Frühe Wrestling-Faszination und Training
Wrestling ist ja mehr oder weniger das, womit das Ganze angefangen hat. Du warst ja selber aktiver Wrestler für vier Jahre. Und dann hat sich dieser Kommentatorenjob daraus ergeben. Wie bist du zum Wrestling gekommen?
Ja, es war so, also ich muss mal ganz vorne anfangen. Wie viel Zeit hast du denn, muss ich fragen. Also ich fange mal ganz vorne an. 1990 war das, da war ich neun Jahre alt und da waren wir im Urlaub in Ungarn. Also ich habe einen Bruder und unsere Eltern haben da so ein schönes Ferienapartment gemietet und da hatten wir zum ersten Mal eine Satellitenschüssel.
Also wir hatten zu Hause das erste, das zweite, das bayerische Fernsehen, ORF1 und ORF2 bei uns in Niederbayern in der Provinz. Und dann hast du da so eine Satellitenschüssel und hast plötzlich 200 Kanäle. und haben halt einfach mal durchgeklickt und da gab es halt alles. Und dann wenn man das halt so macht ich war neun mein Bruder war so vier f denke ich f d gewesen sein sein Und haben uns nachts immer rausgeschlichen haben halt Fernsehen geschaut Es war halt super da liefen Cartoons und alles Und dann lief da plötzlich Wrestling. Und ich weiß noch, als wäre es gestern gewesen, Bret Hart und Jim DeAnville Nighthards, die Hart Foundation gegen Demolition, Axe und Smash.
Und da kommt Bret Hart raus mit der Sonnenbrille, braun gebrannt, lange Haare gegelt, Lederjacke. Da denke ich mir, ey, das ist ein super Held. Aber das ist echt, was der da performt. Das ist eine sportliche Leistung.
Man spricht ja heute vom Sports Entertainment mehr, als dass man den Begriff Wrestling benutzt. Und das hat mich total von der ersten Sekunde an fasziniert. Also das war eine Welt, in die bin ich direkt eingetaucht. Das kam dann ja auch postwendig nach Deutschland, so in den 90er Jahren.
Die gingen auf Tour, war dann immer mit meinem Papa dann und habe mir das angeschaut. Und das hat mich einfach total ergriffen. Ich habe leider viel zu spät dann den Mut gefasst, das Ganze selbst zu probieren. Also ich war schon wahrscheinlich so 25, 26, wo ich mich dann mit ernsthaften Krafttraining beschäftigt habe.
Ich habe immer lange Fußball gespielt, Basketball gespielt und habe dann gesagt, hey, Wrestling wäre doch cool, irgendwie muss das doch geben in Deutschland. Und ich habe immer gesehen, in Hannover gibt es Veranstaltungen, in Oberhausen, das war einmal über 700, 800 Kilometer teilweise weg von mir. Aber ich habe trotzdem angefangen mit Krafttraining, habe dann wirklich aufgebaut, war dann irgendwann fast 100 Kilo schwer bei einem 1,85 Meter. Und im Jahr 2008 habe ich dann davon gehört, dass Alex Wright, also ein ehemaliger WCW-Profi, damals der einzige Deutsche bis dato, der es wirklich so geschafft hatte, in Amerika als Wrestler Geld zu verdienen, über zehn Jahre und noch mehr, seine eigene Schule eröffnet hatte.
Und da hat er in Nürnberg diese Wrestling-Akademie aufgemacht. Und dann haben wir gedacht, hey, da meldest du dich mal an, da fährst du mal hin. und habe dann ein Jahr trainiert, hatte dann mein erstes Match 2009, da war ich leider schon 28, also fast schon ein bisschen spät, um im Profisport durchzustarten
Übergang zum Kommentieren und Karrierewechsel
und habe mir aber dann danach das Kreuzband gerissen, links, also Innenband, Kreuzband, Meniskus, Knoppelschaden, das war richtig down, dann auch richtig depressiv, weil ich hatte mein erstes Match vor Publikum, die Power Wrestling, die größte Wrestling Zeitschrift in Deutschland, hat es dann als Match of the Night bezeichnet, war richtig stolz, es lief gut und dann kam der erste Kreuzbandriss und ein kumpel von mir hat aber allerdings damals schon gesagt hey also der george der war damals football kommentator für eurosport hat damals gesagt die haben wrestling rechte gekauft die suchen den kommentator bewirb dich da mal was labert er dann ich habe keine Medienerfahrung ich habe noch nie im Radio irgendwie gesprochen oder so Klar ich wrestle selbst aber das ist ja noch keine Garantie Und er hat ja immer angerufen bei mir und sagt, ey, du bist ja eh verletzt, fahr da hin, stell dich vor als Kommentator.
Und ich habe ihm nie geglaubt, habe einfach weiter trainiert, habe wieder für die nächsten Matches trainiert, wurde wieder fit, habe mir dann das rechte Kreuzband gerissen. Also auch Rechtskreuzbandriss, Meniskusabriss, damals eine richtige Läsion, Knorpelschaden, Innenbandschaden. und dann rief er wieder an und sagte zu mir, ja, geh da mal hin, probier das mal, das ist dein Ding. Und dann habe ich ja gesagt, okay, ich bin jetzt eh krankgeschrieben, ich war damals Beamter im Justizvollzugsdienst und aus Sicherheitsgründen konnte ich ja damals sowieso nicht Dienst machen, weil ich kaum laufen konnte, ein bisschen Risiko quasi für die Kollegen.
Ja, dann gehe ich da hin, ich weiß noch, es war Nikolaustag 2010 im Dezember und ich gehe da hin, es ist 18 Uhr, ich habe meinen Termin vereinbart mit dem Programmchef und dann habe ich mein Abi-Zeugnis da hingelegt und meinen Fremdsprachendiplom und meine Wrestling-Bilder und habe so ein bisschen mit dem gequatscht. Vielleicht ein kleiner Gruß, ich weiß nicht, ob ihr das hört. Der Ingolf Karzburg ist auch heute noch bei Eurosport, ganz netter Kerr, war damals Programmdirektor. Und sagt so zu mir, ja, so um 21 Uhr haben wir eine Live-Sendung, die kommentieren Sie jetzt einfach mal.
Und dann bin ich da so gestanden und dachte, ja klar, klar, kommentiere ich das. Ich habe versucht selbstsicher zu wirken und ging dann so auf die Toilette um die Ecke und da stand mir schon ein bisschen der kalte Schweiß auf der Stirn. Aber ich habe mir gedacht, ja, wenn das jetzt mit Wrestling wirklich nichts mehr wird, das war ja so mein Escape-Plan. Ich wollte nicht ewig Beamter bleiben.
Ich wollte mit Wrestling nach Japan, nach Mexiko vielleicht in die USA. Ist ja schon eine Wahrscheinlichkeit, dass es mit zwei Kreuzbahnenrissen Anfang 30 nichts mehr wird. Da habe ich mir gedacht, jetzt packst du die Chance beim Schopf, jetzt machst du das ordentlich. Ja, und das lief dann ganz gut 2010.
Und es wurde immer mehr mit Kommentar. Also irgendwann rief Sky an, rief ProSieben an, wurde dann irgendwann von der WWE unter Vertrag genommen. und jetzt sind wir 2020, zehn Jahre später fast und jetzt mache ich das vollberuflich. Das ist eine coole Geschichte.
Kündigung des Beamtenverhältnisses für die Leidenschaft
Einer der Punkte, die du kurz erwähnt hast, war, dass du Justizvollzugsbeamter warst. Sprich, du hattest einen Beamtenstatus, was plus minus der sicherste Job ist, den du haben kannst. Und du hast den Beamtenstatus aufgegeben, quasi für die Leidenschaft, Wrestling und den Kommentatorenjob. Ja, es war so ganz verrückt irgendwie.
Also die ersten zwei Jahre verliefen recht Ich habe ein teilweise zwei Sendungen pro Woche gemacht Das kann man nebenberuflich machen mit einem Vollzeitjob w ich jetzt mal sagen Aber ich kam dann irgendwann an so eine Schwelle da habe ich dann 6 7 Sendungen und teilweise Live am Wochenende kommentiert und dann habe ich einfach mal auf gut bl Jahr Teilzeit beantragt und das haben wir die genehmigt die haben gesagt okay du kannst ein Jahr 50 arbeiten dann musst du aber wieder voll einsteigen das k wir nicht zur Regel machen wo kommt man denn dahin dann wollen die anderen Kollegen auch Teilzeit machen und sich einen sch Job beim Fernsehen suchen und dann habe ich das eben so gemacht und ich habe halt festgestellt in dem Jahr wo ich weniger Vollzeitjob gearbeitet habe, konnte ich viel mehr erreichen nebenberuflich.
Also ich habe dann auch aufgehört, aktiv zu wrestlen, weil ich an den Wochenenden teilweise dann live kommentiert habe. Ich habe Donnerstag, Freitag dann immer voll im Studio bei Sky kommentiert. Es wurde immer mehr. Wurde dann auch, wie gesagt, von der WWE unter Vertrag genommen, was mit Sicherheit beruflich der beste Moment in meinem Leben bisher war.
Es war ein absoluter Schlüsselmoment, bin ich mega dankbar für. und ja, 2014 im Sommer war ich dann auch mal beim Summerslam, habe live am Ring kommentiert, ich glaube, das war damals Staples Center in LA, 20.000 Zuschauer, du sitzt am Ring als deutscher Kommentator, da habe ich gedacht, was machst du denn noch zum Teilzeitjob als Beamter, wenn du wirklich deine ganzen Energien bündeln kannst, wenn du alles raushauen kannst an Kreativität, an gedanklicher Kraft, die du hast und an Energie, steck das doch da rein. Ich habe mit meiner Frau gesprochen und meine Frau hat gemeint, du, ich stehe hinter dir, egal was du da machst und da habe ich die Kündigung abgegeben.
Mein Chef hat dann damals wirklich gedacht, ich nehme ihn auf den Arm, ich habe wirklich das schöne Umschlag fertig formuliert, musst nur noch unterschreiben. Da dachte ich, kündige, komme, wie gesagt, aus L.A. zurück, gehe direkt in die Dienststelle, gebe meine Kündigung ab. Und der meinte, ich verarsche ihn auf gut Deutsch. Dann sage ich, nee, nee, du musst unterscheiden.
Das meine ich ernst. Das war wirklich so Sommer 2014. Ich war Beamter auf Lebzeit. Ich hatte einen super Job.
Ich war in einer Sicherungsgruppe an der JVA in München. Also tolle Jungs, die wir da hatten. War wirklich eine schwere Entscheidung, weil es war eine gute Zeit. Wir haben jeden Tag zusammen trainiert und es war ein interessanter Job.
Ich würde auch nie negativ drüber sprechen. Aber ich habe dann diese ganzen Fesseln abgeschnitten, die Sicherheitsleinen abgeschnitten, das doppelte Netz und bin einfach mal gesprungen und wollte dann sehen, was passiert. Ich habe dann noch Überstunden abgebaut, so bis Anfang 2015 und Urlaub und so weiter. Und ja, jetzt bin ich seit über fünf Jahren vollberuflich selbstständig als Kommentator.
Die Projekte hast du ja angesprochen. Da sind auch andere Projekte.
Aktuelle Projekte und Zukunftsziele
Ich habe für ProSieben zum Beispiel letztes Jahr drei Staffeln Wipeout kommentiert, also so eine Gameshow, so eine Action-Gameshow, so ähnlich wie Takeshi's Castle. Es wurde einfach immer mehr, weil wenn du halt kreativ arbeiten kannst, wenn das halt dein volles Sichtfeld ist und deine Kräfte entfalten kannst und dich da verwirklichen kannst, das ist wirklich, das ist sehr mächtig. Das ist wirklich so ein powerful Feeling. Du merkst dann plötzlich, jetzt gehen Türen auf, jetzt tut sich was, jetzt habe ich wirklich voll Konzentration und Zeit, solche Sachen zu machen. und ja, ich habe irgendwie nie zurückgeschaut in den Rückspiegel, ich habe es nie bereut und ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich die Entscheidung so getroffen habe.
Hast du schon ein paar neue Projekte oder ist voller Fokus jetzt auf Wrestling MMA und deinem Podcast? Lass es mich so formulieren, also es ist ja immer so, du hast ja Rahmenverträge mit diversen Firmen und Auftraggebern und da schließt manchmal das eine das andere leider aus, aber nichtsdestotrotz sind meine Wochen eigentlich sehr cool. Ich lebe ja mittlerweile wieder am Land in Passau, fahre so zwei-, dreimal die Woche mit dem Zug zwei Stunden nach München, mache da meine Sendungen, meine Projekte, Podcast nehme ich von zu Hause aus auf. Und angesichts der Tatsache, dass zum Beispiel WWE das ganze Jahr läuft, ohne Sommer- und Winterpause, bin ich eigentlich ganz gut ausgelastet.
Da muss man ganz bewusst auch die Auszeiten dann wählen. Ich mache ja viel Sport, möchte ich vielleicht in der Hinsicht, du bist ja vielleicht auch mein Mann, vielleicht bei dir deine Trainer-B-Lizenz auf jeden Fall mal erwerben. Meine Kumpels sagen zu mir immer, du bist so ein Nimmersatt, so ein Tausendsasser, du trainierst trotzdem, auch wenn du unterwegs bist in Amerika oder irgendwo, mach doch mal so einen Personal Trainer, wir buchen Stunden bei dir, sagen sie immer. Vielleicht sollte ich auf die mal hören, also ich glaube dieses Jahr oder nächstes Jahr so vielleicht noch Trainerlizenz angreifen, vielleicht Leute selbst trainieren, das wäre schon so ein Projekt, das ich noch angreifen möchte.
Brazilian Jiu-Jitsu und Wettkampferfahrung
ich möchte mehr Jiu-Jitsu machen, habe jetzt nach einem Jahrtraining meinen ersten Wettkampf gekämpft. Wie nix. Es war eine ganz eigenartige Erfahrung irgendwie. Also ich wollte eigentlich in der Altersklasse Ü30 kämpfen, ich werde 40 dieses Jahr, könnte eigentlich ab Oktober schon in der Ü40 kämpfen, aber da ging natürlich nichts zusammen in der Klasse bis 95 Kilo, die meisten sind wesentlich leichter oder wesentlich schwerer, das ist ganz interessant zu beobachten und dann waren glaube ich 13 oder 14 Teilnehmer, am Ende glaube ich war es Platz 6 oder 7 für mich.
Also es lief so mittelmäßig. Und ich habe wieder mal festgestellt, im Leben, das ist ganz interessant, du fängst einen neuen Sport an du hast schon so viel gemacht Also wie gesagt von Basketball Fu Judo dann professionell im Ring gestanden und Leute da unterhalten vor ein paar hundert Leuten athletische Leistungen performt Aber trotzdem, du fängst einen neuen Sport an und du hast keine Routine, du bist aufgeregt. Und ja, was ist passiert? In den ersten zwei Kämpfen war ich mega verkrampft irgendwie.
Da hatte ich so einen ganz klaren A-Game-Plan im Kopf, habe den viel zu verkrampft verfolgt, habe dann die ersten zwei Kämpfe total abgestunken habe blöd nach Punkten verloren, einen Kampf 2-0 nach Punkten verloren, total doof eigentlich also war im Kesakatame bin mit Underhook rausgekommen hätte eigentlich auf den Rücken gekonnt bin aber zurück in den Stand irgendwie so weil ich so einen Brainfart hatte und einfach mir die Erfahrung gefehlt hat, sei es drum habe die ersten zwei Kämpfe halt komplett verkackt wie man auf Deutsch sagt und dann im dritten und vierten Kampf war es mir wurscht und da habe ich dann radiert, da lief es dann richtig gut und war im Endeffekt eigentlich im Nachhinein, also ich bin so ein Mensch, ich bin immer so, ich gehe immer sehr hart mit mir ins Gericht, aber ich war im Endeffekt dann trotzdem einigermaßen stolz auf das, was ich gemacht habe, weil ich mit 39 gegen einen gekämpft habe, der war 26, einer war 25, einer war 23, also gegen junge, dynamische Leute gekämpft habe und es hat mir viel beigebracht, es hat mir beigebracht, dass man, wenn man mehr erreichen will, mehr investieren muss, also als Familienvater und Selbstständiger reicht es wahrscheinlich trotzdem nicht, wenn man nur zweimal in der Woche trainiert, wenn du besser werden willst, wenn du eine Medaille gewinnen willst beim nächsten Mal gegen vor allem jüngere, schnellere Leute, dann musst du mehr trainieren.
Aber es ist auch immer wichtig, sich diesen Herausforderungen zu stellen, einfach ins kalte Wasser zu springen. Ich glaube, das bringt dich weiter im Leben und Dinge, gute Dinge passieren ja nicht, wenn man hier bequem auf dem Sessel sitzen bleibt, in der Komfortzone. Du musst einfach mal Dinge ausprobieren und wenn man sich verbrennt, wenn man sich wehtut, wenn man mal hinfällt, wenn man auf die Schnauze fällt, da passieren die besten Dinge, weil dann kannst du Rückschlüsse ziehen und wenn man immer nur in der Komfortzone bleibt, dann weiß man, ja, da bin ich jetzt gut, da bleibe ich so, aber da passiert ja auch nichts Neues und nichts Großartiges und ich glaube, das macht es ja aus im Leben, dass man weitermarschiert, dass man einen Schritt nach vorne macht und dass man neue Dinge lernt, sich verbessert, sich optimiert, wie du immer sagst, höre ich auch immer deinen Podcast ganz angeregt und interessiert und ja, ich glaube, darauf kommt es an.
Ist eine gute Geschichte, ein guter Punkt, gerade dieser mentale Aspekt, dieses lockerbleiben und natürlich auch, ich selber Wir trainieren ja auch Jiu-Jitsu. Bei mir ist es ähnlich. Wenn es gut läuft, sind es zweimal die Woche. Es gab da so mal eine Woche, da habe ich es geschafft, sechsmal zu trainieren.
Stark. Einmal in eineinhalb Jahren. Die zweimal die Woche ist so mein Ziel
BJJ lernen durch Video-Anleitungen
Ein Punkt den ich auch bei dir gesehen habe ist Jiu als eine der wenigen Sportarten die man sehr gut lernen kann indem man sie nicht nur selber macht sondern auch zuschaut Und da gibt es mittlerweile recht viel Video-Instructionals. Also meine Frau darf nicht wissen, was ich ausgehe für diese Videos. Da gibt es ja diese Seite BJJ Fanatics. Und jetzt auf der Herfahrt waren wir auch langweilig.
Dann habe ich mir mit einem Gutscheincode für 50 Dollar das neue Tape bestellt. Und das war so ein Kimura-Tape. Und ich habe das dann verschlungen im ICE auf der Herfahrt. Das stimmt tatsächlich.
Man kann da sehr viel lernen, aber man muss das danach auch drillen. Und man muss sich dessen bewusst sein, dass die Leute natürlich ihr Wissen auf 4, 5 DVDs ausbreiten, was du im Endeffekt greifbar mitnimmst und für dich umsetzen kannst. Das könnte man wahrscheinlich in 20, 30 Minuten kompakt zusammenfassen. Deswegen liebe ich zum Beispiel deine Sachen, deine Bücher. weil ein Buch von dir kann ich auf einen Tag lesen und ich habe dann wirklich 10, 20 Dinge, die mir hängenbleiben im Kopf.
Wenn ich Bock habe, lese ich es nochmal oder schlage nochmal was nach. Deswegen, glaube ich, schwimmen wir relativ auf einer Wellenlänge. Da tickst du wie ich. Du bist so jemand, du schmückst nicht aus.
Du willst kompakt Informationen bieten und das in dem zeitsparenden Raum. Auch dein Podcast ist ja auch so getaktet, dass man in einer Stunde da viel mitnimmt, viel hört. Das gefällt mir sehr gut. Und ja, diese Tapes schauen, Das bringt schon was, aber man muss immer schauen, dass man sich A, die richtigen Tapes raussucht, B, versteht, ja, jetzt erzählt da ein bisschen was drumherum, wo der Griff herkommt und wer den erfunden hat und wie man den anwendet, aber ich kann jetzt 10 Minuten vorspulen, suche mir das Wichtige raus, notiere mir das ein bisschen, Drille vor allem dann C, das Praktische ist ja immer wichtig, dass man das motorisch auch umsetzt, dass man das wiederholt, dass das so Mind-Muscle-Memory-mäßig abgespeichert wird und ich glaube, das ist das Wichtige bei dieser Sache.
Ja, ich mache es im Endeffekt genauso. Was ich mittlerweile, ich habe da auch schon einige DVDs auf meiner Festplatte und ich verwende es auch mittlerweile ganz gerne als Nachschlagewerk. Wenn dann so eine Dringseinheit war, wo an einem gewissen Punkt ich hängen geblieben bin und die Frage war, wie hätte ich jetzt da von der Straße abbiegen müssen, dass es weitergeht, dann gucke ich danach so in die DVDs und schaue, okay, aus der Position, welche Optionen hätte ich gehabt und dann gucke ich auch, dass ich im nächsten Training wieder möglichst in die gleiche Situation komme und dann versucht, die Abbiegung zu nehmen, um da einen Schritt weiter zu kommen.
Was eine coole Idee ist einen Sport zu lernen was gerade im Jiu mittlerweile sehr verbreitet ist Gerade BJJ Fanatics ist der mit Abstand gr und professionellste Anbieter in anderen Sportarten Man könnte es in Theorie auch machen, gegeben tut es jedoch leider nicht.
Das mentale Spiel und Respekt im BJJ
Ja, ich glaube, Jiu-Jitsu ist so eine Art Schachspiel. Je mehr du weißt über potenzielle Züge und die Konsequenzen, desto besser bist du. Also klar, es setzt ein grundsätzliches athletisches Potenzial voraus. Aber in meinem Fall muss ich tatsächlich sagen, ich kam ja mit relativ guter Athletik, obwohl ich relativ viel älter bin als die ganzen Studenten und Schüler, die mit mir trainieren, hat mich das eher behindert, muss ich sagen.
Ich war stärker als die meisten, hatte eine bessere Griffkraft als die meisten und bin dann eigentlich aufgrund von roher Kraft meistens in den Positionen gelandet, die mir halt zugute kam, das heißt Top Position und so weiter, relativ schnell Side Control und so. Aber es ist ja tatsächlich so, wenn man langfristig da besser werden will, wenn man irgendwann mal einen blauen Gürtel oder einen lila Gurt bekommen will oder so, dann muss man ja mehr wissen. Dann muss man sich bewusst sein, dass man getappt werden muss, dass man mit besseren Leuten rollen muss, dass man Zeit investieren muss. Und das ist mir ganz stark bewusst geworden, auch bei diesem Wettkampf jetzt wieder.
Ja, ich kann ein paar Sachen, so für einen Mittelfeldplatz reicht das. Auch wenn ich älter bin und auch wenn es das erste Turnier war, aber wenn ich besser werden will, dann muss man neue Sachen lernen. Und das ist ja wie so ein Labyrinth, so ein Geistiges. Du merkst, ah, so geht das.
Und mit dieser einen Tür öffnen sich 20 neue. Dann denkst du, ah, meine Güte, da könnte ich ja hier hin. Und wenn ich die Beine so mache, dann geht es ja darüber und so. Und ah, vielleicht ist ja hier der Kimura drin oder könnte ich hier am Kragen packen.
Und das ist ja so ein Spiel, das nie endet und das gefällt mir sehr gut. Das bietet auch kein anderer Sport. Fußball oder Basketball, da hast du ja Mitspieler, das sind ja noch mal ganz viel, das sind ja Millionen Variablen, die dazukommen. Gib der mir den Ball, wie spielt der mir den Ball zu, das fällt ja da weg.
Hier kommt es nur auf dich drauf an, auf deinen Stil, auf das, was du bereit bist zu investieren, zu lernen und so weiter und ja, es ist tatsächlich wie so ein geistiges Schachspiel und je weiter man kommt, das ist ja das Allerfaszinierendste an der ganzen Geschichte, je weiter man kommt, desto komplexer wird es und desto mehr merkst du eigentlich, wie schlecht du bist, wie sehr dein jiu-jitsu-game eigentlich sagt und das ist ja auch was was ich der weg ist das ziel so würde ich beschreiben schach spielen mit viel schwitzen auf jeden fall also man sollte auch nicht angst davor haben dass einem mal einer in den mund schwitzt Das passiert schon auch mal im Jiu-Jitsu, hört sich sicher sehr eklig an, also wenn man da mit ausgewachsenen Männern rollt.
Aber das ist auch was Schönes an diesem Sport irgendwie, also nicht, dass man sich gegenseitig in den Mund schwitzt, sondern dass man diesen Respekt hat voreinander, dass man sich danach die Hände gibt. Auch immer, was ich schön finde, ist, dass einem die, die besser sind, und ich bin ja erst ein Jahr dabei, also viel kann ich ja nicht, es gibt relativ viele, die viel besser sind, dass einem die Tipps geben, dass einem die zeigen, wie man sich besser positioniert, was man machen kann und so. Also ich war ja auch schon in Boxgyms oder in Muay Thai Gyms und da hast du immer die Leute, die dir beweisen wollen, dass sie dir auf die Mütze geben können.
Und klar kann der mir auf die Mütze geben, wenn der jetzt 14 Jahre Muay Thai trainiert und ich bin seit zwei Wochen dabei, ist klar, das ist keine Kunst, dass der mich im Sparring verkloppt oder so. Das gibt es im Jiu-Jitsu nicht. Also in einem guten Jiu-Jitsu Gym wird der aussortiert, der so tickt und der, der weitergibt, der dir hilft und der, der auf einer respektvollen Basis mit dir rollt, der besteht. und der ist ein fester Bestandteil in dieser Gym-Hierarchie und das ist eine ganz schöne Sache, die mich mit Sicherheit länger bei diesem Sport halten wird. Wie kamst du dazu?
Es war so, ich war damals so in meiner wilden Zeit, als ich gerasselt habe, Vollzeitbeamter war und es anfing mit dem Kommentieren, einfach mal so drei Monate lang Jiu-Jitsu ausprobiert und ich habe gemerkt, ich habe keine Zeit dafür. Bei mir war es ja so, so ein typischer Tag lief es so ab, Montag um 20 vor 5 klingelt der Wecker, dann bist du raus, hast deine Frühschicht gearbeitet, damit du nach der Arbeit dich vorbereiten konntest auf deine Sendung um 21 Uhr. Dann war ich bis um 11, halb 12 im Sender, so bin ich nach Hause ein paar Stunden geschlafen, nächster Tag wieder raus aus dem Bett und gib ihm.
Das kann man natürlich nicht ewig machen. Ich habe aber trotzdem damals, weil ich so ein riesen MMA-Fan, auch schon seit Mitte der 90er bin, versucht, Jiu-Jitsu zu machen. Ich konnte es nicht langfristig in meinen Arbeits- und Trainingsalltag intrigieren, sag ich schon fast, integrieren natürlich. hat mir aber Spaß gemacht und mein Trainer hat gesagt, hey, wenn es mal lockerer läuft bei dir, wenn das Leben wieder ein bisschen sortierter ist, in geregelteren Bahnen läuft, dann kommst du einfach mal vorbei und trainierst du wieder und so habe ich es gemacht, das war damals 2012 und dann letztes Jahr, was Ende 2018 oder was Anfang 2019, bin ich dann zurückgekommen, hat mich sofort wieder erkannt und hat gesagt, ah ja, jetzt hat er Zeit, ich wusste, du kommst irgendwann wieder, irgendwann kommst du durch die Tür und dann haben wir angefangen zu trainieren, wie gesagt, zweimal die Woche, weil ich halt selbstständig bin, weil ich Familienvater bin, ich bin unterwegs.
Öfter ist es schwierig. Ich möchte es öfter schaffen, vielleicht was mir sehr wehtun wird dass Krafttraining ein bisschen zur m
Aktuelle Fitness-Routine und Krafttraining
Was machst du da aktuell Ich habe es schon sehr limitiert oder limitiert ist vielleicht das falsche Wort zur ist vielleicht besser Also ich mache aktuell so zweimal die Woche einfach nur Grundübungen. Ich versuche einfach nur stark zu bleiben, das heißt Bankdrücken versuche ich halt dreistellig zu bleiben. Ich ziehe und squatte im dreistelligen Bereich. Ich mache meine Klimmzüge.
Laut deines Buches soll ja Nacken drücken ganz gut sein. Da habe ich jetzt ein bisschen angefangen. Also ich, Rudern baue ich vielleicht noch ein, so Curls und so mache ich dann schon fast nicht mehr, weil ich versuche wirklich zu optimieren und da möglichst effektiv zu arbeiten. So zweimal die Woche eine gute Stunde.
Gestern Abend hier im Hotel, als ich angekommen bin, habe ich so noch ein kleines Fun-Workout eingebaut im Hotel. War auch ganz gut, um dann locker zu schlafen. Aber so sieht der Abriss aus, seit ein halbes Jahr, seit ich im Kampfsport wieder mehr mache. Und ich glaube, das macht Sinn, um Kraft zu erhalten.
Klar bin ich ein bisschen schmaler geworden, habe ein bisschen abgenommen. Klar, meine Bestleistung war mal 210, Deadlift dreimal. Würde ich wahrscheinlich aktuell nicht ziehen. Aber Krafttraining macht mir unglaublich Spaß.
Hat mir auch in meinem Leben sehr viel Struktur gegeben, hat mir sehr viele Türen geöffnet. Auch damals im Wrestling kommt es ja auch sehr stark auf den Look an. und da kann man ja sehr gezielt arbeiten, da kann man wirklich gezielt an sich schleifen und das wird ein Teil sein, Krafttraining von mir immer, das werde ich machen, bis ich in die Kiste falle, weil es ist gut für einen, gut für Knochenherz, Muskulatur, es macht mir den Kopf frei, das ist immer das Faszinierende, ich habe so einen Gym bei mir zu Hause im Haus, habe mir so einen Power Rack reingestellt, eine Eleiko-Stange, Kurzhanteln, 200 Kilo Scheiben, Kettlebells, eine Klimmzugstange, da kannst du ja eigentlich fast alles machen und das lüftet einfach die Birne.
Wenn du eine Stunde drin warst, das ist wie Meditation für mich, da bin ich ein neuer Mensch. Meine Frau sagt immer, Gott sei Dank, jetzt hat er wieder trainiert, jetzt ist er wieder genießbar. Es wird immer ein Teil von mir bleiben, vielleicht wird es mal wieder mehr. Wie gesagt, so Trainerlizenz würde mich irgendwann noch interessieren, so als drittes, viertes Standbein.
Vielleicht kommen wir ja dann nochmal zusammen dieses Jahr. Momentan ist es leider ein bisschen rudimentär, aber wenn man halt im Kampfsport so ein bisschen den nächsten Level erreichen will, geht es glaube ich nicht anders, wenn man auch noch berufstätig ist und brötchen verdienen muss alles ein bisschen passend machen dass es flexibel genug ist was aber aus meiner sicht auch interessant macht ich selber bin ja auch ein großer freund von verschiedenen projekten wenn ich mir jetzt vorstelle von allem was ich mache nur noch eine einzige sache machen zu m oder zu d dann ist das schon so ein bisschen
Mindset, berufliche Erfüllung und Risiko
Mein absoluter Albtraum war immer auf Lebzeitbeamter zu bleiben. Meine coole Stunde war immer mittags, das war ein Kollege von mir, 1,95, 120 Kilo, so ein richtiger Riegel, wir in der Einheit haben mittags immer eine Stunde trainiert, das war immer die schönste Stunde des Tages, in unserer Mittagspause, wo die anderen irgendwie ihr Pausebrot gegessen haben, haben wir halt trainiert, aber ansonsten habe ich mir gedacht, ja, ist schon ein cooler Job, aber irgendwann musst du raus aus der Sicherungseinheit. Irgendwann bist du nicht mehr so SEK-mäßig unterwegs, sondern bist vielleicht so 40, 45, musst einen Bürojob machen oder so eine sitzende Tätigkeit.
Und ich weiß nicht, wie lange arbeitet man heutzutage? Bis 67 teilweise, vielleicht in meiner Generation bis 70. Das dann jeden Tag zu machen, nur das wirklich so um 8 anzufangen und um 5 nach Hause zu gehen. Ich will das überhaupt nicht abwerten, wer das machen will, wer sagt, okay, ich bin absolut zufrieden, damit freut mich unglaublich für dich, aber das könnte ich mich nie mit arrangieren.
Und da verzichte ich auch lieber auf Sicherheit und kämpfe mich mal durch ein Projekt, als das so in Kauf zu nehmen. Das würde mir keinen Spaß machen. Also ich bin so glücklich und ich möchte das auch wirklich, das soll überhaupt nicht oberflächlich klingen. Also ich bin ein absoluter Glückspilz, ein glücklicher Mensch, dass ich das machen kann, was ich liebe.
Also UFC und WWE, wenn ich das mal gesagt hätte, als ich so 14, 15 war, wenn ich das meinem früheren Ich erzählt hätte, dass ich das jetzt machen darf, dass ich damit mein Geld verdiene, hätte ich sofort unterschrieben. Also ich bin mega happy damit, dass ich also Kampfsport kommentieren und Wrestling kommentieren kann, dass ich nebenher meinen Sport machen kann und auch andere Projekte machen kann, wie mein Podcast zum Beispiel. das ist so ein Privileg, da muss man so dankbar dafür sein und so will ich mein Leben leben, ich will auch was an meine Kinder weitergeben, an meine Mädels, dass die halt machen sollen, was ihnen Spaß macht und auch da nochmal ich will das überhaupt nicht, dass sie sich oberflächlich anhört oder oberflächlich rüberkommt oder irgendwie, dass ich auf andere herabschaufe, wenn einer Bäcker werden will und sagt, ey ich hab ein geiles Rezept, ich mach die Brezel, die jedem schmeckt und ich bin da so kreativ, ich tobe mich da aus, super für dich, geil für dich, mach das, mach das, was dich glücklich macht, mach das, was du gut findest.
Mein Ding wär's nicht, aber wenn du das machen willst, mach das. Ich finde immer, man soll sich verwirklichen, man soll die Dinge machen, in denen man stark ist, mit denen man sich auch arrangieren kann und glücklich sein kann. Denn sind wir mal ganz ehrlich, wie lang arbeitet man am Tag? So wahrscheinlich die meisten zwischen acht und zehn Stunden, dann f du hin dann f du heim Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir halt mit unseren Projekten Ob das jetzt Podcaster ist oder Kommentator oder B oder Metzger oder Bauarbeiter oder B oder keine Ahnung, Leiter in irgendeinem Betrieb.
Und wenn du das machen musst, bis du fast 70 Jahre alt wirst, ich war jetzt mal vor kurzem in der U-Bahn unterwegs in München, da sagt so der eine zum anderen so, ich habe jetzt noch zwei Jahre bis zur Rente, dann geht das Leben los. Das finde ich die absolut, sorry, dümmste Einstellung. Weil du weißt ja nicht, was in Zweiern ist. Du kannst Krebs haben, du kannst von einem Auto überfahren werden, es kann irgendwas passieren.
Du musst ja den Moment nutzen. Du musst jetzt, jetzt, jetzt ist das Ding. Also nicht, was könnte ich morgen machen? Jetzt, fang jetzt an.
Ich sage auch immer zu Leuten, die zu mir sagen, du hast jetzt eine Diät gemacht, für die Sommerfiguren. Wann soll ich denn anfangen? Wann ist der ideale Zeitpunkt? Und was soll ich essen?
Und was soll ich einkaufen? Jetzt wird angefangen. Jetzt, heute. Heute keinen Saft mehr trinken, heute keine Schokolade mehr essen, heute neuer Trainingsplan, heute Abend noch eine Gym Membership abschließen, bringt ja nichts immer so nächste Woche und zwei Jahre bin ich in der Rente und so, das ist so eine Denke, die habe ich überhaupt nicht und da muss ich aufstehen und mich weit wegsetzen, weil da will ich mich möglichst weit entfernen von solchen Menschen.
Packe ich nicht.
Umgang mit Kritik und sozialen Medien
Da bin ich voll bei dir. Ein Punkt, den du noch erwähnt hast, war dieses Thema Sicherungseinheit beim Justizvollzug. Du hast gemeint, dein Kollege war 120 Kilo, knapp zwei Meter. Und im Vorgespräch hast du auch kurz erzählt, dass du quasi der Kleinste warst.
Sagen wir mal so, also Size-mäßig, wie die Amerikaner sagen, war ich mit Sicherheit so der untersetzteste Typ in der Gruppe, das möchte ich fast sagen. Also ich damals reingekommen bin, als ich mich beworben habe. Das war schon wirklich, das war eine beeindruckende Mannschaft, die wir da hatten. Ja, also Frankie zum Beispiel war so ein Charakter, mit dem habe ich immer noch Kontakt, das ist ein Mensch mit unglaublichem Unterhaltungswert.
Dann jetzt am Wochenende war ich bei GMC MMA im Audidome und ich komme ja durch Kontakte immer gut an Karten. Da hatte ich auch den Ayhan aus meiner Gruppe, der ist ein türkischstämmiger Kollege gewesen, der halt auch mittlerweile seine eigene Kampfsportschule hat nebenher. Auch unfassbarer Charakter, also kann ich Geschichten erzählen, four days. Da hat wirklich teilweise brenzlige Einsätze, da suchst du nach Handys, suchst du nach Drogen, da machst du auch diese Ausführungen, dass du irgendwelche Chefs von der Russenmafia irgendwie in ein Krankenhaus fährst, weil der untersucht werden muss und dann stehst du am Gang und sicherst da alles ab, damit der untersucht werden kann.
Kurioseste Geschichten, was wir da erlebt haben. Also wirklich, wir haben immer so gesagt, damals hat man noch grün getragen. Mittlerweile trägt man ja, glaube ich, dunkelblau oder schwarze bei der Polizei und dem Justizvollzug. Und damals haben die Gefangenen immer gesagt, in Stadelheim, an der JV München, wo ich zuletzt war, grün beruhigt.
Also wenn wir auf den Gang gekommen sind, dann wurden wir aus unruhigen Situationen sehr schnell in Ruhe. Und ja, das waren wirklich, das sind Geschichten, das sind Sachen, die ich da erzählen könnte. Ich glaube, da sitzt man morgen noch hier. Warum wurde die Farbe gewechselt?
Ich weiß es nicht tatsächlich. Also ich war damals noch in Grün und dann irgendwann haben die Kollegen mal erzählt, als ich mal angerufen habe im Büro, da war ich schon ein paar Jahre weg, jetzt haben wir eine neue Dienstkleidung, keine Ahnung. Ich glaube, das wurde EU-weit angeglichen. Ich denke, das ist dahinter der Gedanke tatsächlich, dass EU-weit Polizei, Justiz so eine einheitliche Farbe haben, dass man die erkennt, dass die nicht in Deutschland grün und beige sind und in Frankreich schwarz und in Ungarn blau oder so, sondern dass man wirklich sagt, ja, das ist einheitlich.
Ich denke, das ist der große Hintergedanke bei der ganzen Geschichte. Und ich muss gerade lachen, weil ich eben am Wochenende bei dieser GMC-Veranstaltung war mit dem Kollegen. Und da haben wir auch die alten Geschichten ausgetauscht. Also wirklich Vogelwild, was wir da erlebt haben.
Also gerade der Aihan, das ist so ein Kollege gewesen, der sein ganzes Leben Kampfsport macht, der mit Taekwondo und Karate angefangen hat. Dann Wing Chun, jetzt dieser Kraft-Mager-Instructor, also der lebt das. und arbeitet auch Teilzeit mittlerweile und hat seine eigene Kampfsportschule und da hat man Einsätze, keine Ahnung. Da steht halt einer drin und bedroht mit dem Messer seinen Mitgefangenen und dann rumpelst du halt rein mit Schild und ich weiß noch einen Einsatz, das war eine ganz schmale Zelle. Ich mit dem Schild und mit Schutzausrüstung stand damals gut im Saft, so 1,85, 103 Kilo reingerumpelt mit dem Schild und der Eier wirklich so wie der Karate-Kid steigt von hinten, so das glaubt ja kein Mensch, so mit einem Bein auf mich drauf und springt über mich drüber, benutzt mich so als Absprungrampe und zack landet auf den Gefangenen, schnallt ihm die Handschellen drauf und der Mitgefangene ist immer noch so zitternd in der Ecke und denkt sich, was ist da gerade passiert.
Also so eine ganz surreale Szene. Und es ist auch ein krasses Gefühl, wenn man so nach ein paar Jahren das so reanalysiert für sich. Da hast du Jungs, mit denen marschierst du in eine Zelle rein, wie dieses Beispiel. Da weißt du ja, da sitzt einer drin, der bedroht mit einem Messer den Mitgefangenen. und du musst ihn da rausholen, jetzt oder nie, jetzt geht die Tür auf.
Und dann hast du jemanden einen Kollegen der dann auch dein Freund wird irgendwo weil das l sich nicht mehr trennen weil du dich auf den verlassen kannst Du wei ganz klar wenn ich mit dem Markus oder mit dem Frankie oder mit dem Eihann in die Zelle gehe der kassiert lieber den Schlag als dass ich den Schlag kassiere Weil das könnte er sich nie vorwerfen, dass mir was passiert ist. Der wird lieber das Messer nehmen für mich und das ist ein ganz, ganz mächtiges Gefühl, wenn du da so diesen Zusammenhalt hast, so auf dieser Ebene und da reinrumpelst. Ich weiß noch mal, wir hatten mal eine Schlägerei in so einer Wartezelle, da waren zehn Häftlinge aus Albanien, also sie wurden in einem Schwung so festgenommen und die haben die Wartezelle in Brand gesteckt und dann sind wir da reingerumpelt, werden nie vergessen.
Also da sind Dinge passiert in dieser Zelle, die sollen in dieser Zelle bleiben. Also ja, ist schon kass, diesen Zusammenhalt. Aber auch mega Respekt vor Leuten, die so im SEK oder so arbeiten. Alle denken ja immer, der ist beim SEK, der verdient mehr als der Kollege, der auf Streife fährt oder keine Ahnung im Büro einen Verwaltungsjob macht.
Dem ist ja nicht so. Der geht halt ins Stadion, wenn da die Hooligans aufeinander losgehen, Unterstützungskommando oder so, und versucht da die Fronten zu trennen. Das ist eine ganz, ganz noble Gesinnung. Ich denke, in Deutschland ist es auch so, Polizei oder auch Militär und so, wird ja immer eher so wie das dicke, rothaarige Stiefkind betrachtet.
Wenn du verstehst, was ich meine. Wenn man das in Amerika zum Beispiel im Vergleich sieht, ich war ja schon oft und viel in Amerika, aber diese Leute haben enormen Respekt verdient, weil die machen für, ich würde sagen, höchstmittelmäßiges Geld einen Job, bei dem man verdammt viel verlieren kann und wo auch verdammt viel passieren kann. Das hört sich gut an. Wie lange hast du den Job in der JVA gemacht?
Ich war zehn Jahre bei der Justiz, die letzten sechs Jahre an der JVA Stadelheim in so einer Sicherungsgruppe. Das war wirklich auch die schönste Zeit. Das hat auch wehgetan, die Stricke dann abzuschneiden. aber ja das Leben das ich jetzt lebe ist ein verdammt cooles Leben, es ist halt mein Traum, wie gesagt als 9-Jähriger war halt immer WWE und Wrestling mein Ding, später kam MMA und so Kampfsportbegeisterung dazu, hab ja auch dann bei der Justiz so meinen Polizeiausbilder gemacht Trainer gemacht für Selbstverteidigung Messerabwehr, die ganzen Multiplikator-Ausbildungen, dafür bin ich auch sehr dankbar, dass ich das machen durfte ja und die letzten 6 Jahre in Schadelheim waren schön, ich hab immer noch konstant Kontakt auch mit den Kollegen.
Das wird auch nie weggehen. Wie gesagt, das ist so eine besondere Verbindung, die man hat mit Leuten, wenn man so schwierige Situationen auch mal miteinander Und verloren haben wir nie das kann ich tats sagen Auch wenn oft grenzwertige Sachen dabei waren Zum Beispiel bin ich einmal gebissen worden bei einem Einsatz Auch eine ganz dubiose Geschichte. Wir saßen da beim Ermittlungsrichter und da wurde der Gefangene dann, ja, wurden ihm da halt die Papiere runtergelesen und der springt plötzlich auf und will auf die Ermittlungsrichterin losgehen. Ich hätt's so hinterher, packe ihn noch hinten am Kragen, drehe ihn rum, nehme ihn in so einen Guillotine. ist ja immer Verhältnismäßigkeit man schlägt ja Leute nie ins Gesicht oder so oder bricht in die Knochen, man versucht ja die abzuwürgen oder in den Hebel zu nehmen zuerst mal, also das schonendste Mittel mal anzuwenden und ich nehme so einen Guillotine-Choke und ziehe ihn runter und so Junge, jetzt ruhig, beruhig dich wieder und ziehe ihn runter und beim Runterziehen auf den Boden damit der Kollege ihn fesseln kann, beißt er mir in den Oberschenkel und nachher habe ich auch überlegt hätte man vielleicht Pfefferspray einsetzen sollen Es schien mir einfach überzogen zu sein oder hätte ich ihm einen Arm machen sollen, aber hätte wenn und aber, du musst halt in einer Sekunde reagieren.
Diese eine Sekunde entscheidet über den Fortlauf von der ganzen Gesamtsituation und ich habe es halt eben so entschieden, das war für mich das Mittel, das den Gefangenen am wenigsten beschwert hat oder am wenigsten verletzt hätte. Der hat auch keine Flecken oder Schürfwunden, irgendwas. Ich habe ihn einfach nur runtergedrückt. Ja, und dann beißt er mich eben.
Und ja, es waren Gefangener, bei dem keine Erkenntnisse vorlagen, ob er irgendwelche Bluterkrankungen hatte oder irgendwie HIV, Hepatitis C oder sowas hatte. und dann habe ich da erstmal ein paar Wochen auf den Aids-Test gewartet und das war auch so ein Schlüsselmoment, wo ich mir dann gedacht habe, hey, Job mit mittelmäßigem Einkommen, relativ hohem Risiko, wenn man das so betrachtet und auf der anderen Seite ist da so dieser Lebenstraum, der da vor dir hängt, so wie eine Karotte vor dem Esel und du lebst den ja eigentlich schon, ich habe ja, wie ich sage, so Nebenberufe schon ein bisschen kommentiert und Wrestling aktiv gemacht, Das war dann auch so ein Schlag mit einem Hammer auf den Kopf, wo ich mir gedacht habe, eigentlich muss dein Traum leben.
Du musst das machen, was dir Spaß macht. Nicht, dass mir meinen Job keinen Spaß gemacht hätte, aber du verstehst, was ich meine, diesen Lebenstraum, diese große Chance ergreifen. Und ja, diese Situation war dann tatsächlich auch so ein Schlüsselmoment bei der ganzen Sache. Bei solchen Aktionen wie mit dieser Guillotine bei dem Gefangenen, am Ende vom Tag ist es ja wie im Sport, schnelle entscheidungen triffst du dann wenn du trainiert hast in den schnellen entscheidungen das hat bei 20 einsetzen vorher das super funktioniert kragen gepackt runtergezogen eingeklemmt ich war damals 10 15 Kilo schwerer da funktioniert es dann nochmal besser Aber ich wollte halt einfach in der Situation nicht irgendwie mit dem Schlagstock auf den Los gehen das schien mir Wir waren zwei gegen einen und die Ermittlungsrichterin sitzt da da wollte ich auch nicht mit dem Pfefferspray da rumballern in dem Raum dann triffst du die noch oder so in dem Moment war ich mir tausendprozentig sicher, dass er 10, 20 Mal funktioniert, das haben wir trainiert, den ziehst du runter, hab ihn dann beim Einklemmen, also du kannst ihn ja, im Endeffekt hat er dann noch 5, 10 Sekunden, dann gehen ihm die Lichter aus, da hab ich gesagt, Junge, so beruhig dich wieder, dann wurde er locker, dann leg ich uns jetzt hin, gehen runter und beißt er mich halt ins Bein, kannst du halt nicht voraus...
Durch die Hose durch? Durch die Einsatzhose durch, also voll, wirklich voll, bin wirklich ein Stück rausgebissen aus dem Oberschenkel, bin auch zum Arzt gefahren worden und so weiter und habe mir dann gedacht, naja, hätte es vielleicht ein bisschen härter ins Gericht gehen sollen mit dem Jungen, aber so ticke ich auch nicht und will ja keinem wehtun oder so und im Endeffekt habe ich auch festgestellt, im Justizvollzug, die Menschen, die hinter den schwedischen Gardinen sind, sind oft ganz, ganz arme Schweine. Das geht oft schneller, als man denkt. Also ich habe auch da sympathische Menschen kennengelernt, das will ich überhaupt nicht abstreiten.
Aber wie gesagt, es schien mir in dem Moment das Richtige zu sein und habe es dann so gemacht und dann warteste drei Wochen auf den Test und dann, ja, okay, alles negativ, nach sechs Wochen machst du nochmal einen und dann kannst du aufatmen, aber da bin ich schon zwischendurch im Bett gelegen und habe mir gedacht, meine Güte, stell dir vor, steckst du jetzt mit irgendeiner Krankheit an oder sowas, wäre blöd gelaufen gewesen, Gott sei Dank hatte ich da Glück, also klopfen wir hier auf Holz, soll weiter so bleiben im Leben und das waren so diese gefährlicheren Situationen in diesem Beruf.
Polizeitraining und Schießszenarien
Wie viel Training habt ihr da gemacht? Es hat sehr viel auf Eigeninitiative beruht, wir haben versucht, jeden Tag was zu machen und wenn es nur Kraftraum war, weil wir eben auch diesen Job in der Einheit aus Überzeugung gemacht haben, das macht auch nicht jeder Kollege, weil wie gesagt, du verdienst ja nicht mehr oder so, du hast nicht mehr Ansehen oder Beförderungsvorteile, weil du mehr riskierst, aber es war halt super interessant und wir haben versucht, jeden Tag irgendwas zu machen, also wir haben dann auch Lehrgänge bekommen, tatsächlich, wie gesagt, diesen Messerabwehrlehrgang habe ich gemacht, zweimal, dann Multiplikator für waffenlose Selbstverteidigung, Polizeieinsatztrainer, besonderes Schießtraining beim LKA und so weiter.
Das war immer super interessant, so im Schießkino mal so zu sehen, wie schieße ich eigentlich, wenn der Puls hochfährt. Weil viele denken immer, ja, da kommt jetzt ein Polizist oder ein Justizbeamter, der schießt sicher jede Woche. Das ist ja nicht so. Du bringst zweimal im Jahr, einen Schießnachweis, dann bist du vielleicht einmal krank oder irgendwie hast Dienst frei.
Das heißt, du schießt nur noch einmal im Jahr. Und im Endeffekt kann ich sagen, wenn du einmal im Jahr eine Waffe in der Hand hast, kannst du gar nichts. Du kannst auch nicht viel mehr als einen Otto-Normalverbraucher. Du kannst das Ding laden und du weißt, wie es funktioniert.
Aber wenn du mal mit dem LKA dieses Schießkino oder so Szenarien durchspielst, keine Ahnung, so ein Geiselnames-Szenario, du musst aus verschiedenen Personen sehen, wer ist eigentlich der Gefährliche. Oh, er kommt ein Schäferhund auf mich zu. Schieße ich jetzt eigentlich auf den? solche Entscheidungen treffen, in einer Sekunde da reagieren und dann gezielt schießen, wo schieße ich denn hin? Ich kann ja nicht auf den Kopf schießen, ich schieße vielleicht auf den Oberschenkel oder da, wo er überleben kann oder wo der geringst mögliche Schaden dann anzurichten ist.
Schieße ich überhaupt? Kann ich es irgendwie anders richten? So diese Entscheidungen zu treffen im Kopf, das war ganz interessant und ja, das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich war vor ein paar Wochen zum ersten Mal in so einem Schießkino, das war sogar in Bayern direkt über der württembergischen Grenze hinter Ulm.
Und da waren wir auch vier Stunden drin, was eine recht coole Erfahrung war. Auf jeden Fall. Bei mir war ein Schießkino primär mit Wild. Weniger mit solchen Situationen wie bei dir.
Ich wusste gar nicht, dass die Polizei solche Schießkinos hat. Macht aber vollkommen Sinn. Da gehst du durch so ein Beispielszenario, du gehst durch so einen Schrebergarten. Und auf einmal kommt einer raus, Hallo, Herr Polizist.
Und du hast die Waffe schon im Anschlag. Und dann denkst du, hier ist irgendwo der Geiselnehmer. Irgendwo hat der seine Geisel und die hält er dann vor dem Körper. Und dann kommt der Schäferhund auf sich zu und will dich beißen und solche Sachen.
Und ohne da jetzt zu sagen, was die richtige oder die falsche Entscheidung ist, einfach mal zu sehen, auch was macht das mit meinem Körper? Wie stresst mich das? Du bist danach vier Stunden am Schießkino. Das ist eine lange Zeit.
Also du wirst es auch selber bestätigen können. Da bist du wirklich fertig. Da musst du dich die ganze Zeit konzentrieren. Auch dieser Hand-Auge-Fokus, Diese Beziehung ist ganz faszinierend, wie die sich das auslaugt und das würden manche unterschätzen und ich finde es immer sehr, sehr, sehr bedenklich, wenn manche Politiker dann über irgendwie so einen Einsatz dann sagen, ja, hätte man da schießen müssen oder nicht.
Ich finde es immer sehr, sehr, man muss allgemein aufpassen, was man darüber sagt und so weiter. Das ist ein gefährliches, ein brenzliges Thema. Viele finden es wahrscheinlich auch unverst aber ich finde es immer sehr sehr schwierig dar zu urteilen Also einen Einsatz der vielleicht auch schiefgegangen ist Da muss man sehr viel analysieren Da muss man sehen wie waren die Lichtverh wie war das eigentlich wie sind die Beamten da hingekommen welche Informationen hatten die Da muss man eine Entscheidung treffen in einer Sekunde oder weniger. Da springt einer von der Treppe auf sich runter oder so, da hast du nicht Zeit zu überlegen, was mache ich jetzt, nehme ich jetzt den rechten Armhebel oder den linken Armhebel, ach der hat ja ein Messer, na stopp, warten wir nochmal, schieß ich vielleicht doch. hast du ja nicht die Zeit.
Und auf solche Situationen trainiert zu werden, das ist eine heikle Geschichte und höchsten Respekt vor den Leuten, die das tagtäglich machen müssen und mit solchen Situationen rechnen müssen.
Die Psychologie von Online-Bewertungen
So Millisekundenentscheidungen, die dann an den Brangler gestellt werden, kennt man im Sport ja auch zu Genüge. So die klassische Schiedsrichter-Referee-Entscheidung, der dann im Endeffekt auch innerhalb von Millisekunden basierend auf dem, was er da in nächster Nähe sieht, eine Entscheidung trifft und dann sind ein paar Experten, die danach dann 35 Mal das Video anschauen, aus verschiedenen Perspektiven. Jeder ist Bundestrainer. In jedem Wirtshaus, in jedem Gasthof hier bei uns in Bayern gibt es ja ein, zwei Bundestrainer, muss man ja tatsächlich sagen.
Aber es ist ja auch nochmal vielleicht ein anderes Thema, aber passend dazu, auch wenn du in den Medien arbeitest und du kommentierst eine Fernsehsendung vor 300.000, 400.000 Zuschauern, ist ja auch immer einer dabei, der es besser weiß oder der weiß, dass du einen Schmarrn erzählt hast oder dass du eigentlich gar keine Ahnung hast. So darf man ja sein Leben auch nicht leben. Ich habe da vor kurzem auch ein Instagram-Posting dazu gemacht. Viele Menschen machen ja auch nicht diesen nächsten Schritt, entwickeln sich nicht weiter im Training, als Mensch, in der Familie, in der Beziehung, im Job, weil sie ja immer Angst davor haben, was könnten denn die anderen davor denken, wenn ich das jetzt mache?
Was könnten denn die anderen denken, jetzt wenn ich mich selbstständig mache? Jetzt glauben die dann, das wird spinnt er. Oder du fängst jetzt an zu wrestlen, springst vor 500 Leuten in der Badehose rum. Was denkt denn der Nachbar, wenn ich das jetzt mache?
Deswegen gehen viele, und ich würde fast sagen, die meisten Menschen diesen nächsten Schritt nicht, Und erreichen nie irgendwelche Träume oder schönen Sachen im Leben, die sie sich vielleicht vorstellen oder ausmalen, weil sie viel zu sehr damit beschäftigt sind, sich zu fragen, was passiert denn eigentlich, wenn ich auf die Schnauze falle, wenn ich es nicht schaffe und was denkt der andere und was denkt der, der mich sowieso nicht mag, der eh hofft, dass ich auf die Schnauze falle, was denkt der, dann reibt der mir es rein oder dann gibt es irgendwelche Kommentare auf Social Media, das ist ja heute auch so ein Phänomen. muss ja teilweise auch den kopf schütteln was man da in diesen youtube spalten sieht an kommentaren ja ich glaube das ist eine ganz große bremse und die habe ich auch vor so ein paar monaten habe ich mir die restlos aus dem kopf genommen mir ist es mittlerweile auch v egal was andere von mir denken ich habe so netz Netz an Menschen so meine Frau meine Kinder meine Eltern ein paar sehr gute Freunde ehemalige Kollegen gegenw Kollegen wo ich weiß, auf die kann ich mich tausendprozentig verlassen.
Von denen hole ich mir einen Rat, mit denen spreche ich drüber, was die davon halten. Und das analysiere ich dann auch, das sauge ich auf und das respektiere ich dann auch und das ordne ich dann dementsprechend ein. Aber ansonsten, ich glaube, vor allem in der heutigen Zeit ist es extrem wichtig, da Abstand zu nehmen, was einer auf Twitter oder auf Instagram von dir denken könnte. Zum Beispiel, ich habe ja wahnsinnigen Respekt vor deinem Podcast.
Ich finde das ja unglaublich, was jemand mit deinem Wissen, du weißt viel mehr über Training, viel mehr über Ernährung, viel mehr über Regeneration als ich, wo ich mich auch schon lange damit beschäftige. Du bietest das kostenlos an. Und was sehe ich dann zum Beispiel? Dann gibt es Leute in den iTunes-Bewertungen, die bewerten den Podcast mit einem Stern.
Zum Glück, ich habe nur eine Einsternbewertung. Aber wer ist das denn? Wer Wer, verdammt nochmal, was ist denn das für ein Mindset? Wer geht denn hin und hört sich kostenlos was an und verwendet dann Energie damit, seinen Unmut drüber zu äußern?
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie den Daumen runtergedrückt bei einem YouTube-Video oder gar irgendwie drei Zeilen dann drunter geschrieben. Und manche schreiben da ja irgendeinen Sermon drunter, wo du dir denkst, Junge, da bist du ja eine Stunde gesessen für. Da hast du eine Stunde Zeit aufgewandt, um dem zu erklären, warum der blöd ist. Und dann drückst du den Daumen runter und dann denkst du, jetzt bist du der Babo, jetzt bist du der Chef in deinem Leben, dem habe ich es jetzt aber gezeigt.
Das ist ja Lebenszeit, die ist vollkommen verschwendet. In der Stunde könntest du trainieren, da kannst du mit deiner Frau essen gehen, da kannst du irgendwas Positives anstellen mit deinem Leben. und ich habe auch vor kurzem eine Statistik gelesen, 5% der Menschen schreiben 80% der negativen Kommentare auf Social Media oder drücken, glaube ich, diesen Unmut-Smiley bei Facebook, so glaube ich war es. Aber ihr wisst, was ich meine. Ganz kleiner Anteil an ganz verbitterten, dunklen Menschen sitzt da im Keller bei der Mama am Laptop und schreibt negative Kommentare.
Und ich glaube, das muss man sich als Mahnmal nehmen. So darf man nie enden. So entsteht nichts Kreatives, so entsteht nichts Gutes. Da wirst du nicht dickere Muskeln bekommen, da wirst du nicht schlauer, da wirst du nicht mehr Geld verdienen, da wirst du nicht glücklicher in der Beziehung, wenn du so dein Leben verschwendest.
Meiner Meinung nach. Ego und Mindset sind da definitiv eine große Hürde. Ich habe mich mit dem Thema Online vor ein paar Jahren auseinandergesetzt als ich mein erstes Buch rausgebracht habe Und das Buch kommt dann auf Amazon raus Und Amazon sind ein gro Thema Ich selber wenn ich was kaufe gucke ich auch Bewertungen und so Was schreiben die, die gut sind? Was schreiben die, die nicht so gut sind?
Und ich habe das erste Buch veröffentlicht. Ich freue mich über das, was ich da veröffentlicht habe. Und dann kommen natürlich auch direkt die ersten Einstirne-Bewertungen bei Amazon. Und teilweise auch, ich habe mir alle durchgelesen, weil ich wissen wollte, okay, was ist der Kritikpunkt, was kann ich in Zukunft besser machen?
Und das Verrückte ist, durch die Bank weg, diese Ein-Sterne-Bewertung, kann sich auch jeder bei mir durchlesen, da waren Dinge dabei wie, ich habe das Buch in fünf Minuten durchgelesen. Das Buch hat 160 Seiten. Ja, es ist kein 900 Seiten Roman, wo du Wochen für brauchst. Aber es ist objektiv, rational betrachtet ist die Aussage einfach falsch.
Und da habe ich mich ein bisschen auseinandergesetzt mit dem Thema Amazon-Bewertung, habe auch mit anderen gesprochen, die viel auf Amazon verkaufen. Und jeder hatte so ein bisschen das Gefühl, oh, mich trifft das immer recht hart mit diesen negativen Bewertungen. Und das Problem ist, der Großteil dieser negativen Bewertungen sind einfach rational gesehen, es stimmt einfach nicht. Und was ich da unter anderem gefunden habe, man geht davon aus, dass 85 Prozent aller Online-Bewertungen, egal ob gut oder schlecht, nicht objektiv sind.
Das heißt, auch die Guten werden oftmals aus emotionalen Gründen Sympathie. Den triggert irgendwas. Und umgedreht genauso. Was natürlich jetzt auch, wenn man das ganze Bewertungsthema betrachtet, ich gucke es auch immer noch, ein Beispiel, ich hatte mich vor ein paar Jahren, auch mal so ein Hotel habe ich mir angeschaut, das Hotel war super und dann hat da einer einen Stern gegeben.
Und dann denke ich, warum gibt der jetzt einen Stern, das sieht doch alles gut aus, lese mir die Bewertung durch. Und dann standen diese Bewertungen wirklich drin, alles war super, Service, Essen, Strand war toll. Im Zimmer gab es im Fernsehen jedoch nur einen deutschen Fernsehsender. Deswegen hat er diesem Hotel 1 Stern gegeben.
Das ist dann so ein Punkt. Diese Bewertung ist eine gute Idee. Aus meiner Sicht ist eine große Inflation da. Je mehr Bewertungen gegeben werden, desto schwieriger ist es.
Je mehr Bewertungen man selber liest, wo man denkt, okay, was ist das? Desto weniger hört man natürlich auch Bewertungen. Gerade auch sowas wie Amazon Da gibt es mittlerweile Agenturen, die quasi professionell das Ganze bewerten. Da kannst du dann im Endeffekt so wie du auf Instagram Likes oder auf YouTube Views kaufen kannst, kannst du dir auf Amazon Bewertungen kaufen.
Das gibt es. Was ein bisschen schade ist, weil natürlich dieses Medium Bewertung, wo wir natürlich alle, jeder, der schon mal online was gekauft hat, hat irgendwann schon mal Bewertung angeschaut und basierend auf der Bewertung entschieden. So, das kaufe ich, das kaufe ich nicht. Und ja, auch so in einem Moment, ein Autor, den ich sehr gerne lese, Schweizer Rolf Dobeli, hat ein paar ausgezeichnete Bücher gelesen und dann hat halt eines seiner Bücher das Bestverkauf, der hat halt auf Amazon dreieinhalb Sterne.
Und dann frage ich mich halt auch, okay, ist das ein Spiegel-Bestseller? von der Grundidee und vom Ansatz seine Bücher sind sensationell. Viel Qualität. Viel Qualität, im Endeffekt ist es Kognitivwissenschaft, Denkfehler, runtergebrochen in einfache Worte, in kurze Kapitel, easy zu lesen, easy zu verdauen, in mehrere Sprachen übersetzt, hat über eine Million Bücher verkauft, was grundsätzlich von einem deutschen Autor, das passiert nicht häufig, als Deutscher oder in dem Fall Schweizer, als deutsch schreibender Autor über eine Million Bücher zu verkaufen, es passiert nicht. Das heißt, allein die Tatsache, dass er verkauft hat, aus meiner Sicht, ist Erfolgssiegel.
Ja, Qualitätsmerkmal. Hat dann trotzdem 3,5 Sterne auf Amazon, was dann so ein bisschen dieses Bewertungsding, wie viel von diesen 1, 2, 3 Sterne Bewertungen, die das Ganze runtergezogen haben, sind halt aus irgendwelchen emotionalen Gründen, die halt rational ein bisschen weit weg sind von der Realität. Aber das gibt es am Ende vom Tag in jedem Bereich, ob man jetzt Buch auf Amazon oder Podcast bei iTunes. Ja, oder ein Instagram-Posting.
Ich versuche immer, wenn ich ein Instagram-Posting schreibe, meistens, bei mir ist es nicht so, ich versuche nicht die meisten Follower zu bekommen oder irgendwie, keine Ahnung, da irgendwie auf Instagram Geld zu verdienen als Influencer oder so. Wenn mir was einfällt, wo ich mir denke, oder wenn ich was erlebe, wo ich mir denke, davon können andere profitieren, das ist eine gute Message, das will ich jetzt einfach mal niederschreiben, auch um das in meinem eigenen Mindset zu manifestieren, dann schreibe ich das. und dann streckt einer den Popo in die Linse und bekommt eine Million Likes und denkt mir, du hast jetzt 1157 für ein gutes Posting, wo du wirklich eine Message drin hast, wo dich dann später zwei Freunde anrufen, das war richtig gut, das finde ich cool, das musst du öfter machen und eine andere fotografiert sich in der Yoga-Pant, macht irgendwie so einen Inspirationssatz drunter, der überhaupt nichts mit dem Foto zu tun hat und bekommt dann irgendwie eine Million Likes oder so da denke ich mir auch immer Ja aber man darf dem Ganzen glaube ich auch nicht zu viel Wert einr und vor allem man darf nicht zulassen dass das das eigene Leben zu sehr beeinflusst Ich habe mir viel zu lange, vor allem als das dann so losging, so mit eigenem Facebook, Twitter, Instagram Channel, das Ganze so zu Herzen genommen und wenn da mal einer was Negatives geschrieben hat zur Sendung, habe ich das zu Herzen genommen, habe tagelang darüber nachgedacht, dann mache ich das vielleicht wirklich falsch und so, man darf das nicht so an sich ranlassen.
Ich glaube jetzt nach 10 Jahren zum Beispiel beim Fernsehen, da weiß ich einfach, was meine Aufgabe ist. Als Kommentator bist du halt nicht größer als das Produkt. Du versuchst das Produkt so professionell wie es geht zu verkaufen und das heißt aber auch jedes Produkt musst du anders rangehen. Wenn ich Sports Entertainment mache, dann versuche ich den Zuschauer da eintauchen zu lassen in diese Welt.
Dann versuche ich das möglichst fantastisch und unterhaltsam zu verkaufen. Verkaufen ist der falsche Bericht, vielleicht an den Mann zu bringen, zu transportieren vielleicht eher viel besser. Und wenn ich eine Kampfsport-Sendung kommentiere, dann versuche ich Statistiken zu nennen, dann versuche ich die Kampfstile zu analysieren. Da bin ich viel technischer, viel empirischer. wenn ich jetzt eine Gameshow moderiere, dann habe ich einfach nur eine große Klappe und versuche einen Witz nach dem anderen rauszudreschen.
Aber bei all diesen Dingen und bei all diesen Herangehensweisen und wo man sich wirklich, ich bin einer, ich verstecke mich tagelang in meinem Kämmerlein und schreibe mir Statistiken raus und überlege mir, wie kann ich am besten sprechen, wie kann ich meine Rhetorik verbessern. Bei all diesen Dingen gibt es trotzdem immer einen, der dich kritisieren wird. Immer einen. Es wird immer einem nicht gefallen.
Zum Beispiel, es fehlt manchen beim MMA nicht, dass ich halt, ich gehe halt aus dem Sattel, wenn ich halt sehe, dass, keine Ahnung, der Rosenstroik, den Overeem drei Sekunden vor Ende der fünften Runde damals, also was dritte oder fünfte Runde, also am Ende der letzten Runde, halt in die nächste Dimension knockt, wirklich, das ist es sechs Uhr morgens in der Kommentatorenkabine, ich springe auf und der Sessel klappt nach hinten und ich gehe halt aus dem Sattel und in dem Moment bin ich halt ich, das will ich auch nicht verbergen. und dann gehe ich da raus aus mir und haue vielleicht auch da einen lockeren Spruch raus und zeige da meine Begeisterung, da ist nichts Falsches dran, aber es wird immer den einen geben, den stört es.
Der will, dass du das so tagesschau-mäßig analysierst und sagst, mhm, rechter Haken jetzt, oh, da waren ja nur noch drei Sekunden und jetzt ist der Kampf zu Ende. Finde ich nicht gut, aber ein anderer findet es vielleicht gut. Und genauso ist es bei allen anderen Sachen und man darf dem aber auch nicht zu viel Bedeutung einr Man darf nie versuchen es den anderen recht zu machen Du musst dir selbst treu bleiben und wenn du das was du machst gut machst und aus machst dann werden das auch genug Menschen gut finden das ist so meine Erkenntnis und da wird sich dann ein Weg finden das wird irgendwann setzt sich Qualit und vor allem Leidenschaft wenn du was gerne machst setzt sich irgendwann durch
Denkwürdige Momente im WWE-Kommentar
Was sagst du, in zehn Jahren als Moderator, was waren die drei bewegendsten Momente? Waren einige dabei. Ich muss noch mal sagen, was mir halt die meisten Türen geöffnet hat und was mein Leben am nachhaltigsten verändert hat, war halt der Anruf von WWE. Es stellt sich alle Haare aus bei mir, weil ich habe eine enorm emotionale Verbindung zu dem Ganzen.
Ich habe das als Kind geschaut. Ich habe alle Poster gehabt. Ich habe im Pausehof. Ich muss mir wirklich vorstellen, in der, was war das damals?
Fünfte, sechste Klasse. Ich bin Hulk Hogan bei der Schule gegangen. Ich war halt der, der spinnt ein bisschen. Das war der, der ein bisschen der Außenseiter war damals.
Ich war immer der Kleinste, immer der Schmächtigste. Das hat sich dann irgendwann geändert. Ich bin in einem Jahr dann 25 Zentimeter gewachsen, dann war es plötzlich anders. Aber ich war halt der, der Wrestling schaut, der mit dem Hulk Hogan Bandana zur Schule geht.
Ich war ein bisschen der Außenseiter. Aber ich habe diese Sache so geliebt und ich musste die auch immer verteidigen, weil andere fanden es lächerlich, bis es dann in Deutschland populär wurde. und dann dieser Moment, keine Ahnung, ich nehme jetzt mal WrestleMania 31 damals, das war die erste WrestleMania, wo ich da damals am Ring saß, 70.000 Zuschauer und dann sitzt du da und mein Bruder hatte damals einen Kongress, der ist Arzt und der saß im Publikum, das war auch irgendwie so Schicksal, der ist da jetzt, in dem Moment ist der auch da, der damals so in Ungarn mit mir auf der Couch sich damals aus dem Bett geschlichen hat, der ist jetzt auch dabei und ist irgendwie, das war eine ganz komische Verbindung, da habe ich mir gedacht, irgendwie kommt alles zusammen, im Leben und dann ist da Wrestlemania und du darfst kommentieren und ein Jahr später war ich wieder bei Wrestlemania, das war auch so ein Moment, da war zum Beispiel The Rock war unangekündigt bei Wrestlemania, hatte einen Überraschungsauftritt und das war krass, krass, krass also das war, ich glaube, das größte Wrestlemania aller Zeiten, 100.000 Zuschauer Dallas, Texas, Cowboy Stadium, ausverkaufte Hütte machst dir keine Vorstellung, also die Kulisse allein schon, die LED-Boards sind so groß wie Footballfelder Also das ist Allianz Arena oder Dortmunder Stadion, das ist schon schön und gut, aber das ist Kaffeeklatsch.
Gegen das, was die Amerikaner da machen, das ist einfach Entertainmentkultur. Und keiner wusste The Rock ist da Und Match vorbei Segment vorbei so Stille BAM die Musik von The Rock geht an und ich sag dir auch wie stellst du alle Haare auf wenn ich dran denke 100 stehen auf nach zwei Takten von der Musik wissen, das ist The Rock, das ist nicht irgendwie so, hier kommt nicht irgendwie ein überdurchschnittlicher Superstar raus, hier kommt The Rock raus, ne Leute, jetzt ist Achterbahn so, alle gehen hoch, das ist so ein, so ein Roar ging da durch das Stadion von ganz unten, wo du sagst, das ist eine, was passiert hier?
Das ist eine ganz besondere Energie. Hier steht eine Wasserflasche auf meinem Pult und die zittert. Hier ist eine Energie im Stadion. Die gehen die Leute, die gehen ab.
Also hier fliegt das Dach weg und er kommt raus, steht auf dieser gigantischen Stage und was macht er? Zieht die Augenbraue hoch, so wie es halt nur The Rock kann. Und die Leute reagieren. Ein anderer könnte vom Käfig durch den brennenden Tisch bringen, der wird nicht halt die Reaktion bekommen, die der Typ bekommt, weil er dieses überdimensionale, gigantische Charisma hat und ich bin dann da gesessen und habe mir gedacht, ey, alter Schwede, also du musst wirklich drei Kreuzsachen machen, du hast den geilsten Shop der Welt, Teil von so einer Sache zu sein, diese Energie zu spüren, diese Dynamik zu spüren und in meinem Kopf ist wirklich diese Reise dann nochmal abgelaufen und wenn man gedacht hat, so mit 9, 10, 11 Jahren warst du so der Doldi auf dem Pausenhof, das ist so der Wrestling Freak und jetzt komme ich nach Hause von irgendeiner Reise und so und am Edeka greifen mich die Leute ab und wollen wissen, wie das war und wie die in Wirklichkeit so sind und ob ich denn mit einem befreundet bin und so.
Das ist alles irgendwie nicht wahr, so eine Situation zu erleben und das so aufzusaugen, das ist einfach so eine privilegierte Situation. Ich wiederhole mich da gerne enorm dankbar dafür, dass ich so ein Teil der Sache sein darf und das sind dann so die Situationen, wo du halt auch den Kindern irgendwann noch davon erzählst, dass damals The Rock rausgekommen ist bei WrestleMania 32. Und ich werde auch nicht vergessen, da war so ein riesen Stahlkonstrukt, so ein The Rock Namenszug und dann hat er so einen Flammenwerfer gegriffen und hat ihn in Flammen entzündet. Also es könnte nicht klischeehafter sein, wo du dir sagst, alter Schwede, also hier haben sich wirklich Leute was überlegt und das ist eine besondere Form des Entertainments.
Und der Typ ist sowieso für mich auch krasseste Vorbild ever. Also bestbezahlter Actionstar, Hollywood-Schauspieler, Entertainer, Serienstar, Serienproduzent, Ex-Wrestler, also viele wissen ja gar nicht, dass er Wrestler ist.
Der Einfluss von The Rock
Ja, auch was ich vor kurzem gehört habe, ist, sein Vater war Wrestler und sein Opa war Wrestler. Rocky Johnson, leider schon verstorben. Kommt aus einer enormen Dynastie, ohne hier zu nerdig zu werden, weil die meisten wird es mit sich ja nicht interessieren, aber das ist auch so eine krasse Geschichte, wie der halt angefangen hat. Der hat halt in dieser Canadian Football League Football gespielt, hat gesagt, ich kann sich an einen Tag erinnern, da hat er sechs oder sieben Dollar in seinem Geldbeutel, total abgebrannt hat, auf irgendeiner kaputten Matratze geschlafen bei einem Mannschaftskollegen und hat dann angefangen, in so einer Lagerhalle Wrestling zu trainieren.
Wenn du siehst, wo diese Reise losgeht und wie die endet, da denke ich mir manchmal, eigentlich ist das, was ich in meinem Leben leiste, was ich aus meinem Leben mache. Meine Mama hat mir irgendwann mal dieses Leben geschenkt und auch dafür sehr dankbar, aber eigentlich mache ich viel zu wenig aus diesem Leben. Was so ein Typ leistet, mach deine Apps an am Smart TV, keine Ahnung, wenn ich Maxdome anmache, kann ich Ballers schauen, auf Netflix läuft irgendein mega Blockbuster mit ihm, auf dem WWE Network kann ich seine geilsten Matches sehen, was der Typ schon jetzt in diesem Alter, so Mitte 40, an Vermächtnis hinterlässt, wahnsinnig inspirierend.
Du öffnest morgens dein Instagram und du siehst halt, der landet irgendwo in Shanghai, es ist 4 Uhr morgens, klar, der kommt aus seinem Privatchat, der führt ein cooles Leben, aber der geht direkt ins Gym, pumpt da, geht hart an die Grenze, dann hat er Pressekonferenzen, Medienauftritte, hat den nächsten Dreh, fliegt wieder an das andere Ende der Welt und wie macht er es? Immer mit einem breiten Grinsen, das ist immer die weißen Zähnchen, das ist immer gut gelaunt, das ist einfach ein wahnsinns Vorbild und vor allem hierzuland in Deutschland neigen wir ja dazu, alles so faktisch zu sehen, aber ich denke, von solchen Menschen, von solchen Persönlichkeiten könnten wir uns so viel abschneiden.
Mit welcher Freude und mit welcher Überzeugung, mit welcher Inbrunst der sein Leben lebt und so. Ich habe immer so das Gefühl, wenn ich an den denke, wenn ich so eine Metapher mir im Kopf zurechtlegen müsste, dann würde ich sagen, The Rock, der packt das Leben so am Kragen und drückt so zu und schüttelt alles raus, was das Leben so zu geben hat. Der greift alle Facetten ab. Es fehlt vielleicht noch, dass er Präsident wird oder eine Musikband gründet.
Aber ansonsten, der quetscht wirklich alles raus wie so eine Zitrone. der quetscht das Leben leer und das begeistert mich unfassbar. The Rock plus Kevin Hart als Rap Das w mit Sicherheit gut einkommen Entertainment garantiert Also ich finde die beiden auch mega witzig wenn sie so bei ihren Filmen das Beste ist ja immer dieses Behind-the-Scenes, wenn man dann sieht, wie die sich gut verstehen. Also wie locker die da auch sind und auf welchem Niveau die eigentlich da Produkte verkaufen, weil nichts anderes ist ja ein Film. Mit welchem Spaß die das noch machen und da um die Welt reisen. und ja, das ist schon sehr, sehr, sehr mächtig, also wenn man das sieht und da denkt man sich, ich bin eigentlich so ein Popcorn-Pfurz im Universum und andere machen viel mehr aus ihrem Leben.
Da muss die Reise weitergehen, da muss man Steine umdrehen im Leben, da muss man neue Dinge machen, neue Dinge ausprobieren und mit Spaß ausprobieren und wie gesagt, vielleicht wäre es für mich was noch, Personal Trainer zu werden, irgendwie Menschen, mit Menschen zu arbeiten möchte ich vielleicht noch mehr machen, mehr Jiu-Jitsu machen, vielleicht noch andere Fernsehprojekte und das, was ich schon mache, mit Spaß machen, so stelle ich mir mein Leben vor und wichtig ist ja auch immer Work-Life-Balance, das sieht man ja auch bei The Rock, der ist glücklich verheiratet, wenn er dann ein Foto postet mit seiner Tochter, finde ich auch super süß, was er da für eine Message transportiert, dass er halt doch der Daddy ist, der im Swimmingpool sich dann noch Zeit nimmt, mit der kleinen Tochter zu planschen und so, das sind die Sachen im Leben what matters und deswegen ist er für mich absolut ein Vorbild.
Das heißt, The Rock, Dallas Cowboys Stadium, war auf jeden Fall der Moment in der Wrestling-Moderatorenzeit oder Wrestling-Fanzeit, professioneller Wrestling-Fan. Genau, da ist alles kulminiert und ich möchte es nochmal ganz ehrlich zum Ausdruck bringen. Also die Türen, die mir WWE geöffnet hat, das werde ich nie vergessen. Ich werde nie vergessen, wo ich herkomme.
Ich werde immer als Wrestling-Fan, da hat alles begonnen. ob ich, keine Ahnung, ich möchte nie berühmt werden so wie so ein Gottschalk oder so ein Silbereisen oder so, möchte ich nie werden aber falls es jetzt aus wundersamen Gründen geschehen sollte, dass ich irgendwie ein großes Format bekomme oder so, ich werde nie vergessen, wo ich herkomme, also WWE also der kleine Junge mit Hulk Hogan Bandana, der Bret Hart Sonnenbrille und dem Macho Man T-Shirt der hatte irgendwann mal einen Traum und dann brauchst du natürlich auch jemanden, der die Tür für den Traum aufmacht, aber wenn die Tür mal auf ist, dann musst du immer so den Fuß in der Tür halten, die Tür darf nicht mehr zugehen und die wir auch nicht mehr zugehen lassen und so hat alles angefangen dafür bin ich enorm dankbar dass man an diese momente erlebt das ist halt dann so die kirsche auf der sahnetorte also auch ein jahr sp war in der last tats undertaker hell in the cell match und ich sitze sitze am Ring Und Undertaker rei halt den K ab Und ein Riesenk zwei auf zwei Meter landet direkt bei uns auf dem Pult, so 20 Zentimeter vor meiner Nase, so direkt auf meinen Unterlagen.
Im ersten Moment erschreckst du dich natürlich. Im anderen Moment denkst du dir, hey, Undertaker ist jetzt da gerade in einem Hell in a Cell Match irgendwie total krass. Und du bist so mittendrin statt nur dabei. Das war so ganz surreal für, aus der Denke des kleinen Wrestling-Fans gedacht.
Ja, ganz fantastisch. Von Fernseher in Ungarn zu direkt am Ring in Dallas. Ja, sozusagen, sozusagen. Ja, schöne Sache.
Ratschläge für angehende Kommentatoren
Es gehört mit Sicherheit auch Glück dazu. Das darf man nie vergessen. Es gibt mit Sicherheit auch andere, die kommentieren könnten. Aber ich sage auch immer, es vergeht kein Tag, wo nicht jemand schreibt, ja wie wird man denn eigentlich Kommentator?
Und egal, ob du jetzt, keine Ahnung, Darts kommentieren willst oder Billard oder Fußball, ich gebe jedem den Tipp, geh hin zu einem Sender. Das ist ja auch so ein Ding im Leben, wie werde ich denn, wie erfülle ich mir denn, wie kann ich denn, wie mache ich denn? Auf der Couch passiert ja nichts. Auf Social Media passiert ja nichts, da erreichst du ja nichts.
Du musst tatsächlich mal hingehen, du musst vorstellig werden. Ich bin ja auch in meinem Leben, was habe ich mir für Jobs beworben oder was hat mich Sachen probiert. Meistens ist es sogar so, das kann ich vielleicht auch jedem auf den Weg geben, vor allem in meinem Leben. Ich habe Studium abgebrochen, eine Ausbildung gemacht, nicht getaugt, nochmal eine Ausbildung gemacht.
Was hast du studiert? Ich habe Lehramt studiert nach dem Abi. Völlig desillusioniert nach dem Grundstudium. Ich habe gedacht, also nee, das ist nichts für mich.
Ich habe eine Ausbildung gemacht zum Fremdsprachenkorrespondenten, habe dann als bester männlicher Absolvent abgeschlossen und habe dann gesehen, damals war so Wirtschaftskrise 2004, 2005, ganz schlechte Gehälter bezahlt und dann jede Woche um die Welt fliegen für so ein mageres Gehalt. Dann kann es auch Beamter werden. Hat mir auch nicht glücklich gemacht. Das hätte ich 40 Jahre lang machen.
Ich bin so oft auf die Schnauze gefallen. Ich habe mich oftmals, sogar meistens, viel zu spät entschlossen, falsch entschlossen, beim Falschentschließen nochmal einen Fehler gemacht. Es ist alles wurscht. Die Summe deiner Fehler und die Summe der ganzen Abbiegungen und Entscheidungen, die du triffst die bringt dich dann am Ende dahin wo du stehst und damit bin ich zufrieden darf man nicht sagen weil man darf nie zufrieden sein aber damit bin ich vollkommen okay wo das steht Vielleicht h ich manches vielleicht hätte ich mir mehr trauen sollen, früher trauen sollen.
Vielleicht auch eher mal weggehen aus der Provinz, aus dem 3000-Seelendorf. Und vielleicht einfach mal weg von zu Hause und eher was probieren. Vor allem mit Wrestling-Schulen damals wäre es vielleicht auch das Bessere gewesen. Aber hey, am Ende darf man keine Angst davor haben, das wollte ich damit sagen, Fehler zu machen.
Man fällt dem Leben auf die Schnauze. Ich bin meistens sogar auf die Schnauze gefallen, aber aus dem auf die Schnauze fallen ergeben sich die besten Dinge, lernt man am meisten. Und da, wo ich jetzt bin aus diesen Rückschlüssen, ich werde dieses Jahr 40, wenn mir das damals einer in neun Jahren mit Umgang gesagt hätte, dass ich jetzt ein paar Fernsehprojekte mache, dass ich weiterhin meinen Sport mache, Wettkampfsport mache, dass ich neue, interessante Leute kennenlerne, wie die für dich zum Beispiel auch immer ein super Privileg, also auch so ein Netzwerk an Menschen zu haben. dass ich podcasten darf, dass ich kreativ arbeiten darf, ich hätte sofort unterschrieben.
Also bin vollkommen okay damit, wo ich bin.
Der Beat Yesterday Podcast
Podcast machst du jetzt auch schon seit bald drei Jahren? Ja, ich mache monatlich für die Firma Garmin im Rahmen dieser ganzen Beat Yesterday Bewegung einen Podcast. Da geht es um Active Lifestyle, um Training, Ernährung, aber auch vor allem um interessante Gäste. Das Ganze heißt auch Beat Yesterday Podcast.
Gibt es überall als Download bei iTunes, Spotify, Soundcloud, diesen ganzen Podcatchern. Natürlich auch auf dem Lifestyle-Magazin beatyesterday.org. Da kann man sich das monatlich anhören. Und so mein Ding ist immer, ich möchte mir noch ein bisschen mehr von dir abschauen.
Du machst das Ganze ja sehr wissenschaftlich. Auch wenn man bei dir einen 10-Minuten-Podcast hört, habe ich das Gefühl, ich habe für zwei Stunden so Food for Thought, weil du halt interessante Ansätze lieferst. Du hast immer alles belegt, du hast enorm viele Statistiken im Kopf und Zahlen und brichst das sehr wissenschaftlich runter. Da möchte ich mich noch ein bisschen verbessern, da bin ich noch zu Lachs und zu Larifari.
Aber was ich immer mache und was mir sehr gut gelingt, ist einen interessanten Gast anzuwerben. Also wir hatten jetzt zuletzt zum Beispiel den Christian Redel, einen Freitaucher. Das ist ein Beispiel, der Typ, der taucht halt 100 Meter unter der geschlossenen Eisdecke, nur mit Taucherflossen. Ganz, ganz Minenmaschinen der Typ, also vom Mindset her Das sieht aus wie ein ganz normaler Mensch, der im Büro arbeitet Aber was da hinter Oder zwischen den Ohren, was da dreht Was da ein Mindset da ist, da könntest du 10 Podcasts drüber machen Und das ist ein ganz, ganz Mental starker Typ gewesen Das war ein super Podcast.
Dann hatte ich einen Florian Wildgruber zu Gast. Der kam mit einer Behinderung zur Welt und hatte ADAS und hat dann Triathlon-Europameisterschaft gewonnen zum Beispiel. Keine Ahnung, wen hatten wir? Wir hatten Olympioniken dabei.
Den Bachelor hatte ich zu Gast zum Beispiel. Also auch mal so lockere Gäste. Eko Fresh, ein guter Kumpel von mir übrigens. Gruß an Eko, falls ihr das hört.
Den hatte ich zu Gast. Auch er hat ein bisschen darüber berichtet. Der ist ja sehr schnell hochgekommen, ist dann sehr krass abgestürzt, hat dann nur noch gekifft und irgendwie mit den falschen Leuten abgehangen und hat sein Leben wieder auf die Kette bekommen. Also kurz gesagt, diese Beat Yesterday-Geschichten, wo sich jemand verbessert, wo jemand Grenzen überwindet, wo jemand sagt, ey, ich will das Ding, ich will das Ding, ich schaffe das irgendwie, ich finde einen Weg.
Und das finde ich immer sehr, sehr magisch, sehr, sehr, sehr mächtig, diese Geschichten zu hören. Das versuche ich immer zu transportieren im Podcast. Und da haben wir echt priceless, was wir da an Messages oder an Geschichten schon hören durften, wo der auch letztens, das hatten wir eine ganz andere Geschichte, eine Magersüchtige, Extrembulimie, wirklich knapp am Abnippeln, wirklich fünfmal in Behandlung und so weiter und wird dann über Bodybuilding-Training, über Ernährungsplan-Erstellung erfolgreiche Figurathletin, jetzt ist sie, glaube ich, in der Wellnessklasse, bekommt ihr Leben in den Griff, lässt diese Magersucht hinter sich. das interessiert mich.
Wie tickt so jemand dieses Beat yesterday? Wie macht er den Schritt? Wie überwindet er das? Wie kommt es weiter?
Wie können andere, die Hunderte oder hoffentlich Tausende, die das hören, was mitnehmen, was aufsaugen und sagen, hey, das ist cool. So wie der das macht, das gibt mir ein bisschen Aufwind, das gibt mir Rückenwind. Das versuche ich ein bisschen zu transportieren, aber wo ich noch mehr hin will, ist dann auch Leute faktisch besser zu informieren, was du sehr, sehr gut machst, was mir bei dir sehr, sehr gut gefällt und da bin ich auch wieder froh, das sind ja auch diese komischen Zufälle im Leben, dass der Andreas Graniotakis zum Beispiel ein gemeinsamer Freund den Kontakt herstellt, dann merkt man sofort auf der Autofahrt, das ist ein Typ, der tickt wie ich, der trainiert, der überlegt sich was zur Ernährung, der strukturiert sein Leben, der überlegt sich, was könnte ich denn eigentlich noch machen im Leben und das sind immer schöne Bekanntschaften, da entstehen dann auch teilweise irgendwie so jahrelange Beziehungen und Freundschaften, wo man sagt, das bereichert mich im Leben und Und dieses Wort Dankbarkeit ich benutze es sehr inflation aber daf bin ich tats sehr dankbar denn ich k auch irgendwo langweilig mein Dasein fristen aber so finde ich es eben viel interessanter und ja Hashtag grateful sage ich immer
UFC 248 Analyse: Zhang gegen Jedrzejczyk
Mit Andreas hast du jetzt auch, das war gestern Nacht, UFC kommentiert. Mit Marc Bergmann. Mit Marc Bergmann. Andreas hat ausgeschlafen nach der GMC, der GMC kommentiert.
Das heißt, beim nächsten Mal wieder mit Andreas, ihr wechselt ja durch, ihr seid zu. Wir sind, momentan, lass mich überlegen, also wir sind, der Valandi, ich, der Marc, der Andreas, also wir sind vier Hauptkommentatoren, manchmal werden Experten eingeladen, die Fight Nights kommentieren wir immer alleine, was vom Aufwand nicht unerheblich ist tatsächlich, wenn du sechs Kämpfe hast oder eine ganze Karte mit Vorkämpfen teilweise, sogar wenn du die alleine kommentierst, da setze ich mich schon zwei Tage hin, weil da will man dem Zuschauer oder auch dem informierten, sowie auch neu einsteigenden Fan schon was präsentieren, das ist mein Anspruch.
Schöner ist natürlich zu zweit, wir haben vergangenen Wochenende Große Karte, haben wir Main Card übertragen UFC 248 aus Las Vegas T-Mobile Arena Zwei Hauptkämpfe, zweimal ging es über fünf Runden Und mit dem Marc ist es immer ein Fest Ist auch ein ganz, ganz cooler Typ Enormen Respekt Vor seinem Weg, der hat ja auch so Mini-winzig angefangen So bei einer kleinen Zeitschrift Seine monatlichen MMA-Berichte da Geschrieben und über einen kleinen YouTube-Kanal Leute interviewt und so und jetzt ist er Sendergesicht bei ProSiebenMax für MMA, jetzt arbeitet er für Dazone, für Runfighting, fliegt um die Welt, hat ein Buch geschrieben, also super Geschichte auch, ja, und mit Marc habe ich eben die letzte Card kommentiert, saßen beide ein bisschen Rätsel, mit Rätsel über dem Kopf, so mit Fragezeichen über dem Kopf da nach dem letzten Kampf, aber nichtsdestotrotz war es eine faszinierende Card tatsächlich, ja.
Bei den Main Events waren Joanna versus Wei Li um Titel und dann der Hauptkampf war Romero gegen Adesanya. Ich hatte beide genau andersrum, so wie sie ausgingen. Wir haben auch, wir sind ja live, wir überlegen uns ja vorher immer, ja wollen wir sagen, unter der Live-Übertragung, wie wir einen Kampf sehen, wir haben gesagt, ja, wieso nicht? Das ist real und man schildert ja auch eine Perspektive, wie man einen Kampf werten kann.
Das Punktsystem im MMA ist ja sehr rudimentär. noch in einem entwicklungsfähigen Stadium, sage ich jetzt mal. Und wir hatten wirklich tats wir hatten Joana vorne wir hatten aber auch Stylebander vorne Also es war uns klar dass Romero dann in den sp Runden einfach zu wenig gemacht hat ich glaube es war der Tatsache geschuldet dass er den Oberschenkel einfach zu blockiert hatte, das waren schon viele Kicks, die er da schlucken musste aber ich hatte tatsächlich Joana mit einer Runde vorne, aufgrund des Volumens, effektivere Striking, das ist ja das oberste Bewertungskriterium Oktagonkontrolle Grappling haben wir nicht viel gesehen aggressiv waren sie beide, meines Erachtens Also mächtige Schlägereien.
Ich muss ja sagen, es war ja Weltfrauentag zum Zeitpunkt der Aufzeichnung, erst ein paar Tage her, aber das ist wirklich, manchmal wird es ja hier im deutschen Kulturraum so ein bisschen abgewertet, der MMA-Sport ist ja auch egal, was die beiden Frauen da gelassen haben in diesem Orthogon an Bereitschaft, an Einsatz, an Qualität, an Fähigkeiten. Fähigkeiten. Das war mit Sicherheit Fight of the Night. Da haben sich alle Männerkämpfe eine Scheibe abschneiden können.
Das war technisch das Beste, finde ich, was geboten wurde an diesem Abend. Power und Respekt an alle Frauen da draußen, die auch Kampfsport machen. Das war ganz, ganz großes Kino. Es war ja eine Split-Decision, geteilter Punktentscheid, für alle, die es nicht wissen.
Ein Der Kampfrichter hat das so gesehen wie Marco und ich. 48, 47 für Joanna. Die beiden anderen haben sich vielleicht auch ein bisschen von dieser Damage, wie du vorhin gesagt hast, also im Gespräch vor dem Podcast. Joanna war dick geschwollen im Gesicht, beeindrucken lassen. Aber ich habe einfach gesehen, die hat effektiver im Stand gekämpft.
Und deswegen hätte ich ihr den Kampf gegönnt. Nichtsdestotrotz muss man sagen, egal wer diesen Kampf gewinnt, hat es verdient. Weili Zhang, man muss ja auch die Vorgeschichte kennen mit der Quarantäne, Einreiseschwierigkeiten, kein Visum bekommen, tagelang irgendwo rumgesessen, an Flughäfen, dutzende Flugstunden absolviert, um dann endlich nach Amerika zu kommen, um das Training wieder aufzunehmen und du weißt ja, mit deinen Athleten, mit denen du hier trainierst, Gewicht machen, dann ziehst du Wasser, dann bist gestresst, höherer Cortisolausstoß, dein Trainingsrhythmus wird gestört, so abzuliefern über 25 Minuten und sie hat ja diese Erfahrung nicht in den späten Runden, sie hat diese Championship-Rounds noch nicht so oft gesehen wie Joanna, die 5, 6, 7 Mal Titelverteidigungen und Titelkämpfe bestritten hat.
Größter Respekt, also was sie da auch, krasseste fand ich Post-Fight-Speech. Wie sie halt dann sagt diese ganze Nummer hier mit Entertainment und Trash interessiert mich nicht Meine Gegnerin hat den h Respekt verdient die hat eine super Leistung gezeigt sie hat es auch verdient gehabt bitte Applaus f sie Der Marc ist ja so ein mega unemotionaler Typ, ich springe an die Decke, wenn ich den High Kick Knockout sehe, der Marc analysiert ja, wie kam der Winkel zustande. Aber auch der Marc schaut mich so an und ich schaue dem Marc so an und das war cool, was sie da gesagt hat. wie sie da als Vorbild agiert, wie sie da den Kampf analysiert, was sie da für eine tolle Ansprache vom Stapel lässt nach dem Kampf.
Also das war von vorne bis hinten das Beste, was an diesem Abend passiert ist, würde ich sagen. Ja, war einer der besten Game, die ich in den letzten Monaten gesehen habe. Jedenfalls.
UFC 248 Analyse: Adesanya gegen Romero
Und dann der Main Event war ein bisschen komisch. Sehr ruhig. In der ersten Runde dachte ich noch, ah gut, in der ersten Runde ist im Endeffekt gar nichts passiert. Da war so, okay, jetzt ist nur noch ein Vierrundenkampf.
In der zweiten Runde war ich so, okay, langsam könnte was passieren. Und in der vierten Runde war ich so, okay, das kann nicht wahr sein. Ich hatte Runde 1 und 2 für Romero und hätte ihm auch 5 gegeben. Denn Adesanya hat ja mehr außer ein paar Leckkicks nicht wirklich was gelandet.
Und Romero hat ja dann schon einige wenige tatsächlich gelandet. Aber am Ende vom Tag, beide waren knapp. Aus meiner Sicht, dass Romero verloren hat, ist auch in Ordnung. Wenn du den Titel willst, musst du halt anders auftreten, finde ich.
Vor allem in den späteren Runden, da musst du wirklich deine Seele in dem Käfig lassen. es war davon auszugehen, dass es 2-2 steht in der letzten Runde, wenn man es jetzt mal ganz neutral betrachtet und da war es vielleicht ein bisschen zu wenig und es ist halt dieses ungeschriebene Gesetz, ist ja auch im Boxen so, wenn du Champion werden willst am besten ist halt, du schaffst ihn weg also du chokest ihn aus oder tapst ihn oder schlägst ihn K.O. im Fall von Romero, wie es ja meistens bei ihm funktioniert weil es den Punktrichtern zu überlassen ist ihm die schlechte Idee, weil der Champion hat ja auch so ein bisschen diesen Hinterkopfbonus immer wenn der Titelwechsel stattfinden sollte, dann muss da auch was Eindrucksvolles passieren und deswegen habe ich schon gedacht, nee, ich glaube, das reicht nicht ganz und trotzdem würde ich gerne Rematch sehen, also ich möchte gerne Rückkampf sehen, weil Romero ist halt immer so, jeder hat ja immer so seine Favoriten und ich muss halt schon sagen, der Typ ist schon inspirierend, der wird jetzt im April 43 physisch ein Monster.
Holy moly, also jeder, der es verfolgt, seine letzten drei Kämpfe, in allen drei Kämpfen habe ich ihn vorne gesehen, alle drei hat er verloren. Enormes Pech. Aus meiner Sicht auch irgendwo hat er dann verdient verloren, denn er hat jedes Mal ein bisschen zu viel Reiß und bohnende Motor. Also er ist halt dann, er macht da immer einen sehr entspannten, relaxenden, glücklichen Eindruck, obwohl eigentlich, das ist jetzt quasi so gerade diese letzte Runde, wenn er da, wenn er nur ein bisschen Gas gibt, ihn runterholt, von oben ein bisschen Druck macht, dann hat die Runde gewonnen.
Die letzte Szene, wo er da am Zaun steht und schreit ihm ins Gesicht, denke ich immer, Junge, mach das doch eine Minute vorher, drück den da ran, Double Leg, schaffe ihn runter und dann hau raus, was noch im Tank ist, dann nimmst du das Ding mit nach Hause. Aber gut, wer sind wir? wir sitzen hier so Armchair-Quarterback-mäßig, hätten vielleicht uns auch gewünscht, aufgrund der Sympathie für Joel, dass er das macht, aber ich würde mir eben wünschen, dass er nochmal die Chance bekommt, also ich meine, es ist 43, laut seiner Kampfbilanz ist es natürlich ein bisschen schwer argumentierbar, ihm jetzt nochmal die Chance zu geben, wird jetzt davon auch abhängen, wie schnell Paolo Costa zurückkommt, hat sich am Bizeps gerissen, auch eine lustige Geschichte, ruft Dana White an, du wirst mir jetzt den Titelkampf doch geben, Bizep ist doch nicht gerissen, stellt sich aber raus, dass er gelogen hat, dass der Bizeps doch gerissen ist und Dana White sagt, okay, eigentlich schon wieder cool, dass der Junge anruft und sagt, er ist gesund, lückt mich an, will kämpfen, das signalisiert mir, dass ich ihm einen Titelkampf geben muss eigentlich, da ist die Bereitschaft da, aber Bizeps-Sehnenriss ist auch immer so eine Sache, wie schnell kannst du wieder Hard Sparring machen, Hard Strength Conditioning einsteigen und das wird er brauchen gegen Adesanya, Paolo Costa ist jemand, der lebt halt von der Physis, von der Schlagkraft, von der Explosivität, es nicht davon auszugehen, dass er über fünf Runden das Ding heimschaukelt gegen den Israel Adesanya, der halt so reichweitenmäßig, technisch, Kreativität betreffend einfach das Nonplusultra ist im Mittelgewicht und ja, mein Herz sagt halt, gibt Joel nochmal die Chance, ist unwahrscheinlich und das Alter, er wird halt auch nicht jünger, ne?
Paolo Costa, der Nächste, dem traue ich es nicht so richtig zu, jetzt nach der Verletzung muss man ja sehen, wie stark er wird, also Adesanya ist schon so der King im Mittelgewicht
Jon Jones und potenzielle Superkämpfe
und dann hört man ja schon so den Namen John Jones immer rufen auf Social Media, weiß aber nicht, ob das eine gute Idee ist für Adesanya? Bisschen zu klein? Ja, klein, da wurde ich auch gerügt auf Social Media, weil ich gesagt habe, er ist zu klein, weil man übersetzt ja Size immer mit groß oder klein, aber ich meine mehr so körperumfangmäßig. Beide haben eine ähnliche Reichweite, also Adesanya 80 Inches, 2,03 Meter ist ja mit Abstand der Typ mit der größten Flügelspannweite im Mittelgewicht, aber man muss halt auch sehen, der Typ läuft halt mit 190 Pfund durchs Leben und kommt gerade aus dem McDonalds und cuttet halt in der Woche vorm Kampf irgendwie zwei Liter Wasser oder so und dann hat er sein Gewicht und John Jones l halt rum mit 230 235 teilweise 240 Pfund Ist ein Typ der so zwischen 105 und 110 Kilo sich bewegt und auf 93 Gewicht macht Das ist schon eine Aufgabe.
Also der Cut ist nie angenehm, wage ich da mal zu behaupten. Und wenn wir von diesen Voraussetzungen ausgehen, dass halt jemand kommt, der mit weit über 100 Kilo rumläuft und der andere läuft schon Mitte 80, in den hohen 80ern vielleicht rum, dann sehe ich den körperlichen Vorteil schon deutlich bei Jones, der aus dieser Familie kommt, wo beide Brüder NFL gespielt haben, beziehungsweise immer noch spielen, der physisch extrem stark ist, von der Reichweite mindestens so viel mitbringt wie der Adesanya. Jones ist ja der reichweitenstärkste Kämpfer in der UFC, hat ja die gleiche Reichweite wie Stefan Struf, der 2 Meter irgendwas ist.
Da wird dieser Reichweitenvorteil und diese Zeit, die Adesanya teilweise hat, um Gegner auszuloten und zu timen, einfach nicht so da sein. Und dann glaube ich, ist es wie immer im Profisport, dann entscheidet die Komponente physisch den Kampf. Und Jones ist auf sicherer Seite, das ist in der Sicherheitsmeinung der bessere Ringer, Juku Champion gewesen. Und da wird Sicherheit auch weitergekommen, wenn er es verfolgt hätte.
Ich denke mir so, jetzt stand jetzt, ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, da würde ich lieber das Mittelgewicht leer fegen. Aber ich sehe auch, dass Jon Jones in den letzten Kämpfen nicht mehr so stark war wie vor vier, fünf Jahren. Also das Partyleben holt ihn ein bisschen ein, meiner Meinung nach, was man so hört. Und er ist jetzt auch so in den 30ern.
Ich weiß nicht, ob dieses Partyleben und diese drei, vier Wochen Vorbereitung, reichen mir, den klatsche ich weg, ob ihn das nicht irgendwann einholt. Also wenn wir sagen, in drei, vier Jahren kommt das zustande. Adesanya immer noch der Consummate Professional, der tagtäglich trainiert, der immer besser wird. Dann vielleicht, aber stand jetzt, glaube ich, hat John Jones die Nase vorne.
Ja, meine Meinung. Da bin ich voll weit, ja. Gerade die Sache John Jones und seine letzten drei Kämpfe, die ja alle so ein bisschen abwartend waren, es sind 15 Titelkämpfe, die er gewonnen hat. Und du musst sagen, diese Titelkämpfe kommen nicht ohne ihren Preis.
Gegen Dominic Reyes hat man gesehen, der wird hart getroffen. Also Reyes hat gute Hände, ist ein guter Athlet in dieser Gewichtsklasse. Und was Jones besitzt, und das war zum Beispiel auch das Aushängeschild von dem Chuck Liddell, der geht weiter nach vorne, der beißt da mal rein in deinen Handschuhen nickt das Ding weg und geht weiter nach vorne verfolgt seinen Gameplan und schenkt dir weiter ein Lass noch drei vier f Jahre ins Land gehen Ich wei nicht ob er dieses Kinn ewig hat Kein Kampfsportler hat das ewig. Und Leute denken ja immer, ja, John Jones so mega dominant.
Das habe ich nicht gesehen in den letzten Kämpfen, muss ich tatsächlich sagen. Vor allem gegen Dom Reyes. Da hat er sehr viel Schaden genommen, meines Erachtens. Oder auch im ersten Gustavsson Fight zum Beispiel, wo die Trainer sagen, drei Wochen vorher hat man ihn ab und zu im Training gesehen. aber vorher hat man ihn nicht wirklich gesehen.
Da hat er viel Schaden kassiert, ist halt aber auch so physisch gut, so tough, kann so viel nehmen und hat diesen Schalter im Kopf. Ich sage immer, der hat diesen ganz positiv gemeint, diesen Psychoschalter. Der kann umlegen, der kann da nochmal Energien freimachen, obwohl er im Training das eigentlich sich nicht drauf geschafft hat, weil er auch eine Menge Talent mitbringt, freilich. Wer weiß, wie lange er das noch so umsetzen kann.
Wenn andere in dieser Gewichtsklasse, vielleicht gibt es mal neue Gesichter, die wirklich unfassbar hart arbeiten, alles reinstecken, täglich im Gym sind und dann jünger sind, frischer sind. Vielleicht lässt das Kind irgendwann nach, vielleicht reicht Talent irgendwann nicht mehr aus, um da so oben zu stehen. Dennoch brauchen wir überhaupt keine Diskussion führen. Wahnsinns-Kampfsportler, vielleicht das Beste, was wir gesehen haben jemals im MMA.
Auf was ich warte, ist einer, der ihn fordert. Aus meiner Sicht ist John Jones so der klassische Athletentyp des Competitors. Ein Wettkämpfer, der mit dem Wettkampf wächst. Und jetzt auch aus Sicht des Fans, die letzten fünf Kämpfe, es war Kormier, das muss der Gewinn, das ist eine Realität.
Dann war Gustavsson, auch das, das war der Rückkampf gegen jemanden, der ihm mehr Schaden zugeführt hat als jeder andere zuvor. Auch das hat er dann ziemlich einfach nach Hause geschaukelt, hat den Kampf kontrolliert, ihn runtergenommen. Und dann die letzten drei Gegner, das waren alles so Gegner, wo auch man als Fan, vielleicht hat er Glück und schafft es. Aber es war nie so ein Gegner, wo man sagt, okay, der ist ernsthaft in Gefahr.
Today is the day. Ja, der ist ernsthaft in Gefahr, aber der besiegt Jon Jones. Und auch das, was er da jetzt noch anliegt, aus meiner Sicht, sowas wie ein Dominic Reyes Rematch, ich glaube nicht, dass es gut ist für Dominic Reyes. Jon Jones stellt sich auf dich ein, Rematches liegen ihm statistisch und auch je mehr Zeit er mit jemandem Oktagen verbringt, desto besser funktioniert das für Jon Jones.
Ich w mir auch dass ich so ticken w wie er Ich kann mich damals erinnern an diesen Kampf gegen Rashard Evans da liegt er glaube ich zwei oder drei Runden ganz klar vorne Du musst nichts mehr machen eigentlich du musst den Kampf nur verwalten Kampf Mach einen Guard Ich stand da am Fernseher was ist denn das Weil er es einfach kann. Weil er es einfach kann. Probiert irgendwelche wilden Spinning-Elbows aus. Weil er halt, der ist so in the zone, der fühlt sich da so wohl.
Der schiebt da so eine Bugwelle an Selbstvertrauen vor sich her. Und das ist ein ganz, ganz mächtiges Werkzeug, egal in welchem Sport du unterwegs bist. In dem Sport wahrscheinlich noch viel mehr, weil du halt sprichwörtlich Einzelkämpfer bist. Das ist wirklich seine größte Stärke, glaube ich.
Der gewinnt halt Kämpfe, der kann nochmal umschalten, der kann nochmal drauf machen und das ist eine ganz außergewöhnliche Fähigkeit, für die ich ihn enorm bewundere. Was er teilweise riskiert und wir Kämpfe entscheidet. Ich habe ja immer so ein ganz bilderbuchmäßiges Gehirn, wenn ich den Namen John Jones eintippe, dann sehe ich da diesen Abwürger gegen Machida am Zaun. Wer macht sowas mit Leoto Machida.
Wer schmeißt ihn weg wie ein Handtuch? Das ist ihm noch nie passiert. Wer pullt Guard gegen Rashad Evans? Wer demoliert Rampage?
Damals als Rampage noch wenigstens zu 90% Rampage war. Wer klatscht denn Gustavsson da weg? Sang und klanglos im Rückkampf? Da kommt man nicht umhin zu sagen, vielleicht würde man sich wünschen, der ging ins Schwergewicht.
Vielleicht stellt ihm mal so einen Gano hin. Dass man sagt, okay, da ist einer, der ist körperlich besser als du, der hat vom anderen Stern Bums. Wie kommt er damit zurecht? Das wäre vielleicht ein interessantes Puzzle zu sehen.
Oder Jones gegen Cormier im Schwergewicht. Man hört ja so die wildesten Sachen, dass Stipe eine Augenverletzung hat, dass er vielleicht gar nicht mehr zurückkommt, habe ich heute Morgen in dem Podcast gehört. Muss sich ganz schwer am Auge verletzt haben. Netzhautablösung wird da gemunkelt.
Man hört aber nichts Konkretes. Aus dem Camp dringt nichts Wirkliches nach draußen. Aber die UFC-Gerüchteküche brodelt da so ein bisschen. Ja, da überlegt man sich halt, ja, Kampf, super Fight gegen Adesanya.
Ist mir für Adesanya aber noch ein bisschen zu früh, der sollte dann noch ein bisschen im Mittelgewicht bleiben. Vielleicht sollte er hochgehen, der Jon Jones. Gibt sich mit Sicherheit gute Match-Ups. Jetzt gibt es diesen Rosenstreuke, der ein bisschen für Furore sorgt.
Cormier-Rückmatch. Stipe gegen Jones würde ich das saufaszinierend finden. In Gano ist halt immer so diese Komponente, wo du sagst, den willst du auf dem Poster sehen, weil der bringt halt dieses physisch Unglaubliche mit. Das wären schon so Dinge, die für ihn noch da wären.
Big Money Fights gibt es genug für ihn. Wie sehr fordert es ihn, ist wahrscheinlich das, wie sehr er Leistung bringt. an einem Halbschwergewicht, bis auf diesen Dominic Reyes Rückkampf oder Santos Rückkampf. Da ist jetzt niemand, der Sian Bachovic so gut abgeliefert hat. Erfreut mich sehr.
Ich mag ihn. Bachovic ist maßgeschnallt für Jones. Ich mag ihn. Der wird stehen mit Jones und wird deine Klasse schlechter sein.
Denke ich, gut, man darf. Respekt vor Bachovic, ist ein guter Kämpfer, gestandener Oktagon-Veteran, Routinier, Hut ab, keine Frage. Aber Jones, ich sehe in jeder Dimension des Kampfsports sehe ich ihn einfach vorne. Legkicks, Upstairs, Ringen sowieso.
Wir wissen, was er am Boden kann. Das muss er nie zeigen. Also er pullt mal Gart, weil er Bock hat gegen Rashad Evans. Immer noch Kopfschütteln muss, das habe ich nie verstanden.
Aber er kann es halt einfach. Dann vielleicht, keine Ahnung, Superfight in Heavyweight gegen DC, die Trilogie machen. Auch wenn eigentlich die Trilogie entschieden ist, weil DC ja zweimal verloren hat. Aber DC hat ja auch gesagt, er will noch einen Kampf machen. ist jetzt 40, Stipe ist verletzt Zeit läuft ihm davon vielleicht, keine Ahnung, Interim, Heavyweight Jones gegen Comey, man muss ja immer so marketingtechnisch auch spekulieren, vielleicht ist das eine Herausforderung, aber ich sehe schon das Poster vor mir so Ngannou gegen Jones man hat ja immer so seine Präferenzen man hat ja immer so seine Vorlieben wo man sagt, ey, das wäre doch zu geil also das wäre schon das würde ich mir schmecken lassen Basierend auf dem, wie Ngannou die letzten Kämpfe gewonnen hat, würde ich vermuten, das ist zu viel Risiko für Jones.
Hohes Risiko. Margin of Error ist da. Slim, slim, slim. Man muss ja nicht mal richtig treffen.
Die letzten drei Serie von Angano, das waren alle Streifschüsse. Auch davor. Als er den Overeem nach Melmak katapultierte, das war ja Wahnsinn. Overeem ist auch so ein Thema, enorm Respekt vor dem.
Aber jetzt steht ja der Kampf gegen Harris an. Wieso macht man das noch? Wenn man 13, 14, 15 Mal K.O. geht, das ist so ein Jugendidol von mir, das tut mir weh, wenn ich ihn sehe, weil ich mir denke, ich glaube nicht, dass er nochmal so in Title-Contention kommt, ist ja auch schon Ende 30 und so viele Knockouts, die Regenschlachten jetzt gegen Rosenstreich, wieder da am Ende alles gewonnen und dann doch nochmal weggenockt worden, da denke ich mir auch immer, oh Junge, wäre es nicht vielleicht besser aufzuhören. Auf der anderen Seite denke ich mir, jeder, der so viel investiert hat in den Sport und dann mit Leib und Seele dabei ist, der hat es auch irgendwo verdient, dass er nach seinen eigenen Regeln und auf seine eigenen Bedingungen den Sport verl Leider ist es halt so in diesem Sport und das ist das was ich ein bisschen schade finde die meisten enden so ein bisschen mit dem Gesicht nach unten und mit dem Hintern nach oben Eigentlich sollte der Hintern unten sitzen in einem Analystenstuhl bei ESPN oder so und der Kopf oben, aber meistens ist es halt unten.
Jacques Liddell, auch so ein Beispiel, letztens so mit dem Kampf, und man denkt, ah, der Iceman, ich habe das T-Shirt noch zu Hause im Schrank hängen, warum macht er das Ende 40? Aber gut, das sind so Krieger und die haben es auch verdient, nach ihren Bedingungen, nach ihren Konditionen dann das Geschäft zu verlassen, denke ich mir. Das ist Identität. Das ist das.
Ja, der denkt wahrscheinlich, was ich mir wünschen würde, mein Mindset vielleicht da ein bisschen krasser zu machen, der denkt so nicht. Der denkt halt, ich bin Chuck Liddell, was willst du mir? Ich kann immer noch killen, wenn ich einmal lande mit meiner Hand, dann ist es gute Nacht. das Selbstvertrauen muss man auch tatsächlich bewundern. Das ist auch ein eigener Schlag, diese Kämpfer.
Du kennst die Typen ja. Ich glaube, Peter ist eine Ausnahme. Bewundere ich sehr, den Peter Sobotter. Vielleicht kann ich ihn auch irgendwann noch persönlich kennenlernen.
Aber der ist auch so ein Typ, der denkt sehr viel. Das ist ein sehr reflektierender Kampfsportler, sehr intelligenter Mann, wie ich ihn einschätze. Aber die meisten so an der Spitze sind halt krasse Alphatiere. Also wir haben jetzt John Jones genannt.
Dann Israel Adesanya kämpft da gegen Whittaker vor 57.000. Dann haut er doch eine Dance-Choreo raus. Also ich bin als Kommentator schon nervös, da ich ja auch alle Fakten parat habe, bin voll gehypt, hab Gänsehaut vor diesem Kampf, dann kommt er raus, tanzt da nochmal mit seinen Jungs und gewinnt dann den Titel. Das ist ein Schlag Mensch.
Ich glaube auch früher Anderson Silva, wie der Kämpfe entschieden hat, das ist eine Art von Mensch mit einer Art von Selbstbewusstsein und einer Art von Selbstvertrauen. Das ist schon sehr, sehr selten auf diesem Planeten, glaube ich. und das bewundere ich sehr. Das sind so die Löwen, die da auf dem Felsen hocken. Wir sind alle nur kleine Tigerlein und wenn der brüllt, dann zucken wir zusammen, denke ich mir.
Oder auch so ein Physical Specimen wie Brock Lesnar zum Beispiel, der auch einer ist, den man als Interviewpartner hat oder nur irgendwie von der Ferne dann auf diesen Frame schaut. Was das für ein Typ ist auch. Da denkt man sich ja, ob meine DNS tatsächlich so viel zu tun hat mit seiner. Ich wage es ja zu bezweifeln.
Aber ja, das ist ein Schlagmensch, schon bewundernswert. Was da schade ist dass die meisten dann eben nicht zeitig vor allem die die auf hohem Niveau viele Erfolge eingefahren haben zeitig die Entscheidung treffen okay jetzt ist n Schritt auf hohem Niveau
Vorschau: Khabib gegen Ferguson
Der Einzige der mir spontan einfällt, der oben das Ganze verlassen hat, ist Georges Champier. Für mich Goat. Also no discussion für mich. Zwei Titel gewonnen, nichts verloren und nach dem letzten Titelgewinnen hat er gesagt, okay, jetzt machen wir mal Pause.
Ich sehe ja immer noch diesen einen Kampf. Habib. Diesen einen Kampf gegen Khabib, dann sehe ich da. Den kommentiere ich kostenlos.
Ob das passiert, aber bevor Khabib gegen GSP stattfinden kann, muss Khabib erstmal Tony Ferguson besiegen. Darf ich auch kommentieren? Das ist der geilste Job der Welt. Der Fight, ich glaube, ich war noch nie so gehypt für den Kampf.
Die Folge, die wir heute aufnehmen, kommt am 13. April raus. Ferguson gegen Khabib ist 18. April.
Genau, kommendes Wochenende ist es soweit. Ihr könnt Originalton wählen, ihr könnt aber auch einen verrückten deutschen Kommentator hören auf der Zone. Was sagst du, was ist deine... Was will man sagen?
Khabib ungeschlagen, der dominanteste MMA-Grappler, den es jemals gab. Da gibt es auch keine zwei Meinungen. Von Mark Coleman bis Jell Sonnen, Dan Henderson, Randy Couture, das ist alles nochmal eine Klasse. unter dem, was Khabib da grappelt am Zaun und wie er seine Takedowns aufsetzt und mit welcher Dominanz er auch Gegner kontrolliert. Das ist ja, hat er kaum eine Runde verloren.
Hat er schon mal eine Runde verloren? Conor eine Runde und ich könnte mich gar nicht erinnern, dass er eine Runde verloren hätte. Also das musst du dir mal überlegen. Wenn du 30 Profikämpfe hast und dann ja, oh, an dem einen Tag damals, als ich den dann am Ende getappt habe und der winselnd in der Ecke zusammenbricht so unter mir, da habe ich tatsächlich mal eine Runde verloren, wenn du so aus der Sicht von Kapib denkst, das ist schon bemerkenswert und es ist auch davon auszugehen zu 60, vielleicht 70 Prozent, dass er den Kampf gewinnt das ist einfach Oktagonkontrolle, Aggression Grappling, also Striking gehe ich jetzt nicht aus, aber Grappling, dass er den Kampf entscheidet aber dann hast du halt Tony Ferguson ich hätte fast gesagt Tony F.N.
Ferguson, weil das ist halt er ist halt El Kukui der ist das Monster, das nachts unter deinem Bett schläft, der hat keine Angst, völlig irre, hast du gesehen auf dieser Pressekonferenz, der Typ ich habe jetzt den letzten Fight Companion geh mit Rogan das war der Fight Companion zu Felder gegen Hooker Durfte ich auch kommentieren auch sehr guter Kampf Und das Eddie Brow der kriegt schon wieder G wenn ich daran denke Eddie Brow hat gesagt, Leute, ihr habt keine Ahnung, wie lange und wie vor allem, wie Tony trainiert für diesen Kampf. Irre. Der überrundet Leute beim Strength and Conditioning, bei den Sprints.
Ihr wisst ja eh, das ist sowieso das total fertigste Training, was der macht, der auf Bällen rumspringt und Breakdance einbaut und am Kung-Fu-Holzding steht. Das ist ja so ein unorthodoxer Typ, der keinen Stein unumgedreht lässt. Der versucht ja alles zu machen. Der darst mir im Training die Leute weg, das nur so raucht.
Keiner hat eine Chance gegen den auf der Matte. Sein Jiu-Jitsu ist einfach incomparable. Er ist auf dem Rücken so verdammt stark. Er hat keine Angst davor, irgendwie auf den Rücken genommen zu werden.
Er ist aber auch oben stark, hat gute Darces, hat Ground and Pound, hat Ellbogen, ist so schnell mit den Händen, kann kicken. Ferguson ist halt in jeder Dimension für jeden Kämpfer im Leichtgewicht eine enorme Gefahr. Der könnte mit einem McGregor stehen, der könnte mit einem Habib grappeln, der könnte mit einem Poirier zu Boden gehen, der könnte in jeder Dimension für den Besten in der jeweiligen Dimension eine Gefahr sein. und das ist seine Stärke in diesem Kampf und dieses Psychologische, was er auch gegen Pettis gesehen hat und so weiter, der Typ dreht halt vollkommen in eine andere Dimension ab, wenn er kämpft, da ist halt Krieg, da ist halt Achterbahn, ich glaube, dass er auch nie tappen würde, ich könnte mir nicht vorstellen, dass er gegen Habib tappen würde und in den Dimensionen, in denen sich Habib seine Pausen holt, zum Beispiel indem er die Gegner immer wieder runterdrückt, er lässt sie ja hochkommen am Zaun, drückt sie wieder runter, lässt die wieder hochkommen, macht sie schwer, drückt die wieder runter.
Da ist Tony mit Waffen gesegnet. Der kann auf dem Rücken kämpfen. Das ist ein wilder Scrambler. Der lässt sich auf dem Rücken nehmen, das ist ihm wurscht.
Weil das Tenth Planet System ist ja auch darauf ausgelegt, dass man auch da stark auskämpfen kann. Und das ist halt, sorry, aber es gibt keinen Sport, kein Fußballfan, kein Basketballfan kann jemals verstehen, was ich für eine Faszination für so einen Kampf empfinde. Es gibt so viele Variablen, so viele Komponenten. Es ist so faszinierend, was passieren kann in diesem Kampf.
Klar wird Habib versuchen, zack, Gable Grip und gib ihn, schieb ihn ran an das Ding Aber Toni wird keine Angst haben und wir werden in diesem Kampf Dinge sehen, die wir noch nicht gegen Habib gesehen haben Also du kannst dich an diesen Barbosa-Kampf erinnern, wo Barbosa am Zaun sitzt und so rüberschaut in seine Ecke. Was passiert hier? Was macht der Mann mit mir? Ich habe das Gefühl, da hängen drei Leute an mir dran.
Oder Poirier in der Rundenpause, ein guter Kämpfer. Ich habe ein T-Shirt zu Hause hängen von Poirier. Enorme Identifikation, Familienmensch und Superkämpfer. Keine Kritik, aber sitzt halt auf dem Stuhl und sagt, der Typ ist so schwer, ich kriege ihn nicht weg, ich kann den Griff nicht lösen, was muss ich machen? und dann hat er ihn im Guillotine, da stehen wir schon auf in der Kabine, Carsten damals als Kommentator, Carsten Hell, Kommentator und ich, wir stehen schon auf, der wird euch jetzt nicht tappen, kommt der Kopf irgendwann raus.
Das ist so krass, ich bin so gehypt auf diesen Kampf, ich denke halt, das wird die schwerste Aufgabe bisher für Habib sein und dennoch ist er der Favorit, also gibt es wohl keine zwei Meinungen, aber hey, es ist MMA, es ist ein Upset-Sport, Also zu 40% Upsetquote glaube ich mittlerweile, also der Außenseiter gewinnt zu 40% oder zu 35%, alles kann passieren. Aus meiner Sicht ist Ferguson der klare Favorit. Ja, schöne Meinung. Drei Punkte, warum aus meiner Sicht das Ganze maßgeschneidert ist für Ferguson.
Natürlich bei Invegas, Booking und so weiter, Khabib wird der Favorit sein. Ich sehe jedoch Ferguson vorne aus drei Gründen. Das ist Punkt Nummer eins. Jeder hat versucht, gegen Khabib defensiv zu wrestlen.
Ja. Hat es jemand geschafft? Nein. No way.
Das ist klar. Fergus ist ein guter Wrestler. Wird er in der Zeit, die er sich jetzt vorbereitet hat, Monate, Jahre, je nachdem, wie man es rechnen will, wird er ein gut genuger, defensiver Wrestler werden? Wahrscheinlich nicht.
Nein, sage ich auch nicht. Man weiß aber ganz genau, was Khabib macht. Am Ende vom Tag, seine beiden Takedowns, ist Zahaikrutsch am Käfig. Und so Low Single Leg im offenen Bereich.
Du weißt, was kommt. Sobald du weißt, was kommt, kannst du dich darauf vorbereiten. Das heißt, wenn man mal davon ausgeht, dass er vielleicht nicht nur den Plan hat, defensiv zu wrestlen, sondern auch offensiv zu wrestlen, beziehungsweise Jiu-Jitsu zu nutzen. Gerade in so Jiu-Jitsu-Tournaments auf höherem Niveau sieht man das immer wieder, dass das ultimative Gegengift für Wrestling Jiu-Jitsu ist.
Es gibt viele viele Beispiele von sehr sehr guten Ringern die zu einem Jiu gehen und es halt sofort beendet wird Also Beispiel Chael Sonnen ging zur ADCC Craig Jones hat ihn geheelhuckt innerhalb von einer Minute Ben Askren ist auch zur ADCC gegangen und direkt Toe holt, bumm, aus dem Haus. Und vorbei. Und diese Beispiele gibt es halt sehr häufig. Oder jetzt Bo Nickel, einer der besten Wrestler in den USA aktuell, hat sich auf einen Hybrid-Wrestling-Submission-Grappling-Match mit Gordon Ryan eingelassen.
Mein größtes Vorbild, Gordon Ryan. Gordon Ryan hat ihn halt direkt Triangle, boom, getappt. Und diese Beispiele, oder es gibt einen anderen Wrestler in den USA, Pat Downey, der auch jetzt vor ein paar Wochen gegen Gordon Ryan ein Match hatte. Keine Chance.
Und Pat Downey hat getappt, obwohl es gar keine Submission war. Er war einfach fertig. Er war einfach so platt, dass er ohne, dass da eine Submission war, getappt hat. Das heißt, das Gegengift ist Jiu-Jitsu.
Tony Ferguson's Jiu-Jitsu ist ausgezeichnet, es ist sehr technisch und du machst jetzt seit einem Jahr Jiu-Jitsu, ich mache auch plus minus die gleiche Zeit Jiu-Jitsu, eine Sache, die man sehr schnell lernt, was zu verteidigen, das man nicht kennt, ist extrem schwierig. Das heißt, Standardattacken, die kennt Kappi alle. Die kennt er alle, da hat er irgendwo Standardverteidigung. Gegen Gift.
Gegen Gift. Das Tenth Planet System funktioniert aber so gut, weil es so unkonventionell ist. Und jeder, der sich mit Jiu-Jitsu auseinandersetzt, kennt die ganzen Rubber Guard, Crack Head Control und Electric Chair und was ist da alles so. Also der Truck, Twister, was sie da alles an besonderen Submissions haben.
Und da gibt es mit Sicherheit auch noch eine ganze Reihe von Dingen, die noch nicht öffentlich sind. Die Werkzeugkasten so unterm doppelten Boden irgendwo sind. Die noch nicht öffentlich sind. Und dann wird es natürlich deutlich schwerer.
Ich sage nicht, dass es nicht möglich ist. Und auch zu wissen, was der andere macht, heißt nicht automatisch das verteidigen zu können. Eins meiner Lieblingsbeispiele ist Demian Maier. Demian Maier macht eins zu eins immer das Gleiche.
Trotzdem, die Einzigen, die es verteidigen konnten, waren richtig, richtig gute Ringer, weil sie einfach dafür gesorgt haben, dass es nicht auf den Boden geht. Sobald es auf den Boden geht, es sind Welten. Oder du outstrikest ihn halt im Stand. Also Anderson Silver oder so.
Das stimmt. Das sind halt Dinge, wo man sagt, er kommt halt einfach nicht ran, weil der andere halt drei Klassen besser ist im Stand. Aber es ist auf jeden Fall, wie du sagst. Es ging nicht auf den Boden.
Wenn es auf den Boden geht, ist es im Endeffekt vorbei. Sein Gewässer. Kabib, was mein erster Punkt war, Im Endeffekt defensives Wrestling vielleicht macht es Sinn nicht nur defensiv zu wrestlen sondern man wei dass was kommt und man wei dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Khabib runter einen runterbekommt Okay was macht man wenn man unten ist Versuchen aufzustehen statistisch gesehen keine gute Idee Ich denke daraus muss man landen Und dann Punkt Nummer zwei, Jiu-Jitsu ist, Tony Ferguson, Jiu-Jitsu ist sehr gut, sehr unkonventionell. Er hat für seine Gewichtsklasse, ist er nicht nur groß, sondern hat auch verdammt lange Arme.
Was hilft, diese ganzen Darst-Joke, Anaconda-Joke, Arme-Gillotine, diese ganzen Takedown-Verteidigung-Submissions, die liegen ihm alle. Und da hat er ja auch, wenn ich mich richtig erinnere, das sind es drei Dars-Jokes, die er in der UFC bisher hatte. Drei oder vier, die meisten auf jeden Fall von jedem. Ich kann jedem nur den Hinweis geben, gibt man bei YouTube einen Tony-Ferguson-Dars-Joke.
Die Schnelligkeit im Stand, im Stand, also nicht mal auf, normalerweise machst du ja, wenn du in der Half-Core vom anderen bist, steckst den Arm durch und Dars oder so, so eine typische Situation. Im Stand setzt er den Dars an, bei Leuten so schnell, also Wahnsinn. Also der hat die perfekte Physis für diesen Joke, diesen breiten Schultergürtel, die langen Arme, die nicht so dick sind und der ist verdammt schnell und genau und ich gebe dir vollkommen recht, das wird so eine Wunderwaffe sein vielleicht gegen Habib. Mein Punkt Nummer zwei ist definitiv das Jiu-Jitsu.
Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich in dem Bereich entscheidet, sehe ich als recht hoch an. Wenn Ferguson auf dem Rücken ist, das sieht er nicht als schlecht an. Alle anderen Rücken, oh, ich muss aufstehen. Am besten drehen sich nur rum, das haben einige gemacht und das ging auch nicht gut.
Conor hat es gemacht, Dustin Poirier hat es gemacht. Sie wollten aufstehen, indem sie sich drehen. Ging nach hinten los. War es, wenn ich auf dem Rücken liege, aber mein Plan ist es, nicht aufzustehen, sondern mein Plan ist es, das als Angriffsposition zu nutzen.
Was ja eine, es gibt viele Jiu-Jitsu-Player, die fast ausschließlich vom Rücken aus kämpfen. Der Kampf beginnt, die setzen sich hin und sagen, komm, auf hohem Niveau gibt es einige. Und Punkt Nummer drei ist, Khabib hat extrem Erfolg eingefahren. Er ist der beste MMA-Ringer ever.
Einer der Probleme ist, wenn man nicht viel verliert oder in seinem Fall öffentlich noch gar nie verloren hat, es gibt keinen großen Grund, was zu ändern. Genau, if you're broken, don't fix it. Du machst das, was du immer machst, während Toni Ferguson im Gegensatz dazu jemand, der extrem reflektiert und experimentierfreudig ist, der sein Training konstant ändert, der auch jetzt für diesen Kampf zum ersten Mal wieder seit Jahren Sparring eingebaut hat, der sich da Sambo, Sambo ist ein Kampfsport aus Russland, in dem Khabib ganz früh Ausbildung durchlaufen hat, Sambo Sparringspartner eingeflogen hat und jetzt zum ersten Mal wieder Sparring macht f diesen Kampf Was aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit erh unvorhersehbarer zu sein und so die Wahrscheinlichkeit erhöht, das Ding zu gewinnen.
Also klar, auf Papier wird Khabib weiterhin der große Favorit sein. Die drei Punkte aus meiner Sicht sind nur so, die Ferguson aktuell zur größten Gefahr machen. Ich glaube, je wilder dieser Kampf wird und je undurchsichtiger dieser Kampf wird, desto mehr bin ich bei Ferguson. Der ist jemand, der blüht auf.
Der fühlt sich wohl im Chaos, glaube ich. So tickt der. Habib, du hast es vollkommen richtig gesagt, ist dieser strukturierte Typ. Im Endeffekt ist er ja auch kein Ringer im klassischen Sinne.
Ist ja nicht einer, der wild für Double Legs shootet oder so in der Oktagon-Mitte. Der ist körperlich dominant und versucht dich an den Zaun zu bekommen. Und von da an geht es ja eigentlich nur noch rückwärts. Sobald du am Zaun stehst, sobald du nicht mehr nach hinten gehen kannst, sprawlen kannst, sobald dir einige Dimensionen genommen werden, beginnt es ja an für ihn gut zu laufen.
Und ich gebe dir auch vollkommen recht, Ferguson wird das aber egal sein. Auch wenn der am Zaun landet, dreht ihm halt den Rücken zu und dann ist das ein sehr guter Scrambler und die blühen ja auf, diese Tenth Planet Guys, die blühen ja auch auf. Sie ist ja immer bei Quintet oder bei Submission Underground Und da denkst du dir, wieso zur Hölle geht der jetzt in diese Position? Und dann kommt irgendein Ding, wo du siehst, meine Güte, das haben die mit Sicherheit trainiert.
Das war kein Zufall, aber ich habe keine Ahnung, wie er es gemacht hat. Und ja, darauf bin ich sehr gespannt. Also es ist der beste Job der Welt, den ich habe, da in der ersten Reihe zu sitzen, vor drei Monitoren. Und mir das Ganze einzuverleiben.
Schaut es euch an, auch wer vielleicht noch nicht MMA-Fan ist. ich glaube, dieser Sport könnte Werbung sein. Dieser Kampf könnte Werbung sein für diesen Sport.
Das Leben eines Kampfsport-Kommentators
Du hast drei Monitore? Ja, wir haben einen großen und jeder hat noch so einen kleinen. Ich schaue immer auf den großen, da sieht man mehr, aber es ist ja auch schon so, das ist in meiner Anfangszeit, ich habe die ersten fünf Jahre meiner Kommentatorenlaufbahn, da habe ich immer live kommentiert bei Eurosport. Bei Eurosport war es früher immer so, als die WWE-Rechte gekauft haben, haben die einfach in 16 Ländern das Signal ausgestrahlt von der aufzeichnung und du hast live drauf kommentiert also ob du jetzt französischer kommentator warst oder deutsche kommentator das einfach live auf dieses bild drauf kommentiert und was passiert bei einer live übertragung der ton fällt mal aus Das Bild fällt mal aus.
Nach Werbepause 1 kommt nicht das zweite Stück, sondern aus Versehen wird das erste Stück nochmal eingespielt. Also es passieren Dinge, die halt nur im Live-Fernsehen passieren können und das war die beste Ausbildung als Kommentator, weil mich macht irgendwie nichts mehr nervös. Also ich habe schon auf schwarz kommentiert, ich habe aber auch schon ohne Ton kommentiert. Das kann mich nichts mehr erschrecken.
Ich weiß, es läuft irgendwie, irgendwann geht das Bild wieder an, irgendwann kommt der Ton zurück. und das war die beste Schule, fünf Jahre lang live zu kommentieren. Danach sind deine Nerven, Drahtseile und bei Tason ist es so, wir sitzen in einem Studio. Einer hat das A-Pult, einer hat das B-Pult. Ich bin meistens A, weil ich Play-by-Play bin.
Und dann hast du halt deinen eigenen Monitor und noch einen großen, wo du es vergrößert siehst und dein Kollege hat auch einen Monitor. Irgendeiner läuft immer und zur Not auch ohne Ton. Das ist bei Tason noch nie vorgekommen, aber so muss man sich das vorstellen. Dann hast du dein Headset auf und dann legst du los um 4 Uhr morgens zur christlichen Zeit.
Das sind bei euch gerade in dem Moderatorenjob, die Uhrzeiten, so ein Wochenende. Wahnsinn. Wie sieht so ein Wochenende aus im Ablauf? Wenn ich das Wochenende von Marc sehe, das vergangene, ich habe es ja vorher mal erzählt, 12 Uhr Produktionsmeeting.
Mittags, Samstag. Genau, mittags, am Samstag. Als Familienvater, das ist auch immer interessant. dann für Runfighting von 18 bis 22.30 Uhr glaube ich, die GMC-Show im Audidome live kommentiert, die wird dann auch auf Posi Max später ausgestrahlt und dann fährt er raus nach Ismaning ist dann so, also ist dann was, dann ist er in Ismaning so um 1, dann haben wir uns um 2, halb 3 getroffen, nochmal alles ein bisschen durchgegangen ein bisschen gequatscht, ein bisschen blöd dahergeredet, dann gehst du um 4 Uhr auf Sendung, haben wir bis um 8 kommentiert, weil es zweimal über die Runden ging und ich durfte dann nach Hause fahren, aber der Marc hat dann um elf noch Podcast aufgezeichnet.
Also wirklich Shoutout an den Marc, an meinen Co-Piloten. Das hat er wirklich gut abgerissen am Wochenende. Super kommentiert. Und ja, bei mir ist es so, an diesen Wochenenden, selbst wenn du, ich habe auch schon zwei Shows gemacht an einem Wochenende zum Beispiel, also auch wie Marc am vergangenen Wochenende, aber es ist auch so, wenn du so um vier Uhr morgens auf Sendung gehst, es ist immer anzuraten, relativ zeitig vorher aufzustehen, also irgendwie bis um drei durchzuschlafen und dann knapp vorher aufzustehen und ein Studio zu fahren, das halte ich für keine gute Idee.
Da f du nicht hoch da bist du nicht da Also ich bin immer so sp halb drei drei vor Ort und stehe auch eine Stunde vorher auf dusche nochmal und lasse demn schon die Prelims laufen fange dann schon mit Kaffee trinken an und so weiter. Also behandle das so, als würde ich aufstehen, frühstücke meine Eier und so und mache mich da wirklich ready. Ansonsten knickst du da ein. Also ein bisschen vorschlafen ist immer gut, wenn es denn der Fernsehalltag zulässt.
Bei Marc war es nicht der Fall, bei mir war es der Fall am vergangenen Wochenende. Habe ich dann nochmal hingelegt von halb elf bis um halb eins oder so. Aber wirklich schauen, dass das Hirn vorher läuft, das ist wichtig. Da parat zu sein, du musst auf Knopfdruck funktionieren, das ist eine Live-Sendung, da kannst du dir keine Patze erlauben.
Ich habe auch schon Sendungen kommentiert, keine Ahnung. Damals UFC, ich glaube, das war der Habib-Kampf gegen Porje, der ging um acht Uhr los bis Mitternacht oder bis um eins irgendwie kommentiert. Wir hatten sogar Prelims, ging auch schon um sechs los und dann um drei Uhr habe ich Bellator kommentiert. Bis um sieben Uhr morgens.
Also es war quasi von sechs Uhr abends bis um sieben Uhr morgens MMA kommentiert. Dazwischen mal schön Kaffee gemacht und ein bisschen Rührei gegessen, aber ansonsten war da nicht viel. Und ja, da ist ein bisschen Erfahrung nötig. Also ich glaube, so in meinen ersten ein, zwei Jahren hätte ich das nicht so gut hinbekommen, aber es ist ja auch immer so eine Sache, je öfter du da was machst, desto, je mehr Automatismen du hast, desto besser funktioniert das dann und dann kriegst du das irgendwann gewuppt und den Rest macht man ja über das Adrenalin, wie gesagt, das ist der beste Job der Welt, macht enorm viel Spaß und du willst ja auch, ich sehe auch sonst um 6 Uhr morgens auf oder spätestens um 6, wenn der Hauptkampf losgeht, stehe ich ja sowieso auf und schaue mir das Ding an, weil ich es nicht erwarten kann und jetzt werde ich noch bezahlt dafür, besser geht's nichts.
Wahrnehmung und Zukunft von MMA in Deutschland
Ich mache halt auf von alleine ohne Wecker. Also meine normale Uhrzeit ist plus minus sieben. Wenn UFC ist, dann je nachdem, wie excited ich bin, war ich um vier oder fünf komplett von alleine auf. Da gab es auch ein paar Ausnahmen, da war ich schon um drei wach.
Da war ich von alleine, das dann wirklich, Augen auf, okay, gucken, stehe ich auf, laufe raus, gucke, wie viel Uhr es ist und denke mir, okay, let's go. Da ist noch damals, als dieser Anderson Silver gegen, wo sich das Bein gebrochen hat, gegen Whiteman. Weitman damals als ich das Bein gebrochen hatte habe ich auch so den leisen Wecker gestellt so Handy nur die letzten zwei Striche auf dem Lautst und meine Frau hat es gar nicht bemerkt Handy angemacht und auf dem Handy oder das Tablet war es damals um 4 Uhr morgens White Man gegen Silver geschaut Und dann bricht er sich das Bein. Und ich war so krass schockiert davon.
Mann, das ist jetzt Anderson Silver irgendwie most dominant fighter ever im Mittelgewicht. Und jetzt bricht er sich das Bein. Was macht das mit seiner Karriere? Kann er nochmal zurückkommen?
White Man ist Champion. Alter, ich war so gehypt. Ich bin um halb fünf Uhr morgens durch die Wohnung gelaufen, so wie das Duracell-Häschen. Ich hätte sowieso nicht mehr schlafen können.
Ich glaube, Kampfsportfans oder MMA-Fans im Speziellen, das ist auch wieder so ein besonderer Schlagmensch. Ich freue mich auch, wenn ich mit Gleichgesünden reden darf, denn hochfrequent laufen die ja nicht rum. Aber das ist ein eigener Schlagmensch und eine eigene Überzeugung, eine eigene Begeisterung. Und ich hoffe, dass der Sport ja auch noch wächst hier in Deutschland.
Da ist ja durchaus noch Platz da, obwohl es so viele Restriktionen gibt. Politisch war das ja jahrelang so ein groß aufgehangenes Thema. Ne, das darf man nicht ausstrahlen und so weiter und so fort. Aber da wächst ja jetzt was, da bewegt sich was, das wird besser und für mich der aufregendste Sport der Welt.
Ich bin auch gerade als Zuschauer diese Unvorhersehbarkeit, dieses Anything can happen at any moment. Und natürlich auch diese Ursprünglichkeit des körperlichen Wettkampfs. Ja, stehst du in der Badehose, barfuß vor einem Gegner, der dir was Böses will. So, jetzt machen wir. jetzt spiele ich den Ball mal zum Rechtsaußen rüber oder jetzt lasse ich mich auswechseln, das geht halt nicht es ist halt du or die und das ist eine spezielle Situation, das war der Ursprungsgedanke des Sports, wie du vollkommen richtig sagst und ja, was halt so schade ist, ich meine, da können wir jetzt Fässer aufmachen bis hau mich tot, aber was halt so schade ist, dass der Sport so missverstanden wird also ich glaube, dass es in wenigen Sportarten wenn das Ganze dann vorbei ist, so viel Respekt gibt, so viel Anerkennung gegenseitig unter den Fightern und es gibt keinen Sport, der so falsch verstanden wird, denn diese Groundwork Kontrolle am Boden, auch wenn dann mal Ellbogen fliegen oder Ground and Pound gezeigt wird.
Also wenn ich wählen könnte, ob ich Boxer sein möchte oder MMA-Fighter, ich würde mit Sicherheit lieber MMA-Fighter sein, weil Boxer werden viel öfter am Kopf getroffen und im MMA wird halt mehr gerungen, mehr gehebelt, du wirst statistisch nicht so oft am Kopf getroffen und damit möchte ich nicht das Boxen abwerten, damit möchte ich nur sagen, dass in der Gesellschaft das so gesehen wird, dass Boxen der sichere Gentleman-Sport ist sozusagen, der halt durch Henry Maske und so weiter an ein breites Publikum herangetragen wurde Aber MMA ist nicht barbarischer Also es entstehen da nicht mehr Verletzungen vor allem nicht mehr schwere Verletzungen Und Menschen denken immer wenn da mal ein Cut passiert oder wenn sich einer in den Arm bricht, um Gottes Willen, jetzt geht die Welt unter, jetzt fahren wir alle vom Planeten.
Aber ich kann euch sagen, ich hatte schon so viele Cuts, verheilen alle. Ich habe mir auch schon den Arm gebrochen, wächst auch wieder zusammen. Wichtig ist halt, was zwischen den Ohren an Schaden passiert. Und da passiert im MMA auch nicht mehr als im Boxen. im Boxen und das ist, ich würde sogar sagen, weniger.
Es ist eben Kontaktsport und keiner geht da unfreiwillig rein. Die machen das alle aus Überzeugung. Da hast du hochgeschulte, offizielle, gut ausgebildete offizielle, jetzt auch am Wochenende wieder. Also was die Refs da teilweise auch an Leistung bringen, finde ich sehr, sehr gut.
Da waren wir auch schon weit weg davon, wenn wir an die wilden 90er zurückdenken, wo es ja nur Big John gab und alles andere konnte man vergessen. Aber da musst du wirklich eine Lanze brechen. Nicht nur, weil es ein Sport ist, den ich ja unglaublich mit Überzeugung, Liebe, der muss noch besser verstanden werden hierzulande, glaube ich. Und es ist nicht wildes Rumgekeile und da wird keiner wehrlos am Boden liegend geschlagen.
Und um es abzurunden, das ist ja der Kampfsport. Was mache ich denn in einer Situation, wenn einer auf mir drauf sitzt und auf mich einschlägt? Was gibt es denn für Methoden? Was habe ich denn zur Verfügung an Möglichkeiten?
Das wollen wir ja alle wissen und vor allem die viel wichtigere Frage, welche, früher war es ja welcher Kampfsport und mittlerweile ist es ja welche Kombination aus verschiedenen Modulen bringt denn mit höchster Wahrscheinlichkeit den Erfolg, das ist eine faszinierende fast schon wissenschaftliche Frage finde ich die leider die meisten Menschen nicht verstehen Noch nicht Aber auch da im Jahr 2020 ist der MMA Sport populärer als je zuvor und ich bin auch überzeugt, dass es in den nächsten Jahren es wird von Jahr zu Jahr populärer und so ein Kampf wie Habib gegen Ferguson wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu beitragen, dass das langweilig wird, das ist ausgeschlossen.
Sehr, sehr unwahrscheinlich. Das heißt, ich würde auf jeden Fall sagen, einschalten am Wochenende. Live bei The Zone. Wer noch keinen The Zone Account hat, gibt es mit Sicherheit auch im Monat.
Wer jetzt sagt nach zwei Stunden, so wie der da herredet, den will ich mir auf keinen Fall antun. Wir haben auch Originalton. Mir ist wichtig, dass der Sport verfolgt wird. Wohl nicht, dass Sebastian Hackl verfolgt wird, den könnt ihr auf Instagram, Twitter oder Facebook verfolgen oder wenn ihr Wrestling schauen wollt.
Von mir aus, da geht es nicht um mich, da geht es um den Sport. Da wäre mir sehr daran gelegen, den Sport größer zu machen, denn es ist ein Sport auch, das möchte ich ganz deutlich sagen, mit dem Athleten noch zu wenig verdienen. Wenn ich sage, Floyd Mayweather leistet bestimmt nicht mehr oder weniger als ein MMA-Fighter, geht auch ein hohes Risiko ein, verdient aber 150 Mille. Und dann siehst du einen Prelim-Fighter, der 3.000 oder 4.000 Dollar verdient, seine Gesundheit riskiert, 12 Wochen Fight Camp absolviert hat, seine Trainer bezahlen muss, seine Ernährung, seine Supplements.
Das muss noch besser werden, damit dieser Sport besser werden kann, professioneller werden kann, damit mehr Leute davon leben können, ihr Geld damit verdienen können. Und das fände ich schön. Und dazu muss der Sport natürlich noch besser verstanden werden. Und ja, das sind so Ziele, die ich irgendwo so in meinem Hinterstübchen dann auch abgespeichert habe.
Sehr cool. Ich würde sagen, das war ein sehr guter Rundumschlag zum Thema Sportentertainment. Von Knast ins Oktagon. Sport, Entertainment, Knast, Oktagon, Jiu-Jitsu und der Moderatorenjob.
Sebastian, vielen Dank für deinen Besuch. Ja, ich komme gerne wieder.