Globale Popularität und Geschichte des Judo
Ich bin ja ein großer Fan des Kampfsports und eine Sache, die ich heute gelernt habe, nachdem ich kurz über die Geschichte des Judo recherchiert habe, ist, dass Judo der weit verbreitetste Kampfsport der Welt ist. Ja, also es gibt im Endeffekt bei den Weltmeisterschaften immer so, wir haben glaube ich 150 Verbände, das ist auch glaube ich die größte Kampfsportart weltweit. In Deutschland war es auch jahrelang der größte Kampfsportverband, wurde es mittlerweile von Karate abgelöst, aber weltweit ist es der am meisten gemachte oder betriebene Kampfsport weltweit. Du bist aber noch gar nicht so alt für eine Sportart.
Also zuerst Ende des 19. Jahrhunderts wurde von Shigoro Kano in Japan ins Leben gerufen. Hat sich lustigerweise aus dem Jutsu herausentwickelt. Das heißt, ja.
Weißt du, wie es nach Deutschland kam? Ja, das war im Endeffekt irgendwann zu Kaiser Wilhelms Zeit noch. ist irgendwann mal ein deutsches, japanisches Kriegsschiff hier gewesen und dann hat der Kaiser Wilhelm gesehen, okay, die Jungs sind fit, die können was. Aber das nehmen wir dann auch auf. Und es war jahrelang auch im NS ziemlich popul wurde da eingegliedert weil es ein guter Nahkampf ist
Judo in MMA und UFC
Sieht man jetzt in der UFC Ronda Rousey Das ist ein gutes Beispiel Die hat im Endeffekt die erste weibliche UFC-Champion. Und wenn man diese Kämpfe im Nachhinein anschaut, im Endeffekt hat sie keine mehr gemacht, sondern sie hat Judo gemacht. Ist rein, gepackt, geworfen. Abgehebelt, abgewürgt.
Aber die war auch eine hervorragende Judo-Karte. Die hat 2008 in Peking eine Bronze-Medaille gewonnen, bis 70 Kilo gegen die Deutsche. Das heißt, ich habe mich damals angeschaut und mich geärgert. Judo ist auch immer größer in der UFC.
Vor kurzem habe ich eine interessante Diskussion gesehen zwischen Khabib, dem UFC-Champion, dann Henry Sehudo, der auch UFC-Champion ist und Olympia Gold gewonnen hat im Ringen und Kyla Harrison, die bei einer anderen Organisation MMA-Champion ist und die auch zweimal Olympiasieger geworden ist. Und ein interessanter Punkt war, Khabib ist ja dafür bekannt, dass er ein begeisterter Ringer ist und dass die Ringkultur groß ist in seinem Land, in Dagestan. Er war jedoch ganz klar auf der Seite von Kyla Harrison und sein Punkt war, Judo-Goldmedaille ist um ein Vielfaches härter als die Goldmedaille im Ringen.
Eine Goldmedaille im Ringen ist schon schwer und sein Hauptargument war der, es sind gut 50 Länder auf der Welt, in denen quasi Ringen auf hohem Niveau olympisch durchgeführt wird. Es sind jedoch über 70 Länder, wo Ringen auf hohem Leistungsniveau durchgeführt wird. Und dann, wie du sagst, über 150 Länder weltweit, wo Judo grundsätzlich betrieben wird. Was ein interessantes Argument war, was auch so ein Punkt war für mich, der Kampfsport begeistert ist, dass Judo so weit verbreitet ist, hatte ich nicht auf dem Schirm.
Trainingsstruktur und Jugendentwicklung
In Deutschland ist bei den Kindern einer der oder der weit verbreitetste Kampfsport. Sein Einstiegsalter ist ja auch sehr, sehr jung. Da gibt es ja teilweise in drei Jahren, kannst du schon Judo anfangen. Naja, das ist ja so ein Judo-Kindergarten, da halte ich persönlich aber nicht so viel davon.
Warum? Weil ich ein großer Freund davon bin, eine breite Basis zu schaffen. Das heißt, ich mache bei meinen Kindern so, dass sie sagen, okay, wir sollen möglichst viel machen, ein möglichst breites Spektrum an Bewegungen kennenlernen. Ich bin zum Beispiel ein großer Freund vom Turnen, aber ich bin kein Freund davon, früh schon Judo zu machen.
Was da auch stark drauf ankommt, du hast so einen Trainer, du hast. Weil ich hatte zum Beispiel, wie ich Judo gelernt habe, möchte ich keinem Kind antun, das war sehr langweilig. Obwohl es eigentlich eine schöne Sportart ist, für mich die schönste Sportart, die es gibt, weil es so abwechslungsreich ist. Aber es muss schon gut gemacht sein, wenn du mit drei Jahren ins Judo gehst.
Da gibt es noch viele andere Sachen die auch noch wichtig sind um eine k Grundlage zu schaffen Das hei bei dir war es ein recht monotones sich wiederholendes Training Ja das war im Endeffekt okay wir machen jetzt hier einen Schritt dahin und dann ist das und dann hei das so Soto Otoshi Das war im Endeffekt so richtig oldschool, was ich mir im Endeffekt, wo ich meine ersten Trainings auch gegeben habe, habe ich auch in dem Ding gegeben und dann habe ich mich immer, nachdem ich Judo-Training gegeben habe, habe ich gedacht, habe ich mich immer gefragt, hätte das Training mir auch Spaß gemacht? Und oftmals war die Frage, okay, nee, das hat mir keinen Spaß gemacht.
Wie muss ich es verändern, dass es mir Spaß macht? Und im Endeffekt, das ist, was ich auch bei vielen Kindern sehe, die wollen sich messen, die kämpfen, die wollen raufen und das ist im Endeffekt der Weg, man muss die jetzt nicht schon meiner Meinung nach mit sechs Jahren mit japanischen Begriffen quälen, das ist nämlich für die wahnsinnig schwierig, sondern da geht es im Endeffekt, okay mit dem Technik kann ich die nach hinten werfen, jetzt geht es da nicht weiter, jetzt muss ich die Technik machen, dass es so ein bisschen Sinn und Zweck ergibt und nicht der Selbstzweck ist, okay ich lerne jetzt diesen Wurf, sondern das mit einem gewissen Sinn zu lehren.
Quasi Functional Judo. Ja genau, das ist im Endeffekt deutlich nachhaltiger und macht auch mehr Spaß und ich sehe, okay, ich habe Würfe gelernt, die ich bis heute nicht weiß, warum ich die gemacht habe, weil die es überhaupt nicht gepasst hat. Das heißt, ich bin lieber und freundlich, ich gehe bis dahin, okay, jetzt zu dem Punkt komme ich nicht mehr weiter, jetzt muss ich was anderes lernen, damit ich da wieder weiterkomme. Dann hätte mir das als Kind auch deutlich mehr Sinn gegeben und auch deutlich bessere Erfolge hätte ich, glaube ich, gehabt.
Das heißt, Trainingsstruktur im Judo ist noch sehr traditionell? Es kommt darauf an. Es ist komplett unterschiedlich. Es ist stark Trainer gebunden. es kommt darauf an, was für einen Trainer du hattest, ich hatte jetzt das Glück für ein Jahr lang einen hervorragenden Trainer zu haben, das war das beste Trainer, wie ich je hatte, bei dem, er war aus England, der war auch schon Nationaltrainer, Matt, sehr guter Job, bei dem war das Aufwärmen schon Teil des ganzen Konzepts, der hat sich wirklich Gedanken darüber gemacht, das heißt, wir haben viele Räder gemacht und ich habe mir gedacht, hey Matt, warum machen wir so viele Räder?
Ah, what's up? Und dann kam dann, okay, dadurch war das dann die Wurfausgang, das heißt, so konntest du dann aus dem Wurf aussteigen. War im Endeffekt dann mit dem Rad ohne Hände und sowas. Dann habe ich in meinem biblischen Alter auch noch ein Rad ohne Hände gelernt.
Okay. Um halt aus diesem Wurf dann auszusteigen und keine Wertung abzugeben. Und das war dann für mich so ein Aha-Moment. Und ich so, okay, boah, der hat sich wirklich Gedanken gemacht.
Das ist nochmal ein ganz anderes Level, was du erreichen kannst. Also im Endeffekt die Trainerausbildung im Juro ist gut, aber es kommt halt auch stark darauf an, was du draus machst.
Physische Anforderungen und Griffkraft
Gerade das Rad ohne Hände, das ist natürlich athletisch eine Herausforderung ist. Einer Punkte als ich dann zum ersten Mal so ein bisschen mit Judo Kontakt hatte war die Grundathletik und Grundkraft die so ein Judo mitbringt ist weit weit Man muss mit anderen Sportarten und auch mit anderen Kampfsportarten vergleicht Ja, für mich ist im Endeffekt auch Judo eine der konditionell anspruchsvollsten Sportarten, weil du im Endeffekt alles brauchst. Du hast von der Ausdauer über die Kraft, über die Koordination. Ich habe mir schon viele Gedanken darüber gemacht, ist mir noch keine andere Sportart, abgesehen von vielleicht vom MMA, die ist relativ neu.
Keine andere Sportart eingefallen, die so ein beides Spektrum an körperlichen Anforderungen an dich stellt. Du musst beweglich sein, du musst schnell sein. Beispielsweise Karate, da spielt diese Kraftkomponente eine deutlich untergeordnete Rolle. Gerade im modernen Judo.
Ich war letztes Jahr auch zum ersten Mal beim Judo-Wettkampf. Ich war der Athletiktrainer des deutschen Judo-Nationalteams. Ich habe letztes Jahr ein Seminar hier besucht und mich dann eingeladen, weil die deutsche Meisterschaft in Stuttgart war. bin ich ja zum ersten Mal hingefahren und war ganz interessant. Kampfzeiten sind kürzer, hat er mir erklärt.
Mittlerweile sind es nur noch vier Minuten, um das Ganze ein bisschen dynamischer und aggressiver zu machen. Und auch Punkte, die relativ schnell aufgefallen sind. Im Endeffekt beide halten sich gegenseitig fest und quasi sieht so aus, als würde man sich nur in Ruhe halten. Und dann der, der als erstes nachgibt, ist der, der fliegt.
Ja, also Judo sieht von außen sehr, sehr einfach aus. Manchmal denkt man, warum wirft der den nicht? Aber wenn man es selber mal gemacht hat, das ist alles deutlich schneller und schwieriger, als man es sich vorstellt. Weil man muss sich vorstellen, man hat im Endeffekt zwei gut trainierte Männer oder Menschen und ich versuche den zu werfen, das werfen er sich schon relativ komplex.
Und jetzt wehrt er sich aber in meinem Fall noch mit 100 Kilo dagegen, will nicht geworfen werden, da entstehen schon ordentlich Kräfte. Hohe Kräfte. Gerade für den Griff, ich hatte vor Jahren von der Studie gehört, die Sie gemacht hatten, bei den Olympischen Spielen irgendwann in den 90er Jahren und da haben sie im Endeffekt getestet verschiedene Indikatoren und wollten sehen, was korreliert am besten mit der Wettkampfverfolg, mit der Bedeiung bei Olympia und der Nummer 1 Faktor war Griffkraft. Es war fast genau so, dass der mit der höchsten Griffkraft Gold gewonnen hat, der mit der zweithöchsten Griffkraft Silber gewonnen hat, dritthöchste Griffkraft.
Es war eine Korrelation von 0,98, also fast eine 100%-Korrelation, Das ist natürlich meine erste Frage, warum überhaupt Judo trainieren? Ich brauche doch einfach nur Griff. Ja, das ist im Endeffekt ein Teil.
Griffkraft als Gesundheitsindikator
Eine Grundregel ist immer, wer den Griffkampf gewinnt, gewinnt in der Regel auch den Kampf, weil du dadurch einen Vorteil hast. Aber schlussendlich der beste Griff bringt nichts, wenn du da nicht was daraus machst. Ich habe letzte Woche einen Artikel gelesen in der Zeitschrift Leistungssport. Da haben sie einen Artikel über die konditionellen Anforderungen des Amateur-Box-Sports gebracht.
Und einer der Punkte, den sie in dem Artikel gebracht haben, war der Nummer 1 Indikator für deine Schlagkraft ist Griffkraft. Auch wenn jetzt die Griffkraft natürlich direkt mit der Schlagkraft nichts zu tun hat, jedoch ist die Griffkraft ein ausgezeichneter Indikator für deine Oberkörperkraft. und die Oberkörperkraft korreliert dann im Endeffekt mit einer Schlagkraft. Von der ganzen Reihe von Indikatoren, die Sie untersucht haben, war interessanterweise, je stärker du zugreifen kannst, desto potenzieller deine Schlagkraft im Boxen. Das ist auch beim Alzheimer auch so.
Also eine sehr gute Alzheimer-Prophylaxe ist eine gute Griffkraft, was natürlich auch wieder mit der gesamten Muskelkraft korreliert. Was ich auch lustig fand, ich habe in der Studie gelesen, dass je größer dein Oberschenkel ist, oder je dicker der Umfang des Oberschenkels ist, desto geringer ist deine Wahrscheinlichkeit an einem Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken. Und war im Endeffekt dann so, so stand es dann da und da habe ich gedacht, das macht eigentlich gar keinen Sinn. Aber dann schlussendlich doch, du kommst im Endeffekt auf die Muskulatur an.
Je größer deine Muskulatur am Femur ist, desto niedriger dein biologisches Alter, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankung. Das heißt, für ein langes Leben Kniebeugen machen und Griffkraft trainieren. Ja, ich finde allgemein, also das ist auch für mich, ist so das Kraftenging die Basis geworden. Judo ist familiärbedingt ein bisschen weniger geworden, aber Kraftenging mache ich auch schon noch weiter.
Weil es im Endeffekt für mich so ist, okay, das ist so mein Jungbrunn. Ich kann da ein gewisses Level immer halten und dann auch in andere Sportarten reinschnuppern. Das heißt, wenn ich mal ein bisschen mehr Zeit wieder habe, dann hätte ich Bock Tennis zu spielen, wieder mehr Ski fahren, ein bisschen mehr Graveln. Und es gibt mir im Endeffekt so dieses Fundament, wo ich dann alles wieder, dass es alles so bleibt, wie es ist oder ein bisschen besser noch.
Trainingsalltag während der Bundesliga-Karriere
Wenn wir gerade von Training reden, jetzt hast du viel zu Crossover-Training erwähnt, Training zu Bundesliga-Zeiten, es sah so aus, dass ich drei Mal in der Woche Krafttraining gemacht habe und drei bis vier Mal in der Woche Judo getrainiert hatte, plus Samstag dann den Wettkampf. Judo ist das Wettkampf Bundesliga war dann relativ anspruchs oder zeitaufwendig Wir sind morgens da habe ich f Backmann gek Morgens um 8 Samstags losgefahren nach Riesa Das war so der Standard Acht Stunden im Bus. Dann aufwärmen, gekämpft, wieder zurück. Das heißt, Sonntag morgens war ich dann irgendwann wieder zu Hause.
Das war so mein Wochenende. Und dann Sonntags Krafttraining gemacht. Wenn es doof gelaufen ist, haben wir den Bus dann noch das ein oder andere isotonische Getränke trugen. Okay, da ist nichts mit vor elf im Bett gewesen.
Also das war allgemein, warum mich jetzt auch das Judo-Training deutlich schlechter wegsteckt, ist wie überall im Amateur-Sport, war um halb acht das Training angefangen, ging bis um halb zehn, dann ist ein bisschen gestretcht, paar Seile gemacht, dann war ich bis um halb elf aus der Halle gelaufen, nach Hause, gegessen, bisschen Fernsehen geschaut, dann war es eins und um sechs aufstehen, Uni.
Seilklettern als Kernübung
Paar Seile gemacht, das ist einer der faszinierenden Aspekte des Krafttraining für Judo, gerade Kraft und Kondition im Oberkörper, Seile machen heißt sich an einem Seil hochziehen, Nur mit oben Körper. Ja, also da gibt es auch, wir variieren dann auch, es gibt auch verschiedene, also aus dem Stand, aus dem Sitzen, aus dem Sitzen ist es deutlich anschlussvoller und du kannst auch doppelte Seile machen. Also so ein Seil bei uns in der Halle ist so circa 5 Meter hoch und ein Kumpel von mir, der hat mal geschafft, 5 Stück ohne Absetzen, das heißt, der ist mal kurz 5 mal 30 hochgeklettert. Crazy, er ist auch immer mal aus dem Training Ole Bischof, aber bei Olympia hat er... 2008 die Goldmedaille und 2012 die Silbermedaille.
Hat dann auch im Halbfinale Travis Steven geschlagen. Der Amerikaner. Ja, der Amerikaner, der wurde dann 2008, 16, wurde dann Zweiter bei den Olympischen Spielen. Das ist auch ein sehr guter Judiker.
Ja, der hat, ich glaube, kurz vor Olympia hat er mal in 20 Minuten 20 Seile gemacht mit Abstand. Das ist schon ein Haus mit 81 Kilo. Wie lange brauchst du einmal hoch runter? Das kommt drauf an.
Also ich denke, du brauchst 10, 15 Sekunden. 15 Sekunden Belastung, 45 Pause, 20 Mal in Folge. Nur mit den Armen an so einem Seil hochgezogen, quasi dynamische Klimmzüge. Genau. Das ist meine komplette Ganzkörperübung.
Ich merke es immer, wenn ich es eine Weile lang nicht mache. Da habe ich vor allem meine Muskelkarte im Rumpf. Also eine Ganzkörperübung. Sehr fortgeschrittene Übung.
Klimmzugleistung muss da schon relativ hoch sein, dass du das Seil überhaupt einmal hochkommst. ohne beine ja was ich was ich da das hand finde ich ich mache muss man nach meinen sport schon das aber so mein ding ich mache immer noch drei seite hinterher nach jeder sport schon ein bisschen im game bleibt also wenn die finger kalt sind kalt sind komme ich deutlich schlechter das sein hoch als nach dem judo train das hei die finger brauchen irgendwie keine ahnung was da dahinter steckt aber ich komme nach dem judo training deutlich geschmeidiger das seil hoch weil die hände irgendwie aktivierung ist aktivierter sind also das ist bei mir scheitert es dann immer so eine wenn ich kalt bin an der griffgraf ich brauche immer ein zwei anläufe bis die hände richtig so sind wie ich das gerne hätte sport schon der heißt, Sportunterricht in der Schule.
Genau, ja. Da steht die Halle, da hängen überall Seile rum, die Schüler hassen sie, ich finde es ganz cool. Wie viele Schüler kommen Seil hoch? Im Schnitt, ich teste das immer, zum Anfang des Schuljahres und zum Ende, ich lade dann immer ein, okay, wer Bock hat, bleibt länger in der Halle und im Schnitt kommt pro Klasse A25 kommt zwei das Seil hoch und das sind auch dann die zwei, die das dann mit mir bis zum Ende des Schuljahres durchmachen und die anderen gehen dann alle sich umziehen.
Okay, das heißt, die zwei machen das das ganze Schuljahr nach? Ja, genau, ich habe dann immer so Ding. Eigentlich ist immer so der Monat, das heißt, jetzt wäre April, dann hätten wir vier Seile gemacht, wir steigern das dann immer so. So, das Ding.
Und wir haben immer wieder ein, zwei, vor allem leichte Schüler, die da hochkommen. Also das ist natürlich ein Vorteil, wenn du leicht bist. Ein, zwei kommen immer schon hoch. Viele Jodokas sind nicht leicht.
Du selber wiegst auch über 100 Kilo, also im Gewicht soll es am Ende vom Tag nicht liegen, wenn genug Training dabei ist. Ja, genau. Aber es ist natürlich deutlich einfacher, wenn du leicht bist, wenn du einsteigst, da das Seil hochzukommen, als wenn du jetzt deutlich schwerer bist. Und da gibt es noch die Möglichkeit, das mit dem Bein zu machen, aber es ist dann deutlich technisch anspruchsvoller, als mit den Händen hochziehen.
Aber dafür brauchst du weniger Kraft. Genau, brauchst du weniger Kraft. Habe ich auch bei den Crossfit Games gesehen. Da war einer, der komplett geführt, und dann kam die Seile, konnte überhaupt nicht, komplett zurückgeworfen im Feld.
Wurde zurückgeworfen. Was ist deine Bestleistung bei Klimmzügen? Gewicht oder Anzahl? Beides.
Best ever war 55 Kilo. Bei 103 Kilo Gewicht? Ja, 103, 104. Und Anzahl haben wir es neulich gemacht, glaube ich, 19, 20, so.
Aber hatten wir mit dem 1-0-1-0 Tempo. Ja, relativ zügig, klar. Für die vielen Wiederholungen. Das heißt, Krafttraining und Judo-Training war bei einer Bundesliga nahezu ausgeglichen?
Ja, aber nur bei mir persönlich. Krafttraining ist beim Judo relativ, es sei denn, bis auf ein gewissem Niveau dir selbst überlassen. Das heißt, er war ohne Struktur, haben wir eine Verkäufe, die uns getroffen haben, trainiert. und hat es im Endeffekt so eine Gruppenbildung, wir haben im Endeffekt, in meinen Anfangszeiten haben wir f Jahre lang dreimal zehn Bankdr dreimal zehn Bankziehen dreimal zehn Kniebeugen gemacht haben wir halt f Jahre gemacht also hat uns ja nicht besser gewusst uns hat keiner gesagt hat im Endeffekt keine Ahnung gehabt Und dann habe ich irgendwann mal mitgekriegt dass man auch ein bisschen anders Krafttraining machen kann Und es hat dann ganz gut gefunktioniert.
Trainingslager? Warst du mal in Japan, Judoma? In Japan war ich nicht. Ich war einmal in Slowenien und in der Isola.
Das war eigentlich ganz cool. Am Strand. Aber in Japan selber war ich noch nicht.
Wettkampfregeln und Punktesystem
Judo. Für alle, die noch nie einen Judo-Kampf angesehen haben, gibt es zwei Optionen zu gewinnen. Punkte oder Aufgabe. Genau, also du hast im Endeffekt die Möglichkeit, du kannst den Gegner E-Pon werfen und du bekommst durch Werfen kannst du gesagt sein Gewinn, du kriegst dann auch das Werfen Punkte.
Das heißt, früher gab es insgesamt drei Wertungen, heute hat es sich verändert, jetzt möchtest du das Ganze ein bisschen publikumsnah machen. Das heißt, es gibt nur noch eine Wertung, es gibt entweder einen halben Punkt oder einen vollen Punkt. und dann kannst du den Boden gewinnen. Und im Boden hast du drei verschiedene Möglichkeiten. Du kannst einmal den Gegner festhalten, das heißt, du musst beide Schultern fixieren und den dann 20 Sekunden lang halten.
Das ist ähnlich wie beim Ring, ne? Ja, da gibt es diese Schulterlage. Und du hast im Judo dann auch die Möglichkeit, abzuwürgen und abzuhebeln, also die Aufgabe. Das ist passiert im modernen Wettkampf-Judo auch auf hohem Niveau, sehr, sehr selten.
Das ist Werfen im Endeffekt deutlich dominanter, weil du im Bodenkampf nur relativ kurze Zeitspanne hast. Du hast, glaube ich, nur 10 Sekunden. Da muss die Technik ersichtlich sein, sonst wird es Mathe gegeben, einfach aus dem Hintergrund, früher war es deutlich länger, als ich gekämpft habe, aber es wurde dann immer deutlich runter reduziert, weil es im Endeffekt für den Zuschauer, der kein Judo-Kar ist, deutlich uninteressanter ist, weil dieses Werfen ist viel spektakulärer und im Boden brauchst du eine gewisse Knowledge, eine gewisse Technik und du musst auch das verstehen, was da funktioniert, sonst ist es im Endeffekt ein Rollen, die im Endeffekt da rum, ich weiß nicht, hat irgendwann mal eine Freundin, die hat kein Judo gemacht und wir denken, was macht denn ihr da auf dem Boden, das sieht ein bisschen komisch aus.
Kannst du bitte aufhören. Das war auch ein guter Übertrag. Ich habe einen Freund in der amerikanischen Republik, der hat selber Judo gemacht im Nationalteam, war danach Trainer des Nationalteams im Judo. Er ist eigentlich primär im Bereich Krafttraining unterwegs, hat dann aber danach ein bisschen Judo mitgemacht und hat dann ein paar trainiert im Bereich Brazilian Jiu-Jitsu und ist dann mit einem, der der erfolgreichste war, auch mal nach Japan gefahren, quasi so als Betreuer für so einen Jiu-Jitsu-Wettkampf und hat dann aus Lust und Laune einfach gesagt, komm jetzt quasi mit mit fast keinem jiu-jitsu training mache ich bei dem jiu-jitsu wettkampf mit und
Judo im Vergleich zu Brazilian Jiu-Jitsu
und hat das Ding dann einfach gewonnen. Da waren dann zwei Kämpfe zum Sieg und beides Mal hat er dann im Endeffekt gesagt, er hat kein Jiu-Jitsu gemacht, er hat Judo gemacht, hat ihn gepackt, hat ihn geworfen und dann quasi mit dem Gi den Kragen gepackt, einmal quer über den Hals gezogen und so beide Matches gewonnen. Ja, ich hatte auch, wir hatten auch einen aus dem anderen Landeskater aus Baden war der, der hat auch immer so zum Spaß hat immer Judo hauptsächlich gemacht, hat einmal der Woche noch Jiu-Jitsu trainiert, also das klassische mit Schlagen und so, was es in Deutschland gibt. und ist dann auch mal so spontan, einfach so nebenher deutscher Meister geworden im Jiu-Jitsu, hat einfach Judo gemacht und ab und zu halt einfach getreten und dann war es das.
Also ja, du hast dann Je nachdem, welches Niveau ist, hast du auch einen Übertrag. Vor allem, wenn der Gida ist, diese Kimono, darauf basiert auch Judo größtenteils. Also viele der Würfe sind mithalten. Wie meinst du mithalten?
Also ich halte den... Ja genau, im Endeffekt alles, du brauchst immer den Kontakt zum Gegner, das heißt, du hältst entweder am Revers, am Ärmel oder im Nacken. Ich versuche den Nackengriff. Du brauchst den Arm zum Werfen, sonst funktioniert es nicht.
Da gibt es unterschiedliche Würfe. Entweder brauchst du einen Arm oder zwei Arme. Mir war es immer am liebsten. Ich habe beide Hände gehabt und konnte dann groß werfen.
Im Endeffekt hast du auch zwei Kämpfertypen. Du hast einen großgewachsenen mit langen Gliedmaßen. Der hat eher die Eindrehtechniken, die du wirft. Oder diese kleinen Ringertypen, die diese Schulterwürfe machen, wo dann schnell raus, reingehen, einen tiefen Schwerpunkt haben, unter den Gegnern kommen.
Das sind im Endeffekt so diese zwei groben Kampftypen, die du hast. Ja, weil auch vor kurzem, es gibt diesen Franzosen, einer der, wenn ich sogar der erfolgreich sehe, Teddy Rene, ja. Er war, der auch ungeschlagen war für wie viele Jahre? Ja, ich glaube seit 2011, das ist im Juli eine verdammt lange Zeit.
Das ist im Endeffekt so gut wie unmöglich, weil du immer mal die Möglichkeit hast, das zu verlieren. Und er hat jetzt beim Grand Slam in Paris zum ersten Mal verloren gegen Japaner. den gesehen hat, war im Endeffekt ein Konter. Der Japaner hat den übernommen, ein Uchimata Geeshi. Ist dem Teddy Rene auch schon lange nicht passiert.
Aber der ist schon so ein Ausnahmetalent, das jagen 89. Das wird wohl auch sein. Der Japaner war auch die Kategorie, der das Untersetzen, der ein bisschen so nicht aussieht nach Sport. Wenn du auf der Straße siehst, in Japan, sagen wir, okay, das sind Summeringer.
Aber der macht schon Sport. Und der Teddy Rene, der ist im Endeffekt 2 Meter irgendwas groß, 120 Kilo aber halt voll austrainiert Deswegen so dieser Modellathlet
Judokultur in Frankreich und Deutschland
Warum ist Judo in Frankreich so gro Das hat im Endeffekt eine ganz andere Tradition und ist dort auch im Bildungsplan verankert Das heißt, jeder Schüler in Frankreich macht Judo, sowie auch Kletter. Und da hast du dann auch eine ganz andere Basis. Das heißt, im Endeffekt, jeder hat schon mal Judo gemacht. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass jeder, der schon mal Judo gemacht hat, Interesse am Judo hat es deutlich größer dort sind die Judo-Cars auch Stars, das heißt die kennt dort jeder das ist bei uns nicht der Fall uns kennt man eigentlich so, wenn einer mal Olympiasiege wird dann hat man vielleicht schon mal gesehen Uli Bischof, Popularität erreicht Schlag den Rabe, da spiel ich mich nicht drauf an das waren die schlimmsten zwei Monate in meiner Sportstudienzeit, weil ich immer groß rum erzählt habe Judo ist so koordinativ anspruchsvoll und die Königssportart und dann kam der da daher und hat sage und schreibe, glaube ich, null Punkte oder so.
Das war das schlechteste Ergebnis, das jemals ein Herausforderer bei Schlag den Rab hatte. Ich kann mich auch noch erinnern, dass ich kurz mal reingeschaltet habe und mir auch dachte, ach. Und irgendwann später, dann hatte ich dann erst auf dem Schirm so, okay, dass es der leider mitgemacht hat. Der war Olympiasieger.
Aber in Frankreich, wie gesagt, ist es ein Nationalsport, also kommt dann gleich hinter Fußball, Handball, kommt dann schon relativ schnell Judo. Und die haben auch immer sehr gute Judo-Cars. Die haben auch ein bisschen ein anderes System. Bei uns in Deutschland ist es im Endeffekt so, dass du über Deutschland hinweg viele verschiedene Olympiastützpunkte hast.
Und in Frankreich zentralisiert sich das alles, wie in Frankreich das so üblich ist, in Paris. Das heißt, du hast dann in Paris, aber auch aus jeder Gewichtsklasse die 10 Besten. Das heißt, du hast auch ein ganz anderes Training für die Weltklasseathleten. Das heißt, du hast dann 10 Leute, die ungefähr genauso gut sind wie du.
Du hast dann pro Training 10 richtig harte Runden. Oder noch mehr, wenn du die Gewichtsklassen drüber und drunter gehst. Das heißt, du hast richtig viele, richtig gute Trainingspartner. Und das ist in Deutschland im Endeffekt anders, da verteilt es sich auf fünf oder sechs Olympiastützpunkte.
Also eine hohe Leistungsdichte an der Spitze und Trainingskultur spielt schon eine große Rolle.
Internationale Trainingslager und Zentralisierung
Das ist im Endeffekt bei diesen ganzen Ostblock-Nationen so, die verbringen 360 Tage im Jahr zusammen in irgendeinem kleinen Dorf und gehen dann im Endeffekt nur für die Wettkämpfe raus. Das heißt zum Beispiel in Georgien oder so, die trainieren die alle im Endeffekt in Tiflis oder der Ilyas Eliade ist auch ein sehr guter Judo-Kurses, Trainer in Tatschikistan oder irgendwo so. Im Endeffekt, der lebt da in einem Dorf mit denen und trainiert und taucht zu den Wettkämpfen aus, sammelt die Medaillen ab und dann fahren sie wieder zur auf ihr Dorf Das hei der hat gesagt es gibt kein WLAN es gibt kein Internet ihr trainiert nur und der hat im Endeffekt 24 unter seinen Fittichen Das ist wie in Russland das Gewichtheben da ist auch der St Wale trainieren 1200 Kilometer von Moskau in Taganrok wo dann im Endeffekt auch nichts passiert, außer da wohnst du quasi in deiner Wohnung, hast du eine Küche, wo du kochst, isst da und dann morgens und abends verbringst du dein...
Deine Zeit im Gewichtraum. Ja, im Gewichtraum. Das habe ich irgendwann mal von den holländischen Eisschneiderläufern gesehen. Da habe ich auch mal gefragt, warum ist in Holland so gut?
Und Herrenwenn. Ich war mal dort und habe mir das angeschaut. In meiner Vergangenheit gibt es nichts. Und du musst, wenn du ein Nationalteam bist, du musst nach Herrenwenn.
Ich bin da hingefahren für den Weltcup. Damals habe ich noch mit dem ungarischen Nationalteam gearbeitet. Und dann war ich auch noch nie davor von Herrenwenn gehört. Und dann da reingefahren.
Das ist eine kleine Ortschaft. Da passiert gar nichts. Sie haben einfach eine riesen Eishalle mit einmal Shorttrack, also der kleinen Bahn, und einmal Longtrack der Langenbahn und haben da eine Dichte. Da war ich auch einmal dabei in der Weltcup in Dresden.
Und da war einer der guten Shorttrack-Eichschnellläufeln aus Holland. Hat einmal zum Spaß einen Longtrack mitgemacht. Hat in der B-Gruppe gestartet. Das ist quasi eine A-Gruppe.
Der Gewinner der A-Gruppe gewinnt den Weltcup. Und der Gewinner der B-Gruppe oder alle in der B-Gruppe können quasi nur Punkte sammeln, um in die A-Gruppe zu kommen. Und in die B-Gruppe was schneller als A. Exakt.
Sie hat die B-Gruppe gewonnen mit einer Zeit, mit der sie A-Gruppe gewonnen hätte, war dann aber eben nicht offiziell Weltcup-Siegerin und hat dann auch tatsächlich bei Olympia in Long-Track und Short-Track beides eine Medaille gewonnen. War die erste Schnellläuferin, die geschafft hat, in beiden Disziplinen anzutreten und eine Beide-Medaille zu holen. Und das auch, Trainingskulturtechnisch ist so ein Hotbed erfahrungsgemäß in den verschiedensten Sportarten. In Kuba ist es im Ringen genauso, wo dann alle zusammen wohnen.
Oder in Russland, in Moskau, gibt es diese eine Tennisschule, wo dann im Endeffekt alle großen Tennistalente, vor allem die weiblichen, alle in dieser einen Schule zusammen trainieren. Da ist ein deutlich anderes Wettkampfumfeld. Ja, vor allem du bist auch immer komplett anders gefordert. Ich habe das bei mir selber gemerkt, wenn ich bei uns in Essling-Tennet-Hab bin, gibt es relativ wenig, die in meiner Gewichtsklasse sind.
Wenn ich dann in Sindelfingen im Olympischen Stützpunkt-Tennet-Hab, das sind dann halt vier, fünf Jungs, die mit 100 Kilo durch die Gegend laufen, das ist dann schon was ganz anderes. Ich merke das abends wie ich nach Hause fahre deutlich dass da mehr Trainingreize wurden Da w dann die Herausforderung
Gewichtsklassen und Ligastruktur
Wie viele Gewichtsklassen gibt es im Euro Sieben also es ist bis 60 das ist die leichteste Gewichtsklasse und dann steigert es sich 66 73 81 90 bis 100 und dann Open Plus Und das ist auch so die Verteilung bei Olympia und dann gibt es dann noch zusätzlich ein Mannschaftsturnier. Das ist der neuesten, das heißt, es sind dann nur fünf Gewichtsklassen, da treten die Nationen gegeneinander an. Das finde ich persönlich auch immer ganz spannend. Und in der Bundesliga ist es auch so, dass du auch diese Gewichtsklassen hast und da hast du immer einen Vor- und Rückkampf an einem Tag.
Das heißt, nicht wie in der Bundesliga im Fußball, da sagst du, du hast im ersten Halbjahr einen Hinkampf und dann wechselst du einen Rückkampf, sondern es ist gleich hin und zurück, gibt dann im Endeffekt eine Hin- und Rückrunde an einem Kampftag. Das heißt, du siehst quasi den Gegner nur einmal im Jahr. Genau, es sei denn, du kommst in die Playoffs und dann siehst du im Endeffekt, das ist gerade so, ich weiß nicht, 100% up to date bin, aber im Endeffekt haben die stark reformiert, das heißt, du hast eine Bundesliga Nord und Süd und immer die drei Besten aus Nord und Süd kämpfen über Kreuz gegeneinander, das heißt der Erste aus Gruppe Nord kämpft aus dem Dritten aus Gruppe Süd und dann schlagen sie so bis an die Playoffs und dann die vier besten Mannschaften Deutschlands, wo dann den deutschen Meister in der Regel auskämpfen.
Wer ist aktuell das beste Team in Deutschland? War im Endeffekt Abensberg, im Endeffekt schon relativ lang, die haben mal rückgezogen, dann war es eine Zeit lang Hamburg, Essling ist aber auch immer ziemlich mit vorne dabei, es war ja oft jetzt dann immer Zweiter oder so, aber so Abensberg ist so der Rekordmeister und jetzt auch so, denke ich, auf die nächsten Jahre.
Japanische Dominanz und Regeländerungen
Japan als Ursprungsland dieses Judo, das hat ja auch die Zahlen mal gehört, kann mich aber nicht mehr genau erinnern, das war ja doch eine extrem hohe Zahl an Judokas, die in Japan vor allem in Relation zur Bevölkerung Judo machen und das auch. Ist Nationalsport? Ja, Japan ist Judo absolut Nationalsport, ich glaube es war noch vor Turnern, obwohl Turnern da auch schon ziemlich gehypt wird oder ziemlich populär ist. Japan ist auch die, gerade aktuell die Nation, es gibt sieben Medaillen bei den Goldmedaillen und Japan gewinnt in der Regel immer fünf.
Die dominieren eigentlich so gut wie alle Gewichtsklassen, das heißt 60, 66, 73 ist eigentlich immer in japanischer Hand. Du hast ab und zu mal ein bisschen Russen oder einen Osteuropäer dazwischen reingerätscht, aber prinzipiell ist so das Judo, gerade aktuell, Wettkampfgeschehen auf Weltspitze in japanischer Hand und hat aber auch damit zu tun, dass die Judoregeln stark wieder auf Japan angepasst wurden, auf das klassische Judo. Das heißt, früher war das im Endeffekt üblich, dass du an der... wo ich als Kind angefangen habe, Judo zu machen, dass du an die Beine greifen darfst. Das heißt, dann wurden dann in den 90er Jahren oder Anfang 2000, waren diese Ostblock ziemlich stark, weil die ziemlich viele Ringertechnik implementiert haben.
Das heißt, die haben dann ziemlich viele Medaillen geholt. Die Japaner sind ein bisschen aus den Medaillenrängen rausgedrängt worden. Und dann wurde es im Endeffekt wieder geändert. Man hat gesagt, es ist unattraktiv, das war dann auch viel Taktik.
Und dieses klassische Judo hast du dann nicht mehr gesehen. Und dann haben sie vor 5-6 Jahren es geändert, du darfst nicht mal ans Bein fassen. du darfst nur noch mit einer hand den griff lösen wo ich über gelernt habe du musst du mit zwei händen einen griff lösen das macht deutlich einfacher jetzt hast du im endeffekt und ich gegriffen hast habe ich darf ich nur mit dieser einen hand lösen und ich darf nicht mehr zwei ein situationen schaffen und das macht das ganze dann ja hast wieder mehr dieses klassische judo so mehr technik weniger körperlich körperlich ist im endeffekt trotzdem weil jetzt muss das versuchen mit einer hand eine zu lösen ist deutlich schwieriger aber meine versagt mehr wurf ansätze alles mit dem hintergrund das Judo halt für Nicht-Judokas deutlich attraktiver zu machen.
Judo ist aber auch groß in den USA. Ist aber kein klassischer. In den USA ist Ring groß aufgrund des College-Systems. Die produzieren auch den ein oder anderen guten Judo.
Ronda Rousey, hat hat Travis Stevens hart Silber gewonnen. In Rio, ja. Der war doch hier in der Bundesliga gekämpft, lange Zeit für Abendsburg. Hat er in Deutschland auch gekämpft.
Ja, also ich habe immer wieder Jimmy Pedro. Den kenne ich gar nicht.
Das Gürtelsystem und Prüfungswesen
Über den Namen Travis Stevens bin ich zum ersten Mal gestoßen, als ich mit Jiu-Jitsu angefangen habe. Dann habe ich dann mal so gegoogelt, dieses ganze Gürtelsystem mit Blackbelt, Schwarzkurt und dann war natürlich meine Frage, wie lange dauert sowas und was ist der schnellste? Das habe ich dann direkt gegoogelt und so bin ich auf Travis Stevens gekommen, weil er wohl immer noch der ist, der am schnellsten sein Blackbelt im Jiu-Jitsu bekommen hat, in nur eineinhalb Jahren Training. Ja und vor allem bei wem? bei einem, wo es relativ schwierig ist, einen Blackball zu bekommen.
Aber ja, hat dann auch mit voller Begeisterung, Vollzeit Jiu-Jitsu trainiert. Du hast eine große gemeinsame Schnittmenge zwischen Judo und Jiu-Jitsu und du kannst dadurch, dass du mit dem Kittel trainierst, mit dem Kimono deutlich mehr adaptieren, als wenn du es jetzt frei wie im Grabling machst, im Submission Grabling. Du hast da deutlich mehr, was eine Schnittmenge ist und wir sind ein hervorragender Sportler, der lernt dann natürlich schneller, hat ein Bewegungstalent. Das geht ja nat schneller Aber das ist im Endeffekt im Judo auch was Einzigartiges mit diesem G Das ist auch jeder landesverband teilt es anders ein also in deutschland ist ein anderer werdegang um den schwarzen gurt zu bekommen als in japan oder in georgien beispielsweise in georgien gibt es weißgurt oder schwarzgurt und einfaches system in deutschland ist es ein bisschen diffiziler in deutschland gibt es 18 verschiedene farben in einem staat ist im endeffekt das hast du im endeffekt gemacht um kinder bei der stange zu halten ist im endeffekt auf die kinder abgestimmt und ich glaube auch In den meisten europäischen Ländern ist es so, du fängst im Endeffekt mit einem weißen Gürtel an, dass jeder bekommt und dann werden immer wieder zwischendran deine Kenntnisse abgeprüft und du erhältst dann einen nächsthöhen Gürtel, im Regel immer so von einem Halbjahrestonus.
Das heißt, im Juli gibt es ganz klar, du musst das und das können, um diesen Gürtel. Genau, da gibt es eine Prüfungsordnung, da steht ganz genau drin, okay, für den weiß-gelben Gürtel musst du das und das können, dessen Boden, dessen Stand, dessen Randuri. und das baut sich dann immer sukzessive auf und dann für meine Darmprüfung war das glaube ich dann eine 6-stündige Prüfung wo ich dann also ich war nicht 6 Stunden am Stück dran, aber ich war eine Gruppe von 10 Leuten und dann wurden wir 6 Stunden lang geprüft zu den unterschiedlichen Themengebieten, also im Jury gibt es ja auch noch so diese traditionelle Form, dann gibt es auch diese Kata, das ist im Endeffekt wie eine Choreografie die gelaufen werden muss und das ist im Endeffekt der Hauptpunkt dieser Darmprüfung, das sind verschiedene Kata ist.
Und die musst du dann durchlaufen. Und dann hast du noch verschiedene, alle Würfe können, die geleert werden. Im Judo hast du im Endeffekt 40 Würfe, die von Shigaru Kano vorgegolben worden sind oder die von ihm entwickelt worden sind. Das sind die Gokyo.
Und dann gibt es auch noch Würfe innerhalb und außerhalb der Gokyo. Und im Endeffekt musst du da alles beherrschen. Oder auch im Boden hast du grob drei verschiedene Gruppen. Du hast eine Festhaltegruppe, die grob vier Untergruppen hat.
Dann hast du die Würgetechnik, auch wieder sieben verschiedene Gruppen mit Untergruppen und sieben verschiedene Hebelgruppen, da gibt es den gestreckten Hebel, den gebeugten Hebel, den Drehstreckhebel, den Hebel mit dem Bauch, Hebel mit dem Fuß. Das sind grob so sieben Gruppen. Jedes hat einen japanischen Namen. Ja genau, jedes hat einen japanischen Namen, den musst du dann können.
Und manches macht aus Wettkampfsicht nicht so viel Sinn. Das ist in meinem Fall so eine traditionelle Sicht. Ich habe im Wettkampf, auch wenn ich es probiert habe, noch nie jemanden in meinem Bauch gehebelt. Da gibt es aber auch diesen Haragatame, den musst du halt dann können.
Wie sieht das aus? Eine Weile her, dass ich es gemacht habe, aber im Endeffekt ist der Arm gestreckt und du drückst mit deinem Bauch auf den gestreckten Arm. Also du schaust im Endeffekt beide Partnern Der Gegner liegt auf dem R Liegt auf dem Bauch Liegt auf dem Bauch Liegt auf dem Bauch du ziehst den Arm raus und dr im Endeffekt mit deinem Bauch auf das Ellenbogengelenk und dadurch hast du eine im Ellenbogengelenk und dadurch Sollte er aufgeben. Sollte er aufgeben.
Ja, die Technik gibt es. Ich habe es selten in der Anwendung gesehen. Aber sie gibt es. Manche behaupten auch, die sich da mehr mit rein gefuchst haben, sie funktioniert sehr gut.
Aber auf hohem Niveau habe ich noch nie gesehen. Es ist auch interessant, dass im Judo im Vergleich zu klassischem Jiu-Jitsu es im Endeffekt ja nur quasi Wirker von hinten sowie den Angriff auf den Arm gibt. Darüber hinaus ist... Du hast schon nochmal ein, zwei Wirketechniken von vorne, aber die sind so abschaubar, das ist im Endeffekt Nitsu und du hast auch Techniken, wo du von vorne diagonal Griff gleicht.
Wirker auf den Hals plus Angriffe auf den Ellbogen. Darüber hinaus passiert nicht viel.
Beinangriffe und Sicherheit im Grappling
Beinattagen sind komplett verboten. Ja, zu meinem Leidwesen jetzt möchte ich mit dir das ein oder andere Mal rolle. Interessanterweise, was ich gelesen habe in meiner kurzen Geschichtsrecherche, waren die erlaubt bis 1914 und wurden dann wahrscheinlich wohl aus Sicherheitsgründen dann verboten. Auch im Jiu-Jitsu waren sie lange nicht üblich und haben jetzt auch erst wieder in den letzten Jahren so ein Revival erlebt, für Grund ihrer Effektivität.
Ja, das macht im Endeffekt auch Sinn, weil beim Armhebel merkst du relativ früh, okay, da kommt was, da kann ich abklopfen, im Fuß ist das im Endeffekt nicht so. Du kannst beim Armhebel auch so ein bisschen intuitiv verteidigen, das geht beim Fußhebel nicht. Also es ist für mich, obwohl ich relativ lange schon Kampfsport war, es ist an den Beinen komplett, was ist denn jetzt los, es ist wie wenn ich auf dem Eis stehen würde, aber es ist komplett anderes. Mein Argument ist das, wenn Grundverständnis dafür da ist, weißt du, wenn du quasi aufgeben musst, wenn jemand deinen Arm angreift, dann versucht deine Schulter zu verdrehen oder deinen Arm zu überstrecken oder deinen Hals angreift, dann hast du relativ schnell ein Grundverständnis, oh oh, nicht gut.
Während wenn es in die Beine geht, gerade so ein Klassiker im Oberkörper ist es halt, der andere muss halt wegdrücken, den Arm frei bekommen, was im Endeffekt bei, wenn es auf die Beine geht, genau das Gegenteil solltest du machen, näher rankommen und klein machen und nicht versuchen rauszuziehen, was dann Wenn das Grundverständnis da ist, argumentiere ich, dass es nicht gefährlich ist. Wenn man jemanden hat der jetzt auch nicht wie wild der Vollgas einfach mal dran zieht so nach dem Motto er wird schon schreien wenn irgendwas kaputt ist Ja das ist halt das Problem dass dann schon schneller war es ab und dem Arm geht es dann eigentlich ganz gut
Werte und Nachwuchsgewinnung im Judo
Was auch interessant ist, wie sich da Judo entwickelt hat. Gerade, dass Judo so groß und weit verbreitet ist, hatte ich nicht auf dem Schirm. Und dass natürlich auch Judo immer noch bei Kindern so einen großen Stellenwert hat. Ja, also im Endeffekt jeder Arzt ist auch im Endeffekt Fluch und Segen der Sportart.
Jeder Arzt, wo die Mutter sagt, okay, mein Sohn ist ein bisschen hibbelig und kann sich nicht schlecht benehmen, der wird ins Judo geschickt. Wertevermittlung. Genau, also wir haben im Endeffekt Judo-Werte. Ernsthaftigkeit, Respekt.
Judo hat im Endeffekt zwei Prinzipien, denen es zugrunde liegt. Das heißt im Endeffekt bestes Verständnis von Körper und Geist. Das ist Zusammenspiel und auch dass man zum beidseitigen Wohlergehen handelt. Das heißt im Endeffekt hast du keine Techniken, wo die Absicht ist, den Gegner zu verletzen.
Also diese zwei Grundwerte, die uns Kano mitgegeben hat. Da gab es auch noch japanische Begriffe, die ich mal in meiner Arbeit irgendwann verfasst habe. Diese Wertevermittlung, ich hatte mich auch letzte Woche mit dem Bundesliga-Trainer von Sindelfinger unterhalten, der den auch gut kennst. Und da aber auch einmal noch Fragen, Judo, wie rekrutierst du quasi kleine Judokas, während wir so etwas wie Boxen, das schaust du im Fernsehen, deswegen gehst du zum Boxen. vor 20, 30 Jahren hast du Karate, Kung-Fu und dergleichen angefangen, weil Jean-Claude Van Angen, Bruce Lee Filme geschaut hast, vielleicht noch ein bisschen Jackie Chan.
Heute ist natürlich MMA größer als jetzt so vor, der UFC wegen. Du siehst es im Fernsehen und denkst, boah, das will ich auch machen. Judo passiert ja nicht da. Judo passiert relativ jung und was die machen, was ich ganz interessant fand, sie bieten quasi Judo-Kurse in Kitas an.
Genau, das macht Sindelfing. Sindelfing ist auch so gerade zu meinem Leidwesen, wenn wir aus Esslingen kommen, ist so gerade der Verein, der in Baden-Württemberg am erfolgreichsten arbeitet, sowohl in der Trainerrekrutierung oder auch beziehungsweise auf der Wettkampfebene, als auch so eine Mitgliederzahl, die machen da einen sehr, sehr guten Job. Also da muss ich euch sagen, Chapeau. Wenn mir lieber es wäre, würden wir das in Esslinger auch so machen.
Wenn es gut läuft, vielleicht ziehen die Esslinger nach. Indie ist ja gut, dass quasi in jungen Jahren schon so eine Art von Sport, gerade in dem Alter ist ja nicht so, sondern deine Eltern dich nicht irgendwo reinstecken, Nein, im Endeffekt machen die das genau richtig, weil du hast so ein Urbedürfnis von jedem Kind, sich mit anderen zu messen, zu anderen zu raufen. Im Endeffekt, wenn du dann einen fairen Rahmen gibst, wo die das tun können, profitierst du extrem.
Gesellschaftliche Auswirkungen des Kampfsports
Ich bin auch der feste Überzeugung, wenn jeder in der Woche, dreimal in der Woche raufen würde, wird es keine Kriege auf der Welt geben, weil jeder ausgeglichen ist und es im Endeffekt einen deutlich anderen Stellenwert hast. Du gehst als Kampfsportler nie abends auf die Straße und denkst dir so, jetzt packe ich mir ein und dann haue ich dem einfach auf die Mütze. Das machst du als Kampfsportler nicht. Du bist im Endeffekt, ich bin auch noch selten in irgendwelche Situationen reingekommen, wo ich gedacht habe, jetzt muss ich mich jetzt irgendwie wehren.
Du stehst im Endeffekt drüber und gehst komplett gelassen an diese ganze Sache ran und versprühst auch, glaube ich, so ein gewisser Wort Selbstbewusstsein, was ich könnte, wenn ich müsste, aber das kam bei mir jetzt noch nie groß vor. Ich habe in meinem Artikel gelesen von, war glaube ich sogar ein Volkswirtschaftler, der analysiert hat in den letzten 2000 Jahren, wann in bestimmten Gebieten oder beziehungsweise unter welchen Umständen in bestimmten Gebieten Gewalt in größerer Menge auftritt. Die Bevölkerungszahl ist irgendwie so um die 20, wenn die männlichen um die 20 sind, dann ist es gefährlich.
Wenn über 30 Prozent der Bevölkerung männlich zwischen 18 und 30 sind, hast du ein Übermaß an Aggression und Gewalt und die legt sich dann wieder, wenn quasi, also wenn wir irgendwo 4, 5 Söhne pro Familie haben, dann ist ein Übermaß an Gewalt da. Was in dem Zusammenhang interessant ist, wenn wir aus meiner Sicht Kampfsport ist die ursprünglichste Form des Sports, denn als wir noch keinen organisierten Sport hatten, war im Endeffekt das körperliche Messen mit seinen Nachbarn, Nachbarstaat, Nachbarland, der Form von körperlichem Wettkampf. Je weiter wir uns entwickelt haben, desto mehr gab es organisierten Sport.
Es war im Endeffekt auch eine urolympische Sportart. Ich glaube, diesen Modell das gab es im Endeffekt schon bei den Olympischen Spielen. Die Urform des MMA, war einer der ersten Sportarten, die es bei Olympia gab, als es dann organisiert wurde. Der körperliche Verschleiß im Kampfsport ist natürlich relativ hoch, was dann auch Sinn macht, Je weiter die Zivilisation vorangeschritten ist, desto mehr gab es im Endeffekt Sportarten mit geringerem körperlichen Verschleiß.
Und je weiter es wegging, desto mehr wurde das auch. Wenn wir uns jedoch betrachten, wenn wir ein Land betrachten und die Organisation des Sports betrachten und ins Verhältnis setzen mit dem Maß an Gewalt, ist ein ganz klar inverses Verhältnis vorhanden. Je besser die Struktur je besser die Organisation von Sport in einem Land in einer Region desto weniger haben wir Gewalt bzw Ausma von Aggressionen Was interessanter Punkt ist weil im Endeffekt diese Form des k Messens man könnte davon ausgehen, dass diese Form des körperlichen Messens ein Grund ist, der das Bedürfnis befriedigt und damit das Potenzial für solche Gewaltherde deutlich senkt.
Ja, im Endeffekt war es bei mir auch so, seit Kindestagen wollte ich immer gucken, wer ist das Stärkere, wer kann das besser. Ich habe immer schon als kleines Kind versucht, immer meinen Vater kräftemäßig zu testen, wie weit bin ich schon. Und ich weiß noch, ich war damals 16,5 und da war ich stärker als mein Papa. Das weiß ich bis heute noch.
Ich habe das immer wieder gerne getestet, einfach so hin und her geschoben. Es hat mir immer schon Spaß gemacht. Und das betrachte ich jetzt auch bei unserem Sohn, der ist sieben, der ist ein Kumpel bei uns, der im Keller ist. Dann hauen die sich da ordentlich auf die Mütze, aber haben Spaß daran.
Also machen auch Judo und sind damit voller Eifer da, weil sie wissen wollen, okay, wer kann hier besser? Das ist im Endeffekt was ganz Natürliches. Schau die Löwen an, schau die Füchse an, Katzen selbst. Wir haben zwei Katzen, zwei Kleine, die haben sich, wo sie klein waren, die ersten Mal im Endeffekt erstmal eine Runde gerauft.
Und je ältere sie wurden, desto mehr war... Und der eine oder andere Teamsport hat ja auch Kampfsport nahe Elemente. Wenn man sich zum Beispiel Handball anschaut, American Football, Rugby oder Australian Football, da ist ja auch das Kampfelement... Wasserball, Wasserball.
Wasserball. Ich habe Ich habe immer gedacht, Wasserball ist langweilig, bis ich mal unter Wasserkameras gesehen habe. Das wäre nichts für mich, wenn ich um das Überleben fürchte.
Verletzungsrisiken und Falltechniken
Was interessant ist, dass gerade heute dieses Thema Kampfsport immer größer wird. Vor allem Judo, gerade für Kinder. Judo ist definitiv noch keine offiziellen Verletzungsstatistiken googelt. Ich würde jedoch deutlich davon ausgehen, dass Judo da mit die niedrigste Verletzungsstatistik von allen Kampfsportarten hat.
Also, glaube ich, habe ich auch noch keine Statistiken gesehen, aber du hast relativ wenig schwere Verletzungen in Korrelation dafür, wie viel du trainierst. Also du hast natürlich schon nochmal Kreuzbandrisse oder so, das passiert natürlich schon. Rippen durch die Würfe? Ne, habe ich noch nie.
Also, doch, ich habe einmal in meinem Trainer, der hat damals aber nur 66 Kilo gewogen, glaube ich, war eine Rippe angebrochen im Boden, aber durch die Würfe passiert im Endeffekt da im Endeffekt nichts. Weil es im Endeffekt eine Grundstruktur von Judo ist, dass du relativ früh schon das Fallen lernst. Die Fallschule ist ein großer Punkt. Mein Schwiegervater ist jetzt 78 der ist vom Fahrrad gefallen der rollt sich heute noch mit dieser Judo ab Anderer h sich wahrscheinlich alles gebrochen Und der macht da eine geschmeidige Rolle dr und hat ein zwei Sch steigt auf und f weiter Und für alle anderen wäre es wahrscheinlich mit dem Sankar.
Das ist die letzte Fahrradfahrt des Jahres gewesen. Das heißt, du hast da schon eine gewisse Routine drin, weil du im Endeffekt intuitiv nicht die Arme rausstreckst, sondern dich eher rund machst und dann versuchst du eher so das Ganze abzurollen. Das heißt, durch die Würfe passiert im Endeffekt selten was. Kreuzband, wenn das Bein stehen bleibt und der Oberschenkel sich dreht.
Genau, so ist bei mir passiert. Da war der Gegner 30 Kilo schwerer, mein Bein ist stehen geblieben, Oberkörper hat sich gedreht und dann war es dann ab. Schultern, Finger durch den Griff zu fielen. Ja, du hast immer wieder, die Finger tun immer wieder weh.
Das heißt, die meisten Judo-Karzer-Fettkampf-Ebene täpen sich die Finger auch, weil es im Endeffekt sehr, sehr stark auf die Finger geht. Du hast immer wieder Kapseln, die so nicht ganz stimmig sind. Also ich halte immer Finger hoch, die ist ein bisschen schief. Die eine mehr als die andere.
Die werden schon in Mitleidenschaft gezogen. Die Kapseln bei mir sind auch deutlich dicker. Das heißt, mein Ehring passt auch nicht so ganz 100%, weil ich sonst nicht über die Kapsel drüber bekommen hätte. Das ist natürlich schon so, aber es ist nichts Gravierendes.
Ja, aber auch da, wie oft gibt es Kreuzbandriss, wie oft gibt es Kreuzbandriss beim Fußball? Gerade das ist, was Verletzungsstatistiken angeht. Es gibt wenige Sportarten, die so ein hohes Verletzungsrisiko haben. Vor allem auch so viele Kontakte, es ist im Endeffekt eine Vollkontaktsportart.
Im Fußball hast du ja relativ wenig Vollkontakt und auch die meisten Verletzungen im Fußball, denke ich mir immer, die passieren, wenn sie schnell ohne Gegnerinsatz sprinten oder laufen und verletzen sich dann. Ja, das hast du im Judo relativ wenig und du kannst Judo prinzipiell auch bis ins hohe Alter betreiben. Das ist im Endeffekt ein sehr vielseitiger Sport, wo du im Endeffekt viele Sachen, also du kannst bis ins hohe Alter betreiben. Also wir haben bei uns einen Verein, da hatte ich zu Weihnachten mache ich immer ein sogenanntes Show-Wide-Training.
Da ist einer dabei, der ist 80, der hat da noch mitgemacht, hat einen Kopfstand gemacht und ich habe gedacht, boah. Dann habe ich ihn gefragt, wie machst du das? Ich mache es jeden Tag. Jeden Tag macht er was und da war ich echt gedacht, wenn ich mit 80 oder so über die Matte hüpfe und wenn man so mitmachen kann, dann bin ich sehr, sehr dankbar.
Machen deine Kinder Judo? Mein Sohn hat jetzt angefangen, ja. Wie alt ist er? Alter ist jetzt sieben.
Und ja, aber die haben jetzt, erst mal gehen jetzt alle turnen. Das ist mir so wichtig, turnen, schwimmen. und dann sollten sie das machen, was sie Bock haben. Ich freue mich natürlich, wenn sie Judo machen laufen sie offene T ein aber wenn sie sagen okay ich bin jetzt eher Handball hauptsache sie machen irgendwas was ihnen Spa macht das Richtigste
Ratschläge für junge Athleten
Wenn er jetzt anf Wettk zu machen und kommt und sagt Papa hier gib mir drei Tipps die ich umsetzen soll um erfolgreicher im Juno zu werden, welche drei würdest du mitgeben? Benutze deinen Kopf. Ich habe früher ganz viel einfach nur ins Training gegangen und habe trainiert, aber habe mir keine Gedanken darüber gemacht. Das heißt jetzt so, du kannst im Endeffekt im Kopf ganz, ganz viel erreichen. und du sagst, okay, warum bin ich da?
Ich habe mir nie Gedanken gemacht, okay, der Wurf hat nicht geklappt, hat er nicht geklappt? Ich habe mir nie Gedanken gemacht, okay, warum hat er nicht geklappt? Das habe ich mir erst so dann mit 30 bin ich auf den Trichter gekommen, okay, kann man sich mal Gedanken machen. Mein erster Tipp wäre, streng deinen Kopf an.
Zweitens, man kann auch den Unterkörper trainieren. Das heißt, ganz schön, Judo-Training ist oberkörperlastig, die Seile, sowas wie Kniebeugen, Kreuzheben. Ja, haben wir jetzt nie groß angeleitet gemacht, wenn dann waren es auch eher so diese 90 Grad und dann nicht drüber. Und dann habe ich dann auch schon relativ schnell gemerkt, okay, ich mache ein bisschen Kniebogen, ich nehme auf einmal 5 Kilo zu, das ist an der richtigen Stelle.
Gewichtmachen und Ernährung
Und Tipp Nummer 3 wäre, gehe nicht zu oft zu McDonalds. Das Schlimmste, das hat mir relativ viel Ärger bedeutet, weil ich immer viel Gewicht machen musste. mein Horror-Erleignis war, da war ich in der U17, da hatten wir württembergische Meisterschaften, ich habe mich dafür qualifiziert und ich bin dann auf Klassenfahrt gegangen nach London und als Teenager in London hatte ich zweimal am Tag Fast Food, kam dann Samstag zurück und mein Trainer hat mich auf die Waage gestellt, ich hatte 78 Kilo und am nächsten Morgen musste ich 73 Kilo wiegen und dann war das, das weiß ich bis heute noch, war kein schöner Tag.
Ich habe es geschafft, aber es war dann so mit Frischhaltefolie eingewickelt und laufen und schwitzen und die Fanta danach nach der Waage hat noch nie so gut geschmeckt. Aber was McDonalds und Judo angeht, kenne ich auch die Geschichte von Andreas Tölzer, der gerne mal nach dem Wettkampf auf dem Heimweg 40 Cheeseburger gegessen hat. Ja, das hatte ich auch. Ein Schwergewichtler, der kam dann auch in den Mannschaftsbus mit einer riesen Tüte voller Cheeseburger und haben alle so alle, hey danke Sven.
Und der so, nee, nee, nee, alles für mich. Das heißt, die 73 Kilo Klasse direkt hinter dir lassen sollen und sofort ein Schwergewicht? Nein, das nicht. Das war schon okay.
Ich habe die 81 dann übersprungen. Ich war dann drei Wochen in Brasilien, habe dann 10 Kilo zugenommen und dann war ich dann in der 100 Kilo Gewicht.
Reisen und kulinarische Erfahrungen in Brasilien
Ich bin bis jetzt heute geblieben. Für Judo oder Urlaub? Nein, zum Urlaub machen. Wo warst du in Brasilien?
Wir sind nach Sao Paulo gefahren und sind dann mit dem Weg rumgereist, mit dem Auto bis nach Bolivien. Von Sao Paulo nach Bolivien? Wie weit ist das? Das war 2013, das ist ein Stück, aber wir hatten drei Wochen Zeit, wir sind immer so peu a peu Stückchen gefahren.
Wir sind mit einem erwachsenen Pärchen damals gefahren und sie war Brasilianerin. und die haben uns da so eine coole Route gezeigt und wir waren jeden Tag woanders. Vor allem so fünf Stunden Autofahren, unter der Rest dann anschauen, bisschen gucken und schönen Urlaub. War ich damals 17, würde ich heute meinen Kindern nicht erlauben. Meine Eltern haben es mir erlaubt.
Wie waren da die Landschaften, die Unterschiede? Komplett krass. Im Endeffekt in Saar Paula hast du den Himmel nie gesehen. Das heißt, es war im Endeffekt eine Wolkendecke.
Dann fährst du ein bisschen raus und auf einmal hast du das Gefühl, du kannst die Sterne greifen. Und war im Endeffekt von Urwald über Wüste, alles dabei. Und was ich beeindruckend fand, in Saar Paulo, wir sind im Endeffekt drei Stunden in eine Richtung gefahren und wir haben diese Stadt nicht verlassen. Wenn ich überlege, wenn ich hier in Stuttgart drei Stunden in eine Richtung fahre, dann bin ich in Österreich oder am Bodensee oder noch weiter weg.
Und im Endeffekt waren wir drei Stunden in eine Richtung und haben die Stadt nicht verlassen. Das ist im Endeffekt für uns Europäer unvorstellbar, was für Weitendes hat. Schorrasco da zum ersten Mal gegessen. Bin ich immer noch ein Fan davon.
Gibt es in Deutschland mittlerweile? Ich habe es hier und da mal durch Zufall gesehen. Und letzte Woche habe ich es gefunden im frischen Paradies. Die haben jetzt Skirt Steak.
Okay. Zwerchfell. Hört sich komisch an. Im lateinamerikanischen Bereich ist Churrasco eines der beliebtesten Steak Cuts.
In Deutschland kommt es jetzt so langsam. Zwerchfell hört sich jetzt im ersten Moment relativ komisch an. Ist auch ein relativ bissfestes Fleisch. aber ist halt vom Geschmack her und auch so ein bisschen so ein Möben-Touch ist einer meiner vielleicht sogar mein Favorite-Stay-Cut. Ja, es gibt ja auch, ich war jetzt auch schon zweimal dieses Jahr in einem Churrasco-Restaurant ein bisschen weiter weg, im König zum Stein gibt es das, die haben dann auch so Sachen, wo du sonst nicht zu essen kriegst, Hühnerherzen oder so, wo ich es nicht jeden Tag gegessen habe, ich fand es mal ganz interessant, weil ich prinzipiell auch ein großer Freund davon bin, alles vom Tier zu verwerten und nicht so irgendwie.
Churrasco, wenn ich in der Dominikanischen Republik bin, da esse ich fast jeden Tag Churrasco gerade zum Fr ist das eine meiner Favorite Steak Varianten dass Churrasco auch ein bisschen fettiger ist vom Geschmack her super und gerade morgens wenn Steak zum Frühstück ist, meine erste Wahl, erste Wahl Churrasco. Ja, zum Frühstück, wenn ich Fleisch, das bin ich so der Carpaccio-Freund. Komischerweise meine Kinder auch, meine Frau schlägt sich immer die Hände über den Kopf zusammen, also zwei von meinen Kids stehen auch auf Carpaccio.
Rugby, Fußball und Teamsport
aber ich habe vor ein paar Wochen mit einem Rugby-Spieler geredet, der hat auch einen fünfjährigen Sohn und der fünfjährige Sohn isst einfach ein halbes Kilo Rinderhack auf die Körpergröße runtergebrochen und einfach weg damit und ist gut also, man weiß, Rugby und Judo sind nah beieinander Ja, ich habe beim Studium auch mal einen Grundkurs Rugby belegt, das heißt ja ein halbes Jahr lang zwei Stunden in der Woche Rugby wo hast du studiert? In Ludwigsburg an der PH. Und da war ein Rugby-Tierner, das hat mir auch großen Spaß gemacht. Er hat auch so, komm vorbei, kannst Bundesliga spielen.
Ich so, ich trainiere dreimal in der Woche schon, hätte mir schon Spaß gemacht, aber irgendwie ist der Funke nicht so groß übergesprungen. Er hat gesagt, okay, ich lasse das Judo links liegen und mache dann noch Rugby. Aber es hat mir schon Spaß gemacht. Vor allem dieser Team-Gedanke war cool.
Also im Endeffekt hast du ein Judo-Tierner auch als Gruppe zusammen, hast dann auch einen engen Kontakt, weil du mit vielen trainierst, aber so ein Teamsport ist zwar noch was anderes. Aber Rugby war auch, finde ich jetzt persönlich auch deutlich, fürs Selbermachen deutlich anspruchsvoller oder schöner als Football, weil dieser Spielgedanke im Endeffekt dahinter steht. Jeder hat im Endeffekt den Ball und im Football haben pro Spielzug zwei Spieler den Ball und die anderen schieben sich nur durch die Gegend. Das ist für mich jetzt so, ich finde, Football ist ein krasser Sport, körperlich sehr anspruchsvoll, aber so dieser Spielgedanke, der dahinter steckt, ist jetzt also mit diesen ganzen Spielbüchern mega komplex, aber mich überzeugt, ist eher so Rugby, weil da alle mit dabei sind.
Jeder hat den Ball, dieses Gedränge und das ist schon... Bewegungsdichte ist höher. Gerade wenn man merkt, ein Football muss laufen. Wenn was passiert, ist ein interessanter Sport, aber am Ende vom Tag passiert fünf Sekunden was und dann ist fünf Minuten Pause.
Ja, wie bei Formel 1. Ich habe mir Formel 1 und das Start und das Ende angeschaut. Alles zwischendrin fand ich jetzt nicht so. Aber so ist es im Endeffekt...
Ich habe mich einmal, glaube ich, aufgerafft und habe mir Superbowl angeschaut und habe mir gedacht, okay, das war jetzt ganz nett, aber nächstes Jahr merke ich es nicht nochmal.
Formel 1 und athletische Koordination
Ich war einmal live bei Formel 1, das war auch noch... Ich habe auch noch schneller in Ungarn gearbeitet. Da war ich durch Zufall dann das gleiche Wochenende und der Präsident vom Verband hat mich dann quasi gesagt, hier Sonntagnachmittag, wir trainieren früher Sonntagmorgen, lassen uns Sonntagnachmittag zum Formel 1 fahren. Ich bin dann da auch hingefahren wir sa dann direkt an der Startlinie und der Start war wahnsinnig beeindruckend einfach nur aufgrund vom Ger Ich bin dann auch runtergelaufen habe gesehen da gibt es regelm Leute Urst drin und ich so wo gibt es hier Urst Keine gesehen, das würde schon passen und als dann der Start angefangen hat, das war eine Lautstärke, an die ersten paar Runden, wenn alle Autos noch relativ nah beieinander sind und an dem Punkt, an dem sie quasi an der vorbeischießen, Aber dann nach den ersten paar Runden, als diese Geräuschkulisse sich normalisiert hat, wenn du live dort bist, du weißt ja keinerlei, du weißt nicht, welches Auto wer ist, gefühlt es ist, jedes zweite Auto hat ein Red Bull Zeichen.
Und du hast dann im Endeffekt bis zum Ende, also live war das definitiv eine unspektakulärste Sportart, was schon im Fernsehen deutlich spektakulärer ist, schwierig anzuschauen ist, aber deutlich spektakulärer als live. Das waren diese wahnsinnige Geräuschkulisse. Ja, aber da habe ich mal gelesen, die beste Hand-Augen-Koordination haben die Formel-1-Fahrer. Also körperlich gesehen ist es, glaube ich, trotzdem, auch wenn es nicht so aussieht, ein wahnsinniger Sport, weil im Endeffekt, keine Ahnung, mit 250, 260 Sachen oder noch mehr durch die Gegend, das ist schon eine große Belastung für den Körper.
Also das ist schon körperlich, glaube ich, schon sehr herausfordernd. Aber so für mich als Zuschauer schaue ich mir lieber Handball an oder Fußball. In jedem Sport, egal welchen Sport ich getestet habe, im Endeffekt, wenn ich mit einem Sportler länger arbeite oder mit mehreren aus anderen Sportart macht, dann bin ich daran interessiert, den Sport zumindest einmal erfahren zu haben und die beiden Dinge, die jedes Mal die gleichen sind, wo ich mittlerweile auch im Vornherein weiß, ist Punkt am 1, es sieht von außen immer einfacher aus, als es ist und es sieht von außen immer deutlich langsamer aus, als es ist.
Also Sport selber zu machen ist dann gerade auf hohem Niveau, wenn du ein Beispiel, das die meisten schon mal erfahren haben, ist, du guckst dir in der Bundesliga an, wie ein Elfmeter geschossen wird und dann gehst du selber auf den Fußballplatz, legst den Ball hin und dann musst du nicht mal ein Torwart stehen und du suchst, zumindest mal nur die Ecke zu treffen, zumindest mal stark zu schießen. Das sind schon mal Welten. Und gerade wenn dann noch ein Gegenspieler da ist und so weiter. Und auch dieses Formel 1, da war ich dann auch so, ein guter Bekannter von mir ist Testfahrer.
Und dann war auch so mein Ding, Formel 1 nur hier und da. Und dann hat er gemeint, hey, dieses Safety Car, das da immer rumfährt, das sieht aus, als würde ich so langsam fahren. Das ist ein Auto mit einem Riesenmotor. Das ist ein gut ausgebildeter Fahrer.
Und er fährt am Anschlag. und von außen sieht es halt aus so der trete halt paar ganz ganz angehen paar luche runde das war eine zeit lang war sie immer der der gewinner der deutschen turnmeisterschaft dieser band schneider oder so keine ahnung zum dana piloten der ist gefahren und er hat immer die deutsche Tourenmeisterschaft gewonnen und der war der Vater vom Safety Car Und da war dann schon puh also das ist schon Wenn man es dann halt vergleichs, das Safety Car fällt am Einschlag und die Formel 1-Wagen, die Boliden... Die fahren so, dass die so warm bleiben. Also ein bisschen locker hinterher.
Und dann die Kräfte wirken. Ich bin auch einmal da mitgefahren. Mal nachts hat er mir quasi ein bisschen demonstriert, wie ein Sportwagen funktioniert. Da habe ich dann auch verstanden, dass wer einen Führerschein bekommt, kann nicht Auto fahren.
Wer einen Führerschein bekommt, weiß, welches Verkehrsschild was bedeutet. Links ist Bremse, rechts ist Gas. Und darüber hinaus Autofahren ist dann doch, wer es kann, auf einem ganz anderen Niveau. Und da waren dann auch so Momente, wo die Beschleunigung so hoch war, meine Augen waren nicht mehr imstande, links und rechts zu sehen.
Also ich habe einfach links und rechts nicht gesehen. Alles, was ich gesehen habe, war das Ende der Straße. Und wenn du dann auch noch unter den Umständen schnell reagieren sollst, und das auch noch für nicht ein paar Minuten, sondern zwei Stunden im Stück machst, war dann auch so ein Moment, okay. Und natürlich auf der Straße der Sportwagen hat deutlich weniger Leistung als...
Der Formel 1-Wagen oder der Rallye-Wagen. Es gibt natürlich viele Sportarten. Für mich persönlich wäre es zum Beispiel Tour de France, Fahrradfahren überhaupt nichts, oder auch Triathlon, ich ziehe aber komplett den Hut davon, was die für eine mentale Stärke da haben, weil jeder, der schon mal Fahrrad gefahren ist, der schon mal einen Berg hochgefahren ist und die machen das halt drei Wochen lang am Stück und die fahren diesen Berg, wo ich eine Woche lang barge, fahren die zwei Stunden hoch. Da muss ich schon sagen, für mich war es nichts, aber ich ziehe echt den Hut davon, was die da geleistet haben, was die da leisten, was im Endeffekt alles über den Willen geht.
Da muss ich echt sagen, für jede Sportart ziehe ich da den Hut. Der eine oder andere Fahrradfahrer würde sich wahrscheinlich dir entgegnen, dass er lieber den Berg hochfährt alleine, als auf eine Matte zu gehen gegen irgendeinen 110 Kilo Mann, der versucht, dich jetzt auf die Schulter zu werfen und dann abzuwirken. Klar, aber das ist immer eine Vergangenheit. Das ist Salz in der Suppe.
Du hast so viele verschiedene Sporte an. Jeder kann sich da eine aussuchen und da sein Herz verlieren.
Olympische Spiele in Tokio und High-Level Sparring
Judo. Jetzt Olympische Spiele stehen so gut wie vor der Türe. Ja, wahrscheinlich wird das stattfinden. Im japanischen Tokio, im Mutterland des Judo-Sports.
Das ist nochmal ein ganz besonderes für die Judo-Cars. Wenn es in Japan ist, dass in Japan eine Medaille zu gewinnen ist, so ist... besser geht es nicht. Als Japaner in Japan... Da gab es auch harte Entscheidungskämpfe und auch im Judo ist es relativ schwierig, auch überhaupt schon zu den Olympischen Spielen zu fahren.
Also es ist relativ schwierig. Ich glaube, du musst Punkte sammeln. Du darfst pro Nation nur einer starten. Das heißt, in Japan gibt es viele, viele gute Yudokas.
Und die schlagen sich mit dem Effekt. Es sind diese, wie in Amerika die Schweiz. Leistungsdichte extrem hoch. Ich arbeite seit ein paar Jahren mit einem österreichischen Yudoka, Nick Hassmann, 13-facher österreichischer Meister.
Und der fährt auch jedes Jahr das größte Trainingslager der Welt. Er findet in Japan statt im Winter. Und er erzählt auch, da machst du mit Japanern, die sind im Endeffekt auf dem Niveau vom Weltmeister. Das haben niemand von ihnen gehört, weil es halt nochmal 10 andere gibt in Japan, die plus minus das gleiche Niveau haben.
Und dann sind halt ein paar Faktoren, die eine Rolle spielen, wer jetzt zur WM fährt und wer nicht. Aber das ist immer gespannt, wann die danach geholt werden. Aber das ist so für die, für das Fußball-WM in England ist, das ist so das I-Tüpfelchen von allen. Wo auch schon relativ groß war, war in Rio.
Weil in Rio, Judo ist in Brasilien auch ein sehr, sehr populärer Sport. Und das ist auch mal ein Grand Slam-Turnier. Da gibt es auch einige gute Judo-Cars. Und das Judo auch sehr, sehr groß ist.
Das ist auch für die, die dort gekämpft haben, auch schon sehr schön. Die Trainingskultur spielt eine Rolle. Gerade das Beispiel mit dem Judo-Trainingslager in Japan. An der Stelle grüße ich an Nick.
Da sind, wenn ich mich richtig gereinere, um die 1000 Judokas beginnen das Trainingslager und etwa 30-40% beenden das Trainingslager. Alle sind dann quasi unterwegs aufgrund des hohen Trainingsniveaus plus natürlich zweimal am Tag Vollgas. Eine Woche, ein Wochenende kurz und dann eine zweite Woche. Das ist quasi Sparring auf h Niveau Es ist morgens k abends Ja du brauchst im Endeffekt danach ein paar ein bis zwei Wochen wieder eine Absenkungswoche wo du dich dann wieder erholen kannst Im Endeffekt trainierst du bewusst in den Keller und dann im Endeffekt wieder hochzukommen.
Das machst du ja, das trainierst du ja nicht immer. Das heißt, du hast immer so Peaks, so Hochleistungsthingen, wo du viel trainierst und dann versuchst du es da wieder auszugleichen. Ja, aber im Judo ist es auch so, dass du da, wir haben jetzt nicht wunderbar sicher, aber ich glaube, durch die Sportart, wo das höchste Laktat gemessen wird. Das heißt im Endeffekt, da erreichst du Laktatspitzen, die in anderen Sportarten sagen, hey, leg dich hin, hör auf und da geht es bei uns erst so weiter.
Das ist sehr, sehr anstrengend. Das ist auch zum Beispiel deutlich anstrengender für die körperliche Leistungsfähigkeit. Das ist ein reiner Bodenkampf, weil du im Endeffekt keine Verschnaufpause kannst du nicht mal kurz zurücklegen und sagen, okay, ich habe jetzt das Bein geklammert, ich kann mal kurz durchatmen, das gibt es nicht. Du hast im Endeffekt vier Minuten Vollgas, das hört sich relativ unspektakulär an, aber jeder, der das mal gemacht hat, es ist deutlich anstrengender, vor allem je höher dein Niveau ist, desto anstrengender wird es, das ist meinetwegen beim Tennisspielen auch, ich bin auf dem Tennisplatz gestanden, ich habe den Ball locker rübergeschlagen, es war nicht schon anstrengend, weil ich es ja nicht konnte und du brauchst in jedem Sportart ein gewisses Niveau, dass es dann halt wirklich anstrengend wird und den entsprechenden Partner dazu.
Gerade auf hohem Niveau, ich bin ja ein großer Freund von grundsätzlich hochfrequentem Training und wenn du sowas machst wie zwei Wochen am Stück, zweimal am Tag, weil ich sparre in Vollgas, das ist ein Trainingsfortschritt in diesen zwei Wochen, natürlich dann auch ein gewisser Verschleiß, den du halt wahrscheinlich in deinem Training zu Hause mit den regulären Trainingspartnern, die du so hast, ihn wahrscheinlich nicht in zwei Monaten reinholst. Nein, das ist im Endeffekt, so Trainingslages im Endeffekt ganz was Tolles, weil du im Endeffekt in deiner Trainingsgruppe trainierst du immer im Endeffekt mit den fünf Leuten, die du sowieso immer hast, du wei was der macht das ist im Endeffekt gut aber du hast im Endeffekt nicht so diesen Leistungsfortschritt wie jemand komplett Neues In einem Wettkampf hast du ja oftmals jemanden den du nicht kennst muss sich da komplett neu drauf einstellen und ja das ist im Endeffekt bei uns im Training auch so Ich weiß, was ich bei dem, wo ich bei dem greifen muss, dass er mich nicht mehr wirft und er weiß, da neutralisierst du dich dann auch ein Stück weit oder weißt, okay, die Technik geht, dann mache ich die auch immer wieder und das ist im Endeffekt so, auch was ich vorhin gesagt habe, den Kopf einstellen, da wäre es dann auch sinnvoll, okay, ich weiß, das hat schon geklappt, jetzt probiere ich doch lieber mal was anderes aus.
Und das habe ich im Endeffekt nie gemacht. Ich habe gesagt, okay, ich werfe den mit Osoto Toshi, ich werfe den wieder mit Osoto Toshi. Ist für mich in dem Moment ganz nett. Ich werde ein bisschen Dopamin ausschütteln und mich freuen.
Aber für mein Langzeiterfolgserlebnis ist es nicht zielführend. Und dafür sollte man auch ein bisschen den Schwerpunkt setzen. Okay, Training anpassen. Das ist ein klasse Beispiel von dem Fußballstar im Dorfverein.
Der im Dorfverein in jedem Spiel sechs Tore schießt. und sobald er dann zum größeren Freien geht, ist halt nur noch einer von und ich hatte mal einen Trainer zu mir gesagt, du kamst aus Russland, er hat gesagt, Marco, lieber bist du erster Mann im Dorf, als zweiter Mann in der Stadt. Also, je nachdem, was das Endziel ist, wenn du an die Weltspitze kommen willst, ist es vielleicht dann doch besser, wenn du dich hinfährst. Ja, da fand ich das Zitat, wenn du im Raum der Beste bist, dann bist du im falschen Raum, fand ich deutlich besser. Ein leistungsorientierteres Zitat. ein bisschen mehr Luft zur Progression.
Fazit: Kraft vs. Technik
Cool. Marco, ich würde sagen, das war ein sehr interessanter Rundumschlag zum Thema Judo, Training und auch Trainingskultur. Gerade im Judo diese körperliche Komponente ist doch was, was mich begeistert und was auch in wenigen Sportarten in dem Maße trainiert wird wie im Judo. Im Endeffekt hast du die Möglichkeit, du kannst der k K gewinnt in der Regel den Kampf es sei denn die technische Komponente ist zu gro aber du kannst diese k Komponente sehr sehr viel aufholen und ausholen Die Technik ist natürlich A und O, aber schlussendlich, wenn beide auf dem gleichen technischen Niveau sind, gewinnt immer der konditionell oder körperlich robustere oder körperlich besser ausgetrainierte Athlet.
Das heißt, der Plan mit nur Griffkraft zu trainieren und dann Judo einzufangen? Ja, der ist glaube ich wenig von Erfolg gekrönt, aber... Zumindest auf unteren Niveau. Auf unteren Niveau sind...
Ja, also... Wir haben ja einen Eindringspartner, der auch Jiu-Jitsu macht, der technisch jetzt nicht... der am weitesten Entwickler ist, aber einfach rumänisches Kreuzheben mit 220 Kilo für 12 macht, Bankdrücken mit 170 macht, 115 Kilo Körpergewicht plus 65 Kilo Klimmzug macht plus 85 Kilo Dips macht und der dann einfach ohne großartig technisches Können, einfach mit purer körperlicher Gewalt so dieser bisschen Bob-Sap-Style einfach mal drauf und gucken was passiert ja das geht natürlich bis zu einem gewissen Niveau schon da bin ich auch immer wieder jedes Mal aufs Neue erstaunt, weil ich das so nicht kenne, also ich bin selten in eine Halle reingelaufen, wo jemand körperlich mir so überlegen ist, das ist auch was Neues für mich, weil eigentlich ist es so, ich gehe in die Halle und ich bin da der körperlich Überlegende, der zwar nicht die beste Technik hat, aber körperlich bin ich immer ganz gut on point und da ist immer wieder was Neues, wenn ich da mit dem Steroid-Karnickel mich rollen darf.
Cool. Wolfgang, vielen Dank. Danke, dass du da warst. Untertitelung des ZDF für funk, 2017