne von, weil das ist halt ein Thema, jeder auf der Welt braucht es und jeder auf der Welt versteht es.
Und nach jedem Partnerwechsel ist es eigentlich essentiell, sich so ein Ding zu kaufen. Wenn das startet, dann ist die 4-Stunden-Woche. Dann ist die hinüber. Ja, ja, das sehe ich schon.
Kommt die 4-Stunden-Montagmorgen. Dann ist die 40-Stunden-Woche wieder Mittwochabend voll. Aber dann ist es auch richtig so. Das ist auch gut so.
Man merkt es so. So eine 4-Stunden-Woche ist ja schon ein interessantes Thema, aber es geht ja auch so ein bisschen darum, zu sortieren und Zeit für anderes zu haben. Unter anderem dazu, weil dann die Idee dazu ist ja dann auch erst mit dieser 4-Stunden-Woche bei mir überhaupt gereift. Und wenn dann die große Idee da ist, aus der 4-Stunden-Woche eine 40, 60 oder 80.
Kein Problem. Drehen wir mal wieder hoch. Dann drehen wir ein bisschen auf und dann geht es. Sonst wird es ja langweilig.
Absolut, ja.
Ratschläge für den Start eines 4-Stunden-Business
Zum Abschluss, das Thema 4-Stunden-Woche-Business hatten wir jetzt ganz groß. Wenn jetzt jemand, der zugehört hat, sich jetzt so Gedanken macht, diese 4-Stunden-Woche, okay, ich habe jetzt verstanden, ich habe eine Idee und nächste Woche arbeite ich 4 Stunden und so läuft es. Wenn du aus dem ganzen Prozess für dich, jetzt wie du die Idee hattest, wie es dazu gekommen ist. Wir sind mit Sicherheit auch bei ein paar anderen, die so ein 4-Stunden-Ding schieben.
Sofian ist ja auch da ganz nah dran. Was würdest du mitgeben demjenigen, der in Betracht zieht? Drei Bullet-Points, ich ziehe in Betracht, auf eine 4-Stunden-Woche zu switchen. Nicht heute, nicht morgen, nicht nächste Woche.
Vielleicht innerhalb von Monaten, Jahren. Ja, würde ich erst mal damit beginnen, warum er oder sie das haben möchte. Das ist erstmal f mich ein gro wichtiges Thema generell im Leben Egal was ihr macht auch wenn ihr sagt ich kaufe mir jetzt eine Rolex dann erstmal aufschreiben warum m ich die haben Das hat viel mit Selbstreflexion zu tun, ist ein guter Start, finde ich, dabei. Dann, aber um konkret aufs Business zu kommen, keep it simple.
Keep it simple. Macht keine großen Sperenzchen, keine großen super komplizierten Algorithmen, nichts, was super personalintensiv ist. Personal ist aus meiner Perspektive, ich kenne keinen, der eine 4-Stunden-Woche-Business hat. Ich gehe gerade im Kopf durch.
Nein, fällt mir keiner ein, der viel Personal hat. Alle haben irgendwo ein, also es ist sehr, sehr einfach. Also alle Geschäftsmodelle, die ich jetzt so im Kopf habe, wo Leute das umgesetzt haben, sind alle sehr einfach. Also wirklich, wirklich, wirklich, wirklich einfach. und alle haben eine große Marge.
Alle haben eine große Marge. Das sind alles, entweder verkaufen sie recht teure Dinge, so wie jetzt bei mir so eine Wohnung, die dann halt 600 Euro pro Monat kostet und wenn ich dann halt 200 dran verdiene, dann ist das halt viel. Oder die verkaufen ganz viel mit einer guten Marge. Das gibt es auch, aber Outsourcing ist sicherlich so ein inflationär benutzer Begriff, aber also ich mache grundsätzlich bei allen Themen, egal ob das irgendwie rechtliche Fragen sind, Steuerberater, wie auch immer, sage ich immer, daran spare ich nie.
Ich spare nie an einem guten Coach, ich spare nie an einem Steuerberater und ich spare nie an einem guten Anwalt. Und an mir selbst sowieso gar nicht, das spare ich nie. Und ja, und dann einfach loslegen und machen und auch irgendwann den Punkt, wenn es einfach nicht klappt, der Kölsche sagt, entweder es klappt oder es klappt zusammen. Und wenn es zusammen klappt, auch bereit zu sein, zu sagen, alles klar, es hat nicht funktioniert, ich mache einfach was anderes und was Neues.
Oft ist so diese starke Verbissenheit und wenig diese Gelassenheit, die dann halt eben dementsprechend mitschwingt. ja, also ich habe eine kurze Geschichte noch zu einem, der ein vier-Schwunden-Wochen-Business hat, wenn wir die Zeit noch haben. Der hat Nachsenderaufträge gemacht. Der kam irgendwann auf die Idee und umgezogen, weiß nicht genau wie er auf die Idee, also ob das mit dem Umzug jetzt zusammenhängt, aber er hat sich gedacht, hey, es gibt ja Nachsendeaufträge von der Deutschen Post und es gibt nur Nachsendeauftr von der Deutschen Post warum mache ich nicht einfach nachsendeauftrag und verkaufe das f den doppelten Preis setze Ads drauf pack das in Immobilienscout pack das in Kayado wie die alle heißen, und gucke einfach mal, was passiert.
Und siehe da, da zahlen die Leute. Die Leute sind bereit und er gibt die Daten einfach nur in die Post weiter. Also er kauft quasi bei der Post diesen Nachsendeantrag für X ein, verkauft den für X mal 2. Viele Hörer denken jetzt, ja, aber die sind doch nicht so doof, die Leute.
Doch, das hat doch nichts mit doof zu tun. Die sind einfach nur, genau, kurzer Weg. Die haben die Ad gesehen und natürlich Ende des Monats, die Leute ziehen um. Aha, der Nachsendeauftrag.
Schalte ich drauf und kostet ja in einem Umzug, ich glaube, der hat dann 60 Euro gekostet und bei der Post kostet 30, irgendwie sowas. Das ist ja eine ganz kleine Investition, die sehr viel Ruhe mit sich bringt. Du hast dann ja sechs Monate, wird dir die Post nachgesendet und das ist zum Beispiel jetzt mal so eine Idee, die ich noch teile. Der hat mittlerweile verkauft, glaube ich, an Streuer.
Aber das war für mich einfach so ein richtig schönes Business zu sehen. Es ist komplett einfach. Also auch da wieder, Mama, ich habe hier eine Business-Idee, kaufe ich einen für X, verkaufe für X mal 2. Riesendemand, hunderttausende Umzüge jeden Monat und Millionen-Business.
Ja. Man muss nicht die Welt neu erfinden. Auch viele andere Beispiele. Amazon waren nicht die Ersten, die was online verkauft haben.
Nein, Google waren nicht die Ersten, die quasi Taxi der App gemacht haben und so weiter. Das haben sie einfach nur angenehmer gemacht. Ich finde, Google ist ein sehr tolles Beispiel. Ich habe mal einen Vortrag gesehen, von dem Sergei heißt der, glaube ich, der eine Gründer, der gesagt hat, wo er über Google nachgedacht hat, da gab es Marktführer Yahoo, Lycos, Fireball, sagt den Jüngeren jetzt alles überhaupt nichts mehr, den Älteren aber schon, MSN Search, Messenger, also von Microsoft, also wirklich von Tech-Giganten und die haben einfach gesagt, wir machen das leichter, weil wir machen einfach keine Nachrichten, wir machen kein Rumgehampel, sondern wir machen einfach nur Suchzeile, Eingeben, Ergebnis.
Ende der Durchsage. Natürlich sind dann hinterher ganz viele Services dazugekommen, keine Frage, aber so von der Grundidee ist as simple as it gets. Also das war wirklich ganz, ganz, ganz, ganz, ganz einfach.
Mentorenschaft und die Brabus-Historie
Und ich habe vom Bodo Buschmann, der leider vorletztes Jahr verstorben ist, der auch ein Mentor von mir mit gewesen ist. Der Brabus Geschäftsführer und Gründer, also vom gr eigenst Tuner der Welt er hat damals zu mir gesagt Max wei du wenn du ein Auto f 300 nicht verkauft kriegst dann verkauf es f 400 Also weil wir uns über, auch dort, weil ich war ja noch ganz, ganz jung, mein Praktikum bei Brabus ja direkt nach der Schule gemacht und steht auch im Buch, ist ganz, ganz, ganz tolle Geschichte, was ich dann in Bodo erlebt habe, aber der hat mir so viele Dinge da auch mit auf den Weg gegeben, weil er zum Beispiel mal gefragt, warum er immer so teure Uhren trägt, also so richtig teure.
Und dann sagt er, Max, das ist ganz einfach, wenn ich jetzt bei einem Scheich sitze und wir einen Deal machen über den Fuhrpark von egal wem. Dann ziehe ich meine Uhr aus, Patek Philippe Tourbillon, 200.000 Euro und schmeiße sie dem einfach mal rüber und frage, ob er die kennt. Und er wird die kaufen, weil er will die haben, weil er hat die dann in der Hand und dann möchte er sie haben. Und dann kann ich wieder mal 50.000 Euro, zack, Schnappen.
Und er sagt, jeder nimmt dich auch, also das ist natürlich jetzt ein bisschen oberflächige Sache, aber jeder nimmt dich sofort ernst, wenn du an einem Tisch sitzt und seine Uhr trägst. Egal, wo du auf der Welt bist, weil diese Liga kennt dann auch wieder jeder. Und ja, und so muss ich echt sagen, da habe ich so viel tolle Dinge lernen dürfen in meinem Leben. Aber sicherlich, um da nochmal den Bogen abzuschließen, keep it simple, ist sicherlich ja.
Im Vorspräch hatte ich dir schon erzählt, für alle, die sich mit Brabus noch nicht groß auseinandergesetzt haben und ich war bis vor ein paar Wochen auch, ich wusste, was es ist und auch bevor ich dein Buch gelesen hatte, bin ich bei YouTube, hatte ich einen Vorschlag, so eine Brabus-Doku und habe mir das angeschaut und war dann auch so sehr positiv überrascht, also mit der Professionalität und auch wie clean und vielleicht auch ein bisschen deutsch man das Ganze angeht und da so ein Ding hochzieht. Der hat das aus in der Garage 1977 daraus gegründet. Und der hat wirklich, also die Geschichte von ihm, für mich war das eine Rieseninspiration auf unternehmerischer Ebene.
Das war für mich wirklich krass. Daraus sozusagen diese wie Steve Jobs aus der Garage angefangen, Vision, Traum und Vollgas. Und er hat auch viel daneben gesetzt. Er hat mit Bugatti riesige Probleme gehabt in den Ende der 80er Jahren, wo er Bugatti es gemacht hat, den EB110 war das, glaube ich, damals.
Was natürlich jetzt so die Öffentlichkeit nicht erfährt. Also der hat auch ganz, ganz, ganz viele Achterbahnfahrten mit durchlebt. Und das sage ich auch jedem, Gerade wenn ich vor Schülern spreche, ist eigentlich aber egal. Es wird eine Achterbahnfahrt.
Es gibt keinen, und ich kenne keinen Unternehmer, wo es einfach nur so, ja, ja, ging einfach bergauf und das war's. Also das kenne ich nicht. Und wenn ich die Leute kenne, dann sage ich, denkt immer dran, auch das geht vorbei. Und dann kommt irgendwann der Punkt, wo es sich dreht.
Krass. Brabus, Ende der 70er Jahre? 77. 77 und dann haben sie Bugatti gemacht, aber jetzt machen sie nur noch Mercedes. Die machen Mercedes, also der Brabus ist ja eigentlich ein großer Mittelstand, Brabus macht Smart. Seit, ich glaube jetzt 15 Jahren machen sie Smart Brabus.
Also das ist das erste Mal Brabus auf dem Kopf. Ja, die sind der Werkstuner von Smart, also das, was quasi einfacher zu verstehen, was AMG für einen Daimler ist, ist Brabus für Smart. Dann bauen die unter anderem den Pullmann, also den Maybach, die langen Version, machen viele Sonderserien, machen gerade auch gepanzerte G-Klassen und so weiter, aber das Brot- und Buttergeschäft ist, wie mache ich einen 200.000 Euro G63 zu einem 500.000 Euro G800 oder sogar G900 und da kommt wirklich alles raus, also ich kann jedem nur empfehlen, der ein bisschen, ganz, ganz, ganz bisschen Öl und Benzin im Blut hat, sich das mal anzuschauen wobei die die es haben die kennen Brabus eigentlich das ist ja Die Doku auf YouTube war auf jeden Fall Sehr gut Ein paar Wochen sp habe ich dein Buch gelesen Was war das nochmal?
Das zweite Kapitel war ich dann, okay, Brabus Praktikum. Manchmal liegen Dinge so nah beieinander. Definitiv.
Abschließende Gedanken und Kontaktinfos
Max, noch irgendwas zum Abschluss des Podcasts, das du den Hörern mitgeben willst? Was ich gerne grundsätzlich Menschen mit auf den Weg gebe, denen ich begegne, ist das, was ich eingangs schon mal gesagt habe, diese drei Säulen vom Selbstvertrauen über die Selbstliebe zum Selbstbewusstsein zu kommen. Und das muss auch gar nicht irgendwie jetzt in einem spirituellen oder esoterischen Kontext gesehen werden, ist aus meiner Sicht einfach die Basis für ein glückliches, erfülltes und auch erfolgreiches Leben. ja und ich bedanke mich auf jeden Fall riesig, dass ich hier sein durfte natürlich und wenn irgendwie Fragen zu meiner Person sind, ich bin auf Instagram auch unter live to the max zu finden ihr könnt mir mal gerne schreiben ich mache das gerne, dass ich dort jegliche Fragen so gut es geht beantworten kann und sonst freue ich mich, wenn ich vielleicht dich Wolfgang mal irgendwann bald bei mir sitzen habe Max, danke dir danke, dass du beigekommen bist danke dir degenen