Einleitung und persönliche Updates
Matthias, willkommen zurück. Ist jetzt schon ein Weilchen her, dass du da warst? Das stimmt allerdings, ja, schon längere Zeit her. Nichtsdestotrotz habe ich dich natürlich immer verfolgt und freue mich deswegen ja wirklich von Herzen, dass du mich wieder eingeladen hast, dass ich dann doch irgendwo noch in deinem Gedächtnis drin war und dass ich mal wieder die Zeit habe. die Möglichkeit habe mit dir ein bisschen über Kraftsport, Bodybuilding, Ernährung.
Ich bin ja mal ganz gespannt, was du für ein Thema heute auspackst und freue mich einfach drauf, dass ich mit dir mal wieder quatschen kann. Ebenfalls. Was gibt es Neues bei dir? Also ich glaube, als wir uns das letzte Mal gesehen haben, war das Thema Familie, Kind noch nicht so aktuell.
Das ist natürlich jetzt mein Lebensmittelpunkt, meine Tochter. Das Bodybuilding ist natürlich über die Jahre immer weiter in den Hintergrund gerückt. als Wettkampfathlet. Natürlich immer noch als Trainer, als Coach. Das ist immer noch mein Beruf.
Ich trainiere Menschen genauso wie du. Also das eint uns auf jeden Fall. Ansonsten denke ich mal, hat sich nicht so viel geändert. Außer weniger Haare, weniger Muskeln.
Der ganz normale Alterungsprozess. Thema Bodybuilding, das ist auch so das zentrale Thema, nachdem ich mir überlegt habe, okay, du kommst wieder, aber was könnten wir, wenn wir das letzte Mal so ein bisschen querbeet, deine Geschichte, Thema Bodybuilding, Oxygen Gym war da eins der Themen, die wir angesprochen hatten. Dann habe ich mir Gedanken gemacht, was ein interessantes Thema wäre, so grundsätzlich für die Hörer des Podcasts und speziell in diesem Kontext von Bodybuilding und eine Sache, die über die letzten Jahre mir mehr und mehr aufgefallen ist, wenn man so ein bisschen die Historie des Bodybuilding anschaust.
Wann hast du angefangen? In den 90ern? Ich habe relativ spät angefangen. Ich bin ja vom Kampfsport sozusagen rübergekommen, habe meinen ersten Bodybuilding-Wettkampf erst mit 32 Jahren gemacht.
Und das war 2004. Okay, das heißt angefangen zu trainieren, hast du kurz davor? Ja, angefangen zu trainieren, Gewichte zu heben, habe ich natürlich schon sehr früh im Alter von 14 Jahren, einfach weil es zum Kampfsport so ein bisschen mit dazugehört hat. Es war natürlich alles noch unprofessionell und zu Hause, mal mit Handeln und so weiter.
Mit 18 bin ich dann das erste Mal ins Fitnessstudio. Aber wie gesagt, das Krafttraining war immer nur begleitend zum Bodybuilding. und Bodybuilding also gezielt auf Muskelaufbau trainieren das kam dann erst ein zwei Jahre bevor ich den ersten Bodybuilding gemacht habe Du hast ja dann quasi so was ich als H des Bodybuilding ansehen w angefangen Also wenn man die unterschiedlichen Generationen anschaut, von so Jarmark Strongman, Eugen Sandow, und dann so die goldene Generation und dann so die 90er Jahre der Extreme ansieht. und natürlich jetzt auch die Gen Z, Generation Z das Bodybuilding aktuell betrachtet ich bin also mehr der Zaungast und bin immer noch Fan ich beobachte Bodybuilding nicht mehr so intensiv wie es gerade Anfang der 2000er als ich mit die meisten die mit Krafttraining anfangen beobachten das zumindest so mal ein bisschen wenn Bodybuilding und Krafttraining oder jeder der Krafttraining macht hat zumindest einen gewissen Einblick oder die meisten einen gewissen Einblick ins Bodybuilding Ich habe natürlich viel beobachtet und auch am Anfang Zeitungen und Zeitschriften gelesen, Videos geschaut, um zu sehen, wie trainiert man denn, dass man Muskel aufbaut.
Und dann über die Jahre ein bisschen in den Hintergrund und jetzt natürlich mit Social Media hat man ab und an Einblick in, was heute gemacht wird. Du mit Sicherheit mehr als ich, wenn du noch aktiv als Coach tätig bist.
Entwicklung der Bodybuilding-Klassen
Was, wenn jetzt jemand fragt, der nichts mit Bodybuilding zu tun hat und dich so fragt, was hat sich am meisten geändert zwischen, als du noch quasi angefangen hast mit Wettkämpfen 2004 und jetzt 2025? Was wäre dein Fazit? Also was sich tatsächlich extrem geändert hat, das ist die Entwicklung im Wettkampfbodybuilding bezüglich der ganzen Wettkampfklassen, die es gibt. Du hattest halt früher zwei, drei Klassen, in denen haben sich die Bodybuilder getroffen.
Mittlerweile ist es ja so groß geworden, um immer mehr Personen anzusprechen, um immer mehr Menschen Bodybuilding als Wettkampf zu ermöglichen. Es ist eine riesen Gelddruckmaschine geworden, gesteuert aus den USA, die natürlich auch immer versuchen, ihr Business weiter zu vergrößern. Und wie mache ich das? Indem ich immer mehr Sportler dazu motiviere, auf die Bühne zu gehen.
Und während wir früher halt noch das klassische Bodybuilding hatten, viele Muskeln, hat sich das mittlerweile mehr zu einem Fitness-Schönheitswettkampf entwickelt. Das heißt, du hast zum Beispiel viele Frauenkategorien. Wir hatten die Bikini aktuell die relativ neu waren noch Dann kommt eine Bikini dazu Das war dann so der neueste Trend Mittlerweile jetzt ganz neu die Fitness Das heißt, die haben noch mal weniger Muskeln als die Bikini-Mädels. Das heißt, da ist ein deutlicher Trend, mehr zur Schönheit zu erkennen und weg von diesem Hardcore-Bodybuilding.
Und ähnlich hat sich das bei Männern auch entwickelt. Während wir früher nur die Bodybuilding-Klassen hatten, kamen dann die ersten Bodybuilding-Klassen, in denen weniger Muskeln präsent waren, das Classic Bodybuilding. Dann kamen diese, was wir belächelt haben, diese Surfertypen mit langen Hosen, die Mans Physik. Und mittlerweile haben wir noch Classic Physik dazu.
Und also das ist ein Riesenmarkt geworden. Natürlich auch durch die sozialen Medien hat sich da das Bodybuilding schon verändert. Aber das Hardcore Bodybuilding, das mit dem wir groß geworden sind, wie du gerade da angesprochen hast, damals mit den Zeitschriften, die ja jetzt kaum noch einer kennt, das ist halt so ein Informationsmedium gewesen, wo du einmal im Monat dich drauf gefreut hast, wenn du das kaufen konntest, Flex, Sportrevue, Muscle and Fitness und wie die so hießen, die haben wir ja verschlungen, das war unsere Bodybuilding Bibel damals, das hat sich halt komplett geändert durch die sozialen Medien, tagtäglich wirst du informiert und zugeworfen mit Informationen, mittlerweile hört man jeden Tag eine neue Sau, die das Dorf getrieben wird.
Also es hat sich da schon einiges geändert. Das mit den Frauen ist interessant. Wenn ich jetzt so nachdenke, so vor 15 Jahren, da gab es diese Miss Olympia Bodybuilding. Gefühlt waren das irgendwie acht Wettkämpferinnen, die es dann unter sich ausgemacht haben.
Wenn ich da kurz reinkrätschen darf, ich bin ja sehr oft bei Mr. Olympia gewesen. Achtung, als Zuschauer, nicht als Athlet. Aber ich war sehr oft da.
Meine Ex-Frau war ja auch aktiv da immer dabei, war sehr erfolgreich. in der Fitness-Kategorie, die Regina da Silva. Da kannte ich, wenn ich zum Mr. Olympia, zum Olympia-Weekend gefahren bin, ich kannte jeden Athleten. Wenn ich da ins Hotel gegangen bin, ich habe jeden mit Namen gekannt.
Ich wusste da auch, wer in welcher Kategorie startet. Es gab ja auch nicht so viele. Und du hast die halt auch sofort erkannt, wenn die durchs Hotel gingen. Mittlerweile sind diese Olympia-Teilnehmer so groß geworden, so viele geworden.
Also alleine in der Classic Physik hast du ja 50 bis 60 Athleten die sich f den Olympia qualifiziert haben Fr war das ein Ritterschlag dann warst du das Nonplusultra in der Bodybuilding Mittlerweile sind es im Classic Physik wie gerade angesprochen 60 Athleten die sich daf qualifizieren Alles mehr entspannter Mainstream und nat kenne ich die jetzt nicht mehr Also ich bin da komplett raus, was die ganzen Namen betrifft. Wenn du sagst, dass man die sofort erkennt, vor gut zehn Jahren hatte ich mal einen Stopover in L.A. Und dann habe ich zwei Tage verbracht und dann habe ich zweimal am Tag in Gold's Gym Venice trainiert.
Und ich weiß noch, am zweiten Tag, meine zweite Trainingseinheit, während der Trainingseinheit, kam Hidetada Yamagishi rein und hatte eine Frau dabei. Und also das war einfach nur extrem. Also ich habe beim Training beobachtet, ich dachte, Hidetada Yamagishi hat nach klein, mit wenig Muskeln und wenig Definition ausgesehen. Und nach einer Weile hin habe ich verstanden, okay, das muss.
Und das war dann tatsächlich Iris Kyle. Ah, acht, neun Fahrer mindestens acht Mal das Olympia-Gewesen und als ich das live gesehen habe, habe ich gedacht, okay sowas habe ich live noch nie gesehen diese Muskelentwicklung und auch die Muskelform Teil Training, Teil Genetik diese Optik ich kann mich noch heute erinnern als wäre es gerade gegeben, wie die reingelaufen ist und Schultern haben sie trainiert und ich dachte, okay Ja, früher war das so, als ich noch Bodybuilding aktiv war und in dieser Szene voll drin war, wenn du da zu einer Veranstaltung gegangen bist und du wusstest, heute kommt ein Bodybuilding-Profi als Gast, als Gast da, wie auch immer, dann kam da irgendwann so ein muskulöses Haus rein, wo du dachtest, boah, was ist das für ein Kerl.
Ich habe sehr beeindruckende Menschen kennengelernt. Günter Schlierkamp zum Beispiel, weit über 1,80 Meter groß, 130 Kilo steinharte Muskelmasse. Wenn der reinkam ins Studio, hast du gedacht, wow, was für ein Mann. Du wusstest sofort, das ist ein Profiathlet.
Das hat sich jetzt geändert. Jetzt bin ich oft bei Veranstaltungen immer noch eingeladen, danke dafür. Dann sitze ich da mit Markus Rühl und dann, ja, hier sollen doch heute so viele Profis sein. Und dann Markus sagt, wo sind die denn?
Wo sind die denn? Ja gut, es gibt da jetzt andere Kategorien, da brauchen wir halt nicht so viele Muskeln, da kann man halt die Profis dann nicht mehr gleich so auf den ersten Blick erkennen. Das sind halt einfach Dinge, die sich geändert haben.
Golden Era vs. modernes Bodybuilding
Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal wieder ein bisschen den Mr. Olympia verfolgt. Der Grund war, ich hatte einen Podcast gesehen mit Chris Bumstead und mir fand ich den Podcast ganz interessant und irgendwie in dem Zug habe ich den Mr. Olympia verfolgt.
Olympia, dann quasi so Halt verfolgt und hat mir dann auch die, also Mr. Olympia, was das Open Bodybuilding, glaube ich, heißt jetzt, also die großen Jungs. Und der, der gewonnen hat, und dann so ein bisschen die Bilder angeschaut und für mich war das, was ich so im Kopf habe, von wie die ausgesehen haben vor 20 Jahren, war quasi für mich das Fazit, der da heute in der Top 5 ist, der hätte keine Chance gehabt, vor 20 Jahren in der Top 5 zu sein. Also die Diese Entwicklung, das ist eine leichte Regression.
Das geht so ein bisschen runter und mit Gedanken darüber gemacht. Du siehst das ähnlich? Ich sehe das tatsächlich ähnlich, wobei man da natürlich immer so eine Zunge ein klein bisschen zügeln muss. Die Top-Athleten bei Mr.
Olympia, das sind schon großartige Sportler, tolle, beeindruckende Bodybuilder. Aber natürlich mit seinen Gedanken geht man immer ein bisschen zurück in die Vergangenheit und denkt sich, ja, also so, wie hätte der da gestanden, damals zu den Top-Zeiten eines Ronnie Coleman, eines Jay Cutlers. Dann bekommt man schon seine Zweifel und man hat das Gefühl, dass speziell im offenen Bodybuilding es eher etwas schlechter geworden ist. Wie gesagt, ohne da irgendeinem Top-Bodybuilder ans Bein pinkeln zu wollen, da gibt es immer noch großartige Athleten.
Aber diese Golden Ära, die wir eine Zeit lang hatten, Da denke ich auch manchmal, boah, was standen da Typen auf der Bühne. Und jetzt hast du zwar auch noch ein, zwei Gute, die da Aufsehen erregen, aber dann fehlt so das letzte beeindruckende Quäntchen. Und es überrascht einen, weil wir sind ja immer darauf bestrebt, höher, größer, weiter, schneller oder wie heißt der Spruch? Du kennst wahrscheinlich besser als ich.
Und diese Entwicklung ist im Bodybuilding nicht zu erkennen. Und das, obwohl wir ja immer mehr Wissenschaft haben. Jeder trainiert ja mittlerweile Science-Base. Und dann denkt man ja eigentlich, jetzt müsste ich nochmal so.
Kommt aber nicht. Wir haben das in der Vergangenheit gehabt, dass wenn man Bodybuilding verfolgt hat, sieht man sich Arnold Schwarzenegger an und die Generationen, die danach gekommen sind. Ich glaube, das ist auch ein Punkt, den du bestätigen kannst. da hat man eine stetige Weiterentwicklung des Bodybuildings gesehen und das ist jetzt halt irgendwann seit den was w du sagen 2000ern Ich sag so dieses f mich war das erste also der H war diese Ronnie Coleman Cutler Das war ja schon, die beiden, wenn man da Masse und Form nebeneinander stellt, auch ein Jay Cutler, Rücken wie ein Flugzeugträger und Ronnie Coleman, so dass das extrem in Person, was Muskelentwicklung angeht, das war schon so, Also aus meiner Sicht der Höhepunkt.
Wenn man so diese Jahrmarktsjungs, Eugen Zender und dann natürlich die erste goldene Ära mit Arnold, Frank Columbo, Frank Zane. So alles, was darum passiert ist. Dann diese Übergangsphase mit Lee Haney. Und dann so die 90er-Jahre-Extreme.
Dorian Yates, Nasser. Markus Rühl kam ja auch da. Dann Ende der 90er-Münste. Ja, genau.
Das war dann diese Generation, wo du halt wirklich auf die Bühne geschaut hast. und da stand dann brutal Fleisch auf der Bühne. Einer breiter und massiver als der andere. Ein Ronnie Coleman, ein Cutler hattest du schon angesprochen. Natürlich auch, darf man ruhig sagen, ein Markus Rühl, ein Dennis James, ein Günther Schlierkamp.
Das waren schon alles sehr beeindruckende Persönlichkeiten, die von Trainingswissenschaften überhaupt keine Ahnung hatten, komischerweise. Die haben ja noch in einer Generation gelebt, wo man sagte, Eiweiß ist aber schlecht für die Nieren, lass da mal die Finger von. hat irgendwie trotzdem funktioniert und seitdem stagniert das so ein bisschen von der Entwicklung. Aber vielleicht haben wir auch einfach den Körper ausgereizt. Vielleicht ist einfach mehr nicht mehr möglich, weil irgendwann erliegt das System wahrscheinlich seinen Fähigkeiten.
Vielleicht kann das Herz auch einfach einen größeren Körper mit noch mehr Muskeln gar nicht versorgen. Wenn man sich das anschaut, Entschuldigung, ein Markus Rühl in der Aufbauphase auf seinen kleinen 1,78, 1,76 großen Körper, hat zu der Zeit 150, 160 Kilo gehabt und dann auf der Bühne 130 Kilo, ein Günter Schlierkamp um einiges größer, circa 1,88, also meine Größe, 135 Kilo Muskelmasse. stellt sich halt die Frage, müsste man mal einen fragen, einen Spezialisten, einen Kardiologen, was kann so ein Herz noch versorgen? Ist es überhaupt realistisch, dass man sich in dem Sport noch verbessern kann?
Oder haben wir da eine Grenze erreicht die einfach jetzt zu Ende ist Ja das ist ein guter mir f gerade ein wir hatten uns fr einen kanadischen Bodybuild unterhalten Greg Kovac Ja. Es war auch so ein Riese, da habe ich gesagt, glaube ich. Da hatte ich vor Augen noch, es waren eine Multipresse, Schrägbeinbrücken, 260, ja, 260 Kilo, nicht bunt, für Wiederholungen und es war halt auch ein Riesenmenschen. Ja, es ist das Witzige, wenn man mal sagt, die Bodybuilder sind immer aufgepumpt, die haben ja gar keine Kraft.
Gerade in der Generation, die goldene Generation war für mich so, dass aus trainingstechnischer Sicht ein bisschen genauer schrieb, dass halt Jungs, die hatten einfach alle, also Markus Rühl hat 260, 280 Bankdrücken gemacht, Best Ever, so in dem Bereich oder 270 sowas. Ich habe ein Video gesehen, 210, Multipresse, Dennis James, 260 auf der Schrägbank für drei und bei Ronnie Coleman und auch Jay Cutler ist ja gut dokumentiert, gerade wenn die Rücken trainiert haben, 100 Kilo Kurzhanteln, 22 Kilo. Du, wenn Udo Harkus Rühl Seitheben gemacht hat, an der in so ein gängiges McFit gehen würde, da wären die Gewichte fürs Seitheben zu leicht.
Gut, mittlerweile wird halt nicht darauf geachtet, dass du einen Stretch hast und dann gehst du an eine Maschine und arbeitest noch mit einem Gummizug und kugelst dir halb die Schulter aus, trainierst halt ein bisschen leichter. Also Markus Rühl mit 30 Kilo Seitheben, also unglaublich, was da für Gewichte bewegt wurden.
Trainingsphilosophie: Basics vs. Wissenschaft
Du hattest letztens auf Instagram Post gemacht zum Thema Rückentraining raus, auch eben die ganzen neuen Übungen, die jetzt gemacht werden und dein Punkt war so, okay, wir früher haben Rücken trainiert, schweres Rudern, Kurzhantel. Ja, da sind halt Ruderübungen gemacht worden mit viel Gewicht. Das hat bei jedem funktioniert und wir hatten alle einen guten Rücken. Und mittlerweile wird halt scheinbar jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben, neue Übungen mit noch mehr Stretch. und der Fokus liegt mittlerweile auf dem Stretch und auf dem Fühlen.
Wenn ich was fühlen will, dann kuschle ich mit meiner Frau. Nein, Spaß beiseite, aber vielleicht werden da vielleicht doch die wissenschaftlichen Studien etwas falsch interpretiert und am Ende des Tages verliert man die Basic. Und die Basic ist nun mal ein schweres Gewicht von A nach B zu bewegen. Ansonsten, ich meine, ich wäre dankbar.
Ich könnte meine ganzen Gewichtsscheiben im Fitnessstudio ja verkaufen. Es gibt eine Menge Geld und h Gummib und Gymnastikhanteln und Feel Aber das ist es ja nicht Am Ende des Tages wenn du stark werden willst wenn du schnell werden willst wenn du Muskeln aufbauen willst, ja, das geht halt einfach nur über die dementsprechende Performance und nicht allein über die Wissenschaft. Und selbst da, die Wissenschaft ist ja genau gemein, du brauchst Muskelschaden. Und Muskelschaden wird durch verschiedene Faktoren generiert.
Und eins davon ist einfach Gewicht. Das heißt, je mehr Gewicht für mehr Wiederholungen über einen längeren Bewegungsradius, desto mehr Muskelschaden. Das heißt, 100 Kilo Kniebeuge machen, mehr Muskelschaden als 50 Kilo Kniebeuge. bin ich voll bei dir, aber haben wir nicht den Eindruck, dass mittlerweile die Menschen total verwirrt sind, weil ja dann doch viele mich darauf ansprechen und sagen, nein, muss man ja gar nicht machen bis zum Muskelversagen, wo auch immer, oder was auch immer Muskelversagen jetzt sein soll, dann kommen dann so Sachen wie Raps in Reserve und wo ich sage, sprich Deutsch mit mir, ich bin weit über 50, ich schwierig, schwierig.
Ich habe manchmal das Gefühl, die zermadern sich dann auch so das Kopf im Kino, dass der Fokus auf das Training verloren geht. Früher war es eigentlich relativ einfach. Wir sind ins Training gegangen und wir haben uns angestrengt. Und wenn mein Kumpel 10 mal 60 Kilo gedrückt hat, dann wollte ich mindestens 11 mal die 60 Kilo drücken.
Und das hat funktioniert. Wir haben uns weiterentwickelt. Und das viele Wissen scheint mittlerweile doch dazu zu führen, dass die Menschen einfach mehr verwirrt sind. Und dann wissen sie nicht mehr vor und zurück und machen sich über kleinste Dinge Gedanken, wo ich mir denke, boah, jetzt hebt doch einfach das Gewicht, verdammt nochmal.
Ja, das ist einfacher früher. Kauf doch heute mal ein Protein. Ja, was nehme ich denn? Früher hieß es nur, was nehme ich?
Schoko, Vanille oder Erdbeer? Jetzt mittlerweile nehme ich ein Isolat, nehme ich ein Hydrolysat, nehme ich ein Konzentrat, nehme ich eine Kombination aus einem Casein und überhaupt ist das vegane Eiweiß jetzt nicht doch besser, weil tierisches Eiweiß ist doch gefährlich. Früher mussten wir uns entscheiden zwischen Vanille und Schoko. Das war einfach das Ding und dann konnte ich mich nur aufs Training konzentrieren.
Einfluss von Social Media und Influencern
Heutzutage wird es einem das schon schwer gemacht. man hat mehr Auswahl und man sieht natürlich auch mehr Leute es gibt halt immer diese Der erste, den ich damals so wahrgenommen habe, war Phil Heath, für den es einfach gereicht hat, basierend auf allem, was ich von ihm im Training, von ihm jemals gesehen habe. Der konnte einfach relativ leicht trainieren. Da hat er ein paar Curls gemacht mit 17,5 Kilo und hatte halt einen Arm, ein bisschen Schrägbankdrücken gemacht mit 45, 50 Kilo und hatte halt einen Schultergürtel. Diese Ausnahmen gibt es immer, die gab es auch davor schon.
Definitiv. Er hat nicht ohne Grund den Namen The Gift gehabt und ich habe das Glück gehabt, ich durfte den Phil kennenlernen. Wird ja auch immer für sehr arrogant gehalten und so. Als ich dann privat mit ihm unterwegs war, war er mir sehr sympathisch und freundlich.
Und der hat zu mir gesagt, Matze, ich wollte ja nie Bodybuilding machen. Dann ist er ins Fitnessstudio gegangen, da haben seine Kumpels trainiert. Er hat erfolgreich Basketball gespielt. Und da hat er so scherzhaft gesagt, in zehn Wochen würde ich besser aussehen als ihr, ganz im Pfeifen hier. und haben die mit ihm gewettet und nach zehn Wochen hat er auf der Bodybuilding-Bühne gestanden.
Also er scheint wirklich giftet, von Gott beschenkt zu sein. Ich habe ihn live gesehen auf der Bühne, spektakulär, wirklich beeindruckend, das muss man ihm lassen. Auch diese Muskelqualität, diese Definition in der Muskulatur, die Härte, da gibt es aktuell auch keinen, der da drankommt. Also er war schon für mich sehr beeindruckender Bodybuilding.
Wie oft hat er gewonnen? Auch fünfmal, sechsmal? Fünf, sechs Mal. Ich bin nicht so mit Zahlen und Fakten, bin nicht so per Fertrin.
Auf jeden Fall. Aber einige Male. Ja, war Jahre in Folge, was auch wenn es wenige geschafft haben. Er hat eine sehr starke, gute Konkurrenz gehabt.
Man erinnert sich da noch an Dennis Wolf, auch ein hervorragender deutscher Bodybuilder. Ein Dexter Jackson, der da noch extrem gut in Form war, noch etwas jünger. Ein Kai Green, auch eine absolut beeindruckende Persönlichkeit, absolute Ausnahmesportler. Ich habe Feedback von hinten bekommen, es waren sieben Mr.
Olympiasiege. Ja, das fand ich sehr vereindruckend. Dexter Jackson war auch lang dabei, dieser Rami, der war ja auch dann einer, von dem was ich wahrgenommen habe, einer der wenigen ganz großen, also groß im Sinne von einfach großer Mensch. Ja, Rami auf alle Fälle extrem massiv, einer der an Markus Rühl und Nasser El-Sombati anknüpfen konnte, extreme Schulterbreite, brutale Oberschenkel. auch ein Ausnahmesportler, ganz klar.
Jemand, der auch von Gott gesegnet war, der jetzt aber auch nicht so eine unendlich lange Bodybuilding hatte und dann auch in Anf nur h war auch zweimal im St Olympia meine ich Okay Das hat er geschafft. Dass er gewonnen hat, ist dann nicht vorbeigefangen. Aber es war auch so die Phase, wo ich es nicht so beobachtet habe. Erst jetzt wieder habe ich es mehr beobachtet, gerade auch.
Chris Bumstead und die Popularität der Classic Physique
Für mich war das auch so vom Eindruck her, dass Classic Physik ist, Chris Bumstead, richtig. Chris Bumstead, absoluter Superstar in der Bodybuilding-Szene, der Classic Physik. Classic Physik sogar ein bisschen größer. Das ist, was ich wahrgenommen habe.
Insgesamt die Popularität und der Stellenwert von diesem Classic Physik. Das Open Bodybuilding. Also das Classic Physik ist durch das Zugpferd Chris Bumstead gerade in sozialen Medien sehr groß geworden. Der muss auch eine riesen Schar an Followern haben.
Klar, den Mainstream spricht das natürlich extrem an, weil es für die meisten halt erreichbarer erscheint, ganz klar. Es sieht halt nicht ganz so brutal aus wie jetzt ein Ronny Coleman oder ein Markus Rühl. Und ja, halt jemand, der auch in den sozialen Medien groß geworden ist. Einer, der auch normale Klamotten tragen kann.
Der normale Klamotten trägt und der das Business, YouTube, Instagram und wie das alles heißt, natürlich auch perfekt beherrscht und dadurch natürlich auch einen gewissen Ruhm aufgebaut hat. Während andere Sportler, ein Don Yates, ein Orny Coleman oder auch ein Phil, die haben ja ihren Wert eigentlich aufgebaut allein über die sportlichen Wettkämpfe. Und mit dem Chris Bumstead haben wir halt so einen ganz modernen Athleten, der, wie gesagt, Wahnsinns-Follower-Shart auf Instagram, da müsste man mal recherchieren, wie viele Follower der hat auf Instagram. Es ist halt auch wieder eine andere Liga an Sportlern als das, was wir damals kennen.
Das hat sich halt auch geändert. Wow, okay. Ich hätte jetzt gesagt, ein paar Millionen, das sind 26 Millionen. Wahnsinn, Wahnsinn.
Dann brauchen wir uns ja nicht wundern, warum so viele Menschen Klassik, Physik als das Non-Bus-Ultra ansehen. Wenn man sich live anschaut bei den Veranstaltungen, die letzten Male, als ich in Las Vegas war oder in den USA, war aber trotzdem, das offene bodybuilding diese monster klasse doch stärker besucht okay dann ist es vielleicht auch so ein bisschen dieses ph dass es social media hat doch im internet passiert ja und dass die die sich f Open Rebuilding interessieren und auch tats dort auftauchen Die Freakshow ist schon das was dann irgendwo noch die meiste Aufmerksamkeit zieht. Aufmerksamkeit.
Aber ich glaube, was mehr Menschen zieht, ist das das optische Vorbild, der Anspruch, wem eifere ich nach. Ich eifere lieber einem Chris Bumstead nach als einem hässlichen Markus Rühl. zu dem ich morgen aufs Geburtstag eingeladen bin. Wahrscheinlich jetzt nicht mehr. Aber du weißt, was ich meine.
Ihr kennt den ja alle, wenn er da rumläuft, im Trägershirt durch den Supermarkt. Das ist halt, ne? Grissigarette. Und dann auch schreit, warum ist der Magerquark alle?
Es ist was anderes. Ein Griss Bumstedt, gut aussehen, charmant. Und ich kann mich noch daran erinnern, als ich ihn das erste Mal getroffen habe, habe ich ihn beschmunzelt. Ey, was ist das für eine Wurst?
Ich bin doppelt so breit. Und dann hat er sich ausgezogen. und ich dachte, oh Matze, geil, sieht schon gut aus. Hat natürlich dann auch unter Beweis gestellt, hat natürlich auch immer abgeräumt und jetzt mehrfach den Mr. Olympia im Classic Physik gewonnen, hat da einen neuen Standard gesetzt und hat auch ein paar Follower mehr als ich auf Instagram.
Und er trainiert ganz ordentlich. Das kommt noch hinzu. Was ich übrigens sehr schön finde, sehr gut finde, Chris Bamstead ist jemand, der jetzt vielleicht nicht aussieht wie Markus Rühl, aber trotzdem auch richtig schwer trainiert und anscheinend damit auch Erfolg hat. Nichts mit Stretch und Fühlen und Machen und Tun, was ja nicht verkehrt ist, aber das ist auch noch einer, der richtig ans Eisen geht und schwer hebt.
Ja, die so ein bisschen die vielleicht ein kleines Revival dieses der Golden-Ära 70er, der da so ein bisschen geschafft hat, die Brücke zu schreien. Absolut. Wobei ich will ja jetzt hier an der Stelle ja niemanden dissen, der mit Gummibändern trainiert oder sonst irgendwas. Um Gottes Willen.
Ich bin ein Verfechter von jedem Training ist besser als überhaupt kein Training. Wenn man 10 Minuten zu Hause Pilates macht, was auch immer. Hauptsache man macht was. Aber hier geht es jetzt darum zu sagen, ich will Muskelmasse aufbauen.
Und dann am Ende des Tages muss man halt schon überlegen, welchen Weg möchte ich dafür gehen. Die Frage ist, was mich manchmal fasziniert, gibt da so ein anderes Beispiel. Cristiano Ronaldo im Fußball, der sehr viel außerhalb des Fußballmachts und obwohl er diesen Stellenwert hat das tats nicht so weit wie man vermuten k eine Vorbildfunktion hat f andere Fu Oder auch so all die Art und Weise wie er sich ern nicht ganz die Vorbildfunktion hat auf die anderen Fußballer. Und so auch bei Chris Bunchstedt, der auch relativ schwer und relativ überlegt trainiert.
Das aber dann wohl auch nicht ganz diesen, so auf den durchschnittlichen Fitnessstudio trainierenden, der sich für Bodybuilding interessiert. Ich bin jetzt auch, bevor ich erzähle, ich bin seit einem guten Jahr wieder angemeldet, Fitnessstudio und beobachte dann natürlich auch so ein bisschen, was passiert da um mich rum, wie wird heute drin. Und dementsprechend diesen seitlichen Stretch Ruder Lazuk. Das ist mehr als einmal gesehen.
Ja, ich musste echt schmunzeln. Und bitte Leute, ja, hatet mich ruhig und nehmt es mir übel. Ich bin halt ein alter Sack. Aber früher sind wir ins Studio gegangen und dann haben wir halt eine Kniebeuge gemacht, verdammt nochmal.
Und ich wollte in der Kniebeuge stärker werden und ich habe mich geschämt, wenn ich da so schlapp war bei der Kniebeuge. Mittlerweile kommen die Männer ins Fitnessstudio und gehen an die Geräte, wo wir damals dachten, die wären nur für Frauen. Und dann wird erstmal eine halbe Stunde in dem Training Adduktoren-Abduktoren-Maschine gemacht. Und dann sitzen die an der Adduktorenmaschine, teilweise kräftige, gut aussehende Männer, keine Frage, mit Leggings und Thrombose, wie nennen sich die Strümpfe, Kompressionssocken und meine Frau sagt, sehe ich dich einmal in der Leggings trainieren, renne ich mich. sagen, nein, also da hat sich schon, aber um Gottes Willen, ich will es gar nicht schlecht reden, ich will nur sagen, es hat sich halt da schon ein bisschen was geändert und was man am Ende hinterfragen muss, ist es jetzt wirklich besser?
Für den funktioniert, ja. Von dem, was ich beobachte, ist halt durch die Bank weg. Der Fokus ist ein bisschen von dem, was ich so von außen sehe, der Fokus ist ein bisschen weggekommen von diesem Trainingsfokus. sondern es ist Fokus auf andere Dinge außerhalb. Und wenn der Trainingsfokus etwas mehr zurückkommen würde, natürlich kann man durchdachter und überlegter trainieren, einfach nur quasi, wenn es weh tut, muss man einfach durchtrainieren und wenn es weh tut, nimmt man halt eine Ibu mehr und dann kann man schon trainieren.
Das ist kein durchdachter Ansatz, zumindest nicht längerfristig. Aber diese Mischung aus dem, okay, wir müssen trainieren, Durchdacht trainieren, aber gleichzeitig müssen wir auch schwer genug trainieren, um einen Reiz zu setzen, der so groß ist, dass mein Körper sich gezwungen sieht, stärker zu werden, mehr Muskelmasse aufzubauen und so weiter. Ja, ich bin da vollkommen deiner Meinung. Wobei ich natürlich auch, ich will meine Lanze brechen für die jungen Menschen, die ins Fitnessstudio gehen, auch die Älteren, wie auch immer. die haben ja schon viel mehr Wissen als wir damals.
So ehrlich muss man sein. Also ich bin ins Studio gegangen oder habe auch zu Hause trainiert. Ich habe mit Sicherheit sehr viel falsch gemacht. Ich habe auch keine Ahnung gehabt von Ernährung.
Ich kann mich noch daran erinnern, ich habe vor dem Fitnessstudio gestanden, habe im Auto gesessen und dachte mir, ich muss jetzt was essen mit Eiweiß und Kohlenhydraten. Habe dann zehn Milchschnitten gefuttert und eine Müllermilch getrunken und habe mich gewundert, warum es mir im Training so elend ging. Aber ich hatte halt das Fachwissen einfach nicht. Und dann musste ich mich erst mit einem Bodybuilder treffen, damals von meinem YouTube-Kameramann, der Onkel, der heute zu Gast hier im Hintergrund sitzt, das darf man ruhig verraten, und sagte hier, was muss ich denn essen, um Muskeln aufzubauen?
Ja, du musst Eiweiß essen. Ja, da hat meine Mutter schon wieder geschrien, nee, das macht die Nieren kaputt. Also wir waren schon auch teilweise ein bisschen blöd, muss man sagen. Und wenn ich heute ins Studio gehe und sehe da teilweise 15, 16-jährige Mädels, was die für ein Fachwissen haben und was die für Übungen machen, die machen keine Kniebeuge, die nehmen in die eine Hand das Kabel und mit dem anderen Bein klettern sie ständig die Bank hoch und runter.
Ich würde denken, warum machst du nicht einfach eine Kniebeuge? Aber insgesamt, die wissen über Eiweiß, die wissen über Aminosäuren, Die wissen über Kreatin, die machen Meal Prep. Wo ich schon frage, Meal Prep? Ach, du kochst dir das vor?
Ja, oder wenn ich damals, als ich noch im Polizeidienst war, mit meiner Tupperdose zum Dienst gekommen bin, hat mein Chef zu mir gesagt, Batov, was ist mit Ihnen los? Sie fressen wie ein Schwein aus dem Trog. Da habe ich gesagt, nee, das ist doch nur eine Tupperdose mit Nudeln und Thunfisch. Heutzutage ist das ja alles normal geworden.
Das ist halt Mainstream, auch gesunde Ernährung. Das sind ja auch alles tolle Entwicklungen. Also wir dürfen auch nicht alles schlecht reden. Da sind auch viele gute Sachen passiert. 100 Prozent.
Ich denke, der große Punkt heutzutage ist früher, da gab es die Sportrevue, es gab die Flex Muscle Fitness und Internet gab es da noch nicht wirklich Nein ab Gottes Willen Stell dir vor ich habe fr trainiert ohne Handy Jetzt fragt sich der andere wie war das m Das ging. Du hast zwei Stunden trainiert ohne Handy. Hat funktioniert. Da war so eine gammelige Musikbox irgendwo in der Ecke, wo so eine runtergekommene CD ab und zu mal gesprungen ist.
Das ging alles. Ich kann mich noch erinnern, als ich das erste Mal auf YouTube war, habe ich diese Seite durchgeschaut und dachte, abgefahren. und habe Eckmix ein Lesezeichen gesetzt, dass ich diese Seite wiederfinde. Das hat sich dann relativ schnell entwickelt hin zu, aber heutzutage die Auswahl an Info. Früher war halt das, was du an Info hattest und dann gab es halt irgendeinem Studio sowas.
Bei mir damals auch, der hatte halt einfach mehr Muskelmasse als alle anderen und dann war es so, okay, was macht der? Genau, und dann fragst du mal ein bisschen und dann sagst du, ja, muss ich das machen, muss ich das machen? Mein erster Proteinshake war geschmacksneutrales Sojaprotein, das ich mit Traubensaft gemischt habe. Exakt so. ich wollte Protein kaufen, das Studio hat man im Studio nach Supplements gekauft, Proteinprodukt gekauft, der hatte aber nur Sojaprotein da und da habe ich gesagt, ist egal wie es schmeckt, Hauptsache das wirkt.
Dann habt ihr Sojaprotein in Traubensaft, Traubensaft ist der Besten. Natürlich. Eingerührt und es war biederlich. Heutzutage hast du diese Riesenauswahl und dann die Herausforderung so rauszufiltern, okay.
Was funktioniert tatsächlich? Ein bisschen pragmatisch vorzugehen, okay. Oder auch dann selber, mal was zu machen und zu gucken so, okay, ich mache jetzt das, habe ich tatsächlich Fortschritt ohne eben keine und dann so von der anderen Seite her aufzurollen.
Mainstream-Fitness und Wandel der Studiokultur
Und was vielleicht auch ein Fehler ist in unserem Denken, dass wir meinen, früher war alles besser oder die Jungs haben härter trainiert oder so. Früher war Bodybuilding, wenn wir ins Studio gegangen sind, ja noch so eine eingeschworene Gruppe derer, die wirklich massiv Muskeln aufbauen wollten, die ihre Vorbilder hatten aus der Bodybuilding-Szene. Der klassische Studiogänger hat sich aber jetzt doch komplett verändert. Bodybuilding, Fitnessstudio ist Mainstream geworden.
Jeder geht mittlerweile ins Fitnessstudio, egal ob alt, ob jung, ob Frau, ob Mann. Aber die Ziele sind natürlich viel, viel breiter gefächert. Wie viele gehen einfach aus gesundheitlichen Gründen ins Fitnessstudio. alles vollkommen legitim. Und dann sehen wir natürlich die Leute die Menschen im Fitnessstudio trainieren und denken boah fr waren ja nur Muskelmonster Jetzt stehen hier die ganzen Laufs rum und blockieren die Ger Also das Publikum das ist ja auch gut so Um Gottes Willen, ich bin selber Studiobetreiber.
Ich bin dankbar dafür, dass jeder zu mir ins Studio kommt. Ich bin dankbar für jeden, der da mein Kunde ist und nicht denkt, das will ich bei denen im Bodybuilding-Studio, der Idiot oder so. Nein, das ist super. Das ist auch genau die Entwicklung, die er an Arnold Schwarzenegger wollte.
Ich habe das Vergnügen gehabt, ich durfte Arnold Schwarzenegger kennenlernen, aber auch das ein oder andere Mal mit ihm essen. Und am Tisch hat er mir erzählt, Matze, das war immer mein Ziel, Bodybuilding so groß zu machen, dass alle auf der ganzen Welt trainieren und dass jeder trainieren kann, egal wo er lebt, egal wo er ist. Ich wollte überall Bodybuilding groß machen. Das waren so seine Worte.
Und dazu muss man ja sagen, das ist ihm ja gelungen. Und wir sollten natürlich nicht so egoistisch sein und das, was wir machen, Bodybuilding, Kraftsport, auf dieses kleine, kleine, kleine, mini, mini, mini Prozentchen runter reduzieren, die Wettkampfbodybuilding machen oder irgendwelchen Bodybuildern nacheifern. Das wäre ja auch totaler Bullshit und das wird ja auch nicht den meisten Zuhörern, glaube ich, hier vom Podcast gerecht. Sondern da muss man sagen, Bodybuilding ist nach wie vor eine Randsportart.
Wettkampf-Bodybuilding, das ist was für ein bisschen Verrückte, durchgedrehte, komplex beladene Männer und Frauen. Und natürlich nicht das und dann bloß Oldtra und schon gar nicht gesund oder sonst irgendwas. Deswegen alles in Ordnung, wer ins Studio geht und seinen Sport macht nur so, das ist gut so.
Gesundheitsrisiken und Extremsport
Welcher Extremsport ist gesund? Das ist dann die andere Seite. Wenn mir dann vorgeworfen wird, du hast ja mit Bodybuilding deinen Körper zerstört und dieses gesundheitliche Risiko. Ja gut, das bringen auch andere Sportarten mit.
Ich glaube, wir haben gerade eben von Ronny Coleman gesprochen, der auch extreme gesundheitliche Probleme hat. Wo dann immer wieder das belächelt wird, ja selber schuld oder schwere Kniebeugen gemacht oder schwere Kreuzheben. Das entspricht natürlich auch nicht der Realität. Wenn du mal die breite Masse der Wettkampf-Bodybuilder anschaust und noch extremer gehst, Strongman-Athleten, die haben nicht mehr Bandscheibenvorfälle als nicht trainierte Sportler.
Ja, wo wir dort fallen, Späne. Mein Punkt da mit dem Training war, mehr Leute trainieren als je zuvor. Das ist eine gro Entwicklung Beispiel Supplements ist so ein Ding 15 Jahren wer hat irgendwas genommen Das war dann irgendwie so der Bodybuilder der Protein und Keatin genommen hat aber von Magnesium, Vitamin D, das war so, kaufst du halt im Discounter Magnesium-Brose-Tabletten, wenn du einen Krampf hast. Das ist ja alles auch jetzt die letzten, gerade jetzt in 10 Jahre früher, als da ein Kunde zu mir kam.
Und er hat ja noch nicht mal, also die meisten haben nicht mal Shade-Narm-Training genommen. und mittlerweile ist quasi jeder, der zu mir Tag 1 kommt, Fische, Magnesium, Vitamin D, man macht schon was. Das, wo das Open Bodybuilding so ein bisschen symbolisch für mich ist, ist dieser Fokus weg von progressiven, pragmatischen Training. Funktioniert das, was ich mache. Mehr Leute bewegen sich, aber wenn man das ein bisschen mehr analytischer angehen würde, nach dem Motto, okay, das, was ich da mache, funktioniert das, funktioniert das nicht, dann könnten mehr Leute auch tatsächlich Fortschritt haben.
Das würde man definitiv haben, aber ich sage immer, feel free soll jeder machen, was er selber für richtig hält und vielleicht muss halt einfach auch jeder seine Erfahrung sammeln. Ich denke, wir haben früher auch unsere Fehler gemacht, nur es waren wahrscheinlich andere Fehler und die werden halt jetzt genauso so gemacht werden müssen. Warum sollte man es denen noch leichter machen? Wir mussten auch viele Fehler machen, um unsere Muskeln aufzubauen.
Die machen jetzt auch ihre Fehler, müssen sie halt durch. Und wir können ja auch nicht ständig klug scheißen. Deswegen mache ich das mittlerweile bei mir im Studio auch nicht mehr, wenn jemand halt diese speziellen Übungen machen möchte und sich dadurch eine bessere Performance verspricht, gerne. Feel free.
Aber es wäre halt nicht mein Weg, bin ich ganz ehrlich. Für alle, die die Übungen machen und dann realisieren, dass sie nicht ganz die Fortschritte haben, die sie möchten, als alternativer Weg zurück zu Kurzhandelrudern, Langhandelrudern, Kreuzheben, Klimmzüge. Das sind die Übungen, die funktioniert haben. Und ich kann halt immer nur wieder sagen, selbst wenn man alle Themen beiseite lässt, Ernährung, Steroide, Wissen, sonst irgendwas, Das hatte schon irgendeinen Grund, warum die damals auch schon sehr gut Muskeln aufgebaut haben.
Und am Ende des Tages sind halt die wesentlichen Säulen nach wie vor die Disziplin, die Anstrengung und da muss man halt ganz klar sagen, der beste Trainingsplan der Welt hilft dir nichts, wenn du nicht bereit bist, auch das Nötige dafür zu tun und dann musst du dich halt mal anstrengen im Training. Wer meint, er kann schneller laufen, wenn er immer nur mit 70% läuft, der wird da auch irgendwann schnell merken, das ist zum Scheitern verurteilt. Am Ende des Tages eine Disziplin, zeichnet sich immer dadurch aus, dass ich halt auch mal an meine Grenzen gehe. Dass ich aus meiner Komfortzone rausgehe.
Und dann wird es immer so sein, Leidenschaft schlägt Wissenschaft. Am Ende des Tages kann ich noch so viele Bücher lesen. Ich kann noch so perfekt mein Training machen. Verdammt nochmal, du musst dich anstrengen.
Sonst funktioniert es einfach nicht. Und das wissen wir doch im Grunde unseres Herzens. Aber wir wollen es vielleicht dann doch immer so, ja, die Wissenschaft und überhaupt ist jetzt nicht so anstrengend. Dann ist man vielleicht doch ein bisschen zu bequem und man will doch den wissenschaftlicheren, bequemeren Weg gehen.
Legendäre Trainingsgeschichten und Anekdoten
Wenn du zurückdenkst, die letzten gut 20 Jahre, die du im Bodybuilding bist, was war das eine Trainingserlebnis, das sich so am meisten mitgenommen hat, wo du dachtest, okay, wow, selber mit jemandem trainiert oder jemand beim Training beobachtet? Ich habe natürlich das große Glück gehabt, dass ich mit dem einen oder anderen bekannten Bodybuilder zusammen trainieren durfte oder auch mit verschiedenen Strongman-Athleten. Und das war natürlich schon extrem beeindruckend, was die von der Leistung gebracht haben. Wenn du da mit so einem Markus Rühl trainiert hast, was der für Gewichte durch die Gegend geschoben hat.
Jetzt muss man natürlich dazu sagen, ich bin nie stark gewesen. Es tut mir leid, Wolfgang, ich muss mich hier outen. Ich wäre gerne stark gewesen, aber für die Muskelmasse, die ich hatte, war ich eigentlich echt ein Schwächling. Im Vergleich zu Leuten wie Markus Rühl oder Dennis James.
Und wenn du da mit denen trainiert hast, das war schon extrem beeindruckend. Ein Erlebnis zum Beispiel mit dem Strongman Heinz Ollesch. Sagt dir wahrscheinlich, ja, dir sagt es was, den Zuhörer wahrscheinlich nicht mehr so. Als ich das erste Mal auf der FIBO war, habe ich Fotos mit vier Leuten gemacht.
Das war Mariusz Pudzianowski, Ronny Coleman, Dennis Wolf und Heinz Ull. Scheiße. Das Foto habe ich noch. Das habe ich erst vor ein paar Monaten, kam irgendwo so ein ausgedrucktes Foto also nicht auf dem Handy habe ich noch Ich habe den halt auch auf Eurosport und solchen Sachen verfolgt Und dann durfte ich den kennenlernen Und seit vielen Jahren, seit knapp 20 Jahren, sind wir jetzt auch enge Freunde.
Und damals durfte ich da mit ihm trainieren. Und wir haben Frontkniebeuge gemacht. Und ich hatte auf der Frontkniebeuge 160 Kilo, habe da meine Wiederholungen gemacht. Irgendwann war ich dann zum Scheitern verursacht und bin da unten sitzen geblieben.
Habe den Arsch nicht mehr hochgekriegt, habe das Gewicht nicht mehr wegbekommen und er stand daneben und guckte mich nur an. Und ich hatte jetzt darauf gehofft, dass er mich da irgendwie unterstützen würde. Dann hat er mit seinem bayerischen Akzent, der eh schon so ein bisschen witzig klingt, zu mir gesagt, bei so leichtem Gewicht helfe ich nicht. Und hat mich da unten sitzen lassen und ich musste schauen, wie ich unter diesem Gewicht wegkomme.
Das war schon beeindruckend. oder damals auch mit einem Dennis James. Da hat er mal Brusttraining gemacht und ich durfte daran teilnehmen. Just in dem Moment, wo der fertig war mit Aufwärmtraining, war mein Training eigentlich schon beendet. Das zu Volumen und Kraft.
Und dann hat er mit 180 Kilo Schrägbankdrücken gemacht. Tierisch beeindruckend. Das sah so leicht aus, so spielerisch. Also da war schon einiges.
Wenn du mit so einem Markus Rühl trainiert hast, der hat prinzipiell an jedem Gerät den kompletten Stapel genommen. Da gab es kein Gerät, was für den ausreichend war. Er hat sich keine Trainingsgewichte aufschreiben, sondern er weiß einfach, er will immer, was geht. Ob es die schwerste Kurzhandel war, das waren schon beeindruckende Erlebnisse, muss ich schon sagen.
Faszinierend, so Trainingsgeschichten, das ist immer, finde ich auch. Ich habe einen Trainingspartner eine Zeit lang gehabt, oder wir haben zusammen im Studio trainiert, Kraft-Dreikämpfer, war auch Weltmeister im Kraft-Dreikampf. Der hat mit 300 Kilo 10 Wiederholungen gemacht. Kann man sich sowas vorstellen?
Und das war ohne Trainingswissenschaften. Ich kann mich noch erinnern, der kam ins Studio, da gab es keinen Trainingsbooster oder sonst irgendwas. Dann saß man in der Theke, da hat er zwei Tassen Kaffee getrunken und dann ging es an die Kniebeugen. Und der hat Oberschenkel gehabt, jenseits von Gut und Böse. nichts mit Adduktoren und Abduktoren und sonst irgendwas.
Da sind ein paar Sätze Kniebeugen gemacht worden dann hat er ein bisschen Beinbeuger gemacht und dann war das Beintraining zu Ende Gigantische Oberschenkel gigantische Gewichte Hat funktioniert Und er hat w dem Training keinen Intra genommen Wir haben im Training keine Kohlenhydrate gebraucht, liebe Zuhörer. Das ist auch geil, oder? Wenn ich mal so richtig ablästern möchte, wenn ich mal so richtig so, da gehen dann manche Spatzen durchs Studio, Beine wie ein Flamingo, bewegen Gewichte, die meine Frau nimmt, aber ein Intra-Workout-Shake. Wo ich mir denke, boah, was denkst du denn, wie viel Kohlenhydrate du gerade verdänzt hier.
Also, ja, aber du siehst wie Pumpbooster. Natürlich, natürlich. Ohne Booster wird ja gar nicht mehr trainiert heutzutage. Ja, mein Gott, es ist alles.
Aber wie gesagt, man soll es jetzt auch nicht komplett alles totreden. Ich habe bei mir im Studio auch ganz viele junge Menschen die immer noch ein super Training machen, wo es auch funktioniert. Es gibt halt die einen und die anderen, wir können das auf keinen Fall pauschalisieren. Ist halt einfach ein Trend, mit dem müssen wir einfach leben.
Das ist so. Und vielleicht werden wir in ein paar Jahren ganz anders darüber denken, wenn die besser aussehen als wir es jemals ausgesehen haben.
Ernährungsfehler und extremes Essverhalten
Die nächste Generation muss ja erlöserweise auch wieder in den nächsten Zyklus kommen und da ist interessant, was machen die. Und ich mag jetzt auch Nicht diese Auseinandersetzung zwischen Oldschool und Newschool und diesem ganzen Bullshit, weil ich natürlich auch mir wissenschaftliche Studien anschaue. Ich habe mir auch ein Buch von Wolfgang Unzöld gekauft und ich höre mir auch deine Podcasts an und so. Ich will natürlich auch dazulernen und ich weiß auch, dass vieles, was ich vielleicht früher gemacht habe, auch falsch war. aber wie gesagt am Ende des Tages vertraut nicht auf all die wissenschaftlichen Dinge, sondern die Tugenden wo ihr selber wisst am Ende des Tages ist es das doch ich muss mich einfach ein bisschen anstrengen und ich muss halt über meine Grenzen einfach mal versuchen hinauszugehen naja das ist auch was war besser, sondern meiner Sicht ist auch die große Frage, was können die die heute lernen von denen, die heute trainieren von denen lernen, die früher trainiert haben oder quasi die Bodybuilding-Generation davor.
Und natürlich im Umkehrschluss, was hätten die früher anders machen können im Vergleich zu, also ein Thema, das wir kurz hatten, war das vor 20 Jahren. Also Lee Priest ist mein Beispiel, der halt in der Off ausgesehen hat ist quasi so breit wie hoch wird quasi relativ wild gegessen McDonalds und und dann einfach komplett aufgeblasen ist was nat noch von Wohlbefinden Gesundheit Leistungsf das wei man ja mittlerweile klar das macht keinen Sinn quasi extrem fett zu werden Ja, war ein Fehler, den wir gemacht haben. Kenne ich ja auch so aus engstem Freundeskreis, Markus Rühl. Zum Frühstück zwei Pizzen zu essen, das kann nicht gesund sein.
Aber früher war man halt der Meinung, wenn ich Masse aufbaue, muss ich Masse haben. Und dann ist halt einfach gegessen worden. Und dann habe ich auch noch vor 20 Jahren, vor 25 Jahren die Info bekommen, Alter, du musst mehr essen. Du musst mehr essen, eher wie ich muss mehr essen.
Du musst essen, was reingeht. Und dann bin ich bei der Polizei in die Kantine rein und dann gab es morgens zehn Spiegeleier und drei von diesen Würstchen, die da, also man hat gegessen bis zum Anschlag, man hat sich elend gefühlt, also wirklich teilweise, ich will Sie wissen, aber ich habe damals schon Blutdruck gehabt, jenseits von Gut und Böse. auch Markus Rühl hat sich da keinen Gefallen getan. Der war ja so fett, der konnte ja seine Schüssel auf den Bauch abstellen. Das waren natürlich Fehler, die man gemacht hat und das werden die heutigen Bodybuilder auch schlauer machen.
Klar. Welche Bodybuilder oder welche waren die, die den größten Appetit hatten? Jungs, die einfach Mengen essen konnten, wo selbst du, der Vieh gegessen hat, sich gedacht hat, wie in aller Welt ist ein Mensch im Stande, so viel Essen in sich reinzuschaufeln? Also zum einen jemand, den du auch kennst, der Kai Kreen, der wirklich ein guter Fleischesser war.
Und einen, den ich kennenlernen durfte, den du wahrscheinlich jetzt nicht kennst. Ich meine, er wäre aus Schweden gewesen, Schweden oder Dänemark. Kjellkström hieß der. Der Kollege hat tatsächlich, ich habe ihn dann persönlich mal darauf angesprochen, weil ich es halt nicht glauben konnte.
Aber der hat tatsächlich, und jetzt bitte nicht nachmachen, 1000 Gramm Eiweiß am Tag gegessen. Wow, das war aber auch ein Fisch. Ein Vieh, der Typ. Ein Vieh.
Also wenn ihr mal Bilder googelt, ich meine Kielkström heißt er. Mir sagt ja ein Pferd von Typ gewesen. Also breit. Ein hässlicher Typ.
Hoffentlich hört er das im Podcast. Fünf Kilo Huhn. So ein Mutant. Und ich habe ihn dann wirklich, übrigens auch ein sehr, sehr netter, ich habe ihn dann wirklich, weil ich es wissen wollte, ich habe ihn persönlich darauf angesprochen.
Ich habe ihn getroffen in meinem Wettcamp und gesagt, pass mal auf, die Gerüchte gehen rum, die Leute erzählen mir. Jetzt frage ich dich einfach mal, Direkt, stimmt das? Dann sagt er, ja, das stimmt. Das sind 4 Kilo Huhn.
Das ist unglaublich. Er hat mir sogar aufgezählt, was er da alles isst. Und unglaubliche Mengen an Nahrung, die er zu sich genommen hat. Und auch heutzutage haben wir noch Athleten, wo ich manchmal auch nicht weiß, flunkert er jetzt, oder das ist ehrlich, so ein Roman Fritz, deutscher Bodybuilder, jetzt nicht so populär wie die alten, über die wir jetzt gerade gesprochen haben, oder der eine oder andere.
Das ist auch jemand, der am Tag seine 800 bis 1000 Gramm Kohlenhydrate isst. Das ist schon viel. Das muss man erstmal wegfutter. Arbeit.
Ja. Wahnsinn. Viel Arbeit. Ja.
Aber das ist auch nicht so groß. Von den ganzen Bilder habe ich auch mal gesehen. Das ist auch einer aus der aktuellen Generation. Leider hat es ein bisschen Pech gehabt.
Hat jetzt zwei künstliche Hüften. Oh. Das ist eigentlich auch nicht so vorteilhaft für einen Bodybuilding-Profi. hat aber mit einer künstlichen Hüfte jetzt schon letztens einen Bodybuilding-Wettkampf gemacht. Macht auch noch Kniebeugen, hat massive Oberschenkel.
Also wenn man ihn sehen würde, würde kein Mensch darauf kommen, dass er zwei künstliche Hüften hat. Ja, da ist auch viel passiert. Ed Kohn, sagt ihr mit Sinn? Mit dem habe ich Zeit verbracht.
Wir waren beide, das war da, als ich in Venice war, habe ich nur zwei Tage Swap gemacht, weil ich war auf dem Weg nach Hawaii. Da hat die Uni Hawaii so eine Veranstaltung gemacht und Ed und ich waren die beiden externen Speaker, wir waren bei dem Hotel, vier Tage zusammen verbracht und der hat mir auch Bilder gezeigt, damals hat er nur eine Künstliche Hüfte gehabt, mittlerweile sind es zwei. Auch zwei Wochen nach dem Hüftersatz, der ambulant war, ein Splitsport gemacht, Ausfallschritt komplett runter, wieder hoch. Wahnsinn.
Und dann so, kann ich mir so schwer Kniebeugen machen und dann war er nicht, es ist nicht so schwer. Letztens hat er mal 52 für 12 gemacht. Mit einer künstlichen Hüfte. Mit einer künstlichen Hüfte auch unglaublich.
Für mehr als gefährlich. Okay, das ist für ihn natürlich in Reuer zu dem, was er schon gebeugt hat, ist natürlich die 250 Kilo wenig, aber ist natürlich dann, ja.
Die Relevanz von Krafttraining für die Allgemeinheit
Da haben wir übrigens einen Punkt, dieses Mentale, diese Einstellung von Wettkampfsportlern, von Bodybuildern, das ist schon sehr besonders, aber das kann vielleicht der eine und andere auch mal mitnehmen für sein Leben, der jetzt vielleicht nicht Bodybuilding macht oder der Kraftsportfreak ist und vielleicht zu Hause sitzt ein gesundheitliches Problem hat Es ist wahnsinnig viel m wenn man will Also wirklich immer mit sich selbst zu reden, sich nicht aufzugeben, motiviert zu sein. Es gibt immer wieder Menschen, die zeigen, dass es möglich ist, dass man über die normalen Grenzen hinweggehen kann.
Jetzt soll natürlich keiner draußen mit einem künstlichen Hüftgelenk 200 Kilo Kniebeugen machen. Aber zu Hause auf dem Sofa zu sitzen und auf gut Deutsch vor sich hin zu vegetieren, vielleicht doch mal den Mut finden, Sport zu versuchen, Sport zu treiben, sich irgendwie zu bewegen, vielleicht doch ein bisschen Krafttraining zu machen. Ich kann euch versprechen, es gibt keinen besseren Sport, es gibt nichts Besseres, was ihr eurem Körper antun könnt, als Krafttraining, als Muskeltraining. bin ich der festen Überzeugung, besser als jetzt kommt mir nicht mit Joggen oder Schwimmen oder sonst irgendwas.
Das ist alles toll, aber das Beste, was ihr machen könnt, und man weiß mittlerweile auch nicht nur für die Muskeln, für das Skelettsystem, sondern auch für das Herz-Kreislauf-System, für die Gesundheit, ist ein aktiver Muskel-Training. Und da steht die Wissenschaft in vielen Dingen ja noch in den Kinderschuhen. Diese Informationen, die von den Muskelzellen abgegeben werden, das ist wahnsinnig spektakulär, wenn man sich damit auseinandersetzt. Da gibt es Dinge, die kaum nachvollziehbar sind.
Zum Beispiel, du hast eine Verletzung, kannst deinen rechten Arm nicht trainieren. Du trainierst deinen linken Arm und trotzdem bleibt dir mehr Muskelmasse an dem verletzten Arm erhalten, als würdest du gar keinen Sport machen. Also diese Gehirnverbindung, da gibt es tolle Studien drüber, das funktioniert wirklich. Also auch wenn ihr ein Wehwehchen habt, bewegt euch, es wird euren Heilungsprozess vorantreiben, Krafttraining ist eine tolle Sache.
Als Basis ist das auch meine Philosophie quasi. Es gibt andere Sportasen, ob du jetzt Kickboxen machst, ob du schwimmen gehst, ob du joggen gehst oder Fußball spielst. Die eine Basis, die jegliche Trainingsform gut ergänzt, ist Krafttraining. Das ist auch eine Sache, da muss man uns ja auch mal so ehrlich machen, für alle die, die vielleicht auf die Bodybuilder schimpfen, aber die Bodybuilder sind der Ursprung eigentlich für diese Körperentwicklung, für dieses Krafttraining, was wir aktuell haben.
Es gibt keine Sportart mehr, in der nicht Bodybuilding Kraftsport gemacht wird Und es hat halt irgendwann mal mit Bodybuilding angefangen wo man halt dieses Bewusstsein daf entwickelt hat Ja Und die Entwicklung ist schon, also wenn wir gerade diese vor 20 Jahren Entwicklung mit Sport Reflex, Muscle and Fitness und die, und dann halt so diese quasi die Einzigen dieses, der Protein genommen hat, hat quasi Bodybuilding gemacht. Ja, genau. Und schaut man sich die Gesamtentwicklung jetzt an, die wir anfangs unseres Podcasts noch sehr kritisch gesehen haben. So muss man, wenn man abschließen will und einen Deckel drauf macht, sagen, nein, das hat sich alles zum Besseren entwickelt.
Definitiv. Definitiv. Also ja, auch, dass es in der Masse angekommen ist, so quasi, Proteinpulver ist ja quasi ein Lebensmittel, was interessanterweise auch in Deutschland so deklariert ist, es ist kein Nahrungsergänzungsmittel. Oder Kreatin halt letztens, ich habe gerade ein Newsletter verfasst, ich habe schon mal jeden Sonntag ein Newsletter, aber zum Thema Kreatin und Frauen, wo es natürlich auch mehr in diese, während gerade vor 20 Jahren, Kreatin war so das eine Nebenprotein, was nennt man noch?
Sondern was Kreatin und irgendwann kann dann Blutamin. Wo dann auch so, ist das jetzt sicher und man soll es nicht dauerhaft nehmen? Mittlerweile ist es so, Anti-Aging, in den USA werden Brause-Tabletten mit Kreatin als Anti-Aging Supplement verkauft. Wahnsinn.
Und jetzt ist natürlich auch das Thema, jetzt gab es da eine interessante Stuhle vor kurzem zum Thema Frauen und Kreatin. Das ist quasi tatsächlich noch wichtiger ist. Verschiedene Gründe führen eben dazu, dass die Frauen grundsätzlich einen leeren Kreatinspeicher haben. Und Kreatin ist ja nicht nur für Muskelarbeit indirekt verantwortlich, sondern auch für jede Art von Energieproduktion, was schon so okay, wenn einer vorstellt, vielleicht in ein paar Jahren, dann nimmt die Oma Kreatin.
Die Oma, morgens ihr Löffelchen Kreatin ins Wasser rein, weil es ist ja gut. Für alles. Ja, ich bin froh, dass du es ansprichst, weil ich habe Bei mir im Coaching kriegt eigentlich jeder, ich erstelle dann auch Pläne, Nahrungsergänzungsmittel, was ist sinnvoll. Und ich bin ehrlich, Kreatin ist so ein Basic, das habe ich bei jedem drin im Plan.
Und dann denken die immer so, ja kriegt jetzt jeder den gleichen Plan. Nee, das kriegt jeder Kreatin. Das ist erstmal der Ansatz. Und warum sollte ich das ändern, wenn ich fest davon überzeugt bin, dass es für jeden, der Muskeltraining macht, sinnvoll ist.
Egal ob Anfänger oder Hobbysportler, die wollen doch alle ihre Erfolge haben. und dann zwei drei vielleicht auch f Gramm Kreatin am Tag zu nehmen wo liegt das Problem Schlecht f die Nieren Wenn es meines Wissensstandes her diese Vorteile mit sich bringt Klar, vielleicht sitze ich irgendwann hier mit dir im Podcast und sage, Wolfgang, was haben wir damals für einen Scheiß geredet hier mit dem Kreatinmist. Das ist ja auch eine Entwicklung von dem Kreatin, wer da die ersten Zeiten noch miterlebt hat. Was habe ich da eine Scheiße gemacht? Also Wahnsinn.
Da lacht jetzt der eine oder andere noch drüber. habe ich mal ein YouTube-Video gemacht über die Peinlichkeiten, die wir da gemacht haben. Riesenhype, wissenschaftlich mittlerweile bestätigt, dass das, was wir damals gemacht haben, zwar teilweise Schrott war, aber das Kreatin an sich definitiv sinnvoll ist. Was hast du damals gemacht? Das ging ja dann los.
Kreatin war in der Bodybuilding-Szene noch nicht bekannt. Das kam aus der Leichtathletik. Einer der Ersten, der das so bekannt gemacht hat, war der 100-Meter-Sprinter, der Linford Christie. Das sah auch wie so ein Modellathlet aus.
Super Typ. Und dann ging das los in der Bodybuilding-Szene mit Kreatin. Dann hieß es halt zum Anfang noch, du musst eine Ladephase machen und du musstest Kreatin jede Stunde nehmen und natürlich in Verbindung mit Kohlenhydraten, mit Traubensack. Und auf keinen Fall darfst du Koffein nehmen.
Weder davor noch danach. Koffein musstest du verbannen. Und für mich als Polizeibeamter kein Koffein zu nehmen, das war schon mal ein Albtraum. Aber gut, ich wollte ja Muskeln haben, also habe ich Kreatin genommen.
Aber wie mache ich das jetzt jede Stunde? so und so viel Gramm Kreatin. Ich habe mir dann eine große Saftflasche gemacht, habe dann da meine 30 Gramm Kreatin reingepappt und habe dann jede Stunde aus dieser Saftflasche einen Schluck genommen. Diese Menge Kreatin hat natürlich dazu geführt, dass ich mehr auf dem Top saß als alles andere. Also ich habe den Dünnpfiff des Todes gehabt und dachte mir, was, aber man hat sich da durchgequält.
Ich habe jeden Tag diese 30 Gramm Kreatin genommen und habe mich totgeschissen. Also wirklich ein Albtraum. viele Fehler gemacht. Genauso wie wir nicht wussten, kein Koffein. Ich habe komplett auf Koffein verzichtet.
Ich armer Kerl. Ich weiß gar nicht, ob ich die Schichten bei der Polizei geschafft habe. Also wir haben auch viel Scheiß und viel Dummes gemacht. Aber das hatten wir eben auch schon.
Jede Generation macht seine Fehler. Auch die Ladephase und dein Traubensaft, kann ich mich auch noch erinnern, wo du auf einmal zwei Liter Traubensaft am Tag gehörst. Hey, ich habe zugenommen. Nicht vom Kreativ, aber zwei Liter Traubensaft.
Ah, ja, ja, ja. Perrückt, ja. Und damals war es auch so das Einzigste, das ist so. So Glutamin, Kreatin.
Das stimmt. Und dann irgendwann kamen dann die Aminosäuren, wenn mich auch noch dran erinnern, als der Studio-Vertreiber das unter der Theke vorgeholt hat und mir auf den Tisch gestellt hat, als wäre der Gamechanger jetzt. Und ich dachte, jetzt geht's voran. Und dann hast du da diese Amino-Bomben runtergeschluckt.
Ich kann mich noch erinnern, das erste Mal, damals hieß es noch Ballpowders, da wurden jetzt die ganzen anderen Seiten, die großen Beutel und so, Ballpowders. Und am Anfang dachte ich, das war alles günstig, dann habe ich so Aminopulver gekauft. Ich dachte, ja klar, Wasser auflösen. Und dann war natürlich nicht trinkbar.
Und dann haben die angefangen, da gab es auch so eine Kapselmaschine bei Bypass. Und dann war ich zu Hause, so zwei Formen, hast du die eine Seite der Kapsel in die eine gemacht, die andere Seite der Kapsel in die andere. Und die andere hat dann so einen flachen Tisch, das heißt, das Pulver drauf gemacht, du hast es in die Kapseln reingeschoben und dann hast du quasi die andere Seite, die Kapsel, dann habe ich so meine eigenen Amino-Kapseln. Ist an mir vorbeigegangen.
Ja, keine Ahnung. Also, da hätte man quasi noch alles irgendwo. Da hat man auch zwei Stunden gesucht, nur um das Kreatin 1 Euro billiger zu finden. Dann habe ich noch Aminokapseln selber zu Hause gemacht.
Sehr kreativ. Ganz, ganz, ganz kopf. Ich hatte noch die Glasbrechampullen. Ah, stimmt.
Mit der Aminosauten, die meine Mutter einen Kühlschrank gefunden hat. Und dann durfte ich mir erst mal was anhören, weil der Annabol drauf stand. Jetzt ist der Sohn abgerutscht. Jetzt nimmt er Ah, Budi.
Ja. Verrückt, oder?
Zuschauerfragen: Pflanzliche Ernährung und deutsche Athleten
Da gab es noch ein paar Fragen, die zuhörigstellt haben. Oh, ja, wir sind abgeschweift. Entschuldigung, nehmen wir uns die Fragen noch vor. Weil da war, da war eine, die jetzt genau hier drauf einzählt.
Jetzt mal gucken, wo die war. Oder wir fangen einfach von oben an. Das ist einfacher. Pflanzliche Ernährung im Bodybuilding über die Jahre.
Seine Einschätzung. Pflanzliche Ernährung ist toll. aber ich bin der festen Meinung, dass Bodybuilding mit tierischen Produkten besser funktioniert. Du kannst natürlich auch als Pflanzenfresser, als Veganer kannst du auch Muskeln aufbauen. Dann werden natürlich Nahrungsergänzungsmittel nochmal wichtiger.
Und ansonsten bin ich der Meinung, dass eine Mischkost immer noch das Beste ist, was man sich antun kann. Aber aus ethischen Gründen, wenn jemand kein Fleisch essen will, der wird es auch schaffen, ein paar Muskeln aufbauen. Da ist mal jemand, der sich für Mr. Olympia qualifiziert hat. ist mir jetzt nicht bekannt Auch so eine Menge an Protein Andere Frage war welche Rolle schreibt er Kraft also Matthias Kraft zu wachsen im Kontext Bodybuilding zu Ich denke die Frage haben wir jetzt schon sehr ausführlich geklärt.
Also die meisten Bodybuilder haben auch ganz gut Kraft. Das sollte man nicht unterschätzen. Es ist nicht nur aufgepumpt, sondern die können ganz gute Gewichte bewegen. Die sind ja nicht mehr so alltagstauglich.
Jetzt ein Bodybuilder für den Umzug. Nein. Aber was jetzt diese Übungen an sich betrifft, dieses Gewichteheben, da wo der Bodybuilder trainiert ist, da sind die meisten Bodybuilder natürlich auch super stark. Wie sieht ja die jetzige deutsche Bodybuilding-Generation, alte, neue Schule?
Das hatten wir auch schon so ein bisschen angerissen. Jede Generation hat hier Herausforderungen? Absolut, definitiv. Wir haben auch aktuell super Bodybuilder.
Wir haben ein kleines Loch in der offenen Bodybuilding-Klasse. Da haben wir gute Athleten, ja, außer Frage. Aber wir haben nicht die sehr guten, wir haben nicht die Überflieger wie einen Dennis Wolf oder einen Ronny Rockel oder einen Markus Rühl oder einen Günter Schlierkamp, die da ganz vorne waren bei Mr. Olympia.
Aber vielleicht ist es manchmal einfach an der Zeit, dass diese Superstars einfach mal ausfallen. Dafür haben wir in der Classic Physik Top-Athleten. Da war ich auch dieses Jahr überrascht, als ich das erste Mal so ein bisschen Erfolg habe. Das waren mal die Top 3.
Das sind zwei Deutsche. Zwei Deutsche, Mike Sommerfeld und Urs Kalischinski, die machen einen super Job. Einer von beiden kann nächstes Jahr unter Umständen Mr. Olympia werden.
Also da haben wir tolle Athleten. Das wäre der erste deutsche Mr. Olympia. Ja, zumindest im Hotel Classic.
Ich bin natürlich der Typ für die offene Klasse. Das hätte ich mir natürlich einem gewünscht. Aber in der offenen Klasse gab es nie den Deutschen. Nein, der erfolgreichste war der Dennis Wolf und der Yusup Wilkosch.
Ah, Yusup Wilkosch, der kam auch aus Stuttgart. Der war so lange Zeit. Dennis Wolf war auch dritter. Markus Rühl war vierter, fünfter Mal.
Fünfter, meine ich, oder? Da gibt es noch dieses Video auf YouTube. Es gab ein Jahr diese Challenge-Round. Ja, fand ich gut.
Wo die Athleten dann im Finale nach vorne kommen mussten und konnten sich eine Pose aussuchen, mit der sie sich mit ihrem Gegner duedieren wollten. Dann hat der Markus Rühl sich beim Ronnie Coleman für die most maskular Pose für diese Krabbe entschieden. Das sah schon spektakulär aus. bei der ronnie kohlmann als er dran war quasi letzten paar posen einfach nur noch mit dem r zum publikum stand eigentlich ist schade dass es nicht also ich fand zwar als entertainment eine gute Sache Gute Frage noch die Kamp W er in die Klassikphysik gegangen wenn die Klasse zu seiner Zeit existiert hätte? Das ist eine gute Frage.
Ich glaube, ja. Gut möglich. Du bist auch groß für... Genau, weil ich halt sehr groß bin und weil ich natürlich auch immer diesem Massewahn unterlegen war.
Die haben immer gesagt, ah, der Bottoff, der ist schon hübscher. Was? Sie will brutal sein. und du musst natürlich mit 1,88 schon eine Muskelmasse aufbauen, das wäre mir wesentlich leichter gewesen in der Classic Physik. Aber so bist du ja immer in dem Zwang, noch schwerer trainieren.
Weil bei meinem Trainer gab es nur den Grundsatz, wenn du mehr Muskeln willst, musst du stärker werden. Und was habe ich mich zerstört mit den Gewichten, mit dem Essen, mit dem eine gewisse Muskelmasse halten, finde ich relativ einfach, aber da jedes Mal nochmal einen draufsetzen. Da zerstörst du halt deinen Körper. Das ist schon hart gewesen.
Deswegen denke ich, hätte ich mich auch für Classic Physik entschieden.
Matthias' aktuelle Routine und Langlebigkeit
Weitere Frage, die ich gut finde. Warum steht er heute optisch und physisch immer noch so gut da und andere Ex-Kollegen nicht? Nein. Im Übertrag meine ich für mich die Frage wäre, was von dem, was du früher gemacht hast, Training ernährungstechnisch, machst du halt immer noch?
Ich mache alles eins zu eins noch genauso. Außer dass die Steroide, die sind halt weg. Aber ich ernähre mich nach wie vor gesund. Ich esse genauso wie früher morgens meinen Haferbrei mit meinem Rührei und ich liebe Salat, Gemüse mit Fleisch.
Ich esse nach wie vor meine Reis-Mais-Waffeln mit meinem bisschen Aufschnitt. Es hat sich eigentlich nichts geändert, außer diese eine Komponente. Und so ehrlich muss man nicht auch sein, ich gebe im Training auch nicht mehr Vollgas. Ich mache mein Fitnesstraining zur Gesunderhaltung, aber ich trainiere nicht mehr Hardcore Bodybuilding im Studio.
Ich habe das Handy zwischendurch in der Hand, wo ich mich selber für hasse. Dieser Biss, das ist nicht mehr da. Jetzt sind es wirklich gesundheitliche Gründe. Aber was die Ernährung betrifft, was diese Abläufe betrifft, das ist eigentlich alles gleich geblieben.
Ich mache mein Kardiotraining, ich mache mein Stretching. Und wie gesagt, das Essen, was ein ganz, ganz wesentlicher Faktor ist, es schmeckt mir halt einfach. Das Bodybuilding-Essen schmeckt mir. Selbst wenn ich im Urlaub bin, ich liebe so ein Salat, ein gegrilltes St Fleisch oder Fisch bin ich happy Machen wir noch eine Was w er heute anders machen Training Di Ich muss dazu sagen, als ich mit Bodybuilding angefangen habe, habe ich alles richtig gemacht.
Jetzt wird der eine oder andere sagen, boah, was für ein arroganter Typ. Nein, ich habe alles richtig gemacht, weil ich vom ersten Tag an Trainer hatte, sogar mehrere, die sich um mich gekümmert haben. Und dadurch war ich nicht, gezwungen, irgendwas auszuprobieren, sondern ich habe denen blind vertraut. Das waren tolle Menschen, die sich mir angenommen haben, die mir geholfen haben.
Deswegen hatte ich im Bodybuilding von Anfang an Erfolg. Davor natürlich, als ich das alles alleine gemacht habe, habe ich viele Fehler gemacht. Falsch ernährt, zu wenig Eiweiß zu mir genommen, vielleicht auch im Training viel Quatsch gemacht, diese üblichen Dinge halt. Das Wissen hatte man nicht.
So ehrlich muss man auch sein. Vielleicht hat man sich auch sich die Mühe gegeben war, das eine oder andere Buch mehr zu lesen. Damals, ich habe es auch nicht so viele Bücher. Ja, also da habe ich schon Fehler gemacht, aber jetzt in meiner Bodybuilding Zeit, da habe ich alles richtig gemacht.
Also nicht ich, sondern die Menschen, die mit mir gearbeitet haben. Und das kann ich auch nur jedem empfehlen, wenn er Ziele hat. Investiert das Geld. Investiert das Geld in Bildung Schrägstrich Coach.
Weil ihr lernt ja von einem Trainer, von einem Coach. Und das kostet euch vielleicht mal sechs Monate, zwölf Monate ein bisschen Kohle. Aber was ihr in der Zeit lernt, das könnt ihr euer ganzes Leben mitnehmen und wie viel Vorsprung ihr dadurch gewinnt, ist enorm. Die Menschen fragen mich, warum bist du so erfolgreich gewesen im Bodybuilding?
Weil ich das Glück hatte und einen super Trainer hatte, auch im Kampfsport. Ihr habt doch Kampfsport nicht über YouTube gelernt oder sonst irgendwas. Du hast einen Trainer gehabt und all diese Dinge, die der mir mitgegeben hat, nach den Dingen lebe ich heute noch. und im Bodybuilding genauso. Da habe ich die ersten Ansätze bekommen.
Ich habe viel gelernt. Super. Deswegen mein Tipp, gönnt euch das.
Moderne Coaching-Methoden und das Fitness-Business
Du arbeitest ja auch noch als Coach. Ja. Wie machst du das? Siehst du die Leute einmal im Monat?
Das ist unterschiedlich. Das ist unterschiedlich. Du willst natürlich jeden zufriedenstellen. Das ist eine Frage des Geldbeutels.
Ehrlich muss man sein. Und dann gibt es halt unterschiedliche Modelle. Die Wettkampfathleten, klar, die kommen natürlich regelmäßig zu mir. unterschiedliche Abstände. Je näher das auf den Wettkampf zugeht, desto häufiger kommen die zu mir.
Aber auch das ist den Athleten natürlich freigestellt. Dadurch, dass die aus dem ganzen Deutsch- in einen Raum kommen, teilweise auch aus dem Ausland, können die natürlich nicht jede Woche zum Formcheck zu mir kommen. Aber es ist denen freigestellt. Und ansonsten macht man das natürlich online, über Videos.
Und da stehe ich im stetigen Kontakt. Die Hauptarbeit besteht mittlerweile darin, stundenlang Sprachnachrichten zu versenden und in Kontakt zu stehen mit meinen Sportlern. Okay, sprachnachlich. Das heißt, du machst das über WhatsApp?
Ich habe eine eigene App, mit der ich arbeite. Da habe ich diesen geschützten Rahmen. Die kommen dann in die App rein und da kann ich mit denen kommunizieren. Ich habe dann auch die Daten hinterlegt von meinen Sportlern mit Bildern und Videos und so, dass ich auch schnell darauf zugreifen kann und darüber arbeite ich.
Cool, ihr kriegt einen Trainingsplan, Ernährungsplan? Trainingspläne, Ernährungspläne. Gibt es da entweder per E-Mail zugesendet oder halt über die App. Dann können die darauf zugreifen.
Und dann Fotos für die, die Wettkampf machen? Genau, Fotos, Videos. Hast du welche, die nur online sind oder nur offline oder gemischt? Beides.
Dadurch, dass ich auch ein eigenes Fitnessstudio habe, ist natürlich auch ein Punkt, wo die Leute sich treffen können, wo sie hinkommen können. Aber ich habe natürlich auch viele, die einfach nur online unterwegs sind. Was vollkommen in Ordnung ist, weil ich kann nicht jedem zumuten, dass er durch ganz Deutschland fährt. Aber da wieder Dank an die sozialen Medien.
Wir haben sie ja so ein bisschen schon verflucht. Das sind die Vorteile die man dadurch hat dass man halt die sozialen Medien dann immer noch einen gewissen Bekanntheitsgrad hat Podcast machen kann YouTube machen kann und dadurch nat auch seine Kunden bekommt Und die sind halt nicht alle im Dorf, da wo ich lebe. Und auch der Zeitaufwand. Wir machen ja auch reines Online-Coaching zusätzlich und das ist ja auch für manche, selbst wenn du nicht weit von Stuttgart weg rohnst, aber mit Berufsverkehr hin und zurück, könntest du ja schnell zwei Stunden im Oberst sitzen.
Das ist dann schon so. Und ich verstehe es dann auch manchmal, Wenn ich selbst, ich habe gedacht, vielleicht einen persönlichen Kunden, der sagt, hey, gerade ein bisschen knapp, können wir einen Termin wieder E-Mail machen. Ja, genau. Und dann bin ich ja.
Das ist vollkommen, kann ich auch die Leute verstehen. Ich habe wirklich breit weg alles, vom Busfahrer bis hin zum Professor und Arzt und dann Chefarzt im Krankenhaus. Die haben nämlich alle Familie um die Ohren, wenn ich denen jetzt sage, pass mal auf, Kollege, komm mal zu mir gefahren. da kann ich es da verstehen, wenn die sagen nee ey, für mich ist es online, alles taco, super, lass uns telefonieren oder so ja, passt sehr gerne das ist auch natürlich eine der Coaching-technischer Sicht was ja auch so quasi bis vor 15 Jahren Coaching und Grav-Training war ja außerhalb des Bodybuildings auch fast nicht vorhanden und jetzt ist auch die Möglichkeit derer die sich für interessieren oder die ein bisschen, ich verwende es immer gerne Die machen ihre Steuer selber Die meisten holen sich einen Steuerberater und sind damit deutlich effizienter und effektiver unterwegs Absolut Und so auch beim Krafttraining gerade Wenn du da von außen jemanden reinholst, der dir dann aus seiner Perspektive Input gibt, so wie in der solchen Training.
Also mir hat es super viel gebracht und zu dem Zeitpunkt, als ich dann meine Trainer, meine Coaches im Bodybuilding hatte, hatte ich schon vier Jahre lang mein Fitnessstudio. Das heißt, ich hatte schon viel Wissen, aber sich einfach nochmal mit jemandem auszutauschen, ich liebe das einfach. Ich könnte mich jetzt mit dir stundenlang hinsetzen und über Training, Ernährung sprechen und obwohl ich schon viel weiß, bin ich trotzdem darauf, was sagt der Wolfgang, wie macht er dies, das ist ja der Grund, warum ich deine Bücher lese, warum ich deine Podcasts anhöre. einfach um immer dieses Wissen zu bekommen und so, das finde ich einfach wahnsinnig spannend auch mich mit anderen auszutauschen.
Ja, großartig. Welches Fitnessstudio? 10 Jahre? 2000. 25 Jahre. Du warst zuerst bei der Polizei. Wann hast du dann?
Okay, 25 Jahre hast du schon Gymnasium. Das ist auch ein alter Mann. Damals gab es noch keinen McFit, ja? Nee, damals noch nicht.
War ein Schock für mich, als das erste McFit um die Ecke aufgemacht hat. Okay Ja kann ich auch noch Ja das hie dann auf einmal ey die haben 24 Stunden auf Da habe ich gedacht was laufen alle Kunden weg die gehen alle da hin Und kostet nichts Damals war er so noch 14 D oder so Da war schon Euro. Ich glaube, es war schon Euro. 14 Euro, 14,99 oder 12,99 oder sowas. Früher war das auch so gefühlt, 80% der Fitnessstudios, irgendeiner, der mal irgendwie im Bodybuilding innoviert, hat dann Gymnerv gemacht. früher waren die meisten Studios Inhaberbetrieben und jetzt sind es halt weitestgehend, der Markt ist größtenteils von Ketten übernommen.
Da irgendwo mal so eine Statistik gelesen, da gibt es nicht mehr so viele Inhaberbetriebene kleine Studios. Meistens sind große Ketten. Über die Hälfte. Auch in Endrend.
Das ist immer durch. Runde Nummer, oder? Okay, ja. Dann, äh...
Vielen Dank. für die Einladung. Vielen Dank fürs Zuhören an alle Zuhörer. Ich hoffe, es war ein bisschen unterhaltsam, nicht zu langweilig, nicht zu bodybuilding-lastig und gerne mal wieder. Ebenfalls.
Vielen Dank für deinen Besuch. Ich freue mich. Ich glaube, wir essen es kurz vor dem Mittag und dann machen wir noch ein kleines Video. Sehr gerne.
Danke an allen fürs Zuhören und ciao. Gute Woche. Vielen Dank.