Training in England und Vorbereitungsphase
Du bist gerade zurück aus England. Du hast dich vorbereitet für deinen letzten Kampf dort. Genau, ja. Und jetzt zurück in Heidelberg.
Wie war die Vorbereitung in England im Vergleich zu den anderen Ländern, wo du bisher schon warst? Meine Vorbereitung in England sah so aus, dass ich insgesamt sechs Wochen da war. Und wir gingen quasi direkt in die spezielle Vorbereitung rüber. Aber ich habe nach meinem letzten Kampf quasi kaum geboxt.
Also alles, was ich gemacht habe, war Krafttraining und Läufe. Und dann bin ich halt nach England gekommen und dann ging es halt wirklich nur in die spezielle Phase angekommen. Einen Tag später halt Sparringsphase gleich angefangen. Spezielle Phase heißt dann viel Sparring?
Sparring, Pratzen, Sparring, Sparring. Sehr viel Sparring, sehr viel spezielle Arbeit, sehr viel Pratzen. Und Läufe. Also das waren so die Hauptsachen.
Boxkultur in England und die Schwergewichtsszene
England war da auch ein recht herber Unterschied im Gegensatz zu der letzten Wettkampfvorbereitung, die war in Miami. Ja, ganz anderer Film. Miami ist schon was ganz anderes. Dann kommst du halt nach Sheffield und dann ist es hart, kalt, keine Sonne so wirklich.
Aber die Leute waren sehr herzlich, muss ich sagen. sehr freundliche Leute, USA und vor allem England sind einfach, die feiern das Boxen. Da merkst du das dann auch. Da wirst du auch wertgeschätzt als Sportler, als Boxer und es ist halt einfach was anderes. England hat auch eine relativ hohe Dichte an guten Boxern.
Hat er schon immer, auch jetzt? Absolut, vor allem seit, also England hat schon immer ein, zwei gute Leute. auch Ricky Hatton, Amerikanen hatten die, also die hatten immer schon einige gute Leute und jetzt aber nach ich glaube nach Joshua nachdem Joshua die Goldmedaille dann geholt hat in London dann kam so ein richtiger Boom. Ja, und ich glaube, die hatten in der Zwischenzeit mal jetzt 15 Weltmeister oder so. Mit Anthony Joshua und Tyson Fury sind da wahrscheinlich zwei der drei besten Schwergewichte.
Ja, die haben Dillian White, Daniel Dubois, Joe Joyce. Das sind alles Schwergewichtler. Das sind alles große Namen.
Wilder gegen Fury 2 Prognosen
Schwergewicht, jetzt kommt ja auch, heute nehmen wir es auf, in genau zwei Wochen, ist Wilder gegen Fury 2. Du hast die ersten paar Kämpfe gesehen. Was ist deine Vorhersage? Wie geht es aus?
Für den zweiten Teil? Ich muss dir wirklich ganz ehrlich sagen, ich glaube, dass Wilder das Ding vorzeitig macht. das ist meine Prognose, obwohl ich ungern Prognosen gebe, aber das ist meine Meinung. Wenn du wetten würdest, wäre Walder vorzeitig, kann ich mir vorstellen. Ab sechster Runde.
Hinten raus. Erster Kampf, für diejenigen, die ihn noch nicht angeschaut haben, findet man mit Sicherheit auf YouTube. Ging über die Distanz, Fury hat das Ganze relativ gut kontrolliert und ging dann, letzte Runde war es, ging dann zu Boden. Ging dann eigentlich schon K.O., muss man sagen, weil der Ringrich hat schon sehr, sehr langsam gezählt.
Trotzdem stark, dass er aufgestanden ist nach so einer Bombe. Und hat dann auch den Rest der Runde noch so... Und hat nochmal aufgedreht dann, oder versucht aufzudrehen, aber ja, ich glaube einfach jetzt im zweiten Kampf, Fury war zweimal am Boden im ersten, ja, und ich denke, jetzt weiß Wilder vor allem, was auf ihn zukommt, ja, weil Fury sich dementsprechend bewegt, wie er sich bewegt, das hat der Wilder noch nie gehabt, das ist jemand, der einfach unberechenbar ist, genauso wie Wilder unberechenbar ist, ja, und ich sehe einfach nicht, dass Fury den Kampf gewinnt. Ich weiß es nicht.
Das ist so mein Gefühl.
Deontay Wilders Schlagkraft und Physik
Ich selber hatte Wilder gar nicht auf dem Schirm bis zum ersten Fury-Kampf. Und dann waren es, ich glaube, damals waren es 39 Kämpfe, 39 Siege. Und dann habe ich mir mal angeschaut. Ach, das ist Chaos oder so.
Ein über die Distanz. Und dann habe ich mir so Highlight bei YouTube angeschaut Und das was direkt aufgefallen ist dass halt einige K dabei sind die so eigentlich nicht passieren So in die Deckung reingeschlagen und der Gegner f trotzdem um und steht nicht mehr auf Ja, der haut halt, egal wie der haut, der haut auch mit der Innenhand und die Gegner bleiben liegen. Also, er hat halt eine immense Schlagkraft und einfach das Unberechenbare. Der ist auch sehr schnell fürs Schwergewicht.
Ich weiß nicht, der wiegt gut 100 Kilo. die Schnelligkeit mit der Präzision und Timing, ist halt Power. Ein körperlicher Freak, er hat auch eineinhalb Jahre geboxt und dann ist direkt zur Olympia gefahren und Medaille gewonnen, das passiert in so einem technischen Sport wie Boxen. In Peking hat er Bronze geholt, das stimmt, ich weiß jetzt nicht, gegen wen er im Halbfinale verloren hat, aber das ist was, das kann aber auch nur im Schwergewicht passieren, weil dadurch, dass er diese Physis lang ist und lange Arme und schlagsig und eben unangenehm für den anderen Gegner, hat er halt seine Medaille geholt.
Im Leichtgibig wäre das nie passiert. Niemals, mit 20 Kämpfen oder 30 Kämpfen wirst du niemals auf diesem Niveau so erfolgreich. Weil es technischer ist und weniger körperlich. Und er ist ja schon ein körperlicher Freak.
Auch den letzten Kampf habe ich mir angeschaut gegen Ortiz. Er hat im Endeffekt sechs Runden verloren und dann in der sechsten Runde war es ein Schlag auf die Stirn von Ortiz und er ist umgefallen und war quasi mit dem Vorschlaghammer einmal auf die Stirn und dann war Game Over. Ja, aber da hat man wieder gesehen, Ortiz hat auch eine lange, lange Amateurkarriere sehr, sehr gut ausgebildet, der kubanische Schule und da hat man das gesehen und irgendwann kommt halt aber das Brett durch und dann liegst du halt.
Denis Radovans Amateur- und Profikarriere
Du hast ja auch eine recht lange Amateurkarriere gehabt. Wie viele Kämpfe hast du als Amateur? Ich habe als Amateur 190 Kämpfe gemacht und 6 Kämpfe in der World Series of Boxing. Das ist so eine Semiprofiliga, so eine Weltliga gewesen.
Und jetzt als Profi hast du 14 Kämpfe? Jetzt habe ich 14 Kämpfe. Ungeschlagen. Europameister.
Wie lange bist du jetzt schon Profi? Das sind ein paar Jahre? Ich habe mein Debüt im Dezember 2016 gegeben. Also jetzt drei Jahre.
Drei Jahre. Davor lange Amateur. das ist auch eine relativ lange ausbildung als boxer durchlaufen du warst angefangen mit boxen ich habe angefangen 99 mit sieben Jahren Wie kam es da zustande Dein Vater Mein Vater ja Mein Vater hat mich quasi mit der ersten Klasse zum Boxen gebracht Erstmal einfach, dass man sich wehren kann und so. Ja, dann ist man halt dabei geblieben. Immer dabei geblieben.
Mein Vater hat gesehen, der Junge hat ja echt Talent so ein bisschen. Und hat mich auch immer weiter gefördert. Mein Vater war auch immer beim Training dabei und so und hat mich auch gefordert, nicht nur gefördert. Und ja, dann kamen halt die ersten Kämpfe, die ersten Erfolge.
Ich habe dann meine ersten 22 Kämpfe alle gewonnen in Folge. Und dann habe ich meinen ersten Kampf verloren auf meiner ersten deutschen Meisterschaft im Finale. bin dann Vize-Deutscher Meister geworden mit 13. Das heißt, ich war quasi drei Jahre umgeschlagen und habe dann meinen ersten Kampf verloren auf Deutsche Meisterschaft. Dann weitergemacht?
Weitergemacht, genau. Weitergemacht, klar. Dann musst du weitermachen, dann bist du hungrig, du hast Erfolg, das macht dir Spaß, du siehst, ey. Und irgendwann bin ich dann Deutscher Meister geworden, 2007, zwei Jahre später.
Er ist immer Deutscher Meister geworden und Bester Techniker. So eine extra Auszeichnung. Es gibt immer so extra Auszeichnung, Bester Techniker und Bester Boxer bei der Deutschen Meisterschaft. Den Preis habe ich öfters mal abgesahnt.
Typen von Punchern und Boxstile
Du bist auch so ein bisschen Präzisionsboxer. Ich hatte vor Jahren einen Thai-Boxer und der hat mir erklärt, dass es im Endeffekt drei Arten von verschiedenen Strikern gibt. Es gibt zum einen diesen Precision Striker, der halt quasi schaut und relativ zuverlässig landet und das Technische sehr gut macht. Dann gibt es so diesen Volume Puncher, oder Slugger hat es genannt.
Das sind einfach die drauf. Nicht stark, aber relativ viel. Und dann noch den dritten, den Brawler, der einfach hier und da mal den Vorschlaghammer schwingt. Und wenn er landet, landet er...
Heavy Punches. So D&T Wilder quasi. Technisch nicht besonders gut, macht auch nicht besonders viel. Ich würde ihn aber nicht als Brawler einschätzen.
Aber wenn er dann mal schwingt... Aber er hatte halt die One Punch Knockout Power. das hat er, aber ich würde Wiler nicht als Brawler, weil ein Brawler ist jemand, der ein bisschen kleiner ist, nach vorne den Infight sucht, das macht ja Wiler nicht, Wiler bleibt ja auf seiner Distanz, dass er seine lange Rechte komplett einstellt, Hast du recht. Das ist quasi eine Mischung aus Precision Striker und Brawler. Ja, bei Wilder ist alles wirklich vieles Timing.
Vieles wirkliches Timing. Wenn du dir das angeguckt hast, wie der bei der Autistin die rechte, präzise, genau auf der richtigen Distanz eingeschlagen hat. Ja, richtige Distanz, richtiges Timing. Und dann, das ist, das ist seine Kunst.
Wie weit ist es jetzt trainierbar? Was sagst du? Ich weiß nicht, ob das trainierbar ist, kann ich jetzt nicht so sagen. Es hat viel mit Gefühl zu tun.
Wie du Sachen wahrnimmst, wie du Sachen siehst. Eigenes Gefühl, jetzt schlage ich. Reaktion. So würde ich das sagen.
Kann sich verbessern, aber muss man schon mitbringen. Was heißt mitbringen? Es ist halt so, wie du Sachen selber aufnimmst. Ich kann es nicht erklären.
Es war jetzt halt ein Kampfsportler am Ende. Bei allen Kampfsportarten ist das so. Es ist der Moment, wo du sagst, jetzt. Also was in deinem Kopf passiert.
Mentales vs. physisches Training im Kampfsport
Die mentale Komponente, der Mindset-Aspekt, was sagst du aus sportlicher Sicht, inwieweit ist sowas verbesserbar im Vergleich zur körperlichen und technischen? Ich glaube, das ist schwieriger als das physische. Das ist eine gewisse Grundlage, musst du mitbringen. Im technischen und körperlichen Feilen.
Du kannst natürlich ein Umfeld aufbauen, das dich unterstützt dabei. Mental. Aber ich glaube doch, dass das physische Aufbauen leichter ist, weil du weißt ganz genau, was du zu tun hast. Weil mental ist immer, du musst nach Sachen suchen.
Das ist schwieriger auf jeden Fall.
Internationale Boxschulen und Trainingsphilosophien
Der Aufbau und das Team um dich herum, gerade im Boxen ist ja auch so ein Sport, wo es relativ viele philosophische Ansätze gibt und du hast relativ viel um die Welt gereist und hast in verschiedenen Boxschulen und in verschiedenen Stilen trainiert. Wie unterscheidest du die einzelnen, wie war das Training in Deutschland, Training in Schwerin, Stuttgart, Heidelberg, Sheffield, Miami? Ich habe echt das Glück, dass ich wirklich mit den Trainern, mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, das waren in der Vergangenheit die Top die Top boxen Ich wurde ausgebildet als Kind von 10 bis 14 von der russischen Schule Mein Trainer kam aus der Ex-Soviet-Union.
Sehr, sehr, sehr guter Trainer. Wir haben auch in der Jugend, er hat Medaillen bei der Jugend-WM, bei der Jugend-EM. Er hat einen Jugendweltmeister herausgebracht. Ich habe Bronze bei der Jugend-WM.
Mit 14 nach Heidelberg in Stützpunkt habe ich einen rumänischen Trainer gehabt, der selber auch Amateur-Weltmeister war und Bronze geholt hat, 96 in Atlanta. Also auch rumänische Schule. Wie unterscheidet sich die russische von der rumänischen Schule? die russische Schule ist sehr technisch sehr oft die Beine, ja gute Beinarbeit gutes Auge, technisches Boxen, die rumänische Schule war dann ein bisschen mehr auf den Kampf suchen ein bisschen mehr aggressiver Körperschläge und dann bin ich nach Schwerin zur DDR Schule, die ja auch sehr erfolgreich war hat jetzt nicht so reingepasst in das Ganze aber da habe ich auch mehr ein, zwei Sachen rausgepickt dann bin ich von der DDR-Schule habe ich die Kubanische kennengelernt, in Miami, auch wieder wieder angelehnt an die Russische Beine technisches Boxen und dann kommst du halt nach England und dann suchen die Leute Knallereien viel fighten.
So was. Also ich habe schon viel gesehen. Wie unterscheidet sich die DDR? Die russische und die kubanische Schule ist sehr technisch.
Rumänisch ist mehr offensive drauf. Offensive, aber auch mit technischen Aspekten. Die DDR-Schule war halt früher Doppeldeckung. Zubleiben, schlagen, zubleiben, schlagen.
Das hört sich so ein bisschen an. Sehr, sehr kompakt. vier hat arsland könnte man sagen einige kämpfe von ihm live gesehen das war auch immer beide arme hoch der box übrigens heute okay ich war schon lange nicht mehr live beim boxkampf gegen den box gegen kevin larena wo in g okay direkt hier um die Ecke Ja Hat auch eine lange Karriere Wie kann das dann Ist lange dabei Ich wei nicht ob das noch gut ist Solange es ihm gut geht, klar, mach. Aber ich weiß nicht, wie alt ist er? 50? Ja, relativ alt.
Früher regelmäßig in einem Fitnessstudio getrainiert, wo ich gearbeitet habe. Ja. Vor 10 Jahren. Damals war er schon älter, aber damals auch so körperlich und Kämpfer-Kämpfer.
Der ist halt fit, der ist halt wirklich fit, physisch unglaublich fit. Aber am Ende des Tages geht es halt trotzdem auf die Gesundheit. Muss man aufpassen, ich weiß nicht. Je nachdem, wie viel man einsteckt.
Einflussreiche deutsche Boxer und Karriereausblick
Welche anderen deutschen Boxer sagst du oder sind interessant bzw. haben dich so ein bisschen geprägt in meiner Vergangenheit? der mich geprägt hat, zum einen ist das Klitschko, weil Klitschko ist einfach der Name, aber geprägt hat mich vor allem Felix Sturm, der auch aus unserer Ecke kommt, aus Leverkusen, der hat mich sehr geprägt, Felix Sturm, der hat mich noch geprägt als deutscher Boxer. Henry Maske, Axel Schulz? Nee, da war ich zu klein, das habe ich nicht mitbekommen. Also was ich mitbekommen bei Felix Sturm, da bin ich auch immer noch Fan von, das, was er erreicht hat.
Weiß ich nicht. Ich habe mir natürlich Abraham habe ich mir angeschaut. Aber so von den Leuten war Felix der, zu dem ich so nach oben geschaut habe. Der hat auch ja relativ viel in kurzer Zeit geboxt, damals.
Felix hat viel geboxt anfangs, ja. Ich glaube, der hat in seinem ersten Profi über zehn Kämpfe gemacht. Ich will jetzt nichts Falsches sagen, aber so. Gut in den Dreh.
Wurde auch relativ schnell aufgebaut und war auch dann, glaube ich, 2004 Weltmeister. Oder 2005. Das ist auch schon wieder ein bisschen her. Der war eine relativ kleine Gewichtsklasse, oder?
Nein, wir waren Mittelgewichtler. Okay. Das ist 70? 72,5. 72,5. Also 160 Pfund.
Du bist ein bisschen schwerer? Nein ich boxe auch 160 Pfund Ach du Knapp 80 72 N Kampf N Kampf Höchstwahrscheinlich April in Deutschland. Deine Verteidigung von deinem Europameistertitel? Genau.
Der letzte Kampf war im Oktober, jetzt April. Und dann muss man schauen, dass wir noch zwei Kämpfe dieses Jahr machen. Das ist das Ziel. Warum ist weniger?
Schwere Gegner zu finden? Höhere Rundenzahl, härtere Kämpfe. Der Körper braucht mehr Regeneration. Das sind alles so Faktoren.
Zwischen den Kämpfen relativ viel Regeneration. Du hast vorher gesagt, Krafttraining. So haben wir beide uns ja auch kennengelernt. Laufen, dann auf entsprechende Ernährung schauen.
Genau, nachdem man nach dem Kampf nur Scheiße gefressen hat auf gut Deutsch und muss man halt wieder reinkommen, in den Sportler-Lifestyle.
Trainingsroutine und Sparringshäufigkeit
Wie sieht bei dir so eine Trainingswoche aus? So im Schnitt aufs Jahr gesehen? Aktuell machen wir halt zwölf Einheiten die Woche. Und dann machst du Schnellkraft, Sprints, Schnelligkeit, Medizinbällen.
Dann machst du trotzdem Boxen noch. Einige Einheiten die Woche. Dann machst du Maximalkraft. Also es sind alle Varianten von Training.
Zwölf Einheiten in die Woche, das sind sechs Tage, zweimal am Tag. Genau, ja. Dann haben wir sonntags meist Regenerationstag frei. Jetzt haben wir das auf heute, heute Samstag haben wir heute vorgezogen.
Dafür machen wir morgen zwei Einheiten wieder. Was ist deine Lieblingseinheit? Was machst du am liebsten? Am liebsten Boxen.
Pratzen, Spargel, Boxen. Der Rest ist quasi ein notwendiges Übel. Ja, ich bin ja, also laufen mag ich gar nicht, muss ich sagen. Es muss halt gemacht werden, aber da habe ich keinen Spaß dran.
Da mache ich lieber so eine Zirkel, Zirkel-Sachen. Aber Sprint und so, ja, Boxen, das ist... Wie oft die Woche machst du Sparring? In der Sparringsphase machen wir so bis drei Mal.
Zwei bis drei Mal, ja. Sparring ist ja auch so ein Thema, was in diesen einzelnen Box-Trainingskulturen oder Boxschulen sich deutlich unterscheidet. Da gibt es die einen, die dann sechs Tage die Woche Sparring machen. Ja, es ist halt auch die Philosophie des Trainers.
Als ich in Miami war, haben wir schon acht Wochen vom Wettkampf mit Sparring angefangen. Da haben wir jede Woche zweimal Sparring gemacht. In England haben wir gleich auch fünf Wochen vom Kampf angefangen mit Sparring. Von zwei auf drei dann.
In Deutschland habe ich effektiv Wettkampf Sparring gemacht, zwei Wochen vorm Kampf. Also zwei mal, drei mal in zwei Wochen. also sechs Sparrings, also Wettkampf-Sparrings. Das ist dann voll hart. Vollgas.
Genau, Vollgas. Also was weniger. Aber das war auch, weil ich dann mehr Runden gegangen bin. Deshalb auch mehr Sparrings.
Okay. Das heißt, Deutschland die zwei Wochen vorher, das ist quasi das wenigste? Das war schon sehr wenig, ja. Deutschland ist da auch mehr Fokus auf Technik und dann die körperliche Komponente. die naja mehr technik ist ja also spitz mehr speziell ist ja mädchen das heißt in deutschland wird weniger darauf also bei den trainer bei denen ich jetzt war oder bei den vorbereitung die ich jetzt gemacht habe wurde halt mehr auf also läufe und kraft und und weniger ist auf sparring geachtet fliegt vielleicht auch daran dass man keine partner hat in deutschland in england als diese bock keine ahnung 16 gyms in einer stadt also in cheffield sind 16 16 box Gems, allein in den Chefin.
Und dann rufst du halt einen Kurs an, kommst du zu Sparien, ja klar, komm vorbei. Die Boxkultur ist größer, ich denke auch Miami, gerade diese kubanische Gemeinde in Miami.
Das kubanische Wrestling-System und Leistungsdruck
Die Kubaner haben ja auch eine riesen Boxkultur, Boxenringen. Ja, generell Kampfsport, Judokasten, glaube ich, auch sehr stark von den Kubanern. Die haben ja auch ein relativ hartes System. Ich hatte da mal ein Interview gesehen mit Joel Romero, der jetzt die UFC kämpft und davor die kubanische...
Romero hat einen Kampf in den nächsten Monaten um den Mittelgewichtstitel. Soweit ich weiß, ist der öffentlich. Und der kommt aus der kubanischen Ringer Kultur. Hat auch eine Zeit lang in Nürnberg hier Ringer-Training gegeben.
Hat da auch seine MMA-Karriere gestartet. Hat er nicht in Bamberg gewohnt? Nürnberg. In Nürnberg hat er gewohnt.
Joram Eber war bei Nieder. Das ist doch der Bruder von Hernandes Genau stimmt Der bei Sauerland war Exakt Pablo Hernandes Genau wir haben Pablo Hernandez Die beiden sind Br Und der hat ein bisschen das Interview, das ich gesehen habe mit Romero, hat ein bisschen erzählt, so wie diese Ringerkultur, Ringer Schule in Kuba ist, sodass der quasi der Beste im Land besseres Essen bekommt als der Zweitbeste und der Zweitbeste bekommt besseres Essen als der Drittbeste. Und je nachdem, wie gut du abschneidest, kriegst du auch schönere Wohnungen und die dann halt so irgendwie die Nummer 6 bis 12, die wohnen halt alle in einem Zimmer.
Du lebst quasi mit denen, gegen die du dann am Ende vom Jahr kämpfst, um den Platz quasi Weltmeisterschaft Olympia zu fahren. Das ist halt das hohe System da. Also hohes Leistungsprinzip. Was dann aber auch, ja.
Die große Frage für mich ist da immer der Verschleiß. Ja, der Verschleiß ist enorm. Psychisch und körperlich. Wenn du halt 100 Ringer hast und quasi die runtergrindest und wenn einer übrig bleibt.
Das war ja das DDR-System damals. Wir haben alles auf Sport ausgelegt, dann hat es so 1000 Leute gehabt und wenn dann drei übrig geblieben sind und dann hast du drei Medaillen gehabt, ist ja egal, was mit den anderen passiert. So war es halt. Boxkultur in England ist riesig.
USA? In USA ist auch Boxen immer so... Ja, USA schon immer natürlich. Aber ich würde sogar sagen, dass die Fans in England noch einen Tick boxverrückter sind.
Auch mit Joshua war eins der Dinge, habe ich mir so ein bisschen angeschaut, die Zahlen. Joshua hat ja fast nur in England geboxt. Und dann auch die letzten Kämpfe alle im Wembley-Stadion mit 80.000. 80.000. 80.000, zieh dir das mal rein. In England, mehr oder weniger eine kleine Insel.
Und dann sind da 80.000 Leute im Stadion und schauen sich den Boxkampf an. Und die restlichen kaufen sich alle per Pay-Per-View. Ja, für 25 Pfund. So viel haben die ja gezahlt für Joshua Ruiz jetzt. 25 Pfund.
Analyse von Joshua gegen Ruiz 1 und 2
Was sagst du zum Rückkampf? Joshua Ruiz, das war so ein riesen Upset. Der erste Kampf für Ruiz in New York. Ich muss dir ehrlich sagen, er sollte ja gegen den Jarrell Miller boxen erst so war es doch ich weiß dass einer war und der ist dann ausgefahren genau weil er wegen des Dopings überführt wurde das war Jarrell Miller und dann haben sie den Gegner gesucht so und dann sind Namen auch gefallen wie Ortiz die haben ja erst ortiz angeboten hat doch dies abgelehnt zu wenig vorbereitung und dann hie es der box gegen ruiz und als ich ruiz gehört habe wusste ich das kann mismatch werden für joshua weil stilistisch er hat immer probleme gehabt mit kleineren leuten vor allem schnellen leuten die den nahkampf suchen ja Also ich wusste, dass wenn Ruiz ihn schlägt, dass das keine so große Überraschung sein wird für mich.
Und viele von meinen Freunden, die jetzt nicht so Experten, haben gesagt, ach nee, der kleine Fettsack. Aber ich wusste, dass das allein stilistisch einfach sehr gefährlich ist für Joshua. Dann ist der Kampf passiert. Dann hat er ihn erst mal runtergehauen sogar.
Und hat sich aber dann einer gefangen. und das hat den Kampf gedreht. Und dann bist du halt da und verlierst gegen so einen kleinen Fettsack. Auf gut Deutsch. Und dann guckt die ganze Welt und ist erstaunt.
Was ist da gerade passiert? Boxerisch macht schon mehr Sinn. Gegen so einen Mann musst du halt, ich weiß nicht, also es hieß ja auch in vielen Sozialmedien, ja, er war schon im Sparring K.O. und so ist K.O. gegangen und war ausgenockt. Und deswegen Hast du davon was gehört?
Habe ich gehört, ja. Hat man sich erzählt. Er wurde mir auch erzählt von einem Deutschen, der hat wohl einen deutschen Sparringspartner gehabt. Und da hieß es auch wohl Donnerstag.
Samstag war der Kampf. Der letzte Sparring. Der letzte Sparring Donnerstag. Zwei Tage davor.
Ich glaube nicht, dass man Sparring nochmal zwei Tage vor dem Wettkampf macht. Das ist auch das erste Mal, dass ich sowas gehört habe. Das macht wenig Sinn. aber eine Woche vorher wahrscheinlich kann es schon sein. Habe ich auch gehört.
Auf die Bretter gegangen und dann Ruiz Joshua 2. Ruiz Joshua 2 war wie zu erwarten taktisches Spiel von Joshua, ganz klar. Joshua hat ja auch alles, um so einen Mann zu schlagen. Wenn du halt richtig boxt.
Und er hat halt alles absolut ohne risiko runtergeboxt ganz klar geworden ich habe auch keine runde gesehen wo du die gewonnen also die der die gewonnen hat f mich als zuschauer war so ein bisschen langweilig zu viel Bewegung zu wenig Kontakt Ich habe danach auch gelesen dass sie den Ring auf die Maximalgr vergrößert haben. Damit der Schosch sich bewegen kann. Dass viel Platz ist. Aber man muss auch sagen, ich muss auch sagen, Ruiz hat auch sehr wenig versucht.
Also wirklich sehr, sehr wenig versucht. Der kam ja auch, weiß ich, sieben Kilo schwerer nochmal in den Kampf. und ich hatte so ein bisschen das Gefühl, gut, bist jetzt nicht motiviert, der holt jetzt seinen Scheck da ab nach dem Kampf, geht nicht K.O. Und gut ist so. Und sein Trainer hat sich ja jetzt auch von ihm getrennt.
Manni Robles, oder wie der heißt. Das heißt, der Trainer ist weg? Hat sich von Andy Ruiz getrennt, ja. Ja, ich hatte dann auch gelesen, dass er gesagt hat, dass er halt mehr gefeiert hat.
Ich denke, wenn dich niemand kennt und auf einmal bist du Weltmeister. hast viele Freunde viele Freunde, viel Ablenkung viele Möglichkeiten, viele Optionen und dann ist wahrscheinlich die Motivation oder bei vielen die Motivation dann für einen Moment ein bisschen weniger und dann natürlich auch Saudi-Arabien wahrscheinlich auch der Zeitunterschied zwischen Los Angeles und Saudi-Arabien aber ich glaube die sind 2-3 Wochen vorher auch angereist sollte eigentlich genug Zeit sein um sich zu akklimatisieren wenn du ein Profi bist auf diesem Niveau und es um so viel Geld geht, dann bist du Vollprofi, dann musst du halt mit allem klarkommen.
Crossover-Kämpfe: Mayweather gegen McGregor
Saudi-Arabien ist auch interessant, die suchen ja jetzt viel so den Kampfsport. Wir haben jetzt gehört, dass es ein Angebot gab für Weltmeistertitel in der UFC. Die haben wohl, das ist das, was in den Medien stand, dass sie 100 Millionen geboten haben, wenn Khabib, der Leichtgewichtschampion in der UFC, seinen Titel dort verteidigt und wohl auch Richtung Floyd Mayweather, der eigentlich schon zurückgetreten ist. Ich glaube, Floyd Mayweather war mehr so im Boxkampf mit, holen wir und dann quasi Floyd gegen Khabib gab es ja dann auch kurz, weil es aus meiner Sicht aber mehr so ein bisschen...
Ich habe nur gesehen, dass Floyd das mal gepostet hat. Zuerst hat er Conor gegen Floyd selber gepostet. Ja genau, und dann auch gegen Khabib. Aber aus meiner Sicht das Ding gab es einmal, die meisten haben auch diesen Boxkampf gesehen, Wie war das für dich als Boxer, als du das gesehen hast, Mayweather gegen Conor?
Natürlich viele MMA-Fans und viele da draußen, mir inklusive, war dann trotzdem noch, Conor verliert das Ding, klar, aber fängst du? Nein, also das okay, klar, theoretisch kannst du mit einem, kannst du gewinnen, natürlich, in der Theorie ist es immer ein Prozentsatz, dass du das gewinnen kannst, aber das war eigentlich unmöglich. Es war klar, das war das sind zwei Sportarten, man. Du kannst nicht, du kannst nicht, keine Ahnung, Fußballer an die Drei-Meter-Linie beim Basketball, so, weißt du?
Ganz andere, Sport, ganz andere Attribute, die du brauchst. Das ist einfach so. Es war ganz klar, dass Conor da verlieren wird. Er hat sich gut gehalten, muss ich sagen, aber ich muss auch sagen, es kam mir so vor, als hätte Joshua hier, Joshua, sag ich schon, als hätte Mayweather mit ihm gespielt.
So ein bisschen abgewartet. Genau. Ja, komm, mach mal so ein bisschen, zeig mal, was du kannst und dann setze ich den Punkt. Prosted in zehn Runden?
Neun, oder? Zehn? Ich weiß nicht mehr. Neun oder zehn. relativ lang.
Und natürlich, was war das größte Pay-Per-View jemals im Kampfsport? Beide gute Geschäftsmänner. Mit, glaube ich, viereinhalb Millionen um den Pay-Per-View-Preis. Auch zu dem Zeitpunkt, selbst Leute, auch hier Kunden von mir, die nichts mit Kampfsport am Hut haben, jeder hat drüber geredet.
Jeder hat drüber geredet, alle Zeitungen drüber geschrieben. Ich weiß nicht, wie viele Leute sich das angeschaut haben. Wahrscheinlich die Hälfte aller Menschen, Minimum.
Boxen vs. MMA: Technische Unterschiede
Hast du schon mal Sparring gemacht gegen MMA-Kämpfer? Lass mich mal überlegen. Ach ja, hier, der aus, als ich in England war, die Erkäse. Die haben mir die Erkäse-Sparring gemacht.
Tatsache, ja. Genau. Und? Ja.
Ja, was soll ich sagen? Man hat halt gemerkt, dass er kein Boxer ist. Technisch? Ich sage mal so, man sagt ja nicht, was im Sparring alles so war und wie es war, aber ich hatte keine Probleme mit ihm.
Man hat gemerkt, er ist physisch stark. Das ist auch deine Gewichtsklasse. 70 Leichtgewicht. Man hat gemerkt, er ist physisch sehr stark, also im Vergleich zu mir. Aber boxerisch konnte er mir jetzt nichts anhaben.
Das ist lustig. Ein Freund von mir hat ihn jetzt als Gegner angeboten gekommen Echt Wird er Kommt nicht zustande Achso kommt nicht zustande okay Terminlich das ist das Die Erk war auch ein bisschen so ein Showman Obwohl er keinen allzu guten UFC-Kampfrekord hat, ist er jemand doch, wenn sich jemand für MMA interessiert, hat ihn so ein bisschen auf dem Schirm. Ja, ich weiß nicht, also das war halt meine erste Erfahrung. Und der ist ja ein Topmann, ne?
Ich meine, wenn du in der UFC, an der Top-Organisation, da musst du auch schon was drauf haben. Da kommst du halt nicht rein, wenn du irgendwie so ein Hampelmann bist. So und ja, ey, es sind halt trotzdem zwei verschiedene Sporte. Ich glaube, wenn ich in Oktau gegangen wäre, hätte der mir die Beine rausgerissen.
Ja. Mit was ich es gerne vergleiche, ist Zehnkampf versus Sprint. Wenn du den Zehnkämpfer hast, weil er mehr MMA ist, weil du halt verschiedene Sachen können musst, während der Boxer macht nur Sprint. Wenn du mal die 100-Meter-Zeiten von so 10 Kämpfer anschaust, das ist halt ein Witz gegenüber den 100 Meter Zeiten von 100 Meter Sprinter, wo du halt so jemand wie Ashton Eaton, der erfolgreichste 10 Kämpfer aller Zeiten, hat irgendwie eine Bestleistung von 10-1 irgendwas.
Ja, natürlich mit 10-1 da qualifizierst du dich nicht mal groß für irgendein Finale auf hohem Niveau. Das ist weit entfernt. Das sind halt zwei Sportarten. Das ist halt einfach so.
Die Leute mögen das vielleicht nicht verstehen, weil da gibt es auch boxerische Aspekte im UFC und hin und her, aber das ist einfach ein... Du stehst schon ganz anders. Du schlägst auch ganz anders. Das ist einfach was anderes.
Das Ringen kommt nicht, das heißt, boxen hast du grundsätzlich die Hände höher. Ja gut, es kommt halt auf deinen Stil an, aber du hast das Tor, du siehst eine, sagen wir mal, du siehst eine Lücke und dann kommt gleich deinen Schlag, aber wenn du als Käfigkämpfer, ich weiß es nicht, weil ich habe noch Sony gemacht, aber du hast mehrere Lücken. Ja, dein Sensor geht auf den ganzen Körper. Bei mir geht der Sensor bis zur Güttelinie, ja.
Aber bei der Käfigkämpfer muss halt alles, Beine, Oberkörper, Arme, Nacken, was weiß ich, Rücken. Die meisten grundsätzlich hätte deutlich niedriger das von den fall dass jemand versucht zu ringen direkt unter die unter die schultern kommst deswegen vermeidet wenn im mma doppeldeckung machen w h er hoch mit den kleinen handschuhn kann sowieso keine doppeldeckung machen weil er geht die gehen sowieso durch die ende so es ist halt genau wie früher bei den amateuren geht das mit dem kopfschutz als sie früher mit kopfschutz geboxt haben konnte es gut doppeldeckung halten dagegen auch kein schlag durch jetzt bei den profis kannst zwei noch halten aber der dritte geht auch drutscht auch durch ja ist auch wieder was ganz anderes.
Regelunterschiede zwischen Amateur- und Profiboxen
Du sagst früher mit Kopfschuss, aber in Amateurern gibt es kein Kopfschuss mehr oder immer noch? Okay, es ist abgeschafft worden. Abgeschafft, ja. Warum?
Weil die gesagt haben, man muss den Sport attraktiver machen und man muss die Leute erkennen. Okay. So, und jetzt sind auch die Qualis, wenn wir jetzt schon beim Amateurboxen oder Olympisches Boxen sind, im März sind die Qualis für Tokio. in die Europa-Qualis, also die kontinentalen Qualis in März, in London für Tokio. Größte Unterschiede Amateurboxen, Profiboxen sind deutlich weniger Runden.
Genau, Runden. Punktesystem ist gleich. Öfter sind Punktentscheidungen weniger K.O.s. Ja gut, weil du halt nur drei Runden boxst.
Aber du machst dafür, ich meine du boxst drei Runden, aber du boxst dafür ein Turnier und machst dafür fünf, sechs, bis zu sechs Kämpfen. In einem Tag? Nicht in einem Tag, aber in mehreren Tagen. In zehn Tagen.
Und du musst jedes Mal dein Gewicht halten. Du musst am Morgen, an dem du boxt, musst du dein Gewicht bringen. Es gibt zehn Gewichtklassen. Das heißt, Weightcut, wenn du so häufig dein Gewicht bringen musst.
Du kannst kein Weightcut machen in der Richtung. Das funktioniert nicht. Du musst konstant bleiben oder versuchen zu bleiben. ja Weight Cut im Boxen ist auch gang und gäbe, aber von dem was ich beobachte bei weitermachen nicht so wie im MMA ne, nicht so krass, weil du eben beim MMA das Gewicht brauchst das Ringerische du musst halt die Leute drücken, halten da ist das Gewicht, spielt eine viel, viel größere Rolle beim Boxen musst du dich ja trotzdem auch bewegen, schnell sein und ja dass die eine auf dem anderen drauf liegt, passiert beim Boxen weniger also clinch k das dann auch f den zuschauer zu viel ist halt jetzt nicht das attraktivste ich glaube auch im MMA ist es nicht attraktiv wenn die sich halt ringen Die Leute wollen dann auch sehen dass sie sich da gegenseitig den Schädel einschlagen.
Je nachdem, was es für ein Ringen ist. Ich bin überhaupt kein Fan von Ringen und quasi, ich nenne es Wrestle & Pin. Quasi runternehmen, drauflegen und einfach quasi Zeit runterlaufen lassen. Aus meiner Sicht, das sollte eingeführt werden, dass es im Extremfall Strafpunkte gibt. aber zumindest sobald du dich nicht bewegst, aufstehen.
Während dann hast du andere, die quasi runternehmen und dann so Pitbull-Wrestling. Runternehmen, drauf und dann Ground and Pound sich bewegen. Das hat Sabah Bolagi gemacht. Bei der GMC zuletzt.
Runtergenommen? Ich habe seinen Kampf nicht gesehen. Er hat doch in Hamburg den Titel gewonnen. Und er hat den Gegner runtergeholt, runtergeholt, gedreht, wieder am Rücken, wieder, das war sehr dynamisch und das hat dann Spaß gemacht zuzugucken.
Also sehr gut, also für mich, ich schaue mir ja auch gerne MMA an, aber das war dann für mich auch geil, das sah echt gut aus. Spaß gemacht zuzugucken. Bodenkampf ist sowas, ich kann mich nur erinnern, als ich die ersten so Bodenkampf-MMA-Kämpfe geschaut habe und wenn du keine Ahnung hast und da wenig mit Schlägen passiert, ist relativ langweilig, aber je mehr du MMA schaust, das ist interessanter wird auch das Grappling. Also da gab es jetzt einige der Kämpfe in letzter Zeit, die mich am meisten begeistert haben.
Ich quasi auf der Kante von meinem Sofa saß und dann so waren alles so Grappling-Exchanges auf dem Boden, wo du relativ wenig schlagen hast, wo dann halt quasi die Suche nach der Submission oder die Suche nach Positionsverbesserung und das Ganze recht dynamisch wird. Oder auch solche, wo du dann halt einen großen technischen Unterschied hast, wo dann halt so aussieht, als der ist der, der quasi in einer schlechten Position ist, als hätte er in seinem Leben noch keinen Kampfsport gemacht und der oben spielt mit ihm für ein paar Minuten. Das sind halt Kampfkünste. Deswegen heißt es ja Mixed Martial Arts.
Mixed Kampfkünste. Hast du dir schon mal überlegt, MMA zu machen? Ja, aber ich weiß nicht. Ich hätte schon mal Lust mitzutrainieren, muss ich sagen.
Kampf weiß ich jetzt nicht, weil ich hätte Angst, mir die Kreuzbänder zu verletzen nach einem Kick, muss ich ehrlich sagen. Ja, aber so ich hätte schon Bock mal zu trainieren auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Vor allem diese Ringerischen-Aspekte.
So ein bisschen quasi Cross-Training. Ich denke mir auch, nach 20 Jahren Boxen, wie in jedem Sport, ein bisschen Abwechslung im Training, ist eine gute Sache. Bei dir ist es ja, was du machst. Was ich sehr gut finde, ist ein bisschen um die Welt reisen und gucken, okay, was gibt es da Neues.
Mit neuen Leuten boxen, neue Sachen ausprobieren. Krafttraining machst du viel, oder hast du jetzt viel gemacht in den letzten Jahren.
Ernährung und Weight-Cutting-Strategien
Ernährung hast du auch optimiert. Wie sieht deine Ernährung im Alltag aus? Was du vorher gesagt hast, ist, dass nach dem Kampf ist so ein bisschen, okay, jetzt geht alles. Also nach dem Kampf ist gar keine Linie.
Alles kreuz und quer. Ist auch vollkommen in Ordnung. So viel Müll wie möglich, gefühlt. Ja, es ist Fastfood, Pizza, alles, alles, alles.
Süßigkeiten. Es gibt kein Ende. Aber dann nur primär nach dem Kampf. Das heißt, wenn dann so eine kleine freie Phase vorbei ist, wird es etwas strikter.
Dann, wenn es wieder langsam mit dem Training anfängt, dann versucht man auch wieder in die Spur zu kommen und sich wieder zu optimieren, wieder genauer zu gucken, was esse ich, bewusster zu werden wieder, was esse ich, wie trainiere ich. Was sind so die Mahlzeiten tagsüber, von denen du weißt, die funktionieren, wenn ich das esse, dann bin ich leistungsfähig, dann bin ich fit, Was isst du gerne? Also ich esse gerne Pasta oder Kartoffeln. Fisch, Fleisch?
Fleisch esse ich, ich bin generell alles Esser, muss ich sagen. Also mein Manager, der mittlerweile jetzt für uns auch Ernährungsberater ist zum Teil, und für uns auch kocht. Der hat mit mir keine Probleme, dass ich ein bisschen penibel bin oder so, was Essen angeht. Ich esse alles.
Alles, was er mir auf den Tisch haut, wird verzerrt. Ist du nach Hunger oder direkt vor dem Kampf? Schaust du da mehr auf Portionsgröße, also die letzten Wochen? Ich versuche so zu essen, dass ich drei Mahlzeiten habe. zwei, im Optimalfall drei Mahlzeiten habe und wenn ich die esse dass ich auch komplett satt bin Dass ich dann nichts zwischendurch nochmal esse Das ist so mein Fr Mittag Essen Abendessen Genau Und dann in den letzten Wochen vor dem Kampf, reduzierst du das Essen da ein bisschen?
Ja, da muss ich ja ein bisschen... Gewicht? Muss ich ja ein bisschen aufs Gewicht achten, genau. Ich habe ja schon deine Methode auch angewandt, ja.
Ja, das... Wo wir komplett die Carbs weggelassen haben, bis zum Weigh-In und dann wieder aufgeladen haben nach dem Weigh-In. Wake-Cut für dich? Ich weiß nicht.
Ich weiß, das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube, ich muss noch die richtige Form finden. Ich weiß jetzt nicht, ob das vielleicht doch nicht ganz gut für mich war, komplett auf Carbs zu verzichten die ganze Woche. Wir haben das ja gemacht.
Das war das erste Mal damals. Das war das erste Mal, dass wir auch 100% runterkommen. Du hast halt wirklich jedes Risiko rausgenommen. Ja.
Damals war das erste Mal, das war 72,5. Genau, das war das allererste Mal. Und davor hast du bis 76,2. Ja, das war das allererste Mal.
Das Risiko natürlich, Gewicht zu verpassen. Genau, und dann haben wir auch mit destilliertem Wasser gearbeitet. Ja, das war vielleicht auch nochmal die letzten Singer rausgeholt, die man im Kampf gebraucht hat. Schießt die alles auf die raus.
Und danach ein bisschen Ektroide rein. Genau. Ziel ist ja im Endeffekt für dich so dran zu arbeiten und eine Lösung zu finden, die dauerhaft funktioniert. Das erste Mal von 76 auf 72 runter.
Wir sind halt auch 4 Kilo am Ende des Tages. Die in relativ kurzer Zeit runter müssen und dann natürlich auch wieder raufen müssen. Aber wir sind dabei, wir fahren gerade eine sehr gute Linie, essen sehr ausgewogen, frisch und es passt wirklich gerade alles sehr gut. das Gewicht geht runter, ich quäle mich nicht, ich habe Spaß beim Essen. Das heißt, der Weightcut ist für dich was, so ein notwendiges Übel, aber es ist nicht so schlimm.
Für mich ist der Weightcut nur die letzte Woche. Aber eigentlich muss man ja den ganzen Prozess mitnehmen. Das ist ja alles das Gewicht machen. Und bisher, für meinen nächsten Wettkampf, der wahrscheinlich immer pull ist, bisher verläuft das echt harmonisch, würde ich fast sagen.
Was ist das Schwerste, was du bist? Das Schwerste Ohne Training Das will ich jetzt nicht sagen Das hei wenn dein Training kommt Ich bin fett Wenn dein Training kommt wieder mehr wird dann geht nach und nach das Gewicht runter. Ja. Was ist der größte Unterschied bei dir im Training zwischen ich bereite mich aktuell auf einen Kampf vor oder quasi ich trainiere als Off-Season?
Das Mindset. Du hast einen ganz anderen Fokus. das ist einfach das. Wenn du weißt, für was du trainierst, gehst du ganz anders ins Training, du startest ganz anders deinen Tag, du weißt, worum es geht, du weißt, was du machen musst und wenn du in der Off-Season bist und so ein bisschen trainierst, dann gehst du halt freizeitmäßig rein. Ein bisschen mal was machen.
Schaust du viel Boxen? Ich bin ein großer Box-Fan. Ich schaue sehr viel Boxen. Ich könnte am liebsten 24 Stunden über Boxen sprechen.
Moderne Boxgrößen: Crawford, Lomachenko, Usyk
Was waren die letzten paar Kämpfe, wo du sagst, das hat mich begeistert? Lass mich überlegen. Was war der letzte gute Kampf? Was ist das Ding?
Ich habe so viele Kämpfe im Kopf, da muss ich mir jetzt einen auspicken. Was ist der erste, der in dein Kopf kommt? Boah, lass mich überlegen, ey. Wer hätte das verdient?
Ey, ich weiß nicht. Lass mich die Frage umformulieren. Wenn wir die drei besten Schwergewicht-Boxer aktuell haben, Anthony Joshua, Tyson Fury und Deontay Wilder, du hast gesagt, Wilder gegen Fury. Ja.
Wilder gewinnt das Ding vorzeitig. Was sagst du? Joshua gegen Wilder. Wilder vorzeitig.
Okay. Und Joshua gegen Fury? Würde ich sagen, stilistisch Fury. Sehen quasi ausboxen.
Ich würde sagen, hat Vorteile. Ich würde jetzt kein Ergebnis zuordnen, aber ich würde sagen, Fury hat stilistisch Vorteile. das heißt meine nächste frage ist war wie box man wilder dass man besiegt tyson fury hat ja fast geschafft im ersten kampf ja wenn es elf runden gegangen wäre hat hat nicht die schlag hatte ich Klitschko h Wilder mehr Probleme machen k Wobei ich aber auch sage, Wilder schlägt Klitschko. Okay. Aber einfach nur der Schlaghärte wegen.
Das ist das Schwergewicht am Ende. Das ist der One-Punch, Mann. Das ändert alles. Was interessant ist, im Boxen weiß ich nicht, inwieweit es da Statistiken gibt, aber die UFC hat vor zwei Jahren Statistik angefertigt zu allen Gewichtsklassen.
Und das Interessante ist, es ist wirklich die kleinste Gewichtsklasse, Strohgewicht bei Frauen, hoch auf die schwerste Gewichtsklasse, Schwergewicht bei Männern. Je höher das Gewicht, desto kürzer die Kämpfe und desto höher die Knockout-Wahrscheinlichkeit. Und in der Statistik, das auf der Tabelle siehst du, ist wirklich kein Ausreißer drin. Das heißt, je schwerer man wird, desto höher die Knockout-Wahrscheinlichkeit, desto weniger die durchstiegende Menge an Schlägen und desto kürzer der Kampf.
Deswegen haben auch viele aus den leichteren Gewichtsklassen dann die Probleme, die sie haben, weil sie eben viel mehr Schläge einstecken, wie du sagst. Und auch Training von dem, was ich beobachte, je niedriger die Gewichtsklasse wird, desto härter wird das Training, aber desto mehr Volumen. desto mehr Volumen ist im Training, desto lockerer wird das Training, desto weniger. Ich würde nicht sagen lockerer, aber ich weiß, was du meinst. Weniger hart oder weniger...
Das Gesamtvolumen wird weniger. Es ist nicht so viel Arbeit, weil sie auch wissen, sie müssen natürlich den Schaden nicht im Training nehmen oder dich unnötig verletzen, sondern mehr Fokus dann im Kampf abrufen. Was auch interessant ist, Hast du schon mal so Statistiken in Boxen gesehen? Das wird wahrscheinlich sehr ähnlich sein, oder?
Sicherlich gibt es in Boxen viele Statistiken, aber ich bin jetzt kein Wissenschaftler. Aber auch, wenn wir so den Kampfrekord anschauen, wie von Deontay Wilder, was sind es jetzt, 42 Kämpfe, 41 Kämpfe, so? Und davon ein Unentschieden, ein Punktsieg und alles andere? Ey, es brachiale Power.
Der Mann ist damit gesegnet, muss man so sagen. Der Vorschlaghammer. Vor ihm war wahrscheinlich der eine Generation davor, der für solche Knockouts bekannt war, Mike Tyson. Ich hatte vor einigen Jahren Mike Tysons Biografie gelesen.
Hast du gelesen? Nein. Also eine der Biografien, das ist ganz schwierig. Manchmal ist es ein bisschen selbstbeweihräuchend und langweilig.
Während diese Tyson Fury Biografie war sensationell. Das war eines der interessantesten. Hast du die gelesen? Ich habe sie gelesen.
Du bist vor kurzem rausgekommen. Ich habe wahrscheinlich die davor, das ist vier, fünf Jahre her. Ach so. Und Disputed Truth.
Ah, okay. Das war eines der unterhaltsamsten und interessantesten Bücher jemals. Punkt 1, es war nicht selbstbeweihräuchernd, weil er auch die eine oder andere Geschichte erzählt, die ihn ich finde es sehr interessant und unterhaltsam, aber er lässt sich da selber nicht so gut im guten Licht stehen und natürlich erklärt auch so ein bisschen diese Mentalität er war auch jemand, er kann von morgens bis abends Boxen schauen Videokassetten War das nach seinem Klitschko-Kampf? Mike Tyson Ach Mike Tyson Mike Tyson Ach, sorry.
Du hast Tyson Fury gesagt und dann habe ich jetzt... Ich meinte Mike Tyson. Mike Tyson, okay. Antisputed Truth, Knockouts.
Weil Tyson Fury hat jetzt auch, glaube ich, eins rausgebracht. Habe ich nicht gesehen. Glaube ich, ja. Bin mir nicht sicher.
Ich glaube schon. Mike Tyson habe ich gemeint. Mike Tyson jetzt. Mike Tysons Biografie.
Und das war auch so einer der Punkte, die mich am meisten begeistert haben, ist, was für ein großer Box-Fan er ist und wie viel Boxen er konsumiert und wie viel Inspiration da quasi aus den Boxen rausgezogen hat. und natürlich dann auch so eine Karriere mit vielen Hoch und Tiefs und so ein bisschen auch dieses Mental Game erklärt. Sein Ziel war immer, er wusste, er muss quasi den Gegner schon vor dem Kampf brechen. Teilweise war ihm auch klar, er hat nicht trainiert. Das heißt, er muss das Ding in einer Runde beenden.
Weil wenn es länger geht... Kann er nicht mehr. Ja, das war auch seine erste Niederlage. Damals in Tokio war es.
Buster Douglas. Buster Douglas war auch so, er wusste, das Ding muss er schnell beenden, weil Training davor war nicht viel. Und Mike Tysons Biografie, Undisputed Truth, war einer der besten Sportbücher, die ich jemals gelesen habe. Und er war ja quasi vor der Generation Deontay Wilder, so ein bisschen das Aushängeschild des Schwergewicht Boxens.
Ja, naja, vor Klitschko würde ich sagen. Nein, vor Lennox Lewis. Tyson Lennox Lewis war ja auch quasi das Ende, großlaufende Ende von Tysons Karriere Schaust du viele alte Boxk an Kommt vor ja Aber eher die unteren Gewichtsklassen Was ein bisschen anschaulicher ist für mich. Also ich gucke mir sehr gerne Pernil Whitaker.
Weiß ich, ob der sich was sagt. Der ist leider auch vor kurzem verstorben. Wie alt war? Welche Zeit hat er geboxt?
Mitte Ende 40. Jahre alt. Das heißt, 90er hat er geboxt. 90er hat gegen Delahoyer auch geboxt. Okay.
Musst du dir mal anschauen, Penel Whitaker Highlights. Penel Whitaker. Brutales Boxen. Technisch?
Technisch auf allerhöchstem Niveau. Mit Reaktion, mit Reflexen, ja. Rechtsauslage geboxt. Er hat auch Goldmedaille bei Olympia, Penel Whitaker, soweit ich weiß.
Ich will jetzt nichts falsch sagen, aber ich glaube, es war so. Genau, aktuell gucke ich mir sehr gerne Terence Crawford an. Ja, den habe ich auch schon gesehen. Gucke ich mir sehr, sehr gerne an.
Boxbreite, Auslagen. Beide Auslagen heißt er wechselt konstant zwischen? Er wechselt in der... Orthodox und Softball.
Softball, genau. Gucke ich mir sehr gerne an. Lomachenko ist natürlich Spitzenklasse, andere Liga, so andere Welt gefühlt. Usyk auch.
Lomachenko ist ja für seine Fußarbeit bekannt. Genau. Da ist ja diese Geschichte, dass da ein Vater ins Tanzen gesteckt hat. Ich glaube, russischer Volkstanz war es.
Der wurde gezüchtet. Wenn du sowas hörst, den haben die da reingesteckt. Dann hat er das gemacht als nächstes, um alles aufs Boxen aufzubauen. Du kannst ja von Züchtung sprechen.
Was ist Lomatschenkos Kampfrekord? War es nicht so, dass sein fünfter oder sechster Profikampf direkt Weltmeistertitel war? Zweiter. Und dann hat er verloren.
Und hat er verloren nach Punkten, weil halt nicht sein kann, soweit ich das gehört habe? Nee, er hat verloren. Tatsächlich verloren? War nicht knapp, sondern war...
Er hat verloren, knapp, aber er hat verloren. Er hat schon verloren. MD war es, glaube ich, sogar am Ende. Aber sein Gegner kam mit Übergewicht und quasi war der Titel dann nur für Lomachenko zu boxen.
MD, Majority Decision, das heißt quasi geteilte... Einer hat Unentschieden, glaube ich, gehabt und zwei für Salido. Das heißt sehr knapp. Ja und Orlando Celido war ein alter Hase der war sehr stark und sehr unangenehm und hat nat alles versucht und alles richtig gemacht um den Kampf zu gewinnen Er ist halt mit mehr Gewicht reingegangen Ja, aber seitdem Lomachenko ist alles vorzeitig, glaube ich, auch kaum.
Vieles vorzeitig. Und bei Lomachenko ist ja so, die Gegner, meistens die Gegner, die Ecke bricht den Kampf ab. Er haut sich nicht kaum, sondern die Ecke bricht den Kampf ab. Weil es zu einseitig ist?
Ja, weil er die Leute einfach auseinander nimmt. Demütigt. Technisch so viel besser und schneller. So viel besser, so viel variabler.
Der bewegt sich halt echt so in Winkeln, da kommst du halt gar nicht mehr mit dann irgendwie. Ja, der steht vor dir, auf einmal steht der hinter dir.
Die Schwierigkeit, Kampfsport zu erlernen
Was auch interessant ist, was ich immer, ich versuche ja jeden Sport, mit dem ich länger arbeite, versuche ich mal selber zu machen. Und die eine Sache, die immer sofort auffällt, das erste ist, den jemanden Sport gut kann, sieht es immer einfach aus. Während es zu machen, ist alles andere als einfach. Und der zweite Punkt, der mir immer wieder auffällt, ist, von außen was anzuschauen, ist immer so viel langsamer, als wenn du es tatsächlich machst.
Tatsächlich zu machen, ist so viel schneller. Das heißt, gerade beim Boxer, ich habe mal so ein bisschen ganz easy mit Peter Sobotta, der auch MMA macht, und allein nur dazu treffen, das war quasi Schultertreffen, gab einen Punkt, das schwierig, ja? Schwierig bis fast unmöglich. Echt, ja?
Allein die Bewegung. Du kommst auch gleich in einen ganz anderen Modus, wenn du weißt, was du machen musst. Ich muss jetzt meine Arme hochhalten und schlagen. Aber ich weiß nicht, wie der Arm nach vorne kommt und ich muss ja richtig ausführen.
Neue Bewegungen. Neue Bewegungen erfordern Training. Wenn ich auch jetzt versuche, Kniebeuge richtig zu machen. Da muss ich auch erst mal trainieren.
Sonst mache ich sie auch wie so ein... Keine Ahnung was. Kniebeuge ist der Vorteil, du packst die Langhandel auf den Rücken und die bleibt da. Beim Boxen, wenn du den treffen willst und der schnell genug ist und ausweicht.
Dann kriegst du halt einen. Geschwindigkeit und Speed. Sie haben vor... Das war glaube ich 1992, im Olympischen Jahr, wurde eine studie angefertigt die getestet hat was welcher sportler hat die beste handaugen koordination und das waren die box beste handaugen koordination boxen und haben sie auch im gleichen jahr noch geschaut beste handaugen fu koordination waren formel 1 fahrer ich glaube fechter sind auch sehr stark bei sowas fechter sind auch extrem stark was das angeht alle kampf sportarten muss die handaugen koordination sehr sehr gut sein beim boxen ist es halt noch fokussierter ja das ist ja mehr oder weniger wie wie du sagst vorher, MMA, das halt noch Kickst, das Knie, das Ellbogen, das Ringen.
Während beim Boxen ist es mehr oder weniger zwei Fäuste. Ja. Ich würde aber sagen, dass wirklich Boxen ist so die, im MMA, so diese, das macht wirklich ein sehr gut, also Boxen und Ringen. Die zwei Sachen.
Das sind so die Main, die Main-Sachen, die man draufhaben muss, glaube ich. Und je besser du in den beiden Sachen bist, desto stärker bist du auch am Ende. Conor ist ja boxerisch extrem stark für den Käfig. Er kommt ja auch daraus, bevor er MMA gemacht hat oder Boxen gemacht hat.
Genau, das sieht man einfach auch. Das sieht man einfach auch, dass er boxerisch sehr stark ist im Vergleich zu den anderen MMA-Fightern. Deswegen ist er so erfolgreich wahrscheinlich auch. Aber er hat einen Vorteil.
Und Striking lebt ja auch im MMA relativ viel von Boxen, wenig Gel von Knien und Kicks. Gibt es auch, aber im Verhältnis in den meisten Fällen doch weniger. Und dann halt Ringen. Was bei Ringen so der Vorteil ist, was ich immer schade finde, ist, dass Ringen halt die Richtung des Kampfs bestimmt.
Wenn du deutlich besserer Boxer bist und dein Gegenüber nicht boxen kann, aber der gut ringen kann, dann nimmt er dich runter. Früher oder später, ja. Wenn alles nach Plan läuft. Und dann wird es halt für den Zuschauer oftmals ein bisschen langweiliger.
Dann bringt er dich halt da drei, vier, fünf Runden nur durch den Käfig. Diese Crossover-Kämpfe wie Conor gegen Mayweather, MMA gegen Boxen, gab es ja einmal. Die Gespräche sind da. Gefühlt alle zwei Wochen ist irgendein Boxer, der MMA-Kämpfer kämpfen will oder andersrum.
Mastival hat doch auch jetzt jemanden herausgefordert. Wemwein hat er herausfordert. Canelo, der hat Canelo herausgefordert, Mastival. Da denke ich mir auch, Ja.
Das ist halt so die Hoffnung auf einen großen Scheck, dass das funktioniert, das ist unwahrscheinlich.
Hybrid-Regeln und zukünftige Crossovers
Die interessante wäre da oben, dass man da so eine hybrid regelwerk findet das ist nicht ganz boxen ist nicht ganz mma aber was willst du dann machen also was willst du weg machen jede form des hybrid regelwerks mit kicks mit kick boxen so ich bin auch mma fan und so aber das halt ein ganz eigener sport ist eine ganz eigene schiene boxen ist ein ganz eigener sport eigene schiene und am ende des tages sind wir aber kampf sport und profitieren nur voneinander. Jeder Kampfsport hat andere Facetten. Ich glaube auch, wenn ich mal ein MMA-Training mitmache und neue Bewegungsabläufe dazu bekomme, kann ich das auch vielleicht im Boxen anwenden.
Weiß man nicht. Sollte jemand mit meinem Manager quatschen, dass wir das mal vielleicht machen. Kommt. Hast du dir schon mal überlegt, zu einem MMA-Boxen-Crossover-Kampf zu machen?
Ich selber? Nee. Nee, mach ich nicht. Wenn das Angebot kommt?
Zeig mir die Zahlen. Wenn das entsprechende Angebot kommt, ist es ja auch mehr so ein bisschen ein Exhibition-Kampf. Ja, aber ich, also jetzt im Boxen oder im Käfig? Im Boxen.
Also die Gossauberkämpfer waren ja jetzt eigentlich immer alle über alles, was alle gehört haben. Ich dachte, du bist jetzt im Käfig. Was soll ich im Käfig machen? Ich meine, ich habe sieben Jahren mit Boxen angefangen und habe mein Leben lang nur geboxt und nichts anderes gemacht.
Also da bin ich ausgeliefert, ganz klar natürlich. Gegen wen? Aber ja, theoretisch natürlich ist das... Wenn die Nachfrage hoch genug ist, wenn die Fans es sehen wollen.
Es hat ja keinen sportlichen Wert. So ein Kampf hat ja keinen sportlichen Wert. Es ist ja nur Entertainment. Also diesen Crossover-Kampf zwischen Mayweather und diesem Tenshin, diesen japanischen Kickboxer gesehen, Ich habe gesehen, drei Runden gegen der.
Ja, der war ja 40 Kilo gefühlt im Vergleich zu... Bisschen kleiner als... Mayweather ist schon nicht groß. Ja, nee.
Er war auch so ein... Ich kannte diesen Tangent davor, hatte schon ein paar Kämpfe von ihm gesehen. Ach so, aber der war kein MMA-Fighter. Nee, er war Kickboxer.
Und auch die Kämpfe davor waren beeindruckend. Und dann gegen Mayweather die drei Runden waren auch vorzeitig zu Ende. War auch wieder so dieses Mayweather ist Gesch Da hat er da wieder seinen Scheck abgeholt Er macht es richtig Mann Das heißt, MMA-Training mal machen. So einen Crossover-Kampf quasi gegen MMA-Kämpfer zu boxen.
Schick mich doch mal zu Peter. Klar. Wenn Peter Bock hat. Wie lange bist du in Heidelberg?
Ich bin jetzt noch nächste Woche da. Und dann sind wir in Berlin. Die ganze nächste Woche bist du da? Ne, ich bin bis Mittwoch da, muss ich sagen.
Bis Mittwoch, dann fahre ich nach Hause übers Wochenende und dann bin ich die Woche drauf für einige Wochen in Berlin. Connecte ich dich? Kannst du ja nächste Woche mal runterfahren. Peter ist voll im Training.
Auch diese Woche da. Wenn es Zeit ist, auf jeden Fall. Ich bin ja auch in Vorbereitung. Wenn es passt, gerne.
Balingen, ne? Wie weit ist das? Eine Stunde von hier. Noch eine Stunde weiter von hier.
Ja, wenn du von Heidelberg kommst. bleibst du auf der Autobahn. Das heißt, es geht schneller. Du fährst quasi auf der Autobahn um Stuttgart Richtung Bodensee und dann fährst du ab und dann ist es 15 Minuten Landstraße. Also von Heidelberg ist es nicht die doppelte Strecke quasi, sondern ein bisschen kürzer, ein Stück weiter über die Autobahn.
Die haben auch Boxer. Mittlerweile sind sie ein offizieller Boxverein. Haben einen Boxtrainer in Polen. Der hat auch bei Olympia eine Medaille geholt.
Ich kenne den Mann. Raubo. Ich kenne den mit Schnurrbart. Ich kenne den von Turnieren von früher.
Das ist so eine Persönlichkeit. Ein kleiner mit Schnurrbart und der immer am Raufen ist. Der fällt auf. Zigarette, Cola und ein sehr lustiger Kerl.
Und auch was Boxen angeht. Man ist sein ganzes Leben geboxt. Ja, der Mann ist schon ewig dabei. Pedaille geholt bei Olympia. dann viel Boxen trainiert in Polen.
Jetzt ist er in dem Alter Respekt. Er hat gesagt, okay, ich komme hier nach Deutschland und ich bringe den Deutschen das Boxen bei. Und ist da jetzt in den Balingen. Macht auch einen richtig guten Job.
Schön. Er ist Peter zufrieden. Ja, super. So ein Charakter ist natürlich für sowas wie so ein Kampfsport-Gym.
Er ist halt eine Autorität. Genau, das ist eine große Sache. Und er ist auch saulustiger Kerl. Gleichzeitig aber im Training hart aber fair recht strengen technisch versierten trainingsstil was auch zum angucken zum anzug und ganz interessantes gerade wenn er ein bisschen kleiner und leichter ist wenn er mit ganz gro Jungs dann Training macht und sich bewegen kann.
Also er ist älter, aber er bewegt sich wie ein junger Mann. Teilweise bewegt er sich, da denkst du, okay, was war das jetzt? schnell schnell ne connect ich dich das wird mit Sicherheit eine gute Arbeit zeitlich passt, gerne auf jeden Fall
Berliner Boxszene und Gym-Kultur
das heißt zurück nach Berlin, Training? Training, genau trainieren dann da im Gym von Sophie Alisch das ist auch eine Boxerin aus unserem Team aus meinem Management Team von OneSport sehr sehr starkes Mädchen, ist 18 Jahre jetzt erst alt hat mit 17 den ersten Profikampf gemacht. Also wirklich sehr, sehr, sehr, sehr starkes Mädchen. Hat jetzt hier eigenes Gym eröffnet.
Okay, das ist eine Ansage. Vorletzte Woche. Wo in Berlin? In Spandau.
Heißt wie? Alex Boxing Gym, glaube ich. Alex Boxing Gym. So ist der offizielle Name.
Das heißt, alle, die in Spandau boxen gehen wollen? Nicht nur Spandau, ganz Berlin. Umgebung da. Also es ist wirklich Top-Gym.
Top-Hergerichtet. der feinstes Equipment. Wirklich, ich freue mich darauf jetzt da zu trainieren, muss ich sagen. Also es sieht wirklich sehr, sehr gut aus. Was macht so ein Boxgym aus?
So Boxgyms sind ja so ein bisschen dafür bekannt, dass alles ein bisschen rauer ist. Ich denke auch in England gerade so. So ein Boxgym, was macht ein Boxgym aus? Der Trainer und die Boxer, die drin trainieren.
Wie viel ist diese Atmosphäre? so dieses Raue? Wenn man das mag, dann sind ja, also weißt du, wenn man das mag, dann ist das cool, wenn man es vielleicht ein bisschen neuer mag oder sauberer, dann sieht jeder seinen eigenen Geschmack. Was ziehst du vor? Ich ziehe das Neuere vor.
Wie war es in Miami? Miami war nichts Großes, muss ich sagen. also direkt in Miami direkt in Miami in Tropical Park hieß das okay Tropical Park das ist hört sich nach Sonnenstrand an ja ja war auch hast du da war halt auch sehr warm zu manchen tageszeiten wurde halt trainieren trainieren musstest war normales schon mal nicht viel drin war eine 400 meter bahn war daneben noch er war ein bodenring waren glaube ich acht bis zehn geräte keiner kein großer handel bereich also weit nicht so krass ausgestattet, muss ich sagen. Aber alles, was du brauchst. Alles, was du brauchst, ja.
Das ist auch wie ein bisschen mit dem Krafttraining, im Endeffekt, wenn du einen Rack hast, Langhandelschreiben. Wir haben da nicht viel Krafttraining gemacht, wir haben da eigentlich kaum Krafttraining gemacht in Miami, muss ich sagen. Warum? War da weniger Fokus grundsätzlich?
Weiß nicht, der Trainer hat da nicht so den Fokus drauf gelegt. Wirklich kaum, kaum Krafttraining gemacht. Sehr wenig.
Genetik und Kraft im Kampfsport
Was ein interessanter Punkt ist mit USA, wie waren die amerikanischen Boxer da körperlich? trotz des weniger Krafttrainings? Wir hatten in meiner Trainingsgruppe keinen US-Amerikaner. Wir hatten ein, zwei Kubaner, wir hatten ein, zwei Russen. Das war's.
Wir hatten jetzt, es waren wirklich mehr Ausländer als Einheimische. Und körperlich waren die stark? Die sind ja von Natur aus stark. das ist ja der Punkt. Die sind ja immer andere Physis, andere Genetik.
Das heißt, Krafttraining ist da nicht mehr so notwendig. Ja, aber bei Leuten wie uns jetzt, Europäern, wo der Fokus vielleicht ein bisschen mehr drauf gelegt werden muss und das dann eben nicht passiert, dann merkst du das dann auch. Da gibt es in den USA einige Beispiele auch von Leichtathleten, die so gar kein Krafttraining machen, was dann oftmals international auch hergezogen wird von wegen, hey, die sind gut, aber die machen kein Krafttraining. Punkt ist da immer, dass halt Jungs, die machen kein Krafttraining, haben aber entsprechende Kraft.
Beispiele im Sprint, da gibt es Beispiele in Kugelschossen, da gibt es in Kugelschossen ein sehr gutes Beispiel, Dylan Armstrong, Olympiamedaillengewinner, das ist ja dafür bekannt, dass er kein Krafttraining macht. Ist aber auch so, der macht fast kein Krafttraining. Der macht vier Monate gar nichts, geht ins Gym und macht Kniebeugen mit 300 Kilo. Das heißt, wenn du so eine Kraft hast, da brauchst du kein großes Krafttraining machen. oder es gibt eine Sprintgrube in Florida, die machen auch kein großes Krafttraining, aber die haben halt die machen dann teilweise so Schlitten ziehen oder Schlittensprints, Zug Widerstandsläufe mit 80 Kilo das heißt, die haben eine Bisse Grundkraft, die müssen sie aber nicht mehr weiterentwickeln, weil die Basis halt da ist.
Ja, die Basis ist halt da, genau. Und je nachdem aus welcher Schule du kommst, je nachdem welche Schule du durchlaufen hast, ist dann das Krafttraining weniger wichtig. Immer im Rahmen, ich vergleiche es gerne mit so einem Wiederspiel, wo du so verschiedene Balken hast, wo du dann quasi ein Balken mental, ein Balken technisch, ein Balken körperlich. Wenn du jetzt jemanden hast, der körperlich den Balken noch nicht ausgefüllt hat, musst du halt mehr Krafttraining machen, mehr die körperliche Seite.
Wenn der Balken beim technischen aufgefüllt ist, dann musst du halt nicht mehr so viel Fokus drauflegen, wie jetzt andersrum, wenn du einen hast, der körperlich sehr stark ist, aber halt technisch nichts kann. Boxen ist ja auch so ein Sport. Es gibt viele, gegen die du boxen könntest, die deutlich einen stärkeren Oberkörper haben als du, aber halt nicht boxen können. Und dementsprechend wird Die Kraft alleine.
Nee, aber du brauchst halt trotzdem Kraft. Technik plus Kraft. Nur Kraft ist leichter anzueign als Technik. Und das ist der Punkt.
Vor allem, je technischer der Sport wird. Es gibt diese Grundregel im Kraftbereich. Du kannst ca. 80% der notwendigen Kraft innerhalb von zwei Jahren antrainieren. Während je technischer der Sport, zwei Jahre Boxtraining, dass du da 80% vom Leistungsniveau bist.
Keine Chance. Wird nicht passieren. Wenn du dann so ein körperlicher Freak bist, wie Deontay Wilder, der macht dann halt das primär über den körperlichen Aspekt, aber er ist halt eine ganz große Ausnahme. Genau, das ist halt eine Ausnahme.
Ein anderes Beispiel, das ich gerne da immer nenne, ist Fußball. Körperlich ist Fußball mit Sicherheit von allen populären Sportarten auf der Welt, damit Abstand unterentwickelst du. Gleichzeitig ist es so, dass es technisch der anspruchsvollsten ist. In zehn Jahren Fußball spielen, spielst du nicht in der Bundesliga.
Du brauchst plus minus 15 Jahre Entwicklung, dass du gut genug bist, um auf hohem Niveau Fußball spielen zu können. Während andere Sportarten... Aber die machen ja auch mittlerweile viel Athletik und sowas. Die machen mehr als je zuvor, aber ist immer noch die körperliche Grundlage.
Punkt Nummer eins. Ja, aber wenn du zu viel machst, Kraft vielleicht bei denen ist ja... Du könntest, also das zu viel gibt es. Die Wahrscheinlichkeit, dass es passiert, ist recht unwahrscheinlich.
Verletzungsstatistiken und Trainingskultur im Fußball
Verletzungsstatistiken, das ist so einer meiner Punkte wo man quasi nicht dr diskutieren kann Verletzungsstatistiken im Fu sind mit die schlechtesten aller Teamsportarten Gleichzeitig ist es aber so dass Fu faktisch kein harter Sport ist Wenn du Teamsportarten nimmst, guck dir mal. Das wird aber dem Fußball an dir zuhören nicht gefallen. Jeder, der realistisch genug ist, wird zustimmen. Schon mal ein Rugby-Spiel gesehen?
Ja. Schon mal ein American Football-Spiel gesehen? Schon mal ein Handball-Spiel gesehen? Ja.
So, Handball ist eins meiner Lieblingsbeispieler. Wenn du einen Fußball-Schiedsrichter nimmst und den Handball-Spiel pfeifen lässt. Nach fünf Minuten sind die einzigsten zwei, die noch keine rote Karte gesehen haben, zur Torwarte. Und alle anderen sind vom Platz.
Viele Handballspieler tragen Mundschutz. Das sind ja auch Tiere. Das sind ja auch Monster. 90 bis 110 Kilo hast du. Passt aber auch leichter.
Aber da ist es, viele Handballspieler tragen Mundschutz zum Handball, weil ihre Zähne was wert sind. Im Fußball hast du das nicht in dem Maße. Gleichzeitig hast du Verletzungsstatistiken. Im Schnitt sind es 1,3 Spieler pro Bundesligamannschaft, die kein einziges Spiel die Saison machen.
Im Schnitt fehlt ein Bundesligaspieler an sieben Spielen pro Saison. Bundesligaspielen. Seht schon zwei Monate. Wenn du das hochrechnest auf ein Arbeitsjahr und mit 52 Arbeitswochen, dann sind es zehn Wochen, die dein Angestellter krank ist.
Wenn du ein Unternehmen hättest, wo dein durchschnittlicher Angestellter zehn Wochen im Jahr krank ist, Da würdest du sagen, okay, so nicht. Das heißt, der Fußballspieler ist, allein wenn wir uns nur die Verletzungsstatistiken anschauen, faktisch körperlich nicht vorbereitet genug auf das, was er leisten muss. Einer der Hauptgründe dafür ist Trainingskultur und dieser große Fokus auf Technik, der absolut nachvollziehbar ist. Denn du musst so viel Fußball spielen, dass du so gut wirst.
Da Beispiel, es war Manchester United, die vor einigen Jahren in England durchbekommen haben, dass sie die Spielformen in der Jugend ändern. Und die spielen mittlerweile auf einem Platz, dessen drei Plätze unterteilt, vier gegen vier. Was sie hochgerechnet haben, ist, dass wenn du keine Auswechselspieler mehr hast und auf niedrigem Niveau du vier gegen vier spielst, hast du eine vielfach höhere Anzahl an Ballkontakten. Und damit ist deine Fußballausbildung deutlich schneller.
Weil einer der Statistiken, die da rauskamen, war, dass wenn du in Brasilien als Fußballer ausgebildet wirst, ist ja komplett anders als in Europa. Es gibt ja diese Fu mit F E das gibt es ja da unten gar nicht Sondern es gibt dann quasi so ab 16 wird es professioneller und davor ist prim Stra Stra Und was die hochgerechnet hatten war dass der durchschnittliche Stra in Brasilien mit 12 so viel Fu gespielt hat wie einer, der in England die Akademien durchläuft, mit 18. Das heißt, er hat einfach, im Boxen ist ja ähnlich, du hast der eine, der 10 Mal die Woche boxt und der andere, der 2 Mal die Woche boxt, auf Zeit, wer wird besser?
Der, der mehr boxt. Du brauchst ja ein gewisses Maß. Techniktraining lebt ja von Mr. Miyagi, auftragen, polieren, auftragen, polieren.
Kleine Kreise, große Kreise. Davon lebt ja Techniktraining zum großen Maß. Und was die da eben gemacht haben, ist dann ein bisschen Spielformen anpassen und es auch beim Verband durchbekommen, dass man das offiziell machen darf als Spiel, um einfach mehr dem Ganzen ausgesetzt zu sein und so dann diese Stunden, die du brauchst, um den Sport zu entwickeln. zusammen zu bekommen, um so bessere Fußballer zu haben.
Technische Komplexität verschiedener Sportarten
Andere Sportarten, mein Lieblingsbeispiel, da ist einmal Bobfahren. Bobfahren, ich habe vor Jahren mit einem gearbeitet in welchen, der hat ja davor in einem Jahr Bobfahren, ist er Weltmeister geworden und in zwei Jahren Bobfahren hat er Zero-Medaille bei Olympia gewonnen. Das hast du vor kurzem irgendwo hast du aber schon gesprochen, oder? Kann sein, dass ich es erwähnt habe.
Das ist mein Lieblingsbeispiel. Bobfahren ist technisch, im Endeffekt, wenn du nicht der Pilot bist, Du musst halt schieben und reinspringen. Schieben, reinspringen, fertig. Das sind ein paar Sekunden Arbeit.
Bei dem Schieben und reinspringen, natürlich, der Bobfahrer wird sagen, so einfach ist es nicht. Auch da brauchst du Technik. Und das ist technisch, auch die Deutschen sind technisch sehr versiert. Nichtsdestotrotz ist es ein und derselbe Ablauf, jedes Mal und es sind ein paar Sekunden.
Während bei sowas wie Boxen, wenn du einfach nur sagst, das Einzige, was ich brauche, ist ein Jab, alles andere trainiere ich nicht, das wird nicht funktionieren. Allein nur die verschiedenen Schläge plus die Fußarbeit plus noch die Reaktion auf den Gegner. Das, was du alles trainieren musst, ist ja ein riesen Spektrum. Während beim Bobfahren ist einfach, der Bob steht da, du stehst immer an der gleichen Seite, immer in der gleichen Position.
Also du machst immer das Gleiche, es sind ein paar Sekunden. Es ist technisch anspruchsvoll. Und es ist immer dieselbe Situation. Eins zu eins.
Da gibt es ja Strecken, dann fährst du halt mal erst links anstatt rechts. Der Pilot ist der einzigste, der das fahren muss. Die, die anschieben, reinspringen, Kopf runter und dann ist es im Endeffekt so Also wenn du es ganz einfach machst, hoffen, dass wir ins Ziel kommen und im Endeffekt nichts mehr machen. Du musst dann unten sein und wenn du da die k Grundlage hast die brauchst du nat f Sportfahren Es ist deutlich einfacher in so einem Sport auf hohes Niveau zu kommen weil der technische Anspruch kleiner ist als wenn du sowas wie Fu hast oder auch Boxen oder auch MMA was nat technisch das was du k musst und dementsprechend die Trinkzeit in investieren musst.
Und auch der Aspekt, verschiedene Trinkphilosophien kennenzulernen. Denn im Endeffekt geht es ja darum, so ein bisschen Bruce Lee, guck, was funktioniert, nimm das raus, was für dich funktioniert und dann twistest du es ein bisschen in dein eigenes. Du hast verschiedene Boxer, du hast Körpergröße, Armlänge, Beinlänge, so wie Tyson Fury. Seine Beinlänge ist Wahnsinn.
Dafür, dass er so groß ist, er ist nicht nur groß, sondern auch wahnsinnig lange Beine, aber noch relativ dünn sind. Das ist so ein bisschen Storch, was ihm mit Sicherheit deutlich einfacher macht, mit dieser Fußarbeit und dieser Beweglichkeit zu arbeiten, als wenn er jetzt kleiner wäre mit einem langen Torso und kurzem, dicken Bein. Das stimmt, ja. Und so auch ein bisschen die Biomechanik und der Boxer-Typ.
Dann feintunen, okay, welcher Boxstil, welche Technik liegt mir. Dann so eine Mischung aus zwei Sachen zusammen abbauen oder so ein bisschen zu gucken, okay, das liegt mir, das mache ich mehr, das würde ich gern machen, aber dafür habe ich einfach nicht die Grundvoraussetzung oder einfach Speed, Armlänge. Dann so ein bisschen zusammenbauen, Was liegt mir? Was ist meine Grundlage?
Und wie boxe ich am Ende? Da gibt es ja auch in jedem Sportarten genug Beispiele.
Jon Jones und MMA-Analyse
Eines meiner Lieblingsbeispiele ist John Jones, der halbschwergewicht ist in der UFC, aber es gibt nur einen einzigen Kämpfer in der UFC, der einen längeren Reach hat. Das ist Stefan Struwe, der, was ist wie groß ist Stefan Struwe? 2,15 Meter. Also ein Riese. Was hat der denn an Reichweite, der John Jones?
Ich weiß es nicht auswendig, ich weiß nur, dass auch, wenn du ihn mal kämpfen siehst, er arbeitet extrem viel mit langen Armen und hält die Leute weg, weil er einfach die zweitlängsten Arme in der UFC hat und die längsten hat Stefan Struwe, der ein Riese ist quasi. Und alle anderen, auch alle anderen Schwergewichte haben kürzere Arme, wenn er quasi hinsteht und deine Arme ausstreckt, dass du da in seinen Kopf kommst, wird schwierig. Ja, krass. So ein bisschen, das nutzt er aktiv, wenn er gerade dann viele...
Du musst halt auch das nutzen, was dir gegeben wurde. du hast auch verdammt lange arme ich habe ich glaube ich habe über 1 90 reichweite glaube ich ja was für das boxen hilft mit t-rex armen zu boxen ja wobei ich lieber nahkampf gehen muss ich sagen ja ja ich gehe lieber nach mehr spaß ich kriege immer dann von der ecke gesagt bleibt doch lang aber nahkampf also clinch ne nahkampf also in falls vor vor im Clinch? Toe to toe. Okay, warum? Mach mir Spaß, ich weiß nicht.
Weil es näher am Mann ist? Ja, weil gefightet wird. Mach mir Spaß. Ich mag es zu fighten, aber taktisch nicht immer.
Klug ist von mir, aber ich mag es halt. Man muss den Zuschauern geben, was die Zuschauer sehen wollen. Von deinen Kämpfen sind einige online und sie sind auch durch die Bank weg, unterhaltsam anzuschauen. Das freut mich, dass du das sagst.
Ich hoffe, du sagst, Das ist nicht nur so. Das ist auch so ein bisschen so Precision Boxing. Pick your shots. Aber ist ja schon recht sauber und ist auch eine ganze Reihe von Finishes.
Relativ schnell. Was immer für den Zuschauer, klar. Manchmal sind so ganz lange Kämpfe interessant. Es gibt natürlich auch Kämpfe, die eben manchmal nicht so toll sind.
Das gibt es auch leider, aber man versucht schon so attraktiv wie möglich zu boxen, auch für die Zuschauer. Natürlich, weil am Ende ohne die Zuschauer wäre es halt auch doof. Das ist ein bisschen schade in Deutschland, dass das Boxen jetzt nicht mehr ganz so dominant ist im Fernsehen. Hat ja viel, Z1, RTL, ARD, ZDF.
Sport 1 ist jetzt noch drin, jetzt ZDF wieder zurück. Okay, das habe ich gar nicht mitbekommen. Ja, ZDF hat jetzt die erste Veranstaltung wieder übertragen im November. Okay, wer war das?
Das war, die haben mit Universum veranstaltet, das Universum ist quasi reanimiert worden und den Hauptkampf hat Artem Houtunian gemacht, also als Heimkämpfer gegen einen Russen. Das war Samstagabend, 20.15 Uhr? 0.30 Uhr. Aber ZDF ist zurück. Das war wieder der erste Schritt und das ist schon mal gut.
Und das Ganze lebt ja auch so ein bisschen in seiner Vergangenheit in Deutschland Henning Maske Schulz Klitschko Das Ganze lebt ja auch so ein bisschen dass wir einen haben der quasi ein bisschen das Boxen kutscht als Person Wir haben echt gute Leute hier die Leute reden immer schlecht aber wir haben gute Leute das Einzige was fehlt ist einfach die soziale Pr soziale Medienpr Genau. Wenn die Zeitungen nicht schreiben, dann weiß halt niemand auch, wenn das Fernsehen nicht zeigt, dann weiß halt auch das Fernsehen nicht. ist verrückt, Wilder ist eins meiner Lieblingsbeispiele. Die Amis kennen Wilder auch nicht, weil jetzt erst, jetzt fängst du erst an.
Ich verfolge Kampfsport, Boxen, nicht so sehr wie MMA, aber trotzdem, was da passiert, interessiert mich immer und ich hatte keine Ahnung, wer Wilder ist, bis Wilder gegen Fury. Und Fury kannte ich im Endeffekt, weil er Klitschko besiegt hat, dann hatte ich den so ein bisschen auf dem Schirm, kommt zurück, hatte dann mal ein Interview mit Fury gesehen, wo ich dachte, interessanter Kerl, ganz unterhaltsam, ein bisschen was zu erzählen, ist auch so einer dieser Kategorie, ich bin Boxer und Boxfan, was ich persönlich immer ganz cool finde, wenn jemand quasi nicht so, okay, jetzt mal Sport, den mache ich halt, sondern okay, das ist, ich habe die Begeisterung, die Leidenschaft für den Sport, das ist, ich bin nicht nur Boxen, sondern ich beschäftige mich auch in meiner Freizeit mit Boxen, study the game, und so bin ich da ein bisschen so auf Fury gegen Wilder.
War dann auch der erste Boxkampf in langer Zeit, den ich in kompletter Länge geschaut habe, auf internationalem Niveau. Und dann so war ich dann auch wieder Joshua Ruiz 1. Und schon warst du wieder drin. Ja, Joshua Ruiz 1 war ich da.
War das davor? Was war danach? Ich weiß gar nicht. Habe ich nur die Highlights angeschaut.
Boah, jetzt weiß ich nicht. Und dann aber Joshua Ruiz 2 habe ich komplett live angeschaut. Wilder gegen Ortiz habe ich nicht live angeschaut. Und dann wurdest du wieder enttäuscht auch, weil du dir was anderes erhofft hast. aber so ist das halt, das sind halt die Kämpfe manchmal gibt es halt auch solche Kämpfe die nur taktisch sind Waldo Ortiz habe ich mir dann gar nicht live angeschaut dann dachte ich, komm bei Waldo, da kann ich mir das sparen und gucke nur die Highlights an und dann habe ich danach aber nochmal den ganzen Kampf angeschaut war dann aber tatsächlich so, ist jetzt die sechs Runden nicht so viel passiert bis auf diesen realen Knockout, aber jetzt Fury gegen Waldo 2, 22.
Februar Hast du dir mal so diese Vorberichte angeschaut auf YouTube Pressekonferenzen habe ich ein bisschen so aus Highlights geschaut Die machen so wie so eine Vlogs Also Berichterstatter Es gab jetzt zwei Teile davon und ich muss sagen, Wilder schien mir wie soll ich sagen more confident. Ich weiß nicht. Er hat ihn auch zweimal am Boden. Er weiß, er kann ihn nochmal zu Boden hauen.
Ich glaube, das gibt ihm schon dieses Selbstbewusstsein. Und ich glaube, das wird es am Ende ausmachen. Ich denke, Das sind 12 mal 3 Minuten. 36 Minuten. Fury weiß, er muss plus minus 30 Minuten davon dominieren.
Wilder weiß, er muss gar nichts dominieren. Er muss quasi nur mal in 1 oder 2 Sekunden ein Ding durchgehen. Und das letzte Mal ist Fury aufgestanden. Die Wahrscheinlichkeit erholt, dass er beim nächsten Mal nicht aufsteht.
Ich bin gespannt. Ich bin wirklich gespannt auf den Kampf. sind auch beide, also auch Wawaider sind beide ganz unterhaltsame Jungs. Auf jeden Fall, ja. Zwei Charaktere.
Wo findet der Kampf statt? Las Vegas, oder? Vegas. Das heißt, Sonntagmorgen.
Okay. Sonntagmorgen, 6 Uhr bei uns. Ja, Frühstück. So wie die meisten UFC-Events.
Und da ist bei mir nicht mal so, ich muss da gar keinen Wecker stellen. Also wenn da irgendwie im Pay-Per-View ist, von dem ich weiß, das interessiert mich. Überträgt das The Zone eigentlich? The Zone überträgt es in Deutschland.
Ein UFC-Pay-Per-View. Randfighting hat es ein Weilchen gemacht. Mittlerweile macht es The Zone. Die Maincard und die Prelims kannst du direkt UFC Fight Pass.
Und da bin ich dann von alleine wach, ohne dass da ein Wecker klingeln muss oder so. Je nachdem, plus minus vier Uhr. Wenn der Hahn kräht. Ist auch normal.
Ich bringe Augen auf. Okay, wenn sie kurz gucken, wie viel Uhr ist es? Okay, es ist vier Uhr, die Maincard plus minus fängt jetzt an. Es ist Zeit, das einzuschauen.
Guckst du viele von den UFC-Events? Ich gucke schon, wenn ich aufs Laufband laufen gehe, die Zone-App an und dann schaue ich mir schon die Events an. Wen schaust du dir am liebsten an? Ich schaue mir sehr gerne John Jones an, weil ich finde er kämpft attraktiv hat einen sehr attraktiven stil und ich mag das er geht wie du sagst er streckt die arme und dann kommt der ellenbogen und trifft auch die leute immer wieder damit den schaue ich mir sehr gerne an John Jones Was ich an John Jones ganz angenehm finde er ist nicht so Er ist der Bad Boy.
Ist er das? Ja, also außerhalb des Oktagons, der schon den einen oder anderen Vorpah geleistet. Er ist jetzt nicht so der Saubermann, aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass er das sein will. und so, ist halt so, Punkt. Und das ist so, für mich als Fan macht es das Ganze dann noch so ein bisschen interessanter, weil du halt einen hast, einfach so, okay, ich will meinem Gegenüber wehtun.
Es ist eine sportliche Herausforderung. Ich kämpfe quasi. Während dann viele andere, was mich auch nicht stört, ist mehr dann so dieser sportliche Aspekt. Was ist denn dein so Lieblingsfavorit?
Es gibt einige, die ich mir gerne anschaue. Und wahrscheinlich der, den sich die wenigsten gerne anschauen, den ich mir sehr gerne anschaue, ist Damien Maier, der viel Jiu-Jitsu macht. Doch, mir ist nichts. Der hat, wenn du es dir anschaust, der hat einen Sieben-Fight-Win-Streak.
Und so einer, du hast halt Top-10 Leute, sie kämpfen gegen Damien Maier und es sieht halt teilweise so aus, der hat noch nie Kampfsport gemacht. Ah, okay. Weil er ein sehr, sehr guter Grappler ist, was auf technischem Niveau mich fasziniert. Da hat er drei in Folge verloren, alles gegen gute Ringer. und hat im Endeffekt drei verloren, weil die im Endeffekt defensiv gerungen haben.
Der hat einfach dafür gesorgt, dass es nicht auf den Boden geht. Im Stand ist nichts passiert. Er hat sogar einmal um Titel gekämpft, was der Titelkampf in der UFC war mit den wenigsten Schlägen. Da ist einfach nichts passiert, fünf Runden lang.
Und danach hat er wieder alle gewonnen, denn danach war Kanon gut genug Ringer, um zu verhindern, dass es auf den Boden geht. Guckst du dir aber auch so GMC und so an? Teilweise. oder bist du so UFC primär hast du die auf dem Schirm eigentlich ein paar Namen kenne ich ein paar schaue ich mir an, aber GMC schaue ich mir eigentlich nur an, wenn es irgendeine persönliche Verbindung gibt oder wenn da weißt du wenn ich jemanden kenne oder wenn ich vielleicht sogar mit jemandem gearbeitet habe sie machen viel es kommt mehr mehr aber auch da liegt es wahrscheinlich wieder wir brauchen so einen der die Wand durchbricht Genau.
Da gibt es ein paar international. Demin Mayer ist definitiv einer, den ich mir gerne anschaue. Conor McGregor. Großartig.
Ich war am Anfang kein großer Conor McGregor-Fan. Das ist das erste Mal. Mal, dass ich so Kontakt zu der Person Connor hatte. Was sagst du, was sagst du, der Schulter von ihm beim letzten Kampf?
Hat funktionieren. Also die Nase und der Rangknochen. Das haben wir den Amateur auch früher gemacht. Oder kommst du die Schulter rein?
Ich denke, in der Kombination hat es auch gut gepasst, weil Cerrone so ein bisschen unter ihm ist. Ein bisschen größer ist, das heißt, Connor ist ein bisschen unter ihm. Und kommt dann quasi nur so die Endstreckung der Hüfte, die schon relativ viel Power generiert. Also Beispiel im Gewichtheben.
Der ist da richtig reingesprungen, richtig, ne? Im Gewichtheben, du hast ja dieses Reißen, wo du die Stange vom Boden über Kopf in einer Bewegung und dann hast du das Umsetzen, wo du es auf die Schulter und dann das Stoßen von der Schulter über Kopf. Und wenn du da ein Power-Output misst, den mit Abstand höchsten Power-Output, hast du bei diesem Jerk, dem Ausstoßen. Und im Endeffekt, was Conor da gemacht hat, ist nichts anderes als quasi nur explosiv diese Endstreckung der Hüfte, weil es so ein halbes nach oben vorne war und der Knochen hier, Schlüsselbein, hier AC-Gelenk. wenn das gut sitzt.
Geplant war das nicht. Er war halt da. Ich denke, es ist davon ausgegangen, ich bin ein bisschen kleiner als er, das heißt, ich kann. Und dann war er halt da und hat er gut reagiert.
Meinst du wirklich, die haben jetzt darauf speziell trainiert? Oder meint das so, ey, komm, meine Schulter könnt ihr jetzt rein, mach ich mal. Ich glaube mehr, das war so im Moment. Hat er gesehen, okay, wenn ich drunter komme, gebe ich ihm ein paar mit.
Weil er hätte nicht gedacht, ich glaube nicht, dass er selber gedacht hätte, dass ihm davon neblig wird vor den Augen. Hat die Nase gut erwischt, einmal gute Wange erwischt und danach war es so leicht und dann kam dieser Heimkick und dann hat es ihn leicht durchgeschüttelt und dann war vorbei. Bei mir war es sogar so, mein Stream hat gehangen. Das heißt, der Kampf hat angefangen, mein Stream Bild freeze, nichts passiert und ich so, kann nicht sein.
Und dann habe ich neu geladen, neu geladen, neu geladen, zugemacht, wieder aufgemacht, neu geladen und dann war der Kampf vorbei. Und die beiden waren so aufeinander ich habe nur so Blut auf der Schulter gesehen und am Anfang dachte ich es ist Cerrone der McGregor kniet Und ich dachte es kann ja wohl nicht wahr sein dass jetzt hier direkt am Anfang Cerrone der sonst immer ein langsamer Starter ist das Ding gewonnen hat Und dann wollte es wieder nicht gehen. Und dann bin ich auf MMAmania.com und habe mir geguckt, was der Live-Ticker sagt. Dann habe ich nur gesehen, McGregor defeats Cerrone.
Und dachte, was ist jetzt passiert? Und dann habe ich nochmal und dann hat es eigentlich funktioniert. Dann habe ich mir die 40 Sekunden angeschaut. Jon Jones bin ich auch ein großer Fan vom Anschauen.
Das sind viele gute Facts. Ich finde sein Kampfstil sehr attraktiv, weil bei ihm sieht man halt, dass er nicht aus einer aus einer, weiß nicht, also dass jetzt, er ist nur Ringer oder er kommt vom Ringen oder er kommt vom Boxen. Er ist so wirklich ein Allrounder irgendwie. Er ist einer der besten Ringer im MMA.
Interessanterweise, er hat ja wohl so einen Schulrekord im Ringen, der gar nicht so beeindruckend ist. Also jetzt keiner, der ähnlich wie so Daniel Commire zum Beispiel, der dann zur Olympia gefahren ist und National Team war und ein richtig, richtig guter Ringer war, sondern er hat dann mehr so eine durchwachsene Ringerkarriere im College, aber hat dann eben geschafft, das Ringen anzupassen an MMA und ein guter Mix, es wird nie langweilig, er hat Fäuste, er kann boxen, er kann viele Kicks, Er hat das Ringen, er hat auch gutes Jiu-Jitsu, er hat einige Submissions in seinem Kampfrekord. Es gibt viele, die ich mir gerne anschaue, und zwar querbeet von allen Gewichtsklassen.
Und wen schaust du dir gerne als Boxer an? Außer jetzt mich. Außer Dennis Radovan. Tyson Fury, die Bewegungskomponente, das hat mich, Deontay Wilder ist natürlich, ich denke, ich glaube bei Tyson Fury beeindruckt sich halt, weil er sich durch seinen Körperbau einfach, weil er so schwer ist und dann doch so leicht.
Dieses T Dante Wilder wer sich f Kampfbaut begeistert begeistert sich f Knockouts Ich denke damit kannst du jeden Und da hat Wilder schon ein paar Dinger dabei durch die Deckung durch. Ja, brachiale Power der Typ. Und dann fällt er um und ist durch. Die beiden definitiv.
Wenn es zu taktisch und strategisch wird, Joshua Ruiz 2, ist natürlich dann schon so für den Zuschauer, der mag der andere Boxer sich vielleicht freuen. Ich fand es halt sehr spannend, muss ich sagen, den Kampf. Weil für mich war die Frage, wie lang kann Joshua diese Taktik halten und ihn weghalten und sich bewegen. Weil er ist ja auch muskulös, sehr, sehr stark.
Ja, und das war für mich schon spannend. Für mich als Zuschauer, als Boxfanatiker war es sehr spannend. Ich weiß, dass für den normalen Zuschauer, der jetzt einfach mal einschaltet war, so, die machen ja gar nichts. Naja, aber so ist das, so ist der Sport.
Im Endeffekt, wenn jetzt Tyson Fury gegen Wilder 2 vorbei ist, dann wäre die logische Lösung, dass der Gewinner gegen Joshua kämpft. Wäre die Lösung, ja. Wäre die Lösung für das Problem mit Fällgewicht. Dann gäbe es einen Undisputed Champion.
Was denkst du passiert? Muss passieren? Ich glaube, dass die Leute mehr Bock haben auf Wilder Joshua. der Knockout-Wahrscheinlichkeit wegen? Ich glaube auch während des Erscheinungsbildes und allem und alles was dazu gehört ich glaube eher, dass das weltweit, ich glaube für den britischen Markt wäre Fury Joshua das Größte, aber ich glaube wirklich weltweit ist Joshua Wilder der Kampf, der auch am meisten Geld bringt.
Joshua ist ja auch athletisch recht gut entwickelt zwei welt stars und was interessant ist wo ich auch durch zufall drauf gesto ist in die joshua war ein relativ guter 200 meter Sprinter Der kam aus der Leichtathletik was auch Sinn macht die k Entwicklung die er hat. Und dann kam er so zum Boxen, quasi der Athlet im Boxen. Das wusste ich nicht. Wir wussten nicht, dass der vom Athletischen... 200 Meter Sprinter war.
Auch relativ okay. Kein Top-Top-Top-Niveau, aber relativ okay. was natürlich für diese Grundanlegung den Körperbau schon Sinn macht. Er ist ja physisch sehr stark. Auch optisch für einen Fan, während Tyson Fury da schon rein optisch, wenn du ihn sehen würdest, ist so, ah, der macht auch Sport.
Ja, Couch-Potato. Da gibt es ja auch Bilder von ihm, wo er einiges schwerer war. Ja gut, da war er in seiner schlimmen Phase. Essen, trinken.
Fury, Wilder 2, ist auf jeden Fall so ein Highlight, auf das ich mich freue. Absolut, ich auch. Also ich bin sehr gespannt, ich freue mich echt auf den Kampf. Ich hoffe, das wird ein attraktiver Kampf.
Ich glaube auch, dass es sein wird. Ich glaube nicht, dass es so wird wie Ruiz Joshua 2. Ich glaube schon, dass die Leute, dass beide, also vor allem beide den Sieg wollen und nicht so nicht jetzt sich den Check abholen wollen. Ich glaube schon, dass beide den Sieg wollen und freue mich auf das Ding.
Ich mich auch.
Abschließende Gedanken und Ausblick
Dennis, cool. Hat mich gefreut. Ja, mich auch. Danke, dass ich kommen durfte.
Vielen Dank, dass du da bist. War richtig cool und ich hoffe, es dauert nicht mehr so lange wie das letzte Mal, dass wir uns mal wiedersehen. Ebenfalls. Und auf jeden Fall dir viel Erfolg im April.
Dankeschön. Dann alle Zuhörer einschalten. Einschalten. Vielen Dank.