TWUP 69

TWUP 69 — Bodybuilding & Kraftsport Teil 1 mit Sven Knebel

Sven Knebel berichtet über seinen Werdegang vom Judo zum Bodybuilding und die Entwicklung seiner Trainingsmethodik über zwei Jahrzehnte. Im Fokus stehen der Übergang vom Breitensport zum Wettkampf sowie die Zusammenarbeit mit prägenden Trainern wie Erich Beil und Wolfgang Unsöld.

Kernpunkte

Frühe Trainingserfahrungen und Technik

Gute 20 Jahre Training. Ja, wie gesagt, durchs Judo, weil ich halt immer ein bisschen schwächer war. Dann habe ich da ein bisschen angefangen. Mein Papa hat damals auch ein bisschen Kraftsport gemacht.

Und dann hat sich das Judo aber eigentlich erledigt gehabt, weil wir auf keine Wettkämpfe mehr sind. Wir waren früher so ein Wettkampfteam, hat sich dann aber zerschlagen. Dann habe ich noch ein bisschen Jutsu und WT gemacht Das hat mir aber alles nicht so gefallen Am Schluss bin ich dann am Eisen h geblieben sozusagen und habe dann richtig trainiert Also mit 18 das erste Mal im Gym und dann mal so ein bisschen hier und da Wei du noch was die ersten Trainingsb waren was du trainiert hast Oh, die waren... Maschinen, freie Gewichte?

Viel Maschinen. Das war von der Trainerin, das weiß ich noch. Das war dieses typische drei Sätze, 15 Wiederholungen, irgendwas machen. Am besten alle Maschinen durch.

Und da hatte ich das Glück, da waren dann ein bisschen fortgestrittene Leute. Einer davon hat auch so ein bisschen Powerlifting in die Richtung gemacht. Und die haben mir dann Kniebeugen gezeigt. Wo ich angefangen habe mit Training ab der zweiten, dritten Woche habe ich schon angefangen zu beugen.

Damals noch mit Besenstiel für die Technik und Kreuzeben. Die haben mir das beigebracht. Wie war die Kniebeugenausführung? am Anfang gut. Ich war relativ leicht beweglich, bin gut runtergekommen.

Ich denke, das kommt vom Judo, vom Kampfsport her noch. Das heißt, die haben damals schon eine Kniebeue gezeigt, komplett runter? Ja, ganz tief. Ich kann mich erinnern, als mir das erste Mal eine Kniebeue gezeigt wurde.

Das war an der Multipresse und nur bis zur Hälfte, das wäre sicherer. Das hat die Trainerin dann gesagt, wo sie gesehen hat, wie ich trainiert. Oh, das ist ein bisschen tief, das ist nicht so gut für die Knie. Und die Jungs haben gemeint, nein, nein, ich soll ruhig ganz runter, das ist okay.

Je tiefer, desto besser. Und so fing das dann alles an. Ich habe schon von Anfang an relativ viel Grundübungen gemacht. Wie es auf Bankdrücken, das hat mir nicht Spaß gemacht.

Darum habe ich so eine schlechte Brust. Bankdrücken läuft auch. Du hast auch einen neuen Rekord aufgestellt. 140 für 5. Jetzt ja, jetzt läuft es.

Früher nicht. Weißt du noch, wann hast du dann Vollzeit angefangen, sodass du das Krafttraining ernst genommen hast? Vom Alter kann ich es gar nicht sagen. Anfang 20?

So was, ja. Dann finde ich halt an, mich dafür zu interessieren. Da gab es damals, vielleicht gibt es ja noch den Novagenix Verlag, oder wie der hieß. Ja, die Bücher.

Genau. Und da ging es dann los. Dann habe ich Bücher gekauft. Und da habe ich die Bücher durchgelesen, auch über Nährung und alles und halt viel selber probiert.

Und das erste Pläne, wo ich mir selber gemacht habe, das war damals vom Heavy Duty Journal von Mike Menzer. Das nachtrainiert. Und da habe ich dann ein Bild von Born Yates gesehen und dachte, wow, was ist denn das für einer? Und habe natürlich die Bücher von Yates gekauft und das nach trainiert Und so fing das dann halt alles an Wei du noch was so die erste Ern war Ich habe mal eine ketogene Ern probiert Hat aber nicht so geklappt Wie war das damals Mayonnaise mit Speck und Durstchen Ja genau K so Zeug Diese Anaboli-Diät.

Ich weiß nicht mehr, wie der Autor hieß. Mauro Di Pascuale. Der hat eine Metabolic-Diät gemacht, Anabolic-Diät gemacht und dann nochmal drei andere, die alle genau das gleiche waren. Nur jedes Mal einen neuen Namen.

Und der Novagenics-Verlag hat die im Deutsch übersetzt. Ja, genau. Da kann ich mich schon dran erinnern. unter der Woche immer keine Kohlenhydrate in der Woche Vollgas, scheiße essen ordentlich Wasser ziehen, guten Pump das stimmt nicht funktioniert, heißt Körperfett ging nicht so weit runter ich habe einfach keinen Dampf gehabt Körperfett ging schon runter, aber unter der Woche das war eine Katastrophe also Montagdienstag ging noch durch den Fresstag und dann Leistungsabfall, tödlich das hat einfach nicht funktioniert Da habe ich auch so ein Forum rumgelesen und die meisten haben gesagt, das kann funktionieren bei Mädels, die wenig Muskelmasse haben, wenn du ein bisschen Muskelmasse, ein bisschen Power wirst, funktioniert das nicht so gut.

Dann war das Ding für mich erledigt. Wie lange hast du es gemacht? Schon länger, bestimmt vier, fünf Monate habe ich es schon probiert. Dabei geblieben.

Und dann erste Massephase? Erste Massephase habe ich dann nach dem Buch Leistungsernährung für Kraftsportler von Christian Blüben irgendwas da die Pläne gemacht. Da habe ich dann Massephase, bin ich ein bisschen dicker geworden. Und dann habe ich da auch mit dem, mit den Formeln, wo da drin sind und die Ernährungsform meine erste richtige Diät gestartet, wo ich dann auch sogar ein bisschen Bauchmuskeln hatte und gar nicht so schlecht aussah.

Da habe ich dann auch ein paar Fotos gemacht. Und die habe ich damals... Hast du die Fotos noch? Müsste ich gucken.

Die habe ich noch nie gesehen. Ich wäre interessiert. Weil ich auch noch haare.

Erste Bodybuilding-Wettkämpfe und Vorbereitung

2007 war dann der erste Beugebettung. Da war der erste Wettkampf, ja. Da bin ich auch durch den Kaschen dazugekommen. weil da habe ich dann Bilder in das Forum hochgestellt, wo ich ein bisschen in Shape war und da hat er gemeint, ich soll mich bei ihm melden und das weiß ich noch. Dann hat er gesagt, naja, sieht nicht schlecht aus, ich soll ihn mal besuchen.

Dann bin ich mit einem Kumpel ein paar Wochen später nach Bochum gefahren. Er kommt von da oben. Ja, ja, ursprünglich aus Bochum. Carsten Pfützenreude, der war der, der Pitforce entwickelt hat.

Genau. Jetzt lebt er auf den Kanaren, richtig? Ja, die sind jetzt aber gerade wieder da, weil seine Frau leider Krebs hat. Okay. im Krankenhaus.

Und da war das so ein Kellergym und ich laufe da rein und ich habe bloß gewusst, seine Frau ist IFB-Pro-Bodybuilderin. Ich konnte mir aber damals nichts darunter vorstellen. Und ich laufe da rein und sehe die trainieren. Die war ja auch zweifache deutsche Meister in den Bankdrücken.

Dementsprechend Gewichte bewegt. Und da habe ich schon gedacht, toll, ich habe jetzt schon keine Lust mehr. Und da habe ich den Karsten dann kennengelernt, der mich dann durch so ein Training geführt und dann musste ich eine Badehose anziehen und mitten im Gym, wo alle Mitglieder außen rumlaufen, hinstellen und er hat mich dann angeguckt und dann hat er damals gesagt, okay, das sieht gut aus. Ich hätte das Zeug auf die Bühne, denkt er.

Dann habe ich gefragt, wann geht die 8 los? Ja, morgen. Und so ging das Ganze dann halt los. Was hast du damals gewonnen?

Da war ich noch Männer, Männer 2, also bis 80 Kilo. Wir haben zuerst gedacht, ich verliere sogar noch mehr Gewicht, aber hat dann doch für die 2 reichert, ich glaube mit 76, 77, sowas ungefähr. war ich vom Gewicht her, also war nicht so viel übrig. Bisschen dünner. Bisschen dünner, bisschen dünner.

Aber hat gut funktioniert. Also in Württembergischer war ich Zweiter, NRW war ich Zweiter und ich durfte dann sogar auf die Deutsche zur Quali. Cool. Wie war die erste Wettkampfvorbereitung?

Hat richtig schön Oldschool vom Kasten halt. Wenig Essen. Wenig Essen, viel Cardio, morgens immer Cardio. Jeden Tag?

Sechs Tage lieber. Am Ende hat sie immer erhöht. wenn er in der Wettkampf kam, desto mehr Cardio Stunde am Schluss war es eine Stunde jeden Tag Posing Training natürlich was nicht so geklappt hat Wenn ich das immer alleine gemacht habe, oder meistens, und dann, ja, das wurde auch öfters kritisiert bei den Wettkämpfen, meine ersten paar, da sind ein bisschen krumm und schräg auf der Bühne standen, aber, ja. War nicht so einfach. Essen?

Essen, viel Fleisch, viel Gemüse, bisschen Kohlenhydrate. Kein Fett. Relativ wenig Fett, ja. Wie lange ging es?

Drei Monate? Das ging drei Monate ungefähr, genau. Und dann direkt in der Männerzwelle recht gute Ergebnisse, zweiter Baden-Württemberg, zweiter NRW. Ja.

Und für Deutsche qualifiziert. Ja, genau. Da war ich aber nicht unter den Top 6. Platz weiß ich nicht mehr genau, aber es war auf jeden Fall nicht Finale.

Ich weiß noch, bei der Württembergischen durfte ich dann am Wettkampftag so einen kleinen Brownie essen, so einen abgepackten, beste Brownie jemals in meinem Leben. Mehr gab es nicht? Nein, durfte ich schon ein bisschen Süßzeug, aber das war das Erste, was ich essen durfte, das war dann schon wow. Explosion im Mund.

Wie sah dein Training damals aus? Filosplit und Und ja, wie gesagt, nach dem Pit Force. Also auch viel Grundübungen. Kniebeugen waren fast immer drin.

Rücken war oft Kreuzheben drin, Klimmzüge. Bankdrücken. Und dann hat es sich gepackt und ab da? Ab da wollte ich noch mehr Wettkämpfe, noch mehr machen.

Wir waren halt ein gutes Team. Da war noch Peter Bärs, kennt vielleicht auch der eine oder andere. Wie gehört, wer ist das? NRW, der ist sogar Weltmeister geworden jetzt bei den Senioren.

Ja, auch Monster. Der war damals im Team dabei. dann Marc, der sah aus wie Hulk oder sieht noch aus wie Hulk. Bestimmt über 1,90m groß, riesig breit. Und dann noch Armin Memmich, der war natural.

Wir waren immer so ein Team beim Karsten. Ja, war cool. Coole Zeit, verrückt damals. Ich bin damals zum Training nach Bochum gefahren, hab da trainiert, essen und wieder heimgefahren.

Wie oft? Nicht so oft. Vier, fünf Mal oder so schon. aber, ja. Sechs Stunden Auto?

Ja. Was war es damals? Anderthalb Stunden Training? Stunde?

Sowas, ja. Dann essen und dann wieder heimfahren. Ja, am Wochenende. Ich wüsste nicht, wie wir das heute noch schaffen.

Ich weiß noch, nach der NRW-Meisterschaft, da bin ich hochgefahren, hab dann beim Peter Schlafen können. Den nächsten Tag war Wettkampf, dann hab ich noch gegessen und dann bin ich um zwölf Uhr nachts noch heimgefahren. Würde ich heute auch nicht mehr machen. Und damals hat es mir nichts, da hab ich irgendwie gebrannt nach den Wettk da war mir alles egal Und danach mehr essen mehr trainieren Ja ja Deutlich mehr schwer geworden Gerade durch das Pit Force, weil mich Karschen und mehr unter die Fittiche nahm.

Trainerwechsel zu Erich Beil

Und bei der zweiten Wettkampfsaison, da stand ich wieder ein bisschen krumm auf der Bühne, wie immer. Weil ich hatte damals zwar einen Coach im Studio, der mir das ein bisschen gezeigt, aber der war zu nett. Das war damals der Fitnessstudio im Haber, wo ich trainiert habe, Gott Konzelmann hieß er, ist auch leider schon verstorben und er war auch im Schwergewicht, hat immer gesagt, sieh gut aus sieh gut aus und die haben so krumm und schief da und habe mich da bei der zweiten Saison Erich Beil angesprochen habe gemeint, alles gut, aber irgendwie, das läuft so nicht mit dem Posen und da bin ich einen Tag vor der Deutschen bei ihm vorbei, dann haben wir das Posing nochmal gemacht und dann danach habe ich dann die Zusammenarbeit so mit dem Erich angefangen Erich ist auch Stuttgarter Legende.

War auch bei Weltmeisterschaft Zweiter. Zweiter, Europameisterschaft Zweiter, ja. Weltmeisterschaft war das, man war so 15 Jahre her, oder? Sowas ungefähr, ja.

Und auch Powerhouse Ludwigsburg. Genau, eigenes Oldschool-Hardcore-Studio. Richtig schön. Das heißt, du kennst auch Erich seit 10 Jahren jetzt?

Mindestens, ja. Wenn du jetzt zurückdenkst, an die Anfangszeit mit dem Training, an die ersten Wettkämpfe und du dem Sven von damals einen Rat mitgeben würdest, was wäre so das eine? Progressiver trainieren und mehr essen. Ich hatte früher ein bisschen Angst.

Ja, das war schon so ein bisschen. Ich habe zwar gegessen, da bin ich dick geworden. Okay, wir müssen ein bisschen aufpassen. Und halt dieses Progressive, diese Steigerung, diese Schwere, das hat ein bisschen gefehlt.

Da war eher alles so ein bisschen, wie soll ich sagen, ein Instinktprinzip, Pump muss da sein und dann ist es gut. Das Training war nicht so schwer wie jetzt. Also viel mehr Wiederholung, viel mehr auf Pump eben. Diese schweren Erhalten, die haben halt ein bisschen gefehlt.

Schwere Gewichte machen, schwere Muskeln. Ja, das stimmt. Und dann, wie ging es weiter? Dann die nächsten Wettkämpfe hier gemacht?

Genau, mit dem Erich zusammen. Ernährung ein bisschen. Natürlich, da Erich viel näher war, konnte ich dann Vorbereitungen jede Woche zu ihm. Also es war viel, viel angenehmer, weil er viel mehr die Feinabstimmung machen konnte und hat es schon deutlich besser funktioniert alles Dann ging es dann auch so mit der Masse langsam nach oben Also jetzt kratze ich ja an der Marke von 90 Kilo Wahrscheinlich werde ich es nächste Saison nicht mehr schaffen, unter 90 zu kommen.

Schätze ich mal, ja. Also gerade auf der Bühne 90. Genau, genau. Wahrscheinlich auch in Off-Season jetzt mit niedrigstem Körperfett. mit dem Gewicht, ich war schon mal auf 110, aber das sage ich deutlich.

Ein bisschen mehr Hefeteig. Ja, das sage ich deutlich verder aus.

Beginn der Zusammenarbeit mit Wolfgang Unsöld (YPSI)

Und dann der nächste Schritt waren wir, 2015. Genau, da ging es darum, da habe ich mir überlegt, im Studio nebenher zu arbeiten, einen Trainerschein zu machen. Und da habe ich mit Erik drüber gesprochen, der hat gemeint, diese Trainer-B-Lizenzen, das ist nicht so das Wahre. Meistige weiß ich eh schon, durch die Bücher, da werde ich nichts Neues kennenlernen und ich soll zu dir gehen.

Dann habe ich damals das erste Seminar über das Programmdesign, wo ich besucht habe und da habe ich noch gedacht, das kann nicht funktionieren. Zweier Splint, so wenig Wiederholung, wie soll denn das gehen? Und da gab es, glaube ich, die vorgefertigten Pläne von einem, ich weiß nicht, wie vorhin das war, ich glaube 16 oder für 16 Wochen irgendwie sowas. Und da habe ich einfach die Pläne durchgezogen in meiner Vorbereitung, weil Erich gesagt hat, mach einfach mal, wir gucken, was passiert.

Und dann hat es so gut geklappt und dann habe ich halt die anderen Seminare gebucht und dann die Betreuung bei dir.

Trainingsphilosophie: Volumen, Kraft und Fortschritt

Ich habe davor noch nie mit so wenig Volumen, also wenig Volumen war damals, bevor ich bei dir war, sechs Wiederholungen war es wenig. Jetzt ist sechs Wiederholungen schon fast wie Cardio. Da gab es auch eine oder andere Phase in den letzten Vorbereitungen, wo du über sechs Wiederholungen froh gewesen wärst. Ja.

In den letzten Plänen waren achtmal acht Kniebeugen mit 90 Sekunden. Ja, das war nicht so schön. Das ist immer weit entfernt von. Ja.

Was ich auch gerne mache, ist am Anfang eine vollständige Pause und wenige Wiederholungen, um so ein bisschen eine Basis zu schaffen an Kraft. Und dann, je höher die Kraft und je fortgeschrittene Kunde, desto mehr wieder die höheren Wiederholungen, mehr Volumen, kurze Pausen. So als ich Supersets, die Giant-Sets, die haben wir auch jetzt die letzten zwei, sogar drei Jahre gemacht ja letzten drei jahre sogar eine vorbereitung haben wir eigentlich immer solche setze drin gehabt das hei vom vierer split davor war der unterschiede dass du auf den 2er Split gegangen bist 2er Deutlich mehr Fokus auf Kraft in den Grund Ja genau Beste Kreuzheben war 2,80 vom Boden. 2,80 war das, ja.

Und Bankdrücken jetzt 140. Nahtoderfahrung. Was interessant ist, ist ja trotzdem ein 112,8, den du jetzt wiegst, machst du ja trotzdem noch Klimmzüge mit 35 Kilo Zusatzgewicht. Ja.

Das ist auch, wie viele Bodybuilder machen Klimmzüge? Wie viele Bodybuilder machen Klimmzüge mit vollem Bewegungsradius? Und Zusatzgewicht. Und wie viele machen dann noch Zusatzgewicht?

Ja, das stimmt. Deine Rückenentwicklung ist einer der Aspekte, wo ich sage, okay, da hast du den größten Fortschritt gemacht in den letzten fünf Jahren. Gerade der Fokus auf die Klimmzüge und das Kreuzheben. Da mich auch viele, also muss ich auch sagen, bei den Wettkämpfen habe ich auch manchmal angesprochen, wie ich das mit dem Rücken gemacht habe.

Was für geheime Übungen, sodass ich da besser geworden bin. und ja, Antwort ist tatsächlich Fokus auf Klimmzüge. Glaubt man zwar nicht, aber es war sehr, sehr wenig Lattzug drin. Vielleicht ein, zwei Pläne, das war's in einem Jahr. Und sonst war ich nur Klimmzüge und Kreuzheben.

Was ist die Grundübung, die du am liebsten machst? Kreuzheben macht dir am meisten Spaß. Kniebeuge? Kniebeuge, ja, aber Kreuzheben ist mir lieber.

Am besten zwölf Sätze, ein bis drei Wiederholungen, Vier Minuten Pause dazwischen ist. Das ist angenehm.

Ernährungsstrategie und Kalorienzufuhr

Das Essen hast du ja mittlerweile auch geändert. Was ich immer ganz interessant finde, ich hatte ja von ein paar Monaten Matthias Botthof im Podcast und als er dann erzählt hat, dass er elf Jahre am Stück, zwei Kilo Fleisch am Tag, 30 Eier plus den Shake, das war dann schon für den einen oder anderen, da habe ich Feedback danach bekommen, das ist ja schon viel Essen. Ja, also Essen muss ich auch sagen, ich esse deutlich mehr wie vorher. seitdem ich bei dir bin, viel, viel mehr. Und ich bin nicht fetter geworden, sondern habe eher mehr Muskulatur aufgebaut und Kraft.

Mehr Essen ist wahrscheinlich einer der missverstandensten Aspekte des Krafttrainings vom Muskelaufbau und vom Bodybuilding. Wie viel gegessen werden muss, die absolute Mehrheit unterschätzt es. Und für die wenigsten ist es auch noch einfach, sondern Essen ist Business, runter damit. Also für mich ist es auch Essen, Arbeit, Training ist Spaß.

Das ist doch nicht so. Wenn ich normal ist, bin ich ja auch bei 5.100, manchmal 6.000 Kalorien und das ist dann schon ein bisschen stopfen.

Tagesablauf: Arbeit, Training und Meal Prep

Wie sieht so ein Tag aus? Was ist denn zum Frühstück? Also Frühstück normal öfters mal entweder Eier, das sind schon manchmal zwölf Stück, 14 Stück je nachdem, 500 Gramm Hack oder Hamburger Patties oder sowas. Also viel totes Tier und dann entweder Nüsse, Sonnenblumenkanne, sowas dazu.

Und dann tagsüber habe ich dann meine drei Portionen für die Arbeit. Da habe ich vom Prinzip immer basic verschiedene Gemüsesachen. Ein bisschen Olivenöl, da nehme ich Nüsse mit. Und dann habe ich in weder pro Portion 250 bis 300 Gramm Geflügel, also Pute oder Hähnchen oder halt Fisch.

Das ist quasi drei Mahlzeiten während der Arbeit. Was interessant ist, über die letzten Jahre mit deinen Bildern, da bist du auch etwas bekannter worden für die, die mich folgen. Und mehr als einmal kamen, ja Sven, der macht das ja hauptberuflich. wenn ich die Zeit hätte und so viel trainieren könnte wie er dann würde ich auch so aussehen aber du arbeitest tatsächlich ja, ich arbeite voll also ich habe 35 Stunden Vertrag gut im Büro muss ich dazu sagen ein Chef sagt da auch nichts wenn ich während der Arbeit ab und zu was esse, einen Snack nehme und ich arbeite ja noch nebenher im Studio also Arbeit ist nicht so nicht mein Hauptberuf der Sportleiter ich habe genug Arbeit nebenher Das heißt, tagsüber Büro und dann am Abend noch ein paar Mal die Woche im Studio als Trainer.

Zweimal sowas, ja. Das heißt, drei Mahlzeiten tagsüber. Genau, dann kommt ja normalerweise diese Mahlzeit vor dem Training, wo ich ein paar Carbs nehmen, dann kommt noch ein Shake, dann geht es ab ins Training. Was trinkst du für einen Shake vor dem Training?

Im Moment sind es 50 Gramm Malto mit so 20 Gramm Aminos. dann während dem Training habe ich dann nochmal nochmal 50 Gramm plus Aminos und nach dem Training dann 200 Gramm Malto plus ein Whey Shake und der Shake ist nicht dein Abendessen, danach gibt es nochmal was nein, danach kommt noch 300 Milliliter Traubensaft und dann nochmal eine große Portion Essen mit Fleisch, Geflügel meistens oder Fisch, irgendwas leichtes wie viel trainierst du? 17 Uhr, 17.30 Uhr du bist zu Hause, bist du auf 19 19, 19, 19, 19. Je nachdem, dann wird gekocht, vorgekocht und dann ist der Tag auch schon fast vorbei Das hei du kochst einmal am Tag am Abend f die n Mahlzeiten und halt am morgens das Fr noch ein bisschen zu bereiten Ja genau Fr mache ich frisch aber den Rest mache ich mal abends zuvor weil sonst reicht mir die Zeit nicht Das ist auch so ein bisschen viele denken wenn ich so oft teste dann muss ich ja ständig kochen, haben mit ein bisschen Organisation.

Das geht, das macht ja jeder Bodybuilder eigentlich so, das funktioniert dann schon. Und als motivierter Sportler, sowas wie Eiscreme, Kekse. Das gibt es schon ab und zu. Ben und Jerry Eis. so.

Meine Schwachstelle esse ich oft. Aber auch wenn ich mal unterwegs bin und ich Hunger habe, dann esse ich auch mal einen Döner oder sowas. Das ist schon nicht regelmäßig, aber rutscht ab und zu rein. Pflegentlich.

Und dann abends schlafen? Wann geht's dir pennen? Ich schau immer so um elf, sowas. Wenn alles gut klappt um elf.

Und dann schläfst du bis sieben? Nee, sechs. 6 Uhr ungefähr, ja. Guter Schlaf, dein Schlaf hat sich auch entwickelt in den letzten... Schlaf ist deutlich besser geworden, ja.

Was ja auch offenbar immer noch unterschätzt ist für... Wer größer werden will, wird größer im Schlaf. Ja, also ich morg auch... Gut, mit 18, 19 habe ich noch den Schlafdefizit nicht so gemerkt, Wochenende Party und so.

Vier Stunden Schlaf im Training lief. Wenn ich das jetzt machen würde, würde das Training definitiv nicht mehr so laufen. Also ich mocke das dann schon, wenn ich wenig schlafe, dann läuft mein Training nicht so gut.

Cardiostrategien in der Off-Season vs. Vorbereitung

Wie sieht es aus mit Cardio? Ich weiß nicht genau, was das ist. Nein, also Cardio Off-Season mache ich gar nicht. Ich habe eher das Problem, dass ich das Essen reinkriege, dass ich ein bisschen Masse draufkriege.

Wenn ich dann noch Cardio mache, dann müsste ich ja noch mehr essen, das würde nicht funktionieren. Ich kann mich erinnern, eine Vorbereitung, als du die Vorbereitung gestartet hast in der Hefeteigform, Da waren es sechsmal die Woche Intervalltraining. Ja. Und jetzt die letzte Vorbereitung war dein Cardio, spazieren gehen.

Ja, genau. Lockeres Laufen, ja. Genau. Das heißt, Körperfett niedriger halten war auch ein Unterschied in den letzten paar Jahren.

Ja, deutlich besser.

Spezifische Trainingsmethoden: Doggcrapp und Giant Sets

Wenn du so zurückdenkst von allen Trainingsprogrammen, du hast gemeint, Kniebeuge, Kreuzheben, 12x1 bis 3, das ist ja ganz oben auf der Liste. Das war ganz oben weil ich da durch das Programm auch mein Rekord mit den 280 geschafft habe Deswegen hat es so Spa gemacht Und das Stockrap finde ich gut Das macht mir auch riesig Spa Was ja auch relativ ist zu den Pit Force Genau Relativ Gro pro Satz aber wenig Volumen insgesamt. Ja. Das ist aber relativ einfach von zu erholen.

Doggrap DCRP, Doggrap Rest Pause. Im Endeffekt nimmst du ein Gewicht, machst 8 bis 12 Wiederholungen zum Maximum. Dann machst du 10, 15 Sekunden Pause mit dem gleichen Gewicht nochmal, wie viel Wiederholung wie geht, so 2 bis 6. Dann nochmal 10-15 Sekunden Pause und dann nochmal so eine Wiederholung wie geht und dann ist jedes Training entweder Gewicht hoch oder Wiederholung hoch.

Was ist ganz oben auf deiner Liste von Programmen, die du nie wieder machen musst? 10x10 mag ich nicht so bei Knie-Wohling. 10x10 mit 3 Minuten? Bei 3 Minuten ist es okay. Wenn es bei 2 Minuten, wir hatten das mal mit 2 Minuten, da war das dann nicht mehr so okay. Also die Minute Pause, wo der Fett ist schon mächtig.

Ja, danach fühlt sich das gut an. Extrem hoch Pump in den Beinen, da können wir kaum laufen. Aber während dem Training ist es schon verdammt hart. Die ersten zwei, drei Sätze sind so, das ist alles.

Und dann fängt das Ding an zu rollen. Die letzten ein, zwei Sätze geht so ums Überleben sozusagen. Das ist dann alles andere wie angenehm. Das heißt, German Volume Training 10x10 machst du noch ungerner als Giant Sets?

Ja. Okay. Das ist mir auch neu. Ich hatte mich, als ich jetzt im Februar in der Dombrei war, mit meinem Kollegen Juan Carlos, der hat ja relativ lange Giant-Sets gemacht.

Unter anderem Milos Sarcev, der der große Beführer der Giant-Sets ist, von diesen vielen Sätzen direkt in Folge ohne Pause, fast ein Jahr lang trainiert. Und wir haben uns auch darüber unterhalten. Und dann war auch so meine Frage, Giant-Sets aktuell in deinem Training, sie sind nicht mehr drin. Ich habe damals wahnsinnig gute Ergebnisse gehabt.

Er war damals bei Mr. Universe, was ja so im Amateur-Bodybuilding-Bereich der Wettkampf ist, war er mit 44, war er noch in der Top 8 und alle anderen vor ihm waren Anfang 20. Und er hat dann noch in richtig guter Form aufgelaufen und da war definitiv beste Form ever und das ganze Giant-Sat-Training, teilweise 15, 20 Übungen in Folge ohne Pause, gerade für Beine ist es, die Lunge brennt. Und dann sein Punkt war, er will nie wieder in seinem Leben auch nur eindringlich seine Giant-Sets machen.

Er hat es knappes Jahr am St gemacht und es war so hat wunderbar funktioniert Es gibt auch noch Leute die sich die Muskeln aufbauen wollen und das Ganze ernst nehmen Aber er selber, der einzige Zeitpunkt, wo er sich vorstellen kann, jemals wieder Giant-Sets zu machen, ist, für den Fall, dass er sich entscheidet, mit jetzt mittlerweile 51 nochmal irgendeinen Bodybuilding-Wettkampf mitzumachen, dann kann man sich das vorstellen, ansonsten keine Chance, jemals wieder auch nur eine Einheit Giantsets zu machen. Also so Giantsets habe ich ja nur einmal gemacht, wo eine Healer. Da waren es auch zwölf Minuten Arme am Stück.

Genau, ein Satz waren zwölf Minuten am Stück Arme. Aber das ist schon was ganz Besonderes, wenn du es noch nie gemacht hast. Das war schon krass. Also da, wir haben die Arme noch nie in meinem Leben so wehgetan.

Das hat wie so ein Krippeln. Die waren, hat sich teilweise taub angefühlt, also ganz, ganz komisch. Massiver Wachstumsreiz. Aber ich bin ja, wie du weißt, ich bin ein großer Fan von Giant Zets als fortgeschrittene Methode für Hypertrophie.

Und auch gerade Milos Saarchev, der ehemalige Profi-Bodybuilder, der das Ganze popularisiert, der hat ja auch einige Ergebnisse, Nachweise via Fotos, Unterschiede durch Giant Zet Training. wo vor allem, was mich begeistert ist, wenn es so nicht diese Elite Bodybuilding-Genetik, sondern mehr so durchschnittliche Genetik auf Bodybuilding-Niveau und wir dann trotzdem hinbekommen, dass da tatsächliche Fortschritte da sind, also nachweisbare Fortschritte. Das gibt es ja doch gerade in diesem Bodybuilding-Training und Bodybuilding-Vorbereitung recht selten. Ja, das stimmt schon. Einige Beispiele, die da hat, wo da Leute auch durch so ein Giant-Set durchcoacht.

Was man auch sagen muss, du brauchst den entsprechenden Trainer, der dich durch so ein Giant-Set durchcoacht. Jeder, der hat der Überzeugung, dass er sich selber da durchtrainiert. Das wird nicht passieren. Da braucht schon jemanden, wo eine Peitsche schwingt.

Also ich habe das zum ersten Mal von Milusch gesehen, diese DVD von Dennis Wolf. Hunger-Werke Wolf. Ja, genau. Und da habe ich das zum ersten Mal gesehen und gedacht, okay, DVD gekauft, angeguckt. okay das war's.

Also ich habe schon gar nicht versucht das überhaupt nachzumachen. Das war mir schon ein bisschen zu viel. Und man braucht natürlich auch wenn du 18 Übungen in Folge machst, dann kannst du ja nicht mit einem Stapel von 18 Handtüchern kommen und abends um 18 Uhr ins Studio einlaufen und erstmal Handtücher verteilen und dann 18 Maschinen besetzen. im Gym, das das möglich macht oder hat ein paar weniger Sätze und dann eine entsprechende Planung, sodass das ganz gut funktioniert. Von den Giant-Sets, welche fandest du am angenehmsten?

Welche Muskelgruppe? Also ich habe ja nur Arme gemacht damals. Ein bisschen Oberkörper hast du auch schon gemacht? Ein bisschen war dabei, aber ja.

Beine sind ja für dich nicht so notwendig. Kleine Oberschenkel hast du keine? Nee. Das heißt, für Beine haben wir es nie gemacht, weil nicht notwendig, aber halt für Oberkörper, vor allem für Arme.

Dass die ein bisschen wachsen. Das haben wir dann aber auch gesehen in der Vorbereitung, wo wir das dann ein paar Wochen mal gemacht haben, da ging das dann schon. In Kombination mit recht viel Kohlenhydraten. Jetzt hast du ja 50 Gramm vorher, 50 Gramm während und 200 danach.

Wenn ich mich richtig erinnere, war es damals ein Tick mehr. Ja, 75, 75, 300, so um den Drehung. Genau. Ja, das hat dann schon mal 54 Gramm Kohlenhydrate in Form von einem Shake rund ums Training.

Plus dann den Reis, nochmal 150. Ja, ich glaube 150 waren es damals. Und dann danach nochmal den Reis, was auch 200 waren, 250. Da bist du ganz schnell bei 750 Gramm Kohlenhydrate nur rund ums Training.

Das ist eine große Tankfüllung. Das einzige Mal, wo wir das übertroffen haben, war bei diesem Messenstern Scholliday. Mit zwei Shakes an zwei. Da durfte ich dann über 1,2 Kilo, waren das glaube ich sogar, in Kohlenhydraten.

Das war auch richtig heftig. Das hört sich nach Arbeit an. Ja, das war auch Arbeit. Für alle, die wenig Kohlenhydrate essen und denken, so viel Kohlenhydrate essen, super.

Nein, das sagen immer ganz viele. Das ist ja voll gut, kannst voll viel essen und voll top, würde ich auch können. Aber viel essen können, viel essen müssen, das ist immer so ein bisschen Unterschied. Wenn ich halt aufbauen will, ich muss es halt einfach essen, das ist dann schon ein bisschen Arbeit.

Das ist ja nicht so außerhalb von der Komfortzone.

Entwicklung der Bodybuilding-Klassen und der Industrie

Hast du schon mal gezählt, wie viele Bodybuilding-Wettkämpfe du insgesamt gemacht hast? Nee, nee, nee, noch nicht. Wir müssen bestimmt auf jeden Fall 15, sogar ein bisschen mehr als 17, sowas schätze ich jetzt mal. Bodybuilding-Wettkämpfe haben sich auch in den letzten 10, 15 Jahren, seit ich das Ganze ein bisschen beobachte, deutlich ge Man ist ja auch so gef vor allem in Relation deutlich weniger Bodybuilder und deutlich mehr diese Classic Bodybuilding Muscle Model Men Physik Diese Klassen sozusagen, ja, das ist schon so.

Deutlich steuer geworden. Also wo ich angefangen habe, da gab es Classic Bodybuilding schon, dann gab es die Bodybuilding Klasse und das war es für die Männer, mehr gibt es gar nicht. Und damals haben dann erstmal die Bikini Klasse bei den Frauen eingeführt. jetzt hast du teilweise Bikini-Wettkämpfe mit 60, 70, 80 Mädels ja, sehr sehr sehr viele wie ist das, wie hast du das wahrgenommen die letzten 17 Jahre bei den Wettkämpfen weil du hast im Endeffekt Wettkämpfe von damals gemacht wo es Classic Bodybuilding und Bodybuilding gab bis hin jetzt, wie viele Kategorien gibt es je nach Verband also ja, Verband unterschiedlich, aber ich schätze mal allein bei Männern sind es 1, 2, 3, 4 Es wird dann auch unterschieden von der Größe her, vom Gewicht her.

Keine Ahnung, ich schätze mal jetzt über 10, denke ich schon. Also wenn du Bodybuilding Männer 1, 2, 3, 4, 5, dann hast du schon 5 Klassen. Dann kommt noch Physik, gibt es verschiedene Klassen. Dann Classic Bodybuilding, schon ein paar Klassen.

Und bei den Frauen ist auch viel mehr geworden. Ja, wobei Frauen Bodybuilding ja wegfiel. Wollen sie jetzt auch wieder einführen, anscheinend international. Also beim Mr.

Olympia. Soll es es wieder sowas geben? Warum? Die Nachfrage?

Wings of Strange hat wohl den Olympia gekauft jetzt, so als Organisator. Kenn ich gar nicht, was ist das? Irgendeine Organisation und die machen vornehmlich, haben die früher Frauenbodybuilding-Wettkämpfe gemacht und die wollen jetzt wohl wieder einführen, dass es wieder Frauenbodybuilding gibt. Krass.

Eindrucksvolle Profi-Bodybuilder und Live-Begegnungen

Ich habe vor ein paar Jahren Vortrag erhalten in Hawaii und da ich der Weg von Stuttgart, der nach Honolulu ein bisschen länger ist, habe ich einen Stopover gemacht in Los Angeles und habe da zwei Tage quasi kurz Pause gemacht und habe dann zweimal am Tag in Gold's Gym trainiert und dann direkt am ersten Trainingstag ist da eine Frau reingelaufen. Nach einem Weilchen nachdenken hat sich herausgestellt, das ist Iris Kyle. Diese mehrfache, wie oft hat die Mrs. Olympia gewonnen?

Sechs, achtmal, sowas, keine Ahnung. Ja, auf jeden Fall. Häufig. Das war live das erste mal so einen großen bodybuilder zu sehen ich weiß das erste mal habe ich bodybuilder gesehen da war ich 10 11 klasse der war damals 100 kilo das erste mal der riesig Das erste Mal so etwas live zu sehen dachte ich wow ein gro Mensch Das erste Mal so einen Strongman zu sehen mit seinen 2 Metern und 160 Kilo, war dann auf der Fieber.

Und definitiv einer der Momente, wo ich es gesehen habe und dachte, wow, das ist Alien von einer anderen Welt. war Iris Kyle, die auch ein guter Meter 70, 90 Kilo, Körperfett 0,01 Prozent, also nicht existent, die war da, mit Hide Tadayamagishi, der erfolgreichsten asiatischen Bodybuilder und auch ihr Freund, zumindest zu dem Zeitpunkt, und der startet in dieser 90 Kilo Klasse, was ist das, 212? 212, glaube ich. 212 Klasse, Das heißt, er läuft auch rum mit gut 100 Kilo, 110 Kilo. Er sah leicht klein aus gegenüber ihr. Er sah auch leicht fett aus gegenüber ihr. Also wirklich, wenn du die beiden nebeneinander gesehen hast, sie haben auch mit gleichen Gewichten getrainiert.

Sie war Muskelentwicklung. So was live bei einem Mann, ich kann mich nicht erinnern. Also die Muskeldefinition, die Unterschiede zwischen den einzelnen Ellbogenbeugern, Trizeps, Schulter, Unterarme, das war... harte Einschnitte. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich so mal live irgendwo bei einem Mann gesehen habe.

Okay, ja, ich habe die leider noch nie live gesehen. Bei mir war das mal so ein Ereignis, wo ich der Coleman, wo der noch aktiv war, das weiß noch, da war ich da als ein bisschen Kumpel auf der FIBO und mir stand so vor der Showbühne und der läuft von hinten an uns vorbei. Und das war auch so ein Ding, Mund auf und guckt, da habe ich mir gedacht, was ist denn das? Wie kann so ein Mensch aussehen?

Wenn der Lat schon an den Seiten, das sieht aus, als wenn der runterhängt. Und die Beine, da war ich auch kurz, boah, okay, mehr geht nicht. Einer von den Momenten, ich hatte über zehn Jahre her, da hatte ich Dennis James mal getroffen. Das war bei so einem Seminar, das er da gegeben hat.

Das war damals ganz lustig. Da war dann irgendwie zwei Stunden Fragestellen und danach gab es ein riesen Buffet mit Fleisch, Kartoffeln und so weiter. Und da war ich da dort, das war ganz unterhaltsam und der war dazwischen Wettkämpfer, der hat 100 Kilo gewogen. Das war recht unspächergelehr.

Und ein paar Jahre später, einer der wenigen bodybuilding kämpfe die ich mir jemals live angeschaut habe das war baden württembergische meisterschaft hat Trainerkollege hat da mitgemacht beim classic bodybuilding n dahin und da war da dennis james gast posing und dann hat er wohl da seine 270 Pfund an dem Tag gehabt 121 Kilo auf auch einen guten Meter 70 Ich habe den gesehen und dachte, ey, das ist ein Luftballon. Und dann habe ich kurz überlegt, wenn er jetzt 270 ist und er teilweise über 300 Pfund gewogen hat, also nochmal 15 Kilo mehr, wie sieht er aus mit 140 Kilo? und diese 121 Kilo auf 1,70 Meter. 1,70 Meter plus minus.

Das war auch so ein Moment in seinem Trainingsanzug, ich kann mich jetzt noch erinnern, lange Hose, lange Jacke und es war einfach nur alles rund und riesig. Das denke ich mir. Kai Green war auch ziemlich beeindruckend auf der FIBO oder Maradax. Ich war zweimal auf der FIBO, das ist beides mal gut 10 Jahre her.

Einmal an offenen Tagen und dann, als ich dann im Fitnessstudio gearbeitet habe, dann einmal an diesem Donnerstag, Freitag, großen Unterschieds hat es nicht gemacht. Damals war es eine ziemliche Freakshow und das, was ich die letzten Jahre beobachtet habe, ist das nicht weniger geworden. Ich kann mich nur erinnern, Phil Heath gesehen zu haben, der damals noch, was hat er damals noch gewogen, keine Ahnung, gut 100 Kilo und da habe ich daneben gestanden und dachte, boah, ist der klein. Insgesamt einen dicken Arm hat er gehabt, Aber darüber hinaus, der war dann so komplett unspektakulär.

Das war dann live so, hat mich irgendwie im Gegensatz zu vielen anderen, wo ich dachte, war das live so okay. Der hat dann auch über die Jahre ein klein bisschen Muskel aufgebaut. Ein bisschen, ja.

Die FIBO-Erfahrung und Fitness-Influencer

Warst du das letzte Mal bei der Fiebung? Das war vor zwei Jahren, relativ kurzfristig, weil da hatte Erich, ich glaube, Fahrräder gekauft und dann hat er gemeint, er will nicht alleine fahren, er hat keinen Bock, ob ich mitfahren will. Und dann sind wir halt da kurz hochgedüst. FIBO angeschaut, ja.

Und? Aber ich fand es früher deutlich besser. Mehr Shows, dann früher nicht. Der Showbühne, da war deutlich viel mehr los.

Ja? Meiner Meinung nach, ja. Gab es ja auch ein paar Jahre, wo die FIBO so zum Festel wurde, wo dann Wochen vorher schon die Tickets ausverkauft waren. Ja, wo, das war das eine Jahr, wo die ganzen Jungs wie Karl S. und so in der eigenen Halle waren.

Da war auch viel los. Ja, genau. Da war ich auch ein bisschen geschockt. Du läufst in die Halle rein, höllelos.

Da waren die größte Menschenansammlung überall. ...hundert schöne Leute auf der Bühne oben ohne und posten und denkst, so gut, so sehen die in meinem Studio jetzt auch aus. Ich kann das bis heute nicht so ganz verstehen, den Hype. Ich bin da eh immer leistungsorientiert als so. Für mich waren das nicht so die Typen, wo ich da unbedingt Autogramme haben wollte.

Ich hab die auch nicht alle gekannt und ich kenn die auch heute noch nicht so viele von denen. Das ist nicht so meins.

Bodybuilding-Medien: DVDs vs. modernes YouTube

Also im 2018 wahrscheinlich zwei Millionen mehr Follower als die meisten... Ja, sicherlich, ja. Meist ein Bodybuilder. Was ja dann auch zu einem lustigen Trend geführt hat, nachdem Markus Rühl sich so über die ganzen Fitness-YouTuber ausgelassen hat, ist er dann selber zum Fitness-YouTuber geworden.

Ja, stimmt. Und macht das ja auch ganz unterhaltsam. Also Markus Rühl war von den Bodybuilding-DVDs, die so in den Anfangszeiten des Trainings da so gab, Ronnie Coleman, Jay Cutler, da waren die als einzig Deutsche, was es groß gab. Da war Markus Rühl und Heiko Karlbach, der Berlin Wall.

Ja, genau. Ich auch noch, ja. Dann gab es irgendwann mal eine Dennis-Wolf-DVD, aber so zwischendrin war definitiv die Markus-Rühl-DVD nicht nur die eindrucksvollste und beeindruckendste, sondern definitiv auch nur der haltsamste. Meistens ist ja nur ein bisschen Essen, Training, Essen, Training, das war's.

Bei Markus ist halt viel private Sachen, wo du immer was zum Lachen hast. Das stimmt schon, ja. Er ist auch ein gutes Beispiel davon, wenn man sich das Ganze mal anschaut, wie er damals trainiert hat, um dieser Riese zu erwerben. Es war mehr Essen und nochmal mehr Essen und mehr Scheiben auf die Stange und nochmal mehr Scheiben auf die Stange.

Die Trainingsgewichte sind schon feucht. Ich glaube mit 240 Kilo oder so, Schrägbank oder Flachbank. Flachbank weiß ich, hat er 2,80 gedrückt von dem, was ich gehört habe. Er hat wohl Frontdrücken in der Multipresse gemacht mit 2,10.

Von Dennis James weiß ich, der hat Schrägbank drücken, 2,60 für 3 gemacht. Es gibt nicht viele Menschen auf dem Planeten, die jemals in den Bereich 260 auf der Schreckbank gedrückt haben. Ja, denke ich mir. Und die Trizeps, Schulter und Brustentwicklung hat dann da schon eine deutliche Sprache gesprochen.

Ich kann mich auch noch erinnern, in einem der Markus Rühl-Videos, das war auch so beeindruckend, hat er über eine Tonne Beinpresse gemacht ohne Kreuzband. Stimmt, ja. Also nach dem Motto, der Oberschenkel ist stark genug, braucht kein Kreuzband, das geht auch so. Ja stimmt also die Bodybuilding DVD Geschichte ist auch komplett verschwunden gibt es noch YouTube da h man auch nichts mehr Gibt es auch glaube ich gerade gar nichts mehr Habe ich früher auch immer viel gekauft.

Damals gab es ja nicht so großartig YouTube. Gerade diese Battle for Olympia finde ich ganz cool. Ich sage mal, als ich das verfolgt habe, jedes Jahr. Ja, genau, genau.

Da sehen die alle gut aus. Sind ja alle so vier bis eine Woche vorm Wettkampf. Alle in shape. Ja, natürlich schon krass. und lauter verschiedene Athleten.

Das gibt es nicht mal mehr als YouTube-Serie, oder? Ich weiß es nicht. Einzelne machen was, einzelne Sponsoren machen was. Aber so dieser Einblick, damals war es halt auch so, wie trainiert der jetzt?

Ja, genau. Und war dann schon interessant, dass halt doch diese plus minus 10, was waren es, 10, 12, 15, die es da immer gab, die haben dann doch scheinbar teilweise sehr, sehr anders trainiert. Das war das erste Mal, dass ich dieses DCRP, das Dogrep-Rest-Pause-Training gesehen habe, bei Dave Henry. Ja.

Der war auch in der DVD, dachte ich, okay, wie trainiert der? Der hat ja Riesengewichte bewegt, ich kann mich nicht erinnern, das war Hammer Strength Incline Press mit irgendwie 6, 7 Scheiben, 6, 7, 20er pro Seite. Auflage komplett voll. Der ist ja auch nicht wirklich groß.

Nee, der ist da 60. Ja. 60, 100 Kilo. Und dann da Riesengewichte, hat Curls gemacht, danach hat er ein DVD rausgebaut, hat Curls gemacht mit 42,5. Das war dann schon beeindruckend.

Diesen starken Bodybuilder gibt es auch nicht mehr wirklich. Das hat sich auch die letzten 10 Jahren hin entwickelt zu deutlich mehr Pumptraining. Ich denke, manche können das noch. Ich weiß noch, alte Trainingsclips von Rolly Winkler, der hat ja auch schon bei manchen Sachen richtig, richtig viel Gewicht gehabt.

Aber ich weiß nicht, wie der jetzt aktuell, ich verfolge das ehrlich gesagt nicht mehr so, wie der jetzt aktuell trainiert hat. Früher da auch richtig Dampf, gerade auch bei Kniebeugen und so. Der war auch einer von den starken Jungs. Oder ist einer von den starken Jungs.

Früher war das ja mehr oder weniger normal. Gerade wenn man sich das Oldschool-Bodybuilding anschaut, was auch gerne so eine Ära ist, die ich mir anschaue, was Trainingsmethodik angeht. Weil ich damals das Thema Trainingsmethodik, Trainingsplanung noch einen deutlich größeren Stellenwert hatte. Da sind wir nach und nach weniger geworden.

Und heute habe ich von dem, was ich so beobachte, oftmals so ein bisschen das Gefühl, da machen wir was machen und dann w es schon ja teilweise kommt es ein wirklich so ist schon so ja also wo ich auch von Phil Heath mal DVD angeschaut habe wo der so ein bisschen trainiert ein bisschen pusht ein bisschen Klimmz und so Und das war wirklich ein bisschen enttäuschend. Also da war nichts so bis zum Vollgas, gerade so wie Markus Rühe, viel Gewicht bis zum Ende. Nee, das war eher so ein bisschen auf die Uhr geguckt. Okay, ich habe nur eine Stunde Zeit, ein bisschen pumpen.

Oh, okay, das reicht für heute. Wenn die Genetik das mitmacht, dann reicht das. Am Ende vom Tag gibt es in jedem Studio diesen einen, der ziemlich scheiße trainiert, ziemlich scheiße isst und trotzdem recht gut aussieht. Und das sind halt dann quasi bei Mr.

Olympia die Top 10 auf der Welt, die dann halt trotzdem ein bisschen essen, ein bisschen trainieren. Und auch da, was Mr. Olympia mich immer fasziniert hat, ist der große Unterschied in Qualität zwischen Platz 1 und Platz 15. Das ist ja nicht eng beieinander.

Nee. Da ist da oben die Eins, dann vielleicht noch eine Zwei, Drei. Dann kommen die nächsten Fünf, Sechs. Und dann so ab Top Ten ist es so, ja.

Das sind dann schon Welten, ja. Und das sind dann nichtsdestotrotz die Top 15, was Genetik angeht. Und dann das Training und die Ernährung on top. Ja.

Professionelle Bodybuilding-Standards und Kuwaits Oxygen Gym

Verfolgst du das ganze Profibodybuilding noch? Nicht mehr so sehr. Also früher habe ich Miss Olympia auch immer live angeschaut. Aber ja, ich fand auch diesen Mr.

Olympia jetzt nicht so... Ich weiß gar nicht mehr, wer ist aktueller Champion? Brandon Curry hat er gewonnen. Okay, ja.

Und mit dem habe ich mich auch mit Matthias im Podcast unterhalten, der auch nach Kuwait gezogen ist. Ja, genau. Und dort quasi mit 24-7 Full-Service zu bringen. Da seid ihr mal einen Riesen-Sprung gemacht.

Ja, das war schon... Also man hat immer gesagt, der hat die Gnädig dazu, aber so ein bisschen die Masse, ein bisschen das Lettisch hat gefehlt und das Leben im Kuwait ist ja auch richtig gut explodiert. Allein nur der Room Service, dass du ein Telefon hast, wo du 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche anrufen kannst und sagen willst, was du essen willst und die machen dir das. Das ist schon für die meisten Bodybuilder ein Riesenunterschied.

Ja, das stimmt schon. Dann noch ein Fahrer. Besser geht es nicht. Ich kann mich nur erinnern, als ich das Oxygen Gym aufgemacht hat und dann so dieses Gerücht gab, dass die einfach von jedem großen Hersteller, von der kompletten Linie von jedem Ger eins gekauft haben wo du dann auch damals so dachtest boah mal nach Kuwait trainieren gehen So eine Art von Gym gibt es ja auch leider selten Da war noch Gold Gym mit das beeindrucksvollste, was ich da gut fand.

Die haben halt nicht einen Hersteller, alles, sondern die haben halt von jedem Hersteller so ein bisschen zwei, drei Sachen davon, zwei, drei Sachen davon und dann relativ gut ausgewählt.

Studiokultur und bevorzugtes Equipment

Gold's Gym, wenn es, das ist Flagship Gold's Gym, ist ja auch noch plus minus das Einzige, das es gibt. Diese Gold Gym war ja ein großes Franchise und es wurde vor ein paar Jahren verkauft. Ich war 2015 für ein paar Monate in den USA. Damals wollte ich in den Gold Gym trainieren, habe geguckt und es gibt keins mehr.

Hätte dann irgendeinen Fitnessnamen und dann habe ich gedacht, was ist jetzt los? Dann habe ich ein bisschen recherchiert und quasi dieses Gold Gym Franchise wurde verkauft, die es dann halt umgebrandet haben und quasi aus diesen Gold Gyms mit einem anderen Brand quasi Gyms neu aufgemacht haben. weil der Goldstim-Namen einfach das hat nicht mehr so gezogen wie mal in den 80ern und 90ern jetzt gibt es noch ganz wenige, ein paar werden wohl noch unter dem Namen privat geführt und dann gibt es im Endeffekt noch das das Goldstim in Venice wo auch wohl wenn Arnold Schwarzenegger in L.A. ist, er morgens um 6. anzutreffen ist und trainiert ich war auch mal in einem, aber es war in Ägypten die waren recht gut vertreten ja Hier in Deutschland gibt es ein bisschen mehr.

Das hier oben bei uns im Stuttgarter Westen war ja wohl auch kurz Goldstim oder so, hatten wir irgendwann mal gesagt. Und dann wurde es auf Powerhouse umbenannt. Okay, also ich kenne es nur als Powerhouse. Powerhouse gibt es ja ein paar hier, Goldstim weniger, aber der Goldstim-Name, der wahrscheinlich mit den Goldstim-T-Shirts, die in den letzten Jahren wieder recht beliebt waren, einen größeren Treffer genannt, als mit dem Gym-Konzept.

Also mit dem Gym selber mit dem Namen, ja. Das denke ich schon. Und auch von der Größe her, das war echt so ein Gym, wo ich im Nachhinein sagen muss, das war ein gutes Konzept, das hat ein bisschen einen alten Flair. Und du hast halt, wenn du so ein großes Gym hast, ein paar ältere Maschinen, dann so die Klassiker, Plate-Loaded Hammer Strength, und dann halt von neueren Herstellern immer so zwei, drei, vier Maschinen.

Und dann mehrere Räume, mehrere Kurzhantel-Racks, von ganz kleiner Kurzhantel bis ganz großer Kurzhantel. Und dann eine rechte variantenreiche Spielwiese. Wo man alles mal probieren kann. Dieses Firehouse-Café direkt um die Ecke.

Das kenne ich natürlich auch. Essenstechnisch, dass du im Ganzen da ganz gut entgegenkommt. Ja, das ist optimal. Also ich finde auch ja, die Gyms, wo verschiedene Geräte haben, finde ich deutlich besser, wie die, wo nur eine Linie haben.

Es gibt keinen einzigen Gerätehersteller, der jedes Gerät gut macht. Es gibt selbst die, die wirklich konstant einen guten Job machen. Die haben immer noch ein paar Geräte dabei, wo halt dann doch jemand, der Praxiserfahrung hat, sich nicht so viel Gemühe gegeben hat. Oder nicht so lange daran gefeilt hat, dass das Gerät wirklich passt und dann gibt es natürlich auch den einen oder anderen Gerätehersteller, wo man relativ schnell sieht, dass die Konstrukteure in seinem Leben noch nie trainiert haben.

Ja, stimmt allerdings. Ist mir auch schon aufgefallen. Ich fand früher die David-Geräte richtig gut. Die hatten wir im alten Studio.

Was war dein Favorite Gym, in dem du je trainiert hast? Müsste ich überlegen. Also von der Stimmung her und von der Atmosphäre auf jeden Fall eher Powerhouse in Ludwigsburg mit Erich, weil es eben relativ viele Wettkampfathleten da sind und da kann man auch laut sein und dreckig und so, das interessiert da niemand, laute Musik, alles optimal, also da bei sowas fühle ich mich halt wohl, also eher solche leistungsbezogenen Studios. Ja.

In dem Studio, in dem du jetzt gerade trainierst, wenn der Chef dich fragen würde, welche eine Maschine, Sven, mit dem Budget, welche eine Maschine sollen wir kaufen? Welche eine einzige Maschine? Okay. Die Donkey Wadenhebemaschine fand ich ganz gut Die habe ich bis jetzt auch nur beim Erich im Powerhouse gesehen Das Powerhouse hier oben im Stuttgarter Westen hat auch eine Die auch ja Aber sonst gibt es ganz, ganz wenige Gyms, die Donkey-Wadenheben haben.

Ja, finde ich die beste Wadenmaschine überhaupt. Also ich spüre die Waden bei keiner anderen Maschine wie bei der. Ja, pre-stretch. Ja, ich verstehe auch gar nicht, warum es die nicht öfter gibt.

Ich habe es auch selten gesehen. Es gibt ja das berühmte Bild von Arnold, wo er diese Donkey-Waden-Position einnimmt. Ja, genau. Und dann quasi vorgebeugt ist und dann ein paar seiner Trainingspartner immer auf dem Rücken sitzen.

Genau, genau. Und er da so Wadenheben macht. Genau. Und die, ich weiß auch nicht genau, wie die richtig heißt, diese Reverse Cyber Extension von...

Ja. West Side Barbell. Genau, die habe ich ein paar Mal probieren dürfen. Du hast hier auch sowas.

Ja. Und die finde ich auch genial. Hatten wir sogar mal bei uns im Studio. Die Leute haben aber nicht gewusst, was sie damit anfangen sollen und haben da ihre Flaschen halt abgestellt.

Und dann hat leider der Chef vom Studio, wo ich jetzt gerade bin, das war noch vor meiner Zeit, hat er die in der Crossfit-Box verkauft. Also wir hatten die sogar da, aber da hat keiner dran trainiert, weil keiner genau wusste, wie das geht und dann haben sie halt Handbuch drauf, Flaschen drauf. Ich hatte auch lange eine, ich hatte neun Jahre auch eine und jetzt dadurch, dass das Studio ein klein wenig umstrukturiert wurde, ein paar Matten für Jiu-Jitsu und jetzt diese kleine Podcast-Studio-Ecke, da muss ein bisschen was raus und da habe ich dann unter anderem die Reverse Hyper. Alright, das war's für den ersten Teil des Gesprächs.

In der nächsten Folge folgt der zweite Teil.

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