TWUP 294

TWUP 294 — Therapie Training Talk 179: Split Squats statt Kniebeuge

Die Episode behandelt den strategischen Einsatz von einbeinigem Training zur Leistungssteigerung und Verletzungsprävention im Spitzensport. Neben biomechanischen Vergleichen aus der Formel 1 und Materialkunde in der Küche liegt der Fokus auf der Reduzierung von Rückenbelastungen durch spezifische Übungsvariationen.

Kernpunkte

Bremsleistung und Physik in der Formel 1

Guten Morgen, Thomas. Guten Morgen, Wolfgang. Na du? Grüß dich.

Ich würde direkt einsteigen, denn ich habe in der letzten Folge gesagt, dass ich was recherchiere. Okay, was hast du recherchiert? Das habe ich recherchiert und es hat mich tatsächlich fasziniert. Und zwar haben wir in der letzten Folge über das Thema Bremsen bei Formel 1-Wagen gesprochen.

Okay. Wie viel besser Formel 1 Wagen bremsen im Vergleich zu Sportwagen, beziehungsweise ich glaube die G-Klasse war noch das andere Beispiel. Und da habe ich ein bisschen recherchiert, habe ich ein bisschen gerechnet. Und ein Freund von mir arbeitet seit fast 30 Jahren in dieser Branche und kennt sich da sehr gut aus.

Und dann habe ich ihm die Daten geschickt und ihn gefragt, was er dazu sagt, ob das soweit passt. und er selber war überrascht tatsächlich über die exakten Zeiten und hat dann noch zwei Punkte gemacht, basierend auf denen ich weitergerechnet habe. Und zwar ein Punkt, den er gemacht hat, ist, dass tatsächlich bei einem Formel 1 Wagen 100 auf 0 und 200 auf 0 bei weitem nicht so spektakulär sind wie 300 auf 0. Da hat er mir unter anderem erzählt, also das ist jemand, der quasi auf höchstem Niveau Autos, tagtäglich analysiert, seit knapp 30 Jahren. Und eins der faszinierendsten Dinge, die er jemals gesehen hat, war, wir haben über Maranello gesprochen und da gibt es eine Rennstrecke, Fiorano.

Und er hat live gesehen, wie da Formel 1 getestet wurde. Und der Formel 1 Wagen, da gibt es eine lange Gerade, da beschleunigen die auf gut 300. Und dann hat er quasi runtergebremst auf 60 am Ende der Geraden. Und er hat gemeint, wenn du das von der Seite siehst, das sieht aus, als würde quasi eine unsichtbare Hand diesen Formel-1-Wagen einfach festhalten.

So extrem kann der runterbremsen. Glaube ich sofort. Also ich glaube sofort, dass einen das völlig überwältigt. Was ich mal gesehen habe, Schwimmweltmeister Marco Koch, da war ich mal mit Olympiateilnehmer Felix Rhein und Profitriathlet Pascal Ramagli, liebe Grüße an alle, waren wir immer in Darmstadt am Wog, das ist so ein Stadtsee.

Und da ist so ein Steg und der ist vom Steg ins Wasser gesprungen und getaucht. und du hast ihn nicht mehr gesehen, weil das Wasser, das ist halt so Seewasser, Plöre. Krass okay Und dann hast du nat eine gewisse Erwartung wo er auftaucht Der war zehn Meter weiter weg als wo du erwartet h Es kam mir direkt als Idee als du gesagt hast man konnte sich das nicht vorstellen wie hart er bremst von au weil das so surreal aussieht weil du es nicht gewohnt bist Und exakt genau das war mit dem Tauchen von Marco Koch. Der ist zehn Meter weiter hinten aufgetaucht, wo du dachtest. Das kann gar nicht sein.

Der ist unfassbar weit getaucht und unfassbar smooth. Faszinierend. Was er auch gemeint hat, was ich auch interessant fand, ist, dass bei dieser Art von Bremsung, wenn du das nicht gewohnt bist, sprich bei der absoluten Mehrheit der Menschen, würden die Lungen kollabieren. So hoch sind die Kräfte.

Also die Daten, Formel 1 Wagen von, was schätzt du, 200 auf 0. Rechnerisch, also trockener Boden und so weiter. Als könnte ich jetzt, als würde mir das jetzt irgendwas bringen. Willst du jetzt Sekunden oder Meter?

Ich habe beide Daten. Ich habe absolut keine Ahnung. Hast du einen Referenzwert, was ein normales Auto ist? Also ich kann dir sagen, der Mercedes-AMG 200 auf 0 in 6 Sekunden, 170 Meter.

Oh, ich hätte aber tatsächlich schon mehr gehabt. 200 auf 0, 170 Meter. 170 Meter ist, überleg mal, das ist auf einer Leichtathletikstrecke die Gerade plus fast die ganze Kurve. Also das ist schon ein Stück, gell? Ja, das stimmt, das stimmt. Porsche 911 GT3, die 992 Version, 100 Meter, also fast die Hälfte in 3,5 Sekunden. und der Formel 1 Wagen Du sagst aber jetzt, der Formel 1 Wagen ist jetzt nicht so krass bei 200, bei 260 aber du sagst bei 300 dann sage ich Formel 1 Wagen ich meine, wenn du willst, ein GT3 RS ist ja quasi ein Rennwagen, dann sage ich, der macht das in 80 65, 2,3 das Faszinierende ist aber 200 auf 0, 65 Meter 300 auf 0 85 80 Meter Nein!

Okay, das ist ja absurd. Das ist ja absurd. Liegt das daran, weil Keramikbremsen, je heißer sie werden, exponentiell mehr Kraft entwickeln? Tatsächlich nicht.

Das war das zweite Aha-Moment, den ich hatte. Hast du das auch gedacht? Ja, habe ich auch gedacht. Die Bremsanlage bremst so viel besser und ein Punkt den er gemacht hat war nee nee nee ob jetzt quasi normale Bremsen oder Carbon oder Keramikbremsen der Haupteffekt kommt nicht durch die Bremsanlage sondern die Bremsanlage sorgt daf dass du diese Bremskraft dauerhaft abrufen kannst Denn wenn du Rennstrecke fährst, bremst du ja konstant und ein Problem ist, dass diese Bremse heiß wird und dann nicht mehr richtig greift, sie fadet, sprich, du hast eine verringerte Bremsleistung.

Was interessant ist, denn wenn du quasi ein Straßenauto kaufst mit Keramik- oder Carbonbremsen, wie oft musst du tatsächlich mehrfach hintereinander bremsen auf der Straße? Soviel dazu. Der Punkt ist, es geht in erster Linie um Wärmemanagement bei diesen High-End-Bremsanlagen. Der große Unterschied zwischen den Autos ist natürlich das Gewicht, das ist ein Punkt, aber aus technischer Sicht ist es Reifen- und Anpressdruck. diese Spoiler, die ein Formel 1 Wagen hat, ich bin 42 ich wusste es bis heute nicht eine der Hauptaufgaben dieser Spoiler ist nicht irgendwie Aerodynamik und Geschwindigkeit der Anpressdruck vom Heck auf den Boden ja das wusste ich Anpressdruck der große Unterschied Thema mit dem ich mich nie auseinandergesetzt habe ich wusste, dass Anpressdruck eine Rolle spielt gerade dass dir das Heck nicht abhaut Aerodynamik ist ein Thema aber vor allem der Anpressdruck, weil die in den Kurven sonst rausfliegen, wenn die nicht genug Druck auf die Hinterachse kriegen.

Exakt. Anpressdruck plus Reifen bestimmen in erster Linie, wie stark du runterbremsen kannst. Und dann, Gewicht spielt natürlich auch eine Rolle, ist aber bei weitem nicht so stark, wie man vermuten könnte. Und dann die Art der Bremse spielt auch eine Rolle, aber in erster Linie, was Wärmemanagement und quasi Wiederholbarkeit angeht.

Krass. An der Stelle muss ich sagen, liebe Grüße auch noch an einen Fußballprofi, ich weiß nicht, ob ihr den Podcast hört, wahrscheinlich eher nicht, der hat sich jetzt ganz neu einen RS7, Schlag mich tot, Vollausstattung, das krasseste Sondermodell, was es gibt, geholt, mit Keramikbremsen und der war total enttäuscht, weil die Keramikbremsen, die quietschen die ganze Zeit und das hört wohl erst auf, wenn die richtig warm sind. Das heißt, wenn der halt durch die Stadt fährt oder zum Training, dann hat er die ganze Zeit quietschende Bremsen. Er hat aber eine Lösung gefunden und zwar, er muss immer nur ein bisschen Wasser an die Bremse spritzen, dann quietschen sie nicht mehr.

Das heißt, der hat jetzt so eine Active O2 Flasche und bevor er dann einsteigt, spritzt er kurz die Dinger an, die Bremsen an. Sagt er, würde er sich jetzt nicht mehr holen. Also solche Autos sind gemacht f die Rennstrecke Also wer so ein Auto ambitioniert ich habe Kunden ich habe zwei Kunden die fahren ambitioniert Solche Autos auf der Rennstrecke, die haben einen Hänger, da kommt das Auto drauf, damit gefährt man zur Rennstrecke. Und dann fährst du das Auto auf der Rennstrecke.

Und auch so ein Auto ist ja nicht sonderlich komfortabel. Die Auto ist dafür ausgelegt, auf einer Rennstrecke zu fahren. Und die Anforderungen einer Rennstrecke versus von der Straße sind ein großer Unterschied. Ich weiß noch, hatte ich irgendwann mal einen Kunden, der hat dann seinen ersten, da war ich noch ganz jung, 9-11 Turbo S Cabrio bekommen.

Und dann habe ich gedacht, boah. Und dann habe ich gemeint, wir trainieren, damals habe ich noch Training, also viel mehr Training gegeben. Wir trainieren, dann fahren wir eine Runde. Und ich so, okay, saugeil.

Sollen wir fahren, wollen wir fahren. Wir sind in Darmstadt durch den City Tunnel und der ist ja richtig straff eingestellt. Wahrscheinlich hat er auch noch irgendwie Sport, Sport Plus angehabt, um mir noch irgendwas zu zeigen. Und wir sind durch den City Tunnel gefahren.

Das ist eine Strecke, die ich früher fünfmal am Tag gefahren bin, als ich noch zu allen Kunden von A nach B gedüst bin. Ey, der hat so viele Hubbel, der CD-Tool, das wusste ich nie. Ich wusste das nie, weil ich das nie gemerkt habe. Und ich saß in diesem Auto und ich wurde richtig durchgeschüttelt.

Und ich habe nur gedacht, boah, ist das unbequem, was ein scheiß Auto. Also ich bin mir sicher, er hat jetzt irgendwie nicht die Komfort-Feinabstimmung gehabt, sondern wahrscheinlich Sport. Aber das war echt straff. Und da habe ich gedacht, boah, also für eine lange Fahrt, glaube ich, wäre das nichts.

Das ist wirklich eher mehr Spaß. Lass uns die Zahlen kurz fertig machen, dass wir das noch einmal rund haben. 65 auf 80, 200 auf 300 auf 0 ist beim Formel 1 Auto. Beim 911 GT3 ist es 200 auf 0 100 Meter, 300 auf 0 220 Meter. Wow, okay, das ist ja krass.

Das ist mehr als das Doppelte. Und bei der Mercedes-AMG G63 im theoretischen Modell, da der keine 300 fahren kann, wären es 200 auf 0, 170 Meter und 300 auf 0, 380 Meter. Also quasi fast einmal im Kreis um so eine Leichtathletikbahn, um das man sich ein bisschen vorstellen kann, wie weit der Weg ist. Wahnsinn.

Krass. Vielen Dank, Wolfgang, dass du das auch so adäquat nachgereicht hast. Ich glaube, das ist auch das erste Mal, dass wir irgendwas nachgereicht haben, was wir angekündigt haben. An der Stelle grätsche ich direkt mal ein, denn ich habe ein zweites Thema auf meiner Liste, das ich schon eine Weile auf meiner Liste habe.

Denn du hast mich was gefragt und ich hatte… Bitte kein Wein, bitte nichts mit kochen. Exakt, das ist was mit kochen. Nein!

Keramik- vs. Teflonpfannen in der Küche

Du hast mich nämlich was zum Kochen gefragt. Ich würde dich niemals mehr was zum Kochen fragen. Gut, aber die Frage hast du gestellt und ich konnte nur eine generelle Antwort sagen, denn die spezifische wusste ich nicht. Und zwar, du hast mich gefragt, was ich von Keramikpfannen halte.

Und darauf habe ich gesagt. Wann? Das ist schon ein Weichen her, aber du hast mich gefragt, das ist auf meiner Liste. Und mein Punkt war, ich weiß, dass ich keine habe, sprich, es gibt spezifische Gründe dafür, warum ich keine habe.

Jedoch waren die nicht so wichtig, als dass ich sie mir gemerkt habe. Also ich könnte nur sagen, Keramikpfanne habe ich nicht. Warum ich aber keine Keramikpfanne habe und warum ich mich dagegen entschieden habe, konnte ich dir nicht sagen. Und da habe ich nochmal nachgelesen, warum ich die nicht habe.

Und das Interessante ist, also oftmals wird Keramikpfanne als quasi gesunde Alternative zu einer antihaftbeschichteten Pfanne empfohlen, weil die Keramikpfanne vor allem deutlich heißer, erhitzbar ist. Also ein Problem mit diesen Teflonpfannen, antihaftbeschichteten Pfannen, fast alle antihaftbeschichteten Pfannen sind Teflonpfannen, ist, dass diese Antihaftbeschichtung ab etwa 260 Grad, wenn die Pfanne richtig heiß wird, anfängt kaputt zu gehen und zu dampfen und das ist nicht besonders gut, während so eine Keramikpfanne auf über 400 Grad erhitzt werden kann. Das heißt, das ist das Haupt-Promo-Ding mit der Keramikpfanne.

Die hat quasi eine Antihaft-Eigenschaft wegen dieser Keramikbeschichtung, hat aber nicht die Probleme mit, also Antihaftbeschichtung mit Pfannen haben zwei Probleme, Punkt Nummer eins Hitze, Punkt Nummer zwei Kratzen. Wenn jetzt natürlich in Antihaftbeschichtenden Pfannen nie was heiß erhitzt und grundsätzlich nur mit Silikonspattel oder Holz arbeitest und dann auch eine hochwertige Antihaftpfanne hast, die mehrere Schichten hat, nicht nur eine oder zwei, wie so eine günstige, sondern fünf, die Toppfannen haben fünf, dann kannst du es einfach verwenden. Dann ist quasi die Keramikpfanne die bessere Alternative, weil du eben nicht diese Teflon-Problematik hast.

Das Problem mit der Keramikpfanne, die Antihaft-Eigenschaft baut sich nach einigen Monaten deutlich ab. Also die Die Stabilität der Oberfläche ist einfach nicht da. Und im Gegensatz zu einer Patina, wie du zum Beispiel Gusseisen, Carbonstahl oder Schmiedeisern hast, regeneriert sich diese Patina auch nicht. Das heißt, am Anfang hat sie eine super Antihaft-Eigenschaft, du bist begeistert.

Aber je nachdem, wie viel du das Ding benutzt, ein halbes Jahr, ein Jahr. Und die hat keine Antihaft-Eigenschaft mehr. Und damit kannst du sie eigentlich wegwerfen. Das heißt, das ist eine nette Pfanne, wenn man quasi gar nicht kocht. die Lebensdauer ist aufgrund der Eigenschaft der Keramik zu sehr begrenzt das ist der Grund warum ich keine Keramikpfanne habe ok sehr gut

Administrativer Aufwand durch Krankenkassen

ich w auch gerne auch was nachreichen was ich noch nicht was ich letzte Woche angeteasert habe und zwar das Schwarmwissen unserer Community vor allem der ganzen TherapeutInnen. Ich beobachte, dass in letzter Zeit immer mehr Briefe oder E-Mails, vor allem aber auch Briefe von Krankenkassen kommen, die versuchen einen irgendwie, wie würde ich sagen, administrativ zu überlasten. Ich möchte jetzt überhaupt nicht irgendwie eine böse Unterstellung tätigen, aber das ist der Eindruck, den ich gewinne. Dann kommen Krankenkassen und die sagen, sie fragen nach der Ausbildung des Therapeuten.

Sie hätten gerne die Zeugnisse und Staatsexaminas unserer Therapeuten, ob die Therapeuten sind. Und das ist so, finde ich, wirklich, also das ist erstmal ein krasser Aufwand. und dann B, auch, weiß ich nicht, ob wir bezwungen sind, jeder Krankenkasse diese Informationen zu geben. Das ist ja quasi anmaßend und eine Unterstellung, als würden wir Leute einstellen, die nicht Therapeuten sind. Also es kommt immer mehr Briefe und Aufwand und dann wollen sie teilweise, das hatte ich glaube ich auch schon mal im Podcast erzählt, Briefe mit 15 Fragen, wo sowas kommt wie, was ist die Primärdiagnose, was wurde vom Arzt diagnostiziert, Haben sie Übungen angeleitet für die muskuläre Entspannung?

Wenn ja, welche und in welchem Umfang? Wenn nein, warum nicht? Wurde das und das gemacht? Also wenn man diesen Brief wirklich ernsthaft beantwortet, dann hat man, wenn man zügig ist, 20 Minuten zu tun, wenn man ein bisschen nachguckt und eine Akte öffnen muss, dann hast du 30, 40 Minuten zu tun.

Und wenn das jetzt bei acht Patienten am Tag passiert, wir haben ja nur acht, dann läuft die Praxis über. Also es funktioniert einfach von vorne bis hinten nicht. Ich weiß gar nicht, wie Praxen das machen, die einen 20-Minuten-Rhythmus haben und haben entsprechend mal mindestens 24 Patienten pro Tag, wenn da diese Nachfragen kommen. Ich würde gerne mal wissen, ist es bei euch in den Praxen auch so?

Habt ihr auch den Eindruck, es häuft sich? B, wie geht ihr damit um? Und C, ja, eigentlich war es das schon. Eigentlich gibt es nur A und B.

Häuft sich das und wie geht ihr damit um? Das würde mich wirklich mal interessieren. Ihr dürft mir gerne auf Instagram schreiben. Ich freue mich total über eure Antworten.

Und vielleicht kann man da irgendwie mal gemeinsam Konsens finden Ich gebe euch auf jeden Fall ein Update wenn ich gen Antworten bekommen habe Ich schreibe es mir auf die Liste Ich lasse es hier drauf Das w mich interessieren ein kleiner Aufruf an die Community

David Storl und einbeiniges Training

So Wolfgang jetzt darfst du wieder du hast gesagt deine gesamte Liste brennt Wir haben die zweite Frage, letztes Mal haben wir diese Stabi-Frage gehabt und in der gleichen E-Mail, wo die Stabi-Frage kam, kam auch eine zweite Frage zu einem ähnlichen Thema und auch dazu habe ich einen umfangreichen Artikel geschrieben, der irgendwann kommt, September oder Oktober. Aber ich dachte, da die Anfrage von Podcasts war zumindest so grob, können wir da im Podcast einmal drüber gehen, weil es ein interessantes Thema ist und so ein bisschen auch an dieses Stabi-Thema anschließt. Und zwar war die Frage folgende.

David Stoll, unter anderem zweifacher Weltmeister im Kugelstoßen, hat vor kurzer Zeit in einem Podcast von seinem Training zu aktiven Zeiten berichtet. Er erwähnte, dass er aufgrund von Knieproblemen von einer normalen Kniebeuge zur einbeinigen Kniebeuge im Ausfallschritt, also ins Blitzscott, übergegangen ist, teilweise auch mit Kurzhanteln, um keine Belastung auf das ganze System zu haben. Trotz der deutlichen niedrigeren Gewichte habe er bei Beinkraftmessungen immer die besten Werte gehabt. Wie stehst du zu dieser Aussage?

Komponenten athletischer Leistungsfähigkeit

Da haben wir mehrere Themen, die natürlich aufkommen und sicherlich ein paar zentrale Aspekte des Themas Leistungssport betrachten. Also grundsätzlich ein Punkt, den ich in meinem Modul 6 immer mache, ist die Leistungsfähigkeit eines Leistungssportlers setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Die drei Säulen und die drei wichtigsten Komponenten ist die mentale Komponente. Kennt jeder.

Manchmal ist der Kopf da, manchmal ist der Kopf nicht da. Das geht natürlich tiefer und weiter. Im Podcast mit Holger habe ich da schon mehr als einmal drüber gesprochen. Dann haben wir die technische Komponente.

Also je technischer ein Sport, desto technisch versierter musst du sein. Also Beispiel, ein technisch anspruchsvoller Sport ist Fußball. Das ist ein Sport, wo du 15 plus Jahre brauchst, um die Möglichkeit zu haben, technisch auf höchstem Niveau diesen Sport zu machen. Also mit einem Fuß einen Ball zu handeln, ist technisch sehr anspruchsvoll.

Es gibt andere Sportarten. Bobfahren ist ein Klassiker. Wenn du die körperlichen Grundlagen hast, dann kannst du, ich habe mal mit einem Bobfahrer zusammengearbeitet, der war in einem Jahr Weltmeister, Weltcup-Sieger, Europameister und nach zwei Jahren war Silber Olympia. Und von dem Beispiel gibt es ein paar Sprich das ist ein Sport der ist technisch nicht sonderlich anspruchsvoll was den Sport nicht abwertet aber das ist einfach das Fakt dass der technische Anspruch von Popfahren wesentlich geringer ist was der technische Anspruch von Fu Und die dritte Komponente ist die körperliche Komponente.

Kraftqualitäten wie zum Beispiel Maximalkraft, Explosivkraft spielen eine Rolle, aber auch sowas wie muskuläre Balance oder Körperstatik spielt eine Rolle. Das ist wie bei so einem Videospiel, niemand ist bei allen an höchster Stelle, sondern quasi die Summe, der Höhe dieser Balken macht den Unterschied. Und David Stoll habe ich persönlich getroffen vor 2016 Rio, 2016 Olympia. Und David Stoll kommt aus dem Zehnkampf.

Das heißt, er hat eine gewisse Grundathletik. Und David Stoll war auch dafür bekannt, nicht besonders stark zu sein. Er selber hat mal im Interview gesagt, dass er bei der Kniebeuge so auf 230 Kilo kommt. Und da muss man natürlich auch sagen, wie tief ist diese Kniebeuge?

Ich wette, sie ist nicht so tief, wie ich eine tiefe Kniebeuge sehe. Und beim Bankdrücken kommt er gerade mal so auf 190 Kilo. Und er selber hat gesagt, es gibt Kugelstoßer, die da 60 Kilo mehr schaffen. Es gibt Kugelsäure, die deutlich stärker sind.

Ein anderer Punkt in dem Kontext ist Adam Nelson, Olympiasieger 2004. Den habe ich ebenfalls persönlich getroffen und habe eine ganze Woche bei seinem Training zugeschaut im September 2009. Der hat über Storl unter anderem gesagt, dass er noch niemand gesehen hat, der beim Angleiten mit dem rechten Fuß so schnell unter den Körper kommt wie Storl. Das heißt, Storl ist grundsätzlich ein Athlet, der eine gewisse Grundschnelligkeit hat, eine gewisse Athletigkeit hat, aber eben nicht über diese Kraft kommt.

Das hat seine Vorteile, das hat seine Nachteile. Grundsätzlich Stolz, Karriere, Peak war sehr kurz und sehr früh. Also seine Höchstphase waren drei, vier Jahre und dann waren quasi Verletzungen raus, was natürlich dann, wenn man auf die ursprüngliche Frage zurückgeht. Grundsätzlich das Thema, ich verwende Kurzhandel, damit ich keine Belastung auf dem ganzen System habe. vielleicht.

Also wenn du 100 Kilo auf dem Rücken liegen hast oder 250 Kilo Kurzhantel links-rechts hältst, hat das dann keine Belastung aufs System? Nein. Je nachdem wie man rechnet, sogar mehr, weil du es halten musst. Das heißt, wenn du Kurzhantel nimmst, an einem gewissen Punkt ist Gewicht ein limitierender Faktor.

Das heißt, er hat einfach leichter trainiert. Das ist nicht zwingend von Nachteil, aber was Maximalkraftentwicklung angeht, ist es definitiv von

Maximalkraft und Verletzungsprävention

Der Nachteil, denn Maximalkraftentwicklung korreliert ganz klar mit den Gewichten, die du bewegst. Je höher die Gewichte, die du bewegst bei einer bestimmten Übung, desto höher deine Maximalkraft. Das ist simple Physik und das spiegelt sich auch ganz klar wieder in Sportarten, wie zum Beispiel Gewichtheben oder Powerlifting, wo wir das Ganze standardisierter haben. Das heißt, je höher die Belastung, je höher das Gewicht, desto höher die Maximalkraft.

Was dann so zu Punkten führt, zu dieses, ja, aber der hatte die besten Beinkraftmessungen. die erste Frage, was ist eine Beinkraftmessung? Was misst du da? Wenn wir zum Beispiel die Beinkraftmessung machen mit einer Kniebeuge, dann hat David Stahl zu 100% nicht die besten Werte, denn er selber sagt, er ist nicht besonders stark in der Kniebeuge und 230 Kilo ist halt einfach für einen Kugelstoßer nichts Besonderes. Beispiel ein Hockey-Spieler, mit dem ich lang zusammengearbeitet habe, dessen Schwester war die Freundin von Dylan Armstrong.

Dylan Armstrong, Olympia Bronze, Kugelstoßen, der war dafür bekannt, dass er kaum Krafttraining gemacht hat, weil er halt einfach mal ein paar Monate kein Krafttraining gemacht hat und dann ins Gym gegangen ist und 300 Kilo gebeugt hat. Das ist natürlich ein Maximalkraftlevel, das nicht nur deutlich höher ist als Storr, sondern auch grundsätzlich sehr hoch ist. So jemand muss kein großes Maximalkrafttraining machen. Faktisch ist, er ist wahrscheinlich einer der stärksten Menschen auf der Welt, vor allem in Relation zu Körpergewicht und Körpergröße. wenn wir da die Strongman rausnehmen.

Das heißt, Beinkraftmessungen, er hat immer die besten Werte gehabt. Wahrscheinlich, wenn es Schnellkraftmessungen waren, hatte er relativ gute oder die besten Werte natürlich an einem Verhältnis im Vergleich. Aber das ist ja kein Indikator für seine Leistungsfähigkeit. Macht Sinn?

Ja, absolut. Also, wichtiger Punkt ist, Stoll war von seiner Grundkonstitution ein relativ schneller, aber schwacher Athlet. Ich denke, die Fakten sagen das eindeutig. Was man dazu natürlich auch sagen muss, Stoll hatte einen sehr kurzen Peak und vor allem einen sehr frühen Peak.

Werfer wie Kugelstößer sind grundsätzlich die ältesten Athleten bei Olympischen Spielen. Also da passt so im Durchschnittsalter irgendwo so plus minus 30. Seine Hochphase war Anfang 20. und seine Karriere war früh beendet aufgrund von Verletzungen, wie auch die Frage eingangs schon sagt. Und Maximalkraft ist die F Kr zu absorbieren und wenn hohe Kr wirken und du eben nicht die Maximalkraft hast diese Kr zu absorbieren dann sind akute Verletzungen aber auch chronische Verletzungen ein gro Thema Das heißt ja, gewisse Athleten kommen damit durch, dass sie physisch einfach nicht so stark sind, dass sie nicht die Maximalkraft haben.

Ein Punkt, für den Maximalkraft eben wichtig ist, ist die Länge einer Karriere. und gerade wenn ein Athlet in anderen Sachen so viel besser ist, dann kann er diese Physis zumindest für den Moment kompensieren. Ist aber am Ende vom Tag definitiv kein Argument für Splitsquat über die Kniebeuge, denn er war faktisch zu schwach. Beispiel Adam Nelson, den ich persönlich kennengelernt habe, der war einer der stärksten Menschen, die ich jemals gesehen habe. Das war nach WM Berlin 2009.

Das war ein paar Wochen später. Er hat ein paar Wochen nicht trainiert. Und die erste Woche, in der er wieder trainiert hat, die war, wo ich ihn kennengelernt habe. Und er hat mich auch außerhalb vom Training ein paar Mal unterhalten, weil wir im gleichen Hotel waren, fast nebenan.

Und diese Sachen, was er mir erzählt hat, waren, er hat Kniebeugen 300 Kilo für 10 Wiederholungen gemacht. Er hat 360 für eine gemacht. Er hat einen Powersnatch reißen in den Stand mit 140 Kilo gemacht. Das habe ich aber auch schon mal gemacht. für den Unifit.

Aber kein Langhandel, sondern es war 140 Kilo Kettlebell. Und schräg Bankdrücken mit einer Fettbar mit 42 Kilo. Adam Nelson ist einer der stärksten Menschen der Welt. Adam Nelson war ein super Erfolgreicher Olympiasieger, super Erfolgreicher Kugelstoßer.

Seine kompetitive Karriere war gut 10 Jahre. Mehr als Doppelte von David Stahl. Das heißt, solche Geschichten gibt es häufig.

Kniebeugen-Technik und Rückenschmerzen

Aber was machst du, um mal den Transfer zu schauen, was machst du denn mit jemandem, der bei dir im Gym ankommt, sagt, er braucht einen Trainingsplan und er kann keine Kniebeugen machen, weil er davon immer Rückenschmerzen bekommt zum Beispiel. Zwei Punkte, die dir wichtig sind. Erstens, warum bekommst du Rückenschmerzen? Der einfache Punkt wäre, der Rücken ist zu schwach.

Das ist einfach, oftmals ein bisschen zu kurz gedacht, sondern Punkt Nummer eins, hast du die Mobilität, die notwendig ist für die Kniebeuge. Also Beispiel, wenn du Sprunggelenksmobilit fehlt und die H fehlt dann wirst du wahrscheinlich bei der Kniebeuge zu viel Vorlage haben Je mehr Vorlage du hast desto mehr Belastung hast du auf dem unteren R Vorlage bedeutet horizontaler Abstand zwischen H und Schultern Ja und wenn jemand wirklich jetzt sagen wir mal mich scharnig die H der kann sie nicht einfach weiter beugen Wir haben echt manchmal Leute kommt immer wieder vor auch junge Leute die kommen bei der H nicht 110 Grad auf beiden Seiten Gut, dann ist die Frage, warum?

Ist es tatsächlich Knöchern? Strukturell, genau, also es ist tatsächlich strukturell und nicht verbesserbar. Wenn es nicht verbesserbar ist, dann kannst du es nicht verbessern. Es ist so.

Ja, ja, logisch, klar. Der Klassiker ist Sprunggelenk. Wenn du das regelmäßig gebrochen hast, dann kann das verknöchern und dann ist es Knochen auf Knochen, dann kriegst du nicht mehr die entsprechende Dorsiflexion hin. Wolfgang Unseld.

Wenn einer keine Beine mehr hat, dann kann er auch keine Mobilität mehr verbessern. In der Realität passiert das jedoch tatsächlich sehr selten. Das Zweite, was du brauchst... Es ist total selten, aber es würde mich interessieren, wie passt du den Trainingsplan dann an?

Geduld und Beweglichkeit im Training

Das Zweite, was du brauchst, ist Geduld. Zu viele denken, ich bringe jetzt jemanden eine Kniebeuge bei und dann kann der das in einer Einhalt. Was absurd ist. Die absolute Mehrheit braucht drei bis sechs Monate, zweimal die Woche Kniebeugen mit der entsprechenden Korrektur und Optimierung der Ausführung, um eine anständige Kniebeuge zu können.

Und dann muss diese Kniebeuge regelmäßig wiederholt werden. Wenn du dann einfach ein paar Wochen nicht in die Kniebeuge runtergehst, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit fühlt sich das nicht so gut an, sieht nicht so gut aus und geht nicht so gut. Wie vor ein paar Wochen. Mit der Kniebeuge grundsätzlich, wenn Rückenschmerzen da sind, wie stark ist deine hintere Kette?

Wie gut ist deine Mobilität? Das sind die ersten zwei Fragen. Je nachdem, was da rauskommt, müssen wir diese spezifisch verbessern. Was direkt zum zweiten Punkt geht, die Kniebeuge benötigt Geduld.

Wenn du Knieschmerzen, also Beispiel Adam Nelson zu nennen, der hatte massiv Knieschmerzen um die 2000er und konnte gar keine Kniebeugen machen. und dann wurde seine Technik optimiert und auf einmal konnte er wieder Kniebeugen machen. Das hat er mir selber erzählt und die Optimierung seiner Technik war nichts anderes, als dass er komplett runter geht. Der hat immer massiv Spannung auf dem IT-Band und massiv Knieschmerzen und konnte die Kniebeugen nicht machen. Als er dann den Trainer gewechselt hat und mit dem neuen Trainer wieder komplett runter gehen musste, zum ersten Mal, waren die Knieschmerzen weg.

Was Sinn macht, denn wenn du komplett runter gehst, hat es einen positiven Effekt die F des Gelenks einen vollen Bewegungsradius Kr zu absorbieren und zu generieren Das hei so etwas Simples wie ich gehe einfach weiter runter verbessert die Probleme bei der Kniebeuge Das wird natürlich nicht passieren, wenn er vorher über 200 gebeugt hat und dann die Technik ändert und direkt wieder 200 beugt. Das wird nicht passieren, sondern dann muss er wahrscheinlich runter auf 100 und dann muss er wieder hocharbeiten. Diese Geduld bei der Kniebeuge ist unheimlich wichtig. Und dann zu sagen, ich habe jetzt Knieschmerzen bei der Kniebeuge mit 150, 200 Kilo.

Deswegen mache ich keine Kniebeuge mehr, deswegen mache ich Splitsquats mit links, rechts 30 Kilo kurz. Dann sind es halt einfach nur 60 Kilo. Und du kannst ja auch nicht rechnen, dass die 60 Kilo nur auf ein Bein wirken, denn Splitsquat ist faktisch keine einbeinige Kniebeuge. Denn das hintere Bein arbeitet mit.

Das vordere arbeitet mehr, aber das hintere arbeitet mit. Und gleichzeitig ist natürlich die Gesamtbelastung aufs System auch entsprechend niedrig. Der Splitsquat ist definitiv kein Ersatz für eine Kniebeuge. Dafür sind die Übungen grundsätzlich zu verschieden.

Gerade im Kugelstoßen zum Beispiel spielt der untere Rücken auch so eine große Rolle, die quasi beim Spitzport gar nicht trainiert wird. Der wichtigste Punkt, glaube ich, bevor wir uns da jetzt im Kreis drehen, ist solche Argumentationsketten, denen begegne ich häufig. Wenn man sie sich aber im Detail anschaut, machen sie keinen Sinn. Nur, man kann nicht sagen, Thomas Müller ist einer der besten Fußballspieler Deutschlands, deswegen ist es nicht wichtig für einen Fußballspieler Muskulatur aufzubauen.

Aber es ist faktisch ein Argument, das ich schon mehr als einmal gehört habe. Ja und was ich, mein Punkt ist ja immer, den kennst du auch, Sport verlangt von deinem Körper und Training gibt deinem Körper zurück. Also Sport verlangt, dass du auf Bewegungen, also dass dass die Bewegung kontrolliert dich, das ist Sport. Das heißt, wenn der Ball nach rechts springt, dann musst du irgendwie reagieren.

Das heißt, die Bewegung kontrolliert dich und bei Training kontrollierst du die Bewegung. Was einfach deutlich besser ist, um gewisse Spannungen, gewisse Strukturen, gewisse Koordinationen aufzubauen, die du dann wieder im Sport benutzen kannst. deswegen machen auch, das denkt man auch nicht aber auch Kraftsportler machen Krafttraining neben ihrem Reißen und Stoßen, einfach um besser zu werden stabiler zu werden und Bewegung kontrollieren zu können Wolfgang, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wäre meine Frage gibt es noch ein Hamza fragt? Ja

Hamza fragt: Geschichte der Temperaturmessung

Ist es gut? Es gibt sogar zwei. Geht es um Essen und Trinken? Nein.

Geht es um Geografie? Nein. Es geht auch nicht um Koalas. Dann bin ich bereit, es mir anzuhören und es korrekt zu beantworten.

Wir sind beide große Freunde der Daten. Ich dachte, wir sind beide groß, weil da hätte ich widersprochen, das letzte Mal. Und standst du auf den Zehenspitzen. Tatsächlich, war ja, okay.

Ich erinnere mich, stimmt. Was sind wir beides? Wir sind beide große Fans von Daten. Und wie wir letztes Mal schon gesprochen haben, ist ja dieses Thema, die Entwicklung der Vergangenheit wird immer größer gesehen als die potenzielle Entwicklung der Zukunft.

Und beim Thema Daten ist ja ein wichtiger Aspekt, du kannst ja nur messen, was du kennst. Also wenn du nicht weißt, dass es etwas gibt, kannst du es nicht messen. Und gerade bei der Messung von Daten, vor allem Daten, die für uns aber auch generell relevant sind, gab es eine massive Entwicklung in den letzten paar hundert Jahren, was die Frage aufwirft, was kommt da noch? Also ein gro Punkt ist nat beim letzten Mal ging es darum welche Innovation erwarten wir und mein Punkt war dieses Thema Technologie um Daten zu messen Und ein Punkt ist nat wie kann ich die Daten messen die ich kenne effizienter Aber ein anderer gro Punkt ist nat auch welche Daten kann ich messen und was entdecken wir an Daten die messbar sind Denn viele der Daten die wir heute messen im Alltag oder wir beide in unserer Arbeit sind f uns normal aber sie sind bei weitem noch nicht normal Und das führt tatsächlich direkt zu heutigen Hamza-Fragt und die lautet wie folgt.

Thomas, seit wann kann der Mensch Temperatur messen? Boah, das ist spannend. Ja, also für uns ist das vollkommen normal zu gucken, wie viel Grad hat es draußen Ich habe letztens eine Dokumentation gesehen da ging es darum, wie die Uhrzeit entstanden ist, war auch hochinteressant Auch noch eine kleine Empfehlung SWR Handwerkskunst bei YouTube Weltklasse Okay, seit wann können wir Temperatur messen? Boah, ich sage, das ist noch nicht lange her Stimmst du mir dem zu?

In Relation Ich sag so seit zwei, drei Jahren In Relation, solange es den Menschen gibt, ist es eine sehr kurze Zeit Sehr, sehr kurze Zeit Ja, genau, das hätte ich auch gedacht Ich hätte gesagt Boah, fuck Sind wir im 19. Jahrhundert? Sind wir im 19. oder 20. Jahrhundert?

Fast 20. hätte ich gesagt Shoot your shot Ich sag, wir sind bei 1900 1905 Tats ein Tick l Sp 1935 Okay Ne Da bist du tats das Ganze konservativer angegangen Fahrenheit hat das Quecksilberthermometer entwickelt 1714 und knapp 30 Jahre später war es ein gewisser Herr Celsius, der die Skala eingeführt hat, was auch interessant ist, dass Fahrenheit der war, der Quecksilbertherameter eingeführt hat und dann Celsius kam mit 0 Grad gefriert, 100 Grad kocht. 1905 wirklich auch krass dumm. Konservativ. Aber es sind, Celsius gibt es keine 300 Jahre. In Relation zu dem, wie lange es den Menschen gibt und auch wie lange wir schon zu eindrucksvollen Dingen imstande sind. sind 300 Jahre.

Plus, minus, je nachdem, ob Verfahrenheit oder Celsius zählt.

Geschichte der Blutzuckermessung

Was direkt zur nächsten Frage führt, die näher an dem ist, was wir beide machen, und zwar seit wann ist der Mensch imstande, Blutzucker zu messen? Blutzucker zu messen? 1905. Bisschen näher dran. Sehr gut.

Irgendwo zwischen 1910 und 1920. Also tatsächlich Blutzuckermessungen im Labor. Also Heimgeräte für Diabetiker gibt es eher seit 50 Jahren. Aber Blutzuckermessung im Labor ist tatsächlich erst etwa 100 Jahre.

In der Antike haben die schon rausgefunden, dass ein süßschmeckender Urin ein Hinweis auf Diabetes ist also weil da zu viel Zucker ausst ist Das hei eine Grundidee hatte man schon eine Weile aber bis vor gut 100 Jahren war es quasi nicht m den Zucker im Blut zu messen

Zukünftige Daten und Schlussbemerkungen

Was dann die faszinierende Frage aufwirft, Thomas, das ist die Dritte, haben Sie gefragt, welche Werte wird man in 100 Jahren messen können? wann man stirbt. Die Lebenserwartung. Ziemlich genau. Anhand von DNA und Genen.

Faszinierend, ne? Ja. Krass. Wolfgang, mit dieser sehr philosophischen Frage, über die wir alle nochmal nachdenken und schwadronieren dürfen, würde ich mich verabschieden und würde euch einladen, nächste Woche wiederzukommen. und bitte schreibt mir und nehmt mal Bezug zu meiner Frage mit den Krankenkassen, das würde mich wirklich sehr interessieren.

Ich wünsche allen eine wunderbare Woche, genießt die letzten Sonnenstrahlen, das sage ich schon seit vier Wochen, aber ich glaube, hört euch von Drake Summer is over, Interlude an, lange nicht gehört, fantastisches, wunderbar schönes, melancholisches, ganz kurzes Lied, das ja, ich bin gestern hier so ein Main lang spaziert, die Sonne ging unter, nach meinem Seminar und habe diesen Track gehört, der wurde mir so in meiner Rotation vorgespielt und habe ich gedacht, fuck, ein geiler, wirklich geiler, schöner, melancholischer Sommer ist vorbei Song. Hört euch den an. Ich wünsche euch eine gute Woche und bis nächste Woche.

Dem schließe ich mich an. Ciao. Gute Woche.

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