Vorteile von Remote Work für Arbeitnehmer
Ein anderer großer Vorteil von Remote Work ist, Menschen können sich ihr Leben flexibel über die Jahre selbst designen und auch anpassen, ohne dass du deine Arbeit aufgeben musst oder dein Arbeitgeber dich aufgeben muss. Wir haben so viele unglaublich talentierte Menschen, Menschen, die innerhalb der drei, vier Jahre, wo sie bei uns gearbeitet haben, auf einmal eine Familie gegr haben Kinder gekriegt haben und sich entschieden haben wei du was wir wollen nicht mehr in der Stadt leben wir wollen wieder zur in die N zu unseren Eltern unserer Familie da ein Haus und Garten Und die Entscheidung f uns viel einfacher weil ich behalte meinen geilen Job mit meinen super geilen Kollegen und den super interessanten Sachen.
Auch wenn dort in dem Dorf, von dem ich bin, keine coolen Startups und Technologiefirmen sind. Und für uns ist es natürlich auch mega geil. Wir behalten diese unglaublichen Arbeitskräfte und es ist kein Entscheidungszwang, will ich mein Leben, meine Familie als Priorisierung nehmen und sagen, ich will mehr Familie, mehr Fokus auf diese Werte oder muss ich spannende und tolle Arbeit priorisieren und dann eben irgendwo sein, wo ich Opfer bringen muss mit meiner Familie. Und dieses Entweder-Oder, dieses Black and White, das haben unsere Mitarbeiter nicht.
Und wir haben viele Leute, die haben jetzt über die sieben, acht Jahre, die es uns gibt, haben die viermal ihr Leben verändert. Die waren 23, als sie angefangen haben und wollten reisen, sind um die ganze Welt herumvergebundet. Und dann haben sie gesagt, nee, das ist die Stadt, ich will nach Chicago oder ich will nach San Francisco. Und dann waren sie da ein paar Jahre und haben ein geiles Leben gehabt.
Und dann haben sie eine Frau oder einen Mann kennengelernt, Kinder gekriegt und gesagt, ich will jetzt wieder zurück nach Polen zu meiner Familie. Und wir mussten zu keiner Zeit die Leute verlieren. Und die Leute mussten zu keiner Zeit entscheiden, shit, entweder geile Arbeit oder Familienleben oder das Leben so, wie ich es mir gerne wünsche zurzeit. Das ist ein riesen Vorteil, den die Leute nicht bedenken, wenn sie an Remote Work denken.
Einfluss der Pandemie und Lebensprioritäten
Mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Option, die gerade jetzt nach der Pandemie nochmal deutlich gepusht wird. Ja. Ja, ganz viele Leute sind jetzt Freunde, die ich habe, New York, San Francisco, L.A., die sagen, vielleicht doch nicht in einer Großstadt, vielleicht doch irgendwo anders, mit mehr Platz, mehr Raum, mehr Natur, vielleicht doch in der Nähe meiner Familie, weil bei einer Pandemie, das ist das, was ich das erste Mal gemerkt habe, als ich zuerst nach Amerika bin. ich dachte, ich liebe meine Familie, aber ich muss die nicht jeden Tag sehen so, es passt, ich muss jetzt Abenteuer machen als ich aber in Amerika war, aus verschiedensten Gründen konnte ich erstmal nicht ausreisen aus dem Land und für die ersten 5 Jahre konnte ich nicht aus Amerika raus für 5 Jahre? ja und als ich dann an dem Punkt war, wo ich meine Familie nicht sehen konnte ob ich will oder nicht, habe ich erstmal gemerkt, wie sehr ich meine Familie brauche und wie wichtig die ist Und ich glaube auch w einer Pandemie geht es vielen so dass sie denken shit ich will in der N meiner Eltern sein die sind alt Ich habe jetzt Angst um deren Gesundheit Die sind irgendwo wo meine Freunde Familie aus der Kindheit sind Und ich bin in irgendeiner Stadt, weil ich irgendeinen coolen Bürojob professionell hier die Leiter hochgeklettert bin.
Aber scheiß auf den ganzen Kack. Was ist wichtig im Leben? Und ich glaube, viele Leute werden sich nach dieser Zeit denken, ich will nicht mehr in der Großstadt und Karriere chasen, sondern ich will lieber in der Nähe der Leute sein, die mir wichtig sind. Also ich denke, das wird nochmal ein stärkeres Thema, for sure.
Einer der Möglichkeiten oder der positiven Veränderungen, die da möglicherweise rauskommen. Das heißt, du sitzt jetzt hier in Stuttgart fest, bei der Familie und Arbeit läuft, da ist das Remote-Quarrie. Bei uns hat sich nicht viel verändert. Also natürlich gibt es für einige Leute die Veränderung, dass auf einmal ihre Kinder und Familien zu Hause sind, die vorher nicht da waren.
Das ist schon ein bisschen mehr, also natürlich Stress ist höher, Ängste sind höher, Leute machen sich mehr Sorgen um Familienmitglieder etc. Aber unsere Arbeit, meine Arbeit hat sich null verändert. Wir sind genauso organisiert wie vorher, unsere Arbeit, das Büro hat sich nicht geschlossen, unsere Kunden kommen trotzdem, wir haben trotzdem viel zu tun. Und da hat sich nicht viel getan, außer dass ich jetzt quasi für längere Zeit in Deutschland bin, auf eine Art und Weise, die ich vorher nicht gewohnt bin, weil ich ständig rumgereist bin.
Und ihr lebt ja auch viel von E-Commerce.
Unternehmertum und Marktveränderungen
Wir leben viel von E-Commerce, wir leben viel von Technologiefirmen. Also viele unserer Kunden sind Tech-Firmen um die ganze Welt. Und natürlich haben wir auch viele Kunden, die Leute entlassen mussten. und quasi für uns den Umsatz reduziert haben dadurch. Aber wir gewinnen auch viele Neukunden.
Ich glaube auch, dass in dem nächsten Jahr viel mehr unternehmerisch passieren wird weltweit. Warum? Du hast extremst viele jüngere Menschen, die am Anfang ihrer professionellen Karriere stehen, die gekündigt werden in den nächsten 12 bis 18 Monaten und die sich dann fragen werden, okay, ich bin jung, ich habe Know-how, aber es ist nicht so einfach, einen Kundenkarrierejob, der fest, fix und sicher ist zu kriegen, was mache ich dann? Ich glaube, da wird bei vielen zumindest der Gedanke mal da sein, vielleicht sollte ich unternehmerisch tätig sein, vielleicht kann ich mein eigenes kleines Ding starten.
Und wir haben viele Unternehmer, viele Startups auch in der Kundenbasis drin Und das Ganze sollte auch so ein bisschen den Markt ausd Jedes Unternehmen das da nicht solide steht wird vielleicht nicht das Ganze was dann automatisch bedeutet wieder mehr Platz und Potenzial f die die es gut machen bzw die es neu machen und besser machen als die davor Ja.
Fitness-Technologie: SoulCycle und Peloton
Silicon Valley, vor 10, 12, 14 Jahren war ja so mit die Hochzeit von Silicon Valley. Wie hat sich das verändert? Bist du noch einmal im Jahr dort? Ich bin ein bis zwei Mal im Jahr dort, ja.
Wie hat sich das verändert, was diesen Tech-Bereich angeht? Was gerade interessant ist, ich habe vor einiger Zeit ein Buch gelesen, Sweat Equity war der Titel, kennst du? Ja. Und da war ein bisschen so die Grundaussage, das, was vor zehn Jahren Tech war, ist jetzt quasi Tech, beziehungsweise so Gesundheits-, Health-, Fitness-Tech.
Und gerade da ist ja in den letzten paar Jahren viel passiert von Dingen, die offline sind, wie zum Beispiel SoulCycle ist ja in New York riesig. Was ich immer, was ich ein wahnsinnig faszinierendes Konzept finde, und wenn jemand nach New York geht, habe ich jetzt schon regelmäßig empfohlen, auch wenn ich jetzt aus der Kraft-Trainingsrichtung kommend Spinning jetzt nicht so wahnsinnig toll finde, das Konzept SoulCycle, warst du mal drin? Ich war noch nie drin. Das Konzept SoulCycle, sich mal anzuschauen, ist unglaublich faszinierend.
Du weißt, was es ist? Ich glaube schon, ja. Es ist Spinning, auf richtig schön gemacht, mit einer relativ kleinen Location, so 45 Minuten Spinning mit Kerzen, entsprechend passender Musik und dann auf Premium. Also eine Spinningstunde ist im Bereich von 80 Dollar und da gibt es natürlich dann, es gibt Miami, Malibu New York gibt es eine ganze Reihe, ich glaube ein Dutzend von den Filialen.
Und sie machen quasi Spinning in schöner, in zeitgemäßer für einen Premium-Preis. Und da wurden, wenn ich mich richtig erinnere, Equinox hat sie für einen dreistelligen Millionenbetrag gekauft. Was für ein Mikro-Franchise mit Spinning. Das ist einfach nur schöner, moderner, zeitgemäßer gemacht.
Ein wahnsinniges Ding ist. Und natürlich jetzt auch technologietechnisch. Es gibt diese Mirror Fitness, hast du schon mal gesehen? Ja.
Ein Spiegel, den man zu Hause hat oder auch was ganz Großes ist Peloton. Peloton, ja. Peloton ist auch wahnsinnig gewachsen. Ich habe vor ein paar Jahren zum ersten Mal davon gehört, als ein Freund von mir in Miami war und das Ding entdeckt hat.
Das Spinningrad zum Einwählen, wo du 24 Stunden am Tag von überall auf der Welt Clases besuchen kannst. Was ein faszinierendes Konzept ist, wo quasi dieses Thema Schwitzen und Tech zusammenkommen, ja. Gut treffen. Ja.
Was auch quasi Remote Gym, das ist ja dann das gleiche Thema. Und das ist ja auch etwas, was auch wieder durch die Pandemie extrem boomt, ist alles, was Home Gym, Workout remotely boomt. Ich bin auch sicher, dass die nächsten ein, zwei Jahre sehr viele in Home Gym investieren werden, die die jetzt trainieren wollen und nicht können, dadurch, dass die Gyms geschlossen sind. Also ich weiß, bei denen, die die Homegym-Equipment verkaufen, da hast du wahnsinnige Wartezeiten aktuell.
Also es ging recht schnell. Aber das, was da war, das Lager ist leer. Ja, ja.
Die Evolution des Silicon Valley
Du, Silicon Valley hat sich extremst verändert in den letzten 13 Jahren. Es ist immer schwer, wenn du in irgendeiner Industrie mehr als eine Jahrzehnte drin warst, wird es jedes Jahr schwerer, nicht so ein alter, zynischer Moserer zu werden, der früher, die Zeiten waren besser und die Jugend heute, die checkt es nicht mehr. Ich sag mal, Mark Andreessen, was der Gründer von dem modernen Webbrowser war und einer der Milliardäre und Pioniere in Silicon Valley, einer der wichtigsten Investoren heute ist. Mark Andreessen hat, keine Ahnung wann das war, aber 2008, 2007, 2008, 2009, gesagt, Software is eating the world. und es stimmt jedes Jahr mehr als das Jahr davor.
Und das ist genauso wie bei vielen anderen Dingen, das passiert so langsam, dass man sich denkt, na gut, aber jetzt x Jahrzehnte später gibt es immer noch Industrien, die kaum berührt sind von Software oder dem Internet. Und dann auf einmal passiert es sehr, sehr schnell, weil es so exponentielle Kurve ist. Und auf einmal denkt man sich, warte mal ganz kurz, bis gestern war noch nichts und heute ist jeder. und dann ist es bald so, dass Jeff Bezos hat mal einen Vortrag gehalten, wo er gemeint hat, also früher hat man auch gesagt, als Elektrizität erfunden wurde, hat man gesagt, hier ist unser Unternehmen, das benutzt Elektrizität.
Heute denkt man natürlich darüber, nicht jedes, jeder benutzt Elektrizität und genau dasselbe wird es mit dem Internet sein. Du wirst nicht mehr Unternehmen haben, die das Internet benutzen oder mit dem Internet etwas tun. Es wird so allgegenwärtig sein wie Strom. und da also da ist als ich damals r bin 2007 das war so ganz der Anfang von einem Revival von Silicon Valley 2001 2000 2001 war der gro Boom and Bust der Crash Dann war Silicon Valley erstmal nicht cool für ein paar Jahre. Dann haben die Businessleute verloren und dann sind die Geeks, the rise of the Geeks.
Die Programmierer haben dann die Übermacht gekriegt und dann ging es mit Wikipedia, YouTube, User Generated Content, wurde es wieder heiß. Das war so die Zeit, wo ich da aufgetaucht bin. und über die letzten 13 Jahre ist Software und das Internet und Silicon Valley global wichtiger und wichtiger und egal ob es Finanzen sind, Politik, jegliche Bereiche des Lebens ist das Zentrum der Macht in die Technologie übergegangen. Die Technologieunternehmen und Konzerne kontrollieren fast jede Industrie und haben unglaublichen Einfluss. Und das war eben noch vor 13 Jahren nicht so krass der Fall.
Und es wird nicht weniger werden, es wird nur noch mehr so der Fall werden.
Die Anziehungskraft und Infrastruktur des Valley
Der eine negative Effekt, der positive Effekt ist natürlich, dass der Magnetismus, Silicon Valley ist eine Idee mehr als ein Ort. Der Ort an sich ist wirklich nichts. Kokolore, das ist gar nichts. Es ist ein Ort wie der einen Vorort nach dem anderen.
Da ist nichts Besonderes dran. San Francisco ist eine coole Stadt, aber nicht die schönste Stadt, die es gibt. Sicherlich nicht die sauberste. Es ist auch kein spezieller Ort.
Wenn man dort ist, ist man klüger und besser und erfolgreicher. Was Silicon Valley ausmacht, ist der Magnetismus der Idee. Es zieht aus der ganzen Welt einen speziellen Typ an. Extremst hungrig, extremst intelligent, extremst bereit, Risiken einzugehen. und extremst bereit, sich mit den Besten zu messen, gegen die Besten zu konkurrieren.
Silicon Valley, es ist nicht voller Amerikaner, es ist voller Immigranten. Lauter Leute, die aus der ganzen Welt kommen. Aber es ist ein spezieller Schlag von Menschen aus der ganzen Welt. Wenn du mir überlegst, nur die risikobewusstesten, aggressivsten, erfolgreichsten Leute aus Deutschland wagen den Schritt rüber und bleiben dann auch.
Ich habe in den 13 Jahren jedes Jahr 50 neue Freunde aus Deutschland gewonnen, Unternehmer, die gesagt haben, jetzt mache ich es mal in Silicon Valley, die in Deutschland Erfolg hatten. Innerhalb von drei Jahren sind die meisten immer wieder zurück. Es ist zu schwierig. Ich gehe lieber nach Deutschland, da kann ich Gas geben, da habe ich die Connections, da habe ich die Netzwerke.
In 13 Jahren habe ich pers von den Hunderten von deutschen Unternehmern die ich kennengelernt habe die r wollten f die immer noch dort sind und die es geschafft haben Und so ist es eben aus Indien aus China aus Asien aus der ganzen Welt Dieser Magnetismus ist immer noch da aber der ist so viel verst polarisiert dass alle möglichen Leute nach Silicon Valley wollten, alle möglichen Leute nach San Francisco wollen. Auf einmal, genauso wie früher irgendwie jeder, der reich und berühmt werden wollte, nach L.A. ist, wollen jetzt die, die reich und berühmt werden. Viele von denen entscheiden sich, L.A. oder San Francisco.
Vielleicht soll ich nach San Francisco. Vielleicht werde ich ein Influencer. Vielleicht sollte ich mal in Tech arbeiten. Und das bringt natürlich auch viel Bullshit mit sich.
Das bringt natürlich auch viel Blender, viel Leute, die irgendwie nicht beitragen zur Kreation, die nicht produzieren wollen, kreieren wollen, innovativ sein wollen, sondern die nur irgendwie cool sein wollen oder berühmt oder sonst was. Da hat sich das Noise-Ratio sehr verstärkt. Aber das, was es immer noch hat, ist die Brillanz. Du siehst Sachen, du siehst Ideen und du siehst Leute und du hast eine Infrastruktur, die du nirgendwo sonst auf der Welt hast, wenn du sagen willst, ich will die Welt verändern mit einer neuen Idee oder Technologie.
Ich will innerhalb von 13 Monaten etwas starten, von Start zu Multimilliardenkonzernen mit tausenden von Mitarbeitern und einer unglaublichen globalen Infrastruktur. Dann sagt Silicon Valley, wir wissen, wie wir es machen. In jeder Stufe, am Anfang sage ich dir, was du tun musst, ich kann dir die Ressourcen geben, in der Mitte kann ich dir sagen, was du tun musst und die Ressourcen geben und ganz am Ende kann ich dir sagen, was du tun musst und die Ressourcen geben. Das gibt es nirgendwo auf der Welt.
Wenn ich sagen würde, ich bin in Stuttgart, ich will jetzt in 13 Monaten Multimilliardenkonzern, der die Welt verändert, das heißt nicht, dass ich es nicht tun kann aus Stuttgart. Ich kann. Aber es gibt keine Infrastruktur. Keiner hier kann sagen, ja, ja, habe ich schon 20 Mal mitgemacht in den letzten 10 Jahren, du bist gerade in der Phase, du musst den einstellen in dem Vorstand und du musst den reinbringen und so.
Das gibt es nicht. Das gibt es nirgendwo in der Welt. Noch nicht. Und da ist halt Welling auch unglaublich stark.
Und was immer noch passiert, ist diese Welle von Software is eating the world, schlägt größere und größere Radius, bis es am Ende die ganze Welt erfasst haben wird. Und Fitness war sicherlich im Bereich, wo von Anfang an Begeisterung da war, aber wo technisch noch ein gro Disconnect war dann kommt der typische haha siehst du wir haben gedacht n Jahr werden nur virtuelle Roboter die in der Industrie dominieren aber ist nicht passiert wird nie passieren aber ist nicht passiert und wird nicht passieren sind zwei sehr verschiedene Aussagen
Zooms Erfolg und technische Innovation
Gerade jetzt Virtual Training wir haben vorher kurz Zoom geredet die Zahlen was Nutzer angeht bei Zoom was im Vorgespr kurz erw Ja, vor zwei Wochen waren die Zahlen noch, dass Zoom am Anfang des Jahres bei 10 Millionen aktiven täglichen Usern war und dann auf 200 Millionen hoch ist, ohne zu brechen. Also technologisch unglaublich beeindruckend, von 10 Millionen auf 200 Millionen innerhalb von vier, fünf Wochen zu gehen, das ist technisch unglaublich, infrastrukturmäßig unglaublich schwierig, ohne dass das System zusammenbricht. Und in den letzten zwei Wochen bin ich mir sicher, dass sie nochmal verdoppelt haben, dass sie bestimmt bei vier, 500 Millionen aktiven täglichen Usern sind.
Und das Audio-Video-Calling ist nicht so trivial wie auf Facebook was posten oder auf Instagram ein bisschen rumscrollen. Das ist schon intensiver infrastrukturmäßig. Was Technologien angeht. das stabil zu meistern, dass wir zu 30 Video und Audio streamen, zur gleichen Zeit ohne Delay, ohne Hang-up, egal wo wir sind auf der Welt, egal wie unser Internet ist. Der Zauber Zooms, warum es so erfolgreich war oder auch so beliebt schon in technischen Kreisen schon früh, war nicht ein User-Interface.
Das erste Interagieren mit Zoom für die meisten Leute sieht genauso aus wie alles andere, was ich bis jetzt benutzt habe. Es ist nicht irgendwie lustiger, cooler. Es ist nichts, was dem End-User sofort auffällt. Warum ist das besser?
Der Grund, warum es so extrem populär war in der technischen Welt und warum es dadurch die dominante Lösung jetzt in der ganzen Welt ist, weil wer sagt der Oma, was für eine Lösung sie benutzen soll, um sich mit ihren engeren Kindern zusammenzusetzen? Immer die technischsten Leute in jedem Netzwerk sind die, die die anderen beeinflussen. Warum es so populär war unter den Tech-Leuten und in Silicon Valley, war, weil es einwandfrei immer funktioniert hat. Scheißegal wie, wo, was.
Und alle anderen Lösungen nicht immer einwandfrei funktionieren. Egal ob du Skype, Google Hangouts, WebEx, egal welche Lösung du benutzt hast, es hat immer bei irgendjemandem, wenn du 10 Leute hattest, immer hatte irgendjemand Probleme. Audio war lagging, Video ging nicht, Einstellung, dies, das, weil es ein schweres Problem ist. Audio, Video, global, auf hoher Qualität. und Zoom hat unglaublich viel Innovation und Technologie im Hintergrund, die du einfach nicht siehst. siehst, die aber sehr schwer zu stemmen ist.
Und deswegen konnten die, also wenn wir Skype benutzt hätten in dieser jetzigen Pandemie, würdest du sehen, es würde nichts funktionieren, keine Calls, alles würde verzerrt, verlaggt. Und dann überleg mal, während einer Pandemie, wo eh alles scheiße ist und schwierig, wenn du dann bei jedem zweiten Videocall den Call nicht hinbekommst, wie viel Stress und wie viel schwieriger alles wäre. Zoom funktioniert einfach. Das, was du brauchst, nämlich ich will Video und Audio haben, um mich mit jemandem unterhalten zu können, das funktioniert einfach immer, scheißegal was.
Und das ist sehr untrivial, aber es ist für den End-User nicht bemerkbar. Außer, weil die meisten Leute auch nicht jeden Tag Audio-Video-Calling gemacht haben. Aber da hat Zoom wirklich extrem viele Innovationen und Technologie aufgebaut, die ihnen jetzt zugute kommen.
Remote Personal Training und Skalierbarkeit
Im Fitnessbereich gibt es eine ganze Reihe von Trainern, die jetzt quasi Gruppenkurse und auch Einzeltraining über Zoom geben. Ich hatte auch schon die ersten Anfragen, ob es möglich ist. Sie haben Gym zu Hause, sie würden dann Personal Training machen. Aber sie stellen quasi ihr Tablet auf und ich quasi beobachte und korrigiere Übungsausführungen.
Was ich nicht mache, weil es aktuell nicht interessant ist, jedoch grundsätzlich für den Trainingsmarkt ein wahnsinniger Schritt ist, auch wenn du zum Beispiel Remote Training machen möchtest, wenn du Kunden hast, die quasi betreut werden möchten, jedoch ständig unterwegs sind. Oder Kunden hast, die betreut werden möchten, aber sich zum Beispiel Fahrtweg sparen. Beispiel wenn du morgens um sieben trainierst und 20, 25 Minuten in den Gym fahren musst, dann kannst du auch sagen, nein, nein, nein, ich trainiere zu Hause und dann habe ich eine Kamera, Tablet und dann habe ich meinen Trainer, der quasi über das Tablet mich beobachtet.
Ist nicht eins zu eins das Gleiche, wie wenn es one on one ist, aber definitiv eine Lösung, die deutlich effizienter ist.
Der Aufstieg der Rockstar-Trainer
Und sie öffnet zum allerersten Mal die Economies of Scale für Personal Training. Peloton, einer der brillanten Ideen von Peloton, again, wenn man das erste Mal das Produkt gesehen hat, haben viele Leute gesagt, es gab es schon tausend Mal davor, es ist ein Rad mit einem Tablet. Juhu! Was die Leute nicht erkannt haben, ist, dass durch Peloton, was Peloton brillant erkannt hat, ist, dass in der im Zeitalter des pers Kultes und der Influencer k wir auch SoulCycle SoulCycles ein Teil des Erfolges war dass sie so quasi lokale Stars hatten Leute, die ihre Schüler bewundert haben.
Die waren schöner, attraktiver, gesünder, die konnten besser kommunizieren, die konnten besser verkaufen und vermarkten und dadurch haben die einen Kult kreiert lokal. Und Paletten hat sich gedacht, was ist, wenn wir die besten Trainer finden weltweit und aus denen Kultpersönlichkeiten machen und du kannst auf einmal Training in SoulCycle mit jemandem, den du auf Instagram folgst, der Millionen von Follower hat und hin und wieder macht die Person eine Tour und macht irgendwie Lokaltraining und dann gibt es, als wärst du ein Sänger, weil da gibt es auch die Ökonomie des Skills, ich kann eine CD eine Milliarde Mal verkaufen, ich kann nicht nur live performen, stell dir mal vor, wenn jeder Musiker seine Musik nur live performen könnte, du könntest die Musik nur hören live im Stadion, gibt es keine Stadien, weil keiner so erfolgreich wäre, dass es ein riesiges Publikum geben würde.
Und im Personal Training, glaube ich, eines der Schwierigkeiten ist, dass selbst wenn du eine Persönlichkeit hast, die skalieren könnte, hattest du nicht die Fähigkeit. Du warst immer lokal gebunden. Und ich gehe davon aus, dass in der Zukunft auch Personal Trainer Rockstars sein werden, die Millionen und Millionen von Follower und Fans haben werden, die Tausende und Zehntausende von Kunden haben werden und dann natürlich Hunderte von Privatkunden und hin und wieder so Live-Events machen. Dann hast du ein Stadion mit jemandem, der so auf dem Fahrrad rumsteht.
Und dann sagst du, krass, seit fünf Jahren mache ich schon SoulCycle mit dem Typ. Und jetzt war ich mal live in so einer Session dabei. Und habe, okay, habe 500 zahlen müssen. Aber es war es wert mit dem Unterschrift.
Und ich habe ihm gezeigt, du hast mein Leben verändert. Und hier, vorher und nachher. Und ich bin dir so dankbar. Und du siehst es, in Asien hat man das schon vor ein paar Jahren in der Bildung gesehen. wo es Lehrer gab, die sind Rockstars.
Es gibt Englischlehrer, Englischlehrer, die drei, vier Millionen verdienen im Jahr in Südkorea, die in Stadien Vorträge gehalten haben. Warum? Weil Asien schon viel früher war, mit Technologie für Bildung zu nutzen. Und wo Bildung auch noch was ist, wo die Leute viel bereit sind zu zahlen.
Und dann fing es an mit Nachhilfe für Englisch. Und dann fing es an, dass die ersten Nachhilfelehrer gesagt haben ja warte mal ich kann Technologie benutzen ins Internet um nicht nur 30 Sch zu haben sondern 300 oder 3000 Dann gab es auf einmal den Kult von der ist ein sehr sehr guter Lehrer dann wollten mehr und mehr Leute rein Und in Südkorea schon vor vier Jahren gab es dieses Modell Bildung mit skaliert, mit Economies of Scale. Englisch-Nachhilfe-Lehrer, die Millionen verdienen. Warum?
Weil sie auf einmal eine Ökonomie haben, die skaliert. Und vorher als Lehrer, wenn du nur 30 Schüler haben kannst, kannst du halt nicht wie ein Rockstar oder ein Profisportler verdienen, egal wie gut du bist in dem, was du tust. Das ist völlig unmöglich. Und diese Möglichkeiten eröffnen sich jetzt.
Und das ist auch eine der brillanten Schachzüge von Peloton, die nicht offensichtlich ist. Die haben Rockstar-Lehrer. Und die haben einen Kult um diese Lehrer aufgebaut. und das ist auch ein großer Teil, der Content ist das, was die Leute anzieht, der Rad mit dem Tablet, ist nicht eine krasse Innovation, aber es ist das Branding und es ist der Kult, um die Leute und um die Community, die die Leute dann hooked machen. Ja, sie machen das sehr gut, ich habe von einem mitbekommen, der jetzt auch bei Peloton angefangen hat und Peloton tut da sehr, sehr viel, um dann ein entsprechendes Umfeld zu schaffen, das ist dann auch für den Trainer, wo der sagt, okay, aber ich habe ja eigentlich schon, Ich bin ja eigentlich schon bekannt und habe ein Following und verlange einen relativ hohen Stundensatz.
Und Paladin kommt und gibt dann quasi, wie du sagst, nochmal dieses, ja, ja, bei uns kriegst du aber noch mehr die Stunde. Plus, wir bieten dir unsere Plattform und wir öffnen quasi, du öffnest über deine Plattform uns die Türe. Wir öffnen über unsere Plattform eine deutlich größere Türe. Und so hast du quasi so einen potenzierend skalierenden Effekt.
Kampfsport-Instructionals und E-Learning
Was auch ein anderes Thema, das ich heute noch ansprechen wollte, war Thema Kampfsport. Und gerade im Kampfsportbereich gibt es da viel so Instructionals, die es in keinem anderen Sport in der Form gibt, die auch extrem erfolgreich sind. Hier ein bisschen Einblick in Zahlen. Also auch da wieder ist quasi DVD.
Ein Großteil davon wird gestreamt. Schon mal gesehen? Ja, vor allem im BJJ-Bereich. Im BJJ-Bereich, wo du quasi ein System hast und dann hast du acht bis zehn Stunden rund um dieses System, das du anschauen kannst, das im Detail anschauen kannst, wo dann halt jedes Detail, Knie dahin, Fuß dahin, Gewicht so verlagern, wo du dann von zu Hause aus von den Besten der Welt das lernst, die natürlich auch auf dem Weg wieder gleiches Spiel Economy of Scale dann machen sie in Singapur ein einw Trainingslager und dann gerade in einem Sport wie BJJ wo niemand gro disposable income hat gibt es dann auf einmal Trainingslager in Singapur f 2000 Dollar die Woche wo halt dann 100 Leute da sind weil du quasi dieses Über-, dieses E-Learning-skalierbare Economy schaffst, die dann die Leute reinbringt.
Von whatever, 100.000, die so eine DVD anschauen, wenn dann am Ende vom Tag 1.000 ein Live-Event buchen, dann hast du Same-Same. Ja.
Stelis persönlicher Weg zum Kampfsport
Und der Übergang zum Thema Kampfsport, du bist ja auch ein ganz großer Fan des Kampfsport. Ja. Selber machst du Muay Thai, BJJ? Muay Thai und BJJ, ja.
Wobei in den letzten zwei Jahren mehr Muay Thai. Warum? Einfach Opportunity. Also das Erste war, dass ich in BJJ mich verletzt hatte, Kreuzbandriss hatte und das mich lange aus dem Training rausgenommen hat.
Und dann war es so, dass ich auf meinen Reisen war es oft einfacher, vor allem in Europa, war es oft einfacher, Muay Thai oder Kickboxen, Gym zu finden. und ich habe auch in schon allen möglichen berühmten Gyms der Welt trainiert, aber BJD eben doch noch seltener in Europa. In Amerika ist es easy, aber in Europa doch noch schwerer und seltener. Aber ich kann es, also es ist auf jeden Fall in meiner Zukunft. Also ich will, BJD und Wittai sind beides Kampfsportarten, die mir total am Herzen liegen und ich bin da der totale Nerd, also was Kampfsport angeht, studiere seit fünf Jahren, als gäbe es nichts anderes, dass der so viel an einem Freund von uns, der auch schon mal auf dem Podcast war, macht sich ständig lustig über mich.
Dass man von dem, egal über wen man spricht, dass ich weiß, was dem seine Großoma vor drei Wochen gemacht hat und was dann mit zwölf angefangen hat im Training. Super, super Riesenthema geworden in meinem Leben. Wie kam das? Du sagst fünf Jahre.
Das heißt jetzt nicht irgendwie Bruce Lee gesehen vor 30 Jahren? Doch, natürlich. Also 80er Kind, 82 geboren, natürlich mit Jackie Chan und Bruce Lee aufgewachsen. Ich weiß nicht, aber irgendwie nie in den Kampfsport rein.
Ich habe, bis ich 30 war, keinen Sport gemacht, keinen einzigen Sport. Ich habe nicht Fußball gespielt, ich war noch nie in einem Gym in meinem Leben. Das heißt, heute ist das erste Mal. Ich bin nicht mehr 30, aber bis 30, ich sah immer okay aus, angezogen.
Das Ego und die mentale Seite des Kämpfens
Bisschen skinny fat, aber das hat man halt nicht gesehen oder nur selten. Und mein ganzer Fokus war unternehmerisch und mental. Also ich habe extrem viel gearbeitet und die Freizeit, die ich hatte, habe ich Hypnose studiert und mentale Modelle. Es war alles nur im Kopf, im Kopf, im Kopf.
Und als ich 30 war, wurde ich zum ersten Mal Vater. Ich bin durch eine krass stressige Zeit in der Arbeit und ich habe halt mal kurz 11 Kilo zugenommen in sechs Monaten. Und war bei 95 Kilo. Und dann habe ich meinen ersten Sohn, ja, der ist ein kleines Baby.
Und ich habe angefangen, als ich ihn vom Boden hochheben wollte, Rückenschmerzen zu haben. Und das ist zwei, dreimal passiert. Und beim dritten Mal hatte ich so einen Holy Shit Moment, wo ich gedacht habe, nee, das kann nicht sein. Und dann habe ich auch noch gedacht, wie viel habe ich eigentlich zugenommen?
Weil ich habe mich nicht gewogen, klarerweise. Und dann bin ich auf die Waage, habe gesehen, dass ich fast 100 Kilo bin. Und da habe ich gedacht, nee, das geht nicht. Ich will ein aktiver Vater sein.
Ich will mit meinen Kindern spielen. Ich will jetzt nicht anfangen, Rückenschmerzen zu haben und so ein alter Opa zu werden. Ich bin 30. Und das hat mich dann gezwungen zu sagen, ja, wo wird man fit?
In einem Gym? Scheiße. Vielleicht sollte ich mal in den Gym rein. Das war mir unglaublich unangenehm, weil ich natürlich null Kompetenz hatte und es natürlich ein Ort war, der mich nervös machen würde.
Und ich bis dahin ein bisschen Anerkennung hatte und Kompetenz hatte. und dann habe ich gedacht, boah, scheiße, Gym, ja, dann wirst du wie ein Volltrottel da aussehen, dann hast du keinen Plan, aber muss jetzt sein. Und dann bin ich in einem Gym, was um die Ecke vom Büro war und dann habe ich gesehen, dass sie eine Kickboxing-Klasse hatten. Dann habe ich gedacht, Kickboxing ist so das Maskulinste, was die angeboten haben, das kann man sich mal anschauen. Und die Klasse war wirklich unglaublich.
Es war so eine totale Fitness-Klasse, also kein wirklich Martial Arts. Da waren dann irgendwelche Mütterchen und solche Mädchen drin und alles Mögliche. Aber schon nach den ersten 5 Minuten Seilhüpfen war ich am Ende mit meinem Alphabet. Ja, war ich fertig mit der Welt.
Es war so 360 Grad Spiegel und dann waren da irgendwie die billigsten Boxsäcke. Und dann habe ich mich die ganze Zeit gesehen in den Spiegeln, wie ich da performt habe. Und es war so ein unglaubliches Ego-Trinken. Also mein Ego war wirklich am Saufen im Meer Und ich war so busy in meinem eigenen Kopf mich zu kritisieren mich selbst zu sehen wie ich aussehe wie ein Volltrottel mich zu vergleichen mit anderen und zu denken mein Gott, was denken alle, sehen mich, wie ich aussehe wie so ein fetter Volltrottel, der unkoordiniert ist und nichts gebacken kriegt und fertig ist mit der Welt, weil ich so keine Fitness hatte.
Und am Ende der Klasse bin ich rausgelaufen, ich war so erschöpft emotional, dass ich gedacht habe, shit, hier muss ich wieder zurück. Dieses Gefühl von Anfänger sein, dieses mich konfrontieren mit meinem Selbstwertgefühl, mit meinen Ängsten, mit meinem Ego, das tut mir gut. Das habe ich scheinbar schon lange nicht mehr auf diesem Level gemacht. Ich muss hier wieder zurück, weil hier habe ich mich wirklich beschissen gefühlt.
Und dann bin ich wieder zurück. Und das war auch der Hook. Es war erst dieses emotional damit umzugehen, dass ich Unsicherheiten habe wieder, weil ich das schon lange nicht mehr so erlebt hatte. Und dann habe ich mich langsam verliebt in die mentale Seite des Kampfsports, wo ich gedacht habe, warte mal, diese Themen kenne ich, aber die muss ich jetzt umsetzen in einer physischen Art.
Und physisch habe ich null Kompetenz. Und physisch habe ich auch weniger Raum, mich selbst und andere zu verarschen. Es liegt klarer auf der Hand, was wirklich abläuft. Für mich, warum ich Kampfsport so unglaublich liebe und auch Kampfsportler, warum ich die so ehre, ist, wenn du in den Ring reinläufst, there is no place to hide.
Wer du bist und was du bist in dem Moment, wird für alle komplett ersichtlich. Für dich und alle anderen. Und es gibt wenige Orte im Leben, wo wir uns so offenbaren müssen als Menschen. Uns selbst und anderen.
Und das war so der Hook. Und dann habe ich natürlich in meiner Art zu leben, ich bin ein sehr, sehr kompetitiver und auch sehr obsessiver Mensch. Und dann habe ich natürlich diese Energie in den Kampfsport gelenkt und angefangen, Bücher zu lesen. alle Bücher, zu denen es gibt und dann natürlich Videos und Podcasts und dann angefangen, mehr und mehr Kampfsport zu konsumieren und zu trainieren und das ist jetzt wirklich, bis 30 hatte ich keine Hobbys außer Arbeit, Unternehmertum und das ist das erste tatsächliche Hobby, was ich habe, wo ich sage, ich investiere in unglaubliche Zahl von Energie rein, obwohl ich weiß, ich kann nie auch nur annähernd gut werden darin Der Zug ist l abgefahren und es ist wirklich nur ein Hobby Es wird keine Karriere Aber ich habe unglaublich viel Lebensqualit aus diesen letzten f sechs Jahren von Kampfsport studieren und erleben rausgeholt.
Aber es fing alles an mit, shit, ich habe viel zugenommen, mir tut der Rücken weh, ich bin ein Papa, muss irgendwie Sport machen. Und dann, boah, will ich Yoga-Klasse machen? Oder Kickboxen. Kickboxen klingt gut.
Und so bin ich reingeraten in das Thema. Und dann immer weiter, immer weiter.
Trainingskultur in verschiedenen Gyms
Jetzt warst du auch in Thailand, primär für Thai-Boxen. Ja, also ich liebe Muay Thai. Also ganz ehrlich, ich liebe Boxen, ich liebe Muay Thai. Also ich liebe so viel, aber ich muss mich irgendwie fokussieren.
Und Thailand ist ein cooles Land. Ich liebe die Thais, deren Kultur. Ich liebe deren Kampfsportkultur. Es gibt kein anderes Striking-Kampfsport, was so embedded ist in der Kultur eines Landes wie Muay Thai.
Und was auch von der Philosophie her so stark im Leben. Also Muay Thai ist wirklich für mich Buddhismus. Die Art, wie sie den Kampf bewerten, der komplett anders ist als westliche Bewertungssysteme. wie sie den Kampfsport trainieren was dort als höchstes gut ist, wie jemand guter Kampfsportler ist oder nicht das komplett andere Wertsystem als das westliche Wertsystem von daher gehen ich war dieses Jahr im Februar und hab trainiert ich war letztes Jahr im Februar und hab in Thailand trainiert und ich hab ich hab in San Francisco mit jemandem trainiert der sehr hochrangiger Black Belt ist dort und der auch schon MMA, 12 Kämpfe, Profikämpfe hatte und der generell mit den Diaz-Brüdern sehr viel trainiert hat und mit den Jungs aus der Bay Area im MMA-Bereich sehr embedded war, mit dem habe ich viel trainiert und dann in New York, Hanzo Gracie, dort BJJ gemacht und Muay Thai und dann viel rumgereist.
In Kanada war ich mehrmals im TriStar, Montreal, in Irland war ich schon zweimal beim beim SBG. Und weil ich so viel reise, habe ich schon viel gesehen, aber der Nachteil, den ich habe, ist, dass ich kein Gym habe, wo ich so fünfmal die Woche über Jahre da bin. Man kennt sich, man ist so ein embedded part of the ecosystem. Das habe ich nicht, weil ich halt überall nur für zwei drei Wochen bin normalerweise Aber ich trainiere so viel wie ich kann Gerade im Kampfsport ist so ein Wechsel aus meiner Sicht sehr sehr gut denn je h du mit den gleichen Leuten trainierst desto mehr wei du was sie machen und sie wissen was du machst Während wenn du mit neuen Leuten trainierst, ist es komplett anders.
Du hast wenig bis keine Ahnung, was da jetzt kommt, was automatisch so deine eigenen Skills schneller verfeinert, weil du weniger quasi in einem vorgefertigten Plan, wenn jetzt ich mache das bei dir, ich weiß, es funktioniert, dann mache ich es nochmal, dann mache ich es nochmal, dann mache ich es nochmal. Aber ich weiß, okay, da hast du eine schlechte Defensive, da komme ich relativ einfach durch. Im Gegensatz dazu, wenn du relativ viel Neuem ausgesetzt wirst, gerade in sowas, was technisch so breit ist wie Jiu-Jitsu, ist halt schon ein Wechsel der Trainingspartner und auch wechselnde Schulen, da die sich ja in ihrer Art unterrichten und auch den technischen Dingen schon wahrscheinlich von allen Kampfsportarten innerhalb des Jiu-Jitsu die größten Unterschiede gibt.
Gerade Thai-Boxen oder Kickboxen hast du. Kickboxen, so Dutch Kickboxing, dann hast du Boxen, auch da gibt es ein bisschen Unterschiede, aber die Unterschiede sind bei weitem nicht so groß im BJJ, wo es halt teilweise Systeme gibt, wo dann halt selbst der Weltmeister in diesem einen System keine Ahnung hat und dann da auf einmal verliert, weil etwas ausgesetzt wird, was halt so komplett weg ist von dem, was er über seine 10 plus Jahre gelernt hat, was es auch so ein bisschen ein Neverending Learning Curve macht. Ja, you can never be done. Du kannst auch nie voll Meisterschaft etwas haben, weil wie du gesagt hast, wenn sich die Regeln verändern, auf einmal funktionieren die Hälfte deiner Tools nicht mehr so.
Ja, es ist spannend, wenn du so viele Gyms ausprobierst, du siehst verschiedene Techniken, Systeme, Philosophien, du siehst die Kultur des Gyms, jedes Gym hat eine Culture. Und was, also natürlich im Sparring hilft es dir, weil du immer quasi so on the edge bist, weil du viel öfters komplett neuen Leuten ausgesetzt bist, wo du keine Ahnung hast, was jetzt passieren wird. aber auch es gibt dir diese es zeigt dir von Anfang an die Breite an Philosophien, sodass du dich nie das kann natürlich frustrierend sein für manche Leute, weil manche Leute können sagen, scheiße, jeder sagt der eine sagt, nein, du musst die Technik so machen, der andere sagt niemals so, es muss immer anders sein und es frustriert manche Leute ich finde es interessant, weil es hilft einem zu verstehen, dass es nicht den richtigen Weg gibt es gibt auch nicht den richtigen Weg Deutsch zu sprechen.
Es gibt viele Dialekte, es gibt viele verschiedene Versionen der deutschen Sprache und die haben auch alle ihre Legitimität und ihren Platz kulturell. Und dann kannst du nicht sagen, nee, warum reden jetzt nicht alle eine Version, ein Dialekt Deutsch in der ganzen Welt und diese Gleichheit macht ein Thema auch arm. und was ich spannend finde, ist, dass wenn man eben verschiedene Versionen hat, manche Leute streiten sich dann auch mit dem Gym oder mit dem Trainer, nee, ich habe das so gelernt, was redest du, was interessiert das die Leute, ja, ich habe einen Stand und dann sagt man mit anderen, was stehst du so, man steht nie so, man muss so stehen, dann denke ich mir, in deinem Dialekt stimmt das, dann schaue ich mir das mal an heute, dann muss man aber dann die Flexibilität haben, Pick and Choose zu machen und danach zu sagen, hm, interessant, Ich habe jetzt in diesem Gym diese Philosophie mal ausprobiert.
Cool, ich verstehe jetzt Balance generell besser, weil das Thema Balance habe ich in dieser anderen Struktur, hatte ich mehr Schwierigkeiten mit. In diesem System fühlt sich das natürlicher für mich an. Aha, okay, ich will mich vielleicht mehr an dem System lehnen. Und dann machst du ein anderes System, wo du merkst, okay, es gibt manche Gyms, die sind sehr darauf bedacht, dass man sehr leicht spart und sehr technisch, was generell langhaltiger ist, langfristig gesünder für einen. aber auch das, jeder Vorteil ist ein Nachteil auch das kreiert das Problem, dass du keine Ahnung hast von intensiven Sparring dass du keine Ahnung hast von Adrenalin wie gehe ich damit um oder wie gehe ich mit Leuten um, die nicht kooperativ sind im Sparring und dann denkst du, du bist da extremst gut in deiner Art aber du warst eben nur gut, weil jeder immer kooperiert hat und dann hin und wieder mal in dem Gym zu sein, wo du aggressivere Leute hast und auch da zu sagen okay, ich kann mir manchmal auswählen zu sagen, ich sage danke, aber nein, danke.
Du bist mir zu krass, du bist einfach zu gut. Ich stoppe das Sparring und richte deine Energie zu einem anderen Opfer. Aber auch hin und wieder zu sagen, weißt du was, Zähne zubeißen und durch. Jetzt mal näher an einem echten Kampf agieren, wo jemand nicht kooperativ ist, wo jemand nicht freundlich ist und damit umgehen zu lernen. oder wenn du in einem Gym wärst, wo immer alle voll auf die Fresse und 100% machen dann hast du nat das Problem dass du immer wieder Verletzungen hast das Problem hast du nicht wenn du wechselst Und vor allem auch wenn du dir die Gyms aussuchen kannst Gyms haben auch oft einen Ruf Und dann kann man ein bisschen online recherchieren und sagen aha, das ist nicht das, was ich brauche zurzeit in meinem Leben.
Und da in dieser Vielfalt ist viel Reichtum, aber auch nur, wenn man mit einer Philosophie rangeht, die diesen Reichtum sieht und die auch die Verantwortung bei einem selbst lässt. Und was nehme ich an und was lehne ich ab? Ich kenne auch Leute, die frustriert sind, wenn sie bei verschiedenen Gyms arbeiten. Oder auch wenn, selbst wenn ich mal mit den Leuten trainiere und dann sage, hey, warum machst du das so, nicht so?
Und dann sofort so eine Defensiveness kommt. So macht man das, so haben wir das gelernt. Verstehe ich, tief durchatmen, locker bleiben. Aber warum?
Statt Neugier zu haben. Und ich glaube, wenn du neugierig bist und offen bist, dann siehst du so ein Reichtum, wenn du in verschiedenen Gyms gehst. Vor allem auch im BJJ, wie du sagst. Egal, ob jeder BJJ macht, ist es manchmal Tag und Nacht, was tatsächlich passiert zwischen den vier Wänden.
Vergleich der Tristar und Renzo Gracie Akademien
Von allen Gyms, wo du warst, was war das eine, wo du nach dem ersten Training gesagt hast, wow, das hat mich sehr positiv überrascht hier? Ich werde sagen, also ich habe zwei Beispiele, Hanzo und Hanzo Gracie in New York und TriStar in Montreal aus zwei völlig verschiedenen Gründen. In Montreal habe ich beim ersten Training, was mich extremst beeindruckt hat, war die Energie im Gym. Die Hälfte der Leute da drin waren, waren Leute, die ich kenne, die Pro-MMA-Fighter sind, die in der UFC Fighten, die auf dem höchsten Level arbeiten und es war eine Intensität, aber auch eine Leichtigkeit im Gym, ein Spaßen miteinander, eine Freundlichkeit und eine Gelassenheit, die ich so in keinem Gym gesehen habe vorher.
Und auch, also mich hat einer trainiert, ich habe eine Private gehabt und dann hat er dann hat er irgendwie in einem anderen Pro MMA Kämpfer, der gechillt hat irgendwie die ganze Zeit gesagt, dass ich über den lästere, dass ich sage, ich bin eigentlich besser als der. Dann ist der einfach dazugekommen und hat angefangen, mein Training zu kritisieren. Aber wir haben wirklich alle gelacht. Ich war am Ende meiner Welt und der war dann so, was?
Und das ist ein Verkaufsinfluencer verkaufe mal dass du Muhtai kannst weil ich sehe da noch nichts Und der hat dann aber auch am Ende der Session ist der gekommen hat die Pads genommen und gesagt komm ich zeige dir noch ein paar Sachen Und das ist ein Top Und generell war die Energy einfach super positiv. Also ich würde sagen, Sonnenschein da drin. Und ich habe dann auch mit Farah Sahabim kurz geredet, durfte dann auch, Mein Trainer hat dann sich darum bemüht, weil der George St. Pierre war da und dann hat er sich darum bemüht, dass der mal kurz mit ihm ein Plauder und ein Foto macht, obwohl ich das gar nicht so anforciert habe.
Und dann habe ich dem Trainer auch gesagt, hey, ich bin beeindruckt von der Kultur, die du in diesem Gym hast. Das ist krass. Also sehr, sehr positiv, sehr warm. Auch wenn es intensiver war, war eine Wärme da von den Leuten, die mich beeindruckt hat.
Bei Henso komplett anders. Was mich beeindruckt hat, im Muay Thai-Training dort, das erste Mal, wo ich Muay Thai bin, ich bin ins Anfänger, Ich gehe mal zuerst ins Anfängertraining, weil A, bin ich noch Anfänger und B, lernt man da die Kultur, wie die drüber nachdenken. Ich springe dann nicht sofort ins Intermediate- oder Profitraining. Und ich habe noch nie ein Detail gesehen, was so strukturiert war in der Philosophie.
Und das passt aber auch, weil BJJ bei Hensos von John Denneher sehr beeinflusst ist. Und das ist eigentlich ein Philosophie-Professor, Mathematiker. Er ist ein totaler Nerd und er hat so ein systematisches Denken, was kein anderer hat. und so trainieren die einen auch BJJ. Also es ist wirklich, die haben so einen Vierjahresplan, die wissen, wo die dich in vier Jahren haben wollen und die fangen an, heute die Habits zu setzen, in der ersten Klasse, in kleinen, sehr bewussten Schritten und in vielen BJJ-Gyms ist es so locker flockig, wir kommen zusammen, es läuft Mucke, wir machen ein bisschen Aufwärmen, dann machen wir so, ich zeige euch einen Drill, da macht jeder mal den Drill, dann zeige ich einen anderen Drill, jeder macht den Drill, gut, jetzt 30 Minuten Sparring, ja, Sehr lockerflockig.
Und die Jungs sind sehr viel strategischer. Und im Muay Thai habe ich das nicht erwartet. Und dann habe ich gesehen, genau dieselbe Struktur. Dann fangen wir an und die waren dann so, okay, das war das erste Gym, was extrem darauf geachtet hat, dass geatmet wird richtig.
Dass selbst wenn man die Pads hält, dass man immer in Bewegung ist. Keiner steht da wie so eine Gurke und hält die Pads. Das kleine Detail ist angehalten dann auch, wie die Klasse unterrichtet wurde, war was, wo die ersten zehn Minuten haben die nächsten zehn Minuten haben die n zehn Minuten es war so ein aufbauendes System wo du die das ganz am Ende Training war drauf aufgebaut was am Anfang passiert ist Das habe ich so vorher noch nie erlebt Und das hat mich einfach beeindruckt weil ich gedacht habe wow haben die Sachen an mir kritisiert die noch nie jemand kritisiert hat? Und die waren da auch merciless mit ihrer Kritik, weil ich gedacht habe, das hat mir noch nie jemand gesagt, was ich das so machen muss.
Und hatten auch eine krasse Kultur der Kritik. Also wenn du Pets gehalten hast mit jemandem, der hatten eine krasse Kultur, dass man Korrekturen gibt, sich gegenseitig. und egal, ob jemand weiter ist, ob jemand besser ist als der andere, jeder kritisiert an den Basics, die wir euch beibringen und das war was, das hatte ich so noch nicht erlebt, habe ich auch so nie wieder erlebt, hat auch hohe Nachteile, es ist jetzt nicht das beste Multijim der Welt, aber ich immer, wenn ich zurück in New York bin, ich fange immer erstmal eine Woche an wieder bei der Beginner Classes, weil die so krass auf diese Basics einhammern, immer und immer wieder und sehr anders das Curriculum, was mich sehr beeindruckt hat.
Also die zwei Erlebnisse, wo ich das erste Mal hin, wo ich gedacht habe, wow, so macht das keiner. Das ist interessant. Die haben sich hier, die denken sich hier was dabei und die haben hier einen eigenen Point of View. Die haben eine komplett andere Kultur als der Durchschnitts-BJJ oder Durchschnitts-Muay Thai-Gym, was mehr oder weniger das Gleiche macht überall auf der Welt.
Hast du dir schon mal die anderen Jiu-Jitsu-Gyms in New York angeschaut? Es gibt ja einige, die auch relativ hoch im Niveau. Marcelo Garcia habe ich mir mal angeschaut, was für mich BJJ, ich finde Marcelo Gassir ist einer meiner Lieblingsgrappler. Finde ich geil, aber habe mich damals dagegen entschlossen, einfach aus reinen Einfachheitsgründen.
Bei Hensu kann ich halt hingehen, eine BJJ-Klasse machen, Klamotten wechseln und dann mache ich Muay Thai und Marcelo ist halt nur BJJ. Es gibt so viele andere krasse BJJ-Gyms, aber die bin ich noch nie hingegangen. Die Top 2 sind ja auch im Endeffekt da, wo du warst. Und dann den Wechsel wegen.
Energieniveau und zukünftiges Interesse an Krafttraining
In letzter Zeit hast du nur noch Muay Thai gemacht? Ja, im letzten Jahr habe ich nur noch Muay Thai gemacht. Wie oft trainierst du die Woche? Wenn ich kann, dreimal.
Dreimal die Woche, außer ich reise, wo ich ein Gym suchen muss und Privatsessions, dann wird es vielleicht nur ein oder zwei Mal. Und jetzt während der Pandemie eigentlich gar nichts. Krafttraining, hast du das schon mal angefangen? Ich habe noch nie wirklich Krafttraining gemacht.
Es ist auf jeden Fall was, Was ich gerne machen würde, habe ich mich auch in letzter Zeit mit einigen unterhalten. Generell, ähm, diese spielerische Aspekte des Kampfsports hatte ich da mehr angesprochen. Das hat mich mehr angesprochen, auch, also das ist für mich auch noch ein Hobby, auch Zuschauen, vielleicht auch von einem Spectator-Point-of-View. Das ist ein Sport, den ich mir anschauen kann, wo ich ein Fan sein kann.
Kann man vielleicht im Kampfsport auch, aber Kampfsport habe ich so noch nie gesehen. gemacht. Es ist aber ein Thema, in den letzten zwei Jahren habe ich immer wieder drüber nachgedacht. A, weil ich gedacht habe, okay, ein gewisser, eine gewisse, es würde mir in meinem Kantsport sehr helfen, mehr Energie, mehr Kraft zu haben. Und Energie war in den letzten zwei Jahren ein Riesenthema bei mir.
Reisen haben sehr zugenommen. Ich bin durch eine Trennung gegangen in der Familie, auch wenn es eine positive war, war es eine unglaublich stressige Situation. so eine Lebensumwandlung von San Francisco nach New York, nach Deutschland und auch noch in der Arbeit viel Stress. Und ich habe gemerkt, dass ich in den letzten zwei Jahren unglaubliches Energiedefizit hatte, aber das immer weggeschoben habe. So, ich kümmere mich, ich weiß, aber in drei Monaten, jetzt geht es gerade nicht.
Und jetzt mit der Pandemie habe ich angefangen, mir mehr und mehr Gedanken zu machen, zu sagen, okay, Kraftsport, Ernährung, es sind bestimmte Themen, mit denen habe ich mich nicht viel beschäftigt Vielleicht ist jetzt die Zeit, weil ich merke, also körperlich bin ich ein bisschen so am Ende und auch will mein Geist auch viel, was mein Körper nicht mehr hinkriegt. Dann bin ich vor einem Monat oder zwei Monaten noch ins Muay Thai-Training, morgens zwei Stunden richtig Gas gegeben, aber war dann natürlich fertig und hatte dann aber Calls von 5 Uhr bis 10 Uhr abends und habe dann aber wieder, meine Persönlichkeit mit purer Willenskraft mich durchgepusht und bin aber in einem Rhythmus gekommen, wo ich jeden Morgen jetzt aufhache, egal ob ich 8 Stunden schlafe, oder nicht, wo ich aufwache und fertig bin mit der Welt.
Und ich kann eigentlich nur noch sieben Tage die Woche müde sein. Aber ich kann da, also ich operiere schon noch, aber ich weiß, okay, ewig geht es nicht, immer kommt die Rechnung. Von daher Kraftsport, Ernährung ist so ein Thema, womit ich mich dieses Jahr auseinandersetzen will. Aber bislang kaum was gemacht.
Biohacking und Gesundheitstrends im Silicon Valley
Gerade das Thema, wenn wir den Bogen zur auf 20 Red Bull am Tag in Silicon Valley Und jetzt zur zur Optimierung von Energielevel Gerade dieses Thema Biohacking oder der Begriff Biohacking ist ja in den letzten Jahren riesig Ein Großteil des Biohackings kommt ja tatsächlich aus Silicon Valley. Dass ja da einige angefangen haben, die gesagt haben, okay, Vollgas arbeiten, dass der Körper funktioniert, muss der Körper funktionieren, wir brauchen Energie. und das so angefangen hat. Viele von den größeren Tech-Firmen sind auch dafür bekannt, entsprechend Smoothies, Essen und so weiter den Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen, um so Produktivität zu steigern.
Was ja ein interessanter Trend ist, weil normalerweise solche Ernährungstrends kommen ja eigentlich in allererster Linie aus dem Sportbereich. Biohacking hat mit Sicherheit seinen Ursprung im Sportbereich, jedoch dieser große Katalysator der letzten zehn Jahre war definitiv unter anderem Silicon Valley. Wann hast du Silicon Valley verlassen? Was haben wir? 2020, 2018.
Okay, das heißt, du hast ja noch relativ viel davon mitbekommen, was so eine Health-Welle war. Ja. Wie viel Prozent von Silicon Valley, würdest du sagen, sind da aufgesprungen? Ein extrem hoher Prozentsatz.
Ich glaube generell in der Bay Area ist es generell wesentlich schwerer, schlechtes Essen, also ungesunde Ernährung zu finden, als gesunde Ernährung. Wesentlich schwieriger. Das wäre in den USA untypischer Zustand. Ja, wobei West- und Ostküste ist, was gesunde Ernährung angeht, zum Beispiel Europa weit voraus.
Natürlich die Flyover States, wie sie die Ost- und Westküste nennen, die Mitte Amerikas und Südamerikas, natürlich genau umgekehrt. Aber in der Bay Area, was das Thema gesundes Essen, gesunde Ernährung angeht, unglaublich gut. Du hast fast nichts anderes gefunden. Alle Restaurants, alles war auf gesund, frisch, organisch, lokal.
Viel auch im Snack-Kaffee-Bereich war auf New Topics, Optimieren der Performance, Optimieren des Körpers, Gesundheit. Und dann natürlich auch über die Technologie, you can't manage what you can't track, okay, also wie können wir verstehen, was in unserem Körper abgeht und wie wir gesünder, produktiver, erfolgreicher sind wenn wir nicht wissen was in unserem K so abl und da ein riesen Trend zum Tracking ich glaube auch die letzten Jahre wieder ein gro Trend auch in andere Niesparten von Microdosing Psychedelics Psychisches etc Aber das Thema Gesundheit das Thema Fitness ist ein Riesenthema Ich würde mal auch sagen, partizipiert auch einen Riesenprozentrat an der Barrier damit.
Ich würde nur sagen, dass viele so halt so On-Off-Trend, mal den Trend, mal den Trend, mal die Diät. Oh, jetzt habe ich einen Podcast gehört. Es war irgendwann mal Low Carb, dann waren alle Low Carb, dann war es Paleo, dann jetzt jeder Vegan, dann jetzt die Gegenbewegung, nur noch Carnival, dann musst du probieren das mal. Aber generell sind die Leute so krass auf Trends und auf Selbstoptimierung, dass sie sehr viel experimentieren und ausprobieren.
Aber du siehst in der Bay Area, siehst du keine, dieses typische deutsche Bild vom Amerikaner, alle übergewichtig mit ihren Slurpees vom 7-Eleven. Ich kenne, in 13 Jahren habe ich nicht eine Person gekannt, die in der Bay Area gelebt hat, die je zu McDonald's ist. McDonald's ist für Obdachlose in der Barrier. Die Leute haben sich immer sehr, sehr gut und sehr gesund ernährt.
Ich bin dann auch mit einer, als ich rüber bin, war das gerade so am sich verändern, aber mittlerweile würde ich sagen, das penetriert es wirklich die Barrier extrem. Leute, du siehst nur schlanke Menschen, die sind jetzt nicht alle so attraktiv wie die in L.A., aus gutem Grund, aber sind alle jeder. Also kannst du jedem rausziehen aus der Straße und sagen, so erzähl mal, was für eine Diät machst du und was für einen Sport und so. Ja, also ich mache gerade viel Hiking, mache aber diese Diät und habe angefangen so zu meditieren und Yoga.
Hat jeder irgendein Programm, auf dem er gerade ist.
Kulturelle Unterschiede und Reiseempfehlungen
Was in den USA auch ein bisschen so ein Küstenphänomen ist. Ja. Du hast jetzt gerade die Küste runter, San Diego, L.A., San Francisco und auf der anderen Seite auch so ein bisschen Miami bis New York. Große Küstenstädte, ja.
Und zwischendrin ist halt, ich kann mich erinnern, ich war mal in South Carolina, und war dann im Restaurant und das Einste auf der Karte, das wirklich offensichtlich nicht frittiert war, war ein Grilled Chicken Salad und dann habe ich den bestellt und dann war das einfach frittiertes Hühnchen ohne Panade. Nice. Das war dann so ein Punkt, okay, es gibt diese Legenden von frittierten Marsriegeln frittierten Oreo und was man sonst noch alles frittieren kann Am besten noch mit Speck umwickelt Ja Du ich glaube die meisten untersch wir denken als Europ also als Deutsche über Amerika als wäre es ein Land mit einer Kultur.
Wenn mich Leute von hier mal gefragt haben, und wie ist es in Amerika gerade, habe ich gesagt, so, wie ist es in Europa gerade? Das ist ein Riesenunterschied, ob du jemanden in Stuttgart fragst, wie es ist, oder jemanden fragst in Thessaloniki in Griechenland, wie es gerade ist. Es sind nicht dieselben Orte, es sind beide in Europa, aber kulturell, wirtschaftlich und sonst könnten sie nicht verschiedener sein. Natürlich ist es nicht ganz so krass, weil du eine Sprache hast in Amerika.
Es ist in der Identität ein Land. Aber die kulturellen Unterschiede zwischen Mittelamerika, Südamerika und die Küsten Könnte nicht größer sein. Es sind also tatsächlich komplett verschiedene Kulturen, komplett verschiedene Wirtschaftssysteme. Und Ost- und Westküste boomen immer, egal ob es der amerikanischen Wirtschaft gut oder schlecht geht.
Ost- und Westküste merkst du immer kaum was von den schlechten Zeiten Amerikas, weil das trifft immer die Mitte. Das trifft immer die Orte, die halt wirtschaftlich nicht die Wirtschaftszentren sind. Wie viele von der Mitte USA hast du gesehen? A good amount, aber nicht so viel wie von den Küsten.
Also ich war in North Carolina, South Carolina. Ich war schon in einigen Orten, aber ich würde mal sagen, Ost-West-Küste gibt es nichts, was ich nicht gesehen habe. Mitte und Süden gibt es ein bisschen was, was ich gesehen habe. Ich würde jetzt, obwohl ich schon mal so The Real Middle America mal angeguckt habe, würde ich nicht sagen, dass ich wirklich eine Ahnung habe, weil ich da die wenigste Zeit verbracht habe in den 13 Jahren.
Mit den vielen Reisen, die du machst, was ist der eine Ort, an dem die wenigsten besuchen, die meisten aber besuchen sollten? Uh, das ist eine gute Frage. Ein Ort, den die wenigsten besuchen, die meisten besuchen sollten? Das ist eine Frage, die ich gerne stelle an viele Reisende.
Da kommen meistens Antworten bei raus, die sehr überraschend sind. Ja, da würde sich die Antwort bei mir auch bestimmt konstant verändern. Bis vor kurzem in Amerika habe ich Deutschen oft geraten, nach Austin, Texas zu gehen. Nicht während South by Southwest.
Und da kannst du es vergessen, das ist eine Katastrophe. Aber Austin ist keine Stadt, die Deutschen im Begriff ist. Die hat ja auch in den letzten paar Jahren einen riesen Boom erlebt. Ja, aber Austin ist einer der interessantesten, coolsten Städte Amerikas.
Es ist zwar in Texas, aber es ist extremst liberal, auch wenn es die Hauptstadt Texas ist. Es hat eine sehr aktive Tech-Szene, aber es ist unglaublich gutes Wetter, wenn man es heiß mag, was ich tue. und es ist lebensqualitätmäßig. Es ist unglaublich, also das Essen, Barbecue dort ist unglaublich, nicht von dieser Welt. Musik, Austin ist the live music capital of the world.
Es gibt keine Stadt auf der Welt, die mehr Live-Musik hat als Austin, Texas. Generell hast du sehr attraktive Menschen, die sehr sozial aktiv sind, die sehr viel Musik machen, Musik anhören, an Projekten arbeiten, denen Essen wichtig ist, den sozialen Kontakte wichtig ist, sehr liberal und sehr kostengünstig. Leider, dadurch, dass das so ein Geheimtipp war vor fünf Jahren, wird es jetzt überrannt mit Kaliforniens. Die Leute in Orsten kotzen über die ganzen Leute aus Kalifornien, die rüberziehen.
Das ist quasi der Stuttgarter in Berlin. Ja, genau das. Aber Orsten war einer dieser Geheimtipps in Amerika, wo wenn du nicht während der Haupt-Turi-Zeit hingehst, Du unglaublich gut essen wirst, unglaublich viel geile Musik hören wirst, Restaurants, Bars, Cafés, Clubs, draußen sein, sozial, coole Unternehmer, coole, interessante Menschen, die an interessanten Projekten arbeiten und extremst günstig. Also so das Gef hast in einer Weltstadt zu sein f ein Budget von Mississippi oder irgendeinem Land wo gar nichts geht Also sehr sehr cool Und dann bin ich bei es weltweit Also in Europa ist zurzeit meine Lieblingsstadt Amsterdam Das ist jetzt kein Geheimtipp.
Aber für mich so der Vibe zwischen einer Stadt, die trotzdem nicht diese nervöse Energie hat, so sehr wie andere Großstädte. So ein bisschen so eine Entspanntheit. Multikulti, es passiert was. Es ist viel Kunst, es hat von allem ein bisschen was, aber es ist trotzdem eine sehr angenehme, entspannte, positive Energie.
Passt mir gerade zur Zeit sehr gut und in Asien gibt es viele geile Länder, aber Thailand, da bin ich super beißt, finde ich doch noch eine der coolsten Kulturen. Ist jetzt nicht so sauber und clean cut wie Singapur, was auch mal cool ist. oder Asien, da gibt es ja so viel Tolles zu sehen, Tokio, Essen-mäßig ist nicht einzuholen, auch super geil, interessant, aber für mich Thailand, die Kultur der Menschen, für Asiaten unglaublich freundlich, unglaublich locker, unglaublich sozial und dann Kampfsport, Kampfkunst und dann hast du natürlich Inseln und Strände und Essen, da taugt mir wirklich fast alles.
Wenn du da auch, wie in so vielen anderen Orten, wenn du nie in den Turgi-Orten bist, wo ich nie bin, dann könnte man vergessen, dass es irgendwie negative Teile des Systems in Thailand gibt, aber ich gehe super gerne nach Thailand. Cool. Steli, ich würde sagen, das war ein ziemlich guter Rundumschlag von Close über Y-Combinator. Das Silicon Valley Startup-Szene, kleiner Abstecher im Bereich Kampfsport und dann nochmal das Thema Reisen, was mich auch immer sehr begeistert.
Freut mich riesig, dass du da warst. Mich auch, vielen Dank. Hat sehr viel Spaß gemacht. Bis zum nächsten Mal.