Kniemechanik und Bewegungsumfang
Wolfgang, ich hätte ein Thema und lass uns vielleicht direkt fachlich rein starten. Let's go. Ich habe am Wochenende Basis-Seminar, Nee, Advanced Seminar 2 gehabt und da ging es nochmal um Knie und dann um viel Beckenposition. Im Zusammenhang mit Knie gibt es eine Bewegung, die sehr häufig nicht angeschaut wird.
Also jetzt lass mich nochmal einen Schritt zurück gehen und zwar gucken sich das Knie, gucken sich die wenigsten eh gut an. Denn die Kniestreckung und die Kniebeugung sind essentielle Bewegungen, die das Knie können muss. Wichtig ist aber, dass man nicht nur guckt, kann das Knie diese Bewegung vollständig ausführen im Sinne von Range of Motion, also maximale Beugung und maximale Streckung, sondern wie ist es auch im Seitenvergleich und wie sind die Spannungsverhältnisse. Weil wenn ich auf der einen Seite das Knie beuge, das heißt, wenn ich in Rückenlage, Patient liegt in Rückenlage und ich versuche die Ferse ans Gesäß zu bringen, wenn ich da einen riesen Widerstand habe, dann komme ich vielleicht mit viel Kraft ans Endgefühl oder an den Range of Motion, aber ich habe deutlich mehr Widerstand im Gelenk gehabt und das ist eine Auffälligkeit.
Das hei einfach nur den Range of Motion zu testen oder zu fragen kannst du einen Fersensitz Ja ist nicht ausreichend Und bei der Streckung genau das gleiche nur weil einer die Ferse von der Unterlage abheben kann oder vielleicht 5 Grad abheben kann hei das nicht dass das ausreichend gut und im Seitenvergleich unauff ist sondern wir m schauen dass wir wirklich mit ganz viel Feingef die Extension testen und gucken gibt es eine Bewegungseinschr Okay, das ist Beugung, Streckung.
Tibia-Rotation: Training vs. Therapie
Und dann gibt es aber eine Bewegungsrichtung, die massiv underrated ist. Und zwar die Rotation im Unterschenkel. Also Tibia-Rotation. Ich wollte mal fragen, Wolfgang, spielt das irgendwo bei euch eine große Rolle?
Bei einer Kniebeuge muss da der Unterschenkel nach außen rotieren. Schaut ihr euch sowas an? Ich schaue mir Dinge an, die ich trainieren kann. Und der Unterschenkel ist fähig zur Rotation.
Diese Rotation ist jedoch nicht wirklich trainierbar. Sprich, ja, bei der Kniebeuge haben wir eine leichte Außenrotation, aber die Außenrotation ist im kompletten Bein. Also mein Ziel ist nicht, quasi den Unterschenkel gegen den Oberschenkel zu verdrehen, sondern dass wir quasi im Oberschenkel eine leichte Außenrotation haben, so 5 bis 15 Grad, was natürlich dann auch wieder dazu führt, dass der Unterschenkel außen rotiert ist, aber nicht im Sinne von Oberschenkel ist gerade und wir rotieren den Unterschenkel raus. das heißt, das Knie kann das aber es ist nicht wirklich trainierbar dementsprechend ist es grundsätzlich mehr ein Bereich für die Therapie, weniger fürs Training.
Hüftrotation und Kniebeugentiefe
Trainierst du die Oberschenkelaußenrotation bewusst wenn du irgendwo feststellst, dass jemand vielleicht nicht in die tiefe Hocke kommt oder wie groß ist der Einfluss von der Hüftrotation auf die Kniebeuge? Der Einfluss von Hüftrotation, Periformis Komplex auf die Kniebeuge, vor allem die Tiefe der Kniebeuge ist recht groß. Und was auch oft unterschätzt wird im sportspezifischen Kontext, der Bewegungsradius deiner Hüftrotation korreliert mit deiner Fähigkeit, Richtung zu wechseln. Das heißt, wenn du eingeschränkte Hüftrotation hast, schränkt es deine Fähigkeit, die Richtung zu wechseln ein, was in vielen Sportarten ein wichtiger Aspekt ist.
Und auch was oft auftaucht, da hatte ich auch schon mal so einen Fall, es war ein Fußballspieler Bundesliga, das ist Jahre her, als ich noch viel... Sag mal Name. Auf jeden Fall der kam hatte Probleme unter den R und hier schon ewig hier Physio und so weiter und hat dann eine Kniebeuge gemacht und ist halt bei dieser Kniebeuge nicht mal bis parallel gekommen Und zwar nicht mal bis parallel, sondern deutlich überparallel. Das heißt, es war wirklich schlecht.
Selbst für Fußballer, Mobilität in der Hüfte war eine Katastrophe und ich habe alles durchgetestet und das, was mit Abstand am schlechtesten war. Also grundsätzlich, wenn ich versuche, Range of Motion zu verbessern im Rahmen des Trainings, schaue ich mir immer an, was ist am schlechtesten. Und da gehe ich als erstes ran, denn wenn du einen Bereich Spannung löst, hat es im Regelfall auch einen positiven Übertrag auf die anderen Bereiche. Und das, was bei ihm extrem zu war, also die Hüfte war quasi nicht zur Außenrotation fähig.
Das war ein paar Grad, während ich da eigentlich 90 Grad will, wenn ich die Hüftrotation mache, das war ein paar Grad, mehr ging nicht. Und dann habe ich ihm die Hüft-Außenrotation geöffnet mit einem Stretch. Und dann ist er nach aufgestanden und war so, mein Unterrücken, die komplette Spannung ist raus. Krass.
Die Rückenschmerzen, die ihr ständig konstant habt, sind einfach weg. Und dann haben wir Kniebeuge gemacht und er kam dann bis zu Parallelen so knapp. Nicht gut, aber viel, viel besser. Das heißt, Hüft-Außenrotation ist für mich, gerade im Kontext der Fähigkeit der tiefen Kniebeuge, super wichtig.
Ist aber auch wieder nichts, das ich trainieren. Denn ja, man könnte zum Beispiel sich seitlich an den Kabelzug stellen, dann so eine Schlaufe um den Fuß machen, vorne am kleinen Zehen und dann versuchen, so diese Rotation zu trainieren. Aber der Außenrotatorenkomplex des Oberschenkels ist so klein. Es ist mehr eine Frage von Längenspannungsverhältnis.
Das heißt, ich will, dass du Range hast. Und, entschuldigen Sie, wenn ich unterbreche, es ist ja auch nicht, als wären jetzt die Außenrotatoren dann zu schwach. Und aufgrund zu schwacher Außenrotatoren ist die Außenrotation gehemmt, sondern es ist ja mehr ein Beweglichkeitsthema und ein Thema von Spannungsverhältnissen, aber nicht im Sinne von zu schwach. Also genau das, was du sagst.
Was ich oft beobachte aus Sicht des Trainings ist, dass wenn du sehr schwache Hüfte hast, im Sinne von in erster Linie Gesäß und Unterrücken, Helmstehen drüber, sind zu schwach in Relation zu den Kräften, die du absorbieren musst, was zum Beispiel im Fußball ist so ein Sport, wo du relativ schwache Hüftstrecker hast, dann machen die machen die Hüftrotatoren einfach zu, um zusätzlich Stabilität aufzubauen. Und da reicht es dann oft auch nicht, nur die Hüftrotatoren zu öffnen, sondern du musst auch daf sorgen dass die H die hintere Kette st werden sodass die Muskulatur aktiv mehr Kr absorbieren kann um so Stabilit zu geben und der Hüftrotator oder die Hüftrotatoren so dauerhaft offener sein können.
Stark.
Klinische Relevanz der Unterschenkelrotation in der Reha
Ich würde, ich war gerade angerufen, ich würde nochmal ganz kurz auf das Thema Unterschenkelrotation eingehen. Und zwar, die Unterschenkelrotation, die ist nicht super wichtig, aber die sollte funktionieren. Warum? Wenn sie nicht funktioniert, dann wirken extrem viele Kräfte direkt ins Knie.
Wenn wir zum Beispiel beim Fußball, haben wir Fußballspieler, die sind mit Stollen im Boden verankert. Und wenn die eine Rotation machen, dann sollte der Unterschenkel, zum Beispiel also angenommen das rechte Bein steht auf dem Boden, ist jetzt mit Stollen im Boden verankert. Und ich möchte den Richtungswechsel nach links machen. Das heißt eine Innenrotation vom Oberschenkel und Unterschenkel.
Wenn der Unterschenkel aber nicht nach innen rotieren kann, weil er zum Beispiel mit Mittelfuß, also aufgrund von einem biomechanischen Zahnradphänomen, weil er zusammenhängt mechanisch mit Mittelfuß und Ferse, weil da ein Problem ist, rotiert der Unterschenkel nicht nach innen, sondern bleibt ziemlich feste stehen, dann rotiert nur der Oberschenkel primär nach innen und dadurch entstehen große Kräfte im Knie. Und diese Kräfte im Knie können dann Innenbänder und vor allem aber auch Kreuzbänder ziemlich stressen. Ich habe noch fast nie festgestellt oder nach fast jeder Kreuzbandreha stelle ich fest, dass Patienten extrem schlechte Innenrotation von der Tibia haben.
Und ich merke, wenn man die behandelt, das ist sehr, sehr simpel, die zu behandeln, wenn man weiß, wie man es macht. Das lernt man in Advanced Seminar 2. Dann merkt man, dass man riesige Ergebnisse hat, was in der Reha vorwärts geht, aber auch grundsätzliche Knieprobleme, die man mega, mega gut behandeln kann. Also das funktioniert echt richtig, richtig gut.
Und das kennt jeder, der Physiotherapeut ist und irgendwie mal mit einem Kreuzband in der Reha gearbeitet hat. Das machst du ja meistens auch in der Ausbildung. Hast dann irgendwie ein Knie, das wurde operiert. Der Operateur ist super.
Der Sportler ist total beweglich oder die Sportlerin. Und dann hat man das Gefühl, ach, das müsste ja eine easy Reha werden. Und auf einmal hängt das Knie die ganze Zeit in der Beugung. Du kriegst es einfach nicht in die Streckung.
Und dann wird da die Streckung beübt, aktiv im Sinne von hier drück mal die Kniekehle in die Unterlage. oder man erhöht vorne die Ferse und damit das Bein noch so ein bisschen mehr durchhängt und sagt, lagert es mal, dann fällt es abends quasi da rein. Dann macht man die ganzen Kniekehlenmuskeln frei, den Popliteus und die Kniebeuger, weil die haben ja zu viel Spannung, also die Hamstrings, die haben zu viel Spannung, in Anführungszeichen. Also die haben zu viel Spannung, aber die Frage ist, warum? Und dann macht man die weich und hofft, dass man dadurch dann die Kniebeugung oder die Beugekontraktion ein bisschen los wird.
Das funktioniert aber alles nicht. Und jeder kennt diese Patienten. Jeder kennt die, wo man das macht und es wird besser, also ein ganz normaler Reha-Prozess. Und jeder kennt aber auch, Junge, dynamische Menschen mit guter Operation, bei denen man einfach nicht in die Streckung kommt.
Und das sind funktionelle Probleme, die kriegt man so easy behoben. Ich kann jetzt den Namen nicht sagen, aber es gibt einen Fernsehmoderator, den jeder kennt. Und nein, es ist nicht Joko Winterscheidt, denn dessen Namen hätte ich gesagt. Einen Fernsehmoderator, den jeder kennt, der hatte mal einen Kreuzbandriss, da bin ich dann zu ihm.
Der wollte die Reha bei uns machen, da habe ich gesagt, fairiger Quatsch, brauchst du nicht die Reha bei uns machen. Aber es macht Sinn, dass wir zwei Termine machen, um die funktionellen Probleme zu beheben. Das haben wir gemacht und der hat mir schon nach dem ersten Termin am Abend, ich habe ihn im Hotel behandelt, also in der Stadt, in der er wohnt, und hat mir eine SMS geschrieben mit Wahnsinn, ein völlig neues Lebensgefühl. Und das ist krass, weil ich einfach nur die funktionellen Probleme behoben habe und dadurch einfach die Mechanik so viel besser wird, dass man direkt viel besser läuft und abrollt und das Ganze auch mit Unterarmgehstützen.
Also Unterschenkel, Rotation, auch wenn ihr jetzt vielleicht aus dem Podcast keine Riesentakeaways mitnehmt, das ist aber immer schwer rein auditiv, aber schaut sie euch an, widmet dem Ganzen mehr Aufmerksamkeit und ja, und ja, das klingt so dumm, aber bucht die Seminare, damit ihr checkt, was da das Problem ist.
Funktionelle Spannung und Lebensqualität
Lass mich hier mal reingrätschen, denn das ist ein Thema, das wir zum dritten Mal hatten, wir hatten es einmal im Vorgespräch, dann einmal mit dem Beispiel unter Rücken und jetzt mit dem Beispiel Knie, suboptimale Spannungsverhältnisse und deren Auswirkungen auf Lebensqualität. Okay. Es ist ja nicht nur das Thema, wenn du suboptimale Spannungsverhältnisse hast, dass da was weh tut oder dass da irgendwas funktional eingeschränkt ist im Sinne von, du kannst Bewegungsabläufe nicht machen, sondern auch meistens erst, wenn es weg ist, merkst du, wie diese Spannung sich grundsätzlich auf deinen Körper ausgewirkt hat.
Du verstehst gar nicht, dass sie da ist, weil es normal ist, dass sie da ist. Sie ist nicht so stark, als dass sie es massiv einschr oder nicht so stark als dass du wirklich Schmerzen hast aber sobald sie weg ist merkst du wie der komplette K Ja ja ja 100 Prozent Weil viele Spannungen entsteht ja auch langsam. Also spätestens, wenn du irgendwie Sport machst und du hast das Gefühl, meine Beine sind aber ganz schön schwer und fest. Und du fängst an, dich mal irgendwie auf eine Faszienrolle zu legen und dir mal die Oberschenkelaußenseite, den Traktus da mal lang zu rollen und du merkst so, Alter, das tut ja so höllisch weh, ich sterbe.
Da merkt man, okay, das kann ja nicht normal sein. Dann hat man irgendwelche Freunde, die vielleicht auch super sportlich sind, die vielleicht in der gleichen Fußballmannschaft spielen, die rollen sich und sagen so, hey, geht eigentlich. Also klar, nicht schön, aber ich sterbe jetzt nicht. Da muss man doch mal merken, hey, ist doch komisch, warum hat der so viel weniger Spannung als ich?
Und das können dann häufig Probleme sein.
Fitnesstrends: Floating Heel Training
Das ganze Thema Rollen, Faszienrollen und so, ist auch wieder ein bisschen vorbei. Also schon länger ist jetzt keine mega neue Beobachtung, aber ich bin so ein bisschen weg vom Pult. Das wäre doch eine geile interaktive Frage, liebe Community, schreibt mir mal auf Instagram, was sind denn im Moment die großen Trends? Also ich sag mal, Wolfgang, das finde ich auch noch ein schönes Thema.
Guck mal, die besten Ideen entstehen spontan. Wolfgang, sag mir doch mal bitte, lass uns mal eine Liste machen, was waren denn die großen Trends der Fitness-Bubble? Und ihr könnt die dann wunderbar ergänzen und dann nehmen wir die Ergänzung in die nächste Folge mit auf. Da kann ich direkt wieder reingrätschen, denn ich habe letzte Woche eine Frage bekommen zu einem Trend, den ich noch nicht kannte.
Aber nachdem ich das gegoogelt habe, habe ich gemerkt, wie tatsächlich groß dieser Trend ist. Okay, warte, lass uns ganz kurz überlegen. Sollen wir jetzt erst die vorangegangenen Trends machen oder wollen wir erst den neuen Trend besprechen? Ja, machen wir den neuen Trend.
Ist dir bewusst, dass es sogenanntes Floating Heel oder Floating Foot Training gibt? Nein. Ja, Floating habe ich schon gehört, aber ich würde mir jetzt nicht anmaßen, hierzu irgendwas sagen zu können. Erzähl mal weiter.
Okay, ich lese die Frage vor und dann können wir das kurz. Hallo Wolfgang, könnt ihr im Podcast mal über das Thema Floating Heel, Floating Feet Training sprechen? also Unterkörperübungen, bei denen nur der Fußballen belastet wird und die Ferse in der Luft ist. Das scheint aktuell besonders f Athleten mit hoher Fu in Mode zu kommen Mich w interessieren f wen macht das Sinn und wie programmiere ich das Habe ich mich mit auseinandergesetzt und tats das was ich gefunden habe war aus den 90ern Physiotherapie, klassisch Achilles Tendinopathy, also Achilleszänenentzündung, dass du da quasi eine Übung machst, wo die Ferse in der Luft ist, Waden heben.
Und dann gibt es was Neueres, Es wurde ein Buch veröffentlicht in einer neuen Auflage, wo dieses Thema Floating Heel propagiert wurde. Die drei Grundideen sind Punkt Nummer eins. Es ist sportspezifischer. Also wenn du einen Sport machst, der primär auf dem Vorderfuß stattfindet, was grundsätzlich alles, wo du rennst, sprintest, springst, der Fall ist, hat das einen größeren Übertrag.
Und ebenfalls hast du eine höhere Quadrizeps-Rekrutierung. Ich habe eine Liste gemacht, was da sonst noch. Verbesserte Fußstabilität und Bogenkontrolle, sprich, dass der Arsch im Fuß besser aufrecht gehalten wird, wenn du nur auf dem Fußballen trainierst. Also wir reden hier von Übungen wie zum Beispiel im Splitsquad oder der Kniebeuge, wo du nur auf dem Fußballen bist.
Okay. Weiterer Punkt, ich habe es mir aufgeschrieben, dass ich weiß, was dann da argumentiert wird. Ein weiterer Punkt war, es optimiert die Knie-über-die-Zähen-Mechanik. Vielleicht fangen wir damit an.
Tut es das? Oder hebst du einfach nur die Ferse und es macht den Eindruck, als hättest du mehr Sprunggelenk-Mobilität? Ja, ja, ja. Grundsätzlich ja, es hat einen Einfluss, also deswegen mache ich, also wir müssen zum einen differenzieren zwischen Fersen erhöhter Kniebeuge und Floating Heel.
Also ich bin ein großer Freund der Fersen erhöhten Kniebeuge und diese optimiert die Knie-vor-die-Zähne-Mechanik, denn mit Fersen erhöht bei gleichem Sprunggelenksmobilität kommst du weiter vor die Zähne, aber Sprunggelenksmobilität, dadurch verbesserst du nur zu einem gewissen Maß. Also bei sowas wie einer Kniebeuge aufgrund der Lasten und der Stabilität wird das einfacher. Bei sowas wie einem Splitsquad der positive Effekt aufgrund dessen, dass die Stabilität geringer ist und damit das koordinative Element größer ist und dass die insgesamte Belastung niedriger ist, würde ich Fersen erhöht der Splitsquad.
Ja, es gibt's Verwende ich selten bis nie. Fersen Kniebeuge ja es gibt es Verwende ich quasi bei 100 der Leuten Egal wie gut deine Sprunggelenksmobilit ist ich verwende sie denn Sprunggelenksmobilit ist nur oder Verbesserung der Sprunggelenksmobilit und Verbesserung der Tiefe sind nur zwei von drei Vorteilen Die dritte ist, dass du aufrechter bleibst, egal wie gut deine Sprunglängshüftmobilität ist. Du bleibst aufrechter und dementsprechend weniger Belastung auf dem unteren Rücken. Das heißt, der Punkt ist korrekt.
Stabilität und Spezifität im Krafttraining
Ein wichtiger Punkt hier, der mich an dem Ganzen am meisten stört, weil er missverstanden wird. Krafttraining oder komplementäres Training soll grundsätzlich immer entwickeln, was ein Sport nicht entwickelt. Also du versuchst über andere Trainingsformen etwas zu verbessern, das dein Sport selber nicht verbessern kann. Aber ganz kurz, da muss ich reingritschen, weil der Sport, den du machst, der bildet ja schon mal eigentlich alle Muskeln und alle und auch die Art der muskulären Arbeit, also ob Ausdauer oder Maximalkraft, Schnellkraft, Art aus, die du für diesen Sport brauchst.
Das heißt, du kannst theoretisch, wenn du dich langsam adaptierst, durch den Sport, den du betreibst, athletischer und besser in diesem Sport werden. Du kommst an Grenzen und dann brauchst du halt Krafttraining, um einfach andere Reize zu geben und das System homogener und aber auch zielbewegungsspezifischer auszubilden. Kann man das so sagen? Weißt du, was ich meine?
Exakt. Du entwickelst Dinge, die dein Sport nicht entwickeln kann. Das einfachste Beispiel ist immer Maximalkraft. Aber zur Entwicklung von Maximalkraft brauche ich Stabilität, denn je höher die Stabilität, desto höher kann ich Stabilität entwickeln.
Je instabiler ein System, desto schwieriger wird es, Stabilität zu entwickeln. Das heißt, Stabilität bedeutet grundsätzlich die Fähigkeit, Kraft zu absorbieren. Das bedeutet, wenn ich auf dem kompletten Fuß stehe, dann kann ich mehr Kniebeugen machen und mehr Maximalkraft entwickeln, als wenn ich nur auf meinem Vorderfuß stehe. Ich denke, der argumentiert niemand dagegen.
Und der, der es tut, hat wahrscheinlich noch nie beides ausprobiert. Und der, der tut es dumm. Kommt vor. Sprich, wir brauchen höhere Last.
Für höhere Last brauchen wir Stabilität. Auf dem kompletten Fuß zu stehen sorgt für mehr Stabilität und damit auch für mehr Potenzial und Maximalkraft aufzubauen. Sobald du nur auf dem Vorderfuß stehst, ist dann die Koordinationskomponente limitierend. Aber gleichzeitig, gerade in Relation zum Sport, die Verbesserung der Koordinationskomponente nicht wirklich relevant.
Denn auch das, was oftmals dann einer der Argumentationspunkte in dem Buch, dass jetzt diese Floating Heel Optionen produziert, polarisiert hat, ist, dass du quasi Fußstabilität verbessert. Aber wenn ich einen Split-Squad mache, wo nur mein Fußball in den Boden berühre, die Kräfte, die hier auf den Fuß wirken versus die Kräfte, die auf den Fuß wirken, wenn ich sprinte oder springe, sind Welten. Also zwischen dynamischer und statischer Bewegung, der Unterschied ist riesig. Habe ich da einen gewissen Übertrag auf die Entwicklung der Kraft im Fuß?
Habe ich. Definitiv. Aber zu Lasten der Entwicklung in Oberschenkel und Hüfte, Also den Kniebeugeferse supported oder Fuß flach versus Floating Heel, die Rekrutierung wird massiv reduziert. Kann auch jeder ausprobieren.
Wenn deine Ferse nicht den Boden berührt, bist du deutlich schwächer. Schwächer heißt weniger Gewicht, weniger Gewicht heißt geringe Rekrutierung bei gleichem Bewegungsablauf. Also auch da, ich verstehe, dass es neu ist, aber zu kurz gedacht, das gleiche Spiel auch im Übertrag auf dieses Thema. Quadrizeps, das ist richtig.
Wenn du mehr Gewicht auf dem Fußball rekrutiert, mehr Quadrizeps. Aber auch da wieder, für alle, die auch schon die MotoGUD 2 der B-Lizenz gemacht haben, da zeige ich zwei Varianten des Step-Ups. Einmal den Peterson-Step-Up, wo die Ferse in der Luft ist, also ist quasi ein Floating Heel-Step-Up und einmal die gleiche Variante des Step-Ups, wo aber die Ferse auf einem Holzbrett ist, sprich supported ist. Der Unterschied sind Welten.
Der Peterson Step Up ist eine ausgezeichnete Übung, aber ist eben einfach eine Übung, die einer ganz kleinen Gruppe an Trainierenden vorbehalten ist, die die neuromuskuläre Entwicklung haben, Koordination und Kraft haben, um überhaupt mit einem Floating Heel diesen Step Up ausführen zu können. Damit ja, grundsätzlich richtig, aber sehr limitiert. Sprich, Floating Heel Training kommt ursprünglich aus der Reha und nicht aus dem Krafttraining. Floating Heel im Sinne, so wie es ursprünglich propagiert wurde zum Thema Achillessehnen, Reha, da hat es mehr Einsatz als tatsächlich im Krafttraining.
Und Sportspezifität ist grundsätzlich imitierend.
Einseitige vs. beidseitige Übungen
Ein weiteres Argument, das da über die Jahre immer kam, war das Thema Splitsquats. Grundsätzlich, Athleten sollten ausschließlich einbeinige oder unilaterale oder quasi unilaterale Übungen wie ein Splitsquat machen. denn grundsätzlich im Sport ist es ja auch immer ein Bein das arbeitet Argumentation verstehe ich ist aber zu kurz gedacht denn du willst ja entwickeln was dein Sport nicht entwickeln kann Und wenn ich Kraft im unteren R entwickeln kann der Split Squat versus die Kniebeuge die Kniebeuge ist wesentlich effektiver darin, Kraft im unteren Rücken zu entwickeln, weil einfach die Lasten, die ich verwenden kann, um ein Vielfaches höher sind.
Gleiches gilt für einen Romanian Deadlift und einen einbeinigen Romanian Deadlift und so weiter. Das heißt, wir brauchen diese bilateralen Übungen zum Aufbau von etwas, das die unilateralen Übungen, insbesondere unilaterale Übungen im Sport nicht entwickeln. Floating Heel war mir neu, als ich es gegoogelt habe, ich gesehen, okay, da gibt es schon einiges dazu. Die grundsätzlichen Argumente sind schon richtig, aber in sich limitiert.
Jetzt großartig anzufangen. Die meisten Athleten, die keinen großen Background haben im Krafttraining, haben zwei Probleme, gefolgt von einem dritten. Das eine Problem ist, muskuläre Balance ist nicht optimal. Das zweite Problem ist, sie sind einfach zu schwach.
Und das dritte Problem ist, sie sind dementsprechend nicht explosiv genug. Und wie viele Athleten kommen an den Punkt, an dem sie zu stark sind für ihren Sport? Keiner. Es kommt vor, aber es sind diese Exoten.
Mein Favorite Beispiel. Ich würde sagen, ich war kurz davor, weil mir haben schon im Basketball viele Gegenspieler gesagt. Ich hatte einen Kumpel, liebe Grüße, Shoutout an der Stelle Robin. Robin L.
Einer meiner besten Freunde. Das war immer geil. Der hat die gleiche Position gespielt wie ich. Also unterm Korb damals.
Und wenn der da war, oder wenn der auf dem Feld war, der war viel, viel stärker als ich. Dann durfte der immer den stärkeren Gegenspieler nehmen. Was für mich immer angenehmer war. Dann wurde ich nicht so stranguliert und drangsaliert.
Ich weiß gar nicht, wie man das sagt. So. Und da war einmal so ein Kroat und der hatte schon echt Power. und der Robin, der hat den einfach so weggetruckt und dann hat er sich beim Schiri beschwert und dann hat er gesagt, ey Schiri, sind wir hier beim Bodybuilding oder was? Das hat im Kontext gar keinen Sinn ergeben, aber ich fand das so witzig, wie der gesagt hat, Schiri, sind wir hier beim Bodybuilding?
Ja, also sehr witzig. Shoutout an der Stelle an eine unfassbare Naturgewalt Robin, ja.
KI-Namensgebung und Community-Interaktion
Ey, wir sind mit der Zeit schon so ein bisschen vorangeschritten, Wolfgang. Ich finde das Thema eigentlich so geil, diese Fitnesstrends. Ich habe jetzt auch unser, ich habe Chetty hier schon mal gefragt. Ist auch, also nehmt gerne mal Bezug zu Fitnesstrends die w ich total gerne die n Folge mit aufnehmen Machen wir eine Fitnesstrend Wolfgang richtig nice Und schreibt mir bitte mal wie sagt ihr denn zu ChatGPT Weil es ist irgendwie total verkopft.
Also googeln ist ja irgendwie so, ist ein Ding. Also kann man sagen, ey, googelt es mal oder ich habe Google gefragt. Aber ich finde ChatGPT ist irgendwie, ist irgendwie, ja, hat wenig Flow. Also in New York würden wir sagen, es ist kein Vibe, okay?
Was sagt ihr? Sagt ihr Chat? Ich habe Chat gefragt oder Chatty oder würde mich mal Gen Z interessieren, was da so das Saying ist. Du könntest auch Chat-GPT fragen, wie Chat-GPT am häufigsten genannt wird.
Ah, ja, aber das ist ja auch ein interaktiver Podcast. Ich mag das. Schreibt mir gerne, ich freue mich. Fitnesstrends und bitte auch, wie man Chatty nennt.
Okay,
Hamza fragt: Geschichte der heißen Duschen
Wolfgang, sag mir mal bitte eine Frage, wie heißt es, eine Hamza fragt. Hamza fragt. Es ist wieder etwas, das du täglich tust. Sprich, es ist Teil deines Kompetenzkreises.
Das war Thomas. Ja? Seit wann gibt es in Europa beziehungsweise der westlichen Welt flächendeckend eine heiße Dusche? Seit wann gibt es in Europa flächendeckend eine heiße Dusche?
Also, dass ein Großteil der Bevölkerung die Möglichkeit hat, heiß zu duschen. Wenn du jetzt versuchst, so Zeit zu gewinnen, dann würde man fragen, so definier erstmal Europa. Also 1989 habe ich schon geduscht. Was sind denn die schwächsten Länder?
Da würde ich sagen, gut, also klassisch, sonst wäre es ja natürlich jetzt nichts Interessantes, müsste es sehr früh oder sehr spät gewesen sein. Ich glaube, in der Schweiz, nagelt mich nicht darauf fest, durften Frauen erst seit 1970 oder so wählen, glaube ich, wo man heutzutage sagt, das ist ja gar nicht mehr vorstellbar. Das hei entweder war es relativ sp auch so 70er 80er oder es war sehr fr und man sagt so in den 20ern Aber du sagst vor gut 100 Jahren hei Duschen noch nicht m Jetzt macht er ja also fl Ja gut, ja doch, ja. Okay, ich sag seit 1900.
Okay. je nach Land und wirtschaftliche Entwicklung zwischen 50er und 70er Jahren. Ja, okay. Ja, okay. Da kann ich mich nicht mal irgendwie reinreden in die richtige Antwort.
Als ich das gelesen habe, ist es seit 50 Jahren. Ja, ich habe tatsächlich an sowas gedacht. Deswegen habe ich ja sogar noch später gesagt, so 80er. Das sind immer so Zahlen, wo man denkt, das kann ja nicht sein, das muss ja schon die ganze Zeit da gewesen sein.
Aber flächendeckend flächendeckend ist ist ein großes Wort. Ja, dass die breite Masse eine Möglichkeit hatte. Also es gab wohl vereinzelt um 1900 rum, dass jemand, der sehr wohlhabend war, diese Möglichkeit hatte, quasi laufendes, heißes Wasser zu haben. Aber so, dass ein Großteil der Bevölkerung Zugang hatte.
Es ist ja weniger eine Frage der technischen Entwicklung als der Infrastruktur. Weißt du, es ist ja sowas wie Elektromobilität. Mobilität so, ja, kann man haben, ja, Ladestation, aber es ist nicht das Problem, dass wir es technisch nicht gelöst bekommen, sondern die Infrastruktur dem Ganzen hinterher wachsen zu lassen. Das ist ja, glaube ich, so die große Problematik.
Deswegen aus dem Gesichtspunkt würde ich schon sagen, dass ich einfach grundsätzlich die Frage richtig beantwortet habe. Als ich es gehört habe, dachte ich, what? Aber überleg mal, also gelegentlich dusche ich gerne heiß, ich denke, das machen viele, du auch. Absolut.
Aber halt einfach vor, quasi als mein Vater klein war, gab es keine heische Dusche. Das war irgendwas, das mir so gar nicht bewusst war. Ja, ja, also die Entwicklung ist schon Wahnsinn.
Architektur: New Yorker Wassertürme
Ich habe, vielleicht kennt es einige, ich habe früher in meinem WG-Zimmer während meiner Physio-Ausbildung, habe ich sehr geliebt, ein Bild von New York gehabt. Dieses ganz klassische Ikea-Bild von diesem Flatiron-Building. Und auf diesem Bild, das war ganz schön, weil ich war jetzt in New York und habe dann vor dem Flatiron-Building gestanden und das war wirklich ein ganz toller Moment, weil dieses Bild habe ich mir, glaube ich, sechs Jahre lang jeden Tag angeguckt vom Bett aus und dann standst du auf einmal davor. Leider war das Flatiron Building eingepackt.
Also die waren da gerade irgendwie am renovieren, aber es ist trotzdem, war irgendwie schön. und auf diesem Bild sieht man viele Dächer von anderen Gebäuden drumherum und sieht, dass da überall Wassersilos auf den Dächern sind. Und da habe ich mich früher immer gefragt, wofür sind diese Wassersilos auf den Dächern in New York? Könnt ihr jetzt mal vielleicht googeln, New York Dächer Wassersilos, oder fragt Chad. Weißt du, wofür die sind, Wolfgang? zur Speicherung von Wasser?
Zur Speicherung von Wasser, das ist korrekt, aber warum braucht man in New York Wasser auf dem Dach? Das ist nicht... Merkst du? Genau das habe ich mich auch gefragt, als ich 18, 19 war.
Aber kennst du diese Bilder? Also kennst du diese Wasserkontainer auf dem Dach? Ja, ich habe gerade Ikea Flatiron gegoogelt, um genau zu sehen, welches Bild das ist, aber habe tatsächlich kein Ikea gefunden. Dann google mal ganz kurz.
Ah doch, hier habe ich es bei Ebay. Ikea. Ja, ja, genau. Ah, das ist so von schräg oben.
Von schräg oben so ein schwarz-weißes. Genau. Das habe ich noch nie gesehen. Ich kenne das von unten von der Straße.
Das war das, was ich vor den Augen hatte. Aber das von Ikea habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Das ist cool. Das ist ein sehr, sehr schönes Bild.
Ja, mega cool. Das war so eine Leinwand, die du auf so einem zusammensteckbaren Alu-Rahmen ziehen konntest. Mega cool und war, vielleicht so ein bisschen für mich der Einstieg in ich mache mir die Wohnung ein bisschen schöner. Heute habe ich eine große Affinität für Design und das macht mir total Spaß und vielleicht war das so der Beginn.
Jedenfalls siehst du da halt diese ganzen Gebäude mit Wasserkontainern auf dem Dach. Warum haben die Wasserkontainer auf dem Dach? In Griechenland weiß ich, da haben diese Wasserkontainer auf dem Dach, weil die so Warmwasser produzieren. Das ist quasi das Wasser, das sich auf dem Dach erhitzt.
Das macht aber in New York im Moment weniger Sinn denn New York hat einen langen Sommer aber New York hat hat auch einen verdammt kalten Winter Ich kann nicht sagen ob es die immer noch gibt Ich wei nur dass es sie sehr lange gab Die richtige Antwort ist, du hast mit den hohen Gebäuden ein Problem gehabt, den Wasserdruck aufrecht zu erhalten beim nach oben pumpen, nach oben in die höheren Stockwerke. Deswegen hat man das Wasser direkt aufs Dach gepumpt, hatte da einen riesigen Wassercontainer und durch das Gesamtvolumen der Wassersäule, die von oben mit der Schwerkraft nach unten drückt, hast du es dann übers Dach runter in die Stockwerke geleitet und hattest damit in der Regel einen Wasserdruck in den Leitungen.
Smart. Ja, super smart. Ich habe mich total gefreut. An Pumpen habe ich noch gedacht, aber es muss ja einmal da hochgepumpt werden.
Aber es ist natürlich viel einfacher in einem großen, oben hoch zu pumpen und dann oben den Wasserdruck herzustellen durch die Schwerkraft. Genau.
Architektur: Pariser Balkone und Sozialgeschichte
Und willst du noch ein architektonisches? Ich war in Paris. Ich habe Allergie, es tut mir leid. Wobei ich sagen muss, ich habe immer sehr krasse Allergie und dieses Jahr, toi toi toi, war es mit Abstand die geringste Allergie.
Vielleicht liegt es daran, dass ich seit einem Dreivierteljahr wirklich konstant supplementiere, aber das weiß ich nicht. Aber es ist wirklich, also dieses Jahr ist die Allergie ein Witz, sonst bin ich gestorben. supplementiert mal. Vor allem im Thema vielleicht da eigentlich, aber gleich stehe ich auch mal rein. Ja, aber lass uns nächste Woche machen wir auch noch Damen.
Ah, guck mal, hier richtig Themen. Wobei, nächste Woche gibt es schon wieder keinen Podcast, weil du nicht da bist. Freut euch auf eine Classic-Folge. Was wollte ich sagen?
Als ich in Paris saß, habe ich gesehen, dass das klassische Pariser Stadtbild, das könnt ihr euch jetzt bestimmt auch mal bei Google aufrufen, dort gibt es nur zwei, also wenn man diese klassischen Geb hat gibt es nur zwei Balkone Und zwar im zweiten Stock und im f Mach dir mal such mal Stadtbild Paris Balkone Mehrfamilienhaus Ich glaube, die Frage ist, warum hat dieser schwarze, durchlaufende Balkon? Kennst du den? Hast du den vor Augen? Also so ein klassischer Pariser Balkon ist ja quasi nur das Gitter vor dem Fenster, dass du quasi ein hohes Fenster hast, das du aufmachen kannst, so eine Türe, und dein Gitter davor ist, ohne rauszulaufen.
Ja, genau, warte mal, ich überlege Du redest davon, ein Balkon, wo man rauslaufen kann wo man drauf gehen kann Ja, so einen kleinen Balkon Ich überlege gerade was muss man googeln Ja, hier, also wenn ihr mal auf wenn ihr googelt Paris Stadtbild Häuser und dann kommt bei mir gerade bei Ice Dogs Ich kopiere dir den Link Wolfgang, ich schicke ihn dir kommt ein Bild, da sieht man das eigentlich ganz gut Und da sieht man, dass der echte Balkon nur im zweiten Stock und im fünften Stock ist. Ich erkläre es schon mal, das hat mich sehr interessiert und da habe ich mich gefragt, warum macht man nicht überall einen Balkon?
Das Ganze hat damit zu tun, dass früher waren die teuersten Wohnungen in Paris waren die Wohnungen im zweiten Stock. Denn dort haben die Wohlhabenden und die Adligen gewohnt, weil es gab keine Fahrstühle. Das heißt, man wollte nicht im Erdgeschoss wohnen, wegen dem Dreck und dem Lärm. Deswegen war der erste Stock der beste.
Beziehungsweise der erste Stock über der Straße. Das war der beste und deswegen gab es da Balkons, weil da die Reichen und die Wohlhabenden gelebt haben. Ganz oben im fünften Stock wollte eigentlich niemand mehr wohnen, weil du ja ohne Fahrstuhl immer ganz nach oben laufen wolltest Und deswegen hat man da wieder einen Balkon angebracht um einfach die Attraktivit vom f Stock zu erh Das hei im zweiten waren die Wohlhabenden, der dritte und vierte, da haben die normalen Leute gewohnt und im fünften hat man wieder einen Balkon, um Attraktivität zu erzeugen, um nach oben zu ziehen. Ich glaube, das Ganze hieß Hausmann, die Hausmann-Architektur.
Ich bin mir da aber nicht mehr ganz sicher. Fand ich aber auch ganz nett. Also ja, das sind so Auffälligkeiten. Der Hausmann hat ja einen riesen Einfluss auf Paris.
Viel von diesem Stadtdesign und Straßenanlagen war dieser Hausmann. Der hat auch die ganzen City-Roller-Stationen hat er auch geplant. Da merkt man, dass du abgelenkt warst. Die ganzen City-Roller von Tier und so, das hat der auch alles. da hat er ein Konzept gemacht, wo man die am besten abstellen kann.
So.
Schlussbemerkungen
Ey, haben wir doch wieder richtig was gelernt. Ey, wir haben was über Beine gelernt und wir haben was über Unterschenkel gelernt, haben was über Architektur gelernt, über New York, über Paris. Wolfgang, das war eine internationale ein internationaler Gaumenschmaus, den wir heute hier wieder abgefackelt haben. Und deswegen sind uns unsere HörerInnen auch so lange treu, auch wenn wir ab und zu mal eine Classic-Folge raushauen müssen.
Wolfgang, ich muss leider zum nächsten Termin hechten, deswegen wünsche ich dir jetzt schon mal alles, alles Gute ich wünsche dir viel Spaß, eine gute Woche alles Liebe ich habe dich lieb Wolfgang das habe ich dir noch nie im Podcast gesagt ich habe dich lieb und bis übernächste Woche bis dann ist mir eine Freude ciao, gute Woche