TWUP 191

TWUP 191 — Dr. Scott Stevenson

Dr. Scott Stevenson erläutert die Evolution vom hochintensiven Doggcrapp-Training hin zu seinem eigenen Fortitude-System und betont die Bedeutung der Autoregulation. Das Gespräch beleuchtet die Balance zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen, praktischer Erfahrung im Profi-Bodybuilding und der mentalen Einstellung, die für langfristigen Erfolg notwendig ist.

Kernpunkte

Doggcrapp Training (DC) und frühe Karriere

Und das Interessante an dem Podcast ist ja, ich kenne dich schon seit bald 15 Jahren. Und ich habe deswegen ein besonderes Hemd. Dieses T-Shirt habe ich tatsächlich auch noch. Ja, es ist gut gemacht.

DC Training. Genau, Dog-Rap-Training. Damals warst du Moderator in einem Forum, das ich primär mit der Idee des Dog-Rap-Training, vor allem den Dog-Rep-Rest-Pause-Satz oder Rest-Pause-Satz beschäftigt hat. Und ich hatte da so meine Phase, wo ich dieses Trainingssystem k wir es nennen sehr sehr intensiv verfolgt habe und das auch tats mit zu den besten Trainingsfortschritten oder besten Phasen an Trainingsfortschritten geführt hat, die ich jemals hatte.

Ja, das höre ich mal oft eigentlich. Also, wie ich das erkläre, man hat keine Wahl, eigentlich Fortschritt zu machen. Wenn man genug isst und richtig mal jede Woche versucht, Fortschritt zu machen und man geht von, mittelmäßig stark, bis man richtig, also wahnsinnig stark wird, dann muss man so irgendwie zumindest ein bisschen wachsen. Es gibt keine andere Wahl eigentlich.

Ja. Und die meisten wollen das einfach. Es ist nicht einfach, es ist nicht leicht. Man braucht eine bestimmte durchgedrehte Einstellung zu haben, sozusagen, indem man richtig mal bei jeder Trainingseinheit richtig machen will. aber wenn man das tut, dann funktioniert es.

Wie lange hast du nach dem System trainiert oder Einflüsse von diesem System? So acht Jahre ungefähr, würde ich mal sagen. Okay. Ja.

Und dein Hauptjob mittlerweile ist, du arbeitest als Coach und Trainer. Ja, genau. Ich schreibe Bücher, ich quatsche ein bisschen über Training und Ernährung und so weiter, ich mache Podcasts. Ich nenne mich ein Lehrer eigentlich.

Das ist meine. Ja, ja.

Die Philosophie hinter 'Be Your Own Bodybuilding Coach'

Ich habe gesehen, dein Hauptbuch ist Fortitude Training. Können wir mal sagen. Also Be Your Own Bodybuilding Coach ist eigentlich mein letztes Buch. Also wahrscheinlich wichtiger als Fortitude Training.

Warum ist es wichtiger? Es geht, es dreht sich um meine Philosophie eigentlich. Wie, was man kann eigentlich von Bodybuilding rauskriegen in Bezug auf das Leben zu verbessern. Also Foto-Truhltraining, es geht um, wie man trainiert, also ein System und wie man ernähren kann und so weiter.

Aber Bio- und Bodybuilding-Coach, also sei dein eigenes Bodybuilding-Coach, sein eigener. Es geht darum, dass du das eigentlich selber machen kannst. Und wenn du das selbst machst, kriegst du am meisten davon was raus, was eigentlich diese Herausforderungen anbieten. anbieten. Das wäre vielleicht ein Thema für heute.

Im Allgemeinen sehe ich, dass es umgekehrt ist. Besonders jetzt ich h so oft man braucht einen Coach um Bodybuilding zu treiben Es w unm das zu tun Und wie ich das sehe es geht darum dass Bodybuilding richtig ein Luxus ist Das ist ein Hobby, wie Sport eigentlich ist für die meisten. Wenn man nicht genug zu essen hat und kein Dach im Kopf hat, dann Bodybuilding wäre keine Auswahl. Aber man macht das, um sich zu verbessern.

Es ist wichtig, es ist interessant. Es lohnt sich, weil es eine Herausforderung ist. Und dass man irgendwas davon lernen kann. Und darum geht es eigentlich mit Sport.

Wir lernen irgendwas davon. Wir fordern uns selber aus, heraus. Und vielleicht werden wir irgendwas davon lernen, das wir im Rest des Lebens verwenden könnten. Und im Bodybuilding insbesondere, das ist richtig eine starke Herausforderung, insbesondere wenn man auf die Bühne gehen will.

Es gibt so viel, wie man lernen kann. Man kann eigentlich sich selbst sehr tief lernen, in diesem Sinne, also psychologisch angesehen, wenn es um den Körper geht, Ernährung, Training. Und je mehr man diese Herausforderung so vermindert, man einen Coach, desto weniger kann man oftmals davon lernen. Und deswegen habe ich mein Buch geschrieben, dass diejenigen, die eigentlich diese Einstellung auch haben, dasselbe machen könnten.

Ich könnte mein Buch benutzen als so eine Landkarte haben, um sich selber diesen Weg zu finden, ihren eigenen Weg zu finden.

Autoregulation und die Volumen-Debatte

Was würdest du sagen, ist von denen, die selbst im Gym trainieren, ohne Coach, die eine Sache, die sie machen sollten, aber die die meisten nicht machen? Autoregulieren. Also sich selber vertrauen. Nicht zu viel machen.

Also DC-Training ist ein ganz perfektes Beispiel dafür. Die meisten sagen, das ist das Volumen, reicht nicht. Nicht genug. Und du weißt, ich weiß das auch schon.

Für viele ist das viel, es ist genug. Die meisten wollen nicht so schwer trainieren. Aber das reicht eigentlich für die meisten. Aber die glauben das nicht Wir h also auf Englisch volume is the main driver of muscle growth Also Volumen treibt das Wachstum zu irgendjemandem der Antreiber Und das stimmt.

Also wenn man, so wie Mike Menze zum Beispiel, einen Satz im Monat macht, ist das wahrscheinlich nicht genug. Aber man braucht genügend Volumen, um einen Anreiß anzuregen, dass man Fortschritte machen kann, dass man davon erholen kann. um vorwärts zu kommen. Und für einige kann das ganz wenig sein, auf Papier zumindest.

Genetik und die Realität des Profi-Bodybuildings

Und die meisten schauen mal, was die Profis machen oder diejenigen. Das ist wahrscheinlich der größte Fehler, was mich begegnet. Das ist also ein logischer Fehler eigentlich. Wir sehen die Besten, die die Profis sind.

Und wir denken so irgendwie, also wenn ich mache, was die machen, dann will ich die aufstehen, was eigentlich nicht stimmt, weil du hast nicht die gleichen Eltern. Genetik ist richtig am wichtigsten. Und das verstehen, ich habe eigentlich einen Vortrag, es geht, also auf Deutsch wäre es so, wieso du nicht wie ein Profi aussiehst? Es geht um die Genetik.

Und wenn man versucht, die Profis wissen das auch, aus Ronnie Coleman zum ersten Mal Olympia-Gewinner geworden ist. Also einige von den Profis, das ist doch schon 1998, glaube ich. Die haben auch, jetzt sollten wir wie Rani trainieren. Aber die können das nicht machen.

King Kamali, der ist ein Profi, ist immer noch auf der Szene. Und ich habe ein Interview mit ihm gesehen. Und er trainiert richtig krass. Also er hört nichts zurück.

Er hat mal versucht, wie Rani zu trainieren. Also sechs Mal in der Woche. Also Beine drücken, ziehen. also er könnte das nicht mitmachen, weil es einfach zu viel war. Und darum geht es eigentlich.

Die besten Profis, die haben die Genetik, dass sie von so einem hohen Volumen erholen können. Sie können einen stärkeren Anreiz einlegen und dann davon erholen. Und je mehr man trainieren kann und immer noch davon erholen, desto fortgeschrittener man sein könnte, wenn man die Genetik hätte.

Ronnie Colemans Training und Karriere

Was bei Ronny ja ganz interessant ist, Hinka Marley, ich erinnere mich auch noch an alte Trainingsvideos von ihm, Und ich weiß nicht mehr, wie stark er war, aber er war definitiv nicht so stark wie Ronny. Nee. Und Ronny hatte ja diese Beziehung, Besondere Situation, dass er mit Powerlifting angefangen hat und schon sehr früh sehr stark war. Ja.

Und dann quasi gelernt hat, mit viel Gewicht viele Wiederholungen in vielen Trainingseinheiten zu machen. Ja, gelernt sozusagen. Hat es einfach getan. Ja, trainiert.

Hat die Fähigkeit. Ja. Ja, trainiert einfach diese hohe Gewichte, aber dann zwölf Wiederholungen, 15 Wiederholungen. auch, also bei Rani ist es interessant, also hat so eine bestimmte Einstellung gehabt, dass die meisten besten Profis auch mal haben, sie sind sehr ruhig, sie regen sich nicht auf, sie gehen einfach durch den Tag, alles ist völlig in Ordnung, sie sind nicht gestresst. Nur beim Training.

Dann legen sie los, aber der Rani war ein ganz gutes Beispiel davon. Und er war auch, glaube ich, natural, also in den ersten Jahren, als er Profi war. Er wog so ungefähr 100 Kilo, als er Profi geworden ist. Und dann, also hat er, sag mal, 30 Kilo zugelegt oder sowas.

Im Laufe der Jahre, insbesondere nachdem er mit Chad Nichols angefangen hat. Und ich glaube völlig, dass er wahrscheinlich keine Drogen benutzt hatte am Anfang. Und er hat sich so gut gemacht. Er dachte so, ja, ich mag das schon.

Er wusste nicht davon. Also der Flex Wheeler hat eigentlich schon ihm also die richtige Geschichte erzählt. Ja, du hättest mal mit dem Chad mal sprechen. Und ich glaube, er hat das teilweise bereut, eigentlich.

Weil er noch nicht ihn geschlagen hat, im Endeffekt. Aber er war so weit gekommen und dann hat er die PEDs also eingelegt und dann ist alles wieder mal ein Stufe nach oben gegangen. ganz alten Bilder von Ronny erinnere mich auch, man sieht schon die Grundstruktur er hat, es fehlt einfach dieses Volumen und dann gerade so zwischen 96 und 2001 sind halt einfach 30 Kilo reine Muskelmaße draufgekommen der komplette Rahmen hat sich ausgefüllt und dann war er aus meiner Sicht der beste Bodybuilder jemals die Spezie gepfellassen eigentlich ja es ist was anderes geworden Ja Ich habe mal ein Interview gesehen Es war auch ein Mr.

Olympia Teilnehmer Ich kann mich nicht mehr erinnern wer es genau war Er hat gemeint sein erster Mr Olympia Er war super aufgeregt auf der B zu stehen Er ist backstage gekommen zum Warm Er hat gesehen wie Ronnie Coleman sich aufgewärmt hat. Und eigentlich hätte er sich am liebsten wieder angezogen und wäre nach draußen gegangen, um sich vor die Bühne zu setzen, um sich das dann anzuschauen. Ja, es war vorbei. Als Ronnie Sieg ausgezogen hat, das war am Ende.

Das war es eben. Das war Schluss. Das wussten sie.

Scotts persönlicher Einstieg ins Bodybuilding

Wie war dein Start im Bodybuilding? Ah, das war 97 eigentlich. Habe ich gemacht, als ich bei meinem Doktorstudium war eigentlich. Ich musste das verbergen, ich musste mich verstecken eigentlich.

So war es eben, obwohl ich Sportphysiologie studiert habe und es war eben, du bist Student und du musst dein ganzes Leben dem Studium widmen. Also nichts anderes machen. Und wenn du sowas magst, das wäre nicht in Ordnung. Also du musst eine Sklave der Wissenschaft sein, so irgendwie.

Und da habe ich keine Ahnung, wie ich platziert habe. Aber ich wusste, dass es irgendwas war, was ich eigentlich weitermachen wollte. So ist es bei den meisten. Sie wissen beim ersten Wettkampf, entweder mache ich weiter oder mache ich Schluss.

Und für mich war es also ja, Reitemacher. Wann war so die Phase, wo du das Training und die Ernährung und das komplette Bodybuilding-Thema sehr ernst genommen hast und sehr ambitioniert warst? Weißt du was, ich habe mit elf angefangen eigentlich. Seitdem ich mich erinnern kann, habe ich immer mal Bock drauf gehabt, Krafttraining zu treiben.

Als ich ganz jung war, bin ich mal reingesprochen. mein Vater hat ein Gerät zu Hause gehabt und ich habe damit rumgespielt und dann in der Grundschule, also als ich in der siebten Klasse war, habe ich mit angefangen habe ich immer geliebt irgendwie, also es ist ein bisschen komisch, aber ich habe mir immer gesagt, was habe ich im vorigen Leben gemacht, dass ich so viel Krafttraining habe jetzt, also was habe ich nicht erledigt, das ich in diesem Leben erledigen muss, weil ich es wäre also, du kennst wie der Dalilama gewählt wird. Du kennst die Geschichte. Sie haben irgendwas, was er im vorigen Leben hatte also irgendwelche Armbanduhre oder Ketten oder Kleidung und was wei ich Und wenn ein Kind das sieht und wei was ihm vorher im vorherigen Leben gehört hatte, dann wissen sie, dass er der Dalai Lama ist.

So geht das so. Ja, so geht die Geschichte zumindest. Und ich habe so das Gefühl, es wäre an Geburt, dass ich diese Einstellung hatte, dass ich Krafttraining treiben will. war ganz komisch und endlich mal als ich elf war habe ich das richtig mal gemacht also in der in der siebten klasse und seitdem habe ich überhaupt habe ich nur ein paar mal aufgehört als ich in europa war für einen monat bevor ich auch ein stadt student war bin rumgereist im rucksack und habe keine gelegenheit gehabt

Erfahrungen mit Übertraining und Titan Training

und dann habe ich einmal mich richtig krass übertrainiert und musste ein paar paar Monate Ruhe machen. Übertrainiert heißt zu viel? Oh ja. Ja, zu viel, zu oft.

Eigentlich ist es gar nicht das Gleiche, aber ich habe mal versucht, so viel reinig zu trainieren. Und ich, also das Programm heißt Titan Training und ich beschreibe also meine Erlebnisse damit in meinem Buch Fortitude Training. Und ich habe gerade einen Wettkampf gemacht und wollte irgendwas anderes mal ausprobieren. Ich habe Titan Training gefunden von Leo Koster.

Man kann ihn immer noch finden. Er macht immer noch Videos. Und ich wusste nicht genau, was er in seinem Buch meinte. Und wie ein typischer Bodybuilder habe ich mal gesagt, wenn ich das irgendwie schwer machen kann, dann werde ich das so machen.

Und ich habe richtig mal alles wahnsinnig übertrieben. Und ich habe mal acht Wochen trainiert. In den ersten drei oder vier Wochen habe ich einen guten Fortschritt gemacht. Und dann nachdem war es einfach zu viel.

Aber ich wusste, ich mache mal acht Wochen. Es wurde so geschrieben. Und ich habe mal gedacht, nachdem werde ich mich erholen und so weitere Fortschritte machen. Aber es war einfach zu viel.

Und ich wusste also jetzt, das geht nicht. Also diese Symptome von Ubertraining, da habe ich alle davon gehabt. Herzschlag war zu hoch. Herzschlussfrequenz war zu hoch.

Ich konnte nicht schlafen. Gelenken, also den ganzen Tag schmerzhaft. muskelkater überall kopfweh alles ja wie alt war das war eben 43 vielleicht vor zehn jahren so ungef ja ja ja schon relativ erfahren und dann ein hohes Trainingszunut Das war dann nach DC Ja, so ungefähr. Ich hatte DC-Training. Darkrab wurde ein bisschen ausgebrannt und hat mal einen anderen Trainer genannt.

Und dann sind einige Dinge passiert und dann wurde ich zum Trainer. für DC-Training. Also für ein paar Jahre. Ah, okay, das wusste ich gar nicht. Ja, ich war derjenige.

Er hat mir seine Kunden geschickt für ein paar Jahre. Okay. Cool.

Training mit Dave Henry

Ich kann mich noch erinnern, du hast zusammen mit Dave Henry viel trainiert. Ja. Ich hatte einige Videos von ihm. Ich war unglaublich begeistert, wie stark er war.

Ich kann mich noch erinnern, hat er auch Curls gemacht mit 92,5 Pfund Kurzhanteln. Der ist ein Freak. Hammer Strength Inclined Press mit 6 Scheiben pro Seite. Ja.

Er hätte diesen über den Kopf Triceps ausstehen. Triceps strecken. Genau. Das hat er mit 100 Pfund 45 Kilo machen können.

So ist Wiederholung. war wahnsinnig bescheuert also der war ja außerordentlich ja es war richtig gut dass ich mit ihm trainieren könnte weil ich habe jeden tag gesehen was es eigentlich heißt aus hervorragende genetik zu haben ja und aus ich war sein coach also sein freund erstmals und sein Coach auch danach und es war, ja, es war als ob ich eine Lamborghini rumfahren könnte. Also irgendwas, was wir machen wollten, du verstehst das auch, du arbeitest mit hochtalentierten Sportlern und ja, es ist was anderes, als mit einem normalen Menschen umzugehen. Ich konnte mich auch erinnern, dass er noch, dass er richtig viel essen konnte.

Ja, das stimmt auch. Dafür, dass er relativ klein ist, was hat er gewogen, 100 Kilo? Ja, weniger eigentlich. Weniger, 5'6", 5'7"? 5'6", ja, genau. 5'6", relativ klein für den Bodybuilder, hat er auch einen relativ hohen Appetit gehabt und war gleichzeitig so stark und Natürlich auch von der Genetik, die Muskelstruktur.

Also den Mr. Olympico gewonnen hat, war er 188 Pfund, glaube ich. Ja, das sind 84 Kilo. Ja, und nur am Ende, also er geht immer noch auf die Bühne, aber nur in den letzten Jahren ist er so ungefähr 212 Pfund, was also der Limit ist.

Aber sie haben immer gedacht, er ist wie Flex Lewis oder die anderen, die also richtig mal krass das Gebiet runterbringen müssen, also entfessern und so weiter, um unter den Limit zu kommen. Und das muss er überhaupt nicht machen. Er hat einfach, also seine Gelenke sind klein und die Muskeln, also sie sind wahnsinnig rund und das ist die Genetik. Ich habe das immer mal gemerkt, ab und zu mal gab es, Normalerweise haben wir beide während des Sommers an Wettkämpfe teilgenommen.

Aber ab und zu war ich in einer Off-Season. Während des Sommers und ich habe ein paar Mal 270 Pfund gewogen. Und zu der Zeit war er, der war nicht so groß, aber der war 200 Pfund. Und nur wenn wir gekleidet waren, habe ich so irgendwie die gleiche Größe wie ihn ausgeschaut. weil es war eine Illusion, wie er ausschaut.

War Wahnsinn. Man schaut ihn an und sagt, was wiesst du, 240? Er sagt, nein, 199. Ja, das ist es eben.

Verrückte Gym-Geschichten und Kraftleistungen

Was war das Verrückteste, das du jemals im Gym gesehen hast, so trainingstechnisch? Oh, gute Frage. Ich erzähle dir meine Geschichte, denn ich weiß, du wirst um die Geisterzeit sein. Ein Freund von mir, Milos Salcev hat in der Dominikanischen Republik ein Jahr für ihn gearbeitet, bei ihm im Gym.

Und die beiden haben immer zusammen trainiert. Und dann haben sie 10x10 Kniebeugen gemacht. 60 Sekunden Pause dazwischen. Und Milos hat 180 Kilo verwendet. Also 400 pounds.

Echt? Der hat das getan? Ja. Ach, die Scheiße. 10x10 mit 180 Kilo bei Kniebeugen.

Wahnsinn, ja. German Volume Training. German Volume Training. Mit 60 Sekunden Pause, nicht mit drei Minuten.

Und danach haben sie Giant Sets gemacht Ja Ich habe zu einer Zeit mal ich versuche mal mein Volumen zu pushen sozusagen und habe 20 S von 20 Wiederholungen gemacht Immer war das also 95 Pfund oder sowas. Ich hatte nur 45 Minuten. Ich dachte, jetzt mache ich 20 mal 20. War völlig außer Ordnung.

Das hätte ich nicht machen sollen, aber habe ich getan für einige Wochen und dann war es zu viel. Aber ich habe es mal ausprobiert. Dadurch lernt man irgendwas. Ich denke mal darüber nach.

Was fragst du? Ich will nicht wie ein Angeber so klingen, aber ich denke mal an die beschürzten Dinge, die ich persönlich gemacht habe. Einmal habe ich Waden trainiert. Das ist ein Witz von meinen Freunden.

Ich habe Waden trainiert und bin in Berufszeit hingefahren. Ich wurde unbewusst. während des Satzes. Ja, genau, völlig. Und sie haben sich überhaupt nicht darum gekümmert, weil das so macht es Gott.

So macht es Gott. Aber, ja, Dave hat eigentlich einmal Lunges, wie sagt man Lunges, also einbeinige Kniebohlen, Lunges, ja, vier Scheiben auf jeder Seite gemacht, für 15 Wiederholungen. Das hat er machen können. Okay.

Ja. Ja, wahnsinnig verrückt. Also beide Füße sind auf dem Boden geblieben? Ein Bein vorwärts und man versucht zumindest das andere Bein nicht zu benutzen, aber ganz tief.

Also ja, 15 Wiederholungen mit 180 Kilo. Ja, genau. Was noch? Ich denke mal dran.

Ja, wir haben alles mal versucht. also aber der war wahrscheinlich derjenige also ja ich denke mal darüber nach vielleicht wird mir irgendwas ein ja ich habe ein bitte ich habe gerade eine notiz dazu gemacht okay okay ja das muss ich mir merken okay ja ich habe einmal als ich imamira habe ich einen gesehen und ich habe nur ein bisschen mit ihm unterhalten, einen gesehen, also der war wahrscheinlich 60 Jahre alt, ganz groß, ein Bodybuilder und der hatte glaube ich acht Scheiben auf jeder Seite von einer Multipresse und hat zehn Wiederholungen gemacht Kniebeugen? Ja, Kniebeugen. Also weiße Haar, also das sah, also von Körper aus, sah als ob er 30 Jahre alt war, aber man merkt in seinem Gesicht, dass er wahrscheinlich 60 war.

Das heißt, es waren über 300 Kilo. Ja. Bei 30, 3,40, je nachdem, was die Multipresse gegeben hat. Der hat den Publikum gespürt.

Ich habe ihn gemerkt, weil er so geschrien hat. Ja, also er ist richtig losgelassen. Dann bin ich vorgegangen, um ihn zu gratulieren. Also das war wahnsinnig.

Und er sagte, danke und dann geht er wieder mal auf die Arbeit. Aber ja, ich habe mir, ich stelle mir vor, dass er wahrscheinlich nicht besonders viel älter geworden ist. Also die Drogen waren sehr hoch bei ihm. Aber das zu machen bei diesem Alter war richtig wahnsinnig.

Verrückt. Ja, ja. Aber Wie tief? So Oberschenkel parallel oder höher?

Tief, ganz tief. Tief? Ja, also ja. Die ganze Weifweite.

Ja. Crazy. Ja, ich habe mal zuerst mal geschafft. Also was macht man blöde?

Wer will sich umbringen? Und dann ist er losgelassen, hat seine Einstellung also umgestellt und war fokussiert und dann also zehn Wiederholungen. Ich könnte es überhaupt nicht glauben. Aber das hat er gemacht.

Keine Ahnung, wer der war. Ich habe mal nachgeschaut, nachzunehmen. Ich bin zum Ende gegangen. Es war ein Gym.

Ich war nur ein Besucher dabei. Ich habe nur eine Eintrittskarte für einen Tag gekauft. Aber keine Ahnung, wer der war. Er war kein Profi.

Man würde denken, ich hätte mal wissen sollen, wer der war. Er war so ausgezeichnet, hervorragend, wahnsinnig stark. aber es gibt diesen Film, also es gibt eigentlich eine Geschichte, die ich von meinem Mentor bei meiner Doktorarbeit gehört habe. Und es gab ein Fitnessstudio in Columbus, Ohio. Und da in dieser Gegend, also es gibt richtig eine lange Geschichte von starken Menschen.

Nein, nicht bei Westside, es war schon ein anderes Fitnessstudio, es gab einige davon da. Und als er zum ersten Mal da reingekommen ist und er war ziemlich stark eigentlich und jemand war da beim er dachte beim Bankdrucken hat ihn einfach gefragt darf ich mitmachen Und er sagte ja schon aber wir fangen mit 225 an Ich sagte, okay, hat da mal einen Satz Bankdrucken gemacht? Der andere war bei Curls. Er hat Curls gemacht.

Nur die Bankdruck dafür benutzt. 100 Kilo. Ja, genau. und eines Tages ist Lou Frigno da hingekommen und er war beruhmt er war daran gewöhnt, dass wenn er in ein Fitnessstudio reinkommt, dann sagen die anderen so, wer ist das? Aber in diesem Studio, ja, es gab viele Powerlifter dabei und es war ihnen scheißegal ob er Lou Frigno war, er muss so irgendwie seine Stelle verdienen sozusagen und er wollte Kniebeugen machen. Und derjenige, der beim Kniebeugen war, war ungefähr 170 Pfund, aber er hat den Rekord für die Vereinigten Staaten und er sagt, du kannst mitmachen, aber du musst machen, was ich mache.

Und er hat zu der Zeit die Absicht gemacht, den Lou Frignol richtig mal runterzuschlagen. Das hat er gemacht. Sie haben einen Platz gemacht, also du bist dran, Lu hat einen Satz gemacht und dann hat er wieder mal sehr schnell einen anderen Satz gemacht und du bist dran. Und er hat es einfach gemacht, bis der Lu aufgegeben ist und weg abgehauen ist.

Das war sein Absicht, ihn von dem Fitnessstudio raus zu rennen. Das hat funktioniert. Er hat ihn austrainiert, sozusagen. Und er war also die Hälfte von dem Lu zu der Zeit.

Es gibt einige, die man in den Fitnessstudios finden kann, die wahnsinnig stark und außerordentlich sind. Diese Ausnahmen. Weißt du, wie hat es in Columbus so eine hohe Dichte an Gyms mit starken gab? Ja, weiß ich nicht.

Es gibt irgendwas im Wasser da, bin ich sicher. Ja, so ist es. Also ich bin im Mittelwesten aufgewachsen. Wo?

In the Midwest, also in der Mitte der Vereinigten Staaten. Ich habe es Mittelwest genannt. Und es gibt nicht vieles anderes, was man machen kann da vielleicht. Und also mein erstes Fitnessstudio war unter einem Gebäude.

Man musste also wie Doreen Yates Studio, Temple, genau, in einem Keller, genau. Und das gibt, jetzt habe ich eine Geschichte. Eines Tages war ich dabei. Es gab diesen, dieser Bulle ist mal reingekommen.

Und das war schon 85 ungefähr. Mit langem Haar oder hat diese wahnsinnig große, so multi-gefärbte Hose getragen. Du kennst die, die wie ein Zebra ausschauen oder was weiß ich. Und der wollte mal Beindrücke machen.

Und er ist da hingegangen und da hat er so sechs, acht, zehn und dann zwei Scheiben auf jeder Seite. Und also haben ihn so angestarrt. Und dann ist er hinter zum anderen Ende des studiert gegangen und hat mal ein poster was besonders für ihn war rausgenommen dass er seinen hinteren rücken unterstützen könnte und dann hat er irgendwelche stange auch davon rausgebracht und da also auf oben darauf gelegt dass er mehrere scheiben darauf legen konnte er Er hatte insgesamt 24 Scheiben auf jeder Seite gehabt, am Ende des Tages. Und er ist nicht tief damit gegangen, aber er hat das geschafft, also 20 Wiederholungen ungefähr.

Nee, nee, nee, Beindrucken. Beindrucken? Beindrucken, also Leg Press. Ja, genau, genau.

Ja, also es gab keine anderen Scheiben. Ja, alle von den Scheiben meistens. Und also keine Ahnung, wie seine Beine eigentlich ausschaute. Das würde ich niemandem empfehlen, so zu trainieren.

Aber das war bescheuert auch. Die Wiederholungen waren nicht völlig falsch. Aber es hat das Gewicht bewegt. Viel Gewicht.

Ja, zu viel Gewicht für ein normaler Mensch. Auf jeden Fall.

Die Entwicklung zum Fortitude Training System

Was war das Trainingssystem, womit du den meisten Fortschritt gemacht hast? So in Retrospektive Wahrscheinlich DC auch Also bei mir war es eben bevor ich Dante und DC Training gefunden habe habe ich eigentlich ein sehr System f mich selber ausgedacht Ich habe eigentlich genau das gemacht, was Dante in seinem System empfohlen hat, mit der Ausnahme von den Kloster-Sätzen. Ich habe alles, also so genau habe ich trainiert und deswegen habe ich gedacht, das ist ein bisschen interessant. Mit dem gleichen Split, also alles war fast gleich, aber keine Press-Pause-Sätze.

Und ich habe ungefähr 2000 damit angefangen und dann für die nächsten, ja, so früh, als ich Universitätsprofessor war, habe ich das zuerst mal gemacht und dann, als ich in Arizona war, 2002 habe ich den Dave, habe ich DC-Training gefunden, habe ich den Dave zum ersten Mal im Fitnessstudio begegnet und dann haben wir uns entschieden, zusammen zu trainieren und danach haben wir, ich habe mal gesagt, also du hättest mal den Dante anstellen als dein Coach. Das hat er gemacht. Das war es eben. Das war nicht mein System, aber ich habe mal gedacht, das wäre gut.

Und ich wollte eigentlich nicht sein Trainer sein. Wir sind Freunde. Erstmals. Und ich wollte zusammen mit ihm trainieren können.

Aber ich wollte, dass er... Also für mich war es nur ein Hobby. Für ihn, der war schon ein Profi. Er verdient sein Geld dadurch.

Aber ich kann nicht sagen, es gibt so eine Zeit während einer Karriere, wo man richtig mal die besten Fortschritte macht. Also am Anfang, normalerweise und dann findet man irgendwie einen Schwung und dann geht's los und zu der Zeit habe ich DC-Training gemacht. Wegen den Umständen und weil das auch für mich der beste Weg war. Warum hast du gewechselt dann, nach acht Jahren?

Habe ich mein eigenes System entwickelt. Okay, jetzt bin ich interessiert. Was waren die Weiterentwicklungspunkte für dich? Das Titan-Training-Erlebnis eigentlich Die Frequenz war h und ich habe mal gemerkt am Anfang dass ich richtig gute Fortschritte gemacht habe wenn die Frequenz sehr hoch war also h was ich vorher gemacht habe Ich habe auch mittlerweile einige Verletzungen gehabt Zum Beispiel, ich habe mein Trizeps auf beiden Seiten teilweise zerrissen.

Und nachdem wollte ich also wieder mal mit Training anfangen, aber ich wollte nur sehr langsam damit anfangen. Ich habe meine Wiederholung sehr hoch gemacht, Also, dass die Spannung ein bisschen weniger war. Und nach einem Monat habe ich mal gemerkt, also, meine Trizeps sehen besser aus als je zuvor. Es gibt was anderes da, weil ich das nicht vorher gemacht hatte.

Es war immer so schwer wie möglich, also acht, zehn, zwölf Wiederholungen, aber nicht dreißig oder vierzig. Das war auch ein Lernprozess für mich, dass hohe Wiederholungen, leichtes Gewicht auch funktionieren kann. Wenn es einen Platz haben. Ja, ja.

Muscle Rounds und zentralnervöse Ermüdung

Und in diesem Titan-Training hat er auch eine Form von Klüstersätze gehabt, Muskel-Rounds heißt er, Muskel-Runde, Muskel-Rounds. Und bei DC-Training macht man diese Rest-Pause-Sätze und man geht dreimal bis auf Muskelversagen. und das belastet das ZNS sehr stark, funktioniert ganz gut, macht viel Spaß so zu trainieren, aber ich habe auch gemerkt und die Wissenschaft bestätigt diese Idee auch, dass man nicht unbedingt jeden Satz bis auf Muskelversagen bringen muss um einen Reiß zu haben und deswegen habe ich Als ich Titan Training gemacht habe, habe ich fast jeden Satz. Es war sechs mal vier, also vier Wiederholungen mal sechs.

Und er hat eigentlich nicht darin bestimmt, wie man das machen soll. Ich habe das viermal gelesen. Also jetzt, ich werde das so schwierig wie möglich machen. Das war meine Herangehensweise. aber das war kein Fehler ich habe davon gelernt, deswegen nenne ich das kein Fehler aber ich habe den Namen angenommen ich benutze immer noch den Namen Muscle Rounds aber man macht 4x6 und nur im 4. oder 6.

Satz des Muscle Rounds hat man Muskelversagen das heißt man hat irgendwie ein Merkmal um wie viel Sportschritte man gemacht hatte und was man verbessern kann bei der n Trainingseinheit Und Volumen ist immer gleich Man macht so ungefähr 6x4, also 24 Wiederholungen oder 22 oder vielleicht 25, wenn man im sechsten Teil 7 oder 5 Wiederholungen macht. Aber nur einmal Muskelversagen. Und ist das gleiche Gewicht für alle Sätze oder steigerst du das Gewicht von Satz zu Satz? Nein, gleich bis Muskelversagen und dann kommt man runter, dass man nochmal mit den übrigen Teilen vier Wiederholungen machen kann, ohne Versagen.

Das Gute daran ist, dass das Volumen immer gleich ist. Sag mal, wenn du zum ersten Mal vier, vier, vier und dann zwei machst und dann Schluss. Also das ist 14 Wiederholungen. und das nächste Mal, wenn du ein Muscle Round machst und du 4, 4, 4, 4, 6 machst, dann hast du 26 Wiederholungen gemacht, wenn ich das richtig aufgerichtet habe. Und Volumen ist ganz anders und dann ist es ein bisschen schwierig, das zu autoregulieren, weil das Volumen so verändert hat.

Deswegen sage ich, das Gewicht wählen, dass man in dem vierten Satz sagen, vierten, fünfzehnten oder sechsten Satz, wenn man die ganzen sechs Sätze machen kann, ohne Versagen, man, sag mal, fünf oder sechs oder mehr Wiederholungen machen kann, dann kannst du das Gewicht verstärken. Und, aber nach Versagen nochmal Sätze mit vier Wiederholungen machen kannst, dass du, die sind anstrengend, die sind effektiv sozusagen, effective reps ist der Begriff heutzutage, aber ohne Muskelversagen, das ist das Interessante, aber sie kann irgendwann, und vielleicht hast du das auch bemerkt, habe ich ein System gemacht, als ich in der Oberschule war.

Wir haben mit acht Wiederholungen angefangen. Und dann mit jedem Satz, glaube ich, sag mal Bankdrücken, oder Schrägbankdrücken. Mit jedem Satz gehst du zehn Pfund höher und dann machst du eine Wiederholung weniger. Das heißt, sag mal, 51 Pfund, acht Wiederholungen, 160, 7 und so weiter und so fort.

Und du versuchst mal von acht bis eine Wiederholung zu gehen. Aber wenn du einen Versagensatz hast, dann ist es beschissen. Dann geht alles runter. Und ich habe immer das Gefühl, es hat irgendwas nicht nur mit den Muskeln zu tun, sondern auch, dass das ZNS irgendwie bestätigt wurde.

Ja, genau. Deswegen benutze ich das. muss man sagen, aus einem Messwert von Fortschritten und auch, dass man dadurch richtig sich anstrengen kann, richtig sich herausfordern kann und merken, dass ja, ich habe Pulikgas gegeben, aber wenn das übertrieben ist, ist es ganz zu viel. Und man, ja, wenn man denkt daran, ja bitte. Ich verwende immer noch DCAP, jedoch ich verwende es fast ausschließlich für Assistenzübungen. das heißt Übungen, wo die neuromuskuläre Ermüdung nicht so hoch ist gute Idee aber im Endeffekt ist es genau der gleiche Punkt oder die gleiche Realization die du damals hattest die hatte ich auch vor allem bei dem klassischen Personal Training Kunden der seine Ernährung und seine Regeneration nicht ganz so auf Training auslegt diese Art von Satz mit dreimal Versagen zu machen für eine Übung die deutlich mehr das zentrale Nervensystem ermügt.

Kreuzheben. Kreuzheben oder selbst nur Bankdrücken oder Klimmzüge, ist für die meisten einfach zu viel. Aber für sowas wie Curls oder Rudern oder ähnliche Assistenzübungen funktioniert es ganz gut, weil natürlich du hast dreimal Muskelversagen, aber wie du schon sagst, die globale Muskelemüdung ist nicht ganz so hoch. Ja, also die meisten Lifestyle-Kunden, sie wollen einfach nicht so hart trainieren.

Also das funktioniert nicht. Sie kommen nicht zurück nach sowas, wenn du so eine Herausforderung hättest.

Coaching-Ansatz und Lehren aus der Vergangenheit

Arbeitest du nur mit Bodybuildern oder auch Lifestyle-Wellness-Kunden? Meistens, also je nachdem, wer zu mir kommt eigentlich. Ich habe gerade teilweise den Podcast mit Holger Fischer zugehört. Okay.

Ja, wahnsinnig gut. Er ist ein großartiger Kerl. Ja, echt. Und ich stimme mit seinen Themen völlig damit zu, dass es geht darum, so viel wie möglich.

Also meine Aufgabe ist eben, diejenigen dabei zu helfen, dass sie sich verbessern können. Ich habe interessante Beweise, sein Nachname ist Fischer. und ich bin es oftmals diesen Spruch also ich versuche mal Leute beizubringen dass sie besser fischen k stattdessen sie einfach Fische geben Ja und der ist ein Fischer Der ist genau ein Fischer. Der versucht anderen beizubringen, dass sie besser fischen können. Und das mache ich auch.

Und es können mal einige sein, die meisten Profis, die richtig, also die Besten sind, sie wollen einen Coach. Meistens. Die meisten Leute wollen sowas. Aber ich will, ich hoffe zumindest, mit denen zu arbeiten, die so weit gekommen sind, wie sie kommen können, wenn es auf Verständnis geht oder sie haben irgendwelche Hürden, die sie eigentlich nicht überwinden können.

Und sie haben richtig mal krass darauf gearbeitet und jetzt haben sie einfach eine Wand gefunden. Und jetzt brauchen sie ein bisschen Hilfe damit. Und dann bin ich dabei. und das ist wahnsinnig hilfreich. Was sind da so Beispiele von Tipps, die du gibst oder von Coaching- Ansätzen, die du hast, wo du sagst, okay, schau mal in die Richtung, kannst du hier noch was optimieren?

Ist es Übungsausführung? Ist es Volumen reduzieren, Volumen steigern, bestimmte Trainingssysteme? Das kommt drauf an. Also ich frage mal, was in der Vergangenheit, für mich ist es ganz wichtig, ich glaube, dass du auch der gleichen Einstellung bist.

Ich versuche mal so viel von der Vergangenheit rauszuziehen, um zu sehen, was funktioniert hat. Es könnte mal sein, dass jemand irgendwas gut in der Vergangenheit machte. Sag mal, du bist zu mir gekommen und du hast jetzt irgendwie den Ansatz angehoben, dass du mit mehreren Volumen trainieren sollst. Das höre ich oftmals.

Das ist also die Stimmung heutzutage. Je mehr Volumen, desto besser. Und dann würde ich mal sagen, und wann hast du deine beste Fortschritt gemacht? Du sagst mir, das war, als du durch die Tränen gemacht hast.

Dann sagen wir, warum machen wir das nicht? Oftmals versuche ich Leute daran zu erinnern, was sie schon wussten. Ja, so irgendwie. Oder könnte man auch sagen, also was hast du noch nicht ausprobiert?

Was vielleicht hilfreich oder funktionieren k und ja also Dante nennt das getting funky with it so irgendwas wahnsinnig außerordentliches zu machen, was vielleicht mal ein bisschen anders oder bescheuert ausschaut, wenn man das macht. Aber das Interessante dabei, ich erzähle das oft, die Anpassungsweise der Muskeln und des Körpers eigentlich sind ganz unterschiedlich, wenn es auf Krafttraining kommt. Also das ZNS kann richtig mal stark anpassen. Dadurch werden wir stärker und zum Beispiel, wenn wir über Powerlifting sprechen, die wollen so stark wie möglich werden.

Und das stimmt auch für einige Bodybuilder. Also je stärker, desto besser. Aber meistens, wenn man darüber denkt, auch von Anfang an, Einige können zum Beispiel ihre Stärke dreifach verbessern im Laufe einer Karriere, dreifach oder vierfach sogar. Aber die Muskelmasse wird nicht dreifach so hoch.

Das heißt, man kann das ZNS trainieren, wir können unsere Leistung auch mit Enzymen und Mitochondrien und Veränderungen der Proteine, Myosin zum Beispiel. und wir wollen irgendwie die Muskeln hacken, dass wir irgendwie daraus aus unserer eigenen Genetik rausziehen, diese Anpassungsweise von Wachstum. Und für einigen könnte das mal sein, dass man 20, 30 Wiederholungen in jedem Setz machen. Es könnte mal für andere sein, dass sie das Gegenteil machen. also richtig mal stark werden es gibt einen Profi, den ich ein bisschen kennengelernt habe, der war ein Kunden von John Meadows eigentlich Penn Jackson heißt er und ein gutes Beispiel ich rede oftmals von ihm in meinen Vorträgen und man kann die Videos von ihm sehen bei Bankdrücken, der war wahnsinnig groß, aber für ihn war die Brust eine Schwäche aber beim Bankdrücken war er so stark wie bei den Kunden also bescheuert stark und für ihn ging es darum nicht stärker zu werden es ging darum irgendwelche herangehensweise zu finden wobei er nicht stark war dass er nicht seine Schultern und seinen Trizeps benutzen konnte um das Gewicht zu dr Man braucht, also es ist eine Herangehensweise sozusagen, man muss irgendwie den Körper und das ZNS verarschen, dass es keine andere Wahl gibt, außerdem von Muskelwachstum sozusagen.

Und also Ernährung hat irgendwas damit zu tun. Aber ich versuche mal irgendwie, also meistens ein Loch zu finden. Entweder wenn es um Ernährung geht, um Training geht, um Erholung geht. Es gibt meistens irgendwas, das oftmals die Leute schon wissen.

Ja, es ist so wie eine Frage, wo ist meine Brille? Gerade da auf der Musik, also gerade da vor dir. Du siehst nicht da, was so einfach ist. Wenn wir das Beispiel von Ken Jackson nehmen mit der Brust, bei der Schwierigkeiten hat, die anzusteuern.

Mind-Muscle-Connection und Biomechanik

Was wäre da für dich ein Ansatz, wie du quasi dafür sorgst, dass er mehr Brust ansteuern kann? Vorermüdung zum Beispiel. Flach. Ja, ja.

Also wenn er fliegen macht, also Schulter zurück zu ziehen, dass er nur damit Schultergelenke die Bewegung macht und dass nur die Brust also die Bewegung macht. Und dann, man kann also die Brust berühren, dass er ein bisschen Feedback da hat. Und man kann das eigentlich sehen. Zum Beispiel, wir haben schon von Ronny besprochen.

Viele Leute beklagen, dass seine Form sehr, seine Ausführung bei Training wahnsinnig schlecht war. Aber ich habe von Anfang an mal gesehen, dass er hat mal richtig zum Beispiel seinen Rücken ganz gut treffen können. Obwohl er also für Schwung benutzt hatte, wusste er, wie er sein Rücken benutzt hat. Das konnte man in seinem Körper mal sehen.

Und ja, bitte. Es gibt so ein paar Beispiele, die sehr gut darin sind, mit sehr kurzem Bewegungsradius, trotzdem sehr viel Muskulatur zu rekrutieren. Hast du jemals das Trainingsvideo gesehen von Branch Warren? Ja, Johnny Jackson.

Ja, genau. Mit Johnny Jackson und den Trainingspartner, den sie haben? Ja, den sie hatten, ja. den sie hatten. Das war ganz interessant, weil quasi der dritte Trainingspartner hatte fast noch die beste Ausführung.

Der war mit Abstand der den schlechtesten Körper im Verhältnis. Bei Brent Schworn, ich kann mich erinnern, da hat er sitzendes Überkopftrücken gemacht. Das waren Bewegungsradios von 10 Zentimeter. Und dann läuft er zwischen den Sätzen rum und du schaust dir die Schultern und den Trizeps an.

Ja. Darum geht es eigentlich. Wir sehen sowas. Wenn zum Beispiel der Trainingspartner oder jemand einen Zuschauer mal versuchen würde, wie er zu trainieren, das geht nicht.

Die meisten hätten mal nicht die Gelenke haben, um das zu überleben, sozusagen. Aber bei ihm habe ich mal gesehen, also das ist interessant. Also du kennst bestimmt, es gibt eine Spannung-Geschwindigkeitskurve, die beschreibt, wie der Muskel eigentlich funktioniert. Und wir sind schwäger bei den konzentrischen Kontrahierungen und stärker bei den exzesslichen.

Das wissen wir schon. Das heißt also, man kann zum Beispiel mit isokinetischen Geräten mal dieses Problem lösen sozusagen, indem man eine Geschwindigkeit einstellt. Und dann kann man so schwer wie möglich drücken, sich anstrengen und man bewegt sich nur so schnell, wie die Maschine erlaubt. Und das funktioniert nicht, dass die Spannung so hoch wie möglich ist, während jede Wiederholung ist. und man kriegt besseres Wachstum mit diesen Geräten eigentlich in den Studien.

Und wir haben also auch, was wir auf Englisch Forced Reps benennen, wobei man dem Partner ein bisschen dabei hilft, dass du hochkommen kannst und dann ist es ganz einfach runterzukommen mit dem Gewicht. Und die Ermüdung ist ganz nichts bei exzentrischen Kontrahierungen. Man kann also per Test zum Beispiel, das ist ein Forscher aus Schweden, da hat man eine Studie gemacht mit 20, glaube ich, maximal kontrahieren, exzentrisch nur, nur exzentrisch und es gab 10% Immunung von Anfang bis Ende. Also 20 Wiederholungen, nur exzentrisch, aber keine Immunung.

Gleiches, gleiches Gewicht. Es war mit einem isogenetischen, genau. Das heißt, es ist noch schwieriger als mit dem gleichen Gewicht. Also maximale Anstrengung bei jeder Wiederholung Aber die Erm ist so winzig klein weil wahrscheinlich ein Teil der Spannung kommt davon dass die Richtung anders ist.

Und das Umsetzen von Energie aus ATP bis zur Spannung anders ist, wenn man exzentrisch und nicht Konzentrierung macht. Die Konzentrierung benötigt deutlich mehr ATP. Die Studie kenne ich gar nicht. Habe ich noch nicht gehört, aber es ist super interessant.

Das heißt, der Isokinet war quasi eingestellt auf 4-5 Sekunden exzentrische und dann gar kein Widerstand bei der konzentrischen. Ja, also einfach nur mit dem Bein hochheben, dann wieder vom Anfang, von oben an. Und also zurück zum regelmäßigen Training. Wenn man ein bisschen Schwung, also ein bisschen Body English benutzt und man richtig mal eine gute Mind-Muscle-Verbindung hat, sozusagen, sagen, das passt eigentlich zu dieser Kurve sehr gut, indem man die Schwäcke beim Aufheben als beim Runterlassen.

Und wenn man das richtig machen kann, was ich glaube, eigentlich der Rani so intuitiv gemacht hatte, dann hilft man ein bisschen, um hinaufzukommen, aber nicht zu viel, was ich mal sagen würde, dass wahrscheinlich der Branch und Johnny gemacht haben, weil sie so spazisch getrunken haben, weil es übertrieben war. Aber der Rania hat nur genug damit geholfen, dass er hinaufkommen konnte, mit den Beinen zum Beispiel beim Rudern, dass er das gleiche bei ihm, also zwei Scheiben im Rudern in der Ecke und dass er zwölf oder 15 wiederholen machen konnte. Und es gibt eigentlich, es gab ein System von Geräten von Life Fitness hier in den Staaten, das bei einem Fitnessstudio war, wo ich vorher trainierte.

Man könnte das so einstellen. Das Gerät wurde magnetisch gebremst, es gab kein Gewicht da drin, es war alles durch die Maschine gesteuert. Und du könntest mal einstellen, dass die Spannung, also der Druck beim Runtergehen höher war, aus beim hinaufgehen, beim konzentrischen. Und das ist besser, um Muskelwachsum anzureißen.

Aber solche Ger findet man nicht Ich habe mal Ger verwendet von einem schwedischen Hersteller da war leider der Unterschied, der Wechsel zwischen dem konzentrischen und exzentrischen Gewicht war mechanisch nicht magnetisch und dementsprechend du musstest da immer eine Pause machen und das hat nicht funktioniert bloß gestört es gibt auch Flywheel Training kennst du die Ja, lass es was anderes. Ja, sehr bewegungsorientiert. Ja, bitte. Das Thema Muskelaktivierung spielt schon eine große Rolle, gerade bei diesen Ausnahmeathleten, die einfach im Stande sind, Muskelfaser deutlich effektiver zu rekrutieren als die normalen Menschen.

Ja, es ist eine athletische Begabung, sozusagen. Sie können das einfach besser fühlen als die anderen. Ich habe schon vorher mit Lifestyle-Klienten gesehen, und man macht so Beinstrecken oder sowas, und man fragt denen, wo führst du das? Also da unten in meinen Beinen, also bei welchem Muskel.

Ich weiß nicht, ich merke das nicht. Sie könnten mal einen Satz besser auf Muskelversagen machen, wo es richtig anstrengend ist, und sie wissen nicht, wo das passiert. Irgendwie, es gibt, ich weiß nicht, was das ist, aber sie können das nicht verstehen. Ein anderer, wie Dave Henry, habe ich immer mal gemerkt.

Man kann das sehen in seinen Videos. Er weiß schon genau, wie er die richtigen Muskeln benutzen soll. Von Haus aus wusste er das irgendwie. Hat er einen athletischen Background?

Hat er irgendeinen Sport gemacht davor? Ja, er war ein Sprinter eigentlich, als er jung war. Ganz schnell. War wahnsinnig schnell.

Der Beste in seiner Schule. Aber er war in der Militär, er ist nie an die Uni gegangen zum Beispiel. Aber ich kann mir vorstellen, dass er wahrscheinlich, ich weiß nicht, wie schnell er war eigentlich, aber der war der Beste in seiner Schule zumindest, weiß ich. Also schnell.

Bei seinem ersten Wettkampf hat er nur eine Woche trainiert und hat gewonnen als Teenager. Jemand hat mal gesagt, du hättest mal auf die Bühne gehen. Und ich sagte, was heißt denn das? Ich sage, ja, du musst ein bisschen trainieren diese Woche und dann gehst du mal auf die Bühne.

Und dann hat er gewonnen. das heißt quasi ohne Training kein Training genau also es ist kein Di nichts das ist die Benchmark f Profibodybuilder Wer ein guter Profibodybuilder werden will der muss ohne Training einen lokalen Bodybuilding gewinnen. Ja, ja. Kennst du die Geschichte von Phil Heath? Ja.

Also der hat Basketball gespielt an der Uni. Man kann, also du hast wahrscheinlich diese Bilder gesehen. Ja. Der schaut schon wie eine Bodybuilder aus.

Ja, genau alles. Und er hat bei seinem ersten Wettkampf in Colorado hat seine Klasse gewonnen, aber er war nicht der Gesamtsieger. Derjenige, der Gesamtsieger war, der war fast Profi selber. Und er hat ihn gesehen und hat ihn an diesem Tag mal gesagt, außer ich werde dich nie wieder schlagen.

Und am nächsten Jahr wurde er Gesamtsieger bei Mr. Colorado, also in seinem Staat. Und dann hat er den Junior USA gewonnen, Gesamtsieger. Den USA gewonnen, Profi-Gate gewonnen und dann die ersten zwei Wettkämpfe aus Profi gewonnen.

Also in drei Jahren so ungefähr. Also von seinem ersten Wettkampf bis auf Profi-Gewinner. Ja. Verrückt, ne?

Ja, wahnsinnig, wahnsinnig. Except for genetics. Ja.

Die Drei-Jahres-Regel für Profi-Potenzial

Ich habe also in diesem Vortrag vor ein paar Jahren mal nachgeschlagen, ich habe die Top 10 von den Olympien mal nachgeschlagen, wann sie mit mit Konkurrieren angefangen habe und dann wie lange es gedauert hat, bis sie ihr Profikarte gewonnen haben und im Durchschnitt wie bei den drei Jahren. Also erster Wettkampf und dann Profi in nur drei Jahren. Man sieht das von Anfang an. Also es ist einfach, ja.

Das heißt, wer nicht nach drei Jahren Profi wurde, das würde eigentlich aufhören. Oder kann man nicht erwarten, dass man auf die Olympiabühne geht. Dennis Wolf, der hat ja auch, als er seine Profikarte gewonnen hat, hat er zehn Stunden am Tag auf der Baustelle gearbeitet. Ja, ja, er hat auf der Baustelle gearbeitet und noch abends trainiert, zehn Stunden Tage und dann ist er zur Weltmeisterschaft gefahren und hat dort gewonnen und damit die Profikarte bekommen.

Ja, ja. Und die meisten, wir würden das einfach nicht glauben, dass es, Wir wollen doch sagen, dass wir alle gleich sind. Du bist so gleich wie... Ja, wir sind alle philosophisch und... ja, in Bezug auf legal und so weiter, sind wir gleich, aber genetisch, nee, überhaupt nicht.

Ich habe mich mal mit einem Gewichtheber unterhalten, der hat 1964 bei Olympia Gold gewonnen. Und er hat Gold gewonnen bei Olympia mit dreimal Training pro Woche und er hat sechs Tage die Woche, zwölf bis 14 Stunden im Bergwerk gearbeitet. Echt? Und dann habe ich mit ihm über Training geredet und dann hat er erzählt, er ist zu Gewichtheben gekommen, weil da haben welche trainiert und er wollte auch mal mitmachen und hat an seinem ersten Tag 180 Kilo Kreuzheben gemacht.

Und er dachte, ist ja gar nicht so schwer. Er hat dann dreimal trainiert und auch in wenigen Jahren ist Olympiasieger geworden. 64 Tokio. Wenn ich mich richtig erinnere. Sieg in der Oberschule war, in meinem letzten Jahr haben wir Also am Anfang der Saison haben wir so bangt und haben so eine Prüfung für alle Sportler gemacht.

Und ich war einer der Ältesten. Deswegen war ich dabei, um ein bisschen mitzuhelfen. Und es gab einen Jungen da, der hätte wahrscheinlich in seinem neunten Jahr sein, aber er war nur im achten. Er war ganz schluchternd, glaube ich.

Und er sah wie ein Ungeheuer aus. wahnsinnig groß, muskulös. Sie haben wahrscheinlich für Jahre an ihn gesagt, er hätte es mal Furtball spielen. Und er hatte keine Ahnung davon, er hat überhaupt keinen Sport getrieben, als er aufgewachsen ist. Aber es schaß so ganz anders aus.

Und beim ersten Mal, das habe ich persönlich gesehen, beim ersten Mal, als er Bankdrücken gemacht hat, hat er zum ersten Mal 95 gemacht, also mit den anderen Jungs von seinem Alter und dann 115. Und also Es ging so ein bisschen schwindelig, also er wusste nicht genau, was er machen sollte. Und dann sind sie bis auf 185 Punkt gegangen und dann sind die älteren Jungs da reingekommen. Und dann hat er 225 gemacht und dann 275 gemacht.

Am ersten Tag hat er 365 getrachtet. Keine Ahnung, was er machte. Und dann ist er verschwunden. Ich glaube er hat keinen Bock drauf Er wollte das nicht machen Und f ihn war es ganz peinlich Weil die anderen haben ihn so also es war so aufregend f die anderen so etwas zu sehen Und er wollte überhaupt nichts damit zu tun haben.

Und dann ist er wieder verschwunden. Er war einfach schocktierend. Aber er hätte mal wahrscheinlich einer der stärksten Menschen der Welt sein. Glaube ich.

Von dem, was ich gesehen habe. In einem T-Shirt, das sind 160 Kilo, 365 Kilo den T-Shirt ohne zu wissen, was er macht. Einfach trocken. Und ja, das ist wahrscheinlich das Wurzeste, was ich je gesehen habe.

Das war nicht bei Trainieren, das war in der Oberschule, aber ja. Sowas gibt es eben. Und wir verstehen das nicht irgendwie. Also ich, ja, also ich glaube, ich habe dir, du hast vorher gesagt, also wir glauben nicht, dass wir so schnell wie Musaim Bolt rennen können.

Also niemand würde sagen, also wenn ich nur schwer genug trainiere, dann kann ich das schaffen, ich werde schneller werden. Also nee, das stimmt überhaupt nicht. Du wirst wahrscheinlich nie schneller als 11 Sekunden rennen können bei 100 Meter. Aber irgendwie glauben wir, dass wir so groß wie eine Kommen aufstehen können.

Oder so groß wie ein Profi. Das ist was anderes. Ich glaube, also heutzutage, wir sehen das auf dem Handy, auf dem Internet, aber viele Leute haben, sie sind nie zu einem Wettkampf gegangen. Sie wissen nicht davon, wie sie eigentlich ausschauen.

Ich habe persönlich Dennis James getroffen und er hat damals etwa 121 Kilo gewogen, 72 Pfund. Und ich dachte, das ist der größte Mensch, den ich jemals gesehen habe. Es war einfach nur ein Ballon und irgendwann danach habe ich gehört, dass er teilweise über 300 Pfund, also über 136 Kilo gebogen hat. Ich dachte, der hat mit 121 schon so riesig ausgesehen.

Wie sieht der aus, wenn er nochmal 15 Kilo mehr wiegt? Ja, ist unglaublich. Aber was mich im Bodybuilding immer fasziniert hat, wenn du 100 Meter ins Sprint nimmst, wenn du da beim Olympischen Spielen schaust, der erste und der letzte diesen relativ nah beieinander es ist kein gro unterschied ein paar meter und fertig bei der olympia der unterschied zwischen Platz 1 und Platz 10 ist riesig Ja im Vergleich ist es wahrscheinlich gr 1, 2 und dann schon ab 3 ist es weniger und ab 6 wird es weniger. das ist, wenn der, der bei Olympia 4., 5., 6. wird, dann hat der eine realistische Chance zu gewinnen.

Während bei Mr. Olympia, da ist die wenigsten, die Vierter, Fünfter, Sechster werden, haben eine Chance zu gewinnen. Ja, also Bodybuilding ist nicht so verbreitet wie Sprinten und so weiter. Also die Olympischen Spiele, glaube ich.

Auf dem Profi-Niveau ja, aber die allerwenigsten kommen da hin, weil so Bodybuilding im Hobbybereich machen schon sehr viele. Stimmt, ja. Aber halt der Profibereich ist halt, es ist sehr dünn, weil wenn du Platz 1 und 10 auf der Welt vergleichst. Und wenn du Platz 1 und 30 vergleichst.

Also ich sage mir, Platz 30 auf der Welt ist jemand, der bei einer ganz normalen Pro-Show 20. wird. Das ist eine andere Welt. Das hat ja nichts mehr mit... Wenn du Ronnie Coleman vergleichst mit jemand, der sich bei einer normalen Pro-Show nicht fürs Finale qualifiziert, der Unterschied ist ja ein.

Ja, es gibt wahrscheinlich, es gibt soziale Gründe dafür, glaube ich. Genetik ist ein Grund. Ja, bestimmt.

Das Kuwait 'Oxygen Gym' Phänomen

Sagt dir Matthias Botthoff was? Ja. Er war auch IFBB-Profi. Er war auch schon im Podcast und er hat erzählt, dass er in Kuwait war für eine Weile.

Ja. Und ein amerikanischer Bodybuilder war auch in Kuwait. mir fällt sein Name gerade nicht ein. Brandon Curry? Exakt, Brandon Curry.

Ja, genau. Und ich erinnere mich noch, ich habe noch Bodybuilding verfolgt, als er Profi wurde. Okay. Und dann ist er ja auch nach Kuwait gegangen und hat da diese riesen Fortschritte gemacht.

Ja. Dann gab es ja relativ viele Mythen, warum. Und ich habe mit Matthias darüber gesprochen und er war so, hey, du verstehst das nicht gern. Brandon Curry, der hat kein Geld, um zu essen, wenn er zu Hause ist. der kommt aus sehr einfachen Verhältnissen stimmt da gibt es sehr einfaches Essen jetzt ist der in Kuwait die kriegen da Wohnung gestellt und dann ist so eine Telefonnummer und 24 Stunden am Tag wenn du was essen brauchst rufst du dort an und egal was du m die deliveren das Das heißt, der kann sechsmal am Tag Steak and Rice, was halt zu Hause nicht passiert und wenn du dann auf einmal diese Umstände hast, wo du quasi, sagen wir, eine Form von Luxus erlebst, 24 Stunden am Tag Room Service, dann ermöglicht das natürlich auch beim Training ganz andere Fortschritte.

Ja, also der ist ein Kumpel von mir, kann man sagen, also wir haben vor ein paar Jahren trainiert, also wahnsinnig guter Kerl, also liebe ihn, also ein ehrlicher Mensch ist er. Und also ich kenne ihn nicht besonders gut, aber auf jeden Fall. Und ich war eigentlich dabei, als er seine Profikarte gewonnen hat, also vor 15 Jahren ungefähr, in den Staaten, ja. Und er war auch Gast bei meinem Podcast eigentlich.

Vor ein paar Jahren ungefähr. Und so ist es eben. Also da in den Mittlersten bei Kuwait, sie haben von den Russen zum Beispiel gelernt, wie man das machen soll. Also es soll keine Ablenkung geben.

Man hat nur einen Sinn, einen Zweck fürs Leben. Das ist trainieren und sich zu verbessern. Und was interessant dabei ist, es gibt eine Ere... Ich weiß nicht, ob er eigentlich dafür bezahlen muss, um da zu sein, also sein Coach wohnt da, ich glaube nicht, also meistens es gibt auch diejenigen, die da dahin gehen und sie zahlen dafür sie sind bodybuilder, aber nicht so gut wie er und er hat uns erzählt im Podcast, dass die kommen und sie können das nicht sie können nicht von dem Training erholen, sie haben nicht die richtige Genetik dafür, sie versuchen mal mitzumachen und sie haben alles, sie essen so und sie massagen und sowas sie machen alles was da und sie haben die gleichen Drogen, alles ist genau gleich aber wir haben nicht die Genetik.

Und es geht darum, dass sie trainieren mit einem Volumen, was wahnsinnig hoch ist. Und nur die Besten können davon erholen, um besser davon zu werden. Und nur diejenigen sind üblich am Ende des Tages. Deswegen, weil sie Genetik dafür haben.

Big Rami ist ein Beispiel davon. Und der und die anderen, die da trainiert haben. Und das war es eben. Man hat eine Familie zurück in Tennessee.

Man kann als Interessante Du kannst ihn bei Instagram befolgen. Er postet oft Videos von seinem Jungen. Der eine ist ein Football-Spieler. Die Genetik ist wahnsinnig.

Der ist der Beste. Und er hat da eine Familie. Und wenn er zurück ist, dann verbringt er Zeit mit der Familie. Aber wenn er da ist, dann geht es los.

Er hat keine Ablenkungen, nur trainieren, erholen, essen und so weiter. Sie trainen, glaube ich, zweimal am Tag normalerweise. und sie machen alles perfekt und sie versorgen alles was man genau wie du gesagt hast ja ja ja ja und die alles auch ein gutes ist ja so art scholarship programm ja die besten quasi eingeladen werden und trainieren essen recovery ja der witz ist die sagen also für eine zeit war was machen sie anders da? Sie haben mal immer gesagt, es ist Anabasch Hühnchen. Sie haben auch Hühnchen da, was irgendwie magisch ist oder sowas.

Und das ist der Witz eben. Und das ist es eben. Sie erlauben nicht, dass irgendwas passiert, was dagegen wirkt, dass du besser wirst.

Disziplin vs. Genetik: Chris Cormier

Und diese Disziplin zu haben, ja, viele haben das nicht irgendwie, wenn sie zu starten. Zum Beispiel, ich will nicht böse oder schlecht um ihn reden, aber Chris Cormier zum Beispiel, der ist ein Profi, immer noch dabei. Ich kenne ihn nicht persönlich, aber es gibt Wahnsinn, der Genetik war so gut vielleicht wie Flex Wheeler und also auf dieser Ebene. Aber er ist davon berühmt, dass er immer mal, also am Abend vor dem Olympia ist er eigentlich raus in Las Vegas gegangen und also getanzt und Droh genommen und alles ist erst um 5 Uhr zurück nach Haus gekommen und dann 5 Stunden später auf der Olympi-Bühne und hat mal dritten Platz gewonnen, weil er die Genetik dafür hatte.

Er macht noch Wettkämpfe? Nee, er ist ein Coach, aber Chris Cormier während dieser Zeit hat er mitgemacht. Er hat den Arnold Classic gewonnen, viele Mal und der ist einer der Besten allerzeit. er hat richtig krass trainiert, aber seine Erholung war Quatsch Er war so ein Ladiesman Man kann das h Und er w das wahrscheinlich nicht ablehnen Das war eigentlich so, wie es war für ihn. Aber hätte er mal in Kuwait trainiert, wäre das vielleicht eine andere Geschichte.

Das wissen wir nicht. Ich habe ihn mal getroffen vor, ich glaube es war 2016 habe ich ihn getroffen in L.A. In Gold's Gym. genau, genau und dann damals, ich hätte mich davor schon mit auseinandergesetzt und eine Geschichte, die er da erzählt hat, war, dass er Montag bis Freitag trainiert hat und dann freitags nach dem Training ins Auto nach Vegas gefahren dann quasi zwei Tage lang nicht geschlafen genau, ja und dann wieder zurück und dann quasi so ein bisschen gebraucht und dann quasi Montag bis Freitag wieder trainiert und dann nächstes Wochenende wieder Auto und nach Vegas gefahren. Die meisten Menschen würden bestimmt rückwärts gehen, aber der hat Fortschritt mit diesem Plan gemacht.

Das gibt es ja nicht, aber so ist es. Und das ist ein zweiseitiges Schwert für diejenigen, die solche Genetik haben, weil sie können so etwas machen, ohne irgendwie zu wissen, wie besser sie sein könnten. Ja, was teilweise schade ist, aber ja, ja, auch interessant. Das war das mit dem Ronnie eigentlich.

Der hatte die Genetik und er wollte mal arbeiten auch. Er hat alles zusammengestellt und das ist interessant. Und er war in Texas, da gab es keine Ablenkung. Ja, meistens, ja.

Er war Polizist, hat eine normale Arbeit für die meisten Jahre, aber das war nicht seine Persönlichkeit, glaube ich. So rauszutrinken und so weiter. Wollte nur trainieren. Das war seine Liebe eigentlich.

Ja, glaube ich. Also du hast wahrscheinlich diese Geschichte gesehen. Diejenigen, die richtig so eine krasse Genetik haben, die sind zum Beispiel, sie können sehr schnell rennen oder sind wahnsinnig gute Athleten. Das ist ein Teil der Erziehung. sozusagen von denjenigen.

Sie wachsen so auf und dann haben sie nie die Gelegenheit dass sie irgendwie von einem versagen Sie scheitern nie Alles wird zu einfach Und dann erlernen sie nicht richtig, wie man für irgendwas kämpfen muss, weil es nie der Fall während des Lebens gewesen ist, dass sie sich irgendwie anstrengen muss, um zu gewinnen. ist zu einfach und dann haben sie nicht die Geschicklichkeiten die man eigentlich braucht um richtig mal der Beste zu sein und Ronny hat das irgendwie gehabt vielleicht teilweise war er so lange als Profi danach gestreitet hat zu gewinnen ohne wahrscheinlich viele Drogen zu benutzen und dann nachdem er Gas gegeben hat wurde das eine andere Geschichte für ihn.

Ja. Das ist es eben. Genetik mit Erziehung zusammenzubringen, ja, mal zu optimieren. Genetik plus die Arbeit.

Ja, genau. Cool.

Abschluss und Kontaktinformationen

Scott, ich glaube, wir sind eineinhalb Stunden in. Wahnsinn, ja. Das war ein sehr schöner Rundumschlag ins Thema Bodybuilding. Es wurde Bodybuilding lastiger, als wir geplant hatten. und das Thema Dog Rap und dann deine Evolution in Fortitude Training.

Wenn jemand an deinen Büchern interessiert ist, wo findet er die? Fortitude Training kann man bei meiner Webseite finden, drscottstevenson.com und Beer und Bodybuilding Coach auf Amazon eigentlich. In Deutschland auch, ja. Barnes & Noble und Amazon.

Schon auf Deutsch oder nur auf Englisch? Ne, die meisten Deutschen, Sie brauchen das nicht, gell? Die alle reden. Ja, alle reden Englisch.

Das funktioniert gut. Cool. Social Media, wo findet man dich? Fortitude, unterstreich Training.

Training. Ja. Cool. Das heißt, wenn jemand interessiert ist an deinen Büchern und was du sonst noch so machst, einfach auf Social Media folgen, auf der Website vorbeischauen.

Ja. Ich beantworte auf Deutsch. Wir haben auch eben hergeschrieben via Deutsch. Cool.

Scott, vielen herzlichen Dank für die Zeit und den Einblick. Ja, wir haben irgendwas vergessen. Liebe Grüße an Martin, der eigentlich uns zusammengebracht hatte. Also danke Martin Martin Grazer so kamen wir aufeinander Weil Martin war bei dir in Florida zu Besuch Genau hat mich eine E geschrieben und wir haben uns entschieden ein bisschen Barbecue also Brazilian Barbecue, kennst du?

Ja. Der kann fressen, Mann. Ja, vor allem Flach. Tierisch.

Ja, war wahnsinnig. Ich habe einen guten Freund von mir, der ist, kennst du diesen Wettkampf Nathans Hot Dog Eating Contest? Nein. Oh, kannst du mal anschauen.

Also sie machen das am 4. Juli jedes Jahr in New York und sie versuchen so viele Hotdogs wie möglich zu fressen, in 10 Minuten. Und es ist typisch amerikanisch. Der Freund von mir, der ist der viertbeste in der Welt.

Okay. Ja, seine Freundin ist eigentlich die drittbeste. Sie ist die beste Frau in der ganzen Welt. Und der kann barfressen.

Ich hilfe ihnen ein bisschen dabei. Ich interessiere mich dafür. Der ist auch Bodywürde. Der heißt Nick.

Ihr werdet diesen Podcast wahrscheinlich nicht hören. Der kann richtig pressen. Wir gehen mal zum Beispiel Sushi essen und der bestellt die ganze Speisekarte. Ich scherze nicht. 10, 12 Gerichte und alles, was da dran ist.

Das dauert zwei Stunden. Der macht das als Übung für die Wettkämpfe, als Training. und der ist der einzige, der mehr gefressen hat als der Martin. Da hat neun oder elf Nachttische bestellt und alle gegessen. Nachdem wir vor zwei Stunden gefressen haben.

Ja, war richtig erstaunlich. Er hat mir geschrieben und hat deine Webseite geschickt und hat gemeint, ob ich vielleicht Interesse hätte, einen Podcast mit dir zu machen. Und dann habe ich gemeint, Dr. Scott Stevenson, Homo nunculus.

Genau. Kenn ich klar, sofort. Early Bodybuilding Days. Ja, danke.

Hat mich gedreut. Dank dir ebenfalls. Dass wir endlich das geschafft haben. Können wir gerne bei Gelegenheit wiederholen?

Ich glaube, da sind einige Themen. Auch dieser Übertrag von Bodybuilding zu Powerlifting war auch ein Thema, was wir noch am Schirm hatten. Das können wir ja ein andermal. Ja, bestimmt. ohne mir.

Scott, besten Dank. Ja, ebenfalls. Und dir noch einen schönen Tag. Bis zum nächsten Mal.

Okay. Okay.

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