Intro und gemeinsame Trainingsanfänge 1999
willkommen zurück ja wolfgang lang ist her hat mir jetzt eine riesen lange pause dazwischen freue mich sehr über die einladung was sonst fünf jahre wenn es reicht man müsste mal zurückgehen ich wollte eigentlich raussuchen welche folge das beim letzten mal von uns war da weiß ich noch da haben wir uns auch über den damaligen frisch aufgestellten kreuzheber rekord von haftor unterhalten da ging Damals, glaube ich, um die 500 Kilo. Das war mit so einem Aufhänger. Hat man da nicht noch das Westside-Video angeschaut? Das ist das, was ich mich erinnere.
Westside vs. the World. Das haben wir da davor geschaut. Fünf Jahre müssen es sein. Was ich gestern nachgerechnet habe, wir kennen uns seit 26 Jahren und für alle, die die Folgen mit dir noch nicht gehört haben, du warst mein erster Berührungspunkt mit Krafttraining.
Das ist wahrscheinlich das, was man am Ende meiner Karriere dann mal über mich sagen wird. Du hast uns heute ein bisschen motiviert, irgendwie in den Kraftsport reinzugehen oder sowas. Da ist eine große Sache draus geworden. Krafttraining, Proteinshakes und Reiswaffeln.
Wir wussten damals nicht so viel. Wir waren 16 Jahre alt, es war 1999, ich war 16, hatte schon zwei Jahre Gym-Erfahrung und so ein bisschen Bodybuilding-Lifestyle-Erfahrung und dann haben wir uns in der Oberstufe auf dem Wirtschaftsgymnasium kennengelernt. Du warst noch schlanker, du warst noch ausdauerlastiger, du warst viel mit Skaten beschäftigt damals, dann kam deine Läuferzeit. Ja.
Und dann aber fandst du das dann irgendwie doch cool, strukturiertes Krafttraining zu machen? Ja, die Struktur. Die Struktur war das, was mich begeistert hat, dass man nicht so schnell zu viel machen kann. Das war viermal die Woche, eine Stunde, fertig.
Von allem anderen habe ich es dann doch recht schnell immer gern übertrieben mit Begeisterung. Und es war eine sehr unschuldige Zeit damals einfach. Also ich fand, das war auch noch so völlig unbelastet, dass du hattest nicht viel mediale Einflüsse Rückblickend waren es echt saure Gurkenzeiten. Du hattest halt irgendwelche übertriebenen Zeitschriften.
Du hattest ein paar Bücher natürlich zu der Zeit, die auch nicht jeder gelesen hat. Man hat manchmal Sachen nur angelesen und man hatte so ein Bro-Wissen halt aus dem Gym. Aber irgendwie war das schön und die Dinge haben damals funktioniert. Wir waren jung, Körper hat alles aufgenommen.
Also man hat auch schnell einen Progress irgendwie gesehen, wenn es einigermaßen Hand und Fuß hatte. Das war cool. Und gef war das eine Zeit da bist du von Woche zu Woche noch besser geworden da hast du dich ein bisschen mal rangehalten und dann hast du w schon irgendwas gesehen oder da hast gedacht du siehst was wo du jetzt ein Jahr lang mal dran rummachst dass du irgendwo wieder drei Kilo st wirst oder mal zwei Gramm Muskel mehr aufbaust An was ich mich noch erinnern kann, das erste Mal, wo ich dann trainiert habe, wie ich das erste Mal Banddrücken gemacht habe und ich war kein Fan. Das ist eine der Sachen, die im Trainingsplan waren, kann ich mich noch heute daran erinnern.
Ich fand diese Maschinen viel angenehmer, weil das alles viel kontrollierter war. Rehafit in Altingen Rehafit in Altingen da bist du eingestiegen da ging es dann damals auch schon ein bisschen zum Trainingsplan ich glaube du hattest mir auch gezeigt was man dir damals an die Hand gegeben hat ich wusste nicht, ob ich das damals bewertet habe oder nicht und dann haben wir noch ein bisschen einfach unser eigenes Ding draus gemacht du hast mir dann Trainingsplan geschrieben ich weiß nicht mal mehr wie der Kerl hieß vom Rehafit auf jeden Fall ist lange her, dass ich mit Krafttraining angefangen habe bis dann mit 10 Jahren wahrscheinlich Ich war Anfang 20. 20 Jahre.
Ich war Anfang 20.
Frank the Bank: Die Bankdrück-Legende
Eine weitere Sache, über die wir das letzte Mal gesprochen haben, was auch das Hauptthema der heutigen Folge ist. Denn wenige Leute haben Bücher über Krafttraining geschrieben. Du hast mittlerweile vier geschrieben. Und dein letztes ist über Frank the Bank.
Oder Frank the Bank. Frank the Bank, dann reimt es sich besser. Natürlich, über Frank the Bank. Ja, Legende aus den 90ern.
Also vor der großen Digitalität hat er seine große Wirkungszeit gehabt, 80er und vor allem 90er Jahre und er war das, was du jetzt heute als dieses Bench-Only bezeichnen würdest. Also Überbegriff ist nach wie vor Powerlifting, aber innerhalb von Powerlifting gibt es auch wirklich diese reinen Bankdrück-Spezialisten, die dann nicht groß kompetitiv sind in der Kniebeuge und im Kreuzheben. Das sind einfach diese Bankdrückleute. Und ja, da ist einfach auch so ein bisschen der Sahne-Teil vom Powerlifting.
Weil am Ende vom Tag fragt ja immer jeder, was drückst du auf der Bank und nicht, was kannst du Knie beugen. Und das ist natürlich cool, wenn du das richtig gut beherrschst.
Weltrekorde und Wettkampfwerte (RAW vs. Shirt)
Für die, die von Frank the Bank noch nichts gehört haben, die wichtigste Zahl von ihm ist, er hat mit knapp 100 Kilo Körpergewicht. Ja. Was waren es, 301,6? 300 damals in magdeburg das war damals inoffizieller weltrekord war das ja also der erste der in dieser bis 100 kilo klasse die 300er marke geknackt hat 300 ich habe sie mich heute morgen mal gegoogelt und ich habe auf irgendeiner powerlifting seite 301 gesehen und habe ich mich gewundert weil der prim in deutschland Deutschland gemacht Und 301 ich habe es nicht gerechnet aber es k Pfund sein Das m dann von der Pound umgerechnet worden sein, aber damals war das diese 300 damals auf der FIBO, oder ja, das war ein inoffizieller Weltrekord damals, aber das war eine glatte Zahl, das war damals die glatte 300. 300 glatt mit unter 100, also 99, hat er eingewogen dann wahrscheinlich.
Genau. Das war im T-Shirt oder mit so einem dünnen Single-Ply-Shirt? Das war damals mit Single-Ply-Shirt. Was ist das meiste, was er im T-Shirt gedrückt hat?
Also RAW, das, was man jetzt als RAW bezeichnen würde. Frank hat, also er hat seine Weltmeister-Titel im BVDK-In der IPF hat er RAW geholt und das waren Werte 220,5 bis 235. Also er war durchaus in der Lage RAW 230, 240 für Wiederholungen zu drücken. Und das waren dann auch so die Zahlen, aber irgendwann ging es dann halt einfach nur noch im Shirt, darum noch stärker zu werden mit dem Bankdrück-Shirt einfach.
Was einfach nochmal so eine eigene Kategorie aufmacht. Weltmeister ist er geworden, was hat er? 86 gewogen. 100 war hinten raus. Am Anfang war er leichter. Ich kann mich erinnern, ein Punkt aus dem Kapitel, der mich begeistert hat, diese Weltmeisterschaft in Taiwan, wo er dann im Training einfach mal kurz Lugger 240 weggedrückt hat.
Was schon über dem Weltrekord lag einfach im Training. 20 Kilo über dem Weltrekord. Und dann Taiwan Essen und so hat er mit der Reise ein bisschen Probleme gehabt und hat dann auch deutlich weniger als im Training dann vor Ort gedrückt, aber mit großem Abstand Weltmeister geworden. Mit großem Abstand, ja. Also er hatte noch Luft nach oben, aber an Betracht der Umstände, Taiwan, Umstellung, Essen, war halt natürlich für so einen europäischen, deutschen Magen dann irgendwie doch ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
Und dann hat er halt eine vernünftige Sache gemacht. Er hat auf sicher gespielt. Er hat einfach auf sicher gespielt, wollte den sichersten Versuch reinholen und dann waren das 220,5. Und damit hat er dann den Pokal des besten Drückers geholt auf der Weltmeisterschaft und auch den Mannschaftssieg, weil die Deutschen waren dann sehr, sehr gut vertreten damals.
Franks Mindset und das Umfeld der 90er
Du hast das Buch über Frank geschrieben und da hast du auch viel Zeit mit ihm verbracht. Und wenn du es zusammenfassen würdest, was waren die Hauptgründe, warum Frank beim Bankdrücken so stark war? Zum einen, weil er es wollte. Er wollte es, er hat es als seine Bestimmung gesehen. also es war seine bestimmung dass er wirklich von sich geglaubt hat er wird mal der st und beste bankdr aller zeiten werden davon hat er nicht abgelassen da haben viele Dinge auch nicht davon abgehalten Und er hatte einfach wirklich einen brutalen Wille hatte einfach auch ein Umfeld um sich herum geschaffen was komplett einfach auf diese Leistung ausgerichtet war.
Und man muss auch dazu sagen, das war damals eine Zeit, da konntest du auch damit Geld verdienen noch. Also du brauchst es damals jetzt nicht einen Social Media Account, du hast damals nicht mit Trainerstunden oder sonst was dein Geld verdient, du hast mit Auftritten, mit Gastauftritten, konntest du gut leben. Und das war halt auch so ein relativ faszinierender beruflicher Zweig, dass man damit eine Profession haben kann und Geld verdienen kann, was ja heute den wenigsten vorbehalten ist. Du brauchst ja schon ein dementsprechend großes Profil auf Social Media, um dann über irgendwelche Affiliate und sonstige Sachen dann irgendwie dein Geld zu verdienen.
Aber mit den reinen Preisgeldern selber kommst du ja bei heute nicht weit eigentlich.
Verbindung zu Rainer Schaller und McFit-Gründung
Zu der Zeit einer der Punkte, das Interessante ist, wenn man das Buch so liest. Ich habe es an einem Tag verschlungen. Und wie viele Schnittpunkte da mit anderen Persönlichkeiten bestehen. Und wenn wir von Geld verdienen reden, Frank hat ja kurzzeitig ein Fitnessstudio besessen, hat aber nach einem Jahr entschieden, dass das nichts für ihn ist und hat es verkauft an Rainer Schaller, der daraus dann quasi das McFit gemacht hat.
Ja, das ist eigentlich schon der Teil der Sportgeschichte. Den kennt eigentlich keiner. Also die Rainer Schaller Group, er, der Gründer von McFit, hat Frank das erste Gym abgekauft und daraus hin diese kommerzielle Kette, diese Idee entwickelt, im großen Stil Geräte kaufen, flächendeckend und dadurch gute Preise halten können und so und das ist daraus entstanden. Und ja, also Frank war damals noch so ein bisschen, hatte damals noch so ein bisschen so einen Einfluss drauf.
Er und Schaller waren gute Freunde, ist dann auch auf der Weihnachtsfeier bei McFit aufgetreten, noch damals ja mit mit irgendwelchen Gast-Posings und so. Also auch vogelwilde Geschichte damals einfach. Und das Tragische, die Leute kannst du halt alle nicht mehr fragen. Während ich das Buch verfasst habe, ist Rainer Schaller tragisch verunglückt mit einem Helikopterabsturz.
Hat uns zu der Zeit erreicht, die Nachricht. Und der Protagonist dieses Buches ist ja halt auch nicht mehr unter uns. Also sprich, das ist jetzt noch einmal aufgeschrieben für die Ewigkeit, dass man es nachlesen kann und auch nicht vergisst. Und ja, damit schließt sich dann der Kreis irgendwo.
Entstehung des Buchprojekts und Franks Tod
Du hast Frank, wie bist du mit Frank in Berührung gekommen bzw. wie kam dieses Buch zustande? Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, hast du mir davon erzählt und ich war damals so, hä? Frank the Bank, Frank Fraumer? Wer ist das?
Und da hast du das erste Mal ein bisschen mehr erzählt. Ich war so, ah, okay. Das ist gerade aus der Zeit 90er, da war das auch im Training noch alles ein bisschen so, da gab es ein paar Bücher, aber es gab bei weitem nicht den Zugang zu Wissen, den wir jetzt haben. Das heißt, die Leute haben so ein bisschen was gemacht und der, der da halt das gemacht hat, was funktioniert hat, der hat sich dann so ein bisschen wie die Sahne auf der Milch abgesetzt.
Und dann eine Sportrevue, weiß ich auch, haben wir ein Abo bei der Sportrevue, da war ja viel drin. und so. Wie bist du mit ihm in Kontakt gekommen und wie kam dann das Thema Buch zustande? Ich war am Anfang mehr oder weniger so eine Art Fanboy. Ein Bekannter von mir ist damals auf mich zugekommen und ich hatte zu dem Zeitpunkt schon Bücher veröffentlicht, das heißt, man wusste, der Markus kann formulieren, der kann irgendwelche sportlichen Inhalte auf eine Ebene runterbrechen und das irgendwie sprachlich so ausdrücken, dass man sich dann nicht irgendwie gleich einen Strick geben möchte.
Das klingt gut, das liest sich einigermaßen verständlich. Und er hatte mir damals gesagt, kennst du Frank the Bank? Und dann musste ich leider zugeben, boah, ich glaube, ich habe den Namen schon mal gehört, aber das ist irgendwie so ein böhmisches Dorf in meinem Kopf. Ich glaube, ich habe schon mal gehört, wenn irgendwo aufgetaucht, vielleicht überblättert.
Und dann hat es mich aber trotzdem gecatcht, habe dann nochmal ein bisschen recherchiert. So ein paar ikonische Bilder waren mir bekannt von ihm, die man so kannte damals noch. Aber dann war es das eigentlich auch schon. Aber dann hatte ich einfach den Gedanken, ich supporte die Jungs.
Er hatte damals ja schon angefangen, sein Leben aufschreiben zu lassen. Und dann bin ich da irgendwie so mit reingerutscht in das Ganze. Und am Ende war es dann unser Projekt.
Wrestling-Inspiration und das Frank-the-Bank Show-Alter-Ego
Mit ikonischen Bildern meinst du das? Mit der Mütze, mit den Rastas, die da reingenäht waren und diesem neongelben Fransen-Outfit? Awesome. Also da gehörst du ja eingesperrt heute dafür.
Also wenn du das jetzt heute nochmal bringst, gehörst du da eingesperrt. Auf jeden Fall. Das geht irgendwo auch so in die Kategorie Markus Rühl mit Spaghetti-Trader-Top geht im Netto einkaufen. Also das ist ein Haus.
Mit diesem Ivan Drako-Gedenkkopf-Schnitt, Gedenkfrisur, da kriegst du auch eingesperrt dafür. Das kannst du halt auch nicht mehr bringen. Da kommt das Ordnungsamt. Und er raucht auf dem Parkplatz eine Zigarette, während die Frau das Auto einräumt.
Ja, das ist einfach noch so ein bisschen alte Bundesrepublik. Das muss man sagen. Und Frank war einfach, er war so mega inspiriert damals vom wrestling der 90er jahre ich meine das haben wir ja auch noch mitgekriegt wir haben auch halk hogan halk hogan noch geschaut wir kann den Ultimate Warrior Macho Man Randy Savage und so Und das waren ja alles so v Charakteren einfach Und das war aber damals das Ding. Also 90er Jahre Show-Wrestling.
Damals lief es noch auf DSF im deutschen Sportfernsehen. Damals hieß es noch WWF, nicht WWE. Und das hat einfach damals gezogen. Und das war seine Inspiration.
Also er hat sich ja dann im Prinzip so ein alter Ego zugelegt. Er hatte die Rastas von einem British Bulldog, er hatte die Farben von Hulk Hogan und das hat ihm einfach alles gefallen und da hat er den Leuten eine Show geboten. Aber muss man sagen, das war dann alles, da war der schon Weltmeister. Also der kam jetzt nicht als Nobody auf die Bühne, hat hier den großen Larry in irgendwelchen fancy Outfits gemacht und das hat sich dann verselbstständigt.
Er war schon groß, er war schon Weltmeister und daraus ist dann erst so diese Frank-the-Bank-Show entstanden. Und dafür hat man ihn gebucht, deutschlandweit, österreichweit. Er ist aufgetreten, da ist viel Geld über den Tisch gegangen für Auftritte. Das kannst du dir jetzt heute nicht mehr vorstellen.
Würdest du jetzt heute irgendwo hingehen, wo irgendeiner eine Bankdrückvorführung macht mit Gewichten, die, sagen wir mal, schon respektabel oder vielleicht einzigartig sind, aber würdest du dafür jetzt 300 Kilometer durch Deutschland fahren und dann noch irgendwo 20 Euro Eintritt zahlen? Ich glaube es nicht. Das ist heute anders. Du erlebst heute Dinge aus dritter Hand.
Du schaust dir heute aus dritter Hand Dinge auf Social Media an, auf YouTube. und so weiter, aber du gehst da nicht mehr groß live dazu hin. Damals war das aber einfach so. Er ist mit seiner Crew damals auch im ZDF-Hernsehgarten aufgetreten. Also einfach wirklich schon damals eine Form von Mainstream, die du jetzt wieder kennst, muss ich nochmal auf Markus Rühl zurückkommen, der jetzt halt einfach Werbung für Aldi macht.
Habe ich auch gesehen. Faszinierend. Ja, faszinierend. Ich habe manchmal gar nicht die Worte dafür, auch wenn mich Schüler, meine Schüler mich mit Bob Ciccarillo konfrontieren, dann prasselt es in meinem Kopf.
Ja, weil das ist ja immer das geflügelte Wort ist. Also meine Schüler kennen dieses Bob Chicarillo hat blöd geguckt Gerede von Markus Rühl. Das kennen die quasi, die haben nicht die Zusammenhänge. Aber Schüler in Klasse 9 und 10 kommen zu mir her und sagen, ey Herr Beuter, Bob Chicarillo.
Und dann geht bei mir natürlich ein riesen Film im Kopf ab. Nein. Überleg mal, wenn Bob Chicarillo vor 20 Jahren gewusst hätte, dass er in einer Schule in Deutschland Thema ist. Ja, ja.
Und das sind dann einfach so sachen wo es dann so in mainstream sich runter bricht wurde ich dann echt manchmal fachs okay krass ist nat aber einfach der social media zeit geschuldet und r hat nat die die b gut gespielt also er macht das nat schon gut dass er diese Wirksamkeit einfach hat
Die Ära der FIBO und Live-Events
Aber wenn du jetzt in die 90er zur da hast du halt einfach so da hast du die FIBO gehabt, die war damals noch ein riesiger Gatekeeper, der es vielleicht so heute nicht mehr ist. Ich meine, du warst noch zuletzt auf der FIBO, das ist jetzt aber auch, glaube ich, wann warst du? So ein paar Jahre her. Man hat mich erinnert, das erste Mal, als ich auf der FIBO war, sind wir beide zusammengefahren.
Und da war auch so ein Bankdrückwettbewerb. Und da war auch so einer, der hat irgendwas mit 80 Kilo gewogen und hat 52 auf der Bank geklückt. Und wir haben das angeschaut und ich kann mich noch heute daran erinnern, wo ich dachte, der wiegt 80 Kilo und drückt 52 auf der Bank. What the fuck?
Also ich habe es noch vor Augen. Für mich war das so, wenn du dir hochrechnest, das war irgendwo dreifaches Körpergewicht, weiß nicht was er gewogen hat, 83, 85 oder so. Und irgendwas mit 80 Kilo, Alter. Absolut. ich habe ich habe ich habe das hat mich damals auch so gecatcht ich habe es in meinem ersten buch in diesem biografischen teil habe ich es auch reingeschrieben da taucht es auch auf dass mich das gecatcht hat auch einer einfach dreifach körpergewicht plus gedrückt zwar auch sagen wir mal mit einem bank drückstherter neueren generation aber trotzdem wenn du aus der bodybuilding welt kommst und ich für dich starke menschen 120 kilo wiegen mit zehn prozent körperfett dann ist so was zu sehen weil du kennst natürlich auch die videos von denen wie sie links und rechts vier oder fünf Platten haben und damit Schrägbankdrücken machen oder so.
Das ist auch impressive. Aber dann halt einfach einen zu sehen, der dann halt straight eine pausierte Bankablage hat und einfach wettkampfgültig über dreifaches Körpergewicht drückt mit 85 Kilo, der jetzt einfach in einem normalen T-Shirt dastehend nicht aussieht, als würde jetzt deinen Klavier kurz hochheben können. Und das hat uns natürlich schon auch beeinflusst, weil wir kamen einfach aus diesem Bodybuilding-Verständnis damals und da war das schon einfach mal was Neues zu sehen. Da war FIBO damals doch gut für sowas.
Da gab es die FIBO Actionbühne und da gab es diese Darbietung. Da waren auch noch so große, große, schwere Leute getroffen. Das war doch viel kleiner damals. Als ich da auf der FIBO war, bin ich auch einen Tag durchgelaufen.
Als wir damals waren, zumindest kam es mir so vor, das war alles deutlich kleiner als diese Riesenhallen, die sie jetzt haben. Ich muss mal gucken, ob es Zuschauerzahlen gibt oder Besucherzahlen gibt. Auf jeden Fall, ja. Aber was war das? 2009, 2010, sowas. dass wir das erste mal waren ja so die richtung ja ist schon schon ist schon gut was her also ich war dann ich war dann mit dir noch und dann danach noch einmal und seitdem auch nicht mehr auf der fibo also ich kann da auch nur aus erfahrung von dritter hand berichten
Erste Begegnung mit Frank und sein Charakter
und dann bist du mit frank in kontakt getreten wir haben dann genau mir wurde der kontakt den bekannten vermittelt und ich war ich war total ehrfürchtig also ich bin also ich bin wirklich muss ich sagen jemand der sehr leicht starstruck ja also lass mich irgendjemanden treffen der eine halbwegs persönlichkeit öffentlich ist oder sowas ich ich tue mir schwer ich quatsche leute nicht gern an oder so weil ich denke dann immer wenn ich jetzt derjenige wäre, ich würde mich doch jetzt nicht von dir anquatschen lassen wollen. Und dann war es auch fast ein bisschen so, ich habe ihm eine höfliche Sprachnachricht geschickt, die war ein bisschen übertrieben höflich und ehrfürchtig vielleicht und dann kam er einfach nur zurück, ja, ruf mir doch an.
Und dann haben wir telefoniert. Und dann war da ein ganz netter, demütiger, ruhiger Kerl, ich habe so einen Wrestling-Typ erwartet am Telefon, einfach einer, der laut ist und in Hauptsätzen redet und so. Und dann war das ein ganz ruhiger, reflektierter Mensch, der sich da, ja, mit mir da mal unterhalten hat. Und zum damaligen Zeitpunkt war er noch mit jemand anderem in diesem Biografie-Projekt drin.
Und ich habe mich nur angeboten, hey, Männer, wenn ihr Support braucht, wenn einer mal was gegenlesen soll oder mal Formulierungshilfe leisten, könnt ihr mich abrufen. Würde mich freuen, wenn ich da ein bisschen was dazu beitragen kann. Und dann hat sich das Ding halt so im Laufe der Zeit ein bisschen verselbstständigt. Und irgendwann war das dann halt nur noch das Projekt von Frank und von mir.
Und wir haben das dann zu Ende gebracht. Und die letzten Meter musste das letzte Jahr, das musste ich dann vollgehen, weil Frank dann einfach tragischerweise verstorben ist. Wir waren dann schon mit allem durch. Das Skript war fertig, es war gegengelesen.
Ich hatte alle Zuständigkeiten und alle Rechte. Und wir hatten noch so viel vor. Also wir hatten echt noch viel vor. Also das Ding zwischen uns war einfach, wir bringen jetzt diese Biografie raus.
Da ist ein kleiner Trainingsteil drin, weil das ist einfach auch das, was die Leute ein bisschen haben möchten. Und wir werden aber darüber hinaus vielleicht doch mal irgendwie noch ein bisschen mehr, was nur Training betrifft, machen. Sehr gut. Und das ist jetzt halt so nicht mehr passiert.
Und das ist der Teil, der mir noch so ein bisschen hinterherhängt einfach. Das klingt wirklich wie so ein trauriges Klischee. Man denkt, man hat noch so viel Zeit und dann ist das doch nicht so. Frank war zu dem Zeitpunkt schon krank.
Er hatte damals schon diese schwere Herzoperation hinter sich. Er war mit vielen Medikamenten unterwegs. Er hatte eine Betreuung. Sein Leben war nicht einfach, aber er hat das Beste draus gemacht.
Und wir hatten damals einfach so einen Drive, dass wir gesagt haben, so und dem frank den besorgen wir jetzt noch mal öffentlichkeit ja das ist immer noch so ein guter typ der kann immer noch so viel weitergeben der wäre einfach so vor gewesen hätte jetzt noch ein paar mal im jahr so ein paar banktrick workshops gemacht da wäre er glücklich und zufrieden gewesen. Und so ist jetzt wenigstens noch was hinterblieben, wo nochmal so diese komplette Frank-the-Bank-Story einfach jedem, der sie noch nicht kennt, einfach nochmal transportiert. Wie gesagt, ich habe es in einem Tag gelesen. Ich dachte, komm, jetzt lese ich mal das Ding an.
Und dann so lese ich abends immer ein bisschen was. Nichts war es. Sonntags morgens ein bisschen was gelesen, mittags ein bisschen was gelesen und abends das Ding durchgelesen.
Franks Zeit in Kuba
waren einige Kapitel dabei, die mich schwer begeistert haben. Unter anderem, er ist ja dann auch mal in Kuba gewesen und erzählt von diesen saftigen, aromatischen Früchten und diesem Steak, das nicht kleiner wird in der Pfanne und das schmeckt, ohne dass alles Geschmack hat, ohne dass man es würzt. Was mich ganz an meine vielen Besuche der Dominikanischen Republik erinnert. Das, was er dazu erzählt und die Parallelen zur Dominikanischen Republik, sind ja auch quasi Nachbarinseln.
Ja, das ist doch nicht weit auseinander. hat mich fasziniert, auch welche Begeisterung er für das Leben in Kuba hatte, war dann schon so ein Ding für mich, okay, verstehe ich. Also für eine Biografie hat sie relativ viele Facetten einfach, also diesen Kuba-Twist, den erwartet jetzt keiner unbedingt, dass da einfach mal so dieser Kuba-Twist einfach auftaucht und wie man sich das auch vorstellen kann, wie Frank innerhalb von kürzester Zeit mit jedem in diesem Land Perdue ist und jeden kennt und Gino sein, seit Jim besitzt, der gleichzeitig noch der Vorsitzende von irgendeinem Bodybuilding-Verband ist und so weiter.
Also so eine einfache Welt vor Ort, die er aber komplett genossen hat und ja, also wirklich auch da eine gute Zeit hatte, aber da rechnest jetzt nicht damit, dass das in diesem Buch auftaucht.
Trainingstagebücher und intuitive Trainingssteuerung
Trainingsteil fand ich auch hochinteressant, gerade bei solchen Jungs ist ja immer interessant, nicht nur was haben die trainiert oder was von dem, was die trainiert haben, ist noch in ihrem Kopf und wie strukturiert können sie das wiedergeben? Ja, du hast immer Du hast natürlich da immer so eine nostalgische Verklärung dabei. Und du weißt auch, es gibt genügend Superathleten im Kraftbereich, die sind trotz ihres Trainings so stark geworden. Also man kennt es aus dem Bodybuilding allen voran.
Also da gibt es welche, die haben mit einem einfachen, simplen, übertriebenen Volumenprogramm einfach 20 Jahre lang durchgearbeitet. Und es hat funktioniert, es hat einfach gepasst. Und in manchen anderen Bereichen gibt es das einfach auch. Frank hat zu mir gesagt, er hat bis 1993 ein akribisches Tagebuch gef Ab da war vieles auch ein bisschen intuitiv wie er die Dinge zusammen gebastelt hat Ich glaube sein Vorteil war als er die Jahre im Gef sa was auch im Buch angesprochen wird, ist auch ein ausführliches Kapitel drin, da hatte er viel Zeit, Artikel zu schreiben und hat dann aus dem Gefängnis heraus, auch an die Sportrevue, Trainingsartikel verfasst von sich, was er macht und so.
Und ich glaube, das hat ihm auch nochmal so ein bisschen so ein Setting gegeben, um die Dinge nicht zu vergessen, nochmal aufzuschreiben. Weil mit dem, was er alles mitgemacht hat, fand ich es immer faszinierend, was er immer alles noch wusste. Also der hatte wirklich ein fotografisches Gedächtnis für manche Sachen. Ich habe oftmals gedacht, jetzt wirft er wieder mit irgendwelchen Zahlen und Daten, um sich, nur um herauszufinden, ein paar Wochen später hat er die gleichen Zahlen wieder gebracht und ich habe es nachgeprüft.
Dann schaust du irgendwas auf openpowerlifting.org nach oder so in irgendwelchen offiziellen Archiven. und dann deckt sich das, dann hat das einfach alles gestimmt und daraufhin kannst du dann halt schon auch was draus schnitzen und sagen, ja, das kannst du so, kannst du das auch so übernehmen. Natürlich ist jede Form von stilisiertem Trainingsplan, der jetzt da in so einem Buch auftaucht, ist ein bisschen eine verkürzte Form, ist ein bisschen eine stilisierte Form. Ja, es gibt wahrscheinlich noch einen ganzen Haufen Grauschattierungen drumherum, wie das Ganze dann tatsächlich gelaufen ist, aber man kann es schon auf ein paar Sachen runterbrechen, die für ihn entscheidend waren und da gibt es schon so ein paar Statuten für ihn, die er immer betont hat.
Variable Widerstände und Franks Expander-Methode
Ich habe ja viel Literatur gelesen, zum Beispiel die Website von Bill Hinburn, der hat ja auch so ältere Trainingsliteratur, so Nachdrucke und so. Und gerade, wenn man es vergleicht, 35 Jahre ist her, dass Frank so trainiert hat. Und er hat vieles gemacht, das nicht nur seiner Zeit voraus war, sondern es waren auch Dinge, die er gemacht hat, unabhängig von anderen, die das Gleiche gemacht haben. Also eins, was wir vorher schon hatten, außerhalb vom Podcast, weil Louis Simmons und das Thema Accommodating Resistance, also das Verwenden von Bändern und Ketten, was er quasi in ähnlicher Form Frank ebenfalls schon in sein Training eingebaut hat.
Und das fasziniert mich, das ist so, wie manche andere Dinge auch der Menschheitsgeschichte sich irgendwie entwickelt haben auf unabhängigen Kontinenten. Also irgendwelche Kulturen haben dasselbe entwickelt, obwohl sie nie miteinander in Kontakt standen. Und er hat auch eine Form von, ich drücke, ich mache Bankdrücken gegen einen Bänder, gegen einen Gummib Widerstand weil das mir quasi diese Kraftkurve auch eines Banktrick simuliert Unten ein bisschen leichter nach oben raus wird es ein bisschen schwieriger Und damals gab es noch keine kommerziellen Jump zu kaufen wie man sie jetzt heute in allen Varianten kriegt Er hat halt einfach einen Oldschool-Expander genommen, zwei Stück, und hat die einfach links und rechts an die Langhandel rangehängt und unten mit einer 40er-Kurzhantel fixiert.
Hat diese Gummibänder in diesem Expander, wer jetzt nicht weiß, was ein Expander ist, gibt das mal auf Amazon ein. Das ist wirklich so ein Oldschool-Trainingsgerät und hat dann da seine eigene Version damit praktiziert. Also sein Frank-the-Bank-Drücken, wie er es genannt hat, das sah dann am Ende so aus. Er hatte 140 Kilo Handellast und hatte noch 60 Kilo Bänderspannung und hat damit drei Sätze mit sechs bis acht Wiederholungen gemacht.
Nach seinem schweren Training. Das Training war wirklich schwer. Ja, also auch das, wenn man sich das Training anschaut, das ist das Volumen an Intensität, beziehungsweise das Volumen im circa maximalen Bereich ist schon viel. Also er war einer, der einen Haufen Intensität toleriert hat.
Ja, das konnte er wirklich gut weg. Also damit man so, wer jetzt natürlich ihn nicht vor Augen hat, also Frank war knapp 1,70 Meter groß, war 1,67 Meter groß, wurde zu seinen schwersten Seiten knapp 100 Kilo, hat einen 50er Oberarm und eine 140er Brust. Also er war halt einfach schon massiv.
Franks Rückentraining und die Bedeutung des Latissimus
Sein Latt auch, das ist auch eins auf dem Foto. Der Latt wird ja beim Bankdrücken unterschätzt. Da gibt es ein so ein Foto im Buch, wo man sieht, was der für einen riesen Latt hat. Ja.
Das ist auch so ein Beispiel dafür. Der Latt ist fürs Bankdrücken wichtig. Und obwohl er das Rückentraining, das direkte Rückentraining definitiv niedriger und stellerwert hatte, als das spezifische Bankdrücktraining bei ihm, basierend auf dem Trainingsplan, ist natürlich die Lattentwicklung. Entwicklung.
Hat er da irgendwas erwähnt, was er an Klimmzügen oder ähnlichem konnte? Ja, habe ich auch mitgebracht. Und zwar, also Frank hat immer sehr, sehr hohe Töne auf Klimmzüge gehalten. Also Frank hat Klimmzüge zum Nacken gemacht, Frank hat Klimmzüge zur Brust gemacht. 15 Wiederholungen mit 20 Kilo Zusatzgewicht zum Nacken.
Ja, und das mit über 90 Kilo Körpergewicht. Ist jetzt nicht schlecht. Ja, ist jetzt nicht schlecht. Und ja, Klimmzüge zur Brust, auch bereiche von von 10er wiederholung mit zusatzgewicht und langhandelroton hatte noch sehr gerne gemacht was für ihn immer so ein bisschen die einfach so die die die antagonisten bewegung zu einem bankdr war er hat zu mir gesagt wenn du der winkel des bankdr ist auch letztendlich so wie du langhandelroton machst und das passt dann also wenn du schwer was herziehen kannst was dann sp bei den Bankdr auch f ihn wichtig war Er musste ja wenn das Gewicht eine dementsprechende Last nur hatte musste man das Gewicht ja fast zur Brust runterziehen Also musste eine Gegenstabilisation einfach aufbauen können und das war für ihn einfach schon so ein Favorite.
Weil, muss man ja dazu sagen, er hat ja jetzt dann nie mehr großartig schwer Kreuzheben gemacht oder sowas. Also er hatte jetzt ja nicht diesen kompletten Powerlifting-Training-Style. Er hatte wirklich seine Ressourcen, konnte er fürs Bankdrücken nutzen und hat dann begleitend natürlich Unterkörper trainiert. Weiß er auch, dass das natürlich trotzdem wichtig war.
Aber er konnte halt seine Ressourcen ins Bankdrücken reinhauen. Kniebeugen hat er gar keine gemacht. Kreuzheben hat er am Anfang von seiner Trainingszeit gemacht und hinten raus war es mehr Maschinenbeintraining. Genau, genau.
Hat er mal erwähnt, was er da an Gewichten bewegt hat? Also er hat eine Kniebeuge bis 200 Kilo noch trainiert. Das war noch in seinen, da war er aber dann noch bis 20 und dann war er vorbei. Dann war er anstrengend, dann haben wir das abgelassen.
Dann hat er das halt irgendwie als nicht mehr so. Also er ist ja damals eingestiegen im Gewichtheberverein, damals in der Gegend ums Sindelfingen. Mit 14 Jahren ist er eingetreten, 1982. Und damals gab es in diesem Club, das war auch Kraftklub sowieso, da hat man halt Bankdrücken und Kreuzheben gemacht eigentlich.
Sonst nichts, ein paar Kniebeugen noch. Und das war es dann, keine Nebenübung, gar nichts. Das war es dann eigentlich. Und dann ist dann später so ein Push-Pull-Beine-Bodybuilding-Hybrid draus geworden, den er dann halt immer schwerer gestaltet hat, ist dann in seinen Bankdrückwiederholungen immer weiter runtergegangen und er hat dann einfach schon gemerkt, ich muss nur mit den Wiederholungen runtergehen und mit dem Gewicht hoch und ich werde stärker.
Hat er automatisch irgendwie so festgestellt. Und hat das dann einfach ausgebaut. Und er war auch sehr technisch, also er konnte sich, also er konnte ja stundenlang was über nur, wie er seinen Griff gesetzt hat auf der Bank, konnte er dir stundenlang was drüber erzählen und hat da Sachen ausgetüftelt. Er hat gesagt, leg die Handel nicht hinten rein in die Hand, leg die übers Handgelenk.
Mach so einen leichten Bulldog-Grip, rotiere ein bisschen nach innen, dass du über dem Handgelenk drückst, dass das Gewicht gestackt ist und nicht nach hinten wegklappt. Und lauter solche Sachen, da wüsste er schon viel.
Franks technische Expertise und Griff-Details
Ed Kohn hat auch ein paar Jahre Seminar gegeben und als der erste Seminar, der er gegeben hat, war in Hawaii, wo ich da war. Und auch eine Sache, der war nicht Ed Kohn, einer der vielleicht der erfolgreiche Powerlifter aller Zeiten. Je nachdem, wie man rechnet, was hat er, 406, 408 Kreuzheben gemacht mit 100 Kilo, hat in 16 Wettkämpfen 450 Kilo Kniebeuge gemacht. Und Bankdrücken war, glaube ich, 2,80.
Und der war dann so, der hat angefangen mit diesem Seminar, Man hat ein Seminar quasi angefangen so mit, wenn ihr mich nach irgendwelchen Studien fragt, weiß ich nicht, ich kann euch erklären, wie man eine Praxis macht. Und dann war auch so das Ding, so ein bisschen was erklärt, ein bisschen was erklärt und dann war so, okay, jetzt müssen wir Praxis machen. Leg dich mal hin. Einer legt sich hin, so die Leute standen drumherum.
Und dann auch diese, wie akribisch technisch allein nur die Positionierung auf der Bank war. Ja, das glaube ich sofort. hat mich beeindruckt. Für so einen Kerl, der quasi nach dem Motto der technische Aspekt der Wissenschaft, keine Ahnung, aber der technische Aspekt der Praxis und mit welchem Fokus auf kleinste Details. Also er hat auch gesehen, das waren kleine Details, er lag auf der Bank und er hat gesehen, nee, nee, nee, Schulterblätter, also es waren Nuancen, die er wahrgenommen hat, natürlich logischerweise basierend auf, es sind sehr, sehr viele Wiederholungen, Bankdrücken, die der Kerl über die Jahre oder Kniebeugen, Kreuzheben, die der über die Jahre gesehen hat, sein technisches Feedback und sein Fokus auf die kleinen Details hat mich beeindruckt.
Frank hat dann ja auch noch hinten raus einige Workshops gegeben und also alle, mit denen ich gesprochen hatte, die auf diesen Workshops waren, ich bin da selber nicht mehr in den Genuss gekommen. Wir hatten uns zwar auch getroffen und haben Sachen an der Bank durchgesprochen, aber in so einem Kurssetting oder so habe ich ihn nie erlebt. aber er hat auch sofort, er hat sich deine Hände angeguckt und er hat sich deinen Brustkorb angeguckt und dann hat er gewusst, wie du das machen musst, ja, das war für ihn entscheidend, er hat sich deinen Brustkorb angeguckt, hat geguckt wie breit ist der, wie tief ist der, hat sich seine Hände noch angeguckt, die Arme angeguckt und gesagt, du musst so greifen, du musst breiter greifen, du musst enger greifen, du machst die Brücke so, du machst das so, du berührst hier, du berührst hier auf der Brust, das hat er sofort gesehen einfach, hätte jetzt aber nicht drei Seiten biomechanische Ausführungen dazu verfassen wollen, ja wozu?
Das machen andere. Aber er hat das einfach so adaptieren und umsetzen können und hat das auch auf andere anwenden können und das hat funktioniert. Bei so einem Seminar hat er mit Sicherheit auch die ein oder andere interessant unterhaltsame Anekdote gehabt. Ja, mit Sicherheit.
Ich denke, das ist ja das, was man so mitkauft, wenn man da irgendwo noch irgendwo hingeht. Absolut. Spontan ein T-Shirt ausgezogen für eine Posing-Runde? Ja, er ist halt im Herzen auch immer Bodybuilder geblieben einfach.
Also das war schon auch also er war auch eitel also ihm hat das schon auch gefallen er wollte auch gut aussehen das war schon auch sein Ding und also er hat schon immer auf sein auch geachtet und diesen Look den er da gepflegt hat dieser extravagante ja das war schon outstanding Das h du so jetzt heute nicht mehr sehen k Er kam ja aus dem Bodybuilding hat da Wettk gemacht war auch immer so Top kein erster Platz so gute obere Platzierungen Ja, war eigentlich ganz gut. Und dann hat er halt rausgefunden, Bankdrücken, das liegt mir. Bankdrücken liegt mir mehr als quasi jene anderen, den ich kenne. Ich könnte ein durchschnittlich guter Bodybuilder sein oder ich könnte ein überragender Bankdrücker werden.
Ja, weil wenn du halt einfach schon mit 17 die Rekorde von den Mitte-20-Jährigen abziehst auf irgendwelchen Kreismeisterschaften und so weiter und da alles aufräumst von hinten und irgendwelche Rekorde gleich bei Antritt mit dem Startversuch schon um 20 Kilo hochschraubst, was jetzt irgendwie zementiert war seit den letzten 20 Jahren, dann merkst du halt schon, okay, ich bin schon giftet einfach für das Ganze. Auch hier sehe ich RAW 2,50 für zwei Wiederholungen. wenn halt der Weltrekord 2,20 ist und du machst mal im Training 2,40, 2,50, das ist natürlich dann schon so ein Selbstvertrauen Booster.
Ja, absolut. Er wollte natürlich schon strategisch die Wettbewerbe gewinnen, aber er war schon eine All-In-Mentalität. Also wenn man jetzt noch irgendwas machen kann, dann legt man das noch oben drauf. Es sind wilde Sachen.
Bankdrück-Wettbewerbe in Diskotheken
Ich fand auch das Kapitel mit dem Bankdrücken in der Disco fand ich auch total wild, wie das damals noch so eine Sache war. Also unsere Zeiten, wo wir noch mal abends weggegangen sind, da gab es das schon nicht mehr. Da gab es das nicht mehr. Also selbst in irgendwelchen Grobsraumdiskotheken um die Nullerjahre rum, gab es das nicht mehr.
Aber da hast du echt noch in irgendwelchen Discos im 80er, 90er-Jahresstil, hast du dann noch Abende gehabt, wo irgendeine Bankdrück-Competition war, entweder auf Wiederholung oder auf Maximalgewicht. Und für richtig Preisgeld. Und für richtig Preisgeld, da sind einfach mal so 1000 Mark noch über den Tisch gegangen an einem Abend. Und Frank ist halt so auf zwei, drei Events an dem Abend rumgefahren.
Der ist dann einfach mal mit seinem Kumpel 200, 300 Kilometer in der Gegend rumgefahren, hat diese ganzen Wettbewerbe kurz abgesahnt und ist dann mit 2, 3000 Mark Preisgeld einfach heimgegangen. Für einfach nur so. Das war einfach sein Max-Affort-Tag. Es war einfach, er hat die Woche über normal trainiert, samstags in die Disco gegangen, hat da einfach das Gewicht gedrückt, was sie da hatten. manchmal hat es gar nicht gereicht mussten sie noch irgendwelche scheiben nachholen und zum reingegangen mit dem dicken pulli so ein bisschen auf andere cover hat irgendwie nicht gezeigt was wir nicht w f ein krasser typ darunter da war auch nicht ganz so bekannt er kann die man ihn noch nicht so gut und hat dann einfach da hat es einfach mitgenommen teilweise gab es auch heftigen streit mit irgendwelchen veranstaltern die dann wo es dann aufgeflogen ist dass er schon weltmeister titel hat und so gab es richtig ärger und das geld dann trotzdem genommen wollte dann nicht groß diskutieren besser dass sie sie gegeben haben frank kann der auch immer milieu von leuten wo dann einfach hätte sagen die Regeln hast für mich.
Überleg mal, wie viele Jungs zu diesem Bankdrückwettgewerb im Disco gegangen sind. Sie sind mit Abstand die Stärksten bei sich im Studio mit 120. Und dann kommt da einfach ein Kerl um die Ecke, der einfach mal locker so kurz 240 drückt. Ja, da kommt dann so ein Thomas Armbrecht, der 120 drückt und sich für Gott Kaiser hält.
Und sein letztes Warmer war dann einfach so irgendwie 180, 200 Kilo. Und man fragt Veranstalter, wie viele Scheiben sind da? Ja, okay, das reicht, lad mal alles drauf. Ja, ich mache zwei Wiederholungen.
Ja, so war es dann teilweise. Ja. Und ja, damit konntest du einfach damals eine gute Zeit wohl haben. Und die hat er auch gehabt.
Und das ist halt einfach auch finanziell ein bisschen was hängen geblieben damals.
Entwicklung und Funktion von Bankdrück-Shirts
Frank war ganz weit mit drin, Banktrick-Shirts auch mitzuentwickeln, als es dann aufkam. Da gibt es, letztendlich gibt es weltweit drei große Hersteller. Einer davon ist die Firma Insov gegründet. Insov ist der größte, oder?
Insov würde ich schon sagen. Wobei Titan Training Systems ist auch ein relativ großer Platzhirsch. Früher gab es noch Metal. Die gibt es immer noch.
Das ist eine nordeuropäische, ich glaube Schweden oder Finnsen sind es, Metal Equipment. Aber ist nicht mehr so vertreten. Aber Inser und Titan sind immer so die Platzhirsche. Und er hat bei der Entwicklung von diesen Shirts bei der Firma John Inser hat er auch mitgemacht.
Er hatte einen Schneider bei der Firma, die das Ding angepasst haben. und er war halt der Verrückte, der die Dinge ausgetestet hat. Frank hat getestet, wie funktionieren zwei Banktrick-Shirts. Ein Banktrick-Shirt macht mich schon störst. Jetzt ziehe ich zwei Banktrick-Shirts übereinander.
Ich weiß nicht, wer schon mal ein Banktrick-Shirt anhatte oder mal das gesehen hat. Also du brauchst ja im Prinzip zwei große, starke Männer, die keine Hemmung haben, dir wehzutun, dich in das Ding reinzuquetschen. Und dann ziehst du zwei davon an, ohne dass du eine Panikattacke kriegst und aus dem Ding ja auch wieder rauskommen musst. und ja ich sage zwar immer extremes shirt bankdrücken das hat mit dem eigentlichen bank drücken ja nicht mehr so viel zu tun das ist eigentlich komplett anderer sport aber ist halt einfach wenn es darum geht leistung zu optimieren ja dann sind die spiele er f alle die noch nicht so ein bankdr shirt gesehen das ist quasi wie so ein Longsleeve das hinten offen ist Das hei du ziehst es so an dass du quasi die Arme durch die steckst und das Material hat so viel Spannung.
Die Idee ist, dass quasi die Spannung des Materials dir hilft beim Drücken, was natürlich auch bedeutet, je mehr Spannung auf dem Material, da schlupfst du nicht rein wie ein Longsleeve, das zwei Größen zu groß ist, sondern es ist quasi ein Longsleeve, das zwei Größen zu klein ist, mit Material, mit richtig Spannung. Das heißt, bis du da drin bist, das ist nicht kurz 10 Sekunden und angezogen, sondern... Und die Shirts zum von hinten einsteigen, die hinten offen sind, wie so ein Chirurgenkittel oder wie so ein Krankennachthemd eigentlich, das sind die Multiply-Shirts, die noch viel stärker sind.
Damit kannst du einen LKW abschleppen einfach. Aber diese Single-Ply-Shirts, die sind geschlossen, in die musst du so reinkommen. Die sind hinten nicht offen. Okay, die alten kenne ich gar nicht, ich kenne nur die offenen.
Also alles, was Single-Ply Equipment ist, eine Schicht Polyester. Die sind hinten zu. Die sind hinten komplett zu. Und in die ist es eigentlich schon so eine halbe Nahtoderfahrung.
Also wenn du so ein bisschen klaustrophobisch veranlagt bist, dann würde ich dir das gar nicht empfehlen. Und in die reinzukommen, ist echt schon krass. Du bist froh. Den Kopf kannst du durchschieben.
Das geht, weil die meistens so großzügig ausgeschnitten sind. Aber wenn es dann an die Ärmel geht, in der Regel musst du dir Mülltüten über die Arme packen, dass du quasi reinrutschst, dass du ein bisschen reinrutschen kannst in diesen Stoff, in diesen Polyesterstoff. Und es sind auch tatsächlich Schmerzen, weil dieses Material bei der Abwärtsbewegung, da baut sich eine Kompression auf. Also wer schon mal beim Kniebeugen vielleicht engere Kniestulpen anhatte, diese Neoprenstulpen, ob das jetzt die von Re-Band sind oder irgendwelche anderen, da baut sich ja so ein Druckgefühl ein bisschen auf.
Und das stellst du dir jetzt halt einfach mal 100 vor und hinterher siehst du aus, als hättest du am Barren geturnt und hast so richtige Hämatome in deiner Achsel und in deinem Brustbereich, weil einfach dieses Material so hart komprimiert, dass da teilweise dann schon so richtige Blessuren entstehen. Aber am Ende vom Tag ist es eigentlich mal dafür entwickelt worden, den Athlet zu schützen, durch diese Kompression zu schützen. Und ich würde sagen, im gemäßigten Bereich ist das auch immer noch der Fall. Ich würde gerade sagen, dann hat man es übertrieben.
Und dann, wie die Dinge halt so sind, naja, viel hilft viel. Wenn was gut ist, dann können wir es ja noch besser machen vielleicht. Und dann nähen wir halt einfach mal so viel Stoff rein, wie es geht und machen die Nähte noch fünfmal so stark. Und das war dann immer das, was Frank gemacht hat.
Insel hat ein Shirt rausgebracht, Frank hat sich das Shirt geholt, Frank hat das Shirt kaputt gemacht, ist dann wieder zu Insel gegangen und hat gesagt, da müssen noch ein paar Nähte rein und da muss nochmal drüber genäht werden, dann funktioniert das. Weil an den Stellen, an denen es bei Frank gerissen ist, wusste man, aha, da geht das Material kaputt, weil er ist der Einzige, der die gerade auslasten kann. Und wenn er es kaputt kriegt, dann wissen wir, wo sind die Sollbruchstellen. Und das ist was, das kannst du im Labor nicht austüfteln.
Da brauchst du so einen Irren, der das im Prinzip mal bis zum Limit macht. Zur Not zieht er zwei übereinander, ist ihm egal, und dann wird es optimiert. Hast du, ich habe noch nie so ein Ding angehabt, du hast beides angehabt, Single-Ply, Multi-Ply? Multi-Ply habe ich nie angehabt.
Single-Ply kenne ich, aber ist auch so, also ein Single-Ply-Shirt von 2020 ist mindestens genauso stark wie ein Multi-Ply-Shirt aus den 90ern. So krass sind die mittlerweile. Also ich habe noch zuletzt, als ich noch im BVDK mit Equipment angetreten bin, relativ erfolglos, aber ich habe das Titan Katana damals gehabt. Das war mit das beste Single-Ply-Shirt.
Low-Cut, also für einen mit meinem Bankdrückstil richtig gut. Also ich drücke mehr aus der Brust mit einem sehr, sehr breiten Griff. Und das war so ultra stark. Also du hast, ich musste 30, 40 Kilo über meinem Raw Max aufladen, um 4 Zentimeter über die Brust zu kommen.
Also das war krass. Also ich habe das dann zum Schluss irgendwann so halbwegs beherrscht. Und Raw waren es dann 150, 160. Ich habe es mit dem Shirt auf knapp 200 geschafft. aber das war also du hast auch fast kein gefühl mehr drin also du machst da zwar eine drückbewegung aber spüren tust du eigentlich fast nichts mehr also das ist eine kunst für sich das ist echt die kunst für sich das eine ist mit einem guten sportwagen rumfahren auf der straße und das andere ist ein hochgezüchteter formel 1 wagen in dem kann normaler mensch nicht rein sitzen und irgendwas machen damit also nur weil du mehr ps hast kann das nicht automatisch funktionieren und es ist so so wie Louis gesagt hat, eine Flasche Testo und ein Banktrickshirt allein macht dich nicht stärker.
Das musst du einfach mastern. Technisch musst du das beherrschen. Und die Top-Leute nehmen, der Unterschied zwischen Raw und Shirt ist deutlich über 100 Kilo. Auf jeden Fall.
Auf jeden Fall. Also wenn du Raw 200 drücken kannst, dann hast du mit einem guten Shirt immer die Option auf 300. Aber das müssen halt auch deine passiven Strukturen anpassen dazu. Das machst du nicht von heute auf morgen.
Der Stress für das zentrale Nervensystem ist unglaublich. das war auch ein Grund, warum ich damals Equipment mich davon verabschiedet habe ich habe mich davon nicht mehr wirklich erholt dann hast du dich von einer schweren Einheit mit dem Shirt gerade so wieder erholt dann kommt die n Einheit mit dem Kniebeugeanzug und mit Bandagen Das Stressmanagement da brauchst du jemanden der das managt f dich Für die, der wahrscheinlich Rack-Deadlifts oder Kreuzheben vom Rack, ist das, wo die meisten wahrscheinlich am meisten Gewicht genommen haben. Wenn man das erste Mal so über 200 kommt, dann spürt man, was 200 Kilo sind, die einen nach unten ziehen. und jetzt einmal nur die Vorstellung, dass es nicht 300 Kilo sind, die einen nach unten ziehen, sondern 300 Kilo sind, die über einem sind und auf einen runterdrücken.
Ja, absolut. Ich meine, vom Unterhaltungswert als Zuschauer, ich meine, die meisten Performance-Kraftsportarten, wo jetzt irgendwelche Gewichte bewältigt werden, die sind wahrscheinlich für die meisten jetzt nicht so wahnsinnig unterhaltsam, aber wenn ich mir jetzt Raw-Powerlifting anschaue und Equipment-Powerlifting, Equipment-Powerlifting ist viel spannender, weil dort ist nicht immer klar, wer gewinnt bei den Raw Athleten ist das eigentlich von vornherein klar, weil keiner beugt am Wettkampftag einfach mal 10 oder 15 Kilo über seinem Trainingsmax das ist einfach nicht möglich selbst an einem guten Tag wirst du wahrscheinlich mit einem prognostizierten Max auf diesen Wettkampf gehen und das wirst du auch einigermaßen abliefern aber Equipment, wenn du nur 1 cm den idealen Handelpfad verlässt war es das, Versuch ungültig, du wirst nicht tief genug bekommen, du wirst umfallen, du wirst einbrechen, irgendwas wird schief gehen und zwischen dem zweiten und dem dritten Versuch, da liegen einfach so diese Möglichkeiten des Equipments nochmal anzupassen, liegen da ganz woanders als bei einem Raw Powerlifting.
Da kommt der Coach, zieht dir das Shirt nochmal ein bisschen in eine andere Richtung, zieht dir die Bandage nochmal anders und da können nochmal 10 Kilo mehr in der Performance rauskommen. Das ist schon spannend. Aber es ist halt auch so ein bisschen nerdig, es ist was für Genießer, das ist so eine Welt für sich. Was für Genießer?
Sollen wir uns über Wein unterhalten? Du bist ja auch aus der Fraktion Thomas, der meine Begeisterung für Wein nicht teilt. Ja, aber ich habe es auch vorher schon gesagt, ich kann mir dann trotzdem Wolfgangs Leidenschaft, die trägt mich dann so ein bisschen mit mir, das dann anzuhören. Aber wenn es um Alkohol ging, da war ich halt auch schon immer ein Zustandstrinker.
Ich glaube, das hat Thomas von sich selber auch mal so gehört. Zustandstrinker. Zustandsdrinker. Ich bin jemand, der viel tut, um zu vermeiden, dass der Alkohol einen Zustand erzeugt.
Während des Trinkens? Oder wie meinst du? Davor, währenddessen oder danach. Ah okay Also man bereitet sich schon darauf vor Meine Grundidee ist wie kann ich Wein trinken ohne dass der Alkohol f mich relevant ist Mag ich nicht Nicht für meinen Zustand, nicht für meinen Schlaf, nicht für meine Regeneration.
Also das größte Problem mit Wein ist ohne jeden Zweifel der Alkohol. Ja, wenn man es so hört, ein interessantes Statement erstmal. Das größte Problem beim Wein ist der Alkohol. Das wie vor ein paar Wochen, Lesen ist zu viel Text.
Ja, stimmt schon. Früher hat man einfach, bevor man schlafen gegangen ist, nachdem man viel, viel Alkohol getrunken hat, auch vielleicht zu viel, da hat man dann vorm Schlafengehen eine Vomex und eine Ibuprofen genommen. Und dann ist man am nächsten Morgen aufgestanden, hatte keine Kopfschmerzen und hatte keine Übelkeit. Aber das ist nicht das, was gemacht wird.
Die Medizinstudenten, die sich dann die Infusion reinlaufen lassen, morgens um drei. Hab ich gehört. Genau, genau, genau. Kochsalzlösung reinlaufen lassen, Elektrolyte auf Vordermann bringen.
Aber da ist man dann, glaube ich, schon an der Idee des Trinkens im Jahr schon so ein bisschen dran vorbeigeschaffen. Ich glaube, das ist ganz frühes Biohacking. Okay, ja, heute können Sie das mit dem Claim verkaufen, das Biohacking. Ja, das stimmt tatsächlich.
Wobei wir jetzt ja nicht das Trinken verherrlichen wollen. Mit Wolfgang geht es ja tatsächlich immer auch um den Genuss, da geht es ja tatsächlich um den Wein. Aber es liegt vielleicht jetzt auch im Alter, jetzt sind wir halt auch über 40. Da hat man diese Unterhaltung vor 20 Jahren geführt, da wäre jetzt wahrscheinlich der Genussanteil nicht so hoch geworden. als eher gefragt, wo kriegst du den günstigsten Wein her, den man halbwegs trinken kann.
Und was für eine Cola lehrt man in diesen Wein rein? Ja, tatsächlich. Ich habe ja so einen wunderschönen DIN A4-Zettel. Ich habe schon viele Podcasts aufgenommen.
Noch nie hat mir jemand eine Übersicht mitgebracht zum Thema Training. Ich hatte einige Rückfragen noch zum Thema Training.
Speed Bench Press: Simmons vs. Frank
Was mir sehr, da würde es mir jetzt dein Take dazu interessieren Speed Bench Press oder Dynamic Effort ist ja was was aus der Welt von Louis Simmons kommt also die Theorie ist, man arbeitet wieder mit diesen Bändern auf der Hand und bewegt das Gewicht auf der Bank oder beim Kniebeugen oder beim Kreuzheben für ein, zwei wirklich sehr harte und schnelle Wiederholung die Bänder, du musst gegen die Bänder arbeiten Frank hatte seinen ganz eigenen Take für Speed Bank Drücken hat keine bänder benutzt er hat bei seiner stärke also wir reden von einem athleten der 250 runden kann 60 kilo auf der hantel hat die handel auf der brust abgelegt das wirklich eine saubere pause von ein zwei da war und hat das dann mit Speed so schnell wie m hochgedr Handel wieder abgesenkt und das aber f 3x20 Wiederholungen Ich habe auch gelesen.
Ist ein anderer Reiz. Reiz fürs Nervensystem, weniger für die Muskulatur. Ist eine andere Art. Beides ist auf Speed.
Bei Louis zwei Dinge, die für mich mit diesem Dynamic Effort Aha-Momente waren. Ist Punkt Nummer eins, Zitat Louis. Wir machen nur Dynamic Effort, weil es nicht möglich ist, zweimal die Woche Max Effort zu machen. Okay, fair enough.
Und eine Frage, die ich unter anderem Ed Kohn gefragt hatte, war, wer im Powerlifting das Thema Vitamin B12 Plus am meisten übertreibt. Seine Antwort war, jeder, der jemals bei Westside Barbell trainiert hat. Also daran liegt es nicht. Das heißt, wir können nicht zweimal die Woche Vollgas trainieren.
Und das Zweite war, als ich dort war bei Louis, war eine meiner Fragen so Dynamic Effort, Speedbank drücken, warum ihr leicht trainiert. War der angepisst, dass sie nicht leicht trainieren würden. Und ich so, ja, aber es sind nur 50 bis 60 Prozent. Und er sagte, ja, ja, ja.
Es sind 50 bis 60 Prozent von deinem Max auf der Handel, aber 25 Prozent deines Max links und rechts in Form von Bändern oder Ketten. Das heißt, oben sind es 100 bis 110 Prozent. Und ich war so, okay. Punkt Nummer eins, du kannst es unten raus beschleunigen, weil es natürlich unten leichter ist, aber oben bist du bei 100 bis 110 Prozent von deinem Max.
Gleichzeitig hast du nicht die Gesamtbelastung, du hast oben die Belastung. Und gerade mit dem Bankdrückshirt, es geht ja mehr darum, die Ellbogen strecken zu können ganz oben, als alles andere. Das heißt, man kann argumentieren, dass es mehr eine Form von Training des Lockouts war. Richtig.
Als tatsächlich wirklich auf Beschleunigung trainiert. Die Beschleunigungskommentare ist natürlich auch dabei. Aber genau genommen durch diesen Einsatz von 25% pro Seite in Form von Gummis oder von Bändern oder Ketten, hast du natürlich diesen Deloade-Effekt, dass du unten, je nachdem wie das Gewicht verteilt ist, irgendwo deine 70-80% deines Max hast. Wenn du 200 auf der Bank hast, sind es unten 140-160, was ja dann leicht ist.
Aber oben hast du dann tatsächlich im Lockout die 200-220. Du überlädst den Lockout, wenn du unten einen Deload hast. Ich war damals so, okay, das habe ich nirgends gelesen. Und ich habe damals quasi jeden Artikel, der auf Westside war.
Aber das stand nirgends. Es stand nirgends. Ich habe alles durchgeschaut, es stand nirgends. Und das ist auch so eine Hürde, gerade mit den Jungs.
Deswegen gab es ein paar Rückfragen von mir zum Training von Frank. Es ist so eine Mischung aus, je länger das her ist, die können sich natürlich noch an so viel erinnern, weil Training auch für sie so einen Stellenwert hatte und natürlich auch, weil im Training Dopamin und Cortisol so hoch war, was natürlich immer Erinnerungen quasi ins Nervensystem brandmarkt. Gleichzeitig geht aber auch viel unter. Jeder von uns hat schon mal dieses stille Post Spiel gespielt, wo du 20 Leute in Reihe und du sagst, der Erste, dem sagst du, das Haus ist weiß und beim Letzten kommt raus, Nordamerika ist über Südamerika.
So was. Und das kommt da immer mit vor. Deswegen gehen so Kleinigkeiten unter oder auch viele Dinge, die halt einfach komplett normal sind, dass man das halt so macht. Ist doch logisch, man muss ja nicht erklären, dass man das so macht.
Und auch für Louis war es so, wir trainieren nicht leicht, wir haben ja 25 pro Seite und es stand nirgends. Und dementsprechend die 3x20 Speedbank drücken, das ist mehr auf Beschleunigung und 60 Kilo Handellast, das ist ja im Prinzip total 130 Prozent. Das ist ein anderer Reiz fürs Muskel. Das ist ein anderer Reiz fürs Muskel.
Die Frage ist natürlich dafür auch, inwieweit lernt er dann auch eine gute Ausführung zu haben bei höherer Geschwindigkeit und hat deinen Technik übertragt. Oder natürlich muss man auch im Raum stehen lassen, Fakt ist, egal wie elitär du bist, ein Teil deines Trainings ist nicht effektiv. Punkt. Nur weil du die Elite bist, die Evolution des Menschen und die Weiterentwicklung sagt, wenn du überlegst, von was man vor 100 Jahren überzeugt war in verschiedensten Bereichen, in Medizin.
Also wenn du guckst, was in 100 Jahren in der Medizin passiert ist, auch in den nächsten 100 Jahren wird sich was entwickeln. Und in 100 Jahren werden die Leute zurückschauen und sich denken so, 2020, da hat man das noch gemacht. Die hätten ja keine Ahnung. Richtig, und jetzt ist State of the Art noch.
Jetzt ist so das Beste und wir sind so viel besser als vor 100 Jahren, wenn man einfach überlegt, gerade das Thema Infektionen und so weiter, wie weit das vom Tisch ist W du auch gerade ohne Antibiotika und so hast du entsprechende Entz im Zahn oder oder so und dann bist du hops Ja ja Das war Common Sense Das war halt so Und das kriegst du jetzt so gut in den Griff Und da wird in 100 Jahren noch was passieren. Deswegen bei sowas, auch gerade beim Training, das Training ist ja in sich auch jung, man muss davon ausgehen, dass ein gewisser Prozentsatz, selbst bei der absoluten Elite und dazu gehört Frank, definitiv einfach nicht zielführend war. und dann muss man schauen, was tatsächlich zielführend war.
Ich denke, sowas wie mit dem Expander Frank-the-Bank-Bankdrücken oder auch dieses abgelegte Bankdrücken, also quasi pausiertes Bankdrücken auf der Brust, das sind so Sachen, die natürlich einen hohen Übertrag haben oder auch der hohe Fokus gerade beim Rücken, dieses immense Klimmzugvolumen, das er da bewegt. Also wenn ich das überschlagmachte, halt über 100 Wiederholungen oder um die 100 Wiederholungen für den Rücken und davon 60% Klimmzug. Also das ist natürlich schon ein sehr Klimmzuglastiges. Man würde ihm jetzt vielleicht eher unterstellen, dass er sich vorrangig irgendwie mit einem Latzug in verschiedenen Varianten beschäftigt hat oder sowas.
Aber das ist einfach, ja, das hat ihm gut getan scheinbar. Wohl war es für ihn genau richtig.
Trizeps-Training und French Press Variationen
Was er immer brutals betont hat, also du konntest mit ihm ja fast keine Unterhaltung führen, wo er nicht betont hat, wie wichtig es ist, den Trizeps schwer zu trainieren und sein Takeaway oder sein Go-To war immer French Press im Liegen, aber nicht mit der SZ-Stange, mit der glatten Langhandel. Okay, warum? Ja, hat er gesagt, ist ihn einfach vom Griff, vom Übertrag. Er sagt, also jeder andere würde wahrscheinlich sagen, boah, ist für die Handgelenke und so weiter, fühlt stressiger und alles.
Er hat es immer am liebsten mit einer Langhandel gemacht und das ging dann bei ihm bis 130, 140 Kilo. Soll ich mal sagen. Das hat er mehr gemacht bei einer French Press, was andere beim Bankdrücken machen. Genau, er hat sich die Handel hochgeben lassen und ist dann runtergegangen bis auf 3er, 4er Wiederholung in der Langhandel French Press und hat das Ding komplett outgemaxt.
Und ihm war immer ganz wichtig zu sagen, guck, dass du die Ellenbogen beieinander lässt, dass du nicht den hier machst, sondern guck, dass du die Ellenbogen zumindest nicht außerhalb vom Schulterniveau hast, dass du hier bist. Er hat gemeint, das wäre der Bereich, der dann auch fürs Bankdrücken dann relevant wäre. Für ihn.
Übertrag von Überkopfdrücken auf die Bank
Und er hat auch immer ganz große Stücke auf Langhandelfront drücken oder Military Press gehalten. Also da ist er auch hochgegangen bis 140 Kilo. Hat wirklich extrem schwer trainiert. Die haben das damals früher viel im Sitzen mit hinten mit Auflage gemacht Kennst du noch diese Dinger da Oder die Ablage dann Entweder hast du dir von hinten was vorgeben lassen oder du hast es irgendwie so von vorne genommen und hast dann so im Sitzen im Prinzip so und so und so.
Also es war nicht Multipress, es war schon Langhantel. Aber das hat man auch immer sehr, sehr schwer gemacht. Das war sein Ding. Wie Rony Coleman Video, der dann quasi vor sich die Hand angehabt fürs Frontdrücken und dann während den Sätzen so sein Kinn auf der Langhantel ablegt. wenn der Oberkörper so schwer ist.
Genau, genau. Das waren so seine Statuten. Er hat ihm gesagt, schwere French Press machen, schweres Frontdrücken machen sei für ihn der beste Übertrag gewesen. Kannst du das auch nicht pauschal auf jeden übernehmen.
Also ich persönlich zum Beispiel würde sagen, von allen drei Lifts ist das Bankdrücken bei mir in Relation das Beste. Ich habe nie großartig von einem Frontdrücken profitiert, von einem Military Press. Ich bin dann zwar da auch immer ganz okay geworden, aber das war nie ein großer Übertrag. Ich bin dann halt die Military Press stärker geworden.
Ich habe jetzt auch wieder, vielleicht sogar ein bisschen unterbewusst inspiriert von dir, wieder Nackendrücken drin. Und es ist gut, ist für mich eher ein bisschen was im Bereich von, das erhält mir meine Schultermobilität und meine Gesundheit ist für mich ein guter Kontrast zu diesem vielen eindimensionalen Flachbandrücken halt. Ich habe das nicht als Indikatorübung bei mir drin, dass ich sage, okay, wenn meine Nackendrücken Relation hochgeht, profitiert meine Bank so und so davon. Es ist für mich halt einfach so ein ganzheitliches Ding, dass ich einfach das Gefühl habe, das ist ein Full Range Movement, was mir brutal an Mobilität was abverlangt.
Ich bringe eine gute Mobilität mit. Aber wäre jetzt wahrscheinlich nichts, wo ich sagen würde, wenn du mit der Bank nach vorne kommen willst, muss dein Nackendrücken hochkommen. Kann sein bei manchen. Vielleicht, wenn du gerade noch ein bisschen am Anfang stehst.
Aber wenn du schon zweifaches Körpergewicht drückst auf der Bank, weiß ich nicht, ob dich das dann noch weiterbringt. muss ich dann auch fragen ab einer gewissen Bankdrückleistung muss ich auch fragen wo nehme ich jetzt noch Ressourcen her um auf der Bank besser zu werden weil wenn du die ganzen Ressourcen dann in weitere Oberkörperübungen reindrückst so ist bei mir auch mit Dips oder bei vielen auch bei Dips du wirst unglaublich stark in Dips aber das kostet dich dann ab einem gewissen da gibt es dann so einen Turning Point wo dir das dann wieder wo dir dir dann wieder Kapazitäten auf der Bank dann wieder absaugt bis zu einem gewissen Bereich bringt es dich hoch und ab da wird es dann wieder zu sehr Selbstzweck und überholt dich wieder.
Trainingsfrequenz bei extremen Kraftwerten
Ein guter Punkt, der auch im Buch war, den du auch hier nochmal geschrieben hast ist die Frequenz Bankdr Je st er wurde desto seltener hat er Bankdr gemacht Das hat mich auch fast so noch keiner gesagt Ich kenne es vom Kreuzheben die Kniebeuge toleriert das besser Ich habe es aber tats noch von niemandem beim Bankdr gesehen Aber wie oft hat man auch Infos von Leuten, die so stark im Bankdrücken sind wie Frank. Was ja vollkommen Sinn macht. Wenn du mal einen Bereich von 52 auf der Bank drückst, dann kannst du halt einfach nicht zweimal die Woche Bankdrücken. Das ist einfach das Nervensystem zu viel.
Ja, hochinteressantes Ding, um aus dem Ding so eine runde Nummer zu machen. Ein Buch hat mich begeistert, so eine Mischung aus Biografie und Einblick in das Training und das Vorgehen von jemandem, der einer der besten oder seinerzeit der stärkste Bankdrücker war und auch heute noch, ich weiß gar nicht, was Raw Weltrekord ist. Das muss, glaube ich, immer noch Julian Maddox sein. Aber das ist ja so ein 160-Kilo-Kerl.
Das reicht nicht. 160, wenn er mit einem Bein auf der Waage steht. Ja, also 160, wenn er pfeifrisches Rüsenfieber hat für eine Zeit lang oder so. Und der sinkt ja auch wahnsinnig tief ein in die Brust und bountt es dann raus. Es ist schon IPF-konform und alles und so weiter.
Und was ist das, glaube ich, 350, was er macht. Aber wie glaube ich auch selber 170, 180 Kilo. Es ist trotzdem beeindruckend. In Relation ist es halt schwach.
In Relation ist es wiederum schwach. Er beugt auch sehr stark. Aber das ist schon fast nicht mehr judgeable, diese Tiefe. Weil dieser Unterkörper einfach schon so fleischig ist, um das jetzt noch höflich auszudrücken.
Da hast du so eine hohe Weichteilhemmung. Der liegt ja auf. Wenn der eine Kniebeuge runtergeht, da liegen ja die Oberschenkel auf dem Bauch auf. Das ist eine Weichteilhemmung, wie Alex Pürzel das immer formuliert.
Und ja, fast eigentlich nicht judgeable. Kannst du nicht mehr divertitieren. Ich hätte lange einen Kunden, für die, die meine Arbeit länger verfolgen, die kennen noch Ivan, das war auch einer, der hatte den Oberschenkel. Der war einfach, der Oberschenkel hinten lag auf der Wade und der Knochen war minimal unterhorizontal.
Also der hatte solche Oberschenkel. Die Kniewege war tief, aber da war einfach zu viel Fleisch, als das weiter runter gegangen wäre. Ja, ja. Mir würde es noch interessieren, ob du der Sache zustimmen würdest.
Einfluss von Körpergewicht und Muskelmasse auf Lifts
Frank hat das immer gesagt und ich habe mir das auch nochmal auf dem letzten Wettkampf, wo ich teilweise nur zu Gast war, Bankdrücken ist von einem Allen drei Lifts, der am meisten von Muskulatur profitiert. Im Vergleich zu Kniebeugen und zum Kreuzheben. Boah. Die starken Gewichte auf der Bank.
Also du siehst auch mal einen schlankeren Athleten einen schweren Squat machen, aber du siehst nicht einen unmuskulösen Oberkörper, der riesige Gewichte drückt. Raw. Ohne Schirr. Ich würde sagen, der Lift, der am meisten von Gewicht profitiert.
Von Körpergewicht? Ist Kniebeuge. Ja. Denn da hast du einfach das Thema, je breiter deine Hüfte ist.
Also das ist ja dieser Antonio Grastev Ballonkessel, wer Antonio Grastev noch kennt. 420 Franken die Beuge. Er war über 20 Jahre Weltrekord. Er hat beim Reißen. Super Schwergewicht.
Der hat ja quasi, das war ja. Ja, Powerbelly. Genau, einfach ein Riesenkessel. Und der liegt ja dann auf den Beinen auf.
Und auch grundsätzlich, je größer Durchmesser das stammt, desto stabiler dieser Baum. Und je schmaler deine Talie, desto instabiler das Ganze ist. Das ist einfach rein basierend auf Mechanik, unabhängig von Gewicht. Das heißt, rein wenn es um Gewicht geht, zunehmen, würde ich sagen, Kniebeuge hat es den größten Effekt, weil natürlich die Taille und auch das Auflegen des Bauchs auf den Oberschenkeln, was ja in den Dimensionen eine Rolle spielt.
Aber bei Bauch, da redet man ja dann aber auch eher wieder von Körpermasse. Genau, das sage ich, von Gewicht, also nicht von Muskeln. Reine Muskulatur. Reine Muskulatur.
Beim Bankdrücken würde ich sagen, wenn du 20 Kilo zunimmst und es reines Fett ist, ohne in Theorie ein Gramm Muskel, bei Kniebeuge. Bei Kniebeuge haben wir zwei Leute. Beide haben gleiche Muskelmaße und wiegen das gleiche. Und der eine wird einfach 20 Kilo fetter.
Dann wird der stärker. Punkt. Dann wird der stärker. Einfach nur der Faktor Hüftumfang und Beinmaße machen dich einfach stärker, egal ob es Muskel ist oder Fett.
Also Körpergewicht, unabhängig von der Körperverteilung oder von Muskel-Fettverteilung, hat den gr Effekt aufs Kniebeugen In dem Kontext macht es dann schon Sinn zu sagen dass beim Bankdr die Muskelmasse also wenn du nicht fett wirst, aber halt die entsprechende Muskelmasse aufbaust, also wenn du, jetzt nehmen wir zwei Leute, der eine baut nur 10 Kilo Muskelmasse auf, der andere baut 10 Kilo Muskelmasse und 20 Kilo Fett auf, dann wird der, der 30 Kilo zugenommen hat, im Kniebeugen grundsätzlich den größten Fortschritt haben. Mit Sicherheit, ja. Das wird sich aber aufs Bankdrücken nicht so auswirken, weil die Talia natürlich beim Bankdrücken eine viel kleinere Rolle spielt.
Die Talia spielt bei Kniebeugen eine Riesenrolle, aber beim Bankdrücken natürlich deutlich weniger. Dementsprechend habe ich noch nie darüber nachgedacht, aber das macht schon Sinn, dass reine Muskelmasse beim Bankdrücken die größte Rolle spielt, während reine Masse, unabhängig ob Fett oder Gewicht, beim, ich denke das Beispiel mit 10 Kilo nur Muskel und der andere macht 10 Kilo Muskel und 20 Kilo Fett, wenn du 30 Kilo zunimmst, dann geht dein Kniebeugen hoch, egal was. Ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall.
Egal was. Auf jeden Fall. Ja, interessant. Aber ich habe noch nie so gehört, habe ich noch nie Gedanken gemacht, aber würde ich so unterschreiben.
Weil unsere Theorie zwischen mir und Frank war einfach, war immer die, dass man gesagt hat, gute Powerlifter, die aus dem Bodybuilding kommen, sind immer auf der Bank am besten. Also wenn sie anfangen, weil sie einfach mehr Muskeln auf dem Oberkörper haben, wie wenn jetzt einer aus dem Gewichtheben kommt und im Powerlifting einsteigt. Die haben einfach die Brust, den Trizeps, den Nacken, den Latt dazu, weil das einfach schon angelegt ist. Macht vollkommen Sinn.
Und der Bodybuilder auch, ich weiß nicht, was Franks Teilenumfang war, aber du hast mir dieses Buch mitgebracht. Bankdrücken, Training und Techniken der weltbesten Bankdrücker von Klaus Arndt und Dr. Chad Biasciotto. Und wenn man sich da die Bilder durchschaut, ich habe es durchgeblättert, also ich würde sagen, Frank ist der mit dem geringsten Diabetesrisiko.
Auf jeden Fall, ja. Was Blutdruck auch betrifft zumindest zu der Zeit auf jeden Fall Das sind Bilder so herrlich aus
Vergleich mit Anthony Clark und Genetik
Wer sich das Buch holen will Anthony Clark Also ich bin Fan Seite 21, das Foto von Anthony Clark. Das sind diese alten Novagenics Büchler, die es früher immer gab. Das ist echt eine Perle. Kann man sich auch mal nachkaufen.
Anthony Clarks Favorite Frühstück waren drei Hefezöpfe und dann Kaba aus zwei Liter Milch. Auch gerne mal Erdbeerkaba für die Andi-Jungs-Nanze. Ja, ja. Root-Bier hinterher und sowas.
Ja, das macht vollkommen Sinn, weil du die Muskelanlage hast, aber das Podibild auch tendenzieller natürlich nicht nur weniger Körpermasse, aber auch weniger Körperfett und dann logischerweise die schmalere Taille. Genau, natürlich spielen die Hebelverhältnisse auf der Bank natürlich nochmal eine ganz eigene Rolle oder sowas. Kurze Arme, lange Schlüsselbeine. Habt ihr jemals die Schlüsselbeine von Frank gemessen?
Nee, gemessen nicht. Basierend auf Fotos. Aber er hat einfach wahnsinnig breiten Brustkorb gehabt, breiten, tiefen Brustkorb. Und Leute aus seiner Generation, die so ein bisschen oldschool waren, die haben das damals immer darauf zurückgeführt, ich habe als Jugendlicher schon schwere Kurzhantelüberzüge gemacht.
Das hat den Brustkorb gewaltet. Das war die Grundlage dafür. Da gibt es Fotos in dem Buch. Eins mit der, Frank hat Jeans an, die vorne Löcher drin hat und dann oben ohne nur mit Hosenträgern.
Ja, das war damals der Zeitgeist einfach. Er ist halt auch optisch näher am Bodybuilder als am Powerlifter. Genau. Gerade wenn man das Buch anschaut und mit Anthony Clark hätte er einen langen Weg vor sich, bevor er einen Bodybuilding-Wettkampf macht.
Ja, absolut. Und am Ende wirst du ja meistens immer gefragt, was drückst du halt einfach auf der Bank? Und das war halt einfach sein Ding. und hat seine Anlagen gut genutzt. Und es ist halt auch faszinierend zu sehen, dass er halt zwischen diesen ganzen großen Leuten damals, er war halt einfach der, der 40 Kilo leichter war als alle anderen konnte aber mithalten Ja Anthony Clark K von 150 Kilo Oberarme 60 Zentimeter aber halt 277 Kilo Bankdr Das heißt, er hat einmal mal 50 Prozent mehr gewogen als Frank und Frank war stärker.
Zumindest wenn man jetzt davon ausgeht, dass das Beste ist. Das sind immer die gleichen Relationen wie Haftor zieht mit fast selber 200 Kilo Körpergewicht, zieht er 505 Kilo. hast aber einen ganzen Haufen Leute in der internationalen Spitze, die ziehen 400, 450, wiegen aber 100 Kilo. Now tell me, brother. Ist einfach so.
Faszinierend. Ist eine Welt für sich, aber jetzt haben wir es für die Nachwelt festgehalten, unbedingt nachlesen. Ja, große Empfehlung von mir, jeder, der eine Begeisterung für Kraftsport hat, das ist ein Buch, das ich jedem ins Herzen legen kann.
Fazit und Bedeutung der Kraftsportgeschichte
Markus, abschließende Worte. Ja, also Wolfgang hat es eigentlich schon ganz gut eingetütet und ich denke, man steht schon fast in der Pflicht, wenn man sich so ein bisschen über Kraftsportgeschichte Deutschland informieren möchte. Es ist immer nicht so schwer, jetzt irgendwelchen Leuten hinterherzulaufen, die jetzt gerade gut dabei sind, so wie man immer einfach auch der Fan vom Top-Verein sein möchte, der gerade gut abliefert. Aber sich auch mal ein bisschen damit auseinandersetzen, hey, wie war das hier bei uns vor 30, 40 Jahren?
Wie ging das Ganze los? Und wer ein bisschen jünger ist als Wolfgang und ich, also wer unter 40 ist, der darf sich da auch so ein bisschen auf eine Reise mitnehmen lassen in die 90er. Und auch so ein bisschen so diesen Style, wie war das damals alles noch so ein bisschen miterleben. Und die, die ein Ticken älter sind wie wir, für die wird es auch was Nostalgisches einfach auch haben.
Und ich denke, das wäre auch so ein Frank Sinn gewesen. Und so wird er nicht vergessen. Das ist auch eine Sache, die war ihm halt auch immer ganz wichtig. Er wollte immer eine Form von Unsterblichkeit erreichen.
Und das war immer seins. Man soll noch lange über mich reden einfach. Das war ihm schon irgendwo wichtig. Jetzt hat man es zumindest in Buchform.
Großartig. Ja, vielen Dank. In dem Sinne, herzlichen Dank für deinen Besuch. Danke euch, danke euch für die Zuhörer.
Bis bald. Ciao. Gute Woche.